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www.krebshilfe.de
Nr. 4/2015
EIN ZUHAUSE AUF ZEIT
Die Katharinenhöhe im Schwarzwald
THERAPIE BEI PROSTATAKREBS
PREFERE-Studie wird weitergeführt
3,2 MILLIONEN EURO SPENDEN
TV-Gala erzielt großartiges Ergebnis
2 INHALT
VORWORT 3
Liebe Leserin, lieber Leser,
VON DER THERAPIE ZUM LEBEN
DIE KATHARINENHÖHE:
EIN ZUHAUSE AUF ZEIT 4
Die Familie als Patient 6
AKTUELLES
UNSERE SPENDER
WELCHE THERAPIE IST DIE BESTE BEI PROSTATAKREBS? 7
MITMACHEN HEISST MITHELFEN 14
HELFEN SIE HELFEN
IHRE MEINUNG
3,2 MILLIONEN EURO FÜR KREBSKRANKE 8
LESERBRIEFE 16
Spende statt Weihnachts­geschenke 9
Impressum 16
Kämpfen als Lebensmotto
WISSENSCHAFT
TIPPS UND TERMINE
PROBASE-STUDIE: NEUE WEGE IN DER
FRÜHERKENNUNG VON PROSTATAKREBS 10
VERLÄSSLICH INFORMIERT 17
KREBSWACHSTUM STOPPEN 11
Früherkennung durch Bluttest verbessern 11
FOKUS DEUTSCHE KREBSHILFE
GEMEINSAM GOLFEN – GEMEINSAM HELFEN! 12
GeißbockCup – Seit 13 Jahren kicken gegen den Krebs 12
auf die immer wieder gestellte Inter­
view­frage „Frau Nebel, wer ist Ihr Lieblingskünstler in Ihrer Show?“ gibt es natürlich niemals eine konkrete Antwort.
Bestenfalls: „Och, mir sind alle Gäste
gleich lieb.“ Nur was die SeptemberShow „Willkommen bei Carmen Nebel“
zugunsten der Deutschen Krebshilfe
betrifft, da würde ich eine Ausnahme
machen. Mein liebster Star in dieser
Show war Johnny. Ein toller Junge, der
aus Darmstadt kommt, wobei – er kam
eben nicht in die Sendung, denn es ging
ihm sehr schlecht. Und obwohl er gar
nicht da war, ist Johnny für mich das
bleibende Highlight dieser Show.
Krebsaktionstag 2016 17
Dr. Mildred Scheel Akademie 17
PRÄVENTION
HAUTKREBS IM FOKUS 18
Kein Vor- oder Nachbräunen im Solarium! 18
DIE ZUKUNFT IM BLICK 13
STIFTEN UND VERERBEN
Haus der Krebs-Selbsthilfe 13
Eine Leserin fragt – Unser Experte antwortet 19
Wir danken 19
Was ist das für ein Mensch, der einen
so starken Eindruck hinterlässt, ohne
anwesend zu sein? Jonathan Heimes
ist 25 Jahre alt und hat 27 Chemotherapien hinter sich. Immer wieder kam
der Krebs zurück. Aber bei Jonathan
ist er an der falschen Adresse. Johnny
kämpft unermüdlich und gibt nicht auf.
Wille und Stärke hat er sich beim Sport
antrainiert. Johnny galt zusammen mit
Andrea Petković als eine der großen
Hoffnungen des deutschen Tennis. Aber
der Krebs ist kein fairer Gegner.
Nach wenigen Jahren ist alles wie ge­
habt, die Krankheit ist wieder zurück.
Doch die Tennis-Freunde machen Mut
mit dem Satz: „Du musst kämpfen –
es ist noch nichts verloren.“ Das wird
fortan Johnnys (Über-)Lebensmotto.
Dass ein Krebspatient durch sein
öffentliches Engagement zum Held
▸ www.krebshilfe.de/magazin.html
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
und Vorbild werden kann, war 1974,
als Dr. Mildred Scheel, die Frau des
damaligen Bundespräsidenten, die
Deutsche Krebshilfe gründete, schlichtweg unvorstellbar. Fritz Pleitgen,
Präsident der Stiftung, sagte über die
Gründerin: Sie hat eine Schallmauer
durchbrochen. Sie hat eine Bürgerbewegung gegen den Krebs ins Leben
gerufen. Bis dahin sprach man nicht
über die Krankheit. Als Be­troffener hatte man sowieso nichts zu sagen, denn
die Ärzte waren noch die „Halbgötter
in Weiß“, und ein Patienten­gespräch
auf Augenhöhe kam für viele Mediziner
nicht in Frage.
Es ist ganz wesentlich Mildred Scheel
zu verdanken, dass die Verhältnisse
sich grundlegend geändert haben. Und
so war es nur folgerichtig, dass ihre
Töchter in unserer Show zu Gast waren
und von ihrer, 1983 tragischerweise an
Krebs verstorbenen Mutter, berichteten.
Ohne Mildred Scheel wäre die Krankheit Krebs wahrscheinlich immer noch
ein Tabu und unsere Sendung hätte
es in dieser Form nicht gegeben.
Vor 40 Jahren starb fast jedes krebskranke Kind. Heute haben vier von
fünf kleinen und jungen Patienten eine
Chance, so wie Jonathan Heimes. Danke
Johnny, für all die Kraft und Zuversicht,
die Du – ganz im Sinne von Mildred
Scheel – in die Welt bringst!
Ihre Carmen Nebel
Carmen Nebel, ZDF-Moderatorin und
Botschafterin der Deutschen Krebshilfe
2 RUBRIK
DIE KATHARINENHÖHE:
EIN ZUHAUSE AUF ZEIT
Schönwald (mst) – Hannes ist 8 Jahre alt, und er hat Krebs. Vor einem Jahr haben ihm die Ärzte den
rechten Oberschenkel amputiert. Nach zahlreichen Klinikaufenthalten und einer anstrengenden
Therapie schöpft er nun wieder neue Kraft – gemeinsam mit seiner Familie auf der Katharinenhöhe.
VON DER THERAPIE ZUM LEBEN 5
„Anfangs fiel es Hannes schwer, sein neues Bein nur anzuschauen. Heute geht er ganz selbstverständlich damit um.
Vor Kurzem hat uns Hannes stolz erzählt: 'Bald hat mein Bein
Geburtstag!' Dieser Satz hat uns sehr berührt.“
Marieke und Matthias Kuhr
Hannes ist aufgedreht. Er freut sich auf seinen täglichen
Termin bei der Physiotherapie. „Guck mal, was ich kann!“,
begrüßt er seine Therapeutin Sandra Kuhn. Geschwind krabbelt Hannes die Schaumstofftreppe zur Liege empor. Dort
angekommen macht er sich an seiner Prothese zu schaffen.
Es dauert nicht lange, dann hat er sie ausgezogen. Stolz reckt
er das Ersatzbein gen Himmel. Sandra Kuhn ist begeistert:
Es ist das erste Mal, dass Hannes seine Prothese ohne fremde Hilfe auszieht. Dabei war es für Hannes nicht einfach, sein
neues Bein zu akzeptieren.
Im Frühjahr 2014 klagt Hannes plötzlich über Schmerzen
in seinem Bein. Wachstumsschmerzen, denken die Eltern.
Dann aber fällt der Mutter eine Schwellung oberhalb des
rechten Knies auf. Sie geht mit Hannes zum Kinderarzt. Von
dort aus geht es nach Darmstadt in die Kinderklinik, dann in
die Uniklinik nach Frankfurt. Hier erfährt Familie Kuhr zwei
Wochen später die Diagnose: Hannes hat Knochenkrebs.
Die Eltern sind fassungslos. Hannes bekommt einen Rollstuhl
– er darf jetzt nicht mehr laufen. Schnell wird klar: Hannes
rechter Oberschenkel muss amputiert werden. Nach langer
Überlegung entschließen sich die Eltern für eine „Umkehrplastik“. Auf diese Weise bleiben der rechte Unterschenkel
und der rechte Fuß erhalten. Nach den ersten Chemotherapien folgt die Operation, dann wieder Chemotherapie – und
dazwischen immer wieder Rückschläge und Komplikationen.
Am Tag nach der Operation stockt plötzlich die Durchblutung
des rechten Beins. Hannes wird erneut operiert. Er hat oft
starke Schmerzen. Übelkeit, Appetitlosigkeit und schlaflose Nächte – die ganze Familie leidet mit ihm. Nichts ist wie
früher. Und für die Eltern ist es schwierig, den Bedürfnissen
beider Kinder gerecht zu werden und dabei gleichzeitig ihre
eigenen Ängste zu verarbeiten. Bei jedem Familienmitglied
äußern sich Angst und Hoffnungslosigkeit anders. Ella, Hannes vierjährige Schwester, leidet vor allem unter der immer
wiederkehrenden Trennung der Familie. „Hannes hatte immer
mal wieder Wutanfälle, bei denen als Auslöser nur Kleinigkeiten genügten,“ erinnert sich die Mutter. „Dann kamen auch
Sätze wie: ‚Ich will nicht mehr.‘“
2015 auf der Katharinenhöhe ein – einer Rehabilitationsklinik
für Kinder und Jugendliche im Schwarzwald. Hier soll Hannes
wieder laufen lernen. Doch nicht nur Hannes wird hier behandelt. Auch die Eltern, Marieke und Matthias Kuhr, und die
vierjährige Ella sollen im Schwarzwald neue Kraft schöpfen.
