aktuell - Freie Wähler

c:
?:? FW
- - - · FREIE WAHLER
aktuell
f r
www.fw-allendorf.de
November 2015
i
·
··
I
Energie-Wende im Kreis
Neue Arzte aufs Land
FIUchtlingswelle
Seite 2
Seite 3
Seite 4
Liebe Biirgerinnen und Burger
unserer Stadt,
mit dieser Ausgabe unseres Informationsblattes mochten wir Sie gerne
uber das aktuelle politische Geschehen
in Kreis und Stadt unterrichten und
hoffen, dass Sie sich hierfur ein paar
Minuten Zeit einrichten konnen.
Gemeinsames Ziel aller politischen
Gruppierungen sollte es sein, unsere
Stadt zukunftsfahig und attraktiv fOr
aile Bevolkerungsgruppen zu gestalten.
Hierzu gehort auch der Erhalt und die
Entwicklung infrastruktureller Einrichtungen wie z. B. die Kindergarten,
Grund- und Gesamtschule, Erhalt und
Forderung von Betreuungsangeboten,
hausliche Alten- und Krankenpflege,
arztliche Versorgung sowie Einkaufsmoglichkeiten fOr unsere Grundbedurfnisse vor Ort. Der Erhalt und die Forderung einer intakten Infrastruktur ist
uns ein besonderes Anliegen.
Als wichtig und unerlasslich sehen die
Freien Wahler die Interkommunale Zusammenarbeit, die bereits in verschiedenen Bereichen erfolgreich betrieben wird. Aufgrund der eingeschrankten Finanzausstattung unserer
Stadt sind Wege zu suchen, wie Doppelstrukturen von benachbarten Gemeinden vermieden und Synergieeffekte erzeugt werden konnen. Hier
sehen wir noch erheblichen Handlungsbedarf.
Gerne mochte ich Sie an dieser Stelle
ermuntern, sich fOr unsere Stadt im
Ehrenamt zu engagieren und wurde
mich freuen, wenn dies im politischen
Bereich als parteiunabhangige Burgerin und Burger fOr die Freien Wahler
Ihr Interesse finden kann.
Herzlichst Ihr
//."•'/ / ' r
Reiner Kas
L
Kindergarten in neuer Tragerschaft
Nachdem
die
Arbeiterwohlfahrt
zum
31.12.2015 die Tragerschaft fOr die Kindergarten in Nordeck und im Totenhauser
Weg abgibt, sind wir froh, dass mit der
Lebenshilfe ein neuer Trager gefunden
wurde, bei dem entsprechendes fachliches
know how vorhanden ist, um eine optimale Betriebsflihrung zu gewahrleisten. Die
Freien Wahler hatten sich in der Diskussion um die Tragerschaft ausdrucklich fur
die Lebenshilfe als Trager ausgesprochen,
bedauern aber, dass im Gesamtkontex
keine bzw. wenig Informationen zu Alternativen seitens der Stadt eruiert wurden.
Hier wird kritisiert, dass nicht fruhzeitig
der Kontakt mit der Gemeinde Rabenau
gesucht wurde um Moglichkeiten einer gemeinsamen Verwaltung der Kindergarten
zu besprechen. Im Rahmen der parlamentarischen Beratung war dies dann letztendlich keine Alternative, da hierzu die
notige Zeit fOr eventuelle Umsetzungen
fehlte. Keine Alternative war auch die Betriebsflihrung durch unsere Stadt, da es
hier schlicht an den personellen Ressourcen fehlte.
GroBer Dank an dieser Stelle fOr die
Arbeiterwohlfahrt mit ihren Verantwortlichen, die uber viele Jahre die Kindergarten erfolgreich leitete. Nachvollziehbar
ist, dass man sich fOr die Abgabe der Betriebsflihrung zum 31.12.2015 entschieden hat, welche aufgrund der immer komplizierter werdenden gesetzlichen Bestimmungen (u. a. Kifog) nicht mehr ehren-
~
amtlich zu stemmen ist.
