DARMFLORA WELLNESS

APOTHECUM
SOMMER 2015
DARMFLORA
von Kindern
WELLNESS
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Ohne Grippe durch den
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2 Schlaf
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SOMMER 2015
SCHLUSS MIT SCHÄFCHEN ZÄHLEN!
Entspannen – einschlafen – durchschlafen
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und ein Drittel unseres Lebens verbringen wir mit Schlafen. Wer
gut schläft, lebt gesünder. Während wir schlafen, produzieren
unsere Gehirnzellen Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter), die
wir tagsüber benötigen. Aber auch Immunbotenstoffe und Hormone
werden vor allem in den Nachtstunden produziert. Schlafen wir zu
kurz, oder zu flach, so provoziert dies unnötigen Stress. Der Anstieg
an Stresshormonen steigert die Entzündungsbereitschaft im Körper.
Daher können Menschen mit Tagesmüdigkeit, depressiver Stimmung,
Gelenkbeschwerden oder Fieberblasen eine Gemeinsamkeit haben,
ohne dies zu wissen: einen schlechten Schlaf.
NUR WER GUT SCHLÄFT, MEISTERT AUCH DEN TAG
Die Wissenscha f tler sind sich einig, dass Schla fstörungen
viele Auslöser haben. Die meisten Schlafstörungen aber zeigen
eine gemeinsame Ursache: bestimmte Mikronährstoff-Defizite.
Die Neurowissenschaft teilt unsere Regenerations-Phase in drei Stufen
ein:
B DIE ENTSPANNUNGS-PHASE AM ABEND
Damit das „Umschalten“ vom Tagesjob in die abendliche Entspannung
funktioniert, benötigt unser Körper Acetylcholin. Der Gegenspieler
des Stress-Hormons Adrenalin ist für mentale Entspannung verantwortlich und kann nur aus Cholin bereitgestellt werden.
C DIE EINSCHLAFBEREITSCHAFT
Um rascher einzuschlafen, benötigt unser Gehirn die Aminosäure
GABA. Wir können GABA allerdings nur dann ausreichend produzieren, wenn wir genügend Reserven an L-Glutamin und einem
Vitamin namens P-5-P haben.
D DIE SCHLAFTIEFE
Sie entscheidet darüber, wie „tief“ wir schlafen. Diese Phase wird vom
Hormon Melatonin gesteuert. Melatonin kann unser Gehirn selbst
ausbilden, allerdings nur, wenn genügend Reserven an einer weiteren
Aminosäure, nämlich an 5-HTP, vorhanden sind. 5-HTP wird dann
während der Dunkelheit in Melatonin umgewandelt.
Erstmals gibt es nun all diese schlaffördernden Bio-Regulatoren in einer
Formel vereint. Sie unterstützen die Regeneration und einen gesunden
Schlaf auf natürliche Weise. Die Formel wird von Österreichs Apotheken rezeptfrei unter der Bezeichnung BetterSleep Kapseln empfohlen.
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aufwachen! BetterSleep Kapseln – Zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen. A
SOMMER 2015
CURCUMA
Eine vielseitige Heilpflanze
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ie Verwendung von Gewürzen hat in vielen Heilmethoden
eine lange Tradition. In Asien schwört man auf das gelbe
Gewürz aus dem getrockneten und zerriebenen Rhizom
der Curcuma, auch Gelbwurz genannt. Der Einsatz dieser Pflanze ist
sehr vielfältig, sei es als Färbemittel für die Gewänder buddhistischer
Mönche oder als Gewürz in der indischen und orientalischen Küche.
Sowohl die gelbe Farbe als auch der
leicht bittere Geschmack machen
die Gelbwurzel als Bestandteil des
Currypulvers beliebt.
Bereits seit 3000 Jahren wird
Curcumin regt die
diese Pflanze mit dem Inhaltsstoff
Curcumin in der Ayurveda-MediLeberzellen an!
zin als Heilmittel gegen bestimmte
Krankheiten eingesetzt. Curcumin
hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften sowie leberentgiftende Wirkung. Es fördert die Energiegewinnung in den
Körperzellen und kann freie Radikale entschärfen. Außerdem unterstützt Curcuma die Gefäße und trägt zur Regulation des Cholesterinspiegels bei. Es wird daher auch als unterstützende Maßnahme zur
Vorbeugung von Herz-Kreislauf- Erkrankungen verwendet. Weiters
schätzt man die schmerzlindernde Wirkung.
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VERDAUUNG UND ENTGIFTUNG
Curcuma wird aufgrund der galletreibenden, entzündungshemmenden
sowie antimikrobiellen Wirkung in erster Linie zur Regulation des
Magen-Darm-Traktes eingesetzt und hilft bei Verdauungsproblemen und vorzeitige Hautalterung. Die Gelbwurz wird zur Hautpflege
wie Völlegefühl, Blähungen und Magenkrämpfen. Die Einnahme problematischer Hauttypen (unreine, schuppige, juckende Haut),
dieser Pflanze regt die Leberzellen zur verstärkten Ausschüttung von zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Akne, Ausschlägen oder
Gallensäuren an, welche die Fettverdauung erleichtern und Gifte aus Warzen sowie zur Wundbehandlung verwendet.
der Leber schneller in den Darm ableiten. Die antibakteriellen EigenNeueste Erkenntnisse zeigen, dass der in Curcuma enthaltene
schaften der Gelbwurz fördern die Abwehr von Krankheitserregern im Wirkstoff Curcumin möglicherweise gegen Krebserkrankungen wirOrganismus und tragen zur Vorbeugung von Magen-Darm-Infekten ken könnte, allerdings fehlen noch weitere wissenschaftliche Daten.
bei. Deshalb ist Curcumin auch als unterstützende Nahrungsergän- Außerdem soll es altersbedingte Veränderungen im Gehirn verlangzung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder dem samen und so das Risiko senken, an Alzheimer zu erkranken.
Reizdarmsyndrom geeignet.
