INS FERNE BUNDESHAUS INS FERNE

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Restaurant La Belle Epoque
Freitag 2. Oktober 2015
Donnestag, 8. Oktober 2015 ab 19.00 Uhr
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Ein aussergewöhnliches Diner in Gesellschaft von
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Kanton will einen
Mentalitätswechsel
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Locarno-Minusio
erscheint wöchentlich
INS FERNE
BUNDESHAUS
Ti-Press
Seit 1908, früher
Tz
Magazine
● Lebenslust
Mit Pauken, Trompeten
und vielen Leckerbissen
zieht der Herbst ein
Seite 5
Seite 17
● Budget 2016
● Musik
Kanton steckt mit
88 Millionen in
den roten Zahlen
Die Macht des
Schicksals liegt in
Valery Gergievs Händen
Seite 7
Seite 21
● Theater
● Fusion Bellinzona
Klassiker, Komik
und Konzerte prägen
die neue Spielsaison
Alle Parteien der
Region sind vom
Projekt begeistert
Seite 8
Seite 22
● Ausstellung
Campari, Cinzano,
Cynar und Co. als
spritzige Kunstobjekte
● Jubiläum
Società epilettici della
Svizzera italiana feiert
25-jähriges Bestehen
Seite 26
● Seite 3
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2. Oktober 2015
Interview
Der ungarische Cellist Miklós Perényi ist Protagonist des zweiten Teils der Hommage an Bach
und Brahms, welche dieses Jahr von den “Settimane Musicali di Ascona” angeboten wird
“FRÜHER DOMINIERTE EIN
VIEL PERSÖNLICHER STIL”
von Luigi Di Fronzo
Impressum
Einzige deutschsprachige Tessiner
Zeitung: Wöchentliche Ausgabe
REDAKTION
Chefredaktion:
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Rolf Amgarten (ra)
Martina Kobiela (mk)
TZ/Magazin
Ute Joest (uj), Leitung
Bettina Secchi (bs)
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Die TZ-Redaktion betreut auch:
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Gerhard Lob (gl)
Marco Engeler (mk)
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Johann Wolfgang Geisen (Karikatur)
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Dienste: Schweizerische
Depeschenagentur (sda)
Fotoagentur Ti-Press
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Monica Huwiler
VERLAG
Herausgeber: Giò Rezzonico
Verkaufte Auflage: 7’301
(WEMF-beglaubigt, Basis 2012/13)
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Verlag und Redaktion
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Zeitschrift TicinoVino Wein Fr. 33.50)
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Er besitzt Grösse und erhabene
Autorität, die auf einfachsten
Werten gründen: Bescheidenheit, Freude an der Musik und
Ausdruckskraft sind seit Jahren Leitmotive im Schaffen des
ungarischen Cellisten Miklós
Perényi. 1963 war er Preisträger am Internationalen CelloWettbewerb Pablo Casals, worauf ihn der damals 87-jährige
spanische Virtuose zu gemeinsamen Auftritten einlud. Seit
1980 hat Perényi an der Budapester Franz-Liszt Akademie
eine Professur inne. Seine Karriere führte ihn in die grossen
Musikzentren der Welt, als Solist oder zusammen mit Landsleuten wie Zoltán Kocsis, Deszo Ránki und András Schiff sowie mit Takács oder dem Keller Quartet. In Ascona, in der
Kirche des Collegio Papio, hören wir ihn als Solisten in drei
Cellosuiten von Bach, Nr. 2, 4
und 6, und zusammen mit seinem Sohn in der Sonate Nr. 2,
Op. 99, von Brahms (siehe unten).
Maestro Perényi, welche Erinnerungen haben Sie an Ihre ersten Erfahrungen mit
dem Cello?
Das Cello war das Lieblingsinstrument meines Vaters. Mit
fünf Jahren habe ich es zum
ersten Mal in die Hände genommen, mit sieben schaffte
ich die Aufnahmeprüfung ans
Konservatorium. Jurypräsident
war der legendäre Komponist
Zoltán Kodàly. Dann erwiesen
sich die Lektionen mit Eda
Banda als besonders wertvoll,
wie auch der Unterricht in Rom
mit Enrico Mainardi.
Ein Meilenstein in Ihrer Karriere war der Sieg am Internationalen
Cello-Wettbewerb Pablo Casals.
Ja, auch weil ich dadurch mit
17 beziehungsweise 18 Jahren
ans Marlboro Festival eingeladen wurde, das damals vom
grossartigen Pianisten Rudolf
Serkin organisiert wurde. An
diese längst vergangene, schöne Zeit erinnere ich mich mit
einer gewissen Sehnsucht. Jedes Jahr gab es Stages mit internationalen Topstars und einem Orchester, das unterschiedslos aus Studenten und
Miklós Perényi hat seine Liebe zum Cello vom Vater geerbt
Lehrern zusammengesetzt war.
Das musikalische Klima war
schlicht begeisternd.
Und Casals?
Er spielte wunderbar, auch
wenn er nicht mehr der Jüngste
war. Wir wohnten alle in einem
Haus, und alles lief in familiärer Atmosphäre ab. Casals gefiel es, über verschiedenste
Themen zu diskutieren, auch
über Politik.
Etwas von diesem Klima
wollten Sie sicher später
auch in Ihre Kurse in Budapest bringen?
Ja, sicher. Seit 1974 habe ich
an der Akademie in Budapest
unterrichtet. Jetzt bin ich pensioniert, trotzdem übertragen
sie mir jedes Jahr wieder die
Kurse für Kammermusik. Ich
unterrichte sehr gerne.
Hat sich die Welt des Cello im
letzten halben Jahrhundert
verändert?
Ein paar Dinge haben sich verändert. Früher dominierte ein
viel persönlicherer Stil, man
spürte verschiedene Einflüsse,
die von Studenten der französischen Schule und vielen
Schülern von Rostropowitsch
eingebracht wurden. Heute ist
das Klima homogener, auch
wenn die Musiker aus allen
Ecken der Welt kommen.
Wie beeinflusst Ihre Tätigkeit als Komponist das Cellospiel?
Ich denke, ziemlich stark. Es
ist ein Weg zur Vervollkommnung von einem andern Standpunkt aus. Ich fühle mich allerdings nicht als offizieller Komponist, aber ich schreibe ab
und zu Musik, wenn mir Zeit
dafür bleibt.
Was bedeutet es Ihnen, mit
einem jugendlichen Sohn zusammen zu musizieren?
Das ist wunderbar. Benjamin
ist 22 und hat grosse Lust, mit
mir zu spielen. Unser Debüt
im Duo hatten wir vor fast
zehn Jahren in Genf, und seither gaben wir Konzerte in Japan, Deutschland und Ungarn.
Es herrscht ein herzliches Klima zwischen uns und durch
die Musik fühlen wir uns einander noch näher.
Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich erfrische meine Bäume und
Blumen mit kühlem Wasser –
dieser Sommer war sehr trocken. Ich liebe es auch, zu spazieren und Fahrrad zu fahren
oder, wenn ich in der Schweiz
oder in Österreich bin, in den
Bergen zu wandern. Ich lebe 18
Kilometer von Budapest entfernt. Wann immer ich kann,
gehe ich raus an die frische
Luft. Das hilft auch meinen
Überlegungen zur Musik.
(Der Text wurde aus dem Italienischen übersetzt)
Musikfestwochen Ascona
Vater und Sohn konzertieren im Duo
Der ungarische Cellist Miklós Perényi tritt am kommenden Freitag, 9. Oktober, um 20.30 Uhr im Rahmen der Musikfestwochen Ascona in der Kirche des Collegio Papio in Ascona in Begleitung seines 22-jährigen Sohns
und Pianisten Benjamin Perényi auf (siehe auch TZ-Leser-Wettbewerb auf
Seite 30). Karten zum Konzert sind zum Preis von 25 bis 85 Franken über
die offizielle Internetseite www.settimane-musicali.ch erhältlich.
Weitere Angaben zum Programm der Musikfestwochen Ascona entnehmen Sie dem TZ-Magazin.
3
2. Oktober 2015
Thema
Bei den eidgenössischen Wahlen im Tessin ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen
zwischen CVP und SP zu erwarten. Die Entscheidung fällt am 18. Oktober
von Nicolai Morawitz, sda
Wahlsplitter
Im Kampf um die acht Tessiner
Nationalratssitze zeichnet sich
laut jüngsten Umfragen ein
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen
der CVP und der SP ab. Zweikampf hin oder her – für nationale Wahlen können die Tessiner
laut dem Politologen Oscar Mazzoleni nur schwer mobilisiert
werden. Das politische Tessin sei
geprägt von einer starken “regionalen Mobilisierung”, sagte
Mazzoleni von der Universität
Lausanne. Die kantonalen Wahlen im April hätten für grosse
Aufmerksamkeit gesorgt – die
Stimmbeteiligung sei dementsprechend hoch gewesen. Für
viele Tessiner bestehe ein grosser
Unterschied zwischen der Wahl
einer Kantonsregierung und der
Wahl von zehn Vertretern für die
insgesamt 246 Mitglieder zählenden Kammern in Bern. Es
fehle zudem ein Mitglied aus der
italienischsprachigen Schweiz in
der Bundesregierung: Der letzte
Tessiner Bundesrat Flavio Cotti
(CVP) war 1999 zurückgetreten.
Knapper Ausgang
Gemäss der jüngsten Umfrage
der katholisch-konservativen Tageszeitung “Giornale del Popolo” könnte das Rennen um die
Nationalratssitze vor allem zwischen der CVP und SP spannend
werden: Die Tessiner CVP verfügt aktuell mit Marco Romano
und Fabio Regazzi über zwei Nationalräte in Bern. Die SP ist nur
Premiere in der Geschichte des
Südkantons: Für die diesjährigen Nationalratswahlen werden
erstmals auch zwei Listen mit
im Ausland lebenden Tessinerinnen und Tessinern präsentiert. Die “Ticinesi nel mondo”
gehen zusammen mit der CVP,
die “PS internazionale” mit dem
Partito Socialista ins Rennen.
Dass ausgerechnet CVP-Ständerat Filippo Lombardi für die
Auslandtessiner wirbt, erstaunt
nicht. Der 59-jährige Medienunternehmer ist Vizepräsident
der Auslandschweizer-Organisation (aso) und leidenschaftlicher viaggiatore. Als Präsident
des Ständerats hat er für seine
Reisen sämtliche Spesenkonti
des Bundes gesprengt.
Brunner verspätet
Da soll noch einer sagen, nur
die Tessiner kämen immer zu
spät: Die kantonale SVP hat ihre
Medienkonferenz am vergangenen Samstag in Lugano um eine halbe Stunde verschieben
müsen, und zwar wegen eines
Toggenburgers. SVP SchweizPräsident Toni Brunner hatte
seine Teilnahme am Anlass
zwar zugesichert, aber erst ab
11 Uhr statt wie ursprünglich
geplant um 10.30 Uhr.
Ti-Press
Politische Nabelschau
Die Fokussierung auf den eigenen Kanton bestimmt laut Mazzoleni auch die Wahlkampfthemen. Die Beziehungen zu Italien
dominieren weiterhin das politische Geschehen: Noch sei keine
endgültige Einigung über die Besteuerung der Grenzgänger gefunden worden. Auch bei den sogenannten “schwarzen Listen”,
auf denen Schweizer Banken in
Italien immer noch aufgeführt
sind, bestehe noch erheblicher
Arbeitsbedarf. Ausserdem seien
alle Tessiner Parteien gleichermassen daran interessiert, wie
die einheimischen Arbeitnehmer
besser gegen Lohndumping geschützt werden könnten. Anbindungen an nationale Wahlkampfdebatten gebe es vor allem bei
der Flüchtlingskrise, so der Tessiner Politologe.
Tessiner im Ausland
Die Tessiner Kandidaten zielen auf acht Sitze im Nationalrat und zwei im Ständerat
Besuch bei frontalieri
REGIONALE THEMEN
DOMINIEREN WAHLEN
mit Marina Carobbio Guscetti
vertreten. Dass die Tessiner SP
keine Listenverbindung mit den
Grünen eingegangen ist, könnte
sich am 18. Oktober erneut rächen: Bereits bei den Wahlen
2011, als es ebenfalls keine Listenverbindung zwischen SP und
Grünen gab, hatte die SP ihren
zweiten Sitz an die Bürgerlichen
verloren.
Ein politisches Schwergewicht
Die Tessiner Freisinnigen peilen
mit ihrem Präsidenten und ExRadprofi Rocco Cattaneo die
Rückeroberung eines dritten Sitzes im Nationalrat an. Diesen
hatten sie 2011 verloren. Die
Bisherigen Ignazio Cassis und
Giovanni Merlini sollten auf der
FDP-Liste die Wiederwahl
schaffen. Ausserdem spannen
Lega und SVP zusammen, um
die drei Nationalratssitze von
Roberta Pantani und Lorenzo
Quadri (beide Lega) als auch
Pierre Rusconi (SVP) zu verteidigen. In der kleinen Kammer
sollte es aus Tessiner Sicht zu
keinen grossen Veränderungen
kommen: Filippo Lombardi ist
der einzige CVP-Kandidat für
das Stöckli. Der Unternehmer
und Präsident des Eishockeyclubs Ambri-Piotta sitzt seit mittlerweile vier Legislaturperioden
im Ständerat und tritt wieder an.
Die FDP vertraut weiterhin auf
Fabio Abate. Der Anwalt wurde
2011 nach elf Jahren im Nationalrat erstmals in die kleine
Kammer gewählt. Lega und SVP
einigten sich auf Battista Ghiggia als Ständeratskandidaten.
Die nationalen Wahlen führen im Tessin zwar ein Schattendasein – doch der Trend ändert sich
“Tessiner haben im Parlament gute Chancen”
Im Tessin führen die eidgenössischen Wahlen im
Vergleich zu den kantonalen und kommunalen
Wahlen ein Schattendasein. Das zeigt schon der vergleichsweise dünne Wahlkampf.
Zwar schnitt das Tessin bei den Wahlbeteiligungen
im schweizweiten Vergleich gar nicht immer so
schlecht ab. 2011 lag es mit 54,9 Prozent sogar deutlich über dem Mittel, 2007 (47,4 %) allerdings noch
darunter. Generell verlief das Interesse der Tessiner
an den nationalen Wahlen in den vergangenen Jahrzehnten antizyklisch zum Rest des Landes.
“Grundsätzlich gab es in der Schweiz in den vergangenen 20 Jahren einen Trend zu überregionaler
Politik”, sagt Lukas Golder, Politologe bei gfs.bern.
“Das ist unter anderem eine Folge der Zentralisierung der Medien.” Auf politischer Ebene habe es
wichtige Entwicklungen auf nationaler Ebene gegeben, wie die Evolution der SVP zu einer nationalen
Partei. Die Wahlbeteiligung in den meisten Sprach-
regionen stieg an. Anders im Tessin. “Dort wurde
beispielsweise der Aufstieg der SVP durch die Lega
gebremst.” Habe es im Tessin in den 1970ern, 80ern
und Anfang 90er noch eine überdurchschnittlich
hohe Wahlbeteiligung gegeben, sei diese Ende der
1990er Jahre sprunghaft zurückgegangen. Zeitgleich zum Amtsende des bis dato letzten Tessiner
Bundesrats, Flavio Cotti. Politik zog sich auf die regionale Ebene zurück.
Doch Golder schätzt, dass die nationale Politik im
Tessin wieder stärker in den Fokus rücken wird. Das
liege zum einen an der Aktualität des Themas Migration. Zum anderen steige die Hoffnung auf einen
Tessiner Bundesrat. Golders Einschätzung: “Filippo Lombardi hat sich selbst ins Spiel gebracht. Bei
einem Rechtsruck könnte er Eveline WidmerSchlumpf gefährlich werden.” Der Politologe
glaubt nicht, dass es Tessiner Politiker im Nationaloder Ständerat grundsätzlich schwerer haben als
Politiker anderer Kantone. Im Gegenteil. “Aufgrund ihrer Sprachkenntnisse und der latinischen
Mentalität sind sie gute “Brückenbauer”. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um als Parlamentarier
Erfolg zu haben.” Denn wer für seine Anliegen
Mehrheiten erreichen will, müsse über die Parteiund Sprachgrenzen hinwegkommunizieren. Ständerat Lombardi (CVP) sei längst ein politisches
Schwergewicht der nationalen CVP. Auch beispielsweise Nationalrat Ignazio Cassis (FDP) habe
sich auf nationaler Ebene einen Namen gemacht.
Sie würden nicht mehr nur als “Tessin-Vertreter”
wahrgenommen. Der Tessiner Delegierte für Beziehungen zum Bund, Jörg De Bernardi, weist gegenüber der TZ noch auf wichtige überregionale Erfolge einzelner oder aller Tessiner Parlamentsvertreter
hin: Zweite Gotthardröhre, Sonntagsverkäufe, Reform der Mehrwertsteuer-Gesetzgebung, Unterstützung des Bundes bei Verhandlungen mit Italien. ab
Endlich die Grenzgänger selbst
zu Wort kommen lassen, wollte
Montagna-Viva-Koordinator
Germano Mattei. Er hat sich
gestern Donnerstag aufgemacht nach Santa Maria Maggiore im Val Vigezzo (I), um sich
dort die Sorgen und Nöte der
im Tessin arbeitenden Bevölkerung anzuhören. Herzlich zum
Termin eingeladen waren auch
die Medien aus dem Südkanton, denn Mattei zielt auf einen
Sitz im Nationalrat.
One-Man-Show Savoia
Bescheidenheit bekommt bei
dem Ständeratskandidaten der
Grünen, Sergio Savoia, eine
ganz neue Bedeutung. Zurückhaltend gibt er sich in seinem
jüngsten, medialen Anruf an die
Wähler: “Ich mache keinen
Wahlkampf, denn ihr wisst, wer
ich bin. Ihr kennt meine Vorzüge
und meine Fehler. Und ja, Fehler habe ich viele…”. Ganz
neue Töne. So besinnlich. Ach
ja. Und dann lud Savoia noch
zum Kabarett ein: Fünf Abende
(zwischen 25. September und
15. Oktober), One-Man-Show,
Thema und einziger Protagonist: er selbst! Rückbesinnung
auf das Wesentliche!
Bebende Tankstelle
Mit Paukenschlag eröffnete
FDP-Kandidat Rocco Cattaneo
seinen Wahl-Apero in Locarno.
Genauer gesagt mit kräftigen
Bässen topaktueller DanceHouse-Beats, die die Party-Location, eine Tankstelle in Familienbesitz, ab Nachmittag zum
Beben brachte. Die der TZ-Redaktion im Nachbargebäude
feierte dank der dünnen Aussenmauern gleich mit - ob sie
wollte oder nicht. Der Feierabend war damit eingestimmt.
Getankt wurde aber woanders.
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5
2. Oktober 2015
Nachrichten
Steigende Gesundheitskosten im Tessin führen zu überdurchschnittlich hohen Tarifen für Versicherte
Die Krankenkassenprämien werden erneut teurer
Die Krankenkassenprämien im Tessin werden im kommenden Jahr erneut deutlich steigen. Mit einer
durchschnittlichen Erhöhung von 4,3
Prozent liegt das Tessin über dem
Schweizer Mittel. Als Grund werden
die wachsenden Kosten für medizinische Behandlungen angeführt, die
sowohl Klinikaufenthalte (stationär
und ambulant) als auch Arztpraxen
betreffen. Schweizweit steigen die
Prämien um 4 Prozent an. Mit einer
Durchschnittsprämie von 447,90
liegt das Tessin auf dem achten Platz
in der Schweiz – mit 19.70 Franken
über dem nationalen Mittel.
Stark ins Gewicht im Tessin – wie
auch in der Westschweiz – fällt die
Prämienerhöhung der Assura. Verschiedene Faktoren führten zu einem
starken Anstieg der Leistungsrückerstattung (steigende Gesundheitskosten, gesetzliche Änderung, geändertes Profil der Versicherten), weshalb
die Tarife um 9,3 Prozent nach oben
korrigiert wurden. Die Swica wiederum senkt im Tessin die Beiträge, ist
deswegen aber noch längst nicht die
günstigste Kasse. Einige Versicherte,
auch im Tessin, sehen sich zudem mit
einem einmaligen, zusätzlichen Prämienaufschlag konfrontiert, weil einige Kassen nicht genügend Reserven geschaffen haben. Dies wird wiederum verrechnet mit noch zu leistenden Rückerstattungen an alle
Kurz gefasst
Tessiner Versicherten. Die Gesundheitskosten sind im Südkanton überdurchschnittlich hoch. Die Menschen
begeben sich häufiger in Behandlung
als in anderen Kantonen. Allerdings
ist im Tessin auch der Anteil älterer
Menschen über 65 Jahre am höchsten. Laut Gesundheitsdirektor Paolo
Beltraminelli wurde erwartet, dass
vor allem die Zahl der stationären
Klinikaufenthalte zurückgehe. Dies
ist aber nicht der Fall.
ab
In eigener Sache
Die Tessiner Zeitung erscheint
freitags (Ausnahme Feiertage)
und wie wir hoffen pünktlich.
Sollten Sie, liebe Abonnenten,
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Jagdbilanz veröffentlicht
Der Kanton will neue Wege im Bereich der Palliativmedizin bestreiten. Neben neuen Strukturen, sei
auch ein Mentalitätswandel beim medizinischen Personal, den Patienten und deren Angehörigen wichtig
UNHEILBAR BEDEUTET
NICHT UNBEHANDELBAR
Der Kanton Tessin will neue Wege im Bereich der schmerzlindernden Therapie beschreiten.
Wie der Vorsteher des kantonalen Departements für Gesundheit
und Soziales, CVP-Regierungsrat Paolo Beltraminelli, diese
Woche die neue Strategie gegenüber den Medien erklärte, gehe
es dabei sowohl um eine Neuorganisierung der behandelnden
Einrichtungen als auch um eine
Einstellungsänderung beim Personal. Denn, wenn eine Krankheit unheilbar sei, hiesse das
noch lange nicht, dass sie unbehandelbar sei. Es müsse verstanden werden, dass die sogenannte
Palliativmedizin wahre Behandlungen beinhalte und es nicht
einfach darum gehe, Mittel zu
verschreiben, die gegeben würden, wenn nichts anderes mehr
getan werden könne, erläuterte
Beltraminelli bei einer Pressekonferenz im Regierungsgebäude in Bellinzona diesen Dienstag.
Diese kontraproduktive Mentalität im Bereich der Palliativmedi-
Ti-Press
von Martina Kobiela
Nicht nur Todkranke profitieren von schmerzlindernden Behandlungsmethoden (Symbolbild)
zin sei nicht nur beim Personal
vorhanden, auch unter den Angehörigen und den Patienten selbst
tauche der zerstörerische Gedan-
ke, dass nun nichts anderes mehr
getan werden könne, auf. Dabei
sollte es sich bei den schmerzlindernden Behandlungen um The-
rapien handeln, die Hoffnung geben und nicht um einen Ausdruck der Resignation. Denn
rechtzeitig eingesetzte Schmerz-
66 Jahre in SNL-Diensten
therapie könne zu einer grossen
Steigerung der Lebensqualität
auf eine lange Zeit hin führen.
Auch die stellvertretende Kantonsärztin Danuta Reinholz betonte, dass Palliativmedizin nicht
nur bei Todkranken eingesetzt
wird. Doch bei der Einbindung
der Schmerztherapie in die Krankenhäuser spiele die Geriatrie eine wichtige Rolle. Ausserdem
müssten die Strukturen in den
Altersheimen nun an die neuen
Standards in der Palliativmedizin
angepasst werden. Schmerzlindernde Behandlungen sollen
ausserdem einen grösseren Stellenwert in der medizinischen
Grundversorgung erhalten, sieht
die neue kantonale Strategie im
Bereich der Palliativmedizin vor.
Für eine besser Versorgung soll
auch ein kantonales Netzwerk
aus Altersheimen und Arztpraxen
sorgen. Dort würde dann Know
How-Transfer und die Koordinierung des Angebots im Kanton sichergestellt. Ausserdem existiere
bereits ein Pilotprojekt mit einem
mobilen Team, das Altersheime
im Bezug auf schmerzlindernde
Therapien berate.
Eine “App” macht den Bürger zum Kontrolleur Der VW-Abgasskandal beschäftigt Tessiner Grossräte
Baustellen unter Verdacht Wieviel Geld ist dem Kanton entgangen?
Mit einer neuen “App” für das
Mobiltelefon soll jeder Bürger
im Tessin zum Baustellenkontrolleur werden – und mutmassliche Verstösse gegen geltendes
Recht bei einem ersten Verdacht
gleich den verantwortlichen Behörden melden.
Die Idee und Umsetzung
stammt vom Tessiner Baumeisterverband (SSIC TI), der die
neue App in der vergangenen
Woche den Medien präsentierte. Das Projekt hat zum Ziel,
Lohndumping und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Baustellen,
auf denen beispielsweise ausländisches Personal ohne die
notwendige Genehmigung beschäftigt ist oder wo gesetzlich
vorgeschriebene Arbeitszeiten
nicht respektiert werden, gehen
den kantonalen Behörden auf
diese Weise ins Netz, so die
Hoffnung. Es geht darum, dass
ein Bürger – zum Beispiel mithilfe eines Fotos – einen Verdacht meldet, der von den kantonalen Kontrolleuren dann
überprüft wird.
Die Besorgnis, dass diese Methode in einer Art Hexenjagd
enden könnte, wenn übereifrige
Bürger von nun an jedes ausländische Nummernschild melden,
teilt die SSIC nicht. Anfangs
würde die App ohnehin nur
Branchenmitgliedern zur Verfügung gestellt, heisst es. Diese
könnten die Fälle und Baustellen richtig einschätzen. Zudem
würde jede Meldung vor Ergreifung weiterer Massnahmen genauestens überprüft.
ab
Was sind die Folgen des Abgasskandals rund um den Automobilhersteller VW im Tessin? Das ist die Frage, welche
die beiden Grossräte Bruno
Storni (SP) und Michele Foletti (Lega) gestellt haben. Denn
ausser dem Zulassungsverbot
für Autos, die aus dem Ausland
importiert werden, treffen die
falschen Werte beim CO2Ausstoss der Fahrzeuge des
deutschen Fabrikanten auch
die Motorfahrzeugsteuer. Das
Tessin ist einer der Kantone, in
dem für mit Diesel betriebene
Motorfahrzeuge je nach CO2Ausstoss
unterschiedliche
Steuern bezahlt werden müssen.
Bruno Storni, der seine parlamentarische Anfrage zuerst
lancierte, will von der Kantonsregierung wissen, ob die
falschen Abgaswerte dazu geführt haben, dass die betroffenen Fahrzeuge in tieferen
CO2-Emissionskategorien geführt wurden, als sie sollten,
und ob dies zu tieferen Einnahmen bei der Motorfahrzeugsteuer geführt habe. Falls dies
der Fall sei, will Storni wissen,
ob es möglich sei, dass der
Kanton die fehlenden Steuereinnahmen beim Autohersteller einfordere.
Folettis Interrogation stösst in
dieselbe Richtung. Er will von
der kantonalen Exekutive wissen, ob es bereits Schätzungen
gebe, wieviele im Tessin zugelassene Fahrzeuge von der Manipulation betroffen seien und
Die am 27. September im Tessin
zu Ende gegangene Jagd sei
grösstenteils korrekt verlaufen,
vermeldet das kantonale Büro für
Jagd und Fischerei. Neben 60
kleineren Vergehen und 183
Selbstanzeigen sei es aber auch
zu grösseren Verstössen gekommen, wie das Jagen bei Nacht
oder in verbotenen Zonen. Insgesamt wurden 849 Gämsen,
1468 Hirsche, 331 Rehe und
494 Widlschweine erlegt.
wieviel Einnahmen aus der
Motorfahrzeugsteuer
dem
Kanton durch den Betrug entgangen seien. Schliesslich will
der Parlamentarier wissen, was
der Kanton diesbezüglich zu
tun gedenke.
mk
Der langjährige Präsident der Società Navigazione del Lago di Lugano (SNL), Giampiero Ferrazzini,
geht in Pension. Anlässlich der
Generalversammlung von vergangenem Montag wurde der
seit 1949 erst als Sekretär, dann
als Direktor und Verwaltungsratspräsident im Dienste der Luganeser Schifffahrtsgesellschaft stehende Ferrazzini mit Jahrgang
1926 feierlich verabschiedet.
“Infopoint” wird verkauft
Der Infopoint in Bignasco, wo
auch Elektro-Autos und -Velos
gemietet werden konnten,
schliesst. Das Haus stehe zum
Verkauf, schreibt am Donnerstag
das “Giornale del Popolo”.
Muraltos “Prachtstrasse”
Die Gemeinde Muralto feiert die
neu gestaltete Via San Gottardo
am kommenden Mittwoch ab
12.30 Uhr mit einer Maccheronata und einem Tag der offenen Tür
in den anliegenden Geschäften.
BancaStato: neue Filiale
Die Tessiner Kantonalbank hat an
der Via San Gottardo 77 in Gordola eine Niederlassung eröffnet.
Filialleiter ist der 43-jährige
Maurizio Ostinelli aus Locarno.
Zukunft der Energie
Das Gas-Unternehmen Metanord
SA organisiert am Montag, 5. Oktober, 15 Uhr, im Auditorium der
BancaStato in Bellinzona eine
Veranstaltung über die Perspektiven der Energieversorgung im
Sopraceneri. Der Anlass, so Metanord-Direktor Edo Bobbia, richte sich an alle, die sich für innovative Energiequellen interessiertz
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Bruno Storni
in den Nationalrat
7
2. Oktober 2015
Nachrichten
Unbezahlte Mitgliedsbeiträge der italienischen Provinzen verstimmen das Tessin – Regionen sollen helfen
Arbeitsgemeinschaft Regio Insubrica steckt in der Krise
Eigentlich soll die Regio Insubrica als grenzüberschreitende Arbeitsgemeinschaft den Zusammenhalt der Grenzorte im Tessin und in Italien fördern.
Erst in diesem Jahr wurde ihr zwanzigjähriges Bestehen gefeiert als Bestätigung für den Willen,
Probleme und Initiativen in Politik, Wirtschaft,
Umwelt und Kultur gemeinsam anzugehen. Doch
die Regio Insubrica steckt in der Krise – ausgelöst
durch unbezahlte Mitgliedsbeiträge der italienischen Provinzen.
Staatsratspräsident Norman Gobbi (Lega) hat vergangene Woche an der Generalversammlung im
Namen des Kantons angedroht, aus dem Bündnis
auszusteigen, wenn die offenen Rechnungen nicht
so schnell wie möglich beglichen werden. Insgesamt 205’000 Franken sollen gemäss Medienberichten in der Kasse fehlen. Es stehen Beiträge sowohl aus den Provinzen Como, Lecco und Varese
als auch aus Novara aus.
Die Finanznot der Provinzen geht auf politische
Reformen der vergangenen Jahre zurück. Die
Funktionen der Provinzen wurden in vielen Punkten beschnitten und auf die Regionen übertragen.
Die Region Lombardei reagierte bereits. Ihr Präsi-
dent Roberto Maroni bot zu Beginn des Jahres an,
für die lombardischen Provinzen die Finanzbeiträge zu übernehmen. Gleichzeitig forderte er, als Region mit in die Regio Insubrica aufgenommen zu
werden. Dieselbe Forderung wurde seitens des
Piemont laut. Geld ist zwar bisher noch nicht eingetroffen. Gemeinsam wird aber eine Statutenänderung vorbereitet, die den Beitritt der Regionen
Lombardei und Piemont vorsieht. Ein Schritt, den
das Tessin grundsätzlich begrüsst, auch weil auf
politischer Ebene die Provinzen in vielen Punkte
gar nicht entscheidungsbefugt sind.
ab
Am Dienstagnachmittag kam es beim Prozess in Bellinzona gegen einen ehemaligen Tessiner Drogenfahnder
und den Chef der Waadtländer Sicherheitspolizei zu einer unerwarteten Wendung
BUNDESSTAATSANWALT FORDERT
ÜBERRASCHEND FREISPRUCH
Im Prozess gegen den ehemaligen Tessiner Drogenfahnder
Fausto Cattaneo und den Chef
der Waadtländer Sicherheitspolizei hat Bundesstaatsanwalt
Jürg Blaser am Dienstag überraschend einen Freispruch für
die beiden Angeklagten gefordert. Ihre Taten könnten nicht
bewiesen werden, sagte er.
