Jennifer Hoffman

"Hühnerfüße auf der Speisekarte des Lebens...."
5. Oktober 2015 von Jennifer Hoffmann
Übersetzung am 06.10.2015 von Kerstin/Kimama
http://enlighteninglife.com/wp-content/uploads/2015/10/chicken-feet.jpg
In einer Radio-Show vor einigen Wochen, fragte eine Anruferin, warum ihr ExEhemann sie nicht zufrieden/in Ruhe lassen würde. Sie war glücklich, aus einer
schwierigen Ehe heraus zu sein, und sie wollte/wünschte sich, dass er "weg
gehen/verschwinden" und sie nie wieder belästigen würde. Ich hatte einige Klienten,
die dachten, wenn sie erst einmal aus einer schwierigen/herausfordernden Situation
heraus wären, würden sie nie mehr mit "ihr" konfrontiert werden o. sich mit "ihr"
beschäftigen müssen.
Unsere ehemaligen Probleme verschwinden nicht einfach, für gewöhnlich müssen
wir "ihnen" erneut ins Gesicht blicken, aber wir müssen sie nicht in unsere Leben
einladen. Das erinnert mich an meine erste Erfahrung mit Hühnerfüßen ein Gericht, welches zu Dim Sum oder Yum Cha*** gereicht wird,
eine "bunte Mischung", serviert in chinesischen Restaurants.
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(***Anmerkung der Übersetzerin:
Yum Cha auch als Ban Ming bekannt, ist ein chinesisches Teeritual welches das
Teetrinken und den Verzehr von Dim Sum beinhaltet. Yum Cha bedeutet in
Kantonesisch wörtlich "Tee trinken", während Ban Ming "Verkostung von Tee"
bedeutet. Ausserhalb von China, wird oft der Ausdruck Dim Sum für das ganze
Teeritual an Stelle von Yum Cha verwendet.
Ähnlich wie beim englischen Teeritual sind beim Yum Cha die Snacks, die zum Tee
gereicht werden, genauso wichtig wie der Tee selbst. Diese Lebensmittel werden
zusammenfassend als "Dim Sum" bezeichnet. Das vielfältige Angebot an kleinen
Speisen kann durchaus Frühstück, Mittagessen oder das Abendessen ersetzen.
Die Gerichte werden in der Regel gedämpft oder gebraten und können herzhaft oder
süss sein. Dazu gehören gedämpfte Brötchen, Teigtaschen und verschiedene Rollen
(z.B. Frühlingsrollen). Als Zutaten wird verwendet, was die Chinesische Küche
hergibt. Unter anderem Ei, Rindfleisch, Hühnchen, Schweinefleisch, Garnelen und
Tofu. Typische Süssspeisen sind Eiertorte, Tapioka- u. Mangopudding.
Viele Yum Cha Restaurants bieten auch Platten mit gedämpftem Gemüse und
Braten sowie Reisbrei und Suppen.
Dim Sum sind in der Regel kleine Häppchen von denen zwei bis drei Stück in einem
Bambuskorb serviert werden. Es ist üblich die Speisen in die Mitte des Tisches zu
stellen und sie zu teilen. Auf diese Art können viele unterschiedliche Speisen
probiert werden.)
Meine erste Begegnung mit Dim Sum, oder Yum Cha, war als ich in Sydney lebte.
Eine Freundin lud mich zum Mittagessen mit ihrer Familie, in eines der besten
"Yum Cha-Restaurants" von Sydney ein. Nachdem wir "Hallo" gesagt und uns
gesetzt hatten, begann eine Schar von Bedienungen mit Karren/Wagen - beladen
mit dampfenden Körben und Gerichten aus vielen verschiedenen Arten von Speisen
durch das Restaurent zu "kreisen". Was auch immer wir vom "Rollwagen" wählten,
kam auf den Tisch. Nach der ersten "Auswahl-Runde", stellte meine Freundin eine
kleine Schüssel auf meinen Teller, mit etwas darin, das aussah wie "in Fett
ausgebackene" französische Fritten. Das waren Hühnerfüße, eine "Yum ChaDelikatesse" und ein Leckerbissen für mich - als Ehrengast.
