Theater Rudolstadt 2015 | 2016

2015 | 2016
Theater Rudolstadt
www.theater-rudolstadt.de
Thüringer Landestheater Rudolstadt
Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Anzeigen
Spielzeitmotto
O meines
Lebens goldne
Zeit?
aus: Friedrich Schiller, »Die Ideale«
»Die Theaterleidenschaft aller Klassen, aller
Lebensalter, a
­ ller Stände hat die Unüberwind­
lichkeit und wilde Energie ­einer Naturkraft«,
schwärmte einst der Philosoph, Historiker
und Schauspieler Egon Friedell. Auf den Fotos
im Spielzeitheft zeigen Schauspieler, Musiker
und weitere Mitarbeiter unseres Theaters,
was neben ihrer Hauptprofession noch alles
zu einem wertvollen Leben beiträgt. Eine kleine
Galerie der Freuden und Sehnsüchte, der Ver­
gnügungen und Hobbys jenseits der künstle­
rischen Anstrengungen im Alltag.
extras
Inhalt
50 . .............................................................. MMM – Was bin ich?
53 ........................................................ Blaue Stunde, Rote Laterne
54 . ........................................................................... Ruhestörung
Konzerte
4 / 5 / 7 / 61 .. ................................................................ Grußworte
8 .................................................................... Premierenübersicht
56 ................................................................................ Repertoire
64 ....................................................................... Konzertübersicht
Premieren
10 .. ............................................................... Der nackte Wahnsinn
13 .................................................................... Die verkaufte Braut
14 .. ........................................ Der gestiefelte Kater – Sieben Leben!
17 .. ..................................................... Eine heikle Sache, die Seele
18 .. .......................................................................... Geliebte Clara
21 .. ......................................................... Delila oder Der Liebestest
23 ............................................................. Der Barbier von Sevilla
24 ............................................................................... Die Räuber
26 ............................................................................ My Fair Lady
28 .................................................................... Peter und der Wolf
31 ............................................................ Ein Sommernachtstraum
32 ............................................................................... Der Geizige
34 ...................................................... Anderthalb Stunden zu spät
36 .............................................................. Trennung für Feiglinge
38 ................................................................................. Das war’s
41 .. ...................................................... Das kunstseidene Mädchen
43 ............................................................................. Zweier ohne
45 ................................................................. Ein Schaf fürs Leben
47 ................................................ Guten Tag, kleines Schweinchen
48 ................. Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen
62 . ..................................................... Die Thüringer Symphoniker
68 . ................................................................... 1. Sinfoniekonzert
71 ..................................................................... 2. Sinfoniekonzert
72 . ................................................................... 3. Sinfoniekonzert
74 ..................................................................... 4. Sinfoniekonzert
77 ..................................................................... 5. Sinfoniekonzert
78 ..................................................................... 6. Sinfoniekonzert
81 ..................................................................... 7. Sinfoniekonzert
82 ..................................................................... 8. Sinfoniekonzert
84 .................................... Schlosskonzerte und Sommerserenaden
86 ........................................... Konzerte im Grünen, Kaffeekonzerte
87 ................................................................... Weihnachtskonzert
88 ............................................ Silvesterkonzert und Orchesterball
90 ........................................................... MUKI – Musik für Kinder
Service
93 ......................................................................... Junges Theater
97 . .............................................................................. Mitarbeiter
102 .. .................................................................................. Service
107 ........................................................ Spielstätten in Rudolstadt
109 ............................................................ Spielstätten in Saalfeld
110 .. .............................................. Besucherservice und Vorverkauf
112 .. ................................................................................ Sitzpläne
114 .. ......................................................................... Theaterpreise
116 .. ......................................................................... Abonnements
120 .. ............................................. Förderverein Theater Rudolstadt
122 ...................................................................... Das Schillerhaus
123 .............................................................. Vorstellungsübersicht
127 .. ............................................................................. Impressum
Grusswort
Grusswort
Liebe Freunde des Rudolstädter Theaters,
Liebe Theaterfreunde,
Theater kann Folgen haben. Einer meiner Söhne sah vor einiger Zeit die Ge­
schichte von »Schneewittchen und den zwei Zwergen«. Danach zählte er
nicht mehr so wie gleich alte Mitschüler: eins, zwei, drei, sondern so wie die
Zwerge Hacke und Schippe, viel effektiver: eins, sieben, eins, sieben. D
­ iese
Methode wäre bei jedem öffentlichen Kassensturz von Vorteil. Wenn die
zweite Million gleich die siebte wäre, könnten wir uns viel mehr leisten. Alle
Städte und Kommunen wären – zumindest auf dem Papier – schnell aus
dem Schneider. Leider gibt es solche schönen Lösungen nur im Märchen.
Trotz der schwierigen Finanzlage steht unser Landkreis geschlossen
hinter dem Theater und Orchester. Wir wissen um die Wichtigkeit beider
Sparten, die ein breites kulturelles Angebot sichern. Auch mit den Brettern,
die die Welt bedeuten, kann man Lust auf Zukunft in der Heimat machen.
Indem wir das Theater fördern, geben wir unserer Region eine lebendige
Perspektive. Wir bieten unseren Kindern und Enkeln einmalige Erlebnisse,
Erfahrungen und Bildungschancen, stärken die Attraktivität unseres Krei­
ses für mittelständische Unternehmen, Fachkräfte und Kreative, sorgen da­
für, dass ältere Bürger für ihre Interessen hier ein breites Angebot vorfinden.
Nicht nur Gastronomen wissen, ein Ort, in dem Künstler, ­Schauspieler,
Musiker leben und arbeiten, ist ein vitaler Platz, dort wird gestritten, disku­
tiert, gefeiert, getanzt und gelacht. Theater ist eine gesellschaftliche Kunst­
form, sie lebt vom Miteinander und fördert ein Miteinander. Wer einmal hin­
geht, ist schnell so begeistert, dass er das siebte Mal kaum erwarten kann. »Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst«, dieses Schiller-Zitat täuscht
nicht darüber hinweg, dass auf dem Theater ernste und heitere Stücke zur
Aufführung gelangen. Tragödie und Komödie sind die Spielarten, die das
­Leben auf der Bühne bestimmen. Schiller sah die Schaubühne als morali­
sche Anstalt zur Erziehung des Menschengeschlechts.
Heute ist das moderne Theater ein Experimentierfeld, das unserer Ge­
sellschaft den Spiegel vorhält. Das Landestheater Rudolstadt hat sich seit
Jahren einen guten Ruf erworben, denn es fordert mit seinen Inszenierun­
gen den Zuschauer heraus, sich mit Theater-Spiel schöpferisch auseinan­
derzusetzen. Das Theater ist heute nicht mehr nur Spielstätte, es ist zu ei­
nem Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung gereift.
Damit setzt das Theater in Rudolstadt eine große Tradition fort, die
mit Goethe und Schiller begann und die wir auch für die Zukunft bewah­
ren wollen. Doch das Bewahren von Traditionen allein, kann Zukunft nicht
sichern. Zur Zukunft gehören neue kreative Ideen, die die Thüringer The­
aterlandschaft beleben und bereichern. Hier setzt das Landestheater Ru­
dolstadt zur Freude vieler Theaterliebhaber seit Jahren Maßstäbe. Der
gute Ruf dieser Bühne reicht weit über die Grenzen unseres Landes hinaus.
Der Spielplan für die Theatersaison 2015/16 verspricht unter dem Motto:
»O meines Lebens goldne Zeit?« jede Menge lebendiges Theater. Schau­
spiel, Tragödien und Komödien mit Tumult, Oper, Musical und zahlreiche
Sinfoniekonzerte stehen ebenso auf dem Programm wie Liederabende, Bal­
lett und viele Angebote für Kinder und Jugendliche.
Bleibende Eindrücke und anregende Unterhaltung erwarten die Zu­
schauer dank der traditionellen Opern- und Ballett-Kooperation mit dem
Theater Nordhausen, dem Sommertheater auf Schloss Heidecksburg, dem
Thüringer Theaterfestival 60plus und den Produktionen des Thea­ter­Ju­
gend­­Clubs. Für alle Theaterliebhaber ist etwas Passendes dabei.
Ich wünsche allen Theaterbesuchern und Konzertliebhabern eindrucks­
volle und erlebnisreiche Stunden im Landestheater Rudolstadt.
Marko Wolfram
Landrat des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt
Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff
Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten
und Chef der Staatskanzlei
4
5
Grusswort
Steffen Mensching (Intendant) —— Angeln ist eine komplexe Angel-egenheit. Man kann dabei
viel lernen: über die Natur, Tiere, das Leben (den Tod), das Wetter, die Stille und den Lohn der Geduld.
Liebe Zuschauer,
diejenigen, die auch Grußworte gründlich lesen, werden bemerkt haben,
dass wir im letzten Jahresheft eine Ankündigung machten, die unerfüllt
blieb. Wir prognostizierten enorme Bauvorhaben an unserem Haus und
nichts geschah. Ja, nicht nur Gottes Mühlen mahlen langsam, sondern
auch die Institute, die in der Europäischen Union darüber befinden, wann,
wo, was, zu welchen Bedingungen gebaut und umgebaut werden darf. In
der nächsten Saison geht es nun aber los, und unser Haus bekommt einen
schützenden Umfassungsbau.
Mindestens hochwassertechnisch sind wir dann auf der sicheren Seite.
Ob wir auch sonst – und vor allem finanziell – eine Zukunft haben, entschei­
den die Verhandlungen über neue Finanzierungsverträge mit dem Frei­
staat. Wir gehen in diese Gespräche mit Selbstbewusstsein und im Wissen,
dass sich unsere Bilanz sehen lassen kann. Wir haben in sieben Jahren ge­
zeigt: Es ist möglich, im ländlichen Raum ein Programm zu entwickeln, das
von der Bevölkerung vor Ort angenommen und überregional beachtet und
geschätzt wird. Unsere Produktionsstruktur – Schauspiel mit Orchester –
hat sich bewährt, die Kooperation mit Nordhausen wird häufig als Vorzei­
gemodell gepriesen und bringt beiden Standorten Nutzen.
Diese Leistungen wurden von allen unseren Mitarbeitern erarbeitet,
mit Leidenschaft, Kraft, Ideenreichtum, Witz, Ausdauer, oft mit Überstun­
den und, seit Jahren, unter Lohnverzicht. Dafür auch an dieser Stelle mein
öffentlicher Dank an alle Ankleiderinnen, Bühnentechniker, ­Cellisten, Dra­
maturgen, Einlasskräfte, Fagottisten, Geiger, Handwerker aller Art, In­spi­
zienten, Job-Hopper, Kantinenwirte, LKW-Fahrer, Maskenbildner­
innen,
Mimen, Mimosen und Musikanten, Notenwarte, Oboistinnen, Pförtner, Quer­
flötenspieler, Reinigungskräfte, Schauspieler, Ton-Licht-Bühnen-Tech­­niker,
Ulknudeln, Verwalter, Werbefachkräfte und Zitherspieler.
Theater sollte als öffentliche Angelegenheit verteidigt werden, an der
­jeder teilhaben kann. Die Politik teilt diesen Grundsatz mehrheitlich und
­fordert von den Theatern Flexibilität und Kreativität, um neue Formen
der Z
­ usammenarbeit zu entwickeln. Wir haben den Verantwortlichen in
der Kommune und im Land unsere Ideen für eine Weiterentwicklung der
Theater­landschaft zur Diskussion gestellt. Wir hoffen nun auf ein positi­
ves Signal, dass wir unsere kreative Arbeit – im Bereich Schauspiel und
­Orchester – für ein wachsendes Publikum fortführen und ausbauen können.
Ihr Steffen Mensching
Intendant
7
Schminkkasten
Premieren
Anderthalb Stunden zu spät
Komödie von Gérald Sibleyras und Jean Dell
Ein Liederabend mit Uschi Amberger und Toni Steidl
Schauspiel
03. 10. 2015, Schminkkasten
13. 02. 2016, Schminkkasten
Der nackte Wahnsinn
Delila oder Der Liebestest
Komödie von Michael Frayn
Komödie von Franz Molnár
19. 09. 2015, Großes Haus
23. 01. 2016, Großes Haus
Das war's
Trennung für Feiglinge
Das kunstseidene Mädchen
Komödie von Clément Michel
Theaterstück mit vielen Liedern nach dem
gleichnamigen Roman von Irmgard Keun
30. 01. 2016, Schminkkasten
05. 03. 2016, Schminkkasten
Die Räuber
Eine heikle Sache, die Seele
Schauspiel von Dimitré Dinev
Tragödie von Friedrich Schiller
21. 11. 2015, Großes Haus
19. 03. 2016, Großes Haus
Kinder- und Jugendtheater
Zweier ohne
Ein Schaf fürs Leben
Komödie von William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum
Jugendstück nach der Novelle von Dirk Kurbjuweit, ab 14 Jahren
Kinderstück nach dem Buch von Maritgen Matter, ab 6 Jahren
07. 05. 2016, Großes Haus
22. 09. 2015, theater tumult
15. 03. 2016, theater tumult
Musiktheater
Der gestiefelte Kater –
Sieben Leben!
Die verkaufte Braut
Der Barbier von Sevilla
Oper von Bedˇrich Smetana
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Oper von Gioachino Rossini
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
03. 10. 2015, Großes Haus
20. 02. 2016, Großes Haus
Geliebte Clara
My Fair Lady
Ein Ballett von Jutta Ebnother
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Musical von Frederick Loewe und Alan J. Lerner
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
09. 01. 2016, Großes Haus
09. 04. 2016, Großes Haus
Sommertheater
von Jan Bodinus, nach dem Märchen der Brüder Grimm, ab 5 Jahren
31. 10. 2015, Großes Haus
24. 02. 2016, Großes Haus
Guten Tag, kleines Schweinchen
von Janosch
Puppentheater ab 3 Jahren (Gastspiel)
03. 04. 2016, Schminkkasten
Theaterjugendclub
Theaterfestival
Doch einen Schmetterling hab
ich hier nicht gesehen
3. Thüringer Theaterfestival 60plus
Komödie von Jean-Baptiste Molière
Der Geizige
Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern von Lilly Axster
24. 06. 2016, Heidecksburg
09. 06. 2016, theater tumult
8
Peter und der Wolf
Theaterkonzert für alle ab 5 Jahren
Kooperation mit Peter Lutz und TheaterFusion, Berlin
Ruhestörung
14. – 16. 05. 2016
9
Premiere
Der nackte Wahnsinn
Gleich dreimal müssen die Akteure durch
das Stück. Befeuert von Geltungs-, Trunkund Eifersucht kommt das Geschehen auf
und hinter der Bühne so gewaltig auf Tou­
ren, dass pure Anarchie und Chaos ausbre­
chen. Rette sich, wer kann! Doch was ist die
Erzählung einer Farce schon gegen ihre
Aufführung …
»Die Mutter aller Komödien«, »die lustig­ste
Komödie der Welt« – für Michael Frayns
Dauerbrenner aus dem Jahr 1982 scheint
kein Superlativ zu hoch gegriffen. Dahinter
verbirgt sich aber nicht bloß eine bestens
abgestimmte Gagmaschinerie, sondern zugleich eine Liebeserklärung an das menschliche Scheitern und an den Wahnsinn als
­Lebensform – besser bekannt als »Theater«.
19. September 2015
Großes Haus
10
Johannes Arpe (Schauspieler) —— Geben Sie es ruhig zu, Sie lieben es, wenn
dort oben auf der Bühne der kalte Angst­
schweiß ausbricht und keiner weiß, wie’s
weitergeht: Im »Othello« fehlt das allesent­
scheidende Taschentuch, dem Hamlet
bleibt mitten im berühmtesten aller Mono­
loge die Spucke weg … Michael Frayns legen­
däre Erfolgskomödie »Der n
­ ackte Wahn­
sinn« verwandelt den Albtraum j­edes
Schauspielers in ein brüllend komisches
Spiel von existenzieller Tragweite. Zu ­sehen
ist, wie sich eine sechsköpfige Theater­
truppe durch die Sex-Farce »Nackte Tatsa­
chen« kämpft – Hauptfeinde des Schau­
spielers: acht Türen (im Dauereinsatz), vier
Teller Sardinen (mit Eigenleben), ein ge­
nervter Regisseur (gleichermaßen Zyniker
und Weiberheld) – und, na klar, ein halbes
Dutzend Liebesaffären im Ensemble. Die
Mischung ist fatal, wie sich zeigen soll.
Wenn ich Zeit habe, verreise ich gern, spiele Tennis, gehe schwimmen oder entspanne einfach nur.
Komödie von Michael Frayn
Regie: Carl-Hermann Risse, Bühne und Kostüme: Mathias Werner
lernen und kulinarische Erlebnisse genießen. Eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn wäre ein guter Anfang.
Verena Blankenburg (Schauspielerin) —— Reisen, Reisen, Reisen! – Ich möchte fremde Kulturen kennen
Premiere
Die verkaufte Braut
Komische Oper in drei Akten von Bedˇrich Smetana
Libretto von Karel Sabina / Deutsch von Max Kalbeck
Musikalische Leitung: Oliver Weder, Inszenierung: Achim Lenz, Bühne: Bernhard Niechotz, Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Die Liebesheirat ist eine der schönsten Er­
findungen des bürgerlichen Zeitalters und
keine Selbstverständlichkeit. Doch der
Brauthandel, der in dieser Oper geschlos­
sen wird, kommt am Ende auch der verkauf­
ten jungen Frau selbst zugute!
Das ganze Dorf feiert ein Fest, und Marie
wird heute den Mann kennen lernen, den
ihre Eltern zusammen mit einem Heirats­
vermittler für sie auserkoren haben. Die
Tochter soll den Sohn des reichen Grund­
besitzers Tobias Micha heiraten. Doch statt
den Dorftrottel Wenzel, liebt Marie den
bettelarmen und aus der Fremde zugewan­
derten Hans. Und der schließt mit dem Hei­
ratsvermittler einen merkwürdigen Ver­
trag: Hans wird sich in Maries Verheiratung
unter der Bedingung nicht einmischen, dass
sie dem Sohn des Tobias Micha vermählt
wird. Für seinen überraschenden Verzicht
auf die Braut kassiert er 300 Gulden Ab­
lass! Maries Qualen sind unermesslich, aber
Hans hat ein Geheimnis, das für ihn und Ma­
rie zum Happy End führt. Und der schüch­
terne Wenzel, den der Heiratsvermittler
Kezal als Bräutigam ausersehen hatte, fin­
det ebenfalls sein Glück. Im Dorf gastiert
nämlich ein Zirkus, der es ihm – samt der
schönen Tänzerin – sehr angetan hat.
»Die verkaufte Braut« ist die tschechische
Nationaloper schlechthin. Sie wurde 1866 in
Prag mit zunächst mäßigem Erfolg urauf­
geführt. Heute ist das Werk, das S
­ metana
selbst als Operette bezeichnete, mit seiner
Mischung aus slawischem Lebensgefühl
und praller Komik auch von den interna­
tionalen Bühnen nicht mehr wegzudenken.
Die Komposition besticht durch vitale Chöre
und zündende Volkstänze sowie eine lebensnahe Charakterisierung der Personen.
3. Oktober 2015
Großes Haus
13
Ab 5 Jahren
Der gestiefelte Kater –
Sieben Leben!
Eine spannende Abenteuergeschichte für kleine und große Kinder
nach dem Märchen der Brüder Grimm von Jan Bodinus
Regie: Sebastian Stefan Golser, Bühne und Kostüme: Katharina Philipp, Musik: Thomas Voigt
Nicht alle Katzen lieben Kinder. Aber K
­ inder
laufen allen Katzen nach. Auch des­wegen ist
die Geschichte vom »Gestiefelten Kater«
unsterblich. In dieser gewitzten Adap­tion
von Grimms Klassiker entpuppt sich der
Held als umtriebiger Bursche, dessen Ein­
fallsreichtum und Schläue keine Grenzen
kennt. Doch damit nicht genug: Im kleinen
Mäusejäger, der einen mächtigen Tyran­
nen besiegt, steckt obendrein ein tempera­
mentvoller spanischer Edelmann mit blitz­
schneller Klinge. Sein Name: Don Miguel
de Salamanca. Der böse Zauberer Zohak
bannte ihn einst in die Katzengestalt. Nun
will der gefürchtete Schwarzmagier das
­Königreich Puffenstein unterwerfen und
die hübsche Prinzessin Amalie zu seiner
Frau machen. Höchste Zeit für den gestie­
felten Kater, a
­ lias Miguel, die Stiefel anzu­
legen und Zohak die Stirn zu bieten! Und
weil man im Kampf für das Gute doppelt
so stark ist, wenn man einen richtig guten
Freund an seiner Seite hat, muss Hans, der
Müllerssohn, mit auf die gefährliche Mis­
sion. Dieses unzertrennliche Gespann dürf­
te trotz aller magischen Gegenwehr schwer­
lich zu bezwingen sein.
Der seit vielen Jahren für Theater, Film und
Fernsehen arbeitende Autor Jan ­Bodinus
verfasste ein höchst spielerisches, vor
­frischem Witz sprühendes Märchenaben­
teuer. Kleine und große Zuschauer können
sich auf ein rasantes Feuerwerk der Bilder,
mitreißende Lieder und die Zauberkünste
­Zohaks freuen.
31. Oktober 2015
Großes Haus
14
Marcus Ostberg (Schauspieler) —— Ich hätte große Lust, mit einer Wanderbühne durch Frankreich zu ziehen.
Premiere
Premiere
Hans Burkia (Schauspieler) —— Jeder, der mich kennt, weiß, dass mein Herz für Griechenland schlägt.
Am liebsten würde ich auf einer griechischen Insel leben, auf der mich keiner findet, und den ganzen Tag lesen.
Deutsche Erstaufführung
Eine heikle Sache,
die Seele
Stück von Dimitré Dinev
Regie: Herbert Olschok, Bühne und Kostüme: Sabine Pommerening,
Musik: Schnaftl Ufftschik
»Alle geglückten Beerdigungen sollten miss­
lingen«, hoffte Heiner Müller. Ob Dimitré
­Dinev vom frommen Wunsch seines Drama­
tikerkollegen weiß, ist nicht bekannt. Auf
­jeden Fall gelang dem bulgarischen Autor
ein bizarres Theaterstück, das einen sehr
vitalen Umgang mit dem Tod im Auge hat.
Eine Leiche, eine illustre Trauergemeinde,
viel Wodka und jede Menge Musik – mehr
braucht er nicht dazu. Der lebensfrohe
­Nikodim Stavrev, Bauarbeiter von Beruf, ist
bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekom­
men. Weil der Gastarbeiter keinen Cent in
der Tasche hat, wird seiner Seele die Über­
fahrt in die Unterwelt verweigert. »Hier
gibt’s keine Ausnahmen. Alle müssen zah­
len!«, kriegt er von Charon, dem Fährmann,
zu hören. Daheim hat man mehr Mitgefühl
für den Verstorbenen. Pavlina, seine Ehe­
frau, bestellt für die traditionelle Toten­
wache eine professionelle Klagefrau. Damit
die Seele ihres Mannes keinen Schaden
nimmt, lädt sie zusätzlich seine Arbeits­
kollegen ein. Die sollen den Aufgebahrten
behüten, während sie die Kinder zum Ein­
schlafen wegbringt. In ihrer Abwesenheit
gerät die Trauerfeier mehr und mehr zu
­einer feucht-fröhlichen Orgie. Mit BalkanSound im Ohr und Hochprozentigem im
Blut lässt sich trefflich über Sinn und Un­
sinn des Daseins philosophieren, bis, in der
Morgendämmerung, die Grenze zwischen
Leben und Tod zusehends verwischt …
Dimitré Dinev, 1968 in Plovdiv geboren,
lebt derzeit in Wien. Seit 1992 verfasst er
in deutscher Sprache Drehbücher, Theaterstücke und Prosa.
21. November 2015
Großes Haus
17
Geliebte Clara
Ballett von Jutta Ebnother
Musik von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms
Musikalische Leitung: Oliver Weder, Choreografie: Jutta Ebnother, Bühne: Ronald Winter, Kostüme: Adriana Mortelliti, Klavier: Lev Vinocour
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
»Meine geliebte Clara«, so beginnt ein zärt­
licher Brief von Johannes Brahms an die
begnadete Klaviervirtuosin. Mit der glei­
chen schwärmerischen Anrede wandte sich
­Robert Schumann an sie. Letzterer hatte
dazu umso mehr Berechtigung, als es sich
bei Clara um seine Geliebte und spätere
Frau handelte. Mehr als 500 Briefe der Lie­
bes-, Braut- und Eheleute sind erhalten.
Immer wieder wurde Clara mit großer
­Liebe und hohen Erwartungen überschüt­
tet und gefordert. Der strenge Vater erzog
sie zum Wunderkind am Klavier, das zudem
mit außergewöhnlichem Talent komponier­
te. Um den von ihr so abgöttisch geliebten
Robert heiraten zu können, musste Clara
gerichtliche Hilfe gegen den Vater in An­
spruch nehmen. Im Ehealltag wachte dann
der Mann über sie. Am liebsten hätte er sie
nur an seiner Seite gesehen, so dass sie
­weitere Konzertreisen gegen seinen W
­ illen
durchsetzen musste. Jedoch blieb sie sich
als leidenschaftliche Künstlerin treu und
zeigte Robert, indem sie seine roman­ti­schen
Kompositionen in ganz Europa bekannt
machte, ihre tiefe Liebe. Und Johannes
Brahms? Er wäre Clara nach Roberts Tod
gern mehr als nur ein Freund der Familie
geworden …
Die Nordhäuser Ballettdirektorin Jutta
­Ebnother ließ sich durch die großartige
­r omantische Musik der drei Künstler zu
­einem Tanzabend über eine der berühm­te­
sten Frauen der deutschen Musik­ge­schichte
inspirieren. Clara Schumanns Credo: »Die
Ausübung der Kunst ist ein ­großer Teil meines Ichs, es ist mir die Luft, in der ich atme«,
gilt wohl für sie alle.
9. Januar 2016
Großes Haus
18
Andreas-Michael Böcking (Soloflötist) —— Nach dem vielen Sitzen im dunklen Orchestergraben
begebe ich mich am liebsten mit dem Rad in die Natur, mache Touren in der Region und fotografiere.
Premiere
Daniela Zabloschi (Cellistin) —— Nach einem anstrengenden Tag freue ich mich darauf, bei einem guten
Buch einfach nur zu entspannen. Das ist dann Zeit nur für mich. Dabei möchte ich auch nicht gestört werden.
Premiere
Delila oder
Der Liebestest
Komödie von Franz Molnár
Regie: Oliver Trautwein, Bühne und Kostüme: Alexander Martynow
Auch Gastwirte haben große Gefühle. Mit­
unter sind sie so eruptiv und zupackend,
dass sie außer Kontrolle geraten. Virág
ist Betreiber einer Lokalität, in der man
sich müde schuftet, ohne reich zu wer­
den. Plötzlich fällt ihm und seiner Frau ein
Lotto­gewinn in den Schoß. Aber statt ins
Geschäft und in die Familie zu investieren,
plant der Schwerenöter, das Kapital einer
Liebschaft zu opfern. Seine Angestellte
Ilonka, von ihm heiß begehrt, ist durchaus
bereit, sich i­hrem Chef hinzugeben. B
­ eide
­rechnen aber nicht mit der Cleverness von
­Gattin ­Marianne, die am Ende nicht nur
ihr eigenes Auskommen sichert, sondern
auch noch eine neue Ehe stiftet. Ihr Liebes­
test lässt weder den Gatten noch die Riva­
lin ungeschoren. Der Bezug zur biblischen
Geschichte um Samson und Delila ist kaum
mehr als ein ironisches Augenzwinkern
des Autors mit dem Mythos. Wie stets bei
Molnár lebt auch dieses 1937 uraufgeführte
und zu Unrecht vergessene Stück vom Witz
und Lebensmut einfacher Leute.
