Ein Fluss mit Geschichte

Die Lippe
Ein Fluss
mit Geschichte
Foto: André Zelck
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SCHWERPUNKT
Entdeckungsreise
Aus Odins Auge
entspringt ein Fluss
Foto: André Zelck
Die Lippe lockt mit einer bewegten
Vergangenheit. Jetzt lädt eine Ausstellung in Lippstadt und PaderbornSchloss Neuhaus zu einer Flussreise
von historischem Format.
Foto: Stadt Bad Lippspringe
Auenlandschaft
an der Lippe
»Odins Auge« heißt der Quellteich der Lippe im Volksmund.
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Westfalenspiegel 4-2015
Foto:
W
eder Weser, Ruhr noch Ems
können ihr das Wasser reichen. Sogar der größte Strom Deutschlands muss ihr diesmal den Vortritt lassen. Denn nicht der Rhein, sondern
die Lippe ist der längste Fluss Nordrhein-Westfalens. Von ihrer Quelle in
Bad Lippspringe am Fuße von Teutoburger Wald und Eggegebirge fließt sie
auf 220 Kilometern einmal quer durchs
Land, bis sie sich bei Wesel mit dem
Rhein vereint. Damit ist sie zugleich der
zentrale und längste Fluss in Westfalen.
»Vater Rhein« ist viel besungen. Die
Lippe hingegen scheint literarisch wie
musikalisch weitgehend unentdeckt.
Dabei wäre sie mit ihrer Geschichte und den Geschichten am Uferrand
ein wahrer Quell an Inspiration. Schon
ihre Entstehungsgeschichte ist sagenumwoben. So soll der nordische Gott
Odin ein Auge geopfert haben, um dem
trockenen Gebiet am Fuße des Teuto-
burger Waldes Leben zu schenken.
Odins Auge wird die Quelle der Lippe
deswegen auch genannt. Von hieraus
zieht sie als ausgeprägter Flachlandfluss in Schleifen und Mäandern durch
die Landschaft, vorbei an Wiesen und
Äckern, Dörfern und Städten, manchmal auch mittendurch.
Mit einem eigenen Baustil wie die
Weser kann sie zwar nicht auftrumpfen
(nur mit einer Variante), dafür war sie
jahrhundertelang einer der wichtigsten Schifffahrtswege. Einbäume aus
der Lippe zählen zu den ältesten Verkehrs- und Transportmitteln der Region. Entdeckt wurden sie bei archäologischen Grabungen, die zahlreiche
weitere spannende Funde ans Licht
brachten. Denn die Lippe war Kultund Opferplatz, sie diente der Wasserversorgung, war Jagd- und Fischereirevier und stellt noch heute eine wichtige
(Stadt)Grenze dar. Über Jahrhunderte
bildete sie die Südgrenze des Fürstbistums Münster, 1923 war sie die Nordgrenze der Ruhrbesetzung durch die
Franzosen, und bis heute trennt sie als
Dialektgrenze das Münsterländische
vom Südwestfälischen.
Schon in der Steinzeit hinterließen
Menschen ihre Spuren am Fluss. Seit
etwa 7000 v. Chr. stehen die Lippe
und ihre Nebenflüsse wie Pader, Ahse,
Alme, Seseke und Stever in einem engen Wechselverhältnis mit der Kulturgeschichte des Menschen. Dieses
Wechselverhältnis ist jetzt Dreh- und
Angelpunkt einer sehenswerten Lippe-Schau, die als Doppelausstellung in
Lippstadt und Paderborn-Schloss Neuhaus präsentiert wird. »Die Ausstellungen ergänzen sich, funktionieren aber
auch jeweils für sich«, erklärt Dr. Georg
Eggenstein, der bereits vor vier Jahren
als freier Kurator gute Erfahrungen mit
einer Lippe-Ausstellung an zwei Or-
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SCHWERPUNKT
Bis heute stellt die Lippe eine
wichtige Sprachgrenze dar.