Die Katharinenhöhe bietet bereits seit 30 Jahren eine
familien­orientierte Nachsorge an. Etwa 750 Betroffene werden hier jährlich gemeinsam mit ihren Angehörigen behandelt. Medizinische, psychosoziale und psychotherapeutische
Maßnahmen sind eng aufeinander abgestimmt. Dabei steht
das sogenannte Gruppenerleben stets im Vordergrund.
Sport, Entspannungsmaßnahmen und kreative Freizeitaktivitäten – fast alle Angebote finden in der Gemeinschaft mit
anderen Betroffenen, Angehörigen und Familien statt. Die
Deutsche Krebshilfe unterstützt das Konzept der familienorientierten Nachsorge und hat die Katharinenhöhe in der
Vergangenheit regelmäßig beim Auf- und Umbau finanziell
gefördert – beispielsweise im Jahr 2004. Hier stellte die
Deutsche Krebshilfe 1,5 Millionen Euro für ein neues
Behandlungszentrum zur stationären Rehabilitation von
Jugendlichen und jungen Erwachsenen zur Verfügung.
Familie Kuhr fühlt sich auf der Katharinenhöhe schnell
heimisch. Hannes bekommt eine neue Prothese und macht
große Fortschritte beim Laufen. Täglich nach dem Frühstück
gehen Hannes und Ella in ihre „Gruppen“. Hier kommen die
beiden mit anderen Kindern im gleichen Alter zusammen.
Betroffene und Geschwister – alle spielen miteinander,
gehen gemeinsam zum Sport und auf den Spielplatz. Hannes
genießt das Zusammensein mit den anderen Kindern und
Endlich wieder aufatmen
Die Krebserkrankung von Hannes ist eine schwere Zeit – für
Hannes, aber auch für seine Eltern und die kleine Schwester.
Nach zahlreichen Klinikaufenthalten trifft die Familie im Juni
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Familie Kuhr hat sich auf der Katharinenhöhe schnell eingelebt.
6 VON DER THERAPIE ZUM LEBEN
verbringt jede freie Minute in seiner Gruppe, dem „Kinderplanet“. Das größte
Highlight für Hannes aber ist die tägliche Therapiestunde mit Sandra Kuhn. Bei
unterschiedlichen Übungen lernt er spielerisch mit seinem neuen Bein und seiner
Prothese umzugehen. Besonders gerne spielt er „Sitzfußball“.
Während Hannes und Ella in ihren Gruppen spielen, tauschen sich Marieke und
Matthias Kuhr mit anderen Eltern aus, die ähnliches durchgemacht haben. Neben
verschiedenen Angeboten zur Gesprächstherapie gibt es auch eine große Auswahl
an sportlichen Aktivitäten. Im Schwimmbad und im Fitnessraum bauen Marieke
und Matthias Kuhr die Anspannungen der vergangenen Monate ab. Am frühen
Abend trifft sich die Familie häufig am Kicker. Dann geht es hoch her. Denn: Jeder
will gewinnen. „Seit wir hier sind, ist Hannes viel ausgeglichener“, so der Vater.
Und auch Ella genießt die gemeinsame Zeit mit der Familie. Ob beim Kickern, bei
Brettspielen oder einfach nur beim „Rumblödeln“ – Hannes und Ella haben immer
viel zu lachen. Und auch für´s Lesen bleibt ausreichend Zeit. Lesen und Rechnen
– das hat sich Hannes selbst beigebracht. Denn: Den ersten Schultag verbrachte
Hannes auf der Intensivstation. In der Klinikschule kann er vergangenen Schulstoff
nachholen. Abends hat Hannes dann wieder Zeit zum Lesen. Sein Lieblingsbuch?
Ganz klar: „Die drei Fragezeichen“.
„Uns geht es hier sehr gut,“ so Marieke Kuhr. „Natürlich fehlen Freunde und
Familie,“ ergänzt Matthias Kuhr, „aber es ist ein ‚zu Hause-Gefühlʻ, wenn wir von
einem Ausflug auf die Katharinenhöhe zurückkehren.“ Beide sind sich einig: Die
Katharinenhöhe ist für Hannes und die Familie ein wichtiger Übergang zwischen
Therapie und Alltag. Nun kann die Familie gestärkt in die Zukunft schauen. Auf die
Frage, was sich die Eltern für ihre Heimkehr nach der Reha wünschen, antwortet
Marieke Kuhr: „Wenn Hannes den Weg vom Auto zur Haustür ohne Krücken laufen
könnte, das wäre der Hit.“
Damit betroffene Familien auf der Katharinenhöhe auch in Zukunft angemessen
unterstützt werden können, wird die Katharinenhöhe eine bauliche Erweiterung
vornehmen – mit behindertengerechten Wohnungen, größeren Räumlichkeiten für
die Kindergruppen und einer Bowlingbahn. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt
auch diesen Neubau mit 800.000 Euro.
AKTUELLES 7
Erwartungen“, resümierte Gerd Nette­
koven, Vorstandsvorsitzender der
Deutschen Krebshilfe, am 24. September auf dem Jahreskongress der
Deutschen Gesellschaft für Urologie
in Hamburg. Um die Fragestellung der
Studie zu beantworten und um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen,
müssen mehr als 7.000 Männer für
die Teilnahme an PREFERE gewonnen
werden.
Die Familie als Patient
Stephan Maier,
Geschäftsführer und
Psychosozialer Leiter
der Rehabilitationsklinik
Katharinenhöhe.
Das Behandlungskonzept der Katharinen­
höhe orientiert sich an der gesamten Familie.
Warum? Nur so können wir nachhaltig helfen.
Diagnose und Therapie einer Krebserkrankung
hinterlassen bei allen Familienmitgliedern
Spuren. Von einem Tag auf den anderen wird
der Alltag der Familien von Studienprotokollen,
Chemotherapie, Bestrahlung und medizinischen Eingriffen bestimmt. Die kinderonkologischen Zentren sind oft weit vom Heimatort
der Patienten entfernt. Vater und Mutter
Auf dem Podium (v.l.): Professor Dr. Thomas Wiegel, Studienleitung Strahlentherapie, Professor
Dr. Michael Stöckle und Professor Dr. Peter Albers, Studienleitung Urologie, sowie Gerd Nettekoven.
wollen alles für das Kind tun, fühlen sich aber
machtlos. Auf der Katharinenhöhe bekommen
Patientenkind, Geschwister und Eltern medizinische und psychosoziale Hilfe. Gleichzeitig
kann die Familie als Ganzes wieder Kraft
schöpfen und Ressourcen zur Bewältigung der
Krebserkrankung entwickeln.
Das „Gruppenerleben“ ist ein Grundprinzip
der Katharinenhöhe. Was genau meinen Sie
damit? Zu Hause sind viele Familien isoliert.
WELCHE THERAPIE IST DIE
BESTE BEI PROSTATAKREBS?
Hamburg (gb) – Deutsche Krebshilfe und Krankenversicherungen
halten an PREFERE-Studie fest. Denn die Frage nach der besten Therapie von Prostatakrebs im Frühstadium ist nach wie vor ungeklärt.
Sie haben keine Kraft, auf andere zuzugehen
und fühlen sich oft unverstanden. Auf der
Katharinenhöhe kommen Menschen mit einem
ähnlichen Erfahrungshintergrund zusammen.
Hier wird gemeinsam gelacht und geweint.
Aufbauend auf dem gemeinsamen Verständnis
gewinnt der Austausch untereinander eine
besondere Tiefe. Vieles muss nicht erzählt und
umständlich erklärt werden, weil die anderen
es schon selbst erlebt haben. Die Gruppe wird
so zum therapeutischen Feld.
Was beinhaltet eine ganzheitliche Behandlung
auf der Katharinenhöhe? Alle Berufsgruppen
ziehen an einem Strang. Das interdisziplinäre Team besteht aus Ärzten, Physio- und
Ergotherapeuten, Heilpädagogen, Sozialpädagogen und Psychologen. Sie setzen im Dialog
Eine häufige Frage, die sich im Alltag vieler Urologen stellt: „Welche Therapie kann ich meinem Patienten mit einem Prostatatumor im frühen Stadium
empfehlen?“ Arzt und Patient stehen vor einer wichtigen Entscheidung. Es gibt
vier gängige Behandlungsoptionen: das operative Entfernen der Prostata, eine
Strahlenbehandlung, die sogenannte Brachytherapie – hier werden winzig
kleine Kapseln dauerhaft in die Prostata implantiert und bestrahlen den Tumor
von innen – und die Aktive Überwachung. Was diese Entscheidung so schwierig macht: Bisher ist wissenschaftlich nicht geklärt, ob diese Behandlungsstrategien gleich gut sind oder ob eine Therapie der anderen überlegen ist.
Diese wichtige Frage zu klären ist das Ziel der sogenannten PREFERE-Studie,
die seit 2013 von der Deutschen Krebshilfe, den gesetzlichen und den privaten Krankenversicherungen gefördert wird. Erstmals wird damit in Deutschland eine wichtige und grundlegende Therapiestudie gemeinsam von den
Krankenver­sicherungen und einer privaten gemeinnützigen Organisation
finanziert.
mit den Patienten, den Angehörigen und den
einweisenden Stellen die Therapieziele fest.
Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Bedürfnisse der Betroffenen und der angestrebte
Bei der Physiotherapie lernt Hannes spielerisch mit seiner neuen Prothese umzugehen.