Franz oder Ferenc Molnár (1878–1952),
­bekannt vor allem für das Stück »Liliom«,
war zu Lebzeiten ein weltweit ­gefeierter
Starautor. Aus einer jüdischen ­Familie
stammend, emigrierte der in Budapest geborene und vielfach als »ungarischer
­Molière« bezeichnete Dichter 1940 in die
USA. Er starb nach schweren persönlichen
Schicksalsschlägen in New York. Etliche
seiner über 30 Bühnenwerke wurden neu
bearbeitet und von bedeutenden Regisseuren, wie Billy Wilder und Fritz Lang, erfolgreich verfilmt.
23. Januar 2016
Großes Haus
21
Johannes Geisser (Schauspieler) —— Ich stehe auch als Musiker auf der Bühne. Mit meiner Band
»Sushi Massaker«, meiner Familie und einer Hand voll Freunden würde ich gern eine Tour rund um den Globus spielen.
Premiere
Der Barbier von Sevilla
Oper von Gioachino Rossini
Libretto von Cesare Sterbini nach Beaumarchais
(In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
Musikalische Leitung: Oliver Weder, Inszenierung: Peer Boysen, Bühne und Kostüme: Peer Boysen
Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz
»Geld macht sinnlich.« Manchmal reicht
schon die Aussicht auf Geld –, möchte man
Brecht zustimmend ergänzen. ­D oktor
­Bartolo, ein habgieriger und bereits betag­
ter Haustyrann, will die schöne Rosina we­
gen ihres Vermögens heiraten. Damit mög­
liche Konkurrenten gar nicht erst den
Hauch einer Chance bekommen, hält er sein
Mündel vorsichtshalber in seinem Hause
wie eine Gefangene fest. Allerdings hat er
seine Rechnung ohne Graf Almaviva ge­
macht. Der wirbt um seine angehimmelte
Rosina inkognito – als verarmter Student
Lindoro. Schließlich soll seine Liebe nicht
wegen seiner Reichtümer und Abstam­
mung, sondern wegen seiner Gefühle erwi­
dert werden. Außerdem ist da noch der
Barbier Figaro. Sein Einfallsreichtum und
lustvoller Pragmatismus bringen den
Liebes­handel erst so richtig in Schwung …
Unter Buhrufen und Protest fiel 1816 bei der
Uraufführung in Rom, im Teatro Torre
­Argen­tina, der Vorhang. Doch bereits mit
der zweiten Vorstellung begann der unaufhaltsame Siegeszug von Rossinis (1792–
1868) Buffo-Oper. Bis heute besticht der
»Barbier von Sevilla« durch orchestrale
Brillanz, musikalisch virtuosen Anspruch
und Funken sprühenden Witz. Das Libretto
für dieses raffinierte Intrigen- und Verkleidungsspiel basiert auf dem ersten Stück der
»Figaro«-Trilogie des französischen Dichters Beaumarchais. Mit der Inszenierung
setzen wir die bewährte Zusammenarbeit
mit der Hochschule für Musik Mainz fort.
20. Februar 2016
Großes Haus
23
Die Räuber
Ein Schauspiel von Friedrich Schiller
Regie: Ulrike Müller, Bühne und Kostüme: Mathias Werner, Jan Lehmann
»Der einzige Weg, mit einer unfreien Welt
umzugehen, ist, selbst so absolut frei zu
werden, dass allein deine Existenz ein Akt
der Rebellion ist.« Albert Camus’ radikaler
Gedanke könnte Schillers dramatischem
Erstling entsprungen sein. Getrieben von
Neid und Eifersucht rivalisieren Karl und
Franz Moor um die Gunst ihres Vaters. Und
dessen Besitz. Da Karl der Erstgeborene
ist, sieht er sich als rechtmäßigen Alleiner­
ben. Er führt im fernen Leipzig ein lustiges,
lustvolles Studentenleben. Ein allzu frei­
zügiges, befindet sein Bruder Franz. Seit
frühester Jugend fühlt dieser sich vom
­Vater ungeliebt und zurückgesetzt. Des­
halb nutzt er die Abwesenheit des Bruders
und verfasst fingierte Briefe, die alle Welt
glauben machen, Karl habe sich von der
­Familie losgesagt. Der alte Moor fällt auf die
Intrige herein. Er enterbt und verstößt den
älteren Sohn. Der empörte Karl will Genug­
tuung und übernimmt die Führung einer
Räuberbande. Der Drang nach Gerechtig­
keit und Freiheit endet in Gewalt und Mord.
»Das Theater glich einem Irrenhause, rollende Augen, geballte Fäuste, stam­pfende
Füße, heisere Aufschreie im Zuschauerraum!« – so enthusiastisch berichtet ein
Zeuge von der Mannheimer ­Uraufführung
der »Räuber« 1782. Schillers »Sturm und
Drang«-Stück ist längst ein moderner
­Klassiker. Die explosive Mischung aus
­Familientragödie und rebellischer Räubergeschichte nimmt die Gefährdungen der
menschlichen Autonomie scharf ins Visier:
Wie viel Freiheit, wie viel »Vater« braucht
der Mensch?
19. März 2016
Großes Haus
24
Jochen Ganser (Schauspieler) —— Wenn mein innerer Rhythmus durcheinander gekommen ist, komme ich durch
das Gehen wieder »in Takt«. Festgefahrene Gedanken lockern sich, ich komme zur Ruhe, der Kopf wird frei – es geht besser!
Premiere
Premiere
Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Kleider machen Leute. Ja, aber reicht das
aus? Wie wirkt es, wenn ein junges Mädchen,
das in teuerster Abendgarderobe erscheint
und wie ein Engel aussieht, den Mund auf­
macht – und dann redet wie ein Müllfahrer
aus dem Londoner East End? Als Sprach­
forscher Henry Higgins auf ­Eliza Doolittle
trifft, fühlt er sich von ihrem Dialekt glei­
chermaßen abgestoßen wie herausge­for­
dert. Er wettet mit seinem Freund Oberst
Pickering, es werde ihm binnen sechs Mona­
ten glücken, das temperamentvolle Blumen­
mädchen aus einfachsten Verhältnissen in
eine richtige Lady zu verwandeln, die dann
selbst in besten Kreisen mit vornehmer
Aussprache und Manieren Eindruck machen
wird. Für Eliza, die von dem Experiment, bei
dem sie das Versuchskaninchen ist, keine
Ahnung hat, beginnt eine ­harte Probezeit
mit glücklichem Ausgang. Denn die »Ab­
schlussprüfung« auf dem D
­ iplomatenball im
Buckingham Palace besteht sie mit Bravour,
und auch für den eingefleischten Junggesel­
len Higgins nimmt die Geschichte zuletzt
eine Wendung, mit der niemand gerechnet
hätte …
»My Fair Lady«, einer der größten Broadway-Hits aller Zeiten, beruht auf dem
Schauspiel »Pygmalion« von George
Bernard Shaw. Das Musical erhielt 1957
in sechs Kategorien den begehrten Tony
Award. Wenig später folgte die legen­däre
Verfilmung mit Audrey Hepburn in der
Titel­rolle. Seine internationale Popularität verdankt »My Fair Lady« aber wohl in
erster Linie der Musik von Frederick L
­ oewe,
der so unsterbliche Melodien wie »Es grünt
so grün« und »Ich hätt’ getanzt heut’
Nacht« komponierte.
9. April 2016
Großes Haus
26
Eine gute Tasse Tee – mehr brauche ich nicht zum Relaxen.
Musical nach Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal,
Buch von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe
Musikalische Leitung: Oliver Weder
Inszenierung: Toni Burkhardt, Bühne: Wolfgang Kurima Rauschning,
Kostüme: Anja Schulz-Hentrich, Choreografie: Jutta Ebnother
Kyli Dodds (Violinistin und stellvertretende Konzertmeisterin) —— My Fair Lady
Wiederaufnahme
Ab 5 Jahren
Ein Theaterkonzert für Unerschrockene und Neugierige
frei nach Sergej Prokofjew von Susanne Olbrich und Peter Lutz
Musikalische Leitung: Thomas Voigt
Kooperation mit Peter Lutz & TheaterFusion, Berlin
Peter lebt mit seinem Großvater auf dem
Dorf. Eines Tages lässt er das Gartentor
offenstehen. Da nutzt die Ente die Gele­
genheit, einen Ausflug auf den Teich zu ma­
chen. Der Wolf kommt und verschluckt sie
bei lebendigem Leibe. Doch der pfiffige Pe­
ter führt das gefräßige Tier an der Nase
herum …
Wegen des überwältigenden Erfolges und
der großen Nachfrage nehmen wir dieses
originelle Theaterkonzert, in dem Puppen­
spiel, Live-Orchester und Videokunst zu
einer echten Einheit verschmelzen, erneut
in den Spielplan auf. Der Komponist Sergej
Prokofjew höchstpersönlich gibt Auskunft
über seine Musik, die er 1936 in nur vier
­Tagen als Auftragswerk komponierte. Mit
viel Vergnügen kommentiert er die aben­
teuerliche Geschichte, bei der jede han­
delnde Figur von ihm ein musikalisches
Leitmotiv erhielt.
Nach der »Moldau«, und dem »Katzenhaus« kehren wir mit der Wiederauf­nahme
von »Peter und der Wolf« zum Ursprung
­unserer tollen Zusammenarbeit mit den beiden Puppenspielern Susanne Olbrich und
Peter Lutz zurück. »Ein hinreißender Thea­
ter­spaß mit hochvirtuosem Puppenspiel und Orchester! Wie hier Illusion und Rea­li­
tät, Menschen und Puppen miteinander ins
Spiel kommen, das ist einzigartig«, schrieb
Frauke Adrians in der »Thüringer Allgemeinen« anlässlich der Erstaufführung 2010.
24. Februar 2016
Großes Haus
28
Anne Kies (Schauspielerin) —— Als ich die Frage hörte, was mir neben der Arbeit große Freude
macht und mein Leben bereichert, gab es für mich nur eine Antwort – mein Sohn.
Peter und der Wolf
Premiere
Ein
Sommernachtstraum
Hagen Lusche (Violinist) —— Ich mag es, in der Natur zu sein. Ob Naturbeobachtungen
mit dem Fernglas, beim Spaziergang oder beim Bergwandern durch die Wildnis.
Komödie von William Shakespeare
Regie: Jens Schmidl, Bühne und Kostüme: Frank Hänig
Ein alter Hut? Von wegen! Noch vierhun­
dertzwanzig Jahre nach seiner Urauffüh­
rung verblüfft Shakespeares »Sommer­
nachtstraum« durch Frische und ungeahn­
te Wendungen: In den Himmel schießende
Erwartungen, bis in den Wahn gesteigertes
Begehren, geplatzte Illusio­
nen, Erniedri­
gung und Selbstaufgabe, nicht zu verges­
sen das gnadenlose Diktat der Schönheit –
was vier junge Athener hier durchleben, es
könnte nicht besser auf die Irrungen und
Abgründe der Liebe in unserer Zeit ge­
münzt sein. Und was tut Shakespeare? Er
schickt die Menschen in den Wald. Zwar
tobt auch dort der Kampf der Geschlech­
ter – Titania und Oberon nahmen es mit
der Treue wieder einmal nicht so genau –
doch zwischen weichen Moosen und kratzi­
gem Gestrüpp schlummern Mittel, die zer­
störerischen Kräfte der Liebe zu versöh­
nen. Wenn nur ­alles nach Plan liefe. Fürs
Erste stürzt Kobold Puck das j­ unge Liebes­
quartett in eine ­schwindelerregende Odys­
see der Herzen, bei der die Leiden­schaften
am Rande des Wahns balancieren. Anders
als im wahren Leben ist im ­berühmtesten
Gefühls­
dschungel der Theatergeschichte
allerdings Eines sicher: das Happy End –
wenn auch mit eingedunkeltem Vorzeichen.
»Eine Dichtung, die die Erde tanzen macht«,
– so feierte der Schriftsteller ­Alfred Polgar
das sommerliche Traumspiel vom »King
of Drama«. Zugleich Hymnus und gött­
liche Parodie auf die unsterbliche Liebe, begründet es zusammen mit »Hamlet« und
­»Romeo und Julia« die beispiellose Popularität Shakespeares.
7. Mai 2016
Großes Haus
31
vermögende Witwe ehelichen. Wobei Schwiegerpapa gar
nicht daran denkt, die immensen Kosten einer solchen Ver­
mählung zu übernehmen! Lieber sollen die Diener stark
verdünnten Wein nachschenken. Erst als Cléante mithilfe
seines Dieners die verbuddelte Geldkassette seines Vaters
entwendet und Harpagon – fast wahnsinnig geworden ob
des Diebstahls von 30 000 Francs – mit Selbstmord droht,
steht einer glücklichen Auflösung aller Verwechslungen
und Missverständnisse nichts mehr im Wege. Unter einer
Voraussetzung, logisch: Harpagon wird für die bevorste­
henden Hochzeiten keinerlei Mitgift bezahlen!
32 / 33
Schloss Heidecksburg
24. Juni 2016
Nach »Der eingebildete Kranke« im Jahre 2010 bieten wir beim großen Sommer­theater
einen weiteren »Fall für den Arzt« aus der Feder des genialen Komödienschreibers
Jean-Baptiste Molière. Nur ist dieses Mal die Krankheit nicht eingebildet, sondern ganz
und gar real und der Virus höchst ansteckend. Denn Harpagons unheilbare Krankheit
zum Gelde, seine Habsucht und Raffgier zerstören nicht nur ihn, sondern auch seine
Mitmenschen und fast alles, was wirklich wertvoll sein sollte: Liebe, Freundschaft,
Familienglück. Wenn im Finale nicht ein großzügiger Spender auftauchen würde, der
alle Unkosten übernimmt, hätte diese Komödie wahrscheinlich ein sehr bitteres Ende.
ür den alten Geizhals Harpagon bildet Geld den Mittel­
punkt der Welt. So sehr liebt er es, dass er Münzen und
Scheine vor möglichen Dieben ängstlich im Garten ver­
gräbt und seinen eigenen Kindern sogar die Hochzeitsplä­
ne diktiert – mit nur einem Ziel vor Augen: Geld, noch mehr
Geld! Ganz klar also, dass die lebenslustige Tochter Elise
nicht, wie von ihr gewünscht, den Habenichts Valère heira­
ten kann, sondern mit dem ebenso reich begüterten wie
betagten Anselme verkuppelt werden muss. Auch Sohn
Cléante soll nicht die junge schöne Marianne bekommen –
die will der Knauser selbst besitzen – sondern besser eine
F
Verdirbt es den Charakter? Macht es süchtig, sinnlich, unfrei,
und frisst am Ende die Seele auf? Oder treibt es uns an
zu großen Taten? Dem Geld sind derlei Nachfragen völlig egal.
Und überhaupt: Geiz ist geil, nicht wahr?
Komödie von Jean-Baptiste Molière
Regie: Maya Fanke, Bühne und Kostüme: Eva Adler
Der Geizige
Sommertheater
2016
Anderthalb
Stunden zu spät
Komödie von Gérald Sibleyras und Jean Dell
Regie: Andreas Pirl, Bühne und Kostüme: Ana Maria Goncalves Nunes Pirl
Pierre hat es geschafft! Die Kinder stehen
auf eigenen Beinen, der Beruf ist an den
­Nagel gehängt. Seine Anteile an der Kanz­lei
hat er für eine ansehnliche Summe ver­
kauft. Man hat Grund zum Feiern. Lau­
rence, Pierres Ehefrau, ist allerdings weder
nach einem Abenddinner noch nach zwang­
losem Small Talk bei Pierres Ex-Geschäfts­
partner Chalmet zumute. Kurz vor dem
Los­gehen zieht sie die Notbremse, schaltet
auf stur und verweigert das Mitkommen.
Und das nicht nur wegen dieser »blöden
Kuh«, der Frau des Gastgebers, nein, sie
will endlich mit Pierre ein ernstes Wört­
chen reden. Denn seit der jüngste Sohn zu
Hause auszog, fühlt sie sich am Rande eines
Abgrunds. Was soll noch kommen? War ihr
bisheriges Leben an der ­Seite dieses Man­
nes überhaupt eine rich­tige Entscheidung?
Lässt sich Versäumtes nachholen, ist jetzt
nicht der Augenblick für einen radikalen
Be­­frei­ungs­schlag, für eine Trennung? Alles
soll ihrer Meinung nach auf den Tisch. Denn
wer neu anfangen will, muss einen klaren
Schnitt wagen. Die Chalmets können ruhig
anderthalb Stunden warten.
Die beiden französischen Autoren Gérald
Sibleyras und Jean Dell nehmen mit treffsicheren Pointen und verblüffender Leichtigkeit die gewichtigen Fragen einer in die
Jahre gekommenen Beziehung in den Blick.
In ihrer Heimat ist »Anderhalb Stunden
zu spät« seit zehn Jahren landauf, landab ein echter Komödienhit. Das Theater
­Rudolstadt gehört zu den ersten Bühnen,
die den pointenreichen partnerschaftlichen
Schlagabtausch in Deutschland zur Aufführung bringen.
3. Oktober 2015
Schminkkasten
34
Dimitrij Nedelev (Solopauker) —— Meine Leidenschaft ist das Motorradfahren. Ich fahre bei
Straßenrennen zum Beispiel auf dem Sachsenring mit und bin im Amateurbereich der Motorszene dabei.
Premiere
Komödie von Clément Michel
Regie: Julia Heinrichs, Bühne und Kostüme: Hans Richter
»Die Liebe dauert oder sie dauert nicht«,
orakelte Brecht vielsagend in der »Drei­
groschenoper«. Für Paul, knapp über drei­
ßig, liegt die Sache längst klar. Es ist aus,
er will Sophie verlassen. Aber wie, um Him­
mels willen, bringt man es ihr schonend
bei? Wie gelingt eine »gute« Trennung?
Sind Verletzungen nötig? Zumal es keiner­
lei Grund gibt, sich über die »Liebste« zu
beklagen. Während er noch zögert, liefert
die ahnungslose Sophie die rettende Idee:
Angeblich trennen sich Paare innerhalb
kürzester Zeit, wenn man einen Freund als
Untermieter in die eigenen vier Wände ein­
ziehen lässt. Gesagt, getan! Paul erfindet
eine Legende: Die Mutter seines Freundes
Martin ist bei einem Verkehrsunfall ge­
storben. Grund genug also, dem Trost­
suchenden eine Woche Asyl zu gewähren.
Der Freund will helfen und verspricht Paul
in die Hand, sich in der Wohnung des Paa­
res so richtig gehen zu lassen. Doch kaum
hat die reizende Sophie Martin kennen ge­
lernt, entwickelt sie für den »Störenfried«
mehr als nur therapeutische Gefühle. Paul
muss sich immer absurdere Tricks einfal­
len lassen, um seinen ursprünglichen Plan
durchzusetzen.
Mit »Trennung für Feiglinge« hat der 1974
in Paris geborene Clément Michel eine
­t emporeiche »Ménage-à-trois«-Komödie
verfasst, in der er die Tücken des Schlussmachens originell unter die Lupe nimmt.
Mit bissigem Humor und viel Gespür für
­Situationskomik zeichnet er ein unterhaltsames Bild der Offenheit und Instabilität
von heutigen Paarbeziehungen.
30. Januar 2016
Schminkkasten
36
Christian Tanasescu (Violinist und stellvertr. Konzertmeister) —— Ich sehne mich danach,
Trennung für Feiglinge
mehr Zeit für mich zu haben. Ich würde dann all das machen, was ich die letzten Jahre nicht machen konnte, zum Beispiel Angeln.
Premiere
Liederabend mit Uschi Amberger und Toni Steidl
Regie: N. N., Bühne und Kostüme: Mathias Werner
Über sechzig Jahre auf der Bühne, und
was für ein reiches Leben! Diese Theater­
powerfrau hat neben unbändiger Leiden­
schaft für ihre Kunst immer wieder eines
Umwerfender Charme,
Berliner Schnauze und
provokante Chuzpe
bewiesen: überschwappende Lebensfreu­
de. Ob als Opernsängerin, Musicaldarstel­
lerin oder Chansoninterpretin – sie wusste
das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Seit
mehr als fünfunddreißig Jahren tritt sie
mit Solo-Programmen auf. Mutterwitz und
Feingefühl, umwerfender Charme, Berliner
Schnauze und provokante Chuzpe machen
den unverwechselbaren Charakter ihrer
Abende aus. Wenn sie mit Melodien von
Liebe und Leid erzählt, die Großen der
Welt aufs Korn nimmt – oder wieder einmal
sich selbst – ist sie mit dem Zuschauer auf
Du und Du. Mittlerweile siebzig plus, dabei
kein bisschen leise und kein bisschen w
­ eise,
denkt Theaterurgestein Uschi Amberger
nun ans Aufhören. Was ja bekanntlich das
Schwerste ist, und man darf sich natürlich
fragen: »Wie ernst ist es ihr? Ist jetzt wirk­
lich Schluss?« In ihrem neuen und (bis auf
Weiteres) letzten Programm wird sie auf
die Frage der Fragen Antwort geben, aber
egal wie die ausfällt – es soll noch mal ein
richtiger Knaller werden. ­
Neben neuen
Liedern gibt es das Beste aus fünfunddrei­
ßig Jahren. Der Mann am Klavier heißt
­natürlich auch diesmal wieder: Toni Steidl.
13. Februar 2016
Schminkkasten
38
Ewigkeiten besitze, noch mal richtig Schach und Strategien lernen, wie Bobby Fisher. Hauptsache ich finde alle Figuren wieder.
Das war’s
Tino Kühn (Schauspieler) —— Wenn ich ganz viel Zeit hätte, würde ich auf diesem alten Schachbrett, was ich schon seit
Premiere
Lisa Brinckmann (Schauspielerin) —— Ich würde gerne lernen, an der Nähmaschine zu nähen.
Premiere
Das kunstseidene
Mädchen
Theaterstück mit vielen Liedern nach dem gleichnamigen Roman von
Irmgard Keun, Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen
Regie: Steffen Mensching, Bühne und Kostüme: Mathias Werner, Musikalische Leitung: Thomas Voigt
Doris will »ein Glanz werden, der oben ist.
Mit weißem Auto und Badewasser, das
nach Parfüm riecht, und alles wie Paris.«
Sie will raus aus der Kleinstadt, raus aus
dem provinziellen Mief, der jeden Lebens­
hunger erstickt. Ein »Glanz«, das heißt für
Doris: »Ein Funkeln tief drinnen«, ein
»Glanz«, das heißt, ein Star sein! Oder
­vielleicht einfach nur ein Mensch, der von
anderen wahrgenommen wird. Die junge
Sekretärin flieht nach Berlin, um ihren
großen Traum von Glück und Glamour in
die eigene Hand zu nehmen. In den Tanz­
hallen, Literaturcafés und Nachtbars stürzt
sie sich in kurzweilige Affären und lernt
schnell die Schattenseiten der pul­sieren­
den Metropole kennen. Aus Doris’ Sehn­
sucht nach dem großen »Glanz« wird mehr
und mehr ein desillusioniertes »
­ lachendes
Weinen.«
»Ein durch und durch originelles Buch, das
den Leser unwiderstehlich in seinen Wirbel
von toller Laune, tiefem Gefühl und tragi­
scher und komischer Verstrickung zieht«,
schrieb Kurt Tucholsky über den Roman
»Das kunstseidene Mädchen«. Dessen
­Autorin Irmgard Keun (1905–1982) wurde
über Nacht zur gefeierten Autorin, weil­
sie dem emanzipierten Lebensgefühl der
»Neuen Frau« eine scharfsinnig-humor­
volle Stimme verlieh.
Musikalisch schlägt der Abend den ­Bogen
von den »Goldenen Zwanzigern« bis in
­unsere Gegenwart, mit Songs von Holländer, Eisler, Herman van Veen und anderen.
Eine echte Glanzrolle für eine junge Schauspielerin!
5. März 2016
Schminkkasten
41
Premiere
Ab 14 JahreN
Falk Oswald (Stimmführer 2. Violine) —— Eine meiner Leidenschaften ist Doppelkopf.
Seit vielen Jahren bin ich jeden Sonntag in der »Paula« zum Doppelkopfspielen.
Zweier ohne
Jugendstück nach der Novelle von Dirk Kurbjuweit
Bühnenfassung von Petra Wüllenweber
Regie: Elsa Vortisch, Bühne und Kostüme: Romy Kießling
Gleicher Rhythmus, gleichviel Kraft, glei­
che Schlaglänge. Der Zweier ohne Steuer­
mann ist ein anspruchsvolles Ruderboot.
Alles kommt darauf an, dass sich zwei
­Menschen blind verstehen und genau auf­
einander abstimmen. Sonst weichen sie
vom Kurs ab. Am besten ist man auch noch
gleich groß und gleich schwer. Das ist der
große Vorteil der Potsdamer Zwillings­
brüder. Mit ihnen konkurrieren Johann
und Ludwig in der Meisterschaft. »Wir
müssen auch Zwillinge sein. Wir müssen
immer das Gleiche wollen, das Gleiche tun
und das Gleiche denken«, verlangt Ludwig.
Von nun an teilen die beiden Freunde alles
miteinander: die Mutproben an der Auto­
bahnbrücke, das alte englische Motorrad,
sogar die erste Nacht mit einem Mädchen.
Doch als Johann beginnt, mit Ludwigs
Schwester Vera zu schlafen, kommt Un­
ruhe ins Boot und die Freundschaft der
beiden gerät aus dem Ruder …
Im Mittelpunkt von Dirk Kurbjuweits Novelle, geschrieben 2001, steht die existen­
tielle Sinnsuche zweier Menschen auf dem
Weg zum Erwachsenwerden: Wer bin ich
und wohin gehöre ich? Was heißt bedingungslose Freundschaft und wie weit darf
sie gehen? Die Geschichte lebt von überraschenden Wendungen und beeindruckenden
poetischen Bildern. Petra Wüllenwebers
­Inszenierung der Uraufführung im Jahr
2013 wurde für den Deutschen Theaterpreis
»Faust« nominiert.
22. September 2015
theater tumult
43
Lisa Klabunde (Schauspielerin) —— Wenn ich mal ein paar Tage frei habe, nutze ich die Zeit und besuche Freunde in
ganz Deutschland. Mir ist wichtig, dass ich dabei immer ein Stück »Zu Hause« bei mir habe, wie zum Beispiel diesen riesigen Hummer.
Premiere
Ab 6 JahreN
Ein Schaf fürs Leben
Stück nach dem Kinderbuch von Maritgen Matter
Bühnenfassung von Hannes Rudolph
Regie: N. N., Bühne und Kostüme: N. N.
