Juli/August 2015 - Evangelische Kirchengemeinde Berlin

Juli/August 2015
Foto: S. Flamme-Brüne
Besuch Garnison- Augsburger BeBachkantate
kirche
Seite 60 kenntnis Seite 24
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Monatsspruch für Juli
„Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das
ist vom Übel.“ (Matthäus 5,37)
Da ist er wieder, der radikale
Jesus, der etwas tiefer bohrtden ich so mag.
„Wieso etwas tiefer gebohrt?“
werden Sie sich jetzt vielleicht
fragen. Nun, die Auseinandersetzung ging um die Frage: Wie
soll man schwören? Das war
damals im Judentum eine
umstrittene Frage: Sollte man
bei Gott schwören? Dann
musste man aber seinen (heiligen!) Namen aussprechen –
was streng genommen verboten war. Oder beim Himmel
schwören? Der galt aber als
der Sitz Gottes – ähnliche Probleme wie oben…Oder beim
Tempel in Jerusalem? Der galt
aber als Sitz Gottes auf Erden
– ähnliche Probleme wie oben…
Nun ist das Schwören bei uns
heutzutage selten geworden.
Im Fernsehen sieht man es nur
noch alle paar Jahre, wenn die
Bundesminister ihren Amtseid
ablegen: Manche sagen auf die
entsprechende Frage: „Ich
schwöre es“, manche sagen
„Ich schwöre es bei Gott“ oder
so ähnlich. Das lässt dann
Rückschlüsse zu, ob sie
gläubig sind oder nicht. Aber
es sagt wohl wenig darüber
aus, ob sie es ernst meinen,
oder nicht (genausowenig wie
das Erscheinungsbild, ob in
Lackschuhen, oder in Turnschuhen…)
Im privaten Bereich ist das
Schwören
noch
seltener
geworden – und das ist auch
verständlich: Denn wenn die
Frau ihren Mann in der soapopera nach seinem Kurzurlaub
auffordert, zu sagen, dass „da
nichts war“, er ihr dies versichert, sie dann aber ihn auffordert, es zu schwören, dann –
ja, was ist dann eigentlich los?
Dann hat sie offensichtlich
(vielleicht durchaus berechtigt)
Zweifel, dass seine erste
Antwort ehrlich war. Denn
sonst würde sie ja nicht erneut
ansetzen, und ihn auffordern,
zu schwören.
Nur: wird sie ihm jetzt glauben,
wenn er schwört? Wohl nicht
automatisch. Denn wenn sie
ihm ohne Schwur nicht
geglaubt hat, war wohl Zweifel, ja Misstrauen schon vorhanden. Und wird der nun
durch
eine
einfache
Schwurformel nun einfach –
quasi automatisch – aufgelöst?
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Monatsspruch für Juli
Wohl kaum. Es ist wohl mehr
der Versuch eines Ertrinkenden, sich an einen Strohhalm
zu klammern. Das heißt also,
die tiefe Ursache des Problems – Zweifel, Misstrauen –
wird
durch
eine
bloße
Schwurformel
mitnichten
grundsätzlich aufgelöst.
Ich glaube, hier liegt der
Ansatz von dem Wort von
Jesus: Er meint, zwischenmenschliche
Beziehungen
müssen von Vertrauen getragen werden – davon leben wir
alle, als Christenmenschen
besonders. Und wenn dies
Vertrauen da ist, dann
braucht man wahrscheinlich
auch kein Schwören. Und
umgekehrt gilt dann wahr-
scheinlich auch: Wenn dies
Vertrauen nicht da ist, dann
kann es wohl auch durch
Schwören nicht quasi herbeigezaubert werden…
Was sagt uns das für unseren
Alltag? Vielleicht, dass wir vorsichtig, nicht leichtfertig, mit
unseren Worten umgehen.
Zum Beispiel, wenn wir jemandem in einer schwierigen Situation sagen: “Du kannst mich
immer anrufen. Ich bin immer
für Dich da – dass wir dann,
wenn der Anruf wirklich
kommt, auch wirklich dazu
stehen, was wir gesagt haben…
In diesem Sinne wünsche ich
Ihnen eine verlässliche Sommerzeit,
Ihr Pfarrer Pretki
Foto:
Lotz
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Monatslied für Juli
„Singt dem Herrn ein neues Lied“, Singt Jubilate 93
1. Singt dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn ein neues
Lied, denn er tut große Wunder überall.
2. Er ist stark und siegreich, die Seinen lässt er nicht im Stich,
Ost und West, Süd und Nord, allem ist er Herr.
3. Lobt den Herrn mit Liedern und lobt ihn mit Posaunenton,
jauchzt ihm mit Schlagzeug und singt mit Saxophon.
4. Land und Meer und Berg und Tal, alle Menschen singen
ihm, denn das Ziel aller Welt liegt in ihm allein.
Refrain 1.-4.
Jauchzet ihm, alle Welt, jauchzet dem Herrn,
singt, rühmt und lobet ihn, den Herrn aller Erden!
Text (nach Psalm 98) und Melodie: Herbert Gloßner
Es gibt eindrucksvolle Chormusik zu Psalm 98:
z. B. die Bachmotette BWV
225, die Bachkantate BWV 190
mit demselben Titel, eine doppelchörige Motette von Johann
Pachelbel, eine eindrucksvolle
Chormusik von F.-M. Bartholdy (op.91) mit Chor, Orchester
und
Solisten,
eine
gleichnamige Kantate von Dietrich Buxtehude (BWV 98) und
vieles mehr. Auch im Gesangbuch haben wir zwei Lieder: EG
287 „Singet dem Herrn ein
neues Lied, denn er tut
Wunder“ von Rolf Schweitzer
oder von Matthias Jorissen EG
286: „Singt, singt dem Herren
neue Lieder“ aus seiner Sammlung „Neue Bereimung der
Psalmen“, das die Psalmlieder
von Ambrosius Lobwasser verdrängte. Und eigentlich ist das
ja ein Lied für den Sonntag
Kantate, der Aufforderung
„Singet!“. Was ist Singen
eigentlich? Man könnte sagen,
ein rein physikalisch-neurologischer Vorgang. Man holt mittelmäßig viel Luft, das Gehirn
steuert unsichtbar diesen Vorgang, genauso wie die kontrollierte Gaumen-, Zungen- und
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Monatslied für Juli
Lippenstellung und durch das
Ventilieren der Luft und die
Schwingungen der Stimmbänder wird eine Kraft erzeugt, die
die Atome in der Luft um uns
melodisch oder a-tonal zum
Schwingen bringt, so dass
dann, je nach Gabe und
Lockerheit ein mehr oder
weniger stimmiger Gesang entsteht.
Reicht das? Ist das Singen? Wir
wissen es alle: Singen ist mehr,
vielmehr. Singen ist am allerwenigsten Physik. Singen ist
wie Liebe – schwer im Ganzen
zu beschreiben. Und irgendwie
stärkt das Singen: „Du meine
Seele singe“, sagt Paul Gerhardt. „Du, meine Seele singe“,
bei dieser Selbstermunterung,
da singt der ganze Mensch und
nicht eben nur das Sichtbare,
sondern die Seele ist beteiligt.
Und bei „Kantate“ (Plural), da
sind wir zusammen aufgefordert zu singen. Ganz im Sinne
Paul Gerhardts „Ach, ich bin
viel zu wenig, zu rühmen
seinen Ruhm…“ Da müssen
wir schon alle zusammen
singen, auch vor allem die, die
von sich meinen, sie könnten
gar nicht singen. Auch sie
können sich trauen, denn man
singt am besten in Gemeinschaft. Denn „Cantate Domino
Nova Cantica“ (ich könnte auch
mit der lateinischen Übersetzung spontan einige Kompositionen aufzählen) ist die
Aufforderung an die ganze
Schöpfung, miteinander zu
und für Gott zu singen.
Nun wissen wir aber alle, und
wir Chorleiter noch intensiver:
heute hat es das Singen
schwer,
immer
schwerer.
Immer weniger Menschen
singen. Kein Morgenlied, kein
Schlaflied, kein Liedchen bei
der Arbeit oder beim Spaziergang. Vielmehr ist das eigene
Singen verdrängt durch das
reine Konsumieren der „Verblödungsmusik“ (so nenne ich es
jetzt mal zynisch) aus Kopfhörer, Smartphone usw.: Ob
Supermarkt, ob Zoo-Musik auf
jedem Klo“ – so singt es der
Sänger Gerhard Schöne und
weiß genau, dass in unserer
Zeit und unserer Kultur die
Stille fehlt. Stille, die jedem
Singen nötig vorausgeht und
auch wieder folgt.
Es gibt kaum noch neue Lieder,
die wir dem Herrn singen
könnten. Es fehlt vor allem das
Gespür in Seele, Herz und
Verstand, Gottes Wunder in
der Welt zu sehen und wahr zu
nehmen. Und dennoch „Singet
dem Herrn ein neues Lied,
denn er tut Wunder“. Das ist
die Aufforderung; man kann
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Monatslied für Juli
ihr folgen oder die Kopfhörer
aufsetzen.
Gemeinsames Singen kann
zuweilen eine unglaubliche
Kraft entwickeln. Lieder sind
in Situationen, in denen Menschen unterdrückt werden,
besonders stark zu hören. Sie
sind stärker als Waffen. „Wir
sind die Moorsoldaten“ haben
16 KZ-Häftlinge im Konzentrationslager Börgermoor bei
Papenburg (Emsland) am 27.
August 1933 bei einer Veranstaltung namens „Zirkus Konzentrazani“ gesungen: Der
kaufmännische Angestellte
Rudi Goguel, der die Musik
schrieb,
erinnerte
sich
später:
„Die sechzehn Sänger, vorwiegend Mitglieder des Solinger
Arbeitergesangsverein, marschierten in ihren grünen Polizeiuniformen (unsere damalige
Häftlingskleidung) mit geschulterten Spaten in die Arena, ich
selbst an der Spitze in blauem
Trainingsanzug mit einem
abgebrochenen Spatenstiel als
Taktstock. Wir sangen, und
bereits bei der zweiten Strophe
begannen die fast 1000 Gefangenen, den Refrain mitzusummen.
Von Strophe zu Strophe steigerte sich der Refrain, und bei
der letzten Strophe sangen
auch die SS-Leute, die mit
ihren Kommandanten erschienen waren, einträchtig mit uns
mit, offenbar, weil sie sich
selbst als ‚Moorsoldaten‘ angesprochen fühlten.