„Dennoch haben wir uns nach intensiven Beratungen mit Experten und
zahlreichen Gremien gemeinsam mit
den Krankenversicherungen dazu
entschlossen, die Studie weiter zu
fördern, inbesondere mit dem Ziel
einer optimalen Patientenversorgung“, so Nettekoven.
Rehabilitationserfolg.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Die Ergebnisse nach den ersten beiden Studienjahren hatten die Förderer der
Studie jedoch alarmiert. Gut zwei Jahre nach Beginn der Studie stand das Projekt auf der Kippe. „Trotz der hochinnovativen und ungeklärten Fragestellung
ist die Teilnehmerzahl bisher nicht ausreichend und liegt erheblich unter den
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Die Deutsche Krebshilfe und auch
die Krankenversicherungen rufen
daher alle Urologen und die infrage
kommenden Patienten dazu auf,
an PREFERE teilzunehmen und zum
Gelingen der Studie beizutragen. „Die
Deutsche Gesellschaft für Urologie
und der Berufsverband der Deutschen
Urologen haben sich zu PREFERE
bekannt. Nun gilt es, alle Urologen
davon zu überzeugen, bei Diagnose
eines Prostata­karzinoms im Frühstadium die Patienten unvoreingenommen darüber aufzu­klären, dass die
Frage nach der besten Behandlungsmethode derzeit nicht zu beantworten
ist und mit PREFERE beantwortet
werden soll“, fordert Nettekoven.
Die Studie sei eine große Chance für
Prostatakrebspatienten und deren
Ärzte, die genutzt werden sollte, um
Sicherheit bei der Wahl der geeigneten Therapie zu gewinnen.
Interessenten erhalten weitere Informationen zur PREFERE-Studie bei
ihrem Urologen oder unter
▸ www.prefere.de
8 HELFEN SIE HELFEN
HELFEN SIE HELFEN 9
3,2 MILLIONEN EURO FÜR KREBSKRANKE
Berlin (hg) – Am 19. September präsentierte das ZDF die Spendengala „Willkommen bei Carmen
Nebel – Die große Show der Legenden“ live aus dem Velodrom in Berlin und erinnerte dabei an
das Lebenswerk von Mildred Scheel. Viele prominente Gäste unterstützten die TV-Gala.
Weihnachten steht vor der Tür und Sie
sind noch auf der Suche nach einem
passenden Geschenk für die Familie
oder Freunde? Etwas Sinnvolles soll es
sein, das von Herzen kommt?
Freuten sich über das Spendenergebnis: Fritz Pleitgen, Carmen Nebel und Stars wie Stefan Mross, Hansi Hinterseer, André Rieu und Matze Knop.
Information und Unterhaltung: Die Spendengala bot ihren Zuschauern ein vielfältiges Programm.
Bereits zum siebten Mal rief Carmen Nebel ihre Zuschauer
auf, für die Deutsche Krebshilfe zu spenden. In der großen
Show der Legenden wurde Mildred Scheel, der Gründerin
der Deutschen Krebshilfe, eine besondere Hommage zuteil:
Ihre Töchter erinnerten an ihr Leben und legendäres Wirken.
Sie hoben das besondere und nachhaltige Engagement ihrer
Mutter für Krebspatienten hervor.
einer Krebserkrankung. Zwei Euro pro verkauftem Exemplar gehen als Spende an
die Deutsche Krebshilfe. Bislang sind bereits 40.000 Euro zusammengekommen.
Vor mehr als 40 Jahren war es das erklärte Ziel von Mildred
Scheel, mindestens die Hälfte aller krebskranken Menschen
erfolgreich zu behandeln. „Das war damals eine kühne
Vision“, so Fritz Pleitgen, Präsident der Deutschen Krebshilfe.
„Mildred Scheel war aber keine Träumerin, sondern Medizinerin. Sie wusste, dass durch eine bessere Behandlung von
Krebspatienten enorme Ziele erreicht werden können.“
der Suche nach Krebskliniken sowie wichtigen Anlaufstellen
und formuliert die wichtigsten Fragen für den Arztbesuch.
„Informationen können keine Krankheit heilen, aber sie können helfen, sie zu verstehen und besser mit ihr umzugehen“,
so die Autorin Sarah Majorczyk aus dem Ressort Leben und
Wissen von BILD.
Gemeinsam mit 60 Experten der Deutschen Krebshilfe und der
Deutschen Krebsgesellschaft hat sie das Buch als kompetenten Begleiter für Patienten und Angehörige geschrieben – von
der Vorsorge über Diagnose und Therapie bis zur Nachsorge
Die Vision von Mildred Scheel wurde sogar übertroffen – vier
von fünf krebskranken Kindern und etwa die Hälfte aller erwachsenen Krebspatienten können heute erfolgreich behandelt werden.
Fundierte Informationen sind eine wertvolle Stütze für
Betroffene bei der Bewältigung von Krebs. Konkrete Hilfestellungen bietet das in der Sendung vorgestellte „Handbuch
gegen Krebs“. Es unterstützt Patienten beispielsweise bei
Fritz Pleitgen, Andrea Menrath, Cornelia Scheel und Carmen Nebel im
Gespräch über Mildred Scheel, die Gründerin der Deutschen Krebshilfe.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Am Samstagabend traten viele prominente Gäste auf, um krebskranke Menschen
mit ihrem Engagement zu unterstützen. Matze Knop und Andy Borg hatten die
Aufgabe, Melodien zu erkennen, die über ein sogenanntes Kakerlakophon –
bekannt aus der TV-Sendung „Die Wiwaldi Show“ – gespielt wurden. Musikalisch
umrahmten die Benefizgala prominente Stars wie Al Bano & Romina Power, André
Rieu, Tony Christie und Andrea Berg.
Wir haben eine ganz besondere Idee:
Verschenken Sie eine Spende an die
Deutsche Krebshilfe. Damit machen
Sie nicht nur einem lieben Menschen
eine Freude, sondern unterstützen
gleichzeitig den Kampf gegen den
Krebs. Auf unserer Internetseite
▸ www.geschenke.krebshilfe.de
können Sie ganz einfach online spenden und sich Ihre Geschenk-Urkunde
im Anschluss direkt selbst ausdrucken.
Diese können Sie dann an Weihnachten Ihren Liebsten überreichen. Wenn
Sie möchten, schicken wir Ihnen die
Geschenk-Urkunde natürlich auch per
Post zu. Unser Team „Spende statt Geschenke“ hilft Ihnen dabei gerne weiter.
Am Ende der Spendengala kamen 3,2 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe
zusammen. Fritz Pleitgen dankte allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz sowie den
zahlreichen Spendern für ihre Unterstützung: „Jede Spende hilft, die Volkskrankheit
Krebs weiter zurückzudrängen und irgendwann hoffentlich zu besiegen. So hat sich
Mildred Scheel die Bürgerbewegung Deutsche Krebshilfe vorgestellt!“
Seit vielen Jahren ist es für das ZDF eine Selbstverständlichkeit, die Zuschauer
einmal im Jahr zu Spenden zugunsten der Deutschen Krebshilfe aufzurufen. Für
Moderatorin Carmen Nebel ist es eine Herzensangelegenheit, Betroffenen und ihren
Angehörigen zu helfen. Seit 2010 ist sie als Botschafterin für die Deutsche Krebshilfe aktiv. Die Zuschauer der ZDF-Spendengala sind wichtige Mitstreiter im Kampf
gegen den Krebs. Sie haben in den letzten Jahren unermüdlich dazu beigetragen,
vielen Krebspatienten mit ihrer Spende zu helfen. Seit der ersten Ausstrahlung von
„Willkommen bei Carmen Nebel“ kamen rund 23 Millionen Euro für krebskranke
Menschen zusammen.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Werden Sie mit uns aktiv – gegen den
Krebs!
Kontakt „Spende statt Geschenke“
Monika Albers, Cornelia Nitz
Telefon: 02 28 / 7 29 90-522, -552
E-Mail: [email protected]
10 WISSENSCHAFT
WISSENSCHAFT 11
KREBSWACHSTUM STOPPEN
Frankfurt/M. (elf) – Für das Wachstum von Tumoren ist häufig ein
Defekt in den Kommunikationswegen der Zelle verantwortlich.
Wissenschaftler aus ganz Deutschland wollen nun diesen Defekt
bei Tumoren im Kindesalter untersuchen.
Professor Dr. Peter Albers, Leiter der PROBASE-Studie, und Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe, stellten sich auf dem
Die Zellen unseres Körpers bilden ein Netzwerk. Sie kommunizieren miteinander, um Neuigkeiten aus ihrer Umgebung zu erfahren. Im Zellinneren werden die
Informationen über intrazelluläre Signalwege weitergeleitet. Einer dieser Kommunikationswege ist der sogenannte Hedgehog-Weg. Er ist für die Übermittlung von
Wachstumssignalen zuständig und reguliert damit viele wichtige Vorgänge in
der frühen Entwicklung eines Lebewesens.
Urologenkongress in Hamburg den Fragen der Journalisten.
PROBASE-STUDIE: NEUE WEGE IN DER
FRÜHERKENNUNG VON PROSTATAKREBS
Hamburg (gb) – Auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie stellten Wissenschaftler erste Ergebnisse der von der Deutschen Krebshilfe geförderten PROBASE-Studie vor.
