Die Frau!! - Gott ist einer

(veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Verfasserin)
Die Frau!!
Die Frau in Schöpfung und Sündenfall:
Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin
machen, die ihm entspricht! (1. Mose 2,18)
Eine Gehilfin, die ihm entspreche.
n nicht seinesgleichen
n nicht , die ihn ersetzt
n sondern, die ihm entspreche!
Die ihm gibt, was ihm fehlt und von ihm bekommt, was sie nicht hat. Der Mann wird
hier als der Hilfe bedürftig und als nicht vollständig bezeichnet. Die Frau wurde als
eine andere und neue Individualität und nicht als Wiederholung geschaffen. Die
von Gott geschaffenen Gegensätze, Unterschiede und Verschiedenartigkeit sind
heilig! Sie zu verwischen oder zu schwächen wäre Sünde.
Gott bildet aus der Rippe (Seite) Adams die Frau. Adam erkennt sie im Gegensatz
zu den Tieren als Wesensgleich; als Männin, die zum Mann
gehört. U m
seinetwillen und zu seiner Hilfe ist sie geschaffen, dadurch sind beide aufeinander
angewiesen und bilden nun in ihrer gegenseitigen Ergänzung und doch
unvertauschbaren Unterschiedlichkeit eine neue Einheit in der Ehe.
Es gab nur einen Aspekt in der Schöpfung, von der es heißt, daß er nicht gut sei,...
„daß der Mensch allein sei“. (1.Mose 1,18)
Das gab Satan einen Grund, die Beziehung zwischen Mann und Frau zu zerstören.
Und das nicht nur in der Familie, auch in der Gemeinde. Satan möchte den
Menschen wieder in den Zustand bringen, über den Gott sagt, daß er nicht gut
wäre. Der Mann alleine kann nicht das Ebenbild Gottes vertreten. Nur Männer und
Frauen zusammen können das gesamte Ebenbild Gottes repräsentieren!
Doch da dieses Verständnis gestört ist, gibt es in vielen Ehen Probleme, die uns
Menschen so sehr beschäftigen, daß wir keine Zeit und Kraft mehr haben, uns auf
das Eigentliche, nämlich auf den Auftrag Gottes zu konzentrieren. Daher auch die
Empfehlung von Paulus:
Ich sage aber den Unverheirateten und Witwen: es ist gut für sie, wenn sie
bleiben wie ich. (1. Kor. 7,8)
Paulus wünscht sich hier nicht, daß jeder wie er unverheiratet bleibe. Sondern er
wünscht sich, daß jedermann fähig wäre, so viel Selbstbeherrschung wie er zu
haben, und fähig wäre sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit dem Werk des Herrn zu
widmen. Da es aber zu dieser Zeit in dieser Gemeinde wohl doch einige
Problemen in den Ehen gab, die die Christen von ihrem Auftrag abhielten, wollte
Paulus sie mit seinen Ratschlägen schonen.
Wenn du aber doch heiratest, so sündigst du nicht; wenn die Jungfrau heiratet,
so sündigt sie nicht; aber solche werden Bedrängnis für das Fleisch haben; ich
aber schone euch. (1. Kor. 7,28)
In einer anderen Übersetzung wird diese Aussage noch deutlicher:
Wenn du aber heiratest, sündigst du nicht;.... Es ist nur daß die, die heiraten,
auch die üblichen Probleme des Ehelebens haben, und ich würde sie euch lieber
ersparen.
Jedoch war vor dem Sündenfall eine übernatürliche Salbung gegenwärtig, die die
Unterschiedlichkeit von Mann und Frau überwand. Es gab eine Einheit des
Herzens! Diese Einheit kann nur durch die Liebe Gottes, durch Jesus wieder
hergestellt werden!
Satan kann es sich nicht leisten, daß der Zustand des Garten Edens
wiederhergestellt wird, so daß Mann und Frau wieder zusammenstehen. Denn das
würde Ordnung in die Familien und Gemeinden bringen. Dadurch würde Gottes
Ebenbild wieder im Ganzen repräsentiert werden, und die Gemeinden wäre wieder
erfolgreich.
In der Gemeinsamkeit von Mann und Frau fällt dem Mann die Aufgabe des
Führenden und Leitenden zu. Der Mann ist das Haupt der Frau, die aus ihm und
um seiner Aufgaben willen als seine Gehilfin und Mitarbeiterin geschaffen ist.
Der Mann hat nämlich darum nicht nötig, das Haupt zu verhüllen, weil er Gottes Bild und Ehre ist;
das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann kommt nicht vom Weibe, sondern das Weib
vom Mann; auch wurde der Mann nicht um des Weibes willen erschaffen, sondern das Weib um
des Mannes willen. (1. Kor. 11 7-9)
Der Mann ist Gottes „eikon“ (Bild / Abbild) und „doxa“ (Ehre, Herrlichkeit, Glanz).
Die Frau des Mannes „doxa“.
Hier geht es also um eine Ordnung, die Herrlichkeit zum Ziel hat!
Diese mit der Schöpfung gegebene Ordnung gilt nicht nur für die Ehe, in welcher
der Mann damit eine besondere Verantwortung hat.
