Bau- und Ausstattungsbeschreibung KUEF - EMP

1140 WIEN, Kuefsteingasse 11
Bau- und Ausstattungsbeschreibung
EMP Immobilien Gesellschaft mbH
Praterstraße 70/15
1020 Wien
T + 43 1 216 19 98
M [email protected]
ALLGEMEINE PROJEKTBESCHREIBUNG
Auf der Liegenschaft in attraktiver städtischer Lage mit der Grundstücksadresse 1140
Wien, Kuefsteingasse 11, wird ein modernes Wohnbauprojekt mit 18 Wohneinheiten
errichtet.
Alle hofseitig orientierten Wohnungen verfügen über einen Gartenanteil oder Balkon
bzw. Terrasse und sind hochwertig ausgestattet.
Ideale Grundrisse mit effizienter Raumaufteilung
Nutzungsmöglichkeiten für Mieter oder Eigentümer.
gewährleisten
optimale
Ergänzt wird das Projekt durch eine im Kellergeschoß liegende Garage mit 8 PKWStellplätzen. Die Haustechnik- sowie Einlagerungsräume befinden sich im
Kellergeschoßbereich.
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BAU- UND AUSSTATTUNGSBESCHREIBUNG
ROHBAU UND DACH
Fundierung
Die Fundierung des Gebäudes erfolgt über eine entsprechend statisch konstruktiv
dimensionierte, wasserundurchlässige Stahlbetonbodenplatte. Gartenzäune und
andere untergeordnete Bauteile werden mit Streifen- bzw. Punktfundamenten
gegründet.
Wände und Stützen
Sämtliche tragenden Bauteile werden möglichst schlank dimensioniert bzw. nach den
statisch konstruktiven Bemessungen in Stahlbeton ausgeführt.
An den Außenwänden wird ein hochwertiges Wärmedämmverbundsystem (EPS-F+)
angebracht.
Decken und Stiegen
Sämtliche Deckenplatten, Stiegenläufe und Balkonplatten werden nach den
Berechnungen des Statikers in Stahlbeton ausgeführt. Aus schalltechnischen Gründen
werden Stiegenläufe mit Elastomerlagern und dauerelastischen Lager- und
Anschlussfugen versehen.
Die Balkonplatten werden nach Notwendigkeit thermisch getrennt, teilweise allseitig mit
Wärmedämmung ummantelt.
Die Wohnungen werden mit einer Raumhöhe von mindestens 2,50m ausgeführt. In
Teilbereichen (Bäder und WCs), wo es aus haustechnischer Sicht erforderlich ist, wird
eine abgehängte Gipskartondecke ausgeführt. Die Raumhöhe in diesen Teilbereichen
beträgt ca. 2,30m.
Zwischenwände
Nicht
tragende
Innenwände
werden
als
Gipskartonständerwände
mit
Mineralfaserdämmung, beidseitig einfach beplankt in Trockenbauweise hergestellt.
Im Bereich der Sanitär- und/oder Kücheninstallationen sind bei bauphysikalischer
Notwendigkeit zusätzliche Vorsatzschalen in Trockenbauweise vorgesehen.
Dachkonstruktion
Terrassen/Balkone werden generell mit Betonplatten belegt. Darunter befindet sich
eine Abdichtung mit den Baukörperanschlüssen sowie, sofern keine thermische
Trennung ausgeführt wurde, Wärmedämmung gemäß bauphysikalischer Berechnung.
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Flachdächer erhalten eine Oberfläche mit loser Kiesschüttung in einer Körnung von 1632mm Durchmesser, sofern diese nicht direkt einer Wohnung zugeordnet sind und nur
für Wartungszwecke begangen werden.
Auf geneigten Dachflächen werden auf der tragenden Konstruktion imprägnierte
Holzstaffelkonstruktionen
mit
dazwischenliegender
Wärmedämmung,
Hinterlüftungsebenen und darüber liegender Holzschalung ausgeführt. Die
Dachoberfläche wird aus Blech, oder wenn von der Behörde vorgeschrieben, in
Plattendeckung hergestellt.
Freibereiche
Sämtliche befestigten Freiflächen wie Terrassen- und Balkonflächen werden mit
Betonplatten, welche im Kiesbett verlegt sind, ausgeführt.
Im Bereich der den Wohnungen zugeordneten Freiflächen/Terrassen im EG und DG
wird eine Wasserentnahmestelle mit einer
frostsicheren selbstentleerenden
Kemperarmatur ausgeführt.
