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Donnerstag, 17. Dezember 2015
Der Wald als Lehrmeister
Einblick Für Prinz Salm ist Nachhaltigkeit eine Erfolgsstrategie.
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‚Schloss Wallhausen‘ –
doch spricht man Michael Prinz zu SalmSalm auf seine Abstammung an
und fragt, wie er angesprochen
werden möchte, verweist er auf
die Weimarer Verfassung vom 11.
August 1919 und sagt bescheiden, die Standesvorrechte seien
abgeschafft. Er reagiere auf alle
Arten der Anrede und freue sich,
„wenn der Name nicht eine Mauer aufbaut.“ Über Maria Anna
von und zu Dalberg (1891–1979),
seine Großmutter väterlicherseits,
ist Prinz Salm mit Karl Theodor zu
Dalberg (1744–1817), Erzbischof
und letzter Kurfürst von Mainz,
Reichserzkanzler, Großherzog von
Frankfurt und Fürstprimas des
Rheinbunds verwandt.
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Anlagenbauer gehören zu den besonders
stark vom Export abhängigen deutschen
Branchen. Bis zu zwei Drittel der
Produkte und Dienstleistungen
dieser deutschen Schlüsselindustrie gehen an ausländische
Kunden. Wenn wichtige Abnehmerländer schwächeln, schlägt
das schnell auch auf die heimischen Betriebe durch.
Allerdings haben sich die Krisen in Russland und der Ukraine
sowie die nicht mehr rund laufende chinesische Wirtschaft unterm Strich auf die rheinland-pfälzischen Betriebe in 2015 kaum
ausgewirkt. Ganz im Gegenteil:
Nach Angaben des Verbandes
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) haben die Maschinenbaubetriebe in RheinlandPfalz in den ersten acht Monaten
dieses Jahres Umsätze in Höhe
von 5,8 Milliarden Euro generiert.
„Damit sind die Umsätze gegenüber
dem
Vorjahreszeitraum
zweistellig um 10,8 Prozent gestiegen“, sagt Nora Lauterbach,
die beim VDMA für den Landesverband Mitte zuständig ist, zu
dem auch Rheinland-Pfalz gehört.
Es habe 2015 durchgängig in jedem Monat Zuwächse gegeben,
im März und seit Juni sogar jeweils zweistellig.
Interessant ist dabei der Blick
auf die Zahlen im Detail: So sind
die Inlandsumsätze im Maschinenbau im Land um 10,9 Prozent
gestiegen, und die Auslandsum-
sätze mit 10,7 Prozent fast ebenso
stark. Die Abnehmer im Export
stammen zu rund einem Drittel
aus der Eurozone, zwei Drittel der
Maschinen und Anlagen gehen
ins sonstige Ausland.
Mit Umsatzsteigerungen um
gut 10 Prozent läuft es für die
Branche in Rheinland-Pfalz erkennbar besser als im Bundesschnitt. Insgesamt verbuchten die
erfolgsverwöhnten
deutschen
Maschinen- und Anlagenbauer
laut VDMA zwischen Januar und
August nur ein mageres Umsatzplus von 3,4 Prozent. Im Juli meldeten die Volkswirte des Verbandes für die ersten fünf Monate
bundesweit sogar Minusraten.
Die langjährige Erfolgsbilanz
der rheinland-pfälzischen Maschinenbauer ist sicherlich auch
auf ihre mittelständische Struktur
zurückzuführen – und auf die Nischen, in denen sich die überwiegend überschaubaren Unternehmen konzentrieren. Nach Angaben des VDMA liegt die durchschnittliche Betriebsgröße bei den
Maschinenbauern in RheinlandPfalz bei 217 Beschäftigten. Ähnlich ist die Zahl in Hessen mit 173
Mitarbeitern, während im Saarland pro Betrieb im Durchschnitt
395 Beschäftige arbeiten.
Von den insgesamt 280 Maschinen- und Anlagenbauern im
Land haben allein 141 ihren Sitz
im Gebiet der IHK Koblenz, beschäftigen mehr als 16 300 Mitarbeiter und erwirtschaften Umsätze von insgesamt 3,3 Milliarden
Euro. Weitere Maschinenbau-
Hochburgen in Rheinland-Pfalz
befinden sich im Raum Frankenthal, Zweibrücken und im Donnersbergkreis.
In diesem Branchenreport stellen wir stellvertretend für viele
andere vier der heimischen Unternehmen vor. Dazu gehört der
Hidden Champion Wirtgen, dessen Maschinen für Straßen- und
Bergbau weltweit begehrt sind.
