Brief aus Berlin - April 16, Nr.

Aktuelles aus der Hauptstadt
von Ihrem CDU – Bundestagsabgeordneten
Dr. Michael Fuchs
Brief aus Berlin - Mai 2015
die Bundesregierung will die Steuerzahler bereits zum 1. Januar 2016 bei
der "Kalten Progression" entlasten.
Das kündigte Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble bei der Präsentation der Steuerschätzung am Donnerstag an. Demnach gibt es bis
2019 voraussichtlich ein deutlich
größeres Steueraufkommen als bisFoto: Büro Dr. Fuchs MdB
her erwartet. Am Dienstag früh war
der Minister bei mir zu Gast, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Genauso, wie über den Besuch der 10. Klasse der Realschule Mülheim-Kärlich!
Wir haben
über interessante
Themen
diskutiert.
Mein Eindruck war,
dass
die
Jugendlichen gemerkt haFoto: Büro Dr. Michael Fuchs MdB
ben, dass
Politik gar nicht so weit weg von ihrem Leben ist.
Ihr
Ausgabe08/2015 04. bis 08. Mai
ai
Liebe Leserinnen und Leser,
Sitzungswoche vom 18. bis 22. Januar 2010
Sitzungswoche vom 04 bis 08. Mai 2015
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung wasser- und naturschutzrechtlicher Vorschriften zur Untersagung
und zur Risikominimierung bei den
Verfahren der Fracking-Technologie
Aus dem Parlament
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Der von der Bundesregierung eingebrachte Gesetzentwurf ist Teil der Neuregelung beim Fracking.
Den Risiken für das Grundwasser und die Trinkwasserversorgung
soll Rechnung getragen wers
d
den.
So wird der Umgang mit Lagerstättenwasser
geregelt: Wo Risiken nicht zu verantw
w
worten
sind oder unzureichende Kenntnisse
bestehen, soll Fracking verboten werden. Den
Gesetzentwurf berieten wir in erster Lesung.
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schen Hilfspolitik erkennen: Ziel ist es, über eine
Reaktion auf plötzliche Katastrophen und Krisen
hinaus Instrumente der humanitären Hilfe zunehmend vorausschauend einzusetzen. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2012 vereinbart, dass
das Auswärtige Amt nunmehr für alle Bereiche der
humanitären Hilfe verantwortlich ist, jedoch eng
mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zusammenarbeitet. Vor dem Hintergrund einer Zunahme an
langandauernden ungelösten Konflikten ist das Engagement des BMZ weiter von großer Bedeutung
für die effektive Leistung humanitärer Hilfe.
Entwurf eines Gesetzes zur Ausdehnung der Bergschadenshafttung auf den Bohrlochbergbau
und Kavernen
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Ausdehnung der Bergschadenshaftung ist ebenfalls Teil
des sogenannten Fracking-Pakets. Die Regelungen
sollen für Geschädigte die Durchsetzung von möglichen Schadensersatzansprüchen wegen Bergschäden durch den Bohrlochbergbau sowie durch Untergrundspeicher erleichtern. Weitere Änderungen betrafen die Einführung von verpflichtenden Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie eine Verschärfung
der bergbaulichen Anforderungen beim Einsatz der
Fracking-Technologie, insbesondere strenge Anforderungen zur Entsorgung des Lagerstättenwassers
und der Frack-Fluide. Wir berieten den Gesetzentwurf in erster Lesung.
Bericht der Bundesregierung über
die deutsche humanitäre Hilfe im
Ausland 2010 bis 2013
Der Bericht lässt die Neuausrichtung der deut-
sven,scherz-schade/pixelio.de
50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel: Eingedenk der Vergangenheit die
gemeinsame Zukunft gestalten
Die einzigartigen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel sind ein Grundpfeiler der deutschen
Außenpolitik. Gemeinsam mit unserem Koalitionspartner würdigten wir mit unserem Antrag das 50.
Jubiläumsjahr der Aufnahme der deutschisraelischen diplomatischen Beziehungen. Wir positionierten uns einmal mehr klar: Israels Existenzrecht und Sicherheit sind für den Deutschen Bundestag unverzichtbar.