Den beiden Angeklagten werden Irreführung der Justiz, Verleumdung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Nachdem
Cattaneo zum Prozessauftakt
am Montag bereits alle Vorwürfe von sich wies, erhielt er
überraschenderweise am späten Dienstagnachmittag Unterstützung von Staatsanwalt Blaser.
Zum Abschluss seines Strafantrags distanzierte er sich von
der Anklageschrift seines Vorgängers Felix Reinmann und
verlangte einen Freispruch sowie die Entschädigung der beiden Angeklagten. Der Vertreter
der Anklage geht davon aus,
dass die in der Anklageschrift
formulierten Vorwürfe nicht
bewiesen werden können, wie
er sagte. Er könne deshalb an
den Anklagepunkten nicht festhalten. Die Kosten des Falls
sollen dem Bund belastet werden, verlangte Blaser weiter.
Die beiden Angeklagten sollen,
laut Anklageschrift, 2003 Bun-
Ti-Press
von Gemma d’Urso, sda
Der ehemalige Drogenfahnder Fausto Cattaneo (rechts) mit seinem Anwalt Niccolò Salvioni vor dem Bundesstrafgericht
desanwälte mit Falschinformationen dazu angestiftet haben,
einen heutigen Bundespolizisten unter dem Verdacht von
Drogendelikten, Geldwäscherei und Bestechlichkeit zu verhaften und acht Tage in Untersuchungshaft zu halten. Der
Chef der Waadtländer Kriminalpolizei soll dabei eine
Schlüsselrolle gespielt haben.
Der Bundespolizist tritt im Prozess als Privatkläger auf.
“Libanon-Connection” aufgedeckt
Der heute 72-jährige angeklagte ehemalige Polizeikommissar
Cattaneo feierte als Drogenfahnder in den 1980er Jahren
im Tessin grosse Erfolge. So
war er 1987 massgeblich an der
Aufdeckung der sogenannten
“Libanon-Connection” beteiligt. Seine Erlebnisse veröffentlichte der ehemalige verdeckte Ermittler 2001 im Buch
“Deckname Tato”, das ein
Bestseller wurde. In diesem
Buch erneuerte er Vorwürfe gegen den Bundespolizisten und
ehemaligen Tessiner Kollegen,
wonach dieser sich bei einer
verdeckten Ermittlung in Nizza
illegal bereichert haben soll.
Er habe niemals die Absicht gehabt, seinen früheren Kollegen
zu verleumden, sagte Cattaneo.
“Ich wollte nur die ganze Wahrheit über die zweifelhaften Machenschaften von gewissen
Tessiner Polizisten in der AntiDrogen-Operation in Frankreich aufdecken.”
Kanton trotz
Sparprogramm
im Minus mit
88 Millionen
Der Kanton steckt mit einem Defizit von rund
88 Millionen Franken tief in
den roten Zahlen. Die Ausgangslage ist eigentlich
noch besorgniserregender.
Der Haushalt würde im
kommenden Jahr theoretisch ein Minus von rund
252 Millionen Franken aufweisen.
Doch Sparmassnahmen,
die – wie das Budget – zum
Teil noch vom Grossen Rat
genehmigt werden müssen,
sollen das Defizit auf die am
Mittwoch präsentierten 88
Millionen Franken reduzieren.
Den Einnahmen in Höhe
von 3,53 Milliarden Franken stehen Ausgaben von
3,6 Milliarden Franken gegenüber. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt
210 Millionen Franken, davon wird fast die Hälfte vom
Kanton selbst finanziert.
Das geplante Sparprogramm zieht sich durch alle
Bereiche der Kantonsverwaltung und des öffentlichen Lebens. Die Personalkosten sollen beispielsweise
um ein Prozent gesenkt werden. Zudem beteiligt sich
der Kanton weniger stark an
den Spitälern. Auch bei den
Einnahmen
wird
geschraubt: So werden etwa
die Parkgebühren oder die
Immobiliensteuer für juristische Personen erhöht. Die
Regierung fasst ab kommendem April mehrere
Massnahmen ins Auge, um
die Verluste einzudämmen.
Das Ziel sei es, dass das Minus ab dem Jahr 2017 nicht
grösser sei als 45 Millionen
Franken. Vor Ende der Legislatur im April 2019 soll
dann ein ausgeglichenes
Budget präsentiert werden.
Das für das laufende Jahr
2015 kalkulierte Defizit beträgt sogar 120 Millionen
Franken. Diese Zahl entspricht auch dem Ergebnis
des Jahres 2014. Im August
war ein Trend zu erkennen,
der das Ergebnis für 2015
leicht besser aussehen lassen könnte als vorangeschlagen.
sda/ab
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Bei einem Drittel der kontrollierten Autos waren die Kinder nicht ausreichend gesichert
Polizei büsst 124 Fahrer vor Schulgebäuden
Wie der Touring Club der
Schweiz schreibt, sei in der
Schweiz jedes zweite Kind im
Auto falsch gesichert. Jedes 14.
sei gar nicht angeschnallt.
Selbst wenn ein Kind angeschnallt ist, aber nicht im Kindersitz befördert wird, ist es
drei Mal mehr gefährdet, bei einem Unfall schwer verletzt
oder getötet zu werden. Jährlich verunfallen immerhin rund
400 Kinder im Auto. Deshalb
hat die Polizei zwischen Montag, dem 31. August, und Freitag, dem 18. September, im
Raum Lugano spezifisch Autofahrer mit Kindern an Bord
kontrolliert. Im Rahmen der
“Baby 2015” getauften Aktion
im Strassenverkehr wurden die
Sicherheitsvorkehrungen, die
für die unter 12-jährigen Passagiere getroffen wurden, über-
prüft. Genau unter die Lupe genommen wurden vor allem die
Fahrer, die Kinder zur Schule
kutschierten. Während die Polizeibeamten in der ersten Woche
noch keine Bussen verteilten
und die Fahrer nur belehrten,
hagelte es anschliessend Bussen. In 124 von insgesamt 362
kontrollierten Fahrzeugen (also
bei etwa einem Drittel) waren
die Kinder nicht ausreichend
gesichert. Im Vergleich zum
schweizweiten Durchschnitt also deutlich besser, obwohl die
Fallzahlen nicht repräsentativ
sind. Das bessere Ergebnis
dürfte wohl auch dank der Warnungen in der Woche zuvor zustande gekommen sein.
Seit dem 1. April 2010 müssen
Kinder bis 12 Jahre oder 150
cm (was zuerst eintrifft) einen
Kindersitz verwenden.
mk
Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.
Franz Kafka
Eduard Viktor Gross
Dr.med.
27. Dezember 1921 – 24. September 2015
Nach einem reich erfüllten langen Leben ist unser Vater in seinem
geliebten Tessin von seinen Alterbeschwerden erlöst worden.
Wir haben im engsten Familienkreis leise Abschied genommen.
Tenero / Uster, 24.9.2015
Wir sind sehr traurig.
Brigitte und Roberto Egloff-Gross
Rico Gross und Lani Khola
Freunde und Verwandte
Traueradresse: Brigitte Egloff-Gross, Etzelstrasse 4, 8624 Grüt
8
2. Oktober 2015
Nachrichten
Jäger berichten Die Nachwehen des ZDF-Fernsehgartens in Ascona Der Bund erhöht für den Notfall die Kapazitäten
von Wölfen, “Il Volo” macht Schlagzeilen Mehr Betten im Asylzentrum Losone
die ein Schaf
jagen und töten
Es war die Hauptgeschichte auf der Locarno-Seite der Tageszeitung laRegione
vom Dienstag: Das italienische Gesangstrio “Il Volo”, welches am vergangenen
Sonntag bei der Übertragung des ZDFFernsehgartens in Ascona mitwirkte, soll
seine Zimmer in einem Dreisterne-Hotel
von Locarno in “chaotischem Zustand”
zurückgelassen haben. Die jungen Sänger
seien mit der Unterbringung nicht zufrieden gewesen, hiess es. Zu kleine Räume,
zu wenig Komfort. Für die Gewinner von
Sanremo 2015 sei schliesslich die Unterbringung in einem Luxushotel in Ascona
organisiert worden.
Die Nachricht, welche auch über das Onlineportal LiberaTv verbreitet wurde, fand
in Italien grosses Echo. Die Zeitungen berichteten und selbst TV-Schätzchen Barbara D’Urso nahm sich am Dienstag in ihrer Nachmittagsshow auf Canale 5 dem
“ungebührlichen Verhalten” der jungen
Zwei Jäger wollen während der
Hochwildjagd im Valle Morobbia im Raum Bellinzona beobachtet haben, wie zwei Wölfe
“von grosser Statur” ein Schaf
gerissen haben. Die Episode
soll sich laut Medienberichten
vor über einer Woche zugetragen haben. Bereits Ende August
filmte ein jagender Schafhirte
aus der Region eine Wölfin mit
ihren drei Welpen. Es handelte
sich um das zweite nachgewiesene Wolfspaar mit Nachwuchs
in der Schweiz. Je nachdem, ob
die Wolfsfähe unter den beiden
vor wenigen Tagen beobachteten Tieren war, würde das bedeuten, dass in den bewaldeten
Bergen oberhalb von Giubiasco
mittlerweile ein Rudel mit 5 bis
6 Wölfen lebt.
Möglich ist nach wie vor, dass
es sich bei den das Schaf reissenden Vierbeinern nicht um
Wölfe sondern um wildernde
Hunde gehandelt hat. Sicherheit über das vermutete Wolfsrudel wird ein DNS-Test, den
das kantonale Amt für Jagd und
Fischerei durchführt, geben.
Wie die kantonale Behörde mitteilt, werde die Situation beobachtet. Viehherden in der Region seien gefährdet. Das Gebiet
um das Valle Morobbia bietet
mit seinen weitläufigen Wäldern ein ideales Revier für Wölfe. Die kantonale Beratungsstelle für Landwirtschaft stehe
zur Verfügung, um die notwendigen Vorsichtsmassnahmen
zum Schutz der Nutztiere zu
koordinieren (091 814 35 53).
Auch in anderen Regionen des
Tessins wurden in den vergangenen Monaten Wölfe nachgewiesen. Am 17. Dezember
2014 bei Campo Vallemaggia
und am 9. Februar bei Brione
sopra Minusio im Raum Locarno rissen zwei Wölfe Weidetiere, wie die Auswertung von
DNS-Proben ergeben hat. Es
soll sich um zwei bisher unbekannte männliche Wölfe italienischer Abstammung handeln.
Sie erhielten die Bezeichnungen M47 und M51. Der Wolf ist
seit gut 14 Jahren wieder im
Kanton Tessin präsent. Laut
dem kantonalen Amt für Jagd
und Fischerei seien in dieser
Zeit 14 verschiedene Exemplare identifiziert worden, 12
männlich und 2 weiblich. mk
Im Asylzentrum des Bundes mit Standort
in Losone wird vorübergehend die Aufnahmekapazität erhöht. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) reagiert damit
auf den anhaltenden Flüchtlingsstrom
Richtung Westeuropa.
Bis zu 100 zusätzliche Plätze sollen in Losone geschaffen werden, teilte das SEM
mit. Bisher stehen 170 Plätze zur Verfügung, die allerdings meist gar nicht voll
ausgeschöpft werden. Auch in anderen
Asylzentren des Bundes – in Menzingen
ZG, Perreux NE und Les Rochard VD –
werden zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen.
Die Kapazitätenerhöhung ist auf sechs bis
acht Monate begrenzt und nur für den
Notfall vorgesehen. Die Schweiz sei nicht
primäres Zielland der Menschen, die über
die östliche Migrationsroute nach Westeuropa gelangen, heisst es seitens des SEM.
Gleichwohl müssten angesichts der ange-
spannten Lage in Europa Vorkehrungen
getroffen werden, um bei einem weiteren
raschen und starken Anstieg der Asylgesuche schnell zu reagieren. Eine Zunahme
des Flüchtlingsstroms sei in den vergangenen Monaten an der Grenze zu Italien
durchaus zu spüren gewesen. Darauf sei
mit 100 zusätzlichen Plätzen in Zivilschutzanlagen in Chiasso und Stabio reagiert worden. In Chiasso befindet sich
auch das Erstaufnahmezentrum.
Seit Eröffnung des Asylzentrums in Losone im November sind die Meldungen –
trotz anfänglicher Proteste aus der Bevölkerung – durchweg positiv. Die Zusammenarbeit von Bund und Gemeinde funktioniert gut. Asylsuchende nutzen die
Möglichkeit für gemeinnützige Arbeit.
Die Hilfsbereitschaft der Anwohner in
Form von Initiativen zu gemeinschaftlichen Aktivitäten sowie Kleider- und Sachspenden erweist sich als gross.
ab/sda
Im Raum Bellinzona scheint Friede, Freude, Eierkuchen zu herrschen. Über die Parteigräben hinweg sind sich
die Politiker einig, dass die Gemeindefusion im Raum Bellinzona sinnvoll ist und nichts als Vorteile bringt
OB DAS VOLK DEN ENTHUSIASMUS
TEILT, ZEIGT DER 18. OKTOBER
von Martina Kobiela
Aus dem Raum Bellinzona
kommt ein Hoffnungsschimmer,
nicht nur für die Region, den
Kanton oder das Land, sondern
für die Demokratie an sich: Über
die parteipolitischen Grenzen
hinweg haben sich regionale Politiker von FDP, CVP, SP, Lega
dei Ticinesi, den Grünen und der
SVP an einer gemeinsamen
Pressekonferenz am Dienstag in
Giubiasco für die geplante Fusion ausgesprochen. Sie haben
dort für das Projekt, über dessen
Schicksal am 18. Oktober die
Einwohner der betroffenen Gemeinden an der Urne entscheiden, geworben.
Dabei ist der Zusammenschluss
der 17 Gemeinden kein Pappenstiel. Es handelt sich hierbei um
eines der grössten Gemeindefusionsprojekte, das jemals in der
Schweiz durchgeführt wurde.
Bellinzona würde mit über
52’000 Einwohnern zur elftgrössten Stadt der Schweiz werden. Die anwesenden Parteivertreter Gianluigi Della Santa
(FDP), Ivan Ambrosini (CVP),
Ti-Press
Valle Morobbia: Ideales Revier
Künstler an. “Alles Quatsch und Verleumdung” sagt nun “Il Volo”. Sie hätten die
Unterkunft gewechselt, weil die Zimmer
im ersten Hotel mit Teppichboden ausgestattet seien und einer der Sänger allergisch darauf regiert habe. Sie hätten nichts
zerstört oder verunreinigt, jetzt kümmere
sich ihr Anwalt um die Angelegenheit.
Einen faden Nachgeschmack hinterlässt
die Produktion des ZDF auch bei Asconas
Innenarchitekten Carlo Rampazzi. Obwohl sie für das Set sogar Möbel zur Verfügung gestellt hätten, sei das versprochene Interview mit Rampazzi aus Zeitgründen im letzten Moment abgesagt worden.
Ebenso das Gespräch mit dem Ehepaar
Antognini der Pasticceria Marnin. “Die
wenigen ‘echten’ Tessiner, die am Fernsehgarten hätten teilnehmen sollen, wurden einfach aus dem Programm gestrichen”, bemängelt die PR- und MarketingManagerin des Designers.
mb
Blick auf das Bellinzonese: Aus der Wandererperspektive bilden die 17 Gemeinden schon heute eine Einheit
Alessandro Robertini (SP),
Mauro Minotti (Lega dei Ticinesi), Orlando Del Don (SVP) und
Daniele Bianchi (Grüne) sehen
nur Vorteile in dem Mammut-
vorhaben. Sie erhoffen sich ein
grösseres politisches Gewicht in
der Region. Vor allem im Hinblick auf die Eröffnung der NEAT. Damit rücke die Stadt näher
an die Deutschschweiz und werde noch mehr zum Transitort für
Güterzüge. Die Einigkeit könnte
dabei helfen, ein Umfahrungsgleis für Güterzüge durchzuset-
zen, wie der Architekt Aurelio
Galfetti hofft. Bei einem “Ja”
von der Bevölkerung in allen
Gemeinden (Bellinzona, Giubiasco, Sementina, Monte Carasso, Arbedo-Castione, Gudo,
Sant’Antonio, Cadenazzo, Lumino, Pianezzo, Sant’Antonino,
Camorino, Claro, Gorduno, Moleno, Gnosca und Preonzo)
könnte Gross-Bellinzona bereits
2017 Realität sein. Während die
Befürworter des Zusammenschlusses überall sicht- und hörbar sind, muss man nach Gegnern, die öffentlich ihre Meinung äussern, suchen. Allein in
Sant’Antonino, der Gemeinde
mit dem tiefsten Steuerfuss
(65%) hat sich ein “Nein-Komitee” gebildet (s. TZ vom 15.
Mai). Man befürchtet höhere
Abgaben an den Fiskus und ein
Abwandern der Unternehmen.
Sollte eine der Gemeinden mit
“Nein” stimmen, muss die Abstimmung für eine Fusion der
verbleibenden Gemeinden, nach
gegenwärtiger Gesetzeslage,
wiederholt werden.
Die Fusion um die Kantonshauptstadt hat dem Zusammenschluss in der Riviera einige Gemeinden “gestohlen”
Positive Signale aus Lodrino, Osogna, Cresciano und Iragna
Wie die Abstimmung zur Gemeindefusion von Cresciano, Iragna, Lodrino
und Osogna zur Gemeinde Riviera im
Norden Bellinzonas am 18. Oktober
ausgehen wird, ist ungewiss. Der Zusammenschluss der kleinen Gemeinden links und rechts der Autobahn A2
fällt in der öffentlichen Diskussion in
den Schatten des weitaus mehr Menschen betreffenden Projekts im Raum
Bellinzona (siehe Artikel oben). Doch
möglicherweise färbt die Begeisterung weiter im Süden auch auf die vier
Gemeinden in der Riviera ab. Denn
die Signale nach dem öffentlichen Informationsabend am Mittwoch letzter
Woche in Osogna waren überaus positiv. Doch die Fusion im nahen Bellinzona hat nicht nur positive Folgen für
die Bildung der Gemeinde Riviera.
Denn die im Süden der Distrikts Riviera liegenden Gemeinden Claro,
Preonzo, Moleno haben es vorgezogen mit der Kantonshauptstadt zu fusionieren. Am Donnerstag letzter Woche kam es in Lodrino, beim letzten
öffentlichen Informationsabend zum
Fusionsprojekt, jedoch doch noch zu
Diskussionen, wie die Tagespresse berichtet. Bei dem letzten Informations-
abend zu dem Thema seien an die 100
Personen anwesend gewesen. Trotz
der vielen Fragen, die gestellt wurden,
habe auch hier eine grundsätzlich positive Atmosphäre geherrscht. Die
Hoffnung in den zwischen Biasca und
Bellinzona liegenden Ortschaften ist,
dass eine grössere politische Einheit
mehr Gewicht tragen und so die Lebensqualität steigen wird.
mk
9
2. Oktober 2015
Nachrichten
Lachende und weinende Gesichter bei der Gemeindeparlamentssitzung diese Woche in Lugano, die
Jahresrechnung 2014 fällt besser aus als erwartet, zwei Politiker und eine Politikerin nehmen Abschied
ÄMTER-ROCHADE WURDE DEN
ANGESTELLTEN PRÄSENTIERT
Die Mehrheit der städtischen Angestellten in Lugano wird sich ab
dem 1. Januar kommenden Jahres an einen neuen Chef oder eine neue Chefin gewöhnen müssen. Wie die TZ bereits berichtete, wurden die Ämter in der Verwaltung der Ceresio-Stadt von
15 auf 7 zusammengefasst und
neu geordnet. Die Exekutive hat
am vergangenen Montag über
die Neuverteilung der Aufgaben
informiert.
Stadtpräsident Marco Borradori
(Lega) wird sich weiter um die
“Institutionen” kümmern mit
Kommunikation, Kanzleidiensten und Personal. Vize-Stadtpräsidentin Giovanna Masoni
Brenni (FDP) gibt die Schule an
Lorenzo Quadri (Lega) ab, übernimmt dafür den Bereich Touris-
Ti-Press
von Marianne Baltisberger
Umbruchstimmung im Municipio, dem Stadthaus, von Lugano
mus und Events, den Sport und
kümmert sich weiter um die Kultur. Michele Foletti (Lega) ist für
die Finanzen sowie den Rechtsdienst und die Informatik, sein
Parteikollege Lorenzo Quadri für
Schule, Jugend, Integration und
Soziales zuständig. Michele Bertini (FDP) hat statt dem Sport
den Unterhalt der öffentlichen
Räume sowie weiter die Polizei
und Feuerwehr, Sicherheit und
Gesundheit, CVP-Mann Angelo
Jelmini Planung, Mobilität und
Umwelt unter seinen Fittichen.
Cristina Zanini Barzaghi (SP)
werden die Verwaltung und der
Unterhalt städtischer Immobilien
unterstellt.
Hauptthema der Gemeindeparlamentssitzung vom Montag waren die Finanzen der Stadt. Die
Jahresrechnung 2014 schliesst
mit einem Verlust von 2,8 Millionen Franken, ein Klacks im Ver-
gleich zu den ursprünglich budgetierten 36,5 Millionen Franken. Die Exekutive wurde von
Vertretern verschiedenster politischer Couleur für ihr gelungenes
Sparprogramm gelobt. Nur
CVP-Mann Lorenzo Jelmini
konnte sich laut Medienberichten einen “Dank an die Angestellten der Stadt”, die von den
Massnahmen am meisten betroffen waren, nicht verkneifen.
Tränen des Abschieds gab es bei
Lega-Mann Francesco Gilardi.
Er verlässt nach 24 Amtsjahren
frühzeitig die Legislative. “Es
war eine Lebensschule”. Ebenfalls aus dem Parlament ausgetreten sind Stefania Cavadini
(FDP) und Mirto Bignasca (Lega). Für den wegen Wahlbetrugs
zurückgetretenen Michele Kauz
hat Tobiolo Gianella in den Reihen der Luganeser FDP Platz genommen.
Zürich wird zu ernsthaftem Konkurrenten für Lugano StraLugano empfiehlt sich für 10 Kilometer-Meisterschaft
Formel E-Simulator liegt auf Eis Teilnehmerrekord geknackt
Noch bis vor wenigen Tagen gab man sich
in Lugano und beim Rennstall des ehemaligen Formel 1-Fahrers Jarno Trulli sehr
siegesgewiss. Mutig reichte man schon im
August ein Baugesuch für einen Formel
E-Simulator im Stadtpark Parco Ciani in
Lugano ein.
Doch dieses Gesuch hat die Trulli GP nun
wieder zurückgezogen, beziehungsweise
auf Eis gelegt. Man werde mit der Realisierung des Simulators warten, bis auch
wirklich sicher sei, dass das Wettrennen
der Formelwagen mit Elektromotor auch
wirklich in der Stadt am Ceresio stattfinde. Den Grund dürfte das Zaudern einerseits im Vorpreschen der Stadt Zürich haben. Obwohl der Stadtpräsident von Lu-
gano, Marco Borradori, mit Alejandro
Agag, dem Patron der Formel E, einig ist,
wirbt die Stadt an der Limmat unverholen
um die Austragung. Denn Luganos Kandidatur könnte an der Finanzierung scheitern. Lugano hat bisher das Exklusivrecht,
ein Formel E-Rennen in der Schweiz
durchzuführen. Die Finanzierung in der
Höhe von zehn Millionen Euro sollte eigentlich bis zum 30. September feststehen. Diese Deadline wurde bei einem
zweiten Treffen zwischen dem Veranstalter, Agag und Francesco Guarnieri, dem
Mitbesitzer des Trulli-Rennstalls, nun auf
den 30. November verschoben. Bis dahin
haben die Veranstalter Zeit, das Finanzierungskonzept vorzulegen.
mk
Am letzten Wochenende fand die
10. Ausgabe der StraLugano statt. Und
der Lauf in der Stadt am Ceresio wurde
wieder einmal zu einem Erfolg. Die Organisatoren verkündeten am Montag,
dass der Teilnehmerrekord vom letzten
Jahr (4’500) nochmals geknackt wurde.
Auch dieses Jahr waren die beliebtesten
Strecken der 10km-Lauf durch die Stadt
und der 30km-Lauf rund um das Seebecken. Beide Läufe fanden am Sonntag
statt. Doch die StraLugano bot noch
mehr, vom FluoRun (Nachtlauf mit
Fluo-T-Shirts) am Samstagabend über
den Lauf mit Handbikes bis zum Kidsrun. Der Höhepunkt der Veranstaltung?
Für viele ambitionierte Läufer war es
der Umstand, dass die 10-KilometerStrecke offiziell von Swiss-Athletics
(Fachverband für Leichtathletik in der
Schweiz) vermessen worden war. Was
für den Laien nicht so wichtig erscheint,
hat in der Szene jedoch eine grosse Bedeutung. Dank dieser offiziellen Bemessung könnte die Strecke in Zukunft für
die Schweizer Meisterschaften über 10
Kilometer dienen. Jedenfalls wollen die
Organisatoren eine Bewerbung für die
Meisterschaften 2017 einreichen. Eine
weitere Neuigkeit: die StraLugano findet 2016 nicht wie traditionellerweise
am letzten Septemberwochenende statt,
sondern schon im Frühjahr, am Wochenende des 21. und 22. Mai 2016.
me
ÖV wird im
Mendrisiotto
umgekrempelt
Das Busnetz im Mendrisiotto und im Basso Ceresio
wurde geschaffen, um die
Schüler zur Schule zu bringen und die Ortschaften miteinander zu verbinden. Mit
dem Fahrplanwechsel am
13. Dezember wird der öffentliche Verkehr (öV) im
südlichsten Zipfel des Tessins komplett umgebaut.
Hauptziel des Kantons und
der in der Region tätigen
Transportunternehmen, Autolinea Mendrisiense SA
(AMSA) und Postauto
Schweiz AG, sind direkte,
häufige und systematische
Verbindungen zwischen den
Vororten und den Bahnhöfen
sowie in die Städte Chiasso
und Mendrisio und die Gewerbegebiete. Konkret geht
eine neue Stadtlinie zwischen Chiasso und Mendrisio in Betrieb, die auch die
Einkaufszentren Serfontana,
Centro Breggia und FoxTown anfährt. Neue Regionallinien werden die Einkaufszentren Serfontana und
Centro Breggia mit Stabio,
beziehungsweise Capolago
und mit dem Einkaufszentrum Fox-Town verbinden.
Die städtischen Linien werden häufiger von früh morgens bis zum Abend verkehren, und es werden auch
nachts Busse fahren. Zusätzlich sollen die gelben Postautos auch grenzüberschreitend nach Varese und Porto
Ceresio fahren, und Anfang
2016 sollen auch die Transportbetriebe Comos die Landesgrenze überschreiten.
Insgesamt werden die Busse
ab Dezember 320’000 Kilometer mehr fahren als zuvor.
Das entspricht einer Steigerung um 14.5 Prozent. Das
Personal wird von 72 auf 90
Vollzeit-Stellen aufgestockt.
Die Fahrzeugflotte wird jedoch nur mit drei Einheiten
erweitert, wie es im Kommuniqué heisst.
mk
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Die Aktiengesellschaft cofti.ch SA rettet die Kräutertee und -bonbons produzierende Genossenschaft Cofit
Konkurs im Bleniotal abgewendet
Tisana Olivone ist eines der bekanntesten Produkte
Quasi in letzter Sekunde konnte der
Konkurs der Blenieser Kräutertee und
-bonbon Herstellerin Cofit abgewendet werden. Die Produktion des bekannten Alpkräutertees Tisana Olivone scheint sichergestellt zu sein. Die
im April in Acquarossa gegründete
Aktiengesellschaft cofti.ch SA hat die
Tätigkeit der Genossenschaft Cooperativa per le piante officinali e medicinali del Ticino (Cofit) übernommen.
Die Verwaltungsratsmitglieder Stefano Cavadini, Mauro Carobbio und
Corrado Solcà erklärten gegenüber laRegione, dass es ihr Anliegen sei,
Qualitätsprodukte, welche ökologisch
und sozial verantwortlich hergestellt
wurden, weiterhin im Tal zu produzieren. Der Präsident der Cofit, Ario
Conti, hatte bereits die Geschäftsunterlagen im Bezirksgericht deponiert.
Der Konkurs stand unmittelbar bevor.
“Die finanzielle Situation wurde untragbar, deshalb wurden wir gezwungen unsere Geschäftsunterlagen beim
Bezirksgericht einzureichen, unsere
Tätigkeit einzustellen”, erklärte Conti
die kritische Situation.
Gegründet wurde die Kooperative für
die Förderung der Tessiner Heilpflanzen und Pflanzenprodukte im Jahr
2000 im oberen Bleniotal, in Olivone.
Obwohl die Produkte der Genossenschaft, in erster Linie der Alpenkräutertee Tisana Olivone, und die CofitKräuterbonbons beliebt waren, konnte sich die Cofit nicht mehr über Wasser halten, auch weil diverse Zuschüsse weggefallen waren.
mk
Der Tessiner Bildhauer Giovanni Gilgen hat mit der Skulptur La Lupa, L’Uomo bei Curio im Malcantone eine
Hommage an die Verbindung zwischen Mensch und Natur geschaffen
AUS DER WOLFS-LEGENDE
WIRD EIN KUNSTWERK
von Andreas Achermann
In Curio (Malcantone) treibt ein
Wolf sein Unwesen. Die Bevölkerung ist beunruhigt; so sehr,
dass die Mehrheit der Bewohner ausgeschickt wird, in den
umliegenden Wäldern nach dem
Tier zu suchen. Zur gleichen
Zeit gerät ein Haus, in welchem
eine Mutter mit ihrem kleinen
Sohn wohnt, in Brand. Doch
niemand ist mehr da, der den
beiden helfen könnte. Plötzlich
taucht der gejagte Wolf auf,
überwindet die Flammen mit einem kühnen Sprung und rettet
den kleinen Jungen vor dem
Flammentod.
Dieser Legende aus dem
19. Jahrhundert ging der in Curio wohnhafte Künstler Giovanni Gilgen nach. Seine Idee war
es, ein berührbares Denkmal zu
schaffen, welches an diese eindrückliche Geschichte erinnert.
Es sollte nicht nur ein geschichtliches Zeugnis lokaler
Kultur sein, sondern auch ein
Auftrag und eine Verpflichtung
an alle, die Natur zu achten, sie
zu pflegen und zu schützen:
“Der Wolf hat sich für den Menschen geopfert. Vergessen wir
nicht, nehmen wir zur Kenntnis,
dass uns die Natur immer begleitet, sie uns in ihren Bann
zieht, sie aber auch verzeiht”,
erklärt der 1970 in Lugano geborene Gilgen.
Im Kontext mit den landesweiten Diskussionen über den
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Eine Skulptur zum anfassen: “Die Wölfin, Der Mensch” am Ortseingang von Curio
Schutz oder den Abschuss des
Wolfes ein höchst aktuelles
Thema (siehe auch Seite 8). Gilgen nimmt hierzu allerdings
keine Stellung. Legende, lokales Kulturkolorit und die Liebe
zur Natur sind seine Triebfedern. Der Künstler: “Es soll ein
Werk für die Gegend, für den
Menschen, aber vor allem für
die Natur sein.”
Im Verlaufe des vergangenen
Winters hat Giovanni Gilgen eine monumentale, überlebensgrossen Skulptur erschaffen.