Alle Balkone und Terrassen erhalten eine Außenbeleuchtung sowie eine FRSteckdose.
FUSSBODEN- UND WANDBELÄGE, DECKEN
Wohnungen
Vorraum, Wohnküche, Zimmer, Abstellraum:
Boden:
Mehrschichtparkett mit werkseitiger Versiegelung, Nutzschicht min. 3mm, Eiche,
geklebt, (Fabrikat Weitzer Parkett WP Strip, Sortierung mittlerer Qualität oder
Gleichwertiges), samt passenden Holzsockelleisten.
Wand und Decke:
Wand- und Deckenoberflächen werden mit wischfester Dispersionsfarbe gemalt.
Bad, WC:
Boden:
Qualitativ hochwertiges Feinsteinzeug (Fabrikat RAK Gems oder Gleichwertiges),
Format 30/60, orthogonal oder im Verband verlegt. Die Farbe der Verfugung ist auf die
Farbe des Feinsteinzeugs abgestimmt.
Unter dem Fußbodenbelag der Sanitärbereiche ist eine Feuchtigkeitsisolierung mit
entsprechenden Wandhochzügen aufgebracht. Im Spritzwasserbereich wird dieser
Wandhochzug raumhoch aufgebracht.
Materialübergänge im Türbereich erhalten Trennschienen aus Alu-natur.
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Wand:
Feinsteinzeug (wie Boden) im Format 30/60 bis zu einer Höhe von ca. 1,20m. Im
Spritzwasserbereich der Badewanne wird der Belag bis zur Deckenunterkante
ausgeführt. Im Waschtischbereich in den Bädern werden großflächige Spiegel angebracht. Wände oberhalb der Verfliesung werden mit wischfester Latexbeschichtung
gemalt.
Decke:
Deckenoberflächen werden mit wischfester Dispersionsfarbe gemalt.
Allgemeine hausinterne Bereiche (Stiegenhaus, Keller, Nebenräume)
Stiegenhaus, Gänge:
Bodenflächen sowie Tritt- und Setzstufen werden mit Feinsteinzeug eines
renommierten Herstellers im Format 30/30 nach Farbkonzept des Architekten belegt.
Es werden dauerelastische Fugen zu den angrenzenden Bauteilen und Trennschienen
aus Alu-natur im Türbereich ausgeführt.
An den Wänden wird über dem 7cm hohen Sockel, welcher aus dem Material des
Bodenbelages hergestellt ist, eine weiße, wischfeste Dispersionsfarbe aufgebracht.
Deckenoberflächen werden mit wischfester Dispersionsfarbe gemalt.
Keller und Nebenräume:
Untergeordnete Bereiche wie Heizraum, Kinderwagen- und Fahrradabstellraum,
Einlagerungsräume (Parteienkeller) erhalten als Bodenbelag einen versiegelten Estrich
und an den Wänden und Decken einen weißen Dispersionsanstrich.
Im Garagenbereich und im Müllraum wird der Boden mit einem bituminösen Belag
versehen. Die Wände und Decken werden mit weißer Dispersion beschichtet.
FENSTER- UND FENSTERTÜREN
Die Rahmenprofile der Konstruktionen werden mit umlaufenden Falzdichtungen
ausgestattet. Zusätzlich erhalten sämtliche Fenster in den Wohnbereichen eine 2Scheiben-Isolierverglasung.
Rahmen
Es werden hochwertige Kunststofffensterkonstruktionen mit Aludeckschalen
ausgeführt. Bei den Dachflächenfenstern (Fabrikat Velux oder Gleichwertiges) sind
Klappschwingfenster in Kunststoff vorgesehen.
Dichtungen
Rundumlaufende Falzdichtungen zwischen Rahmen und Flügel in den Eckbereichen
werden geschweißt oder geklebt.
Verglasung
2-Scheiben-Isolierverglasung, Wärmeschutzglas nach bauphysikalischem Erfordernis.
Bei Konstruktionen, welche bis zum Fußboden reichen, wird in den betreffenden
Glasfeldern Sicherheitsglas nach Behördenvorschrift eingebaut.
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Beschläge
Verdeckt liegender Einhanddrehkippbeschlag samt Rasterolive (Glutz Topaz) in
fehlbedienungs- und aushebesicherer Ausführung mit Spaltlüftungsfunktion und
Öffnungsbegrenzung.
