THG-INFO März 2016, endgültig 1 1

INFOTHGINFO
Vorbemerkung der Redaktion
Liebe Schulgemeinschaft!
Noch mögen die Frühlingsgefühle
nicht so richtig aufkommen, aber vielleicht klappt es mit den Feriengefühlen besser und die gute Laune wird
beflügelt durch den Gedanken an
Freizeit und die Lektüre einer neuen
INFO!?
Das Lesen soll ja durchaus eine Alternative zu den Verführungen der multimedialen Welt sein, auch wenn diese Ausgabe etwas Inspiration bekommen hat durch ein Medium, das
auch nicht mehr so ganz jugendlichem Zeitgeist entspricht, aber doch
standhaft einen vorderen Platz im
Ranking der Freizeitbeschäftigungen
behauptet, dem Fernsehen. Neben
zahlreichen Sendungen mit den Label
Reality, sind es insbesondere Talkshows, die geradezu inflationär die
Programme bestimmen. Eine von ihnen heißt „Menschen bei …“ und ließ
die Idee einer INFO-Rubrik unter der
Überschrift „Menschen am THG“ entstehen. Viele dieser Menschen sind
bereits in den letzten Ausgaben vorgestellt worden, aber diesmal haben
wir in unserer Schulgemeinschaft eine ganz besondere Spezies ausgemacht: Sechs Kolleginnen, die bereits
als Schülerinnen THG-Luft schnupperten und diesen Duft auf der anderen Seite des Pults nun wieder in vollen Zügen inhalieren können. THGINFO hat versucht, ihnen die eine o-
Ausgabe
März 2016
der andere Episode, aber vor allem
auch das eine oder andere Bilddokument zu entlocken.
Daneben werden natürlich wieder
diejenigen vorgestellt, die zum neuen
Schulhalbjahr ans THG gekommen
sind, Kolleginnen und Kollegen, die
eine feste Stelle bekommen haben,
die für eine gewisse Zeit abgeordnet
oder ins Referendariat eingestiegen
sind. Außerdem wird die Gelegenheit
genutzt, den neuen Aufgabenbereich
eines Kollegen vorzustellen und auf
Veranstaltungen oder Events hinzuweisen, die im zweiten Halbjahr noch
zu erwarten sind.
Die Redaktion wünscht Frohe Ostern!
Menschen am THG
Wieder zurück am THG: als Lehrerin!
Vieles dringt an unsere Ohren, wenn
wieder ein Abiturjahrgang die Schule
verlässt; Sätze der Erleichterung, Sätze der Vorfreude auf das, was da
kommt, und natürlich auch Sätze wie
„Bloß weg aus der Schule!“, „Nie wieder einen roten Zettel ausfüllen!“ oder
ganz bitter: „Endlich diese(n) Lehrer
nicht mehr sehen!“. Aber so schlimm
kann alles dann doch nicht gewesen
sein; mit einem gewissen Abstand
wird der Blick auf die Schulzeit wieder milder - „Es gab ja auch Herrn
Kaiser! “ - und auf den Ehemaligentreffen herrscht regelmäßig großes
Gedränge. Daneben gibt es noch die
Gruppe der ganz Verwegenen, die
ein bisschen dort weitermachen, wo
sie gerade aufgehört haben und „auf
Lehramt“ studieren. Das könnte man
dann als Angehöriger des „Lehrkörpers“ durchaus als Kompliment verstehen, oder? So abschreckend muss
die Zeit „auf der Penne“ doch nicht
gewesen sein. Obwohl auch Männer
diesen Beruf ergreifen, so sind die
sechs zu uns Zurückgekommenen
doch allesamt weiblich. Schauen wir
einmal genauer hin.
