Teilnehmerinfo 2/2015
RAUCHEN
Jetzt ist Schluss!
BEHANDLUNGSPROGRAMME
Ende der Programmteilnahme
Gesetzliche Rahmenbedingungen verpflichten die Knappschaft unter besonderen Umständen
die Programmteilnahme zu beenden.
 Die aktive Teilnahme der Versicherten
kennzeichnet gut DABEI. Je nach Gesundheitszustand entscheidet der koordinierende Arzt, ob der Versicherte
viertel- oder halbjährlich zur Untersuchung kommen soll. Basierend auf den
dabei erstellten Dokumentationen informiert und handelt die Knappschaft.
Ende der Teilnahme wegen fehlenden Folgedokumentationen
Fehlen zwei aufeinanderfolgend zu
erstellende Dokumentationen, so muss
die Knappschaft die Teilnahme beenden. Für das Fehlen kann es
unterschiedliche Gründe geben. Diese
können sowohl beim koordinierenden
Arzt als auch beim Versicherten oder
bei beiden liegen. Der Gesetzgeber hat
den Krankenkassen jedoch keinen Ermessensspielraum eingeräumt. Unabhängig von den Ursachen muss das
Programm daher für den betreffenden
Versicherten beendet werden.
Ende der Teilnahme wegen nicht
wahrgenommenen Schulungen
Bei den internistischen Diagnosen Diabetes, KHK, Asthma und COPD haben
die Patienten die Möglichkeit, an speziellen Schulungen teilzunehmen. Sie
vermitteln unter anderem, wie man mit
der Diagnose leben, die Lebensqualität
halten oder sogar verbessern kann und
welche Therapiemöglichkeiten es gibt.
Der betreuende Arzt empfiehlt seinem
Patienten eine Schulung, wenn der
Patient davon profitieren kann. Auf den
Dokumentationen notiert der Arzt den
Vorschlag und auch ob der Patient daran teilgenommen hat. Wird innerhalb
eines Jahres auf den Dokumentationen
angegeben, dass der Patient an zwei
vom Arzt empfohlenen Schulungen
nicht teilgenommen hat, endet die Programmteilnahme ebenfalls. War es
dem Patienten nicht möglich, an einer
Schulung teilzunehmen, so kann dies
auch entsprechend vermerkt werden.
Dann endet die Teilnahme nicht. Möchte der Patient nach einem Teilnahmeende wegen abgelehnter Schulungen
oder fehlender Folgedokumentation
weiterhin an gut DABEI teilnehmen,
muss er bei seinem Arzt eine neue Teilnahmeerklärung ausfüllen und der Arzt
muss eine neue Erstdokumentation erstellen.
Ende der Teilnahme am Programm
für Patientinnen mit Brustkrebs
Hier gilt zusätzlich zu den vorgenannten Gründen, dass bei rezidivfreien
Frauen die Teilnahme fünfeinhalb Jahre
nach dem Datum des histologischen
Nachweises endet. Ist es zwischenzeitlich zu einer Wiedererkrankung der
gleichen oder der anderen Brust gekommen, beginnen die fünfeinhalb
Jahre von diesem Datum erneut. Liegen
Fernmetastasen vor, wird die Teilnahme
nicht beendet.
EHRENAMT
Helfen macht glücklich
 Ein Ehrenamt hilft nicht nur anderen,
davon profitieren auch die Helfenden.
Denn freiwillige Tätigkeiten machen
Spaß, bringen Anerkennung und Bestätigung und haben vielfältige positive
Auswirkungen auf das körperliche und
seelische Wohlbefinden. Wer sich
engagiert, lernt in der Regel andere
Menschen kennen, entwickelt soziale
2 gutDABEI 2/2015
Fähigkeiten und entdeckt vielleicht
auch unbekannte Fähigkeiten.
Ehrenamt für die eigene Gesundheit
Unterschiedliche Studien belegen, dass
freiwillige Helfer ein gutes Herz-Kreislauf-System, einen besseren Body- tung haben – sofern sie pro Jahr minMass-Index, ein stabiles Immunsystem destens 40 Stunden freiwillige Arbeit
und sogar eine längere Lebenserwar- leisten. Hieran knüpfen jüngste Ergeb-
Illustration: Fotolia/nikolae
Titelfoto: wdv/J. Lauer
Wer anderen hilft, hilft sich selbst. Es gibt unzählige Möglichkeiten,
Gutes zu tun.
Foto: Fotolia/Kazenon
nisse von Forschern der „University of
British Columbia“ im kanadischen Vancouver an. 53 Erwachsene, die einmal
wöchentlich mit Grundschülern aus der
Nachbarschaft arbeiteten, hatten bereits nach zehn Wochen bessere Entzündungs- und Cholesterinwerte sowie
weniger Körperfett als eine gleichgroße
Gruppe, die noch auf der Warteliste für
ehrenamtliche Tätigkeiten stand.
