Füürwehrsnack-04-2015

Mitteilungsblatt
des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein
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Jahrgang 14, Ausgabe 4
Dienstag , 21.04.2015
INHALTSVERZEICHNIS:
KFV: Neuer Übungsbus
1-2
KFV: Fusionen
2
Niendorf: LF 20
2
KFV : Digitalfunk I
3
KFV: Digitalfunk II
3
JF OH: Jugendflamme
4
JF OH: Landesversamml.
4
JF OH: JF Scharbeutz
4
KFV : Einsätze 03/20
5
HFUK: Unfallstatistik
6
HFUK: Sicherheitsbrief 37
6
Gemeindewehr Fehmarn
7
Gemeindewehr Grömitz
7
Amt Ostholstein-Mitte
7
FF Pönitz
7
KFV: Beförderungen
8
KFV: SH-Kreuze
8
KFV Erreichbarkeiten
8
KFV: Impressum
8
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Ansichtssook
Neu und alt: Übungsbusse sind Voraussetzung für eine praxisgerechte Ausbildung
in der Technischen Hilfeleistung bei Busunfällen (Bild: D. Prüß)
Bi denn Digitalfunk deit sick wat.
De Schose mit de Utschrievung vun binah
25.000 Digitalfunkgeräte in SchleswigHolsteen is jo uk vigeliensch. Wenn de een
denn Opdrag nich kriegen schall, kannst jo
wiss sien, dat hei Water in de Ogen hett. De
(KFV OH) Für die Kreisausbildung Techni- Rangeli üm denn Opdrag hett een Enn funnen
sche Hilfeleistung bei Busunfällen steht ein
un nu geiht dat plonen wieder.
weiterer ausgedienter Bus für die Praxis zur
Verfügung. Der Bus wurde dringend benö- Wo kommt de iersten Geräte in Schleswigtigt, da das bisherige Übungsobjekt nach Holsteen hin? Wann ward de Geräte leevert?
mehreren Lehrgängen „ zerschnitten“ und Wi löppt dat nodem mit denn Inbuu in de
Föörtüüch.
nicht mehr zu gebrauchen war.
Lehrgangsleiter Heiko Krabbenhöft ist auf De Füürwehrhauptmänners in Ostholsteen
der Suche nach einem Ersatzbus erneut im hebbt ehr Vörstellen all segg. Dorbi güng dat
Harz fündig geworden. Auch der Vorgänger- nich nur dorna, wat nodem bruukbor bien
bus konnte bereits von der Fa. Hahne Rei- Övergang vun anlog op digital is, sünnern uk
dorna, wi dat Ehrenamt möglichst kostengünsen KG in Bad Sachsa erworben werden.
stich un mit wenich Opwand denn Övergang
Da der Bus bis zum Schluss noch fahrtaug- beschicken kann. Eens is kloor, dat Ümsetten
lich war, gestaltete sich der Transport we- op digital geiht ohn de Hölp vun‘t Ehrenamt
niger problematisch. Dankenswerterweise
nich.
fuhren Heiko Krabbenhöft und sein
„ Kumpel“ Volker Bartels vom Treckerclub Wi mütt afluren, op de Meenung vun de Füürmit der Bahn in den Harz und holten den wehrn ümsett ward oder man een annern
neuen Übungsbus ab. Damit ist auch für Meenung wieken mutt. Uk in düsse Frogen
die Folgejahre die Ausbildung in der Tech- geiht dat üm dat Ehrenamt.
nischen Hilfe bei Busunfällen gesichert.
Dat meent
Moschko jun.
Fortsetzung Seite 2
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FUSIONEN
(KFV OH) Mit zwei Fusionen
verringert sich die Anzahl der
Freiwilligen Feuerwehren in
Ostholstein auf jetzt 133.
Stadt Bad Schwartau
Nachdem die Stadt Bad
Schwartau bereits seit geraumer Zeit den Dienstbetrieb in
der FF Bad Schwartau eingestellt hatte, wurde eine Fusion mit der FF Rensefeld in
die Wege geleitet. Während
die Feuerwehrangehörigen
der Feuerwehr Rensefeld
ihren Fortbestand mit Übernahme des Personals aus
der FF Bad Schwartau
wünschten, entschied sich
die Stadtvertretung dagegen.
Beide Feuerwehren, die FF
Bad Schwartau und die FF
Rensefeld, wurden aufgelöst
und eine neue Feuerwehr,
die FF Bad SchwartauRensefeld, gegründet. Die
Wahl der neuen Ortswehrführung und der Stellvertretung erfolgten bereits. Gewählt wurden die bisherigen
Stelleninhaber der FF Rensefeld, Olaf Dreyer zum Ortswehrführer und Benny
Wendt zum stellv. Ortswehrführer. Eine konstituierende
Mitgliederversammlung wird
im Mai folgen.
Gemeinde Göhl
Aufgrund mangelnder Einsatzkräfte entschieden sich
die Freiwilligen Feuerwehren
Göhl und Plügge zur Fusion.
Aus den beiden Ortsfeuerwehren der Gemeinde wurde
jetzt die Gemeindefeuerwehr
Göhl. Zum neuen Gemeindewehrführer wurde Henrik
Sturm gewählt. Sein Stellvertreter ist jetzt Volker Ibendorf, der bisherige Ortswehrführer der FF Plügge.