Die Einnahme von Curcumin ist unbedenklich – es gibt keine
Überdosierungen und keine Gegenanzeigen. Bei Gallensteinen und
ENTZÜNDUNGSHEMMENDE WIRKUNG
in der Schwangerschaft ist es allerdings ratsam, Gelbwurzel erst nach
Ayurvedische Ärzte kennen seit langem die entzündungshemmende ärztlicher Rücksprache anzuwenden. Für etwaige Fragen steht Ihnen
Eigenschaft von Curcuma. Daher wird es bei chronisch-entzündlichen unser Apotheken-Team gerne zur Verfügung! A
Beschwerden, wie zum Beispiel bei Rheuma oder erhöhtem Blutdruck,
eingesetzt. Aber auch bei Zahnschmerzen und zur Stärkung von Zäh- VERWENDUNG IN DER KÜCHE
nen und Zahnfleisch hat man gute Erfolge.
Curcuma ist fester Bestandteil beinahe aller Curry-Gewürzmischungen. Es
WEITERE WIRKUNGEN
Als Antioxidans neutralisiert Curcumin freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle). Diese Funktion verhindert Entzündungsprozesse
macht sich aber auch als Gewürz in zahlreichen Gerichten gut. In unserer
landestypischen Küche ist Curcuma kaum verbreitet, dafür aber umso mehr
in der asiatischen Küche. Besonders in Currys, Bohnen- und Linsengerichten wird viel Curcuma verwendet.
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4 Editorial
SOMMER 2015
Liebe Kundin! Lieber Kunde!
HAUTANALYSE
bei uns in der Apotheke
MAG.PHARM. MICHAEL HERGET
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ussten Sie eigentlich, dass
wir bei uns in der BahnhofApotheke ein ganz beson-deres Service – die Hautanalyse an-bieten? Was genau wird der Kundin / dem
Kunden dabei geboten? Wir können mit
unserem Analysegerät unter anderem
feststellen, wie es um den momentanen
Hautzustand Ihres Gesichtes bestellt ist.
Dabei kann man bestimmen, ob der Fett- und Feuchtigkeitszustand
in ausreichender Form vorhanden ist oder ob ein Mangel besteht.
Danach können wir, auf den individuellen Hautzustand abgestimmt,
eine sinnvolle Pflege für Ihre Haut vorschlagen.
Nachdem sich der Kunde, laut Messergebnis, für die gewünschte
Kosmetikserie entschieden hat, werden die benötigten Pflegeartikel,
wie Tages- und Nachtpflege, Reinigungsprodukte etc., bestimmt.
Danach wird Ihnen erklärt, wie die Pflegeserie anzuwenden und was
zu beachten ist.
Wenn Sie mit unseren Spezialistinnen einen Termin vereinbart haben, ist es unbedingt
notwendig, an diesem Tag unFett- oder
geschminkt und ohne TagesFeuchtigkeitsmangel? pflege (keine Creme) zu uns
zu kommen. Die Hautanalyse
dauert zirka 30 Minuten und
beinhaltet ein ausführliches Gespräch mit der Beraterin in ruhiger
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SOMMER 2015
Meine Bahnhof-Apotheke 5
Die ENTWICKLUNG der DARMFLORA bei KINDERN
und ihre Probleme
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ie Ernährung in der Schwangerschaft
und des Babys im ersten Lebensjahr
beeinflusst nachhaltig die kindliche
Darmflora und damit das Auftreten von Allergien. Schon in den 4000 Jahre alten Schriften
ayurvedischer Gelehrter wird der Darm als
das Zentrum des Lebens beschrieben. Sehr
interessant erscheint dabei die Beobachtung
der Mikroflora (= Mikrobiom) in unserem Darm
in den unterschiedlichen Lebensabschnitten.
Besonders spannend ist der Blick auf das Mikrobiom für werdende Eltern. Beim Kind werden die ersten Schritte für ein Leben in Gesundheit
durch eine gesunde Darmflora gesetzt.
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MAG.PHARM. GREGOR SCHÖBERL
TIPP
TATSACHE IST…
der Darm steuert mit Milliarden von Bakterien den Großteil aller
Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Er produziert lebenswichtige Vitamine, Enzyme und Aminosäuren, die wir
für das Funktionieren aller Organe benötigen. Weiters
Fragen
neutralisiert der Darm alles Unerwünschte, das mit der
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und durch die Verarbeitung der Nahrung in unseren
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Körper gelangt. Gerade während der Schwangerschaft
potheke
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und besonders im ersten Lebensjahr, wenn das Baby
beginnt sich für seine Umgebung zu interessieren. Gesunde Bakterien bilden an unserer Darmwand eine äußerst
leistungsstarke Schutzbarriere, die nur erwünschte Inhaltsstoffe
unserer Nahrung in den Körper lässt. Alle anderen Stoffe werden so
schnell wie möglich aus unserem Körper ausgeschieden. Dieser Schutz
wird ab dem ersten Lebenstag aufgebaut, da die Besiedelung des Darms besteht die Gefahr, dass genetisch bereits eine Sensibilisierung des
unmittelbar nach der Geburt beginnt.
Babys erfolgt. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Probiotikagabe
bereits in den letzten Monaten der Schwangerschaft und im ersten
EIN LEBEN LANG EIN STABILES ABWEHRSYSTEM
Lebensjahr. So kann man die Allergieneigung der Neugeborenen
Bei der Besiedelung des Darmes nach der Geburt spielen mehrere
bereits auf ein Viertel reduFaktoren eine wichtige Rolle: die Ernährungsgewohnheiten der Mutzieren und bei Langzeitbeter, die Art der Entbindung, die Verwendung von Antibiotika bei der
obachtung der Kleinkinder
Geburt oder die Ernährung des Babys im ersten Lebensjahr. Diese
konnte diese Reduktion auch
Faktoren entscheiden, ob der nach der Geburt sterile Darm mit den Für die Gesundheit
in den folgenden fünf Jahren
erwünschten Keimen besiedelt wird oder ob sich unerwünschte Keime
nachgewiesen werden. Aber
und Pilze behaupten und so die Abwehrkräfte des Kleinkindes schwä- Ihres Kindes gibt es
nicht nur für Allergiker spielt
chen. Sehr wichtig in dem Zusammenhang ist auch die Ernährung keine zweite Chance!
