Auf der Piste, auf dem Rasen und in der Luft

Reporter
Reporter
26. Jahrgang
Heft 76
Nr. 1/2015
Alles für die Aale
Sauerstoff und Kaltvergaser von Westfalen
Seite 4
Mein Reisetipp
Mit der AIDA zu den Perlen der Ostsee
Seite 10
Wärme, die aus der Kälte kommt
„The Charles Hotel” nutzt Thermotracting
Seite 13
Auf der Piste, auf dem Rasen und in der Luft
Westfalen Gruppe sponsert Sport-Events, die begeistern
Seite 6
Editorial
Liebe Geschäftsfreunde!
Seite 13
Seite 14
©Aida Cruises
Seite 8
Seite 18
Seite 10
Westfalen Reporter im Internet
presse.westfalen-ag.de
Inhalt
Facts in Kürze
BASF und Westfalen · Beste Arbeitgeber · Tankstelle & Mittelstand ·
Westfalengas auf der Logimat · Top-Lokalversorger für Strom
3
Technik und Innovation
Neuer Kaltvergaser für Emsland-Fischzucht
4-5
Special
Westfalen Gruppe sponsert Sport-Events, die begeistern
6-7
Interview
Autogas: Frank Althoff über die Alternativenergie Nummer 1
8
Special
„Unternehmer im Dialog” erstmals in Münster
9
Mein Reisetipp
Mit der AIDA zu den Perlen der Ostsee
10-11
Projekte
12-15
Ekonor für Singapur · Erste Tankstelle mit Drive-in-Schalter ·
„The Charles Hotel” nutzt Thermotracting · Großer Erfolg der Westfalen Austria
Partner im Porträt
Thiel Fördertechnik mit Versorgungskonzept von Westfalen ·
Westfalen Treibgas für ThyssenKrupp Rasselstein
Die Westfalen Gruppe unterstützt seit Jahren
soziale Projekte, wie etwa die Stiftung Mitmachkinder und die Organspende-Initiative no panic for
organic. Darüber hinaus fördern wir Sportevents,
die zu uns passen – zum Beispiel die BallonsportVeranstaltung Montgolfiade, siehe dazu unser Special auf den Seiten 6 und 7. Beim sozialen Engagement, im Sportsponsoring sowie in unserer gesamten Arbeit setzen wir nicht auf kurzfristige Effekte,
sondern auf eine langfristige Strategie, die sorgfältig durchdacht und immer wieder aktualisiert wird.
Und wir sind auf dem richtigen Wege: So erhielt
die Westfalen Gruppe 2015 erneut die Auszeichnung „Bester Arbeitgeber” und erzielte im Branchenranking Chemie und Pharma Platz 27 vor Henkel,
Air Liquide Deutschland und Bionorica (Seite 3).
Außerdem bewertete uns das Energieverbraucherportal in diesem Jahr erneut als Top-Lokalversorger
für Strom (Seite 3). Ein Beispiel für harte Arbeit, die
sich gelohnt hat, ist die Re-Akkreditierung unseres
Sondergasezentrums auf Seite 18. Auch die weiteren Themen dieser Ausgabe – wie etwa die neue
Westfalen Tankstelle mit dem deutschlandweit ersten Drive-in-Schalter (Seite 13) sowie die Lieferung
einer Rohrschweißanlage nach Singapur (Seite 12) –
zeigen das breite Leistungsspektrum der Westfalen
Gruppe und geben Einblicke in die vielschichtige
Arbeit unseres Hauses.
Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung bei der
Lektüre unseres Kundenmagazins Westfalen Reporter, das ab 2015 zweimal im Jahr (Mai/Juni und November/Dezember) erscheinen wird.
Der Vorstand
16-17
Neues aus der Westfalen Gruppe
Re-Akkreditierung SGZ · Strom von Westfalen jetzt auch für Großkunden ·
Club der Besten
18
Gewinnspiel
19
Vorstandsvorsitzender Wolfgang Fritsch-Albert
(Mitte), Vorstandsmitglieder Reiner Ropohl (li.)
und Dr. Carsten Wilken.
Impressum
Westfalen Reporter
Zeitschrift für Kunden und Geschäftsfreunde der Westfalen Gruppe; erscheint zweimal jährlich
Herausgeber: Westfalen AG, Industrieweg 43, 48155 Münster,
Fon 0251 695-309, Fax 0251 695-73 309, E-Mail: [email protected], www.westfalen.com
Redaktion: Helge Wego, M.A. (verantw.); Stefan Jung, M.A.; Hildegard Werth
Fotos: Westfalen AG (wenn nicht anders angegeben)
Layout/Litho: MEDIA-sk grafikdesign, Sabine Kraienhorst, Recklinghausen
Druck: Druckhaus Cramer GmbH & Co. KG, Greven
Nachdruck mit Quellenangabe gestattet, Beleg erbeten
Hinweise zur besseren Lesbarkeit:
Bei einer Gruppe von Personen, die Männer und Frauen umfasst, führen wir in der Regel nur
die männliche Form an. Selbstverständlich werden damit jeweils beide Geschlechter angesprochen.
2
WR 1/2015 (76)
Facts in Kürze
BASF und Westfalen setzen erfolgreiche
Zusammenarbeit fort
Westfalen Gruppe weiterhin unter den
besten Arbeitgebern
Die Westfalen Gruppe gehört erneut zu den
besten Arbeitgebern Deutschlands. Das ermittelte
Anfang des Jahres das Nachrichtenmagazin Focus
in Kooperation mit dem Karriere-Netzwerk Xing sowie der Bewertungsplattform kununu. Untersucht
wurden mehr als 2.000 Unternehmen aus insgesamt 22 Branchen. 806 Unternehmen erhielten von
ihren Beschäftigten herausragende Noten und somit den Titel „Beste Arbeitgeber”. Die Westfalen
Gruppe erzielte im Branchenranking Chemie und
Pharma Platz 27 (Vorjahr Platz 28) vor Henkel, Air
Liquide Deutschland und Bionorica.
Bei der Vertragsunterzeichnung (vorne, v. li.):
Alexander Fritsch-Albert, Leiter Vertrieb Gase Inland Westfalen AG, und Dr. Martin Beck, Global
Procurement & Raw Material BASF.
Die beiden Münsteraner Unternehmen BASF und
Westfalen unterzeichneten kürzlich einen Versorgungsvertrag über Stickstoff. Westfalen versorgt die
BASF am Standort Hiltrup mit einer Onsite-Anlage,
die das Gas vor Ort erzeugt, sowie mit einer Tankanlage, die Versorgungsspitzen abdeckt. Das Absatzvolumen liegt bei rund sieben Millionen Kubikmetern pro Jahr. Die Zusammenarbeit zwischen
BASF und Westfalen begann vor rund zehn Jahren.
Der Vertrag wurde mit der Unterzeichnung um sieben Jahre verlängert – mit einer Option auf weitere
drei Jahre.
Westfalen Gruppe erneut Top-Lokalversorger für Strom
Das Ranking des Energieverbraucherportals ergab erneut: Die Westfalen Gruppe ist auch 2015 Top-Lokalversorger für Strom. Die Website bewertet jährlich regionale
Energieversorger, unter anderem nach den Kriterien:
faires Preis-Leistungs-Verhältnis, Verbraucherfreundlichkeit, regionales Engagement, herausragende Servicequalität sowie zukunftsorientiertes Umweltbewusstsein. „Die Auszeichnung bestätigt, dass wir
mit unserem Angebot richtig aufgestellt sind und
Verbrauchern einen Mehrwert gegenüber anderen
Stromversorgern bieten können”, freut sich Dirk
Bücker, Produktmanager Erdgas/Strom im Bereich
Energieversorgung.