Sitzungswoche vom 18. bis 22. Januar 2010
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Qualität von Studium und Lehre im
internationalen Wettbewerb sichern
Aus dem Parlament
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Im Antrag, den wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner einbringen, forderten wir die Bundesregierung dazu auf, sich weiterhin für internationale
Doppelstudiengänge und Europahochschulen einzusetzen. Sie soll darauf hinwirken, die Anerkennung
von im Ausland erworbenen Studienleistungen zu
verbessern.
Ferner sollte bei der Bolognav
Folgekonferenz das Beitrittsbegehren der Republik Belarus zum europäischen Hochschulraum bewertet und gegebenenfalls entschieden
d werden. Wir appellierten darüber hinaus
an die Länder, die finanzielle Entlastung
durch
die vollständige Übernahme der Kosten
d
des
d BAföG durch den Bund vereinbarungsgemäß für Schulen und Hochschulen zu verwenden.
Bericht der Bundesregierung über
die Umsetzung des BolognaProzesses
Im Rahmen der bevorstehenden BolognaFolgekonferenz am 14./15. Mai 2015 in Eriwan
(Armenien) zeigt der Bericht auf, dass die vereinbarten Reformschritte zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraumes in Deutschland weitgehend umgesetzt sind. Inzwischen führen
87,4 Prozent der Studiengänge zu einem Bacheloroder Masterabschluss. Die Auslandsmobilität deutscher Studierender übertrifft mit rund 30 Prozent
ebenfalls das europäische Mobilitätsziel von
20 Prozent deutlich. Auch die Zahl ausländischer
Studierender in Deutschland wächst – im Wintersemester 2013/2014 machten diese 11,5 Prozent der
Studierenden an den deutschen Hochschulen aus.
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Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Informationsweiterverwendungsgesetzes
Mit dem Gesetz erschlossen wir das Potenzial des
öffentlichen Sektors als Informationsquelle im Zuge
von „Open Data“. Karten, Satellitenbilder, Rechtsvorschriften und Gerichtsurteile, statistische und
Unternehmensdaten sowie Melde- und Patentregister beinhalten Informationen, die das Ausgang- DirkMaus/pixelio.de
material für eine Vielzahl von Produkten und
Dienstleistungen bilden. Wir setzten mit dem Gesetz europäisches Recht um und erleichtern die
Weiterverwendung von Informationen des öffentlichen Sektors. Wir berieten und beschlossen das Gesetz in zweiter und dritter Lesung.
Fortsetzung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an der EUgeführten Operation zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias
Mit der Operation ATALANTA sorgt Deutschland
gemeinsam mit seinen europäischen Partnern seit
2008 für die Sicherheit vor der Küste Somalias. Seit
Beginn der Mission sind die Piratenangriffe stark
zurückgegangen. 2014 gab es nur noch vier versuchte Überfälle auf Handelsschiffe, seit 2012 war
kein Überfall mehr erfolgreich. Die deutsche Beteiligung an der erfolgreichen Operation soll nun nach
dem Antrag der Bundesregierung bis Mai 2016 verlängert werden. Die Personalobergrenze soll nach
einer Absenkung im vorigen Jahr von 1.400 auf
1.200 Soldaten nun weiter auf 950 verringert werden.
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Starke Städte und Quartiere – Die
Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung fortsetzen
Aus dem Parlament
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Anlässlich des ersten gesamtdeutschen Tags der
Städtebauförderung am 9. Mai brachten wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner einen Antrag zur Würdigung und weiteren Entwicklung der
Städtebauförderung ein. Wir betonten die Bedeutung
der Städtebauförderung als Finanzhilfe
t
des
d Bundes und heben ihren Beitrag für die
grundsätzlich gelungene Stadtentwicklung in
Deutschland sowie für die regionale Wirtschaftsentwicklung
hervor. Positiv ist die ders
zeitige finanzielle Ausstattung der Städtebauförderung in Höhe von 700 Millionen Euro
pro Jahr. Außerdem ging der Antrag auf neuere Entwicklungen in dieser Wahlperiode ein,
so zum Beispiel auf das Programm zum Wissenschaftsjahr „Stadt der Zukunft“.
