Wenn Eltern alt werden Seite 4 und 5 «Verwandelt ist, was war

19/2015 1. bis 15. November Katholische Kirche Kriens
Wenn Eltern alt werden
Seite 4 und 5
«Verwandelt ist, was war»
Seite 7
2 Katholische Kirche Kriens
Kolumne
Weihnachten unter Palmen
Adressen
Pfarrei St. Gallus
Kirchrainweg 5
6010 Kriens
Telefon 041 329 10 00
Fax 041 329 10 01
[email protected]
Pastoralraum- und Pfarreileiter:
Ruedy Sigrist-Dahinden
Pfarrei Bruder Klaus
Alpenstrasse 20
6010 Kriens
Telefon 041 317 30 00
Fax 041 317 30 11
[email protected]
Pfarreileiterin:
Regina Osterwalder
(Foto: davidwallace; flickr)
Werden meine Enkel Weihnachten
bei frühlingshaften Temperaturen
feiern? Ich als Grossvater kann dann
nostalgisch erzählen von einstmals
weissen Weihnachten, von Schneemännern und Schneehütten und
dass ich sogar manchmal bis nach
Kriens hinunter schlitteln konnte.
Werde ich mit meiner Vermutung
recht bekommen? Wir können vom
30. November bis 11. Dezember in
den Medien mitverfolgen, wie die
Politiker von 195 Ländern in Paris
Lösungen suchen, um die Erderwärmung bei 2 Grad zu bremsen. Die
Politiker werden, so hoffe ich, die
grossen Linien festlegen, dass weniger fossile Energieträger wie Erdöl,
Erdgas und Kohle verbraucht werden
und dadurch weniger Treibhausgase
die Atmosphäre verändern. Tragen
wir diesen heilsamen Prozess mit.
Als Teil der Schöpfung sind wir auf
ein lebensfreundliches Klima angewiesen. Wir kennen unsere prakti-
schen Möglichkeiten: Saisonales Gemüse einkaufen, Raumtemperatur
senken, unnötige Autokilometer vermeiden, Glühbirnen durch LED ersetzen. Überlassen wir nicht alle
Aufgaben den 195 Staatsverantwortlichen in Paris. Die Erde ist auch unser Lebenshaus und das unserer Kin­
der und Grosskinder. Ich wünsche
meinen Enkeln hie und da weisse
Weihnachten.
Pfarrei St. Franziskus/Senti
Hackenrainstrasse 2
6010 Kriens
Telefon 041 329 81 81
Fax 041 329 81 80
[email protected]
Pfarreileiterin:
Gaby Fischer
Öffnungszeiten
der Sekretariate
Montag–Freitag:
08.00–11.30 und 14.00–17.00
Seelsorge Heime Kriens
Telefon 041 317 10 62
Besuchen Sie uns auch
auf unserer Webseite:
www.kath-kriens.ch.
Stephan Brändli,
Pastoralassistent
Dort finden Sie weitere
Informationen.
www.jugend-kriens.ch
Katholische Kirche Kriens 3 Minilager in Illgau
42 Ministranten der drei Pfarreien reisten vom 3. bis zum
10. Oktober nach Illgau – oder waren sie doch in Tsche­
chien? Wo auch immer, es gab Abenteuer und Gefahren
zu bestehen. Den ausführlichen Bericht können Sie auf
un­serer Webseite unter www.kath-kriens.ch nachlesen.
(Fotos: Remo Käppeli)
4 Katholische Kirche Kriens
Lose Reihe zum Thema «Familie»
Wenn Eltern alt werden
Wenn Eltern immer mehr Betreuung brauchen, ist das für alle Beteiligten eine schwierige Situation.
(Foto: hebedesign; flickr)
«Du sollst deinen Vater und deine
Mutter ehren.» – So lautet bekanntlich das vierte der Zehn Gebote, die
zum fundamentalen Glaubensgut
von Judentum und Christentum gehören. Jugendliche in der Sturmund-Drang-Phase tun sich oftmals
sehr schwer damit, doch auch später – wenn Eltern gebrechlich und
hilfsbedürftig werden – wird dessen
Umsetzung nicht einfacher.
In meinem Freundeskreis haben wir
uns schon oftmals darüber unter­
halten und auch amüsiert, wie es
einmal sein wird, wenn wir uns alle
im Altersheim wiederfinden und –
erlöst von familiären und beruflichen
Pflichten – gemeinsam den Lebensabend geniessen können. Ein verklärter Blick auf ein heikles Thema,
das oftmals erst viel zu spät auf den
Tisch kommt? Wie wird es wohl wirk-
lich sein, wenn wir alt sind? Werden
wir das Thema «Altersheim» noch
ebenso unvoreingenommen angehen?
Individualisierung
Vereinzelt gibt es sie noch, die ge­
nerationenübergreifenden Haushalte, in denen Grosseltern, Eltern und
Kinder unter einem Dach wohnen.
Was jedoch noch in der ersten Hälfte
Katholische Kirche Kriens 5 des letzten Jahrhunderts als flächendeckendes «Vorsorgemodell» üblich
war, hat sich grundlegend verändert. Grossfamilien mit einer be­
achtlichen Kinderzahl sind verschwunden, die Familienformen und
die beruflichen Engagements haben
sich vervielfältigt. Zu unterschiedlich
sind die Lebensentwürfe, zu vielschichtig.
ab. Ein Engagement, das mich beeindruckt hat und mich zugleich auch
fragen liess: Könntest, möchtest du
das auch? Wärst du imstande dazu?
Wie hältst du es mit dem vierten
­Gebot? – Einheitliche Lösungen zu
dessen Befolgung gibt es nicht, muss
es auch nicht geben. Einvernehm­
liche Lösungen sind entscheidend,
die von allen Betroffenen mitgetra-
gen werden können. Darum ist es
wichtig, dass diese Fragen rechtzeitig angesprochen werden und wer –
je nach Ausgangslage – diesbezüglich den ersten Schritt macht. Denn
genau hier liegt oft der Ursprung für
Familienkonflikte, die sich nur sehr
selten wieder schlichten lassen.
Thomas Portmann
Wie sag ich’s meinen Eltern?
Dass Eltern überhaupt auch älter
werden, ist eine Erkenntnis, die oftmals mit schmerzlichen Empfindungen verbunden ist. Als Kind nimmt
man Mutter und Vater als allzeit bereite Bezugspersonen wahr, die einfach da sind und funktionieren. Im
besten Fall erlebt man diese Dynamik und Vitalität der eigenen Eltern
auch noch, wenn man selber Kinder bekommt und diese dankbar in
die Obhut der Grosseltern geben
darf, die angesichts der Enkelfreuden
noch einmal zur Höchstform auf­
laufen. Wenn sich dann aber plötzlich Signale bemerkbar machen, dass
nicht mehr alles so ist, wie es einmal war, ist dies für alle Beteiligten
eine herausfordernde Situation, die
unterschiedliche Reaktionen hervorruft. Zum einen bei den Kindern,
die sich fragen müssen, welche Verantwortung sie tragen können und
wollen. Zum anderen bei den Eltern,
die sich den Tatsachen stellen und
sich über ihre Bedürfnisse und Ansprüche Rechenschaft geben müssen.
Wie sagen wir’s einander?
Ich habe vor kurzem erleben können, wie vier erwachsene Geschwister alles daran setzten, dass ihre betagte Mutter weiterhin in den vertrauten eigenen vier Wänden bleiben
konnte, nachdem sie nach einem
Sturz pflegebedürftig wurde. Obwohl
alle vier auswärts wohnen, haben sie
sich organisiert und wechselten sich
in der Betreuung und Unterstützung
Allgemeingültige Lösungen für das Leben im hohen Alter gibt es nicht.
(Foto: nickvidi; flickr)
6 Pfarrei St. Gallus
[email protected]
Wie verdiene ich mir den Himmel?