(Dirk Prüß)
also immer noch ein interessantes
Übungsobjekt für Übungsabende.
Dank auch an Hahne Reisen KG mit deren Unterstützung die Ausbildung
fortgesetzt werden kann.
… und was geschieht mit dem alten Bus?
Nachdem der Bus für die Kreisausbildung
nicht mehr zu verwenden ist, wird der Bus
entsorgt. Hierzu muss der Bus jedoch in
„ handliche“ Stücke zerlegt werden. Auch
wenn der Bus beim Kreisfeuerwehrverband Ostholstein ausgedient hat, bleibt es
Interessierte Wehren, die mit Ihren Einsatzmitteln (Schere/ Spreizer/ Trenngerät) an dem Bus
üben möchten, können sich beim Kreisfeuerwehrverband –Kreisgeschäftsstelle
– melden. Dort werden die Meldungen
zunächst gesammelt und dann eine Terminvereinbarung getroffen. Sofern mehr
Interesse besteht, als Wehren tatsächlich
an dem Bus üben können, gilt die Reihenfolge des Einganges der Meldungen.
(Dirk Prüß)
Mit einem LF 20 und einem MZF erhielt die FF Niendorf/Ostsee in 2014 zwei neue Einsatzfahrzeuge.
(Niendorf/ Ostsee) Ende des Jahres 2014
konnte bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde das LF 20 übernommen werden.
Trotz einer HLF ähnlichen Ausstattung läuft
dieses als LF 20. Das Fahrgestell ist ein
MAN BL 4x4 , Radstand 4200mm, mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 15,5
Tonnen und 290 PS. Der Aufbau ist als
AT 2 ausgeführt. Neben dem 2000 Liter
Wassertank ist ein fest eingebauter 125
Liter Schaummitteltank mit einem festverbauten Zumischer verbunden. Alle Lichter
im und am Aufbau sind, inklusive dem FLEXI-LIGHT Lichtmast mit 8 fokussierbaren
Scheinwerfern, in LED Technik gehalten.
Nennzuglast von 50 kN, ist auch die Beladung, zusätzlich zur Norm, mit dem Hilfeleistungssatz von Weber inkl. Schere RSX
200-107 , Spreizer SP 53 BS, Pedalschneider, Rettungszylinder 1-3, LKW-Rettungsbühne, Stab-Fix System, Hebekissen, Rettungssäge und Trennjäger stark auf Hilfeleistung ausgelegt. Ein Stromschnellangriff
und ein aus dem Heckgeräteraum fernstartbarer Stromerzeuger mit 14 KVA ermöglichen die schnelle Stromabgabe.
Als Pumpe wurde eine FPN 10-3000 gewählt. Wie schon beim ersetzten Iveco Magirus TLF 16/25 von 1989 sind auf dem
Fahrzeug 6 Atemschutzgeräte verlastet,
davon 4 im Mannschaftsraum. Neben der
Rotzler Seilwinde Typ TR 030/6 mit einer
Mit diesem Fahrzeug verfügt die FF Niendorf/ Ostsee zum ersten Mal in der 85
jährigen Geschichte über einen Hilfeleistungssatz.
Auf der Einpersonen-Haspel befinden sich
zusätzlich noch Standrohr und Hydrantenschlüssel. Die Wärmebildkamera K 50 von
FLIR rundet die Ausrüstung für den Angriffstrupp ab.
(FF Niendorf/Ostsee; Jürgen-Detlef Kruse)
FÜÜRWEHR—SNACK
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DIGITALFUNK:
HÄRTETEST
Dieses ist nach der derzeitigen Planung ab
12/2016 vorgesehen. Mit dem Einbau
könnte demnach im Januar / Februar
2017 begonnen werden. Empfohlen wird,
dem Kreis Ostholstein die Ausschreibung
für den Einbau für alle Gemeinden zu übertragen. Gründe sind ggf. Kosteneinsparungen für die Gemeinden und vor allem ein
Über mögliche Lösungen für den Einbau
gesicherter, fachgerechter und qualifizierder Fahrzeugfunkgeräte (Mobile Radio Terter Einbau der Digitalfunkgeräte. Der Einminal/ kurz: MRT) und die Terminierung
bau der Fahrzeugsprechfunkgeräte sollte
der Auslieferung der MRT und HRT
demnach dezentral erfolgen. Der Aufwand
(Handheld Radio Terminal/ Handsprechfür die Feuerwehren, zum angedachten
funkgeräte) informierte der Kreisfeuerwehrzentralen Einbau nach Eutin zu fahren, ist
verband Ostholstein in der kleinen Runde
nicht vertretbar, so die Empfehlung der
die Amtswehrführer und Gemeindewehrkleinen Runde. Es ist daher zu regeln, dass
führer amtsfreier Gemeinden.
der Einbau dezentral in den einzelnen GeAuslieferung der Digitalfunkgeräte
meinden oder in den Gemeinden zusamDie Migrationsplanung des Innenministeri- mengefasst erfolgt. Weitergehende Abums SH sieht vor, dass die ersten Digital- sprachen/Regelungen sind zu gegebener
funkgeräte ab Juli 2016 nach Ostholstein Zeit zu treffen.
geliefert werden. Die Lieferung der Ausbil- Ausbildung beim KFV OH
dungsgeräte für die Schulung der Multiplikatoren hingegen wird bereits im Januar Da alle Sprechfunker der Feuerwehren in
den Digitalfunk eingewiesen werden müs2016 erfolgen.