Der Sündenfall:
Und der Ewige, Gott, gebot dem Menschen und sprach:„ Von allen Bäumen des Gartens darfst
du essen; aber vom Baum des Wissens um Gut und Böse, von dem sollst du nicht essen, denn
an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben.„ (1. Mose 2 16+17)
Die Versuchung der Frau beginnt damit, dass ihr ein Wissen angeboten wird, das
Macht und Selbständigkeit verleihen soll.
... Gott weiß, dass am Tag, da ihr davon esst, euch die Augen aufgehen, und ihr werdet wie
Gottwesen, wissend um Gut und Böse. (1. Mose 3 5)
Dadurch lässt sich die Frau verführen. Ihr Mann aber, der mit oder neben ihr ist,
folgt ihren missleiteten Wünschen, ohne dies vor dem Gebot Gottes in eigener
Entscheidung zu prüfen, wodurch er sich selbst und auch sie vor dem
Ungehorsam hätte bewahren können.
Und zum Menschen sprach er:„ Weil du auf deines Weibes Stimme gehört und von dem Baum
gegessen hast, von dem ich dir geboten: Iß nicht davon, ist verflucht der Boden um deinetwillen;
(1. Mose 3 17)
Bei Adam liegt die größere Verantwortung. Daher spricht Paulus von der Sünde
und Übertretung Adams (Röm. 5 12-21) . Nur wo es um die Stellung der Frau geht,
weist der Apostel darauf hin, dass sie zuerst verführt wurde. (1. Tim. 2 14)
Paulus lehrt hier, dass Adam sündigt, indem er Gottes Gebot nicht gehorcht, und
dass Adam die Hauptverantwortung für den Sündenfall trägt.
Dennoch ist es die Frau, die verführt wird, die nach mehr Wissen, Macht und
Selbständigkeit verlangt.
Die Folgen des Ungehorsams für die Frau:
Die unmittelbare Gottesgemeinschaft ist zerstört.
Die ureigenste Aufgabe der Geburt und Mutterschaft, die die Frau am totalsten in
Anspruch
nimmt, wird von nun an mit Mühsal und Schmerzen verbunden.
Auch weiterhin wird die Frau verlangen nach ihrem Mann haben, doch dieser wird
über sie
herrschen. An die Stelle einer von der Liebe getragenen Unterordnung
der Frau tritt die Herrschaft des Mannes, der sie unterworfen ist.
Zum Weib sprach er:„ Viel weite ich dein Schmerz und dein Schwangern: In Schmerz gebärst du
Kinder. Zu deinem Gatten kehrt dein Hunger, und er wird dich beherrschen.„ (1. Mose 3 16)
Dabei bleibt aber wesentlich, dass wir es hier nicht mit einem neuen Gebot Gottes
zu tun haben, sondern mit einer Feststellung der tatsächlichen Folge der Sünde.
Die Frau im AT:
In der Gesellschaftsordnung ist der Mann in der Familie, im öffentlichen Leben und
beim Gottesdienst der Verantwortliche, Bestimmende und Entscheidende. Auch
die Ehe ist ganz auf ihn ausgerichtet, wobei das Gesetz sogar mit „seines Herzens
Härtigkeit„ rechnet. Und trotz aller durch die Sünde bedingten Härten und
Verzerrungen zeugt eine Fülle von Aussagen und Beispielen, dass die israelische
Frau geliebt und geachtet ein ihrem Wesen entsprechendes, erfülltes Leben
führen konnte.
Ein wackeres Weib ist ihres Mannes Krone...(Spr. 12 4)
Daneben steht ebenso unmissverständlich
närrischen, zänkischen und zuchtlosen Frau.
die berechtigte Warnung vor der
Gut ist’s, im Land der Wüste weilen, statt zänkisch Weib und Krankheit. (Spr. 21 19)
In ihrer Aufgabe als Mutter und Hausfrau kann sie selbstständig arbeiten und
planen. In ihrer Hand liegt die erste Erziehung der Kinder; ihr Gebot steht
gleichwertig dem des Vaters. Selbst die Könige bewahren die Lehre ihrer Mutter.
Die Weisheit und Mahnung zur Mäßigung einer Frau wird hoch geschätzt und
gerne benutzt.
Da sprach David zu Abigail:„ Gepriesen sei der Ewige, der Gott Israels, der dich mir an diesem Tag
entgegengeschickt hat! Und gesegnet deine Klugheit und gesegnet du, die du mich heute
abgehalten, in Blutschuld zu kommen... (1. Sam. 25 32-34)
Die israelischen Frauen sind nicht zum regelmäßigen Erscheinen im Heiligtum
verpflichtet. Jedoch bringen sie die ihnen vorgeschriebenen Opfer selber vor den
Eingang der Stiftshütte. Sie nehmen an den Festen und der Opfermahlzeit Teil; die
weiblichen Familienangehörigen der Priester essen sogar mit vom Heiligen.
Die Frauen dienen am Eingang der Stiftshütte, loben den Herrn mit Gesang und
beten im Heiligtum. Frauen haben auch an den besonderen Offenbarungen Gottes
teil.