Derzeit bemuht sich die Lebenshilfe als
zukOnftige Betreiberin die neuen gesetzlichen Standards, welche das entsprechende Gesetz fOr die FOhrung von Kindergarten (Kifog) vorgibt, zu erfOIIen. Hierzu
sind diverse UmbaumaBnahmen und
raumliche Umwidmungen in den Kindergarten erforderlich, um die maximale Zahl
von Betreuungsplatzen erreichen zu konnen. Nach derzeitigem Stand sind 78 Platze in Allendorf und 58 in Nordeck vorhanden. Die tatsachliche Kapazitat wird durch
die Kifog-Regeln jedoch u. a. davon abhangig sein, wie alt die aufgenommenen
Kinder sind.
Hier bleibt es zunachst spannend, wie
viele Platze uns mit Beginn der neuen
Betriebserlaubnis ab dem 01.01.2016 zur
Verfugung stehen und ob der tatsachliche
Bedarf in unserer Stadt, zumindest kurzbis mittelfristig, gedeckt werden kann.
Kommunales Investitionsprogramm der
Hessischen Landesregierung - 388 Tsd. € fi.ir
investive MaBnahmen der Stadt Allendorf
Das von der hessischen Landesregierung mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro aufgelegte Investitionsprogramm gibt den Stadten und Gemeinden die Moglichkeit, nachhaltige Entwicklungen auf dem Investitionssektor zeitnah zu realisieren. Zu beanstanden ist
der Verteilerschlussel der die kleineren Gemeinden wie Biebertal und Allendorf die nicht
den Status eines Mittelzentrums haben, deutlich benachteiligt. Denn der Sanierungsbedarf z. B. an StraBen, Rad- und Gehwegen besteht dort genauso wie in gr6Beren Kommunen. Deutlich wird dies an den Fordermittel fOr Allendorf und Biebertal die weniger als
400 Tsd. € betragen, wahrend die Mittelzentren im Ostkreis -GrOnberg, Hungen, Laubach und Lich- zusammen 6 Mio. € erhalten. Dennoch freuen sich die Freien Wahler Ober
den moglichen Zuschuss, um hiermit dringend erforderliche InvestitionsmaBnahmen (z.
B. Kindergarten, Grundschule) kurzfristig realisieren zu konnen.
FW-al
Seite 2
Aile Grundschulen ,ganztagsfit' machen
FW im Kreistag wollen Sondermittel in Bildung stecken - Kleinschulen sichern!
Unter dem Motto ,Hessen packt's
an" hat die hessische Landesregierung ein Investitionsprogramm von 1 Milliarde € fUr hessische Kommunen aufgelegt. Der
Landkreis GieSen erhalt davon 25
Mio. € fUr die Jahre 2016-8. Die
Freien Wahler (FW)
im Kreis
wollen damit ein Sofortprogramm
,Nachmittagsbetreuung an
Grundschulen" auflegen. ,Wir mbchten
aile 35 Grundschulen
im Kreis bis 2018 auf
einen Schlag fUr die
Nachmittagsbetreuung fit machen", sagte Gunther Semmler,
Fraktionsvorsitzender
der FW im Kreistag.
Einige Grundschulen
haben in den letzten
Jahren bereits eine
Mensa und neue Rau-
me zur Betreuung erhalten, die
meisten aber noch nicht. ,Vor
allem die vielen kleineren Grundschulen konnen mit diesen Mitteln jetzt schnell zukunftsfahig
werden.
Schlaglocher & Wohnungsbau
Damit ware auch ihr Bestand
gesichert, denn gerade berufsta-
Hillgartner macht Rabenau zur
Energie-Vorzeige-Kommune
FW-Biirgermeister hat mit Beharrlichkeit Energie- und
Ressourcenpark in Geilshausen realisiert
Rabenau. Fruher ein Munitionslager der Nato, heute ein moderner
Energie- und Ressourcenpark:
Rabenaus Burgermeister Kurt Hillgartner (FW) hat seine kleine Gemeinde in den letzten Jahren zur
Vorzeige-Kommune in Sachen
erneuerbarer Energien gemacht.
Seit 2010 arbeitet er beharrlich am
Konzept zur wirtschaftlichen Wiederbelebung der Brachflache bei
Geilshausen. Seit August drehen
sich in 150 Metem Hbhe sechs
imposante Windrader uber dem
,Nolr'. Wahrend andere reden,
haben Hillgartner und sein Grunberger Burgermeister-Kollege
Frank Ide gehandelt, denn ein Teil
der Flache liegt auch auf Grunberger Gemarkung. Die Rathauschefs
- beide Freie Wahler - haben die
Energiewende damit schnell umgesetzt. Zum Nutzen der Umwelt und
der Kommunalfinanzen. Denn der
Windpark versorgt 11.000 Haushalte mit grunem Strom und
bringt der Kommune jahrlich rund
100.000 Euro Ertrage.
Hillgartner macht weiter: Mit dem
Kreis will er die Kompostierungsanlage urn eine Biovergarung. Damit
konnte aus den jahrlich 35.000
Tonnen Biomull der Kreisburger
kunftig wertvolles Biogas zur Warme- und Stromerzeugung entstehen.