Sie stellt einen Menschen dar,
der auf seiner Schulter einen
Wolf – für Giovanni Gilgen eine
Wölfin – trägt. Für die Realisierung der drei Meter hohen
Skulptur hat Gilgen, nicht zufällig, eine Art Schamottstein
gewählt. Robust, dauerhaft. In
der Tat, aus dem Malcantone
wanderten einst unzählige Ziegelbrenner nach ganz Europa
aus, wo sie Spuren und Zeug-
nisse ihrer Tätigkeit hinterlassen haben, die heute wieder Teil
des heimischen Kulturerbes
sind.
Giovanni Gilgen zeichnet sich
als unermüdlicher Kunstschaffender aus. Seine Ideen, Visionen und Pläne sind von sprühender Intuition, einem Wasserfall der Magliasina gleich.
Manchmal ist man geneigt zu
sagen: Für Gilgen hat der Tag zu
wenige Stunden. Das dürfte
auch hier der Fall gewesen sein,
denn wer in den letzten Wochen
spät nachts von Caslano herkommend in den Malcantone
fuhr, erspähte Gilgen, der im
Scheinwerferlicht seinem Werk
“La Lupa, L’Uomo” den letzten
Schliff gab.
Vor zehn Tagen wurde die
Skulptur bei sonnigstem Wetter
im Beisein der Bevölkerung von
Curio und unzähliger Kulturund Kunstinteressierter feierlich
eingeweiht. Musikalisch umrahmt wurde der Anlass bei der
alten Waschstelle von einem
Konzert der “Lyre de Lavaux /
L’Avenir de Belmont” aus dem
Kanton Waadt. Gleichzeitig feierte man auch das 120-jährige
Bestehen des “Vecchio Lavatoio”.
Zu sehen und zu bestaunen, aber
auch, wie Gilgen es ausdrückt,
zu berühren, ist das monumentale Kunstwerk in der langgezogenen Kurve eingangs von Curio. Ein Wolf, oder eben eine
Wölfin, die unübersehbar ist.
Epilepsie:
“Noch gibt
es zu viele
Vorurteile”
Die Gesellschaft für von Epilepsie betroffene Menschen und ihre Angehörigen in der italienischen Schweiz feiert an diesem
Wochenende ihr 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wird am
Samstagabend in Canobbio bei
Lugano mit einem Konzert und
einer Buchpräsentation begangen (siehe auch TZ-Magazin von
vergangener Woche). “Ein wichtiger Anlass”, erklärt Marilla Rovelli, Vizepräsidentin der Società
Epilettici della Svizzera italiana
(SES). “Wir wollten etwas richtig
Grosses organisieren.” Die Öffentlichkeit soll für die Anliegen
der SES sensibilisiert werden.
Noch gebe es zu viele Vorurteile,
sagt Marilla Rovelli, zu viel
Fehlinformation. “Besonders im
Bereich der Arbeit.” Zu den Aufgaben der SES gehöre deshalb
auch, Aufklärung zu leisten. “Im
vergangenen Jahr haben wir eine
Wanderausstellung in Schulen
und Spitälern durchgeführt.” Ihr
Engagement hätte eher sozialen
Charakter, so die Vizepräsidentin. Die Gesellschaft bietet u.a.
eine Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige, Ferien,
Ausflüge, Info-Veranstaltungen
und Kurse an. “Wir versuchen,
so dynamisch wie möglich zu
agieren.” Auf Wunsch würden
Betroffene auch zu Arztterminen
begleitet.
Epilepsie betrifft in der Schweiz
rund 1 Prozent der Bevölkerung,
etwa 70’000 Personen, davon
rund 15’000 Kinder. Etwa 5 Prozent der Menschen in unserem
Land erleiden einmal oder wenige Male in ihrem Leben einen
epileptischen Anfall. Auslöser
dafür können Verletzungen
durch Unfälle, Krankheiten, aber
auch Stress, Schlafentzug oder
die Abhängigkeit von Medikamenten oder Drogen sein. Auch
die genetische Disposition spielt
eine Rolle. In der italienischen
Schweiz werden jährlich circa
150 neue Fälle bekannt.
Die SES unterhält ein Büro mit
Sekretariat und Beratungsdienst
in Bellinzona, welches jeweils
am Montag und Freitag von 14
bis 16.30 Uhr unter Tel. 091 825
54 74 zu erreichen ist. Karten
zum Konzert “Virtuosismo strumentale in Italia tra Sei e Settecento” von morgen, 20 Uhr, in
der Aula Magna im Campus Trevano in Canobbio sind ab 19 Uhr
an der Abendkasse erhältlich (Infos auf www.sesi.ch).
mb
2. Oktober 2015
13
Passaparola
Lyrik
Cannocchiale
Im Café mit Fontane schaue
“MONACO DI BAVIERA” FEST IN ITALIENISCHER HAND
auf den letztendlichen Punkt
von Marianne Baltisberger
Im Café mit Fontane
im Augenwinkel mühsam ersichtlich
die begrenzte Zeit
Finale
über dem müde gewordenen Lago
Spätsommer-Melancholie
wenn die Steine
aufhören zu zittern
und Ruhe einkehrt
bei den Sandburgen am See
und die Piazza wieder
grösser erscheint und alterslos leer
Nebliger Abschied
klebt an beschlagenen
Fensterscheiben
und die Elster im Garten
verzichtet auf ihr Morgenbad
Für Italiener scheint die bayrische Landeshauptstadt gegenwärtig das Reiseziel
schlechthin. Zahlreiche Anzeigen von
Reisebüros und Busunternehmen locken
die birrofili, die Bierliebhaber Italiens,
noch bis zum 11. Oktober zum grössten
Volksfest Deutschlands.
Das Angebot reicht vom Ein-Tages-BusTrip bis zum mehrtägigen Aufenthalt mit
Übernachtung. Die Reise wird per Car
oder Flugzeug zurückgelegt. Wobei bei
den Bustouren zwischen Ancona und
München diverse Zwischenhalte auf dem
Programm stehen. “Die Italiener lieben
München”, heisst es auf dem offiziellen
Stadtportal. Und sie seien bereits wahre
Wiesnexperten. Zum Beispiel wüssten
viele, dass man an Wochenenden früh
aufstehen müsse, um noch einen Tisch zu
ergattern. Diejenigen, die es nicht mehr
ins Zelt schafften, würden draussen südländische Lebensfreude verbreiten: singend, tanzend und meist mit einem schrägen Trachtenhut auf dem Kopf.
Traditionsgemäss war es bisher jeweils
das zweite Oktoberfest-Wochenende, an
dem die Italiener die Festzelte auf der
Theresienwiesn bevölkerten. Doch mittlerweile, so vermeldete jüngst die Süddeutsche Zeitung, seien die Gäste aus
dem südlichen Nachbarsland während
der gesamten Dauer der Veranstaltung
gut vertreten. Laut Statistik des Münchner Tourismusamtes stellen sie mit 19
Prozent den grössten Anteil ausländi-
scher Besucher am Oktoberfest dar. Damit es zu keinen Kommunikationsproblemen kommt, holen sich die Münchner
Polizei und der Rettungsdienst Verstärkung aus dem Südtirol. Die Gesandten
der Polizia di Stato und des Landesrettungsvereins “Weisses Kreuz” seien
wichtige Vermittler zwischen den Kultu-
ren. Gerade die italienische Eigenschaft,
viel mit den Händen zu reden, sorge nämlich oft für unnötige Spannungen auf dem
Festgelände, ist auf der offiziellen Website des Oktoberfestes nachzulesen. Diese
liessen sich aber unter Landsleuten ganz
einfach vermeiden.
Wer es aus Italien nicht bis nach München schafft, der kann blauweisse Oktoberfeststimmung in diesen Wochen auch
im Bel Paese finden. Die Gastro-Zeitschrift “Italia a Tavola” empfiehlt in diesem Zusammenhang fünf Veranstaltungen von Genua, wo heuer – wie die Organisatoren versichern – das “erste offizielle Oktoberfest in Italien” stattgefunden
hat, über “Bustofolk” in Busto Arsizio,
“Edelbier” in Rieti (noch bis zum 10. Oktober), dem internationalen Bier-Salon
“Eurhop” vom 9. bis 11. Oktober in Rom
bis zur “Fiera della Birra di Pordenone”
an den letzten zwei Oktoberwochenenden in der gleichnamigen Provinzhauptstadt des Friauls.
In der Rubrik “Cannocchiale” blickt die
TZ über die Grenze nach Italien.
Hoffnung
wandert einwärts
kehrt dem Tag den Rücken
schläft unter Schulterflügeln bereits
den ersten Vorwinterschlaf
Wortschatz
Keine Vorahnung
IL MONDO DELL’ EDITORIA IN SUBBUGLIO
was wohl kommt
a cura di Gio Rezzonico
nach dem Schmelzen
des letztmöglichen
Schnees
Aus “Fels im Sand der Zeit”
von Verena Haller, Ascona,
Bader Verlag, 2014,
ISBN 978-3-85545-160-9
Nel corso dell’estate i giornali hanno riportato diverse
notizie che rivelano quanto il settore dell’editoria –
che conosco da vicino e vivo giorno per giorno – sia in
subbuglio. Una delle novità riguarda il Ticino, questa
testata e l’azienda che dirigo. A fine giugno è stato infatti siglato un accordo di collaborazione tra la Rezzonico Editore SA, il gruppo del Corriere del Ticino
(cui fanno capo anche teleticino, radio3i, ticinonews e,
per il 49 per cento, il Giornale del Popolo) e la Ringier
(editore di importanti testate sia nella Svizzera tedesca
e francese che all’estero, soprattutto nei paesi dell’Est).
Questa alleanza permette alla nostra azienda di poter
contare su un forte partner cantonale, pur continuando
a mantenere l’intensa collaborazione con Ringier. L’accordo offre però anche l'opportunità al gruppo del Corriere del Ticino di avvicinarsi a un importante editore
nazionale e internazionale e a Ringier di ampliare la
propria offerta pubblicitaria multimediale in Ticino.
D’altra parte l’editore zurighese ha stipulato recentemente due significative alleanze sul piano internazionale con il gruppo tedesco Axel Springer, uno dei prin-
cipali editori europei. Il primo riguarda un’unione delle
testate nei paesi dell’Est, mentre il secondo prevede la
costituzione di una nuova società in cui confluiscono le
riviste di proprietà di Ringier, come Schweizer Illustrierte, Illustré, Hebdo e molte altre, e le pubblicazioni
edite in Svizzera da Springer, come Beobachter e Bilanz.
Il gruppo editoriale Ringier è balzato recentemente alla ribalta della cronaca per un’altra rilevante alleanza
con la Società Svizzera di Radiotelevisione (SSR), a
cui fa capo anche la RSI, e con il colosso nazionale
delle telecomunicazioni Swisscom. L’intesa è stata
raggiunta per poter vendere a livello nazionale pacchetti pubblicitari multimediali che riguardano stampa, televisione, radio (Ringier è proprietaria di Radio
Energy, molto diffusa nella Svizzera tedesca) ed internet, essendo così concorrenziale rispetto alle grandi
multinazionali dell’ "informazione" come Google e
Facebook. Ma naturalmente questo accordo riguarda
anche la concorrenza in Svizzera ed eleva Ringier a
una posizione privilegiata rispetto alla sua diretta ri-
vale Tamedia (editrice del Tages Anzeiger e di 20 Minuti nelle tre lingue) per quanto riguarda l’offerta di
pacchetti pubblicitari multimediali nazionali rivolti
soprattutto ai grandi clienti internazionali. Da qui i
malumori in seno all'Associazione Stampa Svizzera
(Schweizer Medien), che ha stigmatizzato questo accordo, provocando l'uscita di Ringier dall'associazione
stessa. Da qui anche le critiche espresse dall’editore ticinese Giacomo Salvioni, presidente della sezione ticinese di Stampa Svizzera e alleato di Tamedia, assieme
alla quale detiene il 50 per cento dell’edizione in italiano del quotidiano 20 Minuti.
Come si può dedurre da questi fatti il settore dei media sta vivendo un periodo di profonde trasformazioni, che fa passare notti insonni agli editori. Da una
parte deve affrontare una delicata crisi congiunturale,
visto che negli ultimi 6 anni si calcola che le testate
svizzere abbiano perso mediamente il 30 per cento
delle entrate pubblicitarie. Dall'altra deve gestire un
cambiamento strutturale, dato che nessuno sa con
certezza quale sarà il futuro dell’informazione.
il settore dell’editoria: der Verlagssektor
subbuglio: in Aufruhr/Schwierigkeiten
un accordo di collaborazione: eine Vereinbarung für
die Zusammenarbeit
alleanza: Allianz
offerta pubblicitaria: Werbeangebot
stipulato: abgeschlossen
confluiscono: zusammenfliessen
alla ribalta della cronaca: ins Rampenlicht der Nachrichten
l’intesa: die Vereinbarung
concorrenziale: wettbewerbsfähig
una posizione privilegiata: eine privilegierte Lage
i malumori: der Unmut (Mz.)
stigmatizzato: angeprangert
dedurre: ableiten
profonde trasformazioni: tiefgreifende Veränderungen
notti insonni: schlaflose Nächte
crisi congiunturale: Konjunkturkrise
cambiamento strutturale: struktureller Wandel
GEWINNE
einen
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Es warten auf Dich 3 FIAT 500 LOUNGE
Dritte Verlosung: 19.
Dezember 2015
2. Oktober 2015
15
Forum
Eidgenössische Wahlen 2015
AlpTransit: Chancen und Risiken
Bald ist es soweit. Während Jahren ist darüber gesprochen worden, und in einigen Monaten wird
AlpTransit endlich zur Realität. Eine Realität, die
unsere Gewohnheiten verändern wird: Die Fahrzeiten zur Alpennordseite verringern sich leicht
und, vielleicht zum ersten
Mal, können wir sagen,
tatsächlich Teil des interurbanen öffentlichen
Transportsystemes der
Schweiz zu sein. Doch,
sind wir wirklich bereit,
diese Chance zu nutzen
und die Risiken, welche
die neue Bahn-Alpentransversale mit sich
bringt, einzugrenzen?
Oder werden wir uns von
den Bahnkonvois, insbesondere von Güterzügen,
welche unseren Kanton durchqueren, überrollen
lassen?
AlpTransit wurde bisher meist zum Mythos hochstilisiert. Zu einer Art Allheilmittel, welches alle
Probleme im Tessin lösen sollte. Reicht es tatsächlich aus, näher an Zürich zu rücken, damit
sämtliche Probleme, beispielsweise der öffentlichen Finanzen und des Verkehrs, wie durch Zauberhand verschwinden? Einige glauben daran.
Andere, weitsichtiger und realistischer, haben die
Ärmel hochgekrempelt, um auf den historischen
Moment vorbereitet zu sein. Vieles wurde in den
vergangenen Jahren geplant und teilweise auch
umgesetzt. Denken wir beispielsweise an die Region, die ich am besten kenne und in der ich in der
städtischen Exekutive Einsitz habe: Bellinzona. In
Zusammenarbeit mit Partnern von Bund und Kanton wurden die Bahninfrastrukturen modernisiert
und an ein noch leistungsfähigeres öffentliches
Verkehrsnetz angeschlossen. Der neue Bahnhof
von Bellinzona, die “Porta del Ticino” (das Tor
zum Tessin), wird 2016 fertiggestellt und das neue
Bus-Terminal im 2019. Letzters erlaubt es den
Nutzern (rund 16'000 pro Tag) mit ÖV kapillarisch die wichtigsten Punkte der Region zu erreichen. Gleichzeitig wird am Ausbau der Bahnstrecke zwischen Bellinzona und Giubiasco gearbeitet
sowie eine neue Haltestelle an der Piazza Indipendenza geplant, welche zum Kernstück des regionalen Bahnverkehrs werden soll. Mit der Eröffnung des Basistunnels am Monte Ceneri im Jahr
2020 werden Lugano, Bellinzona und Locarno
nur noch rund 15 Bahnminuten auseinanderliegen. Das Tessin erhält damit eine echte “Metropolitana” unter freiem Himmel. Effizient und attraktiv für Pendler, aber auch für Einheimische und
Touristen.
Für diese vielen Ideen und Projekte, beispielsweise auch im universitären, unternehmerischen und
touristischen Bereich, für deren Umsetzung es gegenüber Bundesbern die Bündelung aller Kräfte
sowohl auf regionaler als auch auf kantonaler
Ebene benötigt, brauchen wir gut vorbereitete, dynamische und durchsetzungsfähige Vertreter.
Simone Gianini, Stadtrat von Bellinzona,
FDP-Nationalratskandidat
“Fünf Fragen und fünf Antworten”
Die Camera di Commercio Ascona interviewte
Michela Ris, Stadträtin von Ascona und Kandidatin des PLR für die anstehenden Nationalratswahlen vom 18. Oktober 2015.
Heute Municipale von Ascona, verantwortlich
für Finanzen und Kultur, morgen in Bern im
Nationalrat: Welche
Themen werden Sie anstossen? Die Hoffnung,
gewählt zu werden ist
gross, doch ich muss auch
realistisch sein. Der Gang
nach Bern ist bestimmt
nicht einfach, aber diese
Wahlen sind für mich eine wichtige Erfahrung als
junge Politikerin. Ich werde auch in Zukunft Ascona zutiefst verbunden bleiben und mich mit
Herzblut für meine Ressorts einsetzen, die kommunalen Finanzen und die Kultur.
Der Tourismus leidet im Tessin, nicht nur wegen des starken Frankens. Haben Sie ein Rezept, wie wir aus dieser negativen Spirale wieder herausfinden werden? Die Hauptprobleme
sehe ich im strukturellen Bereich sowie im Generationenwechsel. Eine Studie des DFE hat ergeben, dass von 100 Hotels nur 30 die Note gut verdienen, 55 Betriebe werden von den Betreibern
noch halbherzig geführt, solange es eben noch
geht und 15 sind eigentlich bereits aus dem
Markt. Ein anderes Problem ist die Gastfreundschaft, welche von unten nach oben hinterfragt
und massiv verbessert werden muss. Die Politik
ist gefordert, attraktive Rahmenbedingungen zu
schaffen, wie z.B. Öffnungszeiten, Lärmvorschriften, Importzölle und eine reduzierte Mehrwertsteuer. Das Marketing muss entpolitisiert und entstaubt werden. Es muss, mit professioneller Hilfe
auf die positiven Veränderungen, die attraktiven
Innovationen in der Tourismusdestination Tessin
weltweit aufmerksam gemacht werden.
Die zweite Gotthardröhre und die Verbindung
A2-A13 sind aktuell zwei heisse Themen, welche rasch gelöst werden müssen. Wie beurteilen Sie diese Situation? In der Tat, dies sind zwei
Engpässe, die möglichst rasch entschärft werden
müssen. Es kann nicht angehen, dass man aus der
Deutschschweiz mehr Zeit aufwenden muss um
ins Tessin zu gelangen, als mit dem Flugzeug auf
irgend eine Insel zu fliegen. Ohne eine zweite
Gotthardröhre bleibt der Kanton Tessin von der
übrigen Schweiz isoliert. Mit den immer wiederkehrenden Staus verliert der Tessin immer mehr
an Attraktivität als Tourismusregion.
Frau Ris, Sie sind jung, attraktiv und eine intelligente Frau. Was machen Sie besser als die
männlichen Kollegen? Nun, ich weiss nicht, ob
ich etwas besser mache als meine männliche Konkurrenz. Ich mache viele Dinge; ich mache Politik, ich bin Stadträtin, ich bereite mich auf einen
zweiten Universitätsabschluss vor, ich bin unternehmerisch tätig, im Unternehmen meiner Familie, und ich bin auch stolz darauf, eine Frau zu
sein. Als Frau verfüge ich vielleicht über ein Sensorium, welches es mir ermöglicht, ausgewogene
Lösungen in politischen Fragen zu finden. Schade, dass es nicht mehr qualifizierte Frauen in Führungsrollen gibt.
Ins Tessin strömen Tag für Tag 63'000 Grenzgänger und dies wird nicht überall gerne gesehen. Wie beurteilen Sie diese heikle Situation?
Die Grenzgänger sind für verschiedene Berufsgattungen absolut notwendig, doch in den letzten
Jahren hat sich die konjunkturelle Lage verdüstert,
was zu gewissen Ängsten in der Bevölkerung geführt hat. Günstige Arbeitskräfte aus dem Ausland, können kurzfristig einen positiven Effekt
auf die Erfolgsrechnung eines Unternehmens haben, doch nachhaltig ist dies nicht. Auch aus ökologischer Sicht nicht. Wir müssen die damit verbundenen Probleme offen analysieren und eine
vernünftige Lösung so rasch als möglich finden.
Frau Ris, wir wünschen Ihnen viel Erfolg in Ihrem Wahlkampf. In bocca al lupo!
Luca A. Albrecht,
Presidente della Camera di Commercio Ascona
Am Vorabend der 50. Legislatur
Et voilà: Der letzte Sessionstag ist vorbei und mit
ihm die 49. Legislatur seit 1848. Das Drehbuch
des Schlusspunkts wiederholt sich alle vier Jahre
mit Schweizer Präzision.
Rund ein Fünftel der Parlamentarier weilt in der
Wandelhalle und springt von einem Apéro zum
anderen: Für sie ist das Resultat der Wahlen schon
klar, sie kandidieren ja nicht mehr. Man verabschiedet sich, man verspricht sich in Kontakt zu
bleiben, man erzählt Zukunftspläne. Die restlichen vier Fünftel springen
von einem Telefon zum
anderen, versuchen noch
einen letzten Vorstoss einzureichen, in der Hoffnung, die Schweizerische
Depeschenagentur werde
daraus noch eine letzte
Medienmitteilung machen – als kleine Hilfe für
die Wiederwahl. Gleichzeitig ist man genervt,
weil die T-Shirts des Wahlkampfs nicht pünktlich
gedruckt werden oder weil ein Parteikollege
plötzlich gestern Abend im Fernsehen war. Und
man springt von einem letzten Treffen zu einem
letzten Abendessen, inklusive Fraktionsnachtessen
mit Verabschiedung aller Bisherigen.
Wahlkampf in der Session
Von 7.00 bis 23.00 ist man unterwegs, dann noch
zwei Stunden Mails bearbeiten und schnell schlafen, der Wecker klingelt pünktlich um 6.00. Wehe,
wenn der Partner, die Mutter oder das Kind noch
Geburtstag oder eine wichtige Prüfung haben: Mit
grösster Wahrscheinlichkeit wird es vergessen. Familiäre Sünden werden vergeben und berufliche
sind ohnehin geplant. Aufregung, Adrenalin,
Angst: Was passiert nach dem 18. Oktober? Und
Nostalgie der guten alten Zeiten für diejenige, deren Zukunft ausserhalb der Politik lebt. Das ist
Parlamentsleben, das ist Politik!
Apropos Politik: Selbstverständlich wurde in der
letzten Session der 49. Legislatur auch eine ganze
Menge Themenpolitik gemacht, man wollte ja die
Schubladen leeren. Das Wahljahr hat den Ruf,
dass die schwierigen Geschäfte beiseitegeschoben
werden und die Produktivität des Parlaments generell zurückgeht. Für diese Herbstsession traf
dies in keinster Weise zu: Die Traktandenliste beider Räte war dicht gedrängt sowie von unzähligen
Kommissionssitzungen um 7 Uhr und Open-EndSitzungen am Abend umrandet.
Trotz der grossen Anstrengung, die laufenden Geschäfte abzuschliessen, hat sich immer wieder etwas Wahlkampf eingeschlichen. So verlangte die
SVP ein untaugliches Asylmoratorium, das – wie
erwartet – abgelehnt wurde. In der dritten Sessionswoche traktandierten SP, Grüne und GLP eine
“aktuelle Debatte” zum Klima, um ihr Parteiprogramm am Rednerpult abzuspulen: Es gab keine
Entscheide, keine Abstimmung – das einzige Ergebnis dieser Übung war fehlende Beratungszeit
für die effektiv hängigen Geschäfte.
Integrierte Versorgung bleibt im Zentrum
FDP, SVP und CVP verlangten zusammen eine
dringliche Debatte zur Frankenstärke, mit dem
Ziel, hängige Motionen gegen die Frankenstärke
beschleunigt zu behandeln. Wenigstens diese Debatte brachte einige Entscheide. Angesichts der
Regulierungsflut – jede Woche werden allein auf
Bundesebene um die 140 Seiten Regulierungen
geschrieben, mit entsprechenden Wirkungen auf
Bürokratie und Kosten – hat die Mehrheit entschieden, die Abschätzung von Regulierungsfolgekosten durch eine neutrale und unabhängige
Stelle systematisch durchführen zu lassen. Das
letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen:
Die Vorlage geht nun zum Ständerat.
Das Parlamentsleben ist nun sistiert, das Volk hat
das Wort. Am 18. Oktober wird die Schweiz entscheiden, wie die Reise weitergeht. Es mangelt
nicht an wichtigen Themen für die 50. Legislatur:
Altersvorsorge 2020, Energie 2050, bilaterale Beziehungen mit der EU, De-Industrialisierung,
Nachhaltigkeit der sozialen Versicherungen, um
nur einige zu nennen. Ich bin gespannt zu sehen,
wie sich die Schweiz entwickelt. Sie, liebe Leserinnen und Leser der Tessiner Zeitung, sind nun
gefragt!
Dr. med. Ignazio Cassis,
Nationalrat FDP.Die Liberalen
Eine Liste für “Ausland-Tessiner”
Einige werden überrascht sein, unter den 18 Listen des Kantons Tessin für den Nationalrat in Verbindung mit der CVP auch diejenige der “Ticinesi
nel mondo” zu finden. Ich möchte betonen, dass
es sich dabei nicht einfach um einen Trick handelt, um mehr Stimmen zu sammeln, sondern um
eine logische Konsequenz meines langjährigen
Engagements für die Schweizerinnen und
Schweizer im Ausland, die alljährlich in den
1. August-Reden als “wichtige Botschafter unseres Landes in der Welt” genannt werden. Als VizePräsident der Auslandschweizer-Organisation begrüsse ich auch, dass die Tessiner SP für diese
Wahlen eine “internationale Liste” präsentiert.
Um die Verbindung zur Heimat aufrechtzuerhal-
ten – und um ihre Interessen besser vertreten zu
können – müssen sich die Schweizer im Ausland
konkret der helvetischen Politik annähern. Von
den 750’000 im Ausland lebenden Schweizern haben sich nur 150’000 im Wahlregister ihrer Heimatgemeinde eingeschrieben. Die effizienteste
Art, ihr politisches Interesse zu wecken, ist ihre
Teilnahme an den eidgenössischen Wahlen, entweder durch eine Listenverbindung mit einer Partei oder direkt auf der Liste einer Kantonalpartei.
In verschiedenen Kantonen hat dies bereits stattgefunden. Für das Tessin bedeutet dies heuer eine
Premiere.
Filippo Lombardi, CVP-Ständerat
Basodino würde SP wählen
Der letzte Winter war nicht schneearm, und trotzdem hat der Basodinogletscher in diesem heissen
Sommer 1,5 Meter an Mächtigkeit verloren.
Mit dieser Tendenz wird er in ein bis zwei Jahrzehnten verschwunden sein. Der Gletscher zeigt
uns eine Veränderung auf, im Sinne einer Erwärmung, welche in ihrer Dimension einmalig ist.
Niemand kann verneinen, dass das Thema der
Klimaveränderung und dessen Konsequenzen in
den jetzigen und zukünftigen politischen Zielen
hohe Prioriät hat. Sei es auf lokaler als auch auf
globaler Ebene. In diesem Zusammenhang ist es
fundamental, dass in der nächsten Legislatur auf
Bundesebene die Fortschritte, welche bisher gemacht wurden, sich bestätigen und sich verstärken: Energiewende, Ausbau des öffentlichen Verkehrs etc. Es ist deshalb sehr wichtig, dass am
nächsten 18. Oktober diejenigen zum Zug kommen, welche sich in dieser Richtung bereits eingesetzt haben: Reduktion der Treibhausgase, Reduktion des Energieverbrauchs und der Energieverschwendung. Für den Umweltschutz und für eine
nachhaltige Wirtschaft. Was die Vertretung des
Tessins im Nationalrat anbetrifft, kann dies objektiv nur mit zwei Vertretern der SP erfolgen. Damit
lade ich alle Wählerinnen und Wähler ein, denen
die Umwelt und ihre Zukunft am Herzen liegt, unabhängig von ihrer “politischen Farbe”, die Liste
der SP (Nr. 3) zu unterstützen.
Giovanni Kappenberger, Glaziologe,
ehemaliger Meteorologe bei MeteoSchweiz,
Mitglied des Tessiner Grossrates
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Alpenschutz
in Bern.
Marina Carobbio Guscetti, Liste 3
Am 18. Oktober in den Nationalrat
Tessiner
& Tourismus
„Man muss selber da
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Fotografien
von 1842 bis 1860
aus der Sammlung
Marco Antonetto
22. November 2015
— 10. April 2016
Museo
Vincenzo Vela
Ligornetto-Mendrisio
museo-vela.ch
w w w. m o n t e b r e . c h
oben gestanden haben,
um sich ein Bild von seiner
ganzen Grösse und Pracht
zu machen dann wird
man diesen Augenblick
zu den schönsten
und unvergesslichsten
des Lebens zählen.“
C.C. Lorenz Hirschfeld (1742-1792)
deutscher Landschaftsphilosoph
des 18. Jahrhunderts.
T
Eine grüne
Schule wird
100 Jahre alt
Fesselnde Klänge
zwischen Jazz
und neuer Musik
Kastanien haben
im Südkanton
Hochkonjunktur
zMagazine
Seite 18
Seite 21
Seiten 23/27/32
Zwischen gut
bestückten
Marktständen
findet der
Flanierer Erfüllung
TRALALA, DER F
HERBST IST
ENDLICH DA!
este und Lokalprodukte. Das sind die
Schlagwörter der Gegenwart. Wo gefeiert wird, gibt es lokale Produkte,
und wo es lokale Produkte gibt, wird
gefeiert. So einfach ist das. Es genügt
also zu wissen, wo eine Party steigt
und schon steht einem traditionellen Schmaus
nichts mehr im Wege. Andererseits reicht es, in Erfahrung zu bringen, wo einheimische Produkte feilgeboten werden, und schon gerät man in Festlaune.
Wir wissen, wo es nächstes Wochenende so richtig
kracht. Wollen Sie es auch wissen? Na klar, wer
wollte das nicht! In Lugano. Wo denn sonst. Vom 2.
bis zum 4. Oktober wird in der Ceresiostadt der
Herbst gefeiert. Die dritte Jahreszeit zu lobpreisen,
ist eine tolle Idee. Denn sie gebiert unglaublich viele lokale Produkte. Woran man da zuallererst
denkt? An den Wein, logisch! Wo Wein fliesst, da
lass dich ruhig nieder... könnte man sagen... da füllt
sich dein Glas immer wieder. Zu den feinen Tropfen gibt es ausserdem allerhand Leckeres aus den
Tessiner Käsereien und Metzgereien. Aus dem Po-
lentakessel und der Risottopfanne. Zehn Restaurationsbetriebe bieten im Stadtzentrum auf über 1'200
Quadratmetern überdachte Sitzplätze. Wie schon
oben erwähnt, geht es jedoch nicht nur ums Essen,
sondern ums Feiern allgemein. Dazu gehört Musik.
Südalpine Volksmusik, um ganz genau zu sein. Darunter befindet sich auch dieses Jahr wieder die fetzige Guggenmusik Lüganiga Band, die schon jetzt
für Fasnachtstimmung sorgt. Während es in der Innenstadt also von überallher tönt und klingt, verteilen Frauen und Männer in Tessiner Trachten, sozusagen im Takt der Musik, Trauben. Wer lieber nicht
zu lange vor dem Weinglas und gefüllten Tellern
sitzen bleibt, kann kostenlos per pedes oder per
Schiff die Gegend erkunden. Kinder finden zudem
in Spielzelten, vor dem Schminkkasten oder Holzspielzeugen Erfüllung, Erwachsene indes vor kunterbunt bestückten Marktständen.
