Österreichische Literatur seit 1945

Klaus Zeyringer
Österreichische Literatur seit 1945
Überblicke, Einschnitte, Wegmarken
StudienVerlag
Innsbruck
Wien
Bozen
Inhalt
Vorwort
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Abschnitt I: Ansatz
1. „zu nutz und frommen" - Ein kurzer Einstieg
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2. Österreichische Literatur: Texte und Kontexte
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Das Schulterklopfen der Definitionsmacht
Auseinander-Setzungen
Tiefe Gletscherspalte?
Prozesse der Ausdifferenzierung
Literaturwissenschaftliche Bemühungen
Konzept „Österreichische Literatur"
Zusammenfassend: Sieben Thesen und eine
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Abschnitt II: Überblick
3. Öffentlichkeit - Literatur - Betrieb: 1945-1998
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Zweite Republik
Restauration im Literaturbetrieb (1945-1965/70)
Umarmungen, Konflikte (1970-1981-1998)
Literatur - und welche Öffentlichkeit?
Buchmarkt und Verlage
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4. Interessen, Vertretungen: P.E.N., GAV, IG Autorinnen Autoren
Vorgeschichten
Wiederaufbau
Auseinandersetzung bis zur Sozialpartnerschaft
Berufspolitische Interessenvertretung'
5.1945-1998: Überblicke: Bestände Aufnahmen, Wegmarken - Einschnitte
Nachkriegsliteratur
Konstruktionen, Dekonstruktionen •
Kehrseite 1: Unter Mördern und Irren
Kehrseite-2: Des Gemeinwesens alte neue Kleider
Kehrseite 3: Facetten hinter den Fassaden
Zwischenfrage: Muß es immer Kaviar sein?
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Bruch-Stellen: finstere Provinz, zerstörte Geschichten
Möglichkeiten gegen die Wände
Traditionalisten, Avantgardisten
Realisten
Anti-Heimatroman, Neuer Subjektivismus, Schocktheater etc.?
Heterogenes Feld der Subjekt-Erzählbarkeit: Ich-Geschichte(n)
Besichtigung des Vater-Mutter-Landes
Wiederholung - Auslöschung
Zusammenfall von Dokument und Entsetzen: Heimrad Bäckers
nachschrifi - ein Hauptwerk der „Konkreten Poesie"
Mythen, Träume, Welten, Brüche
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Abschnitt III: Segmente
6. Meistern wir nicht die sagenhaftesten Sager? - Literatur mit und gegen
Sprachformeln: Zu Handke, Brandstetter und Artmann
„Realisierung von Freiheit"
In Sätzen steckt Obrigkeit: Der große Formel-Zettelkasten
Grenze, hin und retour: Peter Handke
Repoetisierungen, variiert: H. C. Artmann, Alois Brandstetter
7. Endzeit oder langsame Umkehr? - Das Eis-Schnee-Motiv,
insbesondere in Prosa der späten siebziger Jahre
Schlechtwetterlage, Schlechtweltenlage
Unsentimentale Winterreise: Schneestürme im Koffer
Andere Orte, gleiche Spuren im Schnee
Umkehrbilder: Handkes Schnee zum Trost
Eingelagerte Störungen bewirken neuerlichen Schneefall
8. Unter allen Wipfeln: Natur, Kulisse
Naturikone und Imagetrüherl
Kulissenschieben
Die andere Seite des Dekors
Kulissenschwindel: Alles ist anders
Das Unendliche im Misttrüherl
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9. Ein paar Schritte zu zwei Wegmarken im Namen des dichterischen Selbst:
Die Lyrik von Peter Turrini
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Kein Fachbuch für Gartenschläuche
Lyrische Wegmarken
Alltagslyrik als Bild und Gegenbild: Ein paar Schritte zurück
Ein paar Schritte weiter: Im tarnen der Liebe
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10; Med ana fraundintn - Eine wenig beachtete Spielart: Kritische Dialektgedichte von Christine Nöstlinger, Annemarie Regensburger und Anna
Nöst
.