Rebekka sieht das zukünftige Schicksal ihrer Kinder;
Der Frau Manoahs kündigt Gott die Geburt Simsons an;
Maria erfährt vor Joseph, dass sie Mutter des Heilands werden soll.
Es gibt auch Prophetinnen so wie Mirjam, die Schwester von Moses und Aaron. Als
sie jedoch versucht sich Moses gleichzustellen straft sie der Herr mit Aussatz.
Die verheiratete Prophetin Debora ist gleichzeitig Richterin, und die letzte Prophetin
von der wir im alten Testament hören ist Hanna.
Und es war eine Prophetin, Hanna, vom Stamme Asser, die war hochbetagt,...
(Luk. 2 36)
Heidnische Einflüsse auf die Stellung der Frau:
Durch das Eindringen des Götzendienstes in Israel gingen auch zerstörende
Einflüsse auf die Geschlechter aus. Die Sexualbetontheit der kanaanitischen
Fruchtbarkeitskulte, die Vergöttlichung des Geschlechtlichen durch die Verehrung
weiblicher Gottheiten und die kultische Prostitution durchbrachen alle Grenzen und
Ordnungen und pervertierten das Gefühl und sittliche Empfinden der Menschen.
Und von einem Samen sollst du nicht hergeben, ihn zum Molech zu übertragen, und sollst den
Namen deines Gottes nicht entweihen; ich bin der Ewige. Und einem Mann sollst du nicht
beiliegen wie man einem Weib beiliegt; Greuel ist dies. Und mit keinem Tier sollst du Beilager
halten, dich an ihm zu verunreinigen, und ein Weib soll nicht vor einem Tier stehen zur
Begattung; eine Schandtat ist dies. (3. Mose 18 21-23)
Auf diesem Hintergrund ist auch die Vorschrift im Gesetz zu sehen, die verbietet,
die Kleidung des anderen Geschlechts anzulegen. (5. Mose 28 5)
Es ist bezeichnend, das die Verschwägerung mit dem Königsgeschlecht des
Nordreiches Juda außer zum Einbruch des Baaldienstes auch zur Herrschaft der
einzigen Königin, Athalijas, der Tochter von Ahab und Isebel, führte. ( 1. Kö. 11 1-3)
Von eigentlichen Priesterinnen hören wir in Verbindung mit dem Götzendienst in
Israel nichts, wohl aber von Zauberinnen, Totenbeschwörerinnen, und falschen
Prophetinnen, die durch ihre dämonischen und magischen Praktiken Macht über
das Volk gewannen.
Ein ähnlicher Machtgewinn der Frau auf religiösem und politischem Gebiet bei
gleichzeitiger Abwertung der Ehe begegnen wir erneut in der hellenistischen Zeit.
Einerseits haben wir es hier wieder mit Fruchtbarkeits- und Mysterienkulten zu tun.
Hinzu kam eine Tendenz des griechischen Denkens, die wesensgemäße
Bestimmungen und Aufgaben der Frau zu ignorieren und sie nur noch individuell
nach dem Wissen und der Bildung einzuschätzen, die sie sich hatte erwerben
können. Damit war ihr der Weg ins öffentliche Leben im Sinn einer
Frauenemanzipation geöffnet.
Aus denselben Voraussetzungen aber erwuchs gleichzeitig eine Verachtung der
„ungebildeten„ Ehefrau und der ehelichen Liebe. Geschlechtlich war zudem alles
erlaubt und wurde auch philosophisch gerechtfertigt.
Häufige und wiederholte Scheidungen waren allgemein üblich!
Jesus und die Frau:
Mitten in dieser Welt zwiespältiger und verkehrter Ansichten sieht Jesus die Frau
und die Ehe wieder als Schöpfung und Ordnung Gottes. So wie Gott beide gewollt
hat.
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen
am Anfang als Mann und Weib erschuf und sprach:„ Darum wird ein Mensch Vater und Mutter
verlassen und seinem Weib anhangen; und die zwei werden ein Fleisch sein. (Mat. 19 4-6)
Jesus verpflichtet den Mann zur Treue seiner einen Frau gegenüber und deckt
seine Sünde an der Frau des anderen schon im begehrlichen Blick und Wunsch
rückhaltlos auf.
Ich sage euch aber: Wer seine Frau entläßt, es sei denn wegen Unzucht, und eine andere
heiratet, er bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe. (Vers 9)
„Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat in seinem Herzen schon
Ehebruch mit ihr begangen. (Mat. 5 28)
Jesus stellt die wahrhaftige Ordnung wieder her!
Er begegnet der Frau frei, unvoreingenommen und ohne Andeutung von
Herablassung. Er zeigt in seiner Lehre und seinem Leben, dass vor Gott Mann und
Frau gleichwertig sind. Jedoch steht es nicht in seinem Sinne die irdische Ordnung
der Ehe aufzulösen!
Gott wollte in der Schöpfung die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in einer
Ordnung, die beiden auf Grund ihrer verschiedenen Aufgaben und Gaben eine
unterschiedliche, aber ihrem Wesen entsprechende Verantwortung und Stellung
zuweisen. Diese wurde jedoch durch die Sünde verdunkelt, verzerrt, vielfach auf
den Kopf gestellt und pervertiert.