Herbstfest in Lugano, 2. bis 4. Oktober, auf verschiedenen Plätzen und in den Gassen der Altstadt, Eröffnung heute um 18.00 Uhr auf der
Piazza della Riforma.
bs
18
2. Oktober 2015
Service
MAGAZIN
Notfalldienste
2.- 8.10.2015
Bellinzona und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Malé, Bellinzona, 091 825 23
20 oder 091 800 18 28; ab 3. Oktober: Farmacia Azione,
Bellinzona, 091 835 42 68 oder 091 800 18 28
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Giuseppe Botte, Bellinzona,
091 835 55 66 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/
14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 3. Oktober: Dr.
med. dent. Marco Canonica, Bellinzona, 091 825 50
70 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr)
oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
URSULA FEHRLIESTAM
ORTIHRER INSPIRATION
Biasca, Blenio, Riviera, Leventina
Dienstapotheke - 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
Locarno und Umgebung - Gambarogno
Dienstapotheke - Farmacia Coop Vitality, Tenero, 091
730 90 20/079 214 60 84 oder 091 800 18 28; ab
5. Oktober: Farmacia Caroni, Tenero, 091 745 23 03/
079 214 60 84 oder 091 800 18 28
Kinderarzt - Dr. med. Lorenzo Bianchetti, 091 752 27
77 oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità
091 811 45 80; ab 5. Oktober Dr. med. Petra Donati,
091 743 45 01 oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità 091 811 45 80
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Alessio Matasci, 091 745 23
33 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr)
oder 091 800 18 28; ab 3. Oktober: Dr. med. dent.
Mario Tramèr, 091 751 24 70 (Sa+So 9-11 Uhr, an
Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Orthopädischer Notfalldienst - 091 743 11 11 (durchgehend)
Tierarzt - 0900 140 150
Lugano und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Breganzona, Breganzona,
091 966 41 21 oder 1811; ab 3. Oktober: Farmacia
Parco, Lugano, 091 922 80 30 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Michele Guglielmini, 091 941
26 76 oder 091 800 18 28; ab 3. Oktober: Dr. med.
dent. Isabella Morandini, 091 967 47 44 (Sa+So
9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091
800 18 28
Mendrisiotto
Dienstapotheke - Farmacia San Gottardo, Chiasso, 091
682 86 77 oder 1811; ab 3. Oktober: Farmacia Internazionale La Rinascentel, Ligornetto, 091 630 95 10
oder 1811; ab 6. Oktober: Farmacia Nicolao, Novazzano, 091 683 53 77 oder 1811
Dienstarzt / Kinderarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Borsa/Boggini/Lanfranchini
091 696 18 00 (Sa-Mo 9-11 Uhr, Di-Fr 9-12/14-16
Uhr) oder 091 800 18 28; ab 3. Oktober: Dr. med.
dent. Gilles Nespeca 091 646 73 56 (Sa-Mo 9-11 Uhr,
Di-Fr 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
“Kaum zu glauben” heisst das neue
Büchlein von Ursula Fehr. Einfach zu
glauben ist der Eglisauerin Autorin
hingegen, dass sie in Ascona in die
richtige Stimmung zum Schreiben
gekommen ist. Zwei der “zwanzig
1/2 Kurzgeschichten” sind im ehemaligen Fischerdorf am Lago Maggiore
entstanden. Genauer gesagt im Hotel
Tamaro. Die Räume mit den vielen
Büchern und Bildern und auch die
Dachterrasse hätten sie inspiriert. “Es
war so schön, mitten im Gewühle der
Piazza Ruhe zu finden”, sagt Ursula
Fehr.
In eben diesem Hotelbetrieb an der
Seepromenade liest die Autorin, die
ihre Karriere als Lehrerin und Heilpädagogin begann, dann über die
Schreiblust zum Journalismus kam
und bis zum gerade vergangenen
Sommer als Bezirksrichterin arbeitete, aus ihrem Kurzgeschichtenband.
Statt findet die Lesung am Dienstag,
den 6. Oktober um, 19.00 Uhr. Anlässlich der Lesung wird ein Apéro
offeriert, und Ursula Fehr wird vor
Ort auch ihre Bücher zu CHF 12.verkaufen. Zu erhalten sind sie ausserdem in der Libreria Ascona in der
Via Borgo 30.
Wir möchten unseren Lesern eine
Kostprobe aus dem Büchlein, das,
wie Ursula Fehr schreibt, “zum
Schmunzeln und Lachen, aber auch
zum Nachdenken anregen” soll, nicht
vorenthalten. “Ein Bernhardiner auf
der Piazza” ist eine der Erzählungen,
die im Tessin entstanden sind:
An einem heissen Sonntag braucht es
einiges, um auf der Piazza in Ascona
aufzufallen. Weder kinderreiche Familien per Elektro-Trottinett oder
doppelter
Tandem-Komposition,
noch leicht bekleidete Damen mit ihren schnuckeligen Schosshündchen
erreichen dies wirklich. Und selbst
die Strassenkünstler müssen um ein
wenig Aufmerksamkeit kämpfen.
Ein Oldtimer rauscht im Schritttempo
vorbei. Auf dem See dreht ein Wasserskifahrer gewagte Runden bis zur
Uferzone. Winzige Drillingsbuben
führen ihre roten Schweizer Leibchen
mit weissem Kreuz spazieren. Sie
werden von zwei Möpsen samt Mama
begleitet.
Heute fühlt man sich hier ohne Vierbeiner fast ein wenig randständig.
Denn auch die übrigen Gäste, die
sich gelassen auf ihren Stühlen unter
den bunten Sonnenschirmen und Storen räkeln, verbergen zwischen ihren
Beinen und Taschen meistens noch
einen Hund, der unversehens kläffend hervorschiesst, sobald sich ein
Artgenosse in seine Nähe wagt.
Dann kommt Bewegung unter die Tische, und ihre Besitzerinnen und Besitzer haben dringenden Handlungsbedarf. Sonst aber ist leben und leben
lassen, sehen und gesehen werden ihre Devise.
Doch da geht plötzlich ein Raunen
durch die Runden, die Herrchen und
Frauchen nehmen ihr Hündchen auf
den Schoss oder enger an die Leine
und recken den Hals. Eine kleine,
sportliche Frau führt einen Bernhardiner ohne Leine spazieren, und dieser trägt so ganz und gar selbstverständlich einen jungen ChihuahuaWelpen im riesigen Maul. Ruhig geht
er seinen Weg. Und als er den Winzling nach rund 200 Metern wieder
freilässt, sind alle baff.
Lesung von Ursula Fehr, “Kaum
zu glauben” (Stutz Druck AG,
ISBN 978-3-85928-071-7), 6. Oktober, 19.00-20.00 Uhr, Hotel Tamaro, Ascona. Eintritt frei.
uj
Ambulanz Nr. 144
Mezzana feiert 100-Jähriges
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Via V. Scazziga 10
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Der 100. Geburtstag. Das ist ein Ziel,
das nicht viele erreichen. Die Landwirtschaftsschule Mezzana hat es geschafft. Und steht dabei auch noch
glänzend da. Dieses Jubiläum wird
natürlich gebührend gefeiert. Mit einem Wochenende der offenen Türen.
Am Samstagnachmittag und am
Sonntag werden unter anderem ein
Film über die Geschichte der Landwirtschaftsschule und eine von der
Architekturakademie realisierte Ausstellung gezeigt. Es findet die Tessiner Meisterschaft der Gärtnerlehrlinge statt, angehende Floristen verraten
den Besuchern, wie man einen schönen Blumenstrauss zusammenstellt,
und Forstwirtschaftslehrlinge präsentieren ihre modernen Maschinen.
Am Sonntag wird ausserdem ab 9.02
Uhr live aus Mezzana die Rete-UnoRadiosendung “L’ora della terra”, die
sich um die Flora und Fauna dreht,
übertragen. Und ab 10.00 Uhr spielt
die Musica Unione Novazzano. Da
das Institut über eine Kellerei verfügt,
ist eigens für das Jubiläum ein Wein
kreiert worden. Der “Mezzana 100
anni” ist ein tanninhaltiger, eleganter
Rotwein und wurde 12 Monate in
neuen Barriquefässern ausgebaut.
Wichtig zu wissen: Während des Wochenendes können keine Privatautos
an der Azienda agraria cantonale di
Mezzana parkiert werden. Stattdessen sollten Besucher ihr Auto in Mendrisio oder Chiasso lassen und ab
dem jeweiligen Bahnhof mit den
Bussen der Autolinea Mendrisiense
anreisen (von www.mezzana.ch lässt
sich eine Jubiläums-Infobroschüre
herunterladen, die auch einen kostenlosen Transportgutschein zum Ausschneiden enthält).
Tage der offenen Tür, Landwirtschaftsschule Mezzana, Coldrerio,
3. Oktober 14.00 bis 18.00 Uhr,
4. Oktober 9.00 bis 18.00 Uhr. uj
Nützliche Telefonnummern
Polizeinotruf
Feuermeldestelle
Strassenhilfe
Strassenzustand (ita/dt/fra)
REGA
117
118
140
163
1414
144
Alle Tessiner Ambulanzdienste sind erreichbar unter der Nummer
(Airolo, Ascona, Bellinzona, Biasca, Bodio, Chiasso, Faido, Locarno,
Lugano, Mendrisio, Mesocco/GR, Roveredo/GR)
www.mendrisiottotourism.ch
Verkehrsverein Lago Maggiore
Locarno, Largo Zorzi 1 0848 091 091 [email protected]
Ascona, via B. Papio 5
Verkehrsverein Lugano
Brissago, via Leoncavallo 25
Lugano, Riva Albertolli 058 866 66 00
www.ascona-locarno.com
www.luganoturismo.ch
[email protected]
[email protected]
Lugano Stazione FFS
091 923 51 20
091 605 12 26
Centovalli (infopoint)
091 780 75 00 Lugano Airport
058 866 49 60
Onsernone (infopoint)
091 797 10 00 Morcote
Tesserete
058 866 49 50
Caslano
(Malcantone)
091
606 29 86
Verkehrsverein Tenero/Verzasca
Tenero, via ai Giardini
091 745 16 61 Bellinzona Turismo
www.tenero-tourism.ch
Bellinzona, Pal. Civico 091 825 21 31
www.bellinzonaturismo.ch
[email protected]
[email protected]
Vallemaggia Turismo
Maggia
www.vallemaggia.ch
[email protected]
091 753 18 85
Verkehrsverein Gambarogno
091 872 14 87
Leventina Turismo
Vira Gambarogno
091 795 18 66
www.gambarognoturismo.ch
[email protected]
Airolo, via Stazione 22 091 869 15 33
www.leventinaturismo.ch
[email protected]
Ticino Turismo
Verkehrsverein Mendrisiotto
Mendrisio, via Lavizzari 2 091 641 30 50
Info-point FoxTown
Hauspflegedienste
SPIPED Ticino
Locarno
Blenio Turismo
Olivone
www.blenioturismo.ch
[email protected]
091 751 65 06
ABAD Bellinzona
091 850 40 80
Spitex per città e
campagna Bellinzona 091 826 21 04
Servizio di Assistenza
cura a cura del
domicilio Mendrisiotto
Basso Ceresio
091 640 30 60
TICINOCURE SA
Taverne
091 945 10 05
SCuDO Lugano
091 973 18 10
Spitex per città e
Bellinzona, via Lugano 12 091 825 70 56
www.ticino.ch
[email protected]
campagna Lugano
Lugano Internursing
Sollievo Tesserete
ALVAD Locarno und
Vallemaggia
Spitex Val Blenio
Olivone
091 950 85 85
091 994 94 54
091 943 27 60
091 756 22 70
091 826 21 04
Andere Organisationen
Aiuto Aids Lugano
091 923 17 17
Riazzino, Casa Faro 091 754 23 80
Armònia (Frauenhaus)
Tenero
0848 33 47 33
ACSI Konsumentinnen
Lugano
091 922 97 55
Alcolisti Anonimi
0848 848 846
Società Epilettici
091 825 54 74
Kirche
GOTTESDIENSTE KATHOLISCH
Luganese
DEUTSCH - Lugano San Carlo So 10.00
ITALIENISCH – Castagnola Sa 18.00, So 8.00, 10.00. Lugano Sacro
Cuore-Basilika Sa 18.00, So 10.00, 18.00; Santa Maria degli Angeli
Sa 17.30, So 10.30, 17.00. Morcote 10.30 Paradiso 8.00, 11.00,
18.00.
Locarnese
DEUTSCH – Locarno Pfarrkirche San Francesco Sa 18.00, So 10.00.
Orselina Madonna del Sasso So 11.00.
ITALIENISCH – Ascona Pfarrkirche Sa 17.30, So 10.00, 11.15; Papio
8.00. Locarno Collegiata Sant’Antonio Sa 17.30, So 7.30, 9.00, 10.30,
20.00. Orselina Madonna del Sasso Sonn-/Feiertage 7.15, 9.00,
10.00, 17.00, werktags 7.00, 17.00. Ronco s/Ascona So 10.30, werktags ausser Mi 18.00 (Apr-Okt) 17.00 (Nov-März); Tenero Sa 17.30, So
10.30
Bellinzonese
ITALIENISCH – Bellinzona Collegiata Sa 17.15,
So 10.00, 11.15 (Kinder), 20.00, werktags 7.00; Sacro Cuore
Mo-Sa ohne Mi 20.00, Sa 9.00, 10.45, 18.00
Mendrisiotto
ITALIENISCH – Chiasso Pfarrkirche Sa 17.30, So 8.00, 10.30, 17.30,
Mo-Fr 18.00; Chiesa della Madonna di Fatima Mo-Sa 6.30; Mi 9.00.
Mendrisio Sa 18.00, So 8.00, 10.30, 20.00.
Mesolcina
ITALIENISCH – Mesocco Pfarrkirche 8.00;
San Pietro 9.30. Roveredo Pfarrkirche 8.00
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHE
Sonntag, 4. Oktober, Erntedankfest
DEUTSCH
Ascona*, 10.30 Uhr, Erny
Bellinzona, 9.45 Uhr, Schäfer
Biasca, 14.30 Uhr, Schäfer
Lugano*, 9.30 Uhr, Ulbrich
Novaggio, 10.00 Uhr, Di Fortunato
ITALIENISCH
Lugano*, 10.45 Uhr, Campoli
Muralto*, 10.30 Uhr, Cassano
Vacallo*, 10.00 Uhr, La Torre
* mit Abendmahl
19
2. Oktober 2015
Literatur
MAGAZIN
von Attilio D’Andrea
und Annegret Diethelm,
www.adad.ch
1769 weilte der berühmte Casanova für die Drucklegung seines Buches Confutazione della Storia
del Governo veneto in Lugano, wo er überraschend auf alte Bekannte traf
CASANOVA IN LUGANO
Acht Tage darauf reiste ich,
mit zweitausend piemontesischen Livres in meiner Börse,
von Turin ab, und sah mich so
in den Stand gesetzt, das ganze Werk, das ich in der Zitadelle von Barcelona entworfen hatte, und jetzt, mit dem
zu widerlegenden Autor und
mit der Geschichte Venedigs
des Procurators Nani in der
Hand, ausführen wollte, drukken zu lassen. Mit diesen Büchern in der Hand machte ich
mich nach Lugano auf den
Weg, wo eine gute Druckerei
und keine Zensur zu finden
war, und wo ich mein Werk
drucken zu lassen beschloss.
Der Inhaber der Druckerei
war, wie ich überdies wusste,
ein Gelehrter; man lebte gut
dort und die Zensur liess
nichts zu Wünschen übrig.
Unfern von Mailand und Varese, wo der Herzog von Modena den Sommer zuzubringen pflegte, nahe bei Chur,
bei Como, Chiavenna und
dem Lago Maggiore, mit seinen berühmten borromäischen Inseln, war Lugano ein
Ort, wo es mir leicht werden
musste, mich angenehm zu
unterhalten. Meine Reise war
bald zurückgelegt und ich
nahm meine Wohnung in dem
Gasthofe, der für den besten
galt. Der Wirth, Tagoretti,
wies mir die besten Zimmer
seines Hauses zur Wohnung
an. Den folgenden Morgen
ging ich zu dem Doctor Agnelli, dem Besitzer der Drukkerei, der ausserdem Theolog,
Priester und als rechtschaffener Mann bekannt war. Ich
schloss mit ihm einen Contract in aller Form, nachdem
er sich anheischig machte, mir
vier Bogen wöchentlich zu
zwölfhundert Exemplaren, die
ich ihm am Schlusse jeder
Woche bezahlte, zu liefern;
seinerseits behielt er sich eine
Art Zensurrecht vor, das jedoch, wie er hoffte, das gute
Einverständnis unter uns nicht
stören sollte, nachdem ich
mein Papier ausgewählt und
das Format, gross Octav, wie
ich es wollte, bestimmt hatte.
Als ich zum Essen nach dem
Gasthofe zurückkehrte, kündigte der Wirth mir den Bargello (Polizeihauptmann), der
mich sprechen wolle, an. Dieser Bargello war der Chef der
Stadtmiliz. Obwohl nämlich
Lugano zu den dreizehn Cantonen gehörte, so war die Polizeiverwaltung der Stadt
doch der in den übrigen Städten Italiens gleich. Neugierig,
zu wissen, was dieser Unglücksvogel von mir wollte,
liess ich ihn eintreten, da ich
ihm doch am Ende Gehör
nicht verweigern konnte. Den
Hut in der Hand, versicherte
er mich, er käme, mir seine
Dienste anzubieten, und mir
zu melden, dass ich, obschon
fremd, die Stadt mit aller erdenklichen Sicherheit vor
meinen äusseren Feinden, so
Der Autor
Das Buch
Giacomo Casanova (*1725 in Venedig als Sohn von
Schauspielern, †1798 auf Schloss Dux in Böhmen).
Nach seinem Studium der Rechte versuchte er sich
unter anderem als Kleriker, Hauslehrer, Sekretär, Orchestergeiger, Theaterdirektor, Übersetzer und Verleger.
Aus seiner Heimatstadt verbannt – legendär ist seine
Flucht aus den Bleikammern von Venedig – irrlichterte er als Abenteurer unter dem selbst verliehenen
Titel Chevalier de Seingalt
ruhelos durch das vorrevolutionäre Europa, traf sich
mit Königen, Päpsten, Politikern, Künstlern und der intellektuellen Elite seiner
Zeit.
Weltbekannt ist er bis heute
als Inbegriff des Frauenhelden und Verführers. Wirklich
bedeutend aber ist er als
Schriftsteller, der wie kaum ein zweiter ein lebendiges Bild seiner Zeit und seiner Zeitgenossen zu malen vermochte.
Die phantasievoll ausgeschmückten Memoiren Geschichte meines Lebens (Originaltitel: Histoire de
ma vie) schrieb Casanova von 1790 bis zu seinem
Tod auf Schloss Dux (im heutigen Tschechien), wo ihm Graf
Joseph Karl von Waldstein die
Stelle des Bibliothekars angeboten hatte und wo er seinen einsamen Lebensabend verbrachte.
Das französische Originalmanuskript umfasst nicht weniger als
1’800 Doppelseiten. Die erste
Veröffentlichung unternahm der
Leipziger Verlag F. A. Brockhaus
1822 bis 1828, in deutscher
Übersetzung und gekürzter Version.
Diese Ausgabe, aus der auch
unser Textausschnitt stammt,
kann als E-book im Internet unter books.google.ch kostenlos
heruntergeladen werden. Eine
ungekürzte und authentische
Gesamtausgabe im französischen Original erschien erst 1960 bei Editions Plon
in Paris.
Lugano um ca. 1829, Aquarell von Gabriel Lory
wie ohne alle Furcht in Absicht der Händel, die ich etwa
mit der Regierung von Venedig haben möchte, bewohnen
könnte. Ich danke Ihnen, erwiderte ich, und glaube dies
ohne Weiteres, denn ich bin ja
in der Schweiz. Doch die Regel ist, fuhr er fort, dass die
Fremden, die sich unseres
Schutzes erfreuen wollen, eine Kleinigkeit wöchentlich,
oder monatsweise, oder jährlich vorauszahlen. Und wenn
sie das nicht tun? fiel ich ihm
ein. So können sie sich nicht
für sicher halten. Vortrefflich;
doch ich habe nichts zu fürch-
ten, und halte mich daher für
sicher, auch ohne zu bezahlen.
Ich weiss jedoch, dass der
Herr, ich bitte um Verzeihung,
gewisse Beziehung mit der
venetianischen Regierung –
Sie irren sich, mein Freund. O
darin irre ich mich nicht. Suchen Sie jemand, der mit mir
um zweihundert Zechinen
wettet, dass ich von Venedig
nichts zu fürchten habe; ich
deponiere sie in einer Stunde.
Der Bargello stutzte; der
Wirth, welcher gegenwärtig
war, bemerkte ihm, er könne
sich doch wohl irren, und erstaunt ging er von dannen.
(...)
Den andern Tag gegen Mittag
ging ich zu dem Capitain
(dem eidgenössischen Landvogt); man meldete mich, ich
trete ein und erblicke Herrn
von – (Baron Urs Viktor Joseph von Roll aus Solothurn,
1711-1786, Landvogt in Lugano 1769-70), mit seiner reizenden Gattin (Maria Anna
Ludowika von Roll, 17371825) und einem kleinen Knaben von fünf oder sechs Jahren; unbeweglich bleiben wir
vor einander stehen und sehen
uns an. Dies war einer von den
schönen Augenblicken meines Lebens. Dergleichen unerwartete, ja ungeahnte und
nur dem Zufalle zu dankende
Szenen des Wiedersehns gewährten mir immer eine unaussprechliche Freude. Herr
von – war der erste, welcher
Worte fand und mich zärtlich
in seine Arme schloss. Schnell
hatten wir gegenseitig alle
Versicherungen alter Freundschaft ausgetauscht, und entschuldigten uns nun darüber,
ich, dass ich nicht früher nach
seinem Namen gefragt, und
er, dass er geglaubt hatte,
auch andere Italiener könnten
so heissen wie ich. Ich musste
natürlich für heute seinen
Tisch annehmen, wie ich ihn
fand, und dies stellte denn unsere alte Vertraulichkeit
schnell wieder her. (...) Seine
Gattin konnte sich von ihrem
Erstaunen gar nicht erholen.
Es war jetzt neun Jahr, dass
ich sie in Solothurn verlassen
hatte, so schön, dass ich nicht
glaubte, dass einige Jahre
mehr ihren Reizen noch neue
hinzufügen könnten; dennoch
fand ich sie jetzt noch schöner
als damals. Ich machte ihr
mein Kompliment darüber,
und sie schien zu wissen, dass
ich nicht schmeichelte. Mehrere Male stellte sie mir den
einzigen Sprössling ihrer Verbindung vor, von dem sie vier
Jahre nach meiner Abreise
Mutter geworden war. Sie
liebte ihn auf das zärtlichste
und schien in der That ihn verziehen zu wollen; indessen
soll das Kind doch, wie man
mir sagt, ein liebenswürdiger
junger Mann geworden sein.
In einer Viertelstunde hatte
Frau von – mir von allen Vorfällen in Solothurn, die mich
interessieren konnten, Kunde
gegeben. Was meine Erlebnisse während den verflossenen
neun Jahre betraf, so fand
Frau von –, dass ihre Erzählung ihr hinreichenden Stoff
zur Unterhaltung während
meines Aufenthaltes in Lugano geben würde. Das offene
Geständnis dieser liebenswürdigen Frau, dass sie mich lange nicht mehr so jugendlich
fände, wie ich in Solothurn ihr
erschienen sei, liess mich
schnell auf alle Pläne verzichten, die ich auf eine Erneuerung unseres früheren Verhältnisses hätte bauen können.
20
2. Oktober 2015
Freizeit
MAGAZIN
Bergbahnen
Arvigo – Braggio (Val Calanca)
Schwebebahn, 079 252 26 81,
automatischer Betrieb, 24 Std. täglich.
Airolo - Pesciüm
Kabinenbahn (1745 m), 091 873 80 40,
www.airolo.ch/seilbahnen. Bis 4. Oktober
8.00-12.00/13.00-17.00 Uhr alle 30 Min.
Bosco Gurin – Ritzberg
Sesselbahn (2000m), 091 759 02 02, (Vallemaggia Turismo), www.bosco-gurin.ch.
Täglich zu folgenden Zeiten geöffnet: 9.00-9.15,
11.30-11.45 und 15.30-15.45 Uhr. In Betrieb solange das Wetter gut ist.
Brusino - Serpiano
Bergbahn, 091 996 11 30, www.serpiano.ch.
Bis Ende Oktober: Mittwoch bis Sonntag von
9.00-18.00 Uhr alle 30 Min.
Capolago - Monte Generoso
Wegen Renovierungsarbeiten ausser Betrieb.
Carì - Brusada
Sesselbahn, www.cari.ch. Die Anlagen sind
erst im Dezember wieder geöffnet.
Cassarate - Monte Brè
Standseilbahn (933 m), 091 971 31 71, www.montebre.ch. Fahrzeiten bis 31. Okt.: ab Cassarate 9.10,
9.20 und ab 9.45 bis 18.45 Uhr alle 30 Minuten; ab
Monte Brè 9.15 und ab 9.35 bis 19.05 Uhr alle 30
Minuten.
Faido - Pianaselva
www.pianaselva.ch, 091 867 15 46.
Täglich von 8.00-20.00 Uhr. In Betrieb solange
das Wetter gut ist. Schwimmbad geschlossen.
Intragna - Pila-Costa
Seilbahn (637 m), 091 796 11 27.
Alle 20 Min. von 9.00-12.40 + 14.30-18.10 Uhr.
Leontica-Cancorì - Pian Nara
091 871 18 28, www.nara.ch, geschlossen.
Locarno - Orselina
Funicolare Locarno – Madonna del Sasso,
Tel. 091 752 14 63.
Fahrzeiten Oktober: 8.00, 8.15, dann alle 15 Minuten bis um 20.00 Uhr, 20.30, 21.00 Uhr (letzte
Fahrt).
Orselina - Cimetta
091 735 30 30, www.cardada.ch.
Fahrzeiten Oktober: Luftseilbahn Cardada-Cimetta: Mo-Fr 9.15-18.15 alle 30 Min., 19.15
letzte Kabine; Sa+So 8.15-18.15 alle 30 Min.,
19.15 letzte Kabine; Drahtseilbahn: Zwischenhalt
Brè/S. Bernardo nur auf Anfrage, 15 Min. vorher
an der Kasse, per Sprechanlage oder per Tel. 091
735 30 38 anmelden. Mo-Fr 9.30/12.00/
16.00/18.00 Uhr; Sa+So 8.30/12.00/16.00/
18.00 Uhr.
Sessellift: 9.30-12.15/13.15-16.50 Uhr.
Bis Oktober gibt es das Angebot “Gusta Cardada”:
Retourticket und Tagesteller in einem der sechs
Restaurants/Hütten für CHF 42.- (Erwachsene),
Schiffskurse
CHF 21.- (bis 15 Jahre). Getränke exklusive.
Im Rahmen von “Familien willkommen” können
Kinder auf Schatzsuche gehen (bis 31. Oktober).
Lumino - Monti Saurù (Pizzo di Claro)
Seilbahn (1308 m), 091 829 20 19,
www.funivia-pizzodiclaro.ch. Oktober: Mo-So
8.00/9.00/10.00/14.00/16.00/18.00 Uhr.
Miglieglia - Monte Lema
Kabinenbahn (1620 m), 091 609 11 68,
www.montelema.ch. Bis 1. Nov. 9.00-17.00 Uhr
(alle 30 Min, bei schlechtem Wetter jede Std.).
Paradiso - Monte San Salvatore
Standseilbahn (912 m), 091 985 28 28,
www.montesansalvatore.ch.
Bis 24. Oktober täglich im 30-Minuten-Takt von
9.00-18.00 Uhr in Betrieb.
Rivera - Alpe Foppa - Monte Tamaro
Gondelbahn (1530 m), www.montetamaro.ch,
091 946 23 03. Bis 1. November durchgehend
von 8.30-17.00 Uhr. Geöffnet: Restaurant, Erlebnis-Park, Tamaro Jumping, Sommerrodelbahn, Tyrolienne, Downhill & Freeride-Piste. Die
“Traversate” Tamaro-Lema, Alpe Foppa-Arosio und
Alpe Foppa-Neggia sind offen.
Einzigartiger und sonniger
Ausflugsberg bei Lugano
Der Monte Brè ist der sonnigste Berg der Schweiz.
Die grandiose Aussicht auf die Bucht des Ceresio,
die Alpen und den Monte Rosa und die unzähligen
Wandermöglichkeiten machen ihn zu einem bevorzugten Ausflugsziel zwischen Kunst und Natur. Die historische Bahn, die zu Anfang des 20.
Jahrhunderts erstellt wurde, bringt die Naturliebhaber von Cassarate, das am Seeufer liegt, innerhalb weniger Minuten auf den 933 Meter hohen
Berg (verschiedene Busse verbinden das Stadtzentrum mit der Talstation, Haltestelle CassarateMonte Brè). Oben angekommen, geniesst der Tourist vorerst einmal eine atemberaubende Aussicht.
Danach stehen ihm verschiedene Wanderungen
zur Verfügung, die er unter die Füsse oder Mountainbikeräder nehmen kann und die ihn an künstlerisch-kulturell, naturalistisch oder landschaftlich
eindrückliche Orte führen.
Vom Gipfel führt ein kurzer Spaziergang ins Dörfchen Brè (785 m ü. M.) hinunter, ein typischer
Tessiner Weiler, der sowohl als Ferienort als auch
als beliebte Ganzjahresresidenz von Kunstschaffenden bekannt ist. Verschiedene Künstler, wie
zum Beispiel Luigi Taddei, Birò, Wilhelm Schmid
und viele andere, erlagen dem Charme des sonnigen Montes und hinterliessen hier wichtige Zeugnisse ihrer Tätigkeit. Der Monte Brè ist zudem ein
idealer Ort für einen gastronomischen Zwischenhalt nach einer schweisstreibenden Exkursion in
luftiger Höhe. In der Osteria della Funicolare werden in familiärer Umgebung kleine Tessiner Imbisse angeboten, während im Ristorante Vetta und
auf der dazugehörenden grossartigen Terrasse lokale und internationale Speisen serviert werden.
Für Familien, die dem Stadtlärm für einige Stunden entfliehen wollen, ist der Monte Brè ein einzigartiges Freizeit- und Picknick-Paradies. Kinder
bis fünf Jahre trägt die Zahnradbahn gratis hinauf.
Einmal oben angekommen, eröffnet sich ihnen eine traumhafte Spielwelt in unberührter Natur.
Für die Fahrzeiten siehe Rubrik Bergbahnen links.
www.montebre.ch.
Selma - Landarenca (Val Calanca)
Kabinenbahn, 079 252 26 81 (Nr. Pikettdienst),
automatischer Betrieb, 24 Std.
San Carlo - Robiei
Gondelbahn, www.robiei.ch, 091 756 66 77.
Bis 4. Oktober: ab San Carlo stündlich von 8.00
Uhr bis 12.00 Uhr, nachmittags 14.00, 15.00,
15.45, 17.00 Uhr; ab Robiei 8.30, 9.30, 10.30,
11.30, 13.30, 14.30, 15.20, 16.45, 17.20*
(* nur Sa, So und an Festtagen).
Verdasio - Monte Comino
Gondelbahn, www.comino.ch, 091 798 13 93.
Fahrzeiten Oktober: Mo-Fr 9.00-18.00, Sa/So
09.00-18.00 Uhr durchgehend alle 30 Min.
Verdasio - Rasa
Gondelbahn, www.centovalli.ch, 091 798 12 63
(FART). Bis 15. November., alle 20 Min.:
9.00-13.00, 14.20-18.00.
