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GREVENER ANZEIGER
Donnerstag, 21. April 2016
NR. 93 RGV04
Freie Ferienwahl
Kinderland ganzjährig geöffnet: Eltern müssen Urlaubstage für sich festlegen
GREVEN. Familienurlaubsplanung mit Kindern im Kindergarten und Grundschulalter? „Eine Herausforderung“, heißt es in einer Mitteilung des Kindergartens
Kinderland. „Familien sind
oft Weltmeister in der Disziplin der Kinderbetreuungsjonglage.“ Zwar gebe es in
den Sommerferien drei Wochen lang Angebote der Offenen Ganztagsschulen. Viele Tageseinrichtungen für
Kinder seien in den Ferien
allerdings eine gewisse Zeit
geschlossen. „Nicht so im
Kinderland Greven. Keine
Schließungstage – oder anders formuliert: Kindergartenplatz mit freier Ferienwahl“, heißt es in der Mitteilung. „Wir machen genau
das, was jedes Unternehmen
tun würde und stellen uns
auf den Markt ein.“ Oft
arbeiteten beide Elternteile,
und Großeltern stünden nur
bedingt zur Verfügung
Um das ganzjährige Angebot zu gewährleisten, bedarf
es allerdings einer gewissen
Organisation – schließlich
braucht auch Kindergartenpersonal mal Urlaub. „Zu Beginn eines Kindergartenjahres wird eine detaillierte Eltern-Abfrage gemacht. Zwei
Seiten mit Kästchen zum
Ankreuzen.
Überschrift:
Wann brauchen Sie eine Betreuung? Alle vakanten Tage
Bewährung für
Hehlerei und Betrug
Schmuck bei Grevener Logistiker entwendet
Rund ums Jahr sind Ann-Kathrin Gerdes (Gruppenleitung) und Nicole Dieckmann (Einrichtungsleiterin) und ihre Kollegen für die Kinder da. Nur an zwei Tagen ist die Einrichtung zu – dann
setzt sich das Team für Planungsaufgaben zusammen.
Foto: Kinderland
stehen zur Auswahl: Schulferien, Brückentage und
auch ein Rosenmontag“,
schreibt das Kinderland. 20
Tage sollten die Eltern verbindlich festlegen, davon
zehn Tage zusammenhängend. „Ein Kindergartentag
ist für Kinder mit einem
Arbeitstag für Erwachsene
zu vergleichen. Also brau-
chen auch Kinder ausreichend Abstand vom Alltag
oder anderes gesagt: Ferien
vom Kindergarten“, begründen die Erzieher diese Regelung, die gut funktioniere.
„Mit unserem Erfassungssystem sind wir gut aufgestellt“,
so Kinderland-Leiterin Nicole Dieckmann. Dabei berücksichtigt würden natür-
lich auch die Urlaubswünsche der Mitarbeitenden,
denn auch für die Kinderland-Angestellten ist das ein
Vorteil. „Ich werde oft von
anderen Erziehern darum
beneidet, dass ich meinen
Urlaub nicht in den Schulferien nehmen muss“, so AnnKathrin Gerdes vom Kinderland.
-delGREVEN/LENGERICH/LIENEN/IBBENBÜREN. Wegen gewerbsmäßiger Hehlerei in
Tateinheit mit gewerbsmäßigem Betrug in zehn respektive neun Fällen hat das
Schöffengericht Ibbenbüren
am Dienstag zwei Männer
aus Lienen und Lengerich zu
Freiheitsstrafen von 22 und
14 Monaten verurteilt. Ein
Mitangeklagter aus Hasbergen erhielt sieben Monate
wegen Hehlerei und Betrugs
in drei Fällen, wobei es in
einem Fall beim Versuch
blieb.