Jesus möchte, dass die Rolle von Mann und Frau wieder so verteilt wird, wie sie
von Anfang an gedacht war:
Der Mann als der Leitende, Bestimmende und als Haupt der Familie; die Frau als
Hilfe, Gehilfin und Mitarbeiterin.
Die Frauen sollen sich ihren Männern unterwerfen, wie sie sich dem Herrn
unterwerfen. Was die Männer betrifft, so liebt eure Frauen. Für die Männer heißt
das ihre Frauen so zu lieben, wie der Messias die Gemeinde geliebt hat. Wenn der
Mann seine Frau zuerst und ohne Bedingungen liebt, so wie Jesus uns zuerst
geliebt hat, dann dürfte es für eine Frau nichts Negatives sein, sich ihrem Manne
unterzuordnen. Egal, ob in der Ehe oder im Gemeindeleben. Für die Frau ist dies
ein Schutz vor ihrer schon im Garten Eden bewiesenen Schwäche; die Neigung
sich täuschen zu lassen.
Jedoch ist nicht jeder Mann das Haupt jeder Frau! Für die verheiratete Frau ist ihr
Haupt ihr Ehemann, und beide sollten unter der Autorität der Gemeinde sein.
Eine nichtverheiratete Frau sollte eine geistliche Autorität über sich haben! (Mann
oder Frau)
Das Wort Haupt, im Griechischen „kephale“ , bedeutet im übertragenen Sinne
„Hauptquelle“ oder „Quelle des Lebens“. Nicht enthalten sind dagegen
„Beherrschung“ oder „Herrschaft“. Die Aufgabe eines Hauptes ist es nicht, zu
beherrschen, sondern zu beschützen, ernähren, freisetzen,... So wie Jesus e s
getan hat. Ein Ehemann kann Hauptquelle des Lebens und Ermutigter sein, oder
seine Frau so einschränken, daß sie ihr volles Entwicklungspotential nicht
entfalten kann. Eigentlich sollten sich die Frauen durch die Leiterschaft des
Mannes in der Ehe und der Gemeinde geschützt und freigesetzt fühlen!
Die verheerende Sünde ist nicht die Frauenbewegung, sondern vielmehr der
Mangel an geistlicher Leiterschaft der Männer zu Hause und in der Gemeinde. Das
Hauptproblem ist nicht das aufkommende Interesse der Frauen am geistlichen
Dienst, sondern die geistliche Ziellosigkeit und mangelnde Bereitschaft unter
Männern!
Die Frauen sollten nicht dienen, weil sie Frauen sind, sondern weil sie
Nachfolgerinnen Jesu sind. Die Unterordnung soll aus der Überzeugung des
Glaubens erfolgen, aus der klaren Erkenntnis, daß ohne die Unterordnung von
keinem (das betrifft Mann wie Frau) vollen Gehorsam gegenüber Christus die
Rede sein kann.
Die göttliche Ordnung unterscheidet sich im Punkt der Unterordnung von jeder
anderen. Wo Untergeordnete immer als Gegenpol Übergeordnete haben, sollte
hier eine von der Demut geprägten Bereitschaft zum Dienst vorhanden sein. Dies
gilt übrigens auch für die Ältesten.
Denn Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 1. Petrus 5,5
Ganz wichtig ist, daß es in erster Linie nicht die Pflicht der Frau ist, sich
unterzuordnen, sondern sich lieben zu lassen !
Natürlich wird diese ganze Sache auch oft mißbraucht, und es kommt oft zu
Verzerrungen. Vor allem dann, wenn man den Buchstaben der Bibel für sich in
Anspruch nimmt, aber nicht mehr ihren Geist hat.
Ein anderes Problem ist die Autorität. Denn autoritäres Verhalten ist etwas
grundsätzlich anderes als wirkliche Autorität! Natürlich brauchen ein Mann, ein
Gemeindeältester oder Eltern diese Autorität, jedoch dürfen sie dadurch nicht der
Herrschsucht verfallen. Leider ist die geistliche Autorität in der Gemeinde Jesu s o
selten geworden, und muß um eine gewisse Ordnung aufrechtzuerhalten als „Kraft
des Amtes“ tätig werden. Das ist aber ein deutliches Kennzeichen einer bereits
eingetretenen geislichen Abwärtsentwicklung.
Soweit sich die Emanzipationsbewegung gegen alle Entwürdigung der Frau richtet,
ist das durchaus berechtigt. Jedoch nicht, wo sie sich gegen göttliche Ordnungen
stellt! Die Ehe soll z.B. ein Abbild des Verhältnisses Christi zu seiner Gemeinde
sein.
Die Schrift kennt weder Herrschaft des Mannes über die Frau, noch deren
Entlassung aus ihrer schöpfungsgemäßen Bestimmung des „Dienens“. Nur eine
Nachfolgerin Jesu wird der Aufgabe des Dienens gerecht werden können.