2015 feierte am THG ein Jahrgang sein
„Goldenes Abitur“, der unsere Schule
bereits als Baustelle kennengelernt
hatte, noch den „Herrn Direktor“ erwähnte und von Licht und Schatten
fröhlicher Koedukation nur vom Hörensagen wusste. Seit diesen Anfängen haben viele Jahrgänge von Abiturientinnen und Abiturienten unseren
„grünen Hügel“ verlassen. Eine von
ihnen ist Andrea Martinez, die vom
THG der achtziger Jahre berichten
könnte (Abitur 1988) und - wen überrascht’s - die Leistungskurse Mathematik und Physik gewählt hatte, in
denen sie heute selbst unterrichtet.
rin. Und sie ist eine verständnisvolle
Pädagogin geworden, denn nicht umsonst haben sie die Schülerinnen und
Schüler zur Vertrauenslehrerin gewählt.
Aus dieser Zeit plaudern kann auch
Tanja Meyfahrt, Abi 1990, Klassensprecherin, Leistungskurs Deutsch
bei Frau Beyer-Lange und Leistungskurs Englisch bei Frau LehrkePinnow.
Auch den Jüngeren vertraute Namen
tauchen in den kleinen Anekdoten
auf, die Frau Meyfahrt THG-INFO erzählt hat: So durfte sie im Englischunterricht der Mittelstufe bei Frau Kühnle ein Lied aus den aktuellen Charts
vorstellen, die Wahl fiel auf Papa don’t
preach von Madonna. Besonders nette
Erinnerungen sind ebenfalls geblieben vom Lateinunterricht bei Herrn
Quaisser und ihrem Praktikum beim
Extra-Tip, das Herr Wallert betreute.
Der Praktikumsbericht bekam übrigens ein „Sehr gut“! Unvergesslich
der Skikurs in Saalbach-Hinterklemm
einschließlich der Zimmerkontrollen,
denen mit angehaltenem Atem und
unschuldigen Blicken entgegengesehen wurde. Und, was gibt’s am Ende
Woran sie sich mit Grausen erinnert:
im Vorabi von Herrn Kuessner beim
Spicken erwischt worden zu sein. Ist
das nicht schön? Unsere Lehrerin war
auch mal eine ganz normale Schüle2
lisch, bei, ja richtig, Klaus Hillebrandt
und auch Frau Herting erinnert sich
gut an die Sonja von damals, die sie in
Politik unterrichtete.
jeder Schulzeit, natürlich, den
Abistreich, dessen Qualität durchaus
unterschiedlich und in den letzten
Jahren nicht unbedingt Ausdruck
höchster Originalität gewesen ist. Da
bietet sich ein Vergleich mit dem
Meyfahrtschen Jahrgang an, der die
Eingangstür in einen, ähm, Anus, umgebaut hatte und alle, die Einlass begehrten, wurden somit zu „Arschkriechern“...
Dann gibt es eine kleine Lücke, aber
1997 macht Deborah Schröder am
THG Abitur, die zu diesem Zeitpunkt
vier Semester Leistungskurs Deutsch
und Mathematik hinter sich gebracht
hatte, um, na klar, Mathe- und
Deutschlehrerin zu werden. Die Entscheidung für Germanistik fiel nicht
zuletzt vielleicht deshalb, weil sie begeisternden Deutschunterricht bei
Frau Scheuermann hatte, die sie sogar
motivierte, Wilhelm Raabe zu lesen.
Das muss wirklich eine tolle Lehrerin
gewesen sein☺!
Heute noch froh ist Frau Erasmus über den Musik-Theorie-Kurs, der ihre
Begeisterung für die Oper geweckt
hat und ebenso über die Entscheidung für den Mathekurs von Herrn
Gebel und gegen den Chemiekurs,
denn im Studium erwies sich „Mathe
für Chemiker“ als echte Herausforderung. Außerdem fand sie den farbenfroh gekleideten Chemielehrer, der
immer im Schneidersitz auf dem Pult
saß, ohnehin etwas zu unkonventionell. Noch eines ist hängengeblieben
im Schulzeitgedächtnis von Frau Erasmus, die Mahnung von Herrn
Meyer-Bothling, dringend in der
Freizeit die griechischen Sagen zu
lesen, denn das gehöre zur Allgemeinbildung eines Jeden! Und ein
kleines P.S. gibt’s noch: Im Abibuch
von Frau Erasmus gibt es einen Artikel unter der Überschrift Frau Koller
übernimmt das Kommando, denn in
diesem Jahr trat unsere Schulleiterin
die Nachfolge von Herrn Steffan an!