Zwischen bestimmten Tieren ist Stress
vorprogrammiert, sie sind sich seit der
Schöpfung spinnefeind: Katz und Maus,
Fuchs und Gans. Auch die Begegnung zwi­
schen Wolf und Schaf steht selten unter
einem guten Stern. Doch es gibt auch Aus­
nahmen – zu erleben in dieser Geschich­
te. Hier ist der Wolf ein raffinierter Fein­
geist, der das verträumte junge Ding mit
Stil und Lebensart zunächst geschickt
ins Vertrauen zieht. Den Magen schon in
den Kniekehlen, lädt er das Schaf zu einer
Schlittenfahrt nach »Erfahrungen« ein.
So ein köstlicher Lammbraten lässt sich
draußen in der Natur viel un­
gestörter
ver­speisen als im Stall vor all den andern
Tieren, denkt still für sich der hungrige
Räuber. Das naive, unternehmungslustige
Schaf willigt ein und stapft mit los durch
den eisigen Schnee. Denn es ist wild auf
»Erfahrungen«. Am Ende der abenteuer­
lichen Reise wird das Huftier – man glaubt
es kaum – statt zur fleisch­
lichen Haupt­
mahlzeit zum Lebensretter für den gefrä­
ßigen Gefährten. Wie hat es das nur ange­
stellt?
Maritgen Matter, geboren 1962, erzählt
eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und ihre Grenzen, über Respekt
und die Überwindung von Vorurteilen, die
ganz ohne erzwungenes Happy End auskommt. Überraschende Wendungen und
lebenskluge Einsichten für ein freundlicheres Mit­e inander inklusive. Für ihr
­literarisches Debüt »Ein Schaf fürs Leben«
wurde die niederländische Autorin mehrfach ­ausgezeichnet, unter anderem mit dem
­Jugendliteraturpreis 2004.
15. März 2016
theater tumult
45
Gastspiel
Zu meinem Geburtstag backe ich immer einen extra großen Kuchen, damit auch jeder ein Stück bekommt.
Alberto Travagli (Kontrabassist) —— Meine große Leidenschaft ist Kochen und Backen.
Ab 3 JahreN
Guten Tag,
kleines Schweinchen
von Janosch / Puppentheater
Regie: Christian Georg Fuchs, Bühne, Kostüme, Puppen: Kristine Stahl
Es spielt: Anna Fülle
Eines Tages kam der kleine Tiger nicht
nach Hause. Er hatte das kleine Schwein­
chen getroffen, mit ihm herrlichen Ku­chen­
­teig genascht, dann zog er kurz entschlos­
sen zu dem kleinen Schweinchen in den
Schweinestall. Nicht enden wollende Kis­
senschlachten, ausgiebige Frühstücke im
Bett, Verstecken im Wald und Baden kopf­
unter im Fluss, Faulenzen den ganzen Tag
ist angesagt. Was für ein Spaß! Und über
dem ganzen Trubel vergisst der kleine Ti­
ger vollkommen den kleinen Bären.
Doch dann wendet sich das Blatt. Der klei­
ne Tiger muss das Schweinchen bedienen:
Holz holen, den Ofen heizen, Essen kochen.
Da rennt er nach Hause, zum kleinen Bä­
ren – aber der Freund ist nicht mehr da.
Und nun? Der kleine Bär ist längst auf dem
Weg, den kleinen Tiger zu suchen.
Höchst einfallsreich und einfühlsam wird
die bekannte Geschichte über falsche und
wahre Freundschaft aus Janoschs be­
rühmter Panama-Serie von der Puppen­
spielerin Anna Fülle dargeboten: ­
Unter
ihrem üppigen Rock zaubert sie eine Guck­
kastenbühne hervor, auf der die sympathi­
schen Geschöpfe des Zeichners ­Janosch
ihre packenden Abenteuer erleben.
Janosch – sein eigentlicher Name ist Horst
Eckert – wurde 1931 in Schlesien geboren.
Der Autor und Illustrator verfasste mehr
als 150 Bücher, die in 30 Sprachen übersetzt wurden.
Premiere: 3. April 2016
Schminkkasten
47
Premiere
Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern unter
Verwendung authentischen Materials von Lilly Axster
Regie: Ulrike Lenz, Bühne: Hans-Joachim Wolf, Kostüme: Hermine Wange
Eine Produktion des TheaterJugendClubs
Siebzig Jahre nach Zerschlagung der NaziDiktatur leben nur noch wenige Zeitzeugen
der Shoa. Viele, die der Hölle entkamen, die
Auschwitz hieß, Bergen-Belsen, Stutthof,
Buchenwald oder Theresienstadt, wurden
als Minderjährige in deutsche Konzentra­
tionslager gebracht. Sie überlebten mit
Glück. Die Mehrheit ihrer Altersgenossen,
1.500.000 jüdische Kinder und Jugend­
liche, eine unvorstellbare Zahl, wurde er­
mordet. 1.500.000 zerstörte Lebensent­
würfe, Lebensträume. Ihr Schicksal steht
im Zentrum des Stückes. Der Titel wurde
in Anlehnung an ein 1942 im Ghetto There­
sienstadt gemaltes Kinderbild mit der Bild­
unterschrift »Hier gibt es keine Schmet­
terlinge«, gewählt. Die Collage verknüpft
Do­
kumente, Tagebuchnotizen, Gedichte
und Zeichnungen. Sie gewährt einen Ein­
blick in das bedrückende Leben, erzählt
von Wünschen und Träumen, aber auch von
den kleinen und großen Heldentaten der
Kinder. Denn vor allem die Kleinen riskier­
ten ihr Leben, um Nahrung ins Ghetto zu
schmuggeln. Sie kletterten über Mauern,
krochen durch die Kanalisation …
Der 1963 in Düsseldorf geborenen Autorin
­Lilly Axster gelingt es in ihrem Stück, die
notwendige Distanz zu den authentischen
Figuren zu wahren. Schon der Prolog steht
sinnbildlich für dieses Anliegen: »Wir werden
nicht behaupten, wir wären jene Kinder und
Jugendliche, die in Konzentrationslagern
starben oder in Ghettos ... wir wollen von
­ihnen sprechen und über sie und uns auch«.
9. Juni 2016
theater tumult
48
Wolfgang Köhler – (stellvertretender Soloklarinettist) ——
Doch einen
Schmetterling hab ich
hier nicht gesehen
Bergsteigen ist meine zweite Passion neben der Musik. Rund um die Welt habe ich schon die verschiedensten Gipfel erklommen.
Ab 14 JahreN
Extras
Extras
MMM — Was bin ich?
Ein heiteres Beruferaten
»Wer ist sie? Was kann sie? Was wird sie wohl sein? ...« Selbst nach über 14.000
Zuschauern, mehr als 180 Berufs-Kandidaten und inzwischen über 50 Shows
mit ebenso vielen Prominenten, denken wir nicht ans Aufhören. Auch in der
neuen Spielzeit fragt Moderator Roberto Lembke alias Steffen Mensching wie­
der: »Welches Schweinderl hätten’s gern?«. Unser Erfolgsrezept? Ein vierköp­
figes, eingespieltes Rateteam, ein schlagfertiger Spielleiter, eine bezaubernde
Assistentin und nicht zu vergessen, interessante und überraschende Gäste.
Sie wollen nicht nur im Publikum sitzen, sondern auch einmal im Rampenlicht
auf der Bühne stehen? Dann ist das Ihre Gelegenheit! Bewerben Sie sich als
­Berufskandidat und stellen Sie unser Rateteam vor knifflige Aufgaben!
Einfach anrufen unter: (03672) 450 2200
Berufe
Akustiker
Ankerwickler
Arbeitsvermittlerin
Astronom
Augenoptikerin
Auktionator
Ausstellungskurator
Automatenfüll­
technikerin
Autoschlosser
Autoverkäufer
Bäcker
Ballettdirektorin
Bankdirektor
Barista
Barkeeperin
Baumgutachterin
Besamer
Bestatter
Böttchermeister
Boxtrainer
Braumeister
Briefträgerin
Buchbinder
Bürgermeister
Burghauptmann
Chemielaborantin
Clown
Croupier
Dachdeckermeisterin
Delfintrainerin
Diakon
Diätassistentin
Diplomingenieur Physik
Dirigent
Dramaturgin
Energieberater
Entgaser
Entomologe (Insekten­
forscher)
Ergotherapeutin
Fahrlehrer
Falkner
Fährmann
Feengrottenführer
Feng Shui Berater
Fernfahrer
Feuerartistin
Feuerwehrmann
Feuerwerker
Filmvorführer
Finanzdezernent
Fleischer
Flirttrainerin
Flugzeugenteiser
Försterin
Fregattenkapitän
Friseurin
Fußballschiedsrichterin
Fußpflegerin
Geigenbauer
Geodynamiker
Gerichtsvollzieher
Glasbläserin
Gleitschirmfluglehrerin
Glücksspielanbieter
Goldgräber
Grundschullehrerin
Hebamme
Hersteller Indianer-­
artefakte
Hochzeitsplanerin
Höhlenforscher
Hubschrauberpilot
Hundefriseurin
Hypnotiseur
Imkerin
Informatiker
Isolierer
Juwelier
Kanalreiniger
Kantor
Kettensägenkünstler
Kindergärtnerin
Klärwerker
Klempner
Klimaingenieurin
Köchin
50
Kräuterhexe
Kriminalhaupt­
kommissarin
Lamaführerin
Landvermesser
Lehmbauerin
Leichenwäscherin
Lichtshowchoreograf
Marinemaler
Masseur
Maurer
Mediatorin
Meteoritenjäger
Modedesigner
Mountainbike-Sicher­
heitstrainer
Mr. Thüringen
Müller
Müllfahrer
Museumspädagogin
Nageldesignerin
Orchesterwart
Parkettverleger
Patentingenieur
Personalsach­
bearbeiterin
Pflegedienstleiterin
Pharmareferentin
Piercer
Präparator
Präsenzkraft
Presserin
Pressesprecher
Professor für
analytische Chemie
Psychiater
Puppen- und Bärendok­
tor
Puppenmacherin
Referentin im Bundes­
ministerium
Rekommandeurin
Reklame- und Leucht­
schildhersteller
Restauratorin
Richterin
Sandstrahler
Saunameister
Schäferin
Schauspieler
Schausteller
Schmied
Schornsteinfegerin
Schuhmacher
Schwangerschafts­
konfliktberaterin
Schweinezüchterin
Senfmüller
Sexualforscher
Softwareentwicklerin
Soldatin
Souffleuse
Spielwarenfach­
verkäuferin
Sprengstoffspür­
hundeführerin
Staatsanwalt
Stadtführerin
Steinmetz
Steuerberaterin
Straßenbahnfahrerin
Straßenmalerin
Talarschneiderin
Tanzlehrer
Tatortreiniger
Taucharchäologin
Taxifahrerin
Textilhanddrucker
Textilreinigerin
Thermometermontierer
Tierarzt
Tierpflegerin
Tierzahntechniker
Tischler
Tonmeister
Trainer für Trainer in
der Erwachsenen­
bildung
Treppenliftmonteur
Trickfilmproduzent
TÜV-Gutachter
Unterglasurspritzerin
Verkäuferin für
Fleisch- und Wurst­
waren
Verleger
Villenforscherin
Vogelzüchterin
Volkshochschuldozentin
Vollzeitmutti
Wahlkreisbüroleiterin
Weichenwärter
Weltenbummler
Wünschelrutengänger
Wurmzüchter
Yoga-Lehrerin
Zahnärztin
Zirkusdirektorin
Zollfahnder
Historische Gäste
Hans Albers
Gilbert Bécaud
Hildegard von Bingen
Napoleon Bonaparte
Alfred Brehm
Jacques Brel
Julius Cäsar
Charles Darwin
Marlene Dietrich
Dornröschen
Traugott Maximilian
Eberwein
Heinz Ehrhardt
Friedrich Fröbel
Vincent van Gogh
Maxim Gorki
Steffi Graf
Ernesto Che Guevara
Frau Holle
Sherlock Holmes
Janis Joplin
Hildegard Knef
Hauptmann von
Köpenick
Christoph Kolumbus
Käthe Kollwitz
Pippi Langstrumpf
Louise von Lengefeld
Miss Marple
Karl Marx
Mireille Mathieu
Jim Morrison
Gerd Müller
Osterhase
Niccolò Paganini
Iwan Pawlow
Elvis Presley
Joachim Ringelnatz
Ritter Runkel
Sandmännchen
Friedrich Schiller
Gräfin Katharina von
Schwarzburg
William Shakespeare
Captain Spock
Tarzan
Tom Waits
Claire Waldoff
Weihnachtsmann
Prominente
Daniela AnschützThoms
Alfred Biolek
Dieter Birr
Roberto Blanco
Annekathrin Bürger
Jo Brauner
Peter Ducke
Christine Errath
Peter Escher
Arno Funke alias
Dagobert
Klaus Feldmann
Ute Freudenberg
Winfried Glatzeder
Ludwig Güttler
Gregor Gysi
Guildo Horn
Jörg Kachelmann
Andreas Kieling
Ulrich Kienzle
Dr. Birgit Klaubert
Toni Krahl
Tobias Künzel
Wolfgang Lippert
Ulla Meinecke
Dirk Michaelis
Gojko Mitic
Helmut Recknagel
Ilja Richter
Henriette Richter
Thomas Rühmann
Landolf Scherzer
Friedrich Schorlemmer
Frank Schöbel
Gerhard Schöne
Reiner Schöne
Heide Simonis
Peter Sodann
Leni Statz
Reiner Süß
Jürgen Walther
Lilo Wanders
Franziska Weber
Jens Weißflog
Madeleine Wehle
Uschi Werner
Hans Eckardt Wenzel
Peter Wieland
Jeweils Mittwoch, 19:30 Uhr
21. Oktober + 09. Dezember 2015,
27. Januar, 23. März, 27. April + 25. Mai 2016
Großes Haus
13. Juli 2016
Schloss Heidecksburg
51
Annika Rioux (Orchestermanagerin und Sopranistin) —— Von Musik kann ich nie genug bekommen.
Extras
Blaue Stunde
»Blue lips, Blue veins, Blue, the color of our planet.« Blaue Lippen, blaue
Adern, dichtet Regina Spektor, amerikanische Sängerin mit russischen
­Wurzeln. Blau ist die Farbe der Erde. Das Leben ist blau, wie die blauen
­Flecken, die man sich holt. Das Leben ist blau, wie der Blaumann, den man sich
überzieht, um den Radwechsel am Auto zu machen. Das Leben ist blau wie der
Blues, der aus all den Blessuren des eigenen Daseins eine Musik macht. Ob
Lied oder Text, ob Töne oder Worte – bleiben Sie neugierig für so manches
Blaue Wunder aus der Werkstatt von Dichtern, Philosophen und Komponis­
ten. Farbe entsteht aus dem, was wir nicht sehen, wissen die Physiker. Unsere
Schauspieler und Musiker wollen Sie deshalb auch in der neuen Spielzeit mit
Ungesehenem, Unerhörtem, mit ganz abseitigen oder auch brisanten Themen
zum aktuellen Zeitgeschehen überraschen. Wir garantieren nur für eines: Mit
blauem Auge kommen Sie in jedem Fall davon, auch wenn Ihnen der eine oder
andere Akteur manchmal im Schminkkasten das Blaue vom Himmel erzählt.
Rote Laterne
Allerlei Lust – Erotische Literatur zur Nacht
»Heute Abend um acht, Ficken bei mir?« So unverblümt sprechen es wohl die
Wenigsten aus. Und besonders antörnend klingt es auch nicht. Es muss aber
auch nicht die abendliche Haustür-Frage sein: »Kommst du noch mit auf einen
Tee?« mit der zwei Menschen ihre eigentlichen Gelüste verharmlosend vorbe­
reiten. Ob drastisch direkt oder ganz bewusst verklausuliert – Hauptsache
nur das Ziel gerät nicht aus den Augen! Erotische Literatur erzählt von vieler­
lei Szenarien des Begehrens, ob vom Moment der leisen Eröffnung, des anima­
lischen Höhepunktes oder von der Zigarette danach. Auch in der neuen Spiel­
zeit steigt Steffen Mensching für Sie hinab in den literarischen Teufelskreis
aus Hemmungen und Verlangen, aus Liebe, Leidenschaft und Sexualität und
lässt bekannte und unbekannte Autoren über Beziehungskisten, Vögelverhält­
nisse, über Geilheit und Zartheit, hart sein und weich sein zu Wort kommen.
53
Ruhestörung
3. Thüringer Theaterfestival 60plus
Aller guten Dinge sind drei! Mindestens! Das »Thüringer Theaterfestival
60plus« beweist Steherqualitäten. Deshalb laden wir – nach der großen
­Resonanz und lebendigen Atmosphäre von 2011 und 2013 – wieder Profis und
Amateure, Junge und Alte zur RUHESTÖRUNG nach Rudolstadt ein. Zu Pfing­
sten, genau vom 14. bis 16. Mai 2016, geht die Auseinandersetzung mit dem
­Altern und der alternden Gesellschaft in eine weitere Runde. Das ­Thema ist zu
wichtig und vielschichtig, das Spektrum an Aktivitäten und Ideen zu interes­
sant und anregend, um diesem liebgewonnenen kleinen Festival die Treue zu
kündigen. Für unsere Zuschauer und geladene Teilnehmer aus ganz Deutsch­
land und vielleicht darüber hinaus, lohnen eine größere Öffentlichkeit und der
produktive Austausch untereinander allemal. Wie immer ­suchen wir Produk­
tionen aus den verschiedensten Bereichen der Darstellenden Kunst. Ein Be­
gleitprogramm ist ebenfalls angedacht.
Kontakt und weitere Informationen unter:
www.ruhestoerung-rudolstadt.de
Mit freundlicher Unterstützung von: Thüringer Ministerium für Bildung,
Wissenschaft und Kultur, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen,
Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt,
Stadt Rudolstadt, Förderverein Theater Rudolstadt, AWO Rudolstadt
54
Matthias Winde (Schauspieler) —— Farben machen mir Spaß. Ich möchte mehr malen. Aber meine
große Leidenschaft ist mein Instrument. Ich hätte gern mehr Zeit, um mein Posaunenspiel wieder zu intensivieren.
Extras
Repertoire
Repertoire
GROSSES HAUS
»Begeistert sind vor allem jene, die den
›Faust‹ mal anders erleben wollen. (…) Ach
ja, die Schauspieler. Allesamt ein großes
Erlebnis und eine große Freude.«
t.akt-Magazin
Faust_Eins
Musik_Theater_Schauspiel von Johann Wolfgang von Goethe, Gemeinschaftsproduktion von Schauspiel und Orchester
Drei Schwestern
Die Schicksalssinfonie
Komödie von Anton Tschechow
von Steffen Mensching und Michael Kliefert
Gemeinschaftsproduktion von Schauspiel und Orchester
»Es gibt Kalauer ohne Ende, jede Menge Or­
chesterwitze, prägnante Wahrheiten über
eine Gesellschaft, die sich rechnen soll, kos­
te es was es wolle.«
Ostthüringer Zeitung
»Ein Wagnis, das sich lohnt: Die kleine
Thüringer Landesbühne macht großes
Theater in der Provinz. Ihre ›Faust‹-Ins­ze­
nierung erzählt viel über den Reichtum
der deutschen Kulturlandschaft und ihre
Bedeutung für den gesellschaftlichen Zu­
sammenhalt.« DIE ZEIT
»Endlich wieder ein ›Faust‹ in Thüringen,
der das Hinfahren – auch aus außer-thü­
ringischer Entfernung – lohnt und bei dem
das Hinsehen große Freude macht.«
FREIES WORT
»Musik ist hier Road-Movie, Stress-Metro­
nom, Jagdfieber, Jammer-Jaulen, Love-Li­
ta­­nei, Peitschen-Pathos: stark und stim­
mig. Stark und stimmig wie das spielende
Ensemble, man wechselt häufig die Rollen,
alles ist bedrängend chorisch, dann wie­
der quirlig individuell. (…) So bereichert
Mensching das Faust-Bild. Indem er irri­
tiert. (…) Winde ist ein großartiger Ökono­
miker des Zynischen. (…) Mit Lisa Klabun­
des Gretchen wird die Inszenierung zum
packenden Melodram.«
Neues Deutschland
»Sein Tempo aber und seine Einzigartig­
keit verdankt der Rudolstädter ›Faust‹
seiner Musik: der atmosphärisch dichten
Film- und Bühnenmusik von Schnittke, den
Kneipengesängen … und vor allem den far­
benprächtigen Pohlit-Kompositionen.«
MDR-artour
»Das Duo Mensching / Kliefert hat zusam­
men schon aufmüpfige Liederabende und
eine ›Schicksalssinfonie‹ choreografiert,
beim ›Faust‹ zünden sie ein Ideenfeuer­
werk. (…) Das Untergrundorchester wird
zur treibenden Kraft.« Theater der Zeit
56
»Die flotten Wortwechsel sorgen für Hei­
terkeit, die musikalischen Gassen­
hauer
bis hin zu ›Hoch Heidecksburg‹ für Bier­
zeltstimmung mit ­ohrenbetäubendem Ju­
bel.« Freies Wort
»Regisseur Maik Priebe lässt die Gefühle
der Figuren von seinen Schauspielern un­
glaublich genau herausarbeiten. So über­
zeugend, so wahrhaftig, so facettenreich
hat man das Rudolstädter Ensemble selten
gesehen.« Ostthüringer Zeitung
»Der stürmische Applaus nach den stets
ausverkauften Vorstellungen ist denn auch
in erster Linie als lautstarke Forderung zu
verstehen, dieses Orchester, das ganz ne­
ben­bei auch noch den Fortbestand der ört­
lichen Musikschulen sichert, nicht unterge­
hen zu lassen.« Theater heute
Quartetto
Komödie von Ronald Harwood
Einst waren sie Opernstars. Nun verbrin­
gen Cecily, Reginald, Wilfred und Jean
­ihren Lebensabend in einer Senioren­re­si­
denz für betagte Künstler. Doch sie planen
ein Comeback. Jenes berühmte »Quar­
tetto« aus Giuseppe Verdis »Rigoletto«
soll noch einmal erklingen. Wird das gut
gehen?
57
Repertoire
Repertoire
Schminkkasten
Glück – Le Bonheur
Unwiderstehlich
Komödie von Eric Assous
Komödie von Fabrice Roger-Lacan
Bühne gebracht. Lisa Klabunde und Gün­
ther Sturmlechner geben den beiden Figu­
ren so viel Spannung, Neugier und Lebens­
freude, dass die Kinder bis zum Schluss
dabei bleiben.« Ostthüringer Zeitung
Die Wahrheit oder von den
Vorteilen, sie zu verschweigen, und
den Nachteilen, sie zu sagen
Komödie von Florian Zeller
Sie ist Verlagslektorin, er Rechtsanwalt.
Als sie reichlich spät vom Arbeitstreffen
mit einem Romancier nach Hause kommt,
der zufällig ihr größtes literarisches Idol
ist, wird sie von ihrem Mann schon erwar­
tet. Ein Verdacht liegt auf der Hand. Ein
Spiel mit dem Feuer aus gegenseitigen Ver­
dächtigungen, Unterstellungen und Neu­
gier beginnt …
Wie ein Fünfer mit Superzahl
»Alle Szenen sind von knisternder Gegen­
sätzlichkeit geprägt, die meinen lassen
könnte: ›Das wird nie was mit euch!‹ Kann
sein. Oder auch nicht. Zwei unterschied­
liche Vorstellungen von Glück, genau des­
halb so unterhaltsam und ein bisschen wie
Paartherapie.« Ostthüringer Zeitung
Ein Liederabend von Steffen Mensching mit Uschi Amberger und Toni Steidl
Uschi Ambergers Programm spielt mit
dem großen Los. Was wäre wenn? Wie
wür­de sich das Leben ändern, wenn plötz­
lich alles käuflich wäre? Eine Geschichte
über die belebende Wirkung des Geldes.
Die Komödiantin Amberger weiß darüber
mehr als ein Lied zu singen. Wie immer be­
gleitet sie in bewährter Weise Toni Steidl
am Klavier.
Ab 13 JahreN
Der Zauberlehrling und sein Handschuh
Ein Schiller-Goethe-Balladenabend »Die großen Balladen der deutschen Klas­
sik stießen und stoßen bei Genera­tio­nen
von Schülern nicht zwangsläufig und nicht
immer auf große Gegenliebe. Wie unter­
haltsam und interessant die opulenten
Dichtungen aber eigentlich sein können,
beweist jetzt ein Balladen-Abend im Ru­
dolstädter Schminkkasten.«
Ostthüringer Zeitung
Ziemlich beste Freunde
Stück von Gunnar Dreßler nach dem gleichnamigen
Film von Éric Toledano und Oliver Nakache
» … die Inszenierung geht ans Herz und
­unter die Haut und macht außerdem noch
Spaß. (…) Wer sich einmal darauf eingelas­
sen hat, erlebt ein grandioses Wechselbad
der Gefühle: Wut und Mitleid, das Philippe
nicht will und Driss nicht zu geben bereit
ist. Freude und Schmerz, Sehnsucht und
Liebe, Lachen und unendliche Traurig­
keit.« Ostthüringer Zeitung
58
»Die Komödie besticht durch ihre geschlif­
fenen und geistreichen Dialoge. Getra­gen
wird das verballastige Schauspiel von dem
vierköpfigen Ensemble, dessen Herz Mat­
thias Winde ist. (…) Ein sehenswertes Kam­
merspiel, das in der Tradition der franzö­
sischen Komödie steht und gekonnt den
schmalen Grat zwischen Anspruch und Un­
terhaltung meistert. Und in dessen Kern
viel – was sonst – Wahrheit steckt.«
Ostthüringer Zeitung
Ab 10 JahreN
Das Lächeln der Frauen
Patricks Trick
Komödie von Gunnar Dreßler nach dem gleichnamigen Roman von Nicolas Barreau
Jugendstück von Kristo Šagor
»Was für ein Kuss. Zärtlich, verspielt und
wahrhaftig. Als sich die beiden Haupt­hel­
den Aurélie und André auf der Bühne des
Rudolstädter ›Schminkkastens‹ endlich
küs­sen, glaubt man für einen Moment, die
Liebesgeschichte sei real, so glaubwürdig
ist das Spiel der Darsteller.«
Ostthüringer Zeitung
THEATER TUMULT
»Regisseurin Anne-Kathrin Bartholomäus
schafft gemeinsam mit Ausstatterin Ange­
lika Wedde viel Platz für das temporeiche
Stück zum Begreifen und Nachdenken. Die
beiden Darsteller Tino Kühn und Johannes
Geißer erwecken die unterschiedlichen
Rollen auf der Bühne, mit Hilfe von tempo­
reichen Kostümwechseln und den beweg­
lichen Buchstaben, zum Leben.«
Ostthüringer Zeitung
Ab 4 JahreN
Der blaue Stuhl
Kinderstück von Julius Jensen nach dem Bilderbuch von Claude Boujon
»Regisseur Sebastian Stefan Golser … hat
jetzt mit »Der blaue Stuhl« eine wun­der­
bare Fantasiegeschichte für Kinder auf die
59
Oliver Weder (Chefdirigent) —— In meiner Freizeit versuche ich mich als Segler und Windsurfer. An windigen Wochenenden mache ich deshalb die Stauseen unserer Regionen unsicher. Im Urlaub darf es auch mal die Ostsee oder der Atlantik sein.