Vorschlag für eine EU Richtlinie über
das Klonen von Rindern, Schweinen,
Schafen, Ziegen und Equiden
Auf europäischer Ebene werden aktuell zwei Vorschläge der Europäischen Kommission zum Umgang
mit geklonten Tieren beraten. Dabei soll das Klonen
von Tieren für landwirtschaftliche Zwecke, der Import von geklonten Tieren und Klon-Embryonen sowie von Lebensmitteln dieser Tiere vorläufig verboten werden. Wir debattierten diese Vorschläge zusammen mit unserem Antrag Kein Klonfleisch in der
EU – Für mehr Tier- und Verbraucherschutz. Darin
forderten wir gemeinsam mit SPD und Grünen die
Bundesregierung auf, sich in den laufenden Verhandlungen für ein dauerhaftes Verbot des Klonens
von Tieren zur Nahrungsmittelproduktion und von
Fleisch, das von geklonten Tieren gewonnen wird,
einzusetzen. Zudem forderten wir eine Kennzeich-
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nung der Nachkommen von geklonten Tieren, der
jeweiligen Zuchtmaterialien und des daraus produzierten Fleisches.
JensGoetzke/pixelio.de
Beteiligung bewaffneter deutscher
Streitkräfte an der durch die Vereinten Nationen geführten Mission UNMIL in Liberia
Wir berieten den Antrag der Bundesregierung, sich
mit bis zu fünf Soldaten an der Friedensmission der
Vereinten Nationen zu beteiligen. Seit 2003 ist UNMIL aktiv bei der Überwachung und Einhaltung des
Waffenstillstandsabkommens, der Unterstützung
des Friedensprozesses, der humanitären Hilfe, der
Förderung und dem Schutz von Menschenrechten
sowie der Unterstützung der Reformen im Sicherheitssektor. Aufgabe der UNMIL-Mission ist dabei
die Beratung und Unterstützung der liberianischen
Regierung sowie der polizeilichen und militärischen
Kräfte. Mit unserer Zustimmung zu dem Mandat
trugen wir zum bisherigen Erfolg von UNMIL bei
und verdeutlichten unsere Bereitschaft, Verantwortung in der Friedensmission der Vereinten Nationen
zu übernehmen.
Aus dem Parlament
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FotoHier/pixelio.de
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Vorschlag
für eine Richtlinie des
Europäischen Parlaments und
des Rates über Gesellschaften
mit beschränkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter
KOM
Mit unserer Stellungname forderten wir die
Bundesregierung auf, sich im Rat für eine Ablehnung des Richtlinienvorschlags der Europäischen
Kommission einzusetzen. Für Gesellschaften mit
beschränkter Haftung mit einem einzigen Gesellschafter soll dem Vorschlag nach keine eigene europäische Rechtsform, etwa in Gestalt der Europäischen Privatgesellschaft (SPE), geschaffen werden.
Stattdessen sollen die nationalen Regelungen über
solche Kapitalgesellschaften harmonisiert und weiterentwickelt werden. Wir wiesen in unserer Stellungnahme auf beachtliche Mängel dieses Vorschlags hin, so zum Beispiel auf die vorgesehene
Online-Gründung ohne hinreichende Identitätsprüfung, was weitreichende Missbrauchsmöglichkeiten
eröffnet und das Vertrauen in die Richtigkeit des
Handelsregisters untergraben würde. Durch die
Möglichkeit der Aufspaltung von Satzungs- und
Vereinssitz entstünde außerdem die Gefahr, dass
die Vorschriften des deutschen Mitbestimmungs-,
Steuer- und Handelsregisterrechts umgangen werden. Wir forderten die Bundesregierung deshalb
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auf, sich für die Schaffung einer eigenen europäischen Rechtsform für Kapitalgesellschaften einzusetzen. Unter anderem sollte dafür zwingend vorgeschrieben werden, Satzungs- und Verwaltungssitz
an einem Ort zu haben. Auch sollte in Gesellschaften mit Betriebsstellen in unterschiedlichen Mitgliedstaaten als Auffanglösung das Recht des Mitgliedstaates mit dem relativ höchsten Mitbestimmungsniveau gelten, sofern in diesem Staat mindestens ein Drittel der Gesamtbelegschaft beschäftigt
ist.
Entwurf eines Vierten Gesetzes zur
Änderung des Rindfleischetikettierungsgesetzes.
