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Ausgrabungsreise Gergovia
Kelten, Römer, Germanen, Slawen, Awaren, sie alle besiedelten neben vielen weiteren Völkern einst den
europäischen Raum. Deren Spuren finden sich im Boden - in Mauern, Pfostenlöchern, an Feuerstellen und
Opferplätzen - wo sich auch Artefakte wie Waffen, Hausrat, Kultgefäße, Schmuck und Schätze finden lassen.
Auf dieser Reise können Sie als interessierter Amateur bei einer universitären archäologischen Grabung aktiv
mitforschen - auch ohne praktische Vorkenntnisse. Bei der Erforschung dieser Zeugnisse der Vergangenheit
wird Geschichte buchstäblich "begreifbar". Die persönliche Teilnahme und Mitarbeit eröffnet tiefe Einsichten und
überraschende Erkenntnisse, die über Buchwissen weit hinausgehen. Der Aufenthalt beinhaltet eine Einführung
in die Geschichte des Grabungsprojekts und der untersuchten Kultur, die theoretische und praktische Vermittlung
der neuesten Methoden der Archäologie, die fachlich begleitete tägliche Mitarbeit im Grabungsteam - und
natürlich regen Austausch, Gespräche und Diskussionen mit den beteiligten Wissenschaftlern und Studenten.
Im Laufe der Woche werden Ihr Gruppenbetreuer sowie Mitglieder des Grabungsteams mehrere abendliche
Vorträge zu archäologischem Basiswissen - Vermessung, Prospektion, Grabungsmethodik - sowie zu
projektspezifischen Themen halten. Der jeweilige Zeitpunkt dieser Vorträge wie auch der Zeitplan des gesamten
Detailprogramms wird von aktuellen organisa-torischen, wissenschaftlichen und auch wettermässigen
Bedingungen bestimmt. Ihr Gruppenbetreuer ist bemüht, als notwendig erkannte Änderungen rechtzeitig
mitzuteilen und bestmöglich mit der Gruppe abzustimmen.
Ebenso wird die Teilnehmergruppe gemeinsam mit dem Reiseleiter und/oder dem Projektleiter mehrere
Wanderungen auf das „Schlachtfeld“ von Gergovia und zu den Lagern der römischen Belagerungsarmee
Caesars unternehmen.
Weiters erfolgen auch Exkursionen zu benachbarten Grabungen und Fundstellen (Fahrtstrecke weniger als 20
km): die Oppida von Gondole und Corent, sowie zum einmaligen Merkurtempel auf dem Vulkan Puy-de-Dôme.
Die körperlichen Anforderungen auf der Grabung sind von durchschnittlicher Natur und erfordern lediglich
normale Konstitution. Bitte weisen Sie uns bereits bei der Kontaktaufnahme bzw. spätestens bei der Anmeldung
auf etwaige körperliche Besonderheiten wie Bluthochdruck oder Allergien hin.
Zur Vorbereitung auf die Grabungswoche erhalten Sie mit den allgemeinen Reiseunterlagen auch
Fachunterlagen in elektronischer Form. Wir ersuchen um aufmerksame Lektüre - die übrigen Teilnehmer, der
Reiseleiter und der Projektleiter sollen von einem etwa gleichen wissensmässigen Niveau unserer Gruppe
ausgehen können.
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Leitung:
Dr. Peter Jud (archäologische Grabungsleitung)
Klaus Schindl (archäologischer Fachreiseleiter)
Reisetermin:
20. - 27. Aug. 2016
8 Reisetage
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Reiseprogramm
1. Tag (Sa): Gemeinsame Bahnfahrt 1. Klasse von Zürich nach Lyon und Bustransfer nach Gergovia. Erster
Rundgang auf dem Gelände und gemeinsames Abendessen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur
Besprechung der Woche.
2. Tag (So): Heute ist Exkursionstag! Wir lernen bedeutende Siedlungen und Kultstätten der von uns
untersuchten keltischen Kultur in der näheren Region kennen.
Mittags kehren wir in einem gemütlichen Ausflugslokal der Region ein. Nach der Rückkehr ins Quartier
individuelle Ruhepause, ein kleines Schläfchen oder eine persönliche erste Erkundung der Umgebung. Danach
gemeinsames Abendessen mit dem Gruppenbetreuer oder individuelle Freizeitgestaltung.
3. Tag (Mo): Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zur Grabung.
Vormittags auf der Grabung gemeinsame Begehung des gesamten Areals mit dem Projektleiter Dr. Peter Jud
und Kennenlernen des gesamten Grabungsteams - wissenschaftliches Personal, Studenten, Hilfskräfte.
Anschließend Einteilung der Teilnehmer in verschiedene Bereiche der Grabung und praktische Einweisungen
und Anleitungen in die Grabungstätigkeit durch den Gruppenbetreuer.
Mittagsjause auf der Grabung - „Picknick in der Antike“.
Nachmittags weitere Grabungstätigkeit. Da wir in einem grabungstechnisch anspruchsvollen Areal arbeiten, sind
von Anfang an Konzentration und Gewissenhaftigkeit bei der Freilegung unsere obersten Prinzipien. Ihr
Gruppenbetreuer kümmert sich um alle Belange, unterstützt, erklärt,
weist auf Besonderheiten hin.