Jetzt kommt der Sprung ins 21. Jahrhundert, genauer ins Jahr 2005, in
dem Karen Knorr ihr Reifezeugnis
entgegennehmen durfte. Frau Knorr
hat uns nicht viel über ihre Leistungskurse, Bio und Politik, verraten, aber
Aber aus ihrer Schulzeit hat Frau
Schröder noch mehr mitgenommen,
z.B. beste Erinnerungen an die Austausche mit Perth und Truro sowie an
eine Theateraufführung mit den Göttinger Bühnenkindern, an der sie
selbst mitgewirkt hat.
Ins letzte Jahr der Neunziger fiel das
Abitur von Sonja Erasmus, die einen
LK Bio gewählt hatte und den LK Eng3
hat ihre ehemalige Lehrerin ausdrücklich versichert.
voller Begeisterung alle Kurs- und
Klassenfahrten aufgezählt, an denen
sie teilgenommen hat: nach Pelzerhagen, nach Toulouse, ans Ijsselmeer,
nach
Truro,
nach
SaalbachHinterklemm, nach Venedig ...
Ach, ich wäre auch so gern Schülerin
am THG gewesen! Nachzutragen ist,
dass Frau Knorr heute Mathematik
und Sport unterrichtet, ihren Leistungskursen also untreu geworden ist.
Nun müssen wir abwarten, wer diese
Liste in den nächsten Jahren noch
verlängert, vielleicht ja mal ein Mann?
Die ganz Neuen
Wie der erste Teil unserer „Menschen-Rubrik“ endete, so soll auch
der zweite beginnen: mit Valeska
Langkeit, die als gebürtige Göttingerin und ehemalige THG-Schülerin
„auf ein Neues“ an unsere Schule - wo
sie „eine tolle Zeit“ hatte - zurückgekehrt ist.
Tja, nun ist schon die letzte „alteneue“ THGlerin an der Reihe: Valeska Langkeit, die 2007 ihre Zeit an
unserer Schule beendete oder vielleicht sollte man besser sagen, für
einige Zeit unterbrach. Besonders
freudig darf INFO berichten, dass sie
sogar etwas ganz Exotisches als Leistungskursfach belegt hatte, ja wirklich: Französisch! Bei Frau LandgräfeReynard. Das zweite LK-Fach Deutsch
war zwar weniger außergewöhnlich,
aber dafür ist ihre damalige Lehrerin
Frau Dr. Klauser heute ihre Kollegin.
Zwei Leistungskurse haben Frau
Langkeit aber nicht gereicht, sie hat
noch freiwillig den Kunstkurs von
Herrn Metz besucht, vielleicht der
Anlass, selbst Kunstlehrerin zu werden? Wie sprachbegabt unsere neue
Kollegin ist, zeigt sich auch darin,
dass sie heute Englisch unterrichtet.
Dass es auch Französisch sein könnte,
Nach ihrem Anglistik- und Kunststudium in Oldenburg, Perth und Hamburg sowie dem Referendariat in Stade, war sie ganz erstaunt über die
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Veränderungen am THG, hat „zum
ersten Mal den Neubau betreten“ und
konnte feststellen, dass der Schulhof
und die technische Ausstattung der
Räume einem Relaunch unterzogen
wurden.