Mit der Gesetzesänderung, die wir in zweiter und
dritter Lesung beschlossen, wird das System der fakultativen Etikettierung von Rindfleisch abgeschafft. Die Kontrollzuständigkeit wird vollständig
auf den Bund übertragen. Damit verbessern wir die
Funktionsfähigkeit der Kontrollen. Gleichzeitig werden die Aufgaben des Bundes verschlankt, da dieser
dann keine privaten Kontrollstellen mehr anerkennen muss, die von den Ländern beauftragt wurden.
In Zukunft wird es leichter möglich sein, länderübergreifende Betrugsfälle im Bereich der Rindfleischetikettierung zu bekämpfen. Schnelle Überprüfungen können nunmehr auch über Ländergrenzen
hinweg erfolgen.
UschiDreiucker/pixelio.de
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CDU-Fraktionsvize Fuchs „Mindestlohn-Regeln völlig realitätsfern“
Am 29.04. im Focus Online
„Die Bürokratielasten schaden unserer Wirtschaft. Sie schaden aber auch der Akzeptanz des Mindestlohns
insgesamt“, sagte Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Als Wirtschaftsminister müsse sich Gabriel als Anwalt des Mittelstandes verstehen. „Dies war am Sonntag im Koalitionsausschuss leider nicht der Fall“, sagte Fuchs mit Blick auf das ergebnislose Treffen der Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD.
Fuchs aktuell
ll
Es sei von Anfang an klar gewesen, dass die Mindestlohn-Regelungen noch überprüft werden müssten. Vor
allem kleinere Handwerksbetriebe hätten Korrekturbedarf bei den sogenannten Dokumentationspflichten.
Die Gehaltsgrenze für den Nachweis der Arbeitszeit der Mitarbeiter von 2958 Euro im Monat sei viel
zu hoch. „Dieser Betrag kommt nur zustande, wenn ein Arbeitnehmer zwölf Stunden pro Tag 29 Tage
im Monat arbeitet. Das ist völlig realitätsfern.“
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/cdu-fraktionsvize-fuchs-mindestlohn-regelnvvoellig-realitaetsfern_id_4646117.html
Scharfe Unionskritik am Partner SPD
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Mein Statement vom 30.04.2015 in der Frankfurter Rundschau
Die Unionsfraktion wirft SPD-Chef Sigmar Gabriel Versagen im Ringen um breite Unterstützung der Wirtschaft für den Mindestlohn vor.
"Die Bürokratielasten schaden unserer Wirtschaft. Sie schaden aber auch der Akzeptanz des Mindestlohns
insgesamt", sagte Fraktionsvize Michael Fuchs (CDU) der Agentur dpa. Als Wirtschaftsminister müsse sich
Gabriel als Anwalt des Mittelstandes verstehen. "Dies war am Sonntag im Koalitionsausschuss leider nicht
der Fall", sagte Fuchs.
: Ein Professor habe ihm bei der Besprechung des Dissertationsthemas im Fach Biochemie ein eng-
lischsprachiges Buch mit der Anweisung überreicht, es binnen zwei Wochen zu lesen. Zum Verdruss
von Michael Fuchs, der im einst französisch besetzten Rheinland-Pfalz ohne Schulenglisch aufge-
wachsen war. 14 Tage später hatte der Promotionsaspirant das Werk trotzdem durchgeackert. Und
30 Jahre später den BBC-"Hardtalk“ gemeistert, swn
Tsipras plant Luxus- Steuer für Touristen
Meine Einschätzung in der Bildzeitung 28.04.2015
Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs (65) zeigte sich skeptisch, ob die neuen Vorschläge zur Auszahlung der
Milliardenhilfen ausreichen.
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Im Koalitionsstreit um die Klima- und Kohlepolitik bewegt sich die Union wieder auf Gabriel zu
FAZ, 27.04.2015
In einem Brief an Gabriel bietet die Fraktion an, in der kommenden Woche "die Energiegespräche in dem
bewährten Format mit Ihnen und den Kollegen der SPD-Fraktion wieder aufzunehmen“.
Fuchs aktuell
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Das Schreiben trägt neben andern die Unterschriften der beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden
Michael Fuchs (CDU) und Georg Nüsslein (CSU).
