Pfarreiblatt 13/2015 - Katholische Kirche Kriens

13/2015 1. bis 31. Juli Katholische Kirche Kriens
Nachbarn – Menschen, die uns nahestehen
Seite 4 und 5
(Foto: MrClean1982; flickr)
Die Kirche als Nachbarin
Seite 7
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Katholische Kirche Kriens
Kolumne
Abwarten und Tee trinken
Adressen
Pfarrei St. Gallus
Kirchrainweg 5
6010 Kriens
Telefon 041 329 10 00
Fax 041 329 10 01
[email protected]
Pastoralraum- und Pfarreileiter:
Ruedy Sigrist-Dahinden
Pfarrei Bruder Klaus
Alpenstrasse 20
6010 Kriens
Telefon 041 317 30 00
Fax 041 317 30 11
[email protected]
Pfarreileiterin:
Regina Osterwalder
Geduldig warten ist nicht jedermanns Sache, aber mit einer oder mehreren
Tassen Tee …
(Foto: Abitha_Arabella; flickr)
Geduld soll ja eine völlig unterschätzte Eigenschaft unserer Zeit
sein. Wir hätten gerne alles, und zwar
sofort. Warten ist uns ein Gräuel:
sei es an der Ampel, im Wartezimmer, beim Einkauf … Und nun kommen immer mehr Studien, die belegen, dass Geduld einen positiven
Einfluss auf Erfolg und Gesundheit
hat. Psychologen erklären uns, dass
geduldige Menschen weniger unter
Strom stehen und ausgeglichener
sind, sich besser auf das Wesentliche
konzentrieren können, höhere soziale Kompetenzen haben und besser mit Veränderungen klarkommen,
um nur einige zu nennen.
All diese Plädoyers für Geduld sind
durchaus nachvollziehbar, doch bei
der Umsetzung hapert es manches
Mal. Gerade wenn ungeklärte Fragen im Raum stehen und die damit
verbundene Ungewissheit auszuhalten ist, dann ist es nicht so einfach,
geduldig zu sein. Denn Geduld fordert von uns Ausdauer und Gelassenheit, Lebenswillen und Nachsicht, Zielgerichtetheit und Gewährenlassen, Entschlossenheit und
Schonung – und das ist ganz schön
viel verlangt. Nun, derzeit übe ich
noch, denke an all die positiven
Auswirkungen und trinke erst mal
einen Tee.
Pfarrei St. Franziskus/Senti
Hackenrainstrasse 2
6010 Kriens
Telefon 041 329 81 81
Fax 041 329 81 80
[email protected]
Pfarreileiterin:
Gaby Fischer
Öffnungszeiten
der Sekretariate
Montag–Freitag, 6.7.–14.8.:
08.00–11.30
nachmittags geschlossen
Seelsorge Heime Kriens
Telefon 041 317 10 62
Besuchen Sie uns auch
auf unserer Webseite:
www.kath-kriens.ch.
Tanja Metz,
Bereichsleiterin für Kommunikation
Dort finden Sie weitere
Informationen.
Katholische Kirche Kriens
www.jugend-kriens.ch
Sophie
Zimmermann, 18: «Ich
habe keinen eigentlichen Lieblingsferienort. Mir ist wichtig, neue (z. B. kulturelle) Eindrücke mit nach Hause nehmen zu
können und neue Leute kennenzulernen.
Mein letzte Reise (und aktueller
Tipp): Québec.»
Sämi Cavigelli, 16,
Interlaken (Schweiz): «Immer
im Juni findet dann das Greenfield
Musik-Festival statt. Lange Musik
und laute Haare ;-).»
Dario Niederberger, 16,
Sizilien (Italien): «Auf Sizilien fühle
ich mich wie zu Hause. Ich kann dort all
meine Sorgen fallen lassen, komplett abschalten und das traumhafte Wetter und das
schöne Meer geniessen.»
(Foto: Petr Dlouhy; wikimedia.org)
Perla Schöpfer, 17,
Salvador da Bahia (Brasilien):
«Ein sehr kleiner Ort in Brasilien, aber dafür
mit dem schönsten Strand vom ganzen Land.
Hier kann ich so richtig abschalten.»
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Angela Steiner, 18, Griechenland:
«Das Meer und die meist leeren weissen Sandstrände sind in
Griechenland einfach wunderschön. Ich finde dort stets
meine Ruhe.»
Maurice Kuchen,
18, Ayia Napa (Zypern):
«An Ayia Napa gefallen mir vor
allem die vielen Menschen aus den
verschiedensten Ländern der
Welt, welche stets offen und
freundlich sind.»
Und welches ist dein
liebstes Reiseziel?
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Katholische Kirche Kriens
Ein Beitrag zur losen Reihe zum Thema «Familie»
Nachbarn – Menschen,
die uns nahestehen
Würden Sie so Ihre Nachbarn bezeichnen? Viele Menschen haben
ein zwiespältiges Verhältnis zu ihren Nachbarn und sind froh, wenn
man sich möglichst nicht begegnet.
Auch wenn die Nachbarn nicht Teil
der Familie sind, gehören sie zu unserer alltäglichen Lebenswirklichkeit, weil wir mit ihnen unser Leben
teilen (müssen).
Vor Kurzem hat mich mein Nachbar
– wir wohnen in einem Doppeleinfamilienhaus – am Morgen benachrichtigt, dass es tagsüber laut werden
könnte, da er die Küche umbauen
lasse und Handwerker mit schwerem
Gerät tätig seien. Dankbar für diese
Information habe ich mein Tagesprogramm entsprechend umgestaltet und so vor allem Besorgungen
ausser Haus getätigt. Gott sei Dank,
denn schon bald dröhnte von drüben eine Bohrmaschine, deren Getöse mich früher oder später automatisch hätte fliehen lassen.
Gutes Einvernehmen –
aber wie?
Neben, über oder unter uns wohnen die Nachbarn. Ganz egal, ob unser Verhältnis gut, distanziert oder gar schlecht ist, es ist ein Teil unserer Lebenwirklichkeit.
(Foto: Charles Fed; flickr.com)
Gute Nachbarschaft ist viel wert.
Eigentlich sogar viel mehr als die
perfekte Wohnlage mit allem drum
und dran. Denn wenn es zu Streitereien und Nachbarschaftszwisten
kommt, kann das mit der Zeit unter
die Haut gehen: Lärmende Kinder,
Katzenkot im Blumenbeet, die Blätter der nachbarlichen Birke in der
Dachrinne. Beispiele, die die Parteien
bis vor Gericht führen, gibt es genügend – leider! So weit sollte es eigentlich nicht kommen. Wie jedoch
pflegt man eine gute Nachbarschaft?
Katholische Kirche Kriens
Ein gutes Klima unter Nachbarn wirkt sich positiv auf die Lebenqualität aus.
Die Bedürfnisse bezüglich Kontakt
mit den Menschen in unserer unmittelbaren Nähe unterscheiden sich
sehr. Man wohnt zwar beieinander,
aber nicht automatisch auch miteinander. Nachbarschaft, das hat natürlich etwas mit «Nähe» zu tun, die jedoch nicht alle gleich suchen und
wahrnehmen. Es gilt, wie in anderen Lebensbereichen und beruflichen Tätigkeiten auch, die richtige
Mischung von Nähe und Distanz
auszuloten.
Ein einig Volk von Nachbarn?
In unserem Quartier ist es zur Tradition geworden, dass sich die Anwohnerinnen und Anwohner am 1. August auf dem Vorplatz der Häuser
treffen und gemeinsam gefeiert wird.