WR 1/2015 (76)
Der Westfalen Opel, der in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring im Rennteam Bonk Motorsport startet, war ein Highlight auf dem Messestand der Westfalen Gruppe. Das Unternehmen bot Anfang Mai auf der Fachmesse Tankstelle & Mittelstand in Münster Einblicke in die Produktvielfalt ihrer
Bereiche Gase, Energieversorgung und Tankstellen. Als Symbol der umfangreichen
Waren- und Dienstleistungskompetenz diente die Projektion des Wire-FrameModells eines Pkw, an dem zahlreiche Anwendungsbeispiele gezeigt wurden.
Westfalengas auf der Logimat
Die Westfalen Gruppe präsentierte im Februar auf der
Stuttgarter LogiMAT, der internationalen Fachmesse für
Distribution, Material- und Informationsfluss, Treibgas der
Marke Westfalengas als umweltschonende und wirtschaftliche Antriebsenergie für Stapler. Die Münsteraner stellten
unter anderem das neue Click-On-System Conneo vor, das
den Flaschenwechsel beim Stapler noch schneller und bediensicherer macht.
3
Technik und Innovation
Alles für die Aale
©Emsland-Fischzucht GmbH & Co. KG (2)
Westfalen Gruppe tauscht Kaltvergaser einer Fischzucht
In 200 Becken tummeln
sich Tausende der
schlangenähnlichen
Tiere.
Feinschmecker sehen sie gern auf ihrem Speiseplan: Aale. Sie haben sehr fettes, trotzdem feines und aromatisches Fleisch, das besonders gern
geräuchert gegessen wird. Dementsprechend groß
ist die Nachfrage nach dem Speisefisch. Viele der
in Deutschland gehandelten Aale sind im Emsland herangewachsen. Nicht in Flüssen oder Seen,
sondern in den Becken der Emsland-Fischzucht
in Haren. Dort „atmen” sie Sauerstoff (O2), den die
Westfalen Gruppe bereitstellt.
Zur Fütterung brodelt das Becken: Rund drei Tonnen Fischfutter pro Tag vertilgen die Aale in der Emsland-Fischzucht.
4
Kapazität verdoppelt
Mit rund 900 Tonnen produziertem Aal gehört
die Emsland Fischzucht GmbH & Co. KG zu den
europaweit führenden Anbietern ihrer Art. Die
Nachfrage nach frischem Aal ist groß. Deshalb hat
Hermann Bentlage, Inhaber der Emsland-Fischzucht, seine Kapazitäten im vergangenen Jahr für
vier Millionen Euro umfangreich erweitert: In einer nun 7.000 Quadratmeter großen Halle tummeln sich zehntausende Aale in unterschiedlichen
Größen und bringen Bewegung in 200 wassergefüllte Bassins. Bei kontrollierten 25 Grad Celsius
Wassertemperatur wachsen und gedeihen sie. Elementar wichtig dafür ist eine exakte Regulierung
des Sauerstoffgehalts im Wasser. Durch den Einsatz von optimal dosiertem O2 kann das Wachstum
der Fische beschleunigt, ihr Stress vermindert und
der Gesundheitszustand verbessert werden.
Wechsel des Kaltvergasers
Seit 2006 bezieht Bentlage flüssigen Sauerstoff
bei der Westfalen Gruppe. Durch die Vergrößerung
seines Betriebs wurde nun eine umfangreichere Bevorratung mit LOX (Liquid Oxygen) notwendig. Den
WR 1/2015 (76)
Technik und Innovation
©Emsland-Fischzucht GmbH & Co. KG
20.000 Liter-Kaltvergaser ersetzt nun ein deutlich
größeres Modell mit 41.000 Litern, das von speziellen Tankkraftwagen befüllt werden kann. Für die
Projektierung und praktische Umsetzung des Versorgungskonzepts zeichnet Ingenieur Wolfgang
Ostermann von der Gase-Technik der Westfalen
Gruppe verantwortlich.
Um zu gewährleisten, dass die Aale auch während des Tankwechsels durchgehend mit Sauerstoff
versorgt werden, kam der Mobile Kaltvergaser MCC
7000 zum Einsatz, der die Zwischenzeit überbrückte. „Da muss man extrem vorsichtig sei, denn es geht
um sehr viel Geld”, beschreibt Bentlage den Wert
dessen, was sich in seinen Becken tummelt.
©Emsland-Fischzucht GmbH & Co. KG
Hermann Bentlage,
Inhaber der EmslandFischzucht.
in den Becken nicht nur zu Mastzwecken gehalten.
„Fünf Millionen Fische davon sind für den Naturbesatz”, erklärt Hermann Bentlage. Das heißt, junge
Aale werden im Frühjahr in geeigneten Gewässern
in die Freiheit entlassen, um damit den natürlichen
Fortbestand ihrer Art in Europa nachhaltig zu sichern. Denn der Aal gilt als im Bestand bedroht.
41.000 Liter umfasst der neu errichtete Kaltvergaser bei der Emsland-Fischzucht.
Freiheit für den Fortbestand
„Alles hat planmäßig und gut geklappt”, lobt der
Unternehmer den Wechsel des Kaltvergasers durch
die Westfalen Gruppe. Kein Fischverlust war zu verzeichnen, alle Aale haben den Umbau unbeschadet
überstanden. Gut 15 Millionen der schlangenartigen Tiere werden in der Emsland Fischzucht pro
Jahr aufgezogen. Als winzige Glasaale mit einem
Gewicht von etwa 0,3 Gramm kommen sie im Euroindustriepark Haren-Meppen an. Doch sie werden
WR 1/2015 (76)
Mit Lkw gehen die Aale
auf die Reise zu Kunden
in ganz Europa.
Schlachtreif und reisefertig
Alle anderen Aale bleiben ein bis eineinhalb Jahre in der Fischzucht. Alle sechs Wochen werden die
Aale vollautomatisch nach ihrer Größe sortiert und
in die entsprechenden Becken gesetzt. Ernährt mit
insgesamt rund drei Tonnen Fischfutter pro Tag
wachsen sie bis zur Schlachtreife heran. Dann gehen sie je nach Kundenwunsch noch lebend oder
geschlachtet, ausgenommen und tiefgekühlt auf die
Reise in alle Teile Europas. Und landen dort schließlich geräuchert, gekocht oder in Aspik auf den Speiseplänen von Feinschmeckern.
Nicole Klein-Weiland
5
Special
Auf der Piste, auf dem Rasen und in der Luft
Westfalen Gruppe sponsert Sport-Events, die begeistern
Sport begeistert Menschen aller Altersklassen
und Gesellschaftsschichten und bietet damit auch
Unternehmen eine wirkungsvolle Bühne. Mit gezieltem Sponsoring lässt sich ein positives Firmenimage transportieren und die Präsenz in den
Medien steigern. Wie das funktioniert, zeigt das
fein abgestimmte Engagement der Westfalen
Gruppe – bei Bonk Motorsport, Montgolfiade und
Borussia Dortmund.
Bonk Motorsport
Entscheidend ist die Auswahl des Sportpartners:
Die Unternehmenswerte müssen mit Sportart oder
-ereignis harmonieren. „Die Kombination aus Mobilität und Dynamik führte uns zum Motorsport”,
erläutert Helge Wego, Leiter Unternehmenskommunikation der Westfalen Gruppe. „Kaum ein anderer Sport ist so nahe an unseren Produkten.”
Auch emotional besetzte Werte wie Leistung, Engagement, Teamgeist und Erfolg, die den Motorsport auszeichnen, stünden in hohem Maße für
die Westfalen Gruppe. Seit über drei Jahren arbeitet Westfalen mit Bonk Motorsport zusammen –
beide Unternehmen kommen aus Münster. Die
Westfalen Fahrzeuge sind bei internationalen Langstreckenrennen präsent und werden dort von den
Der Westfalen Opel ist mit Bonk Motorsport auf Langstreckenrennen im In- und
Ausland unterwegs.
verschiedensten Medien in ihrer Berichterstattung
berücksichtigt – von der Tageszeitung über das
Fachmagazin bis hin zum Sportsender. „Das hilft
bei der Verbreitung von Marke und Image”, weiß
Wego. „Dadurch werden wir über den Sport und
die Region hinaus als Player in der Branche wahrgenommen.”