(Foto: Matthew Almon Roth; flickr)
Heute ist dies eine eigenartige und
auch unverständliche Frage. Doch
vor Jahrzehnten noch stellten sich
gläubige Menschen diese Frage.
Von der Kirche wurden einige Richt­
linien aufgestellt, wie ich dies erreichen kann. Zu einem gläubigen Leben gehörte dazu: der Gottesdienstbesuch am Sonntag, der Empfang
der Sakramente und das Einhalten
der Gebote. Über den Tod hinaus
konnte man noch für die Verstor­
benen heilige Messen «lesen» lassen,
die man bezahlte.
Verbunden mit den
Verstorbenen
Heute sieht die Situation anders
aus. Und doch gibt es immer wieder gläubige Menschen, die für ihre
Verstorbenen eben «Messen lesen»
lassen. Ist dies sinnvoll? In jeder
Feier der Eucharistie wird für die
Verstorbenen gebetet. So heisst es
z. B. «Gott erbarme dich aller Ver­
storbenen, deren Glauben du allein
kennst. Lass sie dein Angesicht
schauen, und schenke ihnen das
Leben in Fülle».
Wir sind also verbunden mit den
­Verstorbenen über den Tod hinaus.
Müssen wir dann noch für sie beten
oder sogar eine hl. Messe zahlen?
Es ist unser Vertrauen, dass wir Gott
nicht beeinflussen können oder
müssen. Er wird jedem Menschen
mit seiner Lebensgeschichte, mit seinen guten Seiten, aber auch mit seinen Fehlern und Schwächen gerecht.
Das ewige Leben ist nicht ein Verdienst, sondern ein Geschenk. Wenn
wir aber für die Verstorbenen beten, dann bricht die Verbindung zu
ihnen nicht ab. Zudem hat in der
­Feier der Eucharistie das Andenken
an die Verstorbenen seinen festen
Platz.
Eine Feier im Sinne
des Spenders
Warum zahlen wir dann für eine
hl. Messe Fr. 10.–? Es ist klar: eine
hl. Messe kann man nicht kaufen. Mit
anderen Worten gesagt: Gott kann
man nicht bestechen.
In früheren Zeiten war das «Messegeld» ein wichtiger Teil des Lebensunterhaltes der Priester, da sie noch
kein festes Gehalt hatten.
Heute wird das Geld für hl. Messen
an die Klöster und Ordensgemeinschaften weitergeleitet. Sie wiederum senden es an ihre Niederlassungen z. B. im Osten Europas, nach
Afrika, Asien oder Südamerika. Die
hl. Messen werden dann im Sinne
der Spendenden gefeiert und das
Geld ist ein Bestandteil des Lebensunterhaltes der Priester. Darum ist
auch heute noch eine solche Spende
sinnvoll.
Karl Abbt
[email protected]
Pfarrei Bruder Klaus 7 Trauerbesuchsgruppe der Pfarrei Bruder Klaus
«Verwandelt ist, was war» (R. M. Rilke)
Nach einem Todesfall in der Familie
ist plötzlich auf einmal alles anders.
Viele Menschen ziehen sich in der
Folge zurück und gelangen so ins
soziale Abseits, weil sie die Kraft
­
nicht (mehr) finden, mit der neuen
Lebenssituation zurechtzukommen.
Seit über zwanzig Jahren besteht
in der Pfarrei Bruder Klaus eine
Trauerbesuchsgruppe. Die Mitglieder der Gruppe treten nach Bedarf
mit in der Pfarrei wohnhaften An­
gehörigen in Kontakt und bieten
durch ihr schlichtes Da-Sein Unterstützung darin, den Weg zurück ins
eigene Leben zu finden.
In regelmässigen Abständen tauschen sich die Mitglieder der Gruppe
über ihre Erfahrungen aus und bilden sich zu spezifischen Themen
weiter: Wie verläuft der Prozess der
Trauerverarbeitung? Wie kann man
Beistand erfahren und weitergeben?
Wo spürt man die eigenen Grenzen?
Wie kann man den Bedürfnissen von
Trauernden gerecht werden? Was
gibt wieder Lebensmut?
Gelebte Diakonie
In den ersten Jahren war die Nach­
frage nach diesem Angebot sehr
gross. Silvia Frerker, die seit Anbeginn mit dabei ist und alles Organi­
satorische in den Händen hat, erinnert sich, dass die Gruppe damals
fast zwanzig Besuche pro Jahr tätigte.
In den letzten drei Jahren habe sich
die Zahl der Besuche etwa bei sechs
pro Jahr eingependelt. Die Gründe
für diesen Rückgang sind vielfältig.
So haben zum Beispiel viele Verstorbene keine näheren Angehörigen
mehr in Kriens oder es kommt bei
Todesfällen etwa in den Altersheimen zu gar keinem Kontakt mit der
Der Tod eines geliebten Menschen verdunkelt das eigene Leben.
Wo gibt es Lichtblicke? (Foto: lostin4tune; flickr.com)
Pfarreiseelsorge. Auch die Grösse der
Trauerbesuchsgruppe selber ist zurückgegangen. Es sind momentan
fünf Freiwillige, vier Frauen und ein
Mann, die sich aktiv engagieren. Jedoch dürfen der Wert und die Sinnhaftigkeit dieses Dienstes – wie bei
vielem gerade in der Kirche – nicht
rein quantitativ gemessen werden.
Geben und Nehmen
Einige Zeit nach einem Todesfall
nehmen die Seelsorgenden der Pfarrei, die mit der Beerdigung betraut
waren, Rücksprache mit den Ange­
hörigen und informieren über die
Tätigkeit der Trauerbesuchsgruppe.
­
Wird ein Besuch erwünscht, meldet
sich ein Mitglied der Gruppe und
kündigt den Besuch an. Es wird darauf geachtet, ob man jemanden
kennt oder gar im gleichen Quartier
wohnt. Hildegard Küttel berichtet,
dass sie oftmals ganz beeindruckt
nach Hause gehe und über das Gott-
vertrauen trotz eines schmerzlichen
Verlustes staune. Sie erhalte in diesen Begegnungen auch immer wieder wertvolle Anregungen für ihren
Beruf als Pflegefachfrau.
So sind die Besuche und Gespräche
für beide Seiten in menschlicher Hinsicht eine Bereicherung mit Blick auf
dieses wichtige Thema, mit dem früher oder später die meisten einmal
konfrontiert werden.
Thomas Portmann
Wünschen Sie einen Besuch?
Möchten Sie sich selber engagieren?
Informationen und Auskünfte
erhalten Sie bei:
Thomas Portmann
041 317 30 04
[email protected]
8 Pfarrei St. Franziskus
[email protected]
Prächtiger Harassenkalender
Ein Ort, der Schutz bietet
Centro Afro für Junge
Am Sonntag der Völker, 8. November, dürfen wir in unserer Pfarrei
St. Franziskus ein besonders interessantes Projekt kennenlernen. Wie
die vorherigen Jahre wird der Gottesdienst von den Frauen der Weltgruppe mitgestaltet.
Die Weltgruppe setzt sich für verschiedene soziale Projekte in der
ganzen Welt ein. Sie hat sich entschieden, Teres Steiger-Graf, Geschäftsleiterin der Bethlehem Mis­
sion Immensee, neu COMUNDO, für
den Sonntag der Völker einzuladen,
um ein Projekt in Tumaco, Kolum­
bien, vorzustellen. Die Stadt Tumaco
gehört zu den Orten Kolumbiens,
welche am meisten von Gewalt und
Armut betroffen sind. Die Arbeits­
losenquote liegt bei 80 % und die
Mordrate ist 200-mal höher als in der
Schweiz! In diesem Gebiet arbeitet
die Fachperson und Mitarbeiterin
von Teres Steiger-Graf, Ulrike Purrer.