Das Salat- und das Dessertbuffet werden gemeinsam bestückt, Grilladen
bringt man selber mit. Eingeladen
sind alle. Wer mag, kann kommen,
wer nicht, bleibt zuhause. Jedes Jahr
sitze ich neben anderen Leuten, die
ich – je nachdem – besser oder gar
neu kennenlerne. Ich staune immer
wieder, wie da höchst unterschiedliche Menschen in vielerlei Hinsicht
zusammenkommen. Eines aber haben sie alle gemeinsam, nämlich die
Nachbarschaft. Viele Nachbarn sehe
ich selten oder fast gar nie, vor allem
im Winter, wenn sich das Leben vorwiegend in den Häusern abspielt.
Am 1. August jedoch, da kommen
sie und plaudern, lachen, singen sogar und erzählen von dem, was sie
beschäftigt, und so viel, wie sie mögen. Auch wenn man sich nachher
wieder für lange Zeit nicht so viel
zu sagen hat, entspricht der Rahmen dieser 1.-August-Feier offenbar
5
(Foto: Scalino; flickr.com)
einem wiederkehrenden Bedürfnis.
Auf einfache Weise kann jeder und
jede so wesentlich zu einem guten
Klima im Quartier beitragen. Und
dies wirkt sich im positiven Sinn auf
die je eigene Lebensqualität aus.
Denn wenn unverhofft einmal eine
Situation eintritt, bei der man auf
sofortige Hilfe angewiesen ist, fällt
es einem vielleicht auch leichter, an
der Tür nebenan zu klingeln. Das
Gefühl zu wissen, dass man dies da
und dort tun könnte, gibt Sicherheit und es entlastet auch. Ja, es ist
gut zu wissen, dass es sie gibt, die
Nachbarn, die Menschen in unserer
Nähe.
Thomas Portmann
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Pfarrei St. Gallus
[email protected]
Bücher für den Sommer
Mitarbeitende empfehlen Bücher, die von ihnen mit Gewinn gelesen wurden und vielleicht auch Ihnen einige
schöne Stunden bescheren.
Das Schönste, was ich sah
Asta Scheib
Hoffmann und Campe Verlag, 2009
Erst beim zweiten Hinsehen erkannte
ich, dass das Coverbild wohl keine
Fotografie, sondern ein Gemälde ist.
Und dann tauchte ich ab in die Geschichte eines kleinen, armen Jungen,
der ein begnadeter Künstler wurde.
Er hat ein bescheidenes und kurzes
Leben geführt: Giovanni Segatini
(später Segantini). Mit all seiner Leidenschaft hat er gemalt und geliebt.
Sehr eindrücklich wird dieses Künstlerleben in diesem Buch beschrieben.
Nach einer traurigen Kindheit, in der
er wenig Liebe und Zuwendung erfährt, findet Segantini aber schon
bald seine wahre Liebe zu der Mailänderin Luigia (genannt Bice) Bugatti.
Mit ihr erfährt er grosses Familienglück trotz vieler Entbehrungen und
Nöte.
«Das Schönste, was ich sah» ist eine
ans Herz gehende Biographie des
Künstlers Giovanni Segantini.
Und nach dem Lesen bekam ich Lust
auf einen Besuch im Segantini Museum in St. Moritz, um die Gemälde
mit eigenen Augen zu sehen. Oder gar
zur Segantinihütte zu wandern. Bekannt, da Giovanni Segantini im September 1899 dort verstarb.
Mirjam Baur-Lichter
«Gott bewahre»
John Niven
52 Wanderungen
Franz Hohler
Als Gott von seinem einwöchigen
Angelurlaub zurückkehrt und sieht,
wie sich die Menschheit in den letzten
400 Jahren entwickelt hat (ein Tag im
Himmel entspricht 57 Erdenjahren),
ist er enttäuscht und wütend gleichzeitig: Sklavenhandel, Kapitalismus,
Globalisierung oder Fundamentalismus. All dies und noch vieles mehr
führt dazu, dass er seinen Sohn, Jesus
Christus, welcher die Zeit im Himmel mehrheitlich Gitarre spielend
und kiffend mit Jimi Hendrix rumschlägt, nochmals auf die Erde entsendet, damit dieser seine einfache
Botschaft «Seid lieb!» abermals verkündet. Schnell hat JC auf der Erde
treue Freunde gefunden: Obdachlose, Drogensüchtige und Homosexuelle. Damit er seine Botschaft optimal verkünden kann, nimmt er an
einer Casting-Show teil …
«Gott bewahre» ist eine sarkastische,
ironische, aber vor allem eine humorvolle Geschichte mit dem Versuch,
die enge Sicht der katholischen Kirche zu durchbrechen, und ist zugleich
auch ein Plädoyer für Offenheit und
Toleranz. Das Buch ist allen Jugendlichen, Erwachsenen, Seelsorgenden
und Geistlichen zu empfehlen.
Claude Bachmann
Franz Hohler hat ein wunderbares
Büchlein mit 52 Kurz- oder vielleicht
besser Wandergeschichten geschrieben. Die Erzählungen sind auf eine
stille Art witzig, sie stimmen nachdenklich, bringen mir Orte und kleine Wanderungen in den Sommergarten. Franz Hohler erzählt von seinen Wanderungen, von Erinnerungen, die Dörfer und Begegnungen in
ihm hervorrufen. Es sind Geschichten der Vergangenheit, mit denen
Franz Hohler aber auch neuen Erinnerungen Platz schenkt.
Die 52 Geschichten regen mich an,
selber wieder einmal eine solche
Wanderung zu unternehmen. Eine
Wanderung durch stille Wälder, über
sommergetränkte Felder, vorbei an
Bächen und Seen, die zum Verweilen und Abkühlen einladen. Allein
oder in Gesellschaft die Schönheit
unserer Natur zu geniessen, meine
Gedanken ziellos schweifen lassen,
nichts tun müssen ausser zu sein.
Vielleicht werden auch Sie inspiriert
– vielleicht in diesem Sommer?
Mirjam Koch
Pfarrei Bruder Klaus
[email protected]
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Die Kirche als Nachbarin
Das Pfarreihaus Bruder Klaus ist
seit einigen Jahren nicht mehr permanent bewohnt. Trotzdem ist es
ein äusserst belebter Ort. Viele
Menschen gehen ein und aus. Viele
arbeiten im Pfarreihaus und haben somit in gewissem Sinne auch
eine Bleibe auf Zeit an der Alpenstrasse. Dadurch ergibt sich automatisch ein gewisses Nachbarschaftsverhältnis zu den Anwohnerinnen und Anwohnern. Doch wer
sind diese Nachbarn?
Wenn ich von der Bushaltestelle die
Alpenstrasse hinuntergehe und der
Kirchturm ins Blickfeld rückt, habe
ich mich schon ein paarmal gefragt:
Wie ist es wohl für die Menschen, die
hier in unmittelbarer Nachbarschaft
zur Kirche wohnen? Wie lebt es sich,
wenn man die Kirche als Nachbarin
hat?