2015 ist es ein seriennaher Opel Astra, der mit
dem Westfalen Logo unter anderem über den Nürburgring flitzt. Wenig glamourös? „Als mittelständisches Unternehmen, koste es, was es wolle, einen
Ferrari zu sponsern, wäre Unsinn”, stellt Wego klar.
Unser Titelfoto:
Der Westfalen Opel auf
dem Nürburgring im
Frühjahr 2015.
Auch auf Messen wie
der UNITI expo macht
der Westfalen Opel eine
gute Figur.
6
WR 1/2015 (76)
Special
Die Westfalen Gruppe ist seit Jahrzehnten Hauptsponsor des HeißluftballonEvents Montgolfiade am Aasee in Münster. Vier Westfalen Ballone sind in
Deutschlands Luftraum unterwegs.
ballverein mit dem Abstieg kämpfen. Letzteres
drohte zeitweilig bei Borussia Dortmund. Mit einem aufmerksamkeitsstarken Bandenpaket, Kundenevents sowie der Tankstellen-Aktion „Tankt
Euch das Spiel” ist die Westfalen Gruppe bereits
seit Jahren mit dem Erstligisten verbunden. Wego
bleibt gelassen: „Erfolg und Misserfolg wechseln
Borussia Dortmund war
mehrfach Partner der
Tankstellen-Aktion
„Tankt Euch das Spiel”.
firo sportphoto
Montgolfiade
Es muss also nicht unbedingt die Formel 1 sein;
auch die Finanzierung eines Familiensport-Events
kann sich lohnen. So ist Westfalen Schirmherr und
Hauptsponsor des Ballonsport-Ereignisses Montgolfiade. Auch die Antriebsenergie Propan für die
Heißluftballone liefert Westfalen. „Für eines der größten Flüssiggasversorgungsunternehmen Deutschlands eine ausgezeichnete Wahl”, findet Wego.
Und längst eine Tradition: Als Mitbegründer der
Montgolfiade gelang es Westfalen, Heißluftballone
auch in Deutschland zu etablieren. Denn bis Anfang der siebziger Jahre war der Luftraum noch
überwiegend von Gasballonen (gefüllt mit Helium
oder Wasserstoff) besetzt. Als Forum für die Heißluftballone wurde 1972 ein spezielles Treffen aus
der Taufe gehoben und dafür ein neuer Name kreiert: Montgolfiade. Das Meeting im Münsterland
erfuhr rasch breite Akzeptanz bei Sportlern und Zuschauern und avancierte mit zuletzt über 20.000
Zuschauern zu einem weit über die Region hinaus
bekannten Event. In diesem Jahr findet die Montgolfiade vom 28. bis 30. August in Münster statt –
wie immer in Zusammenarbeit mit dem Freiballonsport-Verein Münster und Münsterland e.V. Und:
Vier Ballone allein in Deutschland werben mit großem Westfalen Logo auf der Ballonhülle für das
Unternehmen.
Borussia Dortmund
Sportsponsoring birgt allerdings auch Risiken.
Beim Langstreckenrennen können Unfälle passieren,
der Heißluftballon-Event kann wegen Schlechtwetters ausfallen und der einst hoffnungsvolle FußWR 1/2015 (76)
im Sport rasch. Das akzeptiert jeder. Entscheidend
beim Sportsponsoring sind die Sympathiewerte,
die der Event oder die Sportler transportieren. Und
gegenseitiges Vertrauen bedeutet auch, mit einem
Partner durch Höhen und Tiefen zu gehen.”
Die Westfalen Bande im
Stadion von Borussia
Dortmund.
7
Interview
„Autogas bleibt attraktiv!”
Frank Althoff über alte Trümpfe und neue Konkurrenten
der Alternativenergie Nummer 1
Herr Althoff, geraten bei den derzeit niedrigen
Kraftstoffpreisen die alternativen Antriebe wie
Autogas aus dem Blickfeld?
Tatsächlich stagniert die Bereitschaft, auf Autogas umzurüsten – im Vergleich zu Zeiten, in denen
die Kraftstoffpreise geradezu durch die Decke gingen. Der Preisvorteil allerdings bleibt bestehen:
Der Autofahrer bezahlt für den Liter Autogas nur
halb so viel wie für den Liter Benzin.
Frank Althoff, Produktmanager Autogas im Bereich Energieversorgung
der Westfalen Gruppe.
Was spricht über den Preisvorteil hinaus für
Autogas?
Im Vergleich zu benzinbetriebenen Autos stößt
ein Autogas-Fahrzeug kaum Feinstaub und etwa 15
Prozent weniger CO2 aus. Mit einer Beimischung
von Biopropan – Autogas aus nachwachsenden
Rohstoffen – ließe sich der CO2-Ausstoß noch weiter reduzieren. Damit können künftige strengere
Emissionsbestimmungen problemlos erfüllt werden.
Biopropan befindet sich derzeit in der Testphase.
Ein weiteres Plus ist die Reichweite, die ein bivalentes Autogas-Fahrzeug bietet: im LPG-Betrieb
je nach Tankgröße zwischen 400 und 600 Kilometern. Mit dem vorhandenen Benzintank vergrößert sich die maximale Reichweite auf über 1.000
Kilometer!
Ist Autogas zugunsten von Elektromobilität und
Wasserstoff ins Hintertreffen geraten?
Höchstens, was die Medienaufmerksamkeit betrifft. Lassen wir doch mal die Kirche im Dorf: Autogas ist schon lange keine Nischenenergie mehr, sondern der Alternativkraftstoff Nummer 1 – seit Jahrzehnten in ganz Europa etabliert. Allein in Deutschland sind mehr als 500.000 Autogasfahrzeuge unterwegs, denen ein dichtes Netz von 6.700 LPGTankstellen zur Verfügung steht. Das müssen die
Newcomer erst mal schaffen!
Wie lange dürfen wir noch mit der staatlichen
Förderung rechnen?
Für die Alternativkraftstoffe Autogas und Erdgas gilt wegen ihrer Umwelteigenschaften derzeit
ein ermäßigter Steuersatz. Im Koalitionsvertrag der
Regierung ist die Verlängerung des Steuervorteils
über 2018 hinaus aber bereits fest vereinbart. Autogas bleibt also attraktiv!
Für wen lohnt sich denn Autogas?
Für Berufspendler, Fuhrparkunternehmer und alle, die viel unterwegs sind. Die Umrüstung ist für jeden Benzinmotor möglich und kostet in einer Fachwerkstatt je nach Fahrzeugtyp 1.800 bis 3.000 Euro.
Nach 40.000 bis 70.000 Kilometern haben sich die
Umrüstungskosten amortisiert. Alternativ bieten
namhafte Hersteller wie Ford oder Opel inzwischen
eine Vielzahl von Neuwagen-Modellen als LPG-Variante ab Werk an – und das mit der vollen Garantie.
UNITI-Folder zu Autogas
In seiner Reihe „UNITI informiert” hat der Bundesverband der mittelständischen Mineralölunternehmen
e.V. den Folder „Autogas – umweltschonend und günstig” aufgelegt. Die Druckschrift listet die wichtigsten Fakten rund um den Alternativkraftstoff auf. Erhältlich ist der
kostenlose Folder unter [email protected].
8
Autogas wird an über 100 Tankstellen der Westfalen Gruppe angeboten, in ganz Deutschland sogar an 6.700 Stationen.