Bei den Worten ‚… Dann zieh’n
die Moorsoldaten nicht mehr
mit den Spaten ins Moor‘
stießen die sechzehn Sänger
die Spaten in den Sand und
marschierten aus der Arena,
die Spaten zurücklassend, die
nun, in der Moorerde steckend,
als
Grabkreuze
wirkten.“
Zwei Tage nach der ersten
Aufführung wurde das Lied
von der Lagerleitung verboten.
Trotzdem war es das Wachpersonal des Lagers, das wiederholt verlangte, dass das Lied
von den Häftlingen auf ihren
Märschen zum Arbeitsplatz
gesungen wurde. Durch entlassene oder in andere Lager
verlegte Gefangene wurde das
Lied weit über Börgermoor
hinaus bekannt.
Wir alle kennen die NegroSpirituals. Die überlieferten
Spiritualtexte sind fast ausschließlich religiösen Inhalts
und erzählen vom Leben geschlagener,
geschundener
und sehnsüchtiger Menschen
(der Sklaven). Die emotional
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Monatslied für Juli
klingenden
Spirituals
beschreiben meist Situationen
aus dem alten Testament, die
denen der Sklaven ähnelten.
Sie identifizierten sich besonders mit dem „erwählten Volk
Israel“, das aus der babylonischen Gefangenschaft fliehen konnte, da diese Analogie
ihnen half, sich mental gegen
die Abwertung durch das
Sklavereisystem zu wehren.
Die Traurigkeit erklärt sich
nicht allein aus den prekären
Lebensbedingungen der afroamerikanischen Sklaven, sondern auch aus der Trauer um
Angehörige, die sie bei Deportationswellen verloren haben.
Im Jahre 1619 trafen die ersten aus Afrika verschleppten
Sklaven
im
US-amerikanischen Bundesstaat Virginia
ein. Sie wurden auf großen
Tabak- und Baumwollplantagen zur Zwangsarbeit eingesetzt. Diese Arbeit war hart,
kleinste Vergehen wurden
streng und brutal geahndet.
Bestrafungen mit der Peitsche
waren üblich und alltäglich.
Die tiefe Verwurzelung des
christlichen Glaubens in der
weißen Bevölkerung erklärt
die Skrupel, Christen als
Sklaven zu halten. So erklärt
sich auch, warum niemand
auch nur das geringste Inter-
esse hatte, diese Menschen
zu missionieren. Man hätte
sie nicht mehr als Sklaven
halten und einsetzen können. Diesem „Dilemma“ entkamen die Sklavenhalter
durch ein Gesetz im Jahr
1667, welches festlegte,
dass der Übertritt eines Sklaven zum Christentum an
dessen
sozialer
Stellung
nichts änderte.
Hier, meine ich, liegt ein direkter Bezug zu Psalm 98.
Dieses Heil, was als Wunder
besungen wird, ist die Befreiung Israels aus dem babylonischen Exil. Das Unverhoffte
ist wundersame Wahrheit geworden. Aus Knechtschaft an
den Flüssen Babylons ist Freiheit geworden. Das ganze Volk
konnte aufatmen. Und dieses
Aufatmen, diese neue Luft in
Herz, Seele und Verstand, mit
dieser neuen Luft erklingen
Israels Befreiungslieder, eben
Lieder, die das Neue begleiten,
das Neue annehmen, das Neue
gestalten. Viele Spirituals haben diese unglaubliche Kraft!
„Singet dem Herrn ein neues
Lied, denn er tut Wunder“
Israel lobt, ja singt seinem
Gott, weil Gott sein Volk befreit hat. Oder wie Johann
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Monatslied für Juli
Franck aus Guben es unvergleichlich gedichtet hat: „Tobe,
Welt, und springe, ich steh
hier und singe, in gar sicher
Ruh.“ Was ist es, das in uns
singt, wenn wir so singen?
Martin Luther King hat eine
Antwort darauf gesucht und
wie ich meine, auch gefunden.
Er sagte: “Wenn unsre Tage
verdunkelt sind und unsre
Nächte finsterer als tausend
Mitternächte, so wollen wir
doch stets daran denken, dass
es in der Welt eine segnende
Kraft gibt, die wir Gott nennen
und die wir als Musik des Herzens vernehmen.“
Und das gilt nicht nur für
den Sonntag Kantate!
Es grüßt Sie herzlich Ihr Kantor
Friedrich-Wilhelm Schulze
Monatslied für August
Seht die Vögel am Himmel an, Singt Jubilate 107
Seht die Vögel am Himmel an, seht, sie säen und ernten nicht,
legen keinen Vorrat an, sammeln nicht in Scheunen ein.
Doch es ernährt, speist sie und tränkt, was der Vater für sie tut.
Seid ihr denn nicht mehr als sie? Sorgt euch nicht, er weiß, was
fehlt.
Jeder Tag hat seine Last, jeder Tag ist Gottes Tag.
Seht, die Lilien blühn im Feld, seht, sie spinnen und nähen nicht.
Salomo in seiner Pracht trug kein Kleid wie sie, so schön.
Wenn Gott schon Gras kleidet und schmückt, das doch bald im
Ofen brennt,
wird er nicht mehr noch tun? Wie ist euer Glaube klein!
Trachtet immer nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit.
Was ihr braucht, hält Gott bereit, ganz bestimmt versorgt er euch.
Sorgt darum nicht, was morgen wird, ob ihr findet, was ihr
braucht.
Jeder Tag hat seine Last, jeder Tag ist Gottes Tag.
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Monatslied für August
Sagt nicht der Volksmund:
„Spare in der Zeit, dann hast
du in der Not“?
Der Volksmund sagt auch:
„Sorge dich nicht um den morgigen Tag.“
Unser Lied nimmt den Text aus
der Bergpredigt Jesu auf, wie
wir sie im Matthäusevangelium
finden. In Zeiten der Versicherungen und privaten Vorsorgen
ein Gegentext. Wir sollen
unsere Energien nicht binden,
indem wir ständig sorgenvoll in
die ungewisse Zukunft blicken.
Unsere Kraft soll der Gegenwart gehören. Denn wenn man
ständig von den Gedanken um
die unberechenbare Zukunft
abgelenkt ist, kann man die
Gegenwart gar nicht genießen.
Es ist nicht ein dummes Vorantrotteln gemeint, sondern
ein kraftvolles Genießen des
Lebens voller Geben und
Nehmen,
Schenken
und
Danken. Dann werden auch
Kraft und Einfallsreichtum da
sein, die Zukunft zu bestreiten.
Dazu gehört dann noch eine
gehörige
Portion
Gottver-
trauen, denn jeder Tag ist
Gottes Tag. Er gibt uns die
Last, aber er trägt mit uns. Er
ist ein Licht, das um die
nächste Ecke leuchtet, wenn
der Weg weitergeht. Er ist das
Licht, das auch in Zukunft
leuchten wird. Dafür können
wir gar nichts vorher sammeln.
Das ist seine Zusage. Gott hat
nicht versprochen, dass es
leicht wird. Der Vogel unter
dem Himmel hat auch kein
leichtes Leben. Auch die Lilie
ist der Witterung ausgesetzt.
Doch beide sind von Gott dafür
gerüstet. Und so hat er auch
uns Menschen ausgerüstet,
das Leben bestehen zu können.
Und um die Gegenwart mit
Freuden genießen zu können,
müssen wir uns immer wieder
erinnern, dass jeder Tag Gottes
Tag ist.
Dann können wir hoffentlich
jede Last und jede Freude, jede
Lösung für ein Problem, jede
unerwartete Hilfe und jede
neue Hoffnung aus Gottes
Hand nehmen.
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B. Klein
Aus dem Gemeindekirchenrat
wirken zu lassen. Wir laden Sie
herzlich dazu ein!
Liebe Gemeinde,
es bewegt sich was: Die
Gerüste an der Martin-LutherGedächtniskirche werden abgebaut, dafür werden andere
in der Dorfkirche aufgebaut,
damit wir nun dort endlich mit
der
Sanierung
beginnen
können. Damit steht uns die
Dorfkirche natürlich in den
nächsten Monaten nicht mehr
zur Verfügung. Die Gottesdienste können hier nicht
mehr gefeiert werden, und
auch die „Offene Kirche“ am
Donnerstag kann nun nicht
mehr stattfinden. Wir haben
uns aber sehr gefreut, als wir
in unserer Gemeindekirchenratsitzung im Juni hörten,
dass das engagierte Team, das
Besucher der „offenen Kirche“
freundlich betreut, sich bereit
erklärt hat, einfach in die
Martin-Luther-Gedächtniskirche umzuziehen. Das heißt:
Nach der Sommerpause finden
Sie ab September nun immer
donnerstags in der Zeit von 17
bis 19 Uhr die dortigen Kirchentüren offen vor. Vielleicht
nutzen Sie die Möglichkeit,
sich diese besondere Kirche
einmal ohne den „Trubel“ eines
großen Festgottesdienstes oder
Konzertes ganz in Ruhe anzusehen, den Raum auf sich
Auch auf unserem Freizeitgelände Albrechts Teerofen ist
einiges in Bewegung – was hier
aber eher die Bedeutung von
„noch nicht stabil“ hat. Wir
suchen weiter nach jemandem,
der sich vorstellen könnte, hier
Besuchergruppen in Empfang
zu nehmen und zu betreuen...
Ab Juli finden unsere sonntäglichen Gottesdienste nun also
um 10 Uhr in der MartinLuther-Gedächtniskirche statt
– wir würden uns freuen, wenn
Sie den vielleicht für Sie längeren Weg nicht scheuen und
auch dort mit uns feiern. Vielleicht sind wir aber auch jetzt
viel näher an Ihnen dran und
der Weg zur Dorfkirche war der
weitere...? Seien Sie uns herzlich willkommen!
Auch Ehepaar Schanz hat nun
einen weiteren und beschwerlicheren Weg, aber trotzdem
wollen die beiden uns auch
dort nach dem Gottesdienst in
gewohnter
Weise
mit
Kaffee/Tee und köstlichen
Kleinigkeiten
bewirten
–
machen Sie ihnen und sich
selbst die Freude und schauen
Sie nach dem Gottesdienst
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Aus dem Gemeindekirchenrat
noch oben im Saal des Gemeindehauses vorbei. Es lohnt sich
ganz bestimmt!
Im Namen des Gemeindekirchenrates grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Sabine Flamme-Brüne
Gottesdienste:
Ab Juli finden unsere sonntäglichen Gottesdienste um 10
Uhr in der Martin-Luther-Gedächtniskirche statt.