Auf Stimmenfang
So habe ich spontan Leute angesprochen, die mir auf der Strasse begegnet sind und sich als in der Nähe
wohnhaft zu verstehen gaben. Einigen konnte ich mit dieser Frage ein
Schmunzeln entlocken. Denn natürlich vermutete man, dass damit eigentlich die so in freundlicher Weise
getarnte Frage gemeint sei, ob sie
denn auch regelmässig den Gottesdienst besuchen. Dem war selbstverständlich nicht so! «Ich habe mich
von der Kirche abgewandt», gibt eine
Frau um die vierzig zu verstehen,
«mir gefallen jedoch die sinnreichen Spruchbänder sehr gut, die ab
und zu am Kirchturm Bruder Klaus
hängen.» Ein älterer Mann, der die
Aushänge in den Schaukästen auf
dem Kirchenvorplatz studiert, bemerkt, dass er regelmässig hierher
komme und immer wieder auch jemanden treffe, mit dem er dann ein
Nachbarn auf Zeit auf einem Kreuzfahrtschiff – muss/soll/will man sich kennenlernen?
(Foto: George Rex; flickr.com)
bisschen plaudern könne. «Ich finde
es gut, dass die Glocken während
der Nacht nicht mehr läuten», sagt
ein jüngerer Mann, «tagsüber jedoch
bin ich auch schon froh gewesen
über die Orientierung durch den
Stundenschlag vom Kirchturm.» Ein
älteres Ehepaar schliesslich bekundet seine langjährige Verbundenheit
mit der Pfarrei seit den Anfängen und
die Frau beginnt gleich zu erzählen, was sie schon alles mit ehemaligen Pfarrern und Pfarreileitenden
erlebt haben.
Mut zu mehr
Durch die Gespräche wurde in mir
die Lust geweckt, noch mehr zu erfahren über «unsere Nachbarn im
Bruder Klaus». Man könnte ja einfach einmal irgendwo klingeln und
sich überraschen lassen, wer da
kommt und was sich daraus ergibt:
«Grüezi, ich bin Ihr Nachbar und
möchte Sie kennenlernen!» – So viel
Mut habe ich dann nicht zusammengebracht. Doch eigentlich sollte
man dies wirklich ausprobieren,
weil man so erfahren kann, wie viele
spannende Begegnungen in unmittelbarer Nähe möglich sind. Vielleicht mache ich es doch einmal?
Oder Sie? Auf jeden Fall gehe ich
nun mit ein bisschen anderen Augen
durch die Alpenstrasse, weil diese
nun mit noch mehr Gesichtern und
Geschichten verbunden ist.
Thomas Portmann
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Pfarrei St. Franziskus
[email protected]
Kinder – Sommer mit den Nachbarn
Die Sommerferien schenken vielen
Menschen mehr Zeit – mehr Zeit
zum Draussensein. So auch den
Kindern. Diese geniessen die Freiheit wenn möglich nicht allein, sondern gerne mit anderen Kindern.
Da fangen Spielplätze und Gärten,
Hauseingänge, Wiesen und Quartierstrassen an zu leben. Sie tränken sich mit Kinderlachen, Kreidezeichnungen, Wasserspritzern und
springenden Bällen.
Was kann man mit den Kindern aus
der näheren und weiteren Nachbarschaft alles machen und erleben?
Ich habe die 3.-Klässler vom Obernau sammeln und erzählen lassen.
Da kam Altes und Neues, Bekanntes
und Unbekanntes zusammen:
– Im Sommer kann man mit seinen
Nachbarn baden und Wasserschlachten machen
– Zusammen spielen und Spass
haben
– Ich kann bei meinem Nachbarn
manchmal auf seinem grossen
Trampolin gumpen, wenn seine
kleine Schwester rauskommt,
winkt sie mir immer und manchmal spiele ich mit ihr
– Blumen pflücken
– Glace essen und reden
– Wir machen Zenggi
– Manchmal gibt es eine Wasserschlacht mit allen Kindern vom
Quartier und wir baden im Pool
– Zusammen mit den Velos
rumfahren
– Wir spielen zusammen, reden
und sind nett zueinander
– Wir leihen einander Sachen aus
– In die Badi gehen
– Meine Nachbarin und ich gehen oft
Fussball spielen; manchmal gehen
wir auch zusammen shoppen
– Wir spielen Verstecken und vieles
mehr
– Manchmal dürfen wir draussen
schlafen
– Wir helfen einander, wenn etwas ist
– Federball spielen oder Tennis
– Wir bauen eine Hütte oder sonst
etwas
– Aperöle mängisch
– Mit dem Hund Gassi gehen
– Chübelitschutte
– Tischtennis spielen
– Wir spielen 4-1 oder 15-14
– Wir machen zusammen Sport
– Wir sind nett zueinander
– Wir machen Völki oder Sitzball
– Manchmal gibt es ein Rugbyspiel
– Wir spielen «Schweinchen in
der Mitte»
Luzia Wirz (inkl. Foto)
Katholische Kirche Kriens
www.kath-kriens.ch
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Urlaub machen wie Gott am siebten Schöpfungstag
Die Welt fühlen
Stelle, nämlich gleich am Anfang der
Bibel, sogar für heilig erklärt. Zunächst wird jedoch richtig viel gearbeitet, es wird geschöpft und erschaffen, was das Zeug hält. Sechs Tage
lang zeigt sich Gott als ein absoluter
Macher. Gott ist Schöpfergott durch
und durch. – Wäre da nicht, ja, wäre
da nicht der siebte Schöpfungstag.
Im Buch Genesis heisst es: «Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das
er geschaffen hatte, und er ruhte am
siebten Tag …»
Die Welt fühlen
(Fotojjay69; flickr.com)
Die Sommerferien stehen vor der
Tür, vielleicht auch Ihr Urlaub. Was
haben Sie vor? Wandern, Städte
besichtigen, Schwimmen, Klettern,
Tauchen, Segeln, Golf spielen, Töpfern … Einer Umfrage zufolge stürzt
sich jeder Zweite in einen sogenannten Aktivurlaub. Wenn diese
Aktivurlauber nach Hause kommen
– so die Verheissungen der Reisebranche –, seien sie «nicht ausgepowert», sondern fit für neue Herausforderungen. Die «aktive Erholung»
soll wesentlich länger anhalten als
bei Urlaubern, die einfach nichts
tun.
im Urlaub, noch viel mehr im Alltag scheint das Nichtstun verschwunden zu sein. Kaum vorstellbar, dass
bei einer Terminabsprache einer der
Beteiligten sagt, er könne an dem
Tag nicht, und zwar deshalb, weil
er da einfach mal nichts tun wolle.
Das Nichtstun steht in Verruf. Wer
nichts zu tun hat, ist ganz offensichtlich nicht wichtig, hat keinen
Anteil am pulsierenden Leben. Dolcefarniente – dieses italienische Wort
hatte einst einen süssen Beigeschmack. Heute aber wird das Nichtstun in der Regel nicht mehr als genussreich empfunden.
Nichts tun?
Im Ruhen vollenden
Aber gibt es das überhaupt noch?
Nichts tun? Wenn schon die einzige
dafür doch eigentlich prädestinierte
Zeit des Jahres sich längst verwandelt hat in einen unüberschaubaren
Dschungel von Aktivitäten? Nicht nur
Doch könnte es sein, dass wir den
Wert des Faulenzens und des Herumgammelns masslos unterschätzen? Schliesslich gibt es eine allerhöchste Legitimation für den Müssiggang. Er wird an höchst prominenter
Nur: Was macht Gott eigentlich, wenn
er nichts macht? Der evangelische
Theologe Jürgen Moltmann stellt sich
das folgendermassen vor: «Der angesichts seiner Schöpfung ruhende Gott
beherrscht die Welt an diesem Tage
nicht, sondern er ‹fühlt› die Welt.»
Doch in der Tradition wurde dieses
vielversprechende Bild vom faulenzenden und fühlenden Gott vernachlässigt. Der schaffende und dynamische Gott beherrscht die Szenerie.