WR 1/2015 (76)
Special
Innovation und Kundennähe machen den Unterschied
Veranstaltungsreihe „Unternehmer im Dialog” erstmals in Münster
Es war ein Ort, der richtig gut zum Thema passte: Im Westfalen Forum, einer zum Schulungsund Veranstaltungszentrum umgebauten Maschinenhalle der Westfalen Gruppe, trafen sich Ende
März Unternehmerinnen und Unternehmer, um
über Erfolgsstrategien zwischen Tradition und
Moderne zu diskutieren. Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (früher: Ernst & Young) fand erstmals in Münster statt. Gemeinsam mit der Westfalen Gruppe hatte EY mittelständische Unternehmer aus ganz Nordrhein-Westfalen eingeladen.
Mehr als 70 Entscheider nutzten die Gelegenheit,
Erfahrungen auszutauschen, über Herausforderungen in ihren Unternehmen zu diskutieren und
neue Strategien oder Ideen zu beleuchten.
gien im deutschen Mittelstand 2015” vor. Sie
beschreibt alljährlich die Erfolgsfaktoren und
Best Practices der Finalisten und Sieger des Unternehmerpreises „Entrepreneur Of The Year”.
Demnach investieren mittelständische Wachstumsunternehmen überdurchschnittlich viel in
Forschungs- und Entwicklungsarbeit und damit in neue Angebote und deren Optimierung. Dabei stehen Kundennähe und Service im Vordergrund,
sorgen Vielfalt der Ideen und Vielfalt in der Mitarbeiterstruktur für die nötige Innovationskraft.
Das aufwändig umgebaute Westfalen Forum
bestand mit der EYVeranstaltung seine
Feuertaufe.
Von Homecare bis Wasserstoff
Das konnte Wolfgang Fritsch-Albert nur bestätigen. „In einem Markt mit austauschbaren Produkten sind Innovation und Kundennähe die Faktoren,
Unternehmer auf dem Podium (v. li.): Wolfgang
Fritsch-Albert (Westfalen Gruppe), Jan Beckers
(HitFox Group), Stephan Kunze (EY) und Michael
Marhofer (ifm Unternehmensgruppe).
Mehr als 70 Unternehmer nutzten die Gelegenheit,
Erfahrungen auszutauschen.
Einblick in Erfolgsstrategien
Drei sehr unterschiedliche Unternehmerpersönlichkeiten gaben auf dem Podium einen Einblick
in ihre Erfolgsstrategien: Wolfgang Fritsch-Albert,
Familienunternehmer und Vorstandsvorsitzender
der Westfalen Gruppe, Michael Marhofer, geschäftsführender Gesellschafter der Technologie-Gruppe
ifm aus Essen, und Jan Beckers, Gründer und Geschäftsführer der App- und Unternehmensschmiede HitFox Group aus Berlin.
Einleitend stellte Stephan Kunze, Partner bei EY
für die Region Westfalen, die Studie „SiegerstrateWR 1/2015 (76)
die den Unterschied machen!” Beispiele für die Innovationskraft der Westfalen Gruppe seien das erfolgreiche Geschäftsmodell mit Homecare-Produkten in den Niederlanden, das Ekonor-Rohrschweißverfahren, das bis nach Singapur exportiert werde,
und das demnächst startende Wasserstoff-Angebot
für Brennstoffzellenfahrzeuge. „Nur durch Innovation und Kundennähe können wir uns als mittelständisches Unternehmen gegen Großkonzerne behaupten”, schloss Fritsch-Albert. Und das sei auch
gut so: „Die Größe allein macht’s nicht – sonst
könnte ja die Kuh den Hasen fangen!”
9
Mein Reisetipp
Weiße Nächte, farbenprächtige Tage
©Aida Cruises
Auf Kreuzfahrt zu den Perlen der Ostsee
Sich entspannt im Liegestuhl zurücklehnen,
den Blick übers Meer gleiten lassen, Wind und
Sonne genießen: Immer mehr Menschen entscheiden sich für Ferien auf See. Kreuzfahrten
bieten die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit
viele Eindrücke zu sammeln. Eines der populärsten Ziele für Schiffsreisen ist die Ostsee. Ihre
Anrainerstaaten vereinen Metropolen und malerische Landschaften. Besonders beliebt ist die
Route zur Zeit der „Weißen Nächte”.
©Jaak Nilson/visitestonia.com
Ruhe pur inmitten einer idyllischen Schärenlandschaft.
©Polska Organizacja Turystyczna, K. Kobus
Patrizierhäuser in
Danzig.
Modern und weltoffen: Tallinn in Estland.
10
Kurs auf das Baltikum
Zahlreiche Reedereien bieten Touren auf dem
„Mare Balticum” an. Dafür wird der Anker meist in
deutschen Häfen gelichtet: Lübeck, Rostock und
Kiel zählen zu den An- und Abfahrtspunkten. Auf
Kurs Nordost geht es zunächst in die estnische
Hauptstadt Tallinn, die sich modern und weltoffen
zeigt. Sehenswert ist die charmante Altstadt aus
der Hansezeit mit farbenprächtigen Giebelhäusern.
Russland in üppiger Pracht
Höhepunkt für viele Ostseereisende ist St. Petersburg. Die frühere Hauptstadt des Zarenreiches ist
reich an Kunstschätzen. Prächtige Paläste, romantische Brücken und goldene Kuppeln bilden die
märchenhafte Kulisse des „Venedigs des Nordens”.
Für Kunstfreunde ist die Eremitage Hauptanziehungspunkt: Gemälde von Weltrang hängen hier
dicht an dicht. Auch die Blutkirche beeindruckt
mit üppiger Pracht. Natürlich hat auch die Moderne in der Stadt Einzug gehalten. Der NewskiProspekt mit Geschäften und Restaurants ist das
pulsierende Zentrum Petersburgs.
WR 1/2015 (76)
©The State Hermitage Museum, St. Petersburg
©Ola Ericson / imagebank.sweden.se
Mein Reisetipp
Die Eremitage beeindruckt mit üppiger Pracht.
Ostseegold und Bronzenixe
Danach geht es im größten polnischen Ostseehafen vor Anker. Danzig war lange ein reiches Handelstor nach Westeuropa und Übersee. Davon zeugen
noch üppig verzierte Patrizierhäuser. Allgegenwärtig ist hier das „Gold der Ostsee”, der Bernstein. Letzter Halt bevor der Heimathafen wieder am Horizont
auftaucht, ist Kopenhagen. Ein Besuch in der dänischen Hauptstadt lohnt sich: auch um herauszufinden, wie groß die „Kleine Meerjungfrau” wirklich ist.
Im Heimathafen geht es von Bord. Mancher Kreuzfahrer hat aber Tage später noch das Gefühl, einen
schwankenden Schiffsboden unter seinen Füßen zu
spüren. Das geht vorbei. Was bleibt, sind Erinnerungen – an weiße Nächte und farbenprächtige Tage.
Nicole Klein-Weiland
WR 1/2015 (76)
Das „Kungliga slottet”, das Königliche Schloss in Stockholm.
©The State Hermitage Museum, St. Petersburg
Zauber des Zwielichts
Wäre die nördlichste Millionenstadt
an sich nicht schon prächtig genug – sie
inszeniert sich zudem in zauberhaften
„Weißen Nächten”. In dieser Zeit von Mai
bis Juli geht die Sonne nicht ganz unter
und der taghelle Nachthimmel zieht
Jung und Alt nach draußen. An den Newa-Ufern feiert man bis in den Morgen,
der übergangslos aus der Nacht erwacht.
Das Phänomen des magisch anmutenden Zwielichts kennt man auch in Helsinki, dem nächsten Stopp der Tour. Die
lebendige Hafenstadt hat vor allem in architektonischer Hinsicht einiges zu bieten. Viele Museen und das königliche Schloss locken beim Landgang in Stockholm. Auf dem Weg in diese skandinavische Stadt gleitet man durch einen idyllischen
Schärengarten.