Und das Unternehmen Treif Maschinenbau, das sich mit Schneidemaschinen für Lebensmittel einen Namen gemacht hat. Außerdem die Firma Heuft aus Bell, die
auf 300 Jahre Erfahrung im Backofenbau blickt – und schließlich
den Maschinenbauer Dr. Boy, der
Spritzgießautomaten
für
die
Kunststoffindustrie herstellt. Abgerundet wird das Dossier durch
ein Interview mit VDMA-Volkswirtin Nora Lauterbach zur aktuellen Situation der Branche in
Rheinland-Pfalz.
Viele der rheinland-pfälzischen
Betriebe haben es gut geschafft,
sich für die Zukunft zu rüsten. So
gehören heute produktbegleitende Dienstleistungen wie Engineering-Leistungen und Servicedienste neben den Kernprodukten zum Angebot – und sind nach
Einschätzung des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums
einer der Garanten für den Erfolg
auf dem Weltmarkt. Dies gilt
ebenso für die vielfältigen Entwicklungskooperationen mit den
Kunden, um auf diese Weise gemeinsam am Bedarf des Abnehmers ausgerichtete und optimier-
te Anlagen anzubieten. Hinzu
komme ein hohes Know-how bei
den Produkt- und Prozessanforderungen und nicht zuletzt hohe
Ansprüche an die Fertigungs-
technik. Es ist also kein Zufall,
dass der rheinland-pfälzische
Maschinen- und Anlagenbau sich
auch in Krisenzeiten behaupten
kann.
Umsätze im rheinland-pfälzischen Maschinenbau
Rund 100 Hektar Wald, 15 Hektar Acker und Wiesen sowie dreieinhalb Hektar Rebflächen gehörten zum Familienbesitz, als
Prinz Michael im Alter von 29 Jahren 1982 den väterlichen Betrieb
übernahm. „Zu wenig, um von
den Erträgen zu leben“, sagt Michael zu Salm-Salm. Deshalb hat
er die wein- und landwirtschaftlichen Aufgaben von Anfang an im
Nebenerwerb gemanagt und sein
Geld „draußen in der Wirtschaft“
verdient, bei der Fürstlich Castell‘schen Bank in Ludwigshafen.
Hier gab es einen Spezialisten für
Wandelanleihen, für die Prinz Michael im Alter von 17 Jahren ein
Faible entwickelte. Denn seine
zwei Jahre älteren Erfahrungen
im Aktiengeschäft waren enttäuschend: 120 D-Mark, die er bei
der Weinlese verdient hatte – Ta-
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leben hier gemeinsam unter
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2014
Michael Prinz zu Salm-Salm hat
Volkswirtschaft in Mainz und Freiburg
und Betriebswirtschaftslehre in München studiert. Er ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von
Salm-Salm & Partner in Wallhausen.
Quelle: Statistisches Landesamt
* nur Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern
Mitarbeiter im rheinland-pfälzischen Maschinenbau*
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Prinz Salm hat zahlreiche Ämter inne:
Er ist Aufsichtsratsvorsitzender der
Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, der
Sektkellerei Vaux in Eltville und des
‚Ball des Weins‘ in Wiesbaden, den der
Verband der Prädikatsweingüter (VDP)
jährlich ausrichtet. Zudem hält er den
Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der
Grundbesitzerverbände Deutschlands
inne und ist Vizepräsident der European Landowners Organization (ELO).
Da er sozialen Aufgaben und der Ökumene hohe Bedeutung beimisst, ist er
36.277
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2008
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* nur Firmen mit mehr als 20 Mitarbeitern
2011
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2013
2014
Quelle: Statistisches Landesamt
auch im Aufsichtsrat der ‚Sozialstation
Nahe‘ und nimmt regelmäßig an internationalen Begegnungen von Katholiken und Protestanten teil, um das
„Miteinander“ voranzutreiben.
Prinz Salm ist das älteste Kind von
Franz-Karl Prinz zu Salm-Salm und
Maria, geborene Freiin von Boeselager,
und hat sieben Geschwister. Er ist
verheiratet mit Philippa, geborene
Gräfin zu Castell-Castell, hat sechs
Kinder und 14 Enkel.
In seiner Freizeit schwimmt und liest
Prinz Salm gerne, macht ausgedehnte
Waldspaziergänge und hackt gerne
Holz. Wassertreten in einem Bachlauf
gehört zu seinen Wellnessübungen.