Energie-Experten der FW (v.l.): Be rnhard Becker (Fernwald), Frank Ide
(Grunberg), Heinz Becker (lich), Kurt Hillgartner (Rabenau)
tige Eltern brauchen heute ein
gutes Betreuungsangebot. Und
wir mbchten auch in den kommenden Jahren aile Grundschulen im Kreis erhalten", erganzt
Claudia Zecher, die Vorsitzende
des Sozialausschusses im Kreistag.
Daneben wollen die FW aus dem
25-Mio.€-Topf ein Anti-Schlagloch-Programm fUr
KreisstraBen auflegen und sozialen
Wohnraum
fur
Fllichtlinge schaffen.
Die Ideen haben die
Freien Wahler in die
Koalition im Kreis
mit SPD und Grunen
eingebracht.
Im
Dezember entscheidet der Kreistag
uber die Aufteilung
der Mittel.
Die Freien Wahler im Giel
,Sonntagsschutzer". Am Rand€
mar bekannten sich Gunthe1
Trampisch, Kurt Hillgartner, R
mann, Ulrich Monz, Claudia Z
Ide (von links) zu den Zielen d
tag". Die hatten GieSener Gev
gegrundet. ,Auslbser war der
fenen Sonntage deutlich auszL
sche Stadtkirchenpfarrer Klau
schutz ist seit dem Jahr 1700
Frage, welche Arbeit am Son1
muss und welche man lassen I
braucht unsere Gesellschaft aL
kommen", waren sich die Freie
Asyi-Betreuung im
Landkreis klappt
Fluchtlinge kommen in Hessen
zunachst in ErstaufnahmeEinrichtungen des Landes wie
jener im US-Depot in GieSen unter. Nach max. drei Monaten werden sie den 21 Landkreise zugewiesen. Im Landkreis GieSen
funktioniert die Betreuung hessenweit vorbildlich.
Die Verantwortung daflir tragt
Sozialdezernent Dirk OSwald
(FW) mit seinem Team Asyl der
Kreisverwaltung. Urn 2000 Menschen kummert man sich derzeit,
jede Woche kommen 100 hinzu.
Dass es bislang nirgends zu nennenswerten Problemen kam, liegt
daran, dass man die vor Burgerkrieg und Verfolgung geflohenen
Menschen in kleinen Hausern mit
15-70 Platzen kreisweit gleichmaSig verteilt fUr 3-6 Monate unterbringt. Danach ziehen sie in eigene Wohnungen urn. Mit dem
Angebot kostenloser Sprachkurse
an allen Standorten hebt sich der
Kreis GieSen positiv ab. GroBere
Notunterkunfte in Leichtbauhallen
wie seit Oktober unter anderem
in Linden und Lich mit max. 200
Platzen sollen nur kurzfristig helfen, wegen des derzeitigen Ansturms keine Turnhallen und Burgerhauser belegen zu mussen.
FRI
Uber 2000 Fluchtlinge betreut der I
30 zumeist kleinen Unterkiinften 5(
nent Dirk OBwa ld ( FW), hier im G1
schen Fluc htlingen und der Vorsitz
Claudia
1uell
Seite 3
..
Neue Arzte kommen wieder aufs Land
Gesundheitsdezernent OBwald koordiniert Programme zur Zukunft der Versorgung
Kreistag sind offizielle
einer Kreistagssitzung in WiBSemmler, Inge Mohr, Julia
ainer Wengorsch, Anne Suss~cher, Dirk OBwald und Frank
~r ,AIIianz fi.ir den freien Sonn'erkschaften und Kirchen 2014
'ian, in GieBen die verkaufsofweiten", erklarte der evangeli5 WeiBgerber. Der Sonntagsein Rechtsgut. Es geht urn die
1tag wirklich gemacht werden
:ann. ,Einen Tag in der Woche
ch in Zukunft, urn zur Ruhe zu
n Wahler einig.
