Ausgabe 18 - Das Klagenfurter und St. Veiter Monatsblatt

K L AG E N F U R T E R
&
S T. V E I T E R
MONATSBLATT
Nr. 1/2016 RM 04A035922 An einen Haushalt Österreichische Post AG Postentgelt bar bezahlt Benachrichtigungspostamt 9300 St. Veit an der Glan
Klagenfurt: „Grünes Licht“
für Biomasseheizwerk!
Wärmelieferung durch Riegler Zechmeister-Gruppe für Klagenfurt gesichert. Vertrag unterzeichnet. Kärntner Unternehmen profitieren.
zeugung bzw. dient künftig der Abdeckung der
Spitzenlast im Winter. Über 26.000 Fernwär-
mekunden in Klagenfurt werden ab der Heizsaison 2016/2017 mit biogener Energie versorgt.
(c) STW/KK
G
rünes Licht für das im Osten der Landeshauptstadt geplante Biomassewerk: Die
Wärmelieferung durch die Riegler Zechmeister-Gruppe für Klagenfurt ist seit Kurzem
gesichert, ein entsprechender Vertrag zwischen
den Klagenfurter Stadtwerken und der Lavanttaler RZ-Gruppe wurde unterzeichnet. Die RZGruppe bestätigte in einer Aussendung, dass
sie gegenüber der Energie Klagenfurt GmbH
(Tochterunternehmen der STW Gruppe) alle
Vertragspunkte erfüllen konnte, auch eine entsprechende Finanzierungsgarantie liegt vor.
Damit wurde auch die Voraussetzung für eine
70-Millionen-Euro-Investition geschaffen. In
Zeiten wirtschaftlicher Probleme verweisen RZ
mit Stolz, dass bei dem Vorzeige-Projekt 80 Prozent Kärntner Wertschöpfung zum Einsatz gelangt. Denn – bei der Realisierung des Biomasse
Heizkraftwerkes Klagenfurt-Ost kommen fast
ausschließlich regionale Kärntner Unternehmen zum Zug. Der Start zu dem wichtigen Vorhaben erfolgte bereits dieser Tage. Gemeinsam
mit einem zweiten Biomassewerk im Süden der
Stadt soll damit die Umstellung der Klagenfurter Fernwärme auf Biomasse gelingen, Klagenfurt mutiert auf diese Weise zur „grünen Stadt“.
Zweifellos ein „Meilenstein“ für die Kärntner
Energieversorgung …
Bekanntlich gilt das sanierte alte Fernheizkraftwerk mit der neuen Gas betriebenen Warmwasserkessel-Anlage als Reserve für die Wärmeer-
Die beiden Knirpse fühlen sich auf diesem „Holz-Berg“ richtig wohl. Und Holz gibt es für das geplante Biomasseheizwerk im Osten der Landeshauptstadt genug. Die „grüne“ Wärmelieferung für Klagenfurt ist gesichert.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
Umdenken in der Agrarpolitik ist notwendig
Zum vierten Mal in Folge Einkommensverluste für die Österreichischen Bauern
Abschaffung der Milchquote
war ein Fehler
Die Abschaffung der Milchquote hält die FPÖ
ebenfalls für einen schweren Fehler: „Ein Quotensystem regelt die Menge am Markt und
kann dadurch Einfluss auf den Preis ausüben“,
erläutert der freiheitliche Agrarsprecher. Es ist
wesentlich billiger den Preis über gesetzliche
Quoten zu regeln als über Ausgleichszahlungen zu versuchen, die Einkommensverluste der
Milchbauern auszugleichen. „Man muss in dieser Situation, die viele Milchbauern in ärgste
Bedrängnis bringt, auch über Fix- und Mindestpreise reden“, fordert Jannach ein Umdenken.
Herkunftskennzeichnung verbessern
Im Schweinefleisch-Sektor gibt es nach wie vor
das Problem der Herkunftskennzeichnung. Solange in Österreich jedes importierte Kilogramm
Fleisch unter einer Rot-Weiß-Rot-Kennzeichnung verkauft werden kann, hat das österreichische Fleisch keine Chance. „Der Konsument
kann nicht erkennen, ob das Fleisch von heimischen Bauern oder aus dem Ausland kommt,
und kann nicht bewusst zu österreichischen
Produkten greifen, Mit dieser einfachen und
sinnvollen Maßnahme könnte der Konsument
unsere heimischen Landwirte unterstützen“, so
ist für Jannach die logische Folgerung, dass es
eine gesetzlich klar verbesserte Herkunftskennzeichnung geben muss
Agrardiesel wieder einführen
Zu überdenken sind nach Ansicht der FPÖ auch
viele „hausgemachte“ Schwierigkeiten für die
Landwirtschaft. Das Sparpaket 2012 bescherte
den Bauern gravierende Belastungen. Von SPÖ
und ÖVP wurde die Abschaffung der Mineralölsteuer-Rückvergütung beschlossen. „50 Millionen Euro wurden dadurch der Landwirtschaft
gestrichen“, erklärt Jannach. Eine Wiedereinführung der Mineralölsteuerrückvergütung für
Landwirte wurde bereits mehrmals von der FPÖ
beantragt, um eine Wettbewerbsgleichheit herzustellen. Viele europäische Länder haben einen vergünstigten Agrardiesel. „Unsere Anträge
wurden leider immer abgelehnt.“
Sozialversicherung und Einheitswert
Die laufende Erhöhung der Sozialversicherungsbeträge kostet der Landwirtschaft bis 2017 zusätzlich 80 Millionen Euro.
Besonders gravierend wird sich bei vielen Betrieben die Neufeststellung der Einheitswerte
bemerkbar machen. „Wir wissen mittlerweile
von einzelnen Betrieben, dass sie Erhöhungen
von 15 bis über 35 Prozent vorgeschrieben bekamen“, so Jannach. Die Einheitswerte wirken sich
direkt auf die Sozialversicherungs- und Steuerabgaben der Landwirtschaft aus. „Aus unserer
Sicht muss sich die Politik nochmals ernsthaft
mit der Zusammenlegung der über 20 Sozialversicherungsträger befassen, um alle möglichen
Einsparungspotenziale in der Verwaltung aus-
Flotter Neujahrsauftakt in Kraig
D
ie Glantaler Blasmusik mit Kapellmeister
Walter Sonnberger begrüßte vor vollem
Haus im Kultursaal in Kraig das Neue Jahr
musikalisch.
Neben dem Einzug der Gladiatoren war die
Overture Dichter und Bauer und der Walzer
Wiener Blut sicher ein Höhepunkt.
Gesanglich brillierte die junge St. Veiterin Marina Margaritta Auer (siehe Foto), welche neben
dem Vilja Lied und dem Herrn Marquis auch ihr
schauspielerisches Können beim Trinklied, der
„Annenpolka“ unter Beweis stellte.
Schwungvoll durch das Programm führte Obmann Gernot Zechner.
Unter den zahlreichen Gästen waren Bgm. Harald Jannach, ehem. Bgm. Karl Berger, ehem.
Kapellmeister der Glantaler Willi Eder, Pfarrer
Charles Obgunambala, Bezirkskobmann Waldemar Wurzer und Bezirkskapellmeister Günther
Prossegger.
zuschöpfen und um damit die Abgabenbelastung für die Betroffenen senken zu können.“
Millionenförderungen für
Großbetriebe kürzen
Zu überdenken ist auch die derzeitige Förderpolitik in der Landwirtschaft. „Es kann nicht
sein, dass einzelne wenige landwirtschaftliche
Gesellschaften und Stiftungen Millionen an
Förderungen erhalten, während über 80 Prozent der bäuerlichen Betriebe mit einem Bettel
abgespeist werden“, fordert Jannach eine Kürzung der Fördergelder an diese Großbetriebe.
Eine Stiftung Fürst Lichtenstein erhält über 1,3
Millionen € pro Jahr, Stift Heiligenkreuz knapp
600.000 € , die Fürst Esterhazy F.E.- Privatstiftung über 500.000 €; usw. – entnommen
aus www.transparenzdatenbank.at ). Die FPÖ
fordert dazu ebenfalls schon lange eine Förderobergrenze und im Gegenzug eine Aufstockung
der Förderung für Klein- und Mittelbetriebliche
Landwirtschaften.
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D
erzeit sind es vor allem die Erzeugerpreise
für Milch und Schweinefleisch, die die Einkommen teilweise dramatisch sinken lassen. Die Marktentwicklung ist dramatisch und
vorerst ist keine Besserung in Sicht.
„Deswegen ist es notwendig, dass die EU als
auch Österreich alle Maßnahmen setzt, um unsere Bauern zu unterstützen“, fordert NR Harald
Jannach ein rasches Handeln.
Vollkommen unverständlich sind die Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland. „Österreich treibt Handel mit allen Diktaturen dieser
Welt und ausschließlich gegenüber Russland
beteiligt man sich auf Zuruf der USA an Sanktionen“, fordert Jannach ein sofortiges Ende der
Wirtschaftssanktionen. „Sie sind scheinheilig
und schaden unserem Wirtschaftsstandort“, so
Jannach.
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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50.000ste Einäscherung im
Krematorium Villach
Trend zur Urnen-Beisetzung hält an. „Bestattung Kärnten“ betreibt die
einzige Feuerbestattungs-Anlage in unserem Bundesland.
(c) Samonigg/KK
D
Permanente Kontrolle auf Bildschirmen: STW-Vorstand Dipl.-Ing. Romed Karré (vorne) und BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher mit BKG-Mitarbeitern in der modernen Schaltzentrale der Villacher Feuerhalle anlässlich
der Ausbau-Feierlichkeiten im Jahre 2014.
Die „Bestattung Kärnten“ investierte zuletzt 1,6
Millionen Euro in die Sanierung und den Ausbau der Einäscherungs-Anlage.
Egger: „Über 30 Kärntner Bestattungsunternehmen sind Partner unserer Feuerhalle, die sich
auf dem 15 Hektar großen idyllischen Waldfriedhof mit modernster Logistik-, Filter- und
Sicherheitstechnik präsentiert.“ In der HighTech-Einrichtung werden Schamott-Ziegel auf
über 800 Grad erhitzt – diese hohe Temperatur äschert die dafür vorgesehenen Holzsärge
mit den Verstorbenen ein. Auf dem Dach des
Krematoriums befindet sich eine PhotovoltaikAnlage, die Strom für die Kühl- und Lüftungsbereiche liefert. Bei einem „Tag der offenen Tür“
konnten zahlreiche Besucher begrüßt werden,
die sich über diese Art der Bestattung vor Ort ein
Bild machen wollten.
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(c) Samonigg/KK
er Trend zur Feuerbestattung hält unvermindert an – in Kärntens einzigem Krematorium auf dem Villacher Waldfriedhof
erfolgte dieser Tage die 50.000ste Einäscherung. Über die Hälfte der durchschnittlich 5.500
jährlichen Sterbefälle entfallen in unserem Bundesland bereits auf Urnen-Beisetzungen. „Immer mehr Kärntner entscheiden sich für eine
Feuerbestattung“, erklärt Andreas Waldher, Geschäftsführer der „Bestattung Kärnten“ (BKG)
und des Bestattungsinstitutes PAX. Waldher
weiter: „Die Friedhofsverwaltungen tragen diesem anhaltenden Trend bereits Rechnung und
bauen die Urnen-Plätze aus. Auch in einem
Friedensforst werden auflösbare Urnen mit der
Asche der Verstorbenen am Fuße eines mächtigen Baumes beigesetzt – die Grabpflege übernimmt Mutter Natur. Die Bestattung Kärnten
bietet in Klagenfurt, Velden und Sternberg bei
Wernberg eine solche Naturbestattung an. Die
Nachfrage ist enorm!“ Waldher verweist darauf,
dass bereits zur Bronzezeit Feuerbestattungen
üblich waren.
In Österreich stehen derzeit elf Krematorien in
Betrieb. In Villach befindet sich Kärntens einzige Feuerhalle. Andreas Waldher: „Alle Systeme werden von unseren Mitarbeitern mittels
Computer gesteuert und an diesem sensiblen
Ort permanent überwacht.“ Bereits 2006 sei
das 1952 in der Draustadt gebaute Krematorium modernisiert worden, im Mai 2014 konnten
nach einer achtmonatigen Bauzeit eine zweite
Ofenanlage und moderne Kühlräume errichtet
werden, so BKG-Prokurist Mag. Walter Egger.
Kärntens einziges Krematorium - die moderne Feuerhalle in Villach. Dieser Tage erfolgte die 50.000 Einäscherung. Der Trend zur Feuerbestattung hält unvermindert an.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
Klimaschutz: Ausgezeichnete
STW-Mitarbeiter
STW-Photovoltaik-Techniker erhielten die „klimaaktiv“-Zertifizierung.
„Green Skills“ sorgen für begeisterte Kunden und motivierte Mitarbeiter.
(c) CBMLFUW/APA-Fotoservice/Schedl
D
Auch STW-Photovoltaik-Profi Ing. Martin Smolak (Mitte) erhielt in Wien für seine Kompetenz beim Klimaschutz
die „klimaaktiv“-Urkunde überreicht.
STW-Photovoltaik-Experte Ing. Gerhard Leger (Mitte) mit Kursleiterin DI (FH) Gundula Weber und Bundesminister Dipl.-Ing. Andrä Rupprechter bei der Übergabe der Urkunde „klimaaktiv Kompetenzpartner“.
schon auf das kommende Jahr, da steht schon
die nächste große Zertifizierung an!“, versichert
Leger weiter.
Mit der Auszeichnung erwarben die STW-Experten zudem die Mitgliedschaft im „klimaaktiv
Netzwerk“, das als Plattform für Initiativen von
Unternehmen, Länder, Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen dient. Somit scheinen
die STW-Photovoltaik-Profis in einem öffentlichen Portal als zertifizierte Experten auf. Neben
Ing. Gerhard Leger und Ing. Martin Smolak sind
bereits drei weitere STW-Techniker – Peter Kovac, Florian Socher und Manfred Archer – von
„klimaaktiv“ mit dieser Zertifizierung ausgezeichnet worden.
„klimaaktiv“ ist die Klimaschutzinitiative des
Bundesministeriums für Land-, Forst, Umwelt
und Wasserwirtschaft und Teil der Österreichischen Klimastrategie. Seit 2004 deckt „klimaaktiv“ mit den Bildungs- und Themenschwerpunkten „Erneuerbare Energie“, „Bauen und
Sanieren“, „Energiesparen“ und „Mobilität“ die
zentralen Technologiebereiche einer zukunftsfähigen Energienutzung ab.