Das Kirchencafé findet dann nach dem Gottesdienst in der
Rathausstr. 28, Saal 1. Etage statt.
Offene Kirche:
Ist ab September immer donnerstags in der Zeit von 17 bis
19 Uhr in der Martin-Luther-Gedächtniskirche.
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Bilder vom Ökumenischen Pfingstgottesdienst
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Bilder vom Ökumenischen Pfingstgottesdienst
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Bild vom Gemeindestammtisch im Juni
Thema:
„Die drei Ringe“
Judentum – Christentum – Islam
Referentin:
Beate Barwich
Grafik:
Mester
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Alle Achtung!!!
Es geht wieder los mit einem neuen Konfirmandenkurs:
Jeweils mittwochs, von 17.00 bis 18.30 Uhr, außer in den
Schulferien, werden Pfarrer Brehm und Team im Jugendkeller im
Gemeindezentrum Friedenstraße 20 den Unterricht
gestalten,
Wir beginnen am 9. September. Im Anschluss an den
Unterricht ist um 19.00 Uhr
der erste Elternabend. Die
Konfirmation ist für Anfang
Mai
2017
vorgesehen.
Zusätzlich zum wöchentlichen Unterricht werden wir
Fahrten und Wochenendfreizeiten anbieten. Das gehört
zum Unterricht ebenso dazu
wie Exkursionen und mind.
25 Gottesdienstbesuche. Das Kennenlernwochenende ist vom 18.
bis 20.09. in Albrechts Teerofen, der Vorstellungsgottesdienst am
27. September. Nähere Informationen bekommen Sie / bekommt
ihr bei (oder auf Nachfrage vor) der Anmeldung im Gemeindebüro.
Zur Anmeldung ist bitte auch das letzte Religionszeugnis mitzubringen. Anmelden kann man sich ab sofort im Gemeindebüro
Alt-Mariendorf 39 (Dienstag, Mittwoch 9.00 – 12.00 Uhr, Donnerstag 17.30 –19.00 Uhr).
Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf
Alt-Mariendorf 39, 12107 Berlin
Telefon: 7 06 50 05
Telefax: 7 06 50 06
[email protected]
www.ev-kirchengemeinde-mariendorf.de
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Aus der Jungen Gemeinde
Weitere Informationen zu unseren Aktionen und Angeboten bieten unsere Aushänge oder wir persönlich
im Kinder- und Jugendbüro unter Tel: 706 10 42
oder unter [email protected]
www.jugendkeller.ev-kirchengemeinde-mariendorf.de
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Für Kurzentschlossene: Noch freie Plätze!
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Zum Israelsonntag
„Jerusalem - du Schöne“
Jerusalem, die Heilige Stadt,
nimmt in den Herzen vieler
Menschen in der ganzen Welt
einen besonderen Platz ein.
Was hier geschah, ebnete der
westlichen Zivilisation den
Weg, und hier wurde dem
monotheistischen Glauben der
Grund gelegt – im Judaismus,
im Christentum und im Islam.
Die Stadt des kriegerisch-poetischen Königs David, des
weisen Königs Salomo, der
Propheten, der Makkabäer,
Johannes des Täufers und
Jesu scheint oft mehr ein religiöses Symbol zu sein als ein
Ort, wo seit Jahrhunderten
Menschen gelebt und gewirkt
haben.
Der
Gebetsgruß:
„Nächstes Jahr in Jerusalem!“, der Jahr für Jahr zu
Pessach wiederholt wird, ist im
Bewusstsein der Juden fest
verankert. Die Kreuzfahrer, die
sich wohl nur des biblischen
Bildes bewusst waren, versuchten sie sogar so einzunehmen, wie Josua es mit Jericho
getan hatte: sie marschierten
siebenmal um die Stadtmauern
und bliesen in ihre Trompeten
...
Es fällt nicht leicht, sich Jerusalem lediglich als Stadt der
Gegenwart vorzustellen. Auch
der nicht mystisch veranlagte
Besucher wird sich des einzigartigen Gefühls nicht erwehren
können, das ihn erfasst, wenn
er über die judäischen Hügel
blickt oder durch die engen,
geschichtsträchtigen Gassen
der Altstadt schlendert.
Vor viertausend Jahren war
Jerusalem das unbedeutende
kanaanitische Königreich IruShalim, was wohl bedeutete:
„Gegründet von (dem Gott)
Shalim“. Es lag auf den Hügeln
und Bergausläufern südlich
der heutigen Altstadt, zwischen Kidrontal im Osten und
einer Bergspalte im Westen.
Hier war die Stadt zwar recht
geschützt, aber die Entwicklungsbedingungen waren nicht
gerade günstig: Das Land war
steinig, es gab nur wenige
Quellen und fast keinen –
Regen. Die Stadt begann erst
zu blühen, als sie vor dreitausend Jahren von David zur
Hauptstadt des jüdischen
Königreiches erhoben wurde.
Sein Sohn Salomo baute den
Ersten Tempel und machte
Jerusalem dadurch zu einem
wichtigen religiösen und politischen Zentrum eines König-
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Zum Israelsonntag
reiches, dessen Machteinfluss
in der Folgezeit nicht zu unterschätzen war. Durch die Propheten Jesaja und Jeremia
wurde Jerusalem dann auch
zur moralischen und geistlichen „Hauptstadt“ der westlichen Welt.
Jerusalems Geschichte ist
genauestens
dokumentiert:
Der Bau des Salomonischen
Tempels und des Palastes sind
in 1. Könige 6-7 ausführlich
beschrieben. Nach der Rückkehr aus der Babylonischen
Gefangenschaft machte sich
Nehemia an den Wiederaufbau
des verwüsteten Bauwerks.
Nach der Zerstörung des
Zweiten Tempels im Jahre 70
n.Chr. festigte der jüdische
Historiker Josephus Flavius
eine genaue Beschreibung des
Tempelberges, der Oberstadt
und des königlichen Palastes.
Nachdem Konstantin das
Christentum zur offiziellen
Religion
des
Römischen
Reiches erhoben hatte, wurde
Jerusalem zum erklärten Ziel
aller christlichen Pilger. Man
fand das Reisetagebuch eines
unbekannten Pilgers, der im
Jahre 333 n.Chr. von Bordeaux nach Jerusalem gereist
war; und danach wurde Litera-
tur dieser Art immer populärer.
Auch
bekannte
Persönlichkeiten der Geschichte trugen – in ihren Beschreibungen der Heiligen Stadt –
Informationen von unschätzbarem Wert zusammen: Theodosius und Antonius im 6.
Jahrhundert, Arculfus im 8.
Jahrhundert, Felix Fabri im
15. Jahrhundert und Quaresimus im 17. Jahrhundert.
Heute ist Jerusalem nicht nur
der Konzentrationspunkt der
Geschichte des Nahen Ostens
und der westlichen Welt. Diese
Stadt ist für Juden, Christen
und Moslems auch zum Inbegriff ihres Glaubens, zum Ziel
ihrer Pilgerfahrten und zum
Symbol geistiger Glorie geworden. Gleichzeitig ist Jerusalem
aber eine ganz „normale“
Stadt, lebendig, fortschrittlich,
modern. Wir werden ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart in Betracht ziehen
müssen, wenn wir über die
Zukunft dieser Stadt nachdenken.
Autor:
Teddy Kollek, Bürgermeister
von Jerusalem, 1978
- Seite 19 -
Zum Israelsonntag
Die Mosaikkarte von Madaba (auch Madaba-Mosaik oder
Palästina-Mosaik) ist Teil eines Mosaiks in der St. Georgskirche
in Madaba (Jordanien). Das Madaba-Mosaik ist die älteste im
Original erhaltene kartografische Darstellung des sogenannten
Heiligen Landes und insbesondere Jerusalems. Sie stammt aus
dem mittleren 6. Jahrhundert n. Chr.
Die Mosaikkarte von Madaba zeigt in Jerusalem die Nea-Kirche,
die am 20. November 542 geweiht wurde. In Jerusalem nach 570
errichtete Bauwerke fehlen in der Mosaikdarstellung, so dass die
Entstehung der Karte auf den Zeitraum von 542 bis 570 eingegrenzt werden konnte. Das Mosaik wurde von unbekannten
Künstlern geschaffen – wahrscheinlich im Auftrag der christlichen
Gemeinde der Stadt Madaba, die in christlich-byzantinischer Zeit
Bischofssitz war.
Quelle: Wikipedia
- Seite 20 -
Das wären Schlagzeilen gewesen
- 2006: Zwei Libanesen gelingt
es, in Deutschland zwei Personenaufzüge in die Luft zu
sprengen – 300 Tote!
- 2007: Dschihadisten lassen
in etlichen deutschen Städten
Autobomben explodieren, so
wie sie es in Bagdad gelernt
haben – 40 Tote.
- 2010: Islamisten bringen in
Berlin ein Hotel unter ihre
Kontrolle – 80 Hotelgäste
werden erschossen.
Nein, dies sind keine Hirngespinste, all diese Anschläge
und noch etliche weitere waren
geplant und standen vor ihrer
Verwirklichung. Es hätte so
kommen können, und wie wäre
dann wohl heute die Stimmung in Deutschland? Sieben
Terroranschläge in Deutschland wurden durch den amerikanischen Geheimdienst NSA
verhindert.
Wir neigen ja nicht zur Gelassenheit, wir fühlen uns, insbesondere von den Amerikanern
ausgeforscht und überwacht.
Aber wir müssen uns klarmachen, dass Geheimdienste wie
die NSA nicht für das Böse
stehen, sie retten manches Mal
auch viele Leben.
Gegen „Ausspähung“ sind wir
alle, stimmt`s? Aber wenn wir
morgen in die Luft gesprengt
werden, dann wird uns das
auch nicht recht sein. Dann
können wir auch nicht mehr
darüber nachdenken und
sachlich abwägen. Die Arbeit
der Geheimdienste muss im
Geheimen stattfinden, sonst ist
sie sinnlos. Wer von den
Geheimdiensten verlangt, dass
sie Details ihrer Arbeit preisgeben, kann sie auch gleich
abschaffen. Und dann? Die
Geheimdienste haben Macht,
wie alle Bürokratien sind sie
nicht gegen die Versuchung
immun, ihre Macht zu missbrauchen und zu weit zu
gehen. Ist es nicht bei der FIFA
ähnlich? Nur ist hier der Aufschrei bei weitem nicht so groß!