~ener
,Erst geht der Arzt, dann gehen die Menschen." Dieser
Satz bringt auf den Punkt,
weshalb es immer wichtiger
wird, die medizinische Versorgung im landlichen Raum
zu sichern. Der Landkreis
GieBen ist dabei hessenweit
Vorreiter - mit sichtbaren
Erfolgen.
Bundesweit gibt es immer weniger Nachwuchsmediziner. Und
die wollen Iieber in GroBstadten
mit vielen Privatpatienten, Kulturund Freizeitangeboten praktizieren. Deshalb ist der Kampf urn
junge, motivierte Arzte fi.ir das
Land langst entbrannt. Chancen
Hau• A.-zte Hesaen I
Alte~stufen
Arztehaus fi.irs
Lumdatal
t
e
2012 etablierte er
die Lokale Gesundheitskonferenz aller
wichtigen Akteure.
Ein erster groSer
Erfolg
Sicherung
der medizinischen
Laubach
Versorgung
im
Lumdatal: Weil in
Rabenau und AlEinwohnerje km
lendorf
kreisweit
I bbunter
100
100 bisunler
200
die Arzte am altes200
soo
a 500
1.000
ten waren, startete
•
1.000 bis
2 000
•
2.000 undmellr
man hier. Nach
zwei Jahren im
Dialog der Kommunen und Arzte
Arzt-Versorgung heute
•
2
bi$UI'II$r
~unw
f,&'llcf
siedluogslref
LBndkre l a Glef\e n ( n • 182)
- "'
3
40
L-~Gi- ~~-._.,., , ,o.,.S<h­
ll&oon<IOtOCl.20U
OKA~-..-v~-
c:
••
:IE WAHLER
haben nur Regionen, die sich
gemeinsam einstellen auf die
neue Situation. Eine Vorzeigeregion in Hessen ist der Landkreis
GieSen: Zusammen mit Kommunen, Arztenetzen, Therapeuten,
Rettungsdiensten, Kliniken, Krankenkassen und dem hessischen
Sozialministerium hat Gesundheitsdezernent Dirk OSwald
(Freie Wahler) seit 2012 ein vorbildliches Netzwerk aufgebaut. Er
ist stolz auf erste Erfolge: Es
kommen wieder neue Mediziner
und Therapeuten aufs Land.
Zukunft der Pflege
a ndkreis GieBen derzeit in mehr als
wie Privatwohnungen. Sozialdezer'sprach mit syrischen und afghanienden des Kreis-Sozialausschusses
Zecher.
Die Zahl der Pflegebedi.irftigen (i.iber 65 Jahre) im Landkreis steigt von 7.000 (2011)
urn 13% auf i.iber 7.800
(2020). Die Zahl der Senioren
in stationarer Pflege in Altenheimen wird von 1.700 auf
1. 900 steigen .
Die Entwicklung zieht einen
hohen Bedarf an Pflegekraften nach sich: Pflegeheime
und -dienste brauchen bis
2020 53 zusatzliche Stellen
fi.ir Fachkrafte. Dazu komm en
noch 130 Nachbesetzungen
wegen Ruhestand.
(Quelle: KV Hessen)
Haus.arztptaJ~en
Fact1ar.ztpraxen
6 KrankenMuser
A Apothekeo
entsteht 2016 ein groSes Arztehauses mit Haus- und Facharzten, Therapeuten und Apotheke
unter einem Dach in Allendorf.
Start Praxissterben im landlichen
Raum fanden sich neue Mediziner, die bestehende Praxen i.ibernehmen oder sich ganz neu ansiedeln.
Neue Arzte fi.ir Laubach,
Reiskirchen und Hungen
Derzeit gibt es in Stadt und
Kreis GieSen 182 Hausarzte
an 117 Standorten. Bis 2020
werden 150 von ihnen das
65. Lebensjahr erreicht haben
und Nachfolger suchen.
Ahnlich bei den Facharzten:
Aktuell gibt es im Kreis 18
Augenarzte, wovon acht bis
2020 einen Nachfolger suchen. Von den 39 Frauenarzte werden acht binnen fi.inf
Jahren in Ruhestand gehen.