Grusswort
Sehr verehrte, liebe Musikfreunde,
seit vielen Jahren schon sind die Thüringer Symphoniker Partner des Tanzund Folkfestivals TFF. Die gemeinsamen Konzerte mit bedeutenden Folkmusikern aus aller Welt haben unseren Horizont erweitert und uns ­neugierig
gemacht, was es jenseits des bewährten Standardrepertoires der Klassik
noch zu entdecken gibt. So werden Sie im Konzertprogramm der neuen
­Saison manchen Ausflug in exotische Gefilde finden: Ender Sakpinar, der
Chefdirigent des Staatsorchesters Istanbul, bringt uns Goethe-Lieder in
deutscher Sprache aus der Feder des populären türkischen Komponisten
Fazil Say mit. Ein populäres polnisches Programm präsentiert uns Bartosz
­Zurakowski, der Chefdirigent unseres Partnerlandkreises Opole. Und ich
unternehme gemeinsam mit einer faszinierenden jungen armenischen Gei­
gerin eine musikalische Reise in den Kaukasus.
Neben derartigen Expeditionen kommen aber Ihre Lieblinge Tschaikow­
sky, Schumann, Beethoven und Co. auch nicht zu kurz. Für die Konzerte in
Saalfeld und Rudolstadt konnten wir wieder herausragende Künstler gewin­
nen: Der diesjährige ARD-Preisträger István Várdai (Cello), Jonathan M
­ üller,
der Solotrompeter des Leipziger Gewandhauses, die angesagte Pianistin
Olga Scheps und der Publikumsliebling Lev Vinocour konzertieren mit unse­
rem Orchester. In der beliebten Reihe der Schlosskonzerte präsentieren sich
diesmal unsere jungen neuen Orchestermitglieder ihrem Publikum.
Einen lang gehegten Wunsch erfüllen wir uns und hoffentlich auch Ihnen
mit einem festlichen Orchesterball in der Stadthalle Bad Blankenburg. Wir
wollen damit neben dem beliebten Silvesterkonzert – in diesem Jahr eine
Filmmusikgala – ein zweites Event im Jahresverlauf anbieten, bei dem die
Bürger unseres Städtedreiecks einmal gemeinsam feiern können.
Die Thüringer Symphoniker werden – zumindest in ihrem Rudolstädter
Teil – dieses Jahr ihr 380-jähriges Bestehen feiern und sind gleichzeitig doch
immer in ihrem Bestand gefährdet. Ihre Treue, Ihr Interesse und Ihre Unter­
stützung an und für unsere künstlerische und pädagogische Arbeit werden
ganz wesentlich darüber entscheiden, ob und wie die Geschichte dieses
­traditionsreichen Orchesters weiter geschrieben werden kann. Seien Sie also
wieder dabei, stöbern Sie im Programm, entdecken Sie Neues und Vertrautes
und nehmen Sie Teil am reichen kulturellen Leben unserer schönen Region.
Ihr Oliver Weder
Chefdirigent
61
konzerte
konzerte
Die Thüringer Symphoniker
Saalfeld-Rudolstadt
1635
Das Orchester der einstigen schwarzbur­
gischen Fürstenresidenz Rudolstadt ist
eines der ältesten in Deutschland. Die
­
erste urkundliche Erwähnung der Rudol­
städter Hofkapelle datiert aus dem Jahr
1635. Hofkapellmeister und ­Komponisten
wie Philipp Heinrich Erlebach (1657–1714)
und Traugott Maximilian Eberwein (1775–
1831) sorgten für ein reiches, ­weltoffenes
­Musikleben. So brachte Eberwein von 1808
an zahlreiche neue Werke ­Beethovens in
Rudolstadt zur Aufführung.
1793
In dem 1793 eröffneten Rudolstädter
­Theater, das bis 1803 durch Goethe von
Weimar aus geleitet wurde, b
­ egleitete die
Hofkapelle von Anfang an sämtliche
Opernaufführungen. Viele Opern kamen
hier bereits kurz nach ihrer Uraufführung
auf die Bühne, darunter Webers »Frei­
schütz«, A
­ ubers »Stumme von P
­ortici«
und ­Wagners »Tannhäuser«. Richard Wag­
ner gastierte sogar selbst 1834 als junger
Musikdirektor der Bethmannschen Opern­
truppe sechs Wochen lang in Rudolstadt.
Berühmte Gäste in den Rudolstädter Kon­
zerten waren u. a. 1829 Niccolò ­Paganini
und 1844 Franz Liszt.
1919
1919 erhielten Theater und Orchester den
Status einer Landesbühne bzw. Landes­
kapelle. In der Zeit zwischen den beiden
Weltkriegen wirkten mit Otto Hartung,
Ernst Wollong (dem Initiator der legen­dä­
ren »Historischen Musikfeste« in den 20er
und 30er Jahren) und Hans ­
Swarowski
bedeutende Dirigenten als musikalische
­
Leiter der Landeskapelle in Rudolstadt.
Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Ru­
dolstadt in ihrer heutigen Gestalt entstan­
62
den schließlich 1992 durch Fusion mit dem
1952 neu gegründeten Staatlichen Sinfo­
nieorchester Saalfeld.
1997
Seit 1997 ist Oliver Weder Chefdirigent
des Orchesters, das in beiden Städten ein
abwechslungsreiches Programm mit über
70 Sinfonie-, Schloss- und Sonderkonzer­
ten gibt. In den letzten Jahren ist darüber
hinaus ein umfangreiches und stark diver­
sifiziertes Bildungsprogramm für Kinder
und Jugendliche weit über den eigenen
Landkreis hinaus entstanden. Einen wei­
teren Beweis ihrer Vielseitigkeit geben die
Thüringer Symphoniker zudem mit unge­
wöhnlichen Konzertformaten wie der »Zu­
kunftsmusik«, den »Schwimmbadkonzer­
ten« oder der alljährlichen Beteiligung
am Rudolstädter Tanz- und Folk-Festival
(TFF) mit Folklegenden wie Arlo Guthrie,
Juan José Mosalini oder Carminho.
2008
Mit der Intendanz von Steffen Mensching
begann 2008 eine Reihe von SchauspielOrchester-Produktionen, in denen die be­
sondere Rudolstädter Konstellation des
Hauses mit seinen Sparten Schauspiel und
63
Orchester sehr erfolgreich zum Tragen
kommt. Insbesondere die Anti-Depres­
sions­­
revue »Drunter und Drüber« zum
20-jährigen Wende-Jubiläum und »Die
Schicksalssinfonie« erlangten durch Gast­
spiele im Berliner Maxim-Gorki-Theater
und Fernsehaufzeichnungen überregiona­
le Aufmerksamkeit.
2015
In der vergangenen Spielzeit ragten gleich
zwei aufsehenerregende Produktionen von
Goethes »Faust. Der Tragödie erster Teil«
– einmal als g
­ roßes Musik_Theater_Schau­
spiel mit den Kom­­­positionen von Alfred
Schnittke und Hannes Pohlit und als Auf­
führung im Rahmen eines Sinfoniekonzerts
mit der Wiederentdeckung der Schau­
spielmusik von Eduard Lassen – heraus.
Gastspiele, Fernseh- und Radioaufzeich­
nungen für den MDR und Arte sowie eine
Reihe von CD-Einspielungen mit ­Musik der
Rudolstädter Hofkapelle und den Opern
Siegfried Wagners machten das Orchester
bundesweit bekannt. Prominente Einladun­
gen führten die Thüringer Sympho­niker zu­
letzt zum Festival »­Berlin – St. Petersburg«
in die Glinka-Kapelle St. Petersburg und im
Wagner-Jahr 2013 nach Bayreuth.
Konzerte
1. Sinfoniekonzert
5. Sinfoniekonzert
25. 09. 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
26. 09. 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
04. 03. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
05. 03. 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
2. Sinfoniekonzert
6. Sinfoniekonzert
»Form und Material«
»Klänge der Heimat«
»Die Suche nach Vollendung«
23. 10. 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
24. 10. 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
01. 04. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
02. 04. 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
3. Sinfoniekonzert
7. Sinfoniekonzert
»Orient und Okzident«
»Italienisch für Fortgeschrittene«
13. 11. 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
14. 11. 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
29. 04. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
30. 04. 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
4. Sinfoniekonzert
8. Sinfoniekonzert
29. 01. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
30. 01. 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
27. 05. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
28. 05. 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
»Reise nach Eriwan«
Weihnachtskonzert
»Böhmische Weihnacht«
11. 12. 2015, 19:30 Uhr + 26. 12. 2015, 17 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
19. 12. 2015 , 19:30 + 25. 12. 2015, 17 Uhr, Theater Rudolstadt
Sinfoniekonzerte
»Romantische Virtuosen«
Weihnachten & Silvester
Silvesterkonzert
»New Year in the Movies - Gala der Filmmusik«
31. 12. 2015, 15 Uhr + 19 Uhr, Stadthalle Bad Blankenburg
sommerserenaden
Konzerte im Grünen
1. Sommerserenade
Schwimmbadkonzert
Unterwellenborn
»Zauber der Melodie«
13. 09. 2015, 15 Uhr,
Klosterruine Paulinzella
Hits aus Musical und Filmmusik
Musikalische Leitung: Oliver Weder
2. Sommerserenade
25. 06. 2016, 18 Uhr,
Freibad Unterwellenborn
19. 06 + 10. 07. 2016, 17 Uhr,
Klosterruine Paulinzella
»Die ganze Welt ist himmelblau«
Orchesterball
09. 07. 2016, 20 Uhr,
Hoher Schwarm Saalfeld
17. 07. 2016, 20 Uhr,
Schlosshof der Heideckburg
Rudolstadt
»Mit Musik geht alles besser«
Sommerkonzert
»Danse Polonaise«
Schlosskonzerte
»Frühlingsrauschen«
23. 04. 2016, 19:30 Uhr,
Stadthalle Bad Blankenburg
1. Schlosskonzert
04. 09. 2015, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
05. 09. 2015, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg Rudolstadt
2. Schlosskonzert
10. 06. 2016, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
11. 06. 2016, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg Rudolstadt
3. Schlosskonzert
15. 07. 2016, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
16. 07. 2016, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg Rudolstadt
64
Kaffeekonzert
Auf Flügeln der Musik
»Schön war die Zeit«
»Schön war die Zeit«
Salonorchester der Thüringer Symphoniker
Kaffee-Konzerte für Menschen mit alters­bedingten Beeinträchtigungen
18. 10. 2015 , 15 Uhr, Schminkkasten
07. 02. 2016, 15 Uhr, Schminkkasten
17. 04. 2016, 15 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
15. 05. 2016, 15 Uhr, Theatervorplatz
Das Streichquartett der Thüringer Symphoniker
besucht Sie in Ihrer Pflegeeinrichtung.
Alte Meister in jungem Gewand
Termine und Programme auf Anfrage
65
Musik für Kinder — MUKI
Kinderkonzert: »Peter und der Wolf«
Schülervorstellungen im Theater Rudolstadt:
24. 02. 2016, 9 + 10:30 Uhr
25. 02. 2016, 9 + 10:30 Uhr
01. 06. 2016, 9 + 10:30 Uhr (Kindertag)
02. 06. 2016, 9 + 10:30 Uhr
Die Thüringer Symphoniker auf Reisen
Konzert zum Tag der deutschen Einheit
25 Jahre deutsche Wiedervereinigung – Rudolstadts Partnerstädte zu Gast u. a.
Franz Schubert: 3. Sinfonie D-Dur D 200
Musikalische Leitung: Oliver Weder
03. 10. 2015, 11 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg Rudolstadt
Johannes Brahms:
Ein deutsches Requiem op. 45
Neujahrsempfang
des Städtedreiecks
Schülervorstellungen im Meininger Hof Saalfeld:
17. 03. 2016, 9 + 10:30 Uhr
18. 03. 2016, 9 + 10:30 Uhr
31. 05. 2016, 9 + 10:30 Uhr
03. 06. 2016, 9 Uhr
07. 11. 2015, 19 Uhr, Stadtkirche Rudolstadt
Familienkonzerte:
20. 03. 2016, 15 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
05. 06. 2016, 15 Uhr, Theater Rudolstadt
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Elias op. 70
Opern- und Operettengala
Musikalische Leitung: Oliver Weder
31. 10. 2015, Kantorei Eisleben,
Musikalische Leitung: Thomas Ennenbach
08. 11. 2015, Kantorei Sangerhausen,
Musikalische Leitung: Martina Pohl
13. 04. 2016, 19 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
Kinderliederkonzert: »ABC - die Katze lief im Schnee«
Kindergartenvorstellungen:
19. 01. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Schminkkasten
20. 01. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Schminkkasten
21. 01. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Musikschule Saalfeld
22. 01. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Musikschule Saalfeld
Kantorei Rudolstadt Musikalische Leitung: Katja Bettenhausen
28. 11. 2015, 19 Uhr,
Gläserne Porzellanmanufaktur Rudolstadt
20. 12. 2015, 18 Uhr, Kulturhaus Lehesten
Kinderliederkonzert: »Reisefieber« - in Liedern um die Welt
Friedrich Kiel: Der Stern von Bethlehem
Heinrich Kaminski: Magnificat
Gerald Finzi: Magnificat op. 36
Monteverdichor Würzburg
Leitung: Matthias Beckert
Familienkonzerte:
08. 05. 2016, 11 Uhr, Schminkkasten
08. 05. 2016, 15 Uhr, Musikschule Saalfeld
Zukunftsmusik
17. 06. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
18. 06. 2016, 19:30 Uhr, Schützenhaus Pößneck
66
08. 01. 2016, 17 Uhr, Stadthalle Bad Blankenburg
AWO-Konzert
Chorkonzert der
Rudolstädter Kantorei
Franz Schubert: Messe Es-Dur D 950 Franz Schubert: Sinfonie h-moll Nr. 7 »Unvollendete« D 759 Musikalische Leitung: Katja Bettenhausen
Weihnachtskonzert
der Thüringer Symphoniker
Familienkonzerte:
17. 01. 2016, 11 Uhr, Schminkkasten
17. 01. 2016, 15 Uhr, Musikschule Saalfeld
24. 01. 2016, 15 Uhr, Schminkkasten
Kindergartenvorstellungen:
09. 05. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Musikschule Saalfeld
10. 05. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Musikschule Saalfeld
11. 05. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Schminkkasten
12. 05. 2016, 9 + 10:30 Uhr, Schminkkasten
Musikalische Leitung: Oliver Weder
08. 05. 2016, 18 Uhr, Stadtkirche Rudolstadt
Platzkonzert zum
Rudolstädter Altstadtfest
Monteverdichor Würzburg
Musikalische Leitung: Oliver Weder
04. 06. 2016, 14 Uhr, Marktplatz Rudolstadt
Konzert zum
Saalfelder Zunftmarkt
05. 12. 2015, 20 Uhr, Neubaukirche Würzburg
06. 12. 2015, 17 Uhr, Neubaukirche Würzburg
Musikalische Leitung: Oliver Weder
12. 06. 2016, 16:30 Uhr, Marktplatz Saalfeld
Weihnachtsoratorium
mit der Rudolstädter Kantorei
Tanz- und Folkfestival Rudolstadt
Musikalische Leitung: Oliver Weder
J. S. Bach: Weihnachtsoratorium
Oratorienchor Rudolstadt, Musikalische Leitung: Katja Bettenhausen
08. 07. 2016, Große Bühne im
Schlosshof der Heidecksburg Rudolstadt
13. 12. 2015, 18 Uhr, Stadtkirche Rudolstadt
67
1. Sinfoniekonzert
»Romantische Virtuosen«
Franz Liszt: »De Profundis« (1834-1835)
Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise brillante op. 22 (1830/1834)
Robert Schumann: 2. Symphonie C-Dur op. 61 (1845-1846)
Lev Vinocour, Klavier; Musikalische Leitung: Oliver Weder
Berauscht von einem Konzertauftritt des
Geigenvirtuosen Niccolò Paganini, machte
sich Franz Liszt daran, in einen ähnlichen
Kosmos einzutauchen. Was Paganini auf
der Geige zauberte, sollte ihm mit Bravour
auf dem Klavier gelingen: »Diese Kraft, ein
Publikum sich zu unterjochen, es zu he­
ben, tragen und fallen zu lassen, mag wohl
bei keinem Künstler, Paganini ausgenom­
men, in so hohem Grad anzutreffen sein«,
schwärmte Robert Schumann über Liszts
außergewöhnliches musikalisches Talent.
Mit Liszt, Chopin und Schumann versam­
meln wir das Dreigestirn am Himmel der
romantischen virtuosen Klaviermusik. Be­
reits zu Lebzeiten sehr populär, gehören
sie auch aus heutiger Sicht zu den prä­
gendsten Persönlichkeiten des 19. Jahr­
hunderts.
Schumanns 2. Sinfonie entstand in einer
Zeit, als die seelischen und körperlichen
Leiden des Komponisten immer größer
wurden. Dennoch zeichnet die Sinfonie
ein ungeheurer Optimismus aus. »In mir
paukt und trompetet es seit einigen Tagen
sehr […] ich weiß nicht, was daraus werden
wird«, berichtet Schumann seinem Freund
Felix Mendelssohn Bartholdy im Dezem­
ber 1845 von den Kompositionsanfängen
seiner C-Dur-Sinfonie. Und so, wie er die
Arbeit an seiner 2. Sinfonie begann, ließ er
jene auch enden – nämlich eindrucksvoll
mit Pauken(-solo) und Trompeten.
Wir eröffnen die Reihe unserer Sinfoniekonzerte angemessen virtuos mit dem russischen Starpianisten Lev Vinocour, der in
den letzten Jahren zu einer Art Artist-inResidence für das Saalfelder und Rudolstädter Publikum geworden ist.
25. September 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
26. September 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
68
Günther Sturmlechner (Schauspieler) —— Ich mag es, Wasser auf der Haut zu spüren; wie es alles stumm
macht, wenn ich eintauche. Als würde einen das Wasser umarmen. Jaja, öfter mehr Wasser sein, weniger Mensch – das wär prickelnd.
konzerte
konzerte
2. Sinfoniekonzert
Ute Schmidt (Schauspielerin) —— Eine meiner Sehnsüchte ist es, einmal mit dem Auto durch alle Länder rings ums Mittelmeer fahren zu können.
»Klänge der Heimat«
Bedˇrich Smetana: »Die Moldau« aus dem Zyklus »Mein Vaterland« (1874)
Antonín Dvoˇrák: Cellokonzert h-Moll op. 104 (1894/1895)
Vítˇezslav Novák: »Slovakische Suite« op. 32 (1903)
István Várdai, Violoncello; Musikalische Leitung: Oliver Weder
Unsere kleinen Zuhörer begeisterten wir
im vergangenen Jahr mit der Puppenspiel-­
Produktion »Der kleine Mann im Ohr«.
Jetzt präsentieren wir für die Älteren drei
Großmeister der tschechischen National­
musik: Bedřich Smetana, Antonín Dvořák
und Vítězslav Novák. »Kein anderes Volk
kann sich einer so großartig tönenden
Apotheose seines Mythos, seiner Geschich­
te und seiner Landschaft rühmen«, schreibt
in stolzem Selbstverständnis der böhmi­
sche Musikwissenschaftler Kurt Honolka.
Während Dvořák zunächst mit Misser­
folgen zu kämpfen hatte, brachte ihm die
Ver­öffentlichung der »Klänge aus Mähren«
und der »Slawischen Tänze« 1877/1878
schlie­ßlich Weltruhm ein. Seinen inter­na­­
tionalen Durchbruch hatte er keinem Ge­
ringeren als Johannes Brahms zu verdan­
ken, der sich bei seinem Verleger vehement
für die Veröffentlichung der »Mährischen
Duette« einsetzte. Dvořák-Schüler Novák
ließ sich vom Dorfleben zu seiner »Slowaki­
schen Suite« inspirieren. Böhmisches Lied­
gut und dörfliche Volksmusik klingen hier
an, vereint zu einer musikalischen Dich­
tung von sinfonischem Ausmaß und An­
spruch. Eine tiefe Verehrung für die böh­
mische Heimat, ihre Sprache, Lieder und
Tänze ist ebenso in Smetanas weltbekann­
ten Zyklen »Aus meinem Leben« und »Mein
Vaterland« hörbar.
Als Solist kommt der hochtalentierte
­István Várdai nach Saalfeld und Rudolstadt. Er wird sich mit Dvořáks Cellokonzert in h-Moll präsentieren. 2014 erhielt der
junge ungarische Musiker den ersten Preis
in der Kategorie Violoncello beim »Internationalen Musikwettbewerb der ARD«.
23. Oktober 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
24. Oktober 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
71
3. Sinfoniekonzert
»Orient und Okzident«
Ferit Tüzun: »Cayda Cira« (Deutsche Erstaufführung)
Fazil Say: »Goethe-Lieder« für Sopran und Streichorchester mit Schlagzeug op. 44 (2012)
Nikolai Rimsky-Korsakow: Scheherazade op. 35 (1885)
Melody Louledjian, Sopran; Musikalische Leitung: Ender Sakpinar
»Orient und Okzident sind nicht mehr zu
trennen« ... fand Goethe. In seinem Ge­
dichtzyklus »West-östlicher Divan« tauch­
te er in die Welt morgenlän­discher Mystik
und Sinnlichkeit ein. Andere Autoren folg­
ten ihm mit jeweils besonderen ­Interessen
– Achim von Arnim, Heine, Droste-Hüls­
hoff, später Hauff mit seinen Kunst­mär­
chen. Ganz anders, aber ebenso tief faszi­
niert von der exotischen Kultur des Mitt­
leren Ostens, verarbeitete der russische
Komponist Nikolai Rimsky-Korsakow in
seiner sinfonischen Dichtung »Schehera­
zade« die schillernden Erzählungen aus
»Tausendundeine Nacht«. Die umgekehr­
te Perspektive – den Blick von Ost nach
West – nimmt der in der Türkei gefeierte
Komponist und Pianist Fazil Say ein. In den
fünf Liedern zu Goethes »West-östlichem
Divan« verbindet er deklamatorische Pas­
sagen und dramatisch-ariose Musik­
teile
mit arabischen Rhythmen und Melodien.
Mit seinen Kompositionen macht Say sich
ganz bewusst zum Vermittler fremder
Kulturen: »Ich habe in der Türkei Beet­
hoven und Mozart gespielt – Musik, die
dort selten gehört wird. Und hier integrie­
re ich Musik aus der Türkei in meine Kom­
positionen. Ob man mich nun Botschafter
nennt oder nicht: Ich mache das sowieso.
Es ist meine Natur, das passiert von ganz
alleine.«
Das Werk für Sopran und Streichorchester
mit Schlagzeug wurde 2012 für das »Stuttgarter Kammerorchester« komponiert. Die
Thüringer Symphoniker haben nun die
Ehre, das Stück – unter der Leitung des
türkischen Dirigenten Ender Sakpinar – als
zweites Orchester auf die Konzertbühne zu
bringen.
13. November 2015, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
14. November 2015, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
72
Joachim Brunner (Schauspieler) —— Ich fotografiere gern. Auf einer Fahrradtour durch ganz Europa
geht mir niemals die Luft aus, und mit meiner Kamera würde ich tolle Motive von der Natur festhalten.
konzerte
konzerte
Vache Sharafyan: Sinfonia Nr. 2 »Un poco concertante«
für Duduk und Orchester (2008), Deutsche Erstaufführung
Aram Chatschaturjan: Violinkonzert d-Moll (1940)
Aram Chatschaturjan: Ballett-Suite »Gajaneh« (1942)
Anush Nikoghosyan, Violine; Musikalische Leitung: Oliver Weder
Billy Wilder hat viel zum Weltruhm von
Aram Chatschaturjan beigetragen. In sei­
ner Komödie »Eins, zwei, drei« nutzte
der Hollywood-Regisseur den berühmten
»Säbeltanz« aus dem Ballett ­»Gayaneh«.
Lieselotte Pulver zeigte als Tischtänzerin
viel Bein und versetzte so nicht nur hart­
gesottene Sowjetfunktionäre in Ekstase.
Zu Recht gilt Chatschaturjan bis heute als
der bedeutendste armenische Komponist.
Geboren 1903 in Tiflis/Georgien, ging er
1922 nach Moskau. Er studierte erst Bio­
logie, dann Cello und wechselte nach drei
Jahren in die Kompositionsklasse. Die ein­
drucksvolle und mitreißende Musikspra­
che Chatschaturjans, die an die russische
Musik des 19. Jahrhunderts und den fran­
zösischen Impressionismus anknüpft und
diese mit kaukasischen Melodien und Tän­
zen verwebt, erfreut sich bis heute gro­
ßer Beliebtheit. Volksmusik spielt auch
für den zeitgenössischen Komponisten
Vache Sharafyan eine wichtige Rolle. In­
dem er das Duduk – ein für die armenische
Folklore typisches Holzblasinstrument –
in zahlreiche seiner Kompositionen inte­
griert, hält der in Eriwan lebende Künst­
ler die Musik und die Tradition Armeniens
lebendig. Sein Werk wird weltweit aufge­
führt und genießt insbesondere in den
USA hohes Ansehen.
Die 1989 geborene armenische Geigerin
Anush Nikoghosyan studierte zunächst­
in ihrer Heimat, später an der H
­ ochschule
für Musik und Theater München, unter
­anderem bei Christoph Poppen und ­Julia
­F ischer. Sie zählt bereits zu den inter­
national erfolgreichen Künstlern ihres
­Heimatlandes.
29. Januar 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
30. Januar 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
74
Radu Nistor (Violinist und stellvertretender Stimmführer) —— »Reise nach Eriwan«
Ich bin gern in der Natur und gehe wandern. Vor allem hier in der Region finde ich viele abwechslungsreiche Routen.
4. Sinfoniekonzert
konzerte
5. Sinfoniekonzert
»Form und Material«
Markus Seidensticker (Schauspieler) —— Meine große Leidenschaft ist die Musik.
Wenn es die Zeit zulässt, bin ich als Sänger mit meiner Band »El Bosso & die Ping Pongs« unterwegs.
Carte Blanche: Auftragswerk für die Thüringer Symphoniker – UA
Josef Haydn: Trompetenkonzert Es-Dur VIIe: 1 (1796)
Ludwig van Beethoven: 4. Sinfonie B-Dur op. 60 (1806)
Jonathan Müller, Trompete; Musikalische Leitung: Johannes Rieger
Gute Traditionen soll man pflegen und
bewahren. Zur Überraschung jeder Kon­
zertsaison gehört eine Uraufführung aus
der Reihe »Carte Blanche«. Wir präsen­
tieren dabei ein Auftragswerk der Thü­
ringer Symphoniker, das aus der Feder
eines jungen Komponisten stammt. Es
­
gibt für das Musikstück keinerlei Vorga­
ben – außer der Besetzungsgröße unse­
res Orchesters. Ansonsten steht dieser
Konzertabend ganz im Zeichen der Wie­
ner Klassik. Beethovens 1806 in Wien kom­
ponierte 4. Sinfonie kommt im Gegensatz
zu vielen anderen seiner Sinfonien gera­
dezu mit freundlicher Leichtigkeit daher.