Büstenreliquiar der
Heiligen Ida von
Herzfeld (um 1500)
Hafen in Lippstadt, 1834
Schloss Hovestadt im Lippetal
Urzeitlicher
Angelhaken
pe zwar ein Fluss von eher bescheidener Größe, in der Geschichte aber
spielt sie eine umso größere Rolle. So
nutzten die Römer den Fluss, den sie
»Lupia« nannten, bei ihrem legendä­
ren Marsch zur Eroberung Germaniens
um Christi Geburt als zentralen Schifffahrts- und Nachschubweg durch die
ausgedehnten Wälder und Sümpfe. Alles, was ihr Überleben sicherte, wurde
auf länglichen Lastkähnen auf der Lippe transportiert, darunter Lebensmittel und Geschirr, Leder für Zelte, Schilde, Schuhe und Pferdegeschirr, Metall
für Waffen, Rüstungen und Helme, Textilien für Mäntel, Tuniken und Decken.
Aber auch Luxusgüter wie griechischer
Wein, spanische Fischsauce und Olivenöl waren regelmäßig an Bord.
»Knapp 2000 Tonnen Weizen benötigte eine Legion von 5500 Mann im
Jahr«, so Georg Eggenstein. Der Ausstellungsmacher aus Dortmund hat
nicht nur als promovierter Archäologe
ein ganz besonderes Interesse an dem
Fluss. »Mein Ururgroßvater aus Ahsen
bei Datteln gehörte in den 1870er Jah-
Bild: Dieter Lohmann, Lippstadt
Einsatz, doch viele Rettungsversuche schlugen fehl,
weil niemand die
Hilfsaktionen koordinierte«, macht Georg Eggenstein deutlich.
Die Folge waren umfangreiche Planungen und Maßnahmen zum Hochwasserschutz. Denn die »Heinrichsflut«
war kein singuläres Ereignis. Fotos in
der Ausstellung zeigen, dass die Menschen hier bereits 1890 und 1946
unter katastrophalen Überschwemmungen zu leiden hatten. Ob die Lipperegion möglicherweise auch von der
verheerenden »Magdalenenflut« betroffen war, die im Juli 1342 zahlreiche
Flüsse Mitteleuropas heimsuchte und
als »Jahrtausendhochwasser« in die
Geschichte einging, »wird in der Wissenschaft gerade aktuell diskutiert«,
weiß Georg Eggenstein. Hinweis da­
rauf könnte eine neu entdeckte Hochwassermarke in Hamm sein.
Mit ihrem Einzugsgebiet von knapp
5000 Quadratkilometern ist die Lip-
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vestadt im Traum ein Engel erschienen,
der sie beauftragte, dort zu Ehren Gottes eine Kirche zu errichten. Als »westfälische Heilige« wird sie weit über das
kleine Dorf im Lippetal verehrt.
Ausgangspunkt der Lippe-Schau in
Lippstadt wie in Paderborn-Schloss
Neuhaus ist die sogenannte »Heinrichsflut« vor 50 Jahren, die bislang größte Hochwasserkatastrophe der Re­gion:
1965 machte Westfalen seinem Klischee
als »Regenland« alle Ehre. Nach einem
nass-kalten Frühjahr und Sommerstart
ließen lang anhaltende, wolkenbruchartige Niederschläge am 16. Juli die Flüsse und Bäche bei Paderborn, aber auch
im Raum Soest, an der Warburger Börde und in Nordhessen geradezu explosionsartig anschwellen. Dämme brachen, die Dörfer und Städte entlang
der Lippe wurden zum Teil komplett
überflutet, auf dem Hellweg herrschte Land unter, in den Städten Paderborn und Lippstadt brach der Verkehr
zusammen, in der Region starben sieben Menschen unter dramatischen Umständen. »Es waren tausende Helfer im
Foto: Stephan Kube/Bischöfliches
Generalvikariat Münster
Foto: Stefan Brentführer/LWL
ten gemacht hat. Während damals in
Datteln und Waltrop (Schiffshebewerk
Henrichenburg) vor allem der Unterlauf ab Hamm unter kultur- und siedlungsgeschichtlichen, wirtschaftshistorischen und naturkundlichen Aspekten
beleuchtet wurde, steht diesmal der
Oberlauf der Lippe im Zentrum.