der Darm eine wichtige Roldes Babys: Durch die Muttermilch wird das Ansiedeln bestimmter
le. Auch die Babykoliken steBakterien gefördert. Das führt zu einer guten Abdichtung des Darms
hen mit seiner Besiedelung
gegenüber Schadstoffen und – fast noch wichtiger – es werden ausrei- im Zusammenhang. So konnte in Studien gezeigt werden, dass die
chende Mengen an Abwehrzellen gebildet. Aus der Erforschung des Einnahme von Bakterien bereits während der Schwangerschaft und
Mikrobioms wissen wir heute, dass die Entwicklung der Darmflora im ersten Lebensjahr des Neugeborenen Koliken verhindern kann.
im ersten Lebensjahr über die zukünftige Immunleistung des Körpers
Wenn Sie schwanger sind und Ihrem Kind einen guten Start in
entscheidet. Wachsen die richtigen Keime im Darm des Babys, bedeu- das Leben ermöglichen wollen, denken Sie auch an die Darmflora!
tet das ein stabiles Abwehrsystem ein Leben lang!
Für weitere Fragen stehen unsere DarmberaterInnen gerne zur VerWenn die Eltern des Kindes selbst Allergiker oder Asthmatiker sind, fügung! A
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Wellness für Ihren
BAUCH
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Samuel Hahnemann
auchschmerzen, Durchfall, saures Aufstoßen, Blähungen,
VerEntwickler der Homöopathie
stopfung: Wenn Magen und Darm rebellieren, geht gar nichts
mehr. Dennoch bedarf es nur kleiner Maßnahmen, damit die
Verdauung funktioniert. Unser Verdauungsapparat ist eine Röhre,
deren Aufgabe es ist, die Nahrung vom Mund (Aufnahme) bis zum
After (Ausscheidung) aufzunehmen und zu verdauen. Dabei zieht er
aus ihr Energie und Nährstoffe und scheidet schließlich die Reste aus.
Diese gut geölte Maschine kann unter bestimmten Umständen Betriebsstörungen bekommen. Liegt eine Störung der Magenfunktion
vor, äußert sich dies durch Appetitverlust, Übelkeit, Magenschmerzen
und Sodbrennen. Störungen der Darmtätigkeit manifestieren sich zum
Beispiel durch Blähungen, übermäßiges Rülpsen, Durchfall oder Verstopfung. Manche Krankheiten, wie beispielsweise die Gastroenteritis,
können den gesamten Magen-Darm-Trakt betreffen.
SOMMER 2015
(zum Beispiel autogenes Training, Yoga …). Nutzen Sie den Sommer
und die Ferien, um neu zu lernen, wie man sich entspannt!
IHR ZWEITES GEDÄCHTNIS
Man weiß heute, dass unser Darm unser zweites Gedächtnis ist. Deshalb
müssen wir gut für ihn sorgen. Mit seinen Milliarden Mikroorganismen
ist unser Dickdarm von Natur aus gegen Bakterien und Krankheitserreger geschützt. Es kommt aber vor, dass das natürliche Gleichgewicht
von bestimmten Angreifern gestört wird. Dies können Medikamente
(zum Beispiel Antibiotika), Ernährungsumstellungen, ungünstige Kombinationen von Nahrungsmitteln sowie Viren und Allergien auslösende
Lebensmittel sein. Die Störung kann sich in Form von Blähungen äußern.
In diesem Fall sollten Sie rohe Nahrungsmittel, Süßes, Alkohol und
kohlensäurehaltige Getränke meiden. Linderung bringen Pflanzen wie
Mariendistel sowie sogenannte Carminativa, das heißt Pflanzen gegen
Blähungen. Darunter Pfefferminze, Fenchel, Dill und Anis.
FRAUEN SIND HÄUFIGER BETROFFEN
Verstopfung (Obstipation) ist ein weiteres Anzeichen für Unordnung
im Darm. Dabei muss man wissen, dass Frauen ein dreimal höheres
Risiko haben als Männer, was teilweise auf hormonelle Ursachen zurückzuführen ist. Das Hormon Progesteron, das in der zweiten Zyklushälfte sowie während der Schwangerschaft erhöht ist, verlangsamt
die Darmpassage. Wenn Sie also zu Verstopfung neigen, sollten Sie
mehr Ballaststoffe zu sich nehmen (Obst, Gemüse, Vollkornprodukte)
und allenfalls eine Kur mit Flohsamen oder Flohsamenschalen (Plantago ovata) durchführen. Damit die Kur auch funktioniert, müssen Sie
viel trinken, um eine Verhärtung des Stuhls zu verhindern. Sorgen
Sie für körperliche Bewegung, damit Ihr Darm wieder in Schwung
kommt. Und führen Sie ein Ritual ein, mit dem Sie sich jeden Tag
einen Augenblick der Ruhe gönnen. Dabei können Sie alles tun, was
Sie entspannt: eine Massage, ein gutes Buch lesen, einen Abend mit
Freunden verbringen oder einen Spaziergang in der Natur machen.
MONTEZUMAS RACHE
Im Sommer passiert es nicht selten, besonders auf Fernreisen, dass Ihr
DIE VERDAUUNG BEGINNT IM MUND
Darm Sie an die Toilette fesselt. Die Magen-Darm-Grippe, im VolksDie Ursache von Magenbeschwerden liegt häufig in der Ernährung. mund auch als »Montezumas Rache« bezeichnet, ist im Allgemeinen
Bei den berühmten Magenkoliken handelt es sich meist einfach um eine Lebensmittelvergiftung aufgrund von Krankheitserregern (zum
eine Magenverstimmung. Und man kann es gar nicht oft genug wie- Beispiel E. coli) oder anderen Mikroorganismen wie Salmonellen oder
derholen: Die Verdauung beginnt im Amöben. Die häufigsten Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und/
Mund. Die Nahrung lange zu kauen oder Durchfall, zuweilen begleitet von starkem Flüssigkeitsverlust,
und mit Speichel zu mischen, bevor Fieber oder Kopfschmerzen. Typische Lebensmittel, durch die diese
sie in den Magen gelangt, ist der erste Mikroorganismen in den Körper gelangen, sind Eiswürfel, Meeresrichtige
Schritt zu einer guten Ver- früchte sowie unzureichend gewaschenes Obst und Gemüse.
