EREV-Fortbildungsprogramm 2015

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Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV) • Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
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FORTBILDUNGSPROGRAMM
Foto: Sabine Meyer / Pixelio
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SEMINARE • FACHTAGE • FOREN
2015
Bitte auf DIN A4 vergrößern und
per Post an die nebenstehende Adresse,
per Fax: (0511) 390 881-16 oder
per E-Mail: [email protected]
versenden.
An den
EREV – Evangelischer Erziehungsverband e. V.
Flüggestraße 21
30161 Hannover
Anmeldung
Nummer
Herr
Thema
Frau
Name, Vorname
Telefon dienstlich
privat
mobil
E-Mail
Geburtsjahr
Bundesland
beschäftigt als
vegetarische Kost
ja
nein
Einzelzimmer
Doppelzimmer mit
ohne Übernachtung
Sonderkost
Name des Teilnehmers
Hinweis an die Seminarverwaltung
Rechnungsanschrift
Name der Einrichtung
Straße
Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)
Bundesverband evangelischer Einrichtungen und Dienste
Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
Redaktion: Petra Wittschorek • Schriftleitung: Dr. Björn Hagen
fon: (0511) 390 881-15 • fax: (0511) 390 881-16
Internet: www.erev.de • E-Mail: [email protected]
Diese Ausgabe ist auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
Die Herstellung dieses Programmheftes und die darin ausgeschriebenen Veranstaltungen
werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus Mitteln des
Kinder- und Jugendplanes gefördert.
PLZ, Ort
Mitglieds-/Kundennummer
NUR falls abweichend:
Dienstanschrift oder
Privatanschrift (für den Versand von Unterlagen)
Name der Einrichtung
Straße
PLZ, Ort
Die AGB und organisatorischen Hinweise im Fortbildungsprogramm, Seite 5/6, habe ich zur Kenntnis genommen und
erkläre mich durch meine Unterschrift damit einverstanden.
Datum
Unterschrift
INHALTSVERZEICHNIS
Schulferien 2015..................................................................................................2
Editorial...................................................................................................................3
AGB..........................................................................................................................6
Organisatorische Hinweise................................................................................7
Inhouse-Fortbildungen.......................................................................................8
Übersicht: Fortbildungen 2015 .......................................................................9
Übersicht: Fortbildungen 2015 nach Zielgruppen................................... 15
Fortbildungen 2015.......................................................................................... 17
Verzeichnis der Mitwirkenden....................................................................... 98
Tagungshäuser................................................................................................. 103
Wo liegen unsere Tagungshäuser?............................................................. 107
Mitglied werden in einem starken Verband............................................ 108
Antrag auf Mitgliedschaft............................................................................ 109
EREV-Beratungsführer für junge Menschen............................................110
Die Publikationen des EREV: »Evangelische Jugendhilfe«
und »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« (TPJ)................112
Besuchen Sie uns im Internet.......................................................................113
Fortbildungen anderer Anbieter...................................................................114
Anmeldecoupon....................................................................................Umschlag
Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)
Bundesverband evangelischer Einrichtungen und Dienste
Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
fon: (0511) 390 881-17 • fax: (0511) 390 881-16
Intenet: www.erev.de • E-Mail: [email protected]
1
23.12. - 09.01.
24.12. - 05.01.
23.12. - 02.01.
23.12. - 02.01.
23.12. - 06.01.
21.12. - 01.01.
23.12. - 12.01.
21.12. - 02.01.
23.12. - 06.01.
23.12. - 06.01.
23.12. - 08.01.
21.12. - 02.01.
21.12. - 02.01.
21.12. - 05.01.
21.12. - 06.01.
23.12. - 02.01.
1 SH – Auf den Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland sowie auf den Halligen gelten für die Sommer- und Herbstferien Sonderregelungen.
02.11. - 06.11.
02.11. - 07.11.
19.10. - 31.10.
19.10. - 30.10.
19.10. - 31.10.
19.10. - 30.10.
19.10. - 31.10.
24.10. - 30.10.
19.10. - 31.10.
05.10. - 17.10.
19.10. - 30.10.
19.10. - 31.10.
12.10. - 24.10.
17.10. - 24.10.
19.10. - 31.10.
05.10. - 17.10.
30.07. - 12.09.
01.08. - 14.09.
15./16.07. - 28.08.
16.07. - 28.08.
23.07. - 02.09.
16.07. - 26.08.
27.07. - 04.09.
20-07. - 29.08.
23.07. - 02.09.
29.06. - 11.08.
27.07. - 04.09.
27.07. - 05.09.
13.07. - 21.08.
13.07. - 26.08.
20.07. - 29.08.
13.07. - 21.08.
26.05. - 06.06.
26.05. - 05.06.
15.05.
15.05.
26.05.
11.05. - 15.05.
—
22.05. - 26.05.
15.05./26.05.
26.05.
—
—
15.05.
15.05. - 23.05.
15.05.
15.05.
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenb.-Vorpom.
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein1
Thüringen
22.12. – 05.01.
24.12. – 05.01.
22.12. – 02.01.
22.12. – 02.01.
22.12. – 05.01.
22.12. – 06.01.
22.12. – 10.01.
22.12. – 02.01.
22.12. – 02.01.
22.12. – 06.01.
22.12. – 07.01.
22.12. – 07.01.
22.12. – 03.01.
22.12. – 05.01.
22.12. – 06.01.
22.12. – 03.01.
–
16.02. - 20.02.
02.02. - 07.02.
02.02. - 07.02.
02.02. - 03.02.
30.01.
—
02.02. - 14.02.
02.02. - 03.02.
—
—
16.02. - 21.02.
09.02. - 21.02.
02.02. - 14.02.
—
02.02. - 07.02.
30.03. - 10.04.
30.03. - 11.04.
30.03. - 11.04.
01.04. - 11.04
25.03. - 10.04.
02.03. - 13.03.
30.03. - 11.04.
30.03. - 08.04.
25.03. - 10.04.
30.03. - 11.04.
26.03. - 10.04.
30.03. - 11.04.
02.04. - 11.04.
02.04.
01.04. - 17.04.
30.03. - 11.04.
Weihnachten
2015/2016
Herbst
Allerheiligen
Sommer
Himmelfahrt
Pfingsten
Frühjahr
Ostern
Winter
Weihnachten
2014/2015
SCHULFERIEN 2015
2
EDITORIAL
In unserem Editorial 2004 haben wir den Schwerpunkt unserer Seminare im Bereich des
lebenslangen Lernens dargestellt. Heute, zehn Jahre später, soll der deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) die in Deutschland existierenden Qualifikationen besser verständlich
machen. Auch wenn viele Fragen noch offen sind, bleibt festzuhalten, dass das lebensbegleitende Lernen in die formale Bildung (zum Beispiel Schule), nichtformale Bildung
(zum Beispiel EREV-Fortbildungsprogramm) und informelles Lernen (zum Beispiel die
Wohngruppe) differenziert betrachtet werden kann.
Für unseren Bereich soll mehr Transparenz im Bildungssystem geschaffen werden. Durch
transparente Leistungsbeschreibungen soll der Nutzen des Bildungsangebotes für die
Mitarbeitenden nachvollziehbar und deutlich sein. Für die Einrichtungen wiederum kann
so die erworbene Qualifikation Darstellung finden. Daneben soll der DQR einen Betrag zur
Qualitätssicherung in der Bildung leisten. Die entscheidende Frage der Gleichwertigkeit
zwischen beruflicher und Hochschul-Bildung oder zwischen nichtformalen und formalen
Inhalten ist nicht beantwortet.
Der DQR beschreibt acht Qualifikationsstufen. Die reichen von Stufe 1 dem grundlegenden
Allgemeinwissen und Fertigkeiten bis zur Stufe 8 den am weitesten entwickelten und
spezialisierten Kontexten. Die Fortbildungen des EREV sind auf Niveau 5 zum Beispiel
Gruppenleitungen und den Niveaustufen 6 – 8 für Leitungs- und Führungskräfte zugeordnet. Neben diesen Qualifikationsstufen sind die Kompetenzbeschreibungen im DQR von
Bedeutung. Hier werden die Bereiche Fachkompetenz und die Personalkompetenz mit den
Unterordnungen der Sozial- und Selbstkompetenz differenziert.
Dieses bezieht sich auf die Fähigkeit und Bereitschaft sich weiterzuentwickeln und das
eigene Leben selbständig und verantwortlich im jeweiligen sozialen, kulturellen beziehungsweise beruflichen Kontext zu gestalten. Die Fachkompetenz beschreibt Wissen und
Fertigkeiten, um die Fähigkeit und Bereitschaft zu unterstützen, Aufgaben und Problemstellungen selbständig, fachlich angemessen und methodisch begleitet zu bearbeiten und
das Ergebnis zu reflektieren.
Die bisher im EREV-Programm dargestellten Ziele des jeweiligen Angebotes formulieren,
was die Teilnehmenden nach Beendigung einer Qualifizierung können sollen. Zum Beispiel
das Angebot »Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe« führt dazu, dass die Teilnehmenden ihre Rollen im Berufsalltag reflektieren und die Zusammenhänge analysieren
sowie mit dem lösungsfokussierten Ansatz die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen
und Möglichkeiten ihrer Umwelt einbeziehen. Dieses Lernergebnis wird durch den lösungsfokussierten Ansatz von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg erreicht. In Abgrenzung zu
systemischen Ansätzen wird die Komplexität reduziert. Nicht die Probleme stehen im
Mittelpunkt sondern die Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten.
3
Anhand dieses Beispiels wird deutlich, dass der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) keine
Neu- sondern eine Weiterentwicklung der bisherigen differenzierten Darstellung der EREV
Fortbildungsangebote ist.
erfolgt auch die organisatorische Abwicklung wie der Anmeldung, der Bestätigung, der
Rechnungsstellung und der Informationen zu den jeweiligen Seminaren durch unsere
Geschäftsstelle in Hannover.
Um die Fachkompetenz und personale Kompetenz zu unterstützen, werten wir die Angebote laufend aus. Mit Ihren Rückmeldungen werden die Fortbildungen modifiziert und an
aktuelle Bedarfe angepasst. Der Fachausschuss des Evangelischen Erziehungsverbandes
Personal- und Organisationsentwicklung nimmt so aktuelle Impulse aus der praktischen
Arbeit, die Reflexion der laufenden Bereiche und fachlich identifizierte Bedarfe auf, um
das vorliegende Programm für Sie zu gestalten. Über die Jahre ist so für die Jugendhilfe ein
Fort- und Weiterbildungsangebot gewachsen, welches vielfältige methodische Konzepte
und Strukturen beinhaltet.
Unsere Inhouseseminare bilden Ihren Bedarf ab, um die angesprochene Zielsetzung der
Kinder- und Jugendhilfe mit zu unterstützen. Durch die individuelle Begleitung mit einer
Unterstützung der thematischen Auswahl und konzeptionellen Umsetzung bieten wir eine
maßgeschneiderte Fort- und Weiterbildung an.
Hierbei können Sie die Form der Weiterbildung auswählen. In unseren Foren werden
aktuelle Entwicklungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung aufgegriffen. Fortbildungsreihen dienen zur längerfristigen Qualifizierung, Kooperationsveranstaltungen nutzen
gemeinsame Ressourcen, um Weiterbildung für einen breiten Personenkreis zu ermöglichen.