Viele interessante Objekte und Exponate hat Georg Eggenstein zusammengetragen, darunter einen urgeschichtlichen Angelhaken, einen Kulthammer
aus der Jungsteinzeit, Lanzenspitzen
und Beilklingen aus Bronze, ein nachgebautes Lippeschiff, Lippe-Gemälde
des 17. Jahrhunderts sowie etruskische Bronzescheiben, die vermutlich in
der Paderquelle gefunden wurden. »Einige Exponate stammen aus Privatbesitz und sind noch nie öffentlich gezeigt
worden«, erklärt Georg Eggenstein. Zu
sehen ist auch das berühmte Büstenreliquiar der Heiligen Ida von Herzfeld
(um 1500). Der Verwandten Karls des
Großen war der Überlieferung nach
786 bei einer Rast an der Lippefurt in
der Nähe des heutigen Schlosses Ho-
Foto: Sammlung Duncker
Foto: Museum Lippstadt
Karte: ISA – Interaktiver
Sprachatlas des westfälischen
Platt (www.lwl.org/isa)
Land unter: die »Heinrichsflut« vor 50 Jahren in Lippstadt
ren zu den letzten aktiven Lippeschiffern. Sein Tagebuch aus den Jahren
1875 bis 1877 ist eins von nur zwei
erhaltenen Logbüchern der Lippeschifffahrt überhaupt«, erzählt er von
seinen engen familiären Bindungen an
die Lippe.
Güter wie Ziegelsteine, Kohle, Eisenerz und Holz, aber auch Salz, Getreide, Schinken, Bier und Käse wurden
auf der Lippe transportiert. Aufwärts
musste getreidelt werden, abwärts ließ
man sich treiben, setzte Segel oder half
auch schon mal durch Staken nach. Bis
Waltrop, dann war Schluss.
Wegen der natürlichen Stromschnellen und der vielen Wassermühlen, die
ab dem Mittelalter die ersten künstlichen Energiequellen bildeten und die
wirtschaftliche Bedeutung der Lippe
belegen, war der Fluss bis Anfang des
19. Jahrhunderts nicht durchgehend
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SCHWERPUNKT
Lippe-(Be)Kenntnisse
Haben Sie ’s gewusst?
Land und Fluss
Luftbild: Hans Blossey
Hier ist jeweils
auch das
Begleitbuch
(156 S., 14,80
Euro) erhältlich.
Foto: Stadt Dorsten
Foto: wiki
»Schepphort«, heißt es auf einer historischen Flurkarte von Dorsten.
Der Hinweis auf die Schifffahrt kommt nicht von ungefähr. Die meisten
Werften für die Lippeschiffe gab es im 19. Jahrhundert in Dorsten. Das
Schiffbauerhandwerk vor Ort konnte dabei auf jahrhundertelange Tradition und Fachkenntnisse zurückgreifen. Unterschiedliche Schiffstypen sind bekannt, wobei der größte Typ, die »Dorstener Aak«, eine Länge von rund 39 Metern aufwies und eine Ladekapazität von 100
Tonnen hatte. Die großen Zweimaster wurden bis Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut und oft nach Holland überführt. Daneben entstanden
Ruderboote und Flussfähren, die sogenannten Ponten.