Bedingungslose Unterordnung unter ein Haupt oder eine Führerschaft ist das
Geheimnis der Welterlösung. Und es ist die Aufgabe der Gemeinde, dieses
Geheimnis zur Darstellung zu bringen. Es ist kein Wunder, daß Satan mit aller
Macht versucht, dieses Prinzip der Unterordnung in Mißkredit zu bringen. Er
versucht den Gehorsam als etwas Erniedrigendes hinzustellen. Und wahrlich hat
er damit auch schon großen Erfolg, die göttliche Ordnung zu verändern und sogar
ins Gegenteil zu verkehren.
Das Motiv der gegenseitigen Unterordnung sollte immer die Ehrfurcht vor unserem
Gott, Jesus, sein.
Wenn wir uns die anfänglichen, natürlichen Gaben und Aufgaben von Mann und
Frau anschauen, und wir auf Gott tatsächlich vertrauen und ihn als unseren
Schöpfer anerkennen, müssten wir diese Aufgabenverteilung
als einen
Unterschied der die Frau nicht herabsetzt, akzeptieren! Würden die Frauen ihren
von Gott gegebenen Aufgaben und Gaben wieder von ganzem Herzen
nachkommen, würden viele Männer im Reich Gottes viel effektiver sein. Der Leib
Jesu müsste auch in dieser Hinsicht ein Unterschied zu der Welt sein! Noch
immer lassen wir uns von der Welt und ihrer Überzeugung der Emanzipation
beeinflussen. Warum kann es für uns nicht mehr normal sein, Ehefrau und Mutter
zu sein? Würden wir verstehen was diese Aufgaben der Frau tatsächlich bedeuten
und beinhalten, würden wir die Sache ganz anders sehen!
Die Frau vor Gott:
... da ist weder Mann noch Weib; denn ihr seid alle einer in Jesus Christus. (Gal. 3 28)
In der ntl. Gemeinde ist die Frau vor Gott dem Mann völlig gleichwertig. Frauen
beten und weissagen im Gottesdienst, nichts lässt darauf schließen, dass sie wie
im Synagogengottesdienst nur Zuhörer von außen gewesen wären.
Einem jeglichen aber wird die Offenbarung des Geistes zum allgemeinen Nutzen verliehen. (1 Kor.
12 7)
z.B. Phoebe:
Ich empfehle euch unsere Schwester Phoebe, Schamasch der Gemeinde in Kenchreä, ...; denn
sie war vielen Menschen eine große Hilfe - einschließlich meiner selbst. (Römer 16.1)
Ein Schamasch (hebräisch) ist jemand, der die alltäglichen praktischen Aufgaben
in der Synagoge erfüllt.
Im Griechischen steht dort das Wort „diakonos“ von „diakoneo“, was „jemandem
etwas besorgen“ bedeutet, und als Diener oder Arbeiter verstanden wird.
Es gibt aber auch gute Gründe zur Annahme, daß es sich um ein Amt handelte
(Terminus technicus), dessen
Inhaber die Pflicht hatte, praktische
Angelegenheiten der Gemeinde zu ordnen. Der deutsche Terminus für dieses Amt
ist „Diakon“.
z.B. Junia:
Grüße an Andronikus und Junia, ..., die mit mir im Gefängnis waren. Sie sind unter den
Gesandten wohl bekannt,... (Römer 16,7)
Junia war wahrscheinlich Andronikus Ehefrau. Genauso wird das Ehepaar Priszilla
und Aquila erwähnt.
Zu überlegen wäre, ob eine Zusammenarbeit von Ehepaaren als „apostolisches
Team“ nicht wiederhergestellt werden muß!? Auf jeden Fall gab es im NT
zumindest diese zwei Fälle, wo auch Frauen im Zusammenhang mit Aposteln
genannt werden.
Ganz klar ist jedoch, daß Frauen von natürlicher Seite keine Leiter sind. Und
trotzdem gibt es wie immer Ausnahmen, denn manchmal sucht der hl. Geist
diejenigen aus, die vielleicht weniger begabt, dafür aber williger sind! Denn letzen
Endes ist es so oder so die Salbung Gottes, die in und durch uns arbeitet und
seinen Plan gelingen läßt.
Jedoch nicht zu vergessen ist, daß auch die alltägliche, häusliche Aufgabe der
Frau wieder in ein neues Licht rückt: Kindererziehung, Bewirtung von Gästen, die
tägliche Hausarbeit sind ihre guten Werke, zu denen sie in Christus geschaffen ist.
Als Witwe werde nur eine solche in die Liste eingetragen,...,welche eines Mannes Frau war und
ein Zeugnis guter Werke hat; wenn sie Kinder aufgezogen, Gastfreundschaft geübt, der Heiligen
Füße gewaschen, Bedrängten ausgeholfen hat, jedem guten Werk nachgekommen ist. (1. Tim. 5
10)
Die Witwen müssen bestimmte Qualifikationen aufweisen, um für Unterstützung in
Frage zu kommen.
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu
guten Werken, welche Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
(Eph. 2 10)
Wenn wir diese guten Werke nicht tun, beweist das, dass wir nicht glauben. Es gibt
keinen Glauben ohne Werke, zu denen der Glaube ja hinführen muß; „Glaube ohne
Werke ist tot„ (Jk. 2 14-26) ; Vertrauen, das nicht zu guten Werken führt, kann nicht
retten und ist keine Möglichkeit, der Gnade Gottes teilhaftig zu werden.
