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Seite 1:
Deckblatt
Seite 2:
Inhaltsverzeichnis
Seite 3:
Vorwort
Seite 4:
Information Projektträger
Seite 5:
Information Ausbildungsgang
Seite 6:
Ausbilderteam
Seite 7:
Kapitelübersicht
Seite 8-13:
Ausbildung der Berater/-innen
Seite 14-15:
Beratung in örtlichen
Feuerwehren
Seite 16-17:
Ausbildung an der
Landesfeuerwehrschule M-V
Seite 18-21:
Workshops
Seite 22:
Kontaktdaten
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nicht mehr existieren. Die Anzahl von Seiteneinsteigern ist auf ein Minimum
gesunken.
Nicht nur die Jugendlichen, sondern auch Frauen und Migranten müssen für eine
Mitarbeit in der Feuerwehr gewonnen werden. Die gleichberechtigte Integration
muss überall gelebte Realität werden.
Über 26.000 Aktive Kameradinnen und Kameraden in 987 Freiwilligen
Feuerwehren und 6879 Jugendfeuerwehrmitglieder in den 592 Jugendfeuerwehren
in M-V gelten als Garanten für bürgerschaftliches Engagement und
Vertrauenswürdigkeit. Sie sichern in unserem Bundesland das nichtpolizeiliche
Gefahrenabwehrsystem.
Die Aufgaben der Feuerwehr werden und lassen sich oft mit den Schlagwörtern:
Retten / Löschen / Bergen / Schützen
am besten beschreiben.
Doch Freiwillige Feuerwehren leisten in unserer Gesellschaft mittlerweile weitaus
mehr.
Sie sind durch Ihre kommunalen Aufstellungen hoch einzuschätzen und ein
unverzichtbarer Bestandteil des Gemeinwesens. Sie bilden oft den kulturellen
Mittelpunkt in Gemeinden und sind nicht nur eine wichtige Säule, sondern auch
eine gesellschaftliche Größe im Bereich der Jugendarbeit.
Für Neonazis sind Feuerwehren nicht nur interessant, weil sich Uniformen,
Kameradschaft und die Unterordnung unter einen Wehrführer gut in ihr rechtes
Weltbild einpassen lassen.
Es kann auch strategisch sein:
Ihr Engagement für den Brandschutz verschafft Rechtsextremen Anerkennung im
Ort und damit die Chance zur Werbung für die braune Sache - zumal
Jugendfeuerwehren in den ländlichen Regionen das einzige Freizeitangebot für
Kinder und Jugendliche sind.
Deshalb ist in den Feuerwehren auch zukünftig die gesellschaftliche Entwicklung
von Integration und Vielfalt der Kulturen noch stärker zu berücksichtigen.
Feuerwehren müssen darauf achten, in einem weltanschaulichen neutralen Feld zu
bleiben – tolerant im Sinne der Demokratie. Gleichzeitig ist auch in den
Feuerwehren, extremistischen Bestrebungen und Einflussnahmen entschlossen
entgegenzuwirken.
Freiwillige Feuerwehren sind durch Ihre Strukturen ein wichtiger Teil unserer
Demokratie. Hier finden aktive Teilhabe und Mitbestimmung statt. Sie stärken die
gesellschaftlichen Abwehrkräfte gegen extremistische Tendenzen, indem sie für
Diskriminierung und demokratiefeindliche Tendenzen sensibilisieren und
bürgerschaftliches Engagement möglich machen.
Auf dieser Grundlage hat der Landesfeuerwehrverband M-V mit der
Landesjugendfeuerwehr ein Projekt (FunkstoFF) initiiert, welches an das
Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesinnenministeriums
angegliedert ist. Es geht bei diesem Landesprojekt darum, demokratisches
Miteinander in Feuerwehrverbänden und Jugendfeuerwehren zu stärken,
Nachwuchskräfte zu motivieren und zu begeistern und somit die Zukunft der
Feuerwehren zu sichern.
Das Wichtigste ist dabei die Zusammenführung der verschiedenen Altersgruppen
und Generationen, die gemeinsame Veranstaltungen durchführen, lernen,
Schulungen absolvieren und sich persönlich und fachlich weiterbilden.
