TagderDurchblickei

LinsengerlchtDieKamerabörsebietetalteRaritäten.
aberauchneueFotohandys.
FOTOS:PR
STADTLEBEN
TagderDurchblickei
VomFotoapparat
ausEdelholz
biszumCamcorder,
vonderanalogen
Knipse
bis
zumdigitalen
Handy:
Diesen
Sonntag
lädtdieKamerabörse
inderHandwerkskammer
zumStöbern
schätzen
furSiedenWertlhreraltenSchätzchen.
ein undProfis
S(]PHIE
TIXT:
LAUFERProdukte werden angeboten,darunter auch Beamer,
Camcorder, Fotoprinter, Fotohandys, Filmkameras,
ie ist ein Klassiker für alle, die das Filmen
Ferngläser,Objektive, Projektoren, Mikroskope, Stative, Teleskope und Zubehör wie Filter, Filme oder
und Fotografieren lieben: die Kamerabörse.
Und ihr Vater undVeranstalter ist Heinfried
Speichermedien. Auch so manche exotische Rarität
ginghier schonüber den Tisch.
Schmidt, der 1989 als Student die kleine Messe ins
Leben rief. ,,Ich habe während dieser Zeit als freier
Doch nicht nur deshalb pilgern so viele Menschen
Journalist gearbeitet", sagt der Volkswirt. ,,Und als jedes Jahr hierher. ,,Die Besucher können sich die
ich meine Kameraausrüstung verkaufen wollte, um
Produkte ganz genau ansehen, bevor sie sie kaufen.
mir eine neue anzuschaffen, fiel mir auf, dass es im
Für viele ein wichtiges Argument", weiß Schmidt. Sogar über die Landesgrenzen hinaus ist die Kamera.
Norden keinen Marlät gibt, auf dem man daskann." So
entstand die Idee, in der Hansestadt eine eigene Börbörse deshalb bekannt. ,,Eine Menge Besucher komse zuveranstalten. An diesem Sonntagfindetdie Vermen auch aus demAusland", sagt Schmidt.,,Dortgibt
kaufsausstellung schon zum 87. Mal in der Handesviel seltener Second-Hand-Kameras."
werkskammer Hamburg statt. Zwischen lO und 17
Der Veranstalter hat sich für die Besucher zudem
Uhr finden hier auf den Tischen Sammler, Fotografen
einen besonderen Service überlegt: Wer wissen
möchte, wie viel Geld seine alte, aber auch moderne
und Hobbyfilmer alles,was das Herz begehrt.
Viermal im Jahr organisiert Schmidt die KameraKamera wert ist, kann einen kostenlosen Schätzbörse, mittlerweile veranstaltet er die Messe in ganz
dienst für sein Schätzchen nutzery bei dem FotograDeutschland. ,,Ich habe da eine Marktlücke entdeckt
fieexperten die Exemplare beurteilen. Und auch für
und einen echtenVolltreffer gelandet", sagter. ,,Gera- Kurzentschlossene hat Schmidt ein speziellesAngede in wirtschaftlich schlechten Zeiten kommt diese bot parat den sogenannten Besuchertisch. Der kann
Ein- und Verkaufsmöglichkeit gut an." Und das nicht
von Besuchern,die Eintritt gezahlt haben und mitgenur bei Profis, auch bei Amateuren und Sammlern gebrachte Kamerasverkaufen wollen, ohne Tischmiete,
hört sie zu den Pflichtveranstaltungen.
Provision oder Kommission bis zu eine Stunde lang
Auf der Kamerabörse gibt es nichts, was es nicht
zum Verkauf genutzt werden. Und einen wichtigen
gibt. Raritäten wie antike Edelholzkameras werden
Tipp hat der Veranstalter noch für alle Interessierhier genauso verkauft wie die modernsten Modelle
ten: ,,Nicht zu.spät kommen - denn die richtigen
oder gar Handykameras. Insgesamt rund 160000
Schnäppchensind schnell weg!"
EuropäischeKamerabörsen
von einfachbis edel
An dreiverschiedenen
präsentieren
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die Europäischen
Kamerabörsen
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AntikeKamerasaus EdelholzlassenSammlerherzen
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Profikameras
findenweiterhinneue
Anwender,und natürlichgibt es unterden gut 12.000Exponaten
aucheineAuswahlan modernenDigitalkameras
allerpreislagen.
Wer Fragenzur AnwendungeinesGeräteshat,wird bei den erfahrenenAusstellern
kompetentenRatfinden.AllenTeilnehmern
stehtder Expertenschätzdienst
zur Bewertungantikerund gebrauchter
Kameras
zur Verfügung.Auch für privatpersonen
bestehtnachvorherigerPlatzreservierung
die Möglichkeit,
Fotogerätzu verkaufen.
