Pressemitteilung - Uniklinik RWTH Aachen

Gebündelte Kompetenz: Uniklinik RWTH Aachen und Medizinisches
Zentrum gründen gemeinsames Zentrum für Gefäßchirurgie
Aachen/Würselen, 29.04.2015 – Die Klinik für Gefäßchirurgie der Uniklinik
RWTH Aachen und die Klinik für Gefäßchirurgie des Medizinischen Zentrums
StädteRegion Aachen GmbH (MZ) werden ihre Kompetenzen künftig bündeln
und gemeinsam ein überregionales Gefäßchirurgisches Zentrum betreiben.
Univ.-Prof. Dr. med. Michael Jacobs wird neben seiner Tätigkeit als Direktor
der Klinik für Gefäßchirurgie der Uniklinik RWTH Aachen neuer Direktor des
Gefäßchirurgischen Zentrums und übernimmt in dieser Funktion alle formalen
Aufgaben in enger Abstimmung mit dem Chefarzt des MZ, Priv.-Doz. Dr. med.
Ingo M. Krüger. Die beiden beteiligten Kliniken bleiben weiterhin eigenständig
bestehen.
Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Gefäßerkrankungen. Vor allem
Personen über 60 Jahren sind davon betroffen. Mit der Etablierung des
überregionalen Gefäßchirurgischen Zentrums reagieren die Uniklinik RWTH Aachen
und das MZ auf den wachsenden medizinischen Versorgungsbedarf und bauen ihre
Zusammenarbeit weiter aus: Bislang beschränkte sich die bestehende Kooperation
auf die Lehre und auf Teile der Krankenversorgung. „Wir wollen die bestehende
Zusammenarbeit ausweiten. Unser Ziel ist es, mit der langfristig ausgerichteten
strategischen Partnerschaft eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung für die
Städteregion Aachen und die grenznahen Regionen zu gewährleisten“, sagt Univ.Prof. Dr. med. Michael Jacobs.
Vom komplementären Zusammenwirken der beiden Häuser profitiert vor allem die
kontinuierlich wachsende Zahl gefäßchirurgischer Patienten in der Region. Prof. Dr.
med. Thomas H. Ittel, Ärztlicher Direktor der Uniklinik RWTH Aachen, unterstreicht
diese Synergieeffekte in der Patientenversorgung: „Das Gefäßchirurgische Zentrum
ermöglicht eine optimale Nutzung der bestehenden Kapazitäten, verstetigt den
fachlichen Austausch, bietet eine gemeinsame Qualitätssicherung und garantiert die
Behandlung aller Patienten nach einheitlichen, leitliniengerechten Standards. Es
deckt damit nicht nur einen dringlichen Bedarf seitens der Patienten, sondern stärkt
zugleich den Medizinstandort Aachen.“
„Mit dem gemeinsamen Gefäßchirurgischen Zentrum garantieren wir unseren
Patienten eine individuelle Behandlung nach höchsten, einheitlichen Standards“,
erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Ingo M. Krüger, Chefarzt der Klinik für Gefäß- und
Thoraxchirurgie am MZ. „Teil der Kooperation sind gemeinsame Fallbesprechungen
und auch Rotationen der Ärzte in beiden Fachabteilungen. So tauschen wir uns
gegenseitig aus und lernen voneinander. Eine gefäßmedizinische Kooperation ist in
dieser Form wegweisend für andere gefäßmedizinische Verbünde in der deutschen
Gesundheitslandschaft. Sie bietet eine großartige Chance, noch besser als bisher
Patienten eine wirklich passgenaue gefäßmedizinische Versorgung zukommen zu
lassen.“
René A. Bostelaar, Geschäftsführer des MZ, unterstreicht die überregionale
Ausstrahlung dieser Kooperation: „Sie ist wegweisend für andere Regionen, weil sie
aufzeigt, wie eine Universitätsklinik und ein Krankenhaus der
Schwerpunktversorgung gemeinsam gute Medizin noch besser machen können.
Hinzukommt, dass es in vielen Regionen in Deutschland eine gefäßmedizinische
Versorgungslücke gibt, die mit wegweisenden Verbünden wie diesem hier im Sinne
der Patienten effektiv und qualitativ hochwertig geschlossen werden können.“
Pressekontakt:
Universitätsklinikum Aachen (AöR)
Dr. Mathias Brandstädter
Leitung Unternehmenskommunikation
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Tel.: 0241 80-89893
Fax: 0241 80-3389893
[email protected]
Über die Uniklinik RWTH Aachen (AöR)
Die Uniklinik RWTH Aachen verbindet als Supramaximalversorger patientenorientierte
Medizin und Pflege, Lehre sowie Forschung auf internationalem Niveau. Mit 34 Fachkliniken,
25 Instituten und fünf fachübergreifenden Einheiten deckt die Uniklinik das gesamte medizinische
Spektrum ab. Hervorragend qualifizierte Teams aus Ärzten, Pflegern und Wissenschaftlern setzen
sich kompetent für die Gesundheit der Patienten ein. Die Bündelung von Krankenversorgung,
Forschung und Lehre in einem Zentralgebäude bietet beste Voraussetzungen für einen intensiven
interdisziplinären Austausch und eine enge klinische und wissenschaftliche Vernetzung.
Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und eine Pflege
nach anerkannten Qualitätsstandards. Die Uniklinik versorgt mit 1.400 Betten rund 50.000 stationäre
und 153.000 ambulante Fälle im Jahr.
Über das Medizinische Zentrum StädteRegion Aachen GmbH
Die Medizinisches Zentrum Städte Region Aachen GmbH (MZ) ist eine Gesundheitseinrichtung der
Schwerpunktversorgung sowie akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen University in zwei
Betriebsteilen. Mit den 16 Kliniken und Belegabteilungen sowie seinen 753 Betten leistet das MZ in
Würselen einen entscheidenden Beitrag zur medizinischen Versorgung in der StädteRegion Aachen.
Jährlich vertrauen rund 25.000 stationäre und 40.000 ambulante Patienten der kompetenten
Behandlung durch unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen und Therapeuten.
Darüber hinaus verfügt die Schule für Pflegeberufe am MZ über 120 Ausbildungsplätze in den
Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflegeassistenz sowie in der
operationstechnischen Assistenz.