Unsere Bundesfachtagung 2015 »Glück gehabt?! – Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe« erfindet ebenso wie der Deutsche Qualifikationsrahmen das Rad nicht neu,
was folgendes Zitat verdeutlicht: »Junge Menschen sollten ein Recht auf den heutigen
Tag haben. Wie soll das Kind morgen Leben können, wenn wir ihm heute kein bewusstes
verantwortungsvolles Leben ermöglichen? Kinder sollen so sein wie sie sind. Sie haben
ein Recht ihr Leben selbst zu bestimmen«. Diese Gedanken sind bereits 100 Jahre alt. In
Anlehnung an Janusz Korczak zeigen sie aktuelle Themen der Kinder- und Jugendhilfe
unseres Fortbildungsprogramms und der Bundesfachtagung auf: Kinderrechte, Partizipation, identitätsstiftendes sinnerfülltes Leben und Bildung. Hierzu gehört auch das Lernen
aus der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren. Verbindendes Ziel der Kinder- und
Jugendhilfe ist es, den jungen Menschen Schutz und Sicherheit zu bieten, Beiträge zu ihrer
Lebenszufriedenheit zu leisten und ein Aufwachsen zu ermöglichen, das den individuellen
Bedarfen der Kinder- und Jugendlichen Rechnung trägt.
Bei der großen Vielzahl von Angeboten ist es wesentlich auf das Verbindende zu achten.
Als Evangelischer Erziehungsverband sind wir orientiert an dem Glauben, dass die Vermittlung von Halt, Sinn und Orientierung für den Erziehungsalltag mit den Mädchen und
Jungen wesentlich ist. Hierbei werden Genderaspekte ebenso wie die vielfältigen kulturellen
Wurzeln der jungen Menschen mit einbezogen. Gemeinsam wirken wir so darauf hin, das
Benachteiligungen abgebaut und Chancengerechtigkeit geschaffen werden.
Wir wünschen Ihnen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen anregenden Veranstaltungsverlauf und freuen uns über Ihre Anregungen und Rückmeldungen.
Dr. Björn Hagen, Geschäftsführer
Petra Wittschorek, Referentin
Wie in den vergangenen Jahren angekündigt, haben wir unsere Fortbildungsangebote
zwischenzeitlich mit den Angeboten des Evangelischen Erziehungsverbandes Bayern zusammengeführt. Konkret bedeutet das, dass der EREV nun federführend alle Angebote
auch für den bayrisches Erziehungsverband plant, koordiniert und in einem gemeinsamen
Programm bündelt.
Die Geschäftsstelle des EREV hat dabei die Wünsche und Vorstellungen des bayerischen
Fachverbands evangelischer Erziehungshilfe aufgenommen und diese in sein Gesamtprogramm implementiert. In logischer Konsequenz und Umsetzung der Zusammenführung
4
5
AGB
Anmeldung
Unterkunft und Verpflegung
Mit Ihrer Anmeldung verpflichten Sie sich zur Teilnahme an der Fortbildung. Bitte benutzen Sie die Kopiervorlage auf der hinteren Umschlagseite. Sie ist so angelegt, dass
sie vergrößert auf DIN A4 bequem in einem Briefumschlag mit Sichtfenster verschickt
werden kann. Sie können Ihre Anmeldung auch per Fax und per E-Mail senden oder die
Anmeldemöglichkeit auf unserer Homepage www.erev.de nutzen.
Sie sind bei einer Fortbildung grundsätzlich in einem Einzelzimmer untergebracht, können
aber auch den Wunsch auf der Anmeldekarte äußern, in einem Doppelzimmer untergebracht zu werden. Teilen Sie uns bitte hierfür mit, mit wem Sie ein Doppelzimmer teilen
möchten. Die Verpflegung besteht aus den Hauptmahlzeiten, zwei Kaffeepausen und
Mineralwasser.
Evangelischer Erziehungsverband e. V.
Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
Fax: (0511) 390 881-16
Internet: www.erev. de • E-Mail: [email protected]
Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Bestätigung/Rechnung und vier
Wochen vor Fortbildungsbeginn nähere Informationen über den organisatorischen Tages-ablauf. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an
unsere Seminarverwaltung: telefonisch unter (0511) 390 881-17 oder auch über E-Mail
an [email protected], Dunja Kreutz.
Wir behalten uns vor, ein Seminar aufgrund zu geringer Anmeldungen bis vier Wochen
vor dem Beginn des Seminars zu stornieren.
Den Teilnahmebeitrag überweisen Sie bitte möglichst umgehend – spätestens jedoch vier
Wochen vor Beginn der Fortbildung – unter Angabe der Kundennummer, der Rechnungsnummer und des Namens der teilnehmenden Person/en an den Evangelischen Erziehungsverband (EREV) e. V.
TeilnehmerInnen ohne Übernachtung
Für Teilnehmende, die nicht im Tagungshaus übernachten möchten, verringert sich der
Teilnahmebeitrag um 30,– € pro Übernachtung. Sie erhalten Pausenverpflegung und Mittagessen für den reduzierten Betrag.
Rücktritt
Ein Rücktritt von der Teilnahme muss grundsätzlich schriftlich erklärt werden. Maßgeblich
für die Einhaltung der folgenden Rücktrittsfristen ist der Posteingang in der EREV-Geschäftsstelle. Bis zur Anmeldebestätigung sind keine Kosten mit dem Rücktritt verbunden.
Bei späterem Rücktritt werden folgende Gebühren berechnet:
• bis sechs Wochen vor Beginn der Fortbildung 20,– € Bearbeitungsgebühr
• bei späterer Rücktrittserklärung oder Nichtteilnahme muss der volle Teilnahmebeitrag gezahlt werden, es sei denn, der Platz kann durch eine/n ErsatzteilnehmerIn
besetzt werden.
6
ORGANISATORISCHE HINWEISE
Seminarzeiten
In der Regel beginnen die Fortbildungen des EREV am ersten Tag um 14.00 Uhr. Eine halbe
Stunde vorher steht ein Imbiss für Sie bereit. Die Fortbildungen enden in der Regel am
letzten Tag um 12.30 Uhr. Danach steht ein Abschluss-Imbiss für Sie bereit. Abweichungen
davon werden entweder aus zusätzlichen Programmausschreibungen deutlich oder den
angemeldeten TeilnehmerInnen rechtzeitig vor Beginn der Fortbildung mitgeteilt.
Bei inhaltlichen Fragen zum EREV-Fortbildungsprogramm wenden Sie sich bitte an
Petra Wittschorek, Telefon: (0511) 390 881-15, Fax: (0511) 390 881-16
E-Mail: [email protected]
Bei Fragen zu Anmeldungs- und Zahlungsmodalitäten wenden Sie sich bitte an unsere
Seminarverwaltung, Dunja Kreutz, Telefon: (0511) 390 881-17, Fax: (0511) 390 881-16
E-Mail: [email protected]
Freie Seminarplätze
Auf unserer Homepage www.erev.de können Sie unter dem Laufband »Aktuelles« erfahren,
wo wir noch freie Seminarplätze anbieten können.
Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen
Die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen entnehmen Sie bitte unserer
Homepage www.erev.de -> Fortbildungen. Unter den oben genannten Telefonnummern
können Sie aber auch gern anrufen, dann senden wir Ihnen diese gesonderten Teilnahmebedingungen zu.
Bildungsgutscheine
Im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung können die Agenturen für Arbeit
bei Vorliegen der Förderungsvoraussetzungen Bildungsgutscheine für zuvor individuell
festgestellte Bildungsbedarfe aushändigen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Bildungsgutschein beantragen möchten. Die wichtigsten Förderungen können Sie im Leitfaden
Weiterbildung der Stiftung Warentest unter www.test.de/Leitfaden-Weiterbildung-finanzieren-Wertvolle-Zuschuesse-1740203-0/ als PDF herunterladen.
7
INHOUSE-FORTBILDUNGEN
Seminare ganz nach Ihren Wünschen
Thema
Termin/Ort
Leitung/Referent
1 EEV-01
Umgang mit sexuellem Missbrauch an
Kindern und Jugendlichen
02.-05.02.2015
Würzburg
Mechthild Gründer
Heide Roscher-Degener
17
2 EEV-02
Fachtagung für Leiter/innen von
Einrichtungen und Diensten
in der Kinder- und Jugendhilfe
25.-26.02.2015
Bad Aibling
Bernhard Zapf
18
3 Der kleine Zauberlehrling
NLP-Einführungskurs für Mitarbeitende
in der Kinder- und Jugendhilfe
02.-04.03.2015
Hannover
Carola Schaper
Dirk Willhoff
19
4 EEV-03
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 1
02.-04.03.2015
Würzburg
Kerstin Feldhoff
20
5 Wer will hier eigentlich was von wem?
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten
Klienten
09.-11.03.2015
Eisenach
Claus Hild
21
6 Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum
16.-19.03.2015
Traumapädagogin/en 2015 – 2017 – Modul 1 Schwerte
Irmtraut Rehse
Margarete Kappler
22
7 Gesprächsführung mit Kindern und
Jugendlichen in Krisensituationen
16.-19.03.2015
Timmendorfer
Strand
Mechtild Gründer
Heide Roscher-Degener
23
8 Gewaltfreie Kommunikation –
Kommunikation, die verbindet
18.-20.03.2015
Hannover
Antowi Wibbelink
Gioia Baldass
24
9 Methodenkoffer für Teamentwickler
18.-20.03.2015
Hofgeismar
Carola Schaper
Axel Schulz
25
10 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 1
23.-25.03.2015
Schwerte
Kerstin Feldhoff
26
11 »Jetzt geht’s rund!« – Seminar für
Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
13.-15.04.2015
Eisenach
Ralf Müller-Kind
Maria Hartmann
27
12 »Konflikte entstehen oft im gegenseitigen
13.-15.04.2015
Verschweigen« – Betriebliches
Hannover
Konfliktmanagement – eine Führungsaufgabe
Carola Schaper
Diethelm Müller
28
13 FAIRSprechen – Verbale Gewalt wahrnehmen 13.-15.04.2015
und den Umgang damit erlernen
Hofgeismar
Christiane Grysczyk
29
14 Präsenz schaffen bei traumatisierten Kindern 13.-15.04.2015
und Jugendlichen
Schwerte
Elisa Anna Kooiker
30
Durch ein breit gefächertes und aktuelles Angebot an Seminaren, Workshops und Fachtagungen wollen wir den Bedürfnissen unserer Mitgliedseinrichtungen in bester Weise
nachkommen. Vielfach erfordern die Qualifizierungsanforderungen im Alltag jedoch individuelle Lösungen. Dazu bieten
wir Ihnen maßgeschneiderte Fortbildungen in Ihrer Einrichtung (Inhouse-Fortbildungen) an.
 
Vorteile von Inhouse-Seminaren können sein:
• Gezielte Abstimmung der Lerninhalte auf die Bedürfnisse
des jeweiligen Arbeitsplatzes
• Eingehen auf unternehmensspezifische Problemstellungen
• Kostenvorteil durch teilnehmerunabhängige Seminargebühren
• Deutliche Ersparnisse durch den Wegfall von Reisekosten und Reisezeiten
• Freie Wahl von Ort und Zeit
• Förderung und Verbesserung der innerbetrieblichen
Kommunikation
• Schnellere und effektivere Umsetzung der Seminarinhalte in den betrieblichen Ablauf
Wir freuen uns darauf, Ihnen ein Angebot unterbreiten zu
dürfen. Wenden Sie sich bei Interesse an Petra Wittschorek
unter der Rufnummer (0511) 39 08 81-15 oder schreiben
Sie uns: Evangelischer Erziehungsverband e.V.
