„Ich habe die traurige Pflicht…“

Raum: Nationalsozialismus
Themenwand: Der Krieg
Objekt: Todesbenachrichtigungen
„Ich habe die traurige Pflicht…“
Todesbenachrichtigungen des Zweiten Weltkrieges
Als am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg endete, hatten 561 Menschen aus Halle ihr Leben
verloren – die meisten von ihnen starben einen blutigen, gewaltsamen Tod, sofern sie nicht
an der Ostfront erfroren oder verhungerten – „für Deutschland“. Wie aber wurden die
Todesnachrichten in Halle überbracht, ohne dass sich „Stimmung“ gegen den Krieg oder
das NS-Regime entwickelte? Wie waren die Schreiben an die Angehörigen formuliert?
Sieben dieser Briefe – gefunden in einem alten Kotten in Halle-Oldendorf - wurden vor
kurzem den Haller ZeitRäumen übergeben.
„Ich habe die traurige Pflicht, Ihnen mitzuteilen,
das Ihr Sohn, …, Schütze, geboren … in Halle,
der am 4. März 1942 mit einem Brust – Bauchschuss
in das Lazarett aufgenommen wurde,
am 6. März 1942 um 6 Uhr gestorben ist.“1
„In dem Gefecht … ca. 60 km südöstlich von Rom
starb am 21.01.1944 Ihr Mann, der Obergefreite
… in soldatischer Pflichterfüllung für Führer und
Volk den Heldentod. Ein Granatsplitter setzt
seinem Leben ein Ende.“
Einige der in einem Haller Kotten aufgefundenen Todesbenachrichtigungen.
Stadtarchiv Halle/Westfalen
„Leider muß ich Ihnen die traurige Nachricht übermitteln, das Ihr lieber,
hoffnungsvoller Sohn ...am 11. Oktober 1942 an der am 09. Oktober erlittenen
schweren Verwundung in einem Feldlazarett verstorben ist.“
„Heute finde ich nun in diesem pausenlosen Kampf etwas Zeit, um mich der traurigen
Aufgabe zu entledigen, Sie vom Heldentode Ihres Mannes in Kenntnis zu setzen.“
„Nach überaus schweren und harten Kämpfen muss ich mir heute eine meiner
schwersten Pflichten unterziehen. Schweren Herzens muss ich Ihnen mitteilen, daß
Ihr Mann, der Gefr. …, bei der schweren Abwehrschlacht im Raume Nowomiegorod
am 12.01.44 in Chainowka gefallen ist.“
„ Ich habe in Vertretung des Kommandeurs meiner Gruppe die überaus traurige
Aufgabe, Sie von dem Heldentod Ihres Sohnes bei einem Feindflug gegen England in
Kenntnis zu setzen.“
Fundsache: Todesbenachrichtigungen
Wohl kaum in Worte zu fassen sind das Leid und der Schmerz, den diese Zeilen bei den
Adressaten ausgelöst haben werden. Auch in Halle trafen ab 1939 solche Todesnachrichten
ein. Hiervon vermitteln uns die in einem Abbruchhaus zufällig wieder aufgetauchten sieben
standesamtlichen Abschriften von Todesmitteilungen eine Ahnung. Sie geben den jungen
Kriegsopfern ein Gesicht, erzählen die Geschichte ihres meist tragischen Lebensendes,
weitab der Kleinstadt Halle, unter grausigen Umständen. Und sie lassen uns bei näherer
Betrachtung auch erahnen, wie der Tod verwaltet und instrumentalisiert wurde.
Ganz besonders aber erinnern diese Dokumente
auch an das Leid der Frauen, Mütter, Väter,
Familien zu Hause. Die Stelen am Mahnmal der
Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch (1915-2008) auf
dem
Haller
Friedhof
(eingeweiht
am
13.
November, Volkstrauertag 1960) haben die gleiche
Aufgabe. Die dortigen Inschriften sind bereits
stark verwittert, viele Namen kaum zu lesen.