sen, werden beim KFV OH Multiplikatoren
Als Ergebnis der Beratung wurde vorge- ausgebildet, die dann die Befähigung erhalschlagen, zunächst alle verfügbaren HRT ten in den Wehren die Sprechfunker fortzu(Handsprechfunkgeräte) von Juli 2016 bis bilden. Mit der Lieferung der AusbildungsDezember 2016 an die Gemeinden auszu- geräte wird der KFV OH ab 2016 mit der
liefern. Den Feuerwehren ist damit die Ausbildung beginnen. Analog der chronoloMöglichkeit gegeben, auf Standortebene gischen Auslieferung der Handsprechfunkmit den HRT zu üben. Ein großer Vorteil, geräte werden dann die Lehrgangsplätze
zumal die HRT und MRT über eine identi- den Gemeinden zugewiesen. Ziel ist es,
sche Bedienfläche verfügen. Ab Januar zumindest je nach Gemeindegröße im ers2017/ Februar 2017 (frühestens mit der ten Schritt 1 – 3 Multiplikatoren in den
Digitalfunktauglichkeit der IRLS Süd) er- Gemeinden auszubilden. Im zweiten Schritt
folgt die Lieferung der Fahrzeugsprechfunk- kann die Zahl der Multiplikatoren in den
geräte und etwaiger restlicher Handsprech- Gemeinden dann erhöht werden. Hierzu
funkgeräte.
werden beim KFV OH noch intern Regelungen getroffen.
Einbau der Digitalfunkgeräte
(KFV OH) Nachdem die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) den
Zuschlag für Los 1 der landesweiten Digitalfunk-Sammelbestellung an Motorola
Solutions Germany GmbH erteilt hat,
kommt Bewegung in die weitere Planung
für die Einführung des Digitalfunks.
In der Beratung wurde aufgrund technischer Voraussetzungen und Maßgaben ein
Parallelbetrieb der analogen und digitalen
Fahrzeuggeräte ausgeschlossen. Der Einbau der MRT soll und kann erst erfolgen,
wenn die IRLS Süd digitalfunktauglich ist.
Das Ergebnis dieser Beratung wird in Kürze
den Bürgermeistern des Kreises Ostholstein vorgetragen, um letztendlich eine
gemeinsame und einvernehmliche Lösung
zu erzielen.
(Dirk Prüß)
(KFV OH) Vielerorts gibt es
kritische Berichte über den
Digitalfunk. Es gibt aber
auch andere Erfahrungsberichte.
In Bad Tölz ist der Digitalfunk beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK) schon im
Einsatz. Bis Mai werden alle
Rettungsdienste im Landkreis digital funken.
Bei einem Härtetest wurden
700 Ehrenamtliche und
Polizisten mit 150 Fahrzeugen und 1000 digitalen
Funkgeräten einbezogen.
Dabei wurden 30 Tests
durchgeführt um die Netztauglichkeit zu prüfen,
wenn 1000 Funkgeräte an
einer Stelle sind. Mit Einsatzfahrzeugen wurden ca.
100 Kilometer mit 60 Kilometer pro Stunde gefahren.
In jedem Fahrzeug saßen
acht bis neun Leute, die
eifrig gefunkt haben. Danach haben sich die Personen in einem Skistadion
verteilt und zeitgleich von
dort gefunkt – mit jeweils
zwei Geräten auf einmal in
der Hand. Zur Auswertung
musste jeder mehrere Bögen ausfüllen. Auch wenn
die Auswertung noch nicht
abgeschlossen ist, steht
fest, dass das Netz deutlich
besser ist als erwartet.
Auch im täglichen Einsatzgeschehen funktioniert der
Digitalfunk bereits. Seit
Februar wird der Digitalfunk genutzt. Festgestellt
wurde, dass man viel mehr
Möglichkeiten habe als früher. Die Sprachqualität ist
viel besser, weil das Gerät
Nebengeräusche rausfiltert.
Abschließend wird berichtet, dass die Nutzer vom
Digitalfunk begeistert sind.
Die ehrenamtlichen Helfer
haben einiges geleistet,
damit die Einführung funktioniert und viel Zeit für die
Tests investiert.
(Auszugsweise aus Bericht
www.merkur-online.de)
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JF SCHARBEUTZ
(Scharbeutz) Durch die
Aktion „ Saubere Landschaft“ konnte die Jugendfeuerwehr Scharbeutz
gleich zwei neue Mitglieder
aufnehmen
Die Aktion „ Saubere Landschaft“ in Scharbeutz war
ein voller Erfolg. Die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Scharbeutz, sowie der Dorfvorstand und
freiwillige Bürger aus Scharbeutz trafen sich zum Müll
sammeln. Nicht nur die
Aktion stand im Vordergrund, sondern der Dialog
zwischen Bürger und Feuerwehr ist auch immer wieder
gut.
„ In diesem Jahr war es ein
ganz besonderer Erfolg für
uns, denn wir konnten zwei
neue Jugendfeuerwehrmitglieder aufnehmen“, so
Jugendwart Marc Rollmann
erfreut über die beiden
neuen Mitglieder.
Im Anschluss gab es im
Gerätehaus für alle Beteiligten ein Getränk und leckere
Suppe.