Selbstwertgefühl stärken
Wer sich ehrenamtlich engagiert, wird
ausgeglichener und ruhiger und stärkt
seine Abwehrkräfte. Denn im Augenblick der Hilfeleistung werden im Körper Endorphine, körpereigene Schmerzkiller und Stimmungsmacher, freigesetzt. Sowohl stressbedingte Magenund Kopfschmerzen als auch Depressionen können reduziert werden. Wer
Gutes tut, hat das Gefühl gebraucht zu
werden und stärkt sein Selbstwertgefühl. Selbst die Erinnerung an eine gute
Tat sorgt bereits für eine zufriedene
Ausstrahlung.
In Deutschland sind Millionen Menschen in unterschiedlichen Bereichen
ehrenamtlich tätig. Sie engagieren sich
im Gesundheitsbereich, in der Kinder-,
Jugend-, Familien- und Altenbetreuung,
unterstützen bei der Lern-, Ausbildungs- und Arbeitsbetreuung, bei den
Tafeln für Bedürftige, im Rettungsdienst oder machen sich stark für Tierschutz und sind in Umwelt-, Sport- oder
Kulturvereinen aktiv. Die Gründe, warum sich jemand für andere einsetzt,
können unterschiedlich sein. Stets sollte die Freude an der Sache der Motor
jeglichen Handelns sein. Nur dann hat
freiwilliges Helfen auch einen positiven
Effekt auf die Gesundheit.
habe ich für freiwillige Tätigkeiten?“ –
diese Fragen sollte man sich stellen.
Städtische und kirchliche Einrichtungen und sonstige Wohlfahrtsverbände,
Initiativen und Vereine, wie zum Beispiel Selbsthilfegruppen, benötigen
oftmals Unterstützung bei praktischen
sowie administrativen Tätigkeiten.
Adressen und Telefonnummern der
jeweiligen Einrichtungen sind in den
örtlichen Telefonbüchern oder im Internet verzeichnet. Ehrenamtsagenturen
gibt es bundesweit, einfach mal nachfragen: Sie bieten einen Einblick in
die Vielfalt der Projekte und helfen, die
passende Aufgabe zu finden.
Mehr Infos
www.bagfa.de – Bundesarbeitsgemeinschaft der FreiwilligenagenDer Weg zum Ehrenamt
turen e. V. , Potsdamer Str. 99,
„Was macht mir Spaß, wo würde ich 10785 Berlin, Telefon: 030 20453366,
mich gerne einbringen?“, „Was kann www.ehrenamtsportal.de
ich besonders gut?“ und „Wie viel Zeit www.aktivpaten.de
gutDABEI 2/2015 3
Das SchutzQuartett
AUGENCHECK
Regelmäßig kontrollieren
Augen – sie sind das Fenster zur Seele. Diabetespatienten sollten
sie besonders im Blick haben.
 Der Gefahr einer sogenannten diabetischen Retinopathie sind sich die meisten
Diabetespatienten bewusst. Das Problem:
Ist der Blutzucker über einen längeren Zeitraum nicht optimal eingestellt, greift dies
die feinen Arterien der Netzhaut an. Sie verschließen sich mit der Zeit, sodass die lichtempfindliche Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Außerdem bilden sich neue feine
Versorgungsgefäße. Ist zusätzlich der Blutdruck zu hoch, dann halten diese feinen Gefäße oft dem Druck nicht stand und beulen
aus. Bei einer Augenspiegelung fallen diese
Ausbuchtungen als rötliche Punkte auf – das
ist ein Symptom der diabetischen Retinopathie. Aber auch ohne hohen Blutdruck besteht die Gefahr von Augengefäßschäden
bei Diabetes mellitus.
Trotzdem ist eine übertriebene Angst davor
nicht angebracht. Denn wer am Gesundheitsprogramm gut DABEI teilnimmt, für
den sind regelmäßige Kontrollen beim Au-
4 gutDABEI 2/2015
genarzt Pflicht. Veränderungen der Netzhaut
werden so bereits früh erkannt und es kann
mit geeigneten Behandlungsmaßnahmen
gegengesteuert werden.
Besser ohne Qualm
Zusätzlich kann jeder Diabetiker selbst einiges tun. Das A und O ist ein gesunder Lebensstil, dazu gehört es, unbedingt sogenannte hausgemachte Risikofaktoren, beispielsweise das Rauchen, auszuschalten.
Denn Rauchen schädigt die Gefäße erwiesenermaßen.
Zu einem gesunden Lebensstil gehören ausreichend Bewegung, am besten an der frischen Luft, und eine gesunde Ernährung mit
wenig Fett, viel Obst und Gemüse. Dies alles
trägt dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu senken. Bewegung hilft zusätzlich den
Diabetespatienten, die abnehmen möchten,
Gewicht zu reduzieren und den Blutdruck zu
senken.