Die zentrale Botschaft des Projektes kristallisiert sich schnell heraus:
Inspiration und Anreize schaffen, um die Feuerwehr im Land moderner,
integrativer, offener und kommunikativer zu machen. Dafür sorgen, dass
Begeisterung und Leidenschaft für Kameradschaft und demokratisches
Miteinander Fuß fasst.
Angesichts der aktuellen Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg - Vorpommern,
die von einem konstanten Bevölkerungsrückgang und zunehmender Überalterung
gekennzeichnet ist, besteht auch für die Feuerwehren erheblicher
Handlungsbedarf.
Die Tatsache, dass die Gesamtzahl der Feuerwehren ebenso rückläufig ist, wie die
Zahl der Einsatzkräfte und der Jugendfeuerwehrmitglieder zeigt deutlich, dass ein
sehr ernst zu nehmendes Problem im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit und
Aufgabenerfüllung in allen Hinsichten besteht.
Nachwuchsarbeit (Kinder- und Jugendfeuerwehren) und Mitgliedergewinnung
haben offensichtlich noch nicht bei allen oberste Priorität. Feuerwehren ohne
bestehende und funktionierende Jugendfeuerwehren werden womöglich zukünftig
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Die Landesjugendfeuerwehr M-V zählt zurzeit ca. 7300 Mitglieder.
Innerhalb der Vereinsstruktur hat die Landesjugendfeuerwehr eine eigene
Landesjugendleitung als Interessenvertretung und Repräsentanz.
Der Landesfeuerwehrverband Mecklenburg - Vorpommern e.V. hat seinen
Sitz in der Landeshauptstadt Schwerin und wurde am 09. Dezember 1990
gegründet.
Derzeit zählt der Verband ca. 36.000 Mitglieder, sowie rund 7300 Mädchen
und Jungen der Jugendfeuerwehr. Alle Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände,
sowie Berufsfeuerwehren sind Mitglied im Landesfeuerwehrverband.
Der Landesfeuerwehrverband M-V ist bei der Landesregierung,
kommunalen Spitzenverbänden, Städte- und Gemeindetagen präsent. Bei
Änderung von Gesetzen und Verordnungen vertritt der Verband als
Dachorganisation aller öffentlichen Feuerwehren aus M-V aktiv seine
Mitglieder. In der Zusammenarbeit mit den öffentlichen und politischen
Stellen füllt er die Lücke zur Landesfeuerwehrschule und sensibilisiert für
die Vorgaben oder Empfehlungen vom Deutschen Feuerwehrverband sowie
der EU.
Weiterhin unterstützt der Verband bei der Aus- und Fortbildung, fördert
den Feuerwehrsport, engagiert sich für Frauen, Kinder und Jugendliche,
sowie soziale Themen.
Für die Umsetzung der vielseitigen Aufgaben im Feuerwehrwesen wurde
die Arbeit in 12 Fachbereiche aufgeteilt. Die Facharbeit ist ein wichtiges
Werkzeug zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben und besitzt einen
hohen Stellenwert im Verband.
Eine weitere Hauptaufgabe des Verbandes ist die Unterstützung jeder
einzelnen Feuerwehr.
Weitere Informationen zum LFV M-V erhalten Sie unter:
www.landesfeuerwehr-mv.de
www.funkstoff-mv.de
www.ljf-mv.de
oder auf Facebook.
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durchgeführt werden. Die Ergebnisse fließen in die
Beraterausbildung ein.
 Beratung in örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Auf Grundlage der
Strukturanalyse sollen Möglichkeiten der Entwicklung lokaler
Feuerwehren angedacht und mit diesen (bei Interesse)
weitergeführt werden. Hier spielen die Berater/ -innen eine
zentrale Rolle zur Unterstützung der lokalen Jugendfeuerwehren.
 Durchführung der gesamten Ausbildungsmaßnahmen über einen
Zeitraum von 24 Monaten
Die Zielgruppe:
Es sind derzeit 19 ausgebildete Berater/ -innen im Projekt FunkstoFF tätig.