Märkte im Tessin und in Italien
Ascona
Bis 13. Okt., Dienstag 10-17.30 Uhr
Locarno
Donnerstag 9-16 Uhr, Piazza Grande.
Bellinzona – Altstadt
Samstag 8-13 Uhr
Lugano
Piazzale ex Scuole Frischmarkt Di + Fr 712 Uhr. Ausserdem in der Via Canova
Antiquariat, Kunsthandwerk, Flohmarkt
Di + Fr 7-12, Sa 7-17 Uhr
Cannobio (Italien)
Sonntag 8-13 Uhr
Chiasso
Freitag 8.00 bis 17.00 Uhr, Piazza
Indipendenza und Teile des Corso San
Gottardo Nord
Como (Italien)
Di/Do/Sa 8.30-13 Uhr (Sa bis 18 Uhr)
Domodossola (Italien)
Samstag 7.30-15 Uhr
Intra (Italien)
Samstag 8-16 Uhr
Luino (Italien)
Mittwoch 8.30-16.30 Uhr
Mendrisio
Samstag 8-17 Uhr, Dorfkern
Ponte Tresa (Italien)
Samstag 8.30-17 Uhr
Varese (Italien)
Mo/Do/Sa 7-17 Uhr. Ausserdem freitagmorgens, Zona Stadio, Markt “vom
Produzenten zum Konsumenten”
Auskünfte: Società Navigazione del Lago di
Lugano, Tel. 091 971 52 23,
E-Mail [email protected], www.lakelugano.ch. Alle Angaben ohne Gewähr.
Rundfahrten in der Bucht von Lugano
Von Lugano nach Gandria und zurück: die
zauberhafte Atmosphäre des Luganersees.
Sie haben die Möglichkeit, an jeder Haltestelle auszusteigen. Ab Lugano täglich zehn
Fahrten zwischen 9.25 (Paradiso 9.33) und
17.30 Uhr / Dauer ca. 60 bis 70 Min.
Mittagskreuzfahrt
Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur)
Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio
(Italien). Es wird ein Tagesteller serviert. Täglich ab Lugano 11.50 Uhr, Paradiso 11.58
Uhr/ Dauer ca. 2 Std.
Vormittagskreuzfahrt
Von Lugano noch Ponte Tresa und wieder zurück nach Lugano. Täglich ab Lugano: 9.30
Uhr, ab Paradiso 9.38 Uhr/ Dauer ca. 3 Std.
Die Radzahnbahn Monte Generoso ist 2015
ausser Betrieb. Die Schifffahrtsanschlüsse in
Capolago sind eingestellt.
Monte Carasso - Mornera
Seilbahn (1400 m), www.mornera.ch,
Tel. 091 825 81 88. Fahrzeiten Oktober:
Mo-Fr 7.30-12.00, 14.00-17.00 Uhr,
Sa+So 7.30-12.00, 13.30-17.30 Uhr
Piotta - Ritom
Standseilbahn (1793 m), 091 868 31 51,
www.ritom.ch. Bis 31. Okt., 8.30-18.30 Uhr.
Schiffskurse auf dem Luganer See
Fahrplan: 1. April bis 31. Oktober 2015
Die Schiffe können auch das ganze Jahr für
Veranstaltungen gemietet werden.
Infos auf:
www.TicinoWeekend.ch
Wettbewerb der Woche
Hotel Casa Berno
Gewinnen Sie ein Wochenende für zwei Personen
im Hotel Casa Berno in Ascona!
Einfach auf www.TicinoWeekend.ch/wettbewerb klicken und mitmachen
Dieses Angebot gilt bis Sonntag, 4.10.2015. Ab Montag, 5.10.2015, inden Sie einen neuen Wettbewerb!
Panoramakreuzfahrt
Von Lugano über Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Figino
Caslano nach Ponte Tresa und zurück nach
Lugano. Täglich ab Lugano: 14.10/Paradiso
14.20 Uhr, Dauer ca. 3 Std. 30 Min. Besonderheit: Durchfahrt der See-Enge bei Lavena.
Rückkehr möglich mit Zug Ponte Tresa-Lugano (Spezialfahrkarte). Und ab Morcote Rückfahrmöglichkeit nach Lugano mit dem Postauto. Abfahrt ab Morcote 15.35
/16.35/17.35//18.35 (Spezialfahrkarte).
Kreuzfahrt nach Porlezza (Italien)
Ein Zwischenhalt für Einkäufe und einen guten Kaffee in Italien. Über Gandria - Gandria
Confine - Oria (Italien) - San Mamete (Italien)
- Osteno (Italien) nach Porlezza (Italien) - 50
Minuten Aufenthalt in Porlezza. Täglich ab
Lugano 14.20 Uhr, Paradiso 14.28 Uhr/ Dauer ca. 3 Std. Möglichkeit für die Hinfahrt oder
Rückfahrt mit dem Bus (Spezialfahrkarte am
Schalter oder an Bord lösen).
Die nächsten Ereignisse an Bord:
Bis 31.10. Mittagskreuzfahrten mit Herbstspezialitäten.
Schiffskurse auf dem Lago Maggiore
Fahrplan gültig bis zum 11. Oktober 2015.
Angaben ohne Gewähr.
Auskünfte: Tel. 0848 81 11 22,
www.navigazionelaghi.it
Reservation Tragflügelboot: Tel. 091 751 18 65
Locarno - Magadino - Locarno
Ab Locarno: 7.10*, 8.10, 9.10, 11.10, 11.20,
12.10, 14.10, 15.05, 16.10, 17.10, 18.10,
19.10*. Ab Magadino: 7.30*, 8.30, 9.30, 11.30,
12.30, 13.30, 14.30, 16.30, 17.30, 18.30,
19.30. * werktags
ausser Mittwoch:
Stresa 15.30, Isola Bella 15.35, Isola Pescatori
15.40, Isola Madre 15.50, Brissago 18.15, Ascona 18.35, Locarno 18.59
Nur Mittwoch
Locarno 16.15, Luino 17.25, Intra 18.15, Stresa
18.40, Angera 19.25, Arona 19.35.
Täglich ausser Mittwoch:
Locarno 16.15, Ascona 16.40, Brissago Inseln
16.55, Cannobio 17.20, Luino 17.45, Intra
18.35, Pallanza 18.50, Baveno 19.00, Stresa
19.20, Angera 20.10, Arona 20.20.
Markt in Luino (Mittwoch)
Locarno 9.00, Ascona 9.10, Brissago 9.20, Cannobio 9.30, Luino 9.39.
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Brissago Inseln
10.00, Brissago 10.15, Cannobio 10.40 Luino
an 11.05. Locarno 10.30, Ascona 10.50, Porto
Ronco 11.05, Brissago 11.15, Cannobio 11.40,
Luino an 12.05. Luino 14.30, Brissago 15.10,
Porto Ronco 15.15, Ascona 15.30, Locarno
15.55. Luino 15.30, Brissago 16.10, Ascona
16.30, Locarno 16.55. AL Luino 18.06, Cannobio 18.15, Brissago 18.24, Ascona 18.34, Locarno 18.45 Schnellboot mit zahlungspflichtiger
obligatorischer Reservierung.
Markt in Cannobio (Sonntag)
Hinfahrt:
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago 7.50 Cannobio 08.10. AL Locarno 9.00, Ascona 9.10,
Brissago 9.20, Cannobio an 9.28 Schnellboot
mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung. Locarno 9.30, Ascona 9.50, Brissago Inseln 10.00, Brissago 10.15, Cannobio an 10.35.
Locarno 9.50, San Nazzaro 10.05, Ascona
10.20, Brissago Inseln 10.35, Brissago 10.45,
Cannobio 11.05
Rückfahrt: Cannobio 11.15, Brissago 11.35,
Brissago Inseln 11.45, Ascona 12.00, San Nazzaro 12.15, Vira 12.25, Magadino 12.31 (nur
zum Aussteigen), Locarno 12.50.
Cannobio 13.15, Brissago 13.40, Brissago Inseln
13.50, Ascona 14.05, Locarno 14.30.
Täglich ganzer See
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen:
Locarno 9.00, Ascona 9.10, Brissago 9.20, Cannobio 9.30, Luino 9.45, Intra 10.10, Isola Madre
10.16, Stresa 10.25, Angera (ausser Mittwoch)
10.43, Arona (ausser Mittwoch) 10.50.
Schnellboot mit zahlungspflichtiger obligatorischer Reservierung, keine lokalen Verbindungen:
Arona 15.30, Angera 15.34, Stresa an 15.55
(umsteigen), Stresa ab 17.15, Isola Bella 17.20,
Isola Madre 17.26, Intra 17.38, Cannero 17.55,
Luino 18.06, Cannobio 18.16, Brissago 18.24,
Ascona 18.34, Locarno 18.45.
Rundfahrten im Schweizer Seebecken
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago an 07.49
(umsteigen), Brissago ab 08.45, Porto Ronco
08.55, Brissago Inseln 09.00, Ranzo 9.15, Gerra
09.20, San Nazzaro 09.30, Ascona 09.45, Locarno 10.10. Locarno 9.50, San Nazzaro 10.05,
Ascona 10.20, Brissago Inseln 10.35, Brissago
an 10.44 (umsteigen), Brissago ab 11.35, Brissago Inseln 11.45, Ascona 12.00, San Nazzaro
12.15, Vira 12.25, Magadino 12.31 (nur zum
Aussteigen), Locarno 12.50. Locarno 11.20, Magadino 11.35, Vira 11.40, San Nazzaro 11.50,
Ascona 12.05, Brissago Inseln 12.20, Brissago
12.40, Brissago Inseln 12.50, Ascona 13.05,
Magadino 13.30, Locarno an 13.50. Locarno
13.05, Ascona 13.25, Brissago Inseln 13.40,
Brissago 13.55, Brissago Inseln 14.05, San Nazzaro 14.25, Ascona 14.40, Locarno an 15.00.
Locarno 14.25, Ascona 14.45, San Nazzaro
15.00, Gerra 15.05, Ranzo 15.15, Brissago Inseln 15.30, Brissago 15.45, Brissago Inseln
15.55, Ascona 16.10, San Nazzaro 16.25, Locarno an 16.40. Locarno 15.05, Magadino
15.20, Vira 15.25, San Nazzaro 15.35, Ascona
15.50, Brissago Inseln 16.05, Brissago 16.20,
Brissago Inseln 16.30, Ranzo 16.45, Gerra
16.50, Ascona 17.05, San Nazzaro 17.20, Locarno an 17.35. Locarno 17.40, San Nazzaro
17.55, Ascona 18.10, Brissago Inseln 18.26,
Porto Ronco 18.30, Brissago 18.45, Ranzo
19.00, Gerra 19.05, San Nazzaro 19.15, Vira
19.25, Magadino 19.30, Locarno an 19.50.
Täglich ausser Mittwoch:
Brissago 13.40, Brissago Inseln 13.50, Ascona
14.05, Locarno an 14.30.
Locarno 16.15, Ascona 16.40, Brissago Inseln
an 16.55.
Nach Italien
Cannobio (täglich)
Locarno 7.10, Ascona 7.30, Brissago 7.50, Cannobio 08.10
Locarno 9.50, San Nazzaro 10.05, Ascona
10.20, Brissago 10.45, Cannobio 11.05
Touristisches Schiff mit italienischem Restaurant
Locarno – Stresa (Borromäische Inseln), täglich
ausser Mittwoch:
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Brissago 10.15, Isola Madre 13.00, Isola Pescatori 13.15, Isola Bella 13.20, Stresa 13.30.
Touristisches Schiff
Stresa (Borromäische Inseln) – Locarno, täglich
21
2. Oktober 2015
Musik
MAGAZIN
LUGANOMUSICA
STARTET IN
DIE NEUE SAISON
Freitag, 2. Oktober
GNOSCA
Toto Cavadini
Musik und Tanz mit Toto Cavadini und Swiss Elvis.
Ristorante Bar Orello - Via Valarenche 8 - Tel. 091 829 46 95 21.00-23.30 Uhr
LOCARNO
Ariel Jazz Duo
Jazz. Marco Brambilla (Bass) und Paolo Censi (Klavier).
Caffé Bar Festival - Via Balli 2 - Tel. 091 752 12 59 - 19.00-21.00 Uhr
LUGANO
Frank D’Amico Blues Band
Rock & Blues.
Piazza Manzoni - www.frankdamico.ch - 21.00 Uhr
Dirty Hugo
In consolle DJ Crac’Rabbeat. Disco, Afro, Etnic Grooves, Soul.
Club Living Room - Via Trevano 89a - Tel. 091 970 15 17 www.livingroomclub.ch - 00.00-05.00 Uhr
Konzert der Solisten des Konservatoriums der italienischen
Schweiz
Unter der Leitung von Kevin Griffiths. Oleksander Sternat (Klarinette) und Nikolai
Shugaev (Cello). Werke von Jean Françaix und Dmitri Sostakovic. Eintritt frei.
Auditorio Stelio Molo (RSI) - Studio Radio - Via Canevascini 3 - 20.30 Uhr
Sonntag, 4. Oktober
AVEGNO - VALLE MAGGIA
The Midnight Lovers
Rock’n’Roll Livekonzert im Rahmen vom Vallemaggia USA-Magic Meeting. Bei
schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 11. Oktober verschoben.
Vor dem Ristorante Stazione - 14.00 Uhr
BIASCA
Trio Zeffiretto
Zarina Armari Quadroni (Klavier), Veronika Kiss (Fagott) und Sarah Albertoni, Klarinette. Werke von Boissier-Butini, Soliva, Glinka und Mendelssohn. Eintritt frei.
Bibliomedia Svizzera italiana - Konferenzsaal - Via Giuseppe Lepori 9 Tel. 091 880 01 60 - 17.30 Uhr
GNOSCA
Toto Cavadini
Musikalischer Aperitif mit Deborah und Toto Cavadini.
Ristorante Bar Orello - Via Valarenche 8 - Tel. 091 829 46 95 www.totocavadini.ch - 17.00-19.30 Uhr
LAMONE
Tanznachmittag im Royal Dance
Livemusik mit dem Orchester Ory Belly.
Club Royal Dance - Via Sirana 79 - Tel. 091 946 34 64 - www.royaldance.ch 15.00-18.30 Uhr
LOCARNO
Mot Percer
Konzerte von CircoRu. Mit Tiziana Ghiglioni und Andrea Marinelli.
Spazio Culturale Panelle 10 - Via Panelle 10 - Tel. 079 441 86 37 www.circoru.org - 17.30 Uhr
MENDRISIO
Musica nel Mendrisiotto - Matinée - Capolavori per tre archi
Beaux Arts String Trio. Joaquin Palomares, Duccio Beluffi, Herwig Coryn.
Museo d’Arte - Piazza San Giovanni - Tel. 058 688 33 50 www.musicanelmendrisiotto.com - 10.30 Uhr
SESSA-MONTEGGIO
Klassikkonzert
Mit Luigi De Marchi, Francesca Ventura und Marco Piazzini, mit Werken von Händel, Frescobaldi, Vivaldi, Charpentier, Galfetti, De Marchi und weiteren.
Chiesa San Martino - 16.30 Uhr
VAIRANO
Sonntagsbrunch mit Tessiner Musik
Bis und mit 11. Oktober, auf Reservierung.
Panoramarestaurant - Hotel La Campagnola - Tel. 091 785 25 00
Samstag, 3. Oktober
Montag, 5. Oktober
ASCONA
70. Settimane Musicali di Ascona - Apollon Musagète Quartet
Mit Werken von Anton Webern, Antonin Dvorak und Franz Schubert. Billette bei allen Ticketcorner-Verkaufsstellen.
Collegio Papio - Viale Bartolomeo - www.settimane-musicali.ch - 20.30 Uhr
Valentin Baranovsky
ASCONA
Ascona Music Festival - Brahms – La forza dell’ispirazione
Konzert mit Dimitry Rasul-Kareyev, Stephan Rieckhoff und Daniel Levy.
Chiesa Santi Pietro e Paolo - 20.30 Uhr
Jazz-Apéro - Jazz and Dine
Mit Olivia and The Familiy Band. New Orleans-Tradition-Jazz, Swing, Rhythm ‘n’
Blues, Gospel und Blues. Anschliessend Möglichkeit zum Nachtessen.
Art Hotel Riposo - Scalinata della Ruga 4 - Tel. 091 791 31 64 www.hotelriposo.ch - 17.45-19.30 Uhr
BALERNA
La Cavalleria Rusticana von Pietro Mascagni
Mit dem Coro Operistico aus Mendrisio und dem Symphonieorchester des Coro
Operistico, unter der Leitung von Giampaolo Vessella.
Casa della Gioventù - Via Dunant 8 - 21.00 Uhr
BANCO
Roberto Tardito
Italienischer Liedermacher und Musiker.
Teatro di Banco - Tel. 079 268 63 28 - www.teatrodibanco.ch - 21.00 Uhr
BELLINZONA
Konzert
Voci della Riviera di Osogna unter der Leitung von Fabio Delucchi zusammen mit
dem Coro Code di Bosco di Orsago unter der Leitung von Gilberto Buriola.
Chiesa di San Biagio - Ravecchia - Via Convento 5 - 20.00 Uhr
CANOBBIO
25-jähriger Geburtstag von SeSi - Ensemble Claudiana
Konzert Ensemble Claudiana unter der Leitung von Luca Pianca. Mit Werken von
Biagio Marini, Terquinio Merula, Marco Uccellini, Antonio Vivaldi, Karl Kohaut und
anderen. Mehr zur “Società epilettici della Svizzera italiana” und deren Jubiläum lesen Sie auf Seite 11.
SUPSI - Campus Trevano - Via Trevano - Tel. 058 666 63 00 - 20.00 Uhr
CASTIONE
Orchestra Antonella Russo
Tanzabend mit Livemusik.
Pink’s Dance - Via San Bernardino 24 - Tel. 079 621 06 11 www.pinksdance.ch - 21.00-02.00 Uhr
DONGIO
Herbstkonzert
Mit dem Chor Voce del Brenno unter der Leitung von Claudio Sartore. Gäste: L’Eco
des Alpes-Charmey unter der Leitung von Daniel Brodard. Eintritt frei.
Chiesa Parrocchiale - 20.30 Uhr
LUGANO
LuganoMusica - Late Night Modern
Musorgskij Reloaded. Siehe Artikel rechts.
LAC Lugano - Piazza Bernardino Luini 6 - Tel. 058 866 42 00 - 22.30 Uhr
LuganoMusica - Theaterorchester Mariinski aus St. Petersburg
Unter der Leitung von Valery Gergiev. Werke von Giuseppe Verdi, Claude Debussy,
Richard Wagner und Modest Musorgskij. Siehe Artikel rechts.
LAC Lugano - Piazza Bernardino Luini 6 - Tel. 058 866 42 00 - 20.30 Uhr
Konzert - Emy Berti & Band
Kirtan-Konzert (spirituelle Lieder) mit Emy Berti & Band. Vorangehend (17.00 Uhr)
Yogalektion mit Arianna Artioli, mit Livemusik von Emy Berti.
Yoga Roof - 5. Stock - Via Canova 18 - Tel. 091 224 81 34 - www.yogaroof.com
- 18.30-19.30 Uhr
Shinedoe
Shinedoe (Amsterdam), L’N’F (Catwash recs.)
Club Living Room - Via Trevano 89a - Tel. 091 970 15 17 - 00.00-05.00 Uhr
QUINTO
Cantar di pietre - O Monialis concio
Ensemble Studium. Monophone Gesänge - Messe aus der Zisterzienserinnenabtei
Santa Maria Real de Las Huelgas in Burgos, Spanien.
Chiesa dei Santi Pietro e Paolo - 20.30 Uhr
LUGANO
Herbstfest - La Civica Filarmonica di Lugano
Konzert unter der Leitung von Franco Cesarini. Eintritt frei. Mit Werken von Camille
Saint-Saëns, Georges Bizet, César Franck und Claude Debussy.
Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - Tel. 058 866 66 30 - 16.15 Uhr
Musikalische Nachmittage AULOS - Violinen-Klavier-Duo
Mit Andrea Cardinale (Geige), Alessandro Magnasco (Klavier). Mit Werken von
Tartini, Beethoven, Grieg, Rachmaninoff.
Il Foce - Via Foce 1 - Tel. 058 866 48 00 - 17.30 Uhr
Valery Gergiev eröffnet morgen die Saison von LuganoMusica
Vom Lugano Festival zu LuganoMusica, vom Kongresshaus zum
LAC: Die den Herbst einläutende Veranstaltung beginnt morgen
Abend im neuen Kulturzentrum Luganos. Sie bietet Sinfonie- und
Kammermusikkonzerte sowie Videoprojektionen rund ums Jahr an.
Morgen Abend ist das Orchester des Mariinski-Theaters mit seinem
Dirigenten Valery Gergiev zu Gast. Auf dem Programm stehen Giuseppe Verdis Sinfonie “Macht des Schicksals”, Claude Debussys
“Prélude à l’après-midi d’un Faune”, die Prelüde des ersten Akts von
Richard Wagners “Lohengrin” und “Bilder einer Ausstellung” von
Modest Mussorgski, arrangiert von Maurice Ravel. Bis im Juni 2016
sind weitere sechs Sinfoniekonzerte mit renommierten Orchestern
vorgesehen, ausserdem treten das Orchestra della Svizzera Italiana
und der Gastpianist Daniil Trifonov mehrmals auf – für Klassikliebhaber ein wahrer Hörgenuss (www.luganomusica.ch).
Saisonauftakt LuganoMusica, Sa., 3. Okt., 20.30 Uhr, LAC.
MONTAGNOLA
Enderle Trio
Mit Mathias Enderle (Geige), Wendy Enderle (Bratsche) und Chiara Enderle (Cello).
Mit Werken von Mozart, Lutoslawski und Penderecki.
Sala Boccadoro - Vicolo dei Somazzi 4 - Tel. 091 993 37 50 - 20.30 Uhr
VAIRANO
Candlelight Dinner mit Livejazz am Piano
Jeden Montagabend.
Panoramarestaurant - Hotel La Campagnola - Tel. 091 785 25 00
Dienstag, 6. Oktober
LUGANO
Open Mic Ticino - Bühne frei
Eine Bühne, ein Mikrofon und zehn Minuten Zeit für eine Performance oder zwei
Lieder. Eintritt frei.
Il Foce - Via Foce 1 - Tel. 058 866 48 00 - www.foce.ch - 20.30 Uhr
Mittwoch, 7. Oktober
In eine bisher unbekannte
Klangwelt eintauchen
Seit den 80er-Jahren verbindet die Konzertreihe Tra
Jazz e nuove musiche verschiedene Musikstile und
bringt den Zuhörern eine musikalisch interessante Klangwelt näher.
Bis Ende Jahr sind sieben Konzertabende angesagt, die am Radio übertragen werden. Der Auftakt gebührt
dem Schweizer Trio The Outer
String um den Trompeter Werner
Hasler. Seine Musik führt das Publikum in die freie Welt des Jazz und
der modalen Improvisation. Danach
geht das Programm weiter mit dem
Euroradio Jazz Orchestra 2015 unter der Leitung von
Ohad Talmor. Nach elf Jahren ist das europäische Orchester wieder unter Schweizer Ägide (16. Okt.). Das
Jack DeJohnette Trio (Bild) vereint den bekannten
Schlagzeuger DeJohnette, Ravi Coltrane (Sohn von
John Coltrane) und Matt Garrison (Sohn von Jimmy
Garrison), es spielt am 2. November.
Tra Jazz e nuove musiche: The Outer String, Do.,
8. Okt., 21.00 Uhr, Jazz in Bess, Lugano.
mm
Platz für poetische Tanzform
Auf in die Welt des Haiku und Flamenco! Die Tanzcompagnie Flamencos en route verbindet in dichterischer Form Tanz und Poesie und überrascht die Zuschauer mit einer genialen Tanzperformance. Drei
Paare steigen auf die Bühne und erforschen die poetische Kraft des Haiku – eine japanische Kurzdichtform, die seit Anfang des 20. Jahrhunderts auch in
der westlichen Welt Fuss gefasst hat.
Das Flamenco-Haiku ist verdichtete und verschlüsselte Tanzpoesie, die durch ihre Gegenwärtigkeit besticht und Haikus des Schriftstellers Mario Benedetti
in Tanz, Gesang und Musik transformiert.
Haiku Flamenco, 6. bis 8. Oktober, jeweils 20.30
Uhr, Teatro Dimitri, Verscio.
ASCONA
Duo Vent Negru
Musik aus dem Tessin und Umgebung. Mauro Garbani (Gesang, Organetto, Gitarre,
Piva), Esther Rietschin (Gesang, Saxofon, Akkordeon, Okarina).
Antico Ristorante Borromeo - Via Collegio 16 - Tel. 091 791 92 81 www.ventnegru.ch - 19.00 Uhr
LOCARNO
Orgel-Matinée
Konzert mit Marina Jahn (Orgel). Eintritt frei.
Chiesa San Francesco - Piazza San Francesco 19 - 10.45 Uhr
VAIRANO
Blues Night mit Livemusik
Bis und mit 8. Oktober, mit BBQ-Tischgrill.
Grotto - Hotel La Campagnola - Tel. 091 785 25 00
Donnerstag, 8. Oktober
LUGANO
Rileggendo Brahms
Orchester der italienischen Schweiz unter der Leitung von Markus Poschner. Frank
Peter Zimmermann (Geige). Sinfonie Nr.1 c-Moll.
LAC Lugano - Piazza Bernardino Luini 6 - Tel. 058 866 42 00 - 20.30 Uhr
Progressive Vibes
DJ Set by Nagual. Eintritt frei.
Club Living Room - Via Trevano 89a - Tel. 091 970 15 17 www.livingroomclub.ch - 00.00-04.00 Uhr
Tra jazz e nuove musiche - The Outer String
Werner Hasler, Carlo Niederhauser und Julian Sartorius. Siehe Artikel links.
Jazz in Bess - Via Besso 42a - Besso - www.rsi.ch/jazz - 21.00 Uhr
Freitag, 9. Oktober
ASCONA
70. Settimane Musicali di Ascona - Bach Brahms II
Miklos Perényi (Cello) und Benjamin Perényi (Klavier). Mit Werken von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms. Ticketverkauf: www.ticketcorner.ch.
Collegio Papio - Viale Bartolomeo - www.settimane-musicali.ch - 20.30 Uhr
LUGANO
Duo Danilo Moccia - Gianluca Sala
Jazzkonzert.
Jazz in Bess - Via Besso 42a - Besso - www.jazzy-jams.ch - 21.00 Uhr
Birchermüsik
Mimanos (Marionettes), Resident Tom Alemanno (Velo Rec). Elettronica, House.
Club Living Room - Via Trevano 89a - Tel. 091 970 15 17 www.livingroomclub.ch - 00.00-05.00 Uhr
22
2. Oktober 2015
Unterhaltung
Bühne
Freitag, 2. Oktober
MAGAZIN
BANCO
Theaterspektakel “Sulla S”
Inszenierung von Natalie Peters.
Teatro di Banco - Tel. 079 268 63 28 - 21.00 Uhr
LUGANO
LuganoInScena - Teen Dante - Farei parlando innamorar la
gente
Von Mariella Zanetti. Ensemble unter der Regie von Francesco Bossaglia.
LAC Lugano - Piazza Bernardino Luini 6 - Tel. 058 866 42 00 - 20.30 Uhr
VERSCIO
David Dimitri - L’homme cirque
Zeitgenössischer Zirkus. Auch am 4.10. um 15 sowie am 6. und 8.10. um 17 Uhr.
Teatro Dimitri - Im Zirkuszelt - Tel. 091 796 25 44 - 17.00 Uhr
Gardi Hutter - Giovanna d’ArPpo - Die tapfere Hanna
Clowneskes Theater ohne Worte. Regie von Ferruccio Cainero.
Teatro Dimitri - Tel. 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
GROSSE NAMEN IN
KLEINEM THEATER
Samstag, 3. Oktober
Ale & Franz, Stefano Accorsi, Massimo Bubola, Federico Buffa,
Barbara De Rossi, Filippo Dini, Michele Foresta alias Mago
Forest, Fred Frith, Gardi Hutter, Gilles Jobin, Omar Porras, Fausto
Russo Alesi, Andrea Scanzi, Valentina Sperlì, Paola Turci. Was
diese Aufzählung berühmter Namen
soll? Ganz einfach: Sie alle treten in
den kommenden Monaten im Teatro
Sociale auf. Und nicht nur sie. Auch
Tessiner Künstler sind darunter. Andrea
Fazioli, Trickster-p und Ferruccio Cainero, um nur drei zu nennen. Letzterer
wird am 8. und 9. Oktober die Saison
2015/16 mit dem Stück “L’arco di San
Marco” (Bild) eröffnen. Darin spielt er
erstmals Seite an Seite mit seinen Kindern Juri und Neda und nimmt das Publikum auf eine atemberaubende Zeitreise mit. Die Geschichte erzählt von
Siegern und Verlierern, vom Reichtum lokaler Bräuche und von
globalisiertem Anpassungswahn. Weil in der traditionellen Musik
noch viel Vergangenheit steckt, kommt das Stück nicht ohne Klang
und Tanz aus. Hauptpfeiler des Teatro Sociale ist nach wie vor das
Abonnement-Programm “Chi è di scena”. Mit “Orlando pazzo per
amore” (14. und 15. Oktober) und “Decamerone – vizi, virtù, passioni” (26. und 27. Februar) kommen zwei Meisterwerke der italienischen Literatur zur Aufführung. Nicht minder sehenswert ist
“Gabbiano” (11. und 12. November, Bild), eine von LuganoInSce-
na zusammen mit dem Teatro Sociale Bellinzona und dem Piccolo
Teatro di Milano realisierte Produktion. Sie erzählt die mysteriöse
Geschichte einer Familie, die es einfach nicht fertigbringt, ehrlich
miteinander umzugehen. Ihre Mitglieder belügen sich ununterbrochen und geben ständig vor etwas zu sein,
was sie nicht sind. Kann Einbildung durch
Einbildung zur Wahrheit werden? Ein
Klassiker kommt am 17. und 18. März auf
die Bellenzer Theaterbühne: “Casa di bambola”. Valentina Sperlì spielt im bekannten
Stück des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen die Nora. Das Komödienfestival
“com.x” bringt an vier Abenden die beliebtesten zeitgenössischen Komiker in die
Tessiner Hauptstadt. Am 21. und 22. Januar präsentiert Gardi Hutter “La sarta”.
Knapp einen Monat später, am 16. und 17.
Februar, sorgen die grossen italienischen
Komödianten Ale & Franz mit ihrem neusten Stück “Tanti lati Latitanti” für Lacher. Mit “Motel Forest” kehrt der Fernsehstar Michele Foresta, alias Mago Forest, zurück auf die Bühne (15. und
16. März). Den komischen Abschluss macht “Coppia aperta, quasi
spalancata” mit Alessandra Faiella in Begleitung von Valerio Bongiorno (20. und 21. April).
Theatersaison 2015/16, 8./9. Oktober 2015 bis 28. Mai 2016,
Teatro Sociale Bellinzona, das detaillierte Programm findet
sich unter: www.teatrosociale.ch.
bs
Lugano
Chiasso
Golfbälle fliegen durch die Stadt
Szenische Lesung als Auftakt
Swiss Golf City Tour macht ersten Halt am Ceresio
Im Cinema Teatro geht die Saison 2015/16 los
Golf in der Stadt, zwischen Schaufenstern und Passanten.
