Ausgabe 03/15

Jahrgang 6 · Nummer 3
Mittwoch, den 25. März 2015
Stadt
Anzeiger
Mitteilungsblatt der Stadt Leuna mit den Ortschaften
Friedensdorf, Günthersdorf, Horburg-Maßlau, Kötschlitz, Kötzschau,
Kreypau, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen
Robbe Nobbi in der Kita Sonnenplatz
Lesen Sie auf Seite 22
Vergnügliche
Ostertage
Rathaus Leuna
Skat- und Rommee-Turnier bei der
Feuerwehr Günthersdorf/Kötschlitz
Lesen Sie auf Seite 19
© Winnie Pooh / PIXELIO
wünschen wir allen Bürgerinnen und Bürgern
Dr. Dietlind Hagenau
Bürgermeisterin und
Michael Bedla
Stadtratsvorsitzender
Nr. 3/2015 | 2
Leunaer Stadtanzeiger
Aus dem Inhalt
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Aus dem Rathaus
Wahlen
Aus dem Stadtrat und seinen Ausschüssen
Anregungen, Meinungen und Informationen
von Mitgliedern des Stadtrates
Informationen aus den Ortschaften
Aktuelles
Seite 2
Seite 5
Seite 5
Seite 6
Seite 7
Seite 10
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Feuerwehr
Schulen und Kindereinrichtungen
Parteien, Vereine und Verbände
Kirchliche Nachrichten
Wissenswertes
Wir gratulieren
Sitz der Verwaltung: 06237 Leuna, Rathausstraße 1
Vorwahl: 03461
Sachgebiet
Zentrale 840-0
Redaktion Stadtanzeiger
840-131
[email protected]
Bürgermeister
Bürgermeisterin
Fr. Dr. Hagenau
840-100 [email protected]
0151 14559431
Büro Bürgermeisterin Frau Becker
840-101
[email protected]
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Fachbereichsleiter
Herr Lörzer
840-120 [email protected]
0151 14559432
Personal/Organisation Frau Schwich
840-112
[email protected]
Frau Stange
840-131
[email protected]
Zentrale Dienste
Frau C. Weigel
840-201
[email protected]
Vergabestelle
Frau Zuber
840-130
[email protected]
Wahlen
840-115
[email protected]
RatsbüroVersicherungen/
Öffentliche Einrichtungen
Frau Kaiser 840-132
[email protected]
[email protected]
Entgelt
Frau Herzog
840-116
[email protected]
Personenstandsangelegenheiten
Frau Kitze
840-134
[email protected]
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Hildebrandt
840-135
[email protected]
Gewerbeangelegenheiten
Frau Boy/Herr Weißmann
840-133
[email protected]/[email protected]
Archiv/Chronik Herr Dr. Schade
814-959 [email protected]
Gesundheitszentrum
Frau Schwope
814-989
[email protected]
Leuna, R.-Breitscheid-Straße 18
FB Finanzen
Fachbereichsleiterin
Frau Thiele
840-210
Finanzen
Steuern
Frau Hähnel
840-204
Frau Jülich
840-209
Geschäfts- und Anlagenbuchhaltung
Frau Frank 840-212 Frau Nörenberg
840-214
Frau Arndt
Stadtkasse
Stadtkasse/Vollstreckung
Frau Jöhnk
840-203
Stadtkasse
Frau Wagner
840-206
Buchhaltung
Frau Jäckisch
840-202
Vollstreckung-Außendienst Herr Klose, M.
840-207
0151 14559445
Vollstreckung-Innendienst
Frau Mangold
840-208
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Fachbereichsleiter
Herr Dr. Stein
Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Brandschutz
Herr Schröter
Ordnungsangelegenheiten/Straßenverkehrs-
Herr Storbeck
angelegenheiten/Sondernutzungen
Herr Reinsch Soziales/Elternbeiträge
Frau Dathe
Elternbeiträge Fördermittel Jugendarbeit Frau Trabitzsch Kultur/Öffentlichkeitsarbeit
Frau Jähn
Betreuer Jugendfreizeiteinrichtungen
Herr J. Weigel
FB Bau
Fachbereichsleiter
Herr Lämmerhirt
Tief- und Straßenbau
Herr Streich
Stadtplanung/Städtebau/Gartenstadt
Frau Noßke
Stadtplanung/Bauordnung
Frau Lux
Straßenausbaubeiträge/Hochbau
Herr Reichenbecher
Liegenschaften/Pachten
Frau Imhof
Natur- und Landschaftsschutz
Herr Klose, N.
Straßenunterhaltung/Straßenbeleuchtung/
Winterdienst
Herr Tauche
Friedhöfe/Kommunales Förderprogramm/
Kommunale Wohnungen
Frau Albrecht
Hochbau
Herr Pforte
Faxanschluss Leuna Büro Bürgermeisterin
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
840-141
0151 14559433
840-137
0151 14559442
0151 14559441
840-142
0151 14559448
840-150
840-151 840-148
0151 14559449
840-147
0151 14559141
[email protected]
840-271 0151 14559434
840-275
840-264
840-276
840-265
840-273
840-281
[email protected]
840-272
[email protected]
840-274
840-270
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
[email protected]
03461
813222
Verwaltungsaußenstelle: 06237 Leuna OS Günthersdorf, Merseburger Landstraße 38
Vorwahl: 034638
Zentrale
56-0
FB Allgemeine Verwaltung und Bürgerservice
Meldewesen/Passangelegenheiten
Frau Lange, G.
56-108
[email protected]
56-0
56-111
0151 14559443
[email protected]
[email protected]
FB Soziales, Jugend, Sicherheit und Ordnung
Bürgerservice
Ordnungsangelegenheiten Frau Köder Faxanschluss Verwaltungsaußenstelle 034638
Ordnungsamt56-114
Bauhofstützpunkte der Stadt Leuna
Kötschlitz
Herr Jansen
Schladebach
Herr Kretzschmar
Leuna
Herr Schieck
Spergau
Herr Schmidt
0151 14559447
034638 28572
0151 14559123
03462 542773
0151 14559439
0151 14559133
[email protected]
[email protected]
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Leunaer Stadtanzeiger
Allgemeine Öffnungszeiten
der Stadtverwaltung
im Rathaus Leuna und in der Außenstelle Ortschaft Günthersdorf
Dienstag 9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr
Donnerstag 9 - 12 Uhr und 13 - 16 Uhr
Sie erreichen unsere Mitarbeiter am Dienstag und Donnerstag u den oben genannten Öffnungszeiten.
Montag, Mittwoch und Freitag nach vorheriger Terminvereinbarung
Montag 9 - 12 Uhr und 13 - 15 Uhr
Mittwoch und Freitag 9 - 12 Uhr
Stadt Leuna
Die Bürgermeisterin
Der Bereitschaftsdienst der Stadt Leuna
3 | Nr. 3/2015
Personalausweis – Ablauf der Gültigkeit
Personalausweise, die im Jahr 2005 beantragt worden sind, verlieren 2015 ihre Gültigkeit.
Bitte prüfen Sie die Gültigkeit Ihres Dokumentes. Das Gültigkeitsdatum finden Sie auf der Seite mit dem Passbild, rechts
über der Unterschrift. Zur Neubeantragung eines Personalausweises bringen Sie bitte folgende Unterlagen mit:
. Geburts- oder Eheurkunde
. ein biometrisches Passbild
. die Gebühr in Höhe von 22,80 € (Antragsteller bis 24 Jahre)
oder in Höhe von 28,80 € (Antragsteller ab 24 Jahre)
Auch bei der Beantragung eines Reisepasses ist die Vorlage einer Geburts- oder Eheurkunde notwendig, um die Eintragung
der Vornamen in der richtigen Reihenfolge sowie die Schreibweise der Namen und der Geburtsorte abzugleichen.
Einwohnermeldeamt
ist außerhalb der Öffnungszeiten der Verwaltung unter der
Telefonnummer: 0151 14559444 zu erreichen.
Information aus dem Sachgebiet Sicherheit
und Ordnung
Erreichbarkeit der Polizei
Umsetzung der Altglas- und Altkleidercontainer
aus der Hockergasse
Die Regionalbereichsbeamten für die Stadt Leuna sind telefonisch unter der Telefonnummer 034638 666680 erreichbar.
Stadtwerke Leuna GmbH
Bereitschaft EURAWASSER
0172 2878101
Im Rahmen von Baumaßnahmen wurden die zwei Altglascontainer aus der Hockergasse in die Uferstraße Bereich Tennisanlage
umgesetzt. Der Altkleidercontainer der DLRG steht jetzt in der
Carl-Bosch-Straße (Höhe Turnhalle).
Storbeck
SG Sicherheit und Ordnung
Straßenreinigung 2015
Bürgertelefon
TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH
0800 4848112
ZWA Bad Dürrenberg
Bereitschaftstelefon: 0163 5425020
Kontakttelefon Immissionsschutz
Bei besonderen, unüblichen Lärm- oder Geruchsbelästigungen (z. B. aus dem Chemiestandort Leuna) kann man bei folgenden Kontaktstellen nachfragen.
Eine telefonische Rückantwort sollte erbeten werden.
Leitstelle Chemiestandort Leuna
03461 434333
Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
(Bereich Immissionsschutz)
0345 5142510
Landkreis Saalekreis
(Umweltamt)
03461 401410
Landkreis Saalekreis
(Kreisleitstelle)
03461 401255
Stadt Leuna
(Ordnungsamt)
03461 840141
Es ist beabsichtigt, ab der 11. KW 2015 wieder die Straßenreinigung im Stadtgebiet der Kernstadt Leuna nach Tourenplan
durchzuführen.
Mit der Kehrleistung wurde die Merseburger Entsorgungsgesellschaft mbH beauftragt.
# Bei Frost erfolgt keine Straßenreinigung
# Laubentsorgung ist nicht Bestandteil der Straßenreinigung
Es werden wieder wie alle Jahre zuvor die Straßen in 4 Kehrbereiche aufgeteilt. Jeder Kehrbereich wird 1mal im Monat gereinigt.
In allen Bereichen werden 3 Tage vor der Straßenreinigung das
Verkehrszeichen 283-50 „Halteverbot“ mit dem Kehrtag „Dienstag“ von 7.00 - 15.00 Uhr befestigt. Bei diesen Varianten ist berücksichtigt, dass der ruhende Fahrzeugverkehr in die unmittelbare angrenzenden Straßen ausweichen kann.
Straßenreinigung Tourenplan der Stadt Leuna für 2015
Kehrbereich 1:
Straßennamen:
An der alten Festwiese
Am Hügel
Auestraße
An der Bahn
Jahnstraße
Bauernstraße
Blumenstraße
Brückenstraße
Carl – von -Basedow-Straße
Emil-Fischer-Straße (von der Van’t–Hoff-Str. bis zur Liebigstraße)
Feldstraße
Finkenweg
Franz-Lehmann-Straße
Friedrich-Ebert-Straße
Gaußstraße (von der Liebigstraße zur Rosenstraße)
Gewerbestraße
Goethestraße
Göhlitzsch
Industrietor
Nr. 3/2015 | 4
Joliot-Curie-Straße
Kötzschener Weg
Leibnizstraße
Lindenplatz
Leunatorstraße (südliche Seite)
Leunatorstraße (nördliche Seite bis zur Teichstraße)
Maurerstraße
Meisenweg
Malerstraße
Sattlerstraße komplett
Schlosserstraße
Schillerstraße
Spergauer Straße
Teichstraße
Tischlerstraße
Uhlandstraße
Van`t - Hoff-Straße
Wattstraße (von der Liebigstraße zur Gaußstraße)
Windmühlenstraße
Wöhlerstraße
Wasserwerkstraße
Zimmererstraße
Rössen Dorfplatz
Rössen Dorfstraße
Kehrtage für Bereich 1: gelbe Tour
07.04.2015
22.09.2015
05.05.2015 20.10.2015
02.06.2015 17.11.2015 30.06.2015 15.12.2015 28.07.2015
25.08.2015
Kehrbereich 2:
Straßennamen:
Albert-Einstein-Straße
Amselweg
Bunsenstraße (südliche Seite von der Walter-Bauer-Straße bis
Bayernring)
Gaußstraße (vom Bayernring zur Liebigstraße)
Heimweg
Liebigstraße
Lilienweg
Merseburger Straße
Nordanlage
Rudolf-Breitscheid-Straße
Sachsenplatz
Sachsenstraße
Starenweg
Sonnenplatz Nr. 1-11
Turmgasse
Webergasse
Wesselinger Straße
Kehrtage für Bereich 2: rote Tour
29.09.2015 27.10.2015
14.04.2015 24.11.2015
12.05.2015 22.12.2015
09.06.2015
07.07.2015
04.08.2015
01.09.2015
Kehrbereich 3:
Straßennamen:
An der Bahn Nr. 1-12
Bayernring
Bunsenstraße (nördliche Seite von der Walter-Bauer-Straße bis
Webergasse)
Carl-Bosch-Straße
Carl-von-Linde-Straße
Clara-Zetkin-Straße
Drosselweg
Emil-Fischer-Straße (von der Liebigstraße bis zur C.-BoschStraße)
Hockergasse
Kirchgasse
Lerchenweg
Merseburger Straße (Nr. 114 – 130)
Nelkenweg
Preußenstraße
Leunaer Stadtanzeiger
Rabengasse
Rathausstraße (von Sachsenplatz bis Rosenstraße)
Sonnengasse
Sonnenplatz Nr. 2 bis 12
Tulpenweg
Uferstraße
Walter-Bauer-Straße (von Pfalzplatz bis Haupttor)
Wickenweg
K- Barth - Straße
Kirchplatz
Kehrtage für Bereich 3: grüne Tour
03.11.2015 01.12.2015
21.04.2015 29.12.2015
19.05.2015
16.06.2015
14.07.2015
11.08.2015
08.09.2015
06.10.2015
Kehrbereich 4:
Straßennamen:
An der Gärtnerei
Daspig - Dorfplatz
Daspig - Siedlung
Dürrenberger Straße
Erkergasse
Friedensstraße
Gartenweg
Graßhoffstraße
Grüner Weg
Haberstraße
Heinrich-Heine-Straße
Kramerstraße
Kirschberg
Knietschweg
Kreypauer Straße
Krähenberg
Kurze Gasse
Rathausstraße (von der Rosenstraße bis zur neuen Turnhalle)
Rosenstraße
Schulstraße
Spergauer Weg bis zur Straßenbahn
Torweg
Walter-Bauer-Straße (vom Haupttor zum Pfalzplatz)
Wendenstraße
Wattstraße (von der Clara-Zetkin-Straße bis Liebigstraße)
Am Haupttor – Anliegerweg
Am Haupttor – Platz
Kehrtage für Bereich 4: blaue Tour
31.03.2015 15.09.2015
28.04.2015 13.10.2015
26.05.2015 10.11.2015
23.06.2015 08.12.2015
21.07.2015
18.08.2015
Anhang zur Straßenreinigung im Jahr 2015
In Absprache mit der Merseburger Entsorgungsgesellschaft
mbH kommt an den nachfolgenden Terminen in den jeweiligen
Ortschaften eine Kehrmaschine zum Einsatz.
Bereich Bauhof –OT Kötzschau ab 07:00 Uhr
26.03.2015 OT Kötzschau; OT Schladebach; OT Rampitz; OT
Thalschütz; OT Witzschersdorf
27.03.2015 OT Kötzschau; OT Schladebach; OT Rampitz; OT
Thalschütz; OT Witzschersdorf
Bereich Bauhof – OT Kötschlitz ab 07:00 Uhr
30.03.2015 OT Zöschen und GGG
01.04.2015 OT Göhren; OT Zweimen; OT Dölkau; OT HorburgMaßlau, OT Kötschlitz
02.04.2015 OT Günthersdorf; OT Zschöchergen; OT Möritzsch;
OT Rodden-Pissen
An allen Einsatztagen wird ein Mitarbeiter des jeweiligen Bauhofes mitfahren.
Tauche
Fachbereich Bau
Leunaer Stadtanzeiger
5 | Nr. 3/2015
Wahlen
Vorläufiges Wahlergebnis der Wahl zum/zur Bürgermeisterin der Stadt Leuna am 15. März 2015
Zahl der
Wahlberechtigten
11.949
Zahl der
Wählerinnen und Wähler
5.064
ungültige Stimmzettel
gültige Stimmzettel gültige
Stimmen
42
5.022
5.022
Die gültigen Stimmen verteilen sich wie folgt:
Berthold, Uwe (SPD)
Stimmenzahl: Dr. Hagenau, Ellen Dietlind
Stimmenzahl: Gewählte/r Bewerber/in: Dr. Hagenau, Ellen Dietlind
1.354
3.668
Leuna, 2015-03-15
gez. Lörzer
Gemeindewahlleiter
Wahl Bürgermeister/in am 15.03.2015
Zum Redaktionsschluss des Stadtanzeigers lag das endgültige
amtliche Endergebnis für die Wahl zum/zur Bürgermeister/in noch
nicht vor. Der Gemeindewahlausschuss tagte zur Feststellung
des Wahlergebnisses am 17. März 2015, 17:30 Uhr im Rathaus.
Bei der Wahl am 15. März 2015 haben 75 Wahlhelferinnen und
Wahlhelfer durch ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Gelingen der
Wahl beigetragen.
Ich bedanke mich bei allen verantwortlichen Bürgerinnen und
Bürgern sowie den Beschäftigten der Stadt Leuna, die mit großem Engagement für den reibungslosen Ablauf des Wahlgeschehens gesorgt haben.
Nur durch ihren besonderen Einsatz waren ein ordnungsgemäßer Ablauf der Stimmabgabe und eine äußerst korrekte und zü-
Rahmenplan für die Arbeit des
Stadtrates der Stadt Leuna und
seiner Ausschüsse
im Jahr 2015 (Stand 16.09.2014)
Gesetzliche Feiertage im gesamten Bundesgebiet:
03.04.15 06.04.15 25.05.15 01.05.15 14.05.15 03.10.15 25.12.15 26.12.15
Karfreitag
Ostermontag
Pfingstmontag
Tag der Arbeit
Christi Himmelfahrt
Tag der
Deutschen Einheit
1. Weihnachtstag
2. Weihnachtstag
informativ:
02.04.2015 Gründonnerstag
Gesetzliche Feiertage in Sachsen-Anhalt:
31.10.15Reformationstag
gige Ermittlung des Wahlergebnisses möglich.
Ein Dankeschön geht auch an die Samariterherberge Horburg,
das Café-Treff in Leuna die die Versorgung der Wahlvorstände
wieder in bewährter und bester Qualität übernommen haben. Wir
wünschen uns auch für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit.
Ich danke allen ehrenamtlich tätigen Wahlvorstandsmitgliedern
für die hervorragende Arbeit sehr herzlich.
Das Wahlergebnis wird ab der 12. Kalenderwoche im Amtsblatt
der Stadt Leuna sowie im Internet unter: (www.leuna-stadt.de/
Rat&Verwaltung/Kommunalwahl) veröffentlicht.
Lörzer
Gemeindewahlleiter
Nr. 3/2015 | 6
Leunaer Stadtanzeiger
Aus der Fraktion BfL/FDP
Sehr verehrte Bürger der Stadt Leuna!
Auch wenn ich das Ergebnis der Bürgermeisterwahl heute noch
nicht wissen kann, bin ich überzeugt, dass sie liebe Bürger erkannt haben, dass es gut ist, eine bewährte sachkundige Kommunalpolitik fortzuführen.
Um die Bürgernähe in unserer Stadt weiter auszubauen, hat die
Verwaltung auf unsere Anregung, auf der Internetseite unserer
Stadt einen elektronischen Briefkasten eingerichtet.
Dieser elektronische Briefkasten enthält ein Formular, welches
Sie nutzen sollten um der Verwaltung „Mängel“ anzuzeigen,
damit diese schneller abgestellt werden können. Wir werden
im Stadtrat diesen Monat noch einen ausgeglichenen Haushalt
beschließen, der eigentlich keine Wünsche in den Ortschaften
sowie in der Kernstadt offen lässt. Mit Sicherheit wird es aber die
ewig fordernden auch diesmal nicht zufrieden stellen.
Unsere Fraktion wünscht allen Bürgern ein schönes sonniges
Osterfest.
Peter Engel
Fraktionsvorsitzender
Aus der Fraktion Die Linke
Beim Erscheinen dieses Stadtanzeigers ist die Bürgermeisterwahl schon wieder Vergangenheit. Die Mitglieder unserer
Fraktion sind darauf gespannt, wie Herr Berthold, egal ob als
neuer Bürgermeister oder wie bisher als Fraktionsvorsitzender
der SPD, die Zusammenarbeit mit den Stadträten aller anderen
Fraktionen konstruktiv und transparent gestaltet.
Schließlich hat er uns gewählten Stadträten keine gute Arbeit in
den vergangenen Jahren unterstellt.
Nach diesem für unsere Stadt doch recht ungewöhnlichen
„Wahlkampf“ um das Amt des Bürgermeisters wenden wir uns
unseren eigentlichen Aufgaben zu.
In der Märzsitzung des Stadtrates wird über den Haushalt 2015
entschieden. Unsere Fraktion wird den Empfehlungen des Finanz- und Hauptausschusses folgen. Eckzahlen des Haushaltes
werden in der Aprilausgabe des Stadtanzeigers veröffentlicht.
Nur so viel vorab. Der Stadtrat kann einen ausgeglichenen Haushalt beschließen. Das bedeutet u. a., es können alle Straßen des
langfristigen Investitionsplanes realisiert werden, die Schwimmhalle kann in Dauerbetrieb gehen, alle Vereine erhalten die zu
erwartenden Zuwendungen, die Dorfgemeinschaftshäuser in
Friedensdorf und Spergau gehen endlich in die Bauphase, am
Druschplatz in Zöschen beginnt sichtbar die Umsetzung des
beschlossenen Konzeptes, der Bauhof in Schladebach nimmt
geplante Formen an, Verbesserungen an Grundschulen und Kindertagestätten.
Diese und die hier nicht genannten Vorhaben erfordern unsere
ganze Kraft nicht nur in finanzieller Hinsicht. Es muss auch an
die Zukunft gedacht werden u. a. bei der Weiterarbeit am Flächennutzungsplan für die gesamte Stadt, die Umsetzung des
Bebauungsplanes Nr. 55 der Stadt in Kötschlitz und Günthersdorf (Höffner – Bereich), die Ertüchtigung unserer Freiwilligen
Feuerwehren, Die Sanierung von Brücken, Teichen und Bächen
und nicht zuletzt die Stabilisierung des Hochwasserschutzes.
Sie, liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt sind
aufgefordert, Ihren Beitrag bei der Planung und Umsetzung der
vielfältigsten Vorhaben zu leisten. Nehmen Sie bitte aktiv an den
Ortschaftsratssitzungen, den Beratungen der Fachausschüsse
und des Stadtrates teil. Hinterher kritisieren ist „out“, Mitgestalten ist „in“.
Bürkner
Fraktionsvorsitzende
DIE LINKE. Fraktion im Stadtrat Leuna
DIE LINKE. Ortsverband Leuna
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir laden Sie zur nächsten Bürgersprechstunde der Fraktion
DIE LINKE am Montag, dem 13.04.2015, um 16.30 Uhr in der
Begegnungsstätte der AWO in der Kirchgasse 7 in Leuna ein.
Themen der letzten Bürgersprechstunde waren u.a. der Haushalt
2015 der Stadt sowie das Dorfgemeinschaftshaus Spergau.
Nach der Bürgersprechstunde findet in der Begegnungsstätte
die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Leuna der Partei DIE LINKE statt.
Gerta Bürkner Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Jürgen Butzkies
Vorsitzender DIE LINKE.
Ortsverband Leuna
Bürgerzeitung
Wochenblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Kommunalverwaltung
IMPRESSUM
Die Bürgerzeitung erscheint monatlich.
- Herausgeber: Stadt Leuna, Rathausstraße 1, 06237 Leuna
- Verantwortlich für den amtlichen und nichtamtlichen Teil: Die Bürgermeisterin
- Verlag und Druck: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10, Telefon: 0 35 35 / 4 89 -0,
Für Textveröffentlichungen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Verantwortlich für den Anzeigenteil/Beilagen: Verlag + Druck LINUS WITTICH KG, 04916 Herzberg, An den Steinenden 10,
vertreten durch den Geschäftsführer ppa. Andreas Barschtipan
www.wittich.de/agb/herzberg
Für Anzeigenveröffentlichungen und Fremdbeilagen gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere zurzeit gültige Anzeigenpreisliste. Für nicht
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„Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit der Meinung der LSA-Redaktion übereinstimmen.“
Für den Inhalt der Artikel sind die Autoren selbst verantwortlich.
Leunaer Stadtanzeiger
OrtsbürgermeisterInnen und
deren Rufnummern in den Ortschaften
Ortschaft Friedensdorf
Herr Michael Bedla
Tel.: 034639 20360
Fax: 034639 20360
Sprechzeit: jeden 1. Montag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Günthersdorf
Frau Marianne Riemeyer
Tel.: 034638 20335
Fax: 034638 20319
Sprechzeit: jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.00 - 17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Horburg-Maßlau
Herr Jürgen Seifert
Tel.: 034204 60040
Fax: 034204 64497
Sprechzeit: jeden Mittwoch von 16:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötschlitz
Herr Andreas Stolle
Telefon: 034638 20417
Fax: 034638 21853
Sprechzeit: jeden letzten Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00
Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Kötzschau
Herr Wolfgang Weise
Tel.: 03462 87825
Fax: 03462 86344
Sprechzeit: jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 17:00 18:00 Uhr
7 | Nr. 3/2015
Einladung
zur Versammlung der Jagdgenossenschaft am 17. April 2015
Günthersdorf/Kötschlitz/Horburg-Maßlau
Beginn: 19 Uhr im Gemeindeamt Kötschlitz
Kötzschaus Fußballer sind Hallenkreismeister
Sensationell wurde die 1. Männermannschaft des SV Germania
Kötzschau am 7. Februar 2015 Hallenkreismeister. Dabei galt
schon die Qualifikation zu diesem Turnier als großer Erfolg. Als
sich unsere Mannschaft, angefeuert durch zahlreiche Schlachtenbummler, gegen die durchweg höherklassigen Gegner durchgesetzt hatte, war der begehrte Titel gewonnen. Hervorgehoben
werden muss, dass mit Marcel Baumbach und Marcel Müller
sowohl der beste Torhüter als auch der beste Torschütze aus
unserer Mannschaft kamen. Der Ortschaftsrat ist stolz auf seine
Fußballer und hat in seiner Sitzung am 16.02.2015 beschlossen, sich mit einem Gutschein für Sportartikel zu bedanken.
Dieser wurde durch den Ortsbürgermeister vor dem Punktspiel
am 28.02.2015 an den Mannschaftskapitän Marcel Baumbach
überreicht. Die Reaktion der Mannschaft kam sofort, denn das
anschließende Punktspiel wurde 4 : 0 gewonnen.