Die bereits etablierte Gruppe soll bestehen bleiben. Die Berater/ -innen
sind anerkannte Mitglieder den Freiwilligen Feuerwehren in M-V. Die
Teilnehmer/ -innen setzen sich aus dem gesamten Bundesland zusammen
und arbeiten in Ihren Feuerwehren in den Bereichen Jugendausbildung
(Jugendfeuerwehrwart/ -innen) und Leitung (Wehrführer/ -innen) mit. Die
Ausbildung zum Berater/ -innen in der Feuerwehr richtet sich weiterhin an:
Voraussetzung für Interessierte:
Zertifizierung:
Die Teilnehmer/ -innen der Konfliktberaterausbildung erhalten ein
Teilnahmezertifikat „Konfliktberater/ -in“ nach der Teilnahme an den
Seminareinheiten (mind. 85 % Anwesenheit).
 Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr
 Aktive Mitglieder der Einsatzabteilung
 Jugendfeuerwehrwarte/ -innen
 Gemeindevertreter/ -innen
Ein Mindestalter von 18 Jahren, sowie mehrjährige Feuerwehrerfahrung
wäre vorteilhaft.
Bewerbung:
Es handelt sich bei diesem Ausbildungsgang um eine weiterführende
Ausbildung der bereits geschulten Einheiten. Wenn Sie sich für die
Ausbildung interessieren, senden Sie uns eine zwanglose E-Mail an:
[email protected].
Im Anschluss erhalten Sie von uns einen Bewerbungsbogen.
Falls Sie Fragen zur Ausbildung haben, wenden Sie sich bitte an Herrn
Matthias Nowatzki, E-Mail an: [email protected],
Tel. 0385-3031805.
Umfang der Ausbildung:
 6 Ausbildungsmodule verteilt auf 18 Tage
 ca. 80 - 100 Ausbildungsstunden
Beratungs- und Seminartätigkeiten im Projekt
 Mitwirkung in der Führungsausbildung (Wehrführerlehrgang/
Jugendwartlehrgang) an der Landesschule für Brand- und
Katastrophenschutz M-V (Stundenanteil: ca. 4 Std. pro Lehrgang)
Nach zeitlichen Möglichkeiten sollen die Berater/ -innen hier
eingebunden werden und ihren Praxisalltag einbringen können.
 Durchführung von zwei offenen Seminaren (je 2Tage) sowie zwei
Aufbauseminare für Führungskräfte und Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehren M-V. Mit jeweils einer Gruppe der Beraterausbildung
sollen die offenen Seminare vorbereitet und gemeinsam
Kosten:
Für Mitglieder der Feuerwehren aus Mecklenburg – Vorpommern ist die
Ausbildung und die Teilnahme an den Ausbildungsseminaren kostenfrei.
Alle evtl. anfallenden Beiträge (z.B. Fahrtkosten, Verpflegungskosten,
Teilnehmerbeiträge,
Übernachtungskosten)
werden
durch
den
Landesfeuerwehrverband M-V getragen.
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Ausbildungsleitung:
 Matthias Nowatzki:
Ausbilder/ -innen:
 Christian Baier:
 Heike Hasenschwanz:
 Volkmar Suhr:
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Die weiterführende Ausbildung der
Berater/ -innen
(Seite 7 – 11)
Beratung in den örtlichen Freiwilligen
Feuerwehren
(Seite 12 – 13 )
Ausbildung an der
Landesfeuerwehrschule für Brand
und Katastrophenschutz M-V
(Seite 14 – 15)
Workshops / Ausbildungen für
Mitglieder der Feuerwehren M-V
(Seite 16 – 17)
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Die organisatorische -Planung, -Erstellung und -Durchführung wird
durch die Projektleitung erfolgen. Der Inhalt der Ausbildung ist
thematisch überarbeitet und erweitert worden.
Die bereits etablierte Gruppe soll bestehen bleiben. Die vorhandenen
19 Berater/ -innen sollen durch die Ausbildung eine Vertiefung und
Ausweitung erhalten.
Neue Interessierte können in den Ausbildungsgang integriert
werden.
Jedoch
ist
aus
Budget
und
praktischen
Umsetzungsmöglichkeiten eine Gruppengröße von 25 Personen das
Maximum.
Die Arbeit und Ausrichtung (Curriculum) bezieht die vor Ort
befindlichen Bedarfe (Rückmeldung der Berater/ -innen) stärker mit
ein und orientiert sich auch an diesen Interessen. Die Ausbildung
wird eine Mischung aus theoretischen und praktischen Übungen
enthalten und orientiert sich an den Grundlagen der Bundeszentrale
für politische Bildung, nach dem Beutelsbacher Konsens
(Überwältigungsverbot).