Kontrolle durch Volksvertreter
ist deshalb wichtig. Die Kontrolleure sind allerdings beiden
Seiten verpflichtet – den Ausspähern und den Ausgespähten. Die einen müssen sie vor
totaler Überwachung schützen,
den anderen dürfen sie nicht
durch Indiskretionen die Arbeit
erschweren. Noch einmal: Das
sind nicht die Bösen. Den
„Bösen“ ist es egal, was mit den
Daten passiert, ob sie abgeschröpft oder gestohlen oder
benutzt werden: sie arbeiten
mit dieser Technik – ohne
Rücksicht auf Verluste.
- Seite 21 -
Das wären Schlagzeilen gewesen
Und begeben wir uns nicht
freiwillig durch die massive
Nutzung von Facebook, Internet, Smartphones, Navis etc.
in die Maschen elektronischer
Kontrollen? Was können wir
tun? Wir sind auf die Amerikaner angewiesen. Diese Tatsache engt unseren Spielraum
sehr ein. Unsere Geheimdienste und unsere Armee sind
zu schwach, beide schrecken
niemanden ab. Wenn wir uns
von den Amis abkoppeln, was
nicht wenige wollen, gibt es
zwei Möglichkeiten. Entweder
wir stecken viel mehr Geld in
die Bundeswehr und in den
Geheimdienst. Wollen wir das?
Oder wir probieren aus, wie es
sich in der Welt von heute ohne
Schutz lebt. Vielleicht haben Al
Qaida und der „Islamische
Staat“ ja Mitleid mit den Deutschen. Haben Sie Lust, es auszuprobieren?
Ich wünsche mir jedenfalls in
dieser Diskussion mehr Gelassenheit und mehr Sachlichkeit.
Klaus Wirbel
Der relative Wert eines Lebens
… – oder was ist der Mensch
wert?
Fatou Diome ist französische
Schriftstellerin. Sie ist aus dem
Senegal eingewandert, sie
wurde auf einer Insel vor
Senegal geboren, verließ das
Dorf mit 13 Jahren, um in die
Schule zu gehen, und heiratete
einen französischen Entwicklungshelfer, dem sie 4 Jahre
später in den Elsass folgte. Die
Ehe zerbrach an der Ablehnung der Schwiegereltern, die
sich nicht mit der schwarzen
Schwiegertochter
abfinden
konnten.
Sie studierte an der Universität
Straßburg, dort lehrt sie heute
Literatur. Sie hat ihr Studium
durch Putzjobs finanziert und
es dauerte – trotz literarischen
Erfolges und ihrer Promovierung – 8 Jahre, bis sie Französin werden durfte. Sie weiß
also, von was sie redet, wenn
sie die Motivation der Einwanderer beschreibt. Wenn sie
erzählt, wie die Dörfer Geld
sammeln, um die gut ausgebildeten jungen Männer nach
Europa zu schicken – immer in
der Erwartung, das sie tausendfach zurückzahlen würden. Sie berichtet, wie die
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Der relative Wert eines Lebens
Emigranten mehr schlecht als
recht
über
die
Runden
kommen und trotzdem das
bisschen Geld, das sie verdienen in ihre Heimat schicken
und bei den wenigen Besuchen
in der Heimat versuchen, die
Fassade aufrechtzuerhalten.
Und so sagt sie auch bei einer
Talkshow über die Flüchtlinge
im Mittelmeer: „Wenn diese
Menschen, die an den Küsten
angeschwemmt werden, Weiße
wären, dann würde die ganze
Erde erbeben. Aber es sind
Schwarze und Araber, die sterben, und ihre Leben sind billiger.“
Migranten zahlen nach Recherchen des BBC zwischen 1000
und 4000 Dollar!! für eine
Fahrt von Libyen nach Italien.
Von der Türkei nach Griechenland kostet die Reise rund
2500 Dollar.
Tausende haben die Überfahrt
nicht überlebt. „Was ist das
Leben eines Menschen wert?“
fragt sie, und antwortet gleich:
“Wenn es das Leben eines
schwarzen oder arabischen
Flüchtlings
ist,
eindeutig
weniger als der „Wert eines
statistischen Lebens“, das beispielsweise
für
deutsche
Männer nach Berechnungen
auf 1,72 Millionen Euro, für
Frauen auf 1,43 Millionen
Euro, für Amerikaner aber auf
sieben
Millionen
Dollar
geschätzt wird.
Das Leben der RohingyaFlüchtlinge und der Migranten
aus Bangladesch, die auf dem
Meer vor Thailand, Indonesien
oder Malysia treiben, ist offenkundig ebenfalls nicht viel
wert. Die westlichen Geiseln in
der Hand von Al Qaida waren
unterschiedlich wertvoll zwischen 156 250 Dollar im Fall
der deutschen Saharageiseln
2003 und 7,5 Millionen Dollar
im Fall von vier Franzosen, die
2013 aus Niger freigekauft
wurden.
Und auch das gehört dazu: Das
Leben des Forschers Johannes
Westhäuser, der 2014 aus
einer Höhle gerettet wurde, in
die er sich freiwillig begeben
hatte, war 700 Helfer und ein
ganzes Arsenal von technischen Geräten einschließlich
Hubschrauber wert.
Der Wert eines Menschenlebens ist relativ – ökonomisch
gesehen. Moralisch ist es eine
Bankrotterklärung.
- Seite 23 -
Klaus Wirbel
Zur Luther-Dekade
Augsburger Bekenntnis
Das Augsburger Bekenntnis, lateinisch Confessio Augustana ist
das Bekenntnis, das Philipp Melanchthon für den Reichstag
in Augsburg verfasste und am 25. Juni 1530 vor Reichstag und
Kaiser verlas. Es ist die wichtigste Bekenntnisschrift der reformatorischen Kirchen.
Ab dieser Ausgabe wollen wir die ersten 21 Lehren ins Gedächtnis rufen und in jeder Ausgabe einen oder mehrere Artikel veröffentlichen:
ARTIKEL 1: VON GOTT
Zuerst wird einträchtig laut Beschluß des Konzils von Nizäa
gelehrt und festgehalten, dass ein einziges göttliches Wesen
sei, das Gott genannt wird und wahrhaftig Gott ist, und
dass doch drei Personen in diesem einen göttlichen Wesen
sind, alle drei gleich mächtig, gleich ewig: Gott Vater, Gott
- Seite 24 -
Zur Luther-Dekade
Sohn, Gott Heiliger Geist. Alle drei sind ein göttliches Wesen, ewig, unteilbar, unendlich, von unermeßlicher Macht,
Weisheit und Güte, ein Schöpfer und Erhalter aller sichtbaren
und
unsichtbaren
Dinge.
Unter
dem
Wort Person wird nicht ein Teil, nicht eine Eigenschaft an
einem anderen Sein verstanden, sondern etwas, was in sich
selbst besteht (selbständig ist), so wie die Kirchenväter in
dieser Sache dieses Wort gebraucht haben. Deshalb werden
alle Irrlehren verworfen, die diesem Artikel widersprechen.
ARTIKEL 2: VON DER ERBSÜNDE
Weiter wird bei uns gelehrt, dass nach Adams Fall alle
natürlich geborenen Menschen in Sünde empfangen und
geboren werden, das heißt, dass sie alle von Mutterleib an
voll böser Lust und Neigung sind und von Natur keine
wahre Gottesfurcht, keinen wahren Glauben an Gott haben
können, ferner dass auch diese angeborene Seuche und
Erbsünde wirklich Sünde ist und daher alle die unter den
ewigen Gotteszorn verdammt, die nicht durch die Taufe und
den Heiligen Geist wieder neu geboren werden.
Damit werden die verworfen, die die Erbsünde nicht für eine
Sünde halten, damit sie die Natur fromm machen durch
natürliche Kräfte, in Verachtung des Leidens und Verdienstes Christi.
- Seite 25 -
Nachlese zum Kirchentag
Ja, es steht wirklich so im Programmheft für den
Kirchentag (Seite 12): „Die Teilnehmenden (…) sind eingeladen,
mitzureden (…): über Anwältinnen und Anwälte des Publikums
und über Saalmikrofoninnen und -mikrofone (…).“ Herrlich!
Gibt’s auch Ständerinnen für die Mikrofoninnen in den Sälinnen?
Oder werden die Mikrofoninnen auch zu den Stühlinnen
gebracht? Großartig aber auch, wie sich die Genderempörung per
Schlüsselreiz quasi auf Knopfdruck anschalten lässt („Sockenschuss!“). Aber ich vermute mal: Irgendwo sitzt einer (eine) und
lacht sich schlapp über einen gelungenen PR-Gag mit dem Ziel,
viele Leute aufs Programm des „dekt15“ zu locken. Halleluja!
Aus Tagesspiegel Checkpoint v, 4. Juni 2015
Wer`s glaubt wird selig – Redewendungen aus der Bibel
„Nichts ist unmöglich“ – Alles ist machbar!
Wer hätte das gedacht! Den legendären Werbeslogan einer
japanischen Autofirma, der in den 1990 `er Jahren hauptsächlich
durch TV – Spots mit sprechenden Tieren populär wurde und den
Bekanntheitsgrad des Autoherstellers innerhalb weniger Wochen
fast verdoppelte, könnten gewiefte PR – Leute aus der Bibel
entnommen haben. Im Zusammenhang mit der Heilung eines
besessenen Knaben sagt Jesus zu dessen Vater: „Alle Dinge sind
möglich dem, der da glaubt“ (Mk. 9,23). Tatsächlich lautete auch
der Auto-Slogan zuerst „Alles ist möglich“, bevor erst die
geschickte negative Umkehrung „Nichts ist unmöglich“ den
nötigen Kick brachte. In Zitaten dieser Bibelstelle wird auch heute
tatsächlich meist diese Form benutzt: „Nichts ist unmöglich dem,
der da glaubt.“ Ob allerdings der Glaube beim Autokauf hilft, sei
mal dahingestellt, denn eins ist klar: Glauben heißt nicht wissen.
- Seite 26 -
Drei kleine Männlein
Karl-Heinz ist ratlos. Seit gestern weiß er, dass er morgen
vom Lehrer an die Tafel gerufen wird und dass er dort Aufgaben lösen muss. Er weiß
auch, dass er in Mathematik
ganz gut ist und dass er bestimmt die Fragen wie aus der
Pistole geschossen beantworten kann. Aber leider hat KarlHeinz ein Problem. Wenn er
blitzschnell zu einer Lösung
gekommen ist, dann spricht er
sie auch sofort aus. Das war
neulich auch so, als er an die
Tafel musste und Herr Ermig,
der Mathelehrer, ihm drei Aufgaben
stellte.