Das hat weitreichende Folgen. Denn
der Mensch ist nicht nur Geschöpf,
sondern auch Ebenbild Gottes. Wenn
aber Gott nur durch sein Tätigsein
definiert wird, so wird auch der Sinn
unseres Daseins vor allem im Arbeiten gesehen. Doch wer ohne Unterlass rackert, dessen Werk bleibt letztlich unvollendet.
Text: gekürzt
Dr. Katharina Klöcker
Wort zum Sonntag, www.dradio-dw-kath.eu/
beitrag.php?id=1290
Mit freundlicher Genehmigung: Katholische
Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und
Deutsche Welle, Bonn
www.dradio-dw-kath.eu, in: Pfarrbriefservice.de
10
Katholische Kirche Kriens
Agenda
Wanderung
Neuenkirch – Rothenburg
Frohes Alter 60plus
Dienstag, 7. Juli, 11.15,
Treffpunkt: Torbogen Luzern,
Bahnhof
Wanderung von Neuenkirch –
Raststätte Autobahn – Rothenburg
Station
Wanderzeit ca. 2 Std.
Findet bei jedem Wetter statt
Abfahrt 11.30 mit Postauto Nr. 72
nach Neuenkirch
Passpartout-Tageskarte selber lösen
Auskunft: Ruth EmmeneggerHabegger, Tel. 041 320 05 04
Wanderung zur Rosshütte
Frohes Alter 60plus
Dienstag, 14. Juli , 09.40,
Bushalt Holderchäppeli
Wanderung: Holderchäppeli – Eigenthal – evtl. Würzenegg – Chreigütsch –
Rosshütte – Kriens
Aufstieg ca. 250 m, Abstieg ca. 700 m
Wanderzeit: ca. 3½ Std.
Gemütliches Beisammensein bei der
Rosshütte, wo Risotto und Getränke
organisiert werden.
Postauto: 09.22 ab Kriens Busschleife,
Billette selber lösen (Halbtax Fr. 4.20).
Treffpunkt: 09.40 Posthaltestelle
Holderchäppeli
Auskunft über Durchführung ab 07.00
bei Peter Fuchs, Tel. 041 320 18 71
Wanderung Hübeli – Burgrain
Frohes Alter 60plus Kriens
Dienstag, 28. Juli, 08.00,
Treffpunkt: Torbogen Bahnhof
Luzern
Wanderung: Hübeli 704 m ü. M. –
Hergiswil – Willisau 557 m – Burgrain
529 m; einfache Wanderung
Picknick aus dem Rucksack,
Kaffeehalt in Willisau
Wanderzeit: ca. 3¼ Std.
08.00 Treffpunkt, Bahnhof Luzern,
Torbogen
08.16 ab Luzern nach Wolhusen –
Willisau –Hübeli
15.24 Rückfahrt ab Burgrain
16.15 Ankunft in Luzern
Billett: wird ab Luzern gelöst
Auskunft: am Vorabend oder ab 06.30
bei Leo Ineichen, Tel. 041 310 65 82
www.kath-kriens.ch
Wir = Streit und Versöhnung
Sprachförderung mit Musik
Für Eltern mit ihren Kindern im Alter
von 3 Monaten bis zum Kindergarten
Mittwoch, 1. Juli von 09.30–10.20
Forum, Begegnungszentrum
St. Franziskus, Hackenrainstrasse 2
Mit Andrea Strohbach
Eltern singen und tanzen mit ihren
Kindern, lernen gleichzeitig die deutsche Sprache und erfahren die Traditionen von Kriens und der Schweiz.
Mitnehmen: bequeme Kleider und
Anti-Rutsch-Socken
Kosten: Fr. 5.– pro Familie
Kontakt: [email protected]
Kaffee-Höck
Ein Angebot von Kolping
Donnerstag, 30. Juli, ab 09.00
im Café Habermacher, Kriens
Goldene Hochzeit
Samstag, 5. September, 15.00 in der
Dreifaltigkeitskirche in Bern
Bischof Felix Gmür lädt auch 2015
diejenigen Paare ein, welche dieses
Jahr das Jubiläum der «goldenen
Hochzeit» feiern dürfen.
Bei der Anmeldung geben Sie bitte
folgende Informationen an:
– Name und Vorname
der Ehepartner
– deren Adresse
– Anzahl der Personen, die insgesamt (inkl. allfällige Mitglieder der
Familie) an der Feier teilnehmen
– Datum der kirchlichen Trauung
(wenn möglich)
Anmeldung bis 14. August:
[email protected]
(Foto: Anita Brändli)
Eine Welt ohne Streit – das hört sich
in einer Zeit, in der Krieg, Terror
und brutale Gewalt an der Tagesordnung sind, geradezu paradiesisch
an. Friede auf Erden – wir können
nur davon träumen. Leider gelingt
es den Menschen nach wie vor nicht,
den Konflikten ein Ende zu setzen.
Auch in unseren Familien gibt es
Konflikte und Streit, das ist normal
und manchmal sogar heilsam. Wichtig ist, dass wir immer einen Weg
zur Versöhnung finden, auch wenn
wir noch so heftig aneinandergeraten
sind. Nur so kann ich meinem Gegenüber zeigen, dass er oder sie für
mich wichtig ist, egal was der Grund
unseres Streites war.
Es ist an uns, unseren Kindern früh
genug beizubringen, tolerant und respektvoll miteinander umzugehen,
eine andere Anschauung zu respektieren, Meinungsverschiedenheiten
auf anständige und faire Art zu klären – dann kann friedvolles Miteinander gelingen.
Und vielleicht können wir damit einen kleinen Beitrag zur Versöhnung
unter den Menschen leisten.
Inge Kuttenberger,
Pfarreirat Bruder Klaus
Katholische Kirche Kriens
www.kath-kriens.ch
Qigong- und Tai-Chi-Kurse
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Abschied von
Margrith Schopfer
(Foto: Roberto Conciatori)
(Foto: Valentina_A; flickr.com)
Qigong: «Arbeit mit der Lebensenergie», ist ein Sammelbegriff für eine
Vielzahl von chinesischen Gesundheitsübungen. Mit meist langsamen,
sich wiederholenden Bewegungen
im Stehen oder im Sitzen aktivieren
wir den Energiefluss. Die Übungen
machen den Körper geschmeidig
und bringen Körper, Geist und Seele
ins Gleichgewicht. Qigong kann von
allen Menschen gelernt werden, unabhängig von Alter und Vorkenntnissen!
Qigong-Kurs für Anfänger
dienstags, 08.05–09.05, Gallusheim
Qigong-Kurs
dienstags, 09.15–10.15, Gallusheim
14 Kurs-Termine; Kosten: Fr. 126.–
18./25. August
1./8./22. September
13./20./27. Oktober
3./10./17./24. November
1./15. Dezember
Tai-Chi-Kurs, 24er-Form
mittwochs, 18.00–19.00, Gallusheim
15 Kurs-Termine; Kosten: Fr. 135.–
19./26. August
2./9./23. September
14./21./28. Oktober
4./11./18./25. November
2./9./16. Dezember
Qigong-Kurs
donnerstags, 16.40–17.40,
Gallusheim
Tai-Chi-Kurs, 24er/88er/Fächer
donnerstags, 17.50–18.50,
Gallusheim
15 Kurs-Termine; Kosten: Fr. 135.–
20./27. August
3./10./24. September
15./22./29. Oktober
5./12./19./26. November
3./10./17. Dezember
Weitere Informationen und
Anmeldung:
Esther Lötscher
Zumhofstrasse 76, 6010 Kriens
Tel. 041 320 44 57
[email protected]
Liebe Margrith
Seit 13 Jahren hast du dich vor allem
in der Pfarrei Bruder Klaus auf verschiedenen Stufen für den Religionsunterricht eingesetzt. In all den Jahren hast du dich für die Versöhnung
engagiert und konntest den heutigen
Versöhnungsweg mit deiner Kreativität entscheidend mitprägen.