Foto: Getty Images/Stockphoto/Aykut Erdogdu
Folgende vier Faktoren bilden
ein wichtiges „Schutz-Quartett“, um die Augengesundheit möglichst lange zu erhalten: ein gut eingestellter
Blutzucker, ein optimaler
Blutdruck, das heißt ein systolischer (oberer) Wert zwischen 130 und 140 mmHg
und ein diastolischer (unterer) Wert unter 85 mmHg, ein
normaler Cholesterinspiegel
und ein gesundes Körpergewicht – am besten mit
einem Body-Mass-Index
(BMI) unter 25.
VERDAUUNG
Hilfe, aber natürlich!
Nicht selten leiden ältere Menschen, besonders Diabetespatienten, unter Magen- und
Darmbeschwerden. Dabei ist Verstopfung eines der häufigsten Probleme.
 Niemand redet gerne über seine Verdauung – und das obwohl in Deutschland allein 14 Millionen Menschen an
Verstopfung leiden. Jeder Zehnte ist
sogar von einer anhaltenden, der sogenannten chronischen Obstipation
betroffen. Doch ab wann spricht man
eigentlich von Verstopfung?
Was ist normal?
Zunächst einmal ist es nicht leicht, allgemeingültige Regeln aufzustellen, da
die Entleerung des Darms von Mensch
zu Mensch verschieden ist. Als „normal“ gilt dreimal pro Tag genauso wie
dreimal wöchentlich. Wer weniger als
dreimal in der Woche die Toilette für
sein „großes Geschäft“ aufsucht, der
leidet vermutlich unter Verstopfung.
Diabetespatienten sind häufiger betroffen als Menschen ohne Diabetes.
Denn jahrelanger zu hoher Blutzucker
schädigt auf Dauer die Nerven, die Magen und Darm steuern. Die Folgen können Schluckstörungen, Völlegefühl,
aber eben auch Verstopfung und
Durchfall im Wechsel sein. Auch einige
Diabetesmedikamente stehen im Verdacht, den Verdauungstrakt negativ zu
beeinflussen.
Wer die Vermutung hat, dass die Darmentleerung nicht mehr wie gewohnt
funktioniert, sollte in keinem Fall sofort
zu Abführmitteln greifen. Zunächst einmal gibt es einige natürliche Verdauungshilfen, die normalerweise zum
Erfolg führen. So kann man seine Ernährung mit Vollkornprodukten, frischem Obst und Gemüse ergänzen. Zusätzlich helfen Lebensmittel mit vielen
Ballaststoffen, wie beispielsweise Kleie,
Lein- oder Flohsamen, sie binden Wasser
im Darm, quellen auf und stimulieren
auf diese Weise die Darmbewegung.
Apropos Bewegung
Wer sich tagsüber viel bewegt und
nicht nur sitzt oder liegt, hilft seiner
Verdauung ebenfalls auf die Sprünge.
Wichtig ist es, bei einer ballaststoffreichen Ernährung viel zu trinken, am besten bis zu zwei Liter täglich, damit es
keine Verklumpungen im Darmtrakt
gibt. Empfehlenswert sind Wasser und
ungesüßter Tee.
Dauert eine Verstopfung trotz aller aufgeführten natürlichen Hilfsmittel länger als drei Wochen an und bessert sich
nicht, sollte dringend der behandelnde
Arzt kontaktiert werden. Nur er kann eine differenzierte Diagnose stellen und
weitere Therapieempfehlungen geben.
Foto: Getty Images/Johner RF/Nilsson, Huett, Ulf
Tipps für den Alltag
■ Gut kauen und über den Tag verteilt
mehrere kleine Portionen essen statt
drei große Mahlzeiten
■ Regelmäßige Bewegung, zum Beispiel ein kleiner Spaziergang oder eine
Radtour, bringt die Verdauung auf Trab
■ Beherzigen Sie die Regel
„5 am Tag“ – das bedeutet fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag.
gutDABEI 2/2015 5
NIKOTINENTWÖHNUNG
Jetzt ist Schluss!
Viele Raucher möchten aufhören und endlich ohne Zigaretten
leben. gut DABEI zeigt einige Möglichkeiten auf.
Mit dem Rauchen aufzuhören, lohnt sich in jedem Alter:
■ nach 20 Minuten sinken
Puls und Blutdruck
■ nach 2 Wochen bis 3 Monaten verbessern sich Kreislauf und Lungenfunktion
■ nach 1 bis 9 Monaten lassen Husten und Kurzatmigkeit nach
■ nach 2 bis 5 Jahren sinkt
das Schlaganfallrisiko auf
das eines lebenslangen
Nichtrauchers
■ nach 5 bis 10 Jahren hat
die Wahrscheinlichkeit, an
Tumoren im Mund und Hals
sowie an Blasen- und Lungenkrebs zu erkranken um die
Hälfte abgenommen
 Wer raucht weiß, dass es viele gute Gründe
für einen Rauchstopp gibt, allen voran die
Gesundheit. Warum ist es dann so schwer
aufzuhören? Es liegt vor allem am Nikotin,
das eine Abhängigkeit verursacht, aber oft
auch an liebgewonnenen Gewohnheiten, die
man mit dem Rauchen einer Zigarette verbindet.