Nun gibt es nicht sehr viele Nahrungsmittel, die ich nicht essen
(ihr wisst alle, ich mag keine Tomaten oder Okra), und ich bin keine wählerische
Esserin, aber ich konnte es nicht einmal in Erwägung/in Betracht ziehen, auch nur
einen Bissen dieser Hühnerfüße in meinen Mund zu stecken.
Zuerst dachte ich, sie würden einen Witz machen - wer ist schon Hühnerfüße ?
Aber sie scherzten nicht, das waren echte Hühnerfüße in Backteig frittiert, sie waren
auf meinem Teller, und von mir wurde erwatet sie zu essen. Nach mehreren Minuten
des Nachdenkens über meine Optionen/Wahlmöglichkeiten, sagte ich zu meiner
Freundin, dass es mir unmöglich wäre Hühnerfüße zu essen, und daß ich gerne
mein "Glück" mit jemand anderem teilen würde. Ich gab die Hühnerfüße ihrer
Großmutter, die glücklich war, diese zu bekommen. Gegen Ende der Mahlzeit,
schaute ich auf ihren Teller und die Hühnerfüße waren verschwunden. Ich glaube,
sie mochte die Hühnerfüße wirklich und war glücklich, sie gehabt zu haben. Ich hätte
mich zwingen können die Hühnerfüße zu essen, um alle glücklich zu machen und
um meine Gastgeber nicht zu verärgern, aber dann hätte ich mit der Erinnerung
"Hühnerfüße gegessen zu haben" leben müssen
und das konnte ich mir selbst nicht antun.
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Seitdem habe ich häufig "Yum Cha gegessen" und jedesmal gelacht, wenn ich sah,
dass Hühnerfüße zurAuswahl standen, aber ich habe sie nicht bestellt. Ich weiß,
einige Leute betrachten sie als eine Delikatesse, aber mich sprechen Hühnerfüße
nicht an. Ich könnte mich weigern/es ablehnen zum "Dim Sum-Essen" zu gehen,
weil dort Hühnerfüße auf der Speisekarte stehen oder ich kann jemand anderen der Hühnerfüße mag - diese bestellen lassen, während ich von den vielen anderen
köstlichen Produkten auf
dem "Essens-Wagen" auswähle. Es gibt viele solche Begebenheiten/Dinge im
Leben, und nur weil es sie gibt, bedeutet das nicht, dass du sie in dein Leben
einladen musst. Aber nur weil du sie nicht willst, oder dich nicht mit "ihnen"
beschäftigen/befassen willst, heißt das nicht, daß sie verschwinden werden oder
weggehen.
Für die Frau, die sich wünscht, ihr Ex-Ehemann würde vom "Angesicht der Erde"
verschwinden, um sich in ihrem Abschluß (der Beziehung) sicher zu fühlen, ist er wie
die Hühnerfüße auf der Speisekarte. Nicht die appetitlichste Speisemöglichkeit,
wenn du keine Hühnerfüße magst, aber du musst diese auch nicht auswählen. Dies
bedeutet nicht, dass nicht jemand an deinem Tisch glücklich wäre, diese zu
bekommen/zu haben, aber das hat keinen Einfluss auf dich/betrifft dich nicht.
Auf der anderen Seite, wenn der einzige Weg dich sicher und siegreich zu fühlen
darin besteht, daß alle Streitpunkte/Themen/ Probleme/Angelegenheiten deines
früheren Lebens verschwinden, dann gibt es noch mehr Heilung zu tun, bevor du
dich sicher fühlst, bezüglich deiner eigenen Vollendung und deines Abschlusses.
Der Glaube, dass wir geheilt sind und zu einem Abschluß/"Ende" kommen, wenn alle
Menschen und Situationen, die uns einst forderten, aus unseren Leben
verschwunden sind, kann uns glauben machen/lassen, dass wir nie geheilt sind,
oder dass unser "Heilungs-Weg" unvollständig ist.
Dies sind die "Hühnerfüße" auf der "Speisekarte des Lebens".