Der Große Oberlichtsaal der
italienischen Malerei in der Neuen
Eremitage.
Der Reisetipp von Mirko Longinotti
„Eigentlich bin ich jemand, der den Süden mag.
Ich habe ja italienische Vorfahren. Aber nun bin ich
völlig vom Norden infiziert”, erklärt Mirko Longinotti. In Begleitung seiner Frau war der 53-Jährige
2013 mit den AIDA Cruises auf der Ostsee unterwegs. „Die Ruhe hat mich total begeistert”, meint
der Unternehmer, der zwei Westfalen Tankstellen
in Herne und Bochum betreibt. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihm der Besuch in St. Petersburg, wo er die „Weißen Nächte” erlebte. Longinottis Faible für das Nordische
zeigen auch seine nächsten Reiseziele: Spitzbergen und Nordkap.
Haben auch Sie einen unvergesslichen Urlaub verbracht und dabei ein tolles
Restaurant, eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit oder einen ShoppingGeheimtipp entdeckt? Verraten Sie Ihren Reisetipp; die Redaktion des Westfalen Reporters bringt Ihre Erlebnisse, Begegnungen und Eindrücke zu Papier –
dann ist vielleicht Ihr Reisetipp Thema im nächsten Heft! Kurzer Kontakt per Telefon (0251 695-309 und -726) oder Mail ([email protected]) genügt.
11
Projekte
Ekonor goes East
Innovative Rohrschweißanlage für Singapur
Eine weite Seereise trat im Herbst 2014 eine
Rohrschweißanlage der Westfalen Gruppe an. Ihr
Ziel: Singapur. Dort ist die innovative WIG/MAGKombinationsschweißmaschine Bestandteil einer
neuen automatisierten Rohrwerkstatt einer Offshore-Werft. Um die Anlage aufzubauen und einzurichten, reiste ein
Team aus der Schweißtechnik der
Westfalen Gruppe im März nach
Südostasien.
Schweißen, schneiden, schwitzen
„Bei durchschnittlich 35 Grad
und einer Luftfeuchtigkeit von 80
Prozent ist das Arbeiten ziemlich
schweißtreibend”, weiß Ulf Jenter,
Leiter Schweißen und Schneiden
der Westfalen Gruppe. Zusammen
mit Lukas Langemeyer und Dirk
Vrenegor war er zwei Wochen in
Singapur, um die gelieferte Sonderschweißanlage einzurichten. Sie
wurde eigens für eine OffshoreWerft konzipiert und ist Kernstück
eines Gesamtkonzepts des Softwareund Anlagenentwicklers 3R solutions GmbH aus Hamm.
Die Sonderschweißanlage der Westfalen Gruppe ist Kernstück einer Rohrfertigung
für Bohrinsel-Komponenten.
12
Beeindruckender Anblick nach langen Arbeitstagen:
die Skyline von Singapur.
Effizienz durch Ekonor
In der 32 Meter langen Sonderschweißanlage
kommen Komponenten eines speziell entwickelten
Verfahrens zur Anwendung: Das Erweiterte Konzept zum Orbitalschweißen (Ekonor) vereinfacht
die Errichtung komplexer Rohrleitungssysteme. Die
Maschine, die nun in Singapur eingesetzt wird, ermöglicht das Schweißen dickwandiger Stahlrohre
mit V-Nahtvorbereitung. Bis zu zwölf Meter lange
Rohrstränge können mithilfe der kombinierten
WIG/MAG-Schweißmaschine verbunden werden.
Durch die Kombination beider Schweißprozesse in
einem System erhöht sich die Schweißgeschwindigkeit und damit die Effizienz. Weiter verkürzt
wird die Fertigungszeit durch integrierte Innenspannvorrichtungen, die ein einfaches Ausrichten
und Fixieren der Rohre ermöglichen.
Großprojekt mit Betreuung
Die Schweißanlage ist die erste Phase einer kompletten Rohrfertigung für Elemente von Bohrinseln. Doch weitere Planungen laufen: Derzeit ist
bereits eine zweite Anlage für nichtrostende Stähle in der Konstruktionsphase. „Das ist ein Großprojekt, bei dem noch nicht alles abgeschlossen ist. Es
ist ein kontinuierlicher Betreuungsprozess”, berichtet Ulf Jenter. Er wird also nochmals in den Insel- und Stadtstaat reisen. „Aber jetzt weiß ich ja
schon, was auf mich zukommt”, meint er und ist
auf kulinarische Herausforderungen, tropische Regengüsse und Saunatemperaturen vorbereitet.
„Und wenn man dann wiederkommt, freut man
sich sogar über Kälte und den bedeckten Himmel
in Deutschland”, lacht er.
Nicole Klein-Weiland
WR 1/2015 (76)
Projekte
Waschen, snacken und shoppen im Vorbeifahren
Erste Tankstelle mit Drive-in-Schalter für Gastronomie
und Shop eröffnet
Die erste Tankstelle mit Drive-in-Schalter bundesweit: Seit Dezember
2014 bietet die Westfalen Station in Münster-Amelsbüren ihren Gästen
die Möglichkeit zum Shoppen im Vorbeifahren.
Es ist zeitsparend, praktisch und bequem: Einen Snack für zwischendurch, die Tageszeitung
oder eine Autowäsche bekommt man an der neuen Westfalen Station in Münster-Amelsbüren, ohne sein Gefährt zu verlassen. Die Großtankstelle
bietet deutschlandweit den ersten Drive-in-Schalter für Gastronomie und Shop. Doch das ist nicht
die einzige Innovation: Bald wird die Westfalen
Gruppe hier auch eine Wasserstoff-Zapfsäule in
Betrieb nehmen.
Mehr als ein Ort zum Tanken
Vier Monate Bauzeit und die Investition von
rund 1,9 Millionen Euro haben sich sichtbar gelohnt: Auf einem 5.800 Quadratmeter großen Areal
ist eine hochmoderne Service-Station entstanden.
Rund um die Uhr bietet ein umfangreiches Sortiment im 120 Quadratmeter großen CompactMarkt Einkaufsvergnügen. Ein großzügiges Bistro
mit Lounge lädt zum Genießen und Verweilen ein.
Betreiber dieser Flaggschiff-Station der Westfalen Gruppe ist Frank Wadlinger. Der 50-jährige
Betriebswirt führt die Tankstelle gemeinsam mit
Lebenspartnerin Marion Adler.
Premiere für Wasserstoff
„Vom Ferrarifahrer bis zum Landwirt mit Mähdrescher haben wir schon alles hier gehabt”, beschreibt Wadlinger die Tankgäste. Entsprechend
vielfältig ist auch das Kraftstoff-Angebot: Neben
den klassischen Otto- und Dieselkraftstoffen setzt
man auf alternative Antriebsenergien und UmweltWR 1/2015 (76)
nutzen; eine E-Ladesäule, Autogas und AdBlue
zeugen davon. Im zweiten Halbjahr 2015 kommt
noch eine öffentliche Wasserstoff-Tankstelle dazu.
Sie ist sowohl eine Premiere für Münster als auch
für die Westfalen Gruppe. Ein Großkunde zeigt bereits Interesse: Die Stadtwerke Münster planen,
künftig Wasserstoff-Busse einzusetzen.
Standort mit Anschluss
Inzwischen hat sich die im Dezember 2014 eröffnete Station etabliert und kann schon viele
Stammkunden verzeichnen: den Rentner, der sich
jeden Morgen die Zeitung holt, Handwerker und
Angestellte aus dem
Hansa-BusinessPark,
in dem die Tankstelle
angesiedelt ist. „Es
kommen auch Leute,
die staunen, dass nicht
mehr die erste Münstersche Abfahrt der
A1 in die Innenstadt
führt”, erklärt Wadlinger mit Blick auf die
Lage der Station an der
neuen Anschlussstelle
Münster-Hiltrup. Auch
Navigationsgeräte haben die Adresse „Kopenhagener Straße” noch nicht verinnerlicht. Aber Frank
Wadlinger ist sicher, dass es bald auch hier heißen
wird: „Sie haben Ihr Ziel erreicht”.