Flüggestraße 21
30161 Hannover
E-Mail: [email protected]
ÜBERSICHT: FORTBILDUNGEN 2015
Legende:
8
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Forum/Fachtag
EEV Bayern
Seite
BUFA
9
Thema
Termin/Ort
Leitung/Referent
31
28 EREV-Bundesfachtagung 2015
Glück gehabt?! – Aufwachsen mit
der Kinder- und Jugendhilfe
19.-21.05.2015
Potsdam
diverse Referenten
44
Christine Knöpfler
Wilfried Knorr
32
29 Hypnosystemische Konzepte
in der Beratung und pädagogischen Arbeit
mit Kindern, Jugendlichen und Familien
01.-03.06.2015
Eisenach
Gert Geister
45
20.-23.04.2015
Timmendorfer
Strand
Mechthild Gründer
33
30 EEV-08
Burn on – Burn out
Prävention beginnt bei mir!
01.-03.06.2015
Kassel
Carola Schaper
Anne Grimm
46
18 Körpersprache im Umgang mit Kindern,
Jugendlichen und Eltern
20.-22.04.2015
Hannover
Bettina Melcher
34
01.-03.06.2015
Hildesheim
Raik Lößnitz
47
19 Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen
Modul 1
22.-24.04.2015
Hildesheim
Raik Lößnitz
35
31 Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen
Modul 2
01.-03.06.2015
Bielefeld
Marita Brummer
Monika Biener
48
20 Bindungsfähig – aber wie? – Erkenntnisse
und Anregungen aus der Bindungsforschung
für die Arbeit in den Erziehungshilfen
27.-29.04.2015
Mülheim an der
Ruhr
Monika Sausen
36
32 Spurensuche – Besondere Kinder verstehen
Folgen früher Gewalterfahrungen
und Traumatisierungen mittels
Videointeraktionsdiagnostik erkennen
33 ABiE praktisch – Strategieseminar
49
Stefan Sowa
Carola Schaper
37
01.-03.06.2015
Eisenach
Harald Tornow
21 EEV-05
28.-30.04.2015
FORUM Fünf-Tage-Gruppe und Tagesgruppen Würzburg
Rosa Metje
38
05.-07.06.2015
Eisenach
50
06.-08.05.2015
Timmendorfer
Strand
34 Borderline – oder was? – Diagnostische
Kriterien und pädagogische Hilfen
im Umgang mit der Borderline-Symtomatik
Peter Uwe Hesse
22 AUFBAUKURS
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII)
08.-10.05.2015
Königswinter
Monika Zwank
Ulrike Lindermann
39
08./09.06.2015
Hannover
Rainer Krüger
Albert Krüger
51
23 Tiergestützte Interventionen – Der Einsatz
von Hunden in Therapie und Praxis
35 Team- und Strukturaufstellung mit der
VIRTUS®-Methode – Einführung
Peter-Uwe Hesse
40
Margarete Kappler
Irmtraut Rehse
52
24 EEV-06
08.-10.05.2015
Würzburg
Borderline – oder was? – Diagnostische
Kriterien und pädagogische Hilfen im Umgang
mit der Borderline-Symtomatik
36 Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum
08.-11.06.2015
Traumapädagogin/en 2015 – 2017 – Modul 2 Schwerte
37 Bewerberorientierte Personalgewinnung:
Der Coolnessfaktor zählt
10.-12.06.2015
Berlin
Maja Schäfer
53
25 EEV-07
Professionelle Nähe versus Distanz
Über die Notwendigkeit von Berührbarkeit
in der sozialen Arbeit
11.-13.05.2015
Eisenach
Sandra Anklam
Andrea Rakers
41
38 EEV-09
Wer will hier eigentlich was von wem?
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten
Klienten
10.-12.06.2015
Würzburg
Claus Hild
54
26 EINFÜHRUNGSSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und
Jugendhilfe
11.-13.05.2015
Schwerte
Iris Harder
42
39 Mehr als reden!
Pädagogische Arbeit mit Impacts
15.-17.06.2015
Mülheim/Ruhr
Monika Sausen
55
40 Ein Atelier für Verwaltungskünstler
15.-17.06.2015
Eisenach
Ralf Müller-Kind
Maria Hartmann
56
41 Interventionen bei Depressivität von Kindern
und Jugendlichen
15.-17.06.2015
Münster
Klaus Pollmann
57
Thema
Termin/Ort
Leitung/Referent
15 EEV-04
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 2
13.-16.04.2015
Würzburg
Mechthild Gründer
16 … das Wesentliche ist für die Augen
unsichtbar ... – Die eigene Wahrnehmung
reflektieren
15.-17.04.2015
Würzburg
17 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 2
27 Pädagogische Arbeit mit Opfern und
11.-14.05.2015
jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Timmendorfer
Gewalt – Modul 1
Strand
Legende:
10
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Mechtild Gründer
Heide Roscher-Degener
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
Seite
43
Legende:
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Forum/Fachtag
EEV Bayern
Seite
BUFA
11
Thema
Termin/Ort
Leitung/Referent
Seite
42 Internet, Handy, Spielkonsole ... Umgang mit
„neuen“ Medien in den Erziehungshilfen
17.-19.06.2015
Hannover
Sabine Eder
Jens Wiemken
58
43 EEV-10
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 3
01.-03.07.2015
Würzburg
Rosa Metje
59
44 EEV-11
Einführung in die Kunst der therapeutisch
wirksamen Spielbegleitung
16./17.07.2015
Pappenheim
Hildegard Steinhauser
60
Termin/Ort
Leitung/Referent
Seite
56 Der Mensch als Ich-Inhaber
Selbstcoaching für Sozialprofis
23.-25.09.2015
Hannover
Michael Heilemann
Gabriele Fischwasser
von Proeck
72
57 EEV-14
Problemlösungsgespräche mit einzelnen
Kindern und Jugendlichen
23.-25.09.2015
Würzburg
Bettina Melcher
73
58 EINFÜHRUNGSSEMINAR
24.-26.09.2015
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugend- Berlin
hilfe – Verletzte Kinderseelen begleiten und
den Folgen von Traumata wirksam begegnen
Irmtraut Rehse
74
28.-30.09.2015
Schwerte
Iris Harder
75
45 Pädagogische Arbeit mit Opfern und
08.-11.09.2015
jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Timmendorfer
Gewalt – Modul 2
Strand
Mechtild Gründer
Heide Roscher-Degener
46 Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in
stationären Jugendhilfeeinrichtungen
Modul 3
09.-11.09.2015
Hildesheim
Raik Lößnitz
62
47 Fetale Alkoholspektrum-Störungen:
Ein Thema für die Jugendhilfe?
14.-16.09.2015
Wolfsburg
Gela Becker
Gisela Michalowski
63
59 AUFBAUSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und
Jugendhilfe – Den pädagogischen Alltag mit
traumatisierten Kindern und Jugendlichen
ressourcengestützt begleiten und
unterstützen
14.-16.09.2015
Timmendorfer
Strand
Carola Schaper
Marion Werner
64
60 FORUM
Personal- und Organisationsentwicklung
29.09.-01.10.2015 Harald Meiß
Eisenach
76
48 Über den Umgang mit der eigenen
Gesundheit in Zeiten des (Un-)Glücks
15.-17.09.2015
Eisenach
Jan Hesselink
Karl-Heinz Lindemann
65
30.09.-02.10.2015 Michael Jentjens
Mülheim/Ruhr
Bianca Zippel
77
49 Schwierigen Klienten „Paroli“ bieten
61 »Warum Bretter manchmal vor Köpfen
kleben ...« – Mit Bildern, Berichten
und Experimenten die Welt des
Autismusspektrums erklären
50 Team- und Strukturaufstellung mit der
VIRTUS®-Methode – Einführung
21./22.09.2015
Hannover
Rainer Krüger
Albert Krüger
66
26.-28.10.2014
Würzburg
Klaus Pollmann
78
51 EEV-12
Systemische Methodenvielfalt für den
pädagogischen Alltag
21.-23.09.2015
Würzburg
Chris Hell
Gabi Müssig
67
62 EEV-15
Interventionen bei Depressivität von Kindern
und Jugendlichen
63 Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII) – Modul 3
Rosa Metje
79
52 Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit? 21.-23.09.2015
Timmendorfer
Strand
Jan Hesselink
Karl-Heinz Lindemann
68
02.-04.11.2015
Timmendorfer
Strand
80
21.-23.09.2015
Eisenach
Sandra Anklam
Andrea Rakers
69
04.-06.11.2015
Timmendorfer
Strand
Anne-Ruth Eichel
Petra Louis
53 Seelenpause – Selbstfürsorge durch
Wohlfühlübungen
64 Loslassen und Entspannen – Aktives und
passives Entspannungstraining mit Kindern
und Jugendlichen
81
21.-23.09.2015
Berlin
Irene Düring
70
09.-11.11.2015
Eisenach
Rainer Krüger
54 FORUM
Sozialraum
65 EEV-16
Die Kollegiale Coaching Konferenz® (KCK)
Kollegen coachen sich untereinander
55 EEV-13
Gesprächsführung mit Kindern und
Jugendlichen in Krisensituationen
21.-24.09.2015
Würzburg
Mechthild Gründer
Heide Roscher-Degener
71
66 MFT, MST & Co. – Multi-Family Therapy,
Multi-Systemische Therapie
09.-11.11.2015
Eisenach
Rainer Orban
Anke Lingnau-Carduck
82
67 Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum
Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 3
09.-12.11.2015
Schwerte
Margarete Kappler
Irmtraut Rehse
83
Legende:
12
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
61
Thema
Legende:
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
13
68 Pädagogische Arbeit mit Opfern und
09.-12.11.2015
jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Timmendorfer
Gewalt – Modul 3
Strand
Mechtild Gründer
Heide Roscher-Degener
84
69 Zwischen Hysterie und Angst ... – Herausforderungen für leitende Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in Mutter/Vater-und-KindEinrichtungen
09.-12.11.2015
Eisenach
Elke Hespelt
Friedel John
85
70 Problemlösungsgespräche mit einzelnen
Kindern und Jugendlichen
11.-13.11.2015
Hannover
Bettina Melcher
86
71 FACHTAG
Erziehungsstellen
16.-17.11.2015
Hannover
Brigitte Wagner
87
72 Einführung in systemisches Arbeiten mit
Eltern, Jugendlichen und Kindern in der
Jugendhilfe
16.-18.11.2015
Timmendorfer
Strand
Ralf Kaiser-Keller
Magdalene Sohr
88
73 ABiE praktisch – Basisseminar
Hilfen zur Erziehung mit fünf Wirkfaktoren
effektiver gestalten
16.-18.11.2015
Eisenach
Harald Tornow
89
74 Die Relevanz aktueller neurobiologischer
Erkenntnisse für die Jugendhilfe
18.-20.11.2015
Eisenach
Rainer Orban
75 »Noise & Rhythm – Es wird laut werden, sehr 18.-20.11.2015
sehr laut!« – Wirkung von Kommunikation, die Hannover
durch rhythmische Arbeit entsteht
Albert Krüger
76 EEV-17
FACHTAGUNG Jugendberufshilfe
19./20.11.2015
Würzburg
Gerhard Freitag
Franz-Josef Lensker
92
77 Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
Modul 4
23.-25.11.2015
Hildesheim
Raik Lößnitz
93
78 FORUM
Schule und Erziehungshilfen
24.-27.11.2015
Eisenach
Susanne
Götze-Mattmüller
79 Die Kunst des Nichtwissens –
Lösungsorientiertes Arbeiten im Kontext der
Jugendhilfe
30.11.-02.12.2015 Claus Hild
Eisenach
95
80 Eskalation und Deeskalation
07.-09.12.2015
Hofgeismar
96
Legende:
14
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Stefan Gudat
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
ÜBERSICHT: FORTBILDUNGEN NACH ZIELGRUPPEN
Thema
Termin/Ort
Leitung/Referent
19.-21.05.2015
Potsdam
diverse Referenten
44
21 EEV-05
28.-30.04.2015
FORUM Fünf-Tage-Gruppe und Tagesgruppen Würzburg
Stefan Sowa
Carola Schaper
37
54 FORUM
Sozialraum
21.-23.09.2015
Berlin
Irene Düring
70
60 FORUM
Personal- und Organisationsentwicklung
29.09.-01.10.2015 Harald Meiß
Eisenach
76
71 FACHTAG
Erziehungsstellen
16.-17.11.2015
Hannover
Brigitte Wagner
87
90
76 EEV-17
FACHTAGUNG Jugendberufshilfe
19./20.11.2015
Würzburg
Gerhard Freitag
Franz-Josef Lensker
92
91
78 FORUM
Schule und Erziehungshilfen
24.-27.11.2015
Eisenach
Susanne
Götze-Mattmüller
94
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum
Traumapädagogin/en 2014 – 2017
6 Modul 1
36 Modul 2
67 Modul 3
Schwerte
Margarete Kappler
Irmtraut Rehse
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII)
10 Modul 1
17 Modul 2
63 Modul 3
Schwerte
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
(§ 8a SGB VIII)
4 Modul 1
15 Modul 2
43 Modul 3
Würzburg
94
Seite
Bundesfachtagung 2015
28 EREV-Bundesfachtagung 2015
Glück gehabt?! – Aufwachsen mit
der Kinder- und Jugendhilfe
Fachtage und Foren
Mehrteilige Fortbildungen
Legende:
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
16.-19.03.2015
08.-11.06.2015
09.-12.11.2015
23.-25.03.2015
20.-23.04.2015
02.-04.11.2015
02.-04.03.2015
13.-16.04.2015
01.-03.07.2015
22
52
83
Kerstin Feldhoff
Mechthild Gründer
Rosa Metje
26
33
79
Mechthild Gründer
Kerstin Feldhoff
Rosa Metje
20
31
59
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
15
01
EEV-01
Thema
19
31
46
77
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen
Modul 1
Modul 2
Modul 3
Modul 4
Termin/Ort
Leitung/Referent
Hildesheim
Raik Lößnitz
Seite
22.-24.04.2015
01.-03.06.2015
09.-11.09.2015
23.-25.11.2015
35
47
62
93
Traumapädagogik in der Kinder- und
Jugendhilfe
26 Einführung
58 Verletzte Kinderseelen begleiten ...
59 Aufbauseminar
Schwerte/Berlin
11.-13.05.2015
24.-26.09.2015
28.-30.09.2015
Iris Harder
Irmtraut Rehse
Iris Harder
Pädagogische Arbeit mit Opfern und
jugendlichen Tätern und Täterinnen
sexueller Gewalt
27 Modul 1
45 Modul 2
68 Modul 3
Timmendorfer
Strand
Mechthild Gründer
Heide Roscher-Degener
11.-14.05.2015
08.-11.09.2015
09.-12.11.2015
42
74
75
43
61
84
Umgang mit sexuellem Missbrauch
an Kindern und Jugendlichen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche, die sexuellen Missbrauch erleben oder erlebt haben, zeigen unterschiedliche Signale und Symptome, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Dieses Verhalten gilt es zu verstehen, um darauf reagieren zu können. Dazu bedarf es
guter Kenntnisse der Missbrauchsdynamik und eines spezifischen Gesprächsverhaltens.
In diesem Seminar sollen
• die unterschiedlichen Signale und Symptome behandelt werden, die Mädchen und
Jungen zeigen, wenn sie Opfer von sexuellem Missbrauch wurden,
• um die Missbrauchsdynamik verstehen zu können, auch das Wissen über Verhaltensmuster der Täter vermittelt werden,
• die Möglichkeiten der Intervention bei Opfern als auch bei jugendlichen und erwachsenen Tätern sowie der jeweils damit verbundene juristische Hintergrund erläutert
werden
Seminare für Führungskräfte in der Erziehungshilfe
METHODIK
18
Referate, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen, Fallarbeit
Harald Tornow
49
Interessierte MitarbeiterInnen aus Einrichtungen der Erziehungshilfe, Jugendämtern, Beratungsstellen, Schulsozialarbeit etc.
Maja Schäfer
53
2 EEV-02
Fachtagung für Leitungskräfte von
Einrichtungen und Diensten
in der Kinder- und Jugendhilfe
25.-26.02.2015
Bad Aibling
33 ABiE praktisch – Strategieseminar
01.-03.06.2015
Eisenach
37 Bewerberorientierte Personalgewinnung:
Der Coolnessfaktor zählt
10.-12.06.2015
Berlin
60 FORUM
Personal- und Organisationsentwicklung
29.09.-01.10.2015 Harald Meiß
Eisenach
76
69 Zwischen Hysterie und Angst ... – Herausforderungen für leitende Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in Mutter/Vater-und-KindEinrichtungen
09.-12.11.2015
Eisenach
85
Bernhard Zapf
ZIELGRUPPE
Elke Hespelt
Friedel John
Seminare für Verwaltungskräfte in der Erziehungshilfe
11 »Jetzt geht’s rund!« – Seminar für
Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
13.-15.04.2015
Eisenach
Ralf Müller-Kind
Maria Hartmann
27
40 Ein Atelier für Verwaltungskünstler
15.-17.06.2015
Eisenach
Ralf Müller-Kind
Maria Hartmann
56
Legende:
16
mehrteilige Veranstaltungsreihe
Einzelveranstaltungen
Forum/Fachtag
EEV Bayern
BUFA
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 02. – 05.02.2015 im Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG680,- € für Mitglieder / 720,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
17
03
02
EEV-02
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen
und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe
Der kleine Zauberlehrling – NLP-Einführungskurs
für Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges
überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, zur Abstimmung von
Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und
Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen,
Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert; die
Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher
Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.
Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse
zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
INHALT UND ZIELSETZUNG
Es ist nicht neu, dass die Klienten und damit die Bedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe zunehmend als »schwieriger« wahrgenommen werden. Die Wachsamkeit gegenüber
Gewalt, Verwahrlosung, traumatisierenden Lebensumständen und anderen Gründen für
einen Betreuungs- und Begleitungsbedarf für Familien mit Kindern ist gestiegen. Die
Möglichkeiten zu unterstützen und zu fördern brauchen ein hohes Maß an persönlicher
Kompetenz und einen gut gefüllten Methodenkoffer.
Das Neuro-Linguistische Programmieren – kurz NLP – befasst sich im weitesten Sinn mit
menschlicher Kommunikation und kann als eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte
Methodensammlung angesehen werden. Im Vordergrund stehen die konstruktivistische
Sicht auf Kommunikation und die lösungsorientierte Herangehensweise des NLP.
METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den TeilnehmerInnen selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag,
Arbeit im Plenum, in Kleingruppen).
ZIELGRUPPE
LeiterInnen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im
Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V.
In diesem Kurs möchten wir einen Einblick in die Haltung des NLP geben und verschiedene
Methoden aufzeigen, die in der Zusammenarbeit mit Kindern und deren Familien, aber
auch im Kollegenkreis, förderlich, lösungsorientiert und ressourcenvoll eingesetzt werden
können. NLP bietet Unterstützung für die eigene Wahrnehmung, für mehr Verständnis für
Ihr Gegenüber und vieles mehr. Die Situationen im Alltag sind so vielfältig wie die Methoden
oder »Zaubersprüche«, die das Neuro-Linguistische Programmieren bietet.
Finden Sie heraus, wie Sie NLP für sich und andere in förderlicher Weise nutzen können.
Informationen in der Geschäftsstelle des EEV, Hannelore Silbermann oder Bernhard Zapf
Telefon 0911 - 93 54-284 • Fax 0911 - 93 54-299
[email protected]
METHODIK
Impulsreferate, Übungen in Kleingruppen, Reflexion
ZIELGRUPPE
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung
Dieses Seminar spricht alle Interessierten an. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
LEITUNGBernhard Zapf, Nürnberg
TERMIN/ORT 25./26.02.2015 • College der DWRO-consult GmbH, Bad Aibling
TEILNAHMEBEITRAG Der Teilnahmebeitrag wird mit der Einladung bekannt gegeben.
TEILNEHMERZAHL ca. 30
18
LEITUNGCarola Schaper, Hannover
Dirk Willhoff, Bad Driburg
TERMIN/ORT 02. – 04.03.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL14
19
Modul 1: Rechtliche Rahmenbedingungen
und strafrechtliche Verantwortung
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Recht der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), das Familienrecht des BGB und das gerichtliche Verfahren in Kindschaftssachen sind in den vergangenen Jahren mehrfach geändert
worden, zuletzt durch das Bundeskinderschutzgesetz zum 1.1. 2012. Die Qualifizierung soll
den Fachkräften die notwendigen Rechtskenntnisse vermitteln, damit sie in Situationen
von Kindeswohlgefährdung rechtliche Handlungssicherheit gewinnen. Außerdem sollen im
zweiten Modul den TeilnehmerInnen Risikokonstellationen und unterschiedliche Gefährdungspotentiale von Familien vorgestellt werden, um in Zukunft die Sicherung des Kindeswohls gewährleisten zu können. Das dritte Modul dieser Qualifizierung dient der Arbeit mit
standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an Fallbeispielen. Handlungsstrategien
für eine bessere Vernetzung der Aufgabenwahrnehmung zwischen freien und öffentlichen
Trägern zu vermitteln, soll diese Qualifizierung neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen
des SGB, Modelle der multiprofessionellen Zusammenarbeit und Risikokonstellationen in
Familien aufzeigen und den TeilnehmerInnen Hilfe- und Handlungskonzepte vorstellen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen: Ziel der (Neu)Regelungen ist die Verdeutlichung und
Konkretisierung des »staatlichen Wächteramtes« in der Kinder- und Jugendhilfe. Die öffentlichen und freien Träger erhalten einen eindeutigen »Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung«. Um einen effektiven Kindesschutz zu gewährleisten, werden dem Jugendamt
konkrete Verfahrensschritte vorgegeben, wird die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt
und freien Trägern, der Gesundheitshilfe und anderen Institutionen zur Erfüllung des Kindesschutzauftrages verbindlich gemacht, enthält das Gesetz eine klare Befugnis des Jugendamtes zur unmittelbaren Schutzgewährung bei dringender Gefahr (nach § 42 SGB VIII).