Gegen 16:30h Transfer ins Hotel, Zeit zum Ausruhen, Erfrischen.
Gegen 19:30h Vortrag des Projektleiters Dr. Peter Jud - „Geschichte und Kultur der keltischen Averner“.
Anschließend gemeinsames Abendessen.
4. Tag (Di): Nach dem Frühstück Transfer auf die Grabung und Weiterführung der vortags begonnenen
Freilegungstätigkeit.
Mittagsjause auf der Grabung.
Nachmittags weitere Grabungstätigkeit und praktische Übungen „Vermessungstechnik“.
Nach Grabungsschluss (ca 16:30) Transfer ins Hotel, individuelle Erholungsphase. Anschliessend gemeinsames
Abendessen mit dem Gruppenbetreuer.
5. Tag (Mi): Nach dem Frühstück Transfer auf die Grabung und Weiterführung der bisherigen
Freilegungstätigkeit. Mittagsjause auf der Grabung.
Nachmittags Modul „Experimentalarchäologie“, Thema „Theorie und Praxis Keramikherstellung“. Der
Gruppenbetreuer weist uns in die spannende Entstehungsgeschichte der Keramik und in die Entwicklung der
recht komplexen Produktionsabläufe ein. Danach folgt der Sprung in die Praxis - wir fertigen Modelle nach
antiken Mustern!
Um ca. 18:00 Transfer ins Hotel, Erfrischen, Ausruhen oder ein wenig „Sporteln“.
Um ca. 19:30 gemeinsames Abendessen oder individuelle Freizeitgestaltung.
6. Tag (Do): Nach dem Frühstück Transfer auf die Grabung und Fortführung der Freilegungstätigkeit. Mittlerweile
sind wir ja schon allesamt „alte Hasen“ und gewinnen von Stunde zu Stunde mehr Sicherheit bei den einzelnen
Tätigkeiten. Mittagsjause auf der Grabung. Nachmittags Fortführung Grabungstätigkeit Anschließend nach
Grabungsschluss (ca 16:30) Transfer ins Hotel.
Um ca. 19:30 gemeinsames Abendessen mit dem Gruppenbetreuer.
7. Tag (Fr): Nach dem Frühstück Transfer auf die Grabung und Fortführung der Freilegungstätigkeit.
Picknick auf der Grabung.
Nachmittags Fertigstellung der begonnenen Freilegungstätigkeit. Abschließende Dokumentation und
Besprechung der Ergebnisse mit dem Projektleiter.
Anschließend Transfer ins Hotel, Zeit zum Ausruhen und Erfrischen. Um ca. 19:30 Aufbruch zum gemeinsamen
Abendessen in einem gemütlichen Restaurant der näheren Umgebung, bei schönem Wetter natürlich im
Gastgarten. Kurzer Rückblick des Gruppenbetreuers und/oder des Projektleiters über die Ergebnisse und
Geschehnisse der vergangenen Woche und Überreichung der offiziellen Grabungsurkunden an die Teilnehmer.
Die Grabungsurkunden sind kein „schöner Wandschmuck“, sondern die offizielle Bestätigung durch die
Grabungsleitung über die gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer und dienen auch zur Vorlage
und Tätigkeitsnachweis bei Teilnahmen an Grabungen im regionalen Raum des Teilnehmers.
Wir lassen den Abend bei köstlichem französischem Essen, wohlgefüllten Gläsern, angeregten Diskussionen und
einem schmunzelnden Rückblick auf die gemeinsam erlebte Woche ausklingen.
8. Tag (Sa): Letztes gemeinsames Frühstück. Anschließend Transfer nach Lyon und Bahnfahrt nach Zürich.
Preise und Leistungen: Es gelten die Vertragsbedingungen von rhz reisen ag.
Kosten
Fr. 2450.- pro Person im Doppelzimmer
Fr. 330.- Zuschlag Einzelzimmer
Fr. 260.- Kleingruppenzuschlag bei weniger als 5 Teilnehmenden
Fr.
95.- Jahresreiseversicherung
Leistungen:
- Bahnfahrt 2. Klasse Zürich-Lyon retour (Basis SBB Halbtaxabo)
- Transfer vom Bahnhof Lyon nach Gergovia sowie alle Fahrten mit modernem Kleinbus
- 7 Übernachtungen in einem gemütlichen Landhotel in der Nähe der Ausgrabung inkl. Frühstück.
- 6x Mittagsjause: Schinken, Käse, Tomaten, Brot, Obst o.ä.
- Grabungsleitung, Vorträge, alle Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm
- Ausführliche Reiseunterlagen in digitaler Form
Nicht inbegriffen: Abendessen, Mahlzeiten auf der Hin- und Rückreise.
Mindest-Teilnehmerzahl: 5, maximal 8 Personen
Anmeldung
Reisetitel
Reise ab
Reisedatum
Preis
im Einzelzimmer
im Doppelzimmer
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Ich wünsche keine Annullations- und
Extrarückreise-versicherung, da ich bei folgender
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