Der Bauch mag
dauung. Und wenn Sie beim Essen
keinen Stress!
gerne einmal über die Stränge schla- Verdauungsbeschwerden können jeden treffen! Lassen Sie sich in der
gen, schränken Sie durch langes Kau- Apotheke beraten, um die passenden Mittel und Medikamente für
en automatisch Ihre Nahrungsauf- Sie zu finden. A
nahme ein. Bei Sodbrennen, saurem Aufstoßen oder Magenschmerzen
sollten Sie fette, süße, scharfe Speisen sowie den Genuss von Kaffee und
Apothekertipp FLOHSAMEN BEI VERSTOPFUNG
Alkohol reduzieren beziehungsweise ganz einstellen, da sie das VerdauDosierung (individuell anzupassen): ein- bis dreimal täglich einen gehäuften
ungssystem reizen. Vorsicht auch bei bestimmten Medikamenten. Wenn
Esslöffel in Wasser vorquellen lassen, einnehmen und dann ein bis zwei
Ihnen Angst und Stress auf den Magen schlagen, sollten Sie unbedingt
Gläser Flüssigkeit nachtrinken.
etwas dagegen unternehmen. Dabei helfen Entspannungsübungen
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l ist Energiespender und Schutz zugleich; ohne den Ölanteil
in Samen und Kernen würden diese, vor allem unter Extrembedingungen, gar nicht zu neuem Wachstum kommen.
Das Öl, das wir also aus Ölfrüchten und -saaten gewinnen, enthält all
diese wertvollen Inhaltsstoffe. Vorausgesetzt, es wird auf schonende
Art gewonnen.
Pflanzenöle gelten als gesünder, da sie oft einen höheren Anteil an
ungesättigten Fettsäuren als tierische Fette enthalten. Die einzelnen
Pflanzenöle unterscheiden sich aufgrund
ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung in einer Vielfalt von Eigenschaften.
Nicht nur die Herstellung der Öle selbst,
auch die Produktionsweise der ölhaltigen
Das richtige Öl
Früchte und Saaten ist für die Qualität
und die richtige von Pflanzenölen ausschlaggebend. Die
Bezeichnungen, die sich auf den ÖlverQualität!
packungen befinden, sind freilich dazu
angetan, Verwirrung zu stiften, und wird
daher unter www.apothecum.at/plus.html beschrieben. Der abgebildete QRcode oben führt Sie auch genau auf diese Seite.
LEINÖL. Bei der Lein- oder Flachspflanze handelt es sich um eine sehr
alte Kulturpflanze. Schon vor 10.000 Jahren begleitete sie die Menschen. Im Gegensatz zu den anderen Ölsaaten gedeiht der Flachs fast
überall, und er ist äußerst vielseitig zu verwenden. Hoch geschätzt wird
der Lein seit Jahrtausenden nicht nur wegen seiner Fasern, sondern
auch wegen seiner essbaren Samen: Sie versorgen den Körper mit physiologisch aktiven Pflanzenhormonen (Phytoöstrogenen), die derzeit
intensiv als Krebsschutzstoffe untersucht werden.
Leinsaat ist lange haltbar, obwohl sie ein hoch empfindliches Öl
beherbergt. Da es besonders hitze-, luft- und lichtempfindlich ist,
eignet es sich ausschließlich für die kalte Küche. Zur Aufbewahrung
gehört es luftdicht verschlossen in den Kühlschrank, wo es sich maximal zwei Monate hält.
Die Empfindlichkeit des Leinöls rührt von seinem extrem hohen
Anteil an Alpha-Linolensäure her. Leinöl beeinflusst die Fließeigenschaften des Blutes günstig, es senkt den Cholesterinspiegel, hemmt
eine übermäßige Blutgerinnung sowie die Bildung von entzündungsfördernden Signalstoffen und trägt so vermutlich zum Schutz von
Herz und Gefäßen bei.
OLIVENÖL. Die Ursprünge des Olivenöls werden um 3500 v. Chr.
im östlichen Mittelmeerraum vermutet. Wenngleich überall da, wo es
klimatisch passt, Olivenbäume kultiviert werden, blieb der Mittelmeerraum das Hauptanbaugebiet. Als tief wurzelnde Pflanze gedeiht der
Olivenbaum auch
auf sehr kargen Böden, er ist allerdings
gegenüber Kälte und Frost empfindlich.
Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch und
teilweise auch aus den Kernen der Oliven
gewonnen. Es wird nicht nur in der Mittelmeerküche, die es als einziges Brat- und
Lein (Linum)
Kochfett kennt, eingesetzt. Es hat entgegen einer weit verbreiteten
Meinung einen hohen Rauchpunkt (natives bei 190 Grad Celsius,
raffiniertes bei 220 Grad Celsius) und eignet sich daher auch zum
Braten und Frittieren. Besonders hochwertige Öle sollten allerdings
nur zur Geschmacksverfeinerung eingesetzt werden.
KÜRBISKERNÖL. Was wäre die österreichische Küche ohne Kürbiskernöl! Der dickflüssige, dunkelgrün glänzende Saft, der aus den gerösteten
Kernen des speziellen steirischen Ölkürbisses (Cucurbita pepo var. Styriaca)
hergestellt wird, gehört in Österreich zu den beliebtesten Salatölen. Die
erste Erwähnung des Kernöles erfolgte 1735, allerdings als Heilmittel.
Es galt sogar als viel zu wertvoll, um es in Speisen zu verwenden.
Kürbiskernöl ist leicht verdaulich und cholesterinfrei. Es kann helfen, sowohl Blutdruck als auch Cholesterinwerte zu senken und den
Stoffwechsel zu regulieren. Weiters hat es die bekannt positive Wirkung auf die Prostata. Dank des Gehaltes an Selen und Vitamin E hat
dieses Öl eine antioxidative Wirkung und schützt den Organismus
vor freien Radikalen.