(FF Scharbeutz/ Levgrün, Siegmund)
Weiterhin wurde das theoretische Wissen
der Jugendlichen anhand eines Fragebogens abgeprüft. Die Aufgaben wurden unter
den wachsamen Augen der Wertungsrichter der ostholsteinischen Jugendfeuerwehren durchgeführt.
(JF OH) 43 Jugendliche aus den ostholsteinischen Jugendfeuerwehren trafen sich auf
dem Areal der Freiwilligen Feuerwehr Süsel, um die Jugendflamme in den Stufen 2
und 3 abzulegen.
Neben der Fahrzeugkunde und der Ersten
Hilfe mussten die Jugendlichen ihre Leistungen auch bei praktischen Übungen unter Beweis stellen. So galt es bei der
Stufe 2 wasserführende Armaturen zuzuordnen und Knoten und Stiche auszuführen. Bei der Stufe 3 forderte man die Jugendlichen dann bei der Erklärung und
Handhabung eines Feuerlöschers sowie bei
dem Einbinden einer Person auf einer
Krankentrage.
KIEL / GRÖMITZ. Die Jugendfeuerwehren
in Schleswig-Holstein sehen sich weiterhin
auf Erfolgskurs. Im Rahmen der LandesJugendfeuerwehrversammlung in Grömitz
wurde Bilanz des letzten Jahres gezogen.
Landes-Jugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne (Zarpen) konnte im Beisein von Innenstaatssekretärin Manuela SöllerWinkler verkünden, dass die Nachwuchsorganisation der Feuerwehr ihren Mitgliederstand leicht nach oben korrigieren konnte:
9518 Jungen und Mädchen (2013 = 9471)
werden derzeit in 431 Jugendgruppen (+ 1)
auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet
und absolvieren eine bunte Palette an Feuerwehrtechnik und allgemeiner Jugendarbeit.
Am Nachmittag stand dann fest, dass alle
Jugendlichen, die zur Abnahme angetreten
waren, diese auch bestanden hatten. Somit
konnte Fachbereichsleiter Wettbewerbe
und stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Sebastian Papke aus Neustadt
an 31 Jugendliche aus den Jugendwehren
Bad Malente-Gremsmühlen, Harmsdorf,
Röbel, Oldenburg in Holstein, Gemeinde
Riepsdorf, Gemeinde Stockelsdorf und
Zarnekau die Stufe 2 sowie an 12 Jugendliche aus den Jugendwehren Bad MalenteGremsmühlen, Scharbeutz, Oldenburg in
Holstein und Zarnekau die Stufe 3 verleihen. Ausrichter dieser Veranstaltung war
die Jugendfeuerwehr Süsel.
(Sebastian Papke)
Tschechne: „ Der vieldiskutierte demografische Wandel und die dadurch in den letzten
Jahren angestoßenen Kampagnen haben
eine Bewusstseinsstärkung bei den Feuerwehren verursacht. Der Mix aus kreativen
Ideen vor Ort und begleitenden landesweiten Marketingmaßnahmen führt langsam
aber sicher zu belegbaren Erfolgszahlen,
um das System der Freiwilligen Feuerwehr
zukunftssicher zu halten. Daher dürfen wir
alle gemeinsam in diesen Anstrengungen
nicht nachlassen.“
Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen
wurde Imke Eggert aus Aukrug als Fachbereichsleiterin Bildung bestätigt.
(LFV/ H. Bauer)
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STATISTIK
(KFV OH) Zu insgesamt
279 Einsätzen wurden Ostholsteins Feuerwehren im
März 2015 gerufen. Bei
den Einsätzen wurden 344
Feuerwehren eingesetzt.
86 (30,8 %) Unwettereinsätze zählt die Einsatzstatistik insgesamt. Dabei wurden überwiegend Bäume
und Äste beseitigt.
Bei Veranstaltungen waren
die Feuerwehren 33mal
(11,8 %) gefordert, um eine
Sicherheitswache zu stellen. Auf dem Gebiet des
vorbeugenden Brandschutzes waren die Feuerwehren
ebenfalls 33mal (11,8 %)
tätig. 13mal wurden Brandschutzerziehungen und
-aufklärungen gemeldet.
32 (11,5 %) Brandeinsätze
zählt die Einsatzstatistik.
Die Brandeinsätze unterteilen sich in 4 Mittelbrände
und 28 Kleinbrände.
Die meisten Einsätze wurden aus der Gemeinde
Scharbeutz (36), der Stadt
Eutin (24) und dem Amt
Oldenburg-Land (23) gemeldet.
Die meisten Einsätze hatten
die Freiwilligen Feuerwehren Oldenburg i.H. (22),
Eutin (21) und Scharbeutz
(19). (Dirk Prüß)
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(KFV OH) Deutlich mehr Einsätze als im
Vormonat mussten Ostholsteins Feuerwehren im März 2015 bewältigen. Grund ist
das Sturmtief „ Niklas“. Der Orkan erreichte
Deutschland am 31.03.2015.
Verglichen mit anderen Sturmtiefs hielten
sich die Unwettereinsätze in Grenzen. Insgesamt zu 77 Einsätzen wurden die Feuerwehren an diesem Tag gerufen. In Holzkaten entwurzelte der Orkan einen Baum, der
letztlich auf eine Überlandleitung stürzte.
Der Betonmast knickte auf halber Höhe ab.