Im Blickpunkt der PROBASE-Studie steht
das „Prostataspezifische Antigen“
(PSA), ein Eiweiß aus der Prostatadrüse. Die Menge des Eiweißes im Blut
kann Aufschluss über das Risiko eines
Tumors der Prostata geben. Studien
konnten zudem zeigen, dass eine enge
Beziehung zwischen einem bestimmten
PSA-Wert in jungen Jahren und dem Risiko, im weiteren Leben an Prostatakrebs
zu erkranken, besteht.
Ziel der PROBASE-Studie ist die Etablierung einer standardisierten, risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung,
vergleichbar der Darmkrebs-Früherkennung. Letztlich soll sie zeigen,
dass Männer, die das risikoadaptierte
PSA-Screening im Alter von 50 Jahren
beginnen, bis zum Alter von 60 Jahren
nicht häufiger an fortgeschrittenem,
bereits gestreutem Prostatakrebs
erkranken, als Männer, bei denen eine
vergleichbare Vorsorge bereits im Alter
von 45 Jahren anfängt. Mit Hilfe eines
risikoadaptierten Screenings könnten
zukünftig viele unnötige Untersuchungen und Behandlungen vermieden werden, hoffen die an PROBASE beteiligten
Wissenschaftler.
Im Rahmen einer Pressekonferenz auf
dem 67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Hamburg haben
sie erste Auswertungen der Studie
vorgestellt: Fast 90 Prozent der bisher
untersuchten Teilnehmer im Alter von
45 Jahren haben nur einen sehr geringen PSA-Wert und daher ein äußerst
geringes Erkrankungsrisiko. Weniger
als zwei Prozent der Männer wiesen
einen kritischen Wert auf, der genauer
untersucht werden sollte. Zudem fiel
auf, dass ein erhöhter PSA-Wert sich nur
in etwa der Hälfte aller Fälle bestätigen
ließ – zukünftig sollte der behandelnde
Arzt den Wert doppelt bestimmen, bevor
er diagnostische Schritte einleitet. Bis
2019 sollen 50.000 gesunde Männer in
die Studie eingeschlossen werden, die
über ihr jeweiliges Einwohnermeldeamt
zufällig ausgewählt wurden. Bisher
konnten die Forscher schon über 12.000
Männer für die Teilnahme an PROBASE
gewinnen. Mit dem Erreichen dieses
Zwischenziels kann davon ausgegangen
werden, dass die Studie aussagekräftige und für die künftige Patientenversorgung relevante Ergebnisse erbringen
wird. Die Deutsche Krebshilfe fördert
PROBASE mit 4,7 Millionen Euro.
Im Zuge einer Krebserkrankung kann der Hedgehog-Signalweg jedoch überaktiv
werden und ständig falsche Wachstumssignale an die Zelle funken. Mit schwerwiegenden Folgen: Die kranke Zelle vermehrt sich immer weiter und der Tumor wächst
ungebremst. Die genauen molekularen Details dieser Vorgänge sind allerdings
noch weitgehend unerforscht. In einem Forschungsverbund wollen Wissenschaftler aus ganz Deutschland diese Wissenslücke nun schließen. Unter der Leitung von
Professor Dr. Simone Fulda vom Universitätsklinikum Frankfurt untersuchen sie
den Hedgehog-Signalweg bei drei unterschiedlichen Krebsarten, die bei Kindern
und Jugendlichen vorkommen: dem Medulloblastom, dem Rhabdomyosarkom und
den rhabdoiden Tumoren.
Im nächsten Schritt wollen die Forscher dann Wirkstoffe auf ihr Potenzial hin
testen, die den Hedgehog-Signalweg hemmen sollen, um so das unkontrollierte
Wachstum von Tumoren stoppen zu können. Die Deutsche Krebshilfe fördert das
wissenschaftliche Verbundprojekt im Rahmen ihres Förderschwerpunktprogramms
‘Translationale Forschung‘ mit rund 2 Millionen Euro.
Projektleitung: Professor Dr. Simone Fulda, Universitätsklinikum Frankfurt, Direktorin des Instituts
für Experimentelle Tumorforschung in der Pädiatrie.
Früher­kennung durch
Bluttest verbessern
Aachen (ko) – Brustkrebs ist nach wie
vor der häufigste weibliche Tumor. Etwa
75.000 Frauen erkranken jedes Jahr neu
an einem Tumor der Brustdrüse. Standardverfahren in der Früherkennung
ist die Mammographie, doch wegen
ungenauer Ergebnisse ist sie jedoch
immer wieder in der Diskussion: Manche
Veränderungen, die in der Mammographie bösartig aussehen, breiten sich
nicht weiter aus. Andererseits kann es
vorkommen, dass ein bösartiger Tumor
nicht erkannt wird.
Wissenschaftler vom Universitätsklinikum Aachen könnten die Brustkrebs-Früherkennung verbessern. Sie
entwickeln derzeit einen Bluttest, der
bösartige Zellveränderungen schon in
frühen Stadien der Erkrankung erkennen
soll. Als schonende Methode könnte
er damit zukünftig die Mammographie
ergänzen. Zudem liefert der Test sehr
genaue Ergebnisse. Und so funktioniert
das Verfahren: Krebszellen zeichnen
sich dadurch aus, dass bestimmte
Bereiche ihrer Erbsubstanz DNA durch
chemische Anhängsel, sogenannte
Methylgruppen, verändert sind. Jede
Tumorart besitzt ein spezifisches Muster
dieser Anhängsel, fachlich als Biomarker bezeichnet. Sterben die Zellen ab,
gelangt die verräterische Tumor-DNA ins
Blut und kann dort nachgewiesen werden. Experten sprechen auch von einer
„Flüssigbiopsie“.
Die ersten Studienergebnisse sind
bereits sehr vielversprechend. Ziel der
Aachener Forscher ist es zunächst, die
verwendeten Biomarker zu verbessern
und ihren Nutzen an großen Probandengruppen zu testen. Die Deutsche
Krebshilfe fördert das Projekt mit rund
335.000 Euro.
Projektleiter: Professor Dr. Peter Albers,
Projektleitung: Professor Dr. Edgar Dahl,
Urologische Klinik des Universitätsklinikums
Institut für Pathologie, Universitätsklinikum
Düsseldorf.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Krebszellen kommunizieren mit ihrer Umgebung.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Aachen.
12 FOKUS DEUTSCHE KREBSHILFE
FOKUS DEUTSCHE KREBSHILFE 13
GEMEINSAM GOLFEN –
GEMEINSAM HELFEN!
Bad Saarow (cg) – Die besten Spieler aus 125 Benefiz-Golf­
turnieren mit insgesamt rund 7.500 Teilnehmern ermittelten beim
Endspiel der 34. bundesweiten Golf-Wettspiele die Bundessieger.
Schauplatz des diesjährigen Bundesfinales war der Sporting Club Berlin Schar­
mützelsee. Das Golf-Resort in Bad Saarow ist deutscher Kandidat für die Austragung des berühmten Ryder-Cup im Jahr 2022. Angetreten waren 62 Golferinnen
und Golfer, die sich von April bis August in 125 Vorrundenturnieren zunächst
für drei Regionalfinale und dort für das Bundesfinale qualifiziert hatten, um die
Bundes­sieger 2015 zu ermitteln. Bei den Damen setzte sich Lea Pompe aus dem
Golfclub Schaumburg e.V. und bei den
Herren Christopher Kott vom Golf Club
Kürten e.V. durch.
Die rund 7.500 Golferinnen und Golfer,
die in diesem Jahr an Europas größter
Benefiz-Golfturnierserie zugunsten
der Deutschen Krebshilfe/Deutschen
KinderKrebshilfe teilnahmen, spielten
jedoch nicht nur um den sportlichen
Erfolg: 255.000 Euro wurden erzielt,
indem sie zahlreiche und großzügige
Spenden leisteten. In diesen Betrag eingerechnet sind Startgelder und weitere
Einnahmen, die von den ausrichtenden
Golfclubs gespendet wurden. Für viele
Golferinnen und Golfer in Deutschland
stand somit auch im Jahr 2015 die Hilfe
für krebskranke Menschen im Vordergrund.
Martin K. Müller, Vorstandsmitglied der
DekaBank, erhöhte den Betrag durch
eine weitere Spende von 25.000 Euro
auf insgesamt 280.000 Euro. Das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanz­
gruppe stellte als Generalsponsor der
Turnierserie erneut die Siegerpreise für
die gesamte Turnierserie bereit.
Die Turniersieger freuten sich mit Werner Kubitza, Mitglied des Stiftungsrats der Deutschen
Krebshilfe (Mitte), über die großartige Spendensumme von 280.000 Euro.
Seit Beginn der Benefiz-Golfturnierserie
im Jahr 1982 haben Deutschlands Golferinnen und Golfer rund 7 Millionen Euro
für die Krebsbekämpfung gespendet.
GeißbockCup – Seit 13 Jahren kicken gegen den Krebs
Köln (ws) – Am 15. und 16. August
animierte die Nachwuchsabteilung des
Fußballbundesligisten 1. FC Köln gemeinsam mit ihrem Sozialpartner, der
Deutschen KinderKrebshilfe, zahlreiche
junge Fußballer, ihre Begleiter und die
Zuschauer dazu, im Kampf gegen den
Krebs aktiv zu werden.