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sindam 4. FebruarLogenhaus,
Emserstr. 12 - i3, Berlin,am 11. Februar
DGB-Gewerkschaftshaus,
wilhelm-Leuschner-str.
69 - 71, FrankfuruMain
und am 4. März
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(jeweilsvon 1o bis 17 uhr).
str.380, Hannover-wuelfel
InfosunterTel.: 0 17 1-6409880www.kameraboersen.orq.
Rhein-Main Kamerabörse
ist wieder Treffpunkt
FRANKFURT. Am Sonntag, Jedeprivatpersonkannaberauch
7. September,vo-!
selbst Teiie ihrer Kameraaus_
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werden im DGffrewerkschäGrüstungoder Sammlungzum Ver_
haus, FrankfurtM.. Wilhelm-Leuschner-Str.
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Filter und andere Zubehörteileim Angebot.
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und Kameratypenzu finden.
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Kamerabörse
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Raritäten bieten die letzten Kamerabörsen in diesem Jahr,
Sie sind Verkaufs-.Ankaufs-.Tauschund InformationstreffpunKe.Hier
finden Profisund Sammlerhistorisch
antike Edelholzkameras,
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Kleinbild-,Mittel- und Großformatkameras,Filmkameras,
Luftbildkameras, Spionagekameras,Studiokameras, Stereokameras,Sucherkameras,
SLRs,DSLRS,Unterwasserkameras und Videokameras.
Jeder kann
am Ankaul Verkaufund Tauschgeschehen der Börse teilnehmen und
als Privatoersonoder Händler im sicheren Direkthandelzu fairen Preisen handeln.Die nächstenKamerabörsenfinden am 8. Dezemberim
Sonne"in Leipzigund
,,Kulturhaus
am 9. Dezember im ,,Logenhaus-Wilmersdorf" in Berlin statt. Die Öffnungszeitensindjeweils von 1Obis
17Uhr.Der Eintrittliegt bei fünf Euro,
Ausstellerzahlen30 bis 5O Euro.
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SanogoOmarkameigensausParis.
RenateHübnerstehtauf Pentax.
Von unsererRedakteurin
ute Heilwege
Heinfried Schmidt kann mehr als zufrieden sein. Seine Kamera- und Kamerazubehör-Börsenhaben einen hervorragenden Ruf: ,,lnzwischenkommen regelmäßig
Einkäufer aus asiatischenMuseen und
Händler, die für Sammieraus den USA unterwegs sind." BevorzugteObjekte: mechanischeKamerasälterenDatums.
,,Weltweit gibt es 250 Kameramuseen,
und jedes Jahr kommen zwei dazu", berichtet Schmidt,der seine Börsennicht nur
in Bremen veranstaltet.Gesternaber war
er wieder einmal in der Hansestadtaktiv,
hatte mit großem Erfolg ins Konsul-Hackfeld-Haus geladen.Jeder laufende Meter
an Ausstellungsflä<he dort war vergeben,
und in den Gängel drängeltensich sogar
in den eher schwachen Mittagsstunden
kauf- und verkaufswillige Interessenten.
Dassman in Bremenoute Geschäftemachen kann, das ist nicht"nur in Überseebekannt, sondern hat sich inzwischenauch
bis Frankreich herumgesprochen. Aus
dem elften Arrondissementvon Parisreiste
SanogoOmar an, der eine der gesuchtesten Kameras anzubieten hatte - eine
s c h w e i z e r i s c h e , , A l p a " . , , W i r k l ibcehg e h r t
ist alles,was es nur in geringenStückzahlen gibt", klärt VeranstaiterSchmidtüber
die Marktlaoe in SachenKamerasauf. Die
kleinen Auflagen seienoft einfach nur eine
Fqlge schlechten Marketings gewesen ein Produkt verkauft sich nicht, also wird
es vom Markt genommen.,,Darauswerden
dann die Sammlerträume der Zukunft. "
Und Stücke,die in japanischenoder USamerikanischen Sammlervitrinen verschwinden,kehren so gut wie nie nachEuropa zurück: ,,DieVerknappungdesMaterials hat bereits zu deutlichen Preissteiqerungen geführt."
RenateHübner hat zwar auch ein Faible
für al nechanischeKameras.doch qestern v sienur als Beraterinzur Börseirit-
Wer war in der Uberzahl- die Kamerasoder die Besucher?Ubermangelndes
Interessekonnte
mangesternbei der Kamera-Börse
im Konsul-Hackfeld-Haus
kaumklagen. Foto:JochenStoss
gekommen: ,,EinFreund von mir sucht ein
Objektiv, da schau ich mich auch mal mit
um." Die Bremerinbezeichnetsich selbst
als ,,Laienfotografin",
dürfte aber tasächlich wohl schon in etwas größeren Schuhen wandeln.Sie hat bereitsmehrfachausgestellt und ihre Arbeiten zum Teil auch
verkauft: ,,lchv fe meinen Stil als experimentelleFotorl,
bezeichnen.Ich neh"tie
me zum Beispiel gefärbtes Wasser, stelle
es vor ein Fensterund fotografieredann im
Gegenlicht.Dabei entstehenganz eigene
" Modernste DigitalFantasielandschaften.
technik kommt RenateHübner dafür allerdings nicht ins Haus. Sie fotografiert mit
einer mechanischenPentax - einst auf
einer Kamerabörseim Konsul-HackfeldHaus erstanden.