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Weiterbildung der Arbeitnehmer. „Das war auch
nicht meine letzte Weiterbildung, ich freue mich
(c) CBMLFUW/APA-Fotoservice/Schedl
ie Klagenfurter STW-Mitarbeiter Ing.
Gerhard Leger und Ing. Martin Smolak
erhielten kürzlich in Wien von Bundesminister Dipl.-Ing. Andrä Rupprechter den Titel
„klimaaktiv Kompetenzpartner“ verliehen. Die
Auszeichnung war der krönende Abschluss einer
umfassenden Weiterbildung der „klimaaktiv“Bildungspartner. „Um die Herausforderungen
des Klima- und Umweltschutzes gut zu bewältigen, braucht es qualifizierte Fachkräfte, die das
Know-how für innovative und klimafreundliche
Technologien und Dienstleistungen besitzen“,
betonte Minister Rupprechter anlässlich der
Übergabe.
Die STW-Photovoltaik-Experten bieten von der
Beratung (optimale Größe und Ausrichtung der
Anlage) bis zur Montage einen umfassenden
Service. „Jede Photovoltaikanlage muss auf die
Gegebenheiten des Kunden zugeschnitten werden, damit dieser die optimale Lösung geliefert
bekommt. Hier erweitern diese Zertifizierungen selbstverständlich unsere Kompetenzen“,
erklärt Leger stolz. Ganz im Sinne der beiden
Leitlinien der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe
„Motivierte Mitarbeiter“ und „Begeisterte Kunden“ legt der Nahversorger großen Wert auf die
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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HLW St. Veit: Viele Besucher beim INFO-Abend
G
HLW ST. VEIT: HOHE AUSZEICHNUNG
Eine besondere Ehrung erfuhr das Erasmus+
Team (vormals Leonardo) der HLW St. Veit
seitens des Unterrichtsministeriums. Der ERASMUS+ AWARD 2015 wurde in einem feierlichen
Festakt in der Akademie der Wissenschaften in
Wien aufgrund des herausragenden Engagements und der langjährigen Durchführung
des Auslandspraktikums (19 Jahre) an das
HLW-Betreuungsteam, bestehend aus Prof.
Mag. Katherine Zablatnik, FV Mag. Sigrid Grojer
und OStR Prof. Mag. Helmut Pessentheiner von
Sektionschef Pichl überreicht. Durch den hohen
Ausbildungsstandard in der Fremdsprachenausbildung, verbunden mit dem 3-monatigen Auslandspraktikum, haben die HLW-Schüler viele
Möglichkeiten, auch im internationalen Management tätig zu werden.
Foto: Mag. Grojer, Mag. Pessentheiner und Mag. Zablatnik mit den Absolventen des Auslandspraktikums
Michael Liegl und Martina Bernhart
(c) Dreier/KK
roßes Interesse gab es für den Info-Abend
der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe St. Veit/Glan. Nach
einer allgemeinen Einführung im bis auf den
letzten Platz gefüllten Festsaal, erhielten die Besucher in vielen Workshops anschauliche Informationen zu den einzelnen Gegenständen aus
erster Hand von den vielen hoch motivierten
SchülerberaterInnen. Bei fröhlicher Stimmung
konnte die HLW St. Veit bis spät in die Nacht
ihr breites Ausbildungsangebot präsentieren.
Anmeldungen sind vom 5. bis 26. 2. möglich.
LFS-Kunstobjekt wird prämiert
A
ls Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen kreierte Jonas Brachmaier
aus Metnitz eine besondere Feuerstelle für
den Kunstwettbewerb „Künstlerische Impressionen aus dem ländlichen Raum“. Dieser war
anlässlich der Agrarmesse 2016 für alle SchülerInnen der Landwirtschaftsschulen Kärntens
ausgeschrieben und zeigte das künstlerische Potenzial der Jugend. Die Feuerscheibe von Jonas
wurde von einer ausgewählten Jury nach den
Kriterien Aussage, Kreativität und Ausführung
auf den 2. Platz gereiht. LK-Präsident Johann
Mössler und Abt.Leiter DI Hoffer überreichten
bei der Agrarmesse in großartigem Rahmen
den Preis auf der Genussland-Kärnten-Bühne.
Für Jonas ist der Erfolg etwas Besonderes.
„Ausgangsmaterial war eine kreisrunde Blechscheibe, die ich in Streifen geschnitten und
neu zusammengesetzt habe. Sie sind so verschweißt, dass sich durch die Erwärmung beim
Heizen eine Verformung ergibt. Dies bewirkt
dann einen Luftzug, der das Feuer lebendig
werden lässt“, beschreibt er sein Kunstobjekt.
„Das spannendste war für mich die Entwicklung
Jugendliche mit großartigen Talenten, die wir
von der Idee bis hin zum fertigen Objekt“, freut
im Unterricht entsprechend fördern. So können
sich Reinfried Kraxner als betreuender Lehwir uns bei Veranstaltungen schülerzentriert
rer mit seinem Schüler Jonas über den Erfolg.
präsentieren“, zieht Direktor Sebastian Auernig
Die LFS Althofen zeigte noch weitere Präsenz
positiv Bilanz über drei gelungene Messetage.
auf der Agrarmesse. Acht Mädchen konnten beim Service im Genusslandrestaurant
ihr Können und ihr
Durchhaltevermögen
beweisen. Ein besonderer Dank gilt Elisabeth Thaler, die das
gesamte Catering mit
heimischen,
selbst
erzeugten Produkten
perfekt gemanagt hat.
Unter der Moderation
von Seppi Rukavina
haben am Sonntag
Elisabeth
Obmann
und Thomas Schlintl
die Schule mit ihrer
Vielfalt an Inhalten
präsentiert. „Wir ha- Direktor Sebastian Auernig, Elisabeth Obmann, Thomas Schlintl und Seppi Rukaviben an unserer Schule na waren für eine gelungene Präsentation der Fachschule Althofen verantwortlich.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
KGKK zeichnet VS Friesach als
„G‘sunde Lebenswelt Schule“ aus
Für ihr nachhaltiges Engagement zum Thema Gesundheit erhält die Volksschule Friesach als eine
von 13 Kärntner Schulen von der KGKK die Plakette „G‘sunde Lebenswelt Schule“ verliehen.
S
eit elf Jahren bietet die Kärntner GKK das
Programm „G’sunde Lebenswelt Schule“ in
der schulischen Gesundheitsförderung an.
Expertinnen der KGKK-Service Stelle Schule
unterstützen SchülerInnen und LehrerInnen
bei der Umsetzung.
„Mit dem Angebot „G‘sunde Lebenswelt Schule“ fördern die Schulen gemeinsam mit unseren Expertinnen die Gesundheitskompetenz
der Kinder und Jugendlichen. Nachhaltigkeit
ist das zentrale Thema dieser schulischen Gesundheitsförderung. Die SchülerInnen sollen
ihr Wissen auch im Alltag nützen und in ihr
späteres Leben mitnehmen können“, so KGKKObmann Georg STEINER, MBA.
Schulen, die insgesamt vier Jahre an diesem
gesundheitsfördernden Prozess teilnehmen,
werden von der Kärntner Gebietskrankenkasse
mit der Plakette „G‘sunde Lebenswelt Schule“
ausgezeichnet. Nach den ersten beiden Jahren
wird ihnen für ihr gesundheitsförderliches Engagement die Urkunde „G’sunde Lebenswelt
Schule“ verliehen.
Bisher haben sich 19 Schulen für den vier Jahre dauernden Prozess entschieden. Seit Beginn
dieses Schuljahres haben sich 13 weitere dazu
entschlossen. So auch die Volksschule Friesach.
Mag. Elvira TÖFFERL der VS Friesach übergeben. Bereits in den vergangenen zwei Projektjahren zeichnete sich die Schule durch ihr besonderes Gesundheitsengagement aus. Von der
Schulobstaktion über Workshops zu gesunder
Ernährung mit regionalen Expertinnen sowie
dem gemeinsamen, gesunden Kochen bis hin
zum gesunden Schulbuffet, das sogar ausgezeichnet wurde, reichten die vielfältigen Angebote im
Bereich Ernährung. Auch Zahngesundheitsvorträge durch Expertinnen des BFI Kärnten standen am Stundenplan. Für mehr Bewegung
sorgten die zahlreichen Sportaktivitäten an der
Volksschule: von Schwimm- und Schi- über
Wandertage bis hin zum Eislaufen und Tanzen
war für jeden Bewegungstyp das passende Angebot dabei. Regelmäßige Bewegung wurde in
den Schulalltag durch Bewegungseinheiten im
Unterricht selbst und in den Pausen eingeführt.
Und auch die psychische Gesundheit kam nicht
zu kurz: so wurden Workshops zur Förderung
der Lebenskompetenzen von den SchülerInnen
begeistert angenommen, auch das Thema Körper
und Sexualität wurde verstärkt im Sachunterricht
verankert und der soziale Austausch mit anderen
durch gemeinsames Singen und Bewegen sowie
durch Vorlese-Aktionen für Kindergartenkinder
angeregt. Für die nächsten zwei Jahre wird die
Plakettenschule mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung diesen gesunden Weg fortsetzen.
Gesunde Schule –
Volksschule Friesach
Die Plakette „G’sunde Lebenswelt Schule“, die als
sichtbares Zeichen nach außen für das gesundheitliche Engagement verliehen wird, wurde von
KGKK-Obmann STEINER an die Schulleiterin
Erste Hilfe-Kurse für 500 Kärntner LehrerInnen
R
otes Kreuz frischt Kenntnisse auf – LH
Kaiser: Wegschauen ist der größte Fehler!
Im Ernstfall richtig handeln – das ist das
Ziel jener 500 Kärntner Lehrerinnen und Lehrer, die in den kommenden Wochen die vom
Roten Kreuz angebotenen Erste Hilfe-Kurse in
Anspruch nehmen werden. In 21 Kursen zu je
vier Stunden, die ab nächster Woche in ganz
Kärnten abgehalten werden, bringen Profis die
Pädagoginnen und Pädagogen in den jeweiligen Bezirksstellen auf den neusten Wissensstand. Schulreferent LH Peter Kaiser lobt, das
Engagement der Teilnehmer.
„Es ist eine Tatsache, dass viele Kenntnisse im
Notfall vergessen sind, oder man sich einfach
nicht traut, zu helfen“, sagt Kaiser. Die größte
Angst bei den Menschen sei auch in solchen Situationen, etwas falsch zu machen. „Das stän-
dige Auffrischen des Wissens gibt nicht nur
Sicherheit, sondern schafft auch das Bewusstsein, dass Wegschauen der wohl größte Fehler
ist, den man in solchen Situationen machen
kann – ganz besonders wenn es um unsere
Kinder geht.“
Der erste Kurs startete bereits in St. Veit. Das
Programm läuft bis einschließlich März.
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Lerchenfeldgymnasium feierte den 60er
und bekam das Stadtwappen verliehen
Es ist eine der ältesten und bekanntesten Höheren Schulen in Klagenfurt: das Lerchenfeldgymnasium
J
(c) StadtPresse/Wajand
etzt feierte man das 60-Jahr-Jubiläum am
Standort in der Lerchenfeldstraße. Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz
überreichte das Stadtwappen.
Die Ursprünge der Klagenfurter Schule gehen
bis ins 19. Jahrhundert zurück als die Schule
noch Realschule hieß. Untergebracht war sie
an verschiedenen Standorten, so auch in der
Bahnhofstraße oder im Marianum. Vor sechzig Jahren folgte dann der Neubau für das BG
und BRG in der Lerchenfeldstraße und diesen
Namen trägt das Gymnasium heute, auch wenn
es vielfach noch unter dem Namen Lorenzgymnasium (nach dem langjährigen Direktor Manfred Lorenz) bekannt ist. Heute lernen hier 740
Schülerinnen und Schüler und werden von 77
Professoren und Professorinnen unterrichtet.
Die Schwerpunkte der Schule sind Sport und
Naturwissenschaften.
Mit einem Tag der offenen Tür und einer Feierstunde am Nachmittag wurde das Jubiläum
begangen. Zahlreiche Darbietungen der Schülerinnen und Schüler gaben einen eindrucksvollen Beweis für die Leistungsfähigkeit der
Schule.
„Für eine Stadt mit Zukunft sind ein großes Bildungsangebot für die Jugend und Einrichtungen, Institutionen, wo sich junge Menschen weiter entwickeln können, lebensnotwendig“, sagte
Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz
in ihrer Ansprache. „Wir haben in Klagenfurt
viele gute Schulen und das Lerchenfeldgymnasium bereichert unsere Stadt ganz besonders“,
so Mathiaschitz, die Direktor Karl Heinz Rosenkranz und seinem Team im Namen der Stadt
und auch ganz persönlich herzlich gratulierte.
Die Bürgermeisterin ging auf die zahlreichen
Kooperationen des Gymnasiums mit der Stadt
ein und hob dabei vor allem die Aktivitäten im
Rahmen der Gedenk- und Erinnerungskultur
hervor. So haben sich Schülerinnen und Schüler
des Lerchenfeldgymnasiums bei der Gestaltung
der Gedenkfeiern am Loibl für das MauthausenAußenlager und den Holocaust-Gedenktag sowie bei der Initiative Stolpersteine beteiligt.
Als Geschenk zum Jubiläum brachte die Bürgermeisterin das Klagenfurter Stadtwappen
mit, das die Schule nun führen darf. Gemeinsam mit den Senatskollegen Mag. Otto Umlauft,
Ruth Feistritzer und Frank Frey wurde die Auszeichnung übergeben.
Die bekannte Klagenfurter Schule hat auch
zahlreiche bekannte Absolventen. Dazu gehören Dagmar Koller, Landeshauptmann Peter
Kaiser und Billardmeisterin Jasmin Ouschan.
Und auch Udo Jürgens besuchte die Unterstufe
der damaligen Realschule.
Landeshauptmann Peter Kaiser, einst Schüler
am Lerchenfeldgymnasium freute sich in seinen Grußworten besonders über die sportlichen
Leistungen, die hier erbracht werden und die
vielen österreichweiten Auszeichnungen dafür.
TV-Glosse
Tatort ORF…
W
er bei den ORF-Gebühren sparen will, wird aufgespürt und als
„Schwarzseher“ oder „Schwarzhörer“ gebrandmarkt. Was sich die Leute
auf dem Küniglberg beim TV-Programm
allerdings leisten, kann Otto Normalverbraucher so ärgern, dass er auch so schwarz
sieht – oder gleich rot! Zur besten Sendezeit
– also am Wochenende im Hauptabendprogramm – werden etwa Krimis aus der
beliebten „Tatort“-Reihe frech wiederholt!