Aktiv und sinnig begleiten
Sie arbeitet im Jugendzentrum «Centro Afro» und bildet JugendleiterInnen in der gesamten Diözese aus.
Das Team des «Centro Afro» setzt bei
den konkreten Bedürfnissen der jungen Menschen an. Sie bestärken sie,
ihre eigenen Lebensziele zu verfolgen und sich insbesondere für Frieden und Gewaltfreiheit einzusetzen.
Ulrike Purrer begleitet über 100 Kinder und Jugendliche in ihrem von
Armut, Ungerechtigkeit und Gewalt
geprägten Alltag. Weiter unterstützt
sie rund 20 junge Erwachsene bei der
Suche nach Stipendien und Arbeitsmöglichkeiten.
Im Sonntagsgottesdienst erfahren
wir von Teres Steiger-Graf noch mehr
über dieses wertvolle Projekt.
Wir freuen uns, sie bei uns willkommen zu heissen.
Angela Bucher
(Foto: zvg)
Vielfältig, interessant und schön
präsentiert sich jeweils der täglich
wachsende Harassenkalender im
Foyer unseres Begegnungszentrums – ein richtiges Gemeinschaftswerk! Tagtäglich bleiben Menschen
stehen und schauen – und wundern und freuen sich über den grossen Ideenreichtum der verschiedenen Macherinnen und Macher.
Alte und junge Einzelpersonen,
Gruppen, Schulklassen, Paare und
Familien beteiligen sich jeweils an
der Herstellung des Kalenders. Man
bekommt eine einfache, leere Holzharasse und eine Kalenderzahl. Die
nimmt man mit nach Hause und
füllt sie. Wie? Wie man will! Weihnächtlich gestimmt oder passend
zu unserem Jahresthema «AugenBlicke!» Spezielle, lustige, feierliche,
aber auch besinnliche und traurige
Augenblicke können dargestellt werden. Machen Sie mit?
Wir freuen uns auf einen ideenreichen, lustvoll gestalteten Kalender
und danken ganz herzlich für Ihr Mitmachen.
Bitte jetzt melden!
Melden Sie sich bis spätestens am
20. November beim Sekretariat:
Telefon 041 329 81 81, wo Sie weitere
Infos und die Harasse erhalten.
Pfarreiteam St. Franziskus
(Foto: zvg)
Die Weltgruppe, von links: Terry Blum, Regula Meyer, Erika Hunkeler,
Angela Bucher, Marja Arnold, Beatrice Meyer.
www.kath-kriens.ch
Wow, wow, wow und
tausend Dank!
Wow, wir haben unsere «Bier-Idee»
tatsächlich realisiert!
Jede Menge Energie und Herzblut
haben wir in dieses Projekt gesteckt
und sind überwältigt von der überaus positiven Resonanz. Der Weg war
nicht immer einfach: Von vergessenen Salatbestellungen, geschmolzenen Glaces bis hin zu einem Einbruch haben wir jede Hürde im Team
gemeistert und einmal mehr gemerkt, was es ausmacht, wenn man
sich auf seine Kollegen verlassen
kann.
Mit einer unvergesslichen End-OfSeason-Party ging Ende September
eine traumhafte Buvette-Saison zu
Ende. Ein riesen Dank geht an den
Kubb Klub Kriens, der in der Buvette
das 1. Krienser Kubbturnier durch­
geführt hat, und an die Band Maple
Tree Circus, die uns den Abschlussabend mit Countryklängen versüsste!
Der grösste Dank geht jedoch an alle
unsere Gäste. Ohne euch wäre unser
ganzer Aufwand umsonst gewesen.
Ein spezieller Dank gilt den Leiter­
Innen und OK-Mitgliedern für den
wahnsinnigen Einsatz. Ich bin sehr
stolz darauf, wie wir zusammengehalten und die Buvette im Bellpark
zu einem wunderbaren Treffpunk in
Kriens gemacht haben.
Ob wir unser Projekt nächstes Jahr
weiterführen können, steht noch in
den Sternen. Wir werden aber alles
dafür geben, die Krienser Bevölkerung nächste Saison wieder in der
Buvette zu begrüssen.
Viktoria Kuttenberger,
OK-Mitglied Buvette im Bellpark
und Scharleiterin Blauring Kriens
Katholische Kirche Kriens 9 Buvette im Bellpark
B – R – A – V – O, BRAVOOOO!
Jungwacht und Blauring haben die Buvettsaison erfolgreich abgeschlossen.
(Foto: Viktoria Kuttenberger)
Die Buvette im Bellpark war ein grosser Erfolg für alle Beteiligten! In unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden
haben es eine Gruppe von Leitern
des Blauring und der Jungwacht
Kriens tatsächlich geschafft, die Buvette im Bellpark diesen Sommer
zu bewirtschaften, neben Schule,
Berufsausbildung, Studium, neben
Gruppenstunden und Papiersammlung, Sommerlager und Aktion 72 h –
eine tolle Leistung! Ihr Anliegen war
es, den bei Jung und Alt beliebten
Treffpunkt der Krienser Bevölkerung
zu neuem Leben zu erwecken. Unter der Leitung von Claude Bachmann, mit der Unterstützung von
Reto Becker und zahlreichen helfenden Händen haben sie Unglaubliches geleistet, wertvolle Erfahrungen
gesammelt und das Projekt bis zum
Schluss durchgezogen.
Projektplanung, Erstellen eines Budgets, Einholen von Bewilligungen,
Erwerb und Renovation des Buvette-
wagens, Einkauf, Werbung und Bewirtschaftung – alles geschah in Eigenregie.
Vorfinanziert wurde das Projekt
durch einen Kredit der beiden Ver­
eine und durch einen Zuschuss der
kath. Kirchgemeinde Kriens. Auch
der herrliche Sommer hat seinen
Beitrag zum guten Gelingen geleistet.
Für ihr enormes Engagement für das
Gemeinwohl erhielten Blauring und
Jungwacht Kriens höchstes Lob von
der kantonalen Leitung der Jubla.
Wir Eltern sind sehr stolz auf euch
und gratulieren ganz herzlich zu eurem erfolgreichen Projekt – bis nächstes Jahr!
Inge Kuttenberger
Im Namen der Eltern
des Buvette-Teams
10 Katholische Kirche Kriens
Agenda
Gottesdienst zu Allerheiligen
mit dem Gallus-Chor
Sonntag, 1. November, 09.30 in der
Kirche St. Gallus, Kirchrainweg
Der Gallus-Chor gestaltet den Festgottesdienst an Allerheiligen dieses
Jahr mit einer besonderen Messe:
Zur Aufführung kommt die «Messe
mit dem Schweizerpsalm» von Pater
Alberik Zwyssig/Hubert Spörri.
Ursprünglich hatte der Wettinger
Arzt, Musiker und Mäzen Oskar
Spörri anlässlich des 100. Todestages
von Pater Alberik Zwyssig eine Festmesse in Auftrag gegeben. Die Komponisten J. B. Hilber und Benno Ammann sollten nach Themen von P.
Alberik Zwyssig, vor allem nach dem
«Diligam te Domine» (dt. «ich liebe
Dich, mein Herr»), aus dem später
der Schweizerpsalm hervorging, eine
Messe schaffen. Das Werk kam nicht
zustande. 45 Jahre später entdeckte
Oskar Spörris Sohn Hubert (*1943)
die Fragmente zu einer Missa Wettingensis, die er bearbeitete und im Jahr
2003 als Messe mit dem Schweizerpsalm herausgab.
Begleitet wird der Chor von Elena
Wigger an der Orgel, die musikalische Leitung hat Konstantin Keiser.
Nachmittagswanderung
kreuz und quer durch Kriens
bis Obernau
Frohes Alter 60plus
Dienstag, 3. November, 12.30,
Treppe zur Kirche St. Gallus, Kriens
Wir wandern ca. 2 Std. kreuz und
quer Richtung Obernau und wieder
retour mit einem Kaffeehalt (bei jeder Wetterlage).