WALNUSSÖL. Der Nussbaum stammt ursprünglich aus Südostasien
und ist heute auch in Mitteleuropa heimisch. Keine andere Nuss enthält so viel Vitamin B6. Das macht auch das daraus gewonnene Öl
in seinem Gesundheitswert attraktiv. Seine Farbe ist blass bis hellgelb,
es ist von relativ dünnem Fluss. Der Geschmack ist markant und sofort erkennbar. Der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ist im Walnussöl besonders hoch, das Zusammenspiel der in ihm enthaltenen
Vitamine und Vitalstoffe fördert die Funktion der Nervenzellen. Nur
für die kalte Küche.
TRAUBENKERNÖL. Es war bereits in der Antike bekannt. Allerdings
ist es dank seines Anteils an Vitamin E und Linolsäure auch ernährungsphysiologisch sehr interessant. Mit dem Einzug des Traubenkernöls in die feine Küche haben die Winzer eine neue Verwendung
der Traubenkerne gefunden. Allerdings ist der Aufwand für seine Herstellung hoch, für einen Liter braucht man mehr als 2.000 kg Trauben.
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SOMMER 2015
Gesund in Wiener Neustadt 9
SOMMER … SONNE …?
MAG.PHARM. GREGOR SCHÖBERL
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un kann jeder den Satz für sich verDie kurzwelligen UV-B-Strahlen aktivieren die Melanozyten in der Obervollständigen! Jeder freut sich im haut, die das Melanin bilden. Weiters wird die Verdickung der Hornhaut
Sommer auf den wohlverdienten angeregt. Beides dient dem Schutz der Haut. Übermäßige UV-BUrlaub! Der eine unternimmt eine schweiß- Strahlung führt dann zu Hautrötung bis zum Sonnenbrand bzw. zur
treibende Tour in den Bergen, andere ent- Hautbräunung.
spannen beim Rauschen des Meeres oder an
Rund 30 Prozent des Sonnenlichtes sind Infrarot
einem heimischen See. Mancher verwirklicht A-Strahlen, die bis in die Unterhaut eindringen und
Fragen
seine Projekte im Garten. Bei allen Freizeitak- dort die Zellen schädigen können. Sie führen zu ei-ren
tivitäten begleitet uns hoffentlich die Sonne. ner Beschleunigung der Hautalterung, aber auch die
Sie Ih r!
Sie spendet Wärme und Licht und unsere Spätfolgen der Sonnenbelastung werden der IR-Aotheke
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Stimmung verbessert sich. Durch Sonneneinstrahlung werden viele Belastung zugeschrieben.
Prozesse in unserem Körper aktiviert, wie zum Beispiel die Vitamin DDurch die Reduktion der Ozonschicht gelangen
Produktion. Doch neben vielen positiven Aspekten wissen wir alle, dass immer mehr Strahlen bis zur Erdoberfläche. Deshalb reagiert unseunse
unsere Haut geschützt werden soll. Worauf müssen wir dabei achten? re Haut immer intensiver auf Sonnenlicht. Daher ist der Schutz der
Haut vor diesen Strahlen so wichtig geworden. Wir sollten uns das
DIE STRAHLUNGSTYPEN UND GEFAHREN
immer in Erinnerung rufen, wenn wir die Haut der Sonne aussetzen.
Das Sonnenlicht transportiert drei verschiedene Strahlungen, die für Die Intensität der Sonne ist nicht immer gleich: Die Jahreszeit, die
unsere Haut eine besondere Bedeutung haben: UV-A, UV-B und Tageszeit, die geographische Breite, die Reflexion durch Schnee oder
IR-A. Langwelliges Ultraviolettlicht vom Typ A dringt in tiefere Hautschich- Wasser (bis zu 85 Prozent!) beeinflussen die Stärke der Belastung.
ten vor, greift elastische Fasern an und führt so zu einer schnelleren
Hautalterung. Weiters wird das tieferliegende Melanin an die Hauto- DER SCHUTZ
berfläche transportiert und führt so zu einer raschen Bräunung. Die Deswegen müssen wir uns aber nicht vor der Sonne fürchten, denn es
Sonnenallergie oder polymorphe Lichtdermatose wird auf zu viel UV- gibt eine gute Nachricht: MODERNE SONNENPRODUKTE SCHÜTZEN
A-Strahlung zurückgeführt.
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Zeitspanne, in der sich unsere Haut selbstständig ohne äußere Unterstützung vor der Sonnenbestrahlung schützen kann, der Haut
beachten, können wir entspannt Freizeit und Urlaub genießen!
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OHNE GRIPPE
durch den Sommer
SOMMER 2015
UND WENN ES MICH DOCH ERWISCHT?
Hat man sich erst einmal mit der Sommergrippe angesteckt, treten die
typischen Erkältungssymptome auf: Halsschmerzen, Kopfschmerzen,
Schnupfen, Husten. Sogar Fieber, Erbrechen und Durchfall können die
Folge sein. Da bleibt nur noch, die Symptome zu lindern. Ein wirksames
Hausmittel ist Salbeitee. Er hilft bei Halsweh, befeuchtet die Schleimhäute und wirkt abschwellend. Gurgelt man damit, können sich die
Beläge im Rachen lösen und ausgespuckt werden. Nasenspülungen mit
salzigem Wasser sind schleimhautfreundlich und helfen bei Schnupfen.
In die Reiseapotheke gehören vorsorglich ein Nasenspray, eine SalzwasserNasenspülung, Taschentücher, ein Mittel gegen Husten und Halsweh
sowie ein Kopfschmerzmittel. Für Kinder geeignet ist Paracetamol. A
TIPPS GEGEN SOMMERERKÄLTUNGEN
Naturarzneien mit dem Inhaltsstoff der Kapland-Pelargonie stärken das Immunsystem und beugen
Sommerinfekten vor
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uch während der warmen Jahreszeit ist man gegen eine Erkältung mit Husten, Fieber, Erbrechen und gar Durchfall nicht
gefeit. Einer Sommergrippe kann man am besten vorbeugen,
indem man das Immunsystem stärkt.
Eine Sommergrippe ist eine Erkältungskrankheit zur Sommerzeit.