Der erste Schritt
Zu einem festgelegten Datum sollten alle Zigaretten, Aschenbecher und Feuerzeuge entsorgt werden. Außerdem ist es ratsam, sich
Unterstützung in der Familie, von Freunden
oder Kollegen zu holen – gemeinsam gelingt
es leichter, das Rauchen aufzugeben.
Bewegung statt Zigarette: Körperliche Aktivität erleichtert den Ausstieg aus dem Laster, denn sie lenkt ab und macht Spaß.
Außerdem beugt man so gleichzeitig einer
Gewichtszunahme vor. Dies ist besonders
bei einer Koronaren Herzkrankheit (KHK)
wichtig, da Übergewicht meist mit erhöhten Blutfetten einhergeht. Eine bestehende
KHK kann dadurch
verschlimmert werden.
Ausreichende
Bewegung senkt dagegen
den Blutdruck und verbessert die Cholesterinwerte, was den Blutgefäßen und dem Herzen
zugutekommt.
Die Gewohnheit besiegen
Oft ist das emotionale
Verlangen nach der Zigarette stärker als die
körperliche Abhängigkeit vom Nikotin. Der
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Wunsch, nach dem Essen oder zur Beruhigung bei Stress zu rauchen, kann sehr stark
werden. Wer diesem Drang nachgibt und
„nur ausnahmsweise eine einzige Zigarette“
raucht, hat seinen Rückfall schon programmiert. Stattdessen sollte man Alternativen
zu diesen Ritualen entwickeln. Nicht weglassen, sondern ersetzen, heißt die Devise! Zum
Beispiel die Morgenzigarette gegen einen
Apfel, die Stresszigarette gegen einen Moment des Innehaltens, indem man beispielsweise einige Minuten tief ein- und ausatmet
und versucht zu entspannen. Stressraucher
sollten in jedem Fall überlegen, ob ihnen
Meditations- und Entspannungsübungen
helfen könnten – die Knappschaft bietet entsprechende Kurse an.
Wichtig ist, entspannt zu bleiben und jeden
Tag ohne Zigarette als kleinen Erfolg zu sehen. Dafür darf man sich ruhig belohnen.
Das Geld, das man sonst für Zigaretten
ausgeben würde, kann jetzt Extrawünsche
erfüllen.
Und wenn man doch rückfällig geworden
ist? Nicht aufgeben, sondern einen neuen
Start wagen. Vielleicht mit einem Nichtraucherkurs. Dieser Weg ist für viele Raucher der
erfolgreichste, da sie umfassend betreut
werden.
Mehr Infos
■ Raucherentwöhnungskurse der Knappschaft: www.kbs.zentrale-pruefstellepraevention.de/kurse
■ Die App „Nichtraucher in 5 Stunden“ für
iOS (iPhone), Android Handys und Tablets: kostenfrei im App Store und in Google Play*
■ Online-Training SQUIN – Smoke Quit
Win: www.knappschaft.squin.de*
(*nur für Versicherte der Knappschaft)
Foto: wdv/A. Peisl
Der Körper
erholt sich
IMMUNSYSTEM STÄRKEN
Fit durch den Winter
Die Tage werden kürzer, das Wetter wird ungemütlich – und das Risiko, sich eine Erkältung
einzufangen, steigt. Menschen mit KHK sollten sich in der kalten Jahreszeit besonders gut
gegen Erkältungsviren wappnen.
Foto: Fotolia/dutchlight
 In den Wintermonaten haben Viren
und Bakterien leichtes Spiel: Zum einen
fühlen sie sich in der Kälte pudelwohl,
zum anderen ist die Ansteckungsgefahr größer. Denn mehr als sonst hält
man sich mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen auf. Doch der
Körper hat mit dem Immunsystem einen Top-Partner in Sachen „Kampf den
Erregern“. Jetzt heißt es, das Immunsystem zu stärken, damit es aktiv
werden kann, wenn es gefordert ist.
Auch im Winter im Freien bewegen
Regelmäßige Bewegung sorgt dafür,
dass die Immunzellen aktiv sind und
Eindringlinge effektiv abwehren können. „Auch im Winter ist Bewegung für
Herzkranke Lebenselixier und Therapie.
20 bis 30 Minuten, mindestens dreimal
die Woche sollte man sich bewegen“,
empfiehlt Dr. Frank Sonntag, Facharzt
für Innere Medizin und Kardiologie in
Henstedt-Ulzburg. Übrigens beein-
flusst auch ausreichend Schlaf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems
positiv – sieben bis acht Stunden sind
optimal. Wer zusätzlich versucht, regelmäßig abzuschalten, zum Beispiel mit
Entspannungstechniken, der stärkt seine Widerstandskräfte ebenfalls.