Das Gericht setzte die Strafen wegen der guten Prognosen für drei Jahre zur Bewährung aus. Die Männer
hatten keine Vorstrafen und
haben sich auch nach den
angeklagten Fällen keiner
Straftat mehr schuldig gemacht. Die Verfahren gegen
eine Frau aus Lohne und
einen Mann aus Coesfeld –
in diesem Fall gegen eine
Geldbuße von 300 Euro –
stellte das Gericht ein, weil
der Lienener die Verantwortung für den Verkauf von deren Account aus übernahm .
Die Anklage beschuldigte
das Quintett des besonders
schweren Diebstahls, der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei und des Betrugs. Sie
sollen zwischen März 2009
und Dezember 2010 von
dem Lienener bei seinem damaligen Arbeitgeber, einem
Logistikdienstleister in Greven, in großem Stil entwendeten
hochwertigen
Schmuck über verschiedene
Accounts
eines
OnlineMarktplatzes verkauft haben.
Ganz so dramatisch, wie es
am Anfang schien, sah es
nach der Beweisaufnahme
nicht mehr aus, stellte der
Staatsanwaltschaft in seinem Plädoyer fest. Der 31jährige Mann aus Lienen
hatte
eingeräumt,
die
Schmuckstücke von einem
Kollegen bekommen zu haben, der ihm einen Roller
abgekauft hatte. Nachdem
das Fahrzeug abbezahlt war,
erhielt er weiteren Schmuck
zum Verkauf. Beteiligt an
den Transaktionen waren
der Lengericher sowie der
Mann aus Hasbergen.
Ihm sei schon klar gewesen, dass das nicht in Ordnung war, machte der Mann
aus Lienen vor Gericht deutlich. „Das war wie ein Teufelskreis“, erinnerte er sich
an diese Zeit.
Für die drei verurteilten
Männer kommt zu den Bewährungsstrafen
jeweils
eine Geldauflage, die sie in
Monatsraten zahlen sollen.
BI Realschule
lädt ein
GREVEN. Weiterhin Realschule oder doch Sekundarschule? Dieses Thema bewegt
derzeit Greven, nachdem der
Schulausschuss den Weg zu
einer Sekundarschule zumindest im Prinzip freigemacht hat. In der Elternschaft regt sich massiver Widerstand gegen das Vorhaben. Deshalb wurde die Bürgerinitiative Realschule ins
Leben gerufen (www.birealschule.de). Sie lädt nun
alle interessierten Grevener
Bürger zu einem Treffen am
kommenden Freitag, 22. April, in die Gaststätte „Zum
goldenen Stern“ (Winninghoff), Martinistraße 2, ein.
Beginn der Veranstaltung ist
um 19 Uhr.
„Nichts mit Firma
BDN zu tun“
GREVEN. Die Stadtverwaltung
hat einen Hinweis erhalten,
dass die Firma BDN Media
per Telefon und Fax Anzeigen für eine „Bürger-Info“
verkauft. „Dabei behaupten
die Vertreter des Unternehmens, dass sie im Auftrag
der Stadt Greven handeln
würden. Die Stadt Greven
stellt hiermit klar, dass sie
nicht mit der Firma BDN
Media zusammenarbeitet“,
so die Stadt. Verlage, die in
Kooperation mit der Stadtverwaltung arbeiteten, verfügten über ein entsprechendes Empfehlungsschreiben
Anzeigen-Sonderveröffentlichung · 21. April 2016
HEUTE VORGESTELLT: MARLIES KIRST
Reckenfeld weil’s mir gefällt
In die Falle gelockt
Helga Holthaus seit 25 Jahren bei Marlies Kirst / Hier röstet die Chefin den Krokant noch selbst
M
arlies, mit Dir kann
man immer was erleben“, sagt die
überraschte Helga Holthaus,
während ihr Chefin Marlies
Kirst einen Blumenstrauß
überreicht. Die anderen Mitarbeiterinnen klatschen Beifall. Der Grund: Holthaus ist
seit 25 Jahren im Laden an
der Grevener Landstraße 28
in Reckenfeld tätig. Unter
dem Vorwand, dass ein
Großauftrag kurzfristig reingekommen sei, lockte Kirst
ihre Mitarbeiterin zur Arbeit.