schengeld gab es für ihn und seine sieben Geschwister nicht – hatte er in eine Thyssen-Aktie investiert. „Ich habe mich von einer
Bank beraten lassen, nur auf ein
Pferd gesetzt und keine Liquiditätsreserve behalten.“ Dann ging
sein Mofa kaputt, zu einem Zeitpunkt als seine Aktie nur einen
Wert von 80 D-Mark hatte, und er
musste verkaufen. „Ich habe alles
falsch gemacht, was man falsch
machen kann. Das war mein Lehrgeld!“ Hatte Prinz Michael zuvor
ein Buch über Aktien verschlungen, das ihm seine Mutter geschenkt hatte, entdeckte er nun
die Zeitung ‚Finanz und Wirtschaft‘ aus der Schweiz mit einer
Kolumne über Wandelanleihen für
sich. Nach der dritten Weinlese,
zwei Jahre nach seinem Finanzfiasko, stieg er in das Geschäft mit
Wandelanleihen ein. Als wertkonservativer Mensch sieht er darin bis heute das Nonplusultra:
„Ich bin jetzt über 40 Jahre mit
den Dingern verheiratet; sie verbinden die Sicherheit der Anleihe
mit der Wachstumschance der
Aktie.“ Denn die ‚Wandelanleihe‘
ist ein festverzinsliches Wertpapier mit hundert Prozent Rückzahlung und fester Laufzeit, aber
im Unterschied zur ‚Anleihe‘ bietet sie dem Käufer das Recht, sie
in eine festgelegte Zahl von Aktien des Unternehmens zu wandeln.
Salm-Salm & Partner ist heute
eine vollumfängliche Vermögensverwaltung, war bei der Gründung 1990 aber auf die Wandelanleihe spezialisiert und ist in diesem Bereich mit mittlerweile 18
Mitarbeitern einer der deutschlandweit größten Anbieter. Vier
Wandelanleihefonds,
namens
‚Balanced‘, ‚Sustainable‘, ‚Investment Grade‘ und ‚Asia‘, bieten
Salm-Salm & Partner institutionellen Kunden (wie Banken, Versicherungen und Pensionsfonds)
sowie Privatkunden. Ausgebende
Unternehmen werden „auf Herz
und Nieren geprüft“, betont Salm.
Management und Bilanzen müssen seriös sein, Rechtssicherheit
muss am Unternehmenssitz herrschen – das sind nur einige der Investitionskriterien. Unternehmen
aus der Rüstungsindustrie, der
Tabak- oder Glücksspielbranche
kommen für den Fonds ‚nachhaltigkeitsgeprüfter Firmen‘ nicht in
Frage. Nachhaltigkeit ist für Prinz
Salm auch persönlicher Anspruch: „Ich verzichte lieber auf
kurzfristigen Gewinn, mein Incentive ist die nächste Generation, meine Freude sind die Enkel.“
Der Wald sei ein guter Lehrmeister und lehre Demut: „Man kann
nur ernten, was die Großvatergeneration angepflanzt hat.“ Bezogen auf die Geschäftswelt bedeute Nachhaltigkeit, eine WinWin-Situation herzustellen und
niemanden zu übervorteilen. Ungerechtigkeit schlage sich über
kurz oder lang in Unruhen nieder.
Gestalten ist ihm wichtig. Deshalb
engagiert er sich auch in der Politik und vertritt in Berlin seit rund
20 Jahren ehrenamtlich die Interessen der Land- und Forstwirte.
Dabei geht es ihm vor allem um
die Stärkung des Wirtschafts-
standortes im ländlichen Raum,
den Schutz des Eigentums und
um den Erhalt der familiengeführten Betriebe.
In seiner langen Ahnenreihe
findet Prinz Michael viele positive
Beispiele für nachhaltiges oder
vorbildliches Verhalten: Die Offiziere Georg und Philipp, Freiherren von Boeselager, beispielsweise kämpften im Widerstand
gegen Hitler, ihre Schwester Maria, Mutter von Prinz Michael,
pflegte den verwundeten Oberstleutnant Georg im Lazarett an der
Front. Und Hugo Philipp von Dalberg ließ als Landesherr die Dorfschule bauen. Dort hat Prinz Salm
vor einigen Jahren Räume für
sein Unternehmen angemietet.
Heute arbeitet Michael Prinz zu
Salm-Salm in seinem ehemaligen
Klassensaal.
ZUM UNTERNEHMEN
Die Salm-Salm & Partner GmbH ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in
Wallhausen bei Bad Kreuznach an der
Nahe. Herausragende Expertise besitzt
das Unternehmen auf dem Gebiet der
Wandelanleihe und bei Investitionen in
die Land- und Forstwirtschaft. Michael
Prinz zu Salm-Salm hat das Unternehmen 1990 gegründet. Er und (seit
2010) Sohn Prinz Constantin sind geschäftsführende Gesellschafter. SalmSalm & Partner verwaltet anvertrautes
Vermögen im Wert von mehr als 300
Millionen Euro. Nur einmal innerhalb
von 25 Jahren investierten sie in das
falsche Unternehmen – wie sich später
herausstellte, hatte es seine Bilanzen
gefälscht.
Die Salm-Boscor GmbH & Co KG Erste
und Zweite Waldgesellschaft, deren
Mitgründer und Kommanditist Michael
Prinz zu Salm-Salm ist, bewirtschaftet
seit 2009 mit anderen Familien Wälder.