­Robert Schumann, der das Werk beson­
ders schätzte, bezeichnete es sogar als
»griechisch schlanke Maid«. Ebenfalls in
Wien komponierte ­Josef Haydn 10 ­Jahre
zuvor sein »Konzert für Trompete und
­Orchester Es-Dur«. Er hatte das Stück für
den Hoftrompeter Anton Weidinger ge­
schrieben. Dieser ließ Haydn wissen, dass
er gerade eine Trompete mit Klappenme­
chanik erfunden habe, mit der das Trom­
petenspiel revolutioniert würde. Haydn
war mit großer Wahrscheinlichkeit der
Erste überhaupt, der ein Konzert für die­
»In einer nie da gewesenen
Weise beginnt die Trompete
zu singen, als wäre sie ein
Streichinstrument«
ses neuartige Instrument ersann. Weidin­
ger spielte denn auch die Erstaufführung
1800 im Wiener Burgtheater. Die vervoll­
kommneten klangtechnischen Möglich­
keiten setzte Haydn sogleich gekonnt in
Szene. »In einer nie da gewesenen Weise
beginnt die Trompete zu singen, als wäre
sie ein Streichinstrument«, so der ­Dirigent
und Haydn-Spezialist Anton Gabmeyer.
04. März 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
05. März 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
77
konzerte
6. Sinfoniekonzert
»Die Suche nach Vollendung«
Manche Werke gehen wie von selbst von
der Hand, andere werden immer wieder
zur Hand genommen und korrigiert. So
geschah es Anton Bruckner mit seiner
3. Sinfonie. Nachdem die Wiener Philhar­
moniker das Werk mit der Begründung,
es sei »unspielbar«, ablehnten, beschloss
Bruckner, die Richard Wagner gewidme­
te Sinfonie noch einmal umzuarbeiten. Bis
zu ihrer Vollendung sollten fast 18 J
­ ahre
vergehen. Die Korrekturen veränderten
auch den Kern des Stückes, die Hommage
für den Genius Wagner verlor sich mehr
und mehr, Fragen der menschlichen Exis­
tenz rückten ins Zentrum. Als Bruckner
eines Abends über die Wiener Ringstra­
ße ging, lief er an einem Haus vorüber,
dessen Besitzer, ein wohlhabender Archi­
tekt, gerade verstorben war. Im Nachbar­
haus erklang Tanzmusik. »Sehen Sie«,
soll Bruckner zu seiner Begleitung gesagt
­ aben, »hier im Hause großer Ball – da­
h
neben liegt im Sühnehaus der Meister auf
der Totenbahre! So ist’s im Leben, und
das habe ich im letzten Satz meiner drit­
ten Sinfonie schildern wollen«.
Auch Antonín Dvořák tat sich schwer mit
seinem Konzert für Klavier und Orchester
in g-Moll. Nach schwungvollem Beginn feil­
te der Meister noch sieben weitere Jahre
an seinem Werk. Mit Anklängen an Schu­
mann und Brahms sowie böhmischem Lo­
kalkolorit glückte ihm letztlich eine Kom­
position voll romantischen Überschwangs
und unverwechselbarer Farbtöne.
Solistin des Abends ist die deutsch-russische Künstlerin Olga Scheps. 2010 erhielt
sie für ihre Debüt-CD »Chopin« den EchoKlassik-Preis als beste Nachwuchspianistin.
01. April 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
02. April 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
78
Reinhard Mäurer (koord. Solotrompeter) —— Olga Scheps, Klavier; Musikalische Leitung: Oliver Weder
Mein größtes Hobby ist das Skifahren. Ich bin gern in den Bergen und den ganzen Tag bei der Abfahrt.
Antonín Dvoˇrák: Klavierkonzert g-Moll op. 33 (1876)
Anton Bruckner: 3. Sinfonie d-Moll (1872-1889)
Ich würde gern die Welt bereisen, um Kultur und Musik der verschiedenen Völker kennen – und verstehen zu lernen.
Markus Gannott (Violinist und Vorspieler) —— Ich interessiere mich sehr für Geografie und ferne Länder.
konzerte
7. Sinfoniekonzert
»Italienisch für Fortgeschrittene«
Gioachino Rossini: Ouvertüre zur Oper »Die Italienerin in Algier« (1808)
Maurice Ravel: Klavierkonzert G-Dur (1929-1931)
Ottorino Respighi: »La Boutique Fantasque« (»Der Zauberladen«).
Ballett-Suite nach Musik von Rossini (1919)
Antonio di Cristofano, Klavier; Musikalische Leitung: Giancarlo di Lorenzo
Gioachino Rossini, am 29. Februar 1792, in
einem Schaltjahr, auf die Welt gekommen,
war ein musikalisches Multitalent. Er be­
herrschte nicht nur mehrere In­stru­mente,
sondern trat sogar als Sänger in Erschei­
nung. Bereits mit zwanzig Jahren bekam
er einen Kompositionsauftrag von der Mai­
länder Scala. Ein Jahr darauf schrieb er
seine erste abendfüllende komische Oper
»L’Italiana in Algeri« für das Teatro San
Benedetto in Venedig. Ottorino Respighi,
fast neunzig Jahre später als Rossini gebo­
ren, verwendete für seine Ballettkomposi­
tion »La Boutique Fantasque« größten­
teils Bearbeitungen von Werken Rossinis.
Die von ihm ausgewählten Stücke – mit so
abenteuerlichen Titeln wie »Rettich«, »Sar­
delle« oder »Mandelkonfekt« verraten,
dass der Vielschreiber Rossini (39 Opern
in zwei Jahrzehnten!) auch ein absoluter
Gourmet war. Die Uraufführung des far­
benreich instrumentierten Balletts Respi­
ghis, das von einem Zauberladen, in dem
Puppen lebendig werden, erzählt, wurde
für das Publikum zu einem musikalischen
Leckerbissen.
Gutes Essen wusste auch Maurice ­Ravel zu
schätzen. »Wissen Sie«, offenbarte der
französische Komponist der Pianistin Mar­
guerite Long beim Dinner, »ich schreibe
gerade ein Klavierkonzert für Sie.« Doch so
heiter das Konzert auch klingt, so sehr
trieb Ravel das Erfinden der schönen Me­
lodien in abgrundtiefe Verzweiflung. Mar­
guerite Long, die bei der Uraufführung
1932 unter Leitung des Komponisten den
Solopart übernahm, war von der M
­ usik
derart bewegt, dass ihr die Tränen kamen.
29. April 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
30. April 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
81
konzerte
8. Sinfoniekonzert
»Danse Polonaise«
Mikołaj Górecki: »Concerto Notturno« für Violine und Streicher (2000)
Wojciech Kilar: Filmmusik für Violine und Orchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky: 3. Sinfonie D-Dur op. 29 »Polnische« (1874-1875)
Tschaikowskys 3. Sinfonie war von Beginn
an eine explizit europäische Angelegen­
heit. 1875 in Moskau uraufgeführt, wurde
sie in London zur »Polnischen« erhoben.
Sir August Manns, der Dirigent der engli­
schen Erstaufführung, würdigte mit dem
Titel die flotten Tanzrhythmen im Final­
satz. Zu Unrecht steht das Werk im Schat­
ten der späten Sinfonien Tschaikowskys.
Hier zeigt sich bereits die ideen­reiche und
farbige Klangwelt, die später im Ballett
»Schwanensee« Triumphe feiern sollte.
Wojciech Kilar, der neben Henryk Góre­
cki und Krzysztof Penderecki zur »jünge­
ren Generation« polnischer Komponisten
zählt, genoss als Filmmusiker höchstes
Ansehen und wurde mit zahlreichen Prei­
sen ausgezeichnet. Spätestens mit der
Musik für den Erfolgsfilm »Der Pianist«
von Starregisseur Roman Polanski gelang­
te er zu Weltruhm.
Mikołaj Górecki studierte bei seinem Va­
ter Henryk Komposition und schuf mit
dem »Concerto Notturno« für ­Violine und
Streicher ein Werk, in dem die Solo-Vio­
line mal lyrisch-flehend, mal experimen­
tierfreudig-virtuos auftritt und dabei – was
Spieltechnik und Interpretation be­trifft –
höchste Anforderungen an den Solisten
stellt. Gorecki lebt und unterrichtet heu­
te in den USA.
Die junge Künstlerin Martina Lelek ist
momentan eine weltweit gefragte Geigerin aus Polen. Sie engagiert sich intensiv für die neuere Konzertliteratur. Mit ihrem Landsmann, Bartosz Żurakowski, seit
2001 Chefdirigent des Philharmonischen
Orchesters unseres Partner-Landkreises
in Opole, steht ihr ein ausgewiesener Fachmann für polnische Musik zur Seite.
27. Mai 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
28. Mai 2016, 19:30 Uhr, Theater Rudolstadt
82
Matthias Arnaud (Solofagottist) —— Ein Traum von mir ist es, einmal einen Ozean mit einem Segelboot zu überqueren.
Marta Magdalena Lelek, Violine; Musikalische Leitung: Bartosz Żurakowski
konzerte
Schlosskonzerte
Mathias Arnaud, Fagott; Evgeny Liatte, Trompete;
Musikalische Leitung: Oliver Weder
1. Schlosskonzert
Carl Nielsen (150. Geburtstag):
Kleine Suite für Streichorchester
Franz Krommer: Konzert für 2 Klarinetten
und Orchester Es-Dur op. 35
F. M. Bartholdy: Konzertstück für Klarinette,
Bassetthorn und Streicher Nr. 2 d-Moll op. 114
Viktor Perchyk, Klarinette; Anton Hollich, Bassetthorn;
Musikalische Leitung: Oliver Weder
04. 09. 2015, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
05. 09. 2015, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg
15. 07. 2016, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
16. 07. 2016, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg
Sommerserenaden
Die Thüringer Symphoniker spielen unter
der Leitung von Toni Steidl vor der histo­
rischen Klosterruine Paulinzella. Erleben Sie
die schönsten Melodien aus Operette, Walzer
und Schlager vor beeindruckender Kulisse.
2. Schlosskonzert
1. Sommerserenade
Giuseppe Antonio Brescianello: Chaconne
für 2 Violinen, 2 Violas und B.C.
J. S. Bach: Oboenkonzert d-Moll BWV 1059R
Antonio Vivaldi: Violinkonzert D-Dur RV212a
»Per la Solennità della Lingua di S. Antonio in Padua«
Giuseppe Antonio Brescianello:
Violinkonzert Nr. 4 e-Moll
Fortunato Chelleri: Suite e-Moll für Streicher und B.C.
Antonio Vivaldi: Violinkonzert
D-Dur RV 208 »Groß-Mogul«
»Zauber der Melodie« –
Musik zum Sommerausklang
Musikalische Leitung: Toni Steidl
13. 09. 2015, 15 Uhr, Klosterruine Paulinzella
2. Sommerserenade
»Mit Musik geht alles besser« –
Ein Streifzug durch Klassik und Wiener Operette
Enrico Casazza, Violine und musikalische Leitung; Svanhild Wunderlich, Oboe
Musikalische Leitung: Toni Steidl
10. 06. 2016, 19:30 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
11. 06. 2016, 19:30 Uhr, Rokokosaal der Heidecksburg
19. 06. 2016, 17 Uhr, Klosterruine Paulinzella
10. 07. 2016, 17 Uhr, Klosterruine Paulinzella
84
Andreas Will (Hornist) —— Das Residenzschloss Heidecksburg gilt als
eines der prächtigsten ­
Barockschlösser
Thü­
ringens. Es entwickelte sich rasch
auch zu einem künstlerischen Zentrum.
Regelmäßig treten die Thüringer Sympho­
niker im prunkvollen Rokokosaal der Hei­
decksburg auf und spielen Werke von der
Barockzeit bis zur Gegenwart.
Eine Prachtausgabe der Werke von Charles Dickens – ein Traum seit Kindheitstagen – Die musste ich einfach haben.
3. Schlosskonzert
Karl Jenkins: Concerto grosso »Palladio« für Streicher
Paul Hindemith: Konzert für Trompete,
Fagott und Streicher
Antonio Vivaldi: Konzert für Fagott,
B.C. und Streicher e-Moll RV 484
Johann Baptist Georg Neruda:
Trompetenkonzert Es-Dur
konzerte
konzerte
Konzerte im Grünen
»Schön war die Zeit«
Die ganze Welt ist himmelblau
Junge SängerInnen des Lyric Opera Studio Weimar;
Musikalische Leitung: Oliver Weder, Damon Nestor Ploumis
Lassen Sie sich an einem lauen Sommer­
abend unter freiem Himmel von den schön­
sten Melodien aus Oper, Operette und Mu­
sical verzaubern.
09. 07. 2016, 20 Uhr, Hoher Schwarm Saalfeld
17. 07. 2016, 20 Uhr, Schlosshof der Heidecksburg
Schwimmbadkonzert
Musikalische Leitung: Oliver Weder
In unseren Kaffeekonzerten wird sich so
mancher aus dem Publikum garantiert an
eine Melodie aus seiner Jugend erinnern.
Lassen Sie sich vom Salonorchester der
Thüringer Symphoniker bei einem musi­
kalischen Nachmittag in vertrauter Atmo­
sphäre verwöhnen und schlemmen Sie
dazu Kaffee und Kuchen.
»Alte Meister in jungem Gewand«
Vier auf einen Streich! Oder besser: Vier
Streicher zugleich! – So musizieren wir für
Senioren mit eingeschränkter Mobilität.
Auf Anfrage spielt das Streichquartett der
Thüringer Symphoniker in Heimen und
Pflegeeinrichtungen der Region.
Am Beckenrand des Freibades Unterwel­
lenborn bewahren unsere Musiker auch
bei größter Hitze einen kühlen Kopf. Ent­
spannen Sie bei einem Eis oder einem erfri­
schenden Getränk auf der Liegewiese und
tauchen Sie mit den Thüringer Symphoni­
kern ein in die wunderbare Welt der Musik.
25. 06. 2016, 18 Uhr, Freibad Unterwellenborn
Auf Flügeln der Musik
Konzerte für Menschen mit
altersbedingten Beeinträchtigungen
Bereits im zweiten Jahr befindet sich unser
Programm für ältere Menschen, die in ihrer
Mobilität eingeschränkt sind und nicht
mehr am öffentlichen Konzertleben teil­
nehmen können. Da uns dieses Publikum
weiterhin sehr am Herzen liegt, besucht
das Salonorchester der Thüringer Sym­
pho­niker Pflegeeinrichtungen sowie Wohl­
fahrts- und Sozialverbände der Region.
Anfragen werden im Orchesterbüro
entgegengenommen. Telefon: (03672) – 4 50 23 01
Kaffeekonzerte
»Wo Kaffee serviert wird, da ist Anmut,
Freundschaft und Fröhlichkeit!«, beteuer­
te einst ein arabischer Scheich. Sein Ver­
sprechen gilt auch für unsere Kaffeekon­
zerte. Neben musikalischen Genüssen aus
der Welt der Salonmusik wird hier Kaffee
und Kuchen serviert. Genießen Sie zusam­
men mit dem Salonorchester der Thürin­
ger Symphoniker einen Nachmittag in hei­
terer Atmosphäre!
Weihnachtskonzert
»Böhmische Weihnacht«
Josef Suk: Serenade für Streichorchester Es-Dur op. 6 (1892)
Antonín Dvoˇrák: Tschechische Suite D-Dur op.39 (1879)
Weihnachtslieder zum Mitsingen
Musikalische Leitung: Michael Roháˇc ; Sprecher: N. N.
»Könnt ihr euch wohl eine Weihnachtszeit denken, in der es nicht tüchtig
schneit?«, heißt es in einem deutsch-böhmischen Weihnachtslied.
In Thüringen leider mittlerweile ja, in Böhmen oder Tschechien eher kaum.
Weiße Landstriche, tief verschneite Wälder und Dörfer gehören dort fest
zum Bild dieser Jahreszeit. Spätestens wenn in der Küche eifrig Kartoffel­
salat und Knödel mit schwarzer Sauce zubereitet und aus großen Bottichen
der ­Karpfen zum Festtagsmahl ausgesucht wird, ist Weihnachten nicht mehr
weit. In unserem Konzert laden wir Sie ein, mehr über die schönen Weih­
nachtsbräuche dieser Region zu erfahren. Wer noch sinnliche Anregungen
für das ­eigene Fest sucht, wird hier garantiert fündig, denn wir bieten in un­
serem Weihnachtskonzert eine ­breite Auswahl böhmisch-tschechischer Tra­
ditionen an: Mit Musik der zwei großen Komponisten Antonín Dvořák und Jo­
sef Suk sowie Weihnachtsgeschichten, Gedichten und Rezepten aus Böhmen
und Mähren entführen wir Sie in eine weihnachtlich-romantische Winterwelt.
»Schön war die Zeit«
Salonorchester der Thüringer Symphoniker; Musikalische Leitung: Toni Steidl
18. 10. 2015, 15 Uhr, Schminkkasten
07. 02. 2016, 15 Uhr, Schminkkasten
17. 04. 2016, 15 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
15. 05. 2016, 15 Uhr, Theatervorplatz
86
11. Dezember 2015, 19:30 Uhr + 26. Dezember 2015, 17 Uhr, Schlosskapelle Saalfeld
19. Dezember 2015, 19:30 Uhr + 25. Dezember 2015, 17 Uhr, Theater Rudolstadt
87
23.04.2016, 19:30 Uhr
Stadthalle Bad Blankenburg
31. Dezember 2015, 15 + 19 Uhr
Stadthalle Bad Blankenburg
88 / 89
Wien, Berlin, Dresden – und jetzt auch wir. Opulente Orchester- und Opernbälle erfreuen sich nicht nur in den musikalischen Metropolen großer Beliebtheit. Nach der überwältigenden Nachfrage, die unsere Silvesterkonzerte in
der Stadthalle Bad Blankenburg entwickelt haben, ­wollen
wir Ihnen mit dem Orchesterball ein zweites Event im Jahresverlauf anbieten, bei dem die Bürger unseres Städtedreiecks und ihre Gäste gemeinsam feiern können.
An Silvester rollen wir für Sie den roten Teppich aus und
beschreiten mit Ihnen den »Walk of Fame« der Filmmusik.
Wir zaubern einen Hauch Los Angeles in die Stadthalle Bad
Blankenburg und entführen Sie in die glitzernde Welt der
Stars und Sternchen.
Nehmen Sie Platz im festlich gedeckten Saal, lassen Sie sich
gastronomisch verwöhnen und genießen Sie ein Unterhal­
tungsprogramm aus Operette und Musical mit zwei jungen
­Gesangsstars und Ihren Symphonikern. Dann aber heißt es
»Alles Walzer« und Sie tanzen mit uns beswingt in den Frühling.
Wir versprechen eine rauschende Ballnacht – zunächst mit
unserem Orchester, das sich zu diesem Zweck in eine Swing­
band verwandelt, dann aber geben wir den Stab weiter an das
Tanz­orchester pik10 aus Bayreuth und ihre Frontfrau Kathrin
Kohlmann. Die Kapelle, die unter anderem die Deutsche Meis­
terschaft Standard-Latein der Profis, das Dancing-SuperstarsFestival Bremen oder den Poly-Ball Zürich bespielt, verspricht
allen Tanzbegeisterten der Region ebenso wie allen, die es wie­
der einmal probieren wollen, einen perfekten Tanzabend.
»Frühlingsrauschen« –
Festlicher Orchesterball der Thüringer Symphoniker
Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt; Judith Spiesser, Sopran; Adam Sanchez, Tenor ; Kathrin Kohlmann (Gesang) und das Tanzorchester pik10; Musikalische Leitung: Oliver Weder; Moderation: Markus Seidensticker und Oliver Weder
»New Year in the Movies« ­–
Gala der Filmmusik
N. N., Sopran; N. N. Tenor; Musikalische Leitung: Oliver Weder
Während Hauptdarsteller und Regisseure im Rampenlicht
­stehen und gefeiert werden, rücken die Komponisten der Film­
musik oft in den Hintergrund. Doch was wäre ein erfolgreicher
Hollywood-Blockbuster ohne Musik?
Das Repertoire ist vielseitig; von historischen Kinostreifen wie
»Vom Winde verweht« oder »Casablanca« mit ihren Titel­
songs bis hin zu Melodien aus »Titanic« oder »Der Fluch der
Karibik« – immer wieder wurde die Musik gewissermaßen zur
Seele der Filme.
Zu James Bond und seinen Bond Girls existiert gleich ein
­ganzes Dutzend erfolgreicher Soundtracks. Aus »Golden Eye«,
»Goldfinger«, Madonnas »Die Another Day« oder Adeles »Sky­
fall« wurden Songs für die Ewigkeit. Lassen Sie sich faszinieren
von den bekanntesten Hits der Kinogeschichte und feiern Sie
mit den Thüringer Symphonikern festlich und glamourös dem
Jahreswechsel entgegen.
Orchesterball
Silvesterkonzert
Die Silvesterkonzerte in Bad Blankenburg sind bereits zur Tradition geworden und erfreuten sich auch im
vergangenen Jahr wieder großer Beliebtheit. Insgesamt 1700 Musikbegeisterte hatten sich beim letzten
Jahreswechsel zu den zwei Konzerten in der Stadthalle eingefunden. Der große Andrang beim Silvesterkonzert, aber auch der Zustrom zu den Sinfoniekonzerten haben uns dazu veranlasst, noch eine ­weitere
größere Veranstaltung in unser Angebot aufzunehmen. Im Frühjahr wird es einen festlichen Orchesterball in der Stadthalle von Bad Blankenburg geben, bei dem Sie beschwingt in den Mai tanzen können.
Musik für Kinder
MUKI
Kinderliederkonzerte
Moderation und Gesang: Johanna Muschong
Musikalische Leitung: Thomas Voigt
Musik für Kinder
Schon Goethe war der Meinung: »Wer Mu­
sik nicht liebt, verdient nicht, ein Mensch
genannt zu werden; wer sie liebt, ist erst
ein halber Mensch; wer sie aber treibt, ist
ein ganzer Mensch«. Und da uns »ganze
Menschen« am liebsten sind, geben wir
bereits den Jüngsten die Möglichkeit,
ganz verschiedene Musiken kennen zu ler­
nen, aber auch selbst Musik zu machen.
Vor allem für die Allerkleinsten ist die
Wahrnehmung von Körper, Stimme und
verschiedenen Klängen eine unbezahlbare
ästhetische Erfahrung. Die Thüringer Sym­
phoniker unterstützen diese frühe Förde­
rung wieder mit großem Engagement: Von
den Kinderliederkonzerten im Schmink­
kasten bis zur »Zukunftsmusik« im Gro­
ßen Haus oder den moderierten General­
proben für Schüler im Meininger Hof ist
für jede Altersgruppe etwas dabei. Ein be­
sonderes Ereignis ist wie immer das Kin­
derkonzert auf der Bühne des Großen
Hau­ses, zu dem Familien sowie kleine und
große Musikfreunde aus Kindergärten und
Schulen herzlich eingeladen sind.
Doch nicht nur im Theater spielt die Musik
– zu unserem musikpädagogischen Ange­
bot gehört auch »MUKI-Mobil«; hier ver­
lassen die Thüringer Symphoniker sogar
ihre gewohnte Umgebung und kommen
­direkt in den Unterricht. Im Klassenzim­
mer angekommen, stellen sie ihre Instru­
mente vor. Dabei gibt es nicht nur span­
nende Geschichten zu hören, sondern
auch die ein oder andere Kostprobe. In
vier Gruppen demonstrieren die Orches­
termitglieder ihre Instrumente und laden
zum Staunen und Mitmachen ein.
Im 1. Kinderliederkonzert begeben wir uns
auf einen musikalischen Winterspazier­
gang und machen dort allerlei spannende
Entdeckungen.
Im wunderschönen Monat Mai wärmt die
Sonne schon intensiver und sorgt für gute
Laune und aufkommende Reiselust. Im
2.  Kin­derliederkonzert geht es deshalb in
Lie­dern um die Welt und auch der ein oder
andere (Mai-)Tanz ist dabei. Wie immer
bie­
ten wir in unseren Konzerten für die
Allerkleinsten genügend Möglichkeiten
zum Mitsingen und Mitmachen, aber auch
zum Zuschauen, Zuhören und Staunen.
90
»ABC - die Katze lief im Schnee« –
ein musikalischer Winterspaziergang
Kindergartentermine jeweils 9 + 10:30 Uhr
19. + 20. 01. 2016, Schminkkasten
21. + 22. 01. 2016, Musikschule Saalfeld
Familientermine
17. 01. 2016, 11 Uhr, Schminkkasten
17. 01. 2016, 15 Uhr, Musikschule Saalfeld
24. 01. 2016, 15 Uhr, Schminkkasten
»Reisefieber« –
in Liedern um die Welt
Kindergartentermine jeweils 9 + 10:30 Uhr
09. + 10. 05. 2016, Musikschule Saalfeld
11. + 12. 05. 2016, Schminkkasten
Familientermine
08. 05. 2016, 11 Uhr, Schminkkasten
08. 05. 2016, 15 Uhr, Musikschule Saalfeld
MUKI-Mobil
in den Musikschulen und den Proben mit
den Thüringer Symphonikern bilden zwei
Konzerte den krönenden Abschluss dieses
aufregenden Projekts.
Die Thüringer Symphoniker in Schulen
Die Instrumente bringen wir mit. Das An­
gebot richtet sich an Schüler der 5. und
6. Klassen. Die Terminvergabe erfolgt über
das Orchesterbüro.
Telefon: (03672) 4 50 23 01
17. 06. 2016, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
18. 06. 2016, 19:30 Uhr, Schützenhaus Pößneck
»Katzendarm und Pferdehaar«
Unser Streichquintett führt Geige, Cello & Co. vor.
Kostenlose Besuche
der Generalproben der
Sinfoniekonzerte
»Blechschaden«
Unser Blechbläserquintett erläutert Horn, Trompeten und Posaunen.
»Vom Tuten und Blasen«
Oboe, Flöten, Klarinetten und Fagott des Holzbläserquintetts blasen den Marsch.
Bevor sich Dirigent und Musiker für die
großen Sinfoniekonzerte elegant in Schale
werfen, sind sie schon mal in Jeans und
Turnschuhen unterwegs. In der General­
probe, der letzten Probe vor dem Konzert,
bekommen die Stücke noch den letzten
Schliff. Eine einmalige Gelegenheit, die
Thüringer Symphoniker bei der täglichen
Arbeit kennen zu lernen und von Chefdiri­
gent Oliver Weder wissenswerte Details
zu Musik und Komponist zu erfahren.
Schüler ab Klasse 7 sind herzlich willkom­
men und können die Generalprobe nach
einer telefonischen Anmeldung im Orches­
terbüro kostenlos besuchen.
Telefon: (03672) 450 23 01
»Beat it!«
Schlagzeugworkshop zum Mitmachen mit den
Schlagwerkern der Thüringer Symphoniker.
Zukunftsmusik
Musikalische Leitung: Oliver Weder
Wenn die Musiker dicht gedrängt bis zur
Bühnenkante sitzen und genauso viele un­
bekannte wie bekannte Gesichter den
Chefdirigenten Oliver Weder in freudiger
Erwartung anstrahlen, ist es wieder ein­
mal so weit: Die Thüringer Symphoniker
öffnen ihre Probenräume für M
­ usikschüler
und engagierte Hobbymusiker aus der
Region, um zusammen mit dem musika­
­
lischen Nachwuchs »Zukunftsmusik« zu
machen. Nach gründlicher Vorbereitung
Jeweils 10 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
Zum 2. Sinfoniekonzert, 23. 10. 2015
Zum 4. Sinfoniekonzert, 29. 01. 2016
Zum 6. Sinfoniekonzert, 01. 04. 2016
91
Carola Sigg (SchauspielerIn) —— Meine Kinder – Sie sind oft mit am Theater, kennen die Kollegen und das
Leben um die Bühne herum. Dieses Jahr ist die Freude bestimmt besonders groß, wenn sie sich im Spielzeitheft wiederfinden.