Hier sprudelt Geschichte: Unter dem LWL-Museum in
der Kaiserpfalz befindet sich ein Quellkeller der Pader,
Deutschlands kürzestem Fluss. In der Innenstadt Paderborns sprudeln aus über 200 kleinen Quellen durchschnittlich 5000 Liter Wasser pro Sekunde hervor, vereinigen sich zu Paderborns Hausfluss – der ganze vier
Kilometer weiter im Zentrum von Schloss Neuhaus in
die Lippe mündet. Aber vorher wird die Pader durch ein
kleines Wehr sogar noch zum Padersee gestaut.
Sagenhafte Stimmung im
beleuchteten Quellkeller
Gestatten: von der Lippe
Eine Ausstellung, zwei Orte:
»ImFluss« – Kultur- und Naturgeschichte der Lippe«: Galerie im Rathaus
Lippstadt (bis
22. August) und
Marstall
PaderbornSchloss Neuhaus
(bis 4. Oktober).
»Schepphort« Dorsten
Deutschlands kürzester Fluss
Foto: LWL/Museum in der Kaiserpfalz
Mittlerweile sind viele Tierarten zurückgekehrt. »Die Natur ist wieder auf
dem Vormarsch«, heißt es beim Lippeverband, der 1926 nach dem Vorbild
der Emschergenossenschaft als Wasserwirtschaftsverband gegründet wurde. Wie schön es an der Lippe von der
Quelle bis zur Mündung vielerorts wieder ist, zeigt an beiden Ausstellungsorten der Film »Die Lippe aus der Luft«
des Bochumer Luftbildarchäologen
Baoquan Song.
Und wo ist es für Georg Eggenstein
am schönsten? »In Lippstadt. Hier ist
das Wasser überall spürbar.« Sage und
schreibe 700 Kilometer Wasserläufe –
die Lippe eingerechnet – und 115 Brücken gibt es in der Stadt, die als »Venedig Westfalens« bekannt ist. Wer hier
die Entdeckungsreise beginnt, kann
sich auf eine Flussfahrt von historiKlaudia Sluka
schem Format freuen.
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eigens gegründete Lippe-Dampfschifffahrts-Gesellschaft ihr Glück. Nur drei
Jahre später fuhr das mit viel Euphorie gegründete Unternehmen in die Insolvenz. Und schon Ende des 19. Jahrhunderts kam dann das weitgehende
Aus für die Lippeschifffahrt. Die Konkurrenz durch die Eisenbahn war zu
groß geworden.
Die Mündung versandete, der Zugang zum Rhein war nicht mehr möglich, die Lippe geriet als Wasserstraße
mehr und mehr in Vergessenheit. Diese Funktion übernahmen Anfang des
20. Jahrhunderts die Kanäle. Zur gleichen Zeit siedelten sich von Süden
her Zechen und Industriebetriebe am
Fluss­
ufer an. Die Bevölkerungszahl
wuchs rasant, die Landwirtschaft expandierte, Wälder und Heideflächen
verschwanden, immer mehr Abwässer
wurden in die Lippe eingeleitet. Der
einst so natürliche, lebendige Fluss, an
dem Biber, Fischotter und Wasservögel
ideale Bedingungen vorfanden, kam
kaum noch zu Atem. Lange Zeit war
das Wasser in der Lippe von eher mäßiger Qualität. Da half auch der künstliche Sauerstoff nicht, den man mit hohem Aufwand in den 1960er Jahren in
den Fluss pumpte. Da hilft letztendlich
nur Renaturierung, wie man heute weiß
(vgl. S. 22).
Modell eines
Lippeschiffs
Von der Lippe. Wer so heißt, muss aus der Dynastie stammen, die in
der Lippe-Region seit Generationen so tief verwurzelt ist. Aber sein
Vater war nicht Fürst oder Prinz, sondern Barkeeper, sein Künstler­
name ist Programm: »Ich dachte mir, findige Journalisten werden
damit allerlei Wortspiele machen«, sagte Jürgen von der Lippe,
bürgerlich Hans-Jürgen Dohrenkamp, in einem Interview. Tatsächlich stammt der Moderator, Entertainer und Komödiant
(Markenzeichen: bunte Hawaiihemden) aus dem Lipper
Land. 1948 wurde er hier geboren, aber nicht in Detmold,
der Residenzstadt der Fürsten zur Lippe, sondern in Bad
Salzuflen. Aufgewachsen ist er allerdings in Aachen. Der
Wahl-Berliner hat sich zu einem der populärsten Bühnenund TV-Unterhalter hochgearbeitet und macht heute, nach
fast 40 Berufsjahren, »nur Dinge, die wirklich Spaß machen«.