Auskunft: Maria Wetterwald
Tel. 041 322 16 30 und
Natel 079 678 19 06
Erlebnisnachmittag
www.kath-kriens.ch
Krienser Erzählnacht
Erlebnis-Kirche der drei Pfarreien
Angebote für Kinder der 1.–3. Klasse
Mittwoch, 4. November, 13.30–17.00,
Kirche Bruder Klaus, Pilatusstrasse
Schenken macht glücklich!
Lachen macht glücklich und Lachen
kann man wunderbar teilen.
Wir hören eine Geschichte, spielen
Theater, basteln, singen und teilen
die Freude mit den Menschen im
Altersheim.
Wer kommt mit uns mit?
Leitung: Silvia Weibel, Barbara Gilli
und Ursi Thalmann
Mittagstisch für alle
Mittwoch, 4. November, 12.00,
im Foyer, Begegnungszentrum
St. Franziskus, Hackenrainstrasse 2
Anmeldung bis Montagmittag, 2. November beim Sozialdienst St. Franziskus 041 329 81 85 oder Sekretariat
041 329 81 81 oder
[email protected]
Räbelichtli schnitzen
Ein Angebot der Krienser Frauen
Donnerstag, 5. November,
14.00 im Zentrum Bruder Klaus,
Pilatusstrasse 13
Leitung: Nicole Spiekermann
und Martina Pelosi
Kosten: Fr. 5.– pro Kind inkl. 1 Räbe
Fr. 1.50 für zusätzliche Räben
Mitnehmen: Messer, Löffel, Ausstechformen, Melonenausstecher
Infos und Anmeldung:
Nicole Spiekermann,
Tel. 041 310 10 21
Räbelichtli-Umzug
Ein Angebot der Krienser Frauen
Freitag, 6. November, 18.00,
Treffpunkt: Kirche Bruder Klaus,
Pilatusstrasse 13
Kinder singen und spazieren durch
das Quartier. Anschliessend erhält jedes Kind Würstli und Tee
Infos: [email protected]
Märchen malen Bilder in den Köpfen,
machen Mut und wecken Zuversicht.
(Foto: zvg)
Für Kinder und Erwachsene
von 4–99 Jahren
Freitag, 13. November, 17.15 bis
Mitternacht im Museum
im Bellpark und
in der Gemeindebibliothek
Märchen aus aller Welt werden in
märchenhafter Umgebung erzählt.
Dieses Jahr werden Märchen von
Hexen erzählt, von Hexen, die hexen,
von Wesen mit geheimem Wissen
und Gestalten mit magischen Kräften. Märchen, die Jung und Alt überraschen und verzaubern.
Zur 16. Krienser Erzählnacht lädt
Sie ein freies OK in Zusammenarbeit
mit der Gemeindebibliothek, dem
Mu­seum Bellpark und den Krienser
Frauen ein.
Die Märchenliste finden Sie unter
www.kriensererzaehlnacht.ch.
Eintritt frei.
Mirjam Baur-Lichter
www.kath-kriens.ch
Solidaritäts-Zmittag
(Foto: louis bennett; flickr)
Sonntag, 15. November, 10.00
im Johanneszentrum
Programm:
10.00 Ökumenischer Gottesdienst
mit dem Johanneschor
11.15 Projektpräsentation,
anschl. Solidaritäts-Zmittag
Das Solidaritäts-Zmittag wird vom
Verein «Kriens hilft Menschen in
Not» organisiert. Sie sind dazu herzlich eingeladen.
Der Anlass beginnt um 10.00 Uhr mit
einem ökumenischen Gottesdienst
in der Johanneskirche. Anschliessend wird Ihnen Ruth Bütikofer vom
Verein Tuwapende Watoto Einblick
in den Alltag im Waisenheim und
in der Schule in Tansania bieten. Unter anderem mit Unterstützung von
«Kriens hilft Menschen in Not» konnte das Schulangebot erweitert werden.
Auch dieses Jahr wird Ihnen im Anschluss an die Projektpräsentation
mit «Ghackets und Hörnli» ein feines
Mittagessen serviert.
Der Reinerlös aus dem SolidaritätsZmittag kommt weiteren, wichtigen
Projekten zu Gute.
Der Vorstand von «Kriens hilft Menschen in Not» begrüsst Sie gerne am
diesjährigen Solidaritäts-Zmittag und
freut sich auf ein gemütliches Bei­
sammensein.
Andrea Gabler
Für «Kriens hilft Menschen in Not»
Katholische Kirche Kriens 11 Wanderung:
Immensee – Arth-Goldau
Plakataktion: Familie
Frohes Alter 60plus
Dienstag, 10. November, 09.45
Treffpunkt: Torbogen Bahnhof
Luzern
10.06 Abfahrt nach Immensee
15.21 Rückfahrt ab Arth-Goldau
16.00 Ankunft in Luzern
Wanderzeit: ca. 3¼ Std.
Auf/ Abstieg: 320 m/270 m
Picknick aus dem Rucksack,
Trinkhalt.
Billette ab und bis Luzern werden
gelöst.
Auskunft über Durchführung ab 07.00
bei Peter Fuchs, Tel. 041 320 18 71
Sprachförderung mit Musik
Für Eltern mit ihren Kindern im Alter
von 3 Monaten bis zum Kindergarten
Mittwoch, 11. November von 9.30 bis
10.20, Forum, Begegnungszentrum
St. Franziskus, Hackenrainstrasse 2
Mit Andrea Strohbach
Eltern singen und tanzen mit ihren
Kindern, lernen gleichzeitig die deutsche Sprache und erfahren Traditionen von Kriens und der Schweiz. Mitnehmen: bequeme Kleider und AntiRutsch-Socken.
Kosten: Fr. 5.– pro Familie
Kontakt: [email protected]
Gedächtnismesse
KAB Kriens
Freitag, 13. November, 19.00
in der Kapelle des Altersheim
Grossfeld Kriens
Gedächtnismesse der verstorbenen
Mitglieder
60. Jubiläums-GV
Kienser Frauen Bruder Klaus
Dienstag, 17. November, 19.00
im Zentrum Bruder Klaus,
Pilatusstrasse 13
Apéro um 19.00, anschliessend GV
Infos und Anmeldungen:
[email protected]
Wir finden uns mit Menschen, Tieren, Pflanzen, ja mit einer Gegend,
mit einem Land zusammen. Dies
fängt schon in unserem frühesten
Zustand im Mutterleibe an.
Ist dieses Zusammenfinden Zufall,
Gottes Vorsehung und Plan oder
wählen wir das selbst? Wenn wir an
Gottes Vorsehung und Plan glauben,
kann auch für uns der Zufall Wirklichkeit sein, denn alles fällt uns zu,
so wie Gott die Entwicklung der Welt
und unseres Lebens gesehen hat
und geschehen lässt. Ohne Gemeinschaft mit Menschen und anderen
Lebe­wesen würden wir verkümmern.
Über sie finden wir auch den Weg zu
Gott und den Weg durch unser Leben; bis zu unserem Abschied. Dann
müssen wir loslassen und die anderen müssen uns loslassen.
Als Vorbereitung ist schon unser
­ganzes Leben ein Zusammenfinden
und Loslassen und wenn wir dies
­immer wieder durchstehen, sind wir
auch bereit für das neue Leben.