‚Bosco‘ ist das italienische Wort für
Wald. Das ‚r‘ im Firmennamen steht für
die Familiennamen der Mitgründer
Reitzenstein und Rotenhan.
Prinz Michael hat das Prinz zu SalmDalberg’sche Weingut in Wallhausen
und in Bingen/Rheinhessen konsequent
auf 17 Hektar Rebfläche (versus dreieinhalb) ausgebaut. Seit Juli führt Sohn
Prinz Felix als passionierter Weinbauer
und Önologe das Weingut Prinz Salm in
32. Generation.
Früher Klassensaal, heute
Büroraum – im
ehemaligen
Schulgebäude
in Wallhausen
hat Prinz Salm
Räume für sein
Unternehmen
angemietet.
Foto: Salm-Salm & Partner
Leben & Arbeiten
Geld & Geschäft
Für erfolgreiche Unternehmer ist der
Blick aufs Ganze wichtig – auch Themen rund um Gesundheit, Genuss,
Lifestyle und Kultur gehören zum Wirtschaftsleben.
Wer Geschäfte machen will, für den
sind Expertentipps aus vielen Bereichen hilfreich – vom Arbeitsrecht über
Marketing bis hin zu den Finanzen.
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Donnerstag, 17. Dezember 2015
25
18
GELD & GESCHÄFT
Donnerstag, 17. Dezember 2015
Keine Zeit und trotzdem fit
Sport Powertraining
für die Führungsriege.
Foto: Fotolia
W
er kennt das nicht?
Morgens früh aus
dem Haus und erst
spät abends völlig
ausgepowert wieder auf dem Weg nach Hause. Die
Müdigkeit treibt einen schneller
auf die Couch als es einem lieb
ist. Wäre da nicht das schlechte
Gewissen, das leise sagt: „Aber
wo bleibt denn der Sport?“ Gute
Frage. Doch eigentlich ist es schon
dunkel. Und überhaupt – es ist ja
schon ganz schön frisch draußen
geworden.
Der innere Schweinehund siegt
häufig bei dem Gedanken an den
gefühlt unendlich langen Weg ins
kulatur mit wenig Zeitaufwand
wieder gelockert werden könnte?
Das
‚Tabata‘-Fitnesstraining,
benannt nach dem japanischen
Forscher Dr. Izumi Tabata, macht
es möglich.
Im Jahr 1996 führte er eine Studie durch, die die Leistungsentwicklung zweier Sportlergruppen miteinander verglich.
Die erste Gruppe führte
sechs Wochen lang fünf
Tage pro Woche ein
Die Gruppe, die das hochintensive Intervalltraining durchgeführt hatte, erreichte eine 14prozentige Zunahme der aeroben
und eine 28-prozentige Steigerung der anaeroben Sauerstoffkapazität. In Konsequenz bedeutet das, dass dieses kurze, hochintensive Training zur gleichen
Zeit die Ausdauer trainiert,
Fett verbrennt und Muskeln aufbaut (siehe Infokasten).
„Der Klassiker ist der Burpee, ein
Hock-Streck-Sprung, der alle
Muskelgruppen des Oberkörpers und
der unteren Extremitäten
gleichermaßen beansprucht.“
Jörg Möller, Personaltrainer aus Koblenz
Fitnessstudio, das Krafttraining
und überhaupt bei dem Gedanken an Bewegung nach einem
langen Arbeitstag.
Doch wie wäre es, wenn man
an fünf Tagen in der Woche nur
jeweils vier Minuten in seine Fitness investieren müsste? Wenn
der Weg ins Fitnessstudio erspart
bliebe und die angespannte Mus-
BIOLOGISCHE PROZESSE
Der Körper versucht stets, die Aufnahme und den Verbrauch von Sauerstoff
im Gleichgewicht zu halten.
Foto: Fotolia
Bei ‚aerober Sauerstoffkapazität‘ steht
der Sauerstoff in ausreichender Menge
zur Verbrennung der Energieträger zur
Verfügung. Dies ist beim Ausdauertraining im Herzfrequenzbereich zwischen 60 und 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz gegeben. Durch die
niedrige Trainingsintensität werden bei
aerobem Training zunächst Kohlenhydrate und danach Fett verbrannt.