Stelen mit den Namen der Haller Kriegsopfer und Erinnerungszeichen von Hilde Schürk–Frisch auf dem Haller Friedhof I.
Die sieben Abschriften der Anschreiben sind
deshalb ein weiterer Stolperstein gegen das
Vergessen. Im Haller Stadtarchiv finden sich
Dutzende weiterer Abschriften von Todesmitteilungen, denen ein 70 Jahre währender
Irrweg wohl erspart geblieben ist.
Wie kamen die sieben Kopien aus dem Standesamt auf den Dachboden eines Haller
Kottens? Sollten sie in den letzten Tagen in Sicherheit gebracht werden? Hier kann man
nur Vermutungen anstellen. Jetzt sind sie wieder aufgetaucht und legen Zeugnis ab vom
Tod dieser jungen Haller Männer, der jüngste war gerade 19 Jahre alt, der älteste 35. Sie
fanden den Tod in ganz Europa, in Russland, aber auch im englischen Kanal und in Italien.
Wie
auch
in
vielen
anderen
Lebensbereichen
durchdrangen
Krieg,
Tod
und
nationalsozialistischer Pathos den Alltag der Haller in diesen Jahren.
Anzeigen wie die nebenstehende
(anonymisierte) Todesanzeige von
1943 gehörten zum fast täglichen
Erscheinungsbild
der
Haller
Zeitungen.
Todesanzeige
zu
einer
der
sieben
jetzt
aufgetauchten Todesmitteilungen.
Haller Kreisblatt.
Die Menschenverluste im Zweiten Weltkrieg waren enorm.
Die Deutsche Dienststelle in Berlin beschreibt 4,3 Millionen (!) beurkundete Wehrmachtssterbefälle (einschließlich Österreicher) und Vermisste, mit deren Tod sicher zu rechnen
ist.2 In Halle erfolgte ab 1959, im Zuge der Zentralisierung der Mahnmale, eine
systematische Erfassung der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in einer Gesamtliste.
Sie diente als Grundlage für die Namensnennungen auf dem oben erwähnten Mahnmal von
Hilde Schürck–Frisch. Die Liste nennt allein für den Zweiten Weltkrieg 561 Opfer, wobei
dabei auch Verschleppte und ermordete jüdische Bürger mit erfasst sind. Oft sind
Nachnamensgleichheiten zu verzeichnen, was einen Hinweis darauf darstellt, dass viele
Haller Familien im Laufe des Krieges mehrere schmerzliche Verluste zu verkraften hatten.
Mehrfach wird in den erhaltenen Akten auf Unsicherheiten in den im Laufe der Jahre
erstellten Verlustlisten hingewiesen. Es ist anzunehmen, dass die tatsächliche Zahl der
Opfer noch höher war, in einem konkreten Fall ist dies belegt.3
Zum Verfahren der Todesbenachrichtigungen
Die Meldungen über Verluste waren systematisch organisiert. Meldungen erfolgten über
verschiedene Wege, so über die jeweilige Kompanien, die Truppenärzte und auf dem
Sanitätsdienstweg. „Für die Dokumentation des Einzelschicksales und die sich daraus ggf.
ergebenden weiteren Schritte, wie zum Beispiel die Benachrichtigung der nächsten
Angehörigen
und
die
Beurkundung
des
Sterbefalles,
4
waren
die
namentlichen
Verlustmeldungen von erheblicher Bedeutung“ . Im Falle des Todes eines Wehrmachts-
angehörigen hatten die Lazarette und der jeweilige Truppenteil Sorge für die
Verlustmeldungen an die Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt), an den vorgesehenen
Gräberoffizier und die Benachrichtigung der Angehörigen zu tragen.5
„ Eine Änderung der direkten Benachrichtigung der nächsten Angehörigen über das
Schicksal der gefallenen, verstorbenen oder vermissten Wehrmachtsangehörigen … trat im
Juni 1942 in Kraft. Nach ausdrücklichem Wunsch Hitlers musste nunmehr die erste
Benachrichtigung vom Tode oder Vermisstsein eines Wehrmachtsangehörigen den
Familienmitgliedern durch Hoheitsträgern der NSDAP überbracht werden. … Der
Ortsgruppenleiter bzw. dessen beauftragter waren verpflichtet, den Extra-Umschlag der
Einheitsführer den Familienangehörigen persönlich zu übergeben.“6.