Nicole Klein-Weiland
Zeitung, Snack oder
Wäsche: Produkte aus
Bistro und Shop können
am Drive-in geordert
werden.
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Projekte
Wärme, die aus der Kälte kommt
„The Charles Hotel” nutzt Thermotract-System der Westfalen Gruppe
160 klimatisierte Zimmer, davon 24 Suiten,
sieben Tagungsbereiche, ein Ballsaal für 300
Personen, ein wohltemperierter Schwimm- und
Wellnessbereich: Diese Annehmlichkeiten für
Gäste bereit zu stellen, kostet viel Energie. Doch
seit August 2014 wird diese in dem FünfSterne-Superior-Hotel deutlich effizienter eingesetzt: Das „Münchner Kindl” der Rocco Forte
Hotels nutzt das Thermotract-System der Westfalen Gruppe.
„The Charles Hotel” in
München wurde im ArtDéco-Stil errichtet.
Abwärme verwerten
„Wir können Abwärme aus Kälteanlagen für Kunden nutzbar machen”, beschreibt Carsten Schmidt,
Produktmanager Regenerative Energien der Westfalen Gruppe, den Vorgang des Thermotractings.
Im Regelfall geben elektrisch betriebene Kältemaschinen, wie sie zum Beispiel in Hotels, Brauereien
oder Krankenhäusern zum Einsatz kommen, bei
der Erzeugung der Kühlung Abwärme an die Umgebung ab. Das innovative System der Westfalen
Gruppe macht diese verwertbar: Wärmetauscher
gewinnen die Wärme, bevor sie abgegeben wird
und bevorraten sie in einem speziellen Speicher.
So kann sie dann eingesetzt werden, wenn sie gebraucht wird.
Hohe Energieerträge
Im „The Charles Hotel” kommt die gewonnene
Energie bei der Warmwasserbereitung zum Einsatz: Gut zwei Drittel des warmen Wassers werden
mit der Wärmerückgewinnung erzeugt. „Die Energieerträge sind sehr zufriedenstellend und sogar
noch höher als zuvor angenommen”, weiß Carsten
Schmidt, der die Anlage in dem Luxushotel permanent in Echtzeit überwacht und optimiert.
„Durch den Einbau einer Thermotracting-Anlage
von Westfalen konnten wir unseren Energieverbrauch erheblich verringern. Somit konnten nicht
nur Energiekosten gesenkt, sondern durch die eingesparten Emissionen auch ein weiterer wichtiger
Schritt zu einem klimafreundlichen Unternehmen
getätigt werden”, freut sich Frank Heller, Generaldirektor „The Charles Hotel”.
Win-Win-Situation
Für Kunden fallen beim Thermotracting keinerlei Investitionskosten an: Die Anlage bleibt Eigentum der Westfalen Gruppe. Sie liefert die Technik,
das Know-how und den Service. Die Kostenreduzierung nach dem Einbau der Wärmerückgewinnungsanlage greift sofort. Zudem werden fixe Energiekosten vereinbart, die langfristige Kostensicherheit
bringen. „Im Grunde ist es eine absolute Win-WinSituation”, so Carsten Schmidt. Das findet man wohl
auch bei den Rocco Forte Hotels: Die nächste
Thermotract-Anlage im Berliner „Hotel de Rome”
ist schon geplant.
Nicole Klein-Weiland
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WR 1/2015 (76)
Projekte
Bahnbrechender Erfolg in Österreich
Westfalen Austria übernimmt Gaskunden der Franz Moser GmbH
Seit über 40 Jahren liefert die Franz Moser
GmbH mit Zentrale in Spittal an der Drau alles,
was der Metall- und Bauprofi in ganz Österreich
benötigt. Das Unternehmen aus Oberkärnten mit
Niederlassung in Wien hat sich auf Werkstattbedarf, Werkzeuge und Maschinen sowie Fahrzeugeinrichtungen und Arbeitsschutz spezialisiert. Auch technische Gase finden sich in seinem
Portfolio. Dieses Flaschengeschäft hat die Westfalen Austria GmbH, die österreichische Tochtergesellschaft der Westfalen Gruppe, im Frühjahr
2014 übernommen.
Neues Vertriebssystem
1970 gründete Franz Moser senior die Firma, deren Erfolgsgeschichte mit dem Handel von Schleifund Schweißmitteln auf nur 54 Quadratmetern
begann. Seitdem ist das Unternehmen stetig gewachsen und auch das Angebot wurde kontinuierlich erweitert. Inzwischen beschäftigt der Betrieb
115 Mitarbeiter; das Lager umfasst 70.000 Artikel
auf über 16.000 Quadratmetern Fläche.
„Wer jetzt Gas bei Moser kauft, ist automatisch
Westfalen Kunde”, erklärt Fritz Wimmer, Verkaufsleiter der Westfalen Austria GmbH. Mit 1.600 Abnehmern in ganz Österreich und einem Gesamtbedarf von rund 32.000 Füllungen an technischen
Gasen ist die Franz Moser GmbH aktuell der größte
Vertriebspartner der Westfalen Austria. „Das GaseVertriebssystem wurde dort komplett geändert und
der Werkzeughändler ist nun eine Lieferstelle für
Gase von Westfalen”, beschreibt Wimmer. 15.000
Flaschen, die noch bei Kunden verblieben waren,
wurden inzwischen gegen Westfalen Gebinde ausgetauscht.
Flächendeckendes Angebot
Durch den Kauf verstärkt die Westfalen Gruppe
ihre Marktpräsenz in Österreich und kann technische Gase und Kältemittel nun flächendeckend anbieten. Für eine optimale Versorgung werden Gase
in Stahlflaschen, als Bündel oder auch in Tankversorgungsanlagen geliefert.
Zustande kam der Abschluss mit der Franz Moser
GmbH unter maßgeblicher Beteiligung von Alexander Fritsch-Albert, der im vergangenen Jahr die
Geschäfte der Westfalen Austria GmbH führte. Inzwischen wechselte Richard Dommerholt auf dieWR 1/2015 (76)
sen Posten und Alexander Fritsch-Albert ist Leiter
Vertrieb Gase Inland der Westfalen Gruppe in
Münster.
Die Zentrale der Franz Moser GmbH in österreichischen Spittal.
Synergieeffekte nutzen
„Es war eine tolle Kooperation zwischen der
Westfalen Austria und der Zentrale in Münster,
vertreten durch die Familie Fritsch-Albert. Alle waren bei der Vertragsanbahnung mit im Boot”, lobt
Fritz Wimmer. Die Zusammenarbeit mit dem Werkzeughändler gestaltet sich sehr positiv, weil Synergieeffekte beider Firmen erfolgreich genutzt werden können.
Nicole Klein-Weiland
Der damalige Geschäftsführer der Westfalen
Austria Alexander Fritsch-Albert (li.) bei der Vertragsunterzeichnung mit Franz Moser.
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Partner im Porträt
„Familienunternehmen gehören zusammen”
Thiel Fördertechnik setzt auf Versorgungskonzept von Westfalen
zum Beispiel Getreide, Zucker oder Salz. Diese körnigen Materialien bedürfen aufgrund ihrer Konsistenz einer besonderen Art der Förderung: Sie
werden mit Rohr- oder Trogschnecken, Elevatoren
oder Hammermühlen transportiert. Thiel Fördertechnik stellt hochwertige Komponenten für solche
Förder-, Mahl- und Mischanlagen in Serie und als
Sonderanfertigung her. Sie werden maßgeschneidert konstruiert und gebaut. Thiel produziert dabei
fast alles selbst, alles „Made in Germany”.