Auch in „personaler Hinsicht“ hat sich
einiges gewandelt, nur im „Kunstkeller“ findet sich Frau Langkeit noch gut
zurecht - wie praktisch! Die Aufnahme durch die Kollegen war „freundlich und hilfsbereit“, wieder „näher
bei alten Freunden und Familie zu
wohnen“ sei einfach schön. Als Lehrerin möchte sie die „Schüler für Kunst
begeistern“ und ihnen „Erfahrungen
mit ganz verschiedenen Materialien
und Techniken ermöglichen“. Außerhalb der Schule gibt es natürlich auch
noch ein Leben, in dem Frau Langkeit
„gern reist, kocht“ und selbst „künstlerisch tätig“ ist, zeichnet, malt und
fotografiert.
Ganz aus der Nähe, aus Duderstadt,
kommt Katrin Binder, die nach dem
Abi zunächst eine Bankausbildung
gemacht hat, um dann doch eine
„Lehrerkarriere“ zu beginnen.
zu arbeiten und sich „sehr wohl“ fühlt,
auch wenn die vielen neuen Namen
erst noch gemerkt sein müssen. Im
Augenblick unterrichtet sie vor allem
in der Sprachlernklasse, „was viel
Spaß macht und sehr spannend“ ist,
„aber auch eine Herausforderung
darstellt“, zumal sie den Schülern
nicht nur die Sprache, sondern auch
„das Leben in Deutschland“ näherbringen möchte. Frau Binder reist
gerne, liest viel und, schau an, auch
sie kocht gerne. Ob man da nicht bald
einen Kollegiums-Kochklub ins Leben
rufen sollte?
Natürlich hat auch der männliche Teil
unserer Lehrerschaft Verstärkung
bekommen: Michael Teichmann unterrichtet seit Februar als Englischund PoWi-Kollege neu am THG. Aufgewachsen und zur Schule gegangen
ist er „im schönen Thüringen, nahe
der Landeshauptstadt Erfurt“, um
dann nach Abitur und Wehrdienst ins
„wunderschöne Göttingen“ zu ziehen,
das seit 2008 seine „zweite Heimat“
ist.
Nun ist auch noch sein Wunsch, das
„Berufsleben in Göttingen zu verbringen“ in Erfüllung gegangen. Was will
man mehr? Zumindest wohl eine größere Wohnung, in die Herr Teichmann jetzt mit seiner Frau gezogen
ist, nicht zuletzt, weil seit Anfang März
Für ihr Studium der Fächer Mathematik und Deutsch ging sie an der Uni
Hannover, aber das war wohl bereits
ziemlich weit weg, sodass Frau Binder
ihr Referendariat in Göttingen absolviert hat und nun „froh“ ist, am THG
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und die Sportabzeichenstatistik wird’s
hoffentlich erfreuen - in ihrer Freizeit
macht sie gern Sport.
auch der kleine Oliver zur Familie
gehört. Am neuen Kollegium hier
schätzt er das „offene Ohr“, die Hilfsbereitschaft und die Fragen nach dem
Baby. Uns so wünscht er sich im Augenblick vor allem, „Beruf und Vaterrolle mit gleich hohem Erfolg und
Freude zu meistern.“ Na, wir werden
ihm auf alle Fälle mit neugierigen
Nachfragen zur Seite stehen ☺.