Zu wollen/wünschen, das diese für immer von der Menükarte verschwinden,
ist unrealistisch. Zu erkennen, dass sie erscheinen/auftauchen und wir sie
bemerken/beachten werden, aber zu wissen, dass wir wählen können, sie zu
ignorieren und etwas anderes zu wählen, ist der Punkt, wo wir die
Bestätigung/Bescheinigung haben, dass wir "abgeschlossen" haben und bereit sind,
weiter zu gehen.
Segne die "Hühnerfüße auf der Speisekarte des Lebens" für die Lektionen,
die du von einigen von ihnen gelernt hast, dann gehe weiter und wähle etwas
anderes.
Orginaltext: http://enlighteninglife.com/
http://enlighteninglife.com/chicken-feet-on-lifes-menu/
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Chicken Feet on Life’s Menu
October 5, 2015 by Jennifer Hoffmann
On the radio show a few weeks ago, a caller asked why her ex-husband wouldn’t
leave her alone. She was happy to be out of a difficult marriage and she wanted him
to ‘go away’ and never bother her again. I’ve had several clients think that once they
were out of a challenging situation they would never have to see or deal with it again.
Our former issues don’t just disappear, we usually have to face them again but we
don’t have to invite them into our lives. This reminds me of my first experience with
chicken feet, a dish served at dim sum or yum cha, a smorgasborg served in
Chinese restaurants.
I was first introduced to dim sum, or yum cha, when I lived in Sydney. A friend invited
me to lunch with her family at one of Sydney’s best yum cha restaurants. After we
said hello and sat down, a throng of servers began to circle the restaurant with carts
loaded with steamer baskets and dishes of many different types of food. Whatever
we chose from the cart was put on the table. After the first round of selections, my
friend put a small dish on my plate with what looked like fat battered french fries on
it. They were chicken feet, a yum cha delicacy and a treat for me, as the guest of
honor.
Now there are not too many foods I won’t eat (you all know I don’t like tomatoes or
okra), and I am not a picky eater, but I could not even consider putting one bite of
those chicken feet in my mouth. At first I thought they were joking — who eats
chicken feet? But they were not joking, these were real chicken feet, battered and
deep fried, they were on my plate, and I was expected to eat them. After pondering
my options for a few minutes I told my friend that it was impossible for me to eat
chicken feet and I would be happy to share my good fortune with someone else. I
gave them to her grandmother, who was happy to have them. Towards the end of
the meal I looked at her plate and the chicken feet were gone. I guess she really
liked the chicken feet and was happy to have them. I could have forced myself to eat
them to make everyone happy and to not upset my hosts but then I would have had
to live with the memory of having eaten ‘chicken feet’ and I could not do that to
myself.
Since then I have eaten yum cha quite a lot and laugh when I see that chicken feet
are an option, but I don’t order them. I know some people consider them a delicacy,
but they don’t appeal to me. I could refuse to go to dim sum because there are
chicken feet on the menu or I can let someone who likes chicken feet order them
while I choose from the many other delicious items on the food cart. There are lots
of things like that in life, and just because they are there doesn’t mean you have to
invite them into your life. But just because you don’t want them, or don’t want to deal
with them, doesn’t mean they will disappear or go away.
For the woman who wanted her ex husband to vanish from the face of the earth to
feel secure in her closure, he is like the chicken feet on the menu. Not the most
appetizing menu option if you don’t like chicken feet, but you don’t have to choose
them. That doesn’t mean that someone at your table won’t be happy to have them,
but that doesn’t affect you. On the other hand, if the only way that you can feel
secure and victorious is for all of your former life issues to disappear, then there is
more healing to do before you feel confident about your own completion and closure.
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The belief that we are healed and have closure when all of the people and situations
that once challenged us disappear from our lives can make us believe that we are
never healed, or that our healing path is incomplete. These are the ‘chicken feet’ on
life’s menu. Wanting them to disappear from the menu forever is unrealistic.
Realizing that they will appear and we’ll notice them, but knowing that we can
choose to ignore them and choose something else is where we have confirmation
that we have closure and are ready to move on. Bless the ‘chicken feet’ of life’s
menu for the lessons you learned from some them, then move on and choose
something else.
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