Kein Werk ist ein gutes Werk in dem Sinn, dass es den besser macht, der es tut.
Ein gutes Werk ist ein Werk, das aus dem Glauben an Gott kommt und das
Vertrauen in Jesus miteinschließt.
Obgleich das NT die Frau also vor Gott als dem Mann völlig gleichwertig sieht,
verbindet es damit doch in keiner Weise die Vorstellung einer säkularen
(weltlichen) Gleichberechtigung. Im praktischen Leben gilt überall die
Unterordnung der Frau, jedenfalls der Ehefrau, unter den Ehemann. Nirgends
erscheint sie in einer Stellung, die Leitung oder Aufsicht über Männer einschließt.
Der Versuch, dieses Verhältnis als zeitbedingt hinzustellen liegt nahe, lässt sich
jedoch angesichts der Begründung, die das NT dafür gibt, nicht durchführen.
Ich will aber, dass ihr wisst, das Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, der Mann aber des
Weibes Haupt, Gott aber Christi Haupt. (1. Kor. 11, 3)
Die Frauen sollen sich ihren Männern unterwerfen, wie sie sich dem Herrn unterwerfen; denn der
Mann ist das Haupt der Frau, so wie der Messias, als das Haupt der messianischen Gemeinschaft
, selbst der ist, der den Leib bewahrt. Was die Männer betrifft, so liebt eure Frauen, so wie der
Messias die messianische Gemeinschaft geliebt, ja, sich für sie hingegeben hat (Eph. 5, 22-25)
Sogar in der messianischen Gemeinschaft bleiben offenbar bestimmte
Unterschiede zwischen den Rollen von Mann und Frau bestehen, die schlicht mit
Leitung, Vollmacht und Unterwerfung zu tun haben. Jesus hat kein Problem damit
und fühlt sich auch nicht erniedrigt dadurch, dass Gott sein Haupt ist. Genauso
wenig erwarten wir von einem Mann das er sich darüber ärgert, wenn es heißt,
dass das Haupt eines jeden Mannes der Messias ist.
Als Haupt hat der Mann die Verantwortung, den ersten Schritt zu machen, ein
geordnetes Eheleben herbeizuführen. Dafür muß er auch als erster lieben, ohne
Bedingungen und ohne darauf zu beharren, dass seine Frau sich zuerst unterwirft.
Paulus legt hier einen hohen Maßstab, indem er die Männer auffordert ihre Frauen
so zu lieben, wie Jesus seine Gemeinde geliebt hat. Den Frauen fällt es leichter
ihrer Liebe Ausdruck zu geben, jedoch um so schwerer, die Autorität ihrer Männer
zu akzeptieren. Der feministische Widerstand gegen die Unterwerfung der Ehefrau
beruht auf der Voraussetzung, dass der Mann dem Gebot, seine Frau zu lieben,
wie Jesus die Gemeinde geliebt hat, nicht gehorcht. Denn diese Liebe würde die
Achtung und Fürsorge der Frau voll mit einschließen und der Frau die
Unterordnung leicht machen. In einer Ehe, wo beide Partner auf Jesus schauen,
dürfte es dann kein Problem für die Frau darstellen, ihrem Mann „untertan“ zu sein.
Denn die Antwort auf solch eine Liebe wäre Achtung und Ehrfurcht vor dem Mann.
Möge jeder seine Frau lieben, wie er sich selbst liebt, und zusehen, dass die Frau ihren Mann
achtet. (Eph. 5, 33)
Inneres Wesen und äußeres Auftreten:
Ähnlich müssen auch die Frauen eine guten Charakter haben, dürfen nicht Klatschweiber sein,
sondern sollen in allem maßvoll und treu sein. (1. Tim. 3, 11)
Ebenso fordere die älteren Frauen auf, sich zu benehmen, wie es Leute, die ein heiliges Leben
führen, tun sollen. Sie sollen keine Verleumderinnen
sein oder Sklavinnen übermäßigem
Trinkens. Sie sollen lehren, was gut ist, und auf diese Weise den jüngeren Frauen beibringen, ihre
Männer und Kinder zu lieben, selbstbeherrscht und rein zu sein, ihren Haushalt gut zu versorgen
und sich ihren Männern zu unterwerfen. So wird die Botschaft Gottes nicht in Misskredit gebracht
werden. (Tit. 2, 3-5)
Ebenso unterwerft auch ihr Frauen euch euren Ehemännern; damit sie, selbst wenn manche von
ihnen das Wort nicht glauben, durch euer Verhalten, ohne dass ihr etwas sagt, gewonnen
werden, wenn sie euer respektvolles und reines Benehmen sehen. Eure Schönheit besteht nicht
in Äußerlichkeiten wie prächtigen Frisuren, Goldschmuck oder dem, was ihr tragt; sondern vielmehr
im inneren Wesen eures Herzens, in der unvergänglichen Eigenschaft eines sanftmütigen und
ruhigen Geistes. In Gottes Augen ist das von großem Wert. (1. Petr. 3, 1-6)
Liebe zu Mann und Kindern, ein häusliches, gütiges, treues und zuchtvolles Leben
in Reinheit und Gottesfurcht, in stiller Unterordnung, dabei aber unbeirrt a m
rechten Tun festhaltend. Dieser verborgene Mensch des Herzens mit sanftem und
stillem Geist, in Zurückhaltung, Zucht und guten Werken bestimmt auch das
äußere Auftreten der Frau. Sie ist schön durch ihr inneres Wesen und ihre Haltung.