Bürokratisch und korrekt finden sich auch ganz konkrete Hinweise in entsprechenden
Dienstvorschriften. Die Benachrichtigung der Angehörigen war in der „H. Dv. 21
Kriegssanitätsvorschrift, II. Teil“ geregelt. Grundsätzlich war die Dienststelle zuständig,
die den Toten beerdigt hat, beispielsweise der Gräberoffizier oder Kompaniechef.
Wie sah das Überbringen der Todesnachricht im Haller Kriegsalltag aus ?
Auch
hier
übermittelte
der
jeweilige
NSDAP-Ortsgruppenleiter
Angehörigen
die
Todesnachricht. Der Zeitzeuge Gerhard Bartling, 50 Jahre lang Postzusteller in der
Lindenstadt, bestätigt diese Vorgehensweise
auch für Halle. Bartling, auf dem Foto in der
Mitte, in Zustelleruniform, war schon im
Alter von 14 Jahren mit der Postzustellung
betraut.
Er überbrachte neben der Tageszeitung und
der
Alltagspost
auch
Vermisstenbe-
nachrichtigungen, aber nie die gesicherte
Todesnachricht.7 Diese Aufgabe übernahm
auch hier die Partei.
Gerhard Bartling ( Mitte ) als junger Postzusteller 1944
Was fällt auf beim Lesen der Dokumente?
Schon bei der ersten Durchsicht der Texte ist ersichtlich, dass die Anschreiben vielfach
nach den gleichen Grundzügen aufgebaut sind, teils ähnliche Bausteine verwendet wurden.
Eine Beobachtung, die sich auch bei der Durchsicht der bereits länger im Haller Stadtarchiv
befindlichen Todesmitteilungen bestätigt. Die WASt macht ähnliche Angaben:
„Die Kompanie- usw. Führer waren in der Form der Benachrichtigung der Angehörigen
gefallener, verstorbener oder vermisster deutscher Soldaten an bestimmte Vorgaben
gebunden. Der Wortlaut der Benachrichtigung wurde in einem Musterschreiben
vorgegeben, das in Zeiten starker Verluste auch formularmäßig angewendet werden
durfte.“8
Schneller Tod
„Angaben über die Todesumstände waren möglich, soweit diese bekannt waren und den
Angehörigen tröstlich sein konnten“9. Sicher sollte hier der Schmerz der Angehörigen
gemildert werden, nicht zuletzt mit dem Ziel, das tatsächliche Grauen zu verharmlosen,
um keine "Stimmung" gegen den Krieg entstehen zu lassen. Auch diese Vorgabe bestätigt
sich in den Haller Todesbenachrichtigungen:
„Er wurde durch einen Bauchschuss getroffen und war sofort tot.“10
„ Ein Bombensplitter schlug durch sein rechtes Ohr und hatte seinen
sofortigen Tod zur Folge. Er hat bestimmt nichts mehr gespürt.“
„ … wurde Ihr Mann so schwer verwundet, dass der Tod auf der Stelle eintrat.
Eine M.G. - Garbe machte dem Leben ein schnelles und schmerzloses Ende.“
„ Die Besatzung wurde von einem feindlichen Nachtjäger abgeschossen und das
Flugzeug stürzte ins Wasser ab. Ihr Sohn konnte nur noch tot geborgen werden.
Er hatte bereits vorher lebensgefährliche Verletzungen erlitten.“
Waren Soldaten vermisst, hatten Angaben zu den Verlustumständen zu unterbleiben. Es
wurde nur mitgeteilt, dass der Soldat vermisst oder in Gefangenschaft geraten war.