(V. li.): Geschäftsführer
Alfred Thiel, Westfalen
Kundenbereater Mike
Rohlmann, Michael
Thiel, Arbeitsvorbereitung Thiel Fördertechnik, und Westfalen Gasetechniker Torsten Wolff.
Eigentlich wollte Alfred Thiel nur die Versorgung seines neu angeschafften Lasers mit Stickstoff sichergestellt wissen. Doch Beratung und
Konzept der Westfalen Gruppe überzeugten den
Geschäftsführer des Maschinenbaukomponenten-Herstellers derart, dass er sich zu einem kompletten Wechsel entschied: Seit Beginn dieses
Jahres bedient die Westfalen Gruppe den Gesamtgasebedarf des niedersächsischen Unternehmens
und löst damit einen Wettbewerber ab.
Förderschnecken „Made in Germany”
Schüttgüter begegnen uns täglich: als Bau- oder
Rohstoff wie Sand und Kohle oder Lebensmittel,
„Feuer” für den Laser
Seit neuestem hat Alfred Thiel seinen Maschinenpark um einen Trumpf 5030 Fiber 5 KW erweitert. Der fasergeführte Festkörperlaser schneidet
deutlich schneller als CO2-Laser. „Befeuert” wird er
mit flüssigem Stickstoff. Um diesen bedarfsgerecht
bereitzustellen, wurde auf dem Betriebsgelände
in Löningen ein 12.000 Liter fassender Tank errichtet. Dabei übernahm die Gase-Technik der Westfalen Gruppe die komplette Gaseinbindung zum
Laser hin. Zudem wurde ein Kaltvergaser mit flüssigem Argon montiert, der in Verbindung mit einem CO2-Bündel und einem Gasemischer Schutzgas
ausgibt. Ferner liefert die Westfalen Gruppe Flaschengase für Hand- und Spezialschweißgeräte.
Familiäre Erfolgsgeschichte
„Eine Topberatung aus der Region, bodenständig
und nah am Kunden. Das passt und hat uns überzeugt”, lobt Alfred Thiel die Kundenberater und
Techniker der Westfalen Gruppe. Der Geschäftsführer hat sein Unternehmen 1998 mit zwei Mitarbeitern gegründet: Heute beschäftigt Thiel 130
Angestellte und kann auf eine echte Erfolgsgeschichte zurückschauen. Familiär geht es in dem
Betrieb im Oldenburger Münsterland dennoch zu. Denn das ist etwas, das der Unternehmer zu schätzen weiß. So betont er die
Gemeinsamkeit zur Westfalen Gruppe und
findet: „Familienunternehmen gehören einfach zusammen”.
Nicole Klein-Weiland
Im Landkreis Cloppenburg produziert Thiel
Fördertechnik technische Komponenten
für Industriezweige, bei denen Schüttgüter
in Bewegung sind.
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WR 1/2015 (76)
Partner im Porträt
Westfalen Treibgas für Weißblechhersteller
ThyssenKrupp ergänzt bestehenden Rahmenvertrag
Rasselstein in Rollen (Coils) mit einem Gewicht zwischen sechs und
28 Tonnen bezieht.
Tonnenweise Feinstblech
1760 gegründet, ist ThyssenKrupp Rasselstein
heute eine Tochter von ThyssenKrupp Steel Europe
und der einzige deutsche Weißblechhersteller. Am
weltweit größten Produktionsstandort für Verpackungsstahl fertigt das Unternehmen verzinntes
und spezialverchromtes Feinstblech in Dicken von
0,100 Millimeter bis 0,499 Millimeter mit oder ohne Beschichtung. Rund 2.400 Mitarbeiter stellen in
Andernach jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Verpackungsstahl für 400 Kunden aus 80 Ländern her.
Vom Coil zur Verpackung
Mehr als 90 Prozent des von ThyssenKrupp Rasselstein produzierten Materials findet Anwendung im
Verpackungsbereich. Wichtige Verwendungszwecke
sind Dosen für Lebensmittel und Tiernahrung, Umhüllungen für chemisch-technische Füllgüter, Aerosoldosen, Verschlüsse sowie Getränkedosen.
Ausgangsmaterial für die Weißblechherstellung
ist warmgewalztes Stahlband, das ThyssenKrupp
WR 1/2015 (76)
Entlang des Rheinufers
bei Andernach erstrecken
sich die Produktionshallen des weltgrößten
Weißblechstandortes.
©ThyssenKrupp Rasselstein GmbH
„Wir sind mit der Zusammenarbeit und der
Flexibilität der Westfalen Gruppe sehr zufrieden”, meint Norbert Kraft, Vertriebsleiter Gas und
Power bei der ThyssenKrupp Metallurgical Products GmbH (TK MetPro). Seit 2012 besteht zwischen der Tochtergesellschaft des ThyssenKrupp
Konzerns und der Westfalen Gruppe ein Rahmenvertrag, der die Basis bildet zur Belieferung einzelner Konzernstandorte mit Flüssig- und Treibgas. Im November 2014 wurde er umfangreich
ergänzt: Künftig wird die Westfalen Gruppe auch
den Produktionsstandort Andernach der ThyssenKrupp Rasselstein GmbH versorgen.
Energie für Stapler
Auf dem Firmengelände im
rheinland-pfälzischen Andernach
betreibt ThyssenKrupp Rasselstein drei betriebseigene Treibgastankstellen für etwa 100 Gabelstapler verschiedenster Größe. Die Antriebsenergie für diese
Fahrzeuge stellt seit November
2014 die Westfalen
Gruppe bereit und beliefert die Füllstationen drei Mal wöchentlich. „Etwa eine Million Liter Westfalen Treibgas kommen hier im Jahr zum Einsatz”, weiß Thomas Lux, Key Account
Manager bei der Westfalen Gruppe.
Der Vertrag ist auf eine Laufzeit von
zwei Jahren ausgelegt und stellt eine standortspezifische Ergänzung
zum Rahmenvertrag mit der TK MetPro dar. Für das Rohstoff-Handelshaus beliefert die Westfalen Gruppe bundesweit
noch weitere Produktionsstandorte in Mannheim,
Heilbronn, Duisburg, Finnentrop, Berlin, Nordholz
und Radebeul.
Nicole Klein-Weiland
Das Stahlband durchläuft den gesamten Bearbeitungsprozess als Coil.
Im vergangenen Jahr unterzeichneten Vertreter der TK MetPro und der Westfalen Gruppe einen ergänzenden Vertrag zur Belieferung mit Treibgas.
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Neues aus der Westfalen Gruppe
Akkreditierung Sondergasezentrum verlängert
Ilona Chikhi, Leiterin des SGZ. „Bei der Re-Akkreditierung 2014 haben alle Mitarbeiter eine großartige Leistung erbracht, die auch von den Auditoren gewürdigt wurde.”
Re-Akkreditierungen und Audits werden regelmäßig genutzt, um das Leistungsverzeichnis des
SGZ zu erweitern und Kundenwünschen entgegen
zu kommen. „Das bedeutet für die Mitarbeiter in den
Laboratorien und an den Waagen Mehrarbeit sowie eine exzellente Audit-Vorbereitung”, so Chikhi.
Das Leistungsspektrum des SGZ ergänzen nach der
Re-Akkreditierung 2014 unter anderem Distickstoffmonoxid (Lachgas), Aceton und Wasserstoff.
Strom von Westfalen jetzt auch
für Gewerbekunden
Westfalen bleibt im Club der Besten
Die Westfalen Gruppe hat ihr Strom-Angebot
erweitert und beliefert jetzt neben Privatkunden,
kleinen und mittleren Gewerbebetrieben auch
Großkunden mit einem Jahresverbrauch von mehr
als 100.000 Kilowattstunden. Verbraucher dieser
Größenordnung werden über die Registrierende
Leistungsmessung (RLM) abgerechnet. Hierbei erfasst ein digitaler Zähler per Datenfernübertragung alle 15 Minuten den Stromverbrauch und leitet ihn an den Netzbetreiber weiter. Dadurch kann
das Stromnetz auch bei großen Verbrauchsschwankungen stabil gehalten werden.