Sorge um VW nach Piëchs Abgang
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Mein Statement in der Rheinischen Post vom 27.04.2014
Nach dem Rücktritt Ferdinand Piëchs als Chefkontrolleur von Volkswagen warnen Politiker vor einer
Hängepartie bei der Neubesetzung. Branchenexperten sehen das VW-Sparprogramm in Gefahr.
"Eine Hängepartie in der Führung kann sich VW nicht leisten. Der Konzern braucht so schnell wie
möglich einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden", sagte Unionsfraktionsvize Michael Fuchs.
Die Welt am 02.05.2015
Das Dilemma der Andrea Nahles
Auf den Koalitionspartner kann sich Nahles in dieser Auseinandersetzung des geplanten Tarifeinheitgesetzes nicht verlassen. Prinzipiell ist zwar auch die Union für die Tarifeinheit. Doch der Wirtschaftsflügel und
auch die Junge Union fallen der Arbeitsministerin mit der Forderung nach einer drastischen Verschärfung
ihres Gesetzes in den Rücken.
"Die Unzulässigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung eines nicht anwendbaren Tarifvertrags sollte im Gesetz selbst geregelt werden - und nicht in der Begründung versteckt werden. Alles andere
wäre eine Mogelpackung", fordern Unionsfaktionsvize Michael Fuchs und andere Wirtschaftspolitiker in einem Brief an ihren Fraktionschef. Überdies verlangen sie eine allgemeine Beschränkung des Streikrechts in
der sogenannten Daseinsvorsorge durch die Einführung eines zwingenden Schlichtungsverfahrens.
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Die harte Tour
Am 30.04.2015 im Cicero
Der "Hardtalk“ des BBC-Moderators
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Stephen Sackur ist für Politiker der heißeste Stuhl im europäischen Fernsehen. Dort Platz genommen hat
vor kurzem Michael Fuchs, Unionsfraktionsvize und Griechenskeptiker. Eine harte Prüfung: gegrillt werden,
und das noch auf Englisch. Dass Fuchs das Interview wacker überstand, ist dabei alles andere als selbstverständlich. Denn seine Englischkenntnisse hat er sich im Hauruckverfahren angeeignet: Ein Professor habe
ihm bei der Besprechung des Dissertationsthemas im Fach Biochemie ein englischsprachiges Buch mit der
Anweisung überreicht, es binnen zwei Wochen zu lesen. Zum Verdruss von Michael Fuchs, der im einst französisch besetzten Rheinland-Pfalz ohne Schulenglisch aufgewachsen war. 14 Tage später hatte der
Promotionsaspirant das Werk trotzdem durchgeackert. Und 30 Jahre später den BBC-"Hardtalk“ gemeistert.
Edeka und Tengelmann bauen auf Minister Gabriel
Am 02.05.2015 veröffentlichte die FAZ mein Statement zur Ministererlaunis
A
"Natürlich hat eine solche Ministererlaubnis aus gutem Grund Ausnahmecharakter. Die Politik solle
sich hier zurückhalten. Allerdings hat mich die Entscheidung des Bundeskartellamts nicht überzeugt. Der
Bundeswirtschaftsminister wird eine breitere Perspektive einnehmen müssen. Wenn am Ende Läden schließen müssen, nützt das gesamtwirtschaftlich nichts - und den Verbrauchern bringt es erst recht nichts."
Mein Statement zum 7 Tage Bahn-Streik
Bild vom 04.05.2015
Unionsfraktionsvize Fuchs (66, CDU) warnte, die GDL werde "zu einem Risiko für den Wirtschaftsstandort
Deutschland".
Einführung eines gesetzlichen Schlichtungsverfahrens im Bahn-und Luftverkehr
Die Bild zitierte mich am 05.05.2015
„Bevor gestreikt wird, sollen die Parteien miteinander reden – wie erwachsene Menschen”
http://www.aachener-zeitung.de/news/wirtschaft/lokfuehrer-bestreiken-jetzt-auch-personenverkehr1.1082332#plx1116039420
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CDU-Fraktionsvize Fuchs betont Bedeutung des Streikrechtes
Am 05.05. war ich zu Gast im ARD-MoMa
Dort erklärte ich, dass der aktuelle Bahnstreik ärgerlich ist, weil es in der Auseinandersetzung offensichtlich um Machtkämpfe von Gewerkschaften, und nicht um Tarifauseinandersetzungen geht. Dennoch hob ich
die Bedeutung des Streikrechts hervor: "Auf der anderen Seite ist Arbeitskampf in Deutschland ein übliches
Mittel. Und das können und wollen wir auch nicht verhindern."