Darüber hinaus werden die Berater/ -innen verstärkt in der internen
Beratung der Feuerwehren eingebunden (Kapitel 2) und erfahren
hierüber
den
Praxisbezug
zu
den
stattfindenden
Ausbildungsveranstaltungen. Zur Unterstützung ihrer praktischen
Tätigkeiten werden Möglichkeiten der kollegialen Beratung
entwickelt.
Es werden 6 Schulungsmodule durchgeführt. Die eigentliche Ausbzw. Weiterbildung der Projektteilnehmer/ -innen wird in einzelnen
Modulen durch externe Experten (auf Honorarbasis) durchgeführt.
Die methodische und fachliche Umsetzung wird durch den externen
Dozenten und seiner Kompetenz erfolgen.
Die Vorbereitungsgespräche und die Ausrichtung der einzelnen
Workshops werden durch die Projektleitung gestaltet und geführt.
(Die inhaltliche Absprache erfolgt aus der Projektleitung, Coaching,
Netzwerk der Feuerwehrprojekte, Dozenten, Netzwerk der
Landeszentrale für politische Bildung M-V).
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Ausbilder:
Ausbilder:
Seminarziel:
Die Reflexion des eigenen Seins und seine
Wirkung auf die Gruppe ist eine der wichtigsten
Fähigkeiten von Beratern/ -innen. Die
Teilnehmer/ -innen sind in einer Situation
(Reflektion), eine Parallelschleife soll eingeübt
und vermittelt werden. Wie reagieren wir auf
Herausforderungen und andere auf uns? Auf
Kenntnissen der Strukturanalyse, welche in
diesem Modul vorgestellt und ausgewertet
werden soll, werden Methoden der
Selbstwahrnehmung erlernt und erfahren.
Seminarziel:
In diesem Modul soll die Strukturanalyse durch
die Universität Greifswald vorgestellt werden.
Im Anschluss liegt der Schwerpunkt auf der
Auswertung der Analyse und Entwicklung von
konkreten Maßnahmen. Damit soll eine
inhaltliche Grundlage entwickelt werden, um
Freiwillige
Feuerwehren
bei
ihren
Entwicklungen zu unterstützen.
Inhalte:
Was hat das mit mir zu tun…
Wie reagiere ich auf bestimmte Kontexte…
Was erlaube ich mir zu zeigen…
„Wie kann man das bekommen was man will…“
Auswertung eigener Jahresprojekte…
Inhalte:
Vorstellung der Ergebnisse...
Auswertung…
Entwicklung von Maßnahmen…
Termin:
Termin:
Zeiten:
Zeiten:
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Ausbilder:
Ausbilder:
Seminarziel:
Inhalte:
Seminarziel:
In diesem Modul sollen die Teilnehmer/ -innen
eine weiterführende Ausbildung zur Beratung
und Beratermethoden erhalten. Des Weiteren
soll das Persönlichkeitsprofil gestärkt werden
sowie
Möglichkeiten
zur
Intervention
aufgezeigt und trainiert werden.
Inhalte:
Auftreten…
Motivation…
Was mache ich…
Wie gehe ich mit etwas um…
Wie meistere ich eine Situation…
Wie gestalte ich einen Kontaktaufbau…
Die Teilnehmer/ -innen sollen eine Vertiefung
der Ausbildung in diesem Themengebiet
erhalten. Insbesondere soll die Bedeutung und
Anwendung von Kommunikationstechniken im
Vordergrund stehen. Dabei werden die
Erfahrungen und Kenntnisse des ersten
Ausbildungsdurchgangs in dieses Seminar
eingebunden.
Kommunikationstechnik…
Kriterien der Kommunikation…
Integrierte Kommunikation…
Termin:
Zeiten:
Termin:
Zeiten:
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Ausbilder:
Seminarziel:
Inhalte:
Ausbilder:
Es soll der Frage nachgegangen werden, wie
man die Darstellung, Ausrichtung und das
Management in allen Einsatzfeldern der
Feuerwehren zukunftsorientiert und für alle
Gegebenheiten offen gestaltet. Wie vor Ort
Aktivitäten der Feuerwehrmitglieder entwickelt
und unterstützt werden können und welche
Rolle dabei Führungskräfte haben, ist eine
weitere Frage.