Auch bei Großkunden
gilt bei Westfalen das
Motto „Energie von
Mensch zu Mensch”.
Das symbolisiert das
neue Werbemotiv, für
das sich Mitarbeiter des
Strom-Teams selbst vor
die Kamera wagten.
Dem Motto „Energie von Mensch zu Mensch”
bleibt Westfalen weiterhin treu. Auch bei Großverbrauchern setzt das Unternehmen auf persönliche Ansprechpartner sowie transparente und faire Konditionen. Strom-Kunden können unter anderem mit festen Energiepreisen und flexiblen
Vertragslaufzeiten rechnen. Weitere Infos gibt die
Gewerbekundenbetreuung unter 0800 3335070,
[email protected].
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ServiceValue GmbH
Das Sondergasezentrum
in Hörstel wurde im
Herbst 2014 für weitere
fünf Jahre akkreditiert.
Im vergangenen Herbst
wurde die Akkreditierung
des Sondergasezentrums
(SGZ) der Westfalen Gruppe in Hörstel als Prüf- und
Kalibrierlabor nach DIN EN
ISO 17025 von der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS), Berlin,
um weitere fünf Jahre verlängert. „Alle fünf Jahre
findet eine Re-Akkreditierung und alle 18 Monate
ein Überwachungsaudit statt, die jedes Mal eine
besondere Herausforderung darstellen”, erläutert
Bei der Preisverleihung in Berlin (v. li.): Dr. Claus
Dethloff (Geschäftsführer ServiceValue GmbH),
Reiner Ropohl (Vorstandsmitglied Westfalen AG)
und Andre Stracke (Leiter Bereich Tankstellen
Westfalen AG).
Die Tankstellen der Westfalen AG gehören erneut
zur Champions League im Kundenservice. Zu diesem Ergebnis kommen die Initiatoren von Deutschlands größtem Service-Ranking. Für die aktuelle
Wertung wurden wieder über 1.500 Unternehmen
aus 188 Branchen unter die Lupe genommen. Zum
Club der Besten im geprüften Kundenservice mit
Platinsiegel gehören derzeit acht Unternehmen.
Mit ihren 260 Westfalen und Markant Stationen
in Nordwestdeutschland ist die Westfalen AG der
einzige Tankstellenbetreiber in diesem Kreis.
„Die Sieger haben nachgewiesen, dass sie einen
exzellenten Kundenservice bieten und ihr Servicemanagement vorbildlich ist”, hieß es bei der Preisverleihung. Die ServiceValue GmbH, Köln, führt
das Ranking jährlich in Zusammenarbeit mit der
Frankfurter Goethe-Universität durch.
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Know-howO

CHECK
Machen Sie wieder mit bei unserem Know-howCheck im Kundenmagazin Westfalen Reporter und
beantworten Sie unsere Fragen zur Westfalen Gruppe! Ihre Lösung schicken Sie bitte bis zum 31. August 2015 an: Westfalen AG, Redaktion, Stichwort
„Gewinnspiel”, 48136 Münster, und zwar per Fax
+49 251 695-73309 oder E-Mail [email protected].
Teilnehmen dürfen die Leser des Westfalen Reporters. Unter allen richtigen Einsendungen werden
die Gewinner gezogen, die ebenso wie die richtigen
Lösungen in der nächsten Ausgabe veröffentlicht
werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Mitmachen
und
gewinnen!
Zu gewinnen gibt es diesmal Fitness-Tracker,
die sich mit dem Smartphone verbinden lassen,
unter anderem zurückgelegte Distanzen aufzeichnen und so zu mehr Bewegung motivieren:
1. Preis: Fitbit Charge HR (Fitness-Tracker unter anderem
mit kontinuierlicher Herzfrequenz- und Schlafüberwachung)
2. Preis: Fitbit one (Fitness-Tracker, der Schritte, Strecke,
Stockwerke, verbrannte Kalorien, Schlafqualität aufzeichnet)
3. Preis: Fitbit flex (Fitness-Tracker, der Schritte, Strecke,
Was wissen Sie über die
Westfalen Gruppe?
3) Was zeigt das obenstehende Foto?
O RU Den Westfalen Opel aus der VLN
O SA Den Westfalen Opel der Formel 1
O LI Den Westfalen Opel beim Automobil-Slalom
4) Die Westfalen Gruppe lieferte kürzlich eine
Rohrschweißanlage nach …
O NU São Paulo
O RA Swasiland
O WE Singapur
5) Wie heißt die ehemalige Maschinenhalle der
Westfalen Gruppe, die kürzlich zum Schulungsund Veranstaltungszentrum ausgebaut wurde?
O ALE Westfalen Forum
O UHR Westfalen Tower
O ING Westfalen Technologiezentrum
verbrannte Kalorien und aktivitätsintensive Minuten aufzeichnet)
Und hier die Fragen (bitte nur jeweils eine Antwort
ankreuzen und die entsprechenden Lösungsbuchstaben in die dafür vorgesehene Leiste eintragen):
1) Wieviel Prozent CO2 stößt ein autogasbetriebener Pkw aus, im Vergleich zu einem Benziner?
www.fitbit.com (4)
O NFL etwa 1,5 Prozent weniger
O TEK etwa 7,5 Prozent weniger
O NFO etwa 15 Prozent weniger
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2) Wofür steht RLM beim Strom?
O STF Registrierende Leistungsmessung bei
Großabnehmern
O NNERotierende Langstreckenmessung bei
Kleinabnehmern
O RLE Rangierende Leitungsmessung bei
Durchschnittsabnehmern
6) Was ist die Besonderheit der neuen Westfalen Großtankstelle in Münster-Amelsbüren?
O L Der bundesweit erste Drive-thru-Schalter
für Autowäsche
O M Der bundesweit erste Drive-in-Schalter
für Shop und Gastronomie
O S Der bundesweit erste Drive-with-meSchalter für Carsharing
Lösungswort:
Frage Nr.:
4
2
5
1
3
6
Gewinner der letzten Ausgabe:
Einen „Krimi Dinner und Theater für 2”-Gutschein gewann Christiane
Kahl, Peter Ruppel GmbH, Lauda-Königshofen; ein „Candle Light Dinner
Deluxe für 2”-Gutschein ging an Sven Lehrke, Vertriebspartner Werner
Julmi GmbH, Porta Westfalica; und einen „Dinner in the Dark für 2”-Gutschein erhielt Michael Renemann, Wintershall Holding GmbH, Barnstorf.
Lösungen der letzten Ausgabe:
Das Lösungswort aus Westfalen Reporter, Heft 75, lautete „WASSERSTOFF”. Folgende Antworten waren richtig: 1) Solaranlage; 2) Matterhorn; 3) Westfalen T2 Fußballbus; 4) Stiftung Mitmachkinder; 5) Trailer;
6) Blog, Twitter, YouTube und Facebook.
19
ttransparent.
ransparent. p
persönlich.
er sönlich. ffair.
air.
Na,
Na, w
wie
ie viel
viel
zahlen
zahlen Sie
Sie
für
für Strom?
Strom?
Regen Sie sich nicht auf. Wechseln Sie einfach! Zur Energie von Mensch zu Mensch. Holen Sie sich gleich Ihr persönliches Angebot.
Unter der k
kostenfreien
ostenfreien Ho
Hotline
tline 0800
0800 3335080.
3335080. Oder unter strom-westfalen.de.
strom-west falen.de.
Westfalen AG, Bereich Energieversorgung, Industrieweg 43, 48155 Münster