Viel Freude haben dir jeweils auch
die Spielabende gemacht, die in der
Pfarrei Bruder Klaus regelmässig
durchgeführt werden. Du hast bei
verschiedenen Pfarrei-, Familienund Kindergottesdiensten mitgewirkt. Ausserdem bist du seit 2014
in der Synode tätig, wo du auch weiterhin mitarbeiten wirst.
Für deinen langjährigen Einsatz danken wir dir ganz herzlich. Auch in
Zukunft dürfen wir ja ab und zu auf
deinen Einsatz zählen. Liebe Margrith, wir wünschen dir für deinen
neuen Lebensabschnitt «im Ruhestand» alles Gute, viele neue und
spannende Erfahrungen, gute Gesundheit und Gottes Segen.
Irene Gander-Thür,
Bereichsleiterin Religionsunterricht
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Gottesdienste
Pfarrei St. Gallus
Pfarrei Bruder Klaus
Freitag, 3. Juli – Herz-Jesu-Freitag
08.45
Eucharistiefeier, anschliessend Anbetung
09.15–09.45 Beichtgespräch
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Samstag, 4. Juli
17.00
Eucharistiefeier
mit Regina Ostgerwalder und Karl Abbt
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Samstag, 4. Juli
08.45
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Sonntag, 5. Juli
11.00
Eucharistiefeier
mit Regina Osterwalder und Karl Abbt
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Papstopfer
Sonntag, 5. Juli
09.30
Eucharistiefeier
mit Kathrin Pfyl und Karl Abbt
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Papstopfer/Peterspfennig
Dienstag, 7. Juli
18.00
Lichtfeier für Verstorbene
und ihre Angehörigen mit Karl Abbt
Samstag, 11. Juli
08.45
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Sonntag, 12. Juli
09.30
Eucharistiefeier
mit Ruedy Sigrist und Karl Abbt
Musik:
Othmar Bucher, Orgel
Kollekte: JuBla Jungwacht Blauring Schweiz
Samstag, 18. Juli
08.45
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Sonntag, 19. Juli
09.30
Eucharistiefeier mit
Thomas Portmann und Karl Abbt
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Miva Schweiz – transportiert Hilfe
Samstag, 25. Juli
08.45
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Sonntag, 26. Juli
09.30
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Ruedi Frischkopf, Orgel
Kollekte: Salvatorianer – Alterspflegeheim
in Rumänien
Mittwoch und Donnerstag jeweils um 08.45 Uhr
Eucharistiefeier
Samstag, 11. Juli
17.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Thomas Portmann
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Sonntag, 12. Juli
11.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Thomas Portmann
Musik:
Othmar Bucher, Orgel
Kollekte: Kinderhort URP WASI in Cusco, Peru
Samstag, 18. Juli
17.00
Eucharistiefeier mit Thomas Portmann
und Fritz Dommann
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Sonntag, 19. Juli
11.00
Eucharistiefeier mit Thomas Portmann
und Fritz Dommann
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: St.-Josephs-Opfer
16.00
Eucharistiefeier der Vietnamesen
Samstag, 25. Juli
17.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Ruedi Frischkopf, Orgel
Sonntag, 26. Juli
11.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Ruedi Frischkopf, Orgel
Kollekte: Philipp-Neri-Stiftung
Dienstag, 28. Juli
18.45
Weltweites Abendgebet
Jeweils am Mittwoch um 09.00 Eucharistiefeier
Jeweils am Freitag um 18.30 Eucharistiefeier
Gottesdienste
13
Pfarrei St. Franziskus
Sonntag, 5. Juli
11.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Gaby Fischer
Musik:
Elena Wigger, Orgel
Kollekte: Solidaritätsfonds
für wirtschaftlich schwache Bistümer
19.00
Taizégebet
Dienstag, 7. Juli
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Sonntag, 12. Juli
11.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Agnes Wunderlin, Orgel
Kollekte: Katharinawerk
Dienstag, 14. Juli
09.15
Eucharistiefeier
Sonntag, 19. Juli
11.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Cornelia Biedermann, Orgel
Kollekte: Haus Hagar
Dienstag, 21. Juli
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Sonntag, 26. Juli
11.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Paula Rölli
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Aids-Hilfe Schweiz
Dienstag, 28. Juli
09.15
Eucharistiefeier
Blick vom Stanserhorn Richtung Kriens.
E
(Foto: zvg)
s gibt nichts Schöneres
unter der Sonne,
als unter der Sonne zu sein,
doch
Gott gab den Schatten,
damit wir
das Licht
besser sehen können.
Unbekannt
Alters- und Pflegeheime
Grossfeld und Zunacher
Zunacher: Samstag, 10.00 Uhr
Grossfeld: Samstag, 15.30 Uhr
Wöchentlich Wechsel Eucharistiefeier/Wortgottesdienst
Wallfahrtskirche Hergiswald
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen um 10.00;
Mittwoch und Freitag um 15.00; Donnerstag um 19.30,
mit anschliessender Anbetung bis 21.00
Kapelle Fräkmünt
Gottesdienst jeweils am Sonntag um 10.00 Uhr
14
Katholische Kirche Kriens
E
s wachsen Tag und
Hitze, und von
den Auen dränget
uns die Glut; doch dort
am Wasserfall, am
Felsensitze erquickt ein
Trunk, erfrischt ein Wort
das Blut. Der Donner
rollt, schon kreuzen sich
die Blitze, die Höhle
wölbt sich auf zur sichern
Hut, dem Tosen nach
kracht schnell ein
knatternd Schmettern;
doch Liebe lächelt unter
Sturm und Wettern.
Johann Wolfgang von Goethe
Taufen
www.kath-kriens.ch
Kollekten
Gedächtnisse
Pfarrei St. Gallus
Pfarrei St. Gallus
Sanierung Lassalle-Haus
Bad Schönbrunn
Diözesanes Kirchenopfer
308.80
330.25
Pfarrei Bruder Klaus
Information kirchliche
Berufe (IKB)
Diözesanes Kirchenopfer
WWF Schweiz
Haus für Mutter und Kind
593.30
339.15
604.20
232.10
Pfarrei St. Franziskus
Seminar St. Beat Luzern
Sanierung Lassalle-Haus
Bad Schönbrunn
Wasser für Wasser
256.25
143.15
1130.85
Samstag, 4. Juli, 08.45
Jzt. für Anna Müller;
Elisabeth Stübi-Hofstetter.
Jgd. für Ivano Coletto und Simone.
Samstag, 11. Juli, 08.45
XXX. für Franziska Stalder-Kerler.
Jzt. für Josef Hunkeler-Kunz.
Mittwoch, 15. Juli, 08.45
Jzt. für Johanna und Gottfried
Bründler-Wenger.
Samstag, 18. Juli, 08.45
Jzt. für Genoveva OdermattLechmann.