Die Feuerwehr Griebel-Vinzier sicherte die
Schadenstelle ab und informierten den
Energieversorger, der die beschädigte Leitung abschaltete. Ein angeschlossener Hof
wurde sodann vom Energieversorger über
ein Notstromaggregat mit Strom versorgt,
da die Milchkühe gemolken werden mussten. 58mal mussten Bäume oder Äste entfernt werden, in 15 Fällen mussten Bauten
–oder Bautenteile gesichert werden.
Sechs Ortswehren , etliche Rettungswagen
und die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) sind
nach Grömitz alarmiert worden, weil ein
Feuer in der Ostseeklinik gemeldet wurde.
Es konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden, als „ Feuer aus“gemeldet wurde. Das Feuer wurde wahrscheinlich durch
einen defekten Wasserboiler verursacht.
Nach erfolgreichen Löschversuchen wurde
das gesamte 4. OG, welches stark verraucht war, mit einem Überdruckbelüfter
belüftet. Die Küchenzeile wurde durch das
Feuer zerstört. Decken, Wände und weitere
Einrichtungsgegenstände wurden stark
verrußt.
4
In Burg auf Fehmarn bemerkte ein Anwohner in seiner Wohnung einen starken Gasgeruch. Gleichzeitig war die Gasheizung
ausgefallen. Die „ fast“benachbarte Feuerwehr Burg a.F. war schnell am Einsatzort
und hatte die Ursache ebenso schnell gefunden. Der eingesetzte Erkundungstrupp
hatte mit einem Gasspürgerät gemessen
und im Nu Entwarnung gegeben. Ursächlich war wohl ein Kurzschluss in der Schaltung der Gastherme.
Ein gewöhnlicher Wartungsauftrag geriet
für zwei Männer zu einer unangenehmen
Situation. Plötzlich saß einer der Männer
im Fernmeldeturm bei Puttgarden in unbequemer Lage eingepfercht in einem Fahrstuhl fest. Wohl durch einen technischen
Defekt konnte der Kollege den Fahrstuhl
nicht mehr öffnen und alarmierte die Feuerwehr. Der Techniker hielt mit seinem
eingesperrten Kollegen Kontakt und konnte den von Panikattacken geplagten Mann
beistehen. Die Feuerwehren PuttgardenTodendorf und Bannesdorf konnten die Tür
schließlich mit einem Spreizer öffnen.
(Quellen: Einsatzberichte, Lübecker Nachrichten,
Ostholsteiner Anzeiger) Text: D. Prüß
DANKSAGUNG
Auf diesem Wege bedanken wir uns bei
allen Feuerwehren des Kreises Ostholstein
für ihre überwältigende Anteilnahme in
den schweren Stunden nach dem tragischen Verkehrsunfall unserer Kameraden
herzlich.
In Süssau (Gemeinde Heringsdorf) brannte
ein Wohnwagen auf einem Campingplatz
beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in
voller Ausdehnung. Die drei eingesetzten
Feuerwehren kühlten fünf Gasflaschen und
löschten den völlig zerstörten Wohnwagen.
Die trostreichenden Worte, die Beweise
der Freundschaft und Verbundenheit haben uns gut getan und Trost gegeben.
In Lensahn brannten in der Nähe eines
Lensahner Auto-Lackierbetriebes vier Fahrzeuge, darunter ein Wohnmobil. Wahrscheinlich griffen die Flammen aufgrund
der starken Hitzeentwicklung über. Außerdem brannte in Beschendorf auf einer Koppel ein alter Wohnwagen. Die Polizei vermutet zwischen beiden Bränden einen Zusammenhang und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Unser ganz besonderer Dank geht an die
Kameraden-/innen der FF Eutin für die
große Hilfe am Tage des Unfalls und Eure
hilfreiche Unterstützung.
Danke an die Kameraden der Psychosozialen Notfallversorgung für die gute Betreuung und Fürsorge.
Mit kameradschaftlichem Gruß
Peter Reddig,
OWF Hutzfeld-Brackrade
Andreas Riemke,
GWF Gemeinde Bosau
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4
SICHERHEITSBRIEF NR. 37
(HFUK Nord) Die Hanseatische FUK Nord und die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte
haben im Rahmen der Kooperation beider Kassen
ihren dreizehnten gemeinsamen "Sicherheitsbrief"
herausgebracht. Es ist die
37. Ausgabe der Präventionsschrift für den Feuerwehrdienst.
Themen sind unter anderem:
Aus dem aktuellen Unfallgeschehen:
 Unfallstatistik 2014
 Sicherheit am Feuerwehrfahrzeug
 Verletzungen durch
Lichtmast-Stative
 Datenbank FUK-CIRS
Weitere Themen:
 TH-Handschuhe als
gängiger Begriff
 Neue Normen für Feuerwehrhelme
 Ausstattung von Feuerwehrfahrzeugen steigt
 Neues Poster zur Rückengesundheit
 Neue Geschäftsführerin
bei der HFUK Nord
 sowie diverse weitere
Meldungen, Vorstellungen von neuen Medien
und Sicherheits- und
Terminhinweise ...
