33. Spielrunde erfolgreich von Badenhäuser Team abgeschlossen

08 WIRTSCHAFT
ASB befürchtet
stärkeren
Kräftemangel
Nörten-Hardenberg. Mit dem Pfle-
geberufsgesetz läutet die Bundesregierung eine Reform der Pflegeberufe ein, durch die der
Pflegeberuf attraktiver gestaltet
werden soll. Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) begrüße grundsätzlich die geplante Einführung
einer generalistischen Pflegeausbildung.
„Die neue Ausbildung bereitet
auf den Einsatz in allen Bereichen
der Pflege vor“, erklärt Iris
Knecht, Geschäftsführerin des
ASB-Kreisverbandes Northeim/
Osterode. „Allerdings muss es eine Angleichung der Gehälter geben. Nur so kann die Reform der
Pflegeberufe nachhaltig gegen den
Fachkräftemangel in der Altenpflege wirken.“
Wesentliche Inhalte fehlen
Der ASB kritisiere das Fehlen wesentlicher Ausbildungsinhalte im
vorliegenden Entwurf. Das erschwere eine umfassende Bewertung des Entwurfes. So sollen zum
Beispiel die Ausbildungs- und
Prüfungsordnung ebenso wie die
inhaltliche Gestaltung der Ausbildung erst nachträglich geregelt
werden. Als Ausbilder und Arbeitgeber in den Bereichen Ambulante Pflege und Tagespflege habe
der ASB ein Interesse an der inhaltlichen Ausgestaltung des
Pflegeberufsgesetzes.
„Der ASB warnt davor, eine
Entscheidung ohne das Vorliegen
wesentlicher Ausbildungsinhalte
zu treffen“, betont Knecht. „Die
Einführung einer generalistischen
Pflegeausbildung ist richtig, darf
jedoch nicht zum Nachteil der Altenpflege umgesetzt werden.“ Das
geänderte Gesetz soll gestuft ab 1.
Januar 2018 in Kraft treten.
Mittwoch, 20. Januar 2016
33. Spielrunde erfolgreich von
Badenhäuser Team abgeschlossen
Zwickert, Neumann und Schramm von der Oberschule Badenhausen waren erfolgreichste
Schüler beim Planspiel Börse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Osterode am Harz.
Osterode. Jüngst endete die 33.
Spielrunde des Planspiels Börse
der Sparkassen. Mehr als 39 600
Schülerteams aus Deutschland,
Italien, Frankreich, Luxemburg,
Schweden und Mexiko beteiligten
sich an dem jährlich stattfindenden Wettbewerb. Die Gruppen
analysierten über zehn Wochen
die Aktienkurse und Wirtschaftsnachrichten und erweiterten so
spielerisch ihr Finanzwissen.
„Das Planspiel Börse vermittelt
Wirtschaftswissen, sensibilisiert
für Finanzthemen und einen verantwortungsvollen Umgang mit
Geld“, so ein Sprecher der veranstaltenden Sparkassen.
Likör 43 belegte zweiten Platz
Im Geschäftsgebiet der Sparkasse
Osterode am Harz gewann das
Team „Bares ist Wahres“ mit einem
Depotgesamtwert
von
57 176,70 Euro. Das Schülerteam,
bestehend aus Miguel Zwickert,
Moris Neumann und Ruben
Schramm von der Oberschule Badenhausen, investierten ihre
50 000 Euro an fiktivem Startkapital in den zehn Spielwochen erfolgreich.
Liebenburg.
Am
Montag, 25. Januar, lädt die PrivatNervenklinik Dr.
med. Kurt Fontheim zum Vortrag
„Depression und Burnout – erkennen, unterscheiden, behandeln“ ein. Los geht es um 18 Uhr in
der Gemeinschaftshalle in der
Lindenstraße 15 in Liebenburg.
„17 Prozent der Menschen erkranken irgendwann im Verlauf ihres Lebens an einer Depression.“
Dr. Florian Hädrich, leitender Oberarzt
der Klinik Dr. Fontheim
„Das Planspiel Börse
vermittelt Wirtschaftswissen, sensibilisiert für
Finanzthemen und einen verantwortungsvollen Umgang mit
Geld.“
Ein Sprecher des Veranstalters über das
Ziel des Planspiels Börse
Dr. Florian
Hädrich referiert
über Burnout
Die erstplatzierten Schüler Miguel Zwickert (Mitte) und Moris Neumann (2. v. rechts) vom Schülerteam „Bares ist
Wahres“ zusammen mit Silke Maasch (links) von der Sparkasse Osterode, Lehrerin Alexandra Richter (2. v. links) und
Fotos: Sparkasse
Schulleiter Frank Keller (rechts).
Anzeichen sind vielfältig
Eine niedergedrückte Stimmung,
Verlust von Interesse, Schuldgefühle und Antriebsminderung –
die Krankheitsanzeichen sind
vielfältig. Thematisiert werden
Auslöser, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Depression und Burnout. Auch
Aspekte zum Verlauf der Erkrankung und Hinweise für Angehörige
zum Umgang mit Betroffenen,
werden vom Referenten erläutert.
Im Anschluss steht Dr. Hädrich
für Fragen zur Verfügung.
Das Team „Likör 43“ der Berufsbildenden Schule I in Osterode folgte mit einem Depotgesamtwert von 55 576,57 Euro auf dem
zweiten Platz. Auf dem dritten
Platz landeten „Die Brüder“,
ebenfalls von der BBS I, mit einem
Depotgesamtwert von 54 528,22
Euro. In diesem Jahr startet die
nächste Spielrunde des Planspiels
am 5. Oktober.
