Ausgabe 1-2016 - Missionsschwestern Münster

800
Jahre
franziskanisches
Charisma
Als internationale Gemein-
»
Und nun zieht aus in
euer Wirkungsfeld
und tragt Liebe und
Segen in reicher
Fülle in eure
Gemeinschaften,
eure Häuser und
von da in die weite,
weite Welt.
schaft mit marianischfranziskanischer
Spiritualität suchen wir
wie Franziskus und
Klara Gott in der Welt.
Im Charisma unserer
Gründer Bischof Amandus
Bahlmann und Schwester
Immaculata Tombrock
leben wir unsere missionarische Berufung in
Angola, Brasilien den USA,
Namibia, Taiwan,
den Philippinen und
Deutschland.
Schwester Immaculata,
unsere Gründerin
Missionsschwestern
Münster
von der Unbefleckten Empfängnis
der Mutter Gottes
Missionsschwestern
Münster
von der Unbefleckten Empfängnis
der Mutter Gottes
Basar für Namibia
GrIETHAUSEN
IN EIGENEr SACHE
Liebe Leserinnen,
liebe Leser!
Der Weihnachtsbasar im Seniorenheim St. Josef in Griethausen
fand in Erinnerung an die unermüdliche Namibia-Missionarin
Schwester Theresia Sak statt, die aus Griethausen stammte.
Der Erlös des Weihnachtsbasars im
Seniorenheim St. Josef in Griethausen
kommt traditionsgemäß der Arbeit der
Schwestern in Namibia zugute. Der
Basar 2015 erinnerte auch an die im
Jahr 2001 gestorbene Schwester Theresia Sak. Die Missionarin fuhr an fast
jedem Sonntag 100 und mehr Kilometer auf die weit entlegenen Außenposten zu den Farmarbeitern, um ihnen
in ihre Einsamkeit das Evangelium
und den Herrn im Brot zu bringen.
Während der Woche saß sie meist an
der Nähmaschine, sie lernte Frauen
und Mädchen in der Schneiderei an.
Zudem fertigte sie schöne Paramente
an, deren Muster sie selbst entwarf.
Ein Basar braucht mindestens ein
halbes Jahr der Vorbereitung. Der
Basar in Griethausen ist heute ein
Zwei-Frauen-Unternehmen. Schwester Rita sammelt lange vor dem Ereig-
Paramente.
Schwester Theresia
zeigt eine
ihrer Arbeiten.
nis mit ihrer guten Bekannten Ideen
und Material. Der Basar ist manchmal
Stress, zum großen Teil aber Vergnügen für die beiden Veranstalterinnen,
für die Helfer aus dem Mitarbeiterkreis des Seniorenheims, für seine Bewohnerinnen und Bewohner und für
deren Verwandten und Bekannten. Er
ist ein kleiner Höhepunkt besonders
in der Vorweihnachtszeit für das
Heim. Schwester Rita ist glücklich,
wenn es gelungen ist, ihn wieder
durchzuführen.
IM GEDENKEN
Schwester Maria Monika Pilger starb am 8. Oktober. Die Kölnerin gehörte zu den
ersten sechs Schwestern, die 1962 in die neue Mission nach Namibia ausreisten. In
Südafrika wurde sie zur Hebamme ausgebildet und arbeitete elf Jahre in diesem Beruf in
Gobabis. 1974 kam sie nach Deutschland zurück, wo sie viele Jahre als Vertreterin der
Provinzoberin, als Sekretärin und Übersetzerin in der Provinzleitung tätig war. Im Nebenberuf war sie immer im Dienst für den Weihnachtsbasar in ihrer Heimatpfarrei in KölnDeutz tätig. War in den letzten Jahren auch ihr Geist sehr verdunkelt und musste sie durch
viele Ängste gehen, so schlief sie doch am Abend ihres letzten Tages ruhig in die Ewigkeit
hinüber. Sie war 84 Jahre alt. Gott schenke ihr nun sein Licht und die Fülle des Lebens.
Schwester Lauretana Steltenpohl kam in Mühlen in Oldenburg zur Welt, sie starb am
16. Oktober und wurde 91 Jahre alt. Sie reiste nie in die Mission und arbeitete als
Küchenleiterin in unserer Häusern. Sie hatte keine robuste Gesundheit, doch konnte sie
sehr rationell denken und ihre Arbeit gut organisieren. Den ruhestand hat sie genossen.
Ausführlich las sie die Zeitung und machte täglich einen Gang, auf dem sie manchen
kleinen Auftrag erledigte. Nie hat sie ihre Gebetszeiten vernachlässigt, viel Zeit verbrachte
sie in der Kapelle. Gerne ging zur Vesper in den Dom. Sie war so glücklich, als sie zwei Tage
vor ihrem Tod die Krankensalbung empfing. Eine Viertelstunde vor der Beerdigungsmesse
für Schwester Maria Monika ging sie still und leise in die Ewigkeit hinüber.
Mehr
über die Missionsschwestern Münster
finden Sie im Internet
unter der Adresse:
missionsschwesternmuenster.de
Vielleicht schauen Sie irritiert in
diese neue Ausgabe von kontinente:
Gleich auf der zweiten Seite steht
das Logo der Missionsschwestern.
Ja, kontinente und die Seiten der
Missionsschwestern haben sich
gewandelt: Im 50. Jahr ihres
Bestehens kommen sie in neuem
Aussehen daher.
Hier, auf der vorletzten Seite von
kontinente, werden Sie in jeder
Ausgabe Neues von uns lesen können.
Der verfügbare Platz ist zwar
reduziert, dafür werden wir uns aber
wieder sechs Mal im Jahr zu Wort
melden. Die bisherige Lösung, nur drei
Mal im Jahr eine Beilage zu erstellen,
war unbefriedigend. Zeitmangel,
personelle Engpässe und die
Schwierigkeit, an Berichte aus den
verschiedenen Gebieten unserer
Tätigkeit zu kommen, hatten zu dieser
Lösung geführt. Jetzt sind wir wieder
in jeder Ausgabe präsent.
Mit den Segenswünschen zum neuen
Jahr grüßt Sie herzlich
Schwester
Andrea Lübberdink SMIC
IMPrESSUM
Missionsschwestern von der Unbefleckten
Empfängnis der Mutter Gottes
Redaktion: Schwester Andrea Lübberdink SMIC,
Bäckergasse 14, 48143 Münster,
Tel. (02 51) 41 85 80
Verlag: Kontinente-Missionsverlag GmbH,
Postfach 10 2164, 50461 Köln.
Jahresbezugspreis: 12,90 Euro.
Bestellungen und Zahlungen: Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis
der Mutter Gottes, Bäckergasse 14, 48143 Münster,
Tel. (02 51) 41 858 21
E-Mail: [email protected]
Internet: www.missionsschwestern-muenster.de
Konto: Darlehnskasse Münster, IBAN:DE06 4006
0265 0003 2264 00
BIC: GENODEM1DKM
Litho und Druck: LVD Limburger Vereinsdruckerei,
Senefelderstraße 2, 65549 Limburg.
Missionsschwestern Münster 1-2016
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