Junges Theater
Familie und Theater
3käsehoch »Bühne frei für Kinder«
Längst aus den Kinderschuhen heraus­
gewachsen ist die beliebte Mitspielreihe
am Sonntagvormittag für Kinder ab fünf
Jahren. Intendant Steffen Mensching und
das zweisprachige Duo Galina Gluschkov /­
Ulrike Lenz stellen ein Märchen vor oder
erfinden gar ein neues. Mit wenigen Requi­
siten und Kostümen entwickeln die K
­ nirp­se
erstaunliche Spielideen und erfinden dar­
aus ganz eigene Fantasiewelten, die es nur
einmal – am Tag des »3käsehoch« gibt.
27. 09. 2015 ....... russisch und deutsch
25. 10. 2015 ................................ deutsch
22. 11. 2015 ........ russisch und deutsch
31. 01. 2016 ........ russisch und deutsch
28. 02. 2016 ................................ deutsch
13. 03. 2016 ....... russisch und deutsch
24. 04. 2016 ............................... deutsch
und durch ein Lied neugierig auf die na­
hende Premiere macht. Die Leiterin der
Kinderbibliothek Petra Wittekind liest
eine aufregende Geschichte und animiert
Kinder, Eltern und Großeltern, in den gro­
ßen Bücherstapel zu greifen, denn Schät­
ze zum »Mitnachhausenehmen«, um die
Zeit bis zum Theaterbesuch zu über­
brücken, gibt es reichlich.
27. 10. 2015 ......... Der gestiefelte Kater
16. 02. 2016 ............. Peter und der Wolf
08. 03. 2016 ......... Ein Schaf fürs Leben
29.03.2016 ............. Guten Tag, kleines
........................................... Schweinchen
Jeweils dienstags, 16 Uhr, Stadtbibliothek Rudolstadt
Jugendliche und Theater
TheaterJugendClub im theater tumult
Jeweils sonntags, 11 Uhr
Wer selbst auf der Bühne stehen möchte,
der ist im theater tumult richtig. Bei uns
treffen sich Jugendliche ab 13 Jahren im­
mer donnerstags um 16 Uhr, um zu spie­
len, zu improvisieren, zu proben. Am Ende
der Spielzeit krönen eine Premiere und
viele weitere Vorstellungen vor einem jun­
gen Publikum die anstrengend-schöne
Pro­benarbeit. In der Spielzeit 2015/16 ste­
hen die Spieler des TheaterJugendClubs
im Herbst in »Der Herr der Fliegen« und
im Frühsommer in dem Stück »Doch einen
Schmetterling hab ich hier nicht gesehen«
auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Der Startschuss für erfahrene und neue
Spieler fällt am 27. August 2015.
BB-Bücherbühne
Wer sich vom Premierenfieber anstecken
lassen möchte, ist bei der Bücherbühne in
der Stadtbibliothek Rudolstadt genau
richtig. Wenige Tage bevor ein neues Kin­
derstück auf die Bühne kommt oder das
beliebte Kinderkonzert erklingt, stellen
Theaterpädagogin Ulrike Lenz und Spie­
ler vom TheaterJugendClub die Geschich­
te und die Figuren vor. Mal wird gelesen,
dann wieder werden kleine Spielszenen
improvisiert oder Kostümentwürfe ge­
zeigt. Auch kann es passieren, dass ein
Schau­
spieler wie zufällig hereinschneit
93
Junges Theater
Junges Theater
Schülerpraktikum
Tuschbrief
Vor- und Nachbereitungen
Theaterführungen
Ist ein Beruf am Theater nach der Schule
das Richtige für mich oder doch »brotlose
Kunst«? Bei einem Schülerpraktikum er­
möglichen wir Jugendlichen aus der Regi­
on, in verschiedene Bereiche des Theaters
hereinzuschnuppern und die Arbeitsbe­
reiche unterschiedlicher Abteilungen und
Gewerke kennen zu lernen.
Über die Informationen unseres monat­
lichen Spielplanes hinaus setzen wir Sie
durch diese Tuschbriefe etwas langfris­
tiger über neue, spannende Vorhaben und
spezielle Vorstellungstermine für Schüler
in Kenntnis. Außerdem laden wir Sie auf
diesem Weg zu unseren regelmäßig statt­
findenden Lehrerstammtischen ein.
Wir kommen vor dem geplanten Theater­
besuch in die Schule, um das Stück, die
­Figuren und deren Konflikte vorzustellen.
Das Klassenzimmer wird zur Bühne, und als
Akteure versetzen wir uns spielerisch in
­Situationen des Stückes und gewinnen ei­
nen anderen Zugang, als es das reine Lesen
­eines dramatischen Textes bieten kann.
Wir öffnen unsere Türen und zeigen, wer
alles hinter den Kulissen tätig ist und wie
aus unzähligen Ideen und Handgriffen ein
Gesamtkunstwerk entsteht.
Thüringen Jahr in der Kultur –
Kurz: FSJ-Kultur
Wer einen kreativen Beruf anstrebt, aber
noch nicht weiß, was er genau machen
möchte oder wer sich einfach nur für ein
Jahr im Freiwilligendienst engagieren
möchte, dem geben wir die Chance, in ei­
nem erlebnisreichen, aber zugleich an­
strengenden Jahr erste praktische Erfah­
rungen zu sammeln.
Das Bewerbungsverfahren läuft bis zum
31. März 2016 über die »Landesvereinigung
kulturelle Jugendbildung Thüringen«.
Theaterpädagogik
Tusch = Theater + Schule
Spielberatung / Spielplanempfehlungen
Lehrerstammtisch
Workshops / Projektarbeit
Erzieherinnen und Lehrer aller Schulen
heißen wir zu ausgewählten Haupt- oder
Generalproben willkommen. Schon vor
der Premiere können sich die Pädagogen
einen Eindruck der Inszenierung verschaf­
fen und haben eine Entscheidungshilfe, ob
sie dieses Stück mit Schülern besuchen
möchten. Ein theaterpädagogisches Ma­
terial, das Anregungen für Vor- und Nach­
bereitungen des Theaterbesuchs beinhal­
tet, liegt zur Mitnahme bereit und ergänzt
das halbstündige, einführende Gespräch
mit dem Dramaturgen der Inszenierung
und der Theaterpädagogin vor dem Pro­
benbesuch. Ausgewählte, besonders inte­
ressierte Schüler können ihre Lehrer zu
dieser Veranstaltung begleiten.
Tische raus und Platz geschaffen! Der
Klassenraum verwandelt sich in eine Spiel­
fläche. Ob Arbeit am Text durch interpre­
tierendes Lesen oder freies Gestalten in
Form von Improvisationen – »Theater in
der Schule« bieten wir stunden- oder
tage­weise an. Wir besuchen auf Wunsch
Schultheaterprojekte und sind Beobach­
ter, Ideengeber oder Kritiker.
Kindergärten und Grundschulen:
Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer
geeigneten Spielvorlage oder einem Thea­
terstück. Bei Info-Gesprächen – z. B. im
Rahmen einer Fachlehrerkonferenz in ­Ihrer
Schule – stellen wir unseren Spielplan vor
und helfen Ihnen bei der Stückauswahl.
Welche Aufführungen sich an Schüler spe­
zieller Klassenstufen richten, welche The­
men im Focus der jeweiligen Inszenierung
stehen, mit welchen Unterrichtsfächern
die Inszenierung korrespondiert und vie­
les mehr, sind Gegenstand dieses Ge­
sprächsangebotes.
Ab 5 JahreN
29. 10. 2015, 18:30 Uhr: Der gestiefelte Kater
Ab 6 JahreN
10. 03. 2016, 18:30 Uhr: Ein Schaf fürs Leben
Premiere(N)-Klasse!
»Am Anfang war das Wort.« Nicht nur bei
»Faust« verwandeln sich die Buchstaben
des Dichters innerhalb weniger Proben­
wochen in ein lebendiges Bühnenspekta­
kel. Schulklassen sind eingeladen, diesen
Prozess mit zu verfolgen durch das eigene
Lesen des Stücktextes, durch Probenbe­
suche, durch eine Führung durch einen un­
serer Werkstattbereiche wie der Schnei­
derei. Zu folgenden Inszenierungen lassen
wir uns über die Schulter schauen und fie­
bern gemeinsam der Premiere entgegen:
Für Klasse 4: »Ein Schaf fürs Leben«
Für Klasse 9: »Doch einen Schmetter­­ling
hab ich hier nicht gesehen«
Für Klasse 10: »Die Räuber«
Weiterbildung für Grundschullehrer
»Ein Bilderbuch lernt sprechen«
In Vorbereitung unseres Kinderstückes
»Ein Schaf fürs Leben« loten wir in einem
vierstündigen Workshop die Möglichkei­
ten aus, mit Kindern die Geschichte um
Freundschaft und Vertrauen spielerisch
zu durchleben. Wie fühlt es sich an, Schaf
oder Wolf zu sein? Wie können wir vor
­allem mit Mimik und Gestik eine Figur ge­
stalten, die uns sympathisch, fremd oder
gar bedrohlich erscheint?
Spiel.Art X
»Von Atlantis bis Vineta« –
Ein fantastischer Tauchgang
Am 20. und 21. Juni laden wir Schulthea­
tergruppen oder Kurse des Faches »Dar­
stellen und Gestalten« ein, um unter An­
leitung von Theaterprofis in Workshops
ihre darstellerischen Fähigkeiten zu schu­
len. Wir singen, sprechen, spielen, dichten,
improvisieren auf drei kleinen Bühnen
zum Thema: »Von Atlantis bis Vineta«
01. 02. 2016, 14 – 18 Uhr
Regelschulen, Gymnasien, Berufsschulen:
21. 09. 2015, 18:30 Uhr: Zweier ohne
17. 03. 2016, 18:30 Uhr: Die Räuber
03. 05. 2016, 18:30 Uhr: Ein Sommernachtstraum
94
Workshoptag
Für Grundschulen: 20. 06. 2016
Für Regelschulen und Gymnasien: 21. 06. 2016
95
MitarbeiterInnen
Theater
Regie
Anne-Kathrin Bartholomäus, Peer
Boysen, Toni Burkhardt, Jutta Ebnother,
Maya Fanke, Sebastian Stefan Golser,
Julia Heinrichs, Michael Kliefert, Achim
Lenz, Ulrike Lenz, Steffen Mensching,
Ulrike Müller, Herbert Olschok, Andreas
Pirl, Damon Nestor Ploumis, Maik Priebe,
Carl-Hermann Risse, Jens Schmidl,
Katka Schroth, Alexander Stillmark,
Oliver Trautwein, Elsa Vortisch
Uschi Amberger (Diseuse) —— Über die letzten Jahre hat mich mein Teddybär
als Talisman stets begleitet. Er hat mir mal mehr und mal weniger Glück gebracht.
Intendanz
Steffen Mensching Intendant und
Geschäftsführer
Regina Kunz Intendanzsekretärin
Dramaturgie
Michael Kliefert Chefdramaturg
Udo Eidinger, Johannes Frohnsdorf
Schauspieldramaturgen
Johanna Muschong Musikdramaturgin
Ulrike Lenz Theaterpädagogin
Ellen Köhnke Sekretärin
Schauspielerinnen
Ursula Amberger, Verena Blankenburg,
Lisa Brinckmann (Gast), Laura Göttner
(Gast), Anne Kies, Lisa Klabunde, Sibylla
Rasmussen (Gast), Charlotte Ronas
(Gast), Ute Schmidt, Carola Sigg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friederike Lüdde Leiterin
Hermine Wange Grafikerin
Nausica Ehrhardt,
Lisa Stern Mitarbeiterinnen
Schauspieler
Johannes Arpe, Joachim Brunner,
Hans Burkia (Gast), Horst Damm (Gast),
Jochen Ganser, Johannes Geißer,
Benjamin Griebel (Gast),
Christian Klischat (Gast), Tino Kühn,
Marcus Ostberg, Markus Seidensticker,
Günther Sturmlechner, Matthias Winde,
Burkhard Wolf (Gast)
Besucherservice
Franka Homfeldt Leiterin
Manuela Schunke
Künstlerisches Betriebsbüro
Stephanie Georgi Disponentin
Schauspielmusik
Thomas Voigt Leiter
Udo Hemmann, Schnaftl Ufftschik
Regieassistenz, Inspizienz, Soufflage
Ines Bräutigam, Beate Burkia,
Sabine Kolb, Jakob Köhn,
Christin Trommer, Ulla Voigt
97
Mitarbeiterinnen
orchester
Mitarbeiterinnen
Klarinetten
Viktor Perchyk Soloklarinettist
Wolfgang Köhler stellv. Soloklarinettist
Fagotte
Mathias Arnaud Solofagottist,
Danut Bighiu
Hörner
Volodia Nikolov Solohornist
Anssi Kinnunen stellv. Solohornist
Andreas Will
Trompeten
Reinhard Mäurer, Evgeny Liatte
koord. Solotrompeter
Posaunen
Ioan Andreca Soloposaunist
Uwe Firl
Schlagwerk
Dimitrij Nedelev Solopauker
Gabriel Robles 1.Schlagzeuger
Thüringer Symphoniker
Saalfeld-Rudolstadt
Oliver Weder Chefdirigent
Toni Steidl Gastdirigent
Annika Rioux Assistentin des
Chefdirigenten / Orchesterbüro
Hristo Nedialkov Orchesterwart
Sven Krieg Technik
1. Violinen
N. N. Konzertmeister,
Christian Tanasescu und Kyli Dodds
stellv. Konzertmeister
Plamen Stoianov Vorspieler,
Martin Danner, Florin Ghita, Tirov Sima,
Judith Volkmar
2. Violinen
Falk Oswald Stimmführer
Radu Nistor stellv. Stimmführer
Markus Gannott Vorspieler, Hans-Jörg
Ehlers, Hagen Lusche, Dieter Truxa
Bratschen
Ekaterina Tolpygo Solobratschistin
Regina Bergelt stellv. Solobratschistin
Marie-Luise Lehnert, Hartmut Lusche
Violoncelli
Grita Bühler Solocellistin
Ralf Sprenger stellv. Solocellist
Dorina-Elena Krastev, Daniela Zabloschi
Kontrabässe
Friedbert Quandt Solobassist,
Alberto Travagli stellv. 1. Solobassist
Flöten
Andreas-Michael Böcking Soloflötist
Sigrun Dobernecker stellv. Soloflötistin
Tamara Janotte
Oboen
Svanhild Wunderlich Solooboistin
Johanna Demme Oboistin
Ausstattung
Mathias Werner Ausstattungsleiter
Eva Adler, Carolina Bellingradt,
Wilfried Buchholz, Ana Maria Goncalves
Nunes Pirl, Frank Hänig, Anja Schulz-­
Hentrich, Romy Kießling, Kerstin Laube,
Jan Lehmann, Cristina Lelli,
Johannes Maas, Susanne Maier-Staufen,
Alexander Martynow, Teresa Monfared,
Adriana Mortelliti, Bernhard Niechotz,
Volker Pfüller, Katharina Philipp,
Sabine Pommerening, Wolfgang Kurima
Rauschning, Hans Richter, Katka Schroth,
Kristine Stahl, Elisabeth Stolze-Bley,
Hermine Wange, Angelika Wedde,
Ronald Winter
Malsaal
Annekatrin Härtel Leiterin
Kristin Münsberg
98
Requisite
Lothar Kleisner Chefrequisiteur
Dieter Zenteck
Maske
Caroline Höpfner Chefmaskenbildnerin
Cornelia Gotthardt, Franziska Jakobi,
Christina Traeger, Klara Euler Azubi
Kostüm
Josefine Schorcht Leiterin der Kostüm­
abteilung und Obergewandmeisterin
Doreen Freyer Herrengewandmeisterin
Gerit Franke, Sandra Heyder,
Andrea Lützkendorf, Carmen Rüdiger
Ankleider
Heike Kreubel Chefankleiderin
Malina Barovska, Monika Seller
Ton
Henry Skowronek Leiter
Andreas Demuth
Werkstätten
Manfred Hoffmannbeck Werkstattleiter
Matthias Schwager, Henri Spranger
Tischler
Olaf Schrickel Schlosser Enrico Wunsch Dekorateur
Verwaltung
Mathias Moersch Verwaltungsdirektor
Margund Lang Sekretärin
Doris Födisch Lohnbuchhalterin
Cornelia Bartl Kassenleiterin
Erika Wilhelm Finanzbuchhalterin
Annett Wolframm, Antje Franzke
Kassiererinnen
technik
Manfred Kolb Technischer Direktor
Hauspersonal
Uwe Walter, Frank Reitzenstein
Hausinspektion
Gunnar Bach EDV-Technik
Evelyn Dunkel, Heike Hoffmann,
Peter Wolframm, Klaus Wachsmuth
Pförtner
Frieda Gebel, Katharina Vovchyk,
Vlore Lahaj Reinigungskräfte
Christel Bodenstein,
Kerstin Bordiantschuk,
Magdalena Bordiantschuk,
Christa Fuhrmann, Rumjana Georgiewa,
Barbara Jäger, Christa Kohlmann,
Ines Voigt, Sigrid Voigt,
Hildegard Vorsatz, Ingrid Walther,
Brigitte Wehr Garderobendienst
Bühnenbetrieb
Uwe Grahl Leiter der Bühnentechnik
Frank Seller Bühnenmeister
Stefan Tomaszewski Seitenmeister
Thomas Vorberg Seitenmeister
Bühnenhandwerker
Falk Bodenstein, Gerald Köhler,
Mario Schütze, Michael Seller,
Martin Sievert
Auszubildende
Jonas Günther, Florian Pischel,
Luise Hanl, Robert Reuter
Beleuchtung
Friedhard Halm Leiter der
Beleuchtungsabteilung
Hans-Joachim Wolf Beleuchtungsmeister
Nikolai Frolov Beleuchter
Ulrich Korsch stellv. Leiter
Steve Hoffmann Veranstaltungstechniker
Dirk Holger Pätz Hauselektriker
99
Service
Service
Unsere Moderatoren sind:
Friederike Lüdde, Johanna Muschong,
Udo Eidinger, Johannes Frohnsdorf
und andere.
Theaterclub 60plus
»Die Zeit verwandelt uns nicht, sie entfal­
tet uns nur.« (Max Frisch)
Runter vom Sofa, rauf auf die Bühne –
­Rudolstadts Senioren verschaffen sich Ge­
hör: »Wir machen Theater, Alter!« Denn
unter dem Dach der AWO Rudolstadt e. V.
ist ein eigenes Senioren-Schauspielensem­
ble entstanden. Der Theaterclub »Die Ent­
falter« steht mitten im Leben: neugierig,
weltoffen und abenteuerlustig. Eins ist
­sicher: Die Mitglieder gehören noch längst
nicht zum alten Eisen, aber sie fassen
­gerne ein heißes an … Wir bedanken uns
für die unerschrockene Theaterleiden­
schaft der »Entfalter« und freuen uns auf
neue gemeinsame Projekte!
Interessierte melden sich per E-Mail unter
[email protected] oder
telefonisch unter (0 36 72) 4 50 24 07.
Unsere Sendezeiten und Frequenzen:
Donnerstags um 19:05 Uhr und
freitags um 14:05 Uhr
im SRB – Das Bürgerradio im Städtekreis
(über FM 101,4 MHz, Kabel auf 107,9 MHz
und im Internet unter www.srb.fm)
Freitags um 16:05 Uhr
im Offenen Kanal Jena
(UKW 103,4 MHz, in den Kabelnetzen von
Jena und Stadtroda sowie im Internet
unter www.radio-okj.de)
Unter www.theater-rudolstadt.de/service/
multimedia/radioaktiv kann die Sendung ohne Musik
jederzeit nachgehört werden.
RADIO_AKTIV
»Ich sitz’ den ganzen Tag an meinem Radio
und singe dudel-dudel-dudel-dudeldu … «
Schon einmal unsere Begrüßungsmelodie
gehört? Natürlich sitzen wir nicht den
ganzen Tag vor unseren Radios, aber alle
zwei Wochen begeben wir uns ins Studio
des SRB Saalfeld, um Sie mit Neuigkeiten
rund um das Theater zu versorgen. Eine
knappe Stunde lang plaudern wir gemein­
sam mit unseren Gästen über anstehende
Premieren, Konzerte und andere Ereignis­
se. Ob Schauspieler oder Musiker, Schnei­
der oder Souffleuse – sie alle haben außer­
ordentliche Dinge aus ihrem Leben und
über das Theater selbst zu erzählen.
102
Raumvermietung
CAROLINE. Das Theatermagazin
Sie suchen einen außergewöhnlichen Ort
für eine Jahresversammlung, eine feier­
liche Zeugnisübergabe, eine Jubilä­
umsoder Geburtstagsfeier oder eine Kultur­
veranstaltung? Wir vermieten unsere
Räum­lichkeiten für solche Ereignisse,
­vo­rausgesetzt, wir finden einen freien Ter­
min. Zur Verfügung stehen das Große
Haus mit 260 Sitzplätzen, das theater
­tumult mit 60 Plätzen und der Schmink­
kasten mit etwa 60 Plätzen bei indivi­du­
eller Bestuhlung. Wünschen Sie zudem
Ca­
­
tering oder ein kulturelles Rah­
men­
programm? Wir helfen Ihnen gerne.
Mit einer ausführlichen Vorschau auf Pre­
mieren, Konzerte und andere Highlights,
Interviews mit Künstlern und Kollegen,
einer Kinderseite, Preisrätseln und so
­
­einigem mehr gewähren wir in der neuen
Theaterzeitung interessante Einblicke in
unsere Spielpläne und Vorhaben, greifen
Themen auf, die uns gerade bewegen; für
alle, die noch näher »dran« sein wollen an
ihrem Theater und seinen Mitarbeitern!
Informationen und Reservierung unter
(0 36 72) 4 50 25 10
Newsletter und Monatsspielpläne
Das Wichtigste zusammengefasst: Mit un­
serem zweiwöchentlichen Newsletter blei­
ben Sie immer im Bilde, was gerade bei uns
angesagt ist. Ob letzte Vorstellungen, Pre­
mieren, Konzerte, Sonderveranstaltun­
gen, Aktionen oder Spielplanänderungen –
so werden Sie zukünftig nichts mehr
verpassen. Außerdem stellen sich Künst­
ler, Solisten und Mitarbeiter in Interviews
unseren Fragen. Und wenn Sie Glück
­haben, können Sie sogar die eine oder an­
dere Freikarte gewinnen.
Multimedia
Tagesaktuell finden Sie auf unserer Face­­
book-Seite: www.facebook.com/Theater­
Rudolstadt die ersten Fotos unserer Pre­
mieren und Schnappschüsse von Situ­
a­
tionen hinter den Kulissen. Ob der Ausflug
in die Papierfabrik, ein Probenbesuch
oder einfach nur ein liebevolles Detail aus
dem Theater: Unser Team, bestehend aus
Dramaturgen, der Abteilung Öffentlich­
keitsarbeit und anderen Mitarbeitern, be­
lebt die Seite mit ganz persönlichen Mo­
menten genauso wie mit brandaktuellen
Informationen.
Sie wollen vor Ihrem Besuch wissen, was
Sie an diesem oder jenem Theaterabend
erwartet? Unsere Trailer zu den Inszenie­
rungen finden Sie unter dem Menüpunkt
»Multimedia« auf unserer Website und auf
YouTube.
Einfach anmelden über unsere Website unter
www.theater-rudolstadt.de
Gerne senden wir Ihnen auf Wunsch auch
unsere monatlichen Spielpläne per Post zu.
Kontakt unter (0 36 72) 4 50 25 00
103
Service
Service
Stückpatenschaften
»Kunst sponsert Wirtschaft« heißt es
schon seit Jahren bei der Kult-Veranstal­
tung »MMM – Ein heiteres Beruferaten«.
Wir drehen den Spieß um und suchen Un­
ternehmen, die mit ihrer Unterstützung
öffentlich zeigen möchten, wie wichtig für
sie das Theater in dieser Region ist. Bei
diesem Schulterschluss übernimmt das
Unternehmen die Patenschaft für ein
Stück auf der Großen Bühne und im
Schminkkasten – es erhält dafür Prä­sen­
ta­
tions­
fläche und wir einen finanziellen
Obolus.
Organisierte Theaterfahrten
Weimar
Bad Berka
Blankenhain
Jena
Kranichfeld
r
Königsee
Premierenfeiern
Zuschauer und Theatermitarbeiter sind
gleichermaßen willkommen! Wenn der Ap­
plaus nach der ­
Schauspielpremiere im
Großen Haus verklungen ist, gehen neben­
an im Schminkkasten die Lichter an. Bei
­einem Gläschen Bier oder Wein, ­guter Mu­
sik von einem DJ darf hier gefeiert und bis
zu später Stunde das Tanzbein geschwun­
gen werden. Der Eintritt ist frei!
104
Saalfelder
Höhe
Großbreitenbach
Orlamünde
Pößneck
sa a l f
Gehren
Stückeinführungen und Nachgespräche
ud ol s
tadt
Nähere Informationen über die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit unter (0 36 72) 4 50-25 00
Besser informiert und mit diskutiert: Zu
ausgewählten Inszenierungen informieren
wir, d. h. unsere Dramaturgen, zumeist 30
Minuten vor Beginn über Stück, Autor und
natürlich über das Inszenierungskonzept.
Auch nach der Aufführung suchen unsere
Schauspieler und Dramaturgen gerne das
Gespräch: Ihre Fragen, Kritik oder Anre­
gungen interessieren uns.
Sowohl Stückeinführungen als auch Nach­
gespräche werden gesondert angekündigt.
Kahla
Bad Blankenburg
Ilmenau
Reservierung über unseren Besucherservice
unter (0 36 72) 42 27 66
Dorndorf
Mellingen
eld
Premieren-Matinee im Schillerhaus
Gemütliche Atmosphäre, ein leckerer Kaf­
fee und interessante Gespräche: So sieht
Ihr Sonntagmorgen bei der Theatermati­
nee aus. Immer eine Woche vor einer gro­
ßen Premiere laden Sie unsere ­Regisseure,
Schauspieler, Kostüm- und Bühnenbildner
und Dramaturgen zu einer lockeren Plau­
derstunde ins Schillerhaus ein. Sie lassen
Sie teilhaben an ihrer Konzeption der
­neuen Inszenierung, berichten von Proben
und geben wichtige Hintergrundinforma­
tionen zu Stück und Autor.
Der Eintritt ist frei.