Foto: PR
Die Lippemündung bei Wesel
schiffbar. An den Wehren mussten die
Waren umständlich aus- und wieder
eingeladen werden, ein großes Problem
vor allem für die Fluss-Städte, die im
Mittelalter am Lippe-Ufer entstanden
sind: Lippstadt (1185), Hamm (1226),
Lünen (1279), Haltern (1289), Dorsten
(1251) und Wesel (1241) – sie alle lebten vom Handel, sie alle schlossen sich
dem Städtebund der Hanse an.
Zwischen 1748 und 1771 verhandelten Preußen, Kurköln und das Fürstbistum Münster als Anrainerstaaten
erfolglos über eine Kanalisierung der
Lippe. Als diese dann infolge des Wiener Kongresses 1815 in ganzer Länge preußisch wurde, ging alles ganz
schnell. Nur zwei Jahre später erließen die reformfreudigen Preußen eine
»Strom- und Uferordnung für den Lippe-Fluss«, der König bewilligte den
Ausbau. An allen Wehren von Datteln
bis Lippstadt wurden Schleusen gebaut und Schutzhäfen in Wesel-Fusternberg, Krudenburg und Hamm angelegt, der Fluss wurde begradigt, die
Auenwälder verschwanden. Im Juni
1831 konnte die neue durchgehende
Schifffahrtsverbindung in Schloss Neuhaus bei Paderborn festlich eingeweiht
werden, 1840 wurden bereits 80 000
Gütertonnen auf der Lippe transportiert. Ab 1853 versuchte sogar eine
Die Suche nach der Lippe ist im
Lipperland selbst völlig vergebens. Der namensgebende Fluss
entspringt zwar in der Nähe des
lippischen Staatsgebietes in der
Senne, berührte das Kernland aber
nicht, sondern nur die Exklaven Cappel und
Lipperode bei Lippstadt. Von dort stammt allerdings
das Haus Lippe, ein Adelsgeschlecht von europäischer Bedeutung, das erstmals im Jahr 1123 urkundlich erwähnt wird. Als Regenten werden die Brüder
Bernhard und Hermann zur Lippia genannt, das heutige Lipperland hatten sie zu Lehen. Wappenzeichen
der Edelherren zur Lippe war die Lippische Rose, die
bis heute im Wappen des Landes Nordrhein-Westfalen auftaucht. Die Nachfahren des letzten Fürsten
leben im Schloss zu Detmold. Seit 1949 ist Armin
Prinz zur Lippe (geb. 1924) Oberhaupt des Hauses
Lippe.
Lipperenaissance
Laurentz van Brachum ist nicht
nur einer der bedeutendsten Baumeister des 16. Jahrhunderts,
sondern auch der Begründer der
Lipperenaissance, einer Variante
der Weserrenaissance mit eigenwilliger Ornamentik und reichem
Figurenwerk. 1560 erhielt er den
Generalauftrag für die Gestaltung
der heute noch erhaltenen Hoffassade des Nordwestflügels von
Schloss Horst im heutigen Gelsenkirchen, wobei er erstmals
Stilelemente des in den Niederlanden entwickelten Manierismus verwandte. Seine herrlichen
Schlösser im Stil der »Lipperenaissance« – darunter Schloss
Hovestadt und Haus Assen – sind
ebenso wie die Lippeaue zwischen Lippstadt und Lippborg
eine Entdeckungsreise wert.
Texte: slu
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