Seminarziel:
Führen und Leiten von Gruppen und
Menschen…
Leidenschaft entwickeln…
Ziele erreichen…
Projektarbeit entwickeln…
Verschiedene Generationen in der Feuerwehr…
Inhalte:
Hier können die Teilnehmer/ -innen entscheiden, ob
dieses Seminar mit dem genannten Inhalt durchgeführt
werden soll oder ob es andere Themenfelder aus der
Arbeit sowie der Praxis der Teilnehmer/ -innen gibt
(Einbindung der Berater/ -innen), welche behandelt
werden sollen.
Bei diesem Seminar soll der Frage
nachgegangen werden: Wie bekommen wir
Menschen aus einer konsumierenden Haltung
in eine handelnde Haltung?
Termin:
Termin:
Zeiten:
Zeiten:
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Partizipation in der Feuerwehr
Teilhabe in der Feuerwehr
Positiv Beispiele
Ausbilder:
Ausbilder:
Seminarziel:
Seminarziel:
Mit den Teilnehmern/ -innen, soll in einem
würdigen Rahmen ein Abschlussgespräch sowie
eine Auswertung stattfinden. Die Bedeutung
ihrer Arbeit soll nochmal dargelegt werden.
Inhalte:
Teilnahme Landesbrandmeister…
Teilnahme Bundesregiestelle…
Übergabe Teilnehmerurkunde…
Selbstverständnis der Gruppe…
Weiterer Verlauf…
Hier können die Teilnehmer/ -innen entscheiden, ob
dieses Seminar mit dem genannten Inhalt durchgeführt
werden soll oder ob es andere Themenfelder aus der
Arbeit sowie Praxis der Teilnehmer/ -innen gibt
(Einbindung der Berater/ -innen), welche behandelt
werden sollen.
Bei diesem Seminar sollen die Teilnehmer/ innen einen Einblick in unterschiedliche
Kulturen
erhalten.
Das
Seminar
soll
praxisorientiert ablaufen und inhaltlich durch
Berichte ausgestaltet werden.
Inhalte:
Menschenbild
Weltbild
Ausrichtung und Hintergrund von Kulturen
Termin:
Termin:
Zeiten:
Zeiten:
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Beratung und Sensibilisierung sind nicht voneinander zu trennen,
sondern abhängig von der Situation, den Zielen und den beteiligten
Akteuren.
Durch die Teilnehmer/ -innen soll die Vermittlung der Inhalte und
Ergebnisse der Strukturanalyse an die Führungskräfte der
Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sowie Feuerwehrmitglieder in
M-V erfolgen.
Dadurch sollen die Notwendigkeit sowie die
Beteiligungsprozessen verstärkt und attraktiver werden.
Lust
an
Auf dieser Grundlage sollen Möglichkeiten der Entwicklung lokaler
Feuerwehren angedacht und mit diesen (bei Interesse) weitergeführt
werden. Hier spielen die Berater eine zentrale Rolle zur
Unterstützung der lokalen Ebene.
Institutionen:
Anzahl:
Dauer:
Dozent:
Gemeinden/ Kreisfeuerwehrverbände/
Freiwillige Feuerwehren/ Berufsfeuerwehren
Der Erreichungsgrad ist von den einzelnen
Organisationen abhängig
ca. 2-3 Stunden
Projektleiter; Berater/ -innen
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Neben der Beraterausbildung wollen wir mit dem Projekt, im Sinne
der Nachhaltigkeit und der Umsetzung der Projektziele an der
Ausbildung der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz M-V
mitwirken.
Es sollen Ausbildungsinhalte des Projektes in die Führungsausbildung
(Wehrführerlehrgang
/
Jugendwartlehrgang)
an
der
Landesfeuerwehrschule für Brand und Katastrophenschutz M-V
etabliert
werden.
Der
Themenschwerpunkt
(in
der
Landesfeuerwehrschule) soll die Partizipation beinhalten.