Wolfgang Weise
Ortsbürgermeister
Ortschaft Kreypau
Herr Peter Engel
Tel.: 03462 80348
Fax: 03462 80348
Sprechzeit: jeden 1. Donnerstag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Rodden
Herr Gerhard Rödiger
Tel.: 034638 365175
Sprechzeit: jeden 2. Montag im Monat von 17:00 - 19:00 Uhr
Ortschaft Spergau
Herr Thomas Scholz
Tel.: 034446 20161
Sprechzeit: jeden Dienstag von 15:30 Uhr - 18:00 Uhr
Ortschaft Zöschen
Frau Andrea Engelmann
Tel.: 0170 9954594
Sprechzeit: jeden 4. Dienstag im Monat von 18:30 - 19:30 Uhr
und nach Vereinbarung
Ortschaft Zweimen
Herr Helmut Rode
Tel.: 034638 20265
Fax: 03461 813222
Sprechzeit: jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr
und nach Vereinbarung
ktuelles vom
A
Eisenbahnmuseum
Kötzschau
Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsarbeit konnte zum Öffnungstag des Museums am 8. März erreicht werden. Die Modellbahnanlage welche zum historisch wertvollen Betriebsfeld/
Lehrstellwerk „Leipzig-Leutzsch“ gehört, war mit Gleisen versehen und ein erster Zug bewegte sich. Zuvor wurde die Anlage
neu beplankt und wie im früheren Zustand in Hellelfenbein gestrichen. Parallel wurden weitere Kabelverbindungen zwischen
den einzelnen Stellwerken hergestellt, sodass auch hier allmäh-
Nr. 3/2015 | 8
lich dem Betriebsfeld wieder Leben eingehaucht wird. Das in
unserem Museum erhaltene Betriebsfeld war eine Ausbildungsanlage/Lehrkabinett der Reichsbahnschule des Reichsbahnamtes Leipzig, an ihr wurde Stellwerkspersonal praxisorientiert
ausgebildet. Mit Herstellung der Modellbahn kommen wir stückweise dem Ziel der vollständigen Funktionstüchtigkeit näher. Zu
den Arbeitseinsätzen im Januar befassten sich unsere Vereinsmitglieder hauptsächlich mit der Schaffung einer Fläche für die
von der Deutschen Bahn AG überlassenen Weiche. Diese soll,
entsprechend dem Konzept, das Außengelände des Museums
bereichern. Sie ist stolze 27 Meter lang und Baujahr 1992, sie
war früher in Halle Güterbahnhof verbaut. Nachdem die Fläche
durch uns vorbereitet ist, wird die Lieferung demnächst erfolgen. Am 14. Januar besuchte das Museum eine Gruppe aus der
polnischen Partnergemeinde Jaraczewo. Die polnischen Gäste
waren begeistert und über viele Gemeinsamkeiten zwischen
polnischer und deutscher Eisenbahn wurde gefachsimpelt. Der
Kindergarten Weißbachweg aus Markranstädt kam per Zug am
10. März ins Eisenbahnmuseum. Die Kleinen waren bei der Führung fasziniert, nicht nur von der Modellbahn. Das Wiegen auf
dem Personenwaageautomaten, oder Anprobe von Eisenbahnermützen, das freute die Kinder. Und das an einem Fahrkartenschalter statt Fahrkarten Gummibärchen ausgegeben werden, war fast unglaublich. Zu einem Bahnhofsgebäude gehört
selbstverständlich auch eine Bahnsteiguhr. Zum Arbeitseinsatz
der Vereinsmitglieder am 21. Februar konnte endlich die am Gebäude angebrachte Bahnsteiguhr zum Laufen gebracht werden.
(Die MZ berichtete.) Nachdem das Gehäuse bereits 2012 gründlich restauriert wurde, stellte sich damals kurz nach Inbetriebnahme heraus, dass die beiden Uhrwerke die lange Standzeit
nicht unbeschadet überstanden hatten. Die Uhr ging extrem
nach. Nachdem im Januar ein Uhrmacher beide Werke gründlich überholte konnten sie durch uns eingebaut werden. Die
Uhr ist wie früher nachts beleuchtet und zeigt den Reisenden
in Kötzschau auf althergebrachte Art die Uhrzeit an. Die Bahnsteiguhr stammt ursprünglich vom Nachbarbahnhof Großlehna,
dort konnten wir sie bei Außerbetriebnahme im Jahr 2011 für die
Sammlung bergen. Hier die kommenden festen Öffnungstage:
So., 05.04.; So., 19.04. zum Tag der Industriekultur in SachsenAnhalt; So., 03.05.; So., 17.05. zum internationalen Museumstag; So., 14.06.; So., 05.07.; So., 19.07.; So., 09.08.; So., 23.08.;
So., 13.09. zum Tag des offenen Denkmals; So., 27.09.; So.,
11.10.; So., 25.10.; So., 08.11.; So., 22.11. und zum Advent im
Eisenbahnmuseum am So., 06.12. und So., 13.12. Zu diesen
festen Terminen ist das Museum jeweils von 14:00 – 18:00 Uhr
für Sie geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Zusätzlich
können individuelle Führungen für Gruppen ab 10 Personen vereinbart werden. Nähere Informationen und viel mehr finden Sie
wie immer auch auf unserer Internetseite unter:
www.eisenbahnfreunde-koetzschau.com.
Eisenbahnfreunde Kötzschau e. V.
Geburtstagsgrüße
Nutze die Talente, die du hast! Die Wälder wären sehr
still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
Henry van Dyke
In dem Sinne wünschen wir allen Mitgliedern, die im Monat April ihren Ehrentag feiern, Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und die Fähigkeit auch „talentfreie“ Tage ins
Positive kehren zu können.
Der Vorstand des Vereins zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V. Rampitz/Thalschütz
Leunaer Stadtanzeiger
Sehr verehrte Einwohner der Ortschaften
Wölkau, Wüsteneutsch und Kreypau
Als erstes möchte ich mich bei allen Bürgern bedanken,
die sich immer als Wahlhelfer zur Verfügung stellen. Vielen
Dank!
Im Namen des Ortschaftsrates und natürlich auch in meinem Namen, wünsche ich allen Einwohnern ein paar schöne
sonnige Osterfeiertage bei bester Gesundheit.
Peter Engel
Ortsbürgermeister
Einladung zur Wahl des
Jagdgenossenschaftsvorstandes Rodden
Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Rodden lädt alle
Landeigentümer der Gemarkung Rodden ein:
am 10. April 2015, um 19.30 Uhr in Pissen/Bürgermeisteramt
Der Vorstand
Damals war es!
Erinnerung an eine schreckliche Zeit
Abseits von den anderen Gräbern, fast ein wenig einsam, findet man auf dem Spergauer Friedhof ein einzelnes Grab. Es ist
das Grab von Horst (4 Jahre) und Heide (8 Monate) Rothweiler.
Die beiden Geschwister kamen 1944 bei einem Bombenangriff,
der dem ehemaligen Leuna-Werk galt, ums Leben. Stets ist die
Grabstätte liebevoll gepflegt und nur wenige wissen um die Bedeutung.
In diesem Jahr jährt sich zum 70sten Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. Damit verbunden gedenkt man in diesen Wochen und Monaten in vielen Orten des Landes der Opfer des
Bombenkrieges. Noch in den letzten Kriegsmonaten wurden im
Bombenhagel viele Städte und Dörfer in Schutt und Asche gelegt.
Ziel der Bomberverbände war auch das damals kriegswichtige
Leuna - Werk. Spergau, durch seine Nähe zum Werk, hatte unter dessen oftmaliger Bombardierung mit zu leiden. Die kleine
Gemeinde lag in der Anflugrichtung der Bomberverbände. Von
den 23 Luftangriffen, die dem Werk galten, wurde die Gemeinde
Spergau, bis auf wenige Ausnahmen, immer in Mitleidenschaft
gezogen. Den letzten Luftangriff erlebte der Spergauer Günter
Quente als Zeitzeuge mit: „Es war der 14. Januar 1945. Gegen
21.00 Uhr ertönten die Sirenen. Zuerst Voralarm und anschließend Vollalarm. Wie gewohnt gingen wir in die Luftschutzbunker.
Leunaer Stadtanzeiger
Dieser Angriff war von großer Heftigkeit. In den Gehöften am
Teich waren Menschen verschüttet. Die Feuerwehr musste sie
bergen. Noch während der Bergungsarbeiten folgte der zweite Angriff. Es war fast Mitternacht und der Angriff überraschte
viele Spergauer auf den Weg zum Bunker. Dieser zweite Angriff
war die Hölle auf Erden!“ Nach Kriegsende zählte man ca. 2400
Bombentreffer bzw. Bombentrichter in der Gemarkung Spergau.
Elf Spergauer mussten bei den schrecklichen Luftangriffen ihr
Leben lassen. Mehr als zwei Drittel der Häuser waren zerstört.
Es gab kein Haus dass ohne Schaden blieb.
Das Grab von Horst und Heide Rothweiler soll stellvertretend
mahnen, das Leid der Spergauer Einwohner in dieser Zeit nicht
in Vergessenheit geraten zu lassen. Auch nicht nach 70 Jahren!
Tilo Buschendorf
Das Grab von Horst und Heide Rothweiler auf dem Spergauer
Friedhof. Erinnerung und Mahnung an die Spergauer Opfer des
Bombenkrieges.
Frühjahrsputz in Spergau
Trotz Nieselregen und Kälte fanden sich bereits um 9.00 Uhr
zahlreiche Spergauer auf dem Bäckerplatz zum Spergauer Umwelttag ein.
Organisiert wurde er wie jedes Jahr vom Verein „Zukunft Spergau“ mit Unterstützung durch Spergauer Vereine, die Schule
und dem Jugendklub. Zweck dieser Veranstaltung ist, die Spergauer Umgebung vom Müll zu befreien.
Verein „Zukunft Spergau“
9 | Nr. 3/2015
Werte Zöschener,
werte Leser des Stadtanzeigers,
wenn Sie den aktuellen Stadtanzeiger in den Händen halten, ist
die Bürgermeisterwahl bereits durchführt worden. In Vorbereitung
dessen hat es auch in Zöschen heiße Diskussionen bezüglich der
Kandidaten gegeben. Sicherlich hat man die wichtigsten „Wahlversprechen“ in den regionalen Zeitungen nachlesen können, aber ein
persönliches Kennenlernen ist immer noch etwas anderes.
Sowohl am 04.03. in Leuna, als auch am 06.03. Vorort bei uns in
Zöschen hatten Sie die Möglichkeit die beiden Bewerber, Frau
Dr. Hagenau und Herrn Uwe Berthold, kennenzulernen und Fragen, die sie beschäftigen, zu stellen.
Leider fanden am 06.03. nur rund 15 Zöschener den Weg in die
Alte Turnhalle um sich ein eigenes Bild zu machen. Mit weiteren
Gästen aus Friedensdorf, Kreypau, Kötzschau und Leuna wurden auch so manch kritische Fragen und Aussagen diskutiert.
Unter Leitung von Moderator Ronald Schönbrodt wurde dieser
Abend entgegen allen Befürchtungen zur fairen Wahlkampfveranstaltung. Ein Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Berthold,
Frau Dr. Hagenau und Ronald Schönbrodt.
B 181
Ebenfalls durch die MZ haben viele von ihnen genau wie ich
von der Verschiebung der großen Baumaßnahme an der B 181
erfahren. Mittlerweile bin ich froh, dass man sich dazu entschieden hat. So besteht die Chance, nochmals über die Parksituation vom 3. Bauabschnitt (Kreuzungsbereich Eichsfeld bis zu
Nahkauf – beidseitig) ins Gespräch zu kommen. In den nächsten
Wochen werde ich sicher diesbezüglich auf die Anwohner zukommen und nähere Informationen geben können.
Ich habe den Eindruck, dass gerade den Anliegern noch nicht
bewusst ist, dass lt. aktuellem Stand nur sehr wenige und dazu
noch zeitlich begrenzte Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen
sollen. Gemeinsam mit dem Bauamt der Stadtverwaltung Leuna
möchte ich das Problem erneut beleuchten.
Geplante Investitionen im Jahr 2015
Der Haushaltsplan der Stadt Leuna soll in der Stadtratssitzung
am 26.03. beschlossen werden.
Dabei berücksichtigt sind auch für Zöschen allerhand Maßnahmen, die auch dringend notwendig sind.
Dazu zählen u. a. die Sanierung der beiden Wohnungen im
Erdgeschoss der Dorfstraße 11, die Befestigung des Bolzplatzes und des Parkplatzes am Kindergarten, die Sanierung der
Zschampertbrücke sowie der Abriss des alten Heizhauses in
Vorbereitung zum Aus- und Umbau der Alten Turnhalle. Weiterhin wird schon ab Mitte April der Weg zwischen Zscherneddel
und dem Pflaumenbaumweg in Vorbereitung der mehrmonatigen Vollsperrung der B181 gebaut.
Veranstaltungen in Zöschen im Monat April
Ich lade Sie herzlich zum diesjährigen Osterfeuer am Ostersamstag, 04.04., ab 18 Uhr auf den Druschplatz ein. Gemeinsam mit
dem Heimat- und Geschichtsverein wird der Förderverein der
Freiwilligen Feuerwehr diese Veranstaltung in altbewährter Tradition durchführen. Die Blaskapelle Edelweiß wird ab 19.30 Uhr
einen kleinen Fackelumzug anführen und im Anschluss wird das
Feuer entzündet.
Am 18.04.2015, ab 14 Uhr lädt die Kinder- und Jugendfeuerwehr Zöschen-Zweimen zum 5-jährigen Jubiläum ins neue Feuerwehrgerätehaus ins Gewerbegebiet ein. Bei Kaffee, Kuchen
und einem kühlen Pils wird die ganze Familie mit einem Programm unterhalten.
Beachten Sie dazu auch die örtlichen Aushänge.
Andrea Engelmann
Ortsbürgermeisterin
Nr. 3/2015 | 10
Leunaer Stadtanzeiger
Öffentliche Bekanntmachung
Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Zöschen
Termin: Samstag, den 28.03.2015
Ort: Dorfgemeinschaftshaus Zöschen
Uhrzeit: 15.00 Uhr
Sehr geehrte Mitglieder,
zu unserer Jahreshauptversammlung am 28.03.2015 laden wir
Sie recht herzlich ein.
Tagesordnung
1. Begrüßung der Mitglieder und Eröffnung der Jahreshauptversammlung durch den Vorsitzenden
2. Feststellung der Ordnungsmäßigkeit der Einladung und
der Beschlussfähigkeit
3. Änderungsanträge zur Tagesordnung und Feststellung
der Tagesordnung
4. Berufung eines Schriftführers
5. Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden
6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Rechenschaftsbericht - Kassenrevision
Bericht über die Erfüllung des Abschussplanes 2014/2015
Entlastung des alten Vorstandes
Kandidaten Vorschläge für den neuen Vorstand
Wahl des neuen Vorstandes
Konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes
Beschluss über die Verwendung des Jagdpachtvertrages
aus dem Jahr 2014
Beschluss der Abschussliste 2015/2016
Wahl der Revisionskommission für das Jahr 2015/2016
Sonstiges
Gemütliches Beisammensein
Jagdgenossenschaft Zöschen
Der Vorstand
Aktuelles
Die nächste Ausgabe
Annahmeschluss für redaktionelle
erscheint am:
Beiträge und Anzeigen:
Mittwoch, dem 29. April 2015
Dienstag, der 14. April 2015
Leunaer Stadtanzeiger
11 | Nr. 3/2015
Veranstaltungskalender Leuna
28. März
Leuna
14.30 Uhr
Jahreskonzert Akkordeonorchester im cCe
29. März
Horburg
10 Uhr
Umwelttag, Treffpunkt Gerätehaus
1. April
Leuna
14 Uhr
Autorenlesung mit Ludwig Schumann, AWO-Begegnungsstätte, veranstaltet
durch die Stadtbibliothek
1. April
Kötzschau
14 Uhr
Ostereiersuchen in der Grundschule Kötzschau, organisiert durch den
Schulfördervereien
3. April
Schladebach
3. April
Kötzschau
19 Uhr
Osterfeuer, Gaststätte „Zur Mühle“
4. April
Zweimen
20 Uhr
Osterfeuer
4. April
Rodden
4. April
Kötschlitz
17 Uhr
Osterfeuer auf dem Gelände der Alten Gärtnerei
4. April
Zöschen
18 Uhr
Osterfeuer auf dem Druschplatz – Förderverein der FFW e. V. und Heimatund Geschichtsverein Zöschen e. V.
4. April
Thalschütz
18 Uhr
Osterfeuer beim Verein zur Traditionspflege der Feuerwehr e. V.
5. April
Schladebach
14 Uhr
Gedenkfeier auf dem Friedhof in Schladebach
Ostereiersuchen auf dem Sportplatz Schladebach, organisiert durch den SV
Germania Kötzschau e.V. 1932
Osterfeuer der FFW Rodden
11. April
Leuna
15 Uhr
Kammerchor Frühlingskonzert im Restaurant des cCe
12. April
Günthersdorf
15 Uhr
Frühlingsfest im Bürgerhaus, Veranstalter: Chorgemeinschaft Harmonie e. V.
15. April
Leuna
16 Uhr
STADTBIBLIOTHEK: Lesestammtisch für Erwachsene
18. April
Zöschen/
Zweimen
14 Uhr
5 Jahre Jugend- und Kinderfeuerwehr im Feuerwehrgerätehaus
Zöschen/Zweimen
20. 24. April
Leuna
STADTBIBLIOTHEK: Bücherflohmarkt während der Öffnungszeiten
25. April
Leuna
Grüner Markt, Haupttorplatz
28. April
Leuna
16.30 Uhr
STADTBIBLIOTHEK: Kreativwerkstatt für Kinder
30. April
Kötzschau
20 Uhr
Frühjahrsfeuer mit Fackel- und Laternenumzug vom Dorfgemeinschaftshaus
Kötzschau zum Sportplatz Schladebach, organisiert vom SV Germania
Kötzschau e. V. 1932
30. April
Leuna
Walpurgis
1. Mai
Zweimen
Frühlingsfest
9. Mai
Leuna
Eine Stadt geht auf Reisen – Busreise der Stadt Leuna „Hexentanzplatz
Thale & Stolberg“ (Restkarten auf Anfrage in der Stadtinformation)
25. Mai
Spergau
Deutscher Mühlentag, Mühlengelände
26. Mai
Leuna
16.30 Uhr
STADTBIBLIOTHEK: Kreativwerkstatt für Kinder
30. Mai
Horburg
11 Uhr
Jahresfest der Stiftung „Samariterherberge“ auf dem Gelände der Stiftung,
Burgauenstr. 23
31. Mai
Zöschen
Gedenkfeier am Kriegsgräberdenkmal in der Aue – Heimat- und
Geschichtsverein Zöschen e. V.
29. Mai –
4. Juni
Zöschen
Woche der Erinnerung – JugendaustauschHeimat- u. Geschichtsverein
Zöschen e. V.
5.- 7. Juni
Zöschen
Kuchenessen auf dem Festplatz – Zöschener Kuchenessen e.V.
5. - 8. Juni
Kötzschau
Heimatfest der Ortschaft Kötzschau
6. Juni
Kötzschau
6. Juni
Friedensdorf
10. Juni
Leuna
12. 14. Juni
Rodden
Heimatfest + 10. Jahre Heimatverein
19. 21. Juni
Zweimen
Johannisbierfest
20. Juni
Günthersdorf
Kinderfest der Freiwilligen Feuerwehr im FW-Depot Günthersdorf/Kötschlitz
30. Juni
Leuna
14 Uhr
Ringreiten auf der Rhabarberwiese, organisiert durch den Reitverein
Kötzschau
Oldicup
16 Uhr
16.30 Uhr
STADTBIBLIOTHEK: Lesestammtisch für Erwachsene
STADTBIBLIOTHEK: Kreativwerkstatt für Kinder
Ihre Termine für Veranstaltungen nehmen wir (ohne Anspruch auf Veröffentlichung) gern an! Änderungen vorbehalten!
Nr. 3/2015 | 12
Leunaer Stadtanzeiger
Einladung
Unser diesjähriger
Umwelttag
findet
am Sonntag, dem
29.03.2015
ab 10:00 Uhr statt.
Treffpunkt am Gerätehaus
in Horburg
Anschließend ist für eine Stärkung gesorgt
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Ansicht Rittergut Witzschersdorf um 1860 aus A. Duncker
Osterfeuer
5. April 1945
70 Jahre Bombenabwurf auf Witzschersdorf
4. April 2015
Wo? Zöschen, Druschplatz
Beginn? 18.00 Uhr
Wir wollen gemeinsam mit Kind und Kegel ab 19.30
Uhr mit einem Fackel- und Laternenumzug sowie
zünftiger Blasmusik den Winter vertreiben.
Dazu laden herzlich ein:
Der Feuerwehrförderverein und der
Heimat- und Geschichtsverein
Für Essen und Trinken wird gesorgt.
Um an das Geschehene und die Opfer zu erinnern, laden
der Ortschaftsrat Kötzschau und die Kirchgemeinde am
Sonntag, 5. April 2015, um 14 Uhr
auf den
Friedhof Schladebach
zu einer gemeinsamen Gedenkfeier ein.
Glaubt nicht, ihr hättet
Millionen Feinde. Euer
einziger Feind heißt Krieg.
Erich Kästner
Lesen Sie dazu auch
in der Rubrik
„Wissenswertes“!
Leunaer Stadtanzeiger
13 | Nr. 3/2015
Ausstellungsdauer
09. April bis 15. Mai 2015
Öffnungszeiten
Dienstag
11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Mittwoch
11.00 Uhr – 19.00 Uhr
Donnerstag 11.00 Uhr – 17.00 Uhr
Freitag
11.00 Uhr – 13.00 Uhr
Samstag, den 09. Mai 2015 von 14.00 bis 17.00 Uhr,
15.00 Uhr Künstlergespräch mit Eveline Köhler und Peter Loose
und nach Vereinbarung
Kontakt
Galerie im cCe Kulturhaus Leuna
Spergauer Straße 41a · 06237 Leuna
Telefon: (0 34 61) 43 58 23 · Fax : (0 34 61) 43 58 25
E-Mail: [email protected]
Internet: www.cce-leuna.de
Ansprechpartnerin Anne Wiederhold, Galerieleiterin
Veranstaltungen im cCe Kulturhaus Leuna (Auszug)
12. September 2015, 20.00 Uhr
Baumann & Clausen – „Die Rathaus-Amigos“
EVELINE KÖHLER UND PETER LOOSE
Vorankündigung
02. Juni – 17. Juli 2015
Innovation aus Tradition – QUERSCHNITT aus der HDIGerling-Talanx-Kunstsammlung
03. September – 08. Oktober 2015
Dieter Weidenbach – Begegnungen und Positionen
... zum 70. Geburtstag
Titel:
oben: Eveline Köhler. Dom zu Halle. 2005. Öl. 50 x 60 cm
unten: Peter Loose. Blick auf Calvi (Korsika). 2014. Pastell. 41 x 60 cm
NAH UND FERN
Zur Eröffnung der Ausstellung
NAH UND FERN
EVELINE KÖHLER UND PETER LOOSE
am Donnerstag, dem 9. April 2015, um 17.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde in die Galerie im cCe Kulturhaus
Leuna herzlich ein.
Begrüßung
Anne Wiederhold
Einführung
Burghard Aust
auch mit der Ostsee auseinander. Dabei geht es nicht vorrangig
um die Erfassung der realen Landschaft, sondern vielmehr um
die stimmungsvolle Umsetzung derselben.
Doch auch die Ferne nimmt im CEuvre der beiden Künstler eine
tragende Rolle ein. So zog es die einstige Kartografin Eveline
Köhler bereits mehrfach ins ferne Afrika und Asien, wo sie ganz
andere Farbenwelten kennenlernte. Peter Loose, früherer Dekorationsmaler, faszinieren hingegen die pittoresken Landschaften
von Italien und Korsika, die er teils in zarten, teils in kräftigen
Pastelltönen zu Papier gebracht hat.
Anne Wiederhold
Volksschaffen“ Leiterin der Galerie
Eveline Köhler — Biografie (Auszug)
1939 geboren in Berlin 1953 - 1956 Ausbildung zur kartografischen Zeichnerin 1987 - 1988 Lehrgang für Malerei und Grafik
bei Martin Schmidt seit 1999 freischaffend in Halle tätig (Malerei und Grafik) seit 2000 Zugehörigkeit zur Künstlergruppe
Moritzburg unter Leitung von Burghard Aust seit 2000 Mitglied
„Hallescher Kunstverein e. V.“ seit 2005 Mitglied „Vereinigung
Hallescher Künstler e. V.“ künstlerische Weiterbildung u. a. bei:
Burghard Aust, Alex Bär, Andreas Kramer (Scuola Internationale
di Grafica Venedig), Christoph Meißner, Steffen O. Rumpf
Die Präsentation „Nah und Fern“ zeigt eine umfassende Schau
der regionalen Künstler Eveline Köhler und Peter Loose.
Die Grafiken und Pastelle sowie die in Öl und Acryl ausgeführten
Arbeiten setzen sich sowohl mit der nahen, das heißt der hiesigen Umgebung wie dem Raum Halle und Quedlinburg, als
Peter Loose – Biografie (Auszug)
1949 geboren in Merseburg 1964 - 1970 Lehre und Tätigkeit als
Dekorationsmaler in einer PGH seit 1971 Mitglied des Malzirkels
des Kombinates Chemische Werke Buna-Schkopau seit 1977
Mitglied der Bezirksarbeitsgemeinschaft „Bildnerisches
Martin K. Halliger
Geschäftsführer der cCe Kulturhaus Leuna GmbH
Werner Popp
Vorsitzender des Fördervereins Kulturhaus Leuna e. V.
Nr. 3/2015 | 14
Kammerchor Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Sonntag, 19. April 2015 um 17.00 Uhr
Stadtkirche Merseburg
Frühlingskonzert
im Restaurant des cCe
JUBILÄUMSKONZERT
15 Jahre Kammerorchester Halle
am Samstag, 11. April,
15 Uhr
Antonín Dvofiák (1841 – 1904)
Serenade für Streichorchester E-Dur, op. 22
Ja, es ist wieder so weit. Der Frühling hat Einzug gehalten
und der Kammerchor Leuna unter der Leitung von Ralf
Malke hat wieder ein schönes, abwechslungsreiches Programm einstudiert, wo auch die Besucher Gelegenheit
zum Mitsingen haben.
Wie immer wird es wieder Kaffee und Kuchen in bewährter
Qualität geben. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihr
Kommen.
Ottorino Respighi (1879 – 1936)
Suite für Orgel und Streichorchester G-Dur
Kammerorchester Halle, Orgel: Denny Wilke
Leitung: Stefan Mücksch
Das Kammerorchester Halle
feiert sein 15-jähriges Bestehen!