Wie soll denn das gehen? Keine Angst, die Golfbälle sind
eigens für solche Anlässe angefertigt worden und richten
also keinerlei Schaden an. Es wird weder kaputte Scheiben
noch Verletzte geben. Was es hingegen geben wird, sind
strahlende Gesichter. Denn wie herrlich muss es sein, kleine Bällchen mitten in einer solchen Kulisse versenken zu
können. Und zwar ganze neun Mal. So viele Löcher hat der
städtische Parcours nämlich. Dazu kommen noch zwei
Speziallöcher. Die Swiss Golf Tour Lugano ist der erste einer Reihe solcher Wettkämpfe, die im nächsten Jahr in verschiedenen Schweizer Städten stattfinden werden. Anmelden dürfen sich nur Clubmitglieder oder Spieler mit ausgewiesenem Handicap Index. Für Anfänger werden in der
“Demo-Zone” einige Übungslöcher bereitgestellt. Neben
dem Spass kommt am 10. Oktober auch die Menschlichkeit
nicht zu kurz. Ein Teil der Einnahmen der Teilnahmegebühren wird der Lega Polmonare Ticinese, der Tessiner
Lungenliga, die seit mehr als 110 Jahren Personen mit Lungenkrankheiten unterstützt, gespendet.
Swiss Golf City Tour, Golfvergnügen im Stadtzentrum
von Lugano, 10. Oktober von 10.00 bis 18.00 Uhr. Anmeldungen unter www.swissgolfcitytour.ch.
bs
Die Theater-Musik-Tanz-Saison 2015/16 in Chiasso wird
heute Abend mit einer Benefiz-Gala eröffnet. Gast ist der
italienische Schauspieler und Komiker Gioele Dix, der mit
einer Premiere aufwarten wird, mit einer szenischen Lesung. “Quando tutto questo sarà finito” heisst das Buch, in
dem der mailändische Künstler seinem Vater eine Stimme
verleiht. Dix wusste, dass es im Leben seines Vaters etwas
gab, das er jahrelang schweigend mit sich trug. Irgendwann
entschied der Ältere dann, sich dem Jüngeren anzuvertrauen. Entstanden ist daraus ein in der Ich-Form verfasster Roman, der von Ängsten erzählt, von fatalen Entscheidungen
und Beleidigungen. Aber auch von unerwarteter Güte, Zuversicht, Hoffnung und hartnäckigem Optimismus. Live
begleitet von einem Musiker wird Dix die Geschichte auch
kommentieren, wird über Politik und Rassismus, aber auch
über Weisheit und Geduld reden. Manchmal sei es die Ironie, die einem das Leben rettet. Der nächste Anlass im Cinema Teatro ist für den 31. Oktober geplant. Auf dem Programm steht “Il re pastore”, ein melodramatischer Zweiakter zur Musik von W. A. Mozart.
“Quando tutto questo sarà finito”, Gala-Abend zur Eröffnung der Theatersaison, mit Gioele Dix, 2. Oktober,
22.00 Uhr, Cinema Teatro di Chiasso.
bs
ASCONA
Eröffnung der Theatersaison - Festival Terra e Laghi - Butterfly
Ein japanisches Erzählwerk zu Madame Butterfly von D. Belasco.
Sala del Gatto - Via Muraccio 21 - Tel. 091 792 21 21 - 20.30 Uhr
LOCARNO
osa! Le radici e le ali - Il tempo delle case
Theateraufführung ab 10 Jahren. Mit der Compagnia Teatro dei Fauni. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass auf den 10. Oktober verschoben.
Fondazione Marguerite Arp - Giardini Arp - Tel. 091 751 11 51 - 16.00 Uhr
LUGANO
Festival Internazionale delle Marionette - Il sogno del clown
Musiktheater von der Theatergruppe Michel Poletti. Ab 5 Jahren. Das weitere Programm des Festivals ist unter www.foce.ch ersichtlich.
Il Foce - Via Foce 1 - Tel. 058 866 48 07 - 15.00 Uhr
Cosmo - I quattro elementi nell’universo di Leonardo
Interdisziplinäres Spektakel, eine Produktion von AGON.
Il Foce - Via Foce 1 - Tel. 058 866 48 07 - 20.30 Uhr
MAGADINO
San Gennaro & Santeria
Theater- und Musikspektakel mit Vito Gravante und Martha Duarte. Auch Sonntag.
Sala Comunale - Tel. 079 621 56 18 - Sa 20.30 Uhr, So 18.00 Uhr
MANNO
Giungla
Theateraufführung von und mit Roberto Anglisani. Ab 15 Jahren.
Sala Aragonite - Via ai Boschetti 10 - Tel. 091 611 10 00 - 21.00 Uhr
STABIO
Compagnia Due - Senso Unico
Theater-Aufführung mit Andreas Manz und Bernard Stöckli.
Aula Magna - Scuola Media - 20.30 Uhr
VERSCIO
Gardi Hutter - La sarta - Die Schneiderin
Clowneskes Theater ohne Worte. Regie von Ferruccio Cainero.
Teatro Dimitri - Tel. 091 796 25 44 - 20.30 Uhr
Sonntag, 4. Oktober
ASCONA
Banda di Tremona e Compagnia Tiziana Arnaboldi Il combattimento di Tancredi e Clorinda (1624)
Spektakel in zwei Teilen. Für Jugendliche bis 16 Jahre Eintritt frei.
Teatro San Materno - Via Losone 3 - Tel. 079 646 16 14 - 17.00 Uhr
BANCO
In bocca al tubo
Poetisches und komisches Spektakel mit Alessandra Ardia und Gaby Lüthi.
Teatro di Banco - Tel. 079 268 63 28 - 17.00 Uhr
LAVORGO
Le radici e le ali - Il bosco in valigia
Santuzza Oberholzer und Compagnia Teatro dei Fauni. Regie von Paolo Ambrosetti.
Ristorante Defanti - Tel. 091 751 11 51 - 12.00 Uhr
VERSCIO
Dimitri Clown
Das Beste aus 55 Bühnenjahren. Clown, clownando, clownissimo...
Teatro Dimitri - Tel. 091 796 25 44 - 18.00 Uhr
Mittwoch, 7. Oktober
VERSCIO
Masha Dimitri und Joao Carlos Pacheco - Maestro Charivari
Eine musikalische Reise in die Welt des Zirkus. Ab 4 Jahren.
Teatro Dimitri - Tel. 091 796 25 44 - 17.00 Uhr
Donnerstag, 8. Oktober
ASCONA
TeatrOver60 - Here comes the sun
Regie von Roger Nydegger. Zürcher Theatergruppe Over60.
Sala del Gatto - Via Muraccio 21 - Tel. 091 792 21 21 - 15.00 Uhr
Museen
ASCONA
Museo Comunale d’Arte Moderna - Via Borgo 34
SCORCI DI VITA - FOTOGRAFIEN
Bilder aus dem fotografischen Archiv der Gemeinde.
Bis 11. Oktober, Di-Sa 10-12/15-18,
So/Feiertage 10.30-12.30 Uhr
Museo Castello San Materno - Via Losone 10
WERKE AUS ZWEI JAHRHUNDERTEN
Künstlerkolonie Worpswede, Brücke, Blauer Reiter etc.
Do-Sa 10-12/ 15-18, So/Feiertage 14-16 Uhr
BRISSAGO
Museo Leoncavallo - Palazzo Branca-Baccalà
MUSEUM RUGGERO LEONCAVALLO
Leoncavallos (1857-1919) Spuren in Brissago.
Bis 31. Oktober, Mi-Sa 10-12/16-18 Uhr
LIGORNETTO
Museo Vincenzo Vela - Largo Vela
SKULPTUREN UND GEMÄLDE
Neben der monumentalen Skulpturensammlung Vincenzo Velas birgt das Museum den Nachlass des Bildhauers
Lorenzo Vela (1812-97) und des Malers Spartaco Vela
(1854-95)
Zeiten Oktober bis Dezember: Di-Sa 10-17 Uhr,
So 10-18 Uhr
LOCARNO
Fondazione Ghisla/Ghisla Art Collection - Via Ciseri 3
MODERNE UND ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Kunstsammlung von Pierino und Martine Ghisla. Neue
Ausstellung “Zwischen Zauber und Provokation”; Werke
von Botero, Miró, Haring, Penck, Picasso, Magritte,
Mapplethorpe u.a. Ab 3. Oktober zudem persönliche
Ausstellung “L’Autre Monde” der französischen Künstlerin Claudine Drai. Performance am 3. und 4. Oktober.
Siehe auch Beitrag auf Seite 27; www.ghisla-art.ch.
Zeiten bis Ende Okt.: Mi-So 14-19 Uhr
Pinacoteca Comunale Casa Rusca - Piazza Sant’
Antonio
FELICE FILIPPINI
Kunstwerke des berühmten Tessiner Schriftstellers und
Malers Felice Filippini (1917-1988).
Bis 10. Januar 2016, Di-So 10-12 / 14-17 Uhr
LUGANO
MASILugano - LAC Lugano Arte e Cultura - Piazza
Bernardino Luini 6
ORIZZONTE NORD-SUD UND
ANTHONY MCCALL – SOLID LIGHT WORKS
Europäische Kunst von beiden Seiten der Alpen aus den
Jahren 1840-1960 sowie Lichtskulpturen.
Bis Januar 2016, Di/Mi/So 10.30-18.00 Uhr,
Do-Sa 10.30-20.00 Uhr
MERIDE
Museo dei fossili del Monte San Giorgio
PERMANENTE AUSSTELLUNG
Versteinerte Tiere und Pflanzen vom Monte San Giorgio.
Ganzjährig geöffnet, Di-So 9-17 Uhr
MONTAGNOLA
Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi
TESSINER IMPRESSIONEN
Aquarelle und Zeichnungen Bruno Hesses (1905-1999).
Ausserdem am 9. und 10. Oktober in Montagnola Internationales Hermann-Hesse-Kolloquium zum Thema “Hermann Hesse und die Jugend”. Genaues Programm und
weitere Informationen auf www.hessemontagnola.ch.
Zuvor, am 8. Oktober, 18.30-19.45 Uhr, “Hermann Hesse
in Italien”, Aula A11, Via G. Buffi, USI, Lugano.
Bis Ende Oktober täglich 10.30-17.30 Uhr geöffnet
RANCATE
Pinacoteca Cantonale Giovanni Züst
SERODINE
Ausstellung über Serodine im Tessin bis 4. Oktober.
September bis Anfang Januar: Di-Fr 9-12/14-18 Uhr,
Sa/So/Feiertage 10-12/14- 18 Uhr
23
2. Oktober 2015
Gastronomie
MAGAZIN
Wo es Kastanien gibt, ist die Welt in Ordnung
Visione, Fortuna & Co. warten darauf, genossen zu werden
“Ich habe eine Kastanie, die glänzt so herrlich
braun”, heisst es in einem Kinderlied, “sie liegt ja
hier in meiner Hand und ist schön anzuschaun.” So
schön und rund und glatt, da ist man einfach platt.
Nur nützt das Plattsein nichts und niemandem. Was
tun also mit diesem glänzenden, harten Etwas? Als
wurmanfällige Herbstdekoration einsetzen zum
Beispiel. Oder – wie im zweiten Vers des Kinderliedes vorgeschlagen – als lärmendes Spielzeug benutzen. “Ich stecke die Kastanie in ein kleines
Loch. Sie plumpst in einen Becher rein und macht
so lustig ‘poch’.” Am gescheitesten ist es aber ohne
Frage, die Nussfrüchte als Lebensmittel zu gebrauchen – in gekochter, gerösteter oder gedämpfter
Form vorzugsweise, denn an ihrer rohen Schönheit
hat sich manch einer schon seine Zähne ausgebissen. Die bekanntesten Kastanien-Versuchungen
sind wohl die zart-süssen Marrons glacés und die
samtig-weichen Vermicelles. Aber es gibt auch Kastanienteigwaren, Kastanienbier, Kastanienflokken, Kastanienpaste und in Grappa eingelegte Kastanien. Etwas weniger geläufig, jedoch nicht minder lecker, ist der Castagnaccio, eine Art dunkelbrauner Kastanienfladen.
Rezept: Castagnaccio – Kastanienfladen
Zutaten: 400 g Kastanienmehl, 3 Esslöffel Zucker,
2 Esslöffel Pinienkerne, 2 Esslöffel Weinbeeren, 1
Bund frischer Rosmarin, 2 Esslöffel Olivenöl. Zubereitung: Die Sultaninen in lauwarmem Wasser
einweichen. Das Mehl mit 4 Esslöffeln Olivenöl,
Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben,
Der Name ist Programm bei den Weingartners in
Astano. Was sonst hätten die beiden werden sollen,
wenn nicht Winzer? Dennoch war Anita früher als
Kindergärtnerin tätig, Michael als Software-Ingenieur – bis sie sich vor fast zehn Jahren trauten, im
Tessin einen Neuanfang als Weinbauern zu wagen.
Die Basis bildeten drei Hektar Reben auf fünf sonnigen Hügeln im Malcantone, meist Merlot, aber
auch
Cabernet
Franc und Chardonnay. Das Ergebnis: derzeit sechs
Kreszenzen mit den
Namen Carissima,
Fortuna, Visione,
Amoroso, Insieme
und Emozione, dazu ein Sekt namens
Gioia, ein Grappa,
ein Nusslikör und
ein Brandy del Ticino. Dass die Tropfen nicht nur klangvolle Namen haben, sondern auch schmecken, zeigen die goldenen und silbernen Auszeichnungen,
welche die Weingartners seit 2008 in schöner Regelmässigkeit mit nach Hause nehmen. Um sie und
ihre feinen Tropfen kennen zu lernen, eröffnen sich
Geniessern viele Möglichkeiten: klassische Degustationen zwischen den schweren Eichenfässern im
Keller oder unterm Himmelszelt, Weinseminare
MARONIDUFT ERFÜLLT DIE WEINGARTNERS
TESSINER HERBSTLUFT WERDEN WEINGÄRTNER
unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel 900 g
kaltes Wasser beifügen, zu einem Teig vermengen.
Eine Backform von 24 cm Durchmesser einbuttern,
den Boden mit geriebenem Brot bestreuen und den
Teig einfüllen. Den grob gehackten Rosmarin, die
Pinienkerne, Weinbeeren und das Olivenöl darübergeben. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen 50 Minuten backen. Der etwa drei Zentimeter hohe Fladen ist innen weich und aussen
knusprig und wird lauwarm oder kalt serviert.
Quelle Rezept: “Sentiero del Castagno”, Prospekt des Ente Turistico del Malcantone.
bs
Rassegna gastronomica Mendrisio
Wild und Fisch
erobern den
Herbsttisch
Infos auf:
www.TicinoWeekend.ch
Es stimmt nicht in jedem Fall, dass Gastrofestivals neuzeitliche Modetrends sind. Die Rassegna im Raum Mendrisio beweist das Gegenteil. Sie wird heuer schon zum 52. Mal ausgetragen und zeigt trotz ihres stolzen Alters keine Spur von Abnützungserscheinungen.
23’000 Gäste verzeichnete der letztjährige
Gastromarathon innerhalb eines Monats, ein
Ergebnis, das die Veranstalter des Anlasses in
den nächsten vier Wochen natürlich gerne
noch toppen würden. Dafür werden die 43
teilnehmenden Lokale alles tun. Mit Liebe
und Leidenschaft zaubern die Küchenchefs
aus hochstehenden Rohprodukten köstliche
Gerichte. Im Al Torchio Antico in Arzo zum
Beispiel kommen vor allem Wildliebhaber auf
ihre Kosten. Ob im Grappa geschmorte Rehstückchen, Wildschweinfilet mit Johannisbeersauce oder mit Wacholder marinierter
Hirschschinken – im Al Torchio ist man wild
auf Wild. Auch in der Osteria della Posta in
Brusino Arsizio inspiriert zurzeit des Jägers
Beute die Fantasie des Kochs. Aber nicht nur.
und Rebschnittkurse für Hobby-Winzer. Wer sich
einen detaillierteren Eindruck verschaffen will,
sollte auf der Homepage der Weingartners vorbeischauen. Dort sind auch einige ihrer Rezepte veröffentlicht.
Viticoltori Weingartner, Piazzetta S. Antonio, Astano, Tel. 091 600 00 34, www.weingartner.ch.
Infos auf:
www.TicinoWeekend.ch
Weinangebot der Woche
Die Kellerei Weingartner in Astano stellt eine Weinbox (je 1 Flasche) zur Verfügung:
• Carissima, Ticino doc Bianco di Merlot 2014
• Amoroso, Ticino doc Merlot 2010
• Insieme, Rosso del Ticino doc 2010
Abholpreis: CHF 69.00
Versand innerhalb der Schweiz: CHF 79.00
Info: Via Luini 19 - 6600 Locarno
Tel: +41 (0)91 756 24 08
E-Mail: [email protected]
Bestellung von:
Name
Vorname
Adresse
PLZ
Ort
Unterschrift
Hier werden auch asiatische Kreationen mit
Riesencrevetten sowie Fischfondue mit Süssund Salzwasserfischen angeboten. Deftige
Hausmannskost kommt im Ristorante Grotto
San Martino in Mendrisio auf den Teller. Die
Polenta “uncia” – mit Käse und Butter angerichtetes Maisgericht – wird mit einer einheimischen Wurst, dem sogenannten codegotto
nostrano, serviert. Und sogar der Hirschpfeffer wird hier von drei verschiedenen PolentaArten begleitet. In der Osteria La Peonia in
Salorino gibt es neben der anatra in tre dimensioni, der sogenannten Drei-Dimensionen-Ente, auch einen Sieben-Stunden-Polyp.
Gastrestaurant ist dieses Jahr das Grotto Grillo in Lugano. Das Lokal in der Nähe des Stadions Cornaredo setzt ganz auf Kalb, auf geschmorten Kalbskopf und Kalbskarree. Der
Festivalwein stammt von der Gialdi Vini SA
in Mendrisio.
52. Gastrofestival des Mendrisiotto, 1. Oktober
bis 1. November, Details zu den teilnehmenden
Restaurants unter www.rassegna.ch.
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26
2. Oktober 2015
Vernissagen
Kunst
BALERNA
Edgardo Ratti - Una vita
SONNTAG, 4. OKTOBER
Werke von 1950-2014. Entstehung der Fensterbilder.
Es folgt eine Erfrischung. Bis 25. Oktober.
Sala del Torchio - Via Carlo Silva 2 - 11.00 Uhr
MAGAZIN
BIASCA
APERITIF UND GRAFIK, EINE
PRICKELNDE VERBINDUNG
Das m.a.x. museo erzählt von Brauchtum,
Geselligkeit und dem Wandel der Zeit
Martini, Noè oder Gildo an. Sie belieferten die
Schweiz und das europäische Ausland mit Aperitifgetränken und hochprozentigeren Spirituosen.
Im Laufe der Zeit nahm der Apéro einen festen Platz
in der Alltagskultur ein, doch die Gewohnheiten änderten sich. Diesen Wandel, wie und was beispielsweise in der Belle Époque, der Nachkriegszeit oder
bei den heutigen Happy Hours konsumiert wurde
und wird, dokumentiert die Ausstellung. Und gibt damit auch Einblicke in das soziale Miteinander in den
verschiedenen Epochen. Begleitet wird “La grafica
per l’aperitivo” von zahlreichen Rahmenveranstaltungen, etwa Vorträgen und Ausflügen. An der Vernissage am morgigen Samstag um 17.30 Uhr wird
unter anderen eine Pionierin der Grafikkunst erwartet: Lora Lamm, der das Museum 2013 eine eigene
Ausstellung widmete. In der neuen Werkschau ist sie
mit einem Cynar-Plakat von 1962 vertreten.
Geöffnet ist die Ausstellung bis 10. Januar 2016: bis
31. Oktober von Dienstag bis Sonntag 10.00-13.00
und 14.00-18.00 Uhr, ab 1. November von Dienstag
bis Sonntag 10.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr.
“La grafica per l’aperitivo”, m.a.x. museo, Via
Dante Alighieri 6, Chiasso, Tel. 091 695 08 88. uj
Franz Laskoff, Cordial Campari, Courtesy Galleria L’Image, Alassio
CHIASSO
La grafica per l’aperitivo - Trasformazioni del
brindisi
SAMSTAG, 3. OKTOBER
Geschichten von Glas und Papier. Bis 10. Januar 2016.
Siehe Artikel links.
m.a.x. museo - Via D. Alighieri 6 - 17.30 Uhr
LOCARNO
Edgardo Ratti - Una vita
SAMSTAG, 3. OKTOBER
Kunstwerke von 1950-2014. Die grossen Bildhauerwerke
aus Stein, Alabasterskulptur. Bis 1. November.
Sala SES - Piazza Grande 5 - 18.00 Uhr
MITTWOCH, 7. OKTOBER
Fotografien. Präsentation Cristina Foglia. Bis 23. Dez.
Ristorante Vallemaggia - Via Varenna 1 - 18.00 Uhr
Eliana Auguadri
FREITAG, 2. OKTOBER
Monotypien und Werke aus Baumwollfäden. Es präsentiert
Dario Bianchi.
Calzada Gallery - Via Vallemaggia 5a - 18.00 Uhr
Il Patto di Locarno
SAMSTAG, 3. OKTOBER
Ausstellung über die Verträge von Locarno (1925). Dokumente, Fotografien über die geschichtlichen Ereignisse.
Casorella - Via B. Rusca 5 - 17.00 Uhr
LOCO - VALLE ONSERNONE
Alexandra Waldau - Ein Leben als Malerin
FREITAG, 2. OKTOBER
Im Onsernonetal werden die Malerei, Lyrik, Skulpturen der
Künstlerin im Dialog mit der Natur geboren. Bis 31. Oktober jeweils 14.00-18.00 Uhr (ausser Mittwoch) geöffnet.
Cà della Fiola - 18.00-21.00 Uhr
LUGANO
Arthur Duff - L’enigma di Duff
DONNERSTAG, 8. OKTOBER
Bilder. Bis 10. April.
Spazio Perlartecontemporanea - Via Cattori 18 17.00 Uhr
Finire di vivere, continuare a essere
mus bis hin zu zwei Meistern des zwanzigsten Jahrhunderts wie Fontana und
Giacometti. In einem chronologischen
Bogen, welcher von der Mitte des neunzehnten zur Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts führt, beginnt die Ausstellung
jedoch bereits bei zwei Künstlern der
Vorromantik. Beim Italiener Giovanni
Battista Piranesi und dem Schweizer
Caspar Wolf. Der eine ein Radierer grandioser antiker Bauwerke, der andere
Maler alpiner Landschaften. Diesen Vorreitern folgend stellen sich die Werke der
genannten weiteren Künstler einem Dialog. Eine zweite Ausstellung ist dem
Lichtkünstler Anthony McCall gewidmet, der diese Schau speziell für die
Räume des Museums konzipiert hat. Es
sind vier Lichtskulpturen zu sehen – dies
in vollkommen verdunkelten Räumen –,
welche zwischen 2003 und 2013 entstanden sind.
Ausstellungen im Museum des LAC,
Piazza Bernardino Luini 6, Lugano,
Öffnungszeiten Di/Mi/ So 10.30-18.00
Uhr, Do-Sa 10.30-20.00 Uhr.
DONNERSTAG, 8. OKTOBER
Bilder von Dina Moretti, Präsentation Florinda Balli und
Dina Moretti.
Sestante Galleria d’Arte - Via alla Roggia 6 18.00 Uhr
Black. An Idea of Light
MITTWOCH, 7. OKTOBER
Kollektivausstellung. Kuratiert von Ilaria Bignotti und Paola
Formenti Tavazzani.
Cortesi Gallery - Via Frasca 5 - 17.30-20.00 Uhr
RUSSO - VALLE ONSERNONE
Adriano Bellinato - Fragments15
SAMSTAG, 3. OKTOBER
Bilder. Die Ausstellung bleibt bis 25. Oktober geöffnet.
Centro scolastico - 14.00-18.00 Uhr
La famiglia del soldato (Autoritratto con Dafne), © Felice Filippini
Vom Norden des Gotthards bis zum Süden
Giorgio De Chirico, 1923, Privatsammlung, © 2015, Prolitteris, Zurich
FREITAG, 2. OKTOBER
Bilder. Kurator der Ausstellung: Egidio Castrovillari. Anschliessend Erfrischung. Bis 31. Dezember.
Bibliomedia Svizzera - Via G. Lepori 9 - 18.00 Uhr
Aldo Balmelli - Cubanapoli
Seit Jahrhunderten inspiriert und beflügelt Wein
Künstler. Von Bacchus beispielsweise, dem Gott des
Weins, haben grosse Meister wie Caravaggio oder
Leonardo da Vinci Bilder geschaffen. Heute sind es
oft Landschaften mit Weingütern, Weinberge oder
auch einzelne Reben, die Malern und Fotografen als
Motive dienen. Weniger bekannt – aber nicht weniger interessant – als das Zusammenspiel von Wein
und Kunst, ist die prickelnde Verbindung von Aperitif
und Kunst. Dieser widmet das m.a.x. Museum in
Chiasso ihre neue Ausstellung, “La grafica per l’aperitivo. Trasformazioni del brindisi. Storie di vetro e di
carta” (auf Deutsch in etwa “Die Grafik für den Aperitif. Der Trinkspruch im Wandel. Geschichten aus
Glas und Papier”). Sie steht unter der Schirmherrschaft des italienischen Ministeriums für auswärtige
Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit und fügt sich ins Expo-Thema “den Planeten ernähren, Energie für das Leben” ein.
Nachdem 1874 in der Schweiz die Handels- und Gewerbefreiheit eingeführt wurde und damit die Beschränkungen der Ausschankstellen wegfielen, siedelten sich in Chiasso und anderen Tessiner Gemeinden Firmen wie Branca, Campari, Cinzano, Cynar,
Mit zwei eindrücklichen Präsentationen
und grossen Namen hat das LAC in Lugano sein Museum eröffnet.
Zum einen ist die Eröffnungsausstellung
mit dem Titel “Horizonte Nord-Süd” zu
erwähnen. Es handelt sich um eine Art
Reise durch die Werke namhafter Künstler vom Norden des Gotthards bis zum
Land, wo die Zitronen blühen, von
Böcklin über De Chirico beispielsweise,
oder von Hodler zu Wildt, von Anker bis
Morandi, von Segantini zu Rosso; von
Vertretern des Dadaismus und Futuris-
Antonio Mignozzi
Ausstellungen
AIROLO
LUGANO
Palazzo Immoteco - Via San Gottardo 40 - www.swisstopo.ch
AUSSTELLUNG DES BUNDESAMTES FÜR TOPOGRAFIE SWISSTOPO
Vorstellung der neuen regionalen, geologischen Karte der Leventina, herausgegeben von
Swisstopographie.
Bis 31. Dezember
CORZONESO-CASSERIO
Les Ambassadeurs des Arts - Via Nassa 5
LA RACCOLTA DELLE OSTRICHE / LA DONNA DEI FICHI
Ausstellung zweier bedeutender Werke des Tessiners Luigi Rossi (1853-1923). Ein Meister des italienischen Manierismus des 19. Jahrhunderts. Eintritt frei.
Vom 8. Oktober bis 15. Oktober, Mo-Sa 10.00-12.00 / 15.00-17.00 Uhr
TENERO
Casa Rotonda - www.archiviodonetta.ch
FERDINANDO GIANELLA
Fotografien des Bleniotals von Ferdinando Gianella aus Leontica. Er war Ingenieur, hobbymässig als Fotograf tätig und bildete hauptsächlich Szenen aus seinem Berufsfeld ab.
Bis 11. Oktober, täglich 14.00-17.00 Uhr
Matasci Arte - Via Verbano 6 - Tel. 091 735 60 11 - E-Mail: [email protected]
LO SVILUPPO DELLE ARTI GRAFICHE SOTTO IL RE SOLE
Sammlung von Originalstichen. Samstag, 3. Okt. um 14.30 Uhr, Führung mit dem Kurator
der Ausstellung, Gianstefano Galli. Anmeldung erwünscht: [email protected]
Bis 31. Oktober, Mo-Fr 08.00-12.00 / 13.00-18.30 Uhr, Sa 08.00-17.00 Uhr
LOCARNO
Pinacoteca Comunale Casa Rusca Piazza Sant’ Antonio - 091 756 31 70/85
FELICE FILIPPINI
Die Casa Rusca widmet ihre neue Ausstellung dem
Schriftsteller und Kunstmaler Felice Filippini
(1917-1988) aus Arbedo.
Bis 10. Januar 2016, Di-So 10-12 / 14-17 Uhr
Galerien
ASCONA
Galleria Sacchetti - Via B. Berno 14 - Ascona 091 791 20 79
GEMÄLDE UND SKULPTUREN
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Wegen Geschäftsaufgabe Rabatt von 20% bis 50%.
Informationen zur Galleria Sacchetti auch auf
www.galleriasacchetti.com.
Mo 14-18 Uhr, Di bis Fr 10-12 und 14.30-18 Uhr,
Sa 10-17 Uhr
Casa d’Arte Ascona SA - Via Borgo 47a - 079 471 90 91
Galleria Artecarrà - Carrà dei Nasi 10 - 079 419 37 46
ROLF KNIE - GANZ NEU!
Sonderausstellung mit 20 Originalbildern, zahlreichen Lithographien, Serigraphien und Skultpturen. Ausserdem
weiterhin Werke von Fred Baumann, Tony Lädrach (Tonyl)
und Vincenzino Vanetti. Weitere Informationen zur Galerie:
www.casadarteascona.ch.
Öffnungszeiten Do-Sa 15-19 Uhr oder nach telefonischer
Vereinbarung, 079 471 90 91
BILDER, SKULPTUREN, GLASKUNST
In der Galerie sind Werke diverser Künstler ausgestellt,
zurzeit Alexander Jeanmaire, Hans Rudolf Strupler, Ruth
und Giancarlo Moro, Colia; schöne Bronze-Leuchten aus
Frankreich, Antiquitäten.
Mo bis Di und Do bis Fr, 10-12.30 und 14.30-18.30,
Sa 10-17 Uhr, So nach Vereinbarung
Galleria Wolf - Via Sacchetti 1 - 079 474 55 25
BÈATRICE STÄHLI – VOLARE
(5.9. – 3.10.2015)
Béatrice Stählis dramatische Objekte wurden bereits in
Wien, Berlin und Paris ausgestellt. Ihre aktuellen Bilder
aus Vogelfedern sind ebenso romantisch wie sinnlich-extravagant. Eine Auswahl dieser “Quadri di piume” und
weitere Objekte sind nun in Ascona zu sehen.
Info: www.galleriawolf.ch.
Do 15-18.30, Fr 11-13 und 15-18.30, Sa 11-16 Uhr
27
2. Oktober 2015
Wechselkurse
KURS
Ankauf
Verkauf
1 Euro
1.06
1.12
1 US-Dollar
0.95
0.99
1 kanadischer Dollar
0.71
0.75
1 engl. Pfund
1.44
1.51
Gold (1 kg)
34 600.-
35 200.-
Silber (1 kg)
440.-
500.-
Vreneli
199.-
234.-
Kurzmeldungen
MAGAZIN
Edelmetall und Münzen
Locarno
Mitgeteilt von der
BancaStato Bellinzona.
Alle Angaben ohne Gewähr.
LOCARNO
Historische Nachbildung eines
mittelalterlichen Dorfes
SONNTAG, 4. OKTOBER
Die historische Gruppe aus dem Tessin “Quod Principi Placet” lässt Klänge und Bilder einer längst vergangenen Zeit wieder aufleben. Eintritt frei.
Bei schlechtem Wetter findet der Anlass nicht statt.
Park des Museo Castello San
Materno - Via Losone 10 - Tel.
091 759 81 60 - 11.30-17.00 Uhr
Gemeinsamdenken - Tango,
Geschichte und Geschichten
DONNERSTAG, 8. OKTOBER
Gesprächskonzert von Helena Rüegg
(Musikerin, Journalistin und Autorin).
Monte Verità - Sala Balint Tel. 091 850 53 46 - 19.30 Uhr
Szenische Lesung
DIENSTAG, 6. OKTOBER
Deutsche Lesung aus dem Stück
“Mutter und die Musik” von der russischen Poetin Marina Cvetaeva, mit
Barbara Kaiser.