Diskurse
Kurze Rückschau, knapper Einblick: Dialektliteratur
Iba de gaunz oaman fraun
Stolperer
Linzer Kipferl
Rhythmische Stimmen einer Spirale der Mund-Art
Med ana fraundintn
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Abschnitt IV: Aufrisse, neunziger Jahre
11. Zwischentöne, Zusammenhänge, Wortfelder - Ausschnitte der Lyrik
Verschiedene Wege auf dem Boden der Ambivalenz
Erhebende und niederschmetternde Sprachkunde
Wortkarawanen durchs Arbeitszimmer
Textlandschaft
Dichtung allfach
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.•
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12. Choreographien des Ersprechens - Ausschnitte der Dramatik
Symbolische Ordnungsstätten
Was bisher geschah - Störaktionen, Erledigungen
Schlachtensimulationen, Scheinabsolutionen,
Raststättenperversionen, Sportkriege
Der Doppeladler im Pissoir
Bruch-Stücke des Ersprechens
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-
13. Vielstimmigkeiten, Doppelbödiges-Ausschnitte der Prosa
Ich-Seiten-Wechsel
Sprach-Körper-Terrain, mehrfach
Wildalpen
','.•'
•
Die ganze Welt ist ein doppelbödiger Fußboden
Verschachtelte Ansichten, schwankender Grund
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Weltenrisse und Stimmenvielfalt
.
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Zwischen(t)räume, unterschiedlich
•
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1995: Gruppenbild mit Buchmesse
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...•.-.•
Neue Dorfgeschichte(n)
Intertextuelle Karussellfahrten und Künstler-Ödipus
Reisevarianten, Fahrten in fremde und eigene (Innen-:)Welten
„Ich als...": Vielstimmigkeit, wütend '•
•
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Absolut Vielstimmigkeit
Der Künstler als Soldat
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Kunsthandwerk mit melodramatischen Mitteln?
Lächelt Simmel?
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14. Versuch der Autopsie eines Bestsellers Zu Robert Schneiders Schlafes Bruder
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Konsumartikel oder der Autor als Vorturner?
Die Bahn der Zitronenfalter
Dorfgeschichte
Felders Stiefbruder.
„Vergeblich wartet der Leser mit uns": Erzählposen
Kitsches Bruder
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Abschnitt V: Abbilder
15! Der Vorschimpfer und sein Chor Zur intertextuellen Bernhard-Rezeption
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Stimmenimitatoren u n d Referenzen im Hintergrund
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Hypotext, Hypertext
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Der lustige Loisl und der ungläubige Thomas
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Sprachliche Faschingsnasen - ein philosophisches Vergnügen
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Aus dem Höhlensystem der .Welt aufs Dach gestiegen'.
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Im Inland wie im Ausland auch
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Prinzip einer Widerrede der Widerrede
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16. Gibt es ein Sehen nach dem Blick?Literatur und Film, Handke und Scharang
Von der Literatur zum Film
Der Kinogänger in der Schule des Sehens
Blick auf die gegensätzliche Realität
.
Standpunkte, Kamerapositionen
17. „Gottloses Land" oder „Gott in Frankreich" Zum Frankreich-Bild in österreichischer Literatur
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Das „gottlose Land" als Bild der Verketzerung :
:
Die „Kategorie des Fremden" und die Literatur , •
•.
Ein Spiegel
Feindselige Umgebung
• . .
.
.
Fremderfahrung/Selbsterfahrung - Bild/Gegenbild
.
Kleine Mythenketten . • . .
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„Wie kommt um diese-Zeit ein Franzose in meinen Wald?" . •
Eines zersplitterten Spiegels Bilder, zusammengefaßt
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18. „Das mögliche Österreich ist an euch vorbeigegangen":
Österreich-Bilder aus der Innensicht der Außensicht der Innensicht
Verdichtungen
Differenzen
Instrumentalisierung der Vorbilder
Das mögliche Österreich
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Abschnitt VI: 1998-2008: Eine Auswahl
Von innen, von außen: Staat, Politik, Literatur, Betrieb
Avanciert? Formale und inhaltliche Kapazität, Aura und Euro
Österreich, dieses Andere und ein Geschichtenspiegel
Kampf gegen die Lustmühlen
Abendland
An den Rändern und im Zentrum: Die halbe Welt
Von Osten her, so nah, so fern
Essayerzähler: Der weite Blick
Denksteller
Etablierte, Sakralisierte
Abbildungskraft im Autobiographischen
Zeithistorische Authentizität - Dokument und Literatur
Zwischentöne, kleine Formen
Konzentrierte Erzählungen
Liebes- und Leidensgeschichten
Sprachverfahren, narrative Verknüpfungen
Abbildungsneurotiker, Tiefenschärfe
Jetzt ist schon wieder was passiert
Die Distanz des Erzählers
Gebrochener Realismus
Die Vermessung der Welt und ihre Vermessung
Die Kunst der Spielanordnungen und Geschichten
Erzählen - nächste Generation
Theater
Lyrische Bandbreite
Sprachtonsetzer und poetische Zweisprachigkeit
Dichterischer Atem
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Bibliographie
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Literatur
Sekundärliteratur
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Register
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