Man spricht hingegen von ‚anaerober
Sauerstoffkapazität‘ wenn durch kurzes, hochintensives Training unter
Eingehen einer sogenannten Sauerstoffschuld für einen kurzen Zeitraum
mehr Energie verbraucht als aufgenommen wird. Aus diesem Grund sollte
das Training nur in kurzen Intervallen
vollzogen werden. Das anaerobe Training eignet sich besonders zum Muskelaufbau.
gewöhnliches Ausdauertraining
durch. Die Kontrollgruppe hingegen absolvierte lediglich ein sehr
kurzes Intervalltraining mit acht
Wiederholungen zu je 20 Sekunden. Entscheidend war bei der
Kontrollgruppe, dass die Teilnehmer in diesen 20 Sekunden
bei jeder Wiederholung an ihre
Grenzen gehen mussten. Zehn
Sekunden durften sie nach der
maximalen Belastung pausieren,
um dann die gleiche Übung zu
wiederholen. Das Ergebnis war
verblüffend: Die Sportlergruppe,
die das fünftägige Ausdauertraining absolviert hatte, verzeichnete eine neun-prozentige Zunahme der aeroben Sauerstoffaufnahme, aber keine der anaeroben.
Durch dieses Studienergebnis
gilt der japanische Forscher Izumi
Tabata als Entdecker des ‚High
Intensity Interval Training‘.
Die Tabata-Methode hat sich
inzwischen als das am häufigsten
genutzte Intervalltraining etabliert. Das Training ist nicht nur
kurz, sondern auch hochintensiv
und effizient. Beansprucht werden in den vierminütigen Trainingseinheiten möglichst viele
und vor allem große Muskelgruppen. „Tabata zielt auf eine
Verbesserung des Herz-KreislaufTrainings ab. Welche Muskelgruppen beim Tabata angesprochen werden, hängt in der Regel
mit der Übungsauswahl zusammen. Meistens jedoch werden die
Oberschenkel sehr stark bean-
sprucht“, erläutert Personaltrainer Jörg Möller aus Koblenz.
Im Prinzip kann jede Übung,
die durch das eigene Körpergewicht ausgeführt wird, in das Training integriert werden. „Der
Klassiker ist der Burpee, ein HockStreck-Sprung, der alle Muskelgruppen des Oberkörpers und der
unteren Extremitäten gleichermaßen beansprucht“, führt Jörg
Möller weiter aus. Ein entscheidender Vorteil ist der sogenannte
Nachbrenneffekt: „Nach dem
Training fährt der Stoffwechsel
nicht sofort auf Null herunter.“
Verschiedene Prozesse, zum Beispiel die Eiweißsynthese, wirken
nach dem Training auf den Stoffwechsel und verbrauchen Energie und damit Kalorien. „Nach einem intensiven Training kann der
Körper je nach Belastung durchaus noch zehn bis 15 Prozent zusätzlich zu den im Training verbrannten Kalorien verbrauchen“,
ergänzt der erfahrene Fitnesstrainer.
Dass für dieses Work-out nur
das eigene Körpergewicht benötigt wird und folglich keine Kosten jeglicher Art entstehen, ist ein
weiterer Vorteil des Tabata-Trainings. Zudem kann das Training
spontan mit einem Freund oder
Bekannten durchgeführt werden.
Der zeitraubende Weg in das Fitnessstudio entfällt. Und so gilt:
Keine Zeit? Von wegen! Dem inneren Schweinehund ist von nun
an der Kampf angesagt: Im
schnelllebigen und stressigen Alltag sorgen Tabata-Work-outs für
Abwechslung, motivieren und
stärken Körper und Seele.
Wer lange keinen Sport gemacht hat, oder gesundheitliche
Einschränkungen hat, sollte sich
aber nicht überfordern! „Ein langsames Aufwärmtraining gehört
wie bei jedem anderen Training
auf jeden Fall dazu“, sagt Möller.
Zudem gilt: „Um sich an die Belastung zu gewöhnen, sollte zuerst mit anderen Intervalleinheiten begonnen werden.“ Anstatt
20 Sekunden Belastung und zehn
Sekunden Pause sollten Anfänger
mit 10 Sekunden Belastung und
20 Sekunden Pause beginnen.
„Außerdem findet das TabataTraining zumeist im anaeroben
Bereich, also bei 85 bis 100 Prozent der maximalen Herzfrequenz
statt und ist als Trainingsform besonders geeignet, wenn es in herkömmliches Fitnesstraining integriert wird“, ergänzt der Perso-
TABATA-ÜBUNGEN
Für das Tabata-Training sind nach
persönlicher Neigung alle Körpergewichtsübungen geeignet: Dazu zählen
beispielsweise Liegestützen, Kniebeugen, Burpees, Klimmzüge und Sit-ups.