Othmar Gander
Für den Pfarreirat Bruder Klaus
12 Gottesdienste
Pfarrei St. Gallus
Sonntag, 1. November – Allerheilgen
09.30Eucharistiefeier
mit Ruedy Sigrist und Karl Abbt
Musik:
Gallus-Chor, Leitung K. Keiser und
E. Wigger, Orgel präs. «Messe mit dem
Schweizerpsalm» von P. Alberik Zwyssig
Kollekte: Brücke – Le pont, Hilfsprojekt in Afrika
14.00
Gedenkfeier für die Verstorbenen
mit Kathrin Pfyl und Karl Abbt
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Brücke – Le pont, Hilfsprojekt in Afrika
Montag, 2. November – Allerseelen
08.45
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik: Othmar Bucher, Orgel
Mittwoch, 4. November
08.45
Kommunionfeier mit Kathrin Pfyl
Donnerstag, 5. November
08.45
Kommunionfeier mit Kathrin Pfyl
Freitag, 6. November – Herz-Jesu-Freitag
08.45
Eucharistiefeier mit Pater Johannes Föhn;
anschliessend Anbetung
09.15–09.45Beichtgespräch
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Samstag, 7. November
08.45
Eucharistiefeier mit Pater Johannes Föhn
Sonntag, 8. November
09.30
Kommunionfeier mit Kathrin Pfyl
Musik:
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: Kirchenbauhilfe des Bistums Basel
Mittwoch, 11. November
08.45
Kommunionfeier mit Paula Rölli
Donnerstag, 12. November
08.45
Kommunionfeier mit Paula Rölli
Samstag, 14. November
08.45
Kommunionfeier mit Kathrin Pfyl
Sonntag, 15. November – Solidaritäts-Zmittag
09.30
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik: Elena Wigger, Orgel
Kollekte: Kriens hilft Menschen in Not
Pfarrei Bruder Klaus
Sonntag, 1. November – Allerheiligen
11.00
Eucharistiefeier mit Stephan Brändli
und Fritz Dommann
Musik:
Myrtha Roth, Oboe und
Konstantin Keiser, Orgel
Kollekte: ADT – Vierte Welt
Mittwoch, 4. November
09.00
Eucharistiefeier in der Kapelle
Donnerstag, 5. November
09.00Eucharistiefeier
Frauengottesdienst in der Kapelle
Freitag, 6. November – Herz-Jesu-Freitag
18.30
Eucharistiefeier in der Kapelle
Samstag, 7. November
17.00
Eucharistiefeier mit Thomas Portmann
und Fritz Dommann
Sonntag, 8. November
11.00
Eucharistiefeier mit Thomas Portmann
und Fritz Dommann
Musik:
Konstantin Keiser
Kollekte: Kirchenbauhilfe des Bistums Basel
Mittwoch, 11. November
09.00
Eucharistiefeier in der Kapelle
Freitag, 13. November
18.30
Eucharistiefeier in der Kapelle
Samstag, 14. November
17.00
Eucharistiefeier mit Stephan Brändli
und Fritz Dommann
Musik:
Ruedi Frischkopf, Orgel
Sonntag, 15. November
11.00
Eucharistiefeier mit Stephan Brändli
und Fritz Dommann
Musik:
Ruedi Frischkopf, Orgel
Kollekte: Kriens hilft Menschen in Not
16.00
Eucharistiefeier der Vietnamesen
Gottesdienste 13 Pfarrei St. Franziskus
Sonntag, 1. November – Allerheiligen
11.00Eucharistiefeier
mit Gaby Fischer und Karl Abbt
Musik:
Elena Wigger, Orgel, Kurt Egli, Trompete
Kollekte:InterTeam
Bitte benützen Sie die gebührenpflichtigen Parkplätze
beim Schulhaus Meiersmatt
Dienstag, 3. November
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Sonntag, 8. November
11.00
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
mit Angela Bucher und der Weltgruppe
Musik: Elena Wigger, Orgel
Kollekte: Kirchenbauhilfe des Bistums Basel
Dienstag, 10. November
09.15
Wortgottesdienst mit Kommunionfeier
Sonntag, 15. November
11.00
Eucharistiefeier mit Karl Abbt
Musik:
Elena Wigger, Orgel
Kollekte: Kriens hilft Menschen in Not
Chenderfiir
Kapelle Bruder Klaus: Sonntag, 8. November, 10.00 Uhr
Alters- und Pflegeheime
Grossfeld und Zunacher
Zunacher:Samstag, 10.00 Uhr
Grossfeld: Samstag, 15.30 Uhr
Wöchentlich Wechsel Eucharistiefeier/Wortgottesdienst
Wallfahrtskirche Hergiswald
Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen um 10.00;
Mittwoch und Freitag um 15.00; Donnerstag um 19.30,
mit anschliessender Anbetung bis 21.00
A
ch wie gut, dass niemand weiss
dass ich Rumpelstilzchen heiss!
S’würd mich wirklich arg belasten
wenn ein Jemand nicht würd rasten
bis er rausfindt wer ich bin
was mich freut tief in mir drin
Keiner soll was von mir wissen
niemand meine Muse küssen
Ich bin ich und bleib mir treu
das war schon so und ist nicht neu
Wenn ich nämlich für mich schau
find ich mich ganz gut und schlau
Mag mich ehrlich nicht noch sorgen
um der Anderen Stuss von morgen
Das Gelaber und Gejammer
ist ja wirklich nicht der Hammer
Drum bin ich froh, dass niemand weiss
dass ich Rumpelstilzchen heiss!
Lilith Eggmen
(Foto: farm1.staticflickr.com)
14 Katholische Kirche Kriens
W
er Engel sucht
in dieses
Lebens Gründen,
der findet nie,
was ihm genügt.
Wer Menschen sucht,
der wird den Engel
finden, der sich an
seine Seele schmiegt.
Christoph August Tiedge
www.kath-kriens.ch
Kollekten
Bettags-Kollekte:
Alle Pfarreien
Gedächtnisse
Pfarrei St. Gallus
2545.80
Pfarrei St. Gallus
Diözesanes Kirchenopfer
Salvatorianer Nazareth
Priesterseminar St. Beat,
Luzern
177.40
646.05
338.—
Pfarrei Bruder Klaus
Taufen
Karen Dos Santos
Ella Jost
Aurelia Buholzer
Matvey Kenan Miroshan Buholzer
Mateo Campanaro
Alina Scherer
Eliah Mazzilli
Mara Klingler
Nevin Haindl
Nico Montanaro
Alessio Bucheli
Fabio Knorpp
Caritas Schweiz
(Flüchtlinge)
Diözesanes Kirchenopfer
Priesterseminar St. Beat,
Luzern
Missio
905.45
492.10
559.70
697.75
Pfarrei St. Franziskus
Christlicher Friedensdienst
Diözesanes Kirchenopfer
Inländische Mission
122.—
138.05
147.90
Samstag, 7. November, 08.45
1. Jgd. für Maria Frunz-Steffen.
Jzt. für Hans und Paula Graber-Heller; Fredi Graber-Unternährer; Alois
und Theri Graber-Bühler und Pater
Marin (Paul); Mirjam Graber; Hedy
und Josef Graber-Salquin; Marie
Bachmann-Hohler; Josef und Karo­
lina Amstutz-Peter und Stefan Amstutz; Josefine Fischer; Jakob Mar­
bacher-Zemp und Angehörige und
Jakob und Lina Marbacher Schmid
und Sonja Marbacher-Fischer; Anna
Kaufmann.
Jgd. für Heinrich und Agatha Rüttimann-Odermatt und Marie Rüttimann.
Samstag, 14. November, 08.45
1. Jzt. für Rita Meier-Meier.
1. Jgd. für Beatrice Rigert-von Burg;
Peter Stucky-Lauener; Josef Riedweg.
Jzt. für Gottfried und Maria Josefa
Roos-Kleeb und Angehörige.
Jgd. für Thomas und Marie Buholzer-Ineichen.
Pfarrei Bruder Klaus
Todesfälle
Samstag, 7. November, 17.00
Jgd. für Cécile Bolzern-Bato; Dorino
und Margaretha Boschian-Bisang.