Den Namen der nächsten neuen Kollegin, die für das Fach Spanisch zu
uns abgeordnet ist, gibt es am THG
bereits, denn ihr Sohn wird hier in
diesem Jahr Abitur machen. Zu unserer Freude hat sich ihr „positiver Eindruck“, den sie aus der „Mutterperspektive“ hatte, „voll bestätigt“. Doris
Gillwald hat einen „sehr freundlichen
und aktiven Kurs“ übernommen und
es macht ihr „Spaß, hier zu unterrichten“. Nach fast „20 Jahren an ein und
derselben Schule“ als Französischund Spanischlehrerin - eine Feststellung von der Frau Gillwald nicht genau weiß, ob sie nun erschreckt oder
erstaunt sein soll - freut sie sich auf
jeden Fall, „aus gewohnten Bahnen
auszusteigen“, „beruflich etwas Neues
auszuprobieren“ und ihren „ganz
persönlichen
Schulvergleich“
anzutreten. Auch wenn sie aufgrund
des Stundenplans nicht so häufig im
Lehrerzimmer anzutreffen sein wird,
freut sie sich auf „einen regen Austausch mit den neuen Kolleginnen
und Kollegen“. Vielleicht ja auch auf
das Sportabzeichen, denn sie tanzt
regelmäßig mit ihrem Mann in einer
Tanzschule, ist im Alpenverein aktiv
und dementsprechend im Urlaub
„häufig auf Skiern oder wandernd in
den Bergen“ anzutreffen.
Und noch jemand kommt aus Thüringen zu uns, Nadine Böhlitz, die die
Fachschaften Erdkunde und Deutsch
verstärkt und vom „tollen Schulklima“
begeistert ist. Die „Hilfsbereitschaft“
und der „Zusammenhalt innerhalb
der Schulgemeinschaft“ sind ebenso
beeindruckend wie der „breite Entfaltungsspielraum, der den Lernenden
ermöglicht wird“.
Deshalb fühlt Frau Böhlitz sich bestärkt, ihr bisheriges Unterrichtskonzept, „welches ein ganzheitliches Lernen, Individualisierung und Innovation beinhaltet, weiterhin zu verfolgen“.
Ein Konzept, das - so ihre Überzeugung - den Kindern nicht nur Wissen
vermittelt, sondern auch „deren Herz
und Charakter“ stärkt. Privat richtet
sich ihr Interesse natürlich auf ihre
Tochter, die in diesem Jahr in die
Schule kommt sowie auf ihre Tätigkeit
als „Übungsleiterin in einem Musikverein“. Und - den Kollegen Wiehl
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heiratet ist und keine Kinder hat, seine überschüssige Liebe aber dem
Joggen, Poetry-Slams und Nutella „in der Reihenfolge“ - schenkt. Ach
so: und karierten Hemden.
Jetzt wird es wieder Zeit für männliche Verstärkung und deshalb steht an
dieser Stelle Julian Gedig, der seit
dem 2. Halbjahr für zwei Tage von
seiner Stammschule in Osterode abgeordnet ist. Durch seine Arbeit am
THG kommt Herr Gedig nun in die
Stadt zurück, in der er seine ersten
vier Lebensjahre verbracht hat, weil
sein Vater hier „vor mehreren Jahrhunderten Lehramt studierte“. Was
beweist, dass der Lehrerberuf offensichtlich ein unerschöpflicher Jungbrunnen ist ... Nach „Zwischenstopps
in Wolfenbüttel und Fulda“, studierte
er selbst Deutsch und Geschichte auf
Lehramt in Kassel und hat 2011 im
westfälischen Brilon das Referendariat beendet.
„Aus dem hohen Norden, aus Kiel“
kommt Katharina Ballin, die seit anderthalb Jahren mit ihrem Mann in
Göttingen lebt und ihre Fächer
Deutsch und Französisch vorher bereits einige Jahre in Stade sowie im
nahen Heiligenstadt unterrichtet hat.
Obwohl sie einige Jahre im Kulturmanagement gearbeitet hat, war es
„schon länger“ ihr Wunsch, „an einem
Göttinger Gymnasium zu unterrichten“. Da Frau Ballin während ihres
Studiums die Zusatzqualifikation
Deutsch als Fremdsprache erworben
hat, unterrichtet sie am THG vorerst
ausschließlich in der Sprachlernklasse - „eine in vielerlei Hinsicht interessante Aufgabe“. Dennoch würde sie
sich freuen, „auf längere Sicht“ auch
mit Deutsch als Erstsprache und
Französisch eingesetzt zu werden.