Weitere Informationen gibt es im
Internet unter www.sparkasse-osterode.de, auf der Facebook-Seite unter www.facebook.com/planspielboerse oder auf Twitter unter @planspielboerse.
Nach dem erfolgreichen Auftakt-Referat vom vergangenen
Oktober mit Hans-Christian
Fontheim und Prof. Dr. Ion Anghelescu geht die Vortragsreihe in
diesem Jahr weiter. Zum Thema
Depression und Burnout referiert
Dr. Florian Hädrich (Foto). „17
Prozent der Menschen erkranken
irgendwann im Verlauf ihres Lebens an einer Depression“, erklärt
Hädrich als der leitende Oberarzt
der Klinik Dr. Fontheim.
Sparkassen-Beraterin Claudia Adam (rechts) mit den zweit- und drittplatzierten Jan Weber und Burak Sahan als Team „Die Brüder“ sowie Jennifer Etzrodt, Ann-Kathrin Eisfelder und Jessica Gäbler als „Likör 43“ (v. li.) mit Lehrer
Christian Koch (2 v. rechts).
Interessierte sind willkommen. Der
Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist
nicht erforderlich.
Die Hälfte schaffte den Abschluss
Symbolbild Pflege.
Autohaus-Peter-Gruppe übernahm elf ehemalige Auszubildende.
Foto: ASB
Nordhausen. Mit ihrer Unterschrift
NBank bietet
Termine für
Sprechtag an
Göttingen. Am Mittwoch, 27. Januar, findet in der Geschäftsstelle
Göttingen der IHK Hannover ein
Beratungssprechtag der NBank
statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei den Sprechtagen haben
Gründer und Unternehmer die
Gelegenheit, mit Beratern der
NBank ein Vorhaben im Detail zu
besprechen.
Sie erhalten dabei nicht nur Informationen darüber, ob und wie
ihr Vorhaben mit öffentlichen Finanzierungshilfen
unterstützt
werden kann, sondern auch Hinweise zu Antragswegen und zu
notwendigen Antragsunterlagen.
Anmeldungen sind ab sofort bei der
IHK Göttingen unter Telefon
0551/707100 oder per E-Mail an [email protected] möglich.
Redaktion der Seite:
Melina Hose
Versuche mit Reagenzgläsern – Symbolbild für Forschung.
Foto: BilderBox
Science Park IV wird eingeweiht
Evotec und GWG laden am Freitag, 29. Januar, ein.
Evotec International
und die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) laden
am Freitag, 29. Januar, ab 13 Uhr
zur feierlichen Eröffnung des neuen Forschungszentrums der Evotec, Science Park IV, in den Science Park Göttingen ein.
Für die Evotec errichtete die
GWG ab 2014 im Science Park
Göttingen ein etwa 1 600 Quadratmeter großes Forschungszentrum.
Nach einjähriger Bauzeit wurde
das Gebäude Mitte Oktober 2015
an die Evotec übergeben. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister
der Stadt Göttingen, Rolf-Georg
Göttingen.
Köhler, und Dr. Werner Lanthaler, CEO der Evotec, wird die
GWG am 29. Januar das Projekt
im Foyer im Science Park III feierlich einweihen.
Hintergrund Science Park
Der Science Park liegt im Nordwesten der Stadt und bietet eine
insgesamt 120 000 Quadratmeter
große Gewerbefläche, die für
Technologieunternehmen insbesondere aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung zur Verfügung steht.
Der Science Park IV schließt
mit einem Verbindungsbau an das
bestehende Gebäude III an.
unter die Anstellungsverträge besiegelten Geschäftsführer Helmut
Peter und elf gerade ausgelernte
Kfz-Mechatroniker am Montag
den Start in die berufliche Zukunft im Autohaus Peter. Nach
dreieinhalbjähriger Ausbildung
übernahm die Autohaus-Gruppe
nun die Hälfte der Auszubildenden.
Dass ein Kfz-Mechatroniker
nicht nur Räder wechseln und einen neuen Auspuff anbauen können muss, belegt die Tatsache,
dass fünf junge Männer ihre Ausbildung abbrachen und fünf aufgrund unzureichender Leistungen
nicht übernommen werden konnten. Ein junger Mann kam als Externer ins Peter-Team. Die elf Gesellen des Kfz-Handwerks werden
ab sofort in den Autohäusern der
Peter-Gruppe arbeiten.
„Als Vorstandsvorsitzender
habe ich ständig mit der Branche zu tun und bin sehr optimistisch, dass die hohen Erwartungen der Automobilwelt von allen Autohäusern
als Dienstleistern auch zukünftig bewältigt werden.“
Helmut Peter, Geschäftsführer der Autohaus-Peter-Gruppe
nach wie vor von vielen Bewerbern
unterschätzt. Doch aktuell verfügten die Auszubildenden wieder
über bessere Kenntnisse. Hinsichtlich einer Komplettübernahme der kommenden Klassen sei er
wieder optimistischer, so Peter.
„Als Vorsitzender der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft
im Kfz-Gewerbe habe ich ständig
mit der Branche von Garmisch bis
Flensburg zu tun und bin sehr optimistisch, dass die hohen Erwartungen von allen Autohäusern
künftig bewältigt werden.“
Leistungsschwacher Jahrgang
Aus schulischer Sicht gelte der
Jahrgang 2012 als leistungsschwächster, erklärte Peter. Doch
Licht am Ende des Tunnels sei mit
den derzeitigen Azubis in Sicht,
blickte er zuversichtlich in die Zukunft. Der anspruchsvolle Beruf
des Kfz-Mechatronikers werde
Die Geschäftsführer Andreas und Helmut Peter (außen) sowie AusbildungsFoto: Unternehmen
leiter Achit Tölle mit den elf neuen Mitarbeitern.