Diese rechtlichen Rahmenbedingungen werden vorgestellt und erläutert. Ergänzend
wird auf folgende Themen eingegangen: • Gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des
Kindeswohls (§§ 1666, 1666a BGB) • Beachtung der Rechtsvorschriften zum Umgang
mit Sozialdaten • Fragen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit
METHODIK
05
04
EEV-03
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
Wer will hier eigentlich was von wem?
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten Klienten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig
kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder
Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den
die Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese
Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?
Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß
machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle
Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren
Klienten weiterhelfen.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste)
praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedene
Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen • lernen ein systemisches Prozessmodell kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen
Grenzen reflektieren und auf sie achten • lernen auch in schwierigem Kontext, wie z.B.
Zwangskontexten, hilfreich zu sein
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Theorie und Praxis in der systemischen
Arbeit mit unmotivierten Klienten • ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier
Phasen systemische erlebnisorientierte Techniken • systemische Haltungen in schwierigen
Kontexten • Fälle aus ihrer Berufspraxis
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen
der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in
wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen
Theorie und Praxis gewährleistet.
Vorträge, Übungen, Arbeitsgruppen, Reflexion
ZIELGRUPPE
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe.
LEITUNG Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, Münster
TERMIN/ORT 02. – 04.03.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
(Modul 2: 13. – 16.04.2015 | Modul 3: 01. – 03.07.2015)
TEILNAHMEBEITRAG für alle Module: 1.120,- € für Mitglieder / 1.220,- € für Nichtmitglieder, inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
20
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNGClaus Hild, Erfurt
TERMIN/ORT 09. – 11.03.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
21
07
06
Qualifizierte Weiterbildungsreihe
zur/zum Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 1: Grundlagen – Trauma, Stress und Copingstrategien/
Bewältigungsversuche
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe
werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch
traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. Sich vor diesem Hintergrund als
pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen
zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität. Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem
das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt
werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zu Gute
kommen.
Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu
qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb
Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/e.
METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen
in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen
acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die
Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.
ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/
in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung
Hinweis: Den Falter zur Weiterbildungsseminarreihe mit weiterführenden Informationen
können Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 0511 – 39 08 81-15 erhalten.
Bitte beachten Sie die Anmeldeunterlagen für mehrmodulige Reihen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und
ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen
aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht
immer.
Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder
dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich
aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.
Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam
eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
Die Teilnehmer der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig
sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegen zu
bringen. Die TeilnehmerInnen werden befähigt, eigene Übertragungsaffekte wahrzunehmen
und professionell zu entkräften.
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit
Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen
Lebens- und Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und
Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung
erprobt.
METHODIK
Arbeitsschwerpunkte: Erkennen von Signalen und Symptomen • Interventionsschritte und
multiprofessionelle Zusammenarbeit • Techniken und Materialien zur Gesprächsführung
• praktische Übungen
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugendhilfe
LEITUNGMargarete Kappler, Altdorf
Irmtraut Rehse, Hannover
TERMIN/ORT 16. – 19.03.2015 • Haus Villigst, Schwerte (Modul 1)
TEILNAHMEBEITRAG für alle Module:
5.463,– € für Mitglieder / 5.703,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
22
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen
in Krisensituationen
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
REFERENTINHeide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 16. – 19.03.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG680,– € für Mitglieder / 720,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
23
09
08
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Gewaltfreie Kommunikation – Kommunikation, die
verbindet »Es geht nicht darum, nett zu sein, sondern echt« (M. Rosenberg)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Dicke Luft im Team ... fruchtlose Elterngespräche ... verletzende Worte beim Essen…... Welche
Alternative gibt es zum leidvollen Erdulden, zum kräftezehrenden Bekämpfen oder zum
resignierenden sich Abwenden?
Die Verbindende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg erkennt Konflikte als
Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. Indem wir die Bedürfnisse von allen Beteiligten als
gleichwertig in den Blick nehmen, finden wir den Weg zu einer konstruktiven Auseinandersetzung und zu nachhaltigen Lösungen. Diese Art von Kommunikation
• beinhaltet die Beteiligung des Klienten und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe,
• erleichtert professionelles Handeln in schwierigen Gesprächen und Situationen,
• hilft Fachkräften in der Erziehungshilfe, ihren Alltag deutlich stressfreier zu gestalten,
• setzt auf die Entfaltung der Potentiale des Menschen
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die Systematik dieses Kommunikationsmodell kennen und sammeln erste praktische Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem
Arbeitsalltag • bauen ihre Selbstkompetenz, ihr Kooperations- und Konfliktbearbeitungspotenzial weiter aus • erfahren, welche Verhaltensweisen Entfremdung oder Verbindung
fördern • erweitern ihr Mitgefühl für eigenes Benehmen und das Benehmen anderer.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere Grundannahmen und Ziele der Verbindenden
Kommunikation und drei Anwendungsbereiche.
Die vier Elementarschritte • Beobachtungen statt Bewertungen unterscheiden und erteilen • über Gefühle sprechen statt über Pseudo-Gefühle oder Interpretationen • Werte
und Bedürfnisse erkennen und äußern • klare Bitten stellen statt fromme Wünsche äußern
• hilfreiche Fragetechniken der Verbindenden Kommunikation • Implementationsansätze
der Verbindenden Kommunikation im Arbeitsalltag
Methodenkoffer für Teamentwickler
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Anforderungen an Führungskräfte sind sehr vielfältig. Neben der fachlichen Kompetenz
und dem betriebswirtschaftlichen Denken stehen vor allem Personal- und Teamentwicklung
auf der Aufgabenliste. Selten sind jedoch (Gruppen- oder Team-)Leitungskräfte in allen
Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu
handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the
job) zu erlernen.
Dazu werden viele Fragen aufgeworfen: Welches ist die richtige Methode, um das Team
zu entwickeln und Teamorientierung zu fördern? Wie können Mitarbeitende in Entwicklungsprozesse eingebunden werden? Wie können Ressourcen Einzelner oder eines Teams
effektiv genutzt werden? Wie kann ein Wechsel der Blickrichtungen aller Beteiligten nach
innen und außen erreicht werden?
In diesem Seminar haben Teilnehmende die Möglichkeit
• verschiedene Methoden der Teamentwicklung kennen zu lernen
• Sicherheit in der Anwendung zu erlangen und den Praxisbezug zu erproben
• Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Team und Teamentwicklung und die eigene
Rolle zu erweitern
• die eigenen Handlungsmöglichkeiten als Führungskraft zu erweitern und sich selbst
sicher zu verorten
Eigene Fallbeispiele und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind
ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Workshops.
METHODIK
Impulsreferate, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs und Demonstration, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit mit Situationen aus der Praxis, Gruppenübungen und Rollenspiele
ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die wirkungsvolle und ressourcenorientierte Methoden zur Teamentwicklung in ihrem Arbeitsfeld einsetzen und ausprobieren möchten
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, die ihre Kommunikations – und Erziehungskompetenz
erweitern wollen
LEITUNGGioia Baldass, Arnhem/NL
Antowi Wibbelink-Oosterwijk, Haaksbergen/NL
TERMIN/ORT 18. – 20.03.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
24
LEITUNGCarola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel
TERMIN/ORT 18. – 20.03.2015 • Evangelische Tagungsstätte, Hofgeismar
TEILNAHMEBETRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
25
11
10
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
»Jetzt geht’s rund!«
Seminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
Modul 1: Rechtliche Rahmenbedingungen
und strafrechtliche Verantwortung
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Recht der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), das Familienrecht des BGB und das gerichtliche Verfahren in Kindschaftssachen sind in den vergangenen Jahren mehrfach geändert
worden, zuletzt durch das Bundeskinderschutzgesetz zum 1.1. 2012. Die Qualifizierung soll
den Fachkräften die notwendigen Rechtskenntnisse vermitteln, damit sie in Situationen
von Kindeswohlgefährdung rechtliche Handlungssicherheit gewinnen. Außerdem sollen im
zweiten Modul den TeilnehmerInnen Risikokonstellationen und unterschiedliche Gefährdungspotentiale von Familien vorgestellt werden, um in Zukunft die Sicherung des Kindeswohls gewährleisten zu können. Das dritte Modul dieser Qualifizierung dient der Arbeit mit
standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an Fallbeispielen. Handlungsstrategien
für eine bessere Vernetzung der Aufgabenwahrnehmung zwischen freien und öffentlichen
Trägern zu vermitteln, soll diese Qualifizierung neben den gesetzlichen Rahmenbedingungen
des SGB, Modelle der multiprofessionellen Zusammenarbeit und Risikokonstellationen in
Familien aufzeigen und den TeilnehmerInnen Hilfe- und Handlungskonzepte vorstellen.
Gesetzliche Rahmenbedingungen: Ziel der (Neu)Regelungen ist die Verdeutlichung und
Konkretisierung des »staatlichen Wächteramtes« in der Kinder- und Jugendhilfe. Die öffentlichen und freien Träger erhalten einen eindeutigen »Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung«. Um einen effektiven Kindesschutz zu gewährleisten, werden dem Jugendamt
konkrete Verfahrensschritte vorgegeben, wird die Zusammenarbeit zwischen Jugendamt
und freien Trägern, der Gesundheitshilfe und anderen Institutionen zur Erfüllung des Kindesschutzauftrages verbindlich gemacht, enthält das Gesetz eine klare Befugnis des Jugendamtes zur unmittelbaren Schutzgewährung bei dringender Gefahr (nach § 42 SGB VIII).
Diese rechtlichen Rahmenbedingungen werden vorgestellt und erläutert. Ergänzend wird
auf folgende Themen eingegangen: • gerichtliche Maßnahmen bei Gefährdung des Kindeswohls (§§ 1666, 1666a BGB) • Beachtung der Rechtsvorschriften zum Umgang mit
Sozialdaten • Fragen zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit
INHALT UND ZIELSETZUNG
Verwaltung ist nicht alles – doch ohne Verwaltung ist alles nichts. Wer sorgt für Abrechnungen, Organisation, Personalverrechnung und den Kontakt zu Partnern? Genau, Sie in
der Verwaltung. Hier geht es um Ihre Kernkompetenzen: Abläufe und Prozesse optimieren,
Schnittstellen richtig gestalten, den passenden Ton finden, kurz, den Karren am Laufen
halten.
Das ist manchmal in Zeiten von Sparprogrammen, Personalknappheit und schnellen Veränderungen der Gesetzes- und Vorschriftenlage eine echte Herausforderung. Dazu braucht
es Flexibilität, einen neugierigen Geist und kreative Maßnahmen, so dass am Ende auch
etwas Gutes herauskommt. Und nicht zuletzt sollten bei der Arbeit auch noch alle gesund
bleiben! Ein richtiges Programm für Profis.
Damit das auch alles wirklich rund läuft, werden wir uns in diesem Grundlagenseminar mit
den Basics der Kommunikation beschäftigen, einen praxigerechten Ausflug in die Work-Life-Balance machen und Wege kennenlernen, dem Stress ein Schnippchen zu schlagen.
Die Themenauswahl und die Vertiefungsstufe im Seminar bestimmen Sie mit: Das Programm ist als Maximalangebot gedacht, wir richten uns nach Ihren Bedürfnissen.
Da es bei uns praktisch zugeht, gibt’s die Theorie als kurzen Input, der Schwerpunkt liegt
auf Ihrer Praxis!