Das ist schlicht und einfach eine Zumutung.
Auch andere Krimi-Serien wie beispielsweise Ermittlungen von Commissario Brunetti
werden zu diesen Top-Zeiten wohl aus Kostengründen nochmals über die Bildschirme
„geschickt“. Wer aber als Gebührenzahler
aus Kostengründen „streikt“, erhält vom
ORF den blauen Brief. Was unzumutbare Wiederholungen betrifft, ist die Wiener
ORF-Zentrale längst selbst zum Tatort
mutiert. Wird endlich einmal wieder ein
neuer „Tatort“ ausgestrahlt, dann mit dem
dümmlichen Vermerk „ORF-Premiere“.
Wenn man einen „Tatort“ als Wiederholung im späten Nachtprogramm oder am
Vormittag ausstrahlt, ist nichts dagegen zu
sagen. Sonst stiehlt die „gewaltige Medienorgel“ den Sehern aber nur die Zeit oder
drängt sie förmlich zu anderen Sendern.
Dort könnte man gleich bleiben – weil auch
der ORF ohne Genierer seine Sendungen
unterbricht, etwa beim Sport. Plötzlich
flimmern Werbesendungen zwischen Wintersport-Übertragungen ins Wohnzimmer.
Das wäre einmal ein Fall für einen cleveren Anwalt. Da nützen auch ein geplantes
Frühstücks-TV, gelungene Eigenproduktionen und die eine oder andere Ausstrahlung
eines Kultfilms herzlich wenig. Also bitte –
keine mordsmäßigen Wiederholungen zur
besten Sendezeit!!
Columbus
8
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
St. Veiter Stadtführer
B
aktuell
Erinnerungen an Herrn Maximilian Fürst von Khevenhüller
ald jährt sich zum sechsten Mal der Tag,
dass der Herr auf Hochosterwitz im
91sten das Zeitliche segnete. Um 1980
trat er das Familienerbe an und nahm mit
Gattin ständigen Aufenthalt in Kärnten. Die
mächtige, recht eigenwillige Erscheinung war
nicht immer leicht zu nehmen, konnte aber im
persönlichen Umgang durchaus liebenswürdige Züge erkennen lassen. Davon soll hier in
gebotener Kürze berichtet werden.
Die Gemeindevertretung von Launsdorf entdeckte eines schönen Tages in den Eintrittsgeldern der Burg eine neue Einnahmequelle
(Vergnügungssteuer), dies und dass die lieben
Polizisten hinter der Lenkerberechtigung her
waren, konnte einem schon zusetzen. Als dies
alles überstanden war, drängten wieder andere Dinge auf Erledigung und man sah jetzt den
hochbetagten Herrn öfter in St. Veit. Fotomeister Hammerschlag sollte die vielen, im
Schlosse vorgefundene Fotoaufnahmen von
fünfhundert Jahre alten Originalschriften vergrößern und auch gleich vom Blatt lesen. Unerhört, er konnte das nicht! Wer dann? Gleich
um die Ecke ist jemand, der das schaffen
könnte, war der Bescheid und zugleich Anlass
dafür, dass sich Seine Durchlaucht höchstpersönlich vor unserem bescheidenen Häuschen
einfand, sich als solcher zu erkennen gab und
das Begehrte am liebsten gleich erledigt wieder mitgenommen hätte. Grad dass es ausreichte, den guten Willen erkennen zu lassen,
aber eher widerwillig wurde hingenommen,
man könne sich in drei Tagen – „warum nicht
eher“ – darüber weiter unterhalten.
Schon bei erster flüchtiger Durchsicht war
klar, dass es sich hier um einst hochpolitisches
Material handle, weniger klar war allerdings,
wie man sich erst einmal zum notwendigen
Verständnis jener Zeiten vortastet. Gut, die
handelnden Personen, Absender und Empfänger waren fest zu machen, aber was waren
deren Zeitprobleme, was ihre Beweggründe?
Dazu kamen geographische Fragen in und
um Madrid einerseits, die weiten Kurierwege
durch halb Europa betreffend anderseits. Wer
von dort gekommen ist, sollte eigentlich Hilfe
geben können. Solche Unterhaltungen waren
immer schwierig und wenig ergiebig. Als ich
eines Tages zufällig gewahrte, dass mein Gesprächspartner seine Frau Gemahlin im kalten
Auto beim Chauffeur und Gärtner Rudi sitzen
ließ, glaubte ich, eingreifen zu müssen. Die
Fürstin machte uns wirklich die große Freude,
die Bitte doch ins Haus zu kommen, anzunehmen. Ihr wortloses Lächeln, mit welchem sie
mich bei einem nächsten Zornausbruch des
Gatten zu trösten versuchte, sagte eigentlich
alles aus, alles und vor allem über ihren wahren, inneren Adel.
Um es kurz zu machen, der Nachschub von
kopierten Briefen riss nicht mehr ab und meine Bemühungen zogen sich über Monate hin.
Dabei hätte sich der Fürst viel Ungeduld, Ärger und wohl auch etwas Geld, ich mir hingegen einige graue Haare ersparen können, hätte
nämlich Se. Durchlaucht seine Hausbibliothek
besser gekannt. Darin hätte sich alles fein gedruckt finden lassen. Günther Probst-Ohstorff
war es nämlich, der 1971 über die Geheimen
Tagebücher des Hans Khevenhüller, kaiserlicher Botschafter am Hofe Philipps II publizierte, wovon wohl auch die gesammelten Fotos stammen und die vielen Blätter handeln
mochten.
Nun zur anderen Seite der Medaille, zu den
sympathischen Charakterzügen des Schlossherrn: Eines Tages, wohl ein zwei Jahre später, beschlossen drei Freunde, sich im Bezirk
auf Kulturfahrt zu begeben. Einer davon hieß
Alfons Haffner, war ein Tiroler mit tiefen familiären Kärntner Wurzeln und unermüdlich
in der Behandlung der Kärntner Historie tätig, der andere, ein Bibliothekar von hohen
Graden, kam aus Klagenfurt und hieß Heinz
Zintel. Letzterer verfügte über ein hervorra-
gendes Gedächtnis und was das Außergewöhnlichei war, auch über ein optisches Gedächtnis.
Das hieß, er konnte meist von einer einzigen
kopierten Buch- oder Zeitungsseite aus auf
richtige Titel oder Periodika schließen. Unsere erste Station sollte die Feste Hochosterwitz
sein, doch welch ein Pech, zu dritt standen wir
vor dem verschlossenen Burgtor. Man sagte
uns, es seien Frühjahrs Reinigungsarbeiten
im Gange und es gebe keinerlei Möglichkeiten, außer mit Erlaubnis Seiner Durchlaucht
höchstpersönlich. Auf Schloss Niederosterwitz , wohin wir uns vertrauensvoll wandten,
wurden wir huldvoll empfangen, ein Telefonat, und der Tag war gerettet. Sogar einem gemeinsamen Erinnerungsfoto stellte man sich
bereitwilligst. Tief beeindruckt vom Charme
dieses Kärntner Fürsten zeigte sich unser lieber Tiroler.
Walter Wohlfahrt
Kärnten Airport Verkehrszahlen: Zuwächse im Linienverkehr
D
er Flughafen Klagenfurt konnte nach vier
aufeinanderfolgenden Jahren des Passagierrückgangs für das Jahr 2015 wieder leichte Zuwächse im Segment Linien- und
Charterverkehr verzeichnen. Insgesamt nutzten
227.625 Personen den Kärnten Airport für ihre
Urlaubs- oder Geschäftsreisen, was einem Plus
von 1,24 % entspricht.
Die Zahl der Flugbewegungen in diesem Segment blieb mit 3.922 (+0,05 %) auf dem Niveau
des Vorjahres.
Verantwortlich für die Stabilisierung des Passagieraufkommens waren die ganzjährigen ger-
manwings/Eurowings-Linienflugverbindung
nach Köln/Bonn (6-7 Rotationen/Woche),
Hamburg (2-3 Rotationen/Woche) und Berlin (2 Rotationen/Woche) sowie die mehrmals
täglich stattfindenden Austrian-Flüge von/nach
Wien.
Ausblick 2016
„Aus heutiger Sicht hält das Jahr 2016 bedeutende Herausforderungen für den Flughafen Klagenfurt bereit. Ein großes Projekt ist die Sanierung der Start- und Landebahn, die im Herbst
des Jahres vorgenommen wird“, so Flughafen-
Geschäftsführer Max Schintlmeister. „Aufgrund
der in diesem Zusammenhang notwendigen
dreiwöchigen Schließung des Airports (12. September - 3. Oktober 2016) gehen wir für das laufende Jahr von keinem Wachstum aus.“
Die Eurowings-Flüge nach Köln/Bonn, Hamburg und Berlin sind, ebenso wie die Wien-Verbindung von Austrian Airlines, bereits für den
gesamten Sommerflugplan 2016 buchbar.
Mit Kefalonia bietet Springer Reisen ein neues
Urlaubsziel im Sommercharter an. Von 4. Juni
bis 10. September wird die griechische Insel jeden Samstag direkt ab Klagenfurt angeflogen.
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„Worauf es beim
Mann ankommt“
Elisabeth Kowatsch – K&K Mode für
Männer in St. Veit/Glan
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Weihnachten
habe ich von meiner Freundin ein
interessantes Geschenk
bekommen. Ein Buch
über Mode mit dem
oben angeführten Titel. Sie meinte es wohl
gut mit mir und überreichte es mit den Worten,
dass mir die Ideen für meine Kolumnen auch im
Jahre 2016 nicht ausgehen. Ich schmunzelte
über das Geschenk und dachte, dass ich nach
30 Jahren Berufserfahrung in der Modebranche
nicht viel Neues erfahren werde.
Das Buch stellt die Klassiker der Männermode
vor und erzählt spannende Geschichten über
Marken, Unternehmen und Persönlichkeiten,
die den jeweiligen Modetrends zum Durchbruch verhalfen und darüber, wie sie die aktuelle Männermode mitbestimmten. Es sind die
kleinen Dinge im Stil der Kleidung, die den Ausschlag geben. Mit Interesse habe ich das Buch
gelesen, konnte doch recht viel Neues erfahren
und einige attraktive und zwischendurch auch
lustige Modetipps lesen.
Ich werde Ihnen nicht nur in meinen Kolumnen, sondern persönlich in meinem Geschäft
den einen oder anderen Modetipp geben. Interessiert Sie die aktuelle Herrenmode für 2016?
Dann kommen Sie vorbei. Ich freue mich auf
ein weiteres modisches Jahr mit Ihnen!
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
FF-Jahreshauptversammlungen
FF St. Veit/Glan
Kürzlich konnte Kommandant Josef Kropiunig
zahlreiche Kameraden und Ehrengäste bei der
diesjährigen Jahreshauptversammlung der FF
St. Veit/Glan begrüßen.
In seinem Bericht dankte er allen Kameraden
für die gezeigte Einsatzbereitschaft, aber auch
für die Teilnahme an Übungen und an Kursen
auf Bezirks- und Landesebene. Dank sprach
Kropiunig auch allen St. Veiter Unternehmen
aus die der FF St. Veit/Glan immer wieder große Unterstützung zukommen lassen. Weiters
lobte er auch die gute Zusammenarbeit mit der
Stadtgemeinde St. Veit/Glan.
Der Mannschaftsstand der Feuerwehr St. Veit/
Glan mit 79 Mann gliedert sich in 58 Aktive, 10
Reservisten 1 Mitglied auf Probe und 10 Altkameraden. Im Jahr 2015 gab es genau 400 Ein-
sätze (123 Brandeinsätze und 277 Technische
Einsätze) und Hilfeleistungen mit einer Dauer
von 4.822 Stunden. Weiters bewältigten die Kameraden 36 Übungen mit 2.095 Stunden, also
6.917 Gesamtstunden, was auch im vergangenen Jahr wieder eine gewaltige Aufgabe darstellte. Unter anderem wurden 48 Menschen
gerettet, 26 Leichtverletzte,
11 Schwerverletzte und 3 tote Personen wurden
geborgen.
2015 wurden wieder sämtliche Stunden für Tätigkeiten, die nicht Einsätze oder Übungen, waren aufgezeichnet. Mit den Einsatz und Übungsstunden kamen gesamt wieder weit über 22.000
Stunden zusammen. Dazu kommt noch die Teilnahme von 24 Mann an 43 Kursen und Seminaren auf Bezirks- und Landesebene mit weiteren
ca. 900 Stunden.
Mit 12 Fahrzeugen wurden im Jahr 2015 29.597
km gefahren.
Es wurden auch wieder zahlreiche wichtige Anschaffungen getätigt, die auch teilweise aus Eigenmitteln der Kameraden finanziert wurden.
Zahlreiche Beförderungen, Ernennungen und
Ärmelstreifen wurden im würdigen Rahmen
der Jahreshauptversammlung durchgeführt.
Stellvertretend angeführt seien Hubert Kohlweis für 60 Jahre Feuerwehrdienst, Christian
Potz (Gemeindeauszeichnung), Gerd Gradischnig und Gerhard Stromberger (Ärmelstreifen
für 25 Jahre), Johann Triebelnig und Walter
Nuck (Ärmelstreifen für 30 Jahre), Günter Edlinger (Ärmelstreifen für 35 Jahre), Ernst Kugi
(Ärmelstreifen für 45 Jahre) sowie Heinz Wieser (Ärmelstreifen für 50 Jahre). Mit Thomas
Raunjak und Dominik Mekul konnten auch
zwei neue Kameraden angelobt werden.
FF Althofen
FF St. Donat
Bei der 132. Jahreshauptversammlung Anfang Jänner, konnte Kommandant ABI Johann Delsnig die Bilanz über das Einsatzjahr 2015 ziehen.
Insgesamt rückten die 50 aktiven Mitglieder, darunter 4 Frauen, der Freiwilligen Stützpunkt II Feuerwehr Althofen zu 178 Einsätzen (119 technische Hilfeleistungen und 59 Brandeinsätze) aus. Im Einsatz leisteten die
Mitglieder 2.291 Stunden, insgesamt 12.206 Stunden. Im Durchschnitt
wurden so rund 40 Minuten pro Tag und aktiven Mitglied ehrenamtlich
erbracht. Diese ehrenamtliche Gesamtleistung für die Bevölkerung entspricht einen Finanzwert i.H.v. rund € 610.000,-.