Karl-Heinz
dachte noch, na das ist aber
einfach und kaum dass die
Aufgaben
gestellt
waren,
schossen aus ihm die Antworten heraus. „Na, Karl-Heinz“,
sagte Herr Ermig, „willst du
dir die Antworten noch einmal
überlegen? Bist du dir ganz
sicher, dass das stimmt, was
du mir als Lösung genannt
hast?“. Karl-Heinz überlegte
nochmals kurz und ...tatsächlich, die Antworten waren
falsch. Er merkte es selbst.
Wieder war es ihm passiert,
dass er etwas ausgesprochen
hatte, bevor er nochmals kurz
darüber nachgedacht hatte.
„Mist“, flüsterte er für den
Lehrer nicht hörbar vor sich
hin, um dann lauter die richtige Antwort zu geben. Herr
Ermig kniff ein Auge zu, vergaß, dass die erste Antwort
falsch war und notierte eine
gute Zensur in seinem Heft.
Das mit der ersten falschen
Antwort darf ihm morgen auf
gar keinen Fall wieder passieren. Denn wenn er morgen
wieder so schnell und dadurch
falsch antwortet, wird ihm der
Lehrer bestimmt nicht noch
einmal helfen, sondern er wird
ihm eine schlechte Note geben
und die Zeugniszensur wird
dann entsprechend mies ausfallen. Karl-Heinz legt sich
sein Mathematikbuch unter
sein Kopfkissen und schläft
sehr spät ein.
Es muss inzwischen Mitternacht geworden sein, als er
plötzlich die Stimmen von drei
kleinen Männlein hört. Vom
Fußende seines Bettes her
kommen sie auf seiner Bettdecke nebeneinander auf ihn zu.
Sie haben sich gegenseitig untergehakt. Sowohl das linke
als auch das rechte Männlein
trägt jeweils ein Schild. Auf
dem linken steht „Ich denke
nach“ und auf dem rechten
Schild steht „Schlucken“. Als
sie schon ganz dicht vor ihm
- Seite 27 -
Drei kleine Männlein
stehen, kann er deutlich hören was sie sagen.
„Hör uns genau zu, KarlHeinz“, sprechen sie ganz leis,
„wir singen dir jetzt ein Lied“.
Und dann beginnen sie erst
ganz leise und dann immer
lauter zu singen:
Wir sind die Wörterschlucker,
wir sind ganz fix und munter,
und wenn du etwas sagen
willst, dann schluck es erst
mal runter!
Ehe deine Antwort verpufft,
überleg noch mal und hol tief
Luft!
„Pssst, nicht so laut“, flüstert
Karl-Heinz, „da werden ja
meine Eltern nebenan wach,
wenn ihr so laut singt. Ich
hab’s ja verstanden. Ihr könnt
wieder verschwinden.“
Der
mittelste
der
drei
Männlein, der ohne Schild,
kommt nochmals ganz dicht
an das Ohr von Karl-Heinz.
Dort zischelt er: „Wenn du dir
das merkst, dann wirst du
keine Probleme haben. Wenn
du meinst, auf eine Frage die
richtige Antwort zu haben,
dann schlucke die erste
Antwort schnell herunter,
überlege noch einmal und
antworte erst dann. Und du
wirst sehen, diese Antwort wird
dann richtig sein.“
Obwohl sie die zweite Strophe
des Liedes nicht gesungen
haben, sie sollen ja leise sein,
machen die drei Männlein
kehrt, nehmen ihre Schilder
herunter und laufen flink zum
Fußende des Bettes. Dort
verschwinden sie wieder, so
wie sie gekommen waren im
Nichts.
Karl-Heinz setzt seinen Schlaf
fort.
Herr Ermig bittet am nächsten
Tag Karl-Heinz als ersten an
die Tafel. Drei Fragen soll KarlHeinz
beantworten.
Ihm
erscheinen
die
Aufgaben
ziemlich leicht lösbar und er
will auch sofort die Antworten
geben. Da fällt ihm ein, dass er
in der Nacht so eigenartige
Männlein
mit
Schildern
gesehen hatte und dass ein
Männlein ihm den Rat gab, die
erste
Antwort
herunterzuschlucken und nochmals zu
überlegen, ob denn die Lösung
richtig gewesen wäre. Und
wirklich, bei nochmaligem
Prüfen der Antwort fällt KarlHeinz auf, dass sie falsch
gewesen wäre. Er schluckt die
erste Antwort herunter und
gibt Herrn Ermig dann die
- Seite 28 -
Drei kleine Männlein
überdachte
Lösung
der
Aufgabe. „Prima, Karl-Heinz“,
lobt ihn daraufhin der Lehrer.
Er trägt eine Eins in sein
Benotungsheft ein und KarlHeinz darf sich wieder setzen.
Seine gute Zeugniszensur ist
gerettet.
In der nächsten Pause muss
Karl-Heinz seinen Klassenkameraden erklären, warum er
vor seinen richtigen Antworten
eine kurze Pause machte und
so eigenartig schluckte. KarlHeinz erzählt, dass er im
Schlaf diese drei Männlein sah
und dass er genau nach deren
Sprüchlein gehandelt hatte.
Die Mitschüler schütteln nur
ihre Köpfe und meinen, dass
er wahrscheinlich nicht mehr
alle im Kopf beisammen habe.
Karl-Heinz aber weiß, dass er
sie gesehen und dass er mit
ihrem Vorschlag Erfolg hatte
und bestimmt auch in Zukunft
haben wird.
Die drei kleinen Männlein
werden ihn stets in Gedanken
hilfreich begleiten.
- Seite 29 -
Charlie Hagist
Unsere Gottesdienste und Andachten
Sonntag,
05.07.2015
Sonntag,
12.07.2015
A 10.00 MLGK
Uhr Gottesdienst
mit Taufe, Querflöten
und Kantorei
10:00 MLGK
Uhr Gottesdienst
Sonntag,
19.07.2015
Freitag,
24.07.2015
A 10.00 MLGK
Uhr Gottesdienst
18:00 MLGK
Uhr Nagelkreuzandacht
Sonntag,
26.07.2015
Sonntag,
02.08.2015
Sonntag,
09.08.2015
10:00
Uhr
A 10.00
Uhr
10:00
Uhr
10:00
Uhr
A 10:00
Uhr
10.00
Uhr
18:00
Uhr
Sonntag,
16.08.2015
Sonntag,
23.08.2015
Freitag,
28.8.2015
MLGK
Gottesdienst
MLGK
Gottesdienst
MLGK
Gottesdienst
Saal, Friedenstr.
Kindergottesdienst
MLGK
Gottesdienst
MLGK
Gottesdienst
MLGK
Nagelkreuzandacht
Sonntag,
30.08.2015
10.00 MLGK
Uhr Gottesdienst
Sonntag,
06.09.2015
A 10.00 MLGK
Uhr Gottesdienst
Pfr. Köppen
Pfr. Brehm
Pfr. Pretki
G. Graf
Pfr. Pretki
Pfr. Brehm
Pfr. Pretki
Pfr. Köppen
Pfr. Köppen
Pfr. Köppen
Pfr. Köppen
Pfr. Köppen
Pfr. Pretki
Abendmahl (A) feiern wir jeden 1. + 3. Sonntag mit Saft.
Eine-Welt-Stand jeden 1. + 4. Sonntag im Vorraum der Kirche
Kirchencafe jeden Sonntag im Saal, Rathausstraße 28.
Bitte beachten: In der MLGK ist die Raumtemparatur häufig
sehr niedrig! Aber es gibt Decken.
- Seite 30 -
Gemeindechronik Juni – Freud und Leid
Es wurden getauft:
Bestattungen
Emily Lindemann
Oskar Kunik
Frau Hannelore Scheibe 84 J.
Herr Günter Radecke
83 J.
Herr Herbert Lange
92 J.
Frau Danuta Malek
83 J.
Frau Petra Riedel
50 J.
Herr Bernd Hennig
72 J.
Frau Edith Hirscht
91 J.
Herr Peter Dohnt
79 J.
Herr Helmut Kirschnick 82 J.
Frau Helene Zschaage 94 J.
Herr Günter Müller
77 J.
Frau Johanna Bartelt 70 J.
Herr Volkhard Göthlich 79 J.
Frau Asta Paeck
81 J.
Herr Edgar Pann
90 J.
Frau Ursula Gutsche
91 J.
Herr Uwe Wichert
43 J.
Herr Helmut Michaelis 87 J.
Frau Christa Stanczus 83 J.
Herr Horst Stanczus
84 J.
Frau Bärbel Zielske
79 J.
Es wurden getraut:
Mario Bartz und
Jennifer Bartz, geb. Rook
- Seite 31 -
Gottesdienste im Wohnstift Otto Dibelius
Sonntag,
05.07.15
Sonntag,
12.07.15
Sonntag,
19.07.15
Sonntag,
26.07.15
10.30
Uhr
10.30
Uhr
10.30
Uhr
10.30
Uhr
Gottesdienst
Pfn. Weber
mit Abendmahl
Gottesdienst
Pfn. Weber
Gottesdienst
Pfn. Weber
Gottesdienst
Präd. Swarzenski
Wir suchen Sie!
Unser Freizeitgelände in Albrechts-Teerofen soll wieder für die
Gemeinde und viele Gruppen ein Ort für Naturerleben, Lernen,
Spielen und Spaß werden. Dafür sind nicht nur viele Arbeiten
und viel Geld notwendig, um das Gelände herzurichten,
sondern auch eine Betreuung vor Ort.
Dafür suchen wir Sie.
Wenn Sie Lust haben zur Betreuung der Gruppen und des
Geländes, viel Zeit mit unseren Mietern verbringen möchten,
Große und Kleine, Junge und Ältere, dann melden Sie sich bitte
bei Pfarrer Brehm. Über eine Wohnmöglichkeit auf dem Gelände
in den Monaten April bis September/Oktober wollen wir mit
Ihnen reden. Eine Aufwandsentschädigung ist möglich. Bitte
sprechen Sie mit Pfarrer Brehm, der sich auf Ihren Anruf freut.
Tel: 7065005.
Veranstaltungen im Juli
Montag, 06. Juli 2015, 18.00 Uhr
Gemeindezentrum Friedenstr. 20, Schleiermachersaal
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Mariendorf (Berlin) e. V.