Lehrgänge:
Jugendwartlehrgang / Wehrführerlehrgang
Anzahl:
nach Lehrgangsplan
Dauer:
ca. vier Stunden pro Lehrgang
Inhalt:
Partizipation
Gender Mainstreaming
Diversity Management
Dozent:
Projektleiter / Honorarkräfte
Beginn:
ab 2016
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Medien und Methoden:
PPP, Overhead, Flipchart, Karten, Seile, Matten,…; Rollenspiele,
Kleingruppen, Einzel- und Paararbeit,
Es sollen zentrale Workshops auf Grundlage der Bedarfsanalyse, für
die Mitglieder und Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus
ganz M-V angeboten werden.
Die positiven Erfahrungen anderer Bundesländer
(Projekte)
bestärken uns bei der Durchführung dieser Maßnahme.
Die einzelnen Workshops sollen als Seminar angeboten werden und
in zwei Etappen (Grundseminar / Aufbauseminar) stattfinden. Die
inhaltliche Ausrichtung und das Themenangebot sind aus den
Ergebnissen der Strukturanalyse erfolgt und wurden mit unseren
bisherigen Dozenten, aus der Projekterarbeitet erstellt und
erarbeitet.
Das Ziel ist es, erweiterte Handlungsoptionen in den Bereichen:
1. Führung & Verantwortung
2. Kommunikation & Personalentwicklung
3. Konstruktiver Umgang mit Konflikten
4. Kooperatives & effektives Miteinander
5. Beratungstools & Selbstleitung
zu erlangen.
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Modul I Führung & Werte
Modelle (Führung und Freiheit, Managerial Grid, Beziehung, Aufgabe,
Effektivität)
Führung aus systemischer Sicht (Lösungsorientierung)
Humanistisches Menschenbild und Führung
Demokratie und Diversity als Grundlage von effektiver Führung
(Werte)
Modul IV Führen im Mehrgenerationenkontext
Grundlagen zu den Generationen XYZ
Erziehungsstile & Lebenswelten
Modul II Führung & Verhalten
Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen
Vom Führungsstil zum Führungsverhalten (Führungsstile, Reflexion /
Entwicklung von Führungsverhalten)
Modul V Vertrauen als Haltung
„Vertrauen führt“ (Vertrauen als Motivationstool)
Transparenz, Kreativität und Beteiligung als Motivatoren
Werte als Konsens der verantwortlichen Zusammenarbeit
Führungsrollen (u.a. die Führungskraft als Coach)
Einflussfaktoren von Führung
Motivation zur Führung, Führung zur Motivation
Vertrauen zu sich, Vertrauen in andere
Als Führungskraft handlungsfähig sein
Führung als individueller Ausdruck der Persönlichkeit
Reflektierte Selbstleitung als Führungsvoraussetzung
Modul III Ziele, Konflikte & Führung
Zielerreichung und Führungsverhalten (Zielvorgabe vs.
Zielvereinbarung)
Führungsverhalten und Konflikthandhabung
Reflexion von persönlichen Strategien des Führens
Führungsverhalten und Konflikthandhabung (Reflexion /
Erweiterung)
Grundlagen der Führung bei den Landesverbänden der Feuerwehr
(Reflexion)
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Die einzelnen Module sollen in zwei Workshops bearbeitet werden.
Aus unserer Sicht ist es Notwendig die einzelnen Workshops als
Grundseminar mit einem anschließenden Aufbauseminar
durchzuführen. Als Start-Up, wird das erste Seminar gezielt mit nur
Führungskräften durchgeführt. Eine anschließende Auswertung soll
als Grundlage für die zukünftige Ausrichtung des offenen Seminars
dienen. Für die Seminare werden konkrete Konzepte mit dem
Lernzielen und Inhalten aufgestellt.
Seminare:
1. „Führen im Kontext von Personalentwicklung und
Lebensrettung“
2-tägig, ggf. Follow-Up (1 Tag, maximal 6 Monate nach
Seminartermin)
2. „Kollegiale Beratung als Tool der Selbstleitung von (Führungs-)
Teams“
2-tägig, Folgetermine auf Anfrage (3-4 Stunden, maximal 1 Tag)
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Landesfeuerwehrverband
Mecklenburg-Vorpommern
Bertha-von-Suttner-Straße 5
19061 Schwerin
Telefon: +49(0)385-3031800
Telefax: +49(0)385-3031806
E-Mail: [email protected]
Internet: www.landesfeuewer-mv.de
www.funkstoff-mv.de
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