Mit 63 durchgeführten Übungen und den Besuch von 31 Lehrgängen, Seminaren und Schulungen u.a. an der Landesfeuerwehrschule, fand auch
die Aus- und Weiterbildung mit insgesamt 3.175 Stunden einen entsprechenden Schwerpunkt. Bei der 132. Jahreshauptversammlung wurden
im Beisein von zahlreichen Ehrengästen (u.a. Bürgermeister Alexander
Benedikt, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Ing. Egon Kaiser MSc)
zahlreiche Beförderungen und Auszeichnungen ausgesprochen. So erhielten unter anderem das Dienstaltersabzeichen Josef Kanatschnig (55 Jahre), Herbert Lackner (50 Jahre), Reinhold Gigacher, Hannes Barta und
Gebhard Sabitzer (je 25 Jahre). Petra Knapp wurde zur Feuerwehrjugendbeauftragten bestellt. Das Ehrenzeichen des Landes Kärnten für 25-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr erhielt Peter Schusser. Angelobt und zum
Feuerwehrmann befördert wurden Rene Schiffelbein und Florian Krenn.
Zu den erschienenen Ehrengästen, unter Ihnen Bgm. Gerhard Mock,
Vzbgm. Ing. Martin Kulmer, Vzbgm. Rudi Egger, BFK Ing. Egon Kaiser,
MSc; AFK Wolfgang Grilz, GFK Josef Kropiunig, Kdt. Maria Saal Gerald
Kerschbaumer, i.V. Hörzendorf-Projern Peter Torker, EHBI Karl Tamegger, konnten 7 Altmitglieder und 26 Mann aus unserem Aktivstand begrüßt werden.
Mit Stolz berichtete Kommandant Manfred Elsbacher über 3704 freiwillig geleistete Einsatz-, Übungs- und sonstige Tätigkeitsstunden. Mit einer
gewohnt professionellen Power-Point Präsentation gab er einen Rückblick
auf das vergangene Jahr. Untermalt mit Bildern ließ er einige Einsätze
und so manche Übung Revue passieren. Der aktuelle Aktivstand lautet 26
Mann, 1 Mitglied auf Probe und 7 Altmitglieder.
Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war der Gruppensieg in der Leistungsklasse Silber bei den Bezirksmeisterschaften und die anschließende
Teilnahme an den Landesmeisterschaften.
Folgende Mitglieder wurden aufgrund erbrachter Leistungen, und besuchter Kurse befördert: Michael Pirker (Bezirksjugendbeauftragter), Stefan
Knappinger und Philipp Stuck (Hauptfeuerwehrmann), Christoph Stromberger (Oberfeuerwehrmann). Geehrt wurden Erwin Jost und Gottfried
Wippaunig (je 35 Jahre), Peter Lick (30 Jahre), Alfred Rainer (30 Jahre),
Klaus Steinwender (20 Jahre). Angesprochen wurde auch der Alarmplan,
die zunehmend
gefährlicher werdende Verkehrslage im Ortsgebiet
und die unzureichenden
Parkmöglichkeiten um
die Feuerwehr.
Die Ehrengäste
lobten in ihren
Ansprachen die
gute Arbeit und
Zusammenarbeit
der St. Veiter Feuerwehren.
50-Jahre Dienst in der FF Althofen. Auszeichnung für 50-Jahre Dienst in der FF
Althofen sowie Überstellung zu den Altkameraden für HFM Herbert Lackner (Mitte)
mit den Ehrengästen der JHV.
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Auf den Punkt gebracht!
Gespräch mit St. Veiter SPÖ-GR Mag. Roland Neubauer
D
Monatsblatt: Sie sind nicht ganz ein Jahr
als St. Veiter Gemeinderat tätig.Wie sind
ihre Erfahrungen und Zielsetzungen?
Neubauer: Das spannende an der Gemeindearbeit ist die Nähe zur Bevölkerung. Politik
passiert allzu oft in den Hinterzimmern der Partei- oder Amtsstuben. Als Gemeinderat ist man
aber direkt bei den Menschen vor Ort, wo diese
Entscheidungen reale Auswirkungen haben. Oft
positive aber allzu oft auch welche, die man als
Bürger nicht mehr ganz nachvollziehen kann.
Hier ist man als Gemeindepolitiker gefordert
einerseits aufzuklären, anderseits aber dafür zu
kämpfen, dass die Politik wieder näher zu den
Menschen rückt.
MB: Nennen sie uns ein Beispiel!
Neubauer: Zum Beispiel ist aktuell das Alte
Bräuhaus in den Medien. Es soll in seinem Betrieb derart eingeschränkt werden, dass es nicht
mehr gewinnbringend betrieben werden könnte. Es droht nach 45 Jahren die Schließung.
Jetzt möchte ich aber gar nicht über verständliche Rechte von Anrainern oder die Tätigkeit von
Sachverständigen reden. Nein, hier kann sich
die Bezirksverwaltungsbehörde nicht hinter
Paragraphen verstecken. Auch die Behördenleitung trifft die Pflicht frühzeitig einzuschreiten
und Konflikte in der Bevölkerung zu erkennen
und zu entschärfen bevor derartige Unsinnigkeiten passieren.
MB: Aber was kann man in diesem Fall
tun?
Neubauer: Sehen sie, die Lösung verlangen
die Menschen von der Gemeindepolitik. In diesem Fall wird seitens des Bürgermeisters eine
Mediation angeboten. Und ich glaube, wenn alle
Beteiligten, die Behörde und die Anrainer sich
vernünftig an einen Tisch setzten, kann es ein
positives Ende nehmen wie das Beispiel Wörtherseestadion auch zeigt.
MB: Sie sind Mitglied des Finanzausschusses und auch Aufsichtsrat der Stadt
Holding. Wie reich oder arm sind wir?
Neubauer: Ich habe mittlerweile einen sehr
detaillierten Überblick über die gesamten Finanzen der Stadt. Wir haben in St. Veit einen
gut funktionierenden Wirtschaftsstandort, hohe
Beschäftigung und gesunde Gemeindebetriebe.
Die steigenden Transferleistungen ans Land
und die sinkenden Ertragsanteile des Bundes
machen die Arbeit nicht einfacher. Ich bin aber
zuversichtlich, dass wir die hervorragende Ar-
beit der letzten Jahre fortsetzen werden. St. Veit
wird weiterhin einen gesunden Finanzhaushalt
zum Wohle der anderen Gemeinden Kärntens
beisteuern.
Zur Person:
Mag. Roland Neubauer, 38 Jahre
verheiratet, 2 Kinder
[email protected]
Mitglied in folgenden Ausschüssen:
l Land- und Forstwirtschaft
l Finanz-, Wirtschaft-, Tourismus und Verwaltung
l Aufsichtsrat der St. Veit/Glan Holding
LH Kaiser empfing slowenischen
Staatspräsident Borut Pahor
Gespräch über die europaweite Flüchtlingskrise mit Pahor und Minister Ostermayer.
F
Landeshauptmann Peter Kaiser und Bundesminister Josef Ostermayer trafen vergangenen Samstag, mit dem Präsidenten der Republik
Slowenien, Borut Pahor, im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung
zusammen. Das Treffen fand im Vorfeld des Festaktes 60 Jahre Zentralverband der slowenischen Organisationen in Klagenfurt statt.
Das bestimmende Thema bei einem Gespräch war die Flüchtlingskrise in
Europa. Kaiser, Pahor und Ostermayer waren sich einig darüber, dass eine
Lösung der momentanen Flüchtlingssituation nur von allen 28 EU-Mitgliedsstaaten gemeinsam erreicht werden könne. Es genüge nicht, wenn
sich nur einige wenige EU-Staaten solidarisch zeigen würden. Der Landeshauptmann lobte die gute Zusammenarbeit der österreichischen und
slowenischen Behörden beim Transit der Flüchtlinge von Slowenien über
Kärnten nach Deutschland in den vergangenen Wochen und Monaten.
Pahor warnte vor einzelnen nationalstaatlichen Lösungsversuchen, denn
nur ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen könne Erleichterung bringen.
Ebenfalls bei dem Treffen dabei waren auch der Minister für Slowenen
in den Nachbarländern und im Ausland, Gorazd Zmavc, der Botschafter
Sloweniens in Österreich, Andrej Rahten, Generalkonsul Milan Predan,
der österreichische Botschafter in Slowenien Clemens Koja, Landtagspräsident Reinhart Rohr und Landesamtsdirektor Dieter Platzer. Abschließend trug sich der Staatspräsident auch in das Gästebuch des Landes ein.
©fritzpress
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er zweifache Familienvater, Gemeinderat
und Aufsichtsratsmitglied der Stadt Holding über Tagespolitik und Stadtfinanzen.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Faschingsgilde Frauenstein begeistert mit
Witz und Show
M
it einem fulminanten Faschingsauftakt startete die Faschingsgilde
Frauenstein in das zehnte Jubiläumsjahr. In den ersten drei Sitzungen liefen viele der arrivierten, aber auch neuen Akteurinnen und
Akteure zu ihrer Höchstform auf.
Viele Prominente, wie die englische Königin, General Lui de Sponsier oder
der große Cäsar und weitere VIP‘s
gratulierten der jubilierenden
Gilde. Nach einem Jagderlebnis,
dem musikalischen Bravourstück
Zirkus Renz, wurde in der nächsten Nummer ein großes Gebiet in
Frauenstein in spitzer Zweideutigkeit zum „Vögelschutzgebiet“
erklärt. Als dann Günther und
Günther beim Blasebauer mit der
Wirtin diskutierten, hatte das Publikum erst beim folgenden Eyecatcher
„black and white“ Zeit, die Augen trocken zu legen. Bei der Neueröffnung
des Frisiersalons „Herrzenswärme“ stellten die Akteure die Bauchmuskeln
des Publikums auf die Probe. Beim griechischen Wunder der Mienensänger wurde durch die Unterstützung der Bodypainterin Belinda Wurmitzer
von den vier Sängern
nicht nur ein optisches, sondern auch
theatralisches
und
musikalisches Wunder wahr.
Ein Showblock, der
im Kärntner Fasching
wohl einmalig ist, die
vom Choreographen
Dirk Smits einstudierte Rocky Horror Show, mit dem Livegesang, der vierzehn Akteurinnen und Akteure, war ein optischer und musikalischer Hochgenuss. Die
Sandler Rich und Lois sinnierten in Worten und einer kabarettistischen
Gesangsnummer über das Leben - Prost. Nachdem Dr. Mayer mit seinen
bekannt verrückten Telefondiagnosen für Gesundheit sorgte, stritten sich
Obelix und Halvar um Kleopatra, die per Flaschenpost einen starken Mann
suchte. Die Stammtischrunde mit dem Bürgermeister mischte musikalisch
die Frauensteiner Probleme auf und mit Live Gesang und Abba Hits endeten die Faschingssitzungen. Obmann und Gildenchef Ing. Alois Sallinger
und Regisseur Richi Wagner sind stolz auf dieses Spitzenprogramm.
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der Gäste am Tag bis 23 Uhr, bei Geburtstags-, Familien- und Firmenfeiern sowie anderen Anlässen im kleinen Rahmen gelegt werden
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 10:00-23:00
Sonn- und feiertags 10:00-20:00
Mehr Infomationen zum Hüglwirt und zur Speisekarte finden Sie unter
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
Mit geteiltem Sonnenstrom auf
Klagenfurts „Sunnaseitn“
Klagenfurter EKG-Kunden können Teilinhaber von PhotovoltaikKraftwerken werden und ihren eigenen grünen Sonnen-Strom
beziehen. Anteilscheine nur in limitierter Auflage vorhanden.
D
ie Energie Klagenfurt (EKG) trifft mit neuen
Energieversorgungskonzepten den Nerv der
Zeit und schlägt mit dem innovativen, sicheren und preisgünstigen Bürgerbeteiligungsmodell „Sunnaseitn“ einen zukunftsweisenden Weg
Richtung Nachhaltigkeit ein. Mit „Sunnaseitn“
haben Klagenfurter EKG-Kunden die Möglichkeit, in Form von Anteilscheinen Teilinhaber
eines der Photovoltaik-Kraftwerke der EKG zu
werden. Diese befinden sich auf dem Gebäude
der STW-Zentrale in der St. Veiter Straße und
am Hochbehälter Spitalberg in Klagenfurt. „Die
Beteiligung funktioniert wie ein Besitz einer eigenen Photovoltaik-Erzeugungsanlage mit dem
Unterschied, dass man sich nicht um Dinge wie
Installation, Wartung, Betrieb oder Reparatur
kümmern muss und dennoch seinen eigenen
grünen und regionalen Strom produziert“, erklärt Dipl.-Ing. Gernot Bitzan, Bereichsleiter des
Netzbetriebes der EKG.
Ein Anteilschein im Wert von 480 Euro entspricht einem Photovoltaik-Modul und besitzt
eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Für den anteilig produzierten Photovoltaik-Strom erhalten
„Sunnaseiten“-Teilinhaber einen Fixpreis in der
Höhe von 15 Cent pro erzeugter kWh auf ihrer
Jahresstromrechnung gutgeschrieben, wobei
(c) Kuchling/STW
Auf Klagenfurts „SUNNASEITN“: Aus dieser Photovoltaik-Anlage auf der STW-Zentrale (St. Veiter
Straße 31) können Klagenfurter EKG-Kunden zukünftig ihren eigenen grünen Strom beziehen.
die Jahresproduktion den eigenen Stromverbrauch nicht überschreiten darf. Somit erhalten
Teilinhaber nicht nur unkompliziert ihren eigenen Ökostrom, sondern sie machen sich auch
mit dem garantierten Fixpreis für die Stromerzeugung der Module
von der allgemeinen
Strompreisentwicklung
unabhängig.
Auch das Risiko eines
Erzeugungsausfalls
z.B. durch einen längeren Defekt in der
Anlage wird von der
EKG in Form eines
versicherten
Mindestertrages von 225
kWh/Modul getragen.
Die einmalige Investition der Module
wird innerhalb der
Vertragslaufzeit zurückgewonnen.
So
kann beispielsweise
(c) STW/KK
ein kleiner Haushalt
ein Modul/einen AnMit dem Bürgerbeteiligungsprojekt „SUNNASEITN“ werden Klagenfurter
teilschein
im Wert von
EKG-Kunden Teilinhaber von Photovoltaik-Kraftwerken.