Der Begriff Grippe ist irreführend. Denn mit einer Grippe, die durch
Influenza-Viren hervorgerufen wird, hat die Sommergrippe nichts zu
tun. Man kann sich dagegen auch nicht impfen lassen. Die Ansteckung
erfolgt mittels Tröpfcheninfektion über die Schleimhäute. Meist wird
die Sommergrippe durch Viren ausgelöst. Da jeder Erkältungsvirus
gewisse Umgebungsbedingungen braucht, um sich zu verbreiten, sind
im Sommer andere Viren aktiv als im Herbst oder Winter. Antibiotika
helfen dagegen nicht, denn sie wirken nur gegen Bakterien. Ob Viren
oder Bakterien im Spiel sind, kann der Arzt in wenigen Minuten mit
einem Schnelltest feststellen.
ANSTECKUNGSGEFAHR. Besonders in geschlossenen Räumen können sich
Erkältungsviren optimal verbreiten. Ein Beispiel sind überfüllte öffentliche
Verkehrsmittel: ein Paradies für Keime.
O Waschen Sie sich mehrmals täglich die Hände. Händeschütteln oder das
Anfassen einer Türklinke können schnell zum Erkältungsrisiko werden. Bei Kurzstrecken lohnt es sich, auch einmal das Fahrrad zu nehmen. Frische Luft fördert
zudem die Durchblutung und stärkt die Abwehrkräfte. In Ihrer Freizeit sollten
Sie Freiluftlokalen den Vorzug vor klimatisierten Räumen geben.
TRINKEN SIE VIEL! Das hält gesund! Weiterer Vorteil des Trinkens: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass die Schleimhäute gut befeuchtet
sind. Ihr Schutzschild gegen Infektionen und Erreger funktioniert so hervorragend.
O Auf keinen Fall mit dem Trinken warten, bis der Durst kommt. Der ist nämlich ein Warnsignal Ihres Körpers. Sie haben dann bereits zu wenig getrunken.
SONNE IN MASSEN! Setzen Sie sich nicht übermäßiger Hitze und zu starker
Sonnenbestrahlung aus. Denn beides setzt die Abwehrkraft Ihres Immunsystems herab. Sonnenanbeter sind daher anfälliger für Sommererkältungen.
O Machen Sie es sich im Schatten bequem. Das schont Ihren Körper und
Ihre Haut.
AUTOFAHREN OHNE (ERKÄLTUNGS-) REUE. Nehmen Sie ein Tuch oder einen
anderen Schutz für Kopf und Hals mit, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind.
Das gilt insbesondere auch für Cabriofans. Wenn Sie eine Klimaanlage im Auto
haben, sollte sie nicht zu kalt eingestellt sein, damit der Körper nicht auskühlt.
TEMPERATURWECHSEL AM ABEND nicht unterschätzen. Haben Sie immer
UNTERSTÜTZEN SIE IHR IMMUNSYSTEM
einen leichten Pulli griffbereit.
Durch lange Autofahrten bei eingeschalteter Klimaanlage trocknen
O Beachten Sie auch, dass Sie in offenen Schuhen keine kalten Füße bekommen.
die Schleimhäute aus und werden anfälliger für Krankheitserreger. Das
Gleiche gilt für Zugluft und alle stark klimatisierten Räume. Starkes
LEICHT GEKÜHLT. Vermeiden Sie eiskalte Getränke, denn sie kühlen die SchleimSchwitzen und mangelnde Flüssigkeitszufuhr können ebenfalls einen
häute aus. Die Folge: Sie können die Erkältungsviren nicht mehr ausreichend
negativen Effekt auf das Immunsystem haben. Trinken Sie deshalb
abwehren.
O Lassen Sie Getränke aus dem Kühlschrank nach Möglichkeit eine Weile
viel – im Hochsommer zumindest zwei bis drei Liter pro Tag. Ideal
stehen und verzichten Sie auf Eiswürfel. Wer eisgekühlte Getränke schnell
sind Wasser und abgekühlte – aber nicht eisgekühlte – Kräuter- und
trinkt, erfrischt sich nur im ersten Augenblick. Denn danach wird es erst richtig
Früchtetees. Ernähren Sie sich ballaststoff- und vitaminreich und
heiß: Der Körper reagiert auf den Kälteschock mit vermehrter Durchblutung.
vermeiden Sie bei großer Hitze schwere Kost. Geeignet sind Gemüse
oder Salat, welche die Zellen stärken und das Immunsystem schützen. SCHWITZEN, ABER NICHT AUSKÜHLEN. Kleidung wechseln, wenn Sie geschwitzt
Suppen gleichen den Salzhaushalt des Körpers aus, der durch heftiges
haben. Nasse Kleidung kühlt den Körper zu sehr aus.
Schwitzen aus dem Gleichgewicht kommen kann. Lange Sonnen- O Nach dem Schwimmen Badeanzug bzw. Badehose wechseln!
bäder bei Hitze schwächen den Körper. Ruhen Sie sich vor allem in
der Mittagszeit im Schatten aus, und verzichten Sie bei großer Hitze „ES ZIEHT!” Setzen Sie sich nicht direkter Zugluft durch offene Türen, Fenster
oder Ventilatoren aus. Zugluft kühlt die Schleimhäute aus.
auf Sport. Zudem sollte man nicht zu lange mit nassen Badesachen
O Generell sollte die Raumtemperatur nicht mehr als fünf Grad unter der Auoder durchgeschwitzter Kleidung herumlaufen. Achten Sie auch
ßentemperatur liegen. Auch im Auto!
auf Hygiene: Häufiges Händewaschen hält Krankheitserreger fern.
Halskratzen?
Hustenreiz?
Stimme weg?
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Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsanweisung,
Arzt oder Apotheker. Gebro Pharma GmbH, 6391 Fieberbrunn, Österreich
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12 Persönlich
A
ALZHEIMER
Sicher Autofahren im Alter
SOMMER 2015
Trotzdem sind bereits in einem frühen Krankheitsstadium besonders
Orientierungsschwierigkeiten problematisch. Die Patienten verfahren sich, biegen falsch ab und können so den Verkehr gefährden. Im
Laufe der Krankheit kommt es dann zu immer größeren Beeinträchtigungen der Urteilsfähigkeit, des Einschätzens von Entfernung und
Geschwindigkeit, der Konzentration und Aufmerksamkeit, der Psychomotorik, der Informationsverarbeitung, des Filters von Reizen und
des Verstehens abstrakter Symbole. Der Patient ist damit nicht mehr
in der Lage, sicher Auto zu fahren, sieht dies jedoch nicht immer ein.