So erzielten 90 E- und F-Jugend-Mann­
schaften beim diesjährigen GeißbockCup 1.208 Tore, mit denen sie sich
gleichzeitig für krebskranke Kinder
einsetzten, denn: Jedes im Rahmen des
traditionellen Fußballturniers erzielte
Tor belohnten die Kreissparkasse Köln
und die Sparkasse KölnBonn mit je
einem Euro zugunsten der Deutschen
KinderKrebshilfe. Darüber hinaus überreichten 31 der teilnehmenden Mannschaften Spenden, die sie in den eigenen Reihen gesammelt hatten, in Höhe
von insgesamt 1.474 Euro. Mit dem Erlös
aus dem Tippspiel der „Urbacher Jungs
und Mädchen“ (1.100 Euro), die sich
auch in diesem Jahr wieder am Spendenaufruf der FC-Nachwuchsabteilung
und der Stiftung 1. FC Köln beteiligten,
und weiteren Spenden der Zuschauer
kam ein Gesamtbetrag von 5.787 Euro
für den guten Zweck zusammen. Neben
fußballerischen Leistungen auf dem
Platz gab es am Stand der Deutschen
Krebshilfe wieder sportliche und kreative Wettbewerbe für die Kinder. Unter
dem Motto „Die Zukunft im Blick! Sei
clever – leb gesund“ konnten sich Spieler und Zuschauer mit Obst und Gemüse
stärken und erhielten Autogramme
der Bundesligaspieler des 1. FC Köln,
Dominic Maroh und Megrim Mavraj.
Seit Beginn der Sozialpartnerschaft mit
der Deutschen KinderKrebshilfe im Jahr
2003 konnte die Nachwuchsabteilung
des 1. FC Köln bereits mit insgesamt
95.600 Euro zur Unterstützung krebskranker Kinder beitragen.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Haus der Krebs-Selbsthilfe
Das Haus der Krebs-Selbsthilfe, das Dach der
von der Deutschen Krebshilfe geförderten
Krebs-Selbsthilfeorganisationen, hilft Betroffenen mit ihren Anliegen gerne weiter.
Haus der Krebs-Selbsthilfe
Thomas-Mann-Straße 40, 53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 3 38 89-0 Internet ▸ www.hksh-bonn.de
Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-400
Gruppenfoto am Tagungsort. Die Frauenselbsthilfe nach Krebs ist eine der ältesten und größten
Krebs-Selbsthilfeorganisationen in Deutschland.
Internet ▸ www.frauenselbsthilfe.de
Deutsche ILCO e.V., Vereinigung für
Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs
DIE ZUKUNFT IM BLICK
Magdeburg (mst) – Über 500 Betroffene sowie namhafte Experten aus der Onkologie nahmen vom 28. bis zum 30. August an der
Bundestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) teil.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-450
Internet ▸ www.ilco.de
Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-251/-252
Internet ▸ www.adp-bonn.de
Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe,
Bundesverband der Selbsthilfeorganisationen
zur Unterstützung von Erwachsenen mit
Aus allen Winkeln Deutschlands waren die Mitglieder der Selbsthilfeorganisation
angereist, um sich über aktuelle Entwicklungen in der Onkologie zu informieren,
mit Fachleuten zu diskutieren und sich untereinander auszutauschen. Die alljähr­
liche Bundestagung in Magdeburg dient der FSH als Informationsveranstaltung,
aber auch als Mitgliederversammlung.
„Achtsamkeit – Herausforderung – Ausdauer“, so lautet das Motto der FSH im Jahr
2015. Den medizinischen Schwerpunkt der diesjährigen Bundestagung bildete das
Thema „Knochengesundheit“. Aber auch Tabuthemen wie Inkontinenz und Vorträge
zu psychologischen Themen wie der Umgang mit der eigenen Angst standen auf
dem Programm. Einen besonderen Fokus bildete die Neuausrichtung der Organisation. In ihrer Eröffnungsrede erinnerte Karin Meißler, Bundesvorsitzende der FSH,
an erfolgreich bewältigte Aufgaben und nannte neue Ziele, denen sich die Selbsthilfeorganisation in naher Zukunft widmen möchte. Um auch künftig für Hilfesuchende eine wichtige Anlaufstelle zu sein und aus der eigenen Betroffenheit heraus
wichtige Hilfe leisten zu können, gelte es, neue Akzente zu setzen.
Die Frauenselbsthilfe nach Krebs verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an
regionalen Selbsthilfegruppen. Etwa 35.000 krebskranke Frauen und Männer mit
unterschiedlichen Erkrankungen finden hier Rat und Hilfe. Im Jahr 2010 initiierte
die FSH darüber hinaus ein bundesweites Netzwerk für Männer mit Brustkrebs, um
Betroffenen und ihren Angehörigen eine eigene Anlaufstelle zu bieten und zugleich
die Interessenvertretung voranzutreiben. Die Deutsche Krebshilfe ist mit der FSH
eng verbunden und unterstützt die Organisation bereits seit 39 Jahren – sowohl
finanziell als auch ideell. Weitere Informationen ▸ www.frauenselbsthilfe.de
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Leukämien und Lymphomen e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-200
Internet ▸ www.leukaemie-hilfe.de
Bundesverband der Kehlkopfoperierten e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-300
Internet ▸ www.kehlkopfoperiert-bv.de
Bundesverband Prostatakrebs
Selbsthilfe e.V. (BPS)
Telefon: 02 28 / 3 38 89-500
Internet ▸ www.prostatakrebs-bps.de
Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-150
Internet ▸ www.blasenkrebs-shb.de
Bundesverband Schilddrüsenkrebs –
Ohne Schilddrüse leben e.V.
Internet ▸ www.sd-krebs.de
BRCA Netzwerk – Hilfe bei familiärem
Brust- und Eierstockkrebs e.V.
Telefon: 02 28 / 3 38 89-100
Internet ▸ www.brca-netzwerk.de
14 UNSERE SPENDER
UNSERE SPENDER 15
MITMACHEN HEISST MITHELFEN
Sportlich engagiert
Gemeinsam helfen
Viele Freunde der Deutschen Krebshilfe und ihrer Stiftung
­Deutsche KinderKrebshilfe werden aktiv, weil sie durch persönliches Engagement ihren krebskranken Mitbürgern helfen wollen.
Originelle Ideen und Aktionen sind es,
mit denen Spenden für krebskranke
Menschen gesammelt werden. Wer sich
ebenfalls für die gute Sache einsetzen
möchte, dem hilft die Deutsche Krebshilfe mit Rat und Tat.
Für weitere Informationen stehen wir
Ihnen gerne zur Verfügung!
Kontakt Benefizaktionen
Patricia Sieling, Klaus Woyda
Telefon: 02 28 / 7 29 90-533, -531
E-Mail: [email protected]
Kontakt Spende statt Geschenke
Monika Albers, Cornelia Nitz
Telefon: 02 28 / 7 29 90-522, -552
E-Mail: [email protected]
Mit Liebe zum Detail: Modellbauer im Einsatz
Helmut Duntemann feierte mit seiner 17. Modellbauausstellung am 26. und 27.
September ein Jubiläum: Zum nunmehr zehnten Mal fand das Event zugunsten der
Deutschen KinderKrebshilfe in der Pionierkaserne am Solling in Holzminden statt
– erneut mit einer Rekordbeteiligung. Über 500 Modellbauer aus Deutschland und
dem benachbarten Ausland präsentierten ihre Werke auf dem Gelände der Bundes­
wehrkaserne. 14.500 Besucher bestaunten Modelle in den unterschiedlichsten
Maßstäben. Auf dem Außengelände konnten die Gäste Originalfahrzeuge von
Militär, Polizei, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk bestaunen. Der Gesamterlös
von 65.000 Euro wurde der Deutschen KinderKrebshilfe gespendet.
Beachvolleyballturnier: Sportlich aktiv gegen Krebs
Mit vielen Helferinnen und Helfern stellte der Verein Traumstart e.V. am 4. Juli
ein Beachvolleyballturnier in Büchenau auf die Beine. Bei der Anmeldung benannte
jedes Team eine Hilfsorganisation, für die die erspielte Siegprämie zur Verfügung
gestellt werden sollte. Den Turniersieg holte sich das Team „4 für Claudi“.
700 Euro gingen auf diese Weise an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe.
Auch im zweiten Jahr war das RadsportEvent des Big Challenge Deutschland
e.V. auf Erfolgskurs: 320 Radsportler
und Läufer starteten am 20. Juni in
Winnekendonk am Niederrhein auf
einen 43 Kilometer langen Rundkurs.
Schon um fünf Uhr morgens traten über
120 Sportbegeisterte in die Pedale. Läuferinnen und Läufer konnten eine neue
8,2 Kilometer lange Strecke durchlaufen. Dabei war nicht die Zeit entscheidend, sondern der Wille, an die Grenzen
der eigenen Kräfte zu gehen. Hintergrund dieser Zielsetzung: die Solidarität
mit krebskranken Menschen. Denn, so
Georg Biedemann, Vorsitzender des Vereins: „Im Kampf gegen den Krebs gehen
Menschen ständig über ihre Grenzen
hinaus.“ Um an den Start zu gehen,
mussten die Teilnehmer mindestens 500
Euro Sponsorengelder für die Deutsche
Krebshilfe mitbringen. Stolzer Erlös des
Radsport-Events: rund 232.900 Euro.