Bringen Sie deshalb Fragen, Fälle und Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag mit, die wir
dann in der Gruppe bearbeiten. Mit »Fällen« meinen wir Beispiele von Arbeitsabläufen,
von Kommunikationssituationen, von Dingen, von denen Sie meinen, dass sie noch nicht
»rund« laufen und für die Sie Lösungen suchen.
METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch,
Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der
Teilnehmenden.
METHODIK
ZIELGRUPPE
Vorträge, Übungen, Arbeitsgruppen, Reflexion
MitarbeiterInnen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
ZIELGRUPPE
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe.
LEITUNG Prof. Dr. Kerstin Feldhoff, Münster
TERMIN/ORT 23. – 25.03.2015 • Haus Villigst, Schwerte
(Modul 2: 20. – 23.04.2015 | Modul 3: 02. – 04.11.2015)
TEILNEHMEBEITRAG für alle Module: 1.120,– € für Mitglieder / 1.220,– € für Nichtmitglieder, inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
26
LEITUNGMaria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch
TERMIN/ORT 13. – 15.04.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
27
13
12
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
»Konflikte entstehen oft im gegenseitigen Verschweigen«
(Otto Baumgartner-Amstadt)
Betriebliches Konfliktmanagement – eine Führungsaufgabe
INHALT UND ZIELSETZUNG
Betriebliches Konfliktmanagement wird überwiegend anlassbezogen in Organisationen
eingesetzt, häufig erst wenn Konflikte bereits verhärtet oder eskaliert sind. Als Teil strategischen Handelns und im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements sollte es
aber stärker in die Betriebskultur eingebettet und dort verankert sein.
Betriebliches Konfliktmanagement kann als Steuerungsaufgabe verstanden werden, die
darauf ausgerichtet ist, Strukturen und Vereinbarungen herzustellen sowie Maßnahmen
und Einrichtungen zu etablieren, die präventiv wirken und der Verfestigung von Konflikten
vorbeugen. Ziel ist es, einen organisationalen Rahmen für die konstruktive Lösung und
Bewältigung von konflikthaften Situationen zu schaffen.
In diesem Seminar möchten wir eine Grundlage schaffen, um die Einrichtungen und den
Ausbau eines systematischen Konfliktmanagements in einem für die jeweilige Organisation
passenden Rahmen anzustoßen. Dazu beschäftigen wir uns mit Definitionen, notwenigen
Strukturen, Angeboten und Netzwerkpartnern.
In diesem Seminar haben Teilnehmende die Möglichkeit • Elemente eines betrieblichen
Konfliktmanagements und Konfliktmanagement als Führungsaufgabe kennen zu lernen
• die Rolle möglicher Netzwerkpartner zu ermitteln • eine Analyse der betrieblichen
Konfliktkultur zu betreiben und Methoden zur Analyse des Konfliktgeschehens kennen zu
lernen • Sicherheit in der Anwendung zu erlangen und den Praxisbezug zu erproben •
Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf betriebliche Konfliktkultur und die Angebote und
Maßnahmen zur Konfliktbearbeitung zu erarbeiten • die eigenen Handlungsmöglichkeiten
als Führungskraft zu erweitern und sich selbst sicher zu verorten
METHODIK
FairSprechen – Verbale Gewalt wahrnehmen und den
Umgang damit erlernen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir denken bei ›Gewalt‹ zunächst an körperliche Gewalt. Körperliche Gewalt ist in unserer
Gesellschaft nicht akzeptiert, sie wird nicht nur moralisch verurteilt, sondern auch rechtlich
verfolgt. Anders sieht es bei verbaler Gewalt aus. Verbale Gewalt wird häufig hingenommen,
die Opfer nicht als Opfer wahrgenommen. FairSprechen ist ein Fortbildungsangebot, in
dem es darum geht, verbale Gewalt wahrzunehmen und einen Umgang damit zu erlernen,
um mit verbalen Attacken gelassener umzugehen, beziehungsweise sie abzuwehren. Es
werden Handlungsstrategien erarbeitet, Gespräche zu führen und zu verhandeln, die die
Teilnehmenden befähigen, den Kreislauf von Angriff und Gegenangriff zu verlassen.
Die Fortbildung FairSprechen verspricht
• eine Auseinandersetzung mit eigenen Kommunikationsstrukturen
• eine Auseinandersetzung mit Aggressionen in Sprache
• ein Erkennen verbaler Angriffe
• ein Trainieren einer gewaltfreien Gesprächsführung
• ein Trainieren schlagfertiger Antworten
• ein Trainieren einer sprachlichen Deeskalation
•Konfliktlösungsstrategien
• sicheres Reden und Verhandeln
METHODIK
Impulsreferate, praktische Übungen, Austausch
ZIELGRUPPE
Interessierte Teilnehmer, die sich gern mit diesem Thema »FairSprechen« beschäftigen
möchten
In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden
erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines
Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.
ZIELGRUPPE
Führungsverantwortliche, Betriebsrats- oder Personalratsvertreter, die ganz praktisch an
dieses Thema herangehen möchten und Anregungen zur Umsetzung erarbeiten wollen
LEITUNGCarola Schaper, Hannover
Diethelm Müller, Wolfsburg
TERMIN/ORT 13. – 15.04.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG 329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
28
LEITUNGChristiane Grysczyk, Kassel
TERMIN/ORT 13. – 15.04.2015 • Evangelische Tagungsstätte, Hofgeismar
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
29
15
EEV-04
14
Präsenz schaffen bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen – Präsenz und Haltung als wichtiger Aspekt
bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Nach Erkenntnissen in der Traumatherapie haben besonders Kinder und Jugendliche in
der Kinder- und Jugendhilfe prä- und posttraumatische Erlebnisse erfahren. Diese früh
Traumatisierten sind besonders empfindsam und reagieren auf Stresssituationen verstärkt
überproportional und herausfordernd. Deshalb ist der berufliche Alltag besonders belastend
und energiezehrend. Um Entwicklungsprozesse zu fördern und voranzutreiben, sind eine
gute Präsenz und positive innere Haltung sich selbst und den Probanden gegenüber äußerst
wichtig, denn diese Dynamik »strahlt« unbewusst Stärke sowie Energie aus und bewirkt
Vertraulichkeit sowie Zuversicht.
Das Seminar vermittelt Einblicke in die Dynamik und Wirkung einer »guten Präsenz
und inneren Haltung« und wie diese sich positiv auswirken. Anhand von Praxisfällen und
Übungen werden diese erklärt, sichtbar und erlebbar gemacht sowie erlernt.
Lerninhalte für die TeilnehmerInnen: Kennenlernen von häufigen prä- und posttraumatischen Erlebnissen, deren Folgen und Auffälligkeiten • Wahrnehmen und begreifen, wie
tiefe innere positive und negative Erlebnisse – häufig schon von der Schwangerschaft an –
ganzheitlich wirken • durch praktische Übungen erfahren, wie wirkungsvoll »gute Präsenz
und innere Haltung” bei einem selbst und den Kindern erreicht werden kann und wirkt
• Entwicklung von eigener guter Präsenz sowie Grundhaltungen und -voraussetzungen
dafür • Erlernen, für welche ganzheitlichen Methoden, die Präsenz schaffen, Kinder und
Jugendliche empfänglich sind und deren Gesamtentwicklung fördern.
METHODIK
Systemische Sichtweisen und Handlungskompetenzen vermitteln und in die Arbeit integrieren • Präsenz-, Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen erleben und die Anwendung
üben • Kennenlernen unterschiedlicher Methoden wie zum Beispiel: Aufstellungs- und
Skulpturarbeit nach G. Weber und V. Satir, Traumata-Erkenntnisse nach A. Clinton, Gewalt
stoppen und präsent sein nach H. Omer, innere und äußere Sicherheit nach Th. Lang •
Fallbearbeitung, Intervision, Erfahrungsaustausch • Reflektion in der Gesamtgruppe
Hinweis: Wichtig ist, dass die TeilnehmerInnen Praxisfälle vorstellen.
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen in der teilstationären und stationären Kinder-, Jugend- und Familienhilfe,
die sich zu diesem Thema fortbilden und Erfahrungen sammeln wollen
LEITUNG Elisa Anna Kooiker, Osnabrück
TERMIN/ORT 13. – 15.04.2015 • Haus Villigst, Schwerte
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
30
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
Modul 2: Kindeswohlsicherung und
sozialpädagogischer Handlungsauftrag
INHALT UND ZIELSETZUNG
In diesem zweiten Teil der Qualifizierung sollen Risikokonstellationen und Gefährdungspotentiale von Familien in den Blick genommen und wirksame Hilfekonzepte vorgestellt
werden. Die Professionalität der Helfer schützt häufig nicht vor Manipulation und verleugnenden Eltern(teilen) und kann sich auf die Arbeit zum Schutze des Kindes erschwerend
auswirken. Diesem Verhalten in angemessener Form im Gespräch zu begegnen, gehört zur
Grundvoraussetzung in der Arbeit mit gefährdeten Familien.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung sollen befähigt werden, bei allen Formen von Misshandlung und Vernachlässigung adäquat zu reagieren und verantwortlich im Sinne des
Kinderschutzes zu handeln. Für die Lösung bei Fällen, die dem § 8a SGB VIII unterliegen,
werden Vernetzungsmöglichkeiten zum Schutz von Kindern angeboten. Um selbst Gespräche mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen zu führen, lernen
die TeilnehmerInnen spezifische Gesprächstechniken kennen und können sie erproben.
Schwerpunktthemen: • Erkennen von Kindeswohlgefährdung bei körperlicher Misshandlung, emotionaler Misshandlung, sexueller Misshandlung und Vernachlässigung •
kurzfristige und langfristige Folgen von Misshandlung • Interventionsschritte • Gesprächsführung mit Kindern/Eltern(teilen)/Jugendamt • Multiprofessionelle Zusammenarbeit am Beispiel der Clearingstelle in Münster
Die aufgeführten Schwerpunktthemen sollen in diesem Seminar behandelt werden. Die
TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis anonym vorzustellen
und bearbeiten zu lassen.
Im ersten Modul vom 02. – 04.03.2015 werden die rechtlichen Grundlagen vermittelt.
Das dritte Modul vom 01. -03.07.2015 dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen.
METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen und Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe
Hinweis: Es können nur alle drei Module gemeinsam gebucht werden.
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
TERMIN/ORT 13. – 16.04.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
(Modul 1: 02. – 04.03.2015 | Modul 3: 01. -03.07.2015)
TEILNAHMEBEITRAG1.120,- € für Mitglieder / 1.220,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
31
17
16
»… das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar …«
Die eigene Wahrnehmung reflektieren – schärfen –
neu entdecken – Über den Zusammenhang von
Wahrnehmungslehre und pädagogischer Arbeit
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sind wir mit einem
grundlegenden Problem konfrontiert: Von unserer Wahrnehmung hängt ab, welchen erzieherischen Bedarf wir erkennen und welche Erziehungsziele wir uns setzen.
Aber können wir unseren Augen, unseren Ohren, unserem »sechsten Sinn« trauen? Haben
wir nicht oft im Team ganz unterschiedliche Einschätzungen zu Personen, ganz unterschiedliche Wahrnehmungen von pädagogischen Prozessen und von Lebenssituationen
junger Menschen? Wie können wir erreichen, dass wir nicht in Wahrnehmungsfallen
tappen, und dass unser »blinder Fleck« möglichst klein bleibt?