SICHERHEITSTIPPS UND STRATEGIEN
Ältere Autofahrer sollten gemeinsam mit ihrer Familie und ihren
Freunden über mögliche Probleme beim Autofahren nachdenken und
entsprechende Strategien entwickeln beziehungsweise auch erwägen,
ein Auto mit mehr Sicherheitskomfort anzuschaffen: Automatikschaltung, hohe und verstellbare Sitze, hoher Einstieg, Bremsassistent, Einparkhilfe, Navigationssystem, zusätzliche und größere Außenspiegel
und Freisprechanlage für Mobilfunk sind Hilfen bei altersbedingten
Fahreinschränkungen. Sie ermöglichen es, sich besser auf mögliche
Gefahrenquellen zu konzentrieren. A
D
er natürliche Alterungsprozess erschwert es älteren Menschen
häufig, weiterhin sicher Auto zu fahren. Oft verschlimmern
begleitende medizinische Probleme die Situation. Es gibt
verschiedene Formen von Hirnleistungsstörungen, die als Demenz bezeichnet werden. Sie haben unterschiedliche Ursachen und Symptome.
Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit. Sie
tritt hauptsächlich bei älteren Menschen auf und beginnt meist mit
Gedächtnisstörungen, Verhaltensänderungen und ganz typisch mit Orientierungsproblemen. Die Betroffenen sind sich der Veränderungen
bewusst und versuchen oft, diese
Defizite herunterzuspielen. Während des Krankheitsverlaufs werden
Strategien für
die Symptome stärker und neue
die Patienten und
Symptome treten auf. Die Alzheimer-Krankheit verläuft in drei Stadie Familie
dien, wobei eine charakteristische
wichtig
Verschlechterung des mentalen und
körperlichen Zustands des Patienten sichtbar wird. Die drei aufeinander folgenden Stadien sind: Verlust des Gedächtnisses, mentale
Invalidität und komplette Abhängigkeit. Das Wesen des Menschen
verändert sich im Lauf der Erkrankung. Mögliche Erscheinungen
sind Argwohn, Aggression, Depression, Ängste und Halluzinationen.
Zur gleichen Zeit verliert der Patient das Interesse an vielen Dingen.
Ab dem Zeitpunkt, zu dem sich erste Symptome manifestieren, kann
sich der Verlauf der Alzheimer-Krankheit bis zu zwanzig Jahre hinziehen. Die durchschnittliche Krankheitsdauer beträgt sieben Jahre.
Die Alzheimer-Krankheit kann heute noch nicht geheilt, aber durch
Medikamente verzögert werden.
„
DEMENZ UND AUTO
Beim Autofahren müssen Demenzpatienten zu Beginn der Krankheit noch nicht unbedingt durch eine unsichere Fahrweise auffallen.
Apothekertipp
SELBSTEINSCHÄTZUNG FÜR AUTOFAHRER
A
Ältere Autofahrer sollten regelmäßig ihr Fahrverhalten beobachten und auf
entsprechende Warnsignale achten.
Mit dem folgenden Selbsttest können Sie überprüfen, ob Sie ein sicherer Fahrer
sind. Wenn Sie eine oder mehrere der Fragen mit „JA“ beantworten, sollten Sie
mit Ihrem Arzt sprechen, ob das Problem mit Ihrem gesundheitlichen Befinden
zusammenhängen könnte.
o Verlieren Sie beim Fahren manchmal die Orientierung?
o Haben Sie Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln
oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren?
o Haben Sie Probleme, das Gas-, Kupplungs- oder Bremspedal zu betätigen?
o Hören Sie Motorengeräusche, Schaltung oder Signale
anderer Verkehrsteilnehmer (manchmal) spät oder schlecht?
o Finden Sie es schwierig, den Kopf zu drehen und über
Ihre Schulter zu blicken?
o Werden Sie im dichten Verkehr oder auf unbekannten Straßen nervös?
o Hupen andere Autofahrer häufig wegen Ihres Fahrverhaltens?
o Verursachen Sie in letzter Zeit häufiger kleinere oder „Beinahe“-Unfälle?
o Fühlen Sie sich beim Fahren unsicher?
o Werden Sie schläfrig oder wird Ihnen schwindelig,
nachdem Sie Ihre Medikamente eingenommen haben?
Quelle: Sicher Auto fahren im Alter. Ein Ratgeber für Senioren. www.alzheimer-forschung.de
Vereine in Österreich:
Der Verein ÖAG - Österreichische Alzheimer Gesellschaft. www.alzheimer-gesellschaft.at
Alzheimer Austria. www.alzheimer-selbsthilfe.at
MAS Alzheimerhilfe. www.alzheimer-hilfe.at
A
SOMMER 2015
ELISABETH APFLER
PKA-Ausbildung im zweiten Bildungsweg
V
iele der wichtigsten Stationen meiner Kindheit und Jugend
spielten sich im und um den Bezirk Wiener Neustadt ab. Einen
Teil meiner Schulzeit und auch die ersten beruflichen Erfahrungen sammelte ich hier. In den nächsten Jahren führte mich mein
beruflicher Werdegang bis nach Wien.
Nach meiner Hochzeit rückte die Familienplanung bei mir in den
Vordergrund und mein Lebensmittelpunkt verschob sich nach Grünbach am Schneeberg. Seit der Geburt meiner Kinder erlebe ich turbulente Zeiten – vom Schaukelpferd bis zur Wahl des richtigen Studiums.
Aufgrund der Möglichkeit zur beruflichen Umstrukturierung führte
mich mein Weg zurück nach Wiener Neustadt, um hier im zweiten
Bildungsweg die Ausbildung zur Pharmazeutisch-kaufmännischen
Assistentin (PKA) zu absolvieren. Die abwechslungsreichen Arbeitsbereiche machen diesen Beruf für mich so interessant, weil sie eine
Kombination von Kundenberatung, Warenwirtschaft und Laborarbeiten sind.