Sonnenschutz
Die Wohnungen im Dachgeschoss erhalten an Fenstern und Fenstertüren von
Aufenthaltsräumen einen außenliegenden Sonnen- und Sichtschutz mittels händisch
betriebener Alulamellenraffstores. Fenster und Fenstertüren vom EG bis 4. OG
erhalten einen Sonnen- und Sichtschutz in Form von innenliegenden
Alulamellenjalousien.
Dachflächenfenster werden mit manuell bedienbaren Außenmarkisetten ausgestattet.
TÜREN
Wohnungseingangstüren
Die Wohnungseingangstüren entsprechen hinsichtlich des Einbruchsschutzes der
Widerstandsklasse II (Fabrikat „Dana Dominant 3“ oder Gleichwertiges). Diese
Ausführung stellt eine solide Ausstattung hinsichtlich des Einbruchsschutzes dar.
Die Türen werden mit einer Durchgangslichte von 90/210cm aus Holz bzw.
Holzwerkstoffen hergestellt.
Stock
Die
weiß beschichteten
Stahl-Doppelfalz-Zargen
sind
mit
umlaufenden
Gummidichtungen und dreidimensional verstellbaren Türbändern ausgestattet.
Türblatt
Die werkseitig weiß beschichteten Türblätter sind aus schichtverleimtem Holz,
wärmedämmend und brandhemmend ausgeführt.
Beschlag
Die Türelemente sind mit drei 3teiligen Objektbändern, einem Sicherheitszylinder
(Fabrikat „EVVA“ oder Gleichwertiges) sowie einem geprüften Sicherheitsbeschlag
(Fabrikat „Glutz Topaz“ oder Gleichwertiges) ausgestattet.
Innentüren
Es kommen werkseitig weiß beschichtete Holzwerkstofftürblätter in dazu passenden
weiß beschichteten Stahlfalzzargen mit einer Durchgangslichte von 80/210cm gemäß
planlicher Darstellung zur Ausführung. (Fabrikat „Dana“ oder Gleichwertiges)
Die Drückerbeschläge werden als Nirobeschläge (Fabrikat „Glutz Topaz“ oder
Gleichwertiges) ausgeführt.
Türstopper mit Gummipuffer, wo erforderlich.
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Hauseingangstüre
Die Hauseingangstüre wird als Aluglaskonstruktion (Fabrikat „Schüco“ oder
Gleichwertiges) mit Isolierglasfüllungen und thermisch getrennten Profilen mit
elektrischem Türöffner, welcher über die Türsprechanlage bedient werden kann,
ausgeführt.
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TECHNISCHE GEBÄUDEAUSRÜSTUNG
Heizung und Warmwasserversorgung
Sowohl die Warmwasseraufbereitung als auch die Raumbeheizung erfolgen über einen
zentralen Heizraum im Keller (Fernwärme). Die Warmwasser- und Heizungsleitungen
werden schließlich in wärmegedämmten Kunststoffverbundrohren über das
Schachtsystem in die Wohnung geführt.
Generell erfolgt die Raumheizung in den Wohnungen über eine Fußbodenheizung,
welche über Ventile im Heizkreisverteiler geregelt wird. In den Bädern kommen
Handtuchheizkörper zur Ausführung.
Kühlung
Die Aufenthaltsräume der Wohnungen im Dachgeschoss werden für die Möglichkeit
einer Kühlung vorbereitet, d.h., es werden Kältemittel- und Kondenswasserleitungen
sowie Elektroverrohrungen verlegt, die eine nachträgliche Ausstattung mit einer
Klimaanlage erleichtern.
Sanitäre Einrichtungsgegenstände
WC
Hänge-WC aus hochwertiger Sanitärkeramik (SHT WC Prisma oder Gleichwertiges),
mit 2-Mengen Unterputzspülkasten und Betätigungsplatte (TECE Base oder
Gleichwertiges), Farbe weiß.
Waschtisch
Es kommen Einlegewaschtische (Fabrikat Laufen Pro oder Gleichwertiges), eingelegt
in einer beschichteten Holzwerkstoffplatte, zur Ausführung.
Handwaschbecken
In den WCs kommen Handwaschbecken, (Fabrikat Laufen Pro oder Gleichwertiges),
Farbe weiß, zur Ausführung.
Badewanne
Einbaubadewanne aus emailliertem Stahl mit Ab- und Überlaufgarnitur, Größe
1700mm x 750mm, Fabrikat SHT Prisma oder Gleichwertiges, mit Revisionstürchen.
Armaturen
Als Armaturen werden Einhandbatterien, verchromt, Fabrikat Kludi Neo oder
Gleichwertiges ausgeführt.
Waschtischbatterien werden mit Zugstangenablaufgarnitur, Wannenbatterien werden
inklusive Brausestange und Brauseschlauch sowie Handbrause ausgestattet.
Waschmaschinenanschluss
Jede Einheit erhält einen Waschmaschinenanschluss.
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Lüftung von WC, Badezimmer
Badezimmer und WCs werden mechanisch über Einzelventilatoren (schallentkoppelt
und Unterputz montiert), geschaltet über ein Nachlaufrelais und Lichtschalter entlüftet.
Küche – nur bei Vorsorgewohnungen im Lieferumfang enthalten
Die Küchen werden mit glatter Kunststoffoberfläche, bestehend aus Küchenmöbel
(Ober- und Unterschränke), eingebautem Kühlschrank mit integriertem TK-Fach,
Spüle, Herd mit Backrohr und Cerankochfeld, Umluft-Dunstabzug, Geschirrspüler,
Mikrowellenherd und Abfallsammler ausgestattet.
Elektroinstallation
Die gesamte Anlage wird über ein Erdkabel aus dem Ortsnetz eingespeist. Über einen
Stahlschrankhauptverteiler, der alle Wohnungs- und Haussicherungen sowie die
Schaltelemente für die Allgemeininstallationen enthält, erfolgt die Anspeisung. Der
Zähler wird vom E-Werk bestimmt und befindet sich im Kellergeschoss.
Die Anzahl der Lichtauslässe, Schalter, Steckdosen, Anschlussdosen für Telefon und
Radio/TV sind nachstehend angeführt.
Es ist eine provisorische Beleuchtung mittels Glühbirnen und Fassungen vorgesehen.
Es kommt ein Großflächenschalterprogramm in reinweiß (Fabrikat Siemens Delta oder
Gleichwertiges) zur Ausführung.
Wohnungsausstattung
Wohnküche (Wohnbereich)
2 Deckenauslässe mit Wechselschalter
3x2 Steckdosen
1x3 Steckdosen
1 TV Anschlussdose (für Installation von Telekabel – UPC vorbereitet)
1 Leerrohr für Telefon (PC)
Wohnküche (Küchenbereich)
1 Deckenauslass mit Wechselschalter oder Ausschalter
1 Wandauslass für Lichtblende mit Ausschalter
4 Arbeitsplatzsteckdosen
1 Anschluss für Kühlschrank
1 E-Herdanschluss
1 Anschluss für Dunstabzugshaube (Umluft)
1 Anschluss für Geschirrspüler
1 Anschluss für Mikrowellenherd (in Oberkästen eingebaut)
Zimmer
1 Deckenauslass mit Wechselschalter oder Ausschalter
3x2 Steckdosen im Elternschlafzimmer, 2x2 Steckdosen in übrigen Zimmern
1 TV Anschlussdose (für Installation von Telekabel – UPC vorbereitet)
1 Leerrohr für Telefon (PC)
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Vorraum
Deckeneinbauspots in ausreichender Anzahl (sofern abgehängte Decke vorgesehen),
sonst mind. 1 Deckenauslass mit Wechselschalter
1 Steckdose
1 Innensprechstelle der Gegensprechanlage für die Hauseingangstür
E-Wohnungsverteiler Unterputz (sofern nicht im Abstellraum situiert)
Bad
1 Wandauslass für Spiegelleuchte
2-4 Deckenspots (im Bereich von abgehängten Decken), sonst ein Deckenauslass, mit
Schalter für Nachlaufrelais für mech. Entlüftung
2 Feuchtraum- Steckdosen im Waschtischbereich
1 Waschmaschinenanschluss
WC
1-2 Deckeneinbauspots
1 Deckenauslass oder Wandauslass, mit Schalter für Nachlaufrelais für mech.
Entlüftung.
Abstellraum
1 Decken oder Wandauslass
1 Steckdose
E-Wohnungsverteiler Unterputz (sofern nicht im Vorraum situiert)
Terrassen/Balkone
1 Wand oder Deckenleuchte mit Schalter
1 Feuchtraum-Steckdose
Gegensprechanlage
Es wird je Wohnung eine Innensprechstelle mit Türöffnertaster, welche mit dem EÖffner der Hauseingangstür verbunden ist, ausgeführt. (Fabrikat Urmet hörerlos oder
Gleichwertiges)
Allgemeine Bereiche (Stiegenhaus, Keller, etc.)