480 Euro erwerben, was einem jährlichen „Sonnen-Bonus“ von mindestens 34 Euro garantiert.
In dem Zeitraum der Vertragslaufzeit bedeutet
dies eine Mindestgutschrift von 510 Euro.
„Wir sind besonders stolz auf dieses Projekt und
sind uns sicher, dass die limitierten Anteilscheine rege angenommen werden. Denn mit den
Werten Nachhaltigkeit, Regionalität, Sicherheit
und Unabhängigkeit sowie mit dieser gewissen
Form einer gemeinsamen Bürgerbeteiligung
trifft „Sunnaseitn“ genau den Nerv der Zeit“,
fasst Bitzan das Projekt zusammen.
Die Anteilscheine können seit Kurzem in limitierter Auflage (240 Stück) im Hausanschlussmanagement der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe
(St. Veiter Str. 31) erworben werden und sind
exklusiv für Kunden der EKG reserviert. Da die
Abrechnung über die laufende Stromrechnung
erfolgt, ist ein aufrechter Liefervertrag mit der
EKG Voraussetzung für den Erwerb der Beteiligungsscheine. Ein Kunde kann pro Verbrauchsanlage maximal 15 Anteile erwerben.
Unter Photovoltaik versteht man die direkte,
emissionsfreie Umwandlung von Sonnenenergie
in elektrische Energie mittels Solarzellen.
Nähere Informationen finden Sie unter:
www.stw.at/sunnaseitn
Wirtschaft
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
Mandarisch gsungan 2015 –
Aktion für Licht ins Dunkel
10 Männerchöre aus Klagenfurt (200 Sänger) sangen unentgeltlich für die Aktion Licht ins Dunkel
D
er Betrag von € 6.142.- kommt einer Familie aus Spittal an der Drau zugute, deren 18
jähriger Sohn bei einer Feuerwehr-Übung
kollabierte und seither querschnittgelähmt ist.
Der Betrag wird für Therapie-Kosten verwendet. Unterstützt wurde das Konzert von Fr. Bgm.
Maria-Luise Mathiaschitz und von den Hinteregger-Hotels am Katschberg sowie vom ORF.
Unentgeltlich gesungen
haben : Männerchor Klagenfurt Annabichl, Postchor Klagenfurt, Chor
der Kärntner Jägerschaft,
Sängerrunde der Stadtwerke Klagenfurt, Männerchor
Koschatbund
Klagenfurt, Sängerrunde
Steinrösl Viktring, Stimmen der Polizei Klagenfurt, Sängerrunde St.
Thomas am Zeiselsberg,
Männergesangsverrein
Ma. Rain, Männerdoppelsextett Klagenfurt.
Fr. Maria-Luise Mathiaschitz (Bgm. Klagenfurt) Hr. Wolfgang Hinteregger (G.F. Hinteregger Hotels am
Katschberg) Hr. Horst Moser (Obmann Kärntner Sängerbund) Hr. ÖR. Robert Lutschonig (Obmann MGV.
Maria Rain) Hr. Richi Di Bernardo (Organisator und Projektleiter)
Greiner Weihnachtsgewinnspiel
Am 24. Dezember 2015 wurden
nachstehende Gewinnnummern ermittelt:
1. Preis Gewinn Nr. 26771
2. Preis Gewinn Nr. 27524
3. Preis Gewinn Nr. 41240
4. Preis Gewinn Nr. 34089
5. Preis Gewinn Nr. 38666
6. Preis Gewinn Nr. 26966
7. Preis Gewinn Nr. 40973
8. Preis Gewinn Nr. 25798
9. Preis Gewinn Nr. 33242
10. Preis Gewinn Nr. 27860
11. Preis Gewinn Nr. 41211
12. Preis Gewinn Nr. 35959
(ohne Gewähr)
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
aktuell
Namla Woll Woll – St. Veit an der Glan
im Faschingsfieber
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ie Faschingsgilde St. Veit/Glan an der Spitze mit Herzog Froonz I, Franz Taumberger
(Land- Gastwirt, „die Zechnerin“ ESSKulturWIRT) überzeugt auch in ihrer mittlerweile
52ten Faschingssaison mit einem abwechslungsreichen und flotten Programm. Es werden fast
sämtliche Genres von Oper über Musical bis hin
zu Schlager und Rock bedient. Zudem ist das
Programm sehr breit gefächert und bei Gesang,
Klamauk, Tänzen und Akrobatik kommt jeder
auf seine Kosten. Auch die Politik bekommt natürlich ihr Fett weg.
Karl Pugganig alias Hr. Karl: St. Veit wird
jetzt die Seniorenstadt. Einkaufsnächte gibt es
keine mehr. Um neunzehn Uhr ist Bettruhe.
Mit dabei sind auch die Turnerinnen des TV
St.Veit (Leitung Krapesch Sarah und Melanie
Tomschitz), die für ein akrobatisches Highlight
sorgen.
Die Nummern wieder bestens in Szene gesetzt
hat, wie schon in den letzten Jahren, Regisseur
Herbert Marktl.
Mario Spaninger als Schuasta Naze:
Wenn´s Schleppe Bier regnet und Brotwürstl
schneit, dann bitt´ i den Herrgott, dass es Wetter so bleibt.
Die restlichen Sitzungstermine 2016:
Neben Altbewährtem wie dem „Hr. Karl“, Faschingsurgestein Karl Pugganig, werden auch
einige neue Akteure auf der Bühne zu sehen sein,
so konnten unter anderen mit Dominik Schrittesser und Robin Reif zwei blutjunge Schauspieltalente von den Friesacher Burghofspielen
gewonnen werden.
Wieder eine Extraklasse für sich und eine Augenweide, die herzögliche Garde und die Showdance Girls, unter der neuen Führung von Tanja
Uschan.
Kleschmente: Alkohol macht dumm und
gleichgültig…. kapier ich nicht, ist mir auch
egal.
29.01. 3. Sitzung
30.01. 4. Sitzung
05.02. 5. Sitzung
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Beginn jeweils um 19:30 Uhr in der Blumenhalle
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den Ossiacher See hat. Im Untergeschoß werden aufgrund der Hanglage einige Zimmer
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Wintergarten errichtet. Das Haus wird möbliert übergeben (Küche, Ess- und Wohnzimmer, Schlafzimmer, Stube); das Inventar ist im
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Grundstück befindet sich ein Pool mit Überdachung, 2 Gartenhäuser sowie ein Werkraum.
Heizung: Öl-Zentral und Kachelofen
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Bei Gericht wird bald „scharf geschossen“
A
nfang Februar wird am Klagenfurter Gericht wieder „scharf geschossen“ – ein Mitglied der überparteilichen Bürgerinitiative
„Stoppt den Schießlärm in Viktring“ hat den
Viktringer Schützenverein SVV Sponheim wegen des unzumutbaren Lärms durch eine umstrittene und nicht mehr zeitgemäße „SchrottAnlage“ mitten in einem idyllischen Waldgebiet
oberhalb des Treimischer Teiches geklagt. Nach
einer ersten Tagsatzung werden Zeugen einvernommen, ein weiteres Gutachten soll ebenfalls
Aufklärung bringen. Unbestritten ist hingegen,
das sich Hunderte Anrainer der Schießstätte im
Bereiche eines Landschaftsschutzgebietes wegen des offensichtlich unzumutbaren „Kriegslärms“ empören, ebenso Fischer, Jogger, Pensionsinhaber und Naturschützer. Wie mehrmals
berichtet fordert die Bürgerinitiative eine rasche Verlegung bzw. Schließung der „Problem-
Schießstätte“. Eine von der Stadtregierung
angebotene Lösung hatte die Vereinsleitung
plötzlich abgelehnt. Besonders 110 Kinder und
Therapeuten leiden in einem angrenzenden
Heim unter dem Dauerfeuer aus Groß- und
Kleinkaliberwaffen. Franz Ahm, einer der BISprecher, kritisiert: „Das Heer hat bereits vor
Jahren die Schießstätte im Naherholungsgebiet
Kreuzbergl freiwillig den Erholungssuchenden zurückgegeben, der Schießverein schränkt
aber die Lebensqualität zahlreicher Viktringer massiv ein und scheint an keiner Lösung
interessiert zu sein. Wir mussten deshalb den
Gerichtsweg beschreiten.“ Der Verein hätte
bereits gegen die neue Lärmschutzverordnung
verstoßen und wäre – so Ahm – auch von der
Landesregierung in erster Instanz nach dem
Vereinsgesetz verurteilt worden. Zudem hat die
Volksanwaltschaft festgestellt, dass die Schieß-
stätte – von der Toilette bis zur Scheibenwende-Anlage – ohne naturschutzrechtliche Bewilligung betrieben wird! Ahm: „Hier muss doch
die Behörde eingreifen!“ Der BI-Vertreter weist
auf weitere „Unregelmäßigkeiten“ hin, etwa auf
Munitionsberge im Wasserschutzgebiet, widersprüchliche Auskünfte von Magistratsjuristen
und einem Schallschutz-Experten, der selbst
Vereinsmitglied ist. Die Bürgerinitiative plant,
unabhängig vom Gerichtsverfahren, weitere
Aktionen gegen den krank machenden Schießlärm in einem Erholungsgebiet und hofft, dass
die Stadtregierung weitere Schritte gegen den
„Lärmterror“ setzt. Dieser versetze, so ein medizinisches Gutachten, Menschen in „Angst
und Schrecken“. Pensionsinhaber in der Keutschacher Straße haben durch den Schießlärm
nachweislich Gäste verloren.
Auto/Motor
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Der Umwelt zu Liebe Toyota
Großer sportlicher Erfolg des SK Treibach
B
eim heurigen Nachwuchsturnier des WSG
Wietersdorf Anfang Jänner stellte der SK
Treibach mit 11 Mannschaften wieder die
meisten Mannschaften. Die tollen Leistungen
der Treibacher Teams wurden durch die Turniersiege der U11 (am Foto rechts mit den weißen Dressen) und U16 Mannschaft (siehe Foto
unten) getopt.
Der Vorstand des SK Treibach und vor allem der
Nachwuchsleiter Stefan Weitensfelder zeigten
sich beeindruckt von den tollen Vorstellungen
der Nachwuchskicker und der ausgezeichneten
Arbeit der Betreuer.
Der SK Treibach möchte den Weg der guten
Nachwuchsarbeit auch in den nächsten Jahren
so weiterführen und die Spieler an die beiden
Kampfmannschaften heranführen und vielleicht ist ja der nächste Günther Vidreis, Georg
Harding oder Manuel Kerhe schon wieder im
heranwachsen.
20
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
Auto/Motor
Winterzauber bei der Mostschenke Müller in Kraig
D
as einzige Winter OPEN AIR im Bezirk St.Veit/Glan fand am Freitag
dem 9. Jänner im Hof der Mostschenke Müller in Kraig statt. Hunderte Gäste amüsierten sich bei offenem Feuer, Glühmost und rockiger Musik von der Kultband „Roletts“ bis in den frühen Morgenstunden.
Gesehen wurden u.a.: Bürgermeister NR Harald Jannach, Raiffeisenprokurist Georg Gigacher, VzBgm. Rudi Egger.
(c) Anton Wieser
Am Foto: Bandleader Dieter Themel mit Kollegen & Hausherr Peter Müller
Gerhard Mock geht in’s 28. Amtsjahr
als St. Veiter Bürgermeister
A
m 20. Jänner 1989 begann die „Ära Mock“
in St. Veit, an diesem Tag wurde er vom St.
Veiter Gemeinderat erstmals zum Bürgermeister gewählt, nachdem er zuvor seit 1979
als Gemeinderat bzw. Stadtrat politisch tätig
gewesen war. Seit seinem Amtsantritt gewann
er souverän fünf Direktwahlen und konnte die
absolute Mehrheit der St. Veiter SPÖ im Gemeinderat halten.
Mock´s Kernkompetenzen waren und sind die
Forcierung des Mietwohnbaus, der Ausbau der
sozialen Infrastruktur sowie die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Aktuell bieten rund 1.500 Betriebe Arbeit
für 8.500 Menschen, womit die gute Beschäftigungslage kontinuierlich gehalten werden
konnte. Der Gesamtumsatz der St. Veiter Wirtschaft stieg von umgerechnet € 290 Millionen
im Jahr 1990 auf rund € 460 Millionen heute!
Erstmals in der Geschichte St. Veit´s wurden im
Vorjahr 50.000 Gästenächtigungen erreicht!
In seiner Vorschau auf 2016 nennt Mock in einer
Aussendung zahlreiche Großprojekte wie zum
Beispiel die Übergabe von 20 Mietwohnungen
in der Glangasse 72 im März, den Bau von 14
städtischen Mietwohnungen im ehemaligen privaten Hotel „Weißes Lamm“ am Unteren Platz
samt Transfer der Bücherei aus dem Münzturm
um € 4,2 Millionen, die Fertigstellung von 44
Wohnungen in der Leitengasse um € 9,6 Millio-
werden. Dieser soll mit dem Kindergartenjahr
2017/2018 in Betrieb gehen und den Fröbelkindergarten ersetzen. Weiters kündigt Mock die
Modernisierung des Altstoffsammelzentrums
bei der Kompostieranlage sowie die Realisierung von Solar-Bürgerbeteiligungskraftwerken
mit einer Gesamtleistung von zumindest 500
KWp an. Beim erfolgreichen E-Car-Sharing
wird der Ankauf von zwei weiteren Elektroautos überlegt. Am Wayerfeld wird der Neubau
der Feuerwehr um rund fünf Millionen Euro
abgeschlossen. Beim Um- und Zubau beim Seniorenheim „Haus Sonnhang“ des Sozialhilfeverbandes hat die St. Veiter Stadt-Immobiliengesellschaft, eine Tochter der Stadtholding, das
Baumanagement inne. Der Verband, bestehend
aus 20 Gemeinden des Bezirkes, investiert hier
rund acht Millionen Euro.
Das aktuelle Entwicklungskonzept der Herzogstadt weist Wachstumspotenziale für zukünftige
Bauflächen von rund 92 Hektar aus, was für die
nächsten 50 Jahre reichen sollte.