Bei alten Kameraslacht Samml
Rentner aus Halle schneidet Gehäuseauf / Leipziger ist begeiste
Schkeudltz (rohe). Exakta, Reflekta,
Mamiyaoder Perfoktawaran am Sonnabend Namen, die Liebhaberhemen
höher schlagenließen.Bei der Sächsischen Kamerabörse im Kulturhaus
SonnefandenSammler,Amateur-oder
HobbyfotografenSchäEeihrer Leidenschaft.
,Heute waren Italiener hier und haben gut gekauft", freut sich Heinfried
Schmidt,Veranstalterder Kamerabörse.Besondersdie guteVerkehrslagesei
ein großesArgument ftir den Standort
Schkeuditz gewesen.Auch aus England hätten ihn Interessentenaufgesucht. .Wenn ich in Leipzig wäre,
mtissten meine Gästeja für das Taxi
mohr bezahlenals ftir den Flug", sagt
er mit Augenzwinkern.
"Gerade hier
bekommeich Schätzezu sehen,die es
nirgendwo mehr gibt", nennt Schmidt
einen weiteren Grund, warum seine
Wahl ausgerechnet
auf Schkeuditzfiel.
ü
Interessentenwerden immer
"Die
weniger", bedauert Bernd Tröster aus BerndTrösteraus Hallehat sichauf das Fotokameras,
wohindasAugeblicK.Aber
Halle. Er repariert alte Fotoapparate Reparieren
von alten Fotoapparaten
spe auchFerngläser,
Blitzgeräteoder Objektiund klagt über den Werteverlustder zialisiertundfertigtFunKionsmodelle
an. vewurdenzumKaufangeboten.
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rherzin der ,,Sonne"
er Sammler von Stereofotografien
analogenTechnik.Um eine Besonderheit anzubieten,hat er begonnen,in
seinereigenenWerkstattFunktionsmodelle herzustellen.Mit einer Fräse bearbeitet er Gehäuseund Optiken. So
gewährt er InteressentenEinblick in
das Innenleben alter Fotokameras.
wird frtiher oder
"Die analogeTechnik
später aussterben",ist Tlöster sich si
cher. Schonheute sei die analogeMittelformattechniknicht mehr bezahlbar.
Inzwischen pensioniert, ftihrt er vier
bis fi.infMal pro Jahr zu Kamerabörsen
in ganz Deutschland."Hauptsächlich,
um unter Sammlernzu fachsimpeln",
nennt er sein Motiv.
Bei der Kamerabörsewar es auch
möglich, seine mitgebrachtenSchätze
zu lassen.,Diosist ein Milibegutachten
tärfernglas aus den Dreißigerjahren",
sagt Schmidt und hält ein übergroßes
Fernrohrin der Hand.Sofortbildet sich
eineTfaubevon Sammlernum ihn. Heftig debattierend ist man sich einig:
Höchstens450 Euro sei eswert. "Durch
das Schwarz-Spritzenhat es an Wert
verloren". bedauert Schmidt den zer-
störten Originalzustand..Ursprünglich
hätte der Besitzer2000 Euro dafü'rverlangenkönnen",weißer.
Einem besonderen Hobby widmet
sich Erhard Senf. Der Professorim Ruhestand hat sich der Stereofotografie
verschrieben. Unglaubliche 1300O
handcolorierte Stereofotografien,die
besserunter dem SammelbegrifrKaiserpanoramabekannt sind, gelangten
in seinen BesiE. Mit zweiäugigen I(ameras fotografiert, sollten sie dreidimensionaleEindrücke vermittsln. "Es
war der Vorläuferder heutigenKinos",
erzähltSenf.
Auf Glasplattenwurden diese Fotografien in der Zeit zwischen1880 und
1925 gobannt. Nach dor eigontlichen
Fotografiewurde ,mit einem Speziallack coloriert, dessen Zusammensetzung bis heute nicht geklärt ist', berichtet Senf. Vor vier Jahren verließ
Senf Berlin nach Loipzig und ließ den
Großteil seiner Sammlung im DeutschenMuseumBerlin. .Bis in die Siebzigerjahre ist noch eine Stereo-Kleinbildkameraproduziertworden."
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