Vortrag Renate Christensen, Praktische Ärztin:
„Säure-Basen-Haushalt, Ausleitung und Entgiftung“
- Seite 32 -
Veranstaltungen im Juli
Donnerstag, 09. Juli 2015, 08.00 Uhr!!!
Treffpunkt: U-Bhf Alt-Mariendorf, vor Eis-Hennig
Kulturgruppe
Führung bei Vattenfall
Ltg. Hr. Hembd, Tel.: 7 03 31 85
Donnerstag, 23. Juli 2015, 08.20 Uhr!!!
U-Bhf Alt-Mariendorf
Wandergruppe
„Von Strausberg nach Altlandsberg“
Donnerstag, 23. und 30. Juli 2015, 15.00 Uhr
Schleiermachersaal, Friedenstraße 20
Bibelstunde
Pfr. Pretki
Freitag, 24. Juli 2015, 10.00 bis 12.00 Uhr
Gemeindezentrum Friedenstraße 20
Literaturkreis
Wir sprechen über die Novelle „Schwüle Tage“
von Eduard von Keyserling.
- Seite 33 -
Veranstaltungen im Juli
Montag, 27. Juli 2015, 17.30 Uhr
Neuer Gruppenraum, Friedenstraße 20
Bibelkreis für kritische Zeitgenossen
Pfr. Pretki
Entschuldigung
Entschuldigung – lieber Leser!
Wir, die Redaktion des Gemeindebriefes, sind immer bemüht, den
Gemeindebrief so rechtzeitig zum Druck zu geben, das er pünktlich zum Monatsende erscheint. Und so passiert es dann eben
auch mal, das der Monatsspruch nachgeliefert und separat
gedruckt wird und als Einlage gelesen werden kann.
Bislang ist uns das auch immer weitestgehend gelungen, und
auch die Zusammenarbeit mit der Druckerei funktioniert reibungslos. Bei der Juni Ausgabe gab es allerdings Schwierigkeiten.
Trotz rechtzeitiger Fertigstellung des Layouts und schnellem
Druck konnten diese Gemeindebriefe erst verspätet ausgeliefert
werden. Grund dafür war der Streik bei der DHL Paketzustellung.
Durch diesen Streik erfolgte die Zustellung verspätet, und die
Verteilung konnte erst später als gewohnt erfolgen. Dafür bitten
wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, um Entschuldigung. Allerdings möchten wir auch darauf hinweisen, dass dieser Streik ja
absolut berechtigt und demokratisch legitimiert ist, und wir somit
Solidarität zeigen.
Ihre Redaktion
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Konzert im Juli
Bachkantate BWV 192 im Gottesdienst
- am Sonntag, den 5. Juli in der Martin-LutherGedächtniskirche (Rathausstr./Ecke Kaiserstr.
Mariendorf)
- am Sonntag, den 12. Juli in der Paul-GerhardtKirche in Schöneberg (Hauptstr. 46-48)
Liebe Gemeinde,
es war und ist schon ein Stück Arbeit, die Bachkantate BWV 192
„Nun danket alle Gott“ mit zwei Chören einzuüben. Die Chöre aus
Mariendorf-Süd und Mariendorf haben sich darauf vorbereitet,
und die Zusammenarbeit zwischen den Chören ist auf einem
guten Weg. Ein Stück Arbeit liegt ja noch vor uns! Damit die
Chöre auch das Gefühl haben, dass sich die viele Mühe gelohnt
hat, brauchen wir Sie, liebe Gemeinde, als Zuhörer in diesen
Gottesdiensten und laden Sie herzlich ein, an diesen besonderen
musikalischen Gottesdiensten teilzunehmen. Die Idee der
Kantatengottesdienste ist ja im Kirchenkreis Tempelhof nicht neu.
Im Zuge der Fusion der Kirchenkreise Tempelhof / Schöneberg
hat sich dieses Mal der Kirchenkreis Schöneberg für die
Zweitaufführung in der Paul-Gerhardt-Kirche finanziell
unterstützend
eingeschaltet.
In
Mariendorf
wird
die
Orchesterbesetzung bescheidener ausfallen und daher bitten wir
Sie um finanzielle Hilfe durch Ihre Spende.
Die Mariendorfer Aufführung steht unter der Leitung von Lars
Lange und die in der Paul-Gerhardt-Kirche steht unter meiner
Leitung. Wir heißen Sie, liebe Gemeinde, herzlich willkommen in
diesen Gottesdiensten.
Es grüßt Sie herzlich,
Friedrich-Wilhelm Schulze (Kantor in Mariendorf)
- Seite 35 -
- Seite 36 -
Antonin Dvorak: Messe in D op. 86
Lichtenrader Kantorei, Ltg. Andreas Harmjanz
Sonntag, 05.Juli 2015, 17.00 Uhr > Salvatorkirche Lichtenrade
Sonntag, 20. September, 10.00 Uhr > Zwölf-Apostel-Kirche
Johann Sebastian Bach: Kantate Nun danket alle Gott BWV 192
Kantoreien Mariendorf, Mariendorf-Süd, Ltg. F.-W. Schulze
Sonntag, 12. Juli 2015, 10.00 Uhr > Paul-Gerhard-Kirche
Georg Philipp Telemann: Kantate Nun danket alle Gott
Zwölf-Apostel-Chor, Ltg. Christoph Hagemann
Sonntag, 04. Oktober, Erntedank, 11.00 Uhr > Zwölf-Apostel-Kirche
Sonntag, 11. Oktober 2015, 09.30 Uhr > Dorfkirche Lichtenrade
Johann Seb. Bach: Kantate Christus, der ist mein Leben BWV 95
Friedenauer Kantorei, Ltg. Gerhard Löffler
Samstag, 10. Oktober, 18.00 Uhr > Kirche auf dem Tempelhofer Feld
Sonntag, 11. Oktober 2015, 09.30 Uhr > Kirche Zum Guten Hirten
Informationen zu Solisten und Veranstaltungsorten
unter www.zu-besuch.info
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- Seite 38 -
Seniorentagesfahrt
… durch die Kirchenkreise Tempelhof und Schöneberg am 19.08.2015 von 11:00 bis ca. 17:00 Uhr
Wir laden Sie sehr herzlich ein zu einer Busreise zu ausgesuchten
Punkten unserer beiden Kirchenkreise.
Wir beginnen unseren Ausflug in Alt-Schöneberg. Dort erwarten uns
die gerade neu restaurierte Dorfkirche und die moderne Kirche PaulGerhard-Kirche. Der Wandel der Zeit ist hier deutlich spürbar. Besonders
der angrenzende Friedhof zeugt von einer interessanten Geschichte.
Anschließend laden wir zu einem Mittagsimbiss in das Gemeindehaus
ein. Nach Begegnung und Austausch geht es dann gut gestärkt weiter
nach Tempelhof.
Dort besuchen wir die alten Dorfkirchen Marienfelde und Lichtenrade.
Hier erwarten uns interessante Führungen durch beide Dorfkirchen. Es
wird interessant sein, die an diesem Tag besuchten Kirchen im Vergleich
wahrzunehmen.
Im Anschluss stehen köstlicher Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus
Lichtenrade für Sie bereit. Bei guten Gesprächen lassen wir den Tag
ausklingen.
Im Anschluss fährt der Bus Sie wieder zurück zu Ihren Einstiegspunkten.
Wir werden Sie auf dieser schönen Fahrt begleiten und Ihnen etwas zu
unseren sehr unterschiedlichen Kirchen und den Kirchenkreisen erzählen.
Bitte melden Sie sich bei Frau Klatte Tel.: 75750204 an.
Für die Busfahrt erbitten wir einen Kostenbeitrag von 10,-€, den Sie bitte
im Bus bezahlen. Vielen Dank.
Dorfkirche
Alt-Schöneberg
- Seite 39 -
Dorfkirche
Marienfelde
Seniorentagesfahrt
Dorfkirche
Lichtenrade
Hier der Ablauf im Überblick:
11:00 Uhr
11:15 Uhr
11:30 Uhr
12:30 Uhr
13:30 Uhr
14:00 Uhr
14:30 Uhr
15:00 Uhr
15:30 Uhr
16:30 Uhr
ca. 17:30
Bhf.- Alt-Mariendorf, vor Hahn Bestattungen
Parkplatz vor dem Rathaus Tempelhof
Alt Schöneberg, Hauptstr.
Mittagessen im Gemeindesaal, Schöneberg
Abfahrt nach Marienfelde
Führung durch die Dorfkirche Marienfelde
Weiterfahrt nach Lichtenrade
Führung durch die Dorfkirche Lichtenrade
Kaffeetrinken, evtl. Besichtigung des Pfarrgartens
und des Kirchhofes
Rückfahrt zu den Einstiegsstellen
Ankunft in Alt-Schöneberg, Hauptstraße
Wir freuen uns auf Sie.
- Seite 40 -
- Seite 41 -
Juli 2015
Freitag, 3.Juli, 14.00-18.00 Uhr, Götzstraße 24B
Achtsamkeit und Mitgefühl im Trauerprozess und in
Lebenskrisen
Elvira Sandkühler, Koordinatorin für Trauerarbeit,
Ev.Diakoniewerk Königin Elisabeth,
Im Vortrag werden Fallbeispiele einer achtsamen
Trauerwegbegleitung vorgestellt und es wird eingeladen, eigene
Erfahrungen zu machen. Achtsamkeits- und
Visualisierungsübungen sollen unterstützen, sich selbst
freundlich und fürsorglich zu begegnen.
Donnerstag, 9. Juli, 19.00 Uhr, Tresckowallee 110
Malteser Hospizdienst
„Gott braucht dich nicht“ Lesung mit Esther Maria
Magnis zum 10-jährigen Jubiläum der Malteser
Anlaufstelle für Trauernde
Esther Maria Magnis’ mit großer Sprachkraft vorgetragene Religionskritik ist der Beginn ihres ungewöhnlichen Weges zum
Glauben und zu Gott. Dieser Weg ist begleitet von persönlichen
Schicksalsschlägen.
Malteser Hospizdienst, Tresckowallee 110 (Eingang Dönhoffstr.)
10318 Berlin
Fahrverbindung: S-Bahnhof Karlshorst
- Seite 42 -
Limerick – von Martin Neitzel
Unverträglich
Hungrig
Es schluckte ‚mal ein Kranich
etwas, das bekam ihm gar nich’,
es war nicht mehr frisch,
wohl ein kranker Fisch?