(c) Sissi Furgler
nen. Für die laufende Instandhaltung der 1.400
Gemeindewohnungen werden jährlich schon
fast € 1,1 Millionen ausgegeben. Demnächst soll
mit dem Bau eines neuen Kindergartens um
€ 2,2 Millionen in der Lastenstraße begonnen
Impressum
Medieninhaber, Herausgeber, Verleger und für den Inhalt verantwortlich: Friedrich Knapp,
9300 St. Veit/Glan, Friesacher Str. 6, Tel. 0650/6047300,
[email protected]. Bei namentlich gekennzeichneten Berichten und Anzeigen liegt die inhaltliche Verantwortung beim Auftraggeber. Druck: Carinthia GmbH. &
Co. KG. Zustellung Bezirk St. Veit: Post AG, Zustellung Bezirk Klagenfurt: >redmail Logistik & Zustellservice GmbH
Auto/Motor
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
21
Vorhang auf für den neuen RAV4 – jetzt auch als Hybrid
V
or über 20 Jahren hat Toyota mit der Vorstellung des ersten RAV4 das Segment der
kompakten SUV begründet und damit die
automobile Landschaft nachhaltig verändert.
Nun untermauert der RAV4 erneut seine Vorreiterrolle. Das Design des RAV4 macht die Straße
zu seiner Bühne, auf der er sich genauso zuhause fühlt, wie in unwegsamem Gelände. Angefangen von der maskulinen, breiten Front mit den
schmal gezeichneten Scheinwerfern über die
modelltypische Silhouette bis hin zu den imposanten LED-Leuchten im kraftvollen Heck - mit
dem neuen RAV4 hinterlassen Sie auf jedem
Terrain einen sportlich-eleganten Eindruck. Das
Antriebssystem besteht aus einem 2,5-LiterBenzinmotor, einer Hybrideinheit und einem
zusätzlichen Elektromotor an der Hinterachse.
Damit bringt Toyota Hybrid-Power in die RAV4Baureihe und realisiert zugleich einen elektronischen Allradantrieb, der Sicherheit und Fahrstabilität sicherstellt.
Wichtiger Zusatznutzen für Kunden in diesem
Segment: Der RAV4 Hybrid verfügt über eine
Anhängelast von 1.650 Kilogramm und ermöglicht dank einer Anhängerstabilitätskontrolle
einen einfachen und sicheren Gespann-Betrieb.
Die Enthüllung der Hybridversion erfolgt parallel zur Vorstellung des neuen RAV4, der sich
durch ein überarbeitetes Design, neue Technikund Sicherheitsmerkmale sowie ein verbessertes Interieur auszeichnet. Eine neue Frontpartie
mit Voll-LED-Scheinwerfern sowie veränderte
Rückleuchten und der neue hintere Stoßfänger
sorgen für eine kraftvolle, präsente und sehr
hochwertige Optik.
Einen lückenlosen Überblick über die unmittelbare Fahrzeugumgebung gewährleistet der neue
360-Grad-Monitor, der Hindernisse in den to-
ten Winkeln der Außenspiegel und herkömmlichen Parksensoren erfasst und damit zusätzliche
Sicherheit beim Manövrieren auf engem Raum
bietet. Einzug in das kompakte SUV halten auch
die neuen Assistenzsysteme, die Toyota unter
dem Begriff Toyota Safety Sense zusammenfasst.
Zusätzlich zu den Systemen Spurwechselwarner,
Fernlicht-Assistent, Verkehrszeichen-Assistent
und Pre-Collision System, die Toyota in den
neuen Modellen Auris und Avensis erstmals einführt, erhält der neue RAV4 auch eine adaptive
Geschwindigkeitsregelanlage, die automatisch
einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden
Fahrzeug wahrt.
Das Pre-Collision System arbeitet ab 10 km/h
bis zur Höchstgeschwindigkeit und leitet bei
einem drohenden Auffahrunfall eine automatische Notbremsung ein. Die Fahrgeschwindigkeit wird dabei um rund 40 km/h verringert, um
eine Kollision ganz zu verhindern oder zumindest die Unfallfolgen deutlich zu reduzieren. Das
System erkennt auch Fußgänger und kann bei
einem drohenden Zusammenstoß im Geschwindigkeitsbereich zwischen 10 und 80 km/h das
Fahrzeugtempo um etwa 30 km/h verringern.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT A nna
Nacht in Tracht
D
er Bauernball St. Georgen am Längsee stand heuer ganz im Zeichen
der Tracht. ÖVP Gemeindeparteiobmann Ewald Göschl und Bauernbundobmann Adrian Reichhold konnten auch Bgm. Konrad Seunig,
Vzbgmin. Nina Gaugg und Vzbgm. Wolfgang Grilz begrüßen. Nach dem
schönen Auftanz der LJ St. Georgen wurde im Gasthaus Schumi bei stimmungsvoller Musik der „Jauntaler“ bis in den frühen Morgen getanzt. DJ
Auge sorgte in der Disco für Stimmung. Bei einem großen Glückshafen gab
es schöne Preise zu gewinnen. (amk)
Musikalisch in
das Neue Jahr
M
it einem großartigen Konzert vom Salonorchester Weißenstein, dirigiert von DI. Helmut Vacek, begann das Jahr 2016 für die vielen
Zuhörer im Kulturhaus Klein St. Paul sehr erfreulich. Solist Michael
Wieltschnig ließ seinen schönen Bariton erklingen und Sprecherin Sigrid
Konnert führte gekonnt durch das anspruchsvolle Programm. Bürgermeisterin Gabi Dörflinger konnte neben anderen Ehrengästen auch Landtagspräsidenten Rudolf Schober, Bgm. Franz Pirolt und Ortspfarrer Mag.
Jacek Artur Wesoly begrüßen. (amk)
M aria K aiser unter w egs
Echtes Brauchtum
in Eberstein
G
´sungan und G´spielt“ hieß es im Gasthaus Liegl in Eberstein. Zu
dieser tollen Veranstaltung lud die Schuhplattergruppe Mirnig. Obmann Raphael Pliemitscher und Anna-Maria Kaiser konnten als
Sprecher die Mitwirkenden- „Ebersteiner Kirchtagsmusi“ (Ltg. Walter
Sunitsch), „SK Lieding“ (Ltg. Renate Hoi, Obmann Georg Trattnig), „Duo
Kurt Trinkl-Hans Ramusch“, „Mathias Pirolt“, „Löllinger Schuhplattler“
(Tanz-Ltg, Jonny Pirolt, Obmann Franz Pirolt), „LJ. Sörg“ (Mädelleiterin Johanna Habernig, Obmann u. Musikant Lukas Wieser) willkommen
heißen. Natürlich tanzten die Mirniger Schuhplatter, die mit ihren Steirischen Harmonikas das Wunschkonzert eröffneten, am Ende auch zur Musik ihres langjährigen Begleiters Kurt Trinkl auf. (amk)
Unter einem guten Stern
B
ei der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar aus der Pfarrgemeinde St. Georgen am Längsee, kehrten Florian Krall, Andreas
Funder und Julia Janz, mit ihrer Begleiterin Magdalena Kuntsche,
als Sternsinger auch in den Häusern von Thalsdorf ein, um ein Lied erklingen zu lassen, Segen zu bringen und für die Ärmsten der Armen in den
Entwicklungsländern Afrika, Asien oder Lateinamerika zu sammeln. Das
Hilfswerk der Katholischen Jungschar garantiert den wirksamen Einsatz
der Spende. (amk)
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Avensis - aufregend schön, beruhigend sicher.
M
it dem neuen Avensis hinterlassen Sie garantiert einen erstklassigen
Eindruck. Bereits in der Grundausstattung erwartet Sie ein beeindruckendes Angebot an Highlights, allen voran das serienmäßige
Sicherheitskonzept Toyota Safety Sense mit Pre-Collision System. Ohne
Aufpreis. Auch im aktuellen Euro NCAP Crashtest überzeugt der Avensis
und erzielt mit fünf von fünf möglichen Sternen die Bestnote.
Ob langer Familienausflug oder beruflich viel unterwegs – das Raumangebot ist Extraklasse. Im neuen Avensis ist entspannter Fahrkomfort
garantiert. Vor allem als Langstreckenfahrer werden Sie das großzügige
Raumangebot, die hohe Beinfreiheit, den einzigartigen Sitzkomfort und
das extrem niedrige Geräuschniveau schätzen.
Die schmalen Voll-LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und die auffälligen Rückleuchten verleihen dem neuen Avensis eindrucksvolle Lichtsignaturen, die seine ausdrucksstarke Formgebung unterstreichen. Was auch
immer Sie vorhaben, der neue Avensis ist wie gemacht, um Sie in jedem Lebensbereich zu unterstützen. Die Kombination aus sportlich-dynamischer
Optik, hochwertiger Verarbeitungsqualität, innovativen Technologien und
einer Auswahl effizienter Benzin- und Diesel-Motoren macht den neuen
Avensis zu Ihrem perfekten Begleiter.
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DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
K u lt u r & K u n s t
Adventkonzert Männerdoppelsextett-Klagenfurt!
Das Männerdoppelsextett Klagenfurt feierte heuer sein 25 jähriges Jubiläum. Dies
wurde im Konzerthaus in Klagenfurt in einem sehr würdigen Rahmen gefeiert.
D
en Abschluss der Feierlichkeit bildet das schon zur Tradition gewordene Adventkonzert des Männerdoppelsextetts Klagenfurt (Ltg.Roland Loibnegger ) das am 8. Dezember in der Stiftskirche in Viktring
stattfand. Es wurden wunderschöne Kärntner- sowie Alpenländische Adventlieder gesungen. (wie z.B. Ziagt a Stern übars Land oder Wandern
im Wald. Unterstützt wurden die Männer vom gemischten Ensemble des
Männerdoppelsextetts-Klagenfurt. Die Musikalische Begleitung übernahm
der Kärntner Harfenklang ( Ltg. Evelin Schuller ). Die dazu passenden
Worte sprach Willy Haslitzer, und die Gesamtleitung des stimmigen Konzertes oblag Chorleiter Roland Loibnegger.
Am Foto: Mitglieder Kärntner Harfenklang Evelin Schuller (Ltg.
Kä.Harfenklang), Roland Loibnegger (Ltg.Männerdoppelsextett-Klagenfurt),
Richi Di Bernardo (Obmann Männerdoppelsextett Klgft.)
Bilanz „Stiller Advent“ in den Bezirken 2015
D
In der ebenfalls vollen Stiftskirche St. Georgen untermalte Stiftspfarrer Dr.
Christian Stromberger mit ausgewählten Weihnachtsgeschichten die Veranstaltung.
(c) Fredy Blaschun
er Stille Advent in den Bezirken erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Im vergangenen Jahr wurden in der Adventzeit in fünf Gotteshäusern (Völkermarkt, Klagenfurt, Wolfsberg, St. Georgen am Längsee und in Villach) sehr stimmige, niveauvolle Konzerte veranstaltet, und
es konnten weit über tausend Besucher willkommen geheißen werden. Es
sangen sehr bekannte Chöre wie der Grenzlandchor Arnoldstein, die Stimmen aus Kärnten, der A Cappella Chor Villach, das Kärntner Doppelsextett,
die Rosentaler, das Oktet Suha u.v.m. Instrumental begleitet wurden die
Chöre von den Kärntner Weisenbläsern. Die Besucher waren bei allen Konzerten voll des Lobes für Darbietungen. Ein Teil der Einnahmen kommt der
Aktion Kärntner in Not zugute. Diese erfolgreiche Konzertreihe findet auch
heuer ihre Fortsetzung. Die Organisation lag in den bewährten Händen von
Dani und Richi Di Bernardo.
Im vollbesetzten Dom zu Klagenfurt gab es ein hochklassiges Konzert. Seppi Rukavina brachte dazu passende Weihnachtsgeschichten zu gehör.
Mag. Stefan Marko (Obm. Grenzlandchor Arnoldstein), Hedi Preissegger (Ltg.
Grenzlandchor Arnoldstein), Christian Duss (Ltg. Kärntner Weisenbläser),
Dr.Christian Stromberger (Stiftspfarrer) und Richi Di Bernardo (Projektleiter)
Am Foto (oben) v.l.: Karl Kuchler (Ltg. Die Rosentaler), Roland Loibnegger
(Ltg. Stimmen aus Kärnten), Christian Duss (Ltg. Kärntner Weisenbläser),
Richi Di Bernardo (Projektleiter) und Peter Allmaier (Dompfarrer)
Foto rechts: Die Unterstützer des STILLEN ADVENT IN DEN BEZIRKEN Am Foto
v.l.: Josef Mayrobnig GF Wick Normfenster/GF Reinhard Krämmer MC Donalds
Villach/Richi Di Bernardo Projektleiter/GF Renate Sandhofer GESA Transporttechnik/Chefredakteur Stv.Kleine Zeitung Adi Winkler/Marketing Kl. Zeitung
Susanne Kuttnig/GF Wolfgang Hinteregger, Hinteregger Hotels am Katschberg
Auto/Motor
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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Eisenbahnerchor St. Veit spendete Reinerlös
U
nter dem Motto ,, Horch auf, los zua“ veranstaltet der Eisenbahnerchor gemeinsam mit dem Oberstufenchor das BG/BRG St. Veit und
der Kärntner Hackbrettmusi im Ratshaushof ein besinnliches Adventkonzert. Der Reinerlös dieser gelungenen Veranstaltung wurde zum Ankauf eines Rollators im Wert von € 500,- für den Sängerkollegen Martin
Westritschnig, der seit Jahren den Eisenbahnerchor gesanglich unterstützt,
verwendet. Weiters wurde an Frau Margit Binder von der KärntnerKinderKrebs-Hilfe ein Scheck über € 1,250,- übergeben.
Am Foto: Ehrenobmann Adolf Sumper, Karl Peternuß, Martin Westritschnig, Frau Margit Binder, Reinhard Sereinig und Peter Bierbaumerder
Renault Captur - Einfach praktisch
M
it seinen modernen Motoren positioniert
sich der Captur in puncto Qualität und
Leistungsstärke unter den besten seiner
Fahrzeugklasse. Kein Wunder: Spitzentechnologie aus der Formel 1 sorgt dafür, dass die
Benziner und Dieselmotoren der Energy-Reihe
über herausragende Eigenschaften verfügen:
Effizienz, Sparsamkeit, Robustheit und Zuverlässigkeit.
Der Renault Captur ist die ideale Synthese aus
Design und Funktionalität. Der urbane Crossover sorgt mit seinem einzigartigen Design und
zahlreichen cleveren Detaillösungen für frischen
Wind. Die Nähe zur spektakulären Studie Captur spiegelt sich im Namen ebenso wider wie in
seinem kraftvollen Design. Und natürlich trägt
auch der Captur das neue Markengesicht von
Renault.