Biblioteca popolare - Piazza
Motta 37 - 20.30 Uhr
BELLINZONA
Herbstmarkt
SONNTAG, 4. OKTOBER
Der Samstagsmarkt findet im Oktober auch am Sonntag statt.
Altstadt
BIASCA
Eislaufen für die Bevölkerung
SONNTAG, 4. OKTOBER
Die Eiskunstbahn ist für alle geöffnet.
Eisbahn - 13.30-15.30 Uhr
Vier Hände kochen im “Blu”
DONNERSTAG, 8. OKTOBER
Blu-Küchenchef David Asietti und
Gastkoch Marco Sacco (2 Michelin
Sterne, Piccolo Lago, Mergozzo) folgen kulinarisch den Ufern des Langensees. Reservierung erwünscht.
Ristorante Blu - Via Respini 9 Tel. 091 759 00 90 - abends
Segelflug-Gruppe Tessin Tag der offenen Türe
SONNTAG, 4. OKTOBER
Rundflüge mit Segelflugzeugen, Erfrischungen, Mittagessen, Gleitschirm-Vorführungen ab 12.15 Uhr.
Flugplatz - Tel. 091 745 37 77 www.gvvt.ch - 9.30-17.00 Uhr
Golden Age Club - Diaporama
Tibet
DONNERSTAG, 8. OKTOBER
Cestmir Lukes erzählt von seiner
Reise in Tibet und zeigt Bilder.
Eintritt CHF 15.-, Mitglieder CHF
10.-, Hausbewohner und Feriengäste der Residenzen Eintritt frei.
Tertianum Residenza Al Lido Via della Posta 44 Tel. 091 756 37 37 - 15.00 Uhr
LUGANO
Anmeldung für
Benefiz-Nachtessen
SAMSTAG, 10. OKTOBER
Benefizanlass zugunsten der Winterhilfe. Abendessen, Versteigerung von
Bildern, musikalische Unterhaltung
und Lotterie. Kosten: CHF 57.- pro
Person, die Plätze sind limitiert. Anmeldung bis zum 6. Oktober telefonisch oder via E-Mail.
Hotel Ceresio - Via Serafino Balestra 19 - Tel. 091 923 10 44 E-Mail: [email protected] 19.30 Uhr
VERDABBIO
BRISSAGO
Castagnata
MITTWOCH, 7. OKTOBER
Markt und Tessiner Musik, die Maroni auf der Panorama-Terrasse sind
vom Parkhotel offeriert.
Parkhotel Brenscino - Tel. 091
786 81 11 - 13.00-17.00 Uhr
FUSIO
Anmeldung TicinoSentieri Fusio - Lago Mognola
FREITAG, 9. OKTOBER
Organisiert von der Associazione Ticinese per i Sentieri Escursionistici, Biasca. Wanderung von Fusio zum Lago
Mognola und zurück nach Fusio. Wanderzeit 4 Stunden. Anmeldung obligatorisch bis zum 8. Oktober.
Associazione Ticinese per i Sentieri Escursionistici - Tel. 079 421
82 79 - E-Mail: [email protected] - 9.00 Uhr
Anmeldung - Exkursion ins
Gebiet Verdabbio und Leggia
SAMSTAG, 10. OKTOBER
Das Museum organisiert eine geführte Exkursion mit Besichtigung
von einigen verlassenen terrassierten Geländestücken und Trockenmauern. Führer und Referenten: Luca Plozza, Mark Bertogliati und Patrik Krebs. Anmeldung obligatorisch
bis zum 7.Oktober.
Ehemalige Gemeindeschule - Tel.
091 827 16 66 - E-Mail: [email protected] - 13.30 Uhr
TEGNA
Buchvorstellung
SONNTAG, 4. OKTOBER
Präsentation des Buches “Gli affreschi di Antonio da Tradate in San Michele a Palagnedra” von Renzo Dionigi.
Galleria Carlo Mazzi - Via Cantonale 40 - Tel. 091 796 14 16/079
219 39 38 - 17.00 Uhr
Vorschläge für die Freizeit
Falconeria Locarno, Via Delle Scuole 12, Locarno, Tel. 091 751 95 86, [email protected], www.falconeria.ch. Park von 10.00-16.30 geöffnet, Flugvorführungen um 11.00 und 15.00 Uhr. Montags geschlossen, Feiertage geöffnet.
Lido Locarno, Via Respini 11, Locarno, Tel. 091 759 90 00, [email protected],
www.lidolocarno.ch. Montag bis Sonntag 8.30-21.00 Uhr, Donnerstag 6.3021.00 Uhr.
Schokoladenmuseum Alprose, Caslano. Tel. 091 611 88 56, [email protected], www.alprose.ch. Täglich 9.00-16.30 Uhr.
Splash & Spa Tamaro, Via Campagnole, Rivera, Tel. 091 936 22 22, [email protected], www.splashespa.ch. Werktags 10.00-22.00 Uhr, an Wochenenden
und Feiertagen 9.00-22.00 Uhr
Swissminiatur Melide, Tel. 091 640 10 60, [email protected], www.swissminiatur.ch. Vom 14. März bis 25. Oktober 9.00-18.00 Uhr geöffnet.
Termali Salini & Spa, Via Respini 7, Locarno, Tel. 091 786 96 96, [email protected], www.lidospa-locarno.ch. Täglich von 9.00-21.30 Uhr. In der Saunaund Badelandschaft in eine andere Welt eintauchen, den Alltag zurücklassen.
Ticino Experience (“den Film, den man isst”), Albergo Losone, Via dei Pioppi 14, Losone, [email protected], www.albergolosone.ch.
Zoo al Maglio, Via ai Mulini 14, Magliaso, Tel. 091 606 14 93, www.zooalmaglio.ch,
April bis Oktober 09.00-19.00 Uhr
Ticino Discovery Card
Mit der Ticino Discovery Card nach Wahl an 3 von 7 aufeinanderfolgenden Tagen
das gesamte Tessin entdecken: mit Seil- und Zahnradbahnen, Postauto, Zug, Bus,
Schiff an traumhafte Orte fahren und freien Eintritt zu touristischen Attraktionen geniessen. Erhältlich an den Schaltern der SBB, bei einigen Transportunternehmen,
Reisebüros, Hotels, Tourismusbüros zu CHF 69.- (einschliesslich öffentliche Verkehrsmittel CHF 87.-). Informationen: www.ticino.ch/de/cartaturistica
© Daphné Parrot
ASCONA
Ghisla Art Collection schafft kreative
Synergie zwischen Tanz und Skulptur
Was war zuerst? Die Kunst oder der Tanz? Diese Frage darf man sich beim Betrachten der
Werke der französischen Künstlerin Claudine Drai durchaus stellen. Sind sie nicht inspiriert
von filigranen Tänzerinnen, von qualvoll sich reckenden Ballerinen? Alle dünn, alle bleich, alle
mit langen, ausgestreckten Armen, manche allein,
manche verschwindend in der Menge gleicher Wesen. Wen wundert es da, dass ihre Figuren und Bilder
zu einer Tanzperformance inspirieren? Ein Werk hat
das ganz besonders getan: La Renaissance, das im
Jahr 2011 entstanden ist. Gezeigt wird dieses Werk
von der Ghisla Art Collection in Locarno, welche die
Eröffnung ihrer temporären Ausstellung “L’autre monde” von Claudine Drai mit einer Performance begeht.
Es ist das erste Mal, dass hier eine zeitlich begrenzte
Werkschau gezeigt wird, mit Exponaten, welche nicht
im Besitz der Stiftung sind. Dies sei Zeichen einer
neuen Verwaltungspolitik. Inszeniert und aufgeführt
wird die Performance vom Choreografen und Tänzer
Davy Brun. Die Kostüme kreiert hat Hubert Barrère,
Modedesigner und künstlerischer Leiter der Maison
Lesage, und für die Musik verantwortlich ist der Komponist und Musiker Jean-Jacques Lemêtre. Mit diesem Kunsthappening will das Ehepaar Ghisla diesen
Herbst eine Synergie zwischen Tanz und Skulptur
schaffen. Es soll ebenso eine Hommage an die bildende und an die Tanzkunst sein. Samstag
und Sonntag, dritter und vierter Oktober, finden jeweils um 15.00 und um 17.00 Uhr die Vorführungen statt. Die Reservation wird empfohlen (Tel. 091 751 01 52).
Ausstellung “L’autre monde”, 3. Oktober 2015 bis 3. Januar 2016; Performances 3. und 4.
Oktober. Preis für Performance + Ausstellung CHF 30.-. Ghisla Art Collection, Locarno.
Tenero
Im Tessin wird im Herbst nicht nur
geschlemmt, sondern auch geschwitzt
Herbstfeste. Weinfeste. Kastanienfeste. Man könnte meinen, in diesen Wochen würde im
Tessin nur eines getan: gefeiert und vor allem geschlemmt bis der Bauch wehtut. Das
stimmt aber gar nicht. Wie der Gianetti Day, bei dem am Wochenende kräftig in die Pedale
getreten wird, verrät. Wer also als Gegenprogramm zum Essen etwas für seine Gesundheit
tun möchte – hinterher kann man ja immer noch bei einem
Festbesuch relaxen und sich etwas Leckeres gönnen –, sollte am Sonntag nach Tenero kommen. Das Nationale Sportzentrum CST ist nämlich Start und Ziel der verschiedenen
Strecken. Drei Strecken sind für Erwachsene zur Auswahl;
Popolare, Classico und Mediofondo heissen sie. Und als eine
Art Prolog steht am Samstag schon der Mini Gianetti Day auf
dem Programm, eine kürzere Tour für junge Radsportfans.
Mitmachen können alle Kinder und Jugendliche zwischen
vier und 14 Jahren, und die Teilnahme kostet – im Gegensatz zum “richtigen” Gianetti Day am Sonntag – nichts. Gestartet wird um 14.00 und 14.30 Uhr (je nach Alter; Anmeldung zwischen 11.00 und 13.30 Uhr). Am Sonntag kommen
dann die Grossen ins Schwitzen: auf dem Familienparcours
(13 km), dem Classico (bis Claro und zurück, 52 km) oder dem Mediofondo (bis
Soazza/Misox, 107 km). Wer Lust hat, sich am Wochenende in den Sattel zu schwingen:
Anmelden kann man sich online oder vor Ort vor den Rennen; Gebühr nach Strecke.
Gianetti Day, 3. Okt. (ab 9.00 Uhr Anmeldung und Startnummernbezug) und 4. Okt.
(ab 7.30 Uhr Anmeldung und Startnummernbezug), Nationales Sportzentrum, Tenero. uj
Ascona
Was einst zum Überleben unentbehrlich
war, ist heute purer Genuss: die Kastanie
Nachdem das letztjährige Kastanienfest schon ein umwerfender Erfolg war, dürfte auch
dieses die Seepromenade von Ascona verzaubern. Denn ein herrlicher Herbst ist angesagt. Die Spezialisten, die Maronatt (Marronibrätler), sind dann
erneut gefordert, nur die Besten der Besten zu bieten, wenn
sie sage und schreibe über zwei Tonnen Kastanien rösten. Das
Kastanienfest, die Ernte, das sind für die Tessiner elementare
Traditionen, die an den einstigen Hunger und die Frucht der
Armen erinnern. Denn ohne die Kastanie hätten rurale Völkchen kaum bis heute überleben können. Man stelle sich vor:
Mehl für Brot und Pasta, Holz fürs Feuer, aber auch das Bauholz hat der edle Baum geliefert. Aber am 3. Oktober gibt es
am Kastanienfest in Ascona nicht nur Kastanien, sondern auch
andere Köstlichkeiten, wie Konfitüre, Honig, Kuchen und verschiedenste Weine und Spirituosen. Gekrönt von Polenta und
Mortadella oder Gorgonzola. Am Nachmittag stehen verschiedene Konzerte im Angebot. Bei schlechtem Wetter gibt es zwar
die Marroni, aber keine Musik, und der Anlass wird verschoben. Denn am 10. Oktober
steht das Asconeser Herbstfest an. Dann würde beides auf einmal gefeiert werden.
Kastanienfest, Samstag, 3. Oktober von 10.00-18.00 Uhr, Seepromenade, Ascona.
Sport
Freitag, 2. Oktober
AMBRÌ
HC Ambrì Piotta - EV Zug
Eishockeymeisterschaft NLA.
Pista della Valascia - Tel. 091 873 61 61 - www.hcap.ch
- 19.45 Uhr
Samstag 3. Oktober
AMBRÌ
Motorsport
Schweizer Motorsport-Slalommeisterschaft. Eintritt frei.
Gastronomie. Bis Sonntag.
Aerodromo - Sa+So 8.30-17.30 Uhr
CHIASSO
FC Chiasso - FC Le Mont LS
Fussballmeisterschaft Challenge League.
Stadio Comunale - 17.45 Uhr
LUGANO
Lugano Tigers - 5 Stelle SAM Basket
Massagno
Basketmeisterschaft Männer 1LN.
Istituto Elvetico - Via Balestra - www.luganobasket.ch 17.30 Uhr
HC Lugano - HC Fribourg-Gottéron
Eishockeymeisterschaft NLA.
Pista Resega - Via Chiosso - Tel. 058 866 68 30 www.hclugano.ch - 19.45 Uhr
Regata delle Castagne
Regatta des Segelclubs, Strecke: Lugano - Gandria - Campione - Lugano. Auch Sonntag.
Golf von Lugano - www.cvll.ch Sa 12.30 Uhr, So 15.30 Uhr
Sonntag, 4. Oktober
CHIASSO
Chiasso in marcia
11. Ausgabe des internationalen Laufwettbewerbs. Strecken:
20, 10, 5 und 2 km. Ab 12.00 Uhr Unterhaltung, Pasta.
Piazza Col. C. Bernasconi - 9.00-12.00 Uhr
Kampfsport-Festival
Im Rahmen von “Chiasso in marcia”: Judo, Karate, Wing
Chun, Kung Fu.
Piazza Col. C. Bernasconi - www.dykchiasso.ch 9.00-12.00 Uhr
CLARO
Berglauf - Claro - Pizzo
2. Ausgabe des Berglaufs. Länge 9,2 km, Höhenunterschied
2500 m. Anmeldung bis 7.15 Uhr möglich.
Campo Sportivo - Tel. 079 735 03 30 www.claropizzo.ch - 8.00 Uhr
Körper & Geist
Ascona
AB 8. UND 9. OKTOBER
CENTRO KAPPA, VIALE B. PAPIO 5
Rückengymnastik und Trampolin Fitness
Jeweils am Donnerstag zwischen 10.30 und 11.30 Uhr steht
Rückengymnastik auf dem Programm. In dieser ruhig ablaufenden Stunde steht die Aufrichtung der Wirbelsäure im Mittelpunkt. Jeweils am Freitag zwischen 17.30 und 18.20 Uhr
ist hingegen Trampolin Fitness angesagt, eine fabelhafte Art,
schlank und fit zu bleiben. Durch rhythmisches Schwingen
auf dem Minitrampolin werden alle Teile des Körpers aktiviert.
Es gibt noch freie Plätze
Info/Anm.: Tel. 091 791 80 70 oder [email protected]
SA. UND SO., 10. UND 11. OKTOBER
CASA ERANOS, VIA MOSCIA 125
“Il teatro degli archetipi nello psicodramma
junghiano”
Der Worskshop bietet Einblicke in die Arbeiten einiger der berühmtesten Kenner des jungianischen Psychodramas. Das
Seminar richtet sich an Psychologen, Psychiater, Psychodramatiker und an alle, die sich mit den eigenen Träumen und
inneren Bildern auseinandersetzen möchten.
Infos: www.eranosfoundation.org oder [email protected]
Lugano
AB MITTWOCH, 7. OKTOBER
SPAZIO PAN, VIALE CASSARATE 4
“Lascia parlare il corpo”
Jeden Mittwoch von 19.15 bis 20.15 Uhr, Bewegung mit Musik, um sich mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu
verbinden, nach dem Rio-Abierta-System.
Infos: Tel. 079 501 37 55 oder 078 903 87 83 oder
www.rioabiertoticino.wix.com/rioabierto
Stabio
MI., 7. BIS 11. OKTOBER
VIA PIETANE 21 A
Workshop zur Städteplanung
Eine Gelegenheit, aus dem öffentlichen Raum einen Ort des
kollektiven Wohlbefindens und des sozialen Austausches zu
machen. Als Referenten werden Sophie Agata Ambroise
(Landschaftsarchitektin, Lugano), Alex Dorici (Künstlerin, Lugano), Simone Gobbo (Architekt, Treviso), Jordi Riegg (Stadtplaner, Zürich), Enrico Sassi (Architekt, Lugano) und Gian
Paolo Torricelli (Geograf, Bellinzona) anwesend sein.
Infos: [email protected]
28
2. Oktober 2015
Wegweiser
MAGAZIN
von Rolf Amgarten
An diesem Nachmittag rennt
Lorenzo Sonognini zwischen einer Sitzung zur Zukunft der
Klarwelt, dem Gemälde von Elisar von Kupffer und der Besprechung mit den Architekten zur
Sanierung der Casa Anatta die
Zeit davon. Denn bereits drückt
der Zeitungstermin zum Wegweiser. Für den Direktor des
Monte Verità mit all seinen Facetten als Hotel und Seminarort,
Mythos der Utopien, Kulturzentrum und schrittweise wieder geöffnetes Museum ist alles gleich
wichtig.
Mit einem verschmitzten Blick
über die Schulter reminisziert er
das Geleistete, die Vergangenheit. Die Casa Selma wurde saniert, restauriert und steht wieder offen, die Casa dei Russi
ebenfalls. “Nun kommt für uns
die Kardinalaufgabe. Die Casa
Anatta mit dem Ausstellungsvermächtnis von Harald Szeemann. Im August haben die Arbeiten endlich beginnen können.
Unser Ziel ist es, dass das Museum bis Ende des nächsten Jahres öffnen kann, und wenn es der
31. Dezember 2016 sein sollte”,
meint Direktor Sonognini halb
ernst, halb im Spass. Immer wieder kommen nämlich Besucherinnen und Besucher auf den
Monte und fragen, wann denn
die Casa Anatta wieder zugänglich sein werde. Andere rufen an
oder senden eine Mail, um zu erfahren, bis wann sie sich noch
gedulden müssen. Aber nicht
nur das. “Die Wiedereröffnung
wird von hohen Erwartungen
seitens der europäischen Welt
der Kultur begleitet”, erklärt der
Direktor des Monte Verità-Komplexes und bestätigt, weil ich
Man hofft, die Casa Anatta auf dem Monte Verità bis nächstes Jahr wieder zeigen zu können
EIN MUSEUM STÜCKUM STÜCK
WIEDERZUSAMMENFÜGEN
nachfrage, das Wort “europäisch”.
Ein Museum ist
nicht nur ein Museum
Dass aber trotz dem Umbau die
Museumsaktivitäten nicht still
stehen, erklärt Lorenzo Sonognini mit dem Bild von fünf Fingern an der Hand: die Ausstellung, das Erhalten und Konservieren der Sammlung, die Archivierung, Ausleihe und Austausch und die wissenschaftliche
Forschung und Vermittlung.
“Das heisst, auch wenn zurzeit
keine Ausstellung da ist, geht die
Arbeit weiter.” So gehen beispielsweise Stücke aus der Szeemann-Sammlung als Leihgaben
für eine Ausstellung nach Prag
und nach Hamburg, Exponate
der Von der Heydt-Sammlung
nach Wuppertal ins Von der
Heydt-Museum oder eine Forscherin des Centre Pompidou in
Paris kommt nach Ascona, weil
sie ein Buch über den Monte Verità schreibt.
Fragt man Sonognini, was er eigentlich für ein Museum hält,
nennt er die acht Ethikrichtlinien
für Museen des internationalen
Museumsrats, welche auf
www.museums.ch zu konsultie-
ren sind. Demnach müssen Museen bewahren, zeigen, vermitteln und das Verständnis fürs
Kultur- und Naturerbe der
Menschheit fördern. Durch das
treuhänderische Nutzen werde
der Fortschritt der Gesellschaft
bewahrt, was zur Wissenserweiterung beitrage. Aber auch Voraussetzungen schaffen für den
Respekt vor Natur- und Kulturerbe. Da geht einem spontan das
Kulturerbe im syrischen Ort Palmira durch den Kopf, systematisch von sogenannten Freischärlern zerstört. Museen müssen sich allerdings auch die Mittel verschaffen können, damit sie
erhalten bleiben, sie müssten mit
jenen zusammenarbeiten, von
denen Sammlungen stammen
und mit jenen, denen die Sammlungen dienen, sie hielten sich
ans Gesetz und man müsse professionell arbeiten. “Das Museum muss Garant und Sachwalter von historischen und künstlerischen Schätzen sein, aber nicht
blosses Sammellager von Gegenständen. Die Konservierung
und der Kontakt zur Öffentlichkeit müssen sich die Waage halten. Die Sammlung ist zugleich
Narrativ und Reflexiv einer Gesellschaft.”
Überraschungen unter
und zwischen dem Holz
Der Architekt Gabriele Geronzi
bringt viel Erfahrung aus behut-
samen Kirchenrenovationen mit.
Beim ersten Gespräch mit ihm
vor einiger Zeit, meinte er zur
Frage der grössten Herausforderung, dass man neue Technik im
alten Haus so verstecken müsse,
dass sie die Authentizität nicht
störe. “Das ist gar nicht so
schwierig. Das Haus hat so viele
leere Ecken und Nischen und
Zwischenwände, dass wir das
gut anbringen können.” Vielmehr sind für das Team mit Carlo Zanetti, Bruno Reichlin und
Danilo Soldati der Zeitdruck
und die Überraschungen die
zwei grössten Herausforderungen. Einerseits hoffen alle, dass
die neue Casa Anatta im kommenden Jahr öffnen kann. Aller-
Allerlei interessante Events auf dem Monte
Ansichten über die Melancholie und den Tanz
Das Hotel-Restaurant macht bis zum 18. Oktober beim gastronomischen Herbst mit ausgesuchten Speisen mit.
Immer im Angebot stehen die Führungen durch das Lebensexperiment, die Sammlung von der Heydt, die japanische Teekultur oder an die Kraftorte. Das ausserordentlich abwechslungsreiche Herbstprogramm führt vor allem durch den Tanz. So wird Mary Wigman genauso geehrt wie Rudolf von Laban. Die Denker denken auf dem
Monte Verità über die Kraft der Melancholie nach oder darüber, was ein einsilbig Wort hinter einer Nebelfront
dennoch bewegen kann. Buddhismus findet dort ebenfalls einen Gedankenort und arabisch-andalusische Musik
auch. Das vollständige Herbstprogramm auf www.monteverita.org mit Wahl “deutsch” und “Kulturprogramm”.
dings sind die Baumeister immer wieder mit neuen Fragen
konfrontiert. Startete man ursprünglich mit alten Fotos und
Dokumenten, kommen jetzt am
Objekt weitere Aspekte hinzu.
“Mittlerweile wissen wir, dass
das Haus in drei Bauphasen das
geworden ist, was es heute als
Grundriss ist. Vorher war es eher
kreuzförmig gestaltet und der
Eingang war von der Hangseite
her. Formal stark an die nordische Architektur angelehnt, vielleicht jene aus Holland oder Belgien, was die ersten Eigentümer
nahelegen.
Fachzeitschriften weisen die Casa Anatta als erste Flachdachkonstruktion in der Schweizer
Baugeschichte aus. Erst er habe
dieses Dach so gemacht, dass es
hält, lässt uns der Baron von der
Heydt in seinen Schriften wissen, wie Geronzi erklärt. Die
grösste Herausforderung besteht
nun darin, zu entscheiden, wie
weit bei der heutigen dritten
Form des Hauses Referenz an
die vorhergegangenen Stile gemacht werden kann, ohne dass
das Bijou “verfälscht” oder “verwässert” wird. Und dies bei fast
täglich anstehenden Neuentdekkungen.
29
2. Oktober 2015
Veranstaltungen
Italien
Abschlusskonzert
Tee um fünf
4. OKTOBER, OGGIONO (LC)
Eine Konversation rund um die Kunst
wird diesen Sonntag um 16 Uhr in der
Villa Sironi von Oggiono angeboten, bei
der die Kunsthistorikerin Elisa Larese
über den Livorneser Künstler Giovanni
Fattori spricht. Um 17 Uhr wird allen
Teilnehmenden Tee serviert. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer
+39 339 21 81 456 entgegengenommen, oder per Mail:
[email protected]
Terra & Laghi
4. OKTOBER, BARDELLO (VA)
Im Pfarrei-Theater von Bardello findet
diesen Sonntag um 15 Uhr die Vorführung “Dudù nella preistoria“ mit der Japanerin Shinja Murajama statt. Am selben Tag wird in Montecrestese um 16
Uhr das Stück “Cecco e Alessio Giullari”
der Compagnia dei Ciarlatani aufgeführt. Weitere Infos sind unter www.terraelaghifestival.com ersichtlich (Tel.
+39 0332 590 592).
Spoerri in Italien
10. OKTOBER, MODENA
An den beiden Sitzen der Galleria civica
von Modena – im Palazzo Santa Margherita und Palazzina dei Giardini –,
wird am Samstag, 10. Oktober um 18
Uhr die Ausstellung der Werke von Daniel Spoerri mit dem Titel “Eat Art in
Transformation” eröffnet. Seine Werke
gehören zur “Eat Art”, etwa das “Meissen Porzellan Puzzle” oder “Kleiner
Tisch”. Das m.a.x. museum in Chiasso
(siehe auch S. 26), wo der Künstler eine erfolgreiche Ausstellung abgeschlossen hat, organisiert eine zweitägige Busreise zur Vernissage nach Modena ([email protected]). Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar zu besichtigen, und zwar mittwochs bis freitags von 10.30 bis 13 Uhr und von 15
bis 18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10.30 bis 19 Uhr. www.comune.modena.it/galleria,
Tel. +39 059 2032911
Mika in concert
24. OKTOBER, COMO
Im Teatro Sociale tritt am 24. Oktober der
Pop-Sänger Mika zusammen mit dem
Symphonie-Orchester “Affinis Consort”
unter der Leitung von Simon Leclerc auf.
Zum eigens für diesen Konzert-Event zusammengestellten Orchester gehören 65
Instrumentenspieler und 16 Sänger. Der
Vorverkauf ist gestern gestartet, unter
www.ticketone.it oder www.teatrosocialecomo.it kann man Tickets ergattern
(Tel. +39 031 270 170). Solange es
noch welche hat: Das Konzert vom 27.
September in Assago war ausverkauft.
Infos zum Künstler:
www.mikasounds.com
Italienisch lernen &
Oliven ernten
8. NOVEMBER, ARCOLA (SP)
Die Olivenzeit steht vor der Tür und die
diesjährige Ernte verheisst Gutes: Wer
hautnah dabei sein und in der Ernte mitwirken möchte und dazu seine Italienischkenntnisse auf Vordermann bringen
und erfahren will, wie die Olive in die Flasche kommt, kann dies vom 8.-15.November am Kurs “lingua & olive” in Masignano bei Arcola in einem Agriturismo
mitten im Olivenhain tun. Weitere Infos:
www.sprachferienkurse.ch,
Tel. +39 0187 98 60 38.
Christian Megert &
Nanda Vigo
BIS 29. NOVEMBER, LISSONE
(MB)
Mit dem Titel “Zero in the mirror” (Null im
Spiegel) wurde am letzten Samstag die
Ausstellung der Mailänderin Nanda Vigo
und des Berners Christian Megert im
Museo Lissone am Viale Padania 6 in
Lissone eröffnet. In ihren Werken verwenden die beiden Künstler Spiegel und
verändern so die Bilder, die mal vervielfacht, mal zerstückelt werden. Die Ausstellung ist mittwochs und freitags von
10 bis 13 Uhr, donnerstags von 16 bis
23 Uhr und am Wochenende von 10 bis
12 und von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
www.museolissone.it,
Tel. +39 039 2145174
MAGAZIN
DER GASTRONOMISCHE
HERBST IST EINGELÄUTET
von Sarah Coppola-Weber
Der Herbst bringt nicht nur kühlere
Temperaturen und kürzere Tage mit sich,
sondern auch eine Fülle an gastronomischen Spezialitäten – Pilze, Kürbis,
Trauben, Äpfel, Kastanien, Trüffel…
Daher laden unzählige Gastroveranstaltungen im Belpaese zum Schlemmen ein.
Eine Übersicht.
Rund um den Lago Maggiore sind schon
seit einigen Wochen die önogastronomischen Volksfeste “Sagre” im Gang. Dabei wird ein Produkt in den Vordergrund
gestellt und in viele verschiedene Gerichte verwandelt. Diesen Sonntag steht
die “Sagra della Polenta” in Beura
Cardezza auf dem Programm (11- 18
Uhr). Wer mit der Mais-Spezialität nicht
viel am Hut hat, kann an der “Sagra della Castagna” in Massino Visconti (ab
12.30 Uhr) oder an der Wildschwein-Sagra “Sagra del Cinghiale” in Ornavasso (10-18 Uhr) teilnehmen. Am Wochenende vom 10. und 11. Oktober steht
bei “Mele in Piazza” in Omegna der
Apfel im Vordergrund: Es gibt Kuchen,
Säfte, Marmeladen und viele Apfel-Spezialitäten (Samstag ab 14 Uhr, Sonntag
ab 10 Uhr). Wer von heissen Marroni angetan ist, kann am Sonntag, 11. Oktober
gleich zwischen drei Kastanienfesten
wählen: In Gignese (ab 12 Uhr), in Seppiana (ab 11 Uhr) oder in Nebbiuno (1218.30 Uhr). Der Kürbis spielt an der
“Sagra della Zucca” in Omegna vom
16. -18. Oktober (9-19 Uhr) und in Santa
Maria Maggiore (17./18. Oktober, 10-18
Uhr) die Hauptrolle. Am Sonntag, 18.
Oktober, findet in Nebbiuno ab 9 Uhr
die beliebte “Sagra della Transumanza” mit dem Alpabzug statt. Am 24. und
25. Oktober geht in Mergozzo die
“Cioccolago” über die Bühne (Samstag
von 16-22 Uhr, Sonntag von 10-19 Uhr).
Am letzten Oktober-Wochenende steht
in Baceno die “Sagra Mele e Miele”,
das Apfel-Honig-Fest auf dem Programm, bei dem eine Vielzahl an Veran-
Ein Hoch auf die Herbstprodukte: diverse Apfelsorten an der “Sagra Mele & Miele"
staltungen geboten wird (auch eine Halloween-Party) und bei dem man das Risotto “Melemiele”, das in einer gigantischen Pfanne gekocht wird, sowie Spezialitäten wie Apfel-Honig-Crêpes, glace oder Apfelküchlein kosten kann
(www.melemiele.it). An den “Chocomoments” in Stresa (30./31.Oktober,
10-20 Uhr) kann man in der mobilen
Schokoladenfabrik hautnah erleben, wie
hausgemachte Schokolade entsteht und
erfährt viel Wissenswertes über den beliebten Gaumenschmaus. Am 8. November lädt Baceno ab 9 Uhr mit dem Fest
“Craf in Crof”, dessen Name aus einem dialektalen Wortspiel stammt, zur
Viehschau mit Schafen und Ziegen und
am 15. November steht Stresa ganz im
Zeichen des Geschmacks mit dem Gorgonzola bei “Stresa nel gusto…con il
gorgonzola” mit einem önogastronomischen Markt im Zentrum von 10 bis 18
Uhr und einem Polentaschmaus mit
Gorgonzola auf der Piazza Cadorna ab
11 Uhr (Liste aller Sagre unter www.illagomaggiore.it)
Doch damit nicht genug: Im Südtirol ist
seit Ende September wieder “Törggelen” angesagt. Damit ist eine althergebrachte Tradition gemeint, bei der die
Herbstprodukte degustiert werden. Das
eigenartige Wort stammt aus dem Lateinischen “torquere” und bezeichnet den
Zeitpunkt der Weinpresse. Die Buschenschänken – Gasthöfe, die sich in einem
Weinanbaugebiet befinden und bei denen der Wirt gleichzeitig Weinbauer
ist – hängten jeweils einen Zweig an den
Eingang, um zu signalisieren, dass der
frisch gepresste Traubensaft gekostet
werden darf. Bis zum 26. November
kann man in diversen Buschenschänken
nicht nur Wein trinken, sondern auch
Kaminwurzen (Salami), Speck, Knödel,
Gerstensuppe, Schlutzkrapfen (Spinatravioli) oder Käse geniessen. Einen
Grund, eine Herbstreise ins Südtirol zu
unternehmen, bietet auch das Meraner
Traubenfest vom 16.-18. Oktober und
das Bozner Erntedankfest vom 17. Oktober.