Peter Bachmann, 1922
Bruno Hänni-Weber, 1953
Theresia Villiger-Steiger, 1942
Walter Burch-Kathriner, 1927
Josefine Burkart-Huser, 1918
Richard Schmid, 1942
Hermann Emmenegger, 1935
Regina Sidler-Zingg, 1920
Anton Achermann, 1929
Alice Barmettler-Reichmuth, 1934
Franz Bucher-Wyss, 1957
Peter Müller, 1955
Martha Steinger-Felix, 1920
Samstag, 14. November, 17.00
Jgd. für André Bünter-Windisch, Margrith und Oswald Windisch-Füchslin.
Pfarrei St. Franziskus
Sonntag, 8. November , 11.00
XXX. für Franz Bucher-Wyss.
(Foto: antmoose; flickr.com)
Thema 15 Eine Idee aus Dänemark kommt in die Schweizer Heime
Per Rikscha aus dem Heimalltag
Die Bündnerin Anina Flury bringt
«Radeln ohne Alter» in die Schweiz.
Auf der «Radeln ohne Alter»-Rikscha sitzen die Gäste vorn. So haben sie die
Bilder: pd
beste Übersicht und werden unterwegs als Erste angesprochen.
Velofahren bringt frische Luft ins
Leben. «Radeln ohne Alter» will mit
dieser Überzeugung Bewegung in
den Alltag von Alters- und Pflegeheimen bringen. Die Idee aus Dänemark passt auch zur Kirche.
in die Schweiz zu bringen. Sie lernte
die Idee im Sommer 2014 in Kopenhagen kennen, wo sie beruflich weilte. Flury war begeistert: «Das Velo
bedeutet Mobilität und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben»,
erklärt sie. Und «Radeln ohne Alter»
bringe unterschiedlichste Menschen
und Generationen zusammen.
Fuss gefasst hat «Radeln ohne Alter»
auch im Kanton Graubünden. Was
ihn am meisten erstaunt habe, erklärt
«Radeln ohne Alter»-Gründer Ole
Kassow auf der Website des Projekts,
sei, «wie einfach man mit einem
Fahrradausflug einen tiefgreifenden,
positiven Effekt auf die Lebensqualität von Menschen haben kann. Nicht
nur für die älteren Leute, die aus
ihrer sozialen Isolation ausbrechen
können. Auch für die Freiwilligen,
die Freude verspüren, anderen – aber
auch sich selbst – etwas Gutes tun zu
können.»
do
Sozialdiakonin Beatrice Zingg ist
von «Radeln ohne Alter» (siehe Kasten) überzeugt. Die Rikscha-Fahrten
brächten neue Lebensqualität in den
Alltag im Heim La Résidence im
Schaffhauser Quartier Herblingen.
«Sie holen die Menschen aus dem
Haus. Es kommt zu Begegnungen,
Beziehungen entstehen.» Auf die Räder kommt «Radeln ohne Alter» hier
im nächsten Frühling, Heim und
Kirche stellen die Organisation gemeinsam auf die Beine. Unterstützt
werden sie dabei von Anina Flury.
Die 27-jährige Marketing- und Kommunikationsfachfrau aus dem Engadin ist daran, «Radeln ohne Alter»
Eine Idee aus Dänemark
«Radeln ohne Alter» ist eine Idee
aus dem Land ohne Grenzen fürs
Velo: Dänemark. Freiwillige laden
hier seit 2013 Bewohnerinnen und
Bewohner von Alters- und Pflegeheimen dazu ein, die Umgebung,
in der sie ihr Leben lang gelebt haben, von einer Rikscha aus wiederzuentdecken. Generationen kommen dabei ins Gespräch, erzählen
einander ihre Geschichte(n) und
bauen Brücken zueinander. Heute
stehen in über 50 dänischen Gemeinden 2000 Pilotinnen und Piloten mit mehr als 300 Rikschas im
Einsatz. «Radeln ohne Alter» gibt
es auch in rund 30 Städten ausserhalb von Dänemark – selbst in
Asien, Nord- und Südamerika, Neuseeland und Australien.
www.radelnohnealter.ch
16 Thema
Gespräch mit dem Präsidenten des Friedhofs- und Bestattungswärterverbandes
«Urnenbeisetzungen sind leichter»
Kein Grab, keine Beisetzung ohne
sie: die Friedhofswärter. Der Präsident ihres Luzerner Kantonalverbandes, Markus Lustenberger, erzählt über seine Erfahrungen und
das 60-Jahr-Verbandsjubiläum.
Was geht einem nach 20 Jahren Arbeit auf dem Friedhof noch nahe?
Markus Lustenberger: Die Beisetzung eines bei einem Verkehrsunfall
verstorbenen Kindes ging sehr nahe;
auch beim Wirt, der ermordet wurde.
In 20 Jahren habe ich manches erlebt. Hilfreich war immer, die Arbeit
gut abzuschliessen. Ich schütte die
Erde auf und bringe den Blumenschmuck nochmals in Ordnung. Am
Ende der Arbeit – wie als Ritual – gehe
ich in den normalen Strassenkleidern
nochmals zum Grab und gebe Weihwasser. Dann kann ich loslassen.
Was hat sich bei Bestattungen die
letzten Jahre verändert?
Es ist einfacher geworden. Es gibt
immer mehr Urnenbeisetzungen anstelle von Erdbestattungen. Das ist
für die Kollegen Friedhofswärter und
mich leichter. Urnenbeisetzungen
sind leichter zu verkraften. Zur Urne
gibt es wie eine grössere Distanz.
Spüren Sie zunehmende Individualisierung und Anonymität?
In Altishofen noch wenig. Die meisten Beerdigungen sind kirchlich. Beisetzungen im engsten Familienkreis
gibt es hier selten, eher bei Auswärtigen. Hingegen beobachte ich zunehmend den Wunsch von Angehörigen,
die Urne an einem anderen Ort beizusetzen, dann im engen Kreis. Ich
empfehle den Familien, zumindest
einen Teil der Asche ihrer Verstorbenen ganz normal im Gemeinschaftsgrab beizusetzen und eine kleinere
Urne mitzunehmen. Langfristig ist
das für die Angehörigen oft besser.
Wie sieht der ideale Friedhof aus?
Keine einfache Frage. Froh bin ich,
dass unser Friedhof eben ist und gut
anfahrbar. Es gibt einen Abschnitt
mit recht lehmhaltigem Boden. Da
wird es mit dem Sargablassen schwierig, besonders nach Regen.
Begegnung am Gemeinschaftsgrab
des Friedhofs Altishofen: Seit 2008 leitet Markus Lustenberger den Friedhofs- und Bestattungswärterverband
Bild: aw
Kanton Luzern.
Wieso ein Friedhofswärterverband?
Unser Verband hat 60 Mitglieder und
könnte noch einige mehr vertragen.
Als der Friedhofs- und Bestattungswärterverband vor 60 Jahren geplant
und 1957 offiziell gegründet wurde,
gehörten ihm alle Kreise an, die auf
dem Friedhof arbeiten: Totengräber,
Bestatter, Bildhauer, Sargfabrikanten.
Gemeinsam wollten sie Missstände
beheben. Unterschiedliche Friedhofs-
ordnungen, weit auseinanderliegende Tarife und Entschädigungen. Wir
haben klare Tarifrichtlinien erarbeitet,
vieles wurde besser.
Welche Ziele verfolgen Sie heute?
Auch heute trägt der Verband dazu
bei, dass unsere pietätvolle Arbeit
wertgeschätzt wird. Vor allem bieten
wir untereinander Erfahrungsaustausch. Speziell für jüngere oder neue
Mitglieder ist das sehr wertvoll.
aw
Kommentar
Im engsten Familienkreis
Sterben muss jeder allein, den
letzten Schritt alleine gehen. Dennoch ist der Tod keine Privatsache,
weil jeder Mensch zeit seines
Lebens immer auch öffentlich lebte.
Da gibt es Nachbarn, die Freundinnen, die Vereinskollegen aus
alter Zeit, Jahrgänger. Niemand
ist eine Insel, auch nicht im Tod.