In der Bahnhof-Apotheke fand ich einen geeigneten Ausbildungsplatz
und seit Anfang Februar stelle ich mich dieser neuen Herausforderung
inmitten eines sehr kompetenten, freundlichen Teams. Ich freue mich
sehr, hier den Beruf der PKA erlernen zu dürfen. A
Unser Team 13
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durchgehend geöffnet!
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Mag.pharm. Dr.
BERNHARD ERTL
PK-Assistent
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Apothekerin
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SOMMER 2015
HAUT-FUTTER
Pflege von innen
A
Körperraum 15
Wie können wir also den VERDAUUNGSPROZESS UNTERSTÜTZEN?
Zu den Mahlzeiten hinsetzen. Vor dem ersten Bissen kurz innehalten
und einmal tief durchatmen. Die volle Aufmerksamkeit auf das Essen
richten: das Aussehen (Farben!), den Geruch, die Textur im Mund
und den Geschmack. Schweigend essen oder positive Unterhaltungen
führen, die nicht allzu aufregend oder anregend sind.
Gut kauen, denn die Verdauung von Kohlenhydraten beginnt schon
im Mund. Und nach dem letzten Bissen noch kurz sitzen bleiben, bevor
Sie aufspringen, um zu Ihren Aufgaben zurückzukehren.
Diese Tipps erscheinen Ihnen möglicherweise simpel. Doch Achtsamkeit beim Essen ist in unserer Zeit oft nicht einfach. Auch hier
macht es die Übung. Durchbrechen Sie Ihre ungesunden Gewohnheiten und erfahren Sie die positiven Auswirkungen!
+
GRÜN MACHT SCHÖN!
Antioxidantien, ein basisches, nicht übersäuertes Körpermilieu und
Lebensmittel, die die Entgiftung ankurbeln, sind ideal für die Haut.
Und es gibt eine Gruppe von Lebensmitteln, die das alles in sich vereint: Alles, was grün ist! Grünes Gemüse, Kräuter, Wildpflanzen und
Algen zu essen hat viele Vorteile für unsere Gesundheit und insbesondere auch für unsere Haut. Sie sind nämlich reich an Chlorophyll, dem
Farbpigment, das den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Chlorophyll
hilft dem Körper beim Entgiften. Weiters sind diese Pflanzen voll von
sogenannten Phytonährstoffen, reich an Vitaminen, Mineralstoffen
und Ballaststoffen. Für Eilige gibt es das Blattgrün als Tee, in Kapsel- oder Pulverform.
S
chöne und gesunde Haut hat viel mit den Funktionen unserer
inneren Organe zu tun. Speziell die Verdauung spielt hier eine große Rolle. Dabei ist wichtig darauf zu achten, WAS wir
essen, WIE wir es essen und ob unser Körper es auch gut aufnimmt.
Das wertvollste Essen hat keinen Effekt, wenn unser Körper es nicht
verwerten kann.
ACHTSAMKEIT
Nur in einem aufmerksamen, ausgeglichenen und ruhigen Zustand ist
unser Körper in der Lage, eine ausreichende Menge aller Verdauungsenzyme und Verdauungssäfte (Speichel, Magen, Galle) zu produzieren und somit für eine optimale Aufnahme der Nährstoffe zu sorgen.
Daher sind folgende ablenkende Tätigkeiten und Angewohnheiten
ABSOLUTE NO-GOs für eine positiv-effektive Pflege von innen: Ste–
hend oder gehend essen. Beim Essen fernsehen. Beim Essen am Mobiltelefon herumdrücken. Handys am Tisch sind auch ein gesellschaftliches Tabu! All das versetzt uns in einen sogenannten Stressmodus. Unsere Haut wird dann nicht optimal mit Nährstoffen versorgt
und muss sogar noch Stoffwechselabbauprodukte entsorgen. In weiterer Folge kann das zu Unreinheiten, fahlem Teint oder einer Verschlechterung bestehender und unattraktiver Hautprobleme führen.
DIE HAUT SOMMERFIT MACHEN
Sobald die Sonne scheint und draußen die Temperaturen steigen, zeigen
wir wieder mehr Haut. Da fällt uns dann plötzlich der eine oder andere
„Fehler” auf: vermehrte Hornhaut an den Füßen, raue Ellbogen, trockene und schuppige Unterschenkel, grieselige Oberarme. Folgend ein
paar einfache Pflegetipps, um diese Dinge in den Griff zu bekommen:
➊ Nehmen Sie einmal pro Woche ein Ölbad.
➋ Verwenden Sie eine Woche lang ein Duschöl statt des üblichen Duschgels.
➌ Cremen Sie sich einmal täglich mit einer harnstoffhältigen Pflege ein.
➍ Eine tägliche Bürstenmassage (Naturborstenbürste oder Luffa Handschuh) des
ganzen Körpers trocken vor der Dusche oder mit Seife während des Duschens lässt
die Körperhaut rosig erscheinen und man wird auch viel regelmäßiger braun.
➎ Die Füße bzw. Fersen nach dem Baden mit einem Bimsstein von der aufgeweichten
Hornhaut befreien und anschließend mit einer passenden Pflege eincremen.
WEG MIT DEM SOMMERSTRESS
Im Sommer scheint es unserer Haut gut zu gehen, sie braucht weniger
Pflege, sieht besser aus als das ganze Jahr und wir verzichten sogar freiwillig auf Make-up. Doch der Eindruck kann täuschen, denn Sonne,
Chlorwasser, Schweiß und Sonnencreme stressen die Haut.
Manchmal machen sich diese Nebenwirkungen erst im Herbst bemerkbar: vermehrt Unreinheiten, größere Poren, vermehrt Fältchen
oder auch vermehrte Trockenheit. Wichtig daher: eine milde ph-neutrale
Reinigung. Viel Feuchtigkeit und wenig Fett. Der Wirkstoff Hyaluronsäure (auch in Kapselform) hilft der Haut zusätzlich viel Feuchtigkeit zu speichern. Cremen mit Panthenol beruhigen durch zu viel
Sonne gereizte Haut. Und reichlich Antioxidantien: Vitamin C und
E, Resveratrol (aus der Weintraube) oder Lycopin. A
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