2016 Artikel Boosterweek

Aus der Jugendarbeit
Boosterweek im Stübli
Vom 20. bis zum 26. Februar verwandelten wir, die Jungen und
Junggebliebenen, das neue Stübli
in unser Zuhause und lebten, assen, schliefen dort.
Bunker (den untersten Raum) zieren Wände, auf denen die Silhouetten einer Metropole in der
Abenddämmerung oder ein Sternenhimmel gemalt sind.
Nach dem mehr als überfälligen
Umbau galt es, dem Stübli neues
Leben einzuhauchen. Noch hing
der Duft der Farben in der Luft,
an den wir uns bald schon gewöhnt hatten, noch wirkten die
leeren Räume steril und leblos,
die wir teils mit Matten, Schlafsäcken, Koffern und Taschen, teils
mit Tischen, Stühlen, Spielen, Esswaren, Instrumenten und mit uns
selbst füllten.
Alle diese Veränderungen nehmen auch uns in die Verantwortung, besonnen mit diesem Geschenk umzugehen und Sorge zu
halten (denn vom altem Stübli ist
uns das eher unbekannt).
Die Wände sind farbenfroh, die
Ausstattung modern, weite Fensterfronten erhellen die Räume,
gemütliche Polstergruppen laden
zum Verweilen ein, die grosszügige Küche lässt selbst die Unwilligsten zu begeisterten Köchen
avancieren, den sogenannten
Nach dem Morgenessen widmeten wir unsere Zeit der Gemeinschaft mit Gott, die von jedem
nach eigenem Belieben gestaltet
und geschätzt wurde, so dass
einige in der Bibel lasen, andere
das Gebet suchten, die Gemeinschaft oder die Abgeschiedenheit
bevorzugten oder mit Gesang
und Instrumenten Gott lobpriesen.
Am Abend genossen wir das Privileg, dass Eltern und Freunde
uns bekochten und verwöhnten.
Um 20.00 Uhr trafen wir meist im
Bunker oder im Aufenthaltsraum
zusammen, wo wir uns eine Predigt ansahen, einen Spielabend
veranstalteten, Debatten nach
british parliament-Manier führten
und anderweitig unterhaltsame
Abende verbrachten.
Die Boosterweek bot eine grossartige Gelegenheit, Helfer aus
allen Zweigen der Jugendarbeit
zusammenzuführen. Die Gemeinschaft wurde besonders geschätzt und wir sind zuversichtlich, dass der „boost Gottes“ uns
nach Hause begleitet.
Joshua Bartholdi
Teilnehmer
Bilder: Joshua Bartholdi
Obwohl das Stübli dem Anschein
nach vollendet ist, offenbaren
sich gerade bei der Benutzung
die kleinen, unscheinbaren Mängel, die es noch zu beheben gilt.
Es hat sich sehr viel verändert, so
dass das alte Stübli nur schwer
darin wiederzufinden ist.
An den Werktagen schlichen die
Studenten und Berufstätigen in
den frühen Morgenstunden aus
dem Stübli und gegen acht Uhr
schallte dröhnende Musik aus
dem Eingangsbereich hinauf in
die Schlafzimmer, worauf sich in
der nächsten halben Stunde
muntere und schlaftrunkene Gesichter im grossen Aufenthaltssaal einfanden.
Gegen Mittag versorgten wir uns
selbst, indem wir die Resten des
Vorabendes ergänzten. An den
Nachmittagen fand unterschiedliches Programm statt; Skifahren,
Minigolfen, Workshops, Technorama, Sport in der MZH und Hallenbad Bauma.
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Chileziitig April