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr
richtete Petra Gey-Kunz aus Bad
Neuenahr-Ahrweiler auch in diesem Jahr
ein Straßen- und Nachbarschaftsfest
auf dem Sebastianuswall aus. Gemeinsam mit ihren Nachbarinnen hatte sie in
der Vorbereitungszeit Lavendelöl und
Lavendelsäckchen hergestellt. Beim
Fest am 8. August wurden die kleinen
Kostbarkeiten an die Gäste verkauft.
Viele Besucher erhöhten den Kaufbetrag
um eine zusätzliche Spende. So kamen
insgesamt 1.053 Euro für die Stiftung
Deutsche KinderKrebshilfe zusammen.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
„Sommernachtstraum“, so lautete der
Titel für das Sommerfest der Baumschule App, das am 14. August in Unlingen
stattfand. Rund 700 Besucher genossen
Live-Musik und eine vielfältige Auswahl
an Speisen und Getränken. Dabei hatte
sich das Team von Organisatorin Anette
App viel Mühe bei der Dekoration gegeben: Ein buntes Lichtermeer versetzte
die Pflanzenwelt in den Abendstunden
mit außergewöhnlichen Akzenten. Mit
den Eintrittsgeldern und dem Erlös aus
der Bewirtung kamen 1.000 Euro für die
Deutsche KinderKrebshilfe zusammen.
Vielen Dank für Ihr Engagement
Boerdeanglers Angel und Guidung Touren,
Sülzetal, 310 Euro, Versteigerung | Daniela
Bäsig, Kamen, 1.680 Euro, Verkauf von Speisen und Getränken | Christian Dettenrieder,
Rottenburg, 1.061 Euro, Sportveranstaltung
| Edeka Markt Breuer, Bornheim, 1.200 Euro,
Sammeldose für Pfandgeld | Eisfink Max
Meier GmbH & Co. KG, Ludwigsburg, 220 Euro,
Ausstellung | Gerhard Elstner, Mülheim, 115
Euro, Flohmarkt | FC St. Hubert e.V., Kempen,
1.645 Euro, Bambini-Fußballturnier | Franziska
Finsterbusch, Hannover, 400 Euro, Basar |
Timo Herberich, Kaub, 2.341 Euro, Sponsorenlauf | Hostettler GmbH, Müllheim, 2.834 Euro,
Tag der offenen Tür | Kleintierpraxis Hamersleben, Hamersleben, 170 Euro, Spendenaufruf |
Marinetechnikschule, Kramerhof, 1.800 Euro,
Tombola und Tag der offenen Tür | MercedesAMG, Affalterbach, 2.000 Euro, Fußballturnier
| Müller Großhandels Ltd. & Co. KG, Soest,
339 Euro, Familientag | Isa Lena Pickenpack,
Buxtehude, 1.451 Euro, Familien- und Kinderfest | Stephanie Rifkin, Fürth, 1.220 Euro,
Karitativer Grillabend
Konzert | Sportverein Werdum e.V., Werdum,
500 Euro, Fußballturnier | SV Heldenfingen
1947 e.V., Gerstetten, 3.394 Euro, Sportveranstaltung | SV Lemgow-Dangenstorf e.V.,
Tombola zugunsten
krebskranker Menschen
Kinoabend im Haarstudio
„Waschen, schneiden, legen“, so heißt
es normalerweise im Haarstudio Cornelia Robbe in Lengerich. Dass man die
Räumlichkeiten eines Haarstudios auch
ganz anders nutzen kann, stellte Cornelia Robbe am 18. März unter Beweis.
Sie funktionierte den Salon in einen
Kinosaal um. „Heute bin ich blond“,
lautet der Titel des Kinofilms über eine
krebskranke 21-jährige Frau, den sich
zahlreiche Kundinnen bei leckeren
Snacks gemeinsam anschauten. Zuvor
informierte Cornelia Robbe ihre Gäste
über die Arbeit der Deutschen Krebshilfe
und rief dabei zu Spenden auf. 250 Euro
kamen an diesem Abend zusammen.
Sommerfest in Unlingen
Am 5. September setzten die grill.sport.
freunde Windheim „Rauchsignale“ im
Kampf gegen den Krebs. Zu diesem
Zweck gestaltete das Team um Klaus
Völk die Außenanlage des Gasthauses Löffler in eine Grillarena um. An
zwölf Stationen gab es neben Fisch,
Wildschweinkeule, Spare Ribs und
Bratwürsten viele vegetarische Köstlichkeiten. Rund 500 Besucher drängten
sich vor den einzelnen Stationen, um
möglichst viele Kreationen zu probieren. Der Erlös des Grillabends von 4.250
Euro wurde der Deutschen KinderKrebshilfe zur Verfügung gestellt.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Seit vielen Jahren engagiert sich Dieter
König aus Geldern (rechts im Bild) für
die Deutsche Krebshilfe. So organisierte
er mit zwei Helfern auch in diesem Jahr
eine Tombola im Rahmen des Alt-HerrenTurniers des SV Lüllingen am 8. August.
Die Gäste der Sportveranstaltung konnten tolle Preise gewinnen. Der Erlös aus
dem Losverkauf: 2.000 Euro.
Lemgow, 732 Euro, Sportfest | Valentum
Engeneering GmbH, Regensburg, 812 Euro,
Fest | Volkschor Hohenbocka e.V., Hohen­
bocka, 200 Euro, Konzert | Waldschule Neuweiler, Neuweiler, 1.905 Euro, Spendenlauf.
Spende statt Geschenke
Zu seinem 80. Geburtstag stellte
Paul Trammer aus Bad Neustadt eine
Spen­den­box für die Deutsche Krebs­
hilfe auf. So sammelte er insgesamt
1.100 Euro.
Auch Helmut Porlein aus Großhabersdorf verzichtete an seinem Geburtstag
auf Geschenke und bat seine Gäste um
Spenden für die Deutsche Krebshilfe.
1.000 Euro kamen dabei zusammen.
Siegfried Wolf aus Soest sammelte an
seinem 50. Geburtstag 2.000 Euro für
die Deutsche KinderKrebshilfe.
16 IHRE MEINUNG
TIPPS UND TERMINE 17
LESERBRIEFE
VERLÄSSLICH INFORMIERT
Auf dieser Seite veröffent-
Bonn (hg) – Die Diagnose „Gebärmutterhalskrebs“ belastet
lichen wir Ihre Zuschriften und
Betroffene häufig schwer. Ein neuer Ratgeber hilft, die Situation
Erfahrungsberichte.
besser einzuschätzen und die richtigen Fragen zu stellen.
Dr. Mildred Scheel
­Akademie
Die Dr. Mildred Scheel Akademie ist eine
Weiter­bildungsstätte für Ärzte, Krankenpfleger
und -schwestern, Sozialarbeiter, Psychologen
und Mitglieder von Selbsthilfegruppen. Auch
jeder Krebspatient, der etwas für sich tun will,
kann das Programm in Anspruch nehmen.
Schicken Sie uns Ihre Beiträge, mit
denen Sie anderen Krebspatienten Mut
und Hoffnung machen wollen, sowie
Ihre Fragen und Anregungen an:
Redaktion „Magazin der Deutschen Krebshilfe“
Christiana Tschoepe
Buschstraße 32, 53113 Bonn
Fax: 02 28 / 7 29 90-11
E-Mail: [email protected]
Beruhigende Lektüre
Der blaue Ratgeber zum Thema „Sozial­
leistungen“ wirkt auf mich beruhigend.
Das wurde gut gemacht – danke. Leider
kann ich zurzeit mit einer Spende
nicht helfen, ich werde es jedoch nicht
vergessen.
Margot U., Kiel
Dank an den Härtefonds
Ich danke allen Menschen, die bei der
Deutschen Krebshilfe arbeiten und diese Hilfe, die mir zuteil wurde, möglich
gemacht haben. Ich habe mich wie ein
kleines Kind über Ihre finanzielle Zuwendung gefreut und ich werde das Geld
ganz bewusst für wichtige und sinnvolle
Dinge ausgeben. Mein Dank an Sie alle
kommt wirklich von ganzem Herzen.
Man weiß nie, was auf einen zukommt ...
Ich wünsche Ihnen nur das Beste.
Fritz T., Kulmbach
Auf diesem Wege möchte ich mich ganz
herzlich bei der Deutschen Krebshilfe
für die finanzielle Zuwendung bedanken. Gesundheitlich bin ich zur Zeit auf
dem Wege der Besserung. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie hinterlassen noch ihre Spuren und gewisse
Einschränkungen beim Bewältigen des
Alltags. Aber ich bin voller Hoffnung,
alles irgendwann hinter mir lassen zu
können. Die Deutsche Krebshilfe gibt
mir Mut, dass es Menschen gibt, die
betroffenen Krebspatienten helfen
wollen und damit ein Stück Normalität
wieder in ihr Leben bringen. Denn durch
diese Krankheit kann man auch finanziell schnell in eine Schieflage geraten.
Helfen, Forschen, Informieren und
Aufklären sind deshalb weiterhin enorm
wichtig. Vielen Dank noch mal für diese
Unterstützung.
Antje K., Berlin
Hilfreiche Informationen
Vielen Dank an die Mitarbeiter des
INFONETZ KREBS für ihre ausführlichen
Informationen. Dass Sie so schnell
und umfassend antworten und dazu
Anregungen und Links geben, ist sehr
hilfreich. Und ebenfalls vielen Dank für
die angekündigten Broschüren.