Jede Übung wird 20 Sekunden ausgeführt und anschließend zehn Sekunden
pausiert. Dieser Ablauf wird pro Übung
acht Mal wiederholt, sodass eine
Übung insgesamt vier Minuten lang
durchgeführt wird. Das Training wird
dann entweder beendet oder durch
weitere Übungen ergänzt.
naltrainer. Vor Aufnahme eines
Tabata-Trainings sei es daher
sinnvoll, konventionelle Fitnesstrainings zu absolvieren, seinen
„Um sich an die Belastung zu
gewöhnen, sollte zuerst mit anderen
Intervalleinheiten begonnen werden.“
Jörg Möller, Personaltrainer aus Koblenz
Hausarzt um Rat zu fragen und
gegebenenfalls ein BelastungsEKG beim Kardiologen durchzuführen.
ZUR PERSON
Jörg Möller (48) ist zertifizierter Personaltrainer und Leiter
großer Fitnessanlagen in Hagen-Hohenlimburg und Koblenz.
Seit zehn Jahren arbeitet er selbstständig im Großraum Koblenz und bietet sowohl Einzel- als auch Kleingruppentraining an. Firmen aus Koblenz und Umgebung können an Fitnessprogrammen teilnehmen, die individuell auf das jeweilige Unternehmen abgestimmt sind und sich gut in den ArFoto: Privat
beitsalltag integrieren lassen.
Im Ausland sind die Immobilienpreise zum Teil deutlich gesunken und Immobilien dank des niedrigen Zinsniveaus derzeit günstig finanzierbar. Hier ein Blick auf Killantringan Lighthouse in Schottland.
Fotos: Vladi Private Islands
Die Immobilie im
Ausland ist kein Luxusgut mehr
Finanzen Häuser und Wohnungen im Ausland können lukrative Geldanlage, Feriendomizil oder Altersruhesitz sein.
K
önig Saron war in der
griechischen Mythologie ein Monarch, der
der Legende nach bei
der Jagd auf eine
Hirschkuh im Meer ertrank. Seitdem wird er als Meeresdämon
verehrt. Der Meerbusen, in dem
er unterging, nennt sich Saronischer Golf, die Inseln darin Saronische Inseln. Zu ihnen gehört
auch St. Thomas. Wer 15 Millionen Euro investiert, kann das Eiland sein Eigen nennen.
Nun sind 15 Millionen Euro
kein Pappenstiel. Aber es muss ja
nicht gleich eine Insel sein. Von
einem eigenen Apartment an einem quirligen spanischen Urlaubsort, einer eigenen, einsam
gelegenen Hütte in Finnland oder
einem romantischen, eigenen
Haus in der Toskana träumen
auch viele Menschen. Denn auch
ein Apartment, eine Hütte oder
ein Haus können – in Anlehnung
an den deutschen Lyriker Friedrich Hölderlin – für den einzelnen
eine „Insel“ sein: „Was kümmert
mich der Schiffbruch der Welt, ich
weiß von nichts als meiner seligen
Insel.“
Doch zu den Fakten. Die Finanzkrise hat dazu beigetragen,
dass eine Auslandsimmobilie kein
Luxusgut mehr sein muss. Der
Grund: In einigen Ländern sind
die Immobilienpreise zum Teil
deutlich gesunken, das niedrige
Zinsniveau ermöglicht eine güns-
tige Finanzierung. Es ist im Übrigen falsch, zu glauben, Auslandsobjekte würden nur von
Vermögenden gekauft. Richtig ist:
Die meisten Objekte werden finanziert. Zudem lassen die unsicheren Finanzmärkte Anleger
umdenken. Immobilien, auch solche im Ausland, sind mehr denn
je interessant als wertstabilere
Geldanlage und (damit auch) als
Altersvorsorge. Hinzu kommt,
dass die Immobilienpreise in
Deutschland immer weiter steigen.
Was muss beachtet werden beim
Erwerb von Auslandsimmobilien?
In erster Linie gibt es zwei Gründe für den Erwerb. Der erste
Inseln haben einen ganz eigenen Reiz und gelten vielen als Sehnsuchtsorte. Hier Spectacle Island in Kanada.
Grund: Das Objekt soll Feriendomizil sein. Der zweite Grund: Das
Objekt ist für den Ruhestand gedacht. Doch warum nicht beides
kombinieren und den späteren
Altersruhesitz mit der Vermietung
finanzieren? Dann empfiehlt sich
eine beliebte, klimatisch günstige
Gegend. Denn dort lassen sich Feriendomizile oft ganzjährig vermieten. Auch für Investoren, für
die eine Auslandsimmobilie lediglich eine lukrative Geldanlage
sein soll, gilt das Motto: Je beliebter die Region, desto höher
die Rendite.
Zu den heiklen Aspekten beim
Erwerb von Auslandsimmobilien
zählt die Finanzierung. Am einfachsten scheint es zu sein, eine
Immobilie im Ausland bei einem
deutschen Kreditinstitut zu finanzieren. Schon die Kommunikation auf Deutsch, die gewohnte
Rechtslage, die geläufigen Finanzierungsformen sowie bereits
vorhandene Immobilienobjekte in
Deutschland als eventuelle Sicherheiten für einen Erwerb im
Ausland könnten dafür sprechen.