Er schmeckte auch etwas tranig.
„Schwimmen wir zum Schiff dort
und warten auf das schöne
Wort“,
sagt zu seinem Kumpan
der Hai im Ozean.
„Welches Wort?“ Na, „Mann über
Bord!“
- Seite 43 -
Alter
Herbert kann von weitem
schon sehen, dass Hans heute
nicht auf der Parkbank sitzt.
Mit schnellen Schritten nähert
sich
Herbert
seinem
Bekannten, Günter, und fragt
ihn, sobald er Platz genommen
hat, ob er wisse, weshalb Hans
heute nicht gekommen ist.
„Hans hatte letzte Woche
schon geklagt, dass es ihn hier
und da zwickt und zwackt und
dass er doch immer schwerer
Luft kriegt. Wenn es schlimmer
wird, dann wird er nur noch
jede zweite Woche zur Treffpunkt-Bank kommen, hatte er
mir gesagt. Und nun ist wohl
das ‚Schlimmer‘ eingetreten.
Schade.“
Obwohl alle drei Herren in fast
gleichem Alter sind, hatten sie
sich darauf geeinigt, dass sie
sich zwar beim Vornamen
nennen, aber trotzdem beim
‚Sie‘ bleiben wollen.
„Haben Sie heute schon in den
Nachrichten gehört, dass es
immer mehr Alte und immer
mehr Pflegefälle gibt?“, fragt
Herbert mit ernster Miene.
Günter
umklammert
fest
seinen Gehstock.
Mit leicht zornigem Gesicht
antwortet er: „Wissen Sie, Herbert, man muss sich ja bald
schämen und entschuldigen,
dass man noch da ist, obwohl
man die Siebzig schon überschritten hat. Was wollen die
denn? Auf der einen Seite
erforschen sie Alterskrankheiten,
entwickeln
neue
lebenserhaltende oder lebensverlängernde
Medikamente
und andererseits klagen und
jammern sie dann, wenn ihre
Mittel wirklich helfen und sich
dadurch die Kosten der eventuell notwendig werdenden
Krankenversorgung und Pflege
der alten Menschen erhöhen.“
„Da haben Sie Recht. Was
wollen die? Wir haben unser
Leben lang geackert, wurden
noch während der Schulzeit
zum Wehrdienst einberufen,
sind glücklicherweise einigermaßen unverletzt wieder in die
Heimat
zurückgekommen,
haben gearbeitet und immer
unsere Beiträge in die Kranken- und Rentenversicherung
eingezahlt und nun sind wir
wahrscheinlich nur noch ein
riesengroßer Kostenfaktor und
damit ein Klotz am Bein der
Einrichtungen des Staates“,
erwidert Günter.
„Es scheint so zu sein“, bestätigt Herbert. „Aber was sollen
wir machen? Sollen wir uns in
einem bestimmten Alter selbst
- Seite 44 -
Alter
umbringen? Sollen wir uns alle
ab einem Alter von siebzig
Jahren bei einer bestimmten
Senatsstelle melden und uns
eine Tablette oder Spritze
abholen, mit der wir uns innerhalb eines Jahres an einem
selbst gewählten Tag oder bei
Eintritt einer schweren, kostenintensiven Krankheit in
diesem sog. Restjahr, umbringen? Das kann’s doch wohl
nicht sein, das wäre ja absurd!“
„Genau, das wäre vollkommen
irre. Und trotzdem: Das
schlechte Gewissen, dass ich
noch da bin, beschleicht mich
jeden Tag ein wenig stärker.
Einerseits bin ich äußerst
dankbar, dass ich morgens
aufwachen und mich auf einen
meistens schönen Tag freuen
darf. Andererseits lese ich
dann schon zum Frühstück in
der Zeitung, dass aufgrund der
sich immer stärker verschiebenden Alterspyramide die
Aufwendungen der Rentenversicherung, der Krankenversicherung
und
der
Pflegeversicherung in Zukunft
immer höher werden. Ob die
heute ins Berufsleben tretenden jungen Menschen
später überhaupt noch eine
Zahlung aus der gesetzlichen
Rentenversicherung bekom-
men, kann man ja
langsam bezweifeln.“
auch
Günter, der durch sein Kopfnicken Herberts Aussagen bestätigt, fügt leise hinzu: „Aber
meine Frau und ich, wir haben
doch
unsere
sogenannte
Pflicht getan. Wir haben zwei
gesunden Kindern das Leben
geschenkt und die haben
jeweils ein eigenes Kind zur
Welt gebracht. Wir haben
durch unsere zwei Kinder und
Enkelkinder nicht nur Freude,
sondern auch etwas zur Sicherung von Arbeitskräften und
damit auch zur Rentensicherung getan. Ja was wollen die
von der Regierung denn noch?
Und wie sieht es im Berufsleben aus? Erst werden die
älteren Jahrgänge aus den
Betrieben aussortiert und
dann …“
„Dann werden am liebsten alle
wieder eingesammelt, weil sie
jetzt feststellen, dass wir Alten
doch nicht so nutzlos und
unfähig waren und dass
Arbeitskräfte langsam knapp
werden“, fällt Herbert ihm ins
Wort.
„Herbert, wir sollten uns das
alles nicht so zu Herzen
nehmen. Wir werden das alles
- Seite 45 -
Alter
nicht mehr verstehen. Wenn
die, die das alles über die
Jahre hinweg ‚verzapft‘ haben,
eines schönen Tages selbst in
Rente sind, …“
„Sofern es dann überhaupt
noch die Rente gibt“, unterbricht ihn Herbert.
„Richtig, Herbert, dann werden
sie hoffentlich den Irrsinn ihrer
heutigen
Entscheidungen
erkennen. Dann ist es zwar für
uns heutige ältere Generation
zu spät, aber vielleicht gibt es
dann Politiker, die aus diesen
Fehlern der heutigen ‚Führungselite‘ lernen.“
„Manchmal denke ich mir,
dass mich das alles überhaupt
nicht interessieren muss. Ich
bin ja schon alt. Aber dann
denke ich an meine Kinder und
Enkelkinder und kann mich
über diese heutige ‚Führungselite‘ in Politik und Wirtschaft
so richtig aufregen.“
Günter erhebt sich unter
Zuhilfenahme seines Gehstocks von seinem Sitzplatz.
„Kommen Sie, Herbert, wir
drehen noch eine kleine Runde
hier im Park. Wir müssen
unsere Beine bewegen. Das ist
doch gesund. Und wir wollen
doch noch lange etwas von
unserer Rente haben.“
„Genau. Also, auf geht’s!“
Und so machen sich die beiden
älteren Herren, jetzt über angenehmere Dinge plaudernd, auf
den Spazierweg.
- Seite 46 -
Charlie Hagist
Herr,
warum bin ich traurig,
und andere glücklich?
Warum bin ich einsam,
und andere lieben sich?
Es schmerzt alleine zu sein,
das Leben ist schwer,
wenn ich es allein gehen muss.
Ich bitte dich: Öffne mir die
Augen für die Menschen,
die mir zur Seite stehen.
Lass mich nicht neidisch werden.
Und öffne mir das Herz
für deine Gegenwart.
Lass mich Liebe schenken
und Liebe erfahren. Amen.
- Seite 47 -
Selbsthilfegruppen in Mariendorf
Regelmäßig stattfindende Zusammenkünfte
von Selbsthilfegruppen
im Gemeindezentrum Friedenstr. 20, 12107
Trauercafé jeden 1. Sonntag im Monat von
16.00 Uhr – 18.00 Uhr / Frau Dammasch, Dr. Griese
Trauergruppe am 01.07.,12.08.,26.08., 09.09., 23.09.2015
10.00 – 11.30 Uhr
Rathausstraße 28 1. Etage
Frau Klein, Dr. Griese
Anonyme Alkoholiker und
Angehörigengruppe Alanon
mittwochs 20.00 Uhr – 22.00 Uhr
Information: Elli, Tel. 785 58 72
Selbsthilfegruppe für Menschen
mit Prostatakrebserkrankungen
Am 1. Montag im Monat von 18.00 – 20.00 Uhr
Hr. Slania - Information und Anmeldung
unter Tel.: 706 93 45
Der „Berliner Mieterverein“ berät Sie
montags von 17.00 Uhr – 19.00 Uhr
- Seite 48 -
Regelmäßige Veranstaltungen
Offene Dorfkirche
Zeit zum Hören (Orgel), Andacht, Ruhe und Gespräch
donnerstags 17.00 - 19.00 Uhr, Alt-Mariendorf 37
Dorfkirchencafé
donnerstags 15.00 - 17.00 Uhr, Friedenstr. 20, Saal
A. Kraus-Gutsche und Team
Spielegruppe für Senioren
Brettspiele können auch mitgebracht werden
dienstags von 14.00 - 16.00 Uhr, Gemeinderaum Friedenstr. 20
A. Kraus-Gutsche und Team
Musik
Rathausstr. 28
montags 20.00 Uhr Posaunenchor
dienstags 20.00 Uhr
mittwochs 16.00 Uhr
mittwochs 19.30 Uhr
Friedenstr. 20
dienstags 18.00 Uhr
dienstags 20.00 Uhr
mittwochs 18.00 Uhr
Kantorei Mariendorf
Mariendorfer Lerchen
Berliner Stadtstreicher
K.-G. Graf /
A. Dahms
F.-W. Schulze
T. Kielinger
Fr. Ishimoto
Gitarrenkreis
ROCK-INI
Bläserkreis
Pfr. Brehm
Tel. 7 05 08 08
M. Neitzel
Seniorengymnastik
montags
10.00 - 11.00 Uhr, Friedenstr. 20
Sportgruppe 65+
(Bewegung u. Entspannung)
dienstags 10.00 - 11.00 Uhr, Friedenstr. 20
Yoga - für Frauen ab 50
(Anfängerinnen und Fortgeschrittene; Anmeldung erforderlich!)
montags 10.00 - 11.15 Uhr, Alt-Mariendorf 39
S. Werner, Tel. 7 06 24 52
Yoga - für Jedermann
(Anfängerinnen und Fortgeschrittene; Anmeldung erforderlich!)
dienstags 18.15 - 19.30 Uhr, Alt-Mariendorf 39
S. Werner, Tel. 7 06 24 52
Kostenbeitrag 10€
- Seite 49 -
Regelmäßige Veranstaltungen
Besuchskreis
Treffen einmal monatlich
Auskunft: Pfr. Köppen Tel. 7 06 50 03
Regelmäßige Veranstaltungen (FBS)
Meditatives Tanzen
An jedem 3. Dienstag im Monat 17.30 Uhr
Johanna und Jochen Klepper Haus, Rathausstr. 1. Etage
Kostenbeitrag 4,00€
Leitung: Frau Brigitte Beckmann
Auskunft: Karin Holdorf Tel. 76 10 46 39
In eigener Sache
Wir denken, dass unser monatlicher Gemeindebrief inzwischen
ein sehr gutes Niveau erreicht hat und gerne gelesen wird.