Karin B., Bielefeld
Vielen Dank an das INFONETZ KREBS für
die ausführliche und verständliche Antwort. Ihre Informationen geben meinem
Mann viel mehr Sicherheit bei weiteren
Entscheidungen zur Behandlung und im
Gespräch mit dem Arzt.
In Deutschland erkranken pro Jahr
etwa 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Am häufigsten tritt der Krebs
bei Frauen zwischen 40 und 59 Jahren
auf.Aus­führliche Informationen in
allgemein­verständlicher Form bietet die
neue Patientenleitlinie „Gebärmutterhalskrebs“. Sie informiert über aktuelle
medizinische Erkenntnisse und unterstützt Betroffene dabei, ihren Ärzten die
richtigen Fragen zu stellen.
Der Inhalt basiert auf der S3-Leitlinie
„Diagnostik, Therapie und Nachsorge
der Patientin mit Zervixkarzinom“. Leitlinien sind ein wesentliches Instrument,
um die Qualität und Transparenz medizinischer Versorgung zu fördern.
gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler
Leitlinien in der Onkologie zu fördern
und zu unterstützen.
1. bis 3. Februar 2016: Umgang mit
schwierigen Patienten
Thema des Seminars sind problematische
Gesprächssituationen zwischen dem Behandelnden und dem Patienten. Anhand von
Alltagsgeschehnissen der Teilnehmer werden
Dazu gehört auch die Herausgabe laienverständlicher Broschüren. Die Patientenleitlinie zum Thema Gebärmutterhalskrebs sowie weitere Broschüren zu
anderen Tumorentitäten sind kostenlos
bei der Deutschen Krebshilfe erhältlich
und stehen im Internet als Download
zur Verfügung ▸ www.krebshilfe.de
therapeutische Gesprächsinterventionen
vorgestellt. Ziel ist es, Konfliktsituationen
menschlich und professionell aufzulösen. Das
Seminar richtet sich an Berufsgruppen, die
Krebsbetroffene betreuen sowie an Leiterinnen
und Leiter von Krebs-Selbsthilfegruppen.
7. bis 9. März 2016: Begleitung in der
letzten Lebensphase
Um schwerkranke ältere Menschen optimal begleiten zu können, müssen sich Betreuer immer
wieder mit ihren eigenen Ängsten und Gefühlen
auseinandersetzen. Durch gezielte Übungen
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche
Krebsgesellschaft und die Deutsche
Krebshilfe haben sich mit dem im
Februar 2008 gestarteten „Leitlinienprogramm Onkologie“ das Ziel gesetzt,
und den Austausch mit anderen lernen die Teilnehmer verschiedene Wege für eine behutsame
Begleitung kennen. Das Seminar richtet sich an
Altenpfleger, Sozialarbeiter, Ärzte, Psychotherapeuten, Seelsorger und Ehrenamtliche.
14. bis 16. März 2016: Bausteine
gesunder Lebensführung
Krebsbetroffene und Angehörige lernen in
diesem Seminar wichtige Bausteine für einen
gesunden Lebensstil kennen. Dazu gehören
eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und
Gisela G., Troisdorf
Entspannung. Die Theorie wird durch viele
praktische Übungen ergänzt. Zahlreiche Tipps
helfen den Teilnehmern dabei, den neuen
Impressum
Das „Magazin der Deutschen Krebshilfe“ erhalten die Freunde und Förderer der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe und die Mitglieder des
Mildred-Scheel-Kreises e.V. kostenlos. Der Verkaufspreis beträgt 1 Euro. Das Magazin erscheint vierteljährlich. Nachdruck – auch auszugsweise – nur unter Angabe der Quelle
und nach vorheriger Genehmigung. Diese erteilen wir jedoch sehr gerne.
Verantwortlich für den Inhalt: Christiana Tschoepe Redaktion: Heike Grelka, Marion Stark Herausgeber und Verleger: Stiftung Deutsche Krebshilfe, Buschstraße 32, 53113 Bonn,
Postfach 14 67, 53004 Bonn Vorstand: Gerd Nettekoven (Vorsitzender), Dr. Franz Kohlhuber Gestaltung: art tempi communications, Köln Produktion: WKS Printpartner GmbH
ISSN: 09 49 – 81 84, Artikel-Nr. 603 0115
Bildnachweis: Titel, S. 2, S. 4, S. 5, S. 6 Marc Eich/fotolia.com, S. 3, S. 8, S. 9 links Max Kohr/ZDF, S. 7, S. 10 Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU), S. 9 rechts Katharinenhöhe, S. 11 fotoliaxrender/fotolia.com, Seite 12, S. 18 Deutsche Krebshilfe, S. 13 Caroline Mohr/Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V., S. 16 mattthilda/fotolia.com, S. 19 Gina
Sanders/fotolia.com.
Zuschriften an: Deutsche Krebshilfe, Buschstraße 32, 53113 Bonn, Telefon: 02 28 / 7 29 90-0, Fax: 02 28 / 7 29 90-11, E-Mail: [email protected], Internet ▸ www.krebshilfe.de
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Im Rahmen des 32. Deutschen Krebskongresses 2016 in Berlin findet erneut ein
Krebsaktionstag (KAT) statt. Betroffene, deren Angehörige und Interessierte
haben an diesem Tag die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen und Entwick­
lungen in der Krebsmedizin zu informieren. Darüber hinaus bietet der Krebs­
aktionstag eine Gelegenheit, sich mit anderen Betroffenen, Selbsthilfegruppen
und Patientenorganisationen auszutauschen.
Lebensstil in ihren Alltag zu integrieren.
Auskünfte und das Programm 2016 bei:
Dr. Mildred Scheel Akademie
Kerpener Straße 62, 50924 Köln
Telefon: 02 21 / 94 40 49-0
Fax: 02 21 / 94 40 49-44
Der KAT 2016 öffnet seine Tore am Samstag, dem 27. Februar 2016,
von 9 bis 17 Uhr im CityCube der Messe Berlin ▸ www.krebsaktionstag.de
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
E-Mail: [email protected]
▸ www.mildred-scheel-akademie.de
18 PRÄVENTION
HAUTKREBS IM FOKUS
Aachen (svl) – Im Rahmen des Deutschen Betriebsärzte-Kongresses
lud die Deutsche Krebshilfe am 25. September erneut zu einem
Satelliten-Symposium ein. Rund 140 Betriebsärzte nahmen teil.
Dr. Uwe Gerecke, VDBW, Dr. Svenja Ludwig, Deutsche Krebshilfe, Dr. Ute Heinrich, Professor Dr.
Eckhard Breitbart und Professor Dr. Manigé Fartasch im Dialog mit den Betriebsärzten.
„Hautkrebs – Prävention und Früherkennung in Unternehmen“ lautete das Thema
des Satelliten-Symposiums 2015, über das namhafte Experten referierten. Die
Veranstaltung fand im Rahmen des Deutschen Betriebsärzte-Kongresses des
Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) statt.
Professor Dr. Manigé Fartasch vom Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der
Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung erläuterte, welche Herausforderungen
die Anerkennung von Hautkrebs als Berufskrankheit für Unternehmen darstellt.
Zur Primärprävention am Arbeitsplatz gehören Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie technische/organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen wie
etwa Schattenbereiche an Arbeits- und Pausenplätzen, Pausen zur UV-intensiven
Mittagszeit, geeignete Kleidung, UV-Schutzbrillen und das Auftragen von Sonnencreme mit ausreichendem Schutzfaktor. Leider, so Professor Dr. Fartasch, nutzen
Außenarbeiter UV-Schutzmaßnahmen oft nur unzureichend.
STIFTEN UND VERERBEN 19
Kein Vor- oder Nachbräunen im Solarium!
Wir danken
Die folgenden Personen haben die Deutsche Krebshilfe in ihrem
Testament bedacht:
Bonn (sts) – Jeder Gang ins Solarium
erhöht das Hautkrebsrisiko. Dies gilt
auch für das Vor- und Nachbräunen mit
künstlichen UV-Strahlen. Häufig nutzen
Menschen Solarien, um mit gebräunter
Haut in den Winterurlaub ins Gebirge
oder in den Süden zu starten.
Der so erworbene Eigenschutz der Haut
vor UV-Strahlen ist allerdings gering:
Er entspricht höchstens einem Lichtschutzfaktor von 6. Die Strahlungsintensität – der die Haut dafür im Solarium ausgesetzt wird – ist hingegen so
intensiv wie die der Sonne mittags am
Äquator. Gleiches gilt, wenn die Bräune
nach den Ferien durch Solarienbesuche
möglichst lange erhalten werden soll.
Die Deutsche Krebshilfe rät grundsätzlich von jeglicher Solariennutzung ab.
Hautkrebs vermeidet, wer auf Solarien verzichtet und sich in der Sonne
umsichtig verhält. Generell ist Bräune
kein Zeichen von Gesundheit, sondern
vielmehr eine begrenzte Schutzfunktion
des Körpers vor krebserregender UVStrahlung.
Ausführliche Informationen bietet der
Präventionsratgeber „Ins rechte Licht
gerückt - Krebsrisikofaktor Solarium“
der Deutschen Krebshilfe
▸ www.krebshilfe.de
Beispiele für ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
lieferte Dr. Ute Heinrich, Leiterin des Gesundheitszentrums Nord der Audi AG
Ingolstadt. Die präventive Onkologie und die Prävention von Hautkrebs sind feste
Bestandteile des BGM bei Audi. In diesem Rahmen wurden bereits mehrfach
Hautkrebs-Screenings im Betrieb angeboten – innerhalb der bezahlten Arbeitszeit,
in allen Schichten. Die Resonanz auf diese Angebote ist sehr hoch.