Pfarrei Bruder Klaus
Samstag, 11. Juli, 17.00
XXX. für Hedwig Theiler-Buholzer.
XXX. für Alice Lang.
Elia Leano Guarino
Luisa Verling
Chiara Kunkler
Laura Kunkler
Ethan-Naël Nezerwa
Tim-Yoann Nezerwa
Elina Mühlebach
Pirakathi Santhiyarasa
Todesfälle
Paulina Helfenfinger, 1914
Max Zimmermann-Küttel, 1933
Franziska Stalder-Kerler, 1924
Marie Müller-Winiger, 1933
Sonnenaufgang in Stonehenge, England.
(Foto: SSCW; flickr.com)
Thema
15
Die Neuausrichtung der Quartierpfarrei MaiHof in Luzern beginnt zu greifen
Offene Drehscheibe für Menschen
Die Kirche verändert sich, besonders stark in ihrer wichtigsten territorialen Struktur, der Pfarrei. Auch
der MaiHof Luzern verabschiedete
sich von gewohnten Aufgaben und
packte ein neues Profil an.
Ein warmer Frühlingstag im Maihofquartier in Luzern: Gemeindeleiter
Franz Zemp erläutert die Neuausrichtung seiner Pfarrei St. Josef am
Bistrotisch im Freien. «Der MaiHof»,
wie sich die Pfarrei jetzt selber nennt,
verstehe sich als Drehscheibe für
eine vielfältige Nutzung. Als Quartiertreffpunkt wolle sich der MaiHof
in der Integrationsarbeit profilieren.
Er biete Räume für Menschen, für
ganz verschiedene Menschen. Auch
für kirchenferne und kirchenfremde,
betont Franz Zemp. Die schlichte,
leer geräumte Kirche eigne sich als
Proberaum für Orchester wie fürs Public Viewing bei sportlichen Grossanlässen. Die Synode der Landeskirche
habe dort schon getagt, Ausdruckstanz, Musik und Theater finden statt.
Sie könne aber auch für einen Geburtstagsapéro gemietet werden.
Wirksame Entlastung
Der 50-Jährige weiss um den Balanceakt zwischen kommerzieller Vermietung mit entsprechender Bewerbung und Administration sowie der
herkömmlichen, kostenlosen Nut-
Im Bistro, Teil
des ehemaligen
Pfarreiheims,
kommt Gemeindeleiter Franz
Zemp mit unterschiedlichsten
Menschen niedrigschwellig
in Kontakt.
Bild: aw
zung bei Pfarreianlässen. Mit der
neu geschaffenen Stelle eines Zentrumsleiters sei nicht nur er als pastoraler Gemeindeleiter wirksam entlastet, sondern auch die betriebliche
Leitung in fachkundigere Hände gelegt. Franz Zemp freut sich, dass er
sich wieder mehr auf die Seelsorge in
seiner Pfarrei konzentrieren kann,
auf die Begleitung von Menschen
und die Grundangebote einer normalen Pfarrei. Bewusst sucht er die
Begegnung mit den Besuchern der
öffentlich leicht zugänglichen Räume
des MaiHof, sehr gerne im einladend
wirkenden Bistro beim Eingang.
Weiterhin sakraler Raum
Zemp legt Wert darauf, dass der
hohe, weite Kirchenraum ein sakraler
Raum geblieben sei. Er wolle keine
Entkirchlichung. Weiterhin fänden
dort Gottesdienste statt, auch neue
liturgische Formen, für die Pfarreiangehörige Mitverantwortung übernähmen. Auch die vielfältige sonstige
Nutzung steht für den Gemeindeleiter immer im Dienst des Menschen, dem Grundanliegen der Kirche. Franz Zemp betont: «Alle Anlässe im MaiHof wollen gemeinschaftsfördernd und menschlich aufbauend
sein. Wir schliessen diskriminierende, gewaltverherrlichende oder anderweitig ethisch verwerfliche Nutzung aus.» Auch sonst gibt es im
MaiHof bislang noch Grenzen: Am
markanten Kirchturm, dem weithin
sichtbaren Wahrzeichen des Maihofquartiers, hing noch keine kommerzielle Werbung. Auch als offizielle
Kletterwand wurde der Turm noch
nicht genutzt. Der kleine Raum hoch
oben bei den Glocken kann aber gemietet werden – zum Apéro in luftiger Höhe.
Andreas Wissmiller
16
Thema
Jugendverbände und youngCaritas – Projekt «Faires Lager 2015»
Im Lager nachhaltig kochen
«Faires Lager» ist ein gemeinsames
Projekt von Jungwacht, Blauring,
Pfadi, der katholischen Kirche Luzern, Fastenopfer und von youngCaritas. Das Projekt überträgt Fairness untereinander und respektvollen Umgang mit der Natur auch auf
die Lagerküche.
Tausende Kinder und Jugendliche
verbringen jedes Jahr einen Teil ihrer
Sommerferien in Lagern von Jungwacht, Blauring oder Pfadi. Ein Sommerlager auf die Beine zu stellen, ist
eine grosse Aufgabe. An erster Stelle
stehen dabei für das Leitungsteam
die Sicherheit der Teilnehmenden
und der gemeinsame Spass. Sie arbeiten ein abwechslungsreiches Programm aus, führen Elternabende
durch und organisieren Bauholz, Bastelmaterial und nicht zuletzt auch die
tägliche Verpflegung. Fairness unter
den Teilnehmenden und ein respektvoller Umgang mit der Natur sind
wichtige Bestandteile des Lagerlebens. Das Projekt «Faires Lager» will
das Thema Fairness und Nachhaltigkeit auf Kochen und Essen ausweiten.
Pilotprojekt 2014 erfolgreich
Alle wissen: Fair produziert, aus der
Region, biologisch angebaut und ab
und zu ein vegetarisches Menü ist
gesünder und schützt die Umwelt.
Dennoch rücken Herkunft und Herstellung der Nahrungsmittel angesichts der logistischen Herausforderungen und knappen Budgets meist
in den Hintergrund. Dies zu ändern
haben sich Jungwacht und Blauring
Luzern, die Pfadi Luzern, die katholische Kirche Luzern sowie Fastenopfer und youngCaritas zur Aufgabe
gemacht. Im letzten Jahr starteten
sie das Projekt «Faires Lager». An der
Küchenwettbewerb
Auf www.faires-lager.ch finden
Lagerleitungsteams alle nötigen
Tipps und Tricks, damit ihr faires
Lager ein voller Erfolg wird, sowie
Informationen zum Wettbewerb
«Wir kochen fair!»
www.faires-lager.ch, Anmeldefrist 30.6.,
Kochrezepte und Berichte können bis
31.8. eingereicht werden an youngCaritas
Schweiz, Vermerk: Faires Lager, Adligenswilerstrasse 15, Postfach, 6002 Luzern.
Pilotphase nahmen sechs Jugendgruppen aus dem Kanton Luzern teil.
Sie verpflichteten sich dazu, beim
Einkauf sowie bei der Durchführung
Nachhaltigkeitsaspekte zu beachten
und das Thema in den Aktivitäten
mit den Kindern und Jugendlichen
wie auch mit den Eltern einzubringen. Die katholische Kirche Luzern
unterstützte die Lagerküchen mit
zwei Franken pro Person und Tag
und begleitete die Gruppen bei der
Planung fachlich.
Nachhaltiges Lager gesucht
In Lagern von Jungwacht, Blauring und Pfadi ist Fairness ein wichtiger Wert,
selten allerdings in der Lagerküche. «Faires Lager» unterstützt Leitungsteams,
dies zu ändern.
Bild: pd
Die Rückmeldungen der Jugendgruppen waren durchs Band positiv,
auch wenn der geringere Fleischkonsum oder die saisonale Kost da und
dort zu kontroversen Diskussionen
führten. Die Auseinandersetzung mit
dem Thema Nachhaltigkeit bei der
Menüplanung, beim Einkauf und im
Lager selbst hat zu einer verstärkten
Sensibilität aller Teilnehmenden beigetragen.