In der Fortbildung wird – ausgehend von verblüffenden Experimenten zu unserer eigenen
Wahrnehmung – daran gearbeitet, dass wir den Austausch mit KollegInnen und über unsere
Wahrnehmung von Menschen und pädagogischen Prozessen suchen und zielgerichtet
strukturieren. Im Diskurs erarbeiten wir Grundlagen der Wahrnehmungslehre – von den
Prozessen im Hirn nach dort empfangenen Sinnesreizen bis hin zur Theorie des Konstruktivismus und überprüfen diese auf ihre Bedeutung für die pädagogische Praxis.
Die Teilnehmenden der Fortbildung • lernen Grundlagen der Wahrnehmungslehre auf
ihren pädagogischen Arbeitsauftrag zu beziehen • erweitern dadurch ihre Möglichkeiten
zur Selbst- und Teamreflexion • erproben neue Möglichkeiten der konkreten Umsetzung
von Erkenntnissen aus der Wahrnehmungslehre und des Konstrukivismus auf den eigenen
beruflichen Arbeitsbereich.
METHODIK
Experimente • spielerische Erfahrungsübungen • Gruppenarbeit • Fallarbeit mit
Beispielen der Teilnehmenden • Info-Blöcke zur Theorie der Wahrnehmungslehre, zu
Zuschreibungs- und Stigmatisierungsprozessen, zum Konstruktivismus • Reflecting Team
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft
Modul 2: Kindeswohlsicherung und
sozialpädagogischer Handlungsauftrag
INHALT UND ZIELSETZUNG
In diesem zweiten Teil der Qualifizierung sollen Risikokonstellationen und Gefährdungspotentiale von Familien in den Blick genommen und wirksame Hilfekonzepte vorgestellt
werden. Die Professionalität der Helfer schützt häufig nicht vor Manipulation und verleugnenden Eltern(teilen) und kann sich auf die Arbeit zum Schutze des Kindes erschwerend
auswirken. Diesem Verhalten in angemessener Form im Gespräch zu begegnen, gehört zur
Grundvoraussetzung in der Arbeit mit gefährdeten Familien.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung sollen befähigt werden, bei allen Formen von Misshandlung und Vernachlässigung adäquat zu reagieren und verantwortlich im Sinne des
Kinderschutzes zu handeln. Für die Lösung bei Fällen, die dem § 8 a SGB VIII unterliegen,
werden Vernetzungsmöglichkeiten zum Schutz von Kindern angeboten. Um selbst Gespräche mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen zu führen, lernen
die TeilnehmerInnen spezifische Gesprächstechniken kennen und können sie erproben.
Schwerpunktthemen: • Erkennen von Kindeswohlgefährdung bei körperlicher Misshandlung, emotionaler Misshandlung, sexueller Misshandlung und Vernachlässigung • kurzfristige und langfristige Folgen von Misshandlung • Interventionsschritte • Gesprächsführung mit Kindern/Eltern(teilen)/Jugendamt • Multiprofessionelle Zusammenarbeit am
Beispiel der Clearingstelle in Münster.
Die aufgeführten Schwerpunktthemen sollen in diesem Seminar behandelt werden. Die
TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eigene Fälle aus der Praxis anonym vorzustellen
und bearbeiten zu lassen.
Im ersten Modul werden die rechtlichen Grundlagen vermittelt. Das dritte Modul dient
der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen.
METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen und Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Die Fortbildung richtet sich an Praktiker der erzieherischen Hilfen, aus ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen, unabhängig von der Position in der Hierarchie einer
Einrichtung.
LEITUNGChristine Knöpfler, Peiting
Wilfried Knorr, Peiting
TERMIN/ORT 15. – 17.04.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
32
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe
Hinweis: Es können nur alle drei Module gemeinsam gebucht werden.
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
TERMIN/ORT 20. – 23.04.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
(Modul 1: 23. – 25.03.2015 | Modul 3: 02. – 04.11.2015)
TEILNAHMEBEITRAG1.120,– € für Mitglieder / 1.220,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
33
Körpersprache im Umgang
mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als 80 Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre
Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen.
In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder/Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und
die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert
Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen
Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene
Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.
Nach dieser Fortbildung • ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft • erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich
Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen • kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen
zu erkennen und zu verändern • können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen
fördern
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: die nonverbalen Kanäle • der kommunikative
Status • der Einfluss des Raumes • möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen
METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben
ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und pädagogische MitarbeiterInnen, die ihre körpersprachliche Wirkung
konstruktiv nutzen möchten
LEITUNGBettina Melcher, Hannover
TERMIN/ORT 20. – 22.04.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL12
34
19
18
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in
stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2015
Modul 1: Struktur und Organisation
in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen
INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus
dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von
einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem
weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den
unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und
Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung
für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen
den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche
Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe
erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische
und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten.
Modul 1: Struktur und Organisation in stationären Erziehungshilfeeinrichtungen
In diesem Seminarmodul werden Grundlagen der verschiedenen Aufgaben und Anforderungen an Team- und HausleiterInnen näher betrachten. Von A wie Arbeitszeitgesetz und
Aktenführung, über F wie Finanzen bis Z wie Zielvereinbarung wenden wir uns hier Themen
zu, die den Arbeitsalltag mittelbar oder unmittelbar berühren. Wir setzen uns dazu mit
Fragen zur Struktur und wichtigen Prozessen innerhalb der Einrichtung auseinander und
greifen spezielle Praxiserfahrungen der teilnehmenden Gruppen- und TeamleiterInnen auf.
METHODIK
In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden
erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines
Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich
neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden
Hinweis: Die Informationen zu der gesamten Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 0511 – 390 881-15.
LEITUNGRaik Lößnitz, Wolfsburg
TERMIN/ORT 22. – 24.04.2015 • Tagungshaus Priesterseminar, Hildesheim
TEILNAHMEBEITRAG1.496,– € für Mitglieder / 1.696,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL18
35
21
EEV-05
20
Bindungsfähig – aber wie?
Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung
für die Arbeit in den Erziehungshilfen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und
Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können
wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen
eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?
Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen
zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor
negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.
Mit Hilfe verschiedener Methoden (unter anderem Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen,
Fallarbeit) werden wir uns
• die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete
Fälle beziehen
• und dabei versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln,
• damit beschäftigen, auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer
Generation auf die nächste zu blicken. Dieser Blick wird helfen, auch die Eltern dieser
Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.
FORUM
Fünf-Tage-Gruppen & Tagesgruppen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 17 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum
Thema Fünf- Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen.
In diesem Jahr steht das Forum unter dem Titel »Auf das es gelingt…« und bietet einen bunten Strauß pädagogischer Konzepte und Methoden für den Alltag der (Fünf-) Tage-Gruppen.
Am Thementag stehen wieder fünf Schwerpunkte zur Auswahl. Angedacht sind:
• Klinische Pädagogik – ganz praktisch!
• Wirkung der sozialen Arbeit – Daten, Fakten, Aspekte, Messbarkeit
• Handwerkskoffer Familienarbeit
• Partizipation für Alle – Mitarbeitende, Kinder, Jugendliche, Eltern
• Neue Medien 2.0
• Kinderschutz – Schutzkonzepte und Methodenkoffer
In diesem Jahr möchten wir einen Marktplatz der Möglichkeiten eröffnen und verschiedene
Spezialisierungen aus beiden Bereichen vorstellen. Angedacht sind die Themen: Gruppe für
Täter (sexueller) Gewalt, neue Formen der Hilfeplanung (Kanadisches Modell), Interkulturelle Arbeit, Tagesgruppe für psychisch erkrankte Kinder, Familienklassen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung sind viele Themen und Referenten erst angefragt, Änderungen im Ablauf könnten noch notwendig werden. Das Programm kann ab Herbst 2014
in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den TeilnehmerInnen der vergangenen
beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
ZIELGRUPPE
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« einmal intensiv
beschäftigen möchten
Verantwortliche und pädagogische MitarbeiterInnen in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen und von Jugendämtern, die Interesse
an den Themen haben
Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2015, danach auf Anfrage!
LEITUNGMonika Sausen, Vallendar
TERMIN/ORT 27. – 29.04.2015 • Die Wolfsburg, Mülheim an der Ruhr
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL17
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LEITUNGStefan Sowa, Kastellaun
Carola Schaper, Hannover
TERMIN/ORT 28. – 30.04.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL100
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23
22
AUFBAUSEMINAR
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses dritte Modul baut auf den ersten beiden Modulen der Qualifizierung zur Kinderschutzkraft auf und dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der
Arbeit an Fallbeispielen. Es ist für alle diejenigen TeilnehmerInnen der letzten Jahre gedacht,
die die Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft ohne dieses Modul belegt haben.
Die Teilnehmer der Fortbildung
• lernen die Systematik der kollegialen Beratung kennen und sammeln praktische
Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Berufsalltag,
• erweitern und vertiefen ihre Fachkompetenz zum § 8a SGB VIII, hier insbesondere bei
dem Einsatz von Einschätzungsbögen,
• bauen ihre Selbst- und Fachkompetenz als Bestandteil ihrer täglichen beruflichen
Aufgaben weiter aus und schärfen sie,
• erweitern ihre persönlichen Ressourcen im Umgang mit beruflichen Belastungssituationen und hier speziell in der Anwendung von Einschätzungsbögen und der
Erarbeitung von Ressourcenkarten.
METHODIK
Kurzimpulse, kollegiale Beratung, Fallarbeit, Gruppenarbeit
Die TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen Fallbeispiele aus ihrer Praxisarbeit mitzubringen.
ZIELGRUPPE
Dieses Aufbaumodul richtet sich an alle TeilnehmerInnen, die dieses Modul zur Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft noch nicht belegt haben.
Tiergestützte Interventionen
Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik
INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf
Menschen belegt. Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz
von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen.
In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.
Lernergebnis: Die TeilnehmerInnen • kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung • haben Kenntnis von
den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen
Materialien • entwickeln und präsentieren tiergestützte Sequenzen, reflektieren die Rollen
im Alltag der tiergestützten Intervention, können im Team mögliche Probleme erkennen
und Lösungen erarbeiten • erarbeiten selbständig Methoden der Dokumentation, lernen
vorgestellte Verfahren kennen, anwenden und evaluieren • gehen verantwortungsvoll
mit Tieren im Einsatz für Menschen um • unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen.
Inhalt: Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 8. – 20. Jahrhundert;
Beginn der modernen tiergestützten Intervention; wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik • ausgewählte Einsatzmöglichkeiten
in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen - Möglichkeiten und Grenzen (AAA,
AAP, AAT) • praxisnahe Planung tiergestützter Aktionen mit unterschiedlichen Materialien,
Präsentation im Rollenspiel • Verfahren der Dokumentation • Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten – Calming Signals.
METHODIK
Kurzreferate, Inputs, Power-Point-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum,
Arbeit mit einem Hund
ZIELGRUPPE
LEITUNGRosa Metje, Münster
TERMIN/ORT 06. – 08.05.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16
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ErzieherInnen, LehrerInnnen, SozialarbeiterInnen, AltenpflegerInnen, eigentlich alle, die die
Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen.
Achtung! Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt!
LEITUNGUlrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln
TERMIN/ORT 08. – 10.05.2015 • Haus Marienhof, Königswinter
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
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Diagnostische Kriterien und pädagogische Hilfen
im Umgang mit der Borderline-Symptomatik
INHALT UND ZIELSETZUNG
In einer Zeit, in der viele Jugendliche einmal ausprobieren wie es ist, sich zu schneiden oder
zu ritzen, viele mit ihrem Essverhalten herumexperimentieren, schnell einmal Zukunftspläne
überdenken und spontan etwas Neues entdecken, da fällt es schwer die Borderlinestörung
auf ähnliche Symptome hin festzulegen, zumal eine Vielzahl von Störungen ähnliche
Auswirkungen auf die Psyche haben können: Posttraumatische Belastungsstörungen,
Persönlichkeitsveränderungen nach Extrembelastungen, dissoziative Störungen, andere
Persönlichkeitsstörungen, affektive Störungen, Suchtstörungen, Essstörungen, sogar psychotische Störungen - sie alle haben Schnittbereiche zum Borderline-Syndrom und es ist
auch für einen Fachmann/frau schwierig sie auseinander zu halten. Theorie und Praxis zur
Regulation von Impulsen auf der imaginativen, der körperlichen, der energetischen und der
kognitiven Ebene werden vorgestellt. Wir werden diese Übungen zusammen durchführen,
damit Sie im Seminar ein Methodenrepertoire aus Techniken der Energetischen Therapie,
der Körpertherapie, der Neuroaffektiven Beziehungsarbeit, der Dialektisch-behavioralen
Therapie, der Hypnotherapie, des Somatic Experiencings, der Imaginativen Therapie und
anderer Methoden erwerben, die Ihnen im Arbeitsalltag direkt helfen können (Praxisebene). Darüber hinaus ist die Regulation von Impulsen für jeden Menschen eine wichtige
Angelegenheit, so dass wir ganz nebenbei einiges für die eigene Psychohygiene tun werden.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen Störungen zu differenzieren, die heute in
das Konzept des »Borderlinesyndrom« einfließen (Theorieebene) • entdecken praktikable
Möglichkeiten für eine Stabilisierung der Klienten und erfahren sie in eigener Anwendung
(Praxisebene) • lernen fehlschlagende Regulationen der Affekte und Impulskontrollstörung
als Ansatzpunkt für hilfreiche Interventionen kennen.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: Borderlinestörung und differentialdiagnostische
Erwägungen • Kennenlernen von Störungsspezifika • Regulationsmethoden und ihre
praktische Anwendung
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Themenbearbeitung von Beispielen aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen, Einübung praktikabler Interventionen.
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Erziehungshilfeeinrichtungen
Achtung! Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt!
LEITUNG Peter Uwe Hesse, Ballenstedt
TERMIN/ORT 08. – 10.05.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
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EEV-07
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EEV-06
Borderline - oder was?
Professionelle Nähe versus Distanz
Über die Notwendigkeit von Berührbarkeit
in der sozialen Arbeit
INHALT UND ZIELSETZUNG
Beziehungsgestaltung und Nähe sind die wesentlichen Wirkfaktoren innerhalb von sozialen
Arbeitsfeldern. Ohne diese sind keine Entwicklungen möglich. Gleichzeitig kann zu hohes
emotionales Engagement dazu führen, dass KlientInnen im wahrsten Sinne des Wortes
mit ins Bett genommen werden, die eigene Gedanken- und Gefühlswelt besetzen und ein
professionelles Agieren erschweren. Dieser Schwierigkeit mit der Forderung nach professioneller Distanz zu begegnen, ist jedoch nur eine Möglichkeit der Auseinandersetzung.
Das Seminar stellt über theoretische und praktische Inputs das in der sozialen Arbeit
bis heute immer noch weitgehend unhinterfragte Postulat der »Professionellen Distanz«
infrage und stellt diesem Begriff den der »Professionellen Nähe« gegenüber.
Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie es möglich ist, Nähe zu den KlientInnen
herzustellen, berührbar zu sein und zu bleiben, mitzufühlen, um gleichzeitig im Sinne der
eigenen Psychohygiene passende Methoden zu erforschen, die es ermöglichen, Nähe und
Distanz in der Arbeit immer wieder ausreichend auszubalancieren.
Im Seminar werden anhand von Praxisbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen,
sowie mit Interventionen und Methoden zur Selbstreflexion unter anderem aus der Gestalttherapie, Dramatherapie und aus der Theaterpädagogik theoretische und praktische
Möglichkeiten zur eigenen Haltungsfindung und Praxisreflexion erprobt und erforscht.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung lernen • ihre persönlichen Nähe/Distanz Mechanismen kennen • neue Methoden, um langfristig den Anforderungen der sozialen Arbeit
gerecht zu werden.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • therapeutische/pädagogische Haltung • Reflexion und Abgrenzung der Begriffe »Professionelle Nähe« vs. »Professionelle Distanz« •
Kontaktmodell aus der Gestaltpsychologie • Übungen zu den Themen Nähe und Distanz METHODIK
Verschiedene kreative Methoden wie Spielen, Tanzen, Malen, Rollenspiel, praktische Einübung von Methoden anhand von Fallbeispielen, Reflexion in der Gruppe
ZIELGRUPPE
PraktikerInnen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenenbildung
LEITUNGSandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin
TERMIN/ORT 11. – 13.05.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
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EINFÜHRUNGSSEMINAR
FORTBILDUNGSREIHE 2015 - 2016
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und
Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre
Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt
die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung
berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und
Traumapädagogik wird den Pädagogen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.
Die TeilnehmerInnen • erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie • erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma« • erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug
auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt • erweitern ihr Wissen, welche Folgen
eine Traumatisierung mit sich bringen kann • lassen sich von Ideen inspirieren, ihren
eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Einführung in die Traumapädagogik •
Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung • akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung • neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch
dargestellt • Physiologie psychischer Traumatisierung, (Neurobiologie, Neurophysiologie
usw.) • frühe Kindheitstraumata und deren Folgen
METHODIK
Theorie geleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen (Kinder
aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen). Im geplanten Aufbauseminar vom 28. bis 30.09.2015 besteht die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse weiter
zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen. Systemische
Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu
zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen.
ZIELGRUPPE
Pädagogische Arbeit mit Opfern und
jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld
der Arbeit mit jugendlichen sexuellen MisshandlerInnen erforderlich, um Manipulationen
und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern
zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen.
Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von TäterInnen sexueller Gewalt der erste
Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend
zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täterInnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen
Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern (08.09.- 11.09.2015)
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnen
(09. – 12.11.2015)
Modul 4: Gesprächsführung mit TäterInnen (25. – 28.01.2016)
METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-,Jugend- und Familienhilfe
Hinweis: Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden.
Einen Falter zu der Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der
Telefonnummer: 0511-390881-15 oder unter der e-mail: [email protected]
Interessierte MitarbeiterInnen
Hinweis: Ein Aufbauseminar wird vom 28. – 30.09.2015 stattfinden.
LEITUNGIris Harder, Schleiden
TERMIN/ORT 11. – 13.05.2015 • Haus Villigst, Schwerte
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Übernachtung und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL19
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LEITUNGMechthild Gründer, Münster
REFERENTINHeide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 11. – 14.05.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG1.800,- € für Mitglieder / 2.100,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL18
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BUNDESFACHTAGUNG 2015
Glück gehabt?!
Aufwachsen mit der
Kinder- und Jugendhilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Junge Menschen sollten ein Recht auf den heutigen Tag haben. Wie soll das Kind morgen leben können, wenn wir ihm heute kein bewusstes verantwortungsvolles Leben ermöglichen? Kinder sollen so sein, wie sie sind. Sie haben ein Recht ihr Leben selbst zu
bestimmen.«
Diese Gedanken sind bereits 100 Jahre alt. In Anlehnung an Janusz Korczak zeigen Sie
aktuelle Themen der Kinder- und Jugendhilfe und unserer Bundesfachtagung auf: Kinderrechte, Partizipation, identitätsstiftendes, sinnerfülltes Leben, Bildung. Die Praxisbeispiele
in den Workshops entfalten diese Gedanken vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus
der Glücksforschung; im gemeinsamen Austausch mit Ihnen werden sie weiterentwickelt.
Zu dem Blick auf die Grundlagen und Bedürfnisse gehört unter unserem Tagungstitel das
Lernen aus der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren.
Verbindendes Ziel der Kinder- und Jugendhilfe ist es, den jungen Menschen Schutz und
Sicherheit zu bieten, Beiträge zu ihrem Lebensglück zu leisten und ein Aufwachsen zu
ermöglichen, das den individuellen Bedarfen der Kinder und Jugendlichen Rechnung trägt.
METHODIK
Haupt- und Forenreferate, Arbeitskreise mit der Vorstellung von Projekten, Methoden und
Konzepten
ZIELGRUPPE
Alle Interessierten
Hinweis: Das vollständige Programm erhalten Sie ab Sommer 2014 über die EREV-Geschäftsstelle oder Sie schauen auf der Internetseite unter www.erev.de. Im Programm gibt es auch
einen Internet-Link für die Reservierung eines Einzelzimmers im Kongresshotel in Potsdam.
Hypnosystemische Konzepte
in der Beratung und pädagogischen Arbeit
mit Kindern, Jugendlichen und Familien
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Jugendhilfe ist eine wertschätzende, vertrauensvolle und ressourcenorientierte Gestaltung von Beziehungen mit den Kindern, Jugendlichen und deren Familien unabdingbare
Voraussetzung für entwicklungsfördernde Prozesse. Dies im Alltag umzusetzen, ist häufig
nicht einfach; konkurrierende Bedürfnisse, die in eskalierende Konflikte münden, Widerstände und expansives Verhalten, unklare und ambivalente Zielvereinbarungen, sowie eine
Fokussierung auf die Problemebene sind einige der Risikofaktoren für eine gelingende Hilfe.
Das hypnosystemische Modell von Dr. Gunther Schmidt stellt eine spezifische Form der
Integration systemisch-konstruktivistischer Konzepte und der Ericksonschen Hypnotherapie
dar.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die theoretischen Grundannahmen des
hypnosystemischen Ansatzes kennen • lernen die theoretischen Grundannahmen von
»Ego-State« Ansätzen kennen • werden darin unterstützt, auch in Konfliktsituationen die
eigene innere Balance zu sichern • vertiefen ihre Kompetenzen einer wertschätzenden
Kommunikation • lernen einen ressourcenorientierten Umgang mit Ambivalenzen •
erweitern ihr Konfliktlösungspotential durch einen alternativen Umgang mit Widerständen
im Rahmen eines kompetenzorientieren Modells • vertiefen ihre Kompetenzen in der
Gestaltung von zieldienlichen Beratungs- und Betreuungskontexten.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Vermittlung des hypnosystemischen Ansatzes
• Nutzung von Interventionen aus den Ego-State Ansätzen für die pädagogische Arbeit.
Grundlagen einer wertschätzenden Kommunikation • Vermittlung eines ressourcenorientierten Modells zum Umgang mit Ambivalenzen (Ambivalenzcoaching), sowie dessen
Nutzen für die pädagogische Arbeit • Kompetenzorientiertes Modell zum Umgang »mit
Widerständen« • Gestaltung von Zielvereinbarungen und Auftragsklärung und Möglