Programmheft 2015 zum Download.

Hallenser
Jüdische
Kulturtage
26.10.-11.11.2015
PROGRAMM
Liebe Hallenser und Gäste,
wir freuen uns außerordentlich, Sie auch in diesem
Jahr sehr herzlich zu den Hallenser Jüdischen Kulturtagen einladen zu können. Vom 26. Oktober bis zum
11. November haben Sie nun schon zum dritten Mal
die Möglichkeit, aus einem reichhaltigen Programm
zu Geschichte, Kultur und Religion des Judentums
Ihre Lieblingsveranstaltungen zu besuchen.
Ob Sie zuhören, mitmachen oder zuschauen möchten:
25 Programmpunkte in der ganzen Stadt bieten für
jeden etwas. Wieder haben wir für Sie unsere schon
fast traditionsreichen Angebote zur Auswahl, wie die
Stadt- und Synagogenführungen, die Teilnahme am
Schabbat-Gottesdienst, unseren Musikworkshop unter
der Leitung herausragender internationaler Künstler
und natürlich unser Tantshoyz. Darüber hin-aus laden
wir sie herzlich zu Vorträgen aus nah und fern ein, zu
Konzerten mit jüdischer, jiddischer und chassidischer
Musik der Spitzenklasse, Filmabende im Luchs.Kino
am Zoo, Tanztheater, … Erstmalig haben Sie die Gelegenheit, an einer Synagogenführung mit Köstlichkeiten der jüdischen Küche teilzunehmen.
Melden Sie sich an, besuchen Sie die Hallenser Jüdischen Kulturtage und genießen Sie das Beste aus jüdischer Tradition und Gegenwart in Halle und der Welt!
Halle an der Saale ist die Heimat der Hallenser Jüdischen Kulturtage, und damit einer jungen, jährlichen
Tradition mit einer weit in das Land ausstrahlenden
Bedeutung. Sie wurden anläßlich des Jubiläumsjahres
2013 erstmalig angeboten und werden gemeinsam
vom Leopold Zunz Zentrum, e.V., und dem künstlerischen Leiter Andreas Schmitges organisiert.
Unser ausdrücklicher Dank gilt den zahlreichen Unterstützern und Förderern, ohne deren großzügige Hilfe
diese Kulturtage nicht möglich wären. Wir wünschen
Ihnen in den nächsten Wochen spannende und faszinierende Begegnungen. Seien Sie herzlich willkommen!
Die Organisatoren der Hallenser Jüdischen Kulturtage
Mo 26.10. | 19:30
Eröffnungskonzert
Roman Kuperschmidt &
Gershwin Quartett
Wer beim Stichwort „Gershwin“ an Porgy & Bess sowie andere
Erfolge des bekannten amerikanischen Komponisten erwartet,
liegt leider falsch. Nicht um George oder Ira Gershwin geht es
hier, sondern um das, was die Ausnahmemusiker des GershwinQuartetts tun, um Roman Kuperschmidts Klarinette neue
Dimensionen zu eröffnen. Vier Streicher und ein Klarinettist: es
erwartet Sie ein musikalisches Gesamtkunstwerk.
Abseits des klassischen Repertoires der Kammermusik haben
die Musiker ein Programm entwickelt, das den musikalischen
Wurzeln der Künstler, ihrer Virtuosität, Leidenschaft und Spielfreude entspricht. Ein „maßgeschneidertes“ Programm, das die
Ausdruckskraft der russischen Instrumentalistenschule und das
Temperament von Roman Kupperschmidt vereint.
Länder, Traditionen und Kulturen ziehen auf dieser klanglichen
Reise an den Konzertbesuchern vorbei: Temperamentvoller
südamerikanischer Tango, Melancholie und Lebensfreude der
osteuropäischen Klezmer-Musik und vieles mehr, unterlegt
mit Anleihen aus Klassik, Jazz und Filmmusik – ein vielseitiges
Programm wie gemacht zur Eröffnung der dritten Hallenser
Jüdischen Kulturtage!
Besetzung: Roman Kuperschmidt – Klarinette //// Michel
Gershwin – Violine //// Nathalia Raithel – Violine //// Juri Gilbo –
Bratsche //// Dmitrij Gornowskij – Cello
Ort: Aula der Martin-Luther-Universität, Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle
Eintritt: 9 €/erm. 7 €
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114. Reservierte Karten müssen
bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
Synagogenführung und
Ausflug in die jüdische Küche
Anläßlich der Dritten Hallenser Jüdischen Kulturtage freuen
wir uns, Sie zu einem besonderen Anlaß in die Synagoge der
Jüdischen Gemeinde zu Halle einzuladen. Besuchen Sie uns zu
den untenstehenden Terminen und genießen Sie eine Synagogenführung in kleiner Runde. Dazu möchten wir Sie zu einem
Ausflug in die traditionelle jüdische Küche einladen, wie sie
unsere Gemeinde pflegt. Selbstverständlich gehören koscherer
Wein, israelisches Bier und alkoholfreie Getränke dazu. Während
Sie die Früchte unserer Küche genießen, haben wir Gelegenheit, über die Grundlagen der jüdischen Religion und Kultur zu
sprechen. Bringen Sie viele Fragen und Appetit mit!
Aufgrund des besonderen Rahmens der Veranstaltung können
leider nicht mehr als 20 Personen pro Führung teilnehmen.
Zeitlich sind sie jedoch so gewählt, dass für jeden der passende
Termin dabei sein sollte. Bitte melden Sie sich für Ihren
Wunschtermin an unter [email protected]. Da wir für Ihren
gewählten Tag keine Verfügbarkeit garantieren können, bitten
wir Sie, einen zweiten für Sie möglichen Termin hinzuzufügen.
Lassen Sie uns auch wissen, ob Sie ein vegetarisches Menü
bevorzugen.
Die Teilnahmegebühren umfassen die Synagogenführung und
die Verkostung. Männliche Besucher der Synagoge werden gebeten, in der Synagoge eine Kopfbedeckung zu tragen. Kippot
liegen am Eingang für Sie bereit. Nach der Führung werden Sie
im Kidduschraum bewirtet.
Der Ausrichter der Bewirtung ist Herr Mischa Goldenberg in
Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Halle.
(Bitte beachten Sie auch die Möglichkeit einer Synagogenführung
ohne Verkostung. Sie findet am 8.11. um 14 Uhr statt.)
Termine:Dienstag, 27.10.2015, 12:00
Montag, 02.11.2015, 17:30
Sonntag, 08.11.2015, 17:00
Dienstag, 10.11.2015, 12:00
Ort: Synagoge in der Humboldtstraße 52 (am Wasserturm),
06114 Halle
Teilnahmegebühr: 20 €/ermäßigt für Schüler, Studenten und
Senioren: 15 €
Anmeldung: [email protected]
Di 27.10. | 19:30
Vortrag und Lesung
Abraham David:
Die Entstehung einer
Auswandererbiographie
Abraham David aus Gimbsheim in Hessen-Darmstadt wanderte
1862 nach Amerika aus. In Wilmington, NC, fand er eine neue
Heimat. Hans-Dieter und Martina Graf sind Mitglieder eines
kleinen, ehrenamtlich forschenden Teams zur Lokal- und Regionalgeschichte in Rheinhessen. Sie berichten, wie aus einer
zufälligen Entdeckung einer Einzelbiographie ein Manuskript
entstand. Das folgende Buch gab Anstoß zur weiteren Erforschung der jüdischen Geschichte der rheinhessischen Altrheingemeinden Gimbsheim, Eich und Hamm. Im Vortrag gehen sie auf
die Quellensuche und Arbeitsmethoden ein, z.B. in der Nutzung
von Genealogieportalen, digitalisierten Museums-, Archiv- und
Bibliotheksbeständen und historischen Zeitungsdatenbanken. Sie
geben einen Überblick über Publikationsmöglichkeiten in regionalen Medien. Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte
einer jüdischen Biographie mit (über-)regionaler Bedeutung.
Ort: Stadtbibliothek, Salzgrafenstraße 2, 06108 Halle (nahe
Marktplatz)
Eintritt frei, Spenden sind willkommen
Foto: Bob Blackberg
Mi 28.10.
19:30
Tantshoyz
Klezmer-Tanz-Abend zum Mittanzen
Wir sind sehr dankbar, dass uns die Martin-Luther-Universität in
diesem Jahr wiederum die Aula als Veranstaltungssaal für das
Tantshoyz zur Verfügung stellt. In diesem wunderschönen Saal ist
das Tanzen zu live gespielter Klezmer-Musik der Extraklasse ein
großes Vergnügen! Sanne Möricke und Christian Dawid gehören
zur allerersten Riege der (Tanz-)Musiker der internationalen Szene. Mit den leicht verständlichen Tanzanleitungen von Andreas
Schmitges wird das Tantshoyz so zu einem Fest für alle!
Es sind keine Vorkenntnisse oder Tanzpartner notwendig. Letztere finden sich bei Bedarf vor Ort. Bitte wählen Sie Schuhwerk mit
weichen Sohlen und ohne spitze Absätze, um den Parkettboden
der Aula zu schonen.
Besetzung:
Khupe Sanne Möricke (NL/D) – Akkordeon & Christian Dawid –
Klarinette //// Andreas Schmitges – Tanzanleitung
Ort: Aula der Martin-Luther-Universität, Löwengebäude, Universitätsplatz 11, 06108 Halle
Eintritt: 9 €/erm. 7 €
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114. Reservierte Karten müssen bis
15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
Foto: Adam Berry
Do 29.10. | 20:00 Konzert
Semer Label Reloaded
Jüdische Musik aus dem Berlin der
30er Jahre
Das „Semer Label Reloaded“-Projekt wurde von Alan Bern für
das Jüdische Museum Berlin entwickelt und dort im Juli 2012 vor
einem begeisterten Publikum mit Standing Ovations uraufgeführt. Mit dem Grammy Gewinner und Klezmatics-Sänger Lorin
Sklamberg, Sasha Lurje und anderen internationalen Stars der
jüdischen Musik, ist das Projekt eine meisterhafte, bewegende,
zeitgenössische Re-Interpretation jener Musik, die von 1933 bis
1938 durch das fast vergessene Berliner Schallplaten-Label Semer
aufgenommen wurde. Es dokumentiert die erstaunliche Bandbreite und Lebendigkeit jüdischer Musik in Deutschland kurz
vor der Shoa. Gesungen wird auf Jiddisch, Hebräisch, Deutsch,
Polnisch, Russisch über Liebe, Eifersucht, Krieg, Gerechtigkeit, die
Thora, Palästina, Sozialismus u.v.m.
Ein großartiges Programm, dargeboten von internationalen Stars
der Szene, das nicht umsonst zwischen Lviv und Kopenhagen
große Erfolge feiert!
Besetzung: Alan Bern (USA/D)
Leitung, Piano, Akkordeon
Paul Brody (USA/D)
Trompete
Mark Kovnatskiy (RU/D) Violine
Martin Lillich (D)
Bass
Sasha Lurje (LVA/D)
Gesang
Fabian Schnedler (D) Gesang, Gitarre
Lorin Sklamberg (USA) Gesang
Ort: Ulrichskirche, Christian-Wolff-Str. 2, 06108 Halle
Eintritt: 15 €/erm. 10 € (Abendkasse öffnet um 19:30)
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114. Reservierte Karten müssen bis
15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
www.youtube.com/watch?v=yOXYCPzq7Ro
Schabbat-Abend
Foto: René Zahl
Fr 30.10. | 16:15
06.11. | 16:00
Der Schabbat ist der wichtigste Feiertag im Judentum. Er beginnt
bereits am Vorabend, also am Freitagabend, mit einem Gottesdienst.
Sie sind herzlich eingeladen, diesem Gottesdienst der Jüdischen
Gemeinde zu Halle beizuwohnen. Männliche Besucher jeden
Alters werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Kippot
liegen am Eingang bereit.
Im Anschluss an den Gottesdienst sind Sie herzlich zum Kidusch,
dem Segen über Wein und Brot, und einem gemeinsamen Essen
eingeladen.
Ort: Synagoge in der Humboldtstraße 52 (am Wasserturm), 06114
Halle
Eintritt: Die Sitzplätze in der Synagoge sind begrenzt.
Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected].
Bitte bringen Sie einen Personalausweis mit.
Sa 31.10. | 18:00
Film
The Pin (Die Nadel)
Der erste Spielfilm in jiddischer Sprache aus
Kanada nach Ende des Zweiten Weltkriegs
(Jiddisch mit englischen Untertiteln)
Zwei jüdische Teenager verstecken sich während des Krieges in
einer litauischen Scheune. Misstrauisch begegnen sie einander,
verlieben sich jedoch im Laufe der Zeit. Nach einer improvisierten
Hochzeit durch tragische Umstände getrennt, sieht der nunmehr
alte Mann seine einstige Liebe wieder – als Tote, die er bewachen
soll. Ihr wichtigster Wunsch war einst, dass sie nach ihrem Tod
mit einer Nadel (Pin) gestochen werden solle, damit ihr Albtraum
(lebendig begraben sein) niemals Wirklichkeit werden kann …
Regie: Naomi Jaye; Kanada, 2013; 85 Minuten
Einführung durch Dr. Diana Matut, Seminar für Judaistik/Jüdische
Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ort: Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle
Eintritt: 6,50 €/erm. 5,50 €
Kartenvorverkauf: Vorbestellungen sind im Kino unter der
Nummer 0345/523 86 31 möglich.
Foto: Sonja Pachonik
So 01.11. | 15:00
Familiennachmittag
Lider far
kleyne un groyse kinderlekh
Jiddische Lieder und Mitmachtänze für alle:
Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Eltern und
Großeltern
In diesem Jahr findet zum ersten Mal in Halle der jiddische
Familiennachmittag Far kleyne un groyse kinderlekh (Für große
und kleine Kinder) statt.
Kinder sind mit ihren Eltern und Großeltern herzlich eingeladen, mit uns jiddische Lieder zu lernen, zu tanzen und sich ab
und zu kurz auszuruhen, um einem Stück zu lauschen.
Es spielen Diana Matut (Gesang), Andreas Schmitges (Gitarre)
und die australische Geigerin Vanessa Vromans. Diana Matut,
Spezialistin für jiddische Sprache, wird den Zuhörern dabei
auch die uns so bekannt vorkommende Sprache der osteuropäischen Juden etwas näher bringen.
Die Hallenser Jüdischen Kulturtage sind nun zum zweiten Mal
in den wunderschönen Räumen des Stadtmuseums zu Gast.
Da beim Konzert im letzten Jahr die Karten schnell ausverkauft waren: reservieren Sie rechtzeitig …
Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle
Eintritt: 7 €/erm. 3 €. Im Vorverkauf 5 €/erm. 2,50 €.
Darin eingeschlossen ist der Ausstellungsbesuch im Museum.
Kartenvorverkauf: An der Museumskasse zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums, Dienstag - Sonntag: 10 - 17 Uhr
www.kinderlider.com
10
So 01.11./Di 03.11. | 20:15
Filmvorführung und Diskussion
mit Expertinnen
„Ida“ (2013) –
der oscarprämierte Film von Paweł Pawlikowski
Mit „Ida“ konzentriert der polnisch-britische Regisseur Paweł
Pawlikowski drei große Themen der polnischen Nachkriegszeit
– Sozialismus, Antisemitismus und Katholizismus – in einem
Film. Das Jahr 1962 – die junge, als Waise aufgewachsene
Novizin Anna will das Gelübde ablegen, doch die Äbtissin rät
ihr, zuvor ihre einzige Verwandte zu besuchen.
In einem schwarz-weiß gedrehten Roadmovie begibt sich
Anna mit ihrer schrillen Tante Wanda, einer ehemaligen
kommunistischen Richterin, auf eine Reise durch das ländliche
Polen und gleichzeitig in die Vergangenheit ihrer Familie. Von
Wanda erfährt sie, dass sie Jüdin ist und als Ida geboren wurde
(PL/DK 2013, 80 min, OmU).
Einführung und Diskussion mit Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
(Martin-Luther-Universität, Institut für Geschichte/AleksanderBrückner-Zentrum für Polenstudien) und Dr. Katrin Steffen
(Nordost-Institut Lüneburg). Am 03.11. in deutscher Synchronisation, ohne Einführung und Diskussion.
Ort: Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle
Eintritt: Sonderpreis 4 €/erm. 3 €
Kartenvorverkauf: Vorbestellungen sind im Kino unter der
Nummer: 0345/523 86 31 möglich.
Veranstalter: Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien,
Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig und LUCHS.KINO am
Zoo
www.ida-derfilm.de
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Dienstag, 02.11.2015, 17:30 Synagogenführung
und Ausflug in die jüdische Küche (Siehe S. 4)
11
Mo 02.11. | 19:30
Tanztheater
Ein Projekt des Museum Synagoge Gröbzig
„… streicht dunkler die Geigen“
Paul Celan, Rose Ausländer und Selma
Meerbaum Eisinger – Lyrik und Schicksal
Die Lyrik der drei großen deutschsprachigen jüdischen Dichter
Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger und Rose Ausländer,
die im multikulturellen Czernowitz des 19. und beginnenden
20. Jahrhunderts verwurzelt waren, ist geprägt von der Entfaltungsmöglichkeiten jüdischer Kultur während der ÖsterreichUngarischen k. u. k. - Monarchie im Zusammenleben von
Deutschen, Österreichern, Juden, Ukrainern, Russen, Polen und
Rumänen und des Endes des jüdischen Lebens, das durch die
deutschen Nationalsozialisten und ihre rumänischen Verbündeten herbeigeführt wurde.
Das Tanztheater nach Musik im jüdischen Kontext moderner
Komponisten greift Gedichte als Zeugnisse des Holocaust auf,
die mehr als das eigene Schicksal beschreiben. Liebesgedichte
verheißen die Sehnsucht nach Leben.
Tänzer des Balletts Rossa der Oper Halle, international ausgewiesenen Musiker und Schauspieler arbeiten gemeinsam mit
ukrainischen und deutschen Jugendlichen.
Das Projekt wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt und
die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.
Besetzung: Marion Méndez (Regie/Buch, Dramaturgie/Performance) //// Jonathan dos Santos (Choreographie) //// Max
Méndez (Fotografie/Projektionen) //// Paloma Figueroa, Yuliya
Gerbyna, Dalier Burchanow, Zdenko Galaba (Tanz) //// Frank
Schilcher (Schauspiel/ Sprecher/Tanz) //// Barbara Zinn (Schauspiel/Sprecher) //// Elisaveta Blumina (Klavier) //// Andrej Bielow
(Violine) //// Norbert Anger (Violoncello) //// Robert Aigner
(Klarinette) //// Katarina Melnik, Artem Rais, Lorenz Fröhlich,
Janne K. Mijdam (jugendliche Darsteller aus Czernowitz und
12
Sachsen-Anhalt)
Ort: Thalia Theater Halle, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108
Halle
Eintritt: 7 €/erm. 5 €, Schüler und Studenten bis 25 Jahre frei
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114. Reservierte Karten müssen
bis 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
Di 03.11. | 18:00
Vortrag
von
apl. Prof. Dr. Gerold Necker
Judentum studieren
Eine deutsche Geschichte
Am 10. November 1933 erhielt die Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg zum 350. Geburtstag des Reformators ihren
Namen. Das schließt den Bezug zur Geschichte derjenigen
Theologen ein, die hier als Hebraisten und Pietisten nicht nur
biblische Forschung betrieben, sondern auch Austausch und
Konfrontation mit dem Judentum suchten.
1938, im Jahr der Novemberpogrome, wurde Alfred Rosenberg „Schirmherr“ der Universität. Der Vortrag beleuchtet
die historischen Stationen bis zur Aufnahme der Judaistik in
den Fächerkanon der Universitäten und stellt die Frage nach
heutigen Haltungen zum Judentum.
apl. Prof. Dr. Gerold Necker, Seminar für Judaistik/Jüdische
Studien der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Ort: Seminar für Judaistik/Jüdische Studien der Martin-LutherUniversität; Großer Berlin 14, 06108 Halle
Eintritt frei, Spenden sind willkommen
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Dienstag, 03.11.2015 Film „Ida“ (2013) (siehe S. 11)
13
Mi 04.11. | 18:00
„Juden in Halle“
Vorführung mit Gesprächsrunde
Foto: Andreas Splett
Film
„Juden in Halle“, ein Film aus dem Jahr 2007, erzählt die fast
tausendjährige Geschichte des jüdischen Lebens in Halle. Im
Vordergrund stehen die Geschehnisse des jüdischen Halle im
Zwanzigsten Jahrhundert und die Erinnerungen von Zeitzeugen. Anhand einer umfangreichen Archivrecherche beleuchtet der Film die Höhen und Tiefen einer Gemeinde in Zeiten
der nationalsozialistischen Diktatur und der DDR.
Dieser Dokumentarfilm wurde von Marlies und Andreas Splett
für den Verein Zeit-Geschichte(n) Halle in Kooperation und mit
Unterstützung von Landesverwaltungsamt, Lotto-Toto GmbH
und Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt produziert.
Im Rahmen der Hallenser Jüdischen Kulturtage 2015 freuen
wir uns, ihn mit einer anschließenden Gesprächsrunde und
Diskussion im Luchs.Kino am Zoo vorführen zu können.
Bisher zugesagt haben die Filmemacher Marlies und Andreas
Splett, Heidi Bohley vom Verein Zeit-Geschichte(n) und Max
Privorozki, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Halle.
Die Gesprächsleitung hat Cornelia Zimmermann, Vorsitzende
des Leopold Zunz Zentrums, e.V.
Ort: Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle
Eintritt: 6 €/erm. € 5,50
Kartenvorverkauf: Vorbestellungen sind im Kino unter der
Nummer: 0345/523 86 31 möglich.
14
Do 05.11. | 19:30
Lesung und Vortrag
von
Dr. Bernd G. Ulbrich
(Plötz)
Die Erinnerungen des
Otto Cohn (1901-1982) aus
Dessau, oder: Sehnsucht nach
dem deutschen Judentum
1974 begann Otto Cohn, vor 1933 Mitarbeiter der anhaltischen
Staatsregierung, jetzt Milchprüfer und Gemeindesekretär
in der Siedlung Kfar Malal bei Tel Aviv, Lebenserinnerungen
aufzuschreiben: "Ich wurde geboren am 17. März 1901 in
Dessau als Sohn des Rechtsanwalts, nachmaligen Notars und
Justizrats, Staatsrats Dr. jur. Hermann Cohn und seiner Ehefrau
Ella Jeanette ... Die Geburt dauerte drei Tage, während derer
meine Mutter meinen Vater nicht von ihrer Seite ließ, was ihn
dazu bewog, von weiteren Zeugungen Abstand zu nehmen...
Bekanntlich aber lassen sich einzige Kinder nicht erziehen...".
Mit Humor und einer Prise Sehnsucht erzählt Cohn die Geschichte seiner Familie in zwei Welten.
Wir freuen uns, dass Dr. Bernd Ulbrich, ein Fachmann zur
Geschichte der Juden in Anhalt, dieses herausragende Dokument anläßlich der diesjährigen Kulturtage in Halle vorstellt.
Ort: Stadtbibliothek, Salzgrafenstraße 2, 06108 Halle
Eintritt frei, Spenden sind willkommen
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Freitag, 06.11.2015 Schabbat in der Synagoge
(siehe S. 8)
15
Sa 07.11. | 20:30 Konzert
The Heart and the Wellspring
Chassidische Musik aus Israel
Chassidische Musik ist eine der faszinierendsten Formen im
großen Spektrum der jüdischen Musik. Nigunim, häufig wortlose
oder nur auf Silben gesungene Melodien und deren instrumentale Versionen, bilden einen großen Teil des Repertoires. Diese
Melodien sind häufig von unglaublicher Schönheit und Tiefe;
sie werden oft als „gesungenes Gebet“ bezeichnet und erfreuen sich auch in der säkularen jüdischen Welt großer Beliebtheit.
Viele MusikerInnen und Gruppen wie Andy Statman oder die
Klezmatics haben dieses Repertoire sehr populär gemacht.
Lange drang aus der chassidischen Welt selbst – außer bei
Hochzeiten und Feiern – wenig dieser Musik nach außen.
The Heart and the Wellspring sind hier eine große Ausnahme und
präsentieren spannende Arrangements, virtuos und mitreißend
gespielt. Freuen Sie sich auf eine der wenigen Gelegenheiten,
authentische chassidische Musik zu hören, gespielt von Musikern, die in dieser Musikkultur zu Hause sind.
Besetzung:Chilik Frank
Klarinette
Naor Carmi
Kontrabass
Akiva Turjeman Gesang, Gitarre
Ariel Alaev Akkordeon Asaf Zamir
Perkussion
Ort: Ulrichskirche, Christian-Wolff-Str. 2, 06108 Halle
Eintritt: 16 €/erm. 10 € (Abendkasse öffnet 20:00)
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114. Reservierte Karten müssen bis
15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
16
So 08.11.
10:00-13:00/15:00-18:00
Workshop:
Chassidische Musik
Mit The Heart and the Wellspring (siehe S. 16)
Koordination: Andreas Schmitges
Dieser Workshop stellt die einmalige Gelegenheit dar, chassidische Musik direkt von einigen ihrer wichtigsten Vertreter
zu lernen. Chassidische Musik zeichnet sich durch eine tiefe
Spiritualität und große Schönheit der Melodien aus – Melodien, die egal ob gesungen oder gespielt, eine große Kraft
entwickeln und (nach der Lehre der chassidischen Rabbiner)
die Welt verändern können!
Dieser Workshop ist geeignet für Sänger und Instrumentalisten auf einem mittleren bis guten Niveau und ab einem
Alter von 13 Jahren.
Ort: Institut für Musik/Musikpädagogik, Dachritzstr. 6, 4. Etage
in der Studiobühne, 06108 Halle/Saale
Zeit: 10.00-13.00 und 15.00-18.00 (Jam Session am Abend)
Teilnahmegebühren: 15 €/erm. 10 € Teilnehmer des Konzertes
am Vorabend erhalten eine weitere Reduzierung um 5 €, bitte
bringen Sie Ihre Eintrittskarte vom Vortag mit.
Anmeldung: Bitte senden Sie zur Anmeldung eine email mit
Ihrem Namen, Adresse, Alter und einem kurzem musikalischen
Lebenslauf an [email protected].
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Sonntag, 08.11.2015; 17:00 Synagogenführung
und Ausflug in die jüdische Küche (Siehe S. 4)
17
So 08.11.
Foto: René Zahl
Stadtführungen
„Jüdisches Halle“ mit René Zahl
1. Führung: Stadtführung zur Geschichte der jüdischen
Gemeinde in Halle
Beginn: 10 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Ehemaliges Physikinstitut am Friedemann-Bach-Platz 6
Die Stadtführung bietet einen Einblick in die Geschichte der seit
etwa 1000 n. Chr. in Halle bestehenden jüdischen Gemeinde. An
der Moritzburg startend, laufen wir über die Große Ulrichstraße
zum Markt und anschließend über die große Märkerstraße bis
zur Gedenkstätte am Jerusalemer Platz. Thematisch bietet die
Führung einen Einblick in die Entwicklung der jüdischen
Gemeinde seit dem Mittelalter, die verschiedenen halleschen
Synagogen im Laufe der Geschichte und das jüdische Geschäftsleben in Halle bis zum zweiten Weltkrieg.
2. Führung: Führung durch die Synagoge und über
den historischen jüdischen Friedhof
Beginn: 14 Uhr, Dauer ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Eingang zum Friedhofsgelände in der Humboldtstr. 52 (am Wasserturm), 06114 Halle
In der Humboldtstraße befindet sich die heutige Synagoge der
Jüdischen Gemeinde zu Halle, sowie der letzte bestehende
historische jüdische Friedhof der Stadt Halle. Die Führung beginnt mit der Besichtigung der Synagoge, mit Erklärungen über
deren Aufbau, deren Geschichte und deren Nutzung. Es besteht
zudem die Möglichkeit das am 16.04.2015 eingeweihte Dr.Hunt-H.-Unger Museum zu besuchen. Darin ist unter anderem
ein Chanukkaleuchter und das Modell der 1885 eingeweihten
und 1938 zerstörten Synagoge zu besichtigen. Im Anschluss
folgt die Führung über den jüdischen Friedhof, wobei jüdische
Bestattungstraditionen sowie der Friedhof selbst vorgestellt
werden.
18
Alle männlichen Besucher werden gebeten, sowohl in der
Synagoge als auch auf dem Friedhofsgelände eine Kopfbedeckung zu tragen. Kippot liegen am Eingang für Sie bereit.
(Bitte beachten Sie auch die Möglichkeit einer Synagogenführung
mit Verkostung von Köstlichkeiten der jüdischen Küche.)
Teilnahmegebühr: 3 € für eine Führung, 4,50 € für beide Führungen.
Kartenreservierung: [email protected] oder
telefonisch unter 0157/56606114.
Kartenvorverkauf (zzgl. VVK-Gebühr): Touristeninformation
Marktplatz 13, Marktschlösschen, 06108 Halle.
Foto: Antje Seeger
So 08.11. | Beginn ca. 20.00
Jam Session im Brohmers
Für alle Fans und Liebhaber jüdischer Musik, egal ob als Zuhörer oder Musiker.
Bei einer Jam-Session weiß man vorher nie, was passiert. Wer
will, bringt ein Instrument mit und dann wird musiziert und
gesungen. Man trifft sich und genießt die Musik. Also, kommen Sie vorbei!
Ort: Café Brohmers am Reileck, Bernburger Str. 9, 06108 Halle
Der Eintritt ist frei. Ihre Spende ist willkommen.
www.brohmers.de
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Sonntag, 08.11.2015; 17:00 Synagogenführung
und Ausflug in die jüdische Küche (Siehe S. 4)
19
Mo 09.11. | 18.00
Digitaler Vortrag
Foto: Troy University Website
in englischer Sprache
von
Prof. Dr. Dan J. Puckett
Troy University
(Montgomery, Alabama, USA)
In the Shadow of Hitler:
Alabama’s Jews, the Second
World War, and the Holocaust
In this first digital lecture for the Hallenser Jüdische Kulturtage
Professor Dan Puckett speaks from Alabama to audiences in
Saxony-Anhalt. Puckett presents his extensive study of how
Jews in the southern states of the United States responded to
the Nazi persecution of European Jews. It also recounts the
divisions among Alabama Jews in the early 1930s.
This English-language lecture on the occasion of commemorating Kristallnacht illustrates how Alabama’s Jews, in seeking
to influence the national and international well-being of Jews,
were changed; and how they emerged from the war period
with close cultural and religious cooperation that continues today. In addition, it will be discussed how refugees from Europe,
including from today’s Saxony-Anhalt, found a new life in the
American south.
Orte:
Halle: Institut für Anglistik-Amerikanistik der Martin-LutherUniversität; Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle
Zur gleichen Zeit in Merseburg: HoMe Akademie, Gartenhaus
(Ga), ehem. Geusaer Straße am Hauptgebäude der Hochschule,
06217 Merseburg
Eintritt frei, Ihre Spenden sind willkommen
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Dienstag, 10.11.2015; 12:00 Synagogenführung
und Ausflug in die jüdische Küche (Siehe S. 4)
20
Di 10.11. | 18.00
Präsentation und Diskussion
Das Warschauer Museum
der Geschichte
der polnischen Juden (POLIN)
Interne und externe Perspektiven auf
ein neuen Erinnerungsort
20 Jahre nach der ersten Idee, wurde im Herbst 2014 in einem
imposanten Neubau das Museum der Geschichte der polnischen
Juden in Warschau eröffnet. Die aufwendige, stark von multimedialen Elementen geprägte Ausstellung zu über 1000 Jahren
polnisch-jüdischer Geschichte, beeindruckt und löst Debatten,
Lob und Kritik aus.
Das Museum präsentieren drei Historikerinnen des AleksanderBrückner-Zentrums für Polenstudien an der Martin-LutherUniversität. Sie stellen die Geschichte und das Konzept des Museums sowie spezifische Formen der Repräsentation vor und
treten in eine Diskussion mit der stellvertretenden Direktorin,
Dorota Keller-Zalewska. Das Publikum ist herzlich eingeladen,
sich mit Fragen und Kommentaren zu beteiligen.
Dorota Keller-Zalewska (Warschau), stellvertretende Direktorin von POLIN //// Prof. Dr. Yvonne Kleinmann, Martin-LutherUniversität, Institut für Geschichte/Direktorin des AleksanderBrückner-Zentrums für Polenstudien //// Dr. Paulina GulińskaJurgiel, wiss. Koordinatorin des Aleksander-BrücknerZentrums //// Dorothea Warneck, M.A., Martin-LutherUniversität, Institut für Geschichte
Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle
(am Großen Berlin)
Eintritt: 4 €/erm. 2,50 €. Freier Eintritt für Angehörige der Universität Halle.
www.polin.pl
www.polenstudien.de
Foto: M. Starowieyska, D. Golik / Muzeum Historii Żydów Polskich POLIN
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Di 11.11.
18:00
Vortrag
in englischer Sprache
von
Anthony Cohen
Menare Foundation
The Search for
Patrick Sneed
(Maryland, USA)
Retracing the Footsteps of
an American Jewish Slave’s Escape
on the Underground Railroad
After retracing a route of the Underground Railroad from
Alabama to Canada helping slaves escape the American South,
historian Anthony Cohen uncovered an 1856 interview with
Patrick Sneed, a runaway from Savannah, Georgia. Sneed was
born into slavery in Savannah (Halle’s sister city) circa 1822. He
was of African, Jewish, European, and Cherokee heritage. During his escape, he was captured at Niagara Falls in 1853 in what
became one of the most celebrated fugitive slave cases of its
time. Then Sneed’s direct descent from Benjamin Sheftall came
to light—a Prussian Jew born in Frankfurt on the Oder in 1692,
who immigrated to Savannah, Georgia in 1733. Surprisingly enough, Cohen further discovered that Sneed was in fact his own
long lost great-great grand uncle.
For this presentation Anthony Cohen will discuss the world of
19th century Savannah Jewry, by reconstructing the lineage of
the Sheftall family from 17th century Germany to modern day
America. Cohen will discuss “blood memory” as a controversial
trend in African-American ancestral research. Furthermore,
Cohen will delve into the issue of how collective perceptions
of race and identity are being challenged as American culture
becomes more diverse in the new millennium.
This lecture will also be presented at Heinrich-Heine-Gymnasium
in 06766 Bitterfeld-Wolfen (Reudener Strasse 74, OT Wolfen), on
November 12, 3 p.m.
Ort: Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle
(am Großen Berlin)
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.
