3 Monate in Wales

Akademisches Auslandsamt
International Office
Team Outgoing
ERASMUS 2014-2020 – Erfahrungsbericht
Personenbezogene Angaben
(bei Veröffentlichung wird der Bericht anonymisiert und ausschließlich mit Vorname, Gastland, Gastinstitution,
Studienfach veröffentlicht)
Vorname: Florian
Gastland: Wales, UK
Studienfach: Anglistik/Amerikanistik
Gastinstitution: Pennar Community School
Erfahrungsbericht (ca. 2 DIN A4 Seiten)
3 Monate in Wales
Ein Erfahrungsbericht
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Team Outgoing
Aufgrund meines Studiums der Anglistik mit Ausrichtung auf Lehramt an
der Bergischen Universität Wuppertal entschied ich mich im Frühjahr 2014 für
einen Auslandsaufenthalt in einem englisch-sprachigen Gastland. Durch
einen Zufall erfuhr ich über eine Bekannte von dem PrImA-Programm der
Anglistik, welches einem ein Auslands-praktikum an Partnerschulen in ganz
Großbritannien (mit dem Fokus auf Wales) und Australien ermöglicht. Ich
entschied, mich zu bewerben, auch weil die
Suche nach einer Gastinstitution durch die
Teilnahme an diesem Rahmenprogramm
deutlich
erleichtert
wird,
und
wurde
glücklicherweise tatsächlich angenommen.
Daraufhin folgte die Bewerbung bei
ERASMUS+, für welches ich ebenfalls
glücklicherweise akzeptiert wurde, und
welches mich für die drei Monate finanziell deutlich unabhängiger machte.
Nach einem einsemestrigen
Vorbereitungskurs ging es dann
im Winter
bereits in die Phase der Vorbereitungen, welche das Suchen einer Unterkunft
zusammen
mit
anderen
Studenten
die
an
PrImA
teilnehmen,
das
anschließende Organisieren der Reise und anderer größerer und kleinerer
wichtiger
organisatorischer
Dinge
wie
das
Abschließen
einer
Auslandskrankenversicherung oder das Informieren über SIM-Karten Anbieter
für den Aufenthalt einfasste. Dann allerdings war alles bereit für den
tatsächlichen Auslandsaufenthalt.
Anfang April ging es dann auch los nach
Wales, und nach einer anstrengenden 17stündigen Autofahrt kamen wir dann endlich
bei unserem gemieteten Haus an und konnten
nach kurzen Abnahmeformalitäten dann auch
endlich
einziehen.
Nach
einigen
Tagen
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Vorbereitung kam dann der erste Schultag, und wir wurden in unserer Schule,
in der etwa 300 Schüler zwischen 3 und 12 Jahren unterrichtet werden, mit
offenen Armen und mit viel Hilfsbereitschaft empfangen. Diese erste
Impression verfestigte sich noch während der darauffolgenden drei Monate,
ich wurde fantastisch in das Kollegium integriert und lernte schnell viel über
die walisische Kultur. Mit den Kindern an meiner Schule kam ich wunderbar
von Anfang an klar, und auch das Geben meiner Unterrichtsstunden
gestaltete sich überaus unkompliziert, da die Lehrer bei der Vorbereitung und
Durchführung der Stunde jederzeit als Ansprechpartner zur Seite standen.
Besonders heraus stach für mich allerdings die Tatsache, dass ich als
Aufsichtsperson mit einer vierten Klasse mit auf dreitägige Klassenfahrt fahren
durfte und dort nicht nur mit den Lehrern großartige Möglichkeiten für
tiefergehende Gespräche und das damit einhegende Verbessern meiner
englischen Sprachkenntnisse hatte, sondern auch an einzigartigen Aktivitäten
wie Coasteering, Surfen, dem Absolvieren eines Assault courses und weiteren
Outdoor-Aktivitäten teilnehmen durfte.
Auch in meiner Freizeit legte
ich großen Wert darauf, möglichst
viel
der
walisischen
Kultur
mitzubekommen
sowie
die
englische Sprache zu sprechen.
Dies wurde mir nach bereits einem
Monat durch das Anfreunden mit
einem gleichaltrigen Hilfslehrer an
meiner Gastschule ermöglicht, der mir noch einmal dazu verhalf, tiefer in die
walisische Kultur - wie zum Beispiel das Nachtleben - einzudringen. Somit
konnte ich bereits auch in meiner Freizeit relativ schnell vom typischen
touristischen Sightseeing zu einem tatsächlichen Alltag übergehen und fühlte
mich schnell gut integriert und konnte so auch tatsächliche Verbesserungen
meiner Kenntnisse der englischen Sprache feststellen. Nach drei Monaten
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dann war mein Aufenthalt aber auch bereits wieder vorbei, und nach einem
nicht ganz leichten Abschied von meiner Schule ging es dann nach dem
Regeln der Auszugsmodalitäten wieder nach Hause.
Zurückblickend würde ich als beste Erfahrung die Freundlichkeit und
Offenheit der Waliser sowie deren Bereitschaft, einem jederzeit in jeder
Situation weiterzuhelfen, ansehen. Meine negativste Erfahrung war das
Zusammenwohnen mit anderen deutschsprachigen Studenten, da einen dies
davon abhält, sein Englisch wirklich tiefgreifend zu verbessern und komplett
in die neue Kultur einzutauchen.
Testimonial oder „Meine Auslandserfahrung in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst!“
Ich empfand es als bereichernd, dass ich von meiner Gasteinrichtung so
freundlich aufgenommen worden bin und mir die Lehrer dort Land und Leute
bereitwillig näher gebracht haben. Auch meine Sprachqualität hat sich um
einiges gesteigert in der Zeit des Aufenthaltes und ich fühle mich nun in der
Sprache deutlich wohler als vor dem Auslandsaufenthalt.
Wie kann man Studierende auf das ERASMUS-Programm aufmerksam machen?
Informationsveranstaltungen an der Universität, Informationen/Flyer in den
jeweiligen Studiengängen, Informationen auf diversen Internetseiten.
Einverständnis
Mein Erfahrungsbericht (inkl. Bilder) darf auf den Internetseiten des Akademischen Auslandsamtes
oder des International Students Team der Bergischen Universität veröffentlicht werden.
ja
nein
Akademisches Auslandsamt
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Meine E-Mail-Adresse darf für Interessierte, bzw. zukünftige ERASMUS-Studierende mit veröffentlicht
werden – wenn diese z.B. Erfahrungen zu Wohnraum, Stadt und Gastuniversität austauschen
möchten.
ja, E-Mail:
nur nach Absprache
nein
Der Erfahrungsbericht ist im PDF-Format via E-Mail an das Team Outgoing ([email protected]) zu senden. Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung ist damit auch ohne Unterschrift
gültig.