„Helga ist immer da, wenn
ich sie brauche“, betont sie –
wie auch dieser Fall beweist.
„Mehr loben, möchte ich sie
aber nicht“, fügt Kirst lächelnd hinzu: „Um niemanden aus dem Team hervorzuheben.“ Denn das Arbeitsklima sei großartig. Jeder packe mit an und bringe seine
Ideen ein. Und wie abgesprochen schlägt Helga Holthaus einen selbst gemachten
Griespudding mit Erdbeersauce als neues Dessert für
den Dienstag vor. Die Chefin
nickt’s ab.
Frische hat bei Marlies
Kirst höchste Priorität. Das
kann jeder, der am Laden
vorbeiläuft, förmlich riechen. Da steigen einem die
appetitanregendsten Düfte
von Reibepfannkuchen und
Frikadellen frisch aus der
Pfanne in die Nase. Beide
gehören zum täglichen
Jubiläum: Die überraschte Helga Holthaus (l.) nimmt den Blumenstrauß von Marlies Kirst entgegen.
Foto: Jan-Philipp Jenke
Standard wie auch Schnitzel und Würstchen. Darüber hinaus finden Hungrige
im Internet eine Wochen-
Sie sind auf der Suche nach dem besonderen Garten?
Carsten Sickmann
Di l.-In . FH Gartenbau
■ Gartengestaltung ■ Baumschule ■ Bonsai
Der kurze Weg zum grünen Glück:
R o l l r a s e n v e r le g u n g
Wibbeltweg 11a · 48268 Greven-Reckenfeld · www.garten-sickmann.de
Fon 0 25 75/93 83 54 · Mobil: 01 70/8 95 83 98 · [email protected]
karte sowie einen wechselnden Mittagstisch. „Besonders interessant sind
unsere Hirse- und Grün-
immer
auf dem
Laufenden
kernbratlinge“,
ergänzt
Kirst. Erstere gibt’s immer
dienstags, letztere donnerstags. Oder wie wäre es mit
selbst gekochten Eintöpfen
wie bei Muttern? Einem
Wurstbrötchen mit Kartoffelsalat („selbst aus Pellkartoffeln zubereitet“)? Oder
für den kleinen Hunger mit
einem belegten Brötchen?
Zum süßen Abgang wartet
Herrencreme („die Blockschokolade wird von Hand
geraspelt“).
Nachmittags lockt Kaffeeduft, eine Pause einzulegen –
draußen oder im Stehcafé.
Dazu kann man sich ein
Stück Kuchen gönnen – etwa
vom Frankfurter Kranz, für
den die Chefin höchstpersönlich den Krokant röstet.
„Alles ist eben handgemacht“, betont Kirst.
Marlies Kirst hat den Laden 1985 von ihren Eltern
Luise und August Lenfort
übernommen. Die betrieben
seit Anfang der 50er Jahre
ein reines Milchgeschäft.
Ihre Tochter passte das Angebot dann im Laufe der
Jahre den Kundenwünschen
an. Die Familie ist ihr übrigens immer eine große Hilfe.
Bruder Heinz Lenfort ist da,
wenn etwas repariert werden muss. Und ihr Mann
hält ihr den Rücken frei,
wenn die Freizeit mal zu
kurz kommt.
Die Öffnungszeiten sind
montags bis freitags von 4.45
bis 16.30 Uhr und samstags
von 4.45 bis 13 Uhr.
(jen)
| www.m-kirst.de
• Hausgebackener Kuchen
• Filterkaffee
• Belegte Brötchen
Marlies Kirst
Grevener Landstraße 28 · Tel. 0 25 75 / 27 78
Erwin Reichhardt
Emsdettener Landstraße 9b
48268 Greven-Reckenfeld
Tel. 02575 – 4023125
www. kueche-greven.de
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