Sollte allerdings die Bank in
Deutschland die Auslandsimmobilie nicht finanzieren wollen,
kann auch eine ausländische Bank
erwogen werden.
Ausländische Banken – insbesondere örtliche, die das zu finanzierende Objekt kennen – sind
manchmal eher zur Finanzierung
bereit. Hinzu kommt, dass die
deutschen Finanzierungsvarianten zwar als besonders sicher gelten, ausländische Varianten – etwa im Hinblick auf Tilgungszins,
Laufzeit, Sicherheit oder Erwerbsnebenkosten – dennoch ihren Reiz haben können. Mögliche
Stolpersteine: die andere Sprache, die ungewohnte Rechtslage
und die fremde Währung. Letztere kann insofern besonders riskant sein, als sie gegenüber dem
Euro stark an Wert zulegen kann
und sich die Darlehensraten folglich spürbar verteuern können.
Wer seine Finanzierung knapp
kalkuliert, kann dann schnell ein
Problem haben. Auch bei Darlehen mit variablen Zinssätzen ist
Vorsicht geboten.
Der Entschluss, eine Immobilie
im Ausland zu erwerben, sollte
auch dann gründlich überlegt sein,
„Was kümmert mich der
Schiffbruch der Welt, ich weiß von
nichts als meiner seligen Insel.“
Friedrich Hölderlin, Deutscher Lyriker (1770 bis 1843)
wenn die Immobilie nicht finanziert werden muss. Sich vertraut
zu machen mit den Gesetzen und
Regelungen zum Immobilienerwerb in dem jeweiligen Land ist
unerlässlich. Die Hinzuziehung
eines professionellen Dolmetschers sowie ein Anwalt oder Notar und ein Bausachverständiger
an der Seite können für eine wasserdichte Abwicklung sorgen.
Vorsicht und Sorgfalt können für
den Immobilienkäufer den Schiffbruch im übertragenen Sinn des
Wortes verhindern, den Robinson
Crusoe im wahrsten Sinne des
Wortes erlitt und für den er jahrelang unfreiwillig auf einer ausländischen Immobilie büßte.
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Hunsrück: Erneuerbare
Energien machen die Region
zum Stromexporteur
juwi erschließt Windpotenzial auf
den Höhenzügen des Hunsrücks und
sorgt so für regionale Wertschöpfung
zwischen Mittelrhein und Saarland.
Zusammen mit zahlreichen Ortsgemeinden nutzt die juwi-Gruppe,
der lokal verwurzelte Spezialist für
erneuerbare Energien, künftig im
Hunsrück die riesigen natürlichen
Potenziale zur sauberen Stromerzeugung. Im Jahr 2011 werden allein von
durch den Bau der Infrastruktur sowie durch die Umsetzung der nötigen
naturschutzfachlichen Ausgleichsmaßnahmen involviert. Gleichzeitig
verbessert sich die finanzielle Basis
der Gemeinden durch Pachteinnahmen und Gewerbesteuer. Jährlich
wird so ein Millionenbetrag in der
Region als Einnahme verbucht. „Statt
jährlich viele Millionen Euro ins
Ausland für den Import von Energie
zu verlieren, schaffen wir so mit den
unseren Partnern und im Einklang
mit den Interessen aller Beteiligten
vor Ort.“
Auch nach dem Aufbau der Anlagen
bleibt juwi für die Gemeinden und
den Anlagenbetreiber der kompetente Ansprechpartner. So kümmern
sich die Experten der juwi Management GmbH gewissenhaft um die
kaufmännische und technische
Betriebsführung. Juwi ist zudem über
Joint-Ventures mit regionalen Energieversorgern oder Stadtwerken auch
häufig als Betreiber über die mehr als
20-jährige Nutzungszeit der Anlagen
mit im Boot. Das gilt auch für den
mit 23 Anlagen und 52,9 Megawatt
leistungsstärksten Windpark im Südwesten Deutschlands, der derzeit im
Bau befindliche Windpark Kirchberg.
In diesen Tagen hat der Anlagenhersteller Enercon mit dem Aufbau der
ersten Betontürme begonnen.
Zur juwi-Gruppe:
juwi sieben Windparks mit insgesamt
51 Windenergie-Anlagen (WEA) und
einer Gesamtleistung von 114 Megawatt (MW) errichtet. Zusammen mit
den bereits in den Vorjahren gebauten 50 Anlagen erhöht sich so die
Windenergie-Leistung der von juwi
im Hunsrück projektierten Anlagen
auf rund 200 Megawatt. Die rund 100
Anlagen können jährlich etwa 500
Millionen Kilowattstunden (kWh)
sauberen Strom erzeugen. Das entspricht dem Jahresbedarf von rund
150.000 Haushalten. „Damit ist die
Region bereits heute Stromexporteur.