Der neue Sicherheitsbrief
Nr. 37 wurde an alle Sicherheitsbeauftragten im
Geschäftsgebiet der HFUK
Nord versandt. In der Sendung enthalten ist neben
dem Sicherheitsbrief (2fach) das Plakat "Heben
und Tragen", der Aushang
"Erste Hilfe" sowie (nur im
Versandgebiet der HFUK
Nord) der Einleger "Partner
für die Weiterentwicklung
der Entscheidungshilfe
gesucht". (HFUK Nord)
Besonders beliebt, aber auch besonders
unfallträchtig: Viele Unfälle ereignen sich
beim sogenannten „Löschangriff nass“.
(HFUK Nord) Die HFUK Nord und die FUK
Mitte betrachten seit einigen Jahren ihre
Unfallzahlen gemeinsam. Die Unfallstatistiken des Jahres 2014 wurden jetzt ausgewertet und analysiert, bei welchen Tätigkeiten es Unfallschwerpunkte gab. Dabei zeigte sich, dass die meisten Unfälle
wieder beim Übungs- und Schulungsdienst passiert sind.
Die Gesamtbetrachtung der Unfallzahlen
beider Feuerwehr-Unfallkassen ergibt in
der Summe 2.700 Unfälle. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2013 ereigneten sich
2.689 Unfälle. Bei den „ TOP 3“ergibt sich
folgendes Bild: Mit 34% ereigneten sich
mehr als ein Drittel aller Unfälle während
des Übungs- und Schulungsdienstes, gefolgt von der Brandbekämpfung mit einem
Fünftel aller Unfälle (20%) und den dienstlichen Veranstaltungen (18%).
Im Geschäftsgebiet der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord ereigneten sich
1.577 Unfälle im vergangenen Jahr. Das
sind 102 Unfälle mehr als im Jahr zuvor,
jedoch ohne einen tödlichen Unfall.
Mitte des Jahres 2014 erlitten zehn Feuerwehrangehörige Verbrennungen, als bei
einem PKW, der durch einen Unfall in
Brand geratenen war, der Flüssiggastank
explodierte.
Eine Zunahme der Unfälle gab es besonders beim Brandeinsatz (+63 Unfälle) und
beim Übungs- und Schulungsdienst (+53
Unfälle). Die Vergiftungsfälle im Vergleich
zum Vorjahr sind von 4 auf 28 Fälle angestiegen. Bei zwei Einsätzen kam es allein
zu 15 Vergiftungsfällen.
Steigerungen sind auch beim Dienstsport
und den dienstlichen Veranstaltungen zu
verzeichnen mit einer Zunahme von +35
bzw. +30 Unfällen. Beim Dienstsport sind
die Zahl der Verdrehungen/Verrenkungen/
Zerrungen sowie die Anzahl der Knochenbrüche angestiegen. Gesunken sind die
Unfallzahlen im Bereich der Abwehr sonstiger Gefahren (59 Unfälle weniger).
Warum ist der Übungs- und Schulungsdienst so unfallträchtig? Was zählt alles
dazu?
In dieser Kategorie werden Unfälle verschlüsselt, die bei der regelmäßigen Standortausbildung geschehen, in Atemschutzoder Brandübungsanlagen oder bei Einsatzübungen und bei Feuerwehrwettkämpfen.
Mit Beginn des Sommerhalbjahres starten
die Freiwilligen Feuerwehren mit der praktischen Ausbildung im Freien und damit, sich
auf die anstehenden Feuerwehrwettkämpfe vorzubereiten. Dann häufen sich auch
die Unfallmeldungen bei den FeuerwehrUnfallkassen in diesem Bereich. Durchschnittlich 10% der Gesamtunfälle der FUK
Mitte ereignen sich beim Üben für den
„ Löschangriff nass“ oder bei dem Wettkampf selbst. Über die Hälfte der Verletzungen sind Prellungen durch das Getroffenwerden von umherfliegenden oder
herabfallenden Dingen, sowie Zerrungen.
Am häufigsten betroffen sind dabei die
Knie und die Hände. Zudem kommt es häufig zu Stürzen. Grund dafür sind Unebenheiten auf der Wettkampfbahn, Wasserlachen
in der Nähe des Startpodestes, das Stolpern über die Schläuche und Gerätschaften und das Zurückschlagen des Verteilers
oder des Strahlrohres aufgrund der begrenzten Schlauchlänge. Beim Stürzen
kommt es sehr oft vor, dass die Feuerwehrangehörigen auf die Gerätschaften fallen,
wodurch das Verletzungsbild verschlimmert wird .
(auszugsweise Sicherheitsbrief Nr. 37)
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ATEMSCHUTZ
(KFV OH) Die Führung der Gemeindefeuerwehr Fehmarn besteht jetzt aus einem Führungsquartett. Dem wiedergewählten Gemeindewehrführer Volker Delfskamp stehen nun drei Stellvertreter zur Seite.
An die Wahl indes wird man lange zurückdenken, denn die Wahlen drohten zu scheitern, weil die Mitgliederversammlung zunächst nicht beschlussfähig war. Eilends
telefonierten die Wehrführer und riefen
fehlende Kameraden zur Versammlung
herbei. Es gelang schließlich und die Beschlussfähigkeit wurde erreicht.
Bei den Wahlen wurde Gemeindewehrführer Volker Delfskamp (FF Landkirchen) für
die nächsten sechs Jahre in seinem Amt
bestätigt. Als 1. Stellvertreter wurde Heino
Lafrenz (FF Bisdorf-Hinrichsdorf) wiedergewählt. Als weitere Stellvertreter wurden
Thorsten Röhrke (FF Landkirchen) und
Joachim Seyfehrt (FF Burg a.F.) gewählt.
