Save the Date!

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Informationsveranstaltung des bayerischen Forschungsprojektes IMB5
Donnerstag, 14.01.2016, 19.00 bis 22.30 Uhr in der Bayerischen Vertretung in Berlin
Integration von Mobilfunk und Rundfunk in LTE/5G
Rundfunk, Mobilfunk und Internet über eine einzige Luftschnittstelle in Tablet-PCs und Smartphones
zu empfangen, das ist das Ziel des bayerischen Forschungsprojektes IMB5 (Integration von Mobilfunk
und Broadcast in LTE/5G). Derzeit wird Digitalradio DAB+ für Hörfunk und ab 2017 DVB-T2 HD für
Antennenfernsehen in Deutschland eingeführt. Aber welche technischen Übertragungsstandards werden für die Generationen danach benötigt?
Unter der Leitung des Instituts für Rundfunktechnik erforscht ein Konsortium bestehend aus Fraunhofer IIS, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nokia,
Rohde & Schwarz und den assoziierten Partnern Bayerischer Rundfunk und BMW Forschung
und Technik, wie sich in Zukunft ein Universalsystem realisieren lässt, das sowohl für die
Übertragung von Rundfunk- als auch von Mobilfunkdiensten in technisch und wirtschaftlich effizienter Weise verwendet werden kann.
2014 wurde an den Senderstandorten des Bayerischen Rundfunks in München das weltweit
größte Gleichwellennetz für LTE eMBMS (evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) zu
Testzwecken in Betrieb genommen. Ein weiteres Testnetz entstand bei Fraunhofer IIS in Erlangen. Mit den ersten prototypischen Empfängern werden die technischen Möglichkeiten im
Feldtest evaluiert und Parameter für skalierbareVerbreitungsnetze definiert. Das auf 24 Monate
angelegte Forschungsprojekt wird von der Bayerischen Forschungsstiftung gefördert.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung sollen die Projektergebnisse sowie eine Live-Demonstration vorgestellt werden. Vor dem Hintergrund der bestehenden technologischen Möglichkeiten und den Standardisierungsbemühungen
für Erweiterungen von LTE sowie dem künftigen, internationalen 5G-Mobilfunkstandard soll mit Experten aus Politik,
Medien und der Industrie darüber diskutiert werden, welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind und welche weiteren Initiativen nötig sind, um diese Technologie in Deutschland weiter zu fördern.
Kontakt: Institut für Rundfunktechnik GmbH
Thomas Schierbaum
Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49 89 323 99 – 204
[email protected]
Projektkoordinator
Projektpartner
Assoziierte
Projektpartner