Äußerlicher Aufwand in Frisur, Schmuck und Kleidung können das nicht ersetzen.
Geschwätziges, unbedachtes Reden und Nachreden steht der Frau nicht an.
Der Dienst der Frau in der Gemeinde:
Das von Gott geordnete Verhältnis von Mann und Frau spiegelt sich auch in der
Dienst und Aufgabenverteilung in der Gemeinde wieder.
Das Amt des Lehrers in der Gemeinde einzunehmen gestattet Paulus der Frau
nicht.
Einer Frau aber gestatte ich das Lehren nicht, auch nicht dass sie über den Mann herrsche,
sondern sie soll sich ruhig verhalten. Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. Und Adam
wurde nicht verführt, das Weib aber wurde verführt und geriet in Übertretung; sie soll aber gerettet
werden durch Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung
samt der Zucht. (1. Tim. 2 12-15)
(1. Kor. 14 34-37)
Das Wort lehren (Manthaneto) bedeutet nicht lernen im Sinne von Wissen
erwerben, sondern ist mit „mathetes“, Jünger, verwandt. Wer andere zu Jünger
macht, hat die Verantwortung für ihr geistliches Leben und Wachstum; Frauen
sollen diese Verantwortung nicht für die Männer haben. Dennoch soll Timotheus
eine Frau ... in Frieden (griechisch hesyuchia, „Stille Ruhe„) lernen (zum Jünger
gemacht werden) lassen, ohne sie dabei zu stören. Hier geht es nicht darum, dass
die Frau still zuhören soll, sondern dass sie „in Ruhe„ lernt. Frauen dürfen zwar
lernen wie die Männer, aber Paulus gestattet einer Frau nicht, einen Mann zu
lehren (zum Jünger zu machen) oder die Vollmacht eines Menschen, der Jünger
gewinnt, über ihn zu haben. In einer gut geführten Gemeinde (dafür gibt e s
bestimmte Kriterien) darf den Frauen durchaus Vollmacht und Verantwortung
übertragen werden. Auch, dass sie Frauen zu Jüngerinnen machen, und Männer
lehren. Siehe z.B. Lydia, die Geschäftsfrau; Phoebe, die eine führende Position
hatte.
Als Grund dafür, dass Frauen nicht Männer zu Jünger machen dürfen, werden
Adams chronologische Priorität und Evas Neigung, sich täuschen zu lassen,
angeführt.
Paulus sieht einen Unterschied in der Rolle, die Mann und Frau im Heilsplan
Gottes haben. Der Glaube kann diesen Unterschied akzeptieren als Unterschied,
der die Frau nicht herabsetzt. Auch die Selbstverwirklichung der Frau ist i m
Rahmen des Glaubens nicht eingeschränkt.
Wie wir jedoch schon gemerkt haben, gibt es trotzdem Ausnahmen in der Bibel,
wo Frauen auch Männer lehren. Gerade für diese Stelle (1.Tim. 2,12) gibt es s o
viele verschiedene Auslegungen . z.B. die „Ultra - Traditionelle“, die meinen, daß
Frauen keine erwachsenen Männer in der Gemeinde lehren oder leitende
Verantwortung übernehmen sollen.
Die „Gleichmacher“, welche die Auffassung vertreten, daß weder Mann noch Frau
ist, im Hinblick auf die Stellung in der Gemeinde und Zuhause.
Beides Extreme!
Wir müssen einfach akzeptieren, daß es erstens eine bestimmte Ordnung gibt,
aber eben auch „Ausnahmefälle“.
Man findet in der Bibel immer wieder Fälle, wo Männer und Frauen gemäß ihrer
Salbung und geistlichen Gaben und nicht aufgrund ihres Geschlechts eingesetzt
wurden.
Mann und Frau können ihre gottgewollte Bestimmung nur in göttlich
vorgezeichnetem Rahmen finden. Das setzt jedoch voraus, daß der Mann wirklich
Mann und die Frau wirklich Frau ist. Leider müssen wir beobachten, daß die
Frauen immer mehr vermännlichen und umgekehrt. Hält man die Frau in anderen
Kontinenten als minderwertig, so ist sie bei uns anscheinend nur dann vollwertig,
wenn sie es dem Mann möglichst gleichtut. Doch dadurch verliert sie ihr
Eigentliches, ihre Weiblichkeit! Woher nehmen wir uns das Recht, Gottes Ordnung
als nicht gut zu empfinden?
Wo der Feminismus , die Beherrschung des weiblichen Elementes, in
irgendwelche Arbeiten, Anstalten oder Gemeinschaften vordringt, tritt stets eine
Erweichung ein.
Eine Hauptursache des Feminismus ist die Nichterfüllung der Pflicht des Mannes,
seiner Frau nicht nur das täglich, leibliche, sondern auch das geistige Brot zu
liefern.