Bei den zehn Hals-NasenOhren-Arzten wird bis es
2020 nur einer sein, bei den
19 Kinder- und Jugendarzte
werden sieben ausscheiden.
Von acht Urologen bleiben
noch vier ubrig.
Klar ist schon heute, dass
langst nicht aile Praxen Nachfolger finden. Deshalb sind
intelligente Losungen gefragt:
Kooperationen, Zweigpraxen,
Medizinische Versorgungszentren, Telemedizin und Gemeindeschwester-Modelle.
Ahn lich erfolgreich haben sich
bereits seit 2011 mehrere neue
Haus- und Facharzte sowie
Therapeuten Dank moderner
(Quelle: KV Hessen)
Praxiskonzepte in Laubach angesiedelt.
In Hungen
startete
gerade der
Dialogprozess unter
Beteiligung
des Kreises,
der
auch
dort
die
Str uktur
der Praxen
mit einem
Ar zt e hau s
zukunftsfa Biirgermeister Klug (rechts) hat zusammen mit Apotheker
hig machen
RoBbach (links) und Allgemeinmediziner Stephan in Laubach
soli.
Medizin zuriick aufs Land geholt.
November 2015
FW-AIIendotf/Lda.
Seite 4
Fluchtlingswelle und Zuwanderung
Es fehlen klare Regeln und Solidaritat in der Europaischen Gemeinschaft!
Wir stehen vor einer Herausforderung von
historischer Dimension, die uns viele Jahre
begleiten und unser Land verandern wird,
so der Hessische Ministerprasident in einer
seiner Ausfuhrungen zur Asylpolitik. Gemeint ist die derzeitige Fluchtlingswelle und
Zuwanderung in unseren Staat, wobei in
diesem Jahr allein in Hessen 60.000 Asylbewerber erwartet werden.
Der
Kreis organisiert federfuhrend die
Fluchtlingsbetreuung nach Zuweisung aus
der Hessischen Erstaufnahme und verzichtete bisher auf die rechtlich mogliche Weiter-Zuweisung an die Kreiskommunen. Im
Gegenzug kooperieren die Kommunen aufgrund einer getroffenen Vereinbarung in
der Art, dass mogliche Unterkunftspotentiale aufgezeigt und fUr eine Nutzung als Unterbringungsmoglichkeit beworben wird.
Ende September bringt der Kreis bereits
uber 1800 Menschen in eigener Verantwortung unter, wobei 800 Fluchtlinge in 22
Gemeinschaftsunterkunften und 1000 in
Privatwohnungen Ieben. Neben den aktuellen Zuweisungen von Fluchtlingen aus der
Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung in
Hohe von 500 Menschen monatlich (ab
Oktober), wird noch mit ca. 2000 Personen
bis Jahresende alleine fUr die regulare Zuwanderung uber die Balkanrouten gerechnet.
In unserer Stadt entsteht zurzeit eine Gemeinschaftsunterkunft fUr maximal 16
Fluchtlinge die durch einen privaten Anbieter zur Zeit renoviert wird. In der Informationsveranstaltung am 01.10.2015 wurde
hierzu ausfi.ihrlich berichtet und von dem
Fluchtlings-Pfarrer Hermann Wilhelmy der
berechtigte Wunsch ausgesprochen, dass
wir diese Menschen in unserer Mitte aufnehmen und sie als Nachbarn akzeptieren.
Die Freien Wahler stehen fur eine
Willkom menskultur
Wir fordern aber gleichzeitig die Regierung
auf, sich fUr geordnete Verfahren an Europas Grenzen und ein gemeinsames Europaisches Konzept zur Aufnahme und Unterbringung von Fluchtlingen einzusetzen.
Fluchtlinge sind Menschen, die aus Kriegsgebieten und die Furcht um ihr Leben zu
uns fluchten. Hier sind wir als Menschen
gefordert Hilfe zu leisten und diesen Fluchtlingen die Integration in unsere Gesellschaft
zu ermoglichen. Ausgrenzung und erkennbare rechtsextremistischen Tendenzen sollten wir entgegentreten.
-·-·- · -·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-· -· -·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·-·---·- ·-·-·-·-·
,Ciemens-Brenta no-Europaschule AuBenstelle AllendorfI Lda."