Um die Früherkennung als Aufgabe des Betriebsarztes ging es im Vortrag von
Professor Dr. Eckhard Breitbart, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. Er betonte, wie wichtig es sei, eindeutige Informationen an
Beschäftigte zu vermitteln. Mitarbeiter sollten objektiv und verständlich über die
Vor- und Nachteile der Früherkennung informiert werden. Dem Betriebsarzt als
Informationsvermittler kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Weitere
Informationen für Arbeitsmediziner ▸ www.krebshilfe.de
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Adler, Heidrun Bad Nauheim | Bandemer, Ida Velbert | Baudiga, Marianne Recklinghausen | Bergerhoff, Anneliese Heiligenhaus | Bittl,
Margot Ulm | Blaich, Lilly Renningen | Bohnenkamp, Josef Paderborn
| Böhmer-Vehreschild, Waltraud Berlin | Böhning, Heinz Bad Wurzach
| Buttelmann, Hella Oldenburg | Dempki, Erna Helene Aschersleben |
Diekjobst, Wilfried Detmold | Dorner, Eleonore Regensburg | Drexl,
Margareta Stadtbergen | Dreyer, Ruth Schmallenberg | Drochner, Lotte
Neuss | Drüppel, Heinz Hagen | Eisenreich, Gerhard Wilkau-Haßlau |
Eine Leserin fragt
Ich bin 52 Jahre alt und verheiratet. Kinder haben wir keine.
Meine Mutter lebt noch und hat aus ihrer ersten Ehe einen
Sohn, meinen Halbbruder, zu dem ich aber keinen Kontakt
habe. Ich besitze etwas Geldvermögen und drei Eigentumswohnungen, von denen ich eine der Deutschen Krebshilfe
vermachen möchte. Oder erbt eventuell mein Halbbruder auch
einen Teil bzw. hat er einen Pflichtteilsanspruch? Und was ist
mit meiner Mutter, falls sie bei meinem Tod noch leben sollte?
E. Blümel, Wiesbaden
Enders, Jürgen Baunatal-Altenbauna | Erfurth, Ilse Hannover | Flatscher,
Rosa Elsdorf | Fliege, Wolf-Dietrich Nottensdorf | Fries, Gertraude
Neu-Isenburg | Fries, Edith Böblingen | Geier, Charlotte Neuss | Genrich,
Charlotte Herne | Geyer, Hannelore Holzkirchen | Grimm, Marie Neuss
| Gruber, Werner Pocking | Gumprecht, Andreas Lunzenau | Gundelfinger, Luise Kraichtal | Günther, Erich Braunlage | Güss, Magdalena
Singen | Hacker, Erna Feuchtwangen | Hagedorn, Melitta Göttingen
| Hahn, Ruth Bad Harzburg | Hansen, Karl Monheim | Hartig, Walter
Mölln | Hase, Horst Berlin | Hector, Anneliese Hamburg | Heidrich,
Vera Bornheim | Hellerich, Lieselotte Frankfurt am Main | Helmstedt,
Gudrun Essen | Hill, Christine Bottrop | Hirschmann, Elisabeth Anna
Mettlach | Hoffmeister, Regina Bad Steben | Hollax, Günter Ahlen |
Huber, Ernst Fürstenfeldbruck | Justen, Hans-Josef Gladbeck | Kaltz,
Jörg Berlin | Kaminski, Georg Dorsten | Kandler, Rosalia Amberg | Kinne,
Rosemarie Münster | Kohmann, Marianne Villingen-Schwenningen |
Unser Experte antwortet
Ohne Testament erbt Ihr Mann nur drei Viertel. Das setzt
voraus, dass Sie mit Ihrem Mann keinen Ehevertrag abgeschlossen haben, sondern mit ihm im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. Damit er Alleinerbe
wird, müssten Sie also ein Testament machen. Das wird von
Eheleuten, deren Eltern oder Geschwister noch leben, häufig
übersehen. Ohne Testament würde Ihre Mutter das restliche
ein Viertel erben und, falls sie schon verstorben wäre, erbt
dieses ein Viertel Ihr Halbbruder. Wenn Sie nun ein Testament zugunsten Ihres Ehemannes als Alleinerbe errichten
und dabei das Wohnungsvermächtnis für die Deutsche Krebshilfe anordnen, hätte Ihre Mutter einen Pflichtteilsanspruch
in Höhe von einem Achtel des Wertes Ihres Nachlasses. Ihre
Mutter kann aber zu Lebzeiten durch eine notarielle Erklärung
auf den Pflichtteil verzichten. Bei Ihrem Halbbruder entstünde, falls Ihre Mutter schon verstorben wäre, kein solcher
Pflichtteilsanspruch, da Ge­schwister grundsätzlich nicht in
den Kreis der pflichtteils­berechtigten Personen fallen.
Kölbl, Friederike Nürnberg | Kritzler, Ruth Dortmund | Kuretzki, Edith
Hamburg | Lachner, Irmgard Neumarkt | Lambrich, Lieselotte Trier |
Landwehr, Ingrid Herford | Lange, Klaus Kakerbeck | Leist, Hannelore
Bad Füssing | Lennartz, Matilde Mönchengladbach | Lentzen, Hermine
Baesweiler | Lindauer, Adalbert Pfullendorf | Lindenmeyer, Adelheid
Augsburg | Lutz, Elisabeth Hersbruck | Malasith, Pichit Köln | Meister,
Franz Konstanz | Menzel, Wolfgang Berlin | Mohr, Erika Nidderau | Morgenroth, Friedrich Badenweiler | Moß, Margrit Krefeld | Müller, Elfriede
Wesseling | Munder, Maria Fellbach | Nagorny, Ursula Ludwigsburg |
Ott, Hildegard Kempten | Pai, Harry Lünen | Paschold, Stefan Schildow |
Purcell, Hildegard Münster | Raehlmann, Cäcilia Ibbenbüren | Redeker,
Karl Barntrup | Reichwaldt, Christa Stuttgart | Reimann, Waltraud
Mannheim | Röpke, Elfriede Bad Segeberg | Ruch, Helga Gaggenau |
Sack, Therese Weilmünster | Schankow, Ilse Bad Säckingen | Scheder,
Ernst Lülsfeld | Scherpner, Johanna Frankfurt am Main | Schneider,
Erich Kempten | Schnitter, Sabine Itzehoe | Schön, Anna Frankfurt am
Main | Schote, Johannes Bad Pyrmont | Schroth, Käthe Dessau-Roßlau
| Schubert, Tilly Marktheidenfeld | Schuhmann, Walter Jakob Ludwigsburg | Schüssler, Heinz-Jürgen Lüdenscheid | Schütz, Christa Laufen
| Schwier, Hubert Düren | Seefeldt, Renate Erkrath | Sevening, Gerda
Bergisch Gladbach | Smit, Christina Gelnhausen | Soboll, Manfred Mün-
Wir beraten Sie:
chen | Sperschneider, Erna Neubörger | Spürkel, Edith Köln | Stadler,
Deutsche Krebshilfe, Rechtsanwalt Martin Friedrich,
Anna Regensburg | Stein, Ursula Elmshorn | Tüffers, Johann Hannover |
Buschstraße 32, 53113 Bonn,
Vogel, Hans Leingarten | Vogt, Hildegard Wiesbaden | Wagner, Helmut
E-Mail: [email protected],
Seligenstadt | Wessa, Werner Ludwigshafen | Wolfsteiner, Friedrich
Telefon: 02 28 / 7 29 90-440
München | Wolpers, Inge-Lore Hannover | Zechner, Käthe Oldenburg.
Magazin der Deutschen Krebshilfe Nr. 4/2015
Die kostenlosen Ratgeber und Faltblätter der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft
informieren Betroffene, Angehörige und Interessierte allgemeinverständlich über verschiedene Krebs­
arten, deren Diagnose und Therapie sowie über die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung.
Leitlinienprogramm
Onkologie
Palliativmedizin
Früherkennungsfaltblatt
für Patientinnen und Patienten mit
einer nicht heilbaren Krebserkrankung
GEBÄRMUTTER
HALSKREBS
(September 2015)
ERKENNEN
Patientenleitlinie
INFORMIEREN. NACHDENKEN. ENTSCHEIDEN.
1
Leitlinienprogramm
Onkologie
Prostatakrebs II –
Lokal fortgeschrittenes und
metastasiertes Prostatakarzinom
Früherkennungsfaltblatt
Ein evidenzbasierter Patientenratgeber zur S3-Leitlinie
Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen
Stadien des Prostatakarzinoms (Dritte Auflage, Juni 2015)
HAUTKREBS
ERKENNEN
Patientenleitlinie
INFORMIEREN. NACHDENKEN. ENTSCHEIDEN.
1
Früherkennungsfaltblatt
DARMKREBS
ERKEnnEn
inFoRMiEREn. nACHDEnKEn. EntSCHEiDEn.
Stiftung Deutsche Krebshilfe
Buschstraße 32
53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 7 29 90-0
Fax: 02 28 / 7 29 90-11
E-Mail: [email protected]
Internet: www.krebshilfe.de
Spendenkonto
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IBAN: DE65 3705 0299 0000 9191 91
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ISSN 09 49 – 81 84
GUT INFORMIERT IM KAMPF GEGEN KREBS