Seine ersten Eindrücke lassen sich in
drei Fragen fassen: „Oh cool! Gehört
die Katze zur Schule?“, „Warum unterrichte ich nur im vierten Stock? (Es
ist der dritte - Anmerkung der Redaktion) und warum werden es von Tag
zu Tag mehr Treppenstufen dorthin?“
(So ein junger Mann wird das wohl
schaffen - zweite Anmerkung der Redaktion) und „Sind hier alle Schülerinnen und Schüler so fleißig?“ (keine
Anmerkung der Redaktion ☺). Trotz
dieser überraschenden Erfahrungen
scheint sich der neue Kollege gut eingelebt zu haben, der zwar „erschreckenderweise“ noch nicht ver-
Frau Ballin liebt die Musik und ihr
„großes Interesse gilt Sprachen und
Literatur“ so wie es ihr auch ein Anliegen ist, als Lehrende und Lernende
„gewinnbringende Kommunikation zu
kultivieren“.
Ein paar Jahre Hauptstadtleben lagen
hinter Amelie Firsching, ehe sie im
„letzten Frühling“ nach Göttingen ge7
zogen ist und im Februar ihr Referendariat in den Fächern Religion und
Englisch am THG begonnen hat.
Romane, ist Fahrrad gefahren, geschwommen und hat E-Gitarre gespielt – „in gesetzterem Alter“ ist er
auf Akustikgitarre umgestiegen ...
Nach den Reizen des Berliner Lebens,
genießt sie nun die Reize der Provinz,
die die Möglichkeit bieten, „schnell
im Grünen zu sein, um zu wandern
oder Radtouren zu machen“. Frau Firsching hat sich entschieden, „Schule
nochmal von innen anzuschauen“ und
freut sich „am THG gelandet zu sein“,
nachdem sie bereits einige Jahre „in
der außerschulischen Bildungsarbeit“
tätig war. Sowohl vom Kollegium als
auch von den Schülerinnen und Schülern fühlt sich Frau Firsching „warm
aufgenommen“ und sie freut sich darauf, „noch viele weitere Eindrücke
sammeln zu dürfen“.
Eigentlich wohnt er mit seiner Frau
und dem dreijährigen Sohn in Zwickau, im Augenblick allerdings nur
am Wochenende, unter der Woche
widmet er sich jetzt ganz dem „wilden
Westen“ und ist „total begeistert“ von
seiner neuen Arbeitsstätte: Ausstattung der Schule, „wertschätzender
Umgang miteinander, das Klima im
Lehrerzimmer, die Hilfsbereitschaft
und die (zumeist) sehr lernwilligen
Schülerinnen und Schüler“ machen
das THG für Herrn Ludemann zu einem Ort, an dem er sich „sehr gerne
aufhält“ und „über den Tellerrand“
seiner „kleinen Physikwelt“ blicken
kann.
„Offiziell“, sagt Michael Ludemann,
ist er „Diplom-Ingenieur für Technische Physik und Referendar für Mathematik und Physik“, aber wer ist er
„wirklich“? Da kann er zunächst nur
etwas überfordert „Puuh“ sagen, denn
das „ist schwer in wenige Worte zu
fassen“. (Schön, dass er es für THGINFO dennoch versucht☺)
Also, seine Palette als „Genussmensch“ reicht von Kaffee bis zur Literatur, er hinterfragt gern und
„möchte verstehen, wie etwas funktioniert (daher Physik)“. Vor Studium
und Referendariat, als er „noch ein
Leben hatte“, las Herr Ludemann gern
Wir wünschen allen unseren „Neuen“,
dass sich die positiven Eindrücke des
Anfangs weiter intensivieren und
freuen uns, sie in der Schulgemeinschaft begrüßen zu können.
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- Ich bin in dieser Situation ein Be-
Mitteilungen aus dem Schulleben: Was bleibt?
rater und kein Lehrer, das heißt,
ich werde nicht urteilen und bewerten (Unabhängigkeit).
Florian Reichert ist nun schon einige
Jahre an unserer Schule, unterrichtet
nicht nur Spanisch, Englisch und
Sport, sondern sorgt auch außerhalb
des THG immer wieder mit Höchstleistungen als Ausdauersportler für
positive Schlagzeilen.
Zu erreichen ist Herr Reichert jeden
Freitag, 5. Stunde, im Balkonzimmer.
Ein weiteres Beraterteam steht den
Schülerinnen und Schülern seit Ende
des vergangenen Jahres zur Seite, die
vier ausgebildeten Medienscouts.
Ihre Aufgabe ist die Unterstützung
anderer Schülerinnen und Schüler
beim richtigen Umgang mit den problematischen Bereichen der neuen
Medien, besonders des Internets. Wer
von Cybermobbing betroffen ist, wer
seine persönlichen Daten bedroht
sieht oder wer Fragen hat zu Onlinespielen, kann bei den Medienscouts
Unterstützung finden.
Unsere Medienscouts sind: Fynn
Stahlhut und Lisa Brümmer aus der
9EU2 sowie Anna Bosse und Jakob
Koch aus der 9BIL. Erreichen kann
man die Medienscouts unter der Email-Adresse:
[email protected]
Ab sofort hat Herr Reichert am THG
noch eine weitere Aufgabe übernommen, er steht als Beratungslehrer - neben Frau Müthing - den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat
zur Seite. Herr Reichert schreibt dazu:
Ich stehe für Gespräche bereit, wenn
ihr Hilfe bei der Schullaufbahnberatung benötigt, Ängste oder Sorgen
habt, Schwierigkeiten im Lernen erlebt oder es Konflikte mit anderen
SchülerInnen oder LehrerInnen gibt.
Meine Beratung fußt auf den Säulen
Freiwilligkeit, Verschwiegenheit und
Unabhängigkeit. Das bedeutet:
Auch in diesem Jahr werden wieder
Medienscouts ausgebildet. Wer daran
Interesse hat, sollte sich baldmöglichst bei Frau Niemeyer, Frau Meyfarth oder Herrn Melzer melden.
- Ihr kommt von euch aus zu mir
und bleibt, so lange ihr wollt
(Freiwilligkeit);
- Alles, was besprochen wird,
bleibt unter uns, es sei denn, ihr
bittet mich um eine Kontaktaufnahme mit einer dritten Person
(Verschwiegenheit);
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Mitteilungen aus dem Schulleben: Was kommt?
Vom 23. bis zum 27. Mai findet in Göttingen unter engagierter Beteiligung
des THG das 19. Niedersächsische
Schülertheatertreffen statt. Zehn
Gruppen aus dem gesamten Bundesland werden auf den Bühnen des
Deutschen und des Jungen Theaters
sowie der Freien Walddorfschule ihre
Stücke präsentieren und vielleicht ist
darunter dann auch eine Produktion,
die Niedersachsen beim Schultheater
der Länder in Erfurt vertritt.
Unsere Schule stellt für die Dauer des
Treffens nicht nur Klassenräume für
Workshops und ihre Mensa zur Verfügung, sondern Theaterscouts aus
den Jahrgängen 9 bis 11 werden für
den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen sorgen, Jan-Philipp Kroß
aus dem Jahrgang Q1 betreut die Homepage des Festivals während Marten Gillwald, Max Hennemuth und
Jonas Arjomand nach hoffentlich
glücklich überstandenen Abiturprüfungen die Eröffnungsveranstaltung
im Deutschen Theater moderieren
werden. Zusammengehalten werden
die Fäden am THG von Herrn Schlegel, der gemeinsam mit Kolleginnen
anderer Schulen, die Organisation
des Festivals in Göttingen verantwortet.
Redaktion:
Kontakt:
Layout:
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Jacqueline Ahrend
[email protected]
Ralf Sudau