Aufgrund der grossen Resonanz haben die Trägerorganisationen gemeinsam entschieden, das Projekt
auszuweiten und faire Lager in diesem Jahr in der ganzen Deutschschweiz zu fördern.
pd
Thema
17
Im Lager immer vor Ort: der Präses, die Präses
Mitmachen, zuhören, unterstützen
Wenn Pfadi, Blauring und Jungwacht ins Lager aufbrechen, liegt
die Verantwortung bei kompetenten
jungen Leuten, dem Leitungsteam.
Im Hintergrund meist auch mit dabei: der oder die Präses. Wie verstehen diese ihre Rolle?
Präses bedeutet ursprünglich «der
geistliche Vorstand eines katholischkirchlichen Vereins». Damit kann
Bruno Hübscher, Seelsorger und JuBla-Präses in Nottwil, nicht mehr
viel anfangen. Er erinnert sich: «Als
ich vor 25 Jahren selber Jungwachtleiter war, erwartete ich vom Präses,
dass er jeweils das Tischgebet sprach
und einen Aussendungs- und Lagergottesdienst abhielt.» Heute wisse
er, dass «das Geistliche» nicht ausschliesslich beim Präses anzusiedeln
sei, schliesslich hätten alle Blauringmädchen und Jungwächter wertvolle
Erfahrungen mit Religion und Spiritualität gemacht. Ausserdem sei JuBla offen für alle Konfessionen und
auch Kirchenferne. Freilich, so Hübscher, verstehe er sein Präsesamt als
Bindeglied zur Pfarrei. Das beinhalte
dann auch, in der Pfarrei die Anliegen der Jugendvereine zu vertreten.
Das Leitungsteam begleiten
Claudia Corbino, Präses des Blaurings
St. Paul Luzern, sieht ihre Lagerrolle
in der unterstützenden Begleitung
der Leiterinnen. Ähnlich wie der Kollege aus Nottwil, der beide Lagerwochen rund um die Uhr dabei ist, lebt
sie die meiste Zeit im Lager voll mit
und packt mit an. Auch am Abend ist
sie präsent. Corbino betont: «Es ist
wichtig, die Stimmung und die Themen im Lageralltag mitzuerleben.»
Dann könne sie sich auch einbringen, wenn sie es selber für notwendig
Versteht sich als Angebot im Hintergrund: Bruno Hübscher, Diakon und Präses
JuBla in Nottwil (zweiter von links als Gandalf aus «Herr der Ringe»). Bild: zvg
erachte oder wenn sie gefragt werde.
Bruno Hübscher bestätigt diese Erfahrung: «Meist gehe ich beim Tagesgeschehen mit und mache Kurzfilme
und Bilder für Besuchstag und Lagerrückblick.» Wenn der Nottwiler Dia-
I
ch bin Teil der Lagergemeinschaft, aber halte
mich im Hintergrund.
Ich bringe mich ein, wenn
ich es notwendig finde oder
wenn ich gefragt werde.
Claudia Corbino
kon auch beim Fussballmatch mitspielt, einen Sketch zum Besten gibt,
die Gitarre auspackt und bei allem
das nötige Fingerspitzengefühl zeigt,
dann erleben die Lagerteilnehmenden nicht nur eine mitgehende und
lustige Kirche, sondern gewinnen
auch Vertrauen in seine Person.
Tiefgehende Themen möglich
Das habe schon zu etlichen Einzelgesprächen über die grossen Lebens-,
Glaubens- und Sinnfragen geführt,
freut sich Hübscher. Er wolle «als
Kirchenmensch» ein offener Zuhörer
und spannender Gesprächspartner
sein, aber kein Besserwisser.
Claudia Corbino und Bruno Hübscher gestalten im Lager jeweils auch
Besinnungen, nahe am Lageralltag,
zurückhaltend. Der Nottwiler Präses:
«In der Besinnung sprechen wir die
Tagesfreuden und -sorgen aus, können auch mal ein Naturmandala gestalten und uns vergewissern, dass
wir alle gesegnet sind.» So gesehen
setze sich in der jugendlichen Meditationsform der Gottesdienst von
vor 25 Jahren fort.
aw
Veranstaltungen
Treffpunkte
Katholisches Bibelwerk Schweiz
Wander-Bibliodrama in Israel
Antoniushaus Mattli
Malen, Gestalten und Yoga
Mit Malen, Gestalten und Yoga in
der friedvollen Umgebung des Antoniushauses entsteht der Freiraum,
sich mit der inneren Quelle zu verbinden und daraus Freude und Kreativität zu schöpfen. Zum Programm
gehören Körper- und Atemübungen.
Beim Malen und Gestalten entwickelt sich die eigene Bildsprache.
Mo – Fr, 20. – 24.7., Leitung: Corina Voss und
Lucia Schuler, Antoniushaus Mattli, Mattlistr. 10, 6443 Morschach, 041 820 22 26,
[email protected], www.antoniushaus.ch
Das Katholische Bibelwerk bietet im
Oktober ein Wander-Bibliodrama in
Israel an. Auf der Reise erkunden die
Teilnehmenden zu Fuss die Landschaften Israels und erschliessen mittels Bibliodrama im Freien die prägende Bedeutung dieser Landschaften für die biblischen Texte.
So – Mi, 4. – 14.10., Schweizerisches Katholisches Bibelwerk, Diözesanverband Basel,
Information und Anmeldung bei Bruno Fluder,
Schädrütistrasse 25, Luzern, 041 534 00 91,
[email protected]
Sankturbanhof Sursee
Ausstellung «Connected»
In ihren künstlerischen Arbeiten
setzt sich Nesa Gschwend seit Längerem mit der Transformation und Ambivalenz des Körpers und seiner Lebenszyklen auseinander. Die Materialien, Textilien, Haare, Pflanzen und
oft auch Wachs, spielen eine zentrale
Rolle. Ausgehend von gebrauchten,
aus vier Generationen ihrer Familie
stammenden Stoffen schafft Nesa
Gschwend ein System aus Linien und
Bändern, die sie immer wieder neu
miteinander verbindet, überlagert,
zerschneidet und zusammenfügt.
Ausstellung noch bis 4.10., Mi – Fr, 14–17 Uhr,
Sa/So, 11 – 17 Uhr, www.sankturbanhof.ch,
Theaterstr. 9, 6210 Sursee, 041 922 24 00,
[email protected]
Mi, 1.7., 18.30 Uhr, öffentliche Führung;
Do, 9.7., 9 – 12 Uhr, Workshop «verknüpft –
verknotet», Ferienpass 2015 für Kinder ab 8
6 Bistümer, 3 Länder, 1 KAB
51. Bodenseetreffen St. Gallen
Die KAB St. Gallen lädt erneut zum
Bodenseetreffen in die Ostschweiz
ein. Im Zentrum stehen dieses Jahr
Anstösse und Anregungen des emeritierten Pastoraltheologen Leo Karrer von der Universität Freiburg zu
«Wo liegen die Schubkräfte des
Christen?». Austausch und Kultur
runden den Tag ab.