Fuchs aktuell
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http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/politik/CDU-FraktionsvizeFuchs-zu-Bahsntreik-100.html
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Deutschlands Wirtschaftskraft ist Schlüssel zu Wohlstand.
Das deutsche BruƩoinlandsprodukt ist zwischen 1991 und 2013 von 1.580
auf 2.809 Milliarden Euro angewachsen. Damit verknüpŌ sind bedeutende
Daten
n und Fakten
n
Auswirkungen
auf den Wohlstand der Menschen in unserem Land: Das
A
BruƩovermögen
privater Haushalte wuchs im selben Zeitraum von
B
5.392
auf 12.288 Milliarden Euro an. Und die Menschen können sich
5
heute
mehr von ihrer Arbeit leisten: Die Arbeitszeit etwa, die durchh
sschniƩlich für den Kauf einer neuen Waschmaschine zu leisten ist, halbierte sich von rund 53 auf 26 Stunden. Neben den finanziellen Aspekb
t ist auch die Lebenserwartung in den vergangenen 30 Jahren gesƟeten
ggen: Bei den Frauen um fünf und bei den Männern um gut sechs Jahre.
Daneben haben die Menschen in Deutschland heute mehr Freizeit.
D
MiƩlerweile sind sechs Wochen Urlaub tariflicher Standard, gegenüber
M
zwei
Wochen
Jahresurlaub
Ende
der
1950er-Jahre.
(Quelle: IniƟaƟve Neue Soziale MarktwirtschaŌ)
Positives Deutschlandbild in Israel
70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und 50 Jahre nach der Aufnahme
diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel haben die Israelis eine sehr positive Einstellung gegenüber Deutschland und den Deutschen.
In einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung gaben fast 70 Prozent der Befragten an, Deutschland positiv oder sogar sehr positiv einzuschätzen. Unter
den europäischen Nationen nimmt Deutschland damit unangefochten und mit
weitem Abstand den Spitzenplatz in der Beliebtheit in Israel ein. Insbesondere
im politischen Bereich ist die Meinung der Israelis klar: Beinahe 80 Prozent betrachten Deutschland als einen wichtigen Partner Israels. Dabei werden die
Anstrengungen der Bundesregierung für den Frieden besonders hervorgehoben: 62 Prozent gaben an, dass diese sich für einen nachhaltigen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einsetze, 54 Prozent stimmten zu, dass
Deutschland dabei eine vermittelnde Rolle als „ehrlicher Makler“ einnehmen
können
(Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung)
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Deutsche Sprache bleibt gefragt
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Guenter Hamich /
pixelio.de
Deutsch ist mit 100 Millionen Muttersprachlern nicht nur die meistgesprochene Sprache in Europa, sondern darüber hinaus für viele Menschen attraktiv:
Aus einer Erhebung des Auswärtigen Amtes geht hervor, dass momentan welt-
Daten
n und Fakten
n
weit
w 15,4 Millionen Menschen die deutsche Sprache in Schulen, Hochschulen
und im Rahmen der Erwachsenenbildung erlernen. Die meisten
s
Deutschlernenden
gibt es mit 9,4 Millionen in Europa, davon alleine 2,28
D
Millionen
in Polen. Die größten prozentualen Zuwächse sind in SüdameM
rika,
dem Nahen und Mittleren Osten sowie Asien generell zu verzeichr
nen:
n In China etwa hat sich die Zahl in den vergangenen fünf Jahren auf
117.500
verdoppelt. Etwa 315 Millionen Euro jährlich werden gegenwär1
tig
t für die Förderung der deutschen Sprache im Ausland eingesetzt,
schwerpunktmäßig
an Auslandsschulen, an Hochschulen und in der Ers
wachsenenbildung.
(Quelle: Auswärtiges Amt)
Impressum:
Dr. Michael Fuchs MdB
Bahnhofstraße 27
56068 Koblenz
Telefon: 0261 - 9148090
Telefax: 0261 - 9148099
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[email protected]
Bildnachweis:
www.pixelio.de
Textquellen:
CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Deutscher Bundestag