Mit Vitaminen die Nase vorn
Unverzichtbar für eine gut funktionierende Abwehr ist auch eine ausgewogene Ernährung. Viel Obst und Gemüse,
Vollkornprodukte und viel Fisch versorgen den Körper mit Vitaminen,
Mineral- und Ballaststoffen. Entgegen
landläufiger Meinung spielt bei der körpereigenen Abwehr nicht Vitamin C,
sondern Vitamin D eine Hauptrolle, wie
Wissenschaftler der Universität Kopenhagen herausgefunden haben. Es wird
unter Sonneneinstrahlung vom Körper
selbst gebildet, deshalb gilt auch im
Winter: Ab ins Freie! In Lebensmitteln
ist Vitamin D besonders in Lachs und
Hering enthalten, in geringeren Mengen auch in Eigelb oder Pfifferlingen.
Weitere Fitmacher fürs Immunsystem
sind die Vitamine A, zum Beispiel in
Leber und Karotten, B6, unter anderem
in Milchprodukten und Nüssen, B12,
das in Fleisch, Fisch und Milchprodukten vorkommt, sowie E, das vor allem in
pflanzlichen Ölen steckt.
Dr. Sonntag gibt abschließend noch eine Empfehlung, um möglichst gesund
und fit durch den Winter zu kommen:
„KHK-Patienten sollten sich gegen
Grippe und Pneumokokken impfen
lassen.“
Mehr Infos
■ www.herzstiftung.de
■ „Herz in Gefahr?“ Broschüre des
Bundesministeriums für Bildung
und Forschung zum Herunterladen
■ www.bmbf.de, Rubrik
Publikationen
gutDABEI 2/2015 7
NACHSORGE
Sich wieder sicher fühlen
Ein strukturiertes Nachsorgeprogramm unterstützt Frauen nach
überstandenem Brustkrebs.
■ Blauer Ratgeber
Brustkrebs
■ Brustkrebs. Die Ersterkrankung und DCIS – Eine Leitlinie für Patientinnen
Beide sind kostenlos erhältlich bei: Deutsche Krebshilfe,
Buschstr. 32, 53113 Bonn,
Telefon 0228 729900, E-Mail:
[email protected]
oder als pdf unter:
www.krebshilfe.de
 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, haben oft die Befürchtung, der Tumor
könne zurückkehren. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen können Ängste abbauen und Sicherheit geben. Die Abstände
zwischen den Terminen werden individuell
festgelegt und hängen unter anderem vom
Krankheitsstadium und der erfolgten Therapie ab. Meist stehen die Untersuchungen in den ersten drei Jahren alle drei bis
sechs Monate an, später werden die
Abstände größer.
Was untersucht wird
Die Grundlagen einer Nachsorge sind zum
einen ein ausführliches Gespräch mit dem
Arzt. Zum anderen tastet er beide Brüste
ab. Wurde eine Brust entfernt, dann werden die Brustwand sowie die Achselhöhle
abgetastet. Zu den Routineuntersuchungen gehört zudem eine Mammografie.
Die Sorge vieler Patientinnen vor einer zu
hohen Strahlenbelastung bei dieser
speziellen Röntgenuntersuchung ist unbegründet. Denn bei modernen Mammografiegeräten liegt die Strahlung deutlich
unter der natürlichen Umweltstrahlung,
der jeder Mensch ausgesetzt ist.
Die Methode verspricht hingegen einen
vergleichsweise hohen Nutzen, da durch
eine Mammografie auch kleine Tumoren
gut sichtbar gemacht werden können. Ein
möglicher Rückfall lässt sich so rechtzeitig
erkennen und behandeln. Dies gelingt mit
anderen Verfahren wie der Computertomografie oder Kernspintomografie nicht
in jedem Fall. Daher werden diese in der
routinemäßigen Nachsorge eher nicht eingesetzt.
Anders ist es beim Ultraschall, der sogenannten Sonografie. Sie kann die
Mammografie zwar nicht ersetzen, aber
bei unklaren Befunden und beim Verdacht
auf Metastasen zusätzlich wertvolle Informationen liefern. Manche Frauen haben
beispielsweise ein sehr dichtes Brustdrüsengewebe, wodurch die Mammografieaufnahmen schwerer beurteilt werden
können. In solchen Fällen ist der Ultraschall eine sehr sinnvolle Ergänzung.