Er bietet viel Lesestoff zu unterschiedlichsten Themen, vor allen
Dingen aber gibt es auch viel Information. Diese Informationen
über all das, was in der Gemeinde und im Kirchenkreis geschieht,
ist sehr wichtig. In diesem Umfang kann nur im Gemeindebrief
(und im Internet) informiert werden, weder in den Schaukästen,
noch am schwarzen Brett, und erst recht nicht in den Tageszeitungen.
Insofern ist es wichtig, dass dieser Gemeindebrief recht zahlreich
verteilt wird. Wir haben zwar schon eine Reihe von Verteilerstellen,
und auch die Prospektkästen werden gerne „entleert“, aber
vielleicht kennen Sie Menschen, Institutionen, Geschäfte, die
unseren Gemeindebrief erhalten oder auslegen möchten.
Sollten Sie hier Adressen haben (und evtl. auch bereit sein, einmal
im Monat die Verteilung zu übernehmen) melden Sie sich bitte
bei uns oder in der Küsterei, wir setzen uns mit Ihnen dann in
Verbindung. Wir freuen uns über jede Möglichkeit, unseren
Gemeindebrief weiter zu verbreiten.
Herzliche Grüße Ihre Redaktion
- Seite 50 -
Adressen der Gemeinde
Gemeindebüro
Alt-Mariendorf 39
Tel.:
7 06 50 05
12107 Berlin
Fax:
7 06 50 06
E-Mail: [email protected]
Sprechzeiten:
Di + Mi
9.00 - 12.00 Uhr
Do
17.30 - 19.00 Uhr
Internet
www.ev-kirchengemeinde-mariendorf.de
Dorfkirche (DK)
Alt-Mariendorf 37, 12107 Berlin
Martin-Luther-GedächtnisKirche (MLGK)
Riegerzeile 1a, 12105 Berlin, Rathaus-/Ecke Kaiserstraße
Gemeindezentrum Friedenstraße
Friedenstraße 20, 12107 Berlin
Pfarramt
-
-
-
Pfr. Hans-Martin Brehm
dienstl. Tel.:
7 06 50
Sprechstunde nach Vereinbarung privat Tel.:
7 06 25
E-Mail: [email protected]
Pfr. Olaf Köppen
dienstl. Tel.:
7 06 50
Friedenstr. 20
privat Tel.:
79 74 59
Fax:
79 74 59
Sprechstunde donnerstags 10.30 - 12.00 Uhr
(nach vorheriger telefonischer Absprache)
Rathausstraße 28
Tel:
74 07 97
E-Mail: [email protected]
Pfr. Thomas Pretki
dienstl. Tel.:
70 20 61
Sprechstunde nach Vereinbarung privat Tel.:
3 12 69
E-Mail: [email protected]
05
46
03
50
52
88
58
03
Kirchenmusiker
Friedrich-Wilhelm Schulze
E-Mail: [email protected]
Tel.:
7 03 49 08
Kirchwart
Michael Krumbach
Tel.:
7 06 50 21
Mobil: 0173-2 45 78 88
- Seite 51 -
Adressen der Gemeinde
Seniorenarbeit
Antje Kraus-Gutsche
Sprechstunde dienstags 12.00 - 13.00
Tel.:
70 20 61 56
Tel.:
7 06 24 52
Arbeit für Kinder
Susanne Werner
Jugendzentrum Friedenstr. 20
Arbeit für Jugendliche
Christian Funk
Jugendzentrum Friedenstr. 20
Tel.:
7 06 10 42
E-Mail: [email protected]
Evangelische Kindertagesstätte Mariendorf
Rathausstr. 28, 12105 Berlin
2. Etage
700 74 167
E-Mail:
[email protected]
Leitung: Manuela Keyl
Kurator: Pfarrer Hans-Martin Brehm
Tel.:
Fax:
7 06 33 09
700 74 169
Tel.:
Fax:
30 36 37 30
30 36 37 31
Friedhofsverwaltung
Friedenstr. , Mariendorf-Ost:
Christusfriedhof + Alt-Mariendorf I und II
Verwalter:
Mario Thiede
Friedenstr. 14
Mo, Di, Do 10.00-15.00 Uhr,
Fr 10.00-14.00 Uhr, Mittwoch geschlossen
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.friedhoefe-mariendorf.de
Freizeitgelände der Gemeinde
Albrechts-Teerofen
Anfragen über das Gemeindebüro
Spendenkonto
KVA Berlin Mitte-West, Verwendungszweck:
KG Mariendorf (+ Zweckbestimmung)
IBAN: DE80100100100028013100
BIC: PBNKDEFF Postbank Berlin
- Seite 52 -
Diakonie
KoKuMa Stadtteilzentrum Mariendorf
Rathausstr. 28
Leiterin: Angela Draws
Soziale Beratung
Tel.: 2 06 07 35 70
Tel.:
74 00 44 65
Werkhaus Anti-Rost
Rathausstr. 28
Wolfgang Priewe
Tel.: 7 06 91 42/43
Kinderhaus - Tagesgruppe Mariendorf
Rathausstr. 29a
Tel.:
Tel.:
70 60 02 07
70 76 74 22
Tel.:
7 05 20 87
Ev. Jugendforum
Rathausstr. 29
Diakonisches Werk Tempelhof-Schöneberg
Götzstr. 24e
Tel.:
75 750-204
Diakoniezentrum Mariendorf
Riegerzeile 1
Tel.:
70 200-999
Ambulante Krankenpflege / Kauspflege / Pflegeberatung
Andrea Braun
E-Mail: [email protected]
Kirchenkreis Tempelhof
Superintendentur
Tel.: 7 55 15 16 10
Götzstr. 24b
Kirchliches Verwaltungsamt
Karolingerplatz 6a
Tel.:
Fax:
30 69 75-0
30 69 75-138
Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendarbeit
Götzstr. 24b
Tel.: 7 55 15 16 40
Fax: 7 55 15 16 44
Ev. Familienbildungsstätte
Tel.:
Fax:
Götzstr, 22
- Seite 53 -
7 52 20 15
71 09 67 91
Kirchenkreis Tempelhof
Beratungsstelle für Erziehungs-,
Jugend-, Ehe- und Lebensfragen
Beratungsstelle für Trauernde
Mo + Mi 14-15 Uhr, Do 10-12 Uhr
Tel:
75 75 02 70
Tel.: 7 55 15 16 20
Fr. Groß, Dr. Griese
Verteilstellen für den Gemeindebrief
Außer in den Vorräumen unserer
Kirchen, den verschiedenen Einrichtungen der Kirche und Diakonie in Mariendorf und dem
Dibeliusstift können Sie den Mariendorfer Gemeindebrief auch
hier bekommen:
Prospektkästen
- Friedenstr. 20
- Friedhof Friedenstr. 14
- Martin-Luther-Gedächtniskirche
- Rathausstr. 28
In den Heimen
Ullsteinstr. 159
Eisenacher Str. 70
Britzer Str. 91
Fortunatus-Apotheke
Mariendorfer Damm 68
Hildegard-Apotheke
Gersdorfstr. 50
Apotheke Knecht
Forddamm 15
Kosmetikstudio Kurek
Alt-Mariendorf 53
„Kurve“ Beratungsstelle
Alt-Mariendorf 53
Salon Marquardt
Königstr. 13
Park-Apotheke
Mariendorfer Damm 112
Akazien-Apotheke
Mariendorfer Damm 73
Friedhofsgärtnerei Rademacher
Reißeckstr. 14
ARU
Alt-Mariendorf 39
Blumenhaus Raeder
Friedenstr. 14
Bäckerei
Forddamm 13
Schachverein im Mariendorfer
SV 06
Rixdorfer Str. 130
Domizil
Mariendorfer Damm 148
- Seite 54 -
Verteilstellen für den Gemeindebrief
Villa Morgenröte
Friedenstr. 29
Zeitungshandlung
Forddamm 19
Zeitungshandlung
Mariendorfer Damm 108
Impressum
Herausgeber: Der Mariendorfer Gemeindebrief wird monatlich von der
Evangelischen Kirchengemeinde Mariendorf herausgegeben. Adresse der
Gemeinde: Alt-Mariendorf 39, 12107 Berlin.
V.i.S.d.P.: Pfr. Olaf Köppen
Redaktionsleitung: Pfr. Olaf Köppen,
Redaktionsteam: Torsten Görisch (Gö), Gabriela Graf (Gf), HansJoachim Oelkers (Oe) achim.oelkers(at)gmail.com, Klaus Wirbel (KW).
Beiträge, die namentlich gekennzeichnet sind, entsprechen nicht immer
der Meinung des Gemeindekirchenrates und der Redaktion. Artikel und
Hinweise für den Gemeindebrief können Sie auch an die E–Mail Anschrift
senden: kwirbel(at)aol.com . Artikel und Hinweise für unsere Webseite
senden Sie bitte an torsten.goerisch(at)gmx.de
Zur Vermeidung von Spam-Mail haben wir die E-Mail-Adressen nicht
exakt aufgeführt. Bitte ersetzen Sie oben die Zeichenfolge (at) durch das
Zeichen @.
Druck: Gemeindebriefdruckerei, Gr. Oesingen
Redaktionsschluss für die September-Ausgabe: 15.08.2014
- Seite 55 -
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Der Mariendorfer Gemeindebrief liegt zur Abholung in der
Küsterei, in unseren Gemeinderäumen und unseren Kirchen und
vielen Geschäften aus. Aber wir senden Ihnen unseren
Gemeindebrief auch gerne per Post zu.
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Bitte senden Sie den Mariendorfer Gemeindebrief an:
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Sollten durch die Zustellung Porto- oder Zustellkosten entstehen, bin ich bereit, mich mit jährlich €10,- daran zu beteiligen.
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Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro.
Wie Sie es erreichen, finden Sie unter Adressen.
Diakonie
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- Seite 60 -