R. Neumann
Das Kammerorchester Halle feiert mit einem Orchesterkonzert in der Stadtkirche Merseburg am Sonntag, d. 19. April,
um 17.00 Uhr sein besonderes Jubiläum. Wir können inzwischen auf eine 15-jährige gute Zusammenarbeit und viele
erfolgreiche Konzerte gemeinsam mit den Merseburger
Chören Domkantorei und CANTIAMO zurückblicken. Dem
Studentenalter entwachsen suchten Musikbegeisterte Berufstätige aus Halle eine Möglichkeit, regelmäßig in einem
festen Ensemble zu musizieren. So gründeten sie im Herbst
1999 ein Kammerorchester und fanden in Kantor Stefan
Mücksch aus Merseburg einen engagierten Dirigenten. Im
Mittelpunkt der Arbeit stehen heute die Aufführungen von
Kantaten und oratorischen Werken in Gottesdiensten und
Konzerten in Merseburg, Camburg, Naumburg oder Halle.
Feiern Sie mit uns und seien Sie herzlich zu diesem besonderen Konzertprogramm eingeladen. Es werden großartige
Kompositionen zu hören sein: Die Serenade op. 22 zählt zu
Dvo?áks populärsten Kompositionen. Ein Werk voller Wohlklang und wunderbarer böhmischer Melodien. Die Themen
die Dvo?ák in beachtlicher Fülle über die fünf Sätze verteilt,
versprühen die gute Laune des aufstrebenden Komponisten. Der italienische Komponist Ottorino Respighi ist vor
allem durch seine sinfonischen Dichtungen bekannt. Seine
Suite G–Dur für Orgel und Streicher gehört mit zu seinen
bemerkenswerten Werken. Respighi verbindet in diesem
4-sätzigen konzertierenden Werk eine bezaubernde italienische Melodik und entwickelt eine große Klangpracht. Erleben Sie das Kammerorchester Halle mit diesen klangschönen Kompositionen unter der Leitung von Stefan Mücksch,
die Orgel spielt Denny Wilke.
Karten zu 14.00 Euro/erm. 12.00 Euro an der Tageskasse
und im Vorverkauf bei der Tourist-Information Merseburg.
www.kirchenmusik-merseburg.de
Zöschen Kindersachenbörse
Heimat- und Bürgerzeitungen hier steckt Ihre Heimat drin.
www.wittich.de
regional informiert
Alles rund um die Familie
Sonntag, 19.04.2015, 14:00 bis 16:30 Uhr
Sportgelände des SV Zöschen (Silberberg 156)
Gemütlich stöbern und Schnäppchen schlagen
Mit leckerem Kuchenbasar - der Erlös geht an die Kinderfußballabteilung des SVZ
Standanmeldungen:
G. Gerstenberg 0177 6742874
Gina Gerstenberg
Leunaer Stadtanzeiger
15 | Nr. 3/2015
Stadtbibliothek Leuna
Rathausstraße 1, 06237 Leuna (im Rathaus)
Telefon Ausleihe/Verlängerungen: 03461 840-144
Telefon Leiterin Frau Petrahn: 03461 840-145
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten:
Montag 10.00 - 12.00 Uhr Dienstag 10.00 - 12.00 Uhr Mittwoch geschlossen
Donnerstag 10.00 - 12.00 Uhr Freitag 10.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 16.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr
Die Bibliothek befindet sich im Kellergeschoss des Rathauses Leuna. Den Eingang erreicht man über die Hofseite.
Recherchieren im Katalog der Stadtbibliothek Leuna,
Neuerwerbungen, Selbständiges Verlängern der ausgeliehenen Medien sowie Vormerken von Medien können Sie
über den Web-Opac auf der Internet-Seite der Stadt Leuna (www.leuna-stadt.de).
Link: Stadtbibliothek Leuna – Bibliotheksrecherche- und
Informationssystem – Online-Katalog
Lesestart-Sets für die Kleinsten
In der Stadtbibliothek Leuna gibt es wieder das zweite
„Lesestart-Set“ kostenlos für alle Dreijährigen. Sichern
Sie sich für Ihr Kind dieses Set
(nur solange wie der Vorrat reicht).
Infos gibt die Stadtbibliothek unter
Tel. 03461 840145 oder vor Ort.
Nr. 3/2015 | 16
Leunaer Stadtanzeiger
Bibliothek Neuerwerbungen
Romane
Mallery, Susan
Pleiten, Pech und Prinzen
Liebesroman
Flynn, Gillian
Cry Baby
Psychothriller
Carroll, Susan
Die Geliebte des Königs
Historischer Roman
Hickman, Patricia
Reise ohne Wiederkehr
Australien-Saga
Pobi, Robert
Bloodman
Thriller
Gerritsen, Tess
Abendruh
Thriller
Jackson, Lisa
Tödliche Spur
Thriller
Bergmann, Reante
Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
Eine Online-Omi sagt, wie‘s ist
Glettner, Marion Romana
Single-Lady trifft Klammeraffen
Lustige Singlegeschichten
Ortheil, Hanns-Josef
Die Moselreise
Reisetagebuch
Anleitung zum Unschuldigsein
Ratgeber
Sachbücher
Illies, Florian
Adam, Birgit
Märchenprinz online
Partnersuche
Glettner, Marion Romana
Pfundsweib
durch mich bekommen Sie Ihr Fett weg
Dornemann, Miriam
Tolle Geschenke selbst genäht
Dr. Oetker
Cupcakes & Muffins von A-Z
Das große Deko-Buch Naturmaterial
Backbuch
Dr. Feld, Michael
Schlafen für Aufgeweckte
Mehr Lebensenergie durch guten Schlaf
Schröder, Ute
Sprache fördern mit allen Sinnen
Srachspielideen im Kita-Jahr
Deges, Pia
Knallbunte Ostern
Ideen zum Basteln, Backen
und Dekorieren
Höfele, Hartmut E.
Bunte Fußballwelt
Kinder-Fußball-Aktionsbuch
Wohin fließt das Badewasser?
Sachbuch
Ein Ei für den Osterhasen
Kindergarten ist toll!
Kinderbücher Nur Mut, du bist stark!
Sprechen, Trotzen, Größerwerden
Arend, Doris
Das tollste Pony der Welt
Silbenmethode-Lesestufe
Neudert, Cornelia
Tierfreundegeschichten
Silbenmethode-Lesestufe
Tielmann, Christian
Max geht in den Kindergarten
Campanella, Marco
Leo Lausemaus hat schlechte Laune
Teckentrupp, Britta
Die kleine Ente mit den großen Füßen
Stadtinformation Leuna
Rudolf-Breitscheid-Straße 18
06237 Leuna
Tel.: 03461 814-961
Fax: 03461 822-979
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.leuna-stadt.de
Öffnungszeiten:
Mo. 8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00 Uhr
Di. 8:00 - 12:00 Uhr
Mi. geschlossen
Do. 8:00 - 12.00 und 13:00 - 17:00 Uhr
Fr. 8:00 - 12:00 Uhr
Ticketverkauf für Konzerte und Veranstaltungen ab 10 Uhr
Geschichten über Selbstvertrauen
Leunaer Stadtanzeiger
17 | Nr. 3/2015
Bisher erschienene Heimatgeschichtliche Beiträge
(zum Teil erhältlich in der Stadtinformation Leuna)
Nr.
Titel
Noch erhältlich
JaNein
1/1995
Protokollbuch von Rössen (1744 - 1914)
x
2/1995
1. Filmvorführungen und Kinogeschichte in Neu- Rössen / Leuna
x
2. Kindergarten Sonnenplatz
3. Waldbad Lena
1/1996
Protokollbuch von Göhlitzsch (1751 - 1910)
x
2/1996
Die Ur- und Frühgeschichte des Siedlungsraumes Leuna
x
1/1997
80 Jahre Zweckverband Leuna
x
2/1997
70 Jahre Sparkasse Lena
x
1/1998
Wie Leuna zu seinen Namen kam
x
Sonderheft 1998 Nationalsozialistische Umgestaltungsversuche der Gartenstadt Leuna 1940/41 x
1/1999
1100 Jahre Ockendorf
x
2/1999
Festschrift 70 Jahre Jahn-Schule
x
Sonderheft 1999 Kurzer Abriss der Kröllwitzer Geschichte bis 1930
x
1/2000
50 Jahre Klein-Moskau oder der Ab- und Aufstieg eines Leunaer Wohngebietes x
2/2000
„Plastewerk- und Klebstoffe in der deutschen Modelleisenbahnindustrie“
x
1/2001
Festschrift 70 Jahre Waldbad Leuna
x
2/2001
Karl Barth und die Reformbewegung „Wohnen im Grünen“
x
1/2003
Die Entwicklung des Haupttorplatzes von der Entstehung bis in die Gegenwart x
2/2003
Der 17. Juni 19953 in Leuna
x
1/2004
Karl Modersheim (1888 - 1952)Ein erfolgreicher Kommunalpolitiker und
Bürgermeister der Stadt Leuna
x
2/2004
Die Entwicklung des Leunaer Straßennetzes bis 2004
x
1/2005
Leunawerker in den Deportationsaktionen Paperclip und
OSOAWJACHIM 1945 - 54
x
2/2005
Die Partnerschaftsbeziehungen der Stadt mit den Städten in der BRD
(Quickborn, Völklingen, Marktbreit/Main, Hagen, Lintfort/Kreis Moes,
Wesseling und Lauffen am Neckar), Martigues (Frankreich) und Litvinov
(CSSR) 1950 - 1990
x
1/2006
Die Geschichte der Männergesangsvereine Daspig (1909 - 2003) und
Neu-Rössen (1918 - 1990)
x
2/2006
Die zwei Gesichter des ehemaligen Leunaer Bauamtsleiters Kurt Jahn
in der Zeit von Weimarer Republik und des Dritten Reiches
x
1/2007
50 Jahre Kindereinrichtungen „Am Hügel“
x
2/2007
Das Polizei-Betriebsschutzamt Leuna 1916 - 1936
x
1/2008
Die Chemiekonferenz der DDR in Leuna (3./4.11.1958) und ihre
Auswirkungen
x
2/2008
Leuna-Chemiker und Leuna-Ingenieure in den Nürnberger
IG-Farben-Prozess 27.8.1947 - 29.7. 948
x
1/2009
Leunaer Kommunalwahlen zwischen Biertisch (1849) und runden
Tisch (1990)
x
2/2009
Die Involvierung der Leuna-Werke über die Schwerwasserproblematik
in die deutsche Atomwaffenforschung 1938 - 1945
x
1/2010
Der Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz (GAB) in den
Leuna-Werken zwischen der schweren Explosion in Oppau
(21.9.1921) und der Machtergreifung des Nationalsozialismus (1933)
x
2/2010
Bau der beiden Kirchen in der Gartenstadt 1929/30
x
1/2011
Festschrift 80 Jahre Waldbad Leuna
x
2/2011
Schladebacher Tiefbohrungen
x
1/2012
Was war vor dem Plastikpark in den Saaleanlagen?
x
2/2012
Drei thematische Stadtrundgänge zum Nationalsozialismus in Leuna
x
1/2013
Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht
(Wehrmachtsführungsstab) 1940 - 1945
x
Preis in €
0,10
2,50
0,10
3,00
2,50
2,50
2,00
1,00
3,00
2,00
3,00
2,00
3,00
3,00
5,00
4,00
3,00
2,00
3,00
Nr. 3/2015 | 18
Leunaer Stadtanzeiger
Feuerwehr
24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr sind wir für Sie da!
Wir, dass sind über 500 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna, die sich in zehn Ortswehren
(Friedensdorf, Günthersdorf-Kötschlitz, Horburg-Maßlau, Kötzschau, Kreypau, Leuna, Rodden, Spergau, Zöschen und Zweimen) gliedert. Träger der Freiwilligen Feuerwehr ist die Stadt
Leuna, unser Dienstherr die Bürgermeisterin Frau Dr. Hagenau.
Geführt wird das Team vom Stadtwehrleiter Kamerad Matthias
Forst, der durch die Ortswehrleiter unterstützt wird.
Den Einsatz- und Übungsdienst leisten wir freiwillig und ehrenamtlich. Wir verstehen uns als eine Feuerwehr, in der Teamgeist
und Teamfähigkeit groß geschrieben wird, und soziale Kompe-
tenz für Vertrauen untereinander
sorgt.
Freiwillige
Feuerwehr
der Stadt Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Zukunftsworkshop bei der
Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Leuna
Zum ersten Zukunftsworkshop der Freiwilligen Feuerwehr Leuna
trafen sich am Samstag, dem 21. Februar 2015 Mitglieder der
aktiven Einsatzabteilung mit dem Stadtwehrleiter Kam. Forst im
Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Kötzschau. Ziel dieses Workshops war festzustellen, ob weitere Synergien in der Zusammenarbeit der Ortswehren untereinander genutzt werden können. Wichtig ist ebenfalls, den Kameradinnen und Kameraden
die Möglichkeit einer Beteiligung an den Entscheidungsprozessen zu bieten.
Dazu zeigte der Stadtwehrleiter in einer Präsentation die kommenden Nahziele in den Bereichen Einsatztaktik, Ausrüstung,
Gerät und Gerätehäuser, Zusammenarbeit in den Wehren, Mitgliedergewinnung und fit halten für die Zukunft.
Im offenen Meinungsaustausch wurden diese Nahziele auf die
bestmögliche Durchführbarkeit hin diskutiert.
Bei dem Thema Einsatztaktik ging es unter anderem um die Nutzung des neuen Einsatzleitwagens bei größeren Ereignissen und
um die qualifizierte Besetzung dieses Einsatzfahrzeuges ständig
sicherzustellen. Beim Thema Ausrüstung und Gerät stand das
Thema Digitalfunk im Mittelpunkt.
Weiterhin soll die Zusammenarbeit der im Einsatzfall gemeinsam
alarmierten Ortswehren auf dem bisherigen hohen Niveau weitergeführt werden.
Ausgebaut wird die Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren über die jeweilige Ortsfeuerwehr hinaus, damit möglichst
vielen Teilnehmern eine ansprechende und sinnvolle Freizeitbeschäftigung geboten wird, die letztendlich später für den erforderlichen Nachwuchs in der aktiven Einsatzabteilung sorgt.
Eine Prüfung der Ergebnisse dieses Zukunftsworkshops auf die
Wirksamkeit soll Ende des Jahres stattfinden. Im kommenden
Jahr ist eine erneute Veranstaltung in diesem Sinn vorgesehen.
Martin Pochert
Stadtwehrleitung FF Leuna
Skat und Rommee bei der Feuerwehr
Am 22. Februar 2015 fand unser diesjähriges Skat- und Rommee-Turnier in der Feuerwehr Günthersdorf-Kötschlitz statt.
Der Weg von der Planung bis zur Durchführung des Turniers gestaltete sich jedoch dieses Mal recht schwierig. Es gab einige
Unstimmigkeiten über die Nutzung des Versammlungsraumes
der Feuerwehr zur Öffentlichkeitsarbeit und unser Vorhaben
drohte zu platzen.
Nach endlosen Verhandlungen und Telefonaten mit der Stadt
Leuna folgte dann doch das erhoffte OK.
Am Sonntag gegen 10.00 Uhr fanden sich viele begeisterte Skater- und Rommee-Spielerinnen in der Feuerwehr ein und wollten
ihr Glück versuchen.
19 | Nr. 3/2015
Auch Frau Dr. Hagenau überraschte uns mit ihrem Besuch. Sie
versuchte die angespannte Situation zu erklären und eröffnete
dann das Turnier.
Wir verbrachten nun gemeinsam einige gemütliche Stunden und
am Ende standen die Sieger fest. Frau Schmidt aus Kötschlitz
und Heiko Rothe aus Möritzsch durften in diesem Jahr die Pokale nach Hause tragen.
Soll das nun wirklich das letzte Turnier in dieser Form gewesen
sein? Es wär doch sehr schade.
Claudia Marquart
Förderverein
Fasching in der „Thomas Müntzer“
Grundschule in Kötzschau
Am Aschermittwoch war die Zeit der Narren vorbei und bei den
Karnevalisten kehrte wieder Ruhe ein.
Vorher jedoch feierten die Schüler und Schülerinnen der Grundschule gemeinsam mit den Lehrkräften und anderen Mitarbeitern den diesjährigen Fasching.
Die Kinder zeigten sich wieder einmal sehr kreativ bei ihrer Kostümwahl. Wir können behaupten, dass dieses Jahr nahezu alle
Fabelwesen, Heldinnen und Schurken, Tiere und viele mehr
vertreten waren. Beim Flitzen unter das bunte Schwungtuch
zeigten alle Närrinnen und Narren ihre Verkleidung. Kleine Feen
machten die Turnhalle zu einem Zauberwald, in dem sich Biene
Maja, kleine Hasen und ihre Freunde wohl fühlten.
Nr. 3/2015 | 20
Schurken, wie Piratinnen und Räuber trieben ihr Unwesen. Ihnen konnte nur durch Helden, wie Superman, Robin Hood und
Polizisten Einhalt geboten werden.
Frau Köhler und Frau Pfützner hatten, wie jedes Jahr, ein spannendes Programm vorbereitet und konnten die Kinder damit begeistern. Wir tanzten, sprangen, sangen und lachten. Gemeinsam hatten wir sehr viel Spaß.
Auch einige Frauen vom Schulförderverein unterstützten uns wieder bei dieser Veranstaltung. Von ihnen bekam jedes Kind etwas
zu Trinken und passend zum Anlass leckere Pfannkuchen.
Bei verschiedenen Spielen konnten die Schüler und Schülerinnen
ihr Können unter Beweis stellen und der Zusammenhalt einzelner Klassenstufen wurde gestärkt. Voller Spannung konnten wir
beobachten, welche Paare es beim Zeitungstanz am längsten
schafften auf der Zeitung zu bleiben, ohne daneben zu treten.
Leunaer Stadtanzeiger
sich lieber in ihrem Winterhaus. Dort ist es warm und trocken
und sie müssen nachts nicht frieren.
Die Kinder, egal ob die Großen aus dem Hort oder die kleinen
Kindergartenkinder, sind ganz stolz auf die kleinen Vögel und
erfreuen sich jeden Tag an ihnen.
Jeden Tag schauen Sie, ob die Tiere neues Futter brauchen.
Aufgeregt kommen sie dann zu den Erzieherinnen gelaufen und
berichten es ihnen. Sie helfen gemeinsam die ausgefressenen
Spelzen mit wegzuschütten und neues Futter mit hinzugeben.
Dabei gibt es dann auch so machen Leckerei für die Vögel. Ob
ein Stück Apfel oder Birne- es wird immer schnell aufgefuttert.
Und wenn die Kinder gerade einmal mit in der Voliere sind, versuchen sie eine Wachtel zu streicheln. Dabei zeigt sich, wer
schon mutig ist und selbst eine ganz sanft auf den Arm nimmt,
oder wer noch etwas vorsichtig ist und lieber erst einmal nur
mit einem Finger streichelt. So lernen sie Schritt für Schritt den
Umgang mit den Tieren.
Wer einmal ganz genau aufpasst, kann Piepsi und Fritz singen
hören.
Vielleicht rufen sie schon den Frühling.
Das Drachenburgteam
Ch. Mahler Erzieherin
Wir freuen uns schon auf die nächste Faschingsveranstaltung
und sind gespannt welche Kostüme und Überraschungen uns
dann erwarten.
Vielen Dank an die fleißigen Helfer und Helferinnen.
„Thomas Müntzer“ Grundschule
Schulreporter, Frau Seibt & Frau Schulz
Winterzeit in der Drachenburg
Die Stimme der Hortkinder
in der Kindertagesstätte Witzschersdorf
Es ist Februar und draußen ist es nun trist und grau. Die Sonne
scheint wenig und es ist kalt. Oft regnet es oder wenn die PechMarie doch einmal die Betten bei Frau Holle schüttelt, schneit
es auch mal. Sobald die weißen Flocken die Erde bedecken,
freut das nicht nur die Kinder der Drachenburg, sondern auch
die Hortkinder die in den Ferien bei uns sind. Denn wenn der
Schnee einmal liegen bleibt, können Sie den Berg hinunter rodeln oder auf einer Pfütze schlittern.
Wenn es aber Matschwetter ist, verbringen sie die Zeit mit tollen
Angeboten, wie Batiken, Tischtennis spielen, experimentieren
und auch mal im Nova Eventis Kino schauen. Doch bei all dem
vergessen sie nicht ihre Freunde, die in der großen Voliere wohnen, die im Garten der Kindertagesstätte steht. Die Kanarienvögel Susi und Piepsi, sowie ihr neuer Freund Fritz, sitzen jetzt
dicht an dicht zusammengekuschelt auf der Hängeleine und
schauen den Wachteln zu, die sich unter den Tannenzweigen
verstecken. Gemeinsam mit den Kindern der Einrichtung haben
die Erzieherinnen die Voliere schön für die Winterzeit hergerichtet.
So wurden Schilfmatten von außen an das Gitter befestigt, Tannenzweige als Kälteschutz verteilt und sogar ein schöner Winterkorb zur Deko aufgestellt.
Wenn man in die „Vogelhöhle“ hineinschaut, muss man schon
suchen um die wildfarbenen Wachteln unter der Tanne zu finden. Zur Zeit sind es fünf Stück, die die Wachtelhöhle und den
Boden der Voliere bewohnen. Susi, Piepsi und Fritz verkriechen
Im Alltag der Kindertageseinrichtung gibt es zahlreiche Gelegenheiten für Kinder Verantwortung für sich selbst und für andere
zu übernehmen und zu lernen, Situationen selbst zu gestalten.
Kindertagesstätten haben den Auftrag Benachteiligungen von
Kindern zu vermeiden oder abzubauen. Des Weiteren haben
Kinder ein Recht auf Beteiligung. Partizipation-Beteiligung in
unserem Hort bedeutet vor allem, dass unsere Kinder im Hort
erfahren können, dass es lohnt, sich für die eigene Sache einzusetzen, andere als Mitstreiter zu gewinnen Spaß macht und
Erfolg bringt. Hortkinder wollen mehr Mitsprache, wie sie ihre
Freizeit am Nachmittag und vor allem auch die Ferientage im
Hort gemeinsam mit anderen verbringen möchten. Dabei bereitet es Ihnen viel Vergnügen, vor allem selbst gewünschten Aktivitäten nachgehen zu können. In der Praxis sind wir bemüht, so
viel Mitbestimmungsrecht und Mitspracherecht wie möglich unserer Kinder im schulpflichtigen Alter zu geben. Partizipationsformen entstehen in der Zusammenarbeit mit den Kindern und
berücksichtigen stets die Bedürfnisse, Wünsche und Meinungen derer. Die Streitschlichter, die AG „Bewegungskunst“, eine
Kinderleiste (für Aushänge von und für Kinder), Kinderinterview
und Kinderkonferenzen (von und mit Kindern geleitet) bilden in
unserer Einrichtung die grundlegendsten sowie regelmäßigen
Mitbestimmungsformen einer Partizipation. Auch Projekte entstehen durch die Wünsche und Kritiken von den Kindern und
werden anschließend umgesetzt und gemeinsam besprochen.
Unser aktuellstes Projekt hieß „Umgestaltung im Hort“, mit dem
Leunaer Stadtanzeiger
Ziel die Horträume neu zu gestalten und umzuräumen. Dieses
Projekt entstand mit den Kindern in einer Kinderkonferenz, da
sich die Freizeitbedürfnisse der Kinder seit einiger Zeit verändert
hatten. Damit die Erzieher*innen erfahren, welche Wünsche aber
auch Kritiken die Kinder haben, nutzen sie unter anderem die
Methode des Interviews. Um dies aus der Sicht eines Kindes im
schulpflichtigen Alter zu betrachten, entstand folgendes Kinderinterview mit der Schülerin Jo-Ann Rahmig aus der 3. Klasse.
Frage: Kannst du dich an deine ersten Tage in unserem Hort
erinnern?
Jo-Ann: Ich habe viele Freunde kennengelernt und ich habe
mich sofort wohlgefühlt. Der Hort ist richtig schön, es ist eine
tolle Einrichtung und er ist größer als mein vorhergehender.
Frage: Wie hat der Hort auf dich gewirkt?
Jo-Ann: Es waren sehr schöne Räumlichkeiten. Ich fand dass
es sehr schön war, dass auch Kindergartenkinder da waren.
Frage: Was hat dir damals gefallen?
Jo-Ann: Der Hort hat sehr groß gewirkt und war wunderschön
eingerichtet.
Frage: Was hat sich seit dem verändert?
Jo-Ann: Wir haben ja den Hort neu umgestellt und die Tanzkinder haben einen eigenen Tanzraum, das Bastelzeug hat jetzt
einen Raum. Die PC’s stehen jetzt in einem neuen Raum und
wir haben Spiegel, Zelte und Rollos neu bekommen. Es wurden
ganz viele Möbel umgeräumt und wir haben einen neuen Fernseher für die Bilder bekommen (digitaler Bilderrahmen)
Frage: Warum hat es sich verändert?
Jo-Ann: Die Tanzkinder und die Baukinder haben gesagt, dass
sie zu wenig Platz haben genau so wie die Bastelkinder. Durch
die getrennten Teppiche im Bauzimmer können die Mädchen
auch mal für sich spielen, das find ich gut.
Frage: Wer hat die Umgestaltung geplant?
Jo-Ann: Die Erzieher hatten die Idee und die Kinder haben alles
miteinander geplant.
Frage: Wo wurde die Umgestaltung geplant?
Jo-Ann: Wir haben es im Spielzimmer geplant. Es war am Freitag, in der Kinderversammlung (Kinderkonferenz).
Frage: Wer hat es verändert? Wie habt ihr das gemacht?
Jo-Ann: Die Kinder haben es verändert. Die Kinder die nicht da
waren, haben die Kinder gefragt die da waren, wo was hin soll
und wo was hingestellt werden soll. Sarah und ich haben im
Hort einen Aushang gemacht mit dem Hort vorher und nachher
für die Kinder die nicht da waren. Ich wollte den Eltern zeigen
wie der Hort jetzt aussieht und vorher und als Erinnerung für die
Eltern und Kinder.
Frage: Was ist jetzt besser?
Jo-Ann: Die Bau- (Kreativ- und Bauzimmer) und Tanzkinder
(Tanz- und Bewegungsraum) haben jetzt mehr Platz zum Spielen. Wir haben jetzt einen Tisch zum spielen (Spielraum) und die
Lego-Bauer haben auch mehr Platz sogar mit einem Club können die machen und die die nicht wollen, gehen einfach auf den
anderen Teppich. Die die malen wollen haben auch mehr Platz
und können zusammen malen und wir haben ein Regal für die
Ablage zum ordnen.
Frage: Wie fühlst du dich im umgestalteten Hort?
Jo-Ann: Ich fühle mich jetzt viel besser. Wir haben mehr Platz
und das find ich besser als vorher.