Einfach praktisch:
Die verführerische Melange aus Ästhetik und
Funktionalität
• Klare, fließende Linien: Der Captur
ist das Gesicht in der Menge. Er überzeugt mit seinem dynamischen und
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unaufdringlichen
Design.
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Unterfahrschutz und den seitlichen Protektoren eröffnet Ihnen der Renault Captur Tag
für Tag neue Wege.
• Das einladend und offen gestaltete Interieur bietet großzügige Platzverhältnisse für
Passagiere und Gepäck. Die weit nach vorn
gerückte Windschutzscheibe und das gute
Raumgefühl sorgen für hohen Fahrkomfort. So profitieren die Passagiere
auf der Rückbank
von einer üppigen
Kniefreiheit (bis zu
21,5 Zentimeter).
Und das ist noch
nicht alles: Sogar
ohne Umklappen
der Rückbank fasst
der
Kofferraum
des Captur bis zu
455 Liter (nach VDA-Norm).
• Der Captur zeichnet sich durch ein breit gefächertes Individualisierungsprogramm aus.
Unter anderem sorgt die markante Zweifarblackierung, die in zahlreichen Kombinationen verfügbar ist, für einen unverwechselbaren Auftritt.
Am Rande sei noch erwähnt, dass der Renault
Captur fünf Sterne im Test erhalten hat – es
wurden fünf Fahrzeuge getestet und nur zwei
Fahrzeuge unter anderem der Renault Captur
haben die fünf Sterne erhalten.
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Sport
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
27
Jugend dominiert bei den SchachLandesmeisterschaften 2016
A
nfang Jänner fanden in Feffernitz die diesjährigen
Schachlandesmeisterschaften
statt. Die Jugendbewerbe wurden in den
Altersgruppen von U8 bis U18 ausgetragen.
Gleichzeitig fand auch die Meisterschaft in der
Allgemeinen Klasse statt.
Und dort kam es zu einer Riesenüberraschung.
Der noch nicht 18 Jahre alte Markus Fasching
vom Verein SC Die Klagenfurter errang ungeschlagen mit 6 von möglichen 7 Punkten den
Landesmeistertitel. Markus startete zwar überraschend mit einem Unentschieden in der ersten
Runde, gewann aber dann fünf Spiele in Folge
gegen die unmittelbaren Mitkonkurrenten. Mit
einem halben Punkt Rückstand eroberte der
ebenfalls erst 16-jährige Nils Arztmann (SV Feffernitz) die Silbermedaille. Erst auf Rang drei
der Topgesetzte Paul Frank (Admira Villach).
Den Landesmeistertitel bei den Frauen sicherte
sich Laura Tarmastin vom SV ASVÖ St. Veit.
Weitere Titel für den St. Veiter Schachverein gab
es durch Chiara Mostögl (U12 weiblich) und für
Louie Schaffner. Der erst 9-jähirge spielte freiwillig bei den U12-Burschen mit und sicherte
sich dort souverän den Landesmeistertitel! Sowohl Chiara Mostögl als auch Louie Schaffner
werden Kärntens Farben bei den im Mai in St.
Veit stattfindenden Österreichischen Meister-
v.l.n.r.: Helmut Weiß (Kassier des Kärntner Schachverbandes), Chiara Mostögl, Laura Tarmastin,
Thomas Woschitz, Louie Schaffner und der Überraschungs-Landesmeister in der Allgemeinen Klasse
Markus Fasching.
schaften vertreten.
Auch für den SC Maria Saal gab es einen Landesmeister. Thomas Woschitz ließ seinen Alterskollegen keine Chance, gewann alle neun Partien
und sicherte sich somit überlegen Platz 1. Auch
er wird bei den Österreichischen Meisterschaften dabei sein und hoffentlich den Heimvorteil
nützen können.
SPIELRÄUME „Schach matt!“
Der gemeinnützige Verein „SPIELRÄUME leben“ macht den
nächsten Zug. Gemeinsam mit dem Schachverein St. Veit wird
eine bislang nie da gewesene Kooperation geschaffen
S
chach, ein Sport?
Schach, ein Sport für Kinder?
Einzige Antwort – JA!
Diese einzigartige Kooperation des Schachvereines St. Veit rund um Obmann Friedrich Knapp
und dem gemeinnützigen Verein „SPIELRÄUME leben“ beweist Köpfchen und verbindet
mentale Höchstleistungen im Schachsport mit
koordinativen und motorischen Höchstleistungen anderer Sportarten wie Tennis oder Tischtennis!
Heraus kommt eine für die Kinder fördernde
und fordernde Mischung aus Bewegung, Abenteuer, Spiel, Spaß und Gehirnsport, die seines
Gleichen sucht.
Die Spielräume-Kooperationsvereine SCA und
ESV St. Veit, Turnverein Kraig, WSG Treibach
und TC Althofen werden mit Unterstützung des
Schachvereines St. Veit den Schachsport ins Angebotsprogramm aufnehmen. Das Vereinsleben
soll dadurch bereichert und vielfältigere Möglichkeiten geboten werden.
„Den Kindern, aber auch interessierten Erwachsenen, sollen neben der körperlichen und gesellschaftlichen auch die geistige Ertüchtigung
sowie die Auseinandersetzung mit der eigenen
mentalen Stärke direkt im Vereinsleben ermöglicht werden“, meint Spielräume-Vorstand und
Gründungsmitglied Mag. Bernhard Kassin.
„Jede Sportart kann aus Erkenntnissen und Methoden anderer Sportarten lernen und davon
profitieren. So verbessert man sich ständig!“,
ergänzt Spielräume-Obmann Björn WilhelmerZitter, der regierende Tennis-Bezirksmeister aus
dem Jahre 2015.
Glaubt man wissenschaftlichen Erkenntnissen,
so ist mentale Stärke ein wesentlicher Schlüssel
zum Erfolg.
Schach braucht mentales Können und geistige
Stärke, also brauchen andere Sportarten den
Schachsport!
Deswegen werden bei den drei heuer in St. Veit
stattfindenden Österreichischen Meisterschaften der Jugend (März und Mai), sowie beim internationalen Jacques-Lemans Schachopen im
Juli die ersten gemeinsamen Aktivitäten gesetzt.
Kontakt:
www.spielraeume.info
28
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
Sport
Die Rotjacken wurden zu Rotkäppchen!
Kommt es zur nächsten Seuchensaison?
P
layoffs?! Bitte warten ... Es war eigentlich
schon vor dem vierten Saisonderby in der
Draustadt beim „Lieblingsnachbarn“ Villach
vergangenen Freitag absehbar. Am Sonntag wurde es dann erneut zur bitteren Realität: Der EC
KAC muss zum dritten Mal en suite in die Qualification-Round, wo sie sich mit fünf anderen
Teams, darunter auch Villach, um die restlichen
zwei Playoff-Plätze duellieren. Salzburg, Linz,
Znaim, Wien, Dornbirn und Bozen sind bereits fix
für das Playoff-Viertelfinale Ende Februar qualifiziert. Zwar gewann man das Derby in Villach
eindrucksvoll mit 4:1, dennoch geschahen aber
in der letzten Runde des Grunddurchgangs keine
Wunder mehr. Der Pflichtsieg gegen Graz blieb
aus, zudem gab es keine Schützenhilfe von Znaim
und Linz. Somit belegte man Platz acht nach dem
Grunddurchgang, es fehlten fünf Punkte für die
direkte Playoff-Qualifikation. Selber schuld! Man
hatte 44 Runden Zeit, es aus eigener Kraft in die
Top Sechs zu schaffen. Den Namen „Rotjacken“
haben die Jungs teilweise gar nicht mehr verdient, Rotkäppchen würde bald besser auf den
Rekordmeister zutreffen.
Ob sich der KAC nun in der „Hoffnungsrunde“
durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. In der
Saison 2013/14 musste man als Siebenter in die
Quali-Round, schied dann als amtierender Meister aber vorzeitig aus. In der vergangenen Saison
qualifizierte man sich auch erst nach der QualiRound mit Ach und Krach fürs Viertelfinale und
schaffte es schlussendlich bis ins Halbfinale, wo
man am späteren Meister Salzburg klar scheiterte. Heuer startet man in der Hoffnungsrunde
mit vier Bonuspunkten im Gepäck. Gleich zu Beginn der Quali-Round ging es Schlag auf Schlag:
Am Freitag kamen die Innsbrucker „Haie“ in die
Stadthalle und es setzte eine 0:4 Schlappe, zwei
Tage später am Sonntag mussten die Klagenfurter in den Grazer Bunker und man rehabilitierte
sich mit eine 8:1 Kantersieg. Weil die Klagenfurter das letzte Derby in Villach für sich entscheiden
konnten, „riss“ man Villach in die „Kellerrunde“
mit, was bedeutet, dass es mindestens zwei weitere Derbys in dieser Saison geben wird (2.2. in
Klagenfurt, 5.2. in Villach).
Die zehn „Baustellen“ des KAC:
Legionäre: Beim Einkauf von Legionären
beweisen die Klagenfurter selten ein gutes Händchen. Als besonderen Flop präsentieren sich Jonas Nordqvist und Luke Walker. Die Stürmer, die
diese Saison zum KAC geholt wurden, konnten in
44 Runden (!) zusammen lediglich 6 Tore und 21
Assists verbuchen. Zum Vergleich: Manuel Geier,
der Topscorer der Klagenfurter, schoss in dieser
Saison bereits 19 Tore und bereitete 23 vor. Letzte Woche führten die Rot-Weißen einen Tauschvorgang durch: Der 27-Jährige ungarische Flügelstürmer István Sofron wechselte von den
Krefelder Pinguinen zum Rekordmeister, dafür
wurde Pekka Tuokkola aufgrund einer langfristigen Unterkörperverletzung abgemeldet. Somit
stehen dem EC KAC noch zwei weitere Tauschvorgänge zur Verfügung.
Harmonie: Das Spiel der Klagenfurter harmoniert einfach nicht. Ständig werden die Linien
gewechselt, es herrscht kein Zusammenspiel. Die
„Drecksarbeit“ wird nur von wenigen Spielern
verrichtet und man kämpft nur dann, wenn man
gerade Lust dazu hat. Es fehlt die Leidenschaft!
Nur wenige tragen das Vereinslogo mit Stolz auf
der Brust. Kein Wunder also, dass der Haussegen
in Klagenfurt schon seit fast drei Jahren schief
hängt.
Mit Titeln „vollgefressen“: Wenn
man die österreichischen Titel der vereinzelten Spieler in der Mannschaft zusammenzählt,
kommt man auf 27 Titel. Die heißersehnte „Mission 30“ wurde im April 2013 abgeschlossen. Die
Gier nach Titeln ist bei einigen Spielern einfach
nicht mehr vorhanden. Man spult teilweise seine
letzten Saisonen herunter, kassiert ab und das
war es auch schon.
Florian Wernig
berichtet monatlich
über Geschehnisse
im Kärntner Sport.
Professionalität: Seit heuer bezeichnet man sich auf der Homepage und auf sozialen
Medien selbst als „Eishockeyhauptstadt“. Eine
Eishockeyhaupstadt sollte allerdings aber auch
professionell arbeiten. Dies ist bei den Athletikern aber nicht der Fall. Transfers, oder andere
News werden erst in Zeitungen bekannt gegeben,
ehe man sich auch beim KAC die Mühe macht,
„Neuigkeiten“ zu posten. Auf der offiziellen Facebook-Fanseite des KAC postet man ein Titelbild
mit der Aufschrift „Eishockeyhaupstadt“, obwohl
man auf Tabellenplatz acht liegt. Ein bisschen
Fingerspitzengefühl wäre wohl nicht zu viel verlangt, denn so ist es kein Wunder, wenn sich Fans
anderer Mannschaften die Mäuler über uns zerreißen. Es ist wirklich beschämend, was in letzter
Zeit, sowohl am Eis, als auch hinter den Kulissen
beim Rekordmeister Österreichs passiert.
Auch auf Facebook wird von diversen Fanseiten
scharfe Kritik ausgeübt
Sport
Ewige Trainerfrage: Schon wieder hat
ein Trainer in Klagenfurt schon vor Weihnachten
die Koffer packen müssen. Ein altes Sprichwort
besagt „Im Nachhinein ist man immer schlauer“.
Aber war es wirklich notwendig, Doug Mason
zu entlassen? Mit ihm war man zwischenzeitlich
sogar Tabellen-Dritter. Am 30. November 2015
wurde der Kanadier von seinen Aufgaben als
Coach entbunden. Laut Vizepräsident und sportlichen Leiter Hellmuth Reichel habe Doug Mason
nicht mehr das Optimum aus der Mannschaft herausgeholt. Der 35-Jährige Alexander Mellitzer,
früher Jugendcoach beim KAC, übernahm das
Amt von Mason. Auch hier ist man sich bereits sicher, dass er nach dieser Saison gehen muss und
wieder nach einem neuen Trainer gesucht wird.
Jugend: Man muss den VSV als KAC-Fan
nicht mögen, aber im Bereich Jugend kann man
sich auf alle Fälle etwas von den Blau-Weißen
abschauen. Schon lange bauen die Villacher auf
ihren jungen Nachwuchs. Alagic, Kreuter, Leiler
und Gelfanov entwickeln sich prächtig und konnten sogar schon ein paar Mal anschreiben. Die
Fans der Lindwurmstädter und auch Gönnerin
Heidi Goess-Horten fordern schon seit geraumer
Zeit den vermehrten Einsatz von jungen Eigenbauspielern. Zwar gibt es mit Koch, Setzinger und
Pöck einige Austro-Cracks in der Mannschaft, jedoch blieben diese heuer bis jetzt weit hinter den
Erwartungen.
Torhüter: René Swette, Bernd Brücker und
Pekka Tuokkola – Eigentlich klingende Namen.
Die Statistik besagt aber, dass es in Klagenfurt heuer ein echtes Torhüterproblem gibt. René Swette
kassiert im Durchschnitt 2,43 Tore pro Partie,
ist damit nur auf Platz 12 in der EBELTorhüterStatistik zu finden. Pekka Tuokkola (Platz 14)
und Bernd Brückler (Platz 18) müssen im Schnitt
2,80 bzw. 3,30 Mal pro Spiel hinter sich greifen.
Topwert der Liga: Florian Hardy vom Dornbirner
Eishockeyclub führt die „Goals Average Against“Tabelle mit einem Wert von nur 2,14 Tore pro
Spiel an. Es kommt hinzu, dass der 27-Jährige
Swette aufgrund einer Blindarmoperation lange
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
außer Gefecht war und wahrscheinlich noch ein
bisschen Zeit brauchen wird, um der Mannschaft
wieder mit seinen tollen Reflexen zu helfen.