Die christlichen Frauen waren früher als „rechte Frauen“ und „zärtliche Mütter“,
unter denen heldenhafte Märtyrerinnen waren, bekannt.
Im Alltag sollen die alten Frauen Lehrerinnen der Jüngeren sein.
Ebenso fordere die Älteren Frauen auf, sich zu benehmen, wie es Leute, die ein heiliges Leben
führen, tun sollen. ... Sie sollen lehren, was gut ist, und auf diese Weise den jüngeren Frauen
beibringen, ihre Männer und Kinder zu lieben, selbstbeherrscht und rein zu sein, ihren Haushalt
gut zu versorgen und sich ihren Männern zu unterwerfen. Tit. 2,3-5
Die Frauen sollen ihren Kinder, Enkeln und sonst innerhalb der Familie durch Rat,
Tat und Vorbild „gute Lehrerinnen“ sein.
Und Adam wurde nicht verführt, das Weib aber wurde verführt und geriet in Übertretung; sie soll
aber gerettet werden durch Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in
der Heiligung samt der Zucht. (1. Tim. 2 12-15)
Eine mögliche Bedeutung von Tim. 2,15 ist, dass der Frau ein Großteil der
emotionalen Schmerzen der Mutterschaft (Die Schmerzen des Aufziehens) erspart
bleiben. Und zwar durch ihr Vertrauen und ihre Liebe zu Gott und indem sie ein
heiliges Leben führt.
Eine andere Möglichkeit ist, dass Gottes Heilsplan für die Frau , die Mutterschaft
ist. Eine Frau, die sich dieser Aufgabe stellt, lebt im Einklang mit dem Plan Gottes.
Auf keinen Fall aber lehrt der Vers eine Art „alternativer Heilsplan„ für die Frauen,
der es unnötig mache, dass sie Jesus vertrauen.
Bei aller Wertgleichheit vor Gott soll die Verschiedenartigkeit in natürlicher und
sozialer Beziehung gewahrt bleiben. Mann und Frau haben die gleiche
menschliche Würde, aber eine unterschiedliche irdische Bestimmung, weil sie
ihren Gaben wie Anlagen nach einander ergänzen und nur zusammen ein Ganzes
bilden.
Und zudem sind Unterschiede innerhalb der Schöpfung ein göttlicher
Hauptgrundsatz.
... ein jeglicher nach seiner Art... 1. Mose 1,11
Kraft und Bedeutung der Ordnung:
Was das NT über das Verhältnis über Mann und Frau sagt, ist weder Programm
noch Vorbild einer mustergültigen Gesellschaftsform. Es ist auch kein Gesetz
starrer Vorschriften, die man erfüllen müßte. Statt dessen haben wir eine lebendig
gelebte Ordnung! Deshalb gelingt es auch nur Gläubigen, sich dieser Ordnung
einzuordnen. Denn die Verwirklichung dieser göttlichen Rangordnung kann nur
durch Unterordnung eines jeden Gläubigen an seinem Platz geschehen. Und wie
schon gesagt, darf diese Rangordnung niemals ohne die Gleichwertigkeit von
Mann und Frau gesehen werden! Denn ob ein Vogel oder ein Fisch in die Luft oder
ins Wasser gehören, ist nicht eine Frage nach dem Wert dieser Tiere, sondern
nach dem Element, für das sie geboren sind. So geht es bei diesen
Unterordnungen allein um die Frage nach dem uns von Gott zugedachten Platz.
Diese durch die Schöpfung gegebene Ordnung wird durch Jesus nicht beseitigt,
sondern geheiligt!
Letzten Endes sollten wir uns nicht an irgendwelchen Bibelstellen aufhängen, von
denen man manchmal den Eindruck gewinnen könnte, daß irgendwie keiner
genau weiß, wie sie nun tatsächlich gemeint sind. Denn eigentlich ist das nicht der
Punkt! Wenn wir dahin zurückkommen, wie Gott uns als Mann und Frau mit all
unseren verschiedenen Gaben geschaffen hart, erledigt sich alles andere doch
von alleine. Denn auch unsere Vorbilder aus dem NT gehören zu der gefallenen
Menschheit und haben ihre Fehler und Schwächen gehabt. Stecken wir unser Ziel
lieber so hoch, wie es von Gott gedacht war, nämlich Gottes Ebenbild
widerzuspiegeln. Orientieren wir uns doch einfach darauf, wie Gott uns als Mann
und Frau geschaffen hat, und vertrauen ihm ganz! Wir sollten endlich akzeptieren,
das Mann und Frau unterschiedliche Aufgaben zugedacht sind, und keines besser
als das andere ist. Wenn wir uns endlich gegenseitig mit unseren Gaben dienen
und nicht beherrschen, kann Gottes Plan in Erfüllung gehen!
Quellen:
- Lexikon zur Bibel von Fritz Rienecker
- Elberfelder Studienbibel
- Interlinearübersetzung Griechisch - Deutsch
- Das jüdische alte und neue Testament von David Stern
- Kommentar von David Stern
- Die emanzipierte Frau als Frage an den Mann von Gerhard Salomon
- Frauen - Gottes Auserwählte von Cindy Jacobs