Vermutungen durften nicht gemacht werden, dies galt auch für den Fall des Verdachtes
eines Überlaufens zum Feind.11
Der wohl zum Trost der Angehörigen gern genannte schnelle, schmerzlose Heldentod wird
ebenso in weiteren Todesmitteilungen des Stadtarchives vielfach in kreativer Ausgestaltung
ersichtlich, bei der Durchsicht eine Kreativität des Grauens. Kopfschüsse, Herzschüsse und
sofort tödliche Splitterverletzungen waren scheinbar die Regel. Auch eine prompte, sichere
Sanitätsversorgung wird vielfach beschrieben, wenn die Soldaten erst nach einigen Tagen
im Lazarett verstarben, hatten sie das Bewußtsein meist nicht wiedererlangt… .12
Beschreibung der Todesumstände, Orte und Grablegung
Dem Informationsbedürfnis der Angehörigen zum Todesort und -umständen versuchte man
ebenfalls Rechnung zu tragen. In den Benachrichtigungen finden sich erstaunlich
detaillierte Angaben:
„ beim Gegenstoß auf der Höhe 244,7 am 31.07.1943 bei Redin an der Rollbahn
Bjelgorod-Kursk, etwa 10 klm nördlich Bjelgorod, ...“13
„.. bei der schweren Abwehrschlacht im Raume
Nowomiegorod am 12.01.44 in Chainow..“
„ der 7. Februar war in unserem Abschnitt ein heißer Tag. Der Russe versuchte unter
allen Umständen unsere Front zu durchbrechen. Nachdem das Trommelfeuer …
abgeflaut war, griff der Feind plötzlich mit Schlachtfliegern unsere Stellung an.
Nur Ihr Sohn konnte die Deckung nicht mehr rechtzeitig erreichen. “
„ … bei einem Feindflug … . Die Besatzung wurde von einem feindlichen
Nachtjäger abgeschossen und das Flugzeug stürzte ins Wasser ab“
Auch teils konkrete Angaben zum Bestattungsort wurden gemacht:
„ … ist in Vlissingen in Holland im dortigen
Fliegerhorst aufgebahrt und soll in 3 Tagen
dort beigesetzt werden.“14
„Wir bestatteten ihn in Witebsk am
Heldenfriedhof.“
Von der Einheit übersandte Fotos einer Bestattung in Rußland.
Stadtarchiv Halle (Westf.), Akte D 270.
„ … wurde auf dem deutschen Ehrenfriedhofe
in Konstantinkwa ( Donez – Gebiet ) beerdigt.“
„ Auf dem Ehrenfriedhof in Puschkanoje ca. 10 klm.
nord–westlich Bjelgorod wurde er mit noch
3 Kompanie–Kameraden
zur letzten Ruhe gebettet.“
Die Suche nach dem Sinn und nationalsozialistischer Sprachgebrauch
Man versuchte auch, dem Tod einen Sinn zu geben, daher finden sich in den
Benachrichtigungen
regelhaft
Formulierungen
und
Sätze
wie
„...in
soldatischer
Pflichterfüllung für Führer und Volk den Heldentod.“15 oder „ … Ihr Sohn, ein mutiger
Soldat, stets einsatzbereit und diensteifrig ..“. Das Ziel war klar: „Sein blühendes Leben
ließ er, damit wir zu Sieg und Ehre gelangen“16.
Die Sprache im Nationalsozialismus enthielt häufig Superlative und hob die „Größe“
einzelner Personen mit Worten wie „einmalig“, „einzig“, „gigantisch“, „historisch“,
„total“,
„ungeheuer“
usw.
hervor.17
Auch
das
spiegelt
sich
in
den
Haller
Todesmitteilungen:
„ …weiterkämpfen bis zum Endsieg für Groß–Deutschland.“18
„… für die Größe und den Bestand unseres Volkes und des Reiches gefallen ist ...“
„ Möge Ihnen die Gewissheit, das Ihr Sohn für die Größe und den Bestand von Volk, Führer
und Reich sein Leben opferte ...“.