Bernd Brückler hat seine besten Tage schon lange
hinter sich und ist mir 34 Jahren einfach schon
zu alt für seinen Beruf. Der Finne Pekka Tuokkola wird aufgrund seiner langwierigen Verletzung
wohl keine Rolle mehr spielen und den KAC nach
dieser Saison verlassen. Im Nachwuchsbereich
steht bereits ein großes Talent in den Startlöchern. Der erst 19-Jährige Thomas Stroj wurde
beim KAC vorerst allerdings nur als Back-UpGoalie berücksichtigt, wenn der zweite Torhüter
krank, oder verletzt war. Setzt man den talentierten Torhüter nicht bald in Szene, wird es wohl
nicht lange dauern, bis der österreichische U20Teamgoalie zu einem anderen Verein wechselt.
Verteidigung: Natürlich sind die Torhüter nicht alleine Schuld. Die Verteidiger Popovic,
DeSantis, Vallant, T. Pöck, Strong, Schumnig und
Kapstad machen teilweise unerklärbare Fehler,
wo dann auch der beste Torwart chancenlos ist.
Im Grunddurchgang kassierte der KAC in dieser
Saison unglaubliche 142 Treffer. Lediglich der
Vorletzte Innsbruck (152) und der Letzte Laibach
(172) haben einen schlechteren Wert. Auch hier
zum Vergleich: Die Vienna Capitals mussten im
Grunddurchgang nur 102 Tore hinnehmen (LigaTopwert). Früher kamen die Mannschaften mit
einem unguten Gefühl und viel Respekt in die
Klagenfurter Stadthalle, jetzt fegt man uns teilweise vor eigenem Publikum mit 0:7 vom Eis.
Vorstand: Der Fisch fängt immer vom Kopf
an zu stinken. Einige Fehlentscheidungen im
Vorstand tragen wohl einiges zur momentanen
Situation bei. General Manager Oliver Pilloni
kündigte an, einige Spielerverträge, die nach der
Saison auslaufen, nicht mehr zu verlängern. Man
darf gespannt sein, ob er seinen Worten auch
Taten folgen lässt. Allerdings müssen dann auch
wieder Neuzugänge geholt werden. Wenn man
am Transfermarkt wieder so daneben greift, wie
es bei Nordqvist und Walker der Fall war, wird
auch die nächste Saison kein Zuckerschlecken.
Erfolgsdruck: Die rot-weißen Fans sind
erfolgsverwöhnt, weswegen die Mannschaft einen
gewissen Druck verspüren könnte. Angesichts
des Budgets, das der Rekordmeister zur Verfügung hat, darf man sich allerdings auch einiges
erwarten. Die Rotjacken haben das zweithöchste
Budget der Liga, nur Salzburg ist noch vor ihnen.
Was wird mit dem Geld in Klagenfurt allerdings
gemacht? Laufende Verträge ausbezahlt? Fest
steht jedoch, dass es die Jungs können, wenn sie
wollen! Wenn die Rotjacken ihr Potenzial in der
Quali-Runde voll ausschöpfen und man über 60
Minuten lang als Einheit auftritt, sollte das Erreichen der Playoffs reine Formsache sein und aus
den Rotkäppchen werden wieder Rotjacken.
29
„Violett braucht wieder
Einen „Flieder“
Aktuelles
aus dem
Kärntner Sport
W
inter- und Hallensportarten dominieren momentan
das Geschehen, doch auch das Spiel
mit der „Lederkugel“ hat die Winterpause
beendet. Die Eishockey-Hochburgen Klagenfurt und Villach sind nach der Grundrunde zwar in „Gruftnähe“ gerutscht, mit
echter Bereitschaft und viel Herz könnten
die hochdotierten Stars von Rot und Blau
ihre Teams noch in ansehnliche Ränge führen. Ach - wie stolz ist man immer wieder
auf den guten und bestens ausgebildeten
Nachwuchs, doch die Aufnahme in die
Kampfmannschaft gelingt nur wenigen. Ein
Umdenken wird in den nächsten Jahren
nicht zu vermeiden sein.
Recht aktiv ist man bei den Skispringern in
Villach und Klagenfurt. Die Initiativen beim
Nachwuchs durch das Einbringen erfahrener „Alt-Athleten“ kann nur der richtige
Weg sein, vielleicht gehen schon „morgen“
neue Sterne am Skisprunghimmel auf.
Keine neue Geschichte ist die leere Kasse
bei Fußball-Erst-Ligist Austria Klagenfurt.
Die „faulen“ Fans, die es nicht der Mühe
wert finden in Scharen in die wunderschöne EM-Arena zu pilgern und die geizigen
Sponsoren im Lande, die keine Transparente im Stadion aufbringen lassen – ja die
tragen zur Misere bei. Nur, es gibt etliche
Interessierte in der Landeshauptstadt, die
den Violetten helfen würden, man müsste sie aber darauf ansprechen. Leid tut
mir Trainer Manny Bender: Die deutsche
Gründlich- und Pünktlichkeit konnte bei
einigen Akteuren noch nicht umgesetzt
werden. Die Kärntner Gemütlichkeit hat da
anscheinend Vorrang. Mit dieser Qualität
von Kickern müsste man besser platziert
dastehen.
Ein heißes Thema ist immer wieder die
Wahl zum Präsidenten der Kärntner Balljongleure. Der gebürtige Klagenfurter Werner Lippitz, seit vielen Jahren an der Spitze,
wird natürlich in Frankreich bei der EM in
der Loge sitzen. Ob neben ihm schon ein
neuer „Präse“ (möglich Klaus Mitterdorfer)
Platz nehmen wird, ist eine sehr spannende
Frage.
30
aktuell
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
med.univ. et med. dent.
Dr. Christine Haberl
Facharzt für Zahn, Mundund Kieferheilkunde
Hauptplatz 6, 9556 Liebenfels
Zähne und Kieferhöhle
Die beiden Kieferhöhlen sind luftgefüllte, mit
Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume in den
Gesichtsknochen. Sie befinden sich rechts und
links der Nase und stehen mit der Nasenhöhle in Verbindung. In den Kieferhöhlen wird
Schleim produziert, der über die Nasenhöhle
abtransportiert wird.
Entzündet sich die Kieferhöhle, schwellen die
Schleimhäute der Verbindungsgänge an. Der
Schleimabfluss aus den Kieferhöhlen ist dadurch behindert und es kommt zu einem Sekretrückstau. Die Keime werden nicht mehr
abtransportiert und können sich in den abgeschlossenen Kieferhöhlen vermehren und zu
Vereiterungen führen.
70 % der Kieferhöhlenentzündungen werden
durch Infektionen über die Nasenhöhle verursacht. Die verbleibenden 30 % sind dentogen
bedingt, d.h. ihre Ursache liegt bei den Zähnen.
Die Zähne im Oberkiefer stehen mit ihren Wurzeln in enger Beziehung zum Boden der Kieferhöhle, deren tiefste Stelle sich über dem ersten
großen Backenzahn befindet. Die Wurzelspitzen
der kleinen und großen Mahlzähne sind oft nur
durch eine dünne, manchmal durchlöcherte
Knochenlamelle von der Kieferhöhle getrennt.
Befindet sich nun an einem Backenzahn ein Eiterherd, so erreicht diese Entzündung durch die
enge anatomische Nachbarschaft der Wurzelspitzen sehr leicht die Kieferhöhle.
Eine von den Zähnen ausgehende Kieferhöhlenentzündung ist meist einseitig, es ist entweder
die linke oder die rechte Kieferhöhle betroffen.
Häufig besteht die Entzündung schon länger,
ohne dass dies dem Patienten bewusst ist. Die
Einschmelzung des Knochens in der Nachbarschaft des Zahnherdes geschieht meist unbemerkt. Bis auf ein gelegentliches einseitiges
dumpfes Druckgefühl und uncharakteristische
Kopfschmerzen, die beim Bücken stärker werden, hat der Betroffene meist keine Beschwerden.
Wird aber der Sekretabfluss aus so einer chronisch entzündeten Kieferhöhle durch Schnupfen und eine verstopfte Nase blockiert, werden
die Beschwerden massiver. Schmerzen können
Multiversions-Vortrag
Samstag, 20. Februar 2016
im Kulturhaus Althofen/Kärnten
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: Öticket: 16,50 Euro
Stadtgemeinde Althofen: 15,00 Euro
Abendkasse: 18,00 Euro
Kartenvorverkauf/Info: Stadtgemeinde Althofen
Dolf Lessiak, 04262/2288-10
Mag. Dr. Walter Markus 0664/4207290
Anzeigen
Kulturamt der
Stadt Althofen
in die ganze Gesichtshälfte ausstrahlen. Nicht
nur der schuldige Zahn beginnt weh zu tun,
sondern auch seine gesunden Nachbarn können
berührungsempfindlich werden. Auch die Haut
über der Kieferhöhle bis zum Unterlid kann
leicht anschwellen und sich heiß anfühlen.
Der Zahnarzt kann nach dem Zahnröntgen in
der Panorama-Übersichtsaufnahme den entzündlichen Prozess am Boden der betroffenen
Kieferhöhle in Form einer Verschattung erkennen.
Die Therapie der Kieferhöhlenentzündung liegt
nun darin, den Sekretstau zu beheben und die
Kieferhöhle zu belüften. Mithilfe von Nasentropfen und Inhalationen soll die Schleimhaut
abschwellen. Vor allem aber muss der Eiterherd
am ursächlichen Zahn unter antibiotischer Abschirmung entfernt werden.
Ist dies durch eine Wurzelspitzenresektion nicht
möglich, muss der Zahn extrahiert werden. Dabei entsteht in der Regel eine Verbindung zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle, die nach der
Extraktion dicht vernäht werden muss, um zu
verhindern, dass Keime, die in der Mundhöhle
immer vorhanden sind, in die Kieferhöhle gelangen.
termine
DAS KLAGENFURTER UND ST. VEITER MONATSBLATT
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was, wann & wo – Unsere Tipps ++ was, wann & wo – Unsere Tipps ++ was, wann & wo – Unsere Tipps ++
Klagenfurt:
Sportschnuppern
8. bis 13. Feber
rechtzeitige Anmeldung unbedingt
erforderlich
www.sportschnuppern-klagenfurt.at
7. MINI-MAXKinder-Flohmarkt
Auf Sonntag den 21. Februar 2016 freuen
sich alle Kärntner Familien: Der riesige
und beliebte MINI-MAX- Kinder-Flohmarkt findet wieder in den City Arkaden
statt. Bereits zum 7. Mal gibt es ein kunterbuntes Programm für alle Teilnehmer
und Besucher und mehr als 400 Kinder
bieten auf ihren Flohmarktständen ihre
Spielsachen zum Verkauf an.
Die Beliebtheit des MINI-MAX-Kinder-Flohmarkts ist leicht erklärt: Für nur 1 Euro Standgebühr gibt’s ein „wettersicheres“ Flohmarktplatzerl in der Mall der City-Arkaden, eine
leckere Billa-Jause, eine Schartner Bombe und
weitere Leckereien. Ein lustiges Programm mit
Zauberer Magic Zuze, Ronald McDonald, Pripirita und vielen weiteren Maskottchen sorgt
für strahlende Kinderaugen und die große
Schlussverlosung für viele zufriedene Gewinner.
Und nicht zuletzt fetten die Spitzen-Verkäufe
– dank der wieder erwarteten 7.000 Besucher
– das Taschengeld ganz schön auf! Eine Teilnahme am Flohmarkt selbst ist leider nicht
mehr möglich, die 400 Stände waren schon zu
Weihnachten ausgebucht. Aber natürlich ist
jeder herzlich zu diesem lustigen Nachmittag
eingeladen. Der 7. MINI-MAX-Kinder-Flohmarkt startet um 13 Uhr. Der Eintritt ist frei
und auch das Parken in den City-Arkaden ist
am Sonntag, dem 21. Februar für alle Teilnehmer und Besucher kostenlos.
Infos: www.mini-max.cc oder 0664 54 26 112.
(c) www.MINI-MAX.cc
autschy
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"D Feste
Geburtstage
Hochzeiten
Firmenfeiern
Kontakt: 0664/4235704
14. Eisstockturnier der Volkskultur Kärnten
Sonntag, 14. Feber 2016 / 7 Uhr,
Ossiacher See Halle, Steindorf
Anmeldung:
E-Mail: [email protected]
Tel: 04276 21 76
Das Nenngeld beträgt pro Person 18 €
(beinhaltet Bahnmiete und ein Essen)
Preise: Widmann-Eisstockschuhe/Geschenkskörbe/Gutscheine/Puntigamer
Bier und Jordan Weine
Siegerehrung: Um ca. 15 Uhr im
Gasthaus. Urbaniwirt in Bodensdorf
Organisation: Richi Di Bernardo
(Tel.: 0664/ 2222129)
Großer Kindermaskenball in der Blumenhalle
St. Veit! - 7. Feber, 14 Uhr.
Auch heuer veranstalten die St. Veiter Kinderfreunde wieder den beliebten Kindermaskenball am Faschingssonntag – heuer also am 7.
Feber. Beginn in der Blumenhalle ist um 14 Uhr.
Neben Kinderanimation mit verschiedenen
Spielen und Tänzen sorgt Live-Musik für die
Unterhaltung der jungen Gäste.
Der Regiebeitrag beträgt 2 € pro Person. Jedes
Kind bekommt einen Krapfen oder ein Getränk.
Benefizkonzert
Folksmilch
Do., 4. Februar, 19:00 Uhr
austrian acoustic trio
Christian Bakanic Akkordeon & Perkussion
Klemens Bittmann Violine & Mandola
Eddie Luis Kontrabass & Gesang
(c) www.MINI-MAX.cc
danach DJ Manar
aus Damaskus
Gemeindezentrum St. Ruprecht,
Großer Saal Kinoplatz 3
Klagenfurt am Wörthersee
Sauleicht Energiesparen:
So spart Ernst!
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aren
Jetzt im Ernst:
Stecke nicht verwendete
Ladegeräte immer ab, sonst
wird weiterhin Energie
verbraucht.
Weitere Tipps, um gezielt
Energie zu sparen, findest
du unter: www.stw.at
Stadtwerke Klagenfurt AG
Tel. +43 463 521-3500, [email protected]
St.Veiter Straße 31, 9020 Klagenfurt
www.stw.at
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