Sa, 4.7., Information und Anmeldung beim
Sekretariat der KAB St. Gallen, Postfach 322,
9004 St. Gallen, [email protected],
Regula Würth, 079 709 14 55
Bild: pixelio.de/H. D. Volz
18
Katholischer Seelsorgerat
Jetzt für die Herbsttagung
anmelden
Erfahrungen aus vielen Ortskirchen
der Welt zeigen, dass in überschaubaren Gemeinschaften und Gruppen
sich die Kraft des Evangeliums neu
entfalten kann. Menschen erfahren
Heimat und Bestärkung im Engagement. Für den Pastoralen Entwicklungsplan des Bistums Basel (PEP) ist
die Förderung solcher Gemeinschaften einer der vier pastoralen Schwerpunkte für die Zukunft. Mit diesem
Thema befasst sich die Herbst-Impuls-Tagung des Seelsorgerats. Der
erste Teil dreht sich um die Erfahrung mit kleinen christlichen Gemeinschaften im Pastoralraum Neuhausen-Hallau (Kanton Schaffhausen). Im zweiten Teil überlegen die
Teilnehmenden Schritte zur Umsetzung in der eigenen Pfarrei bzw. im
Pastoralraum.
Sa, 24.10., 8.30 – 17 Uhr, Klosterherberge
Baldegg; Fr. 70.–; Anmeldung bis 12.10.
an Karl Mattmüller, Präsident KSRL,
Wapfgrund 12b, Neudorf, 041 930 12 11,
[email protected],
www.seelsorgerat-luzern.ch
Einladend gestaltet: Stiftsbezirk und
Kathedrale St. Gallen.
Bild: aw
Haus St. Dorothea, Flüeli-Ranft
Steine schleifen und polieren
Der Pilgertag ab der Bergseehütte
Göschenen beinhaltet einen geistlichen Impuls und Schweigen auf einem Teil des gemeinsamen Wegs.
Im Schleifen nähern sich die Teilnehmenden der inneren Struktur von
Steinen und nehmen dabei die eigene
Lebenssituation neu in den Blick.
Die Stein-Vision von Bruder Klaus
unterstützt den Prozess. Am Ende
stehen veränderte, polierte, glänzende Kieselsteine.
Sa, 11.7., 3½ – 5 Std., [email protected],
041 757 14 14, Leitung: Katarina Kelso
Do – Sa, 23. – 25.7., Haus St. Dorothea, FlüeliRanft, 041 660 50 45, www.viacordis.ch
Lassalle-Haus
Pilgertag ab Göschenen
Luzern – Schweiz – Welt
Aus der Kirche
Luzerner Religionspreis 2015
Luzern
Der Luzerner Religionspreis 2015 für
herausragende Maturaarbeiten zum
Thema Religion und Ethik geht an
Camila Bucher von der Kantonsschule Alpenquai Luzern. Die 19-jährige
Luzernerin erhält die Auszeichnung
für ihre literarische Verarbeitung des
Themas Unterentwicklung und Hilfeleistung. Die Erzählung «yurak ñawsa
kay. Weisse Blindheit» basiert auf realen Begebenheiten in einem Hochtal
der Anden Perus.
Der 2006 erstmals vergebene Luzerner Religionspreis wird jährlich von
der Theologischen Fakultät in Zusammenarbeit mit dem Religionswissenschaftlichen Seminar der Kultur- und Sozialwissenschaftlichen
Fakultät der Universität Luzern verliehen. Die Auszeichnung ist mit 500
Franken dotiert.
Der neue Hochschulseelsorger Andreas
Schalbetter (links) und sein Vorgänger
Jiri Obruca.
Bild: do
Seelsorge für Studierende
Neuer katholischer Seelsorger
Wechsel auf katholischer Seite bei
der Seelsorge für Studierende an der
Universität Luzern, der Hochschule
und Pädagogischen Hochschule: Anfang Juni hat Pater Andreas Schalbetter SJ die Nachfolge von Pater Jiri
Obruca SJ angetreten, der während
fünf Jahren in der Studierendenseelsorge tätig war.
Der Jesuit Andreas Schalbetter (50)
stammt aus dem Oberwallis und hat
bis anhin an der katholischen Universitätsgemeinde Basel mitgearbeitet, war für die Förderung von Ordensnachwuchs sowie im Bereich
Exerzitien und geistliche Begleitung
tätig.
Nach wie vor offen ist die reformierte
Stelle in der Luzerner Studierendenseelsorge; die Nachfolge von Bettina
Tunger ist noch nicht gewählt.
So ein Witz!
Der Religionslehrer befragt die
Schüler: «Was werden sich wohl
die Hochzeitsgäste bei der Hochzeit zu Kana gedacht haben, als
Jesus das Wasser in Wein verwandelt hat?» Schüler: «Den laden wir
auch mal ein!»
Herausragende Maturaarbeit
aus Luzern ausgezeichnet
Camila Bucher mit ihrer prämierten
Maturaarbeit.
Bild: Benno Bühlmann
International
Römische Universitätsdirektorin
«Synode der Frauen» notwendig
Sr. Mary Melone, Franziskanerin und
Direktorin der Päpstlichen Universität Antonianum, wünscht eine «Synode der Frauen» analog zur katholischen Weltbischofssynode. Im Gespräch mit Radio Vatikan brachte
Professorin Mary Melone zum Ausdruck, dass Frauen eine Stimme
bräuchten, «die als Autorität anerkannt ist».
19
Was mich bewegt
Werden sie glücklich sein?
Der frühere
Erzbischof von
Paris Jean Verdier stellte sich
jeweils die
Frage, bevor er
einem Kandidaten die Hände
auflegte: Wird er einmal glücklich
sein und kann er als Priester andere glücklich machen?
Als Regens kommt mir in der Feier
der Institutio und der Priesterweihe
die Aufgabe zu, dem Bischof die
Kandidatinnen und Kandidaten
zu empfehlen. Das tue ich auch
aufgrund der Rückmeldungen der
Gläubigen aus den Pfarreien, in
denen sie wirken. Es bewegt mich,
zu erleben, wie sehr die Anwesenden durch ihr Aufstehen und ihren
Applaus deren Eignung für den
pastoralen Dienst bezeugen.
Sie haben bereits unter Beweis
gestellt, dass sie durch ihre Predigt,
ihren Unterricht, ihr Zuhören,
ihre tröstenden und aufmunternden Worte und ihre helfenden
Hände anderen Menschen helfen,
aus dem Glauben an Gott glücklich zu sein.
Und werden sie selber glücklich
dabei? Eines steht fest: Die Erwartungen und Belastungen sind
auch für Seelsorgende nicht geringer geworden. Und doch zeigt die
Erfahrung und belegen Studien,
dass die Berufszufriedenheit unter
Priestern und PastoralassistentInnen überdurchschnittlich ist –
vorausgesetzt, dass sie auch
selber stetig aus den Quellen des
Glaubens schöpfen. Eine positive
Gottesbeziehung ist entscheidend.
Dann werden sie glücklich
bleiben.
Thomas Ruckstuhl, Regens des
Priesterseminars St. Beat, Luzern
Vierzehntägliche Erscheinungsweise. Adressänderungen und lokale Hinweise an die Pfarrei. Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6000 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected].
Druck und Versand: Brunner AG, Druck und Medien, Telefon 041 318 34 34.
Worte auf den Weg
Bild: Dominik Thali
W
ie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.
Wann werde ich dahin kommen,
dass ich Gottes Angesicht schaue?
Der Anfang des Psalms 42 war, mit leicht anderen Worten, früher ein häufig
gesungenes Lied, das im neuen Kirchengesangbuch aber nicht mehr enthalten
ist: «Wie der Hirsch nach frischer Quelle, schreit mit lechzender Begier, also
schreit auch meine Seele, voll Verlangen, Gott, nach dir.»