Horterzieherin Iris Triller und Benjamin Holzapfel
Kita „Sonnenkäfer“ Zöschen
Rosenmontagsumzug in Merseburg
Am 16. Februar kamen alle großen Kinder mit einem lustigen
Outfit und einem leeren Rucksack in unsere Kita. Viele wunderten sich, doch die großen Kinder machten ein Geheimnis daraus
und fanden es lustig, was die anderen Kinder als Erklärung hatten. Natürlich blieb es nicht lange ein Geheimnis.
Wir wollten am Rosenmontagsumzug in Merseburg teilnehmen
und zum Gewinn der Wette beitragen, dass mehr als 300 Kin-
21 | Nr. 3/2015
der am Umzug teilnehmen würden. Viele Kindergruppen wurden
gefahren, wir aber nahmen den Linienbus nach Merseburg und
trafen uns alle auf dem Neumarkt, wo der Umzug startete.
Dort wurden wir mit lustiger Musik und vielen gut gelaunten und
verkleideten Erwachsenen empfangen. Zur Begrüßung gab es
einen Pfannkuchen, sicher auch, weil wir in der Nähe vom Bäcker Rahaus standen.
Alle wunderten sich, warum der Umzug nicht pünktlich startete,
doch zuerst musste noch ein Auto abgeschleppt werden. Das
war eine Aufregung!
Kurzzeitig waren die Kinder etwas bedrückt, weil sie beim marschieren keine Süßigkeiten aufheben sollten, damit kein Festwagen über die „Pfötchen“ fährt. Uns wurden aber viele Naschereien nach Beendigung des Umzuges versprochen.
Alle staunten nicht schlecht, wie viele Leute sich den Umzug ansahen und wie einfallsreich einige Merseburger beim erhaschen
von Bonbons waren. Die hatten die Regenschirme verkehrt herum aufgespannt! - Wirklich schlau -!
Das Aufheben konnten die Erwachsenen nicht ganz verhindern,
es war zu verlockend. Aber Frau Gärtner, Frau Stuck und Herr
Groß haben gut auf uns aufgepasst. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die Eltern, die uns begleitet haben.
Auf dem Markt, wo der Umzug endete, ging es sehr lustig zu.
Zuerst bekamen wir die versprochenen Süßigkeiten und auch
Pfannkuchen und tanzten dann ausgelassen Polonaise über den
Markt, denn keines der Kinder wollte schon nach Zöschen zurück (wegen dem Mittagsschlaf).
Die Bratwürste und der warme Tee schmeckten sehr lecker, sozusagen Mittagbrot im Freien.
Nr. 3/2015 | 22
Da auch das Wetter mitspielte, umrundeten wir noch den Gotthardteich, fütterten Enten und erinnerten uns an das Gedicht
„Wenn es Winter wird“. Manche Enten konnten auf der dünnen
Eisdecke laufen!
Mit der Zeit wurde es immer ruhiger und die Schritte langsamer.
Am Busbahnhof wollten alle Kinder einen Sitzplatz. Aber die
Müdigkeit hielt sich in Grenzen. So fuhren wir entspannt nach
Zöschen in unsere Kita zurück und waren pünktlich zum Vesper
wieder da.
Es hat allen Kindern sehr gut gefallen und ganz sicher nehmen
wir im nächsten Jahr wieder am Rosenmontagsumzug teil.
Karla Bieling
Erzieherin
Robbe Nobbi besucht die Vorschulkinder
Große Aufregung am 11.02.2015 im Kita „Sonnenplatz“ Leuna.
Die Rettungsschwimmer der DLRG Leuna-Merseburg e. V. sind
in die Einrichtung gekommen, um den Kindern die Baderegeln,
das richtige Verhalten im und am Wasser und den Sonnenschutz
zu vermitteln.
Leunaer Stadtanzeiger
Unser Besuch
bei der Freiwilligen Feuerwehr Leuna
Am Donnerstag, 19. Februar 2015 durften wir Kinder der
Schmetterlingsgruppe im Rahmen unseres Projektes „Meine
Heimatstadt“ - die Freiwillige Feuerwehr von Leuna besuchen.
Der Papa von Bennedikt und Herr Schulz begrüßten uns recht
herzlich. Sie erklärten uns ganz genau, die Ausrüstung eines
Feuerwehrmannes und wir erfuhren, dass in der Atemflasche
kein Sauerstoff sondern ganz normale Luft ist, welche für ca.
20 Minuten reicht und den Feuerwehrmann durch einen Pfeifton
warnt, wenn sie fast leer ist.
Ganz gespannt verfolgten alle Kinder das Geschehen.
Auf die Fragen von beiden Feuerwehrleuten konnten die Kinder schon recht gut antworten und erstaunten beide Männer,
welches Wissen sie schon besaßen. Danach besichtigten wir
den Raum der Kinderfeuerwehr den Aufbewahrungsraum für die
Feuerwehrschutzkleidung und die Fahrzeughalle. Wir erfuhren,
dass der Maschinist das Feuerwehrauto fährt, jeder Feuerwehrmann seine Aufgaben kennt und der Gruppenführer alles überwacht. Interessant war die Ausrüstung der Feuerwehren und
dass alles an einem ganz bestimmten Platz sein muss.
Als Überraschung brachten sie „Nobbi“, eine große Robbe, das
Maskottchen des DLRG/NIVEA Kindergartentages, mit.
Die Rettungsschwimmer erklärten die Bedeutung der Flaggen
an bewachten Stränden. Gemeinsam mit Nobbi tanzten und
sangen die Kinder das Baderegellied. Voller Eifer setzten die
Jungen und Mädchen das „Riesen-Baderegel-Puzzle“ zusammen. Darauf konnten sie noch viel weitere Baderegeln entdecken. Alles rund um den Sonnenschutz wurde spielerisch mit
einem Memorie gelernt.
Auch die Bewegung kam nicht zu kurz. In einer Mitmachgeschichte erlebten die Kinder den Tag eines Rettungsschwimmer
und wurden selbst zu kleinen Lebensrettern. Es wurden Pflaster
geklebt und die Rettungsgeräte der Rettungsschwimmer ausprobiert.
Mit ihrem neu erworbenen Wissen unterstützten sie bei dem
Puppentheater den Rettungsschwimmer Rudi bei seiner Arbeit.
Nobbi hatte nämlich immer noch keine Baderegeln gelernt und
machte alles falsch. Die Kinder griffen mit ihren „Stopp“-Rufen
ein und erklärten Nobbi die Baderegeln.
Der DLRG/NIVEA Kindergartentag ist ein Projekt für Kinder im
Vorschulalter, zur Aufklärung zum Richtigen Verhalten im und am
Wasser. Ziel ist es, durch diese Prävention, die Ertrinkungszahlen zu reduzieren. Unsere ehrenamtlichen Rettungsschwimmer
führen dieses Projekt kostenlos in den Kindereinrichtungen
durch.
Annett Neumann
Stell. Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
DLRG Leuna Merseburg e. V.
Wir erfuhren wozu die einzelnen Geräte sind und die Ordnung
sehr wichtig ist. Herr Schulz zeigte uns, dass man mit dem
Nachtsichtgerät auch bei ganz viel Qualm und im Dunkeln sieht,
wo etwas liegt oder steht. Dieser Vormittag war sehr spannend
und interessant. Mit dem „Leuna-Lied“ verabschiedeten wir uns.
Wir möchten uns bei Herrn Ratzek und Herrn Schulz recht
herzlich für die kindgerechten Erläuterungen und ihr Engagement bedanken.
Die Kinder der Schmetterlingsgruppe und S. Hoffmann
aus der Kita „Am Sonnenplatz“ Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Forschen, Entdecken, Experimentieren
in der Kita „Am Sonnenplatz“
„Was passiert wenn ...?“, „Warum ist das so?“ und noch viele
andere Fragen beschäftigen unsere Kinder. Diesen Wissensdurst zu stillen ist eine große Herausforderung für jede pädagogische Fachkraft. Gemeinsam mit den Kindern suchen wir nach
Antworten und Lösungswegen. Hierbei steht das eigenständige
Tun der Kinder stets im Vordergrund.
23 | Nr. 3/2015
nen, Cowboys, Piraten und allerlei andere lustige Gestalten fröhlich
umher. Jeder Raum hielt eine andere Überraschung für das lustige
Faschingsvolk bereit, es gab tolle Spiele, eine Kinderdisco, überall
leckere Köstlichkeiten und knusprige Pommes zur Stärkung. Wir
möchten uns ganz herzlich bei unseren lieben Eltern bedanken, die
uns mit so vielen Leckereien versorgt haben. Es war wie in jedem
Jahr ein wunderschönes Faschingsfest für alle „Partyhasen“ der Kita
„Zwergenhügel“ und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr,
wenn es wieder heißt: „Wenn Fasching ist, da sind wir alle froh.“
Die Kinder und Erzieherinnen der Kita Zwergenhügel Leuna
Frau Geßner - Gruppenerzieherin der Heinzelmännchen
Wir wissen, dass alles was sich ein Kind im Handeln aneignet
nachhaltig sich einprägt. Unsere Aufgabe ist es, durch das Bereitstellen von verschiedenen Utensilien die Kinder anzuregen zu
forschen, zu entdecken und zu experimentieren.
Das Team der Kita
Kinderkonferenz - So wie die Großen
„Wir machen Party, Pa, Pa, Pa, Party ...“,
Seit Januar 2015 gibt es in der Kita “Zwergenhügel“ eine Kinderkonferenz. Diese soll jetzt vierteljährlich stattfinden.
Die vorgeschlagenen Kinder der jeweiligen Gruppen setzten sich
gemeinsam mit der Leiterin an einen Tisch.
Dort wurden einige Punkte angesprochen, die sich ändern sollen
oder was sie ganz toll finden.
Vor allem die Vertreter der Vorschulgruppe Clara Halle, Helene Krug
und Emily Fuckert haben sich gemeinsam mit den „Kleinen“ Gedanken gemacht, wie die bestehenden Patenschaften verbessert
werden könnte. Es gab Vorschläge für einen Patenschafts-Vertrag,
der jetzt auch abrechenbar ist. Und so entstand ein erster Entwurf
mit Wünschen aller Kinder. Verhaltensprobleme kamen zu Sprache.
Es wurde auch besprochen in welchen Bildungsräumen die Kinder
am liebsten spielen. Hier gab es Vorschläge von der kleinen Lilia
Bertram. Sie wünscht sich einen Raum in dem es ruhig ist, weiter gab es Hinweise, warum manche Räume nicht so gut besucht
werden. Zum Schluss haben die Kinder festgestellt, dass so eine
Kinderkonferenz ganz toll und interessant ist.
Auch die Kinder aus der kleineren Gruppe haben sich toll beteiligt.
Am Ende wurde nochmal zusammengefasst, was wir in nächster
Zeit angehen wollen und das der Vertrag zur Unterschrift vorbereitet wird. Das ist die Aufgabe der Leiterin. Wir verabschiedeten uns
und freuen uns schon auf das nächste Mal.
Kita „Zwergenhügel“
Frau Müller
Dieses lustige Lied ertönte am Rosenmontag in der Kita Zwergenhügel Leuna durch alle Räume, denn hier stieg eine große
Faschingsparty. Im Sportraum trafen sich alle zur großen Eröffnungsrunde und jedes Kind präsentierte stolz ein schönes
Kostüm. In den bunt geschmückten Zimmern tanzten Prinzessin-
Nr. 3/2015 | 24
Spende an die Nachwuchshandballer
aus Spergau
Große Spannung und Nervosität herrschte unlängst in der Jahrhunderthalle in Spergau. Zum Trainingsbeginn der Nachwuchshandballer hatten sich Gäste angekündigt, um für die fleißigen
Aktiven eine Überraschung bereitzuhalten.
Und die Gäste kamen nicht mit leeren Händen, sondern mit
wertvollen Präsenten.
Die Firma Rohde Kommunikations-, Elektro- und Baugesellschaft mbH, einer der langjährigen Sponsoren der Sportgemeinschaft Spergau, in Persona Geschäftsführer Günter Rohde,
überreichte Trainingsanzüge an die drei Nachwuchsmannschaften sowie an die Bambinis für jeden ein wertvolles T-Shirt.
Als Dank dafür versprachen die Steppkes, weiterhin fleißig zu
trainieren, um das Image des Handballsports in Spergau noch
mehr aufzuwerten, denn je besser die Trainingsvoraussetzungen
sind, ums so besser schlägt sich dies in den Erfolgen wieder.
Natürlich kommt dieser Dank an den Sponsor nicht nur von den
Nachwuchssportlern, sondern auch - und insbesondere – von
der Leitung der SG Spergau.
Dieter Becherer
Die jungen Handballer mit den Sponsor Herrn Günter Rohde
Foto: Zimmermann
6. Glück-Auf-Pokal
Am 28.02.2015 lud der SSV Blau-Weiß Gersdorf zur
sechsten Auflage des Glück-Auf-Pokalturnens ein. Turner
aus allen drei sächsischen Turnbezirken, sowie aus Sachsen-Anhalt nahmen an diesem Wettkampf im Landkreis
Zwickau teil.
Für den Sportverein Chemie Leuna e. V. ging Jörg Schreyer in der Leistungsklasse KM 4 der Erwachsenen an die
Geräte. Mit einer soliden Pauschenpferdübung gelang ihm
ein guter Start in den Wettkampf. Auch an den anderen
Geräten zeigte Jörg, trotz der frühen Phase in der Wettkampfsaison, ansprechende Leistungen. Damit sicherte er
sich, wie schon im Januar in Meißen, den zweiten Platz.
Leunaer Stadtanzeiger
SV Wallendorf 1889 e. V.
Vereinsvorsitzender Detlef Mann,
Wallendorfer Weg 3, 06237 Leuna OT Friedensdorf
[email protected]
5. Wallendorfer-Hallenturnier, erfolgreich
Fußball im Winter, eher nicht, aber die Alternative Budenzauber
unterm Hallendach. So auch bei uns. Der SV Wallendorf 1889
hatte wieder so ein Event organisiert. Das „Fünfte“ auf dieser
Schiene! Draußen Flockenwirbel, drinnen „Heiße Luft“ spannende Spiele, tolle Tore, prima Stimmung. Es kämpften ca. 160
Kicker unterschiedlicher Altersklassen um die Trophäen und Ehrenpreise. Punkt 09:00 Uhr startete das Turnier der Alt-Aktiven,
6 Teams standen auf der Platte. Die Oldies boten ansprechende Fußballkost, hier und da blitzte die Klasse früherer Tage auf,
man schenkte sich nichts. Nach spannenden Turnierverlauf triumphierte der SV Meuschau, vor SV Beuna, ESV Merseburg,
Germania Kötzschau, SV Wallendorf und SG Döllnitz. Als wertvollster Spieler wurde Ronny Dahle (SV Meuschau) geehrt. Das
D-Jugend Turnier folgte, hier boten die Knirpse kampfbetonte
und spielerisch anspruchsvolle Spiele. Ehrgeiz prägte die Partien. Jedes Team erhielt einen Pokal. Pokalsieger hier IMO Merseburg, Sportring Mücheln, SpG Zöschen-Wallendorf und TSV
Leuna. Leider fehlte hier die SG Spergau!?
Ein Novum lockerte dieses Fußballspektakel zwischen den
Turnieren auf, die Schiris Nils Schäfer (SV 99 Merseburg) und
Mathias Eichhorn mussten ihr fußballerisches Können mit einen
Strafstoßschießen unter Beweis stellen, den Fans gefiel‘s, M.
Eichhorn erwies sich als treffsicherer und besiegte Youngster N.
Schäfer. Pünklich starteten die 6 Männerteams, hier bekamen
die Fan’s prima Spiele, packende Zweikämpfe, tolle Torhüterparaden, zahlreiche herrliche und kuriose Treffer zu sehen. Das
Turnier spannend, praktisch bis zur letzten Minute, ein Endspiel.
Die letzte Partie sollte über den Cupsieger entscheiden. Hier
standen sich Ford-Mitternachtpokal und Stadtwerke Coupsieger TSV Leuna und der SV Wallendorf gegenüber, packender
und turbulenter Spielverlauf, bis in die Schlussminute 2 : 2, die
Teams auf Augenhöhe brannten und schenkten sich Nichts. TSV
Leuna kontert den SV Wallendorf aus, setzt den Big-Point gewinnt letztlich noch glücklich, aber verdient 4 : 2 und ist Turniersieger. Germania Kötzschau Platz 2, SV Wallendorf dritter,
gefolgt von SG Döllnitz, SV Großgrimma und Borussia Blösien.
Als „Bester“ wurde hier der Keeper von Borussia Blösien Marcel
Bagdon (14 Jahre) geehrt.
Ein besonderer Dank gilt hier noch Org.-Chef Steffen Benn und
Moderator Bernd Raymund und den beiden Referees. Danke
sagt der SV Wallendorf auch Bauer Christian Schaaf für das deftige „Sponsoring“.
Eine prima Veranstaltung waren sich die teilnehmenden Mannschaften und Fan’s einig, Hallenfußball fast den ganzen Tag, fasziniert alle und verbreitet eben ein besonderes Flair.
Detlef Mann
Abteilungsleiter Fußball
SV Wallendorf
Von Ute Schreyer
Immer gut Informiert – Ihr lokales
Am t s b l a
tt
Leunaer Stadtanzeiger
In der TSV-Chronik geblättert
116. Fortsetzung (Teil 1)
Handball
In den ersten Wochen des neuen Jahres hatte die 1. Männermannschaft einen Sieg und eine Niederlage in der Bezirksklasse, Gruppe
1, zu verzeichnen: Leuna - Steuden 30 : 21 und Einheit Halle - Neustadt – Leuna 17 : 22 Toren.
Die weibliche Schülermannschaft kehrte aus Mücheln mit einem 11
: 0-Sieg über Chemie Buna heim. Auch die 2. Männermannschaft
besiegte die 2. Vertretung von Frankleben mit 17 : 15-Toren.
Zu einem Trainingsvergleich im Februar 1978 waren die Männermannschaften bei Fortschritt Weißenfels zu Gast. Die 2. Mannschaft
gewann mit 22 : 20 während die 1. dem Bezirksligavertreter mit 19
: 23-Toren unterlag. In einem weiteren Punktspiel gegen Motor Ammendorf im Februar 1978 erkämpfte sich unsere Mannschaft ein
Unentschieden mit 20 : 20-Toren. Damit wurde der 2. Platz in der
Gruppe 1 der Bezirksklasse und die Berechtigung zur Teilnahme an
den Qualifizierungsspielen um die Plätze 1 – 6 erreicht.
Im ersten Qualifizierungsspiel gegen den Tabellenzweiten der
Gruppe 2 der Bezirksklasse Halle – Neustadt gelang mit 24 : 19-Toren ein verdienter Sieg.
Die Frauenmannschaft erkämpfte sich durch einen Sieg über Motor
Halle mit 20 : 5-Toren einen Platz in der Runde der letzten sechs.
Am Wochenende 25./26. Februar 1978 hatte die Männermannschaft in der Merseburger Sporthalle zwei Spiele auszutragen. Erster Gegner waren die Handballer von Traktor Geusa. Nach einem
Rückstand gelang mit 22 : 22 Toren noch ein Unentschieden.
Im 2. Spiel gegen die SG Spergau siegte unsere Vertretung
mit 16 : 14-Toren. Unsere Frauenmannschaft musste nach einer
ausgeglichenen 1. Halbzeit (5 : 5) der Lok - Vertretung Merseburg
doch mit 10 : 14 Toren den Sieg überlassen.
Mitte März 1978 musste unsere 1. Männermannschaft in der Qualifizierungsrunde zum fälligen Rückspiel gegen Traktor Geusa antreten. in einem Kampf betonten Spiel siegte unsere Vertretung mit
17 : 14 Toren. Zum Abschluss der Hallensaison veranstalte unsere
Sektion Ende Mai 1978 ein Turnier für Frauen und Männer in der
Sporthalle Merseburg. Den Frauenpokal gewannen die Frauen von
Stahl Hettstedt. Unsere 1. Männer war Pokalverteidiger und siegten über Naumburg, Merseburg und Chemie Halle-Neustadt. Damit
wurden sie erneut Pokalgewinner.
An einer Großfeldhandball – Bezirksrunde nahm unsere 1. Männermannschaft teil. Im ersten Spiel traf man am 14. Juni 1978 auf die
Vertretung von Traktor Dieskau.
Im September 1978 starteten die Männer- und Frauenmannschaft
in die Pflichtspielserie 1978/79. Der Auftaktgegner war Motor Ammendorf. Während die Männer mit 15 : 8 Toren siegten mussten
die Frauen eine 5 : 20 – Niederlage einstecken. Das zweite Spiel
in Queis gegen den Aufsteiger Motor II. endete mit einem 14 : 17Sieg für unsere Mannschaft. In den kommenden Spielen erzielte
unsere Männermannschaft folgende Ergebnisse: Traktor Geusa –
Leuna 15 : 20, Traktor Erdeborn – Leuna 17 : 19 und Einheit Halle
– Neustadt II – Leuna 20 : 16. Ein Freundschaftsspiel gegen den
Bezirksligisten Empor Weißenfels wurde mit 19 : 30-Toren verloren.
In der Punktspielserie 1978/79 startete die Männermannschaft in
der Bezirksklasse. Die bisher ausgetragenen Spiele bescherten der
Mannschaft den 2. Tabellenplatz hinter Motor Ammendorf. Das Duell Erster gegen Zweiter endete mit einem knappen 15 : 14-Sieg für
unsere Mannschaft.
Hockey
In den ersten Monaten des Jahres 1978 fanden die Spiele der Hallenhockey – Verbandsliga ihre Fortsetzung. Auf dem 3. Verbandsligaturnier wurde Motor Optima Erfurt mit 10 : 1 und Lok Güstrow
mit 9 : 5 Toren bezwungen. Im 4. Verbandsligaturnier musste die
1. Mannschaft gegen die Lok - Vertretungen von Güstrow und
Dresden zwei schwere Spiele austragen, die mit 10 : 6 bzw. 7 : 6-Toren gewonnen wurden.
25 | Nr. 3/2015
Der Punktverlust von Einheit Zentrum Leipzig durch ein Unentschieden im Spiel gegen Lok Dresden konnte unsere Mannschaft
auf den 2. Platz der Tabelle vorrücken.
Auch die zwei Spiele im folgenden Verbandsligaturnier endeten mit Siegen über Lok Dresden (9 : 5) und Motor Stralsund (12 : 6). Im vorletzten Turnier der Verbandsliga trafen wir
Güstrow auf Einheit Zentrum Leipzig und Traktor Osternienburg.
Gegen Einheit Zentrum Leipzig musste unbedingt gewonnen
werden, um den 2. Platz in der Tabelle nicht zu verlieren. Das
kräftezehrende Spiel endete mit 6 : 4 Toren zu unseren Gunsten.
Gegen Traktor Osternienburg musste dann eine Niederlage mit
9 : 18 Toren hingenommen werden. Ende Februar 1978 konnte im letzten Verbandsligaturnier Empor Leipzig – Lindenau (8 :
5) und Optima Erfurt (13 : 6) geschlagen werden. Mit der Erreichung des 2. Tabellenplatzes wurde der Titel eines DDR – Vizemeisters hinter Traktor Osternienburg erkämpft. Von den 14
auszutragenden Spielen wurden 11 gewonnen, während die
restlichen drei mit einer Niederlage endeten. Unsere Farben
vertraten die Sportfreunde Schaltonat, Münch, Tippelt, Wagenbrenner, Brauer, Thiemann, Rehder, Th. Hoffmann, A. Hoffmann,
Poczatek und Kintscher. Als Übungsleiter fungierten Rolf Kumm
und Eberhardt Lindner.
Die Rückrunde im Feldhockey begann am 16. April 1978 mit der
Belegung des 3. Tabellenplatzes hinter Traktor Osternienburg
und Einheit Zentrum Leipzig. Im ersten Punktspiel der Rückrunde traf unsere Mannschaft auf Dynamo Berlin – Hohenschönhausen. Das Spiel endete unentschieden mit 1 : 1-Toren. Auch
gegen Lokomotive Güstrow gab es ein Unentschieden (1 : 1).
Im April 1978 trugen unsere 1. Männer in Leuna ein Freundschaftsspiel gegen unsere Nationalmannschaft aus. Trotz technischer Überlegenheit der Nationalelf gelang unserer Vertretung
ein Unentschieden mit 1 : 1-Toren.
In einer internationalen Begegnung mit dem amtierenden polnischen Meister HKS Siemianowice gelang unserer Vertretung ein
Sieg mit 5 : 1-Toren.
Zu einem weiteren Pflichtspiel reiste unsere Mannschaft nach
Leipzig zu Empor Lindenau, dem vorjährigen Bronzemedaillengewinner. Durch hervorragende Leistungen unseres Torwartes
Schaltonat endete diese Begegnung mit einem Unentschieden
(1 : 1).
Auch nach Beendigung der Punktspiele in der Verbandsliga lag
unsere 1. Männermannschaft auf den 3. Tabellenplatz (21 : 11
Punkte) hinter Traktor Osternienburg und Einheit Zentrum Leipzig. Sie errang damit ihre 1. Medaille im Feldhockey nach dem
Wideraufstieg in die Verbandsliga im Jahre 1975. (1977 Platz 4;
1978 Platz 3). Bisher war man nur im Hallenhockey erfolgreich
(1970 Gold, 1971 Silber, 1974 und 1977 Bronze, 1978 Silber).
Im Juni 1978 verabschiedete sich Eberhard Tippelt vor dem
Heimspiel gegen Tiefbau Berlin vom aktiven Sport. Er war an der
Erringung von 5 Medaillen bei DDR - Meisterschaften beteiligt
(Gold 1970, Silber 1971 und 1978, Bronze 1973 und 1977). Außerdem war er 30-facher Nationalspieler der DDR. Er nimmt nun
seinen Dienst als Trainer im Leistungsschwerpunkt Leuna auf.
Die Schülermannschaft hatte sich für die Endrunde unter ihrem
Übungsleiter Werner Pinkert für die Endspiele zur DDR-Meisterschaft qualifiziert. Sie fanden am 1. Juli 1978 in Leuna statt. Die
Schülermannschaft belegte den 3. Platz hinter Post Karl-MarxStadt und Motor Meerane.
Am 3. September 1978 begann die Feldspielsaison 1978/79 mit
dem ersten Spiel gegen Dynamo Berlin – Hohenschönhausen.
Es endete mit 1 : 0-Toren für unsere Farben. Im zweiten Pflichtspiel war die Mannschaft von Lokomotive Güstrow als Gast in
Leuna. Unsere Mannschaft siegte mit 2 : 0-Toren. Die beiden
nachfolgenden Spiele gegen Mannschaften aus Leipzig endeten
mit einer empfindlichen Niederlage mit 0 : 5-Toren (Einheit Zentrum) und einem Sieg mit 4 : 2-Toren (Lindenau). Im Oktober 1978
gelang ein weiterer Pflichtspielsieg gegen Lokomotive Magdeburg (7 : 1). Auch das letzte Spiel der ersten Halbserie gegen
Dynamo Berlin – Hohenschönhausen wurde überzeugend mit
8 : 0-Toren gewonnen. Damit belegte unsere Mannschaft hinter
Traktor Osternienburg den 2. Tabellenplatz.