In Alba im Piemont wird an der Veranstaltung “Tartufo Bianco d’Alba” vom
10. Oktober bis 15. November der Trüffel hochleben gelassen: Mitten in der
Erntezeit findet die 85. Ausgabe des
Trüffelfestes statt, dieses Jahr wird das
Augenmerk auf die Trüffelhunde und
das Gebiet Langhe und Roero geworfen,
das erst seit Kurzem zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Natürlich darf auch
der Trüffelmarkt nicht fehlen, Geschmacksanalysen, Weindegustationen,
eine Trüffelschau mit Buchvorstellungen und feierlichen gastronomischen
Momenten mit Chefköchen sowie ein
reiches folkloristisches Rahmenprogramm: Kostümschauen, Ausstellungen,
Sportevents, Zusammenkünfte und
Konzerte. Jedes Wochenende kann man
durch die Marktstände schlendern, und
am 11. Oktober (10-20 Uhr) bei “Albaromatica” Kräuter und Gewürze entdekken. Am Sonntag, 8. November findet
die Welt-Versteigerung des weissen Alba-Trüffels statt. Die Programmpunkte
sind allesamt unter www.fieradeltartufo.org aufgelistet.
Das Veltlin feiert auch heuer seinen
Lieblingskäse an der “Mostra del Bitto” am 17. und 18. Oktober. An der nunmehr 108. Ausgabe stehen verschiedene
Degustationen auf dem Programm,
Kochschauen, an interaktiven Tischen
“Taste and Touch”-Verkostungen und
Cooking Cabaret, didaktische Veranstaltungen sowie Spektakel und Folklore.
Am Sonntag ist die Bitto-Messe von 9
bis 23.30 Uhr geöffnet, am Sonntag von
9 bis 19 Uhr (www.mostradelbitto.com).
Na dann – frohes Schlemmen!
Fallende Blätter und leuchtende Farben
Die Hitze des Sommers macht
der Wärme des Herbstes Platz.
Sonnige Tage mit angenehmen
Temperaturen laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Die
Pflanzenwelt erlebt eine letzte
Blüte, bevor die winterliche
Ruhezeit für die Natur folgt.
Die Blätter an Bäumen und
Pflanzen verfärben sich bunt
und fallen ab. Ein Grund, einem schönen Garten einen Besuch abzustatten und das Naturschauspiel aus der Nähe zu
betrachten. Ein Netzwerk von
122 Gärten gehört zu den
“Grandi Giardini Italiani”, die
1997 von Judith Wade ins Leben gerufen wurden. Um dazuzugehören, müssen die Betreiber und Inhaber der Gärten
viel in die Instandhaltung der
grünen Flecken investieren.
Daraus folgen ausserordentli-
che Naturschönheiten. Überaus suggestive Farben sind in
diesen Gärten zu bewundern:
im Park der Villa Carcano in
Anzano del Parco (CO), beim
Schloss von Grazzano Visconti
bei Piacenza oder bei Arte Sella im Borgo Valsugana bei
Trient im Südtirol. Zu einigen
Gärten gehören auch Rebberge, und da die Weinlese ebenfalls zum Herbst gehört, seien
folgende erwähnt: der Garten
“Le Vigne di Bellavista” der
Franciacorta-Gegend bei Erbusco (BS), die Azienda Vinicola “Il Mosnel” in Camignone di Passirano (BS) oder die
“Oasi di Galbusera Bianca” in
Sirtori bei Lecco. Im Piemont,
einer ebenfalls exzellenten
Weingegend, sind die Gärten
“Il Giardino di Villa Ottolenghi” in Acqui Terme (AL) oder
der Park des Palazzo Malingri
di Bagnolo in Bagnolo Piemonte (CN) mit einem Rebberg verknüpft.
In Zandobbio bei Bergamo indes gibt es einen speziellen
Garten zu besichtigen: Der
StoneCity, ein Park, der auf
5000 Quadratmeter ausgeweitet wurde und über Steine aus
allen fünf Kontinenten sowie
tropische Pflanzen verfügt.
Dessen Einweihung wird noch
bis Sonntag gefeiert (9.0024.00 Uhr, Sonntag bis 19.00
Uhr). Zu den neuen Zonen gehören ein Kristallmuseum, ein
Amphitheater, ein Bereich mit
grossen Monolithen, drei
Schwimmbäder, ein Panorama-Spaziergang und Wasserspiele. Infos zu den Gärten finden sich unter www.grandigiardini.it
© GiacomoBianchi, Archivio Grandi Giardini Italiani (Ausschnitt)
3. OKTOBER, VERBANIA
PALLANZA
Im Rahmen der Konzertreihe “Tra Sacro
e Profano” (zwischen Sakralem und
Profanem) findet morgen Samstag um
15 Uhr das Abschlusskonzert im historischen Sitz des Staatsarchivs in Verbania Pallanza statt. Dabei wird der Erste
Weltkrieg musikalisch Revue passieren
gelassen. Im Anschluss wird ein Aperitif
mit typischen Produkten des Parco Valgrande serviert. www.associazionecoripiemontesi.com,
Tel. +39 346 4745469,
Sekretariat Tel. +39 0323 496 313
Herbststimmung in den Grandi Giardini Italiani
30
2. Oktober 2015
Kino
MAGAZIN
Film
ASCONA
Io e lei
Neue Saison
Otello Tel. 091 791 03 23
von Maria Sole Tognazzi. - I. Fr-Mi 20.00 Fr/Mo/Di 17.30 Sa/So 14.10
Magic Mike XXL
Città di carta
vom Gregory Jacobs. Ab 12 Jahren. - I. Fr-Mi 20.35
Stilvolle Abende im Kinosessel
von Jake Schreier. Ab 6 Jahren. - I. Sa 15.30 So 14.00 Mi 16.00
Magic Mike XXL
Minions
von Pierre Coffin und Kyle Balda. - I. Fr-Mi 18.20 Sa/So 13.30 / 15.55 Mi 14.50
Bei diesen Live-Übertragungen wähnt man sich
im bedeutendsten britischen Opernhaus
von Gregory Jacobs. Ab 12 Jahren. - I. Di/Mi 18.10 Fr 18.00 Sa 22.50 So 18.45
Opera - Royal Opera House: Le nozze di Figaro
Live-Übertragung. Musik von W. A. Mozart. Siehe Artikel rechts. - OV. Mo 19.45
Self/less
von Tarsem Singh. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Mi 17.40
Sopravvissuto - The Martian
Sopravvissuto - The Martian
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr-Mi 17.10 / 20.00 Fr/Sa 23.15 Sa/So 14.15
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr-Sa/Di/Mi 20.15 Fr 22.50 Sa 17.40 So 16.10 / 20.50
Sopravvissuto - The Martian - 3D
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr-Mi 17.15 Sa/So/Mi 14.00
BELLINZONA
Southpaw - L’ultima sfida
Forum 1+2 Tel. 091 825 08 09
von Antoine Fuqua. Ab 14 Jahren. - I. Fr/Sa 23.25
Everest
Straight Outta Compton
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Mo 18.00 Fr 22.45 Mi 14.00
von F. Gary Gray. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Mi 20.25 / 22.40
Everest - 3D
The Martian
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Sa-Mo/Mi 22.45 Fr-So/Di 18.00
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - E/i. Sa/So/Mi 16.45
Inside Out
The Transporter Refueled
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Fr/So/Mo/Mi 18.00
von Camille Delamarre. Ab 12 Jahren. - I. Sa 23.25
Inside Out - 3D
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Sa/So/Mi 13.45
Magic Mike XXL
vom Gregory Jacobs. Ab 12 Jahren. - I. Fr-Mo/Mi 22.45 Sa/So 14.00 Di/Mi 18.00
Minions
von Pierre Coffin und Kyle Balda. - I. Sa 15.50
Minions - 3D
von Pierre Coffin und Kyle Balda. - I. So/Mi 15.50
Sopravvissuto - The Martian - 3D
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr-Mi 20.15
Straight Outta Compton
von F. Gary Gray. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Mo/Mi 20.15
Streamers
von Robert Altman. - OV/i. Sa 18.00
También la lluvia
von Icíar Bollaín. - Sp/f. Di 20.30
LOCARNO
Cinema Morettina
Abre los ojos
von Alejandro Amenábar. - Sp/i. Mo 20.30
Rialto 1-3 Tel. 0900 013 013 (CHF 1.-/Min. aus dem Festnetz)
Everest
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Fr-Mi 17.50
Everest - 3D
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Fr-Mi 20.20
Inside Out
Das Multisala Teatro in Mendrisio und das Otello in Ascona machen sie wieder möglich, die Live-Übertragungen aus dem Royal Opera House in London, dem wichtigsten britischen Opernhaus.
Zur Eröffnung von “Opéra passion” wurde vergangene Woche Kenneth
MacMillans Ballett-Inszenierung von “Romeo und Julia” präsentiert. Auf dem
Programm der Saison 2015/16 stehen unter anderem fünf weitere Ballette,
doch als Nächstes, am Montag, den 5. Oktober, ist eine berühmte Oper zu
sehen: David McVicars Neuinszenierung von “Le nozze di Figaro”.
Mozarts komische Oper wurde 1786 uraufgeführt und spielt am Schloss
des Grafen Almaviva in der Nähe von Sevilla. Der Graf stellt der Braut seines
Kammerdieners Figaro nach. Diesem entgehen die unlauteren Absichten
nicht. Er schmiedet einen Racheplan. Wie beim Royal Opera House üblich,
singen die weltbesten Sängerinnen und Sänger die Titelrollen – im Falle von
“Le nozze di Figaro” der uruguayische Bassbariton Erwin Schrott und die in
Rumänien geborene Sopranistin Anita Hartig.
Am 12. November kommen an einem Ballettabend mit dem Titel
“Viscera/Afternoon of a Faun/Tschaikowsky Pas de Deux/Carmen” drei moderne Klassiker und eine Neuinterpretation zur Aufführung. Den Abschluss
findet die aktuelle Saison von “Opéra passion” am 27. Juni 2016 mit Jules
Massenets düster-romantischer Oper “Werther”. Dazwischen gibt es viel
Herzschmerz, Spannung, Liebe – und fantastische Darsteller.
Nächste Live-Übertragung aus dem Royal Opera House London nach Ascona (Cinema Otello) und Mendrisio (Multisala Teatro): Montag, 5. Oktober,
19.45 Uhr, “Le nozze di Figaro”. Informationen: Tel. 091 646 16 54, werktags von 8.45 bis 12.15 Uhr.
uj
MASSAGNO
Lux Tel. 091 967 30 39
Amy - The Girl Behind the Name
von Asif Kapadia. Ab 12 Jahren. - E/i. So-Mi 18.30
Deux jours avec mon père
von Anne Gonthier. Ab 8 Jahren (ab 6 Jahren in Begleitung). - F/i. So-Mi 20.45
Opera - Metropolitan Opera New York: Il Trovatore
Liveübertragung. Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. - I/f. Sa 18.55
Taxi Teheran
von Jafar Panahi. - I. Sa/Mi 15.00
MENDRISIO
Plaza Tel. 091 646 15 34
Inside Out
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. So 14.15 / 16.25 / 18.35
Mo 18.25
Sopravvissuto - The Martian
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr 20.15 Sa 17.45 Sa/Mo 20.30 So 20.50
Multisala Teatro Tel. 091 646 16 54
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Sa/So/Mi 16.10
Inside Out - 3D
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Fr-Mi 18.20
Io e lei
von Maria Sole Tognazzi. - I. Di/Mi 20.35 Fr-Mo 18.30 Fr/Sa 22.40
Da das Donnerstagsprogramm bei Drucklegung noch
nicht vorliegt, ist das Programm auf dieser Seite stets
nur bis Mittwoch gültig.
Minions
von Pierre Coffin und Kyle Balda. - I. Fr/Sa 22.50 Sa/So/Mi 16.00
Straight Outta Compton
von F. Gary Gray. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Mi 20.10
The Transporter Refueled
von Camille Delamarre. Ab 12 Jahren. - I. Di/Mi 18.30 Fr-Mo 20.35 Fr/Sa 23.00
Sa/So/Mi 16.05
LUGANO
Cinema Iride Tel. 091 922 96 53
Come Back to the Five & Dime, Jimmy Dean, Jimmy Dean
von Robert Altman. - E/d/f. So 17.00
La plaga
von Neus Ballús. - OV/f. Di 20.30
Mia madre
von Nanni Moretti. Ab 11 Jahren (ab 9 Jahren in Begleitung). - I. Sa 16.30
Amy - The Girl Behind the Name
von Asif Kapadia. Ab 12 Jahren. - I. So 18.40 Di 18.15
Cineclub del Mendrisiotto - Anime nere
von Francesco MunziI. - I. Mi 20.30
Città di carta
von Jake Schreier. Ab 6 Jahren. - I. Sa/So 14.15
Everest
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Mo/Di 20.30 Fr 20.20 / 22.40
Sa/So 16.35 Sa 20.25 / 22.45 So 14.15 / 21.00 Mi 20.40
Inside Out
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Fr/Di 18.15
Fr 20.30 Sa 14.00 / 16.10 / 18.20 / 20.35 So 20.45 Mi 14.15 / 16.25 / 18.35
Io e lei
Minuscule - Piccoli eroi
Trickfilm. - I. So 15.00
Samba
von Éric Toledano und Olivier Nakache. - I. Fr-Mo 20.45
CineStar Tel. 0900 55 22 02 (CHF 1.-/Min. aus dem Festnetz)
Città di carta
von Jake Schreier. Ab 6 Jahren. - I. Sa/So 14.30
Everest
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Fr-Mi 20.20 Fr 23.25
Everest - 3D
von Baltasar Kormákur. Ab 13 Jahren. - I. Fr-Mi 17.35 / 20.30 Fr/Sa 23.30
Sa/So/Mi 14.40
Inside Out
Animationsfilm von Pete Docter und Ronnie del Carmen. - I. Fr-Mi 17.30 / 20.45
Fr/Sa 14.40 / 23.15 Mi 14.40
von Maria Sole Tognazzi. - I. Di 20.30 Fr 18.15 Fr/Sa 20.15 Sa 18.05
So 16.35 / 18.55 Mo 20.25 Mi 18.20
Magic Mike XXL
vom Gregory Jacobs. Ab 12 Jahren. - I. Mo/Di 18.15 Fr 22.40 Sa 22.45 So 21.00
Minions
von Pierre Coffin und Kyle Balda. - I. Fr 18.15 Sa 14.15 / 16.10 So 14.00
Mi 14.30 / 16.25
Opera - Royal Opera House: Le nozze di Figaro
Live-Übertragung. Musik von W. A. Mozart. Siehe Artikel links. - OV. Mo 19.45
Ricki and the Flash - Dove eravamo rimasti
von Jonathan Demme. - I. Sa 18.55 So 18.45
Sangue del mio sangue
von Marco Bellocchio. Ab 12 Jahren. - I. Mo 18.15
Sopravvissuto - The Martian
von Ridley Scott. Ab 9 Jahren. - I. Fr/Sa 22.25 So 15.55 Di 20.30 Mi 20.25
Anzeige
Freitag 9. Oktober, 20.30 Uhr, Collegio Papio, Ascona
Miklós Perényi, Cello
Benjamin Perényi, Klavier
Hommage an BACH und BRAHMS – Teil II
Johann Sebastian Bach (1685-1750) – Suite für Violoncello solo Nr. 2 – Nr. 4 – Nr. 6
Johannes Brahms (1833-1897) – Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 op. 99
Der zweite Teil der Hommage an Bach und Brahms, welche dieses Jahr von den Settimane Musicali
angeboten wird, präsentiert den ungarischen Cellisten Miklós Perényi. Er spielt uns aus den berühmten
Suiten für Violoncello solo von Bach die Nr. 2, 4 und 6. Im Duo mit seinem 22-jährigen, Sohn Benjamin
interpretiert er danach die Sonate für Cello und Klavier Nr. 2 op. 99 von Brahms, ein bei den Musikern
wegen seiner Virtuosität, der Konstruktion und harmonischen Kühnheit und des volkstümlichen
Charakters im Finale sehr beliebtes Werk.
Der weltbekannte Cellist Miklós Perényi wurde Ende der 60er-Jahre vom legendären Pablo Casals
gefördert und hat seither eine lange und glorreiche Karriere durchlaufen, die ihn als Protagonisten auch
heute noch in die wichtigsten Musikstätten der Welt bringt. Er hat mit vielen guten Musikern zusammen
gespielt, zum Beispiel mit dem Keller-Quartett und vor allem ab 1975 mit dem Pianisten András Schiff. In
letzter Zeit tritt er vermehrt zusammen mit seinem Sohn Benjamin auf. Perény kann eine umfangreiche
Diskograie vorweisen. Die Gesamtaufnahme von Beethoven, zusammen mit András Schiff für ECM
eingespielt, wurde 2005 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Gewinnen Sie
10 Eintrittskarten
Wenn Sie Karten für das Konzert
gewinnen möchten, dann senden
Sie einfach eine E-mail mit Ihrem
Namen, Ihrer Adresse und dem
Vermerk “Settimane Musicali”
an [email protected]
Einsendeschluss ist der
7. Oktober 2015.
31
2. Oktober 2015
Gedankenstrich
MAGAZIN
Bild der Woche
Tiere
Katze Jessi ist
sehr liebevoll
Wo sind sie, die nächsten One Direction? Die nächste Miley Cyrus? Der nächste Justin Bieber? – Wer denkt, das Zeug
zum Star zu haben und zwischen 15 und 30 Jahre jung ist, kann sich bis zum 19. Oktober für die Winter Session des
Musikwettbewerbs Palco ai Giovani bewerben. Mitmachen kostet nichts. Wie es geht, steht auf www.palcoaigiovani.ch.
Das circa dreijährige Weibchen wurde verlassen
aufgefunden und lebt erst seit Kurzem im Tierheim
in Gordola. Unterdessen wurde Jessi kastriert. Sie
ist ein ausgesprochen liebevolles, zärtliches Katzenweibchen und liebt es, gestreichelt und gehätschelt zu werden, mag jedoch
keine anderen
Tiere um sich
herum.
Jessi sucht nun
ein neues Zuhause bei einer
Familie, bei der
auch die Möglichkeit besteht,
nach draussen zu
gehen.
Für weitere Infos wenden sich Interessierte ans Tierheim Riazzino Gordola, Tel. 091 859 39 69 oder www.spalv.ch.
Sudoku-Manie!
Fülle das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte
und alle 3 x 3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten.
Schwer
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Leicht
Leicht
Schwer
Mittel
Auflösungen
der letzten
Ausgabe
Wetter
Min.
11
Min.
12
Max.
16
Max.
18
Locarno Bellinzona
Locarno Bellinzona
Die weiteren Aussichten
Von Montag bis Freitag zeitweise
sonnig und nur vereinzelt Regenschauer. Vor allem in den Bergen
mild.
Lugano
Samstag
Lugano
Sonntag
32
TESSINER ZEITUNG
2. Oktober 2015
Tessin in
Minuten
Wochenrückschau
Ex-Drogenfahnder vor Gericht
Luganos Ämter werden neu verteilt
Diese Woche hat vor dem Bundesstrafgericht
in Bellinzona der Prozess gegen den ehemaligen Tessiner Drogenfahnder Fausto Cattaneo
und den Chef der Waadtländer Sicherheitspolizei stattgefunden. Den beiden werden Irreführung der Justiz, Verleumdung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Nachdem Cattaneo zum Prozessauftakt bereits alle Vorwürfe von sich wies, erhielt er überraschenderweise am späten Dienstagnachmittag Unterstützung vom Staatsanwalt.
● Seite 7
Viel wurde darüber schon berichtet, seit dieser Woche ist es offiziell: In der Stadtverwaltung von Lugano werden die Aufgaben neu
verteilt. Für Stadtpräsident Marco Borradori
(Lega, Bild) bleiben die “Institutionen”, seine Stellvertreterin Giovanna Masoni Brenni
(FDP) übergibt die Schule an Lorenzo Quadri (Lega) und erhält dafür von ihm den Bereich Tourismus und Events. Neu fällt auch
der Sport, vorher bei Michele Bertini (FDP),
in Masonis Aufgabenbereich.
● Seite 9
Ti-Press
Ti-Press
Mehr Kapazitäten im Asylzentrum
Krankenkassen werden teurer
Das Asylzentrum des Bundes in Losone soll
vorübergehend mehr Aufnahmekapazitäten
erhalten. Mit dieser Massnahme reagiert das
Staatssekretariat für Migration auf die Flüchtlingskrise in Europa. Für den Notfall werden
100 zusätzliche Betten parat gestellt. Das
Asylzentrum ist seit November geöffnet und
verursacht bisher keine Probleme – anders als
im Vorfeld von Anwohnern befürchtet. Die
Zusammenarbeit mit der Gemeinde funktioniert gut. Die Soldiarität ist gross. ● Seite 8
Im Tessin steigen die Tarife der Krankenkassen deutlich an. Der Trend des Vorjahres
setzt sich damit fort. Ursache seien die
wachsenden Gesundheitskosten in der Südschweiz, erläutert der Tessiner Direktor des
Gesundheits- und Sozialdepartements. Ausgerechnet die stationären Klinikaufenthalte
würden zunehmen, im Gegentrend zum Rest
der Schweiz. Einen besonders grossen Tarifsprung macht die Assura, unter anderem
wegen gesetzlicher Änderungen. ● Seite 5
Ti-Press
Ti-Press
Kulturplatz
Freitag, 2. Oktober
ASCONA
Kultur - “La danza al Monte Verità” - 2. Teil
Thema dieses zweiten Abends: Mary Wigman - Die Seele des
Tanzes. Vorführung des Dokumentarfilms “L’âme de la
danse” von Norbert Busé und Christof Debler über die Tänzerin Mary Wigman. In französischer Sprache mit englischen
Untertiteln. Eintritt CHF 12.-.
Fondazione Monte Verità - Strada Collina 84 Monte Verità - Tel. 091 785 40 40 - 20.30 Uhr
VAIRANO
Spass - Openair Minigolf
Minigolf täglich geöffnet, abends beleuchtet.
Hotel La Campagnola - Via Campagnola 12 Tel. 091 785 25 00 - 8.00-22.00 Uhr
VEZIO
Gastronomie - 6. Oktoberfest
Weissbier, Brezel, Bratwürste.
Osteria dalle Zucchine - Tel. 091 600 32 19
An Caslanos Seeufer
gibt es “heissi Maroni”
WIESO EIGENTLICH? Wieso sind geröstete Maroni eigentlich so beliebt? Man verbrennt sich an ihnen regelmässig die Finger, ihre verkohlte Schale ist oft nur mit
grösstem Aufwand wegzukriegen und die Nägel sind
nacht getaner Arbeit jedesmal pechschwarz. Wieso also? Keine Ahnung, vielleicht, weil sie einfach so herrlich nach Herbst schmecken. Ausserdem müssen sie ja
nicht gezwungenermassen als heisse Maronen gegessen, sondern können auch in anderer Form genossen
werden. Als Vermicelles mit Schlagsahne oder Kastanientorte zum Beispiel. Solche und noch andere Köstlichkeiten, wie Crêpes, Gazzosa und roter Schaumwein,
bietet die Castagnata, die übermorgen in Caslano stattfindet. Desweiteren gibt es zum Kastanienschmaus
und zur schönen Aussicht auch musikalische Unterhaltung. Falls das Wetter nicht mitspielen sollten, wird das
Fest auf den 11. Oktober verschoben (Auskunft gibt
Tel. 1600).
Castagnata, Sonntag, 4. Oktober ab 14.30 Uhr, Piazza
lago, Caslano.
bs
Samstag, 3. Oktober
ASCONA
Gesellschaft - Zwischen Sophia und Antichrist
Aufführung mit Wladimir Solowjew. Ein Lebensporträt “SophienEnsemble”, Sprache: Andrea Klapproth, Eurythmie: Sharon Karnieli. Eintritt frei, Kollekte zugunsten des Kulturfonds.
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Via Collinetta 25 Tel. 091 786 96 00 - 19.30 Uhr
CAMIGNOLO
Accademia Vivaldi - Tag der offenen Tür
Die Musikschule Accademia Vivaldi öffnet ihre Türen und gibt
Einblicke in den Musikunterricht für Geige, Bratsche, Cello,
Klavier, Flöte, Akkordeon, Gitarre sowie Musikunterricht für
Primarschüler zwischen vier und sieben Jahren. Mit den Lehrern kann eine kostenlose Probelektion vereinbart werden.
Accademia Vivaldi della Svizzera Italiana - Scuola Media Tel. 079 824 47 65 - 14.00-18.00 Uhr
GOLINO
Anmeldung - Lesung in zwei Teilen
“Es geht um Liebe, und nichts wird so sein wie zuvor… “.
Gelesen von Pearl-Coaching Riedholz, Deniz und Safiyya.
Zweite Lesung am Sonntag, 4. Oktober um 11.00 Uhr. Kosten: CHF 20.- pro Lesung, CHF 30.- für beide Teile. Anmeldung ab sofort.
Casa della Cultura Madonna - Nucleo 4 Tel. 091 780 75 23 / 076 403 31 18 E-Mail: [email protected] - 17.00 Uhr
GORDOLA
Kunst - Keramik-Symposium
Anwesend sind 17 nationale und internationale Künstler.
Während des Symposiums besteht die Gelegenheit, die
Künstler bei der Arbeit zu beobachten. Karin Putsch-Grassi
wird einen Flaschenofen bauen, der um ca. 21.30 Uhr
900°C heiss sein wird. Grillspeisen, Getränke und musikalische Unterhaltung. Eintritt frei. Auch am Sonntag.
Mercato Coperto - Via Pentima 20 - Tel. 091 745 34 95 Sa 10.00-22.00 Uhr, So 10.00-17.00 Uhr
Montag, 5. Oktober
Tipp der Woche
LUGANO
Freizeit - Flohmarkt
Verkauf von Gemälden, Büchern, Schmuck, Spielzeug, Geschirr, Haushaltgegenständen und Raritäten aller Art zu attraktiven Preisen. Der Erlös geht zugunsten vom “Centro Mosaico” des CERS. Auch am Sonntag.
Centro Evangelico (CERS) - Via Landriani 10 Tel. 091 930 91 44 - Sa+So 10.00-17.00 Uhr
Spass - Monster Truck Stunt Show 2015
Waghalsige Stuntshow mit den verschiedensten Fahrzeugen,
mit Stuntmen aus Belgien, Frankreich und Deutschland.
Auch am Sonntag.
Sterrato Gerra - Sa 18.00 Uhr, So 11.00+16.00 Uhr
MENDRISIO
Flohmarkt - Baüll Vèrt
Gebrauchte Artikel werden direkt aus dem Kofferraum
verkauft.
Dorfkern - 8.30-13.30 Uhr
TESSIN
Pfadfinder - Präsentation
Kantonaler Anlass, um die Aktivitäten der Pfadfinder kennenzulernen. Für interessierte Kinder und Jugendliche von 8 bis
14 Jahren. Genaue Orts- und Zeitangaben finden sich auf
untenstehender Internetseite.
www.scoutbalerna.ch
COLDRERIO
Eltern - “I capricci”
Durch diesen Vortragsabend führt Tiziana Marcon, Mitarbeiterin des Progetto Genitori. Diskutiert wird über die Launen
unserer Kinder und ihre Bedeutung. Anmeldung via Telefon
oder E-Mail wird empfohlen.
Preasilo - Via Campo Sportivo - Tel. 076 515 48 58 E-Mail: [email protected] - 20.30 Uhr
Dienstag, 6. Oktober
RONCO SOPRA ASCONA
Kultur - Geführter Rundgang
Der alte Dorfkern erzählt von den Mühen der alten Leute von
damals und wie sie ihr Leben meisterten. Bei starkem Regen
findet der Rundgang nicht statt. Kostenlos.
Treffpunkt Dorfladen - Tel. 091 791 98 55 - 14.30 Uhr
ASCONA
Vortrag - Anthroposophisches Menschenbild
Anthroposophisches Menschenbild und Drei-Gliederung:
Rhythmisches System am Beispiel des Herzorgans mit
Dr. med. Andreas Leuenberger. Eintritt frei, Kollekte.
Casa di Cura Andrea Cristoforo - Ita Wegman Saal Via Collinetta 25 - Tel. 091 786 96 00 - 19.30 Uhr
Mittwoch, 7. Oktober
MONTE CARASSO
Vortrag - Das neue Bellinzona
Öffentlicher Abend zum Thema: “La Nuova Bellinzona - Dal
quartiere di Pratocarasso al Master Plan”.
Antico Convento delle Agostiniane - Salone Tel. 091 821 15 57 - 20.15 Uhr
Sonntag, 4. Oktober
Donnerstag, 8. Oktober
ARCEGNO
Herbstfest - Kastanienschmaus
Traditionelles Kastanienfest. Musikalische Unterhaltung, Tombola. Bei Regen findet das Maroni-Essen in der Sala Romana
statt.
Dorfkern - Tel. 079 670 39 65 - 14.00 Uhr
ASCONA
Kultur - “La danza al Monte Verità” - 3. Teil
Thema dieses dritten Anlasses “E oggi? Il Laban’s Training
Area al Monte Verità”. Führung durch den Park des Monte
Verità mit Miki Tallone, mit Tanzeinlagen von Nunzia Tirelli.
Nachtessen mit den Künstlerinnen möglich. Anmeldung obligatorisch.
Fondazione Monte Verità - Strada Collina 84 Monte Verità - Tel. 091 785 40 40 E-Mail: [email protected] - 11.00 Uhr
AURIGENO
Freizeit - Kunsthandwerksmarkt
Musikalische Unterhaltung mit dem Duo Vent Negru. Süssspeisen. Bei schlechtem Wetter findet der Markt im Centro
Scolastico Ronchini in Maggia statt. Bei zweifelhafter Witterung gibt Tel. 1600 Auskunft.
Dorfkern - 10.00-16.00 Uhr
LUGANO
Hermann-Hesse-Kolloquium - Die Jugend
Fabio Pusterla und Anna Ruchat im Gespräch, in Italienisch.
Podiumsgespräch zur Bedeutung von Hermann Hesse. Am
Freitag und Samstag geht das Kolloquium in Montagnola
weiter (Programm siehe unter www.hessemontagnola.ch),
Eintritt am Donnerstagabend frei.
Università della Svizzera Italiana - Centro Civico - Via G.
Buffi 13 - Tel. 058 666 40 00 - 18.30-19.45 Uhr
Freitag, 9. Oktober
LUGANO
Benefiz-Nachtessen - Gegen Blindheit
Der Erlös dieses Anlasses wird zur Bekämpfung der Blindheit
gespendet. Kosten pro Person CHF 600.- (mit diesem Betrag
können vier bolivianische, am Grauen Star erkrankte, Patienten operiert werden). Mit CHF 3000.- (Beitrag für den Abend
für 5 Personen) erhalten zwei Menschen in Mosambik eine
Ausbildung in Augenheilkunde. Mit CHF 6’000.- (10 Personen) werden in Mali 9’000 Kindern an den Augen untersucht.
Anmeldung telefonisch oder via E-Mail.
LAC Piazza B. Luini 6 - Tel. 091 921 11 54 E-Mail: [email protected] - 18.00 Uhr