Was nicht gebraucht wird
Andere Untersuchungen werden nicht
empfohlen, denn sie bringen keine zusätzlichen Informationen. Dazu gehört unter
anderem die sogenannte Mamma-Elastografie. Dabei handelt es sich um eine spezielle Ultraschalluntersuchung. Sie soll
Unterschiede der Elastizität im Brustgewebe sichtbar machen. Hintergrund ist, dass
ein Tumor oft derber und weniger elastisch
ist als gesundes Gewebe. Für die routinemäßige Nachsorge ist diese Methode
jedoch nicht geeignet.
8 gutDABEI 2/2015
Foto: wdv/O. Hermann
Mehr Infos:
BALLASTSTOFFE
Für mehr Wohlbefinden
Pflanzenfasern, die sich nur eingeschränkt verdauen
lassen, unterstützen die Darmtätigkeit.
Foto: wdv/J. Lauer
 Ballaststoffe befinden sich vor allem
in pflanzlichen Lebensmitteln, beispielsweise in den Randschichten des
Getreidekorns oder auch in Gemüse
und Obst. Dabei ist der Name eigentlich irreführend, denn die Stoffe sind
überhaupt kein Ballast für den Organismus – im Gegenteil: Sie haben zahlreiche positive Effekte. Sie wirken sich
zum Beispiel günstig auf die Blutfettwerte aus, schützen vor Tumoren im
Darm und senken das Risiko für Diabetes und Herzkrankheiten.
Besonders wichtig sind Ballaststoffe
jedoch für Menschen mit einer Krebserkrankung. Sie helfen, die Verdauung
zu regulieren – sowohl bei Durchfall als
auch bei Verstopfung.
Speiseplan neu gestalten
Dabei ist es entscheidend, eine richtige
Auswahl zu treffen und den Speiseplan
entsprechend zu gestalten. „Getreide
und Getreideprodukte aus Vollkorn
sind die wichtigste Quelle für Ballaststoffe“, erklärt Silke Restemeyer. Die
Ernährungswissenschaftlerin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)
betont, dass sich die Ballaststoffzufuhr
am einfachsten durch den Verzehr von
Gemüse, Obst und Vollkornprodukten
steigern lässt. Mindestens 30 Gramm
am Tag sind nötig, um von der gesunden Wirkung der Pflanzenfasern zu profitieren. „Vielen Menschen fällt es
schwer, diese Menge zu erreichen“,
weiß Restemeyer. Sie empfiehlt, bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln und
Reis die Vollkornvariante zu wählen
und täglich drei Portionen ballaststoffreiches Gemüse und zwei Portionen
Obst zu essen. Möhren, Paprika, Rote
Bete, Kohl und Fenchel enthalten zwischen 2 und 5 Gramm Ballaststoffe pro
100 Gramm. Noch
mehr Ballaststoffe
liefern Hülsenfrüchte
mit durchschnittlich
über 7 Gramm pro
100 Gramm. Tomaten, Gurken oder
Zucchini enthalten
hingegen viel Wasser
und wenig Ballaststoffe, lediglich 0,5
bis 1 Gramm pro 100
Gramm. Himbeeren,
Blaubeeren, Brombeeren und Erdbeeren zählen zu den besonders ballaststoffreichen Obstarten.
Wer statt unter einer
trägen Verdauung
eher unter Durchfall
leidet, sollte bevorzugt auf sogenannte
lösliche Ballaststoffe
zurückgreifen – beispielsweise auf pürierte Äpfel (mit
Schale) oder Bananen. Auch fein passierte Karottensuppe oder der klassische Haferschleim beruhigt den Darm.
Bei Durchfällen ist es zusätzlich wichtig, ausreichend zu trinken, um den
Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Mehr zu trinken empfiehlt sich übrigens auch bei einer ballaststoffreicheren Ernährung – bis zu zwei Liter am
Tag.
Infos
www.dge.de (Deutsche Gesellschaft
für Ernährung e. V.)
www.krebsinformationsdienst.de
(Deutsches Krebsforschungszentrum-Krebsinformationsdienst)
Gesunder Ballast für einen Tag*:
1 Scheibe Knäckebrot: 1,5-2 g
1 Fenchelknolle: 2 g
1 Banane: 2-2,5 g
1 Apfel: 2-3 g
1 Karotte: 3-4 g
1 Scheibe Roggen-/Weizenvollkornbrot (50 g): 4 g
1 Portion Haferflocken: (40 g): 4 g
1 Portion Waldbeeren (100 g): 4 g
1 Portion Rote Bete (150 g): 4 g
1 Portion Vollkornnudeln (60g): 5g
1 Portion Trockenobst (50 g): 7 g
*(Pro Tag werden 30 Gramm Ballaststoffe empfohlen.)
gutDABEI 2/2015 9
BEWEGUNG
Aktiv unterwegs
Asthmatiker scheuen oft Sport und Bewegung – aus Angst
vor zu viel Belastung.