Nr. 3/2015 | 26
Ende November 1978 nahm unsere Mannschaft auf Einladung der
BSG Lok RAW Cottbus an einem Internationalen Hallenturnier teil.
Nach Siegen über Einheit Zentrum Leipzig, Motor Optima Erfurt,
Lok RAW Cottbus und Pocztowiec Poznan wurde ungeschlagen
die Finalrunde erreicht. Der Gegner TI Prag (CSSR-Vizemeister) in
dieser Runde konnte erst durch eine 7-m-Entscheidung zu Gunsten unserer Mannschaft bezwungen werden, da es zum Ende der
Spielzeit unentschieden 5 : 5 stand. Das Endspiel gegen den DDRMeister Traktor Osternienburg wurde mit 6 : 9-Toren verloren.
Im ersten Punktspielturnier der Verbandsliga in Osternienburg trafen wir auf die Mannschaften von Leipzig – Lindenau und Güstrow.
Gegen Leipzig gelang ein überzeugender Sieg mit 8 : 3-Toren. Das
Spiel gegen Güstrow verloren wir jedoch mit 5 : 7 Toren.
Das 2. Punktspielturnier der Verbandsliga wurde in Merseburg ausgetragen. Unsere Mannschaft hatte hier im ersten Spiel Lok RAW
Cottbus als Gegner und gewann mit 9 : 1-Toren. Im Spitzenspiel
des Turniers traf unsere Mannschaft auf die Vertretung von Einheit
Zentrum Leipzig. Es endete unentschieden mit 3 : 3 Toren.
Am 18. November 1978 konnte dank der hohen Einsatzbereitschaft
vieler Hockeyfreunde eine Beleuchtungsanlage für das Spielfeld in
den Sportstätten der Jugend in Betrieb genommen werden.
Fortsetzung folgt!
H. u. E. Kaesler
Faustball-Nachwuchs
U 16 weiblich leider nur auf Platz 7
bei den Ostdeutschen Meisterschaften.
Am 28. Februar und 1. März 2015 fanden in Lübtheen (MVP) die
Ostdeutschen Hallenmeisterschaften im Faustball für die weibliche U16 statt. Die U16 w der Spielgemeinschaft MSV BunaSchkopau/TSV Leuna war als Landesmeister Sachsen-Anhalts
neben den 4 erstplatzierten Mannschaften aus Schleswig-Holstein und den beiden erstplatzierten Mannschaften Mecklenburg-Vorpommerns startberechtigt und hatte sich ein positives
Abschneiden im Mittelfeld vorgenommen. Leider hatte die Grippewelle auch unsere Mannschaft nicht verschont, so dass wir
mit zwei U 12 Spielerinnen anreisen mussten.
Gegner im 1. Spiel der Vorrunde war der Vizelandesmeister Mecklenburg-Vorpommerns, SV Concordia Lübtheen. Unsere Mädchen
begannen sehr konzentriert und konnten den 1. Satz mit 11 : 7
für sich entscheiden. Im 2. Satz machten sich die Abstimmungsprobleme in der Abwehr bemerkbar. Zahlreiche Annahmefehler
führten zur 8 : 11-Niederlage. In den Spielen 2 und 3 gegen den
Landesmeister Schleswig-Holsteins, VfL Kellinghusen, und den
Viertplatzierten, TSV Wiemersdorf, zeigte die Mannschaft Einsatz
und Kampfstärke,wurde aber aufgrund der platzierten Überschläge
des Gegners jeweils knapp mit 0 : 2-Sätzen (12 : 14/7 : 11 und 8 :
11/8 : 11) geschlagen. Damit wurde sie Gruppendritter und musste im Viertelfinale gegen den TSV Schülp (MVP) antreten. Dieses
Spiel wollten unsere Mädchen unbedingt gewinnen. Sie begannen
sehr konzentriert und führten im 1. Satz 6 : 3. Durch Angabefehler
und Unstimmigkeiten in der Abwehr verloren sie ihre Linie und verschenkten den sicher geglaubten Sieg mit 8 : 11. Auch im 2. Satz
erkämpften sie sich eine 9 : 5-Führung und zitterten sich zum 12:10
Sieg. Im entscheidenden 3. Satz konnte keine Mannschaft einen
Punktvorsprung erzielen. Durch zwei Eigenfehler bei der Angabe
und im Zuspiel wurde mit 9 : 11 verloren. Das bedeutete für unsere Mannschaft zwangsläufig den Abstieg in Hoffnungsrunde um
Platz 5 - 7. Hier trafen sie wieder auf SV Concordia Lübtheen. Unter
dem Eindruck der vorangegangenen Niederlage verloren sie den 1.
Satz klar mit 4 : 11. Im 2. Satz wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und ein 11 : 8 erkämpft, was Hoffnung auf einen Sieg im 3.
Satz machte. Doch der Kräfteverschleiß und die damit verbundene
mangelnde Konzentration führte zur 7 : 11-Niederlage. Im letzten
Spiel gegen den Güstrower SC 09 fanden unsere jungen Spielerinnen keine Mittel zur sicheren Abwehr der platziert geschlagenen
Rollerbälle des Gegners, was zur 1 : 2 Satzniederlage und zum
etwas enttäuschenden 7. Platz führte.
Leunaer Stadtanzeiger
Es spielten: Lena Giesecke, Luisa Gohla, Melissa Fetic, Laura
Arnold-Heinicke, Conny Giesecke.
Horst Jung
Junge Fußballer erhielten neue
Spielkleidung
Am 24.02. gab es große Freude bei den F-Junioren des TSV
Leuna 1919 e. V. Der Grund dafür war die neue hochwertige
Spielgamitur für den Spielbetrieb. Damit verbesserte sich die
Spielbedingungen für die jüngste im Spielbetrieb sich befindende Mannschaft der Abteilung Fußball. Die vorhandenen Jerseyhosen und Stutzen haben schon eine Reihe von Spielzeiten
gesehen. Wie schon einige Male in der Vergangenheit wurde
die Garnitur von der enviaM- Mitteldeutsche Netzgesellschaft
gesponsert. Firmenvertreter Herr Hartmut Brand übergab die
Überraschung und konnte sich danach vom Trainingseifer der
jungen Kicker überzeugen. Das gesamte F-Junioren-Team,
Spieler, Betreuer und Eltern, möchte sich bei dem Unternehmen
enviaM bedanken.
In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals darauf hinweisen, das der TSV Leuna noch sportinteressierter Jungen und
Mädchen der Jahrgänge 2009 bis 2003 sucht um ihre Fußballteams zu verstärken.
Infos unter: Ingo Büchner 0173 6158777 oder www-Leuna-Kickers.de
J. Habekuß
Trainer F-Junioren
Handballer mit dem „Glückspilz-Bus“ der
Saalesparkasse unterwegs
10. Spieltag Handball-Bezirksliga C-Jugend (m) 28.02.2015
HSV Sangerhausen : TSV Leuna 29 : 30 (12 : 16)
Mit „Glückspilz-Bus zum Auswärtserfolg
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überraschte unsere C-Jugend nicht nur die Heimmannschaft aus Sangerhausen. Eine starke Abwehrleistung brachte einen unerwarteten
Auswärtssieg in Sangerhausen. Leuna begann sehr konzentriert
und setzte sich über 2 : 2, 3 : 7 und 5 : 13 zwischenzeitlich mit
8 Toren ab. Zur Halbzeitpause stand es dann 12 : 16 für unsere
Leunaer Jungs. Im zweiten Spielabschnitt wurde es beim Stand
von 21 : 21 noch mal richtig eng. Die TSV Jungs nun öfters in
Unterzahl spielend fanden erst in den Schlussminuten wieder zu
ihrem Spiel der ersten Hälfte. Großer Rückhalt zu diesem Zeitpunkt war Torhüter Justin Schneidereit der einige 100-prozentige vereitelte. Zum Schluss stand ein verdienter Auswärtssieg
zu Buche. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen. Die nächsten
Spiele werden es zeigen. TSV im Tor mit Justin Schneidereit, P.
Behrend (6), L. Kochaneck, J. Herfurth, M. Haack(1), M. Ulrich
(17), Maro Siegesmund (5), Ralf Friedrich (1)
Bericht M.Richter/U.Beier
Leunaer Stadtanzeiger
12. Spieltag Handball-Bezirksliga B-Jugend (m)
28.02.2015
HSV Sangerhausen : TSV Leuna 30 : 37 (13 : 15)
Auswärtssieg nie in Gefahr
Genau wie unsere C-Jugend war die B-Jugend in Sangerhausen erfolgreich. Bis zum Spielstand von 10 : 10 in der 14. Minute konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann
zeigte Leunas offensive Deckung bei Sangerhausen Wirkung.
Ballverluste der Heimmannschaft und ein treffsicherer Angriff
auf Leunaer Seite brachte in Halbzeit Eins eine zwischenzeitliche 5-Tore-Führung. Einige Unkonzentriertheiten auf Leunaer Seite brachten die Heimmannschaft bis zur Pause wieder
auf zwei Tore heran. Im zweiten Spielabschnitt verwalteten die
Jungs vom TSV diesen Vorsprung bis zum 18 : 20 in der 30.
Minute.
Danach zog Leuna nochmals an. Bei Sangerhausen schlichen
sich vermehrt Fehler in Angriff und Abwehr ein und Leuna zog
Tor um Tor davon. Am Ende stand ein sicherer 30 : 37 Auswärtssieg zu Buche.TSV im Tor mit Justin Schneidereit, Paul
Behrend, Karl Jacob (4), Fabrice Emmrich (6) Marcel Ulrich (10)
Ph. Grimm (8), Nebe Albert (2), Langrock Nils(5), Siegesmund
Maro
Bericht M. Richter/U. Beier
________________________________________________________
Aus im Bezirkspokal Halbfinale
HSC 96 - TSV Leuna 33 : 27 (17 : 9)
Es gab keine Überraschung im Pokal! Beim Tabellenführer der
Handball-Bezirksliga mussten sich die Leunaer Handballer
erwartungsgemäß mit 27 : 33 geschlagen geben. Bei Leuna
trudelten erst während des Spiels alle Mann ein. So musste
der TSV zu Beginn improvisieren und das ging auch richtig
gut. S. Westphal, zwar noch angeschlagen, machte vier Buden in Folge und Leuna lag in der 12. Minute mit 5 : 4 in Front.
Der HSC 96 musste sich erst finden, kam dann aber immer
besser ins Spiel, weil der TSV seine Chancen nicht nutzte und
im Angriff technische Fehler fabrizierte, die die Hallenser zu
einfachen Toren nutzten. Selbst in Überzahl schafften es die
Leunaer nicht dran zu bleiben. Hinzu kamen zwei verworfene
Strafwürfe.
So konnte sich der HSC 96 bis zur Halbzeit entscheidend auf
17 : 9 absetzen. Das war bitter, denn 8 Tore schlechter, war
der TSV nicht. In Halbzeit zwei, dann auch F. Jacob, M. Drygala und S. Schmidt in Torlaune. Aber die Hallenser hatten
dann doch immer wieder eine Antwort parat. Leuna kämpfte
und erzielte schöne Treffer. Doch hier und da nutze man dann
doch nicht die sich bietenden Chancen. Der HSC 96 spulte
sein Programm weiter runter.
Leuna wechselte weiter durch. S. Westphal schonte sich für
die kommenden Aufgaben. Beide Torhüter wieder mit einer
guten Leistung. Schön auch, dass J. Herzog und M. Rudolph
trafen und am Ende der TSV das Ergebnis sogar noch erträglich gestalten konnte. Am verdienten Sieg der Hallenser
gab’s letztlich nicht zu rütteln. Glückwunsch für den Einzug
ins Finale. Nun kommen für den TSV die schwierigen Punktspiele. Man hat aber heute gesehen, dass die Mannschaft
funktioniert, Spaß hat und hoffentlich diese Stimmung mit in
die Punktspiele nimmt.
Leuna mit
A. Herfurth und G. Erdmann im Tor, S. Westphal (7), F. Jacob (5),
J. Herzog (1), M. Rudolph (2), M. Drygala (6), K. Arndt, J. Leisinger (1), S. Schmidt (4), F. Giesecke (1)
Sven Westphal
27 | Nr. 3/2015
Leuna II putzt den Tabellenführer aus Zeitz
TSV Leuna II - SG Chemie Zeitz 29 : 19 (15 : 7)
Da schau her! Die Reserve des TSV Leuna sorgt mit dem dritten
Sieg in Folge für Furore in der Handball-Kreisklasse. Nach der
verkorksten Hinrunde und viel Verletzungspech kommen nun die
jungen Wilden immer mehr in Fahrt und sorgten gegen den Tabellenführer aus Zeitz für eine Überraschung. Vor toller Zuschauerkulisse ließen die Leunaer nie etwas anbrennen und nahmen
gleich zu Beginn das Zepter in die Hand. H. Jacob, P. Nebe und
C. Gutsch sorgten gleich für eine beruhigende 7 : 3-Führung
(15.). Im Tor erneut L. Böhnke sehr stark. Er zeigte eine sehr gute
Vorstellung. Aber auch die 5 : 1 Abwehr der Leunaer schmeckte
den Zeitzern überhaupt nicht. Zur Halbzeit bereits eine beruhigende 15 : 7-Führung. Zeitz mühte sich zu Beginn der zweiten
Halbzeit und kam auf 18 : 13 nochmals ran. Grund dafür waren
technische Fehler und unnötige Fehlabspiele beim TSV II. Aber
L. Böhnke vereitelte in dieser Phase mehrere Wurfversuche der
Gäste. Nun zog Leuna weiter das Tempo an. S. Just, C. Gutsch
und D. Bolldorf immer wieder erfolgreich. Auch die anderen alten
Hasen um D. Westphal, E. Thormann und T. Gerlach trugen sich
in die Torschützenliste ein. Man merkte, es machte der Mannschaft Spaß auf der Platte. Über 21 : 14. 26 : 16 steuerten die
TSV II-Handballer am Ende einem sehr souveränen Erfolg mit 29
: 19 entgegen. Weiter so, Jungs! Auch ein Lob an dieser Stelle
an M. Rudolph, der als Betreuer fungierte und die Mannschaft
gut von der Bank lenkte und allen Spielern auch Spielpraxis gab.
Leuna II mit:
L. Böhnke im Tor, S. Just (6), T. Gerlach (3), F. Wagner, J. Maiwald, D. Westphal (2), H. Jacob (3), E. Thormann (1), D. Bolldorf
(2), P. Nebe (6), C. Gutsch (6)
Sven Westphal
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Kleine Siegesserie hält beim HSC 96 III leider nicht
HSC 96 III - TSV Leuna II 30 : 27 (14 : 15)
Nach drei Spielsiegen in Folge musste die Reserve des TSV
beim HSC 96 III eine am Ende knappe Niederlage einstecken.
Zwar hätten die Leunaer auch gewinnen können, doch die Gastgeber waren am Ende cleverer und ausgebuffter. Leunas junge
Spieler kamen nur schwer in die Partie.
Sie hatten sehr gute Chancen, doch sehr oft scheiterten sie an
den beiden sehr gut parierenden Hallenser Torhütern. In Halbzeit
eins war vor allem H. Jacob am Auffälligsten. K. Nebe in einigen
Aktionen zu stürmisch. Dennoch konnte sich keine Mannschaft
so richtig absetzen. Die Hallenser kamen zu vielen einfachen Toren, weil Leuna in der Abwehr nicht richtig zupackte und Einiges
zuließ.
Eine 14 : 11-Führung der Hallenser (27.) drehten dennoch die
Leunaer Jungs binnen 3 Minuten zur Halbzeitführung. K. Nebe
netzte mit dem Ertönen der Halbzeitsirene zur 14 : 15-Führung
ein. Wenn Leuna schnell und sicher spielte, dann waren auch die
Hallenser anfällig. Aber in den Leunaer Reihen fehlte die Abstimmung in den Zuspielen und das Auge für den besser postierten
Mitspieler. So kam es, dass der HSC 96 III sich wieder etwas
absetzte und eine 23 : 20-Führung erspielte (48.). Doch Leuna
kämpfte, spielte im Angriff besser und egalisierte zum 24 : 24
(53.) durch D. Bolldorf. Man hatte wieder mehrere gute Chancen,
um den Sack zu zu machen.
Doch erneut scheiterte man am Hallenser Keeper oder man vertendelte den Angriff. Der HSC 96 III hingegen machte es besser
und nutze seine Chancen eiskalt. Beim 27 : 27 (57.) beiden Teams
gleich auf. In den Schluss-Minuten gaben dann die Leunaer die
Bälle leichtfertig ab und verwarfen noch einen Strafwurf.
Da ließen sich die Hallenser nicht zweimal bitten und machten
ihrerseits den Erfolg klar.
Nr. 3/2015 | 28
Da war mehr drin für die jungen Leunaer. Aber dennoch hat man
gesehen, dass in der bisherigen Rückrunde eine andere Mannschaft als Einheit auf der Platte steht, die auch - trotz Niederlage - bis zum Schluss gekämpft hat und sicherlich noch einige
Punkte in den noch ausstehenden Spielen einfahren wird. Toll,
dass ca. 18 Leunaer Fans die Mannschaft so lautstark unterstützten. Danke dafür! Ihr seid Spitze!
Leuna mit
L. Böhnke und T. Machner im Tor, S. Just (4), D. Westphal (4), H.
Jacob (9), D. Bolldorf (2), F. Wagner, F. Giesecke (2), K. Nebe (5),
T. Gerlach (1)
Sven Westphal
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TSV Ringen
Junge Ringerin des TSV Leuna erringt einen
4. Platz in Jena und Niels Kohlstedt sichert
sich einen Doppelsieg in Apolda
Bei den offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der
Frauen, weiblichen Jugend
und weiblichen Schüler am 28.
Februar 2015 in Jena traten 26
Vereine mit 151 Teilnehmerinnen im Freien Ringkampf gegeneinander an. Jeannine Piszczan vom TSV Leuna bestritt
in der Gewichtsklasse 23 kg
gleich fünf Kämpfe. Zwei Siege, ein Punkt und zwei Schulterniederlagen reichten ihr
zum 4. Platz. Als jüngste Teilnehmerin des Turniers gebührt
ihr damit alle Ehre.
Leunaer Stadtanzeiger
Die mitgereisten Eltern und der Trainer Frank Thiele freuten sich
selbstverständlich mit den jungen Sportlern und Sportlerinnen
über deren Leistungen. Herzliche Gratulation!
Christina Winkler
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Abteilung Tennis
Die Abteilung Tennis startet im
April in die Freiluftsaison und in
den Punktspielbetrieb. Unsere
Mannschaften kämpfen in verschiedenen Ligen um Spiel, Satz
und Sieg.
Am 25.04.2015 findet der bundesweite Tennisaktionstag statt.
Hier haben Sie die Möglichkeit,
unseren Sport näher kennen zu
lernen. Sport, Spaß, Spiel und
Geselligkeit stehen an diesem
Tag für Mitglieder und Besucher
im Mittelpunkt. Im Rahmen des
Programms können Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters an einem kostenlosen
Schnuppertraining teilnehmen.
Das Beste am Tennis ist, dass man nie zu alt ist, um das Tennisspielen zu erlernen.
www.tennis-leuna.de.
Thomas Hilbig
Abteilungsleiter Tennis
Chemie Volley Mitteldeutschland trauert
um Dennis Hefter
Dennis Hefter, Bundesligaspieler beim Chemie Volley Mitteldeutschland, ist am 23. Februar 2015, um 23:25 Uhr, an
einem Bahnübergang in Leuna tödlich verunglückt.
Nach Polizeiangaben wurde der 21-Jährige beim Überqueren der Gleise von einem Zug erfasst.
Die Mannschaft und der Verein sind voller Trauer und geschockt über diesen tragischen Unfall.
Der Chemie Volley Mitteldeutschland ist in Gedanken bei
Dennis´ Familie.
Zum Schutz der Privatsphäre der Angehörigen bittet der Verein alle Medienvertreter, von Interviewanfragen abzusehen.
Gleich am Wochenende darauf reiste Frank Thiele mit sechs
Schützlingen nach Apolda. Dort fand am 7. März 2015 der Pokal
des Bürgermeisters der Stadt Apolda im Ringen sowie im Vielseitigkeitswettkampf statt. Zu diesem gehörten sportliche Grundübungen, wie beispielsweise Rolle vorwärts und rückwärts, Liegestütze und Brückenüberschläge. Sie wurden nach Anzahl und
Genauigkeit innerhalb einer vorgegebenen Zeit gewertet.
Insgesamt waren 101 Teilnehmer von 16 Vereinen vor Ort. Folgende Platzierungen erreichten die Ringer des TSV Leuna:
Ringkampf Vielseitigkeits
wettkampf____
Jugend D Ansger Noack 46 kg 3. Platz
Jugend E Toni Willing 23 kg 4. Platz 9. Platz
Jugend E Nils Kohlstedt 34 kg 1. Platz 1. Platz
Weibl. Schüler Hannah
Halmich 26 kg 4. Platz 7. Platz
Weibl. Schüler Jacqueline
Piszczan 29 kg 3. Platz 9. Platz
Weibl. Schüler Jeannine
Piszczan 23 kg 3. Platz 8. Platz
Die Pirates trauern um ihren Libero Dennis Hefter
Foto: CV Mitteldeutschland e. V.
Sandy Penno, Geschäftsstellenleiterin/Office Manager
Leunaer Stadtanzeiger
29 | Nr. 3/2015
Wir laden Sie ein zur
19. Sachsen-Anhalt-Meisterschaft im Tanzsport
und dem Qualifikationsturnier zur Deutschen
Meisterschaft des dbt e. V.
und der Europameisterschaft der IIG 2014
Ausrichter ist das Tanzstudio Leuna/Merseburg e. V.
Termin
Ort
Eintritt
Pokale
Samstag, 25.04.2015, ab 9.00 Uhr
Rischmühlenhalle Merseburg, 06217 Merseburg,
Rischmühle 3
Erwachsene: 10,00 € Kinder 6 bis 12 Jahre: 5,00 €
Kinder unter 6 Jahren: frei
Pro angefangene 10 Personen ist ein Betreuer frei.
In jeder Kategorie werden Pokale für die Plätze
1 bis 3 vergeben. Für die höchste Punktezahl im
Junioren bzw. Seniorenbereich gibt es einen Wanderpokal.
Das Tanzstudio Leuna/Merseburg e. V. besteht seit 1963.
Damals gegründet als Kultur- und Tanzensemble der ehemaligen Leuna-Werke. Seitdem haben sie mit ihrem vielfältigen
Tanzrepertoire bei zahlreichen Veranstaltungen mitgewirkt. Sie
gestalten eigene Bühnenprogramme und Projekte. Und mit Tänzen in verschiedenen Kategorien begeistern sie das Publikum.
Fröhlich, bunt und rhythmisch sind viele Tänze in der Kategorie
„moderner Tanz“ Gefühlvoll und exakt ausgeführte Tanzelemente, zeigen sie in der Kategorie „künstlerischer Tanz“. Ob in der
Gruppe, als Paar oder als Solist immer werden mit den Tänzen kleine Szenen gestaltet, die dem Zuschauer Geschichten
erzählen, verzaubern, oder ihn für einen kurzen Moment in eine
andere Welt entführen. Neben der Freude und dem Spaß an ihrem Hobby, sind die Tänzer und Tänzerinnen bestrebt Höchstleistung zu zeigen.
Meisterschaften sind eine gute Gelegenheit, um die eigenen
Leistungen, mit denen vieler anderer Tanzsportvereine zu vergleichen.
Dazu gehören Landesmeisterschaften in denen geht es um die
Qualifizierung zur „Deutschen Meisterschaft“ und schließlich
zur Teilnahme an der „Europa-Meisterschaft“. Viele Pokale als
Landesmeister, als deutscher Meister und als Europameister hat
das Tanzstudio im Laufe der Jahre, mit nachhause gebracht.
Egal ob Pokal oder nicht.
Die Tänze, Kostüme und die Bühnengestaltung des Tanzstudios
und der vielen anderen Tänzer und Tänzerinnen verschiedenster
Vereine zu sehen, ist etwas fantastisches.
Wenn also am 25.04.2015 vor der Rischmühlenhalle viele Pkws
und Reisebusse stehen, und wenn ein buntes Gewimmel bereits von weitem zu sehen ist, dann ist es so weit. Kommen
Sie vorbei und erleben Sie selbst, welch großartiger Sport das
Tanzen ist.
A.-K. Zimmermann
Bürgermeisterrundgang in Leuna
Es ist Valentinstag und die Sonne lacht. Das schönste Wetter
für einen Stadtrundgang.
17 Interessierte waren der Einladung des Vereins „Geschichte
lebt Leuna“ gefolgt und haben sich auf die Spuren von Artur
Haugk (1900 – 1969) begeben.
An der Ecke Walter-Bauer-Str./Curiestraße wurde zunächst
an die von Haugk begründeten partnerschaftlichen Beziehungen zu Frankreich erinnert (Firma Vybiral). Dann ging es
zum CcE. Dort war Haugk 1952 in das Amt des Leunaer Bürgermeisters eingeführt worden.
Im Keller der BBS hatte Haugk ein kleines Schwimmbad errichten lassen in dem viele Generationen von Leunaern in
der Schule das Schwimmen erlernt haben, so auch einige
Teilnehmer des Rundgangs. Weiter ging es Richtung neuer
Schwimmhalle zum ehemaligen Eisstadion, das 1961 unter
Haugks Leitung eingeweiht worden war.
Im Gebäude Preußenstr. 9, der nächsten Station, war Haugk
nach seinem Tod aufgebahrt.
Vor dem Gebäude Windmühlenstr. 5 wartete auf die Teilnehmer heißer Kaffee und Tee, zubereitet von der Mitbesitzerin
des jetzt als Wohnhaus genutzten Gebäudes, deren Mutter
sich (als ehemalige Lehrerin) noch sehr gut an die Zeiten des
Gebäudes als Pionierhaus und Station junger Chemiker und
Forscher erinnern konnte.
Heute unvorstellbar, was damals mit den Kindern und Jugendlichen in deren Freizeit unternommen wurde, so Frau
Schmidt aus Merseburg. Initiator der vorbezeichneten Nutzung damals war Haugk.
Im Plastikpark, der nächsten Station, sollte zu Haugks Zeiten
eigentlich ein Zentrum für Bobsport und Ski Alpin errichtet
werden. Das scheiterte u. a. daran, dass das Gelände sich
nach eingehender Untersuchung doch nicht eignete und der
Staat mittlerweile Ski Alpin nicht mehr optimal förderte.
Vorletzte Station war der Zwergenhügel. Das als Kindergarten
genutzte Gebäude wurde auch auf Initiative Haugks errichtet.