Nach langeren Diskussionen um den Erhalt der ehemaligen Gesamtschule Lumdatal (GSL) hatten sich die politisch Verantwortlichen auf Kreisebene und Vorgaben der Landesregierung auf einen
Verbund mit der Clemens-Brentano-Schule Lollar (CBES} festgelegt. Hierzu wurde ausfuhrlich in den verschiedensten Medien berichtet. Da die Eigenstandigkeit der GSL mit der vorhandenen
Schi.ilerzahl nicht mehr gewahrleistet war, sind wir froh, dass das
nun vorliegende Konstrukt zustande kam und unsere "Schule inmitten des Tales" als wichtiger Standortfaktor weiterhin erhalten
bleibt. Alternativ ware ein Ausweichen auf die Schulen in Grunberg, GieSen und Lollar mit einer hoheren Fahrzeit und zum Teil
schlechteren Bedingungen (groSere Klassen) moglich. Die kleineren KlassengroSen unserer Schule haben unbestritten den Vorteil,
dass man besser auf die Kinder eingehen kann.
Schfilerinnen und SchUler unserer Stadt sowie der Gemeinde
Rabenau und Treis, dass diese ihre Kinder an unserer "Schule
inmitten des Tales" anmelden und nicht nur den eigenen personlichen Vorteil fur ihr Kind sondern auch den Standort unserer
"Ciemens-Brentano-Europaschule AuSenstelle Allendorf/Lda." als
wichtigen Faktor fUr unsere Region erhalten.
Die Schulleitung geht von derzeit gleichbleibenden Schulerzahlen
um die 320 aus. Wir sehen durch einen Zuwachs aus Rabenau
und einer steigerungsfahigen Anzahl von Schulern aus Treis einem
langfristigen Erhalt unserer Schule entgegen. Vorstellbar fUr uns
ist, dass unsere Schule als Teil der CBES, von einer Ruckfuhrung
Treiser Schuler an die AuSenstel le Allendorf provitieren kann und
werden uns hierfur einsetzen.
Wie sich anhand von verschiedenen Veranstaltungen feststellen
lasst, ist unsere Schule sehr gut aufgestellt und bietet, in Zusammenhang mit der CBES, ein sehr umfangreiches Angebot. Lobend
erwahnen mochten wir auch die zunehmende Offentlichkeitsarbeit, auSenwirksame Veranstaltungen und intensivere Arbeit der
Verantwortlichen (Schulleitung, Elternbeirate, Forderverein, Happy
GSL) wofi.ir wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken.
Geruchten, dass man unsere Schule fUr die Unterbringung von
Asylbewerbern nutzen konnte, wird eine klare Absage erteilt.
Diesbezuglich gibt es verbindliche und offentliche Stellungnahmen
der Verantwortlichen. Zuletzt durch den Hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten, Dirk OSwald (Freie Wahler)
anlasslich einer Offentlichkeitsveranstaltung zum Thema
"Aufnahme von Asylbewerbern" am 01.10.2015 im Allendorfer
Ein Appell geht an dieser Stelle an aile Eltern potentieller Burgerhaus.
Schon mal uber die Kommunalwahl 2016 nachgedacht?
Am 06. Marz 2016 mitmachen ...
... und bei der Kommunalwahl in unserer Stadt bei den Freien Wah lern kandidieren,
denn wir brauchen Sie fUr unsere Region!
... mitdenken
... mitentscheiden
... m itgestalten
~ Fw
FREIE WAHLER
Wir Freien Wahler sind die drittstarkste kommunale Kraft in Hessen und suchen Burgerinnen und Burger, welche (auch ohne Mitgliedschaft) sich in unserer Stadt/Region politisch einbringen mochten. Wir stehen fur eine burgernahe Politik, unabhangige Entscheidungen, Fokus auf kommunale Themen, kein Fraktionszwang bei Abstimmungen sowie eine sachliche Art von Diskussion und fairer
Umgang miteinander.
Interessiert?
Kontakt: FREIE WAHLER Allendorf (Lumda), Reiner Kas, Nordecker Str. 31a, 35469 Allendorf (Lumda), Mobil 0174 29505456, E-Mail:
reiner@kaes-a llendorf. de
Impressum: FW.a ktuell erscheint unregelmaBig und wird herausgegeben von den Freien Wahlern Allendorf/Lda. Verantwortlich fUr den Inhalt: Reiner Kas, Auflage dieser Ausgabe 1.600 StUck.
Redaktion: Birgit Riedel, Reiner Kas