Viele Beisetzungen finden heute
im engsten Familienkreis statt,
unter Ausschluss weiterer Öffentlichkeit. Das ist trotz allem Verständnis für die nächsten Angehörigen in ihrer Trauer schade.
Andere an der Trauer teilhaben,
sie bei einer Beisetzung mittrauern
zu lassen, gibt allen Versammelten
die Möglichkeit, sich zur eigenen
Verletzlichkeit zu bekennen, Loslassen einzuüben und die eigene
Endlichkeit zu bejahen.
In der Tat: Die nächsten Angehörigen setzen sich aus. Aber sie setzen
sich zugleich ein – dafür, dass der
Tod einen selbstverständlichen
Platz im Leben hat.
Andreas Wissmiller
Thema 17 20 Jahre Internet- und SMS-Seelsorge
Die Nöte des Lebens – online
Das Internet war in der Schweiz
kaum angekommen, als ein reformierter Pfarrer und ein Informatiker seine Möglichkeiten für die Seelsorge erkannten. Seit der Gründung
von seelsorge.net haben über 18 000
Menschen in der Schweiz per E-Mail
Unterstützung gesucht.
xualität, Einsamkeit, Suizidgedanken.» «Wir begleiten, unterstützen,
tragen schwierige Situationen mit.
Was wir nicht tun, ist zu therapieren.
Wir stellen eher Fragen, suchen den
Dialog, die Begegnung», sagt Bruno
Kunz, der zum Seelsorgeteam gehört.
«Ein Freund von mir hat bösartigen
Krebs. Ich bin ihm gegenüber sehr
blockiert. Meine Mutter starb an
Krebs. Bei der letzten Begegnung
reagierte mein Körper beängstigend
mit Herzrasen, Tränen, schnellem
Puls. Mein Freund bedeutet mir viel
und ich möchte ihm ‹helfen›», schreibt
die 18-jährige Carmen. Eine E-Mail
von gegen tausend, die 2014 an das
Team der Internet-Seelsorge gelangten. Am Ende einer Begleitung erreichen die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater aber auch Reaktionen wie diese: «Ich denke ab und zu
an Deine Worte, die mich über ein
halbes Jahr begleitet haben. Ich bin
Dir so dankbar dafür!»
2014 wurde seelsorge.net von 952
Personen genutzt, die ein oder mehrere E-Mails schrieben. Die Mehrheit
stammte aus der Deutschschweiz.
Die E-Mails werden von 18 geschulten Seelsorgerinnen und Seelsorgern
beantwortet. Diese sind in den beiden grossen Landeskirchen tätig oder
beheimatet.» Wir decken zusammen
so viel Arbeit ab wie eine durchschnittliche Pfarrgemeinde», erklärt
Maria Weibel, Paartherapeutin und
Beraterin bei seelsorge.net, in der
Medienmitteilung. «Und das fast
ohne Kosten für die Kirche.»
Das Budget von seelsorge.net beträgt
für das laufende Jahr 182 000 Franken. Es wird hauptsächlich für die
Sparen und Geldgeber suchen
Löhne der Koordinatorin, der Mailmaster und für die Aus- und Weiterbildung der Seelsorger benötigt. Ein
Grossteil des Geldes stammt aus
kirchlichen Einrichtungen. Auf katholischer Seite hatte die RömischKatholische Zentralkonferenz (RKZ)
Ende 2013 ihre Unterstützung gekündigt. Damit entfiel ein Viertel der
Mittel für einen Gesamtaufwand von
200 000 Franken. Die RKZ hatte ihren Ausstieg mit der eigenen Finanzknappheit begründet. Sparanstrengungen und die Suche nach neuen
Geldgebern seien die Folge, heisst es
in der Medienmitteilung.
Für die Macher aber nichts Aussergewöhnliches, wie sie schreiben: «Ein
niederschwelliges Seelsorgeangebot
neben zähen Finanzierungsfragen.
Zeitlose menschliche Nöte neben rasantem technischen Fortschritt: Die
Geschichte von seelsorge.net in den
vergangenen 20 Jahren bildet den
Gang der Kirche durch die Zeit ab.»
pd/kath.ch/do
www.seelsorge.net
Anonymität bietet Schutz
Die Internet-Seelsorge gibt es in der
Schweiz seit 1995. Die Initiative dazu
hatte der reformierte Zürcher Pfarrer
Jakob Vetsch ergriffen. Heute berät
das Team in deutscher, französischer
und italienischer Sprache. Die Beraterinnen und Berater sind zwei bis
zehn Stunden pro Woche im Einsatz.
«Die ‹User›, die einer vergleichsweise jungen Generation angehören,
schätzen das Angebot von seelsorge.
net», heisst es in einer Medienmitteilung. «Oft gelangen sie im Schutz
des anonymen Internets mit Themen an die Seelsorgenden, die intim
und gerade in religiösen Kreisen oft
schambesetzt sind: Beziehungen, Se-
Internet-Seelsorger Bruno Kunz aus Rapperswil. Der Psychologe stiess vor vier
Bild: pd
Jahren nach seiner Pensionierung zum Team.
18 Veranstaltungen
Treffpunkte
Podium an der Universität Luzern
Flüchtlingsdramen ohne Ende
Oft haben wir ein Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Flüchtlingsdramen, die uns täglich erreichen. Wie
können wir diese Distanz zwischen
der persönlichen Betroffenheit und
den globalen, grossräumigen Flüchtlingsdramen verringern? Welchen
Beitrag kann ich als Einzelner/Einzelne leisten? Wie sehen die theoretischen Grundlagen aus? Wie lässt sich
diese Theorie mit dem praktischen
Handeln verbinden? Die Hochschulseelsorge will mit einem Podiumsgespräch einen Austausch zwischen
politischen und sozialethischen Fragen ermöglichen. Es nehmen teil:
Werner Riedweg, Dozent für Soziale
Arbeit an der Hochschule Luzern, früher Geschäftsleiter der Caritas Luzern; Ruedi Fahrni, Asylkoordinator
Kanton Luzern; Béatrice Panaro, Mitarbeiterin bei der Fachstelle Sozialarbeit der katholischen Kirche Region
Bern für abgewiesene Asylsuchende
und im Internationalen Bildungszentrum Scalabrini in Solothurn; Samson
Kidane, Flüchtling aus Eritrea. Moderation: Nicola Neider, Leiterin Migration und Integration der Kath. Kirche
Stadt Luzern, Präsidentin des Trägervereins Sans-Papiers.
Mi, 18. Nov., 17.30 bis 19 Uhr, Universität
Luzern, Hörsaal 8, Eintritt frei
Pfarrkirche St. Katharina Horw
Feuerwerk der Orgelmusik
Daniel Zaretsky, 1964 im heutigen
St. Petersburg geboren, spielt an diesem Konzertabend in Horw Werke
von Johann Sebastian Bach und französischen Meistern. Zaretsky ist Professor am St. Petersburger Konservatorium und leitet seit 2011 die dortige
Orgelabteilung.
So, 8.11., 17.00, Pfarrkirche St. Katharina,
Horw, Kollekte, www.musikkathhorw.ch
An der nationalen Feier zur Woche der Religionen 2014 in Lausanne.
Bild: pd
Die «Woche der Religionen» – auch im Kanton Luzern
Gemeinsam für Begegnung und Dialog
Jedes Jahr in der ersten Novemberwoche hat die «Woche der Religionen»
ihren festen Platz in der interreligiösen Agenda. Rund 150 Veranstaltungen laden zu Begegnung und Dialog
zwischen den in der Schweiz ansässigen Religionen und Kulturen ein; im
Kanton Luzern in Hitzkirch, Luzern,
Reiden, Wolhusen.
Ein nachbarschaftlicher Besuch im
Gotteshaus einer anderen Religionsgemeinschaft oder kultureller Austausch bei Kalligrafie, Theater oder
Lesungen; Diskussionen über Humor, Versöhnung und Umwelt oder
Woche der Religionen, 1.–7.11.; u. a. Do, 5.11.,
19.30, Zentrum MaiHof, Luzern, interreligiöse
Friedensfeier, Gedanken und Musik aus
verschiedenen Religionstraditionen zum
Thema Flucht und Zuflucht
Tagung in Luzern
RomeroHaus Luzern
Unter dem Titel «Das Morgen entsteht im Heute» findet am 21. November in Luzern eine Tagung «Zu
den vergessenen Möglichkeiten des
letzten Konzils» statt. Fast auf den Tag
genau 50 Jahre nach Ende des Konzils wird mit fünf Referentinnen und
Referenten und in sechs Impulsen
zur Kirche Schweiz überlegt, wie die
Fortführung des Aggiornamento im
21. Jahrhundert aussehen müsste.
Immer mehr Menschen lassen sich
von Stille und Meditation ansprechen. Wenn äussere Reize wegfallen,
eröffnen sich neue Räume: Der eigene Leib wird wach, die Seele richtet
sich auf Wesentliches aus. Der Geist
schenkt Momente des Ganz-im-Hierund-Jetzt. Einen Vormittag lang wird
dies achtsam eingeübt: Sitzen im Stil
des Za-Zen, Leibarbeit, Shibashi-Qi
Gong und Austausch in der Gruppe.
Sa, 21.11., 10.30–16.30, Universität Luzern,
Programm: www.tagsatzung.ch oder
www.herberthaag-stiftung.ch, Kreuzbuchstr. 44, Luzern. Anmeldeschluss 6.11.,
Kosten Fr. 45.– (Fr. 25.–).
Mit Bernadette Rüegsegger; Sa, 31.10.,
07.15–12.15, RomeroHaus Luzern,
Anmeldung 058 854 11 73 oder
[email protected],
www.shibashi.ch.vu
Das Konzil und seine
vergessenen Möglichkeiten
musikalische Begegnungen: Vielfältige Angebote laden ein zu Dialog und
Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit. Mit ihren Angeboten fördert die
Woche der Religionen eine offene
Haltung gegenüber Andersreligiösen
und macht die religiös-kulturelle
Vielfalt sichtbar. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum religiösen
Frieden in der Schweiz.
Ein Morgen in Achtsamkeit
verbringen
Luzern – Schweiz – Welt 19 Aus der Kirche
Luzern
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des Bibelkurses mit Leiterin Marlis Rinert (Zweite von links). Bild: Gregor Gander
Behindertenseelsorge
Gefragte Bibelkurse für
Menschen mit Behinderung
Glaube und Kirche sind auch für viele
Menschen mit einer Behinderung
ein wichtiges Thema. Im Programm
der Behindertenseelsorge der Landeskirche sind deshalb seit einigen
Jahren Bibelkurse, die Marlis Rinert
leitet. Am aktuellen Kurs zum Psalm
23, der an drei Abenden im Kloster
Sursee stattfand, diskutierten motivierte Frauen und Männer engagiert
darüber, wo und wie sie im Leben
das «dunkle Tal» und die Zuversicht
erfahren.
Seit ein paar Jahren finden die Bibelkurse zu verschiedenen Themen und
in unterschiedlichen Regionen statt
und werden sehr gut nachgefragt.
Auch nächstes Jahr wird Marlis Rinert einen solchen Kurs anbieten.
International
Flüchtlingspolitik in Deutschland
Die Kanzlerin und die Kirchen
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk zur Flüchtlingspolitik zitierte die deutsche Kanzlerin Angela
Merkel den Münchner Erzbischof:
«Ich halte es mal mit Kardinal Marx,
der gesagt hat: ‹Der Herrgott hat uns
diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt.› Dann hat es keinen Sinn, zu hadern, sondern dann muss ich anpacken.» Kurz darauf nahm Marx in der
«Süddeutschen Zeitung» das inzwischen berühmte «Wir schaffen das»Zitat der Kanzlerin auf und verwies
auf ein Treffen von Vertretern der Zivilgesellschaft im Berliner Kanzleramt. Dabei hätten alle Teilnehmer
betont: «Es wird nicht leicht, aber:
Wir können das schaffen.» Offenbar
rücken Kanzlerin und Kirchen in der
Flüchtlingspolitik zusammen.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria
Woelki versprach im Domradio Köln
kirchliche Unterstützung «ohne
Wenn und Aber». Tatsächlich zählten
die Kirchen in Deutschland von Anfang an zu den grossen Trägern der
Betreuung der Neuankömmlinge.
Kardinal Marx,
Erzbischof von
München, unterstützt Kanzlerin
Merkel in der
Flüchtlingspolitik.
Bild: pfarrbriefservice.de
50 Jahre Katakombenpakt
Eine Welt für alle ermöglichen
Gegen Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils, am 16. November
1965, unterzeichneten zunächst vierzig – später fünfhundert – Konzilsbischöfe den sogenannten Katakombenpakt. Die Bischöfe verpflichteten
sich darin zu einem einfachen Lebensstil und zum Dienst an den Armen. Sie beförderten damit Gedanken, auf die der heutige Papst Franziskus unermüdlich zurückgreift:
eine Kirche der Armen für die Armen.
Gegenwärtig wollen verschiedene
kirchliche Reformgruppen die Anliegen des Katakombenpaktes aufgreifen und politische und theologische
Visionen für eine Welt entwickeln, in
der alle leben können.
www.pro-konzil.de
Christliches Kreuz am Ufer des Sees
Bild: pfarrbriefservice.de
Genezareth.
60 Jahre Werk des heiligen Jakobus
Frieden in Israel ermöglichen
Das Werk des heiligen Jakobus in Israel feiert sein 60-jähriges Bestehen.
1954 nach der Gründung des Staates
Israel entstanden, sollte es Christen
in der mehrheitlich jüdischen Gesellschaft seelsorgerisch betreuen.
Im Rahmen des Festgottesdienstes in
jüdischer Sprache würdigte der Apostolische Nuntius in Israel, Erzbischof
Giuseppe Lazzarotto, die «starke
Glaubensgemeinschaft», die sich den
Herausforderungen in Israel stellt.
Wie das lateinische Patriarchat Jerusalem laut Agentur Fides berichtet,
forderte der Nuntius die Gemeinden
auf, als Brücke zwischen Juden und
Christen aufzutreten, und erinnerte
daran, dass «jüdisch- und arabischsprachige Jünger Christi» berufen
seien, «unter Beweis zu stellen, dass
Gerechtigkeit, Frieden und Gleichheit in unserem Land möglich sind».
So ein Witz!
Ein Geistlicher bestieg die Kanzel, um zu predigen, und sagte
zur versammelten Gemeinde:
«Ich habe eine gute und eine
schlechte Nachricht für euch. Die
gute ist die, dass wir genug Geld
haben, um unser altes Kirchengebäude von Grund auf zu renovieren. Die schlechte Nachricht ist,
dass das Geld für die Renovation
noch in euren Taschen steckt.»
Vierzehntägliche Erscheinungsweise. Adressänderungen und lokale Hinweise an die Pfarrei. Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6000 Luzern 6, 041 419 48 24/26, [email protected].
Druck und Versand: Brunner AG, Druck und Medien, Telefon 041 318 34 34.
Worte auf den Weg
Bild: Dominik Thali
O
weh, wohin sind alle meine Jahre verschwunden!
Habe ich mein Leben geträumt, oder ist es wahr?
Wenn nicht das Wasser flösse, so wie es einstens floss,
fürwahr, ich dächt’, es wäre das Unglück gar zu gross.
Nun ich gedenk an manchen gar wonniglichen Tag,
zerflossen sind sie alle, wie in das Meer ein Schlag!
Walther von der Vogelweide, Minnesänger (um 1170–1230)