Letzte Station eines ca. 7 km langen Fußmarches war die
Straße Industrietor, da die sich dort befindenden Gebäude
zu Haugks Zeiten zur „Wohngebietsverwaltung Leuna Nord“
umgebaut und genutzt werden sollten.
Danke an alle Beteiligten und besonders an Ralf Schade
ohne dessen Erläuterungen wir u. a. nicht wüssten, dass die
Frau Haugk einen Nervenzusammenbruch erlitten hat, als ihr
Mann in einer Nacht- und Nebelaktion zum Bürgermeister
von Leuna bestellt wurde.
Ilse Leidter
Verein „Geschichte lebt Leuna“
Nr. 3/2015 | 30
Herzliche Einladung
Der Verein „Geschichte lebt Leuna“ lädt am 11. April 2015,
um 14.00 Uhr zu einem Vortrag:
Das Kriegsende vor 70 Jahren im südlichen Teil
des Landkreises Merseburg
in die AWO Begegnungsstätte in der Kirchgasse 7 in Leuna
ein.
Nach dem Vortrag von Dr. R. Schade möchten wir mit Ihnen
bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen.
Uwe Berthold
Vorsitzender
Fotorätsel Nr. 9
Werte Rätselfreunde, hier ist unser 9. Rätselfoto.
Wir erwarten Ihre Post per E-Mail an: [email protected]
oder an Ch. Tippelt Joliot-Curie-Str. 42, 06237 Leuna
Bitte geben Sie neben der Lösung, auch Ihren Namen und Ihre
Anschrift an.
Unter den richtigen Einsendern losen wir 20 € aus.
Das Fotorätsel Nr. 8 entstand am toten Saalearm.
Diesen Gedenkstein setzte die Ortsgruppe Leuna vom Deutschen
Alpenverein zur Erinnerung an den Ing. Kurt Hopfer, welcher 1935
bei einem Lawinenunglück in der Schweiz ums Leben kam.
An dieser Stelle an der alten Saale befand sich früher mal ein
Freibad und rechts sind die Reste der alten Rollschuhbahn.
Die angebrachte Gedenktafel verschwand nach dem Krieg.
Wir haben Rätsel Nr. 7 ausgelost, es ist Herr Wolfgang Kroh.
Christel Tippelt
Ihr Heimatverein Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Entlang der Techniklinie 5
(Teil 2)
Schicke Niederflurwagen fahren inzwischen auch auf der Linie
5. Damit ist das Einsteigen mit Kinderwagen und Fahrrad ein
Kinderspiel. Zwischen Bad Dürrenberg und Schkopau ist die
Mitnahme sogar kostenlos, während man für Hunde und große
Gepäckstücke einen Extrafahrschein lösen muss.
Fahrscheine gibt es im Merseburger Land nur an den Automaten
in der Hölle, an der Endhaltestelle in Bad Dürrenberg, im Leunaer Postshop, der Stadtinformation Leuna, oder im Merseburger
Bahnhof beim Busverkehr.
Notfalls kann man auch beim Fahrer selbst einen Einzelfahrschein für 3 € kaufen, oder mit Geldkarte in der Bahn, falls dort
ein Automat hängt.
Abends und am Wochenende fährt unsere gute alte Tram leider
nur noch stündlich, ansonsten aller 30 Minuten. In Halle muss
man also aufpassen, denn nur jede zweite fährt bis Bad Dürrenberg, und die „5 S“ nur bis Ammendorf. Während abends
die Linie 5 in Halle noch bis Ammendorf fährt, verwandelt sich
die Linie 95, aus Trotha kommend, in Ammendorf in die Linie 5.
Sie sehen, es wird nun kompliziert. Und noch komplizierter wird
die Sache durch den Schienenersatzverkehr in Merseburg, seit
es die Baumaßnahmen an der Weißen Mauer gibt. Zuerst wurde am Krankenhaus gebaut. Dort ist eine schöne neue Straße
entstanden. Auch die Haltestelle der Straßenbahn ist nun ganz
modern und schön. Hoffen wir nur, das dies so bleibt und nicht
wieder böse Buben alles verwüsten. Während der Bauarbeiten
hält dort nur der Schienenersatzverkehr. Jetzt beginnt man mit
der Erneuerung am letzten Stück zwischen Lindenstraße und
Hälterstraße. Darum muss man die Bahn am Stadtstadion verlassen und in den Bus 65 umsteigen. Dieser fährt nun bis zur
Hölle, oder abends und am Wochenende bis zum Leunaweg.
Dann aber erhält der Fahrgast noch eine zusätzliche Ehrenrunde
nach Merseburg Süd und zurück. Auf dieser Strecke fährt wochentags, von der Hölle kommend, die Linie 15. Im Bus muss
übrigens ein Signalknopf gedrückt werden, wenn man an der
nächsten Haltestelle aussteigen will. Liegt kein Bedarf vor, wird
nicht gehalten! Für „Langsamaussteiger“ gibt es übrigens auch
bei der Straßenbahn den Kinderwagenknopf!!! Für die Merseburger ist es eigentlich am einfachsten, denn die können mit
dem gleichen Fahrschein auch mit dem Zug fahren. Dieser
braucht von Halle nach Merseburg nur 10 Minuten. Wenn er
pünktlich ist! Merseburg ist die Zone 233. In Halle fährt man in
der Zone 210. Wenn man also von Merseburg nach Halle fahren
möchte, benötigt man einen Fahrschein für zwei Tarifzonen ...
Es geht also nicht nach km, sondern jeweils nach dem Standort.
Die Fahrscheine besitzen dann auch eine unterschiedliche Gültigkeitsdauer. Ja, man braucht schon eine Portion Grundwissen,
um mit der Straßenbahn fahren zu können, ohne straffällig zu
werden ... Denn Kontrolleure sind auch unterwegs, seit es keine
Schaffner mehr gibt.
Nun geht es aber wirklich los.
Die neue Schleife in Kröllwitz ging im Oktober 2004 in Betrieb.
Unweit davon ist die Sporthalle Brandberge.
Steigen wir an der Endhaltestelle der Techniklinie 5 in Halle Kröllwitz ein. Hier beginnt auch die Linie 7 (Richtung Burg Giebichenstein).
Nächste Station ist der Spechtweg, am Rande der Dölauer Heide. Dann folgt unweit des UKH die Haltestelle Heide, am Universitätsklinikum der Stadt Halle. 1971 begann man mit dem
Neubau der Uniklinik. Neben einem Hubschrauberlandeplatz
und modernen Operationsälen entstanden viele Gebäude. Ganz
früher gab es dort mal einen großen Weinberg. Geht man jedoch
den Waldweg entlang Richtung Heide, kommt man in wenigen
Minuten zur Gaststätte Waldkater. Die Dölauer Heide ist ein 658
ha großes Landschaftschutzgebiet und das größte Waldgebiet
der Stadt. Schon die Halloren holten dort das Brennholz für die
Salzgewinnung. Im 19. Jh erfolgte die Aufforstung des Kiefernwaldes.
Leunaer Stadtanzeiger
Für die Zukunft plant man aber, das Areal in einen Mischwald
umzugestalten. Der Straßburger Weg und der Weinberg-Campus sind die 2 nächsten Haltestellen. Hier hat die Wissenschaft
Einzug gehalten. In die ehemalige „Russenkaserne“ ist die
Martin-Luther-Universität eingezogen und man kann den stolzen Schriftzug: weinberg campus lesen. Neben der Uni gibt es
hochkarätige Forschungsinstitute, wie das „Fraunhofer“, Max
Planck und Leibnitz ... Sogar ein kleiner Weinberg wurde wieder angelegt. Die kleine Kirche der ehemaligen Nervenheilanstalt
erinnert an längst vergangene Zeiten. In vielen alten Gemäuern
entstanden moderne Wohngebäude, Labore oder Institute. Nur
der alte Appellplatz mit dem Kaserneneingang verrät die ehemalige Nutzung. So entstand hier, unweit von Halle Neustadt,
eine moderne Bebauung, welche neben den alten Bürgerhäusern, Plattenbauten und neuen Zweckbauten auch eine kleine
Eigenheimsiedlung möglich werden ließ.
Fortsetzung folgt ...
Christel Tippelt
31 | Nr. 3/2015
Donnerstag:
14.00 - 16.00 Uhr Töpfern unter Anleitung
14.00 - 16.00 Uhr Rommee
Termine:
Mittwoch, 01.04.2015
14.00 Uhr Kaffeetrinken mit anschließender Autorenlesung
Dienstag, 14.04.2015
10.00 Uhr Verkehrsteilnehmerschulung
Vorschau
Freitag, 01.05.2015
10.00 Uhr Maifeier auf dem Hof bei Bratwurst, Bier
und Musik
Für jeden Bürger bieten wir von Montag bis Freitag in der Zeit
von 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr einen stationären preiswerten Mittagstisch an.
Bei Interesse im „Haus der Begegnung“ der AWO Leuna melden: Frau Mäuer, Tel. 03461 813897
Die Arbeiterwohlfahrt
Stadtverband Leuna e. V.
wünscht allen Bürgerinnen
und Bürgern
ein schönes Osterfest
und erholsame Feiertage.
Im Namen des AWO-Vorstandes
Silke Mäuer
Leiterin der
AWO-Begegnungsstätte
Der Männerchor Schladebach 1852 e. V. gratuliert im April
seinen Sangesbrüdern Manfred Friedrich, Ronald Weise und
Jörg Tautenhahn recht herzlich zum Geburtstag.
Der DRK Ortsverein Leuna
Der Vorstand
Arbeiterwohlfahrt Stadtverband Leuna e. V.
lädt alle Blutspender herzlich
zum nächsten
Blutspendetermin
Termine im Monat April 2015
„Haus der Begegnung“ AWO Leuna
Zirkel:
Montag:
10.00 - 11.00 Uhr 14.30 - 16.30 Uhr 17.00 - 19.00 Uhr 19.00 - 21.00 Uhr 19.30 - 21.30 Uhr Dienstag:
14.00 - 16.00 Uhr 16.30 - 18.30 Uhr Mittwoch:
09.00 - 12.00 Uhr 10.00 - 12.00 Uhr 18.00 - 20.00 Uhr Gymnastik unter Anleitung
Klöppeln
Töpfern unter Anleitung
Töpfern unter Anleitung
Probe „Kammerchor Leuna“
Kreativzirkel
Kreativzirkel (14-täglich)
Tiffany unter Anleitung
Seniorentanz
Malen unter Anleitung
am Dienstag, dem 28.04.2015
von 16:00 bis 19:30 Uhr
in den Räumen unseres DRK Ortsvereins, Gesundheitszentrum,
Sockelgeschoss ein.
Schenke Leben – Spende Blut!
Maritta Morgner und Anne-Kathrin Julius
Vorstandsmitglieder
Ideen in Druck
Mit einer Anzeige in Ihren Heimat- und
Bürgerzeitungen erreichen Sie Ihre Region.
www.wittich.de
Kirchgasse 70, 6237 Leuna
Tel. 03461 813897, Fax 03461 814970
Nr. 3/2015 | 32
„Steh auf, wenn du am Boden liegst ...“
So lautet einer meiner Lieblingstitel der Band „Die Toten Hosen“. Wie oft „liege ich am Boden“, weil mich wieder Dinge des
Alltags umgehauen haben. Wie oft weiß ich nicht mehr, wie es
weiter gehen soll im Beruf, in der Kirche, in der Gesellschaft und
auf der ganzen Welt. Überall lauert der Tod und nicht nur der
leibliche Tod, sondern auch der seelische Tod und der Tod der
Beziehungslosigkeit.
Wir kennen alle die sogenannten Karfreitagsmomente mit dem
Schrei am Kreuz: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich
verlassen …“
Warum – wieso – weshalb – Fragen, die oft unbeantwortet bleiben und das Leben ist dunkel geworden, fast wie tot.
Nun gehen wir langsam aber sicher ins Frühjahr und Ostern
steht vor der Tür. Die Natur erwacht zum neuen Leben, sie „steht
wieder auf“ und fängt an zu blühen.
Zu Ostern erklingt in den Kirchen wieder die Osterbotschaft:
„Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.“
Das ist eine Ostererfahrung, die die ersten Christen damals, vor
mehr als 2000 Jahren gemacht haben, als sie festgestellt haben:
der Tod hat nicht das letzte Wort. Der Stein von den vielen Toden
im Alltag ist weggerollt und das Leben fängt an zu blühen.
Es gibt einen Neuanfang und das Leben kehrt wieder.
So die Erfahrungen in der Bibel – so auch heute immer wieder
die das Ostergeschehen in vielfältiger Form im Lebensalltag.
Und die Folge ist: „Steh auf, wenn du am Boden liegst“. Und
somit ist das Lied der Toten Hosen für mich ein Osterlied, was
auch hin und wieder in unseren Gottesdiensten gespielt wurde.
Und diese Ostererfahrung wünsche ich allen mit dem Wunsch:
Steh auf, wenn du am Boden liegst.
Ein schönes Osterfest
Ihr Uwe Hoff, Pfarrer im Kirchspiel Großkorbetha
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Gottesdienste
Palmsonntag, Sonntag, 29.03.2015
10.30 Uhr Gemeindesaal an der Friedenskirche
Familiengottesdienst
Diplom-GemeindepädagoginAechtner-Lörzer
Gründonnerstag, Donnerstag, 02.04.2015
19.00 Uhr Kirche Daspig
Gottesdienst mit Tischabendmahl
Pfarrer Katzmann
Karfreitag, Freitag, 03.04.2015
10.30 Uhr Friedenskirche
Gottesdienst mit Abendmahl
Chor - Frau Mücksch
Pfarrer Katzmann
Karsamstag, Sonnabend, 04.04.2015
21.00 Uhr Friedenskirche
Osternacht mit Taufe und Abendmahl/Pfarrer
Katzmann
Diplom-Gemeindepädagogin Aechtner-Lörzer
Ostersonntag, Sonntag, 05.04.2015
10.30 Uhr Kirche Kröllwitz
Gottesdienst mit Abendmahl
Pfarrer Katzmann
Quasimodogeniti, Sonntag, 12.04.2015
10.30 Uhr Friedenskirche
Gottesdienst mit Tauferinnerung
Pfarrer Katzmann
Misericordias Domini, Sonntag, 19.04.2015
10.30 Uhr Friedenskirche
Gottesdienst
Pfarrer Katzmann
Leunaer Stadtanzeiger
Misericordias Domini, Sonntag, 19.04.2015
10.30 Uhr Sakristei Friedenskirche
Kindergottesdienst
Frau Katzmann
Jubilate, Sonntag, 26.04.2015
10.30 Uhr Friedenskirche
Familiengottesdienst
Pfarrer Katzmann
Hinweis!!!
Aus bautechnischen Gründen können in der Gnadenkirche, in Leuna-Ockendorf, derzeit keine Gottesdienste
stattfinden. Die Kirchengemeinde wird informiert, sobald das Gebäude gesichert bzw. die baulichen Mängel
behoben sind.
Kirchenputz Friedenskirche
Samstag, 28.03.2015, ab 8.00 Uhr, anschließend gemeinsames
Frühstück.
Bitte Putzutensilien mitbringen.
Besondere Veranstaltungen
mittwochs-die neue Reihe
Die Veranstaltungsreihe ist ein Angebot von Gesprächsabenden
in loser Folge über Kunst, Literatur, Religion, Gesellschaft, Philosophie. Der nächste Abend “mittwochs-die neue Reihe” findet am
Mittwoch, dem 15. April 2015, 20.00 Uhr
im Gemeindehaus Friedenskirche Leuna statt.
Diakon Dieter Falken berichtet von seinen Erfahrungen und Ergebnissen der Leunaer Bosnienhilfe.
Sein Thema: Bosnien-Situation und Perspektive
Dieter Falken leitet seit Jahren Hilfstransporte nach Bosnien.
Gemeinsam mit Partnern aus den Katholischen Gemeinden und
Mitarbeitern des bosnischen Roten Kreuzes organisiert er Projekte zur Selbsthilfe. Wir freuen uns auch auf seine Lichtbilder
über Bosnien.
Wir laden Sie recht herzlich zu diesem Abend ein. Im Anschluss
ist Gelegenheit zum losen Austausch und persönlichen Gesprächen bei einem Glas Wein.
Vorausschau
Der nächste Abend “mittwochs-die neue Reihe” findet am 06.
Mai statt. Pfarrer Thomas Groß spricht über: Jerusalem-Begegnung der Religionen.
Ihre gez. Dr. Neumann und gez. H. Fischer
Junge Gemeinde
Jeden Dienstag, 19.00 Uhr, Merseburg, Jugendkeller im Dompfarramt, Sarah von Biela/Pfr. Katzmann
Konfirmanden
7. Klasse, 9. April & 23. April 2015, 15.30 Uhr, Merseburg, Hälterstraße 19, Pfr. Katzmann
8. Klasse, 7. April & 21. April 2015, 16.00 Uhr, Merseburg, Hälterstraße 19, Pfrin. Dürrbeck
Seniorenkreis
Gemeinschaft, Kaffee & Kuchen, Gespräch, Andacht, Gedanken
der Bibel zum Leben
Sie sind herzlich eingeladen, am Dienstag, dem 28. April 2015,
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna mit Pfarrer Katzmann.
Bibel halb Acht
Mittwoch, 29. April 2015, 19.30 Uhr, Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Regelmäßige Veranstaltungen
Einladung zum Mittagsgebet
Jeden Dienstag, um 12.00 Uhr, ist Mittagsgebet in der Friedenskirche. Zu einer heilsamen Unterbrechung im Alltag wird
herzlich eingeladen.
Leunaer Stadtanzeiger
Bastelkreis Frau Aechtner
Der Bastelkreis trifft sich jeden Mittwoch, um 14.00 Uhr, im Starenweg 1. Interessierte können jederzeit daran teilnehmen und
mitmachen.
Ansprechpartnerin: Frau Herta Aechtner, Starenweg 1, 06237
Leuna (Tel. 03461 813161)
Chor - Ökumenische Regionalkantorei
Der Chor der Ökumenischen Regionalkantorei trifft sich jeden
Dienstag, um 19.00 Uhr, im Gemeindehaus an der Friedenskirche zur Probe. Wer Lust am Gesang und Freude an der Chorarbeit hat, ist jederzeit herzlich willkommen.
Ansprechpartnerin: Frau Mücksch (Kontaktdaten siehe unten)
Posaunenchor Leuna
Der Posaunenchor trifft sich zu seiner Probe an jedem Freitag,
um 19.30 Uhr im Gemeindehaus an der Friedenskirche, Kirchplatz 1, 06237 Leuna.
Wer gern ein Blechblasinstrument erlernen möchte oder bereits
spielen kann, ist herzlich eingeladen mit zu proben und mit zu
musizieren.
Ansprechpartner: Herr Lörzer (Kontaktdaten siehe unten)
Nachlese
Begreift ihr meine Liebe? – Frauen von den Bahamas luden
am Freitag, 6. März zum Weltgebetstag ein.
33 | Nr. 3/2015
dort lebenden Menschen, die zum überwiegenden Teil afrikanischen Ursprungs und zu 90 % christlichen Glaubens sind. Die
ganze Schönheit hat die Künstlerin Chantal Bethel in ihr Weltgebetstagsbild hineingenommen. Da sind die sechs herrlich rosaroten Flamingos, Wappentiere der Bahamas, die im sonnenüberströmten Wasser gründeln, gleichsam sich neigen zu den Füßen
Jesus Christi, die rätselhaft darunter hervor lugen. Oder weisen
sie hin auf die Liebe Jesu, der seinen Jüngern kurz vor seinem
Tod die Füße wäscht? Das war ein wichtiges Thema der Feierstunde, das uns alle darauf einstimmen will, uns gegenseitig zu
dienen. Was auch heißt, die Not der Mitmenschen zu sehen, die
Schwierigkeiten der Ausgegrenzten und der Flüchtlinge zu verstehen und ihnen mit unseren Möglichkeiten zu helfe, dass die
Linderung ihrer Sorgen, Begleitung und Anerkennung finden. Die
Fußwaschung wurde von den Frauen in einem bewegenden Spiel
vorgeführt. Damit war`s nicht zu Ende. Ein reichgedeckter Tisch
mit bahamischen Speisen lud alle zum Kosten und schmecken
ein. Dazu viele muntere Gespräche bis in den Abend. Wie immer
wurde eine Kollekte für wichtige Projekte der Frauen in der Welt
gesammelt. Darunter befindet sich ein Frauenrechts-Zentrum gegen sexuelle Gewalt. Dabei kamen 445 € zusammen.
G. Müller
Laizismus ein umfängliches Thema
Propst i. R. Jochen Jäger begann seinen Vortrag im Rahmen
mittwochs - die neue Reihe mit einer Kurzbiografie: Im Erzgebirge geboren-Schlosserlehre-Ingenieurstudium-Theologiestudium-Vikariat in Leuna-Superintendent in Nordhausen-Propst in
Erfurt.
Er ist also bei seinem Vortrag an den Ort des Beginns seiner
pfarramtlichen Tätigkeit zurückgekehrt und war erneut begeistert von der Kirche, den kirchlichen Räumen sowie der übergroßen Zahl interessierter Zuhörer, die trotz Fußballspielen und
Wahlkampfveranstaltung gekommen waren und den Vortrag
„Laizismus - Trennung von Kirche und Staat“ auch mit Begeisterung aufnahmen.
Es ist ein zugegebenermaßen schwieriges und weitgefächertes
Thema, mit, wenn man so will, extremen Eckpunkten, von Religion ist Privatsache und hat im öffentlichen Raum nichts zu
suchen bis zur religiösen Präsenz in der politischen und gesellschaftlichen Öffentlichkeit.
Auf Grund der Komplexität und der Vielfalt konnte während des
Vortrages vieles nur stichpunktartig benannt, nicht aber näher
ausgeführt werden. Dieses Thema gibt Stoff für ein ganzes Tagesseminar. Die Besucher dankten mit langem herzlichen Beifall.
Auf Grund der Komplexität des Themas sind viele Besucher
noch lange dageblieben und haben das Gehörte bei einem Glas
Wein reflektiert.
R. Neumann
Ansprechpartner
Wir feierten den Weltgebetstag hier in Leuna gleichzeitig mit vielen Menschen auf der ganzen Welt, wie in unsere Freunde in Tansania/Afrika, die wir im letzten Jahr besuchten. Über 70 Besucher
waren gekommen, aus Leuna und von außerhalb, jung und alt
zwischen 4 und 90 Jahren, um zusammen mit der katholischen
Gemeinde ein großes Fest der Gemeinsamkeit zu feiern. Mitreißende Musik von Celle und Klavier und wunderbare rhythmische
Lieder nach Calypso-Melodien durchzogen das Programm. In der
Mitte des Saals waren symbolisch die vielen Inseln der Bahamas
dargestellt. Zusammen gibt es 700, davon sind 30 bewohnt. Siebzehn Inseln wurden in ihrer Bedeutung und Lebensweise von den
mitwirkenden Frauen erklärt. Wir erfuhren von der wunderbaren
Landschaft, dem blauen Meer mit herrlichen Stränden, von den
Pfarrer
Philipp Katzmann
Kirchplatz 1
06237 Leuna
Tel.: 03461 822776
Mobil: 0163 9700389
Fax: 03461 814649
E-Mail:[email protected]
Vorsitzender des Gemeindekirchenrates
Ekkehard Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 309765
Fax: 03461 309892
E-Mail: [email protected]
Diplom-Gemeindepädagogin
Christine Aechtner-Lörzer
Starenweg 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 810913
Fax: 03461 309892
E-Mail: [email protected]
Nr. 3/2015 | 34
Kirchenmusikerin
Katharina Mücksch
Lauchstädter Str. 2, 06277 Merseburg
Tel.: 03461 213598
E-Mail: [email protected]
Postanschrift Pfarramt/Pfarrbüro im Gemeindehaus an der
Friedenskirche
Evangelisches Kirchspiel Leuna
Frau Heber
Kirchplatz 1, 06237 Leuna
Tel.: 03461 822935
Fax: 03461 814649
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten
Das Pfarrbüro ist am Dienstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr und am
Donnerstag, von 09.00 bis 14.00 Uhr geöffnet.
Die Einzahlung von Friedhofs- und Wassergeld ist in dieser Zeit
möglich.
Friedhofs- und Wassergeld
Folgende Friedhofs- und Wassergeldgebühren sind zu entrichten:
Urnengrab 5,- Euro pro Jahr
Einzelgrab 7,50 Euro pro Jahr
Doppelgrab 12,50 Euro pro Jahr
Kontoverbindung Friedhofs- und Wassergeld:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Friedhofs- oder Wassergeld, Name
Friedhof,
Name Nutzungsberechtigter
Kontoverbindung für Gemeindebeitrag:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: EKK Eisenach
IBAN: DE14 5206 0410 0008 0027 38
BIC: GENODEF1EK1
Zahlungsgrund: RT 69, Gemeindebeitrag „Name“
Kontoverbindung für Spenden:
Empfänger: Kreiskirchenamt Merseburg
Bank: KD Bank Duisburg
IBAN: DE10 3506 0190 1550 1050 27
BIC: GENODED1DKD
Zahlungsgrund: RT 69, Spende „Zweck“
Kirchengemeinde Spergau
Gottesdienste
03.04.2015
16.00 Uhr 17.00 Uhr 06.04.2015
10.00 Uhr 18.04.2015
17.00 Uhr 19.04.2015
16.00 Uhr Kirchfährendorf mit Abendmahl
Spergau mit Abendmahl
Spergau Familiengottesdienst
Spergau
Kriechau Fahrradgottesdienst
Veranstaltungen
Sa., d. 11.04.2015 Großkorbetha 10.00 Uhr Vorschulkreis
Großkorbetha 14.00 Uhr regionales Konfirmandentreffen
Do., d. 23.04.2015 Spergau 14.00 Uhr Frauenhilfe
Spruch zum Nachdenken
„Das Leben der Menschen erfüllt sich durch viele Tode hindurch.“ (Basilius der Große)
Ihr Uwe Hoff, Pfarrer im Kirchspiel Großkorbetha.
Leunaer Stadtanzeiger
Ansprechpartner
Evangelisches Pfarramt
Pfarrer Uwe Hoff
Weißenfelser Straße 4
06688 Großkorbetha
Tel.: 034446 20260
Fax: 034446 90080
E-Mail: [email protected]
Privatanschrift:
Friedensstraße 33
06688 Großkorbetha
Tel./Fax: 034446 20318
Kirchengemeinden Horburg, Kötschlitz,
Zweimen, Kötzschau, Pissen, Thalschütz,
Schladebach, Wallendorf, Friedensdorf,
Lössen, Kreypau, Zöschen und Ermlitz
Pfarrbereich Wallendorf
Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin. Psalm 46, 10
Wo finden wir noch Stille in unserer lauten Welt? In Einkaufszentren werden wir mit leichter Unterhaltungsmusik umspült, zuhause genügt ein Knopfdruck und unser Wohnzimmer ist mit Radiomusik oder Fernsehgeplapper erfüllt. Wirkliche Stille müssen wir
in unserer Welt ganz bewusst aufsuchen. Manchmal finden wir
sie in der Natur, bei einem Wald- oder Strandspaziergang – aber
auch dort können wir die Geräusche der Welt nicht ganz ausblenden. Wirkliche Stille kann uns eine Kirche bieten: wir treten
ein, atmen durch, setzen uns in eine Bank, lassen unsere Blicke
schweifen und unsere Gedanken kommen und gehen. Probieren
Sie es einmal aus! Sie werden merken, welch eine Wohltat es ist,
einen Moment still verharren zu können. Auch in unseren Gottesdiensten finden Sie solche Atempausen, Momente der Stille
und des Ganz bei sich seins. Ich lade Sie herzlich ein, sich ab
und zu solche Momente zu gönnen!
Hoffentlich bis bald! Ihre Pfarrerin Antje Böhme
Wir laden ein zu den Gottesdiensten in unseren Kirchengemeinden
Palmsonntag, 29.03.2015
14.00 Uhr Regionalgottesdienst zum Weltgebetstag in Pissen mit anschließendem Kaffeetrinken im Dorfgemeinschaftshaus. Ein Bus wird eingesetzt (Abfahrtszeiten s. u.).
Gründonnerstag, 02.04.2015
16.00 Gottesdienst mit Abendmahl in Kötschlitz
Karfreitag, 03.04.2015
9.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Kreypau
10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Horburg
10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Pissen
14.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Kötzschau
16.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in Ermlitz
Karsamstag, 04.04.2015
18.30 Uhr Osternachtsfeier in Thalschütz
21.00 Uhr Osternachtsfeier in Schladebach
Ostersonntag, 05.04.2015
6.00 Uhr Osternachtsfeier mit anschließendem Osterfrühstück in Zweimen
9.00 Uhr Ostergottesdienst in Wallendorf
10.30 Uhr Ostergottesdienst in Zöschen
14.00 Uhr Ökumenischer Gedenkgottesdienst in Witzschersdorf
14.00 Uhr Taufgottesdienst in Zweimen
Ostermontag, 06.04.2015
10.00 Uhr Familiengottesdienst in Kötzschau
14.00 Uhr Familiengottesdienst in Friedensdorf
Sonntag Quasimodogeniti, 12.04.2015
9.00 Uhr Gottesdienst in Pissen
10.30 Uhr Gottesdienst in Zöschen
Leunaer Stadtanzeiger
Sonntag Misericordias Domini, 19.04.2015
9.00 Uhr Gottesdienst in Wallendorf
10.30 Uhr Gottesdienst in Kötzschau
Sonntag Jubilate, 26.04.2015
9.00 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden in
Schladebach
10.30 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden in
Horburg
Rückblick
Einführung von Pfarrerin Katja Albrecht am 22. Februar 2015
In einem festlichen Gottesdienst in der Schladebacher Kirche wurde Pfarrerin Katja Albrecht am 22. Februar 2015 in ihren Dienst als
Pfarrerin für das Kirchspiel Kötzschau-Pissen und die Kirchengemeinde Schladebach im Pfarrbereich Wallendorf eingeführt. Superintendentin Christiane Kellner nahm die Einführung gemeinsam mit Pfarrerin Antje Böhme und Propst Dr. Johann Schneider,
sowie den beiden Vorsitzenden der Gemeindekirchenräte vor. Die
Mitglieder der Gemeindekirchenräte im gesamten Pfarrbereich
Wallendorf waren in diesem Gottesdienst ebenfalls vertreten. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Kirchenmusikerin Katharina
Mücksch und von einem Doppelquartett der Chorgemeinschaft
Scharnhorst Großlehna e. V. gestaltet. Dass nicht allein die kirchliche Öffentlichkeit, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter der
Ortschaftsräte, sowie Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau und
Bürgermeister Andrej Haufe, wie auch Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Einrichtungen und Vereinen an dieser Einführung teilgenommen haben, war ein schönes Zeichen der Verbundenheit und der Zusammenarbeit in den Ortschaften.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde sich bei einer Kaffeetafel im Pfarrhaus und bei Stockbrot am Feuer wieder aufgewärmt – und Unterhaltungen und näheres Kennenlernen der
neuen Pfarrerin in kleinerer Runde waren möglich.
Allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben
und auch allen, die für das leibliche Wohl gesorgt haben, sagen
wir ein herzliches Dankeschön.
Im Namen der Gemeindekirchenräte Joachim Thiele, Gemeindekirchenrat Kötzschau-Pissen
35 | Nr. 3/2015
Osterfrühstück am Ostersonntag, 6.00 Uhr Zweimen
Wir laden Sie wieder ein, Ostern in ganz besonderer Atmosphäre zu feiern. Nach der Andacht frühstücken wir in der Kirche.
Bitte melden Sie sich doch im Pfarramt Wallendorf an, damit wir
die Beiträge zum Osterfrühstück miteinander abstimmen können! Ich freue mich auf Sie!
Kinderkirche
Komm, bau‘ ein Haus ...
... das uns beschützt, pflanz‘ einen Baum, der
Schatten wirft, und beschreibe den Himmel,
der uns blüht ...
So trafen wir uns im Februar im Gemeindehaus Pissen, um wieder gemeinsam einen Vormittag zu verbringen. Jeder erschien in
Verkleidung - schließlich war auch Faschingszeit - und konnte
sich aussuchen, von welchem Teil unserer bunten Erde er gekommen ist. Jedes Kind durfte sich den anderen vorstellen und
einen Klebepunkt auf dem Teil der großen aufblasbaren Erde anbringen, woher es gern wäre.
Bei Kerzenschein und dem ein oder anderen bekannten Lied –
begleitet durch Pfarrerin Antje Böhme (Keyboard) und Christiane
Mahler (Gitarre) rückten wir im Stuhlkreis näher zueinander.
Nachdem Pfarrerin Katja Albrecht uns die Bibelgeschichte vom
Turmbau zu Babel näher brachte, konnten wir in kleinen Gruppen beginnen, unseren eigenen Turm – unser Haus zu bauen.
Einfallsreich ging es zu – wir nutzten Decken, Tücher, Tische und
Stühle, um uns gemütliche Häuser zu bauen.
Nach einem Picknick in den „Häusern“ in Form von Obst- /
Käse-/Wurstspießen sowie Nascherei und Getränken, gestaltete
jede Gruppe ein buntes Plakat. Darauf malten wir alle Dinge,
die unbedingt in unser Haus gehören. Schließlich fügten wir die
einzelnen Plakate zu einem gemeinsamen großen Plakat zusammen und jeder schrieb seinen Namen drauf.
Abschließend konnte sich jedes Kind ein Freundschaftsband
fingerhäkeln. Dabei unterstützten die Großen unsere kleineren
Kinder gern.
Noch einmal Platz genommen im Stuhlkreis wollten wir zusammen beten.
Du möchtest beim nächsten Treffen der Kinderkirche dabei sein?
Achte auf die Einladung in deinem Briefkasten oder im Leunaer
Stadtanzeiger (unter „Kirchliche Nachrichten“) und bring‘ gern
Freunde mit!
Doreen Biermann
(für das Team Kinderkirche Aue-Gemeinden)
von links nach rechts:
Joachim Thiele, Thilo Jäger, Propst Dr. Johannes Schneider,
Pfarrerin Katja Albrecht, Superintendentin Christiane Kellner,
Pfarrerin Antje Böhme
Foto: Karola Martinsohn
Weitere Informationen
Weltgebetstag am Palmsonntag, 29.03.2015, 14.00 in Pissen
Wir setzen einen Bus ein, der folgende Haltestellen anfährt:
12.40 Uhr Trargarth; 12.45 Uhr Friedensdorf; 12.50 Uhr Wüsteneutzsch; 12.55 Uhr Schladebach; 13.05 Uhr Wallendorf, Am
Anker; 13.10 Uhr Wallendorf, Bergschenke; 13.15 Uhr Zöschen;
13.20 Uhr Göhren; 13.25 Uhr Zschöchergen; 13.30 Uhr Kötschlitz; 13.35 Uhr Horburg; 13.40 Uhr Günthersdorf; 13.45 Uhr
Rodden; 13.50 Uhr Pissen; Rückfahrt um 16.15 Uhr in umgekehrter Reihenfolge.
Nr. 3/2015 | 36
Liebe Kinder, die nächste Kinderkirche findet statt am Samstag,
21.03. von 10.00 bis 12.00 in der Alten Turnhalle Zöschen. Wir
feiern miteinander den Kinderweltgebetstag.
Am Ostermontag laden wir Euch herzlich ein zum Familiengottesdienst um 10.00 Uhr in Kötzschau und um 14.00 Uhr in Friedensdorf.
Schon mal vormerken: am Samstag, 09.05. treffen wir uns um
10.00 Uhr in Wallendorf. Wir werden ein Musical einstudieren,
das wir nachmittags um 15.00 Uhr den Eltern und allen Interessierten aufführen werden.
Frauenhilfe
Dienstag, 24.03., 14.30 Uhr Frauenhilfe Horburg
Mittwoch, 25.03., 14.30 Uhr Frauenhilfe Zöschen
Dienstag, 14.04., 17.00 Uhr Frauenhilfe in Schladebach
Dienstag, 21.04., 14.00 Uhr Frauenhilfe Friedensdorf/Wüsteneutzsch
Mittwoch, 22.04., 14.30 Uhr Frauenhilfe Wallendorf
Dienstag, 28.04., 14.30 Uhr Frauenhilfe Horburg
Mittwoch, 29.04., 14.30 Uhr Frauenhilfe Zöschen
Amtshandlungen
Kirchlich beerdigt wurden: Willi Grimm aus Friedensdorf, Ina
Demnitz aus Horburg-Maßlau, Waltraud Kriegenherdt aus Wallendorf
Ansprechpartnerinnen
Pfarrerin Antje Böhme
Mühlstraße 10
06258 Schkopau OT Wallendorf
Tel.: 034639 20244
Fax: 034639 80958
E-Mail: [email protected]
Pfarrerin Katja Albrecht
Tel.: 02462 510105
E-Mail: [email protected]
Sprechzeit: Donnerstag, von 08.00 bis 10.00 Uhr und nach Vereinbarung im Pfarrhaus Schladebach
Katholisch Pfarrei St. Norbert/Christkönig –
Gemeinde Leuna
Gottesdienst und Veranstaltungsplan
Freitag, 27.03.2015
17.00 Uhr Kreuzwegandacht Christkönig Leuna
17.00 Uhr Ministrantenstunde Merseburg Norbersaal
19.00 Uhr Ökumenischer Gemeindekreuzweg St. Norbert
Samstag, 28.03.2015
17.30 Uhr Hl. Messe Christkönig Leuna
anschließend Pascha-Mahl zu Gunsten von Misereor (mit Anmeldung)
Montag, 30.03.2015
15.30 Uhr Ökumenischer Kinderkreuzweg St. Norbert
Dienstag, 31.03.2015
09.30 Uhr Krabbelgruppe Merseburg, Norbertsaal
Gründonnerstag: Donnerstag, 02.04.2015
19.00 Uhr Hl. Messe vom letzten Abendmahl ((St. Norbert
Merseburg)
Karfreitag: Freitag, 03.04.2015
15.00 Uhr Karliturgie Christkönig Leuna
Ostersonntag: Sonntag; 05.04.2015
05.30 Uhr Auferstehungsgottesdient Christkönig Leuna
anschließend Frühstück
Ostermontag: Montag, 06.04.2015
10.00 Uhr Hl. Messe St. Norbert Merseburg
Mittwoch, 08.04.
14.00 Uhr Gottesdienst Christkönig Leuna
anschließend Seniorennachmittag
Dienstag, 14.04.2015
19.00 Uhr Gruppe 60+ Merseburg Norbertsaal
Samstag, 18.04.2015
17.30 Uhr Hl. Messe Christkönig Leuna
Leunaer Stadtanzeiger
Samstag, 25.04.2015
10.00 Uhr Feier der Diakonweihe St. Norbert Merseburg
15.30 Uhr Hl. Messe Christkönig Leuna
Katholische Pfarrei St. Norbert, Merseburg
Bahnhofstraße 14, 06217 Merseburg
Tel.: 03461 210071
Fax: 03461 210074
[email protected]
http://www.katholische-kirche-merseburg.de
https://www.facebook.com/pages/Katholische-Pfarrei-Merseburg/339007682929324
Pfarrbüro: Frau Martina Schweyen
Öffnungszeiten
Montag 9.00 - 12.00 Uhr geschlossen
Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr 15.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag geschlossen 15.00 - 18.00 Uhr
Freitag 9.00 - 12.00 Uhr geschlossen
Bankverbindung:
Kath. Pfarrei Merseburg, Saalesparkasse, BLZ 800 537 62 Konto 331 000 4189
IBAN: DE 21 800 537 62 331 000 4189 BIC: NOLADE21HAL
Pastorale Mitarbeiter
Pfarrer Daniel Rudloff
Bahnhofstraße 14, 06217 Merseburg
Tel.: 03461 210073,
Mobil: 0170 1277536,
E-Mail: [email protected]
Tobias Scherbaum, Gemeindereferent
Bahnhofstraße 14, Merseburg,
Tel.: 03461 8239525,
E-Mail: [email protected]
Martin Böhm, Kirchenmusiker
Tel.: 0176 78170453,
E-Mail: [email protected]
Monika Lazar, Klinikseelsorgerin
Tel.: 03461 271322
SWL
EURAWASSER
Die Stadtwerke Leuna GmbH und
EURAWASSER informieren
Zur Sicherstellung einer beständig hohen Trinkwasserqualität
werden seitens der Stadtwerke Leuna GmbH als Ihrem Wasserversorgungsunterunternehmen regelmäßig, in Einklang mit den
Forderungen der Trinkwasserverordnung, Beprobungen des
Trinkwassernetzes in Auftrag gegeben. Die Probenahmen sowie
die Untersuchungen erfolgen jeweils durch ein akkreditiertes
Prüflabor.
Im Rahmen der einzelnen Analysen werden entsprechend den
Vorgaben der Trinkwasserverordnung sowohl biologische wie
auch chemische und physikalische Parameter untersucht.
Auf der nachfolgenden Tabelle veröffentlichen wir zu Ihrer Information einen Auszug der Ergebnisse der aktuellen periodischen
Trinkwasseranalyse.
Der gesamte Prüfbericht ist auf der Homepage www.stadtwerke-leuna.de ersichtlich.
Leunaer Stadtanzeiger
37 | Nr. 3/2015
gez. E. Rieser/C. Maschek
Geschäftsführung
Stadtwerke Leuna GmbH
Investitionen im Trink- und Abwasserbereich
in der Kernstadt Leuna
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an EURAWASSER, Tel.:
03461 3057-0.
Auch in diesem Jahr planen die Stadtwerke Leuna GmbH Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen im Trink- und Abwasserbereich.
gez. E. Rieser/C. Maschek
Geschäftsführung
Stadtwerke Leuna GmbH
________________________________________________________
Die ersten Investitionsmaßnahmen werden in der FriedrichEbert-Straße, im Abschnitt Wasserwerkstraße bis Industrietor,
und in der Albert-Einstein-Straße erfolgen:
SWL
· Im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße sind sowohl Kanalbau- und -sanierungsmaßnahmen sowie die Erneuerung der
Trinkwasserversorgungsleitung geplant. Wir bitten um Ihr
Verständnis, da es aufgrund der notwendigen Straßensperrungen zeitweise zu Behinderungen und Verkehrseinschränkungen kommen kann.
· In der Albert-Einstein-Straße wird die Erneuerung der Trinkwasserversorgungsleitung im Zuge der Straßenbaumaßnahme der Stadt Leuna als Gemeinschaftsmaßnahme im diesjährigen Bauabschnitt durchgeführt.
Wir bitten um Ihr Verständnis, da es im Baubereich zeitweise
zu Verkehrseinschränkungen aufgrund partieller oder kompletter
Straßensperrung kommen kann.
Wir freuen uns Sie darüber informieren zu können, dass für die
entstandenen und bereits behobenen Hochwasserschäden an
der technischen Ausrüstung der Abwasserpumpwerke sowohl
im Bereich Ockendorf wie auch im Bereich Kröllwitz die Fördermittelzuweisungen des Landesverwaltungsamtes Halle bei uns
eingegangen sind.
… Die Stadtwerke Leuna GmbH informiert …
Ihr Wasserversorgungsunternehmen führt in Zusammenarbeit
mit der Jugendfeuerwehr der Stadt Leuna notwendige Hydrantenkontrollen und Rohrleitungsspülungen durch.
Im Zuge bzw. nach Beendigung der Spülmaßnahmen kann es
in einzelnen Straßenabschnitten zeitweise zu Druckschwankungen und Beeinträchtigungen in der Trinkwasserqualität (Braunfärbung) kommen.
Die Kontrolle der Hydranten und Spülung der Leitungen erfolgt
in den Bereichen:
- Merseburger Straße - ab Walter-Bauer-Straße bis Rössener
Brücke
- Walter-Bauer-Straße
- Friedensstraße - ab Walter-Bauer-Straße bis Nordanlage
- Joliot-Curie-Straße - ab Walter-Bauer-Straße bis Nordanlage
- Bunsenstraße - ab Walter-Bauer-Straße bis Nordanlage
- Heinrich-Heine-Straße
- Rudolf-Breitscheid-Straße
- Haupttor
Nr. 3/2015 | 38
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Spergauer Straße
Webergasse
Goethestraße
Schillerstraße
Uhlandstraße
Alte Festwiese
Hockergasse
Torweg
Nordanlage
am 11.04.2015 in der Zeit von 9 bis 14 Uhr.
Wir bitten Sie daher, sich auf die Situation einzustellen und sich
ggf. mit Trinkwasser zu bevorraten. Für Schäden an Wäsche und
Haushaltsgeräten kann unsererseits keine Haftung übernommen werden. Wir danken für Ihr Verständnis.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Betriebsführer der
Stadtwerke Leuna GmbH, die EURAWASSER, Tel.: 03461 3057-0.
gez. Rieser
Geschäftsführerin
Stadtwerke Leuna GmbH
Vorfall in der TOTAL Raffinerie Leuna
Am 02.03.2015, um 7:50 Uhr kam es aus noch ungeklärten
Gründen in einer Anlage der TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland
GmbH zu einem Gasaustritt.
Die Feuerwehr der Raffinerie wurde sofort alarmiert und ist im
Einsatz. Der Stab der Raffinerie hat unverzüglich die erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet. Die Behörden sind informiert.
Es hat keine Verletzten gegeben. Die Anlagen befinden sich in
einem gesicherten Zustand. Es gab zu keiner Zeit Gefährdungen
für die Gesundheit.
Der Stab der Raffinerie wird weiter informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
Die TOTAL Raffinerie entschuldigt sich bei der Nachbarschaft für
die eventuell aufgetretenen Geruchsbelästigungen.
Leunaer Stadtanzeiger
!!! Nach Absprache können auch Einzel-Schulungen, in der Woche nach Vereinbarung durchgeführt werden!!!
Prüfung: 09.05.2015
Anmeldeschluss: 09.04.2015 untere Fischereibehörde
Nächste Fischerprüfung im Mai
Am 9. Mai 2015 führt der Landkreis Saalekreis als zuständige
Fischereibehörde die nächste Fischerprüfung in 06217 Merseburg, Domgymnasium, Domplatz 4 durch.
Anträge auf Zulassung zur Fischerprüfung können ab sofort –
spätestens bis zum 9. April 2015 – gestellt werden.
Antragsformulare sind bei der Fischereibehörde, Domplatz 2,
06217 Merseburg (Zimmer 104, Telefon: 03461 401215) erhältlich. Der Antrag kann direkt in der Behörde gestellt und die Gebühr dort bezahlt werden.
Die Fischerprüfungsgebühr beträgt für Jugendliche ab vierzehn
Jahre 28,00 Euro und für Erwachsene 56,00 Euro.
Bei Anträgen über den Postweg ist der Einzahlungsnachweis für
die Prüfungsgebühr beizufügen.
Sprechzeiten der Fischereibehörde:
Dienstag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr/13:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr/13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Es wird darauf hingewiesen, dass vor der Prüfung ein 30-stündiger Pflichtlehrgang absolviert werden muss.
Informationen über Lehrgangstermine und -inhalte erhalten die
Fischerprüfungsteilnehmer über die Fischereibehörde.
Hinweis:
Seit 1. September 2013 sind für die Abnahme der Jugendfischerprüfung und der neu eingeführten Friedfischfischerprüfung, Anglervereine, denen die obere Fischereibehörde nach §
15 b der Fischerprüfungsordnung die Durchführung von Lehrgängen zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung übertragen hat,
eigenständig zuständig.
Auch hierzu erhalten Interessenten an der Ablegung einer Jugend- oder Friedfischfischerprüfung Auskünfte über die Fischereibehörde.
Pressekontakt
Telefon: 03461 481056
Fax: 03461 481192
K. Küpperbusch
Landkreis Saalekreis
________________________________________________________
Stefan Möslein
________________________________________________________
„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten.“ A. Bebel
Jaritz, Thomas
Am Hain 1
06237 Leuna OT Maßlau
Tel.: 034204 69336 ab 17.00 Uhr
Erinnerung an den Bombenabwurf
auf Witzschersdorf am 5. April 1945
Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung
Fischereischein
Beginn: Wo: Wann: Kosten: Crashkurs
Themen: Normaler Kurs
Themen: 19. April 2015 – Crashkurs 24. April
Gemeindehaus Kötzschlitz
9 Uhr
60,- Euro all inklusive
- 24.04. Gewässerkunde
- 25.04. Allgemeine und spezielle Fischkunde
- 26.04. Gerätekunde
- 26.04. Rechtskunde
- Praktische Unterweisung
- 19.04. Gewässerkunde
- 25.04. Allgemeine und spezielle Fischkunde
- 26.04. Gerätekunde
- 03.05. Rechtskunde
- Praktische Unterweisung
70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges soll an dieser Stelle an ein schreckliches Ereignis erinnert werden, welches den
kleinen Ort Witzschersdorf am 5. April 1945 um ca. 2 Uhr morgens ereilte.
Die Region um Leuna, Merseburg und Lützkendorf, in der sich viele
wichtige Unternehmen der Kriegsgüterproduktion befanden, war
bei den Alliierten, gerade in den letzten Kriegsmonaten, bevorzugtes Ziel für Bombenangriffe. Am Mittwoch, dem 4. April 1945 noch
vor 22.00 Uhr erfolgte der letzte große Luftangriff auf Leuna.
„Noch einmal werfen 200 Bomber der Royal Air Force und 400
Bomber der US Army Air Force in der Nacht und am Tag insgesamt 1109 Tonnen Sprengstoff über dem Werk ab ...“ (Quelle:
Möller, Jürgen: Flak im Endkampf Leuna 1945 ... S. 33)
In der gleichen Nacht, aber nach Mitternacht, am 5. April, einem
Donnerstag, ereignet sich die Katastrophe, die das damals ca.
200 Einwohner zählende Witzschersdorf und das dortige Rittergut der Familie Wurmb von Zinck hart trifft.
Es muss sich um ein einzelnes britisches Flugzeug gehandelt
haben, welches vom Kurs abgekommen oder vom massiven
Flakeinsatz abgedrängt, seine noch verfügbare tödliche Last
gegen 2 Uhr morgens über Witzschersdorf abwirft.
Leunaer Stadtanzeiger
Eine der Bomben, vermutlich eine Luftmine, geht mit einer gewaltigen Detonation, nur wenige Meter von der Hofscheune
des Rittergutes entfernt nieder und richtet einen verheerenden
Schaden an. Die zerstörende Wirkung ist so gewaltig, dass fast
die Hälfte des Gutshofes und auch das massive Torhaus mit
Turm bis auf die Grundmauern zerstört sind.
Gutshof mit Torturm und Gutsscheune (rechts), nach einer Postkarte, um 1911
Der nach oben abgestützte und mit Stroh ausgepolsterte Keller unter der Scheune, östlich vom Torbogen, in dem 37 Frauen, Männer und Kinder vor dem nächtlichen Luftangriff Schutz
gesucht hatten, wird seitlich eingedrückt. Das Deckengewölbe
stürzt ein und begräbt alle, die dort Schutz gesucht hatten, unter sich. Bei den eingeleiteten Rettungsversuchen kann nur ein
Mensch lebend geborgen werden, alle anderen finden in dem
vermeintlich schützenden Keller den Tod.
„Aus dem Schutt wurden sie schließlich geborgen ...: Volkmar
und Margarita Wurmb v. Zinck, ihr Sohn Lutz v. Wurmb, Margaritas Schwägerin Gisela Köper, deren drei Töchter, Volkmars Cousine Edith v. Wurmb, seine Schwägerin Käte v. Wurmb und sein
Schwager Walter Lübbe: 10 Personen aus dem Gutshaus. Dann
die Gutsbelegschaft: Hofmeister Müller mit Familie, Oberschweizer Müller mit Frau, weiter waren genannt Kruse und Nürnberger
... und dazu kamen noch 16 auf dem Gut arbeitende Polen [Laut
Gräberliste handelt es sich um 2 polnische, 11 russische und
3 ukrainische Staatsbürger - Anm. d. Verf.] Keiner der Geborgenen gab mehr ein Lebenszeichen ...“
(Quelle: Wolfdietrich Wurmb v. Zinck: Das Rittergut Witzschersdorf und seine Besitzer. - 2. Aufl. 2007, S. 60)
36 Tote, das jüngste Opfer noch nicht einmal ein Jahr alt, werden von den herbeigeeilten, körperlich und seelisch an ihre
Grenzen gehenden Helfern aus den Trümmern geborgen. Verwandte der Familie von Wurmb waren aus Bremen und Berlin
erst vor wenigen Tagen angereist, um hier auf dem Land den
schweren Bombenangriffen auf die Großstädte zu entgehen.
Auch sie zählen nun zu den Opfern. Einzig der Gutsinspektor
und seine Ehefrau waren während des Angriffs im Gutshaus auf
der anderen Hofseite geblieben und so diesem schrecklichem
Schicksal entronnen.
In den Trümmern breitete sich Feuer aus. Durch Dunkelheit und
Zerstörung werden Eimerketten mit Löschwasser aus den Brunnen benachbarter Bauernhöfe gebildet. Auch aus angrenzenden
Ortschaften eilen Helfer zum Ort des Unglücks. Die Kötzschauer
Feuerwehr setzt ihre Motorspritze ein und auch die Schladebacher und die Zöschener Wehr kommen zu Hilfe. In den Ställen
des Gutes spielen sich entsetzliche Szenen ab.
„Von den Ställen her war Brüllen und Stöhnen der Tiere zu hören.
Kühe und Jungrinder waren großenteils von den Trümmern der
einstürzenden Stalldecken erschlagen worden; im noch stehenden Stallteil waren einige der auf ihren Ständen angebundenen
Kühe von der Druckwelle der Detonation über den Futtertisch
geschleudert worden und wurden von ihren Halsketten stranguliert ...“ (Quelle: Wolfdietrich Wurmb v. Zinck: Das Rittergut
Witzschersdorf und seine Besitzer. - 2. Aufl. 2007, S. 61)
Die schwer verletzten Tiere werden von ihren Qualen erlöst,
39 | Nr. 3/2015
überlebende Tiere werden, da die Hofausfahrt verschüttet ist,
durch den Hausflur des Gutshauses in Sicherheit gebracht. Viele
aber sind tot und können erst nach Tagen in Bombentrichtern
auf den angrenzenden Feldern notdürftig vergraben werden.
„Wochenlang noch stank es nach Brand und Kadaver“, berichtet
der Augenzeuge Werner Martinsohn.
Bei Tagesanbruch wird das ganze Ausmaß der Katastrophe
sichtbar. Neben den Zerstörungen am Gut, haben auch angrenzende Bauerngrundstücke und das Schulgebäude schweren
Schaden genommen. Im Dorf sind fast alle Gebäude betroffen,
Dächer abgedeckt, Fenster und Türen durch die Druckwelle geborsten. Auf den Straßen liegt so viel Schutt, dass sie auch Tage
danach kaum befahrbar sind.
Im Saal des Gasthofes Plato werden die 36 Todesopfer vorläufig
auf Stroh aufgebahrt.
Eine kaum zu ertragende Tragödie für die schon am nächsten Tag
eintreffenden Angehörigen wie Fritz Köper, Schwager des Gutsbesitzers, dem in dieser Unglücksnacht seine Frau und seine 3 Töchter im Alter von sechs, vier und einem Jahr genommen wurden.
Am 7. April, einem Sonnabend werden alle Opfer auf dem Friedhof in Schladebach begraben. Es gibt nicht einmal genügend
Särge für alle Opfer. Am Sonntag, dem 8. April findet die Trauerfeier, gehalten von Pfarrer Spielmeyer aus Pissen, statt.
„Es sind in dieser Gegend viele Bomben auf die umliegenden
Felder und in die Gärten gefallen, doch nach der Unglücksnacht
keine mehr. Buchstäblich die letzte hat über ... Witzschersdorf
Tod und Zerstörung gebracht.“ (Quelle: Wolfdietrich Wurmb v.
Zinck: Das Rittergut Witzschersdorf und seine Besitzer. - 2. Aufl.
2007, S. 62)
Am 18. April, nur zwei Wochen nach den tragischen Ereignissen
treffen die amerikanischen Truppen im Ort ein.
Diese Schicksalsnacht hat, durch die starken Beschädigungen
an zahlreichen Gebäuden, aber vor allem durch die Zerstörungen des für Witzschersdorf charakteristischen Torturms als Einfahrt zum Gutshof, das Ortsbild der kleinen Gemeinde für immer
verändert (vgl. Lithographie). Sie hat tiefe Wunden in den Familien der Opfer und Spuren bei allen Beteiligten hinterlassen.
In der Rückschau besonders erschütternd ist die Tatsache, dass
die Familien in den Heimatländern der Zwangsarbeiterinnen und
Zwangsarbeiter vermutlich für lange Zeit im Ungewissen waren,
was das Schicksal ihrer Lieben anging. Es gibt keine Hinweise,
dass die Angehörigen jemals von offizieller Stelle informiert wurden.
Geblieben sind Orte der Trauer und Erinnerung. Auf dem Friedhof
in Schladebach: die Grabsteine der Mitglieder der Familie Wurmb
von Zinck überragt von einem schlichten Holzkreuz, sowie ein Gedenkstein aus Muschelkalk, geschaffen vom Bildhauer Ottomar
Schmidt, welcher im Gedenken an die zahlreichen ausländischen
Opfer der Bombennacht, am 8. Mai 1963 eingeweiht wurde.
Im Jahr 1995, 50 Jahre nach dieser Schreckensnacht wurde,
in Witzschersdorf, am Ort des Geschehens vor der einstigen
Scheune, unter Anteilnahme von Angehörigen der damals Verschütteten, Augenzeugen des Unglücks und vielen Einwohnern
der Gemeinde, ein Gedenkstein für alle 36 Opfer enthüllt.
Witzschersdorf, Gedenkstein am ehemaligen Rittergut
Foto: Kretzschmar
Nr. 3/2015 | 40
Am Sonntag, dem 5. April 2015 findet um 14 Uhr auf dem
Friedhof in Schladebach eine gemeinsame Gedenkfeier des
Ortschaftsrates Kötzschau und der Kirchgemeinde statt. Dabei
sollen die Namen aller Opfer verlesen und an das vor 70 Jahren
Geschehene erinnert werden.
Sylvia Kretzschmar
Allen, die mir bei der Erarbeitung dieses Beitrags mit Rat und
Tat zur Seite standen, möchte ich herzlich danken. Ein besonderes Dankeschön geht an Herrn Helmut Martinsohn aus Schladebach für seine Unterstützung und die Zurverfügungstellung
seiner Aufzeichnungen.
Am 4. und 5. April an Leipzigs Musikalischer
Komödie wieder auf dem Spielplan:
Das Singspiel „IM WEISSEN RÖSSL“
von Ralph Benatzky
Von DIETER BEER
„Im Weißen Rössl“ gab es zuletzt 1996 an Leipzigs Musikalischer Komödie. Also war eine Neuinszenierung des unverwüstlichen Klassikers mit seinen eingängigen Melodien von Ralph
Benatzky und anderen Komponisten wieder einmal fällig. - Dass
der Zahlkellner Leopold total verschossen ist in seine Chefin,
die Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber (Nora Lentner), ist hinlänglich bekannt. Und so beginnt selbstredend auch hier die Geschichte. Während er beharrlich um sie wirbt, wehrt sie seine
Avancen energisch ab und gibt ihm unmissverständlich sängerisch zu verstehen: „Sie sind bei mir als Kellner hier und nicht
als Herzenskavalier!“ So also stehen die Dinge, so bleiben sie
aber nicht. Denn der Dampfer bringt wieder neue Gäste nach
St. Wolfgang. Darunter den grantigen Trikotagenfabrikanten
Wilhelm Giesecke samt seiner Tochter Ottilie, der immerzu auf
Ahlbeck schwört, sonst aber auch ein urgemütlicher Berliner ist.
Weiterhin befindet sich unter den Neuankömmlingen Rechtsanwalt Dr. Siedler. Er ist derjenige, der ein Auge auf Frau Josepha
und sie auf ihn geworfen hat, weswegen er Jahr für Jahr zur
schönen Sommerzeit an den Wolfgangsee reist und im „Weißen
Rössl“ logiert. Und immer wird für ihn das einzige Zimmer mit
Balkon reserviert, dieser wirkt hier bühnentechnisch wie angeklebt an das Hotel und nicht jeder Zuschauer kann ihn sehen.
Gedanken hat sich der Bühnen- und Kostümgestalter Alexander Mudlagk ganz bestimmt darüber gemacht, warum er das
Hotel andeutungsweise am linken Bühnenrand etabliert, denn
man kann es mitunter auch leicht zusammenklappen. Es wird
nämlich viel Platz gebraucht für die zahlreichen turbulenten,
gelegentlich auch etwas ausufernden großen Ensembleszenen
mit den Mitgliedern von Chor (Einstudierung: Mathias Drechsler)
und Ballett, die - von Susanne Kirnbauer choreografiert - die
Aufführung dominieren. Die Szenen mit nur wenigen Personen
verlieren in der bildkräftigen Inszenierung von Oberspielleiter
Volker Vogel, der auch stücktragend den Giesecke verkörpert,
meist ihren etwas intimen Charakter. Denn ständig beherrscht
eine große Schar eifriger Mitspieler die Szene, die offensichtlich den Revuecharakter des Werks betonen sollen - gesanglich
solide und musikantisch mit Schwung interpretiert vom Orchester der Musikalischen Komödie unter der Leitung seines neuen
Ersten Kapellmeisters Tobias Engeli. So ist fast alles, was hier
passiert, sozusagen öffentlich. Die Proportionen stimmen meines Erachtens nicht. Die Solisten geraten leider etwas ins Hintertreffen, nicht alle können sich entfalten.
Ottilie (Lilli Wünscher) ist Siedler (Radoslaw Rydlewski) gegenüber anfangs etwas barsch, doch blitzschnell werden der
Rechtsanwalt und die Fabrikantentochter ein Paar. Schon bald
singen sie im Duett „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein!“. Gewiss sind diese Partien nicht so umfangreich. Sollte man aber ihren Interpreten nicht trotzdem mehr Bühnenpräsenz verleihen?
Leopold und Josepha haben da schon vom Buch her mehr vom
Stück: Sie besitzen respektablen Handlungsspielraum und nut-
Leunaer Stadtanzeiger
zen ihn vortrefflich. Der gebürtige Wiener Andreas Rainer ist als
idealer Leopold fast die einzige Person in dieser Aufführung, an
deren Unternehmungen man als Zuschauer stets teilhaben und
sie nachvollziehen kann. Wenn er mal auftrumpft und seinem
Herzen Luft macht („Zuschau`n kann i net!“), kann man ihn gut
verstehen.
Eine mitreißende Szene entsteht, wenn Frau Josepha und Giesecke im Duett mit dem ganzen Ensemble das „Salzkammergut“
besingen. Spaß bereiten ebenso die stark geforderten Damen
und Herren des Balletts, die vom Sprungturm aus ins lustig
aufspritzende Wasser springen. Nicht weniger hübsch gestaltet sind die Auftritte des liebenswürdig-bescheidenen Privatgelehrten Hinzelmann (Michael Raschle) und seines lispelnden
Töchterchens (Verena Barth-Jurca) sowie auch des kahlköpfigen Charmeurs Sigismund (Fabian Egli), der sofort auf Klärchen
abfährt. Beide machen auch im Bad eine gute Figur.
Seine Majestät der verständnisvolle Kaiser höchstselbst (Milko
Milev) schreibt der Frau Wirtin die goldenen Worte, „hübsch bescheiden zu sein“, in ihr Stammbuch. Das gewinnt hier sogar
dramaturgische Bedeutung. Denn schlussendlich wird aus Leopold und der Rössl-Wirtin doch noch ein Paar, woran eigentlich
niemand gezweifelt hat. Vorstehend beschriebene Eindrücke
wurden in der Premieren-Vorstellung gewonnen, die das Publikum mit viel Beifall aufnahm. Die Aufführung gewänne aber,
wenn sie etwas straffer gestaltet wäre.
Die nächsten Vorstellungen: am 4. April, um 19 Uhr und am 5.
April, um 15 Uhr
Kartentelefon: 0341 1261-261
Zweimener Geschichte(n) [69]
Spreng- und Brandbomben nahe Dölkau
Lassen Sie mich heute ein weiteres Mal den Einträgen in der
Dölkauer Schulchronik nachgehen und mit dem Schuljahr 1941
– 1942 beginnen. Eingeschult wurden am 15. August 1941 Dora
Franke, Edith Schröder und Ilse Marquart. Die Einträge, die Lehrer Degen in diesem Schuljahr vornimmt, sind sehr knapp gehalten. Er berichtet über einen Mangel an Arbeitskräften, so dass
alle gesunden Männer und Frauen zu Arbeitseinsätzen aufgerufen wurden. Auch die Beamten und Lehrer erhielten die Aufforderung, in ihrem Urlaub zu freiwilligen Arbeitseinsätzen anzutreten.
„In Dölkau erfolgte der Einsatz in vollem Umfang. Einmal zählte
ich 70 Männer, Frauen und Kinder, die um 13 Uhr zur Feldarbeit
gingen. Mein Einsatz erfolgte im Juli in den Sommerferien. Seit
dieser Zeit bin ich Rechnungsführer auf dem Rittergute im Nebenberuf. Ferner bin ich auch als Landwachtführer (Hilfspolizei)
eingesetzt.“ (Schulchronik Dölkau) Weiter berichtet Karl Degen
über die Einsätze der Schulkinder zur Sammlung von Altstoffen
und Heilkräutern. Ostern 1942 verließen Kurt Naumann und Otto
Starke die Schule.
Im Schuljahr 1942 – 1943 fielen dann die ersten Bomben in der
Nähe von Dölkau vom Himmel, worüber natürlich auch in der
Schulchronik berichtet wurde. Das Schuljahr begann am 19.
August 1942 mit der Einschulung von Anneliese Krühmigen,
Herbert Siermann, Egon Pisarczyk und Martin Marquart. Degen
berichtet wieder über mustergültige Arbeitseinsätze der Dorfbewohner in Dölkau, so dass eine gute Getreide- und Gemüseernte eingebracht werden konnte. Vom Kriegsgeschehen war in
Dölkau zunächst erst einmal wenig zu spüren, schreibt Degen…
„bis auf eine Nacht. Mehrere Monate war kein Feindflieger da
gewesen. Am 16. Januar 1943 so gegen 1⁄4 9 Uhr erscholl das
Flakschießen wie wild. Ich war gerade im Gasthaus. Im Augenblick war die Gaststube leer, alles eilte nach Hause. Kaum zu
Hause angelangt, erscholl ein mächtiger Knall, das Haus schütterte, Fensterscheiben klirrten. Im ersten Augenblick vermuteten
wir einen Bombentreffer in der Nähe des Hauses. Das war nicht
der Fall. Schnell eilte ich die Treppe hinauf, um zu sehen, ob im
Haus ein größerer Schaden angerichtet war. Im Hause konnte
ich nichts feststellen, aber wie erstaunte ich, als ich auf dem
Steinberge eine ganze Reihe lodern sah.
Leunaer Stadtanzeiger
Am nächsten Morgen erhielten wir Gewissheit. Eine Sprengbombe war am Eisenbahndamm (Naumanns Haus) abgeworfen
worden und hunderte von Brandbomben, glücklicherweise hatte keine ein Ziel gefunden. Alle waren hinter dem Dorfe, vom
Schlossteich an bis zum Steinberge in Reihen abgeworfen.
Großes Glück hat Dölkau gehabt. Allerdings war ein großer Teil
Fensterscheiben zum Opfer gefallen. In der Schule 14. Seit dieser Nacht wurden sogleich nach Fliegeralarm die Luftschutzräume aufgesucht.“ (Ebenda)
Horst Siermann, Werner Schröder, Gertraude Kloppe, Gertraude
Siermann und Margot Stein wurden Ostern 1943 aus der Schule
entlassen.
Die Einträge in der Schulchronik für das Schuljahr 1943 – 1944
fallen wiederum vergleichsweise knapp aus. Das Schuljahr begann am 14. August 1943. Neu eingeschult wurden Marianne
Kloppe, Annemarie Wendenburg, Irene Gottsmann und Georg
Pisarczyk. Karl Degen berichtet über eine gute Getreideernte
und über eine schlechte Kartoffelernte. Dann geht er auf einen
Luftangriff auf Leipzig ein, der in der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 stattgefunden hatte. Dabei handelte es sich um
den schwersten Luftangriff der Royal Air Force, den die Stadt
erlebte und er forderte über 1.800 Todesopfer. 140.000 Menschen verloren ihr Zuhause. „Am nächsten Morgen wälzte sich
unendlicher Rauch über die ganze Landschaft, da der Wind von
Osten wehte. Den 2. Tag darauf kamen die unglücklichen Opfer, die Ausgebombten, auch in unser Dorf. In Dölkau fanden 28
Männer, Frauen und Kinder ein vorläufiges Unterkommen. Nach
5 Tagen verließen sie uns wieder.“ (Ebenda) Weiterhin berichtet
der Dölkauer Lehrer Karl Degen, dass die Schulen Zweimen und
Dölkau zusammengelegt worden waren. Die oberen Jahrgänge
wurden in Dölkau unterrichtet und die unteren in Zweimen von
einer Merseburger Lehrerin namens Boge. Ostern 1944 wurden
Jutta Otto, Helga Siermann, Hanni Schröder, Frieda Naumann,
Gerda Kietz, Heinz Starke und Heinz Stiller aus der Schule entlassen.
Das Schuljahr 1944 – 1945 begann am 18. August 1944 mit der
Einschulung von Dieter Knoth, Joachim Breternitz, Paul Stolle,
Dieter Krühmigen, Gerhard Marquart, Gisela Kietz und Ursula
Gottsmann. Am 02. November 1944 schlugen wiederum Bomben in der Nähe unserer Gemeinde ein. Zwischen 11:50 Uhr
bis 13:45 Uhr gab es zwei Wellen mit zunächst 383 B17 Bombern und danach noch einmal 210 B17 Bombern (damals auch
„Fliegende Festung“ genannt). Die Schäden werden wie folgt
beschrieben: Bombenabwürfe über Feldfluren bei Dürrenberg,
Kröllwitz, Kriegsdorf (heute Friedensdorf – U. W.), Wallendorf,
Tragart. Kreypau und Dölkau. Die Bomben sollten womöglich
Leuna treffen – haben ihr Ziel aber verfehlt. Es kann auch sein,
dass einzelne Bomber von deutschen Flakgeschützen angeschossen worden waren. Um einen sicheren Landungsort zu
erreichen und „Höhe zu machen“, wurden dann einfach die
Bomben ausgeklinkt. Anzunehmen wäre schließlich auch, dass
die amerikanischen Bomber den von den Deutschen errichteten
Flakgürtel rund um die Ammoniakwerke in Leuna außer Gefecht
setzen sollten. Dies hätte allerdings nur Sinn gemacht bei einem
Vormarsch amerikanischer Land-Truppen, was ja dann auch
für die Zeit des späten Frühjahres 1945 in der Literatur so beschrieben wurde. Jedenfalls benennt auch die Ortschronik von
Zweimen für die Jahre 1944 bis 1945 einige Bombeneinschläge mit zum Teil erheblichen Sachschäden und nachfolgenden
Bränden; wobei aber davon ausgegangen werden kann, dass
weder Zweimen, noch Göhren und Dölkau als Angriffsziel der
Alliierten galt.
Das Ende des Zweiten Weltkrieges in Dölkau beschreibt Lehrer
Degen wie folgt: „Nach Ostern kam das Kriegsgeschehen immer näher. Die letzten Wochen, ehe die Amerikaner einrückten,
waren Tag und Nacht kaum ohne Alarm, so dass die Feldbestellungsarbeiten kaum zu Ende geführt werden konnten. Mitte
April, vorher war der Kanonendonner schon tagelang zu hören,
kamen die Amerikaner von Zweimen kommend zwischen 24
und 1 Uhr. In das Schulhaus drangen auch etliche Soldaten. Sie
durchsuchten das Haus nach deutschen Soldaten.
41 | Nr. 3/2015
Nach kurzer Zeit rückten sie weiter in Richtung Horburg. Nach
etlichen Wochen traf eine amerikanische Einheit hier ein und
blieb im Schloss, etwa 150 - 200 Mann. Am 1. Juli verließ sie
Dölkau. Nach Einmarsch der Russen in unser Gebiet wurde das
Schloss Erholungsheim. Während des Sommerhalbjahres war
kein Unterricht.“ (Ebenda)
Erst am 1. Oktober 1945 begann das Schuljahr 1945 – 1946.
Aufgenommen wurden: Ludwig Richter, Klaus Heimannsfeld (die
Schreibweise des Nachnamens ist sehr unleserlich, deshalb bin
ich mir nicht ganz sicher – U. W.), Bernhard Bartusch, Erhard
Siermann, Rudolf Pisarczyk und Gisela Hülßner. Der einzige Eintrag, den Karl Degen für dieses Schuljahr in der Chronik hinterlässt, lautet: „Im Laufe des Herbstes wurde auch in Dölkau
die Bodenreform durchgeführt. Das Land des Rittergutes in der
Flur Dölkau wurde unter 17 Neusiedler und 3 Kleinbauern aufgeteilt.“ Damit enden die Aufzeichnungen des Lehrers Karl Degen in der Dölkauer Schulchronik. Obwohl sich viele im Dorf für
den Verbleib Degens als Lehrer ausgesprochen hatten, durfte
er auf Anordnung der Behörden nicht mehr unterrichten. Sein
Nachfolger als Lehrer in Dölkau wird ab dem 1. April 1946 Ernst
Flache – aber dazu mehr im nächsten Artikel über die Dölkauer
Schulchronik.
Dr. Udo Würsig
Ehejubilare im Monat April
Wir gratulieren recht herzlich zum Fest der „Eisernen
Hochzeit“
am 01.04. dem Ehepaar Siegrid und Heinz Stephan aus
Leuna
zum Fest der „Goldenen Hochzeit“
am 10.04. dem Ehepaar Ute und Horst Fischer aus Leuna
am 10.04. dem Ehepaar Monika und Josef Schöber aus
dem OT Günthersdorf
am 17.04. dem Ehepaar Almut und Herbert Graße aus Leuna
Zwei Menschen, die zusammen finden
und sich aneinander binden,
brauchen Hoffnung, Nerven, Stärke und auch Mut,
denn so gewappnet wird alles gut.
Wer alle Fehler des Anderen kennt
und sich trotzdem nicht von ihm trennt,
weil gute Seiten überwiegen,
wird am Ende die Liebe siegen.
Unbekannter Verfasser
Nr. 3/2015 | 42
Leuna
am 01.04.
am 01.04.
am 01.04.
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am 02.04.
am 03.04.
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Frau Ingrid Walburg
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Herrn Alfred Jurke
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Frau Gisela Krause
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zum 84. Geburtstag
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zum 72. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
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zum 75. Geburtstag
zum 88. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
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Leunaer Stadtanzeiger
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Herrn Reiner Müller
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Herrn Dr. Wolfgang Müller
Herrn Otto Peters
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Frau Erika Töffels
Frau Waltraut Hoffmann
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Frau Jutta Stodolka
Frau Hanna Lore Arnoldt
Herrn Emil Erthner
Frau Brigitta Herzau
Herrn Peter Lange
Frau Elly Riedel
Herrn Horst Woydowski
Frau Rosel Knauth
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Herrn Arnold Kohley
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zum 90. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
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zum 80. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 92. Geburtstag
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zum 89. Geburtstag
zum 90. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
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zum 77. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
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OT Dölkau
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OT Friedensdorf
am 26.04. Frau Ingeborg Hahn zum 70. Geburtstag
OT Göhren
am 18.04. Frau Anna Marie Aue
zum 95. Geburtstag
OT Günthersdorf
am 01.04. Frau Regina Nutsch
am 04.04. Herrn Richard Bamps
am 07.04. Herrn Werner Forberger
am 08.04. Herrn Karl Gnaß
am 08.04. Herrn Franz Trübenbach
am 18.04. Frau Regina Nisser
am 19.04. Herrn Wolfgang Schneider
am 26.04. Herrn Bernd Plänitz
am 27.04. Herrn Horst Nutsch
am 28.04. Herrn Bernd Müller
zum 72. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
OT Horburg-Maßlau
am 05.04. Frau Anna Böse
am 06.04. Herrn Erich Pogrzeba
am 06.04. Frau Erna Winkler
am 21.04. Frau Karin Heider
am 24.04. Frau Lilli Pirl
am 28.04. Herrn Bernd Kriemichen
am 28.04. Frau Anneliese Ritter
zum 93. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 90. Geburtstag
OT Kötschlitz
am 10.04. Herrn Dr. Lutz Helling
am 11.04. Herrn Reinhart Pulow
am 15.04. Herrn Paul Stolle
am 19.04. Frau Christine Stolle
am 25.04. Herrn Helmut Würsig
zum 76. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
OT Kötzschau
am 06.04. Herrn Rudgert Stuck
am 10.04. Herrn Erich Pötzl
am 22.04. Frau Christa Ahnert
am 23.04. Frau Christine Sohn
am 25.04. Herrn Günter Blei
am 26.04. Herrn Wolfgang Kretschmer
zum 71. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
OT Kreypau
am 03.04. Herrn Martin Rudloff
am 11.04. Frau Ingrid Dannenberg
zum 71. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
Leunaer Stadtanzeiger
OT Möritzsch
am 15.04. Frau Anni Rettig
am 28.04. Herrn Dieter Fiedler
zum 84. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
OT Pissen
am 26.04. Herrn Rudolf Piller
am 30.04. Frau Martina Grahl
zum 78. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
OT Rampitz
am 08.04. Frau Helga Pabst
am 15.04. Herrn Peter Flohr
zum 85. Geburtstag
zum 72. Geburtstag
OT Schladebach
am 14.04. Frau
Anneliese Lankers-Hoffmann
am 16.04. Herrn Gerhard Rust
am 17.04. Herrn Armin Thiele
am 19.04. Frau Helga Blumtritt
am 26.04. Herrn Peter Blumtritt
am 30.04. Frau Marita Koffler
zum 76. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 81. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
OT Spergau
am 01.04. Frau Gisela Grosch
am 01.04. Herrn Klaus Schmidt
am 05.04. Herrn Ulrich Florin
am 05.04. Frau Brunhilde Jähnichen
am 05.04. Herrn Bernd Reinhardt
am 10.04. Frau Marga Schröder
am 14.04. Frau Uta Heise
am 15.04. Herrn Günter Quente
am 21.04. Frau Inge Nerre
am 25.04. Frau Petra Zabka
am 27.04. Herrn Harald Rödiger
am 28.04. Herrn Georg Heinitz
am 28.04. Frau Waldtraud Herfurth
am 28.04. Herrn Erich Meyer
am 30.04. Herrn Alfred Münch
zum 75. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 77. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 79. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 83. Geburtstag
zum 74. Geburtstag
zum 65. Geburtstag
zum 82. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
zum 84. Geburtstag
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zum 84. Geburtstag
zum 78. Geburtstag
zum 80. Geburtstag
OT Wölkau
am 06.04. Herrn Rolf Fister
zum 77. Geburtstag
OT Wüsteneutzsch
am 01.04. Herrn Günther Ehrentraut
zum 80. Geburtstag
OT Zöschen
am 01.04. Herrn Rudi Frenkel
am 11.04. Herrn Manfred Trapp
am 13.04. Frau Uta Däne
am 13.04. Herrn Rolf Knauth
am 13.04. Frau Marga Weinstein
am 18.04. Frau Brigitte Rauschenbach
am 18.04. Herrn Rudi Stier
am 18.04. Frau Anni Wiesemann
am 24.04. Herrn Helmut Frenkel
am 24.04. Herrn Kurt Piller
am 29.04. Frau Karin Thomas
zum 84. Geburtstag
zum 71. Geburtstag
zum 75. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 70. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
zum 89. Geburtstag
zum 86. Geburtstag
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OT Zschöchergen
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am 06.04. Herrn Wolfgang Thiel
am 23.04. Frau Maritta Schröder
zum 76. Geburtstag
zum 73. Geburtstag
zum 76. Geburtstag
OT Zweimen
am 18.04. Frau Marlene Geißler zum 71. Geburtstag
43 | Nr. 3/2015
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