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Veranstaltungen
Mo 26.10. | 19:30 | Löwengebäude der Martin-Luther-Universität
Eröffnungskonzert: Roman Kuperschmidt & Gershwin Quartett
Di 27.10. | 12:00 | Synagoge | Synagogenführung und Ausflug in die jüdische Küche
19:30 | Stadtbibliothek Halle | Vortrag und Lesung von Hans-Dieter & Martina Graf:
Abraham David – Die Entstehung einer Auswandererbiographie
Mi 28.10. | 19:30 | Löwengebäude der Martin-Luther-Universität
Tantshoyz – Klezmer-Tanz-Abend zum Mittanzen
Do 29.10. | 20:00 | Ulrichskirche
Konzert: Semer Label Reloaded – Jüdische Musik aus dem Berlin der 30er Jahre
Fr 30.10. | 16:15 | Synagoge | Schabbat-Abend
Sa 31.10. | 18:00 | Luchs.Kino | Film: The Pin (Die Nadel)
So 01.11. | 15:00 | Stadtmuseum Halle
Lider far kleyne un groyse kinderlekh – Jiddische Lieder und Mitmachtänze für alle
20:15 | Luchs.Kino | Film: Ida (2013)– der oscarprämierte Film von Paweł Pawlikowski
Mo 02.11. | 17:30 | Synagoge | Synagogenführung und Ausflug in die jüdische Küche
19:30 | Thalia Theater Halle | Tanztheater: „… streicht dunkler die Geigen“
Di 03.11. | 18:00 | Seminar für Judaistik/Jüdische Studien
Vortrag von Prof. Dr. Gerold Necker: Judentum studieren
20:15 | Luchs.Kino | Film: Ida (2013)– der oscarprämierte Film von Paweł Pawlikowski
Mi 04.11. | 18:00 | Luchs.Kino | Film: Juden in Halle
Do 05.11. | 19:30 | Stadtbibliothek Halle
Lesung und Vortrag von Dr. Bernd G. Ulbrich: Die Erinnerungen des Otto Cohn
(1901-1982) aus Dessau, oder, Sehnsucht nach dem deutschen Judentum
Fr 06.11. | 16:15 | Synagoge | Schabbat-Abend
Sa 07.11. | 20:30 | Ulrichskirche | Konzert: The Heart and the Wellspring
So 08.11. | 10:00-13:00 Uhr; 15:00-18:00 Uhr | Institut für Musik/Musikpädagogik
Workshop: Chassidische Musik mit The Heart and the Wellspring
Stadtführungen „Jüdisches Halle“ mit René Zahl (siehe S. 18)
ab 10:00 | Stadtführung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde zu Halle
ab 14:00 | Führung durch die Synagoge und über den historischen jüdischen Friedhof
17:00 | Synagoge | Synagogenführung und Ausflug in die jüdische Küche
20.00 | Café Brohmers am Reileck | Jam-Session im Brohmers
Mo 09.11. | 18.00 | Institut für Anglistik-Amerikanistik
Digitaler Vortrag von Prof. Dr. Dan J. Puckett: In the Shadow of Hitler – Alabama’s
Jews, the Second World War, and the Holocaust
Di 10.11. | 12:00 | Synagoge | Synagogenführung und Ausflug in die jüdische Küche
18:00 | Stadtmuseum Halle
Präsentation: Das Warschauer Museum der Geschichte der polnischen Juden (POLIN)
Mi 11.11. | 18:00 | Stadtmuseum Halle (Auditorium Christian Wolffs)
Vortrag von Anthony Cohen: The Search for Patrick Sneed
Veranstaltungsorte:
Café Brohmers am Reileck, Bernburger Str. 9, 06108 Halle (Saale)
Institut für Musik/Musikpädagogik, Dachritzstraße 6, 06108 Halle (Saale)
Institut für Anglistik-Amerikanistik, Adam-Kuckhoff-Straße 35, 06108 Halle
Löwengebäude der Martin-Luther-Universität, Universitätsplatz 11, 06108 Halle
Luchs.Kino am Zoo, Seebener Straße 172, 06114 Halle
Seminar für Judaistik/Jüdische Studien, Großer Berlin 14, 06108 Halle
Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstr. 2, 06108 Halle (Saale)
Stadtmuseum Halle, Große Märkerstr. 10, 06108 Halle (Saale)
Synagoge, Humboldtstr. 52 (am Wasserturm), 06114 Halle
Thalia Theater Halle, Kardinal-Albrecht-Str. 6 (im Puschkin-Haus), 06108 Halle (Saale)
Ulrichskirche, Christian-Wolff-Straße 2, 06108 Halle (Saale)
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Förderer + Partner
www.juedischekulturhalle.de
Karten & Vorverkauf:
Karten sind, wenn nicht anders angegeben, auch an der Abendkasse erhältlich. Bitte beachten Sie die verschiedenen VVK-, bzw.
Reservierungsmöglichkeiten pro Veranstaltung.
Impressum:
Die Hallenser Jüdischen Kulturtage werden gemeinsam organisiert
vom:
Freundeskreis Leopold Zunz Zentrum e.V.
c/o Seminar für Judaistik/Jüdische Studien
Großer Berlin 14
06108 Halle/Saale
[email protected]
und
Andreas Schmitges, künstlerische Leitung
Tel. 0177 6017686 | www.schmitges.com
Gestaltung Programmheft: Sayumi Yoshida | www.spiralegg.com
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Foto: René Zahl/Bearbeitung: Sayumi Yoshida