Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos Arthrose und Hueftgelenk

 Die Erfolgsaussichten
Je nach Art der Operation wird der Patient in der Regel
nach 14 bis 20 Tagen aus der stationären Behandlung entlassen. Eine Anschlußheilbehandlung, die
grundsätzlich empfohlen ist, fördert und festigt den
Operationserfolg.
Durch den jetzt schon jahrelangen Einsatz künstlicher
Hüftgelenke sind, auf Grund der daraus resultierenden Erfahrungen, gute Erfolgsaussichten für den
Patienten gegeben. Material und Operationsmethoden
gewähren eine Haltbarkeit von mehr als 10 Jahren.
Bei normalem Heilverlauf ist es den Patienten nach
Ablauf der Heilbehandlung und Rehabilitation wieder
möglich, den alltäglichen Anfordernissen des Lebens
gerecht zu werden und sich beschwerdefrei zu bewegen.
So einfach finden Sie uns:
Eine Information Ihres
Kreiskrankenhauses Alzenau-Wasserlos
Kreiskrankenhaus
Vereinbarung eines
OP-Termins
Wurde die Notwendigkeit einer Operation festgestellt
und wünschen Sie eine Behandlung in unserer Klinik,
können Sie mit unserer Anmeldung Chirurgie, Telefon
0 6023/5 06-110, einen Termin zur Aufnahme absprechen.
Wichtige Informationen:
A
LZENAU
WASSERLOS
Vermittlung / Information: Tel.: 06023/5 06-0
Fax: 06023/5 06-152
eMail: [email protected]
Besuchen Sie uns im Internet unter:
www.kreiskrankenhaus-wasserlos.de
Postanschrift:
Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos
Schloßhof 1
63755 Alzenau - Wasserlos
Arthrose
Hüftgelenk
Arthrose am Hüftgelenk
Die Diagnose
Die Arthrose ist eine chronische Gelenkerkrankung als
Folge verschiedener Gelenkschädigungen.
Bei der Arthrose des Hüftgelenks (Coxarthrose) ist der
Knorpel abgenutzt.
Der Arzt erstellt die Diagnose aufgrund von Untersuchungen des Patienten und der Auswertung von
Röntgenbildern der betroffenen Hüfte.
Hüftgelenk,
gesund
•
Ursache - Erscheinungen Beschwerden
Die Ursachen einer Hüftgelenksarthrose können sehr
vielfältig sein. Unfallfolgen, Fehlstellung und -bildung
oder Entzündungen zählen dazu. Oftmals kann auch
keine direkte Ursache festgestellt werden.
Eine Arthrose äußert sich durch Schmerzen im betroffenen Hüftgelenk. Diese Schmerzen können bis zum
Knie ausstrahlen. Auch der untere Wirbelbereich kann
aufgrund der Fehlstellung und Belastungsverlagerung
schmerzhaft sein.
Durch den oft sehr langen Krankheitsverlauf ergeben
sich durch die Arthrose viele Begleitschäden und
-krankheiten. Dauernde Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen und einseitige
Belastung gehören zu den Folgen. Schmerzen ohne
Belastung, die auch nachts auftreten, sind eine weitere
Folge. Das tägliche Leben wird zur Schwierigkeit, die
Körper-Reinigung, das Ankleiden, überhaupt Bücken
und Sitzen wird zum Problem.
Der Einsatz des
Hüftgelenk-Ersatzes
Ist die Abnutzung soweit vorangeschritten, dass eine
Besserung des Zustandes oder der Beschwerden mit
physikalischer und medikamentöser Therapie nicht
mehr zu erreichen ist, bietet sich für den Patienten der
Hüftgelenk-Ersatz als Ausweg an.
Hüftgelenk,
erkrankt
•
Für die Befestigung stehen je nach Anforderung und
individuellen Patientenbedürfnissen verschiedene
Möglichkeiten zur Verfügung. Die Prothesenkomponenten können mit entsprechenden Knochenzementen (in
der Regel schnellhärtender Kunststoff) oder aber auch
durch langsames Einwachsen zementfrei verankert
werden.
Die Technik der
Hüftgelenk-Prothese
Das künstliche Hüftgelenk besteht aus zwei Teilen. Ein
Teil der Hüftgelenkprothese ist eine halbkugelförmige
Pfanne, der andere ein Schaft mit Kugelkopf, der mit
der Pfanne das natürliche Gelenk ersetzt.
Das Material des Hüftkopfes ist je nach Ausführung
Metall oder Keramik; die Pfanne besteht aus Kunststoff oder Metall mit einem Kunststoff-Inlay. Der
Prothesenschaft besteht aus Metall. Das verwendete
Material ist so zusammengestellt, dass geringster
Verschleiß eine lange Lebensdauer der Prothese
gewährleistet.
Künstliches
Hüftgelenk
Der Operationsverlauf
Nach gründlichen Untersuchungen wird der Operationsverlauf genau geplant. Abgestimmt auf Alter,
Körperform und Knochenbau wird der individuell beste
Prothesentyp ausgewählt.
Unter Narkose (der Anästhesiearzt legt die Art der
Narkose individuell für jeden Patienten abgestimmt
fest) wird das Hüftgelenk freigelegt. Die Gelenkpfanne
und der Oberschenkelknochen, bei dem der Hüftkopf
entfernt ist, werden für den Einsatz der Gelenkteile
präpariert.
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