Durch eine klare Abgrenzung zwischen Freund und Feind sowie den kultischen Bezug auf
Begriffe wie Gemeinschaft, Kameradschaft, Heimat, Nation und Volk wurde ein künstliches
Zusammengehörigkeitsgefühl,
die
Fiktion
einer
homogenen
„Volksgemeinschaft“
geschaffen, der alle „Deutschen“ angehören sollten.19
Zum Schluss: Die praktische Alltagshilfe
Jede der Haller Todesbenachrichtigungen wies als Anlage noch eine Quittung über 100
Reichsmark auf: Ganz pragmatisch erhielten die Angehörigen diese Summe, wohl zur
Deckung anfallender Kosten in Zusammenhang mit dem Tod des verlorenen Sohnes oder
Ehemannes…
Auf den Quittungen überwiegt schließlich wieder ein behördlich – nüchterner Sprachgebrauch, so ist durchgehend von „Hilfe am Grab“ für den „Kriegssterbefall“ die Rede.
Stefan Plogmann, Mai 2015
Quellen:
1
Die zeitgenössischen, in diesem Aufsatz behandelten Originalabschriften der Todesanzeigen
wurden in einem Kotten in Halle-Oldendorf gefunden, kurz vor dessen Abbruch. Der Finder hat die
Dokumente zunächst dem Museum Haller ZeitRäume übergeben, von dort aus wurden sie an das
Stadtarchiv Halle (Westf.) weitergeleitet. Eine Veröffentlichung der Namen erfolgt aus
Datenschutzgründen nicht. Die Dokumente sind jedoch im Stadtarchiv Halle (Westf.) einsehbar.
Eine Aktennummer war bei Redaktionsschluss noch nicht vergeben. Im Stadtarchiv Halle befinden
sich weitere Todesbenachrichtigungen in der Akte D 270 sowie eine Liste der Gefallenen in Akte CS
128.
2
Stadtarchiv Halle (Westf.), Akte CS 128.
3
Stadtarchiv Halle (Westf.), Akte CS 128.
4
Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der
ehemaligen deutschen Wehrmacht (WASt) bei der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
(Hg.): Arbeitsbericht 2011/2012/2013, Berlin 2014, S. 15.
5
Vgl. Deutsche Dienststelle (WASt), Arbeitsbericht 2011/2012/2013, S. 16.
6
Deutsche Dienststelle (WASt), Arbeitsbericht 2011/2012/2013, S. 16f.
7
Zeitzeugeninterview mit Gerhard Bartling, 14. Februar 2015.
8
Deutsche Dienststelle (WASt), Arbeitsbericht 2011/2012/2013, S. 17.
9
Ebd.
10
Aus den in einem Haller Kotten gefundenen Todesbenachrichtigungen. Vgl. Endnote 1.
11
Vgl. Deutsche Dienststelle (WASt) Arbeitsbericht 2011/2012/2013, S. 17.
12
Stadtarchiv Halle (Westf.), Akte D 270.
13
Aus den in einem Haller Kotten gefundenen Todesbenachrichtigungen. Vgl. Endnote 1.
14
Ebd.
15
Ebd.
16
Ebd.
17
Zum nationalsozialistischen Gebrauch von Superlativen vgl. Viktor Klemperer: LTI – Notizbuch
eines Philologen (überarbeitet und herausgegeben von Elke Fröhlich), Frankfurt am Main 2010.
18
Aus den in einem Haller Kotten gefundenen Todesbenachrichtigungen. Vgl. Endnote 1.
19
Zur Bedeutung der „Volksgemeinschaft“ für die Konsolidierung des NS-Staates vgl. u.a. Frank
Bajohr/ Michael Wildt (Hg.): Volksgemeinschaft – Neuere Forschungen zur Gesellschaft des
Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 2009, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2012 sowie Gudrun
Brockhaus (Hg.): Attraktion der NS-Bewegung, Essen 2014.
Redaktion und Layout: Katja Kosubek M.A