■ Tempo drosseln, wenn
man außer Atem gerät
■ Spitzenbelastungen vermeiden
■ Belastungsphasen nicht
übertreiben und regelmäßig
mit Erholungsphasen abwechseln
■ Die sportlichen Aktivitäten immer an die momentane Lungenfunktion anpassen
■ Im Internet findet man
unter www.alpenstieg.com
verschiedene Kursangebote,
beispielsweise Schneetouren
für Anfänger
10 gutDABEI 2/2015
Was muss mit?
Ob eine Tagestour oder gleich ein mehrtägiger Urlaub, eine gute Vorbereitung ist
das A und O. Anfänger sollten kurze Touren
mit geringer Höhendifferenz wählen, am
besten langsam losgehen und so oft pausieren wie nötig. Das beugt zu schnellem
und übermäßigem Atmen vor. Unbedingtes Muss fürs Gepäck ist ein sogenanntes
Peak-Flow-Gerät, mit dem mögliche
Schwankungen der Lungenfunktion kontrolliert werden können. Die Arzneimittel
der Basismedikation und die der Notfallmedikation sollten bei längeren Urlauben
immer in ausreichender Menge mitgenommen werden. Barczok empfiehlt, das
Notfallspray bereits vor der sportlichen Aktivität anzuwenden. Ganz wichtig ist ein
ausreichender Getränkevorrat, am besten
eine Thermoskanne mit einem heißem Getränk, auch Sonnenschutz-, Kälteschutzcreme nicht vergessen und an die Verpflegung denken!
Sorgfältig planen
Die Strecken können je nach Kondition
ausgewählt werden – das testet am besten
jeder Asthmapatient selbst.
Die richtige Kleidung ist sinnvoll: schnell
trocknende Sportunterwäsche, ein atmungsaktiver Pullover, wind- und wetterfeste Jacke und lange Berghose. Mütze und
Handschuhe sollten zudem bei keiner
Schneewanderung fehlen. Und dann benötigt man für eine Schneeschuhwanderung
natürlich: Schneeschuhe. Dabei lassen
sich zwei Typen unterscheiden – solche
mit Aluminiumrahmen und einer Bespannung aus Neopren, Plastik, Hypalon oder
Ähnlichem und welche mit einer starren
Grundplatte aus Plastik. Für bequemes Gehen ist es gut, wenn der Schneeschuh hinten schmaler wird. Wichtig: Seine Größe
muss auf das Körpergewicht abgestimmt
sein, sonst sinkt man zu tief in den Schnee
ein. Die Schneeschuhe selbst sollten nicht
zu schwer sein. Beim Kauf ist vor allem auf
die Bindung zu achten, sie muss bruchsicher und verstellbar sein. Zusätzlich empfiehlt es sich, zum Anpassen am besten
die entsprechenden Schuhe von zu Hause
mitzunehmen. Gut geeignet sind Bergstiefel, Trekking- oder Wanderschuhe, die stabil sind und Nässe abweisen.
Foto: Corbis/Pauline St. Denis
Tipps beim
Wandern
 Dabei ist trockenes und kaltes
Winterwetter ideal, um sich im Freien zu bewegen.
Das weiß auch Dr.
Michael Barczok,
Lungenfacharzt in
Ulm und Pressesprecher des Berufsverbandes der
Pneumologen:
„Patienten mit allergischem Asthma profitieren beispielsweise
im
Winter vom geringen Pollenflug.“
Warum nicht mal
Schneeschuhwandern ausprobieren? Denn es ist
ein Vorurteil, dass
Asthmakranke keinen Wintersport machen sollten. Im Gegenteil: Wer regelmäßig, aber mäßig trainiert, vertieft seine Atmung und reduziert
die Wahrscheinlichkeit von Atemnot. Voraussetzung ist natürlich, dass der Patient
je nach Schwere seiner Erkrankung Medikamente einnimmt und seine sportlichen
Ambitionen mit dem behandelnden Arzt
bespricht.
SAUERSTOFFTHERAPIE
Mehr Lebensqualität
Sauerstoff ist lebenswichtig. COPD-Patienten leiden allerdings häufig an
einer Unterversorgung. Wie können sie gegensteuern?
 Im fortgeschrittenen Stadium von COPD
(chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
kann es dazu kommen, dass die Lunge es
nicht mehr schafft, den Körper über die
Atemluft ausreichend mit Sauerstoff zu
versorgen. Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Atemnot schon bei leichter Anstrengung sind mögliche Anzeichen
dafür. Über kurz oder lang kann dieser
Mangel auch Herz und Gehirn schädigen.
Stellt der Arzt einen solchen Mangel fest,
können Betroffene unter bestimmten
Umständen mit einer Sauerstoff-Langzeittherapie gegensteuern. Über ein spezielles
System atmen sie Luft ein, die mit Sauerstoff angereichert ist – das entlastet das
Herz, körperliche Anstrengung im Alltag
fällt leichter, insgesamt steigt die Lebensqualität enorm.