TrockenbornWolfersdorf
Birkigt
Unterwellenborn
Bucha
Oberweißbach
Gräfenthal
Schmiedefeld
Wickersdorf
Lauscha
Ludwigsstadt
Lehesten
Bad Lobenstein
Vorverkaufsstelle
Busverbindung Besuchergruppen
Sie lieben das Theater und suchen Gleich­
gesinnte? Oder Sie wollen einfach nur mög­
lichst bequem zu uns gelangen? Kein Pro­
blem, denn ganz bestimmt gibt es in Ihrer
Nähe eine Besuchergruppe, die organisier­
te Busfahrten ins Theater anbietet: Ob aus
Blankenhain, Bucha, Gehren, Gräfenthal,
Großbreitenbach, Ilmenau, Jena, Kahla,
Kö­­nigsee, Klettbach, Ludwigsstadt, Mellin­
gen, Orlamünde, Pößneck, Saalfeld, Sitzen­
dorf, Unterweißbach, Weimar, Wolfersdorf
und anderen Orten – mit unseren Theater­
fahrten ermöglichen wir Ihnen Vorstel­
lungsbesuche, bei denen Ihr Auto zu Hause
bleiben kann. Fragen Sie uns – wir vermit­
teln Ihnen den Kontakt zur passenden Be­
suchergruppe! Von Ihrem Ansprechpart­
ner vor Ort erhalten Sie alle wichtigen
Informationen zu Vorstellungsterminen
und den Busfahrzeiten und Fahrtrouten.
Einsteigen – ­Theater genießen – voller Er­
lebnisse heimreisen!
105
Kontakt: Franka Homfeldt (Besucherservice)
unter (0 36 72) 4 50 25 10
oder [email protected]
88
Service
Karlstraße
traße
Jenaische Straße
Richtung Jena
Gartens
Spielstätten in Rudolstadt
straße
ark
-Heine-P
B
Heinrich
C
A
Mauer
straße
Großes Haus und Schminkkasten
Anger 1, 07407 Rudolstadt
Kino
E
ssee
Große Allee
ldamm
Schillerstraße
theater tumult
Otto-Nuschke-Straße 6, 07407 Rudolstadt
Am Saa
A
1
B
Alte Straße
D
Richtung weimar
Neumarkt
85
Mangelgasse
Markt
Stiftsgasse
Bahnhof
Kir
Saalgasse
Anton-Sommer-Straße
chh
saufga
E
Schlos
D
urg
in
We
be
rgs
e
C
a
ke-Str
Schillerhaus Rudolstadt ße
Schillerstraße 25, 07407 Rudolstadt
Schl
o
raß
ssst
O
usch
tto-N
Saale
ar zb
S c hw
l-Straße
e
traß
Kreuzstraße
August-Bebe
hau
er C
efel
platz
1
Besucherservice in der KulTourDiele
Marktstraße 57, 07407 Rudolstadt
2 Stadtkirche, Kirchhof, 07407 Rudolstadt
3 Stadtbibliothek, Schulplatz 13, 07407 Rudolstadt
Richtung Saalfeld
Leg
Schloss
85
dstr
aße
ng VI
2
of
3
Ludwig
107
Schloss Heidecksburg Schlossbezirk 1, 07407 Rudolstadt
Bahnhof
Service
85
raße
Spielstätten in Saalfeld
Richtung Probstzella
St
Kulmbacher
Bahnh
ofstraß
e
85
Richtung PöSSneck
Saalstraße
ale
C
e
Nie
der
e
i
Köd
tzga
sse
A
rga
sse
Sa
D
traß
-Stra
se
ker
S
Ca r l Zeis
s
n
S
rstei
gas
Kitze
c hw
arm
ößn
ec
ße
P
rm
Unte
sche
idstr
C
Breit
sse
Kle
ine
se
Gas
aße
Puschkinstraße
e
Web
Meininger Hof
Alte Freiheit 1, 07318 Saalfeld
Hoher Schwarm Saalfeld Schwarmgasse 18, 07318 Saalfeld
Markt
1
se
Schlo
gas
ße
e
Schlosskapelle Saalfeld
ssstra
ße
Schlossstraße 24, 07318 Saalfeld
B
Am
Pfor
ers
Luth
Richtung Neuhaus
281
e
Melan
chthon
straße
Richtung Rudolstadt
me
g
281
1
Pro
we
traß
en
ter S
na
d
Ru
täd
dols
tens
e
traß
traß
e
A
Fried
Alte
enss
h
Frei
traß
e
eit
ke
lan
nb
ur
So
Tor
ger
be
nne
rger
s
Klo
ter
D
Stra
Auf dem
Schlosspark
sse
ass
B
hga
erg
F
c
leis
Bru
d
Graben
Jo
ni
han
sga
B
Saalfeld Information
Markt 6, 07318 Saalfeld
Musikschule Saalfeld Schwarmgasse 24, 07318 Saalfeld
109
Service
Besucherservice
und Vorverkauf
Abendkasse
Großes Haus
T (0 36 72) 4 50 29 05
Schminkkasten
T (0 36 72) 4 50 29 06
Vorverkaufsstellen
Rudolstadt
Theaterkasse in der KulTourDiele
Marktstr. 57, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 42 27 66
F(0 36 72) 4 50 25 21
Mo–Fr 9:30–12 Uhr und 13­–17 Uhr,
Sa 10–12 Uhr
[email protected]
Besucherservice in der KulTourDiele
Marktstr. 57, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 4 50 25 10
(nicht durch­gehend besetzt)
F (0 36 72) 4 50 25 21
[email protected]
Kartenreservierungen per E-Mail können
nur während der Kassenöffnungszeiten
bearbeitet werden.
Ansprechpartnerin: Franka Homfeldt
Touristinformation
Markt 5, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 48 64 40
Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr
Geöffnet 1 Stunde vor Beginn der Vorstel­
lung. Für die Abendkasse reservierte Kar­
ten müssen bis 30 Min. vor Vorstellungs­
beginn abgeholt werden. Kein Vorverkauf
und Abo-Umtausch an der Abendkasse.
Service
Bad Blankenburg
Geschäftsstellen der
Volksbank Saaletal eG
Stadthalle Bad Blankenburg/
Tourist- und Servicecenter
Bahnhofstr. 23, 07422 Bad Blankenburg
T (03 67 41) 26 67 / F (03 67 41) 5 68 27 21
Geschäftsstelle Rudolstadt
Marktstr. 22, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 48 70
Geschäftsstelle Schwarza
Schwarzburger Str. 28, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 35 10 08
Geschäftsstelle Ankerwerk
Schwarzburger Chaussee 76,
07407 Rudolstadt,T (0 36 72) 43 01 13
Geschäftsstelle Uhlstädt-Kirchhasel
Alt Saale 26a, 07407 Uhlstädt-Kirchhasel
T (0 36 72) 31 24 23
Geschäftsstelle Bad Blankenburg
Untere Marktstr. 32, 07422 Bad Blankenburg
T (03 67 41) 49 50
Geschäftsstelle Königsee
Markt 2, 07426 Königsee
T (03 67 38) 4 25 80
Jena
JenaKultur + Jena Tourist-Information
Markt 16, 07743 Jena, T (0 36 41) 49 80 51
Mo–Fr 10–19 Uhr, Sa/So 10–16 Uhr
Bad Berka
Kurverwaltung Bad Berka
Goetheallee 3, 99438 Bad Berka
T (03 64 58 ) 5 79 11
Kranichfeld
Sonnenklar Reisebüro Lautenschläger
Markt 11, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 42 20 22
F (0 36 72) 41 44 14
ATLAS-Reisen Partnerunternehmen
Am Spielborn 1, 07407 Rudolstadt
T (0 36 72) 47 89 88
Mo–Fr 9–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr
Saalfeld
Saalfeld-Information
Markt 6, 07318 Saalfeld
T (0 36 71) 3 39 50
Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr
Kulturbetrieb der Stadt
Saalfeld Meininger Hof
Alte Freiheit 1, 07318 Saalfeld
T (0 36 71) 35 95 90 / Fax (0 36 71) 35 95 91
Reisebüro Lautenschläger
Holiday Land, Obere Str. 7, 07318 Saalfeld
T (0 36 71) 3 32 88
Reise-Insel
Am Marktkauf, 07318 Saalfeld
T (0 36 71) 52 95 45
Reise-Treff
Albert-Schweitzer-Str. 132, 07318 Saalfeld
T (0 36 71) 64 39 64
110
Kranichfeld-Information
Baumbachplatz, 99448 Kranichfeld
T (03 64 50) 4 20 21 und 1 94 33
F (03 64 50) 4 20 21
Pößneck
Oberweißbach
Stadtinformation Pößneck
Klosterplatz 2-4-6, 07381 Pößneck
T (0 36 47) 41 22 95 / F (0 36 47) 50 47 68
Sonnenklar Reisebüro CHECK-IN
Saalfelder Straße 21/Kaufland,
07381 Pößneck, T (0 36 47) 50 55 52 5
Tourismus-Information/
Memorialmuseum »Friedrich Fröbel«
Markt 10, 98744 Oberweißbach
T (03 67 05) 6 21 23 / F (03 67 05) 6 22 49
Schmiedefeld
Arnstadt
Tourismusbüro Lichtetal am Rennsteig
Saalfelder Str. 35, 98739 Schmiedefeld
T / F (03 67 01) 2 06 90 Reiseteam Ilmkreis
Rankestr. 12, 99310 Arnstadt
T (0 36 28) 91 50 02
Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr
Königsee
Tourist-Information
Markt 1, 07426 Königsee
T (03 67 38) 4 97 24 / F (03 67 38) 4 97 19
Ilmenau
Reiseteam Ilmkreis
Marktstr. 13, 98693 Ilmenau
T (0 36 77) 66 77 33
Bad Lobenstein
ReiseTreff am Markt
Markt 15, 07356 Bad Lobenstein
T (03 66 51) 5 52 77 / F (03 66 51) 5 52 79 Gräfenroda
Reisebüro am Lindenplatz
Waldstr. 1, 99330 Gräfenroda
T (03 62 05) 9 57 83
111
1
1
1
1
1
1
1
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
Platzgruppe 1
Platzgruppe 2
112
3
3
3
3
3
3
3
1
1
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
Platzgruppe 3
113
Loge links
6
6
6
6
6
6
6
4
4
5
7
7
7
7
7
7
7
Bühne
5
5
5
5
5
5
5
3
3
8
8
8
8
8
8
8
Schminkkasten Rudolstadt
9
9
9
9
9
9
9
5
7
10
10
10
10
10
10
10
11
11
11
11
11
11
11
12
12
12
12
12
12
12
Rang oben
10
9
8
13
13
13
13
13
13
13
15
15
15
15
15
15
15
5
6 7
14
14
14
14
14
14
14
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
16
16
16
16
16
16
16
6
8
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
17
17
17
17
17
17
17
7
9
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
18
18
18
18
18
18
18
8
10
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
Parkett rechts
19
19
19
19
19
19
19
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
20
20
20
20
20
20
20
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
Loge rechts
3
4
9
8
7
6
5
2
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
1
Reihe
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
11
12
13
14
16
16
17
18
19
20
21
22
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
6
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
1
1
1
4
4
4
4
4
4
4
2
2
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
16
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
3
3
3
3
15
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
4
4
4
4
14
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
5
5
5
1
13
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
6
6
6
2
12
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
9
7
7
7
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
11
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
8
8
8
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
10
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
11
9
9
9
1 2 3 4
1 2 3 4
1 2 3 4
3
3
3
3
3
3
3
3
3
3
9
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
12
10
10
10
4
4
4
4
4
4
4
4
4
4
8
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
13
11
11
11
5
5
5
5
5
5
5
5
5
5
7
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
14
12
12
12
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
6
15
15
15
15
15
15
15
15
15
15
15
15
15
13
13
13
7
7
7
7
7
7
7
7
7
7
5
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
16
8
8
8
8
8
8
8
8
8
8
4
17
17
17
17
17
17
17
17
17
17
17
17
17
10
10
10
10
10
10
10
10
10
10
3
Bühne
11
12
13
14
16
16
17
18
19
20
21
22
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
2
Reihe
Reihe
Parkett links
1
Bühne
Grosses Haus Rudolstadt
Seitenrang links
Service
Service
Meininger Hof Saalfeld
Seitenrang rechts
Service
Service
Theaterpreise
Platzgruppe 1
Platzgruppe 2
Platzgruppe 3
Premieren
Schauspiel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 €
Musiktheater.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 €
Schminkkasten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 €
Vorstellungen
Schauspiel. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 € Musiktheater.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 € Schminkkasten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 €
Sonderveranstaltungen
im Schminkkasten.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 €
Sommertheater.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 € . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 €
MMM-Was bin ich?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 €
Konzerte
Sinfoniekonzerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 €. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 €.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 €
Schlosskonzerte
im Rokokosaal der Heidecksburg.. . . . 20 €
in der Schlosskapelle Saalfeld. . . . . . . . . 18 €
Weihnachtskonzerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 €
Silvesterkonzert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 2 € / 47 € / 4 2 € / 3 7 € / 3 2 €
Orchesterball. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 €
Kammerkonzert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 €
Serenadenkonzert. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 €
Kinder- und Jugendvorstellungen
Kindervorstellung und -konzert. . . . . . . 3 €
Jugendvorstellung und -konzert.. . . . . . 5 €
Begleitende Erwachsene . . . . . . . . . . . . . . 10 €
3käsehoch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 €
Märchenvorstellung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 € (bis 10 Jahre) / 7 € (ab 11 Jahre) / 10 € (Erwachsene)
Vorstehende Preise sind die regulären Preise ohne Ermäßigungen und (Gruppen)-Rabatte. In dem Kartenpreis ist ab
der Spielzeit 14/15 die Garderobengebühr enthalten. Für Marketingaktionen (z. B. ­Theatertag) gelten abweichende
Preise. Bei Gastspielen können abweichende Preise gelten.
114
Geschenkgutschein
Ermäßigungen
Eine Aufmerksamkeit für alle Theater­
liebhaber und solche, die es noch werden
­sollen: Dank unseres Geschenkgutscheins
glänzen Sie beim nächsten Geburts-,
Hochzeits- und Jahrestag mit einem per­
sönlichen Geschenk, das Klasse hat! Denn
was ist bleibender als gute Unterhaltung,
große Emotionen, Gemeinsamkeit, tolle
Musik? Den Wert der Gutscheine können
Sie selbst bestimmen. Einlösbar sind die
Geschenkgutscheine an der Theater- und
an der Abendkasse. Ihr Geschenkgut­
schein ist ab dem Ausgabetag drei Jahre
gültig. Dies schafft Flexibilität.
Abonnementinhaber anderer
Thüringer Theater. . ......................... 10 %
ThüringerWaldCard,
Ehrenamtscard.............................. 20 %
Schwerbeschädigte........................ 20 %
Wehr- und Bundesfreiwilligen­
dienstleistende.. ............................. 20 %
Gruppen ab 15 Personen.................. 20 %
Kinder, Schüler und Auszubildende,
Studenten in Vorstellungen des
Abendspielplans außer Premieren....... 5 €
Mitarbeiter anderer Theater........... 50 %
Arbeitslose.................................... 50 %
Sozialpassinhaber aus
dem Städtedreieck......................... 50 %
Theatercard 2 & 1 – Sparen bei
jedem Vorstellungsbesuch
Der Anspruch auf Ermäßigung muss vor
dem Erwerb der Karte geltend gemacht
werden (siehe unsere Allgemeinen Ge­
schäftsbedingungen). Wir bitten Sie um
Vorlage der entsprechenden Berechtigung
bei Abholung der Karten sowie am Einlass
in Verbindung mit Ihrer Eintrittskarte.
Ein Muss für alle, die häufiger ins Theater
gehen und ihre Aufführungen komplett
selbst auswählen wollen: Unsere Theater­
card 2 & 1! Besitzer der Theatercard erhal­
ten zu sämtlichen Vorstellungen R
­ abatte
auf den vollen Eintrittspreis.
Die Theatercard …
…k
ostet einmalig 15 Euro und ist ab dem
Ausgabetag 365 Tage gültig.
…g
ewährt einen Rabatt von 2 Euro auf
alle Veranstaltungen im Großen Haus,
im Meininger Hof Saalfeld, für das
Sommertheater sowie bei Schloss- und
Promenadenkonzerten.
… gewährt einen Rabatt von 1 Euro auf alle
Veranstaltungen im Schminkkasten und
im theater tumult!
… gestattet höchste Flexibilität!
… eignet sich bestens als Geschenk für
Freunde, Bekannte oder Kollegen und
Mitarbeiter.
Gegen Vorlage eines Schwerbehinderten­
ausweises mit dem Vermerk »B« erhalten
Schwerbehinderte in allen Preiskatego­
rien und in allen Vorstellungen eine kos­
tenlose Karte für ihre Begleitperson. Die
Ermäßigung für den Schwerbeschädigten
wird dann nicht noch einmal gewährt.
Vorstehende Ermäßigungen, mit Ausnah­
me Schwerbeschädigter mit Vermerk »B«
im Schwerbeschädigtenausweis, gelten
nicht für: Gastspiele, die Konzerte zum
Jahreswechsel, Kinder- und Jugendvor­
stellungen, für Vorstellungen im Schmink­
kasten und solchen zu erhöhten Eintritts­
preisen. Die ermäßigten Preise werden
auf volle 50 Cent aufgerundet.
Inhaber der Theatercard sparen jeweils
2 Euro bzw. 1 Euro bei den Veranstaltun­
gen des Theaters Rudolstadt.
115
Nähere Informationen unter
www.theater-rudolstadt.de/agb
Service
Service
Abonnements
Fest-Abonnements
Premieren-Abonnement
Planungssicherheit und einen »eigenen«
Sitzplatz, das bieten Ihnen unsere Abon­
nements: Wir garantieren Ihnen eine aus­
gewogene Mischung von neun Inszenierun­
gen (bzw. zehn im Premieren-Abo) aus den
Sparten Schauspiel, Musiktheater und
Ballett. Sie suchen sich lediglich den
Wochentag aus, an dem Sie gern in Ihr
­
Theater gehen möchten, und profitieren
gleich mehrfach.
Ihre Vorteile: Sie …
… erhalten einen Preisnachlass im Premie­
renabo von ca. 20 Prozent, bei den ande­
ren Abos bis ca. 35 Prozent.
… wählen Ihren Theatertag und haben stets
Ihren festen Sitzplatz in Ihrem Theater.
… kennen alle Ihre Vorstellungstermine im
Voraus und können so langfristig ­planen.
... kommen in den Genuss der ganzen Viel­
seitigkeit unseres Repertoires.
… können bei Verhinderung bis zu zweimal
innerhalb einer Spielzeit den Vorstel­
lungstag tauschen.
…
erhalten einen Abo-Ausweis für die
Spielzeit und vermeiden Wartezeiten an
der Theaterkasse.
… bezahlen bequem per Rechnung für die
gesamte Spielzeit oder in zwei Raten
ohne Mehrkosten.
… erhalten einen Preisvorteil von 10 Pro­
zent beim Kartenkauf für Vorstellungen
an einer anderen Thüringer Bühne.
Spannung liegt in der Luft. Wer einmal das
besondere Flair einer Premiere erlebt hat,
kann oft nicht mehr davon lassen. Erleben
Sie im Premieren-Abonnement die ganze
Bandbreite dessen, was unser Theater in
dieser Spielzeit an Neuinszenierungen im
Großen Haus (und sogar auf der Heidecks­
burg) zu bieten hat. Noch ein Vorteil: Sie
werden immer die Allerersten sein, die die
Stücke zu Gesicht bekommen!
19. 09. 2015 .................. Der nackte Wahnsinn
03. 10. 2015 .................... Die verkaufte Braut
21. 11. 2015 ......... Eine heikle Sache, die Seele
09. 01. 2016 .............................. Geliebte Clara
23. 01. 2016 ......... Delila oder Der Liebestest
20. 02. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
19. 03. 2016 ..................................... Die Räuber
09. 04. 2016 ................................ My Fair Lady
07. 05. 2016 .......... Ein Sommernachtstraum
Jeweils samstags, 19:30 Uhr, Großes Haus
24. 06. 2016 .. .......................... Der Geizige
116
Freitag, 19:30 Uhr, Heidecksburg
Preisgruppe 1: 185 € / Preisgruppe 2: 165 €
Freitag- und Samstagabend-Abo
Unser Abo-Klassiker!
Nachmittags-Abo Sonntag/Dienstag
Ein gelungener Start in Ihr Wochenende!
Der Theaterbesuch bringt Abwechslung
vom Arbeitsalltag und Ihren Kopf auf
schöne Gedanken: Ob am Freitag oder am
Samstag – die Vorstellungen beginnen je­
weils um 19:30 Uhr.
So sieht Ihr Theater-Tag aus: Nachmittags
gemütlich in die Vorstellung, und den
Abend können Sie zum Beispiel ganz in
­Familie genießen. Wenn Sie lieber mitten
in der Woche im Theater sein möchten:
­Dieses Abo bieten wir Ihnen auch für den
Dienstag an.
Freitags-Abo I
Sonntags-Abo
02. 10. 2015 .......................... Drei Schwestern
06. 11. 2015 ..................... Die verkaufte Braut
08. 01. 2016 ................. Der nackte Wahnsinn
29. 01. 2016 ........ Delila oder Der Liebestest
19. 02. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
11. 03. 2016 ............................... Geliebte Clara
01. 04. 2016 .................................... Die Räuber
20. 05. 2016 ......... Ein Sommernachtstraum
03. 06. 2016 ................................ My Fair Lady
18. 10. 2015 .................. Der nackte Wahnsinn
15. 11. 2015 ...................... Die verkaufte Braut
31. 01. 2016 ......... Delila oder Der Liebestest
21. 02. 2016 ............... Der Barbier von Sevilla
13. 03. 2016 ............................... Geliebte Clara
10. 04. 2016 ....... Eine heikle Sache, die Seele
01. 05. 2016 .................................... Die Räuber
22. 05. 2016 ................................. My Fair Lady
12. 06. 2016 .......... Ein Sommernachtstraum
Freitags-Abo II
Dienstags-Abo I
25. 09. 2015 ...................................... Quartetto
23. 10. 2015 ................. Der nackte Wahnsinn
27. 11. 2015 ...................... Die verkaufte Braut
18. 12. 2015 ........ Eine heikle Sache, die Seele
15. 01. 2016 ............................... Geliebte Clara
26. 02. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
15. 04. 2016 ........ Delila oder Der Liebestest
13. 05. 2016 ................................. My Fair Lady
10. 06. 2016 .................................... Die Räuber
08. 09. 2015 ...................................... Quartetto
20. 10. 2015 ..................... Die verkaufte Braut
08. 12. 2015 .................. Der nackte Wahnsinn
12. 01. 2016 ............................... Geliebte Clara
02. 02. 2016.......Eine heikle Sache, die Seele
23. 02. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
12. 04. 2016 ................................. My Fair Lady
10. 05. 2016 .......... Ein Sommernachtstraum
31. 05. 2016 ..................................... Die Räuber
Samstags-Abo
Dienstags-Abo II
12. 09. 2015 .......................... Drei Schwestern
17. 10. 2015 ................... Der nackte Wahnsinn
12. 12. 2015 ..................... Die verkaufte Braut
16. 01. 2016 ............................... Geliebte Clara
06. 02. 2016 ....... Delila oder Der Liebestest
27. 02. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
16. 04. 2016 ................................. My Fair Lady
21. 05. 2016 ........ Eine heikle Sache, die Seele
11. 06. 2016 ..................................... Die Räuber
22. 09. 2015 ................. Der nackte Wahnsinn
13. 10. 2015 ..................... Die verkaufte Braut
01. 12. 2015 ........ Eine heikle Sache, die Seele
26. 01. 2016 ............................... Geliebte Clara
01. 03. 2016 .............. Der Barbier von Sevilla
22. 03. 2016 .................................... Die Räuber
26. 04. 2016 ...................................... Quartetto
17. 05. 2016 .................................. My Fair Lady
07. 06. 2016 .......... Ein Sommernachtstraum
Jeweils 19:30 Uhr, Großes Haus
Preisgruppe 1: 114,30 € / Preisgruppe 2: 105,30 €
Jeweils 15 Uhr, Großes Haus
Preisgruppe 1: 114,30 € / Preisgruppe 2: 105,30 €
117
Service
WAHL-Abonnements
Bei unseren Wahl-Abos sind alle Premie­­
ren, die Silvesterveranstaltungen, die Weih­
nachts­
konzerte, die MMM-Vorstellungen
und alle Gastspiele nicht buchbar.
Prozent. ­Unsere Extras für Sie und Ihre
Gäste: Programmheft, Pausensekt sowie
eine exklu­sive Theaterführung sind in die­
sem Abo enthalten.
Einzige Bedingung ­– Sie buchen
mindestens vier Abos auf einmal.
Fünfer-Wahl-Abonnement
Flexibel bleiben und trotzdem profitieren:
Einen Rabatt von ca. 25 Prozent erhalten
Sie beim Wahlabonnement. Innerhalb einer
Spielzeit besuchen Sie einfach fünf Vor­
stellungen Ihrer Wahl (inklusive Schmink­
kasten) aus den Bereichen Schauspiel,
­Musiktheater, Konzert und Ballett. Hierzu
teilen Sie uns im Vorfeld Ihre Wunschvor­
stellung mit und lösen eines ­Ihrer WahlAbo-Tickets ein.
Preisgruppe 1: 85 € / Preisgruppe 2: 75 €
Kleines Schauspiel-Wahl-Abo,
ein Geschenk-Tipp!
Lust auf Theater? Dann machen Sie sich
mit unserem kleinen Schauspiel-Wahl-Abo
eine Freude! Sie besuchen drei Inszenie­
rungen, die Sie innerhalb einer Spielzeit
frei wählen können. Dieses Abo beschränkt
sich auf zwei Schauspiel-Vorstellungen im
Großen Haus und eine Vorstellung im
Schminkkasten. Sie sparen dabei ca. 20
Prozent.
In allen Preisgruppen: 38 €
Firmen-Abonnement
Glauben Sie uns: Ein gemeinsamer Thea­
terbesuch inklusive Pausensekt mit Ihren
Mitarbeitern, Kollegen und Geschäfts­
partnern kann Wunder wirken! Super­
plätze für drei Vorstellungen Ihrer Wahl
erhalten Sie für 45 Euro – Sie sparen ca. 30
Konzert-Abonnements
Heiß begehrt: Ausverkaufte Säle sind bei
den Thüringer Symphonikern keine Sel­
tenheit! Sicher ist Ihnen die ganze Vielfalt
des Konzertprogramms da nur mit einem
Abo. Unser Tipp für Musikliebhaber!
Konzert-Abo Rudolstadt
26. 09. 2015 ........................ 1. Sinfoniekonzert
24. 10. 2015 ........................ 2. Sinfoniekonzert
14. 11. 2015 ........................ 3. Sinfoniekonzert
30. 01. 2016 ...................... 4. Sinfoniekonzert
05. 03. 2016 ....................... 5. Sinfoniekonzert
02. 04. 2016 ....................... 6. Sinfoniekonzert
30. 04. 2016 ....................... 7. Sinfoniekonzert
28. 05. 2016 ....................... 8. Sinfoniekonzert
Sehr geehrte Theaterbesucher,
wir freuen uns, dass Sie sich für ein Abonnement im Theater Rudolstadt entschlossen haben. Nachfolgend
möchten wir Ihnen die zu diesem Abonnentenvertrag geltenden Bedingungen mitteilen.
Abonnentenausweis (Abo-Stammkarte)
Jeder Abonnent erhält einen Abo-Ausweis, der als Eintrittskarte für die gesamte Spielzeit dient und beim
Einlass vorzuzeigen ist. Der Abo-Ausweis ist auf eine andere Person übertragbar.