Auch in den nächsten Jahren sehen
wir gute Möglichkeiten, weitere
Windenergie-Potenziale vor Ort zu
nutzen“, betont Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.
neuen Einnahmequellen die Grundlagen für eine positive und nachhaltige Regionalentwicklung, gerade
auch im Bereich der Infrastruktur des
ländlichen Raums und bei den sozialen Verpflichtungen“, betont Landrat
Bertram Fleck.
Als Partner für die Umsetzung der
Windenergie-Projekte haben sich
viele Ortsgemeinden für die juwiGruppe aus Wörrstadt entschieden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir als
zuverlässiger Partner der Gemeinden unser langjähriges Know-how
hier im Hunsrück einbringen können“, sagt Andreas Adams, der als
Regionalleiter und Projektmanager
die Windenergie wie kein anderer
im Hunsrück voranbringt. Durch
Die juwi-Projekte 2011 im Überblick Standort Anlagenzahl Gesamtleistung Inbetriebnahme
Standort
Anlagenzahl Gesamtleistung
Inbetriebnahme
Braunshorn
3
6,15
Januar 2011
Lingerhahn
4
8,2
März 2011
Oberwesel
4
9,2
Juli 2011
Waldalgesheim
4
9,2
Mai 2011
Kirchberg
23
52,9
September – Dezember 2011
Neuerkirch
8
18,4
September – Dezember 2011
Unzenberg
5
10
November 2011
www.juwi.de
juwi Holding AG
Energie-Allee 1
55286 Wörrstadt
Tel. +49 (0)6732. 9657-0
Fax. +49 (0)6732. 9657-7001
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Mit der Windenergie-Nutzung leistet
die Region aber nicht nur einen wichtigen Beitrag für den globalen Klimaschutz und die anstehende Energiewende in Deutschland. Windparks
erhöhen auch die regionale Wertschöpfung enorm: So sind beim Bau
der Windräder neben renommierten
Anlagenherstellern aus Deutschland
– überwiegend die Firmen Enercon
(Aurich) und Repower (Hamburg)
– zahlreiche regionale Firmen durch
die Erstellung von Gutachten und
entsprechende Rahmenverträge mit
Zulieferern aller Art ist die juwiGruppe in der Lage, Projekte schnell
und erfolgreich umzusetzen. Das Unternehmen aus Wörrstadt bietet dabei
alles aus einer Hand: Beratung und
Standortbeutachtung ebenso wie die
Detailplanung der Projekte und den
Bau der Windparks. „Dadurch können wir halten, was wir versprechen“,
unterstreicht Adams. „Wir können
Projekte mit erneuerbaren Energien
erfolgreich umsetzen, gemeinsam mit
juwi zählt zu den weltweit führenden
Spezialisten für erneuerbare Energien. Unser Ziel: 100 Prozent erneuerbare Energien. Unser Antrieb: Mit
Leidenschaft erneuerbare Energien
wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen.
Zu den Geschäftsfeldern der juwiGruppe zählen neben Solar-, Windund Bioenergie auch Wasserkraft und
Geothermie sowie Green Buildings
und solare Elektromobilität. Gegründet wurde juwi 1996 von Fred
Jung und Matthias Willenbacher in
Rheinland-Pfalz. Heute beschäftigt
das weltweit tätige Unternehmen
mehr als 1.400 Mitarbeiter in 14 Ländern und erzielte im Jahr 2010 einen
Jahresumsatz von rund 800 Millionen
Euro.
Bislang hat juwi im Windbereich
rund 500 Windenergie-Anlagen mit
einer Leistung von etwa 800 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind
es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit
einer Gesamtleistung von ebenfalls
rund 800 Megawatt. Diese Anlagen
erzeugen pro Jahr rund 2,8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das
entspricht dem Jahresbedarf von
800.000 Haushalten. Für die Realisierung dieser Projekte hat juwi in den
vergangenen 15 Jahren ein Investitionsvolumen von mehr als 3,5 Milliarden Euro initiiert.
juwi gehört zu Deutschlands besten und begehrtesten Arbeitgebern:
Im renommierten Wettbewerb des
„Great Place to Work Institute“ ist das
Unternehmen in der Kategorie 501
bis 2.000 Beschäftigte unter den Top
20 gelandet. Die juwi-Gruppe verfügt
über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien,
Tschechien, Griechenland, Polen,
Bulgarien, Großbritannien, Indien,
Südafrika, Chile, den USA und Costa
Rica.
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Mediadaten 2016
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Sie wird personalisiert an circa 12.000 Spitzenvertreter regionaler Unternehmen und an Entscheider aus
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17.11.2016
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