(KFV OH) Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehren
aus Schulendorf, Schürsdorf, Gleschendorf, Sarkwitz, Haffkrug, Süsel und
Pönitz nahmen in Pönitz
an einem einsatzorientierten Training rund um das
Thema Atemschutz teil.
Wiedergwählt wurde auch Lars Carstensen
(FF Dänschendorf) als Kassenführer. Björn
Wilder (FF Meeschendorf) komplettiert den
neuen Vorstand als Schriftführer. Er hatte
den Posten zuletzt schon kommissarisch
wahrgenommen.
Für die Zukunft wurde vorgebeugt, denn
mit einer Satzungsänderung wird es „ nur“ (Dirk Prüß)
noch eine Delegiertenversammlung geben.
(Grömitz) Einen positiven Rückblick konnte
der Gemeindewehrführer der Gemeinde
Grömitz, Björn Sachau, halten.
Die Einsatzkräfte der Gemeindewehr haben
im vergangenen Jahr neben den Übungsdiensten an 132 Lehrgängen teilgenommen. Mit dem Ausbildungsstand in der Gemeindewehr sei man für kommende Einsätze gut gerüstet, zumal auch die Ausrüstung
ständig modernisiert wird. 2014 wurde für
die FF Grömitz ein HLF 10 angeschafft. In
der Bestellung befindet sich ein LF 10 für
die FF Cismar und ein MLF für die FF Guttau. Ferner ist der Erweiterungsbau am
Foto - v.l.n.r.: M Tamm, D. Joedicke,
T. Hamann, Amtsvorsteher H.-P. Zink
(Amt OH-Mitte) Matthias Tamm als Amtswehrführer (seit 01.01.2015), Tim Hamann
als 1. Stellvertreter (seit 11.07.2014) und
Dirk Joedicke als 2. Stellvertreter - das ist
ab April 2015 die neue Führungsmannschaft der Freiwilligen Feuerwehren des
Amtes Ostholstein-Mitte.
Feuerwehrhaus in Brenkenhagen fast fertig.
Bürgermeister Mark Burmeister zeigte sich
überzeugt, dass 720.000 € für die Investitionen im Feuerwehrwesen gut angelegtes
Geld sind. Er dankte der Gemeindewehr für
ihre Arbeit und überreichte den Wehren
176 Freikarten für die Grömitzer Welle als
Anerkennung.
Jörg Larsson (FF Cismar) wurde für 40jährige
aktive Dienstzeit mit dem Brandschutzehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.
(Dirk Prüß)
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Amtswehr wurde der 43-jährige
Dirk Joedicke, FF Roge, von den Delegierten der Feuerwehren aus den fünf amtsangehörigen Gemeinden einstimmig zum 2.
Stellvertreter des Amtswehrführers gewählt. Diese Position hatte bis Ende des
Vorjahres Matthias Tamm, FF Sierksdorf,
inne.
Seinen umfangreichen Jahresbericht trug
Amtswehrführer Matthias Tamm vor. Mit
insgesamt 201 Einsätzen im Bereich des
Amtes sowie 82 Einsätzen im Rahmen der
nachbarschaftlichen Löschhilfe wurde
durch die 33 aktiven Feuerwehrkameradinnen und 321 Feuerwehrkameraden der
Amtswehr im abgelaufenen Berichtsjahr
ein erhebliches Arbeitspensum verrichtet.
(Hermann Rooks)
Einsatztaktiken im Innenangriff, Atemschutzüberwachung und die Rettung
verunglückter Einsatzkräfte standen in Theorie und
Praxis auf dem Plan.
Im Pönitzer Feuerwehrhaus wurde Bekanntes
aufgefrischt sowie technische und taktische Neuerungen vorgestellt. So sind
die Pönitzer Brandschützer
seit Anfang März sowohl
mit einer Wärmebildkamera als auch mit acht Bewegungslosmeldern zum
Schutz der Einsatzkräfte
ausgerüstet.
Der Nachmittag bot vor
allem praktische Übungen
und nötigte den Teilnehmern auch einigen
Schweiß ab. Das Suchen
und Retten von vermissten
Personen unter NullsichtBedingungen und auch
das Vorgehen bei Eigenunfällen standen im Mittelpunkt des Trainings.
Zum Abschluss konnten die
Teilnehmer ihr erworbenes
Wissen auf einem Trainingsparcours in der Grundund Gemeinschaftsschule
Pönitz anwenden. Dazu
präparierten die Pönitzer
Feuerwehrleute, als Ausrichter dieses Ausbildungstages, einige Bereiche der Schule mit Nebelmaschinen und Hindernissen. (Patrick Bönig, FF Pönitz)
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BEFÖRDERUNGEN
Im März 2015 wurden vom Kreiswehrführer befördert:
Mikail Capar- Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Rensefeld zum
OLM
Marcus Fischer- Gruppenführer der
Führungsgruppe Stockelsdorf zum
OLM
Dirk Grönzin- stellv. Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Holstein zum HBM***
Cord Halbrock jun.- Gruppenführer der
Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in
Holstein zum OLM
Dirk Joedicke- stellv. Ortswehrführer
der Freiwilligen Feuerwehr Roge zum
HLM***
Arne Landschoof- Gruppenführer der
Freiwilligen Feuerwehr Guttau zum
OLM
Hans Hermann Martinsen- stellv. Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr
Lenste zum HLM**
Olav Meinert- Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Lenste zum OLM
Kay Müller- Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Malkwitz-Söhren zum
BM
Jens Pape- stellv. Ortswehrführer der
Freiwilligen Feuerwehr Krumbeck zum
HLM***
Stefan Prüfert- Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr Eckhorst zum OLM
Axel Prüß- Jugendfeuerwehrwart der
Freiwilligen Feuerwehr Damlos zum
OLM
Fabian Riemke- Kreisausbilder Motor-
sägenführung beim Kreisfeuerwehrverband Ostholstein zum HLM**
Andreas Scharrenberg- Ortswehrführer
der Freiwilligen Feuerwehr Kasseedorf
zum BM
Heinrich Scheel- stellv. Ortswehrführer
der Freiwilligen Feuerwehr Sulsdorf
zum HLM***
Stephan Schmidt- Gruppenführer der
Freiwilligen Feuerwehr Rensefeld zum
OLM
Marcel Schüler- stellv. Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehren
der
Gemeinde
Sierksdorf
zum
HLM***
Hendrik Wenske- stellv. Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hemmelsdorf zum HLM***
ERREICHBARKEITEN
IRLS
SÜD
Im Einsatzfall:
Tel. (0 45 31) 88 05 80
Fax: (0 45 31) 86 81 2
Allgemeine
Angelegenheiten:
Email: [email protected]
Tel. (0 45 31) 81 001
IMPRESSUM
Herausgeber:
Kreisfeuerwehrverband Ostholstein
Kreisgeschäftsstelle
Bäderstr. 47
23738 Lensahn
Tel. 04363 / 2064
Fax 04363 / 2424
E-Mail [email protected]
Redaktion:
Dirk Prüß, Kreisgeschäftsführer
Anschrift wie Herausgeber
E-Mail: [email protected]
(KFV OH) Weitere verdiente Kameraden
wurden mit dem Schleswig-Holsteinischen
Feuerwehr-Ehrenkreuz ausgezeichnet:
LM Hartmut Hopp
Der Kamerad Hartmut Hopp ist 1980 in die
Freiwillige Feuerwehr Kembs-Dazendof
eingetreten. Er ist seit 1988, also 26 Jahre
stellvertretender Gruppenführer seiner
Heimatwehr. Er hat all diese Jahre sehr gut
im Vorstand mitgearbeitet. Auch konnte die
Wehr dank seines Einsatzes die Leistungsbewertungen bis hin zum FeuerwehrEhrenbeil in Gold, als auch die Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe 1 erreichen.
Kam. Hopp wurde mit dem Schleswig- Holsteinischen Feuerwehr Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.
LM Wolfgang Johann
Der Kamerad Wolfgang Johann ist seit dem
01.07.1971 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ovendorf. Er hat von 2001 bis 2010
die Kasse der Feuerwehr als Kassenwart
vorbildlich geführt. Die Funktion Fahrermaschinist nahm er von 2000 bis 2011 wahr.
Den Posten des stellv. GF führte er von
2009 bis 2011 aus. Dem Festausschuss ist
er seit 2001 bis heute treu geblieben. Wolfgang Johann hat in seiner Eigenschaft als
Maler das vor kurzem komplett renovierte
Feuerwehrhaus in seiner Freizeit und seinem Urlaub neu gestaltet. Die geleisteten
Arbeitsstunden gingen weit über ein normales soziales Engagement hinaus, das alles
trotz Einschränkung wegen seiner Gesund-
heit. Sein Pflichtbewusstsein in seinen Ämtern ist außerordentlich, genauso wie sein
kameradschaftliches Verhalten. Kam. Johann wurde mit dem Schleswig- Holsteinischen Feuerwehr Ehrenkreuz in Bronze
ausgezeichnet.
OLM Jürgen Dunkel
Der Kamerad Jürgen Dunkel ist seit dem
16.01.1967 Mitglied der Feuerwehr, zunächst in der Jugendfeuerwehr Lensahn, ab
1973 in der Ortswehr Lensahnerhof. Vom
12.02.1988 bis 08.02.1991 war er dort
stellvertretender Gruppenführer. Seit dem
05.02.1991 hat er ununterbrochen das Amt
des Gruppenführers in seiner Heimatwehr
inne. Er hat bei dieser Aufgabe auf das volle
Vertrauen seiner Kameraden und der Wehrführung bauen können, weil er durch seine
engagierte Arbeit und sein Fachwissen stets
Vorbild war. Dies zeigte sich auch bei den
Leistungsbewertungen Feuerwehrbeil bis hin
zum Ehrenbeil in Gold und bei den Bewertungen "Roter Hahn" bis zur Stufe drei, bei
denen seine Führungsarbeit immer wieder
hervorgehoben wurde. Jürgen ist durch seine Initiative in der Führungsarbeit nicht nur
eine tragende Säule in der Ortswehr Lensahnerhof, sondern auch jemand der das Gespräch mit den Kameraden sucht, immer
wieder motiviert und das "Wir Gefühl" dabei
stärkt. Kam. Dunkel wurde mit dem Schleswig- Holsteinischen Feuerwehr Ehrenkreuz
in Silber ausgezeichnet.
(aus den Verleihungsanträgen/ Dirk Prüß)