Ausdauer zählt
„Der Erfolg der Therapie steht und fällt mit
der Disziplin, die man an den Tag legt“,
stellt Prof. Dr. Thomas O. F. Wagner, Leiter
der Abteilung Pneumologie und Allergologie am Universitätsklinikum Frankfurt,
fest. „Wichtig ist, dass die Sauerstoffzufuhr langfristig und mindestens 16 Stunden am Tag erfolgt.“ Patienten sollten sich
unbedingt an die vom Lungenarzt empfohlene Dosierung halten und jede noch so
geringe körperliche Anstrengung immer
mit Sauerstoff ausführen, empfiehlt der
Mediziner.
Mobil sein
COPD-Patienten mit Sauerstofftherapie müssen sich
genau überlegen, welche
Außer-Haus-Aktionen sie wie
lange unternehmen können.
An vielen Orten in Deutschland, Österreich und der
Schweiz gibt es inzwischen
Sauerstofftankstellen, an
denen Patienten Flüssigsauerstoff erhalten, sehr oft
kostenfrei. Eine ständig
aktualisierte Liste gibt es
im Internet unter:
www.lungenemphysemcopd.de > Informationen >
Sauerstofftankstellen
Viele Hersteller haben zudem
ein eigenes Tankstellennetz
und bieten auch an, die Versorgung im Urlaub zu organisieren.
Informationen zur
Sauerstofftherapie:
■ www.leichter-atmen.de
■ www.copd-deutschland.de
Foto: iStockphoto/cheekylorns
Jederzeit einsatzbereit
Über eine sogenannte Nasenbrille – ein
dünner Schlauch, der über einen Nasensteg in die Nasenlöcher eingeführt wird –
werden die Patienten aus einem Konzentrator, einem Gerät, das Sauerstoff aus der
Umgebungsluft filtert und ihn in konzentrierter Form abgibt, versorgt. Da er nicht
nachgefüllt werden muss, ist er jederzeit
einsatzbereit. Leichte und tragbare Varianten schränken die Bewegungsfreiheit
kaum ein und können meist sogar mit ins
Flugzeug genommen werden. Ideal für
unterwegs sind auch Flüssigsauerstoffsysteme, bei denen Patienten den Sauerstoff
aus einem Tank in kleine Behälter abfüllen.
Die Geräteauswahl und die entsprechende
Handhabung dazu sollte zunächst mit
dem behandelnden Arzt besprochen werden.
gutDABEI 2/2015 11
BEWEGUNG
fördert Kreativität
Wer sich regelmäßig körperlich betätigt, fördert
schöpferisches Denken. Dies bestätigt eine niederländische Studie, bei der Aufgaben, die Kreativität erfordern, gelöst werden sollten.
Beim ersten Aufgabenteil sollten viele mögliche
Lösungen,
beim
zweiten die beste
Lösung für Probleme
gefunden werden.
Beim zweiten Aufgabenteil schnitten die
aktiven Studienteilnehmer, die viermal
in der Woche mit
dem Fahrrad fahren,
im Vergleich zu denen, die sich wenig
bewegen, deutlich
besser ab.
NOTRUFNUMMER EUROPAWEIT
Fragen
Antworten
Wie oft muss ich im Rahmen der Teilnahme
am Diabetesprogramm zum Augenarzt?
Diabetes mellitus kann zu einer Netzhautschädigung führen. Um Veränderungen frühzeitig zu erkennen, sollten Sie mindestens
einmal pro Jahr zum Augenarzt gehen.
Benötige ich noch eine Überweisung zum
Augenarzt?
Mit der Überweisung wird sichergestellt, dass
Ihr behandelnder Arzt die erforderliche Rückmeldung über die vorgeschriebene Untersuchung erhält. Mit der nächsten Folgedokumentation informiert er die Knappschaft
darüber.
112
Seit 2008 sind Polizei, Feuerwehr und Notarzt in
jedem EU-Land unter der Rufnummer 112 von
allen Festnetz- und Mobiltelefonen erreichbar.
Eine Eselsbrücke: Der „Europäische Notruftag
112“ ist am 11. Februar („11.2“).
Die Deutsche Schlaganfallhilfe berichtet, dass
dies mittlerweile 42 Prozent der Deutschen bekannt sei. Die Zahl liegt im europäischen
Durchschnitt.
Ich habe eine Teilnahmebestätigung erhalten. Was muss ich jetzt tun?
Nehmen Sie die mit Ihrem Arzt abgestimmten
Untersuchungstermine wahr und nehmen Sie
an den vom Arzt empfohlenen Schulungen
teil.
Übrigens kann man für mehrere Diagnosen
gleichzeitig teilnehmen. Für jede Erkrankung
versendet die Knappschaft eine eigene Teilnahmebestätigung.
Foto: wdv/J. Lauer
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gut DABEI intern wird herausgegeben und verlegt von der
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www.knappschaft.de, und von der wdv Gesellschaft für Medien &
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