Umtausch (Umtauschbon)
Bei Verhinderung kann bis zu zweimal innerhalb einer Spielzeit in eine andere Abo-Vorstellung getauscht
werden. Sollte dies nicht möglich sein, können Sie auch in andere Vorstellungen tauschen. Wird ein Tausch
in Vorstellungen außerhalb der Abonnements vorgenommen, so ist der Differenzbetrag zwischen dem
Abo-Kartenpreis und dem Preis der gewählten Vorstellung zu zahlen. Informationen über die Höhe der Zu­
zahlung erhalten Sie in unserem Besucherservice. Erfolgt der Umtausch in eine Vorstellung zu niedrigeren
Eintrittspreisen als die Abo-Vorstellungen, ist keine Rückerstattung möglich. Vom Umtausch ausgeschlos­
sen sind Vorstellungen im Schminkkasten, im theater tumult, MMM-Was bin ich?, S
­ ilvesterveranstaltungen,
Gastspiele und Drittveranstaltungen. Ein Abo-Umtausch muss bis spätestens einen Tag vor der jeweiligen
Vorstellung angemeldet werden. Spätere Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Im ­Falle
eines Umtausches besteht kein Anspruch auf den gebuchten Sitzplatz bzw. die Preisgruppe. Für nicht be­
suchte oder nicht rechtzeitig umgetauschte Abonnementvorstellungen kann das Theater keinen Ersatz
gewähren. Der Umtausch-Bon gilt nur für die aktuelle Spielzeit und verliert danach seine Gültigkeit.
Änderung der Kontaktdaten und Datenschutz
Änderungen der mit dem Abonnement hinterlegten Kontaktdaten bittet das Theater in eigenem Interesse
baldmöglichst mitzuteilen. Für eine schnelle Information können Sie eine Rufnummer hinterlegen. Ihre
­Daten werden nur zur Abwicklung des Abonnements gespeichert und verarbeitet. Eine Weitergabe an
Dritte ist ausgeschlossen.
Spielplanänderungen
Unvorhersehbare Spielplanänderungen oder Terminverschiebungen (z. B. wegen Krankheit oder höherer
Gewalt) bleiben dem Theater ausdrücklich vorbehalten und werden nach Möglichkeit rechtzeitig bekannt
gegeben. Eine derartige Änderung berechtigt nicht zur gänzlichen oder teilweisen Rückgabe des Abonne­
ments. Das Theater ist jedoch bemüht, einen gleichwertigen Ersatz zu leisten.
Jeweils samstags, 19:30 Uhr, Großes Haus
Preisgruppe 1: 108 € / Preisgruppe 2: 92 €
Abo-Platz
Aus künstlerischen oder organisatorischen Gründen kann es erforderlich sein, bestimmte Plätze für eine
Inszenierung zu sperren. In diesem Fall ist das Theater bemüht, gleichwertige Ersatzplätze anzubieten.
­Betroffene Abonnenten werden benachrichtigt.
Konzert-Abo Saalfeld
Zahlungsmodalitäten
Das Abonnement ist im Voraus und per Rechnung zu zahlen. Inwieweit Sie für Ihr Abonnement Ratenzah­
lungen in Anspruch nehmen können, entnehmen Sie bitte Ihrer Rechnung.
25. 09. 2015 ........................ 1. Sinfoniekonzert
23. 10. 2015 ........................ 2. Sinfoniekonzert
13. 11. 2015 ......................... 3. Sinfoniekonzert
29. 01. 2016 ........................ 4. Sinfoniekonzert
04. 03. 2016 ...................... 5. Sinfoniekonzert
01. 04. 2016 ....................... 6. Sinfoniekonzert
29. 04. 2016 ........................ 7. Sinfoniekonzert
27. 05. 2016 ........................ 8. Sinfoniekonzert
118
Bedingungen für ein Abonnement
des Theaters Rudolstadt
Jeweils freitags, 19:30 Uhr, Meininger Hof Saalfeld
Preisgruppe 1: 108 €, Preisgruppe 2: 92 €
Laufzeit, Verlängerung und Änderungswünsche sowie Preisanpassungen
Alle Abonnements werden stets für eine Spielzeit abgeschlossen und verlängern sich automatisch für die
folgende Spielzeit, wenn nicht bis zum 31. Mai der jeweiligen Spielzeit gekündigt wird. Die Wahlabonne­
ments verlängern sich nicht automatisch. Diese müssen zu jeder Spielzeit neu erworben werden. Wünsche
nach einem anderen Sitzplatz oder dem Wechsel in ein anderes Abonnement können ebenfalls nur bis zu
diesem Termin angemeldet werden. Freie Kapazitäten vorausgesetzt, treten solche Änderungen jedoch
erst zur folgenden Spielzeit in Kraft. Eine vorzeitige Kündigung des Abonnements ist nur in Ausnahmefäl­
len und mit Zustimmung des Theaters möglich. Im Falle einer Preisanpassung hat der Abonnent ein Son­
derkündigungsrecht. Das Sonderkündigungsrecht kann bis zwei Kalenderwochen nach Zugang der Rech­
nung wahrgenommen werden. Kündigungen und Änderungswünsche bedürfen stets der Schriftform und
der Bestätigung durch das Theater.
Weitere Fragen
Für alle weiteren Fragen steht Ihnen der Besucherservice des Theaters sehr gern zur Verfügung.
Förderverein Theater Rudolstadt
Förderverein Theater Rudolstadt
Grußwort
Die Mitglieder des Fördervereins Theater Rudolstadt
»Du gleichst dem Geist, den Du begreifst« – »Faust«-Zitate machen man­
ches deutlich. Zumal der »Faust_Eins« in der vergangenen Spielzeit hier und
über den Tellerrand Thüringens hinaus die Geister bewegte.
Nicht alles, was unsereins zu hören bekommt, kann er begreifen. Die
­Fügung »freiwillige Leistung« zum Beispiel. Das steht in Haushaltsentwür­
fen und wird gebetsmühlenartig wiederholt, wenn es ans Sparen geht.
Pflichtaufgabe ist das Landratsamt, freiwillig ist die Musikschule. Pflicht ist
die Straße, freiwillig das Museum, zu dem die Straße führt.
Schön wäre es, man begriffe überall, dass auch Straßen nur Mittel zum
Zweck sind. Um den nächsten Einkaufstempel zu erreichen – oder den
­Musentempel, der viel seltener ist und einen anderen Reichtum verkörpert:
Den Geistreichtum.
In der ehemaligen Bundesrepublik hat sich das Schema: »Hie Pflicht – da
freiwillig« nach und nach etabliert. Im heutigen Deutschland ist dies zum
Prinzip, ja, zu Beton geworden. Gegen Beton wie gegen Betonköpfe kann
man etwas tun, das sollte in dieser Gegend bekannt sein. Der Theaterförder­
verein hat sich auch deshalb vor zehn Jahren gegründet, um unser Theater,
ganz freiwillig, in bester Bürgerpflicht zu unterstützen.
Machen Sie drum zunächst das Zweitbeste, treten Sie unserem Verein
bei. Mit Fausts Gegenspieler zu sprechen: »Es ist wohl gut, dass man’s ein­
mal probiert.« Oder Sie machen das Beste, besuchen regelmäßig das Thea­
ter. Am allerbesten aber, Sie gehen ins Theater und werden unser Mitglied.
Frauke Adrians • Ursula Amberger-Schulz • Katrin Anders • Dr.  Andreas Bahlmann •
Christine Bahlmann • Elfriede Bammberg • Prof. Walter Bauer-Wabnegg • Marianne
Baumann • Martin Bayer • Barbara Beekmann • Dr. Karl-Heinz Berghäuser • Sabina
Berghof • Helmut Bergmann • Dr. Wolf-Hendrik Bergmann • Matthias Biskupek •
Dr. Johannes Biskupek • Annerose Blayer • Joachim Bleeck • Christoph Böcking • Christel
Bodenstein • Claudia Böhme-Henniger • Clemens Bönig • Felix Bönig • Erika Bönig •
Michael Bönig • Tina Bönig • Thomas Bönig • Rudolf Bochert • Dr. Gerhard Botz • Karin
Brandeis • Dr. Burkhard Braun • Klaus Breithaupt • Marianne Brunnhöfer • Udo
Brunnhöfer • Edeltraud Buchmann • Andreas Bucht • Sabine Bujack-Biedermann • Liane
Bürger • Dr. Horst Bürger • Günter Busch • Dr. Swetlana Busch • Sabine Christophersen
• Jörg Cellarius • Jens Daniel • Michaela Demel • Ruth Dorsch • Klaus Drechsel •
Dr. Mareike Dünkel • Gerd Eichhorn • Dr. Bärbel Eilenberg • Karl-Heinz Eilenberg •
Nausica-Crenguta Ehrhardt • Heidrun Ewald • Hiltrud Faustmann • Peter Faustmann •
Reiner Felkel • Eva Fickel • Ilona Fieker • Dr. Arved Flach • Dr. Elke Flach • Heidemarie
Förster-Stahl • Ilona Franke • Lothar Franke • Dr. Hartmut Franz • Jan Freyer • Markus
Gannott • Bernd Garten • Cornelia Gässner • Hartmut Gerlach • Ursula Gerlach • Katrin
Glaser • Kristine Glatzel • Petra Groh-Kankarowitsch • Kathrin Grollmitz • Kristiane
Grollmitz • Jürgen Grollmitz • Frank Grünert • Hendrik Grützner • Joachim Gulden •
Christine Günther • Gerhard Günther • Dr. Thomas Gütter • Michael Habeck • Jürgen
Hagenberg • Karin Hartwich • Dr. Hermann Häßner • Dr. Simone Hebenstreit • Dr. Jürgen
Hebenstreit • Siegfried Hein • Walda Hein • Wilfried Heinze • Steffen Henkel • Birgit
Henschel • Margitta Hercher • Petra Hildebrandt • Roland Hofmann • Katharina Hollstein
• Hartmut Holzhey • Dr. Wolfram Hübner • Margot Huß • Claus Irmscher • Doris Jahn •
Ruth Karl • Siegfried Karl • Hannelore Kaufmann • Siegfried Dr. Kaufmann • Manfred
Katterwe • Dr. Ralf Keilhau • Sabine Kern • Michael Kliefert • Anneliese Knäblein • Doreen
Thea Kneisel • Iris Knopp-Tschoepke • Bärbel Kobe • Klaus Kobe • Inge Koch • Dr. Johanna
Köhler • Marianne Köhler • Wolfgang Köhler • Ellen Köhnke • Evelyn Köhnke • Dr. Burkhardt
Kolbmüller • Ingrid Kommer • Rainer Kommer • Friedrich Köring • Sabine Korn • Maik
Kowallek • Bärbel Krätzschmar • Susanne Kraus • Michael Krause • Heike Krause •
Dietmar Kreisel • Hanna Krummel • Sylvia Kühn • Ralf Kunz • Klaus Landahl • Brigitte
Lassen • Christine Lehder • Prof. Wolf-G. Leidel • Jens Liebhaber • Sybille Lindner •
Angelika Loosen • Diana Lindig • Friederike Lüdde • Gisela Lührs • Bettina Mähne • Dieter
Marek • Martina Marquar • Ulrich Marquardt • Sabine Marr • Steffen Mensching • Gerhard
Meyer • Renate Meyer • Hans-Joachim Michalik • Mathias Moersch • Christl Müller • Anke
Nebe • Elfriede Neumann • Radu Nistor • Jutta Oberländer • Norbert Oertel • Diethelm
Offhauß • Barbara Oschatz • Hans-Günther Otto • Ingrid Otto • Dr. Anneliese Peiser •
Dr. Thomas Peiser • Frank Persike • Wolfhard Pröhl • Jutta Querengässer • Andreas
Querengässer • Edda Rabe • Eberhard Rabe • Dr. Eberhard Rau • Christine Rechlin •
Gerhard Rechlin • Jörg Reichl • Silke Retzlaff • Silvia Richter • Gisela Rödiger-Maisel •
Reinhardt Rösch • Petra Rottschalk • Dr. Heidrun Rühling • Karin Sachse • Kartrin
Schache • Barbara Scherf • Lutz Schmidt • Steffi Schramm • Ulrike Sinz • Matthias Spaniel
• Carsten Sprenger • Dr. Elke Stadelmann • Almut Steinmetz • Karl-Heinz Swirszczuk •
Peter Taeger • Jan Tangermann • Gerlinde Templin • Werner Traeger • Dr. Maritta
Tränckner • Hans-Heinrich Tschoepke • Matthias Turtenwald • Brigitte Uch • Dr. Andreas
Vogel • Angelika Vogel • Ingrid Wälisch • Jutta Waesch • Sigrid Wagener • Gabriele
Wagner • Renate Walter • Alfred Weber • Oliver Weder • Peter Weinert • Gabriele Wendt
• Dr. Thoralf Wendt • Martin Wendl • Silke Werner • Marko Wolfram • Hannelore Wuschek
• Dieter Zapfe • Fridolin Zaugg
Seien Sie herzlich gegrüßt
Ihr Matthias Biskupek
Vorsitzender des Fördervereins Theater Rudolstadt
120
121
Service
Service
Vorstellungsübersicht Spielzeit 2015/16 *
* Bitte beachten Sie zudem die monatlichen Spielpläne. Änderungen vorbehalten!
Das Schillerhaus
Schauspiel
Konzert
Premiere
Open-Air
Kinder
Musiktheater
Extra
Voraufführung
September
Ein Muss für jeden Bühnenliebhaber, liegt das Schillerhaus Rudolstadt nur weni­
ge Gehminuten vom Theater entfernt. Im ehemaligen Wohnhaus der Familien von
Lengefeld und von Beulwitz verbrachte Schiller den legendären Sommer 1788.
Hier lernte er Charlotte von Lengefeld und ihre Schwester, die Autorin Caroline
von Wolzogen, kennen und lieben. Doch nicht nur diese Ménage-à-trois macht
­Rudolstadt zu einer wichtigen Station in Schillers Leben, auch Goethe traf er
hier zum ersten Mal. Das Haus beeindruckt durch seine historische Bausubstanz
mit großem Garten, das ausgezeichnete Ausstellungskonzept und die hervorra­
gende Gastronomie. Darüber ­hinaus finden im Schillerhaus regelmäßig Theater­
aufführungen, ­Lesekonzerte, Vorträge und Sommerkino statt. Gern schicken wir
Ihnen unser Halbjahresprogramm oder den monatlichen Newsletter zu.
Schiller! Restaurant & Café
Dienstag bis Freitag 14­ –23 Uhr
Samstag / Sonntag 11–23 Uhr
Museum: Dienstag bis Sonnntag
10 –18 Uhr (April bis Oktober)
10 –17 Uhr (November bis März)
Schillerstraße 25, 07407 Rudolstadt / Telefon: (03672) 48 64 70, Fax: (03672) 48 64 71
[email protected], www.schillerhaus-rudolstadt.de
122
04
05
08
12
13
19
19
22
22
25
25
26
27
Fr
Sa
Di
Sa
So
Sa
Sa
Di
Di
Fr
Fr
Sa
So
1. Schlosskonzert
1. Schlosskonzert
Quartetto
Drei Schwestern
1. Sommerserenade
Theaterfest
Der nackte Wahnsinn
Zweier ohne
Der nackte Wahnsinn
Quartetto
1. Sinfoniekonzert
1. Sinfoniekonzert
3käsehoch
Abonnements
19:30
Schlosskapelle Saalfeld
19:30
Heidecksburg
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Samstag
15:00
Paulinzella
15:00
Theatervorplatz
19:30
Großes Haus
11:00
theater tumult
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19:30
Großes Haus
11:00
theater tumult
Premiere
Dienstag II
Freitag II
Konzert Slf
Konzert Ru
Oktober
02
03
03
04
09
10
11
13
17
18
18
20
21
23
23
24
25
31
FR
Sa
Sa
So
FR
Sa
So
Di
Sa
So
So
Di
Mi
FR
FR
Sa
So
Sa
Drei Schwestern
Die verkaufte Braut
Anderthalb Stunden zu spät
Der blaue Stuhl
Faust I
Faust I
Faust I
Die verkaufte Braut
Der nackte Wahnsinn
Der nackte Wahnsinn
Kaffeekonzert
Die verkaufte Braut
MMM – Was bin ich?
Der nackte Wahnsinn
2. Sinfoniekonzert
2. Sinfoniekonzert
3käsehoch
Der gestiefelte Kater
19:30
Großes Haus
Freitag I
19:30
Großes Haus
Premiere
20:00 Schminkkasten
16:00
theater tumult
19:30
Großes Haus
19:30
Großes Haus
18:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
Samstag
15:00
Großes Haus
Sonntag
15:00
Schminkkasten
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19:30
Großes Haus
11:00
Großes Haus
16:00
Großes Haus
123
Dienstag II
Dienstag I
Freitag II
Konzert Slf
Konzert Ru
Service
Service
November 2015
01
06
13
14
15
21
22
22
27
28
29
So
FR
FR
Sa
So
Sa
So
So
FR
Sa
So
Der gestiefelte Kater
Die verkaufte Braut
3. Sinfoniekonzert
3. Sinfoniekonzert
Die verkaufte Braut
Eine heikle Sache, die Seele
3käsehoch
Der gestiefelte Kater
Die verkaufte Braut
Der nackte Wahnsinn
Die verkaufte Braut
16:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19.30
Großes Haus
Konzert RU
15:00
Großes Haus
Sonntag
19:30
Großes Haus
Premiere
11:00
Schminkkasten
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Großes Haus
15:00
Großes Haus
Freitag I
Konzert Slf
FReitag II
Dezember 2015
01
08
09
11
12
18
19
20
25
26
26
26
31
31
31
Di
Di
Mi
FR
Sa
FR
Sa
So
FR
Sa
Sa
Sa
Do
Do
Do
Eine heikle Sache, die Seele
Der nackte Wahnsinn
MMM – Was bin ich?
Weihnachtskonzert
Die verkaufte Braut
Eine heikle Sache, die Seele
Weihnachtskonzert
Der gestiefelte Kater
Weihnachtskonzert
Der gestiefelte Kater
Der gestiefelte Kater
Weihnachtskonzert
Der nackte Wahnsinn
Silvesterkonzert
Silvesterkonzert
15:00
Großes Haus
Dienstag II
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
19:30
Schlosskapelle Saalfeld
19:30
Großes Haus
Samstag
19:30
Großes Haus
Freitag II
19:30
Großes Haus
15:00
Großes Haus
17:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
17:00
Großes Haus
17:00
Schlosskapelle Saalfeld
19:30
Großes Haus
15:00
Stadthalle Bad Blankenburg
19:00
Stadthalle Bad Blankenburg
FR
Sa
Di
FR
Sa
So
So
Sa
So
Di
Mi
FR
FR
Sa
Der nackte Wahnsinn
Geliebte Clara
Geliebte Clara
Geliebte Clara
Geliebte Clara
1. Kinderliederkonzert
1. Kinderliederkonzert
Delila oder Der Liebestest
1. Kinderliederkonzert
Geliebte Clara
MMM – Was bin ich?
Delila oder Der Liebestest
4. Sinfoniekonzert
4. Sinfoniekonzert
19:30
Großes Haus
Freitag I
19:30
Großes Haus
Premiere
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Freitag II
19:30
Großes Haus
Samstag
11:00
Schminkkasten
15:00
Musikschule Saalfeld
19:30
Großes Haus
15:00
Schminkkasten
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Großes Haus
Freitag I
19:30
Großes Haus
Konzert Slf
19:30
Großes Haus
Konzert Ru
124
Trennung für Feiglinge
3käsehoch
Delila oder Der Liebestest
20:00 Schminkkasten
11:00
theater tumult
15:00
Großes Haus
Sonntag
Februar 2016
02
06
07
10
11
12
13
13
19
20
21
23
26
27
28
28
Di
Sa
so
Mi
Do
FR
Sa
Sa
FR
Sa
So
Di
FR
Sa
So
So
Eine heikle Sache, die Seele
Delila oder Der Liebestest
Kaffeekonzert
Faust I
Faust I
Faust I
Faust I
Das wars
Der Barbier von Sevilla
Der Barbier von Sevilla
Der Barbier von Sevilla
Der Barbier von Sevilla
Der Barbier von Sevilla
Der Barbier von Sevilla
3käsehoch
Der Barbier von Sevilla
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Samstag
15:00
Schminkkasten
18:00
Großes Haus
11:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Großes Haus
20:00 Schminkkasten
19:30
Großes Haus
Freitag I
19:30
Großes Haus
Premiere
15:00
Großes Haus
Sonntag
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Freitag II
19:30
Großes Haus
Samstag
11:00
Schminkkasten
15:00
Großes Haus
März 2016
Januar 2016
08
09
12
15
16
17
17
23
24
26
27
29
29
30
30 Sa
31 So
31 So
01
04
05
05
11
13
13
19
20
20
21
22
23
26
27
Di
FR
Sa
Sa
FR
So
So
Sa
so
So
mo
Di
Mi
sa
so
Premiere
Dienstag II
15:00
Der Barbier von Sevilla
19:30
5. Sinfoniekonzert
19:30
5. Sinfoniekonzert
20:00
Das kunstseidene Mädchen
19:30
Geliebte Clara
11:00
3käsehoch
15:00
Geliebte Clara
19:30
Die Räuber
15:00 / 16:30
Ein Schaf fürs Leben
15:00
Peter und der Wolf
10:00 / 18:00
Die Räuber
15:00
Die Räuber
19:30
MMM – Was bin ich?
19:30
Faust I
19:30
Faust I
Großes Haus
Meininger Hof Saalfeld
Großes Haus
Dienstag II
Konzert Slf
Konzert RU
Schminkkasten
Großes Haus
Freitag I
theater tumult
Großes Haus
Sonntag
Großes Haus
Premiere
theater tumult
Meininger Hof Saalfeld
Großes Haus
Großes Haus
Dienstag II
Großes Haus
Großes Haus
Großes Haus
April 2016
01
01
02
03
09
FR
FR
Sa
so
Sa
Die Räuber
6. Sinfoniekonzert
6. Sinfoniekonzert
Guten Tag, kl. Schweinchen
My Fair Lady
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19:30
Großes Haus
15:00
Schminkkasten
19:30
Großes Haus
125
Freitag I
Konzert Slf
Konzert RU
Premiere
Service
10
12
15
16
17
18
23
24
26
27
29
30
So
Di
FR
Sa
so
mo
sa
so
Di
Mi
FR
Sa
Eine heikle Sache, die Seele
My Fair Lady
Delila oder Der Liebestest
My Fair Lady
Kaffeekonzert
Die Räuber
Orchesterball
3käsehoch
Quartetto
MMM – Was bin ich?
7. Sinfoniekonzert
7. Sinfoniekonzert
Service
15:00
Großes Haus
Sonntag
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Freitag II
19:30
Großes Haus
Samstag
15:00
Meininger Hof Saalfeld
11:00
Großes Haus
19:30
Stadthalle Bad Blankenburg
11:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19:30
Großes Haus
So
Sa
So
So
Di
FR
Sa
So
Mo
Di
FR
Sa
So
Mi
FR
Sa
so
Di
Die Räuber
Ein Sommernachtstraum
2. Kinderliederkonzert
2. Kinderliederkonzert
Ein Sommernachtstraum
My Fair Lady
Ruhestörung
Ruhestörung
Ruhestörung
My Fair Lady
Ein Sommernachtstraum
Eine heikle Sache, die Seele
My Fair Lady
MMM – Was bin ich?
8. Sinfoniekonzert
8. Sinfoniekonzert
My Fair Lady
Die Räuber
Dienstag II
Konzert Slf
Konzert RU
15:00
Großes Haus
Sonntag
19:30
Großes Haus
Premiere
11:00
Schminkkasten
15:00
Musikschule Saalfeld
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Freitag II
15:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
Dienstag II
19:30
Großes Haus
Freitag I
19:30
Großes Haus
Samstag
15:00
Großes Haus
Sonntag
19:30
Großes Haus
19:30
Meininger Hof
Konzert Slf
19:30
Großes Haus
Konzert RU
18:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
Dienstag I
19:30
Großes Haus
Freitag I
15:00
Großes Haus
15:00
Großes Haus
18:00
theater tumult
19:30
Großes Haus
19:30
Schlosskapelle Saalfeld
19:30
Großes Haus
19:30
Heidecksburg
15:00
Großes Haus
19:30
Meininger Hof Saalfeld
19:30
Schützenhaus Pößneck
Juni 2016
03
05
07
09
10
10
11
11
12
17
18
FR
So
Di
Do
FR
FR
Sa
Sa
So
FR
Sa
My Fair Lady
Peter und der Wolf
Ein Sommernachtstraum
Doch einen Schmetterling …
Die Räuber
2. Schlosskonzert
Die Räuber
2. Schlosskonzert
Ein Sommernachtstraum
Zukunftsmusik
Zukunftsmusik
126
So
FR
Sa
Sa
So
2. Sommerserenade
Der Geizige
Der Geizige
Schwimmbadkonzert
Der Geizige
17:00
Klosterruine Paulinzella
19:30
Heidecksburg
19:30
Heidecksburg
18:00
Unterwellenborn
15:00
Heidecksburg
Premiere
Juli 2016
Mai 2016
01
07
08
08
10
13
14
15
16
17
20
21
22
25
27
28
29
31
19
24
25
25
26
Dienstag II
Freitag II
samstag
Sonntag
01
02
03
09
10
13
15
15
16
16
17
FR
Sa
So
Sa
So
Mi
FR
FR
Sa
Sa
So
Der Geizige
Der Geizige
Der Geizige
Operngala
2. Sommerserenade
MMM – Was bin ich?
Der Geizige
3. Schlosskonzert
Der Geizige
3. Schlosskonzert
Operngala
19:30
Heidecksburg
19:30
Heidecksburg
15:00
Heidecksburg
20:00 Hoher Schwarm Saalfeld
17:00
Klosterruine Paulinzella
19:30
Heidecksburg
19:30
Heidecksburg
19:30
Schlosskapelle Saalfeld
19:30
Heidecksburg
19:30
Heidecksburg
20:00 Heidecksburg
IMPRESSUM
Herausgeber: Thüringer Landestheater – Thüringer Symphoniker
Saalfeld-Rudolstadt GmbH, Anger 1, 07407 Rudolstadt, Telefon (03 67 2) 450
[email protected], www.theater-rudolstadt.de
Intendant und Geschäftsführer: Steffen Mensching
Redaktion: Tim Bartholomäus, Michael Kliefert, Steffen Mensching, Mathias Moersch
Texte: Tim Bartholomäus, Udo Eidinger, Johannes Frohnsdorf, Michael Kliefert,
Ulrike Lenz, Steffen Mensching, Johanna Muschong, Lisa Stern, Oliver Weder
Gestaltung: Anna Ihle, Fotos: Christian Brachwitz, Henning Schossig, Peter Scholz
Bildbearbeitung: Gabriele Rada, Druck: SDC Satz+Druck Centrum Saalfeld GmbH
Redaktionsschluss: April 2015, Änderungen vorbehalten!
127
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
2015 | 2016
Theater Rudolstadt
www.theater-rudolstadt.de
Thüringer Landestheater Rudolstadt
Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt GmbH
Anzeigen
Anzeigen