Stiegenhaus
Deckenleuchten in ausreichender Anzahl nach architektonischem Konzept, gesteuert
über Taster und Zeitschaltuhr sowie Bewegungsmelder. Je Geschoß wird eine
Reinigungssteckdose im E-Schacht hergestellt.
Keller/Kellernebenräume (untergeordnete Bereiche)
Sämtliche Beleuchtungskörper im Keller werden als Feuchtraumwannenleuchten
ausgeführt. Die Installationen werden Aufputz geführt. Sowohl die Beleuchtung als
auch die Steckdosen werden an den Allgemeinzähler angeschlossen, über Taster und
Zeitschaltuhr sowie Bewegungsmelder gesteuert.
Hauseingang
Hauszugang und Garagenzufahrt werden mit Außenleuchten,
Dämmerungs- und Bewegungsschalter gesteuert werden, beleuchtet.
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welche
über
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Blitzschutz
Der Blitzschutz erfolgt über Fangleitungen aus Rundstahl mit Ableitung laut Plan mit
leicht erreichbaren Prüfklemmen in Mauerkästen. Die Ableitungen sind am
Fundamenterder angeschlossen.
AUFZUG
Das Gebäude wird über eine Personenaufzugsanlage vom Untergeschoss bis ins 2.
Dachgeschoss erschlossen. Dabei handelt es sich um einen elektrisch betriebenen
Aufzug inklusive Steuerung. Die Innenverkleidung der Kabine ist gemäß den Vorgaben
des Architekten farblich gestaltet und verfügt über einen großzügigen Spiegel, welcher
mittels Niro-Handlauf gegen Beschädigung geschützt ist.
Der Boden des Aufzugs wird mit demselben Bodenbelag wie das Stiegenhaus belegt.
Der
Aufzug
wird
über
Teleskopschiebetüren,
welche
sämtliche
Sicherheitseinrichtungen
gegen
Einklemmen
erfüllen,
erschlossen.
Das
Drucktastentableau ist mit Kurzhubtasten und Stockwerksanzeige ausgestattet.
SONSTIGE AUSSTATTUNGEN
Beschriftung
Die Beschriftung der Stockwerke erfolgt mit Buchstabenfolien auf Glasplatte mit
Distanzhalter, die Raumbeschriftung der Allgemeinräume mit Einzelbuchstaben aus
Metall.
Parteienkeller
Für jede Wohnung ist ein Einlagerungsabteil vorgesehen, welches statisch be- und
entlüftet wird. Ausführung der Abteilwände inkl. Türen aus Metall oder Holz.
Die Türen sind mittels Vorhangschlössern, welche in das Zentralschließsystem
eingebunden sind, versperrbar.
Briefkästen
Im Eingangsbereich der Anlage befindet sich die Brieffachanlage (Fabrikat „EVVA“
oder Gleichwertiges), die ebenfalls in das Zentralschließsystem eingebunden ist.
Kinderwagen und Fahrradabstellraum
In Aufzugsnähe im Erdgeschoss
Fahrradabstellraum.
befindet
sich
der
Kinderwagen-
und
Müllraum
Der Müllraum befindet sich im Erdgeschoss, ist mit einem Wasseranschluss und
Bodenablauf ausgestattet. Der Fußboden wird mit einem bituminösen Belag
hergestellt. An den Wänden sind umlaufende Rammleisten aus Massivholz montiert.
Die Schlösser der Türen sind einerseits in das Zentralschließsystem integriert, können
aber auch von der örtlichen Müllabfuhr gesperrt werden.
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Garage
Die Garage ist im Untergeschoss situiert. Diese wird mit einer den Vorschriften
entsprechenden Lüftung ausgestattet. Die PKW-Stellplätze sind den einzelnen
Wohnungen nicht zugeordnet und werden gesondert zum Kauf angeboten. Die
Markierung der Fahrbahn sowie die Stellplatzbegrenzungen erfolgen am Boden. Die
Stellplatznummerierung wird an der Wand oder am Boden angebracht. Die Garage
wird von der Kuefsteingasse aus über ein Einfahrtstor erschlossen. Die automatische
Öffnung des Tores erfolgt über Schlüsselschalter oder Fernbedienung. Nach Passieren
schließt das Tor automatisch.
Die Beleuchtung der Garage wird über Bewegungsmelder gesteuert.
Türen und Tore
Alle Türen, welche verschiedene Brandabschnitte wie Technikräume, Garage,
Stiegenhaus, etc. voneinander trennen, werden als brandhemmende EI230-C
Stahlblechtüren mit weißer Lackierung und brandtechnisch geprüften Objektbeschlag
ausgestattet.
Geländer (Absturzsicherungen)
Sämtliche Geländer im Außenbereich werden als Stab- oder Lochblechgeländer nach
architektonischem Konzept ausgeführt. Im Treppenhaus im Gebäudeinneren wird ein
beschichteter Handlauf hergestellt.
Abstreifmatte
Im Eingangsbereich außen wird ein Gitterrost als Abstreifmatte des Fabrikates
„Drumetall“ eingesetzt, im Inneren des Eingangsbereiches jene des Fabrikats
„Scheybal“ verwendet.
Fassade
Die Fassade wird als Vollwärmeschutzfassade, Farbe nach architektonischem
Konzept, hergestellt.
Druckbelüftungsanlage im Stiegenhaus
Im Stiegenhaus ist eine Druckbelüftungsanlage nach „Aufenthaltskonzept“ gem. TRVB
S112 vorgesehen.
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ALLGEMEINE HINWEISE
Die Bestimmungen über Wärme-, Schall- und Brandschutz gemäß Bauordnung, OIBRichtlinien und Ö-Normen werden eingehalten. Der Bauträger behält sich, im Falle
neuer technischer Erkenntnisse oder auch im Sinne einer wirtschaftlichen Bauweise,
Änderungen in der Bauausführung gegenüber der Bau- und Ausstattungsbeschreibung
vor, jedoch muss die ursprünglich beschriebene Qualität mindestens erreicht werden.
Die Gestaltung der Außenanlagen sowie das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes
werden vom Bauträger bestimmt. Hierzu gehören insbesondere die Farb- und
Formgebung aller außen sichtbaren Bauteile und Ausstattungen, sowie für
Allgemeinbereiche.
Die in den Verkaufsunterlagen wie auch in allen projektbezogenen Plänen
dargestellten Möblierungen/Einrichtungsgegenstände - mit Ausnahme der
Sanitärgegenstände - sind im Kaufpreis nicht enthalten. Wir weisen jedoch
ausdrücklich darauf hin, dass nach diesem Möblierungskonzept alle HKLS- und
Elektroinstallationen geplant und ausgeführt werden. Sollte seitens des Käufers ein
anderes Möblierungskonzept zur Ausführung kommen, wird dies seitens des
Bauträgers gerne berücksichtigt, soweit dies technisch möglich ist, rechtzeitig
beantragt wird und nicht gegen behördliche Vorschriften verstößt. Die daraus
resultierenden zusätzlichen Kosten sind im Voraus zu begleichen.
Geringfügige Abweichungen von dieser Baubeschreibung sowie in den m²-Angaben
(innerhalb von +/-3% je Einheit) von den Verkaufsunterlagen und Ausführungsplänen,
stellen keine Wertveränderung dar. Die Gewährleistung für die Bauleistungen richtet
sich nach den Vorschriften der einschlägigen Ö-Normen.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es im Rahmen der Bauführung noch zu
Änderungen kommen kann, woraus der Käufer keinerlei Ansprüche ableiten kann.
Sollten sich gegenüber der Bau- und Ausstattungsbeschreibung und den unterfertigten
Plänen Abweichungen oder Widersprüche ergeben, so gilt die Bau- und
Ausstattungsbeschreibung.
Die mit „optional“ bezeichneten Bau- und Ausstattungsmerkmale kommen nach
Wunsch und Auftrag des Käufers und gegen Aufpreis zur Ausführung.
Es gilt als vereinbart, dass der Bauträger sämtliche Herstellkosten,
Baukostenzuschüsse und Anschlussgebühren der Versorgungsträger (Wasser, Kanal,
Strom, Gas) übernimmt; die zählerabhängigen Anmeldegebühren von Wienstrom
sowie die Anmeldegebühren von Telefon, Telekabel, etc. für die einzelne Wohneinheit
sind durch den jeweiligen Eigentümer zu tragen.
Es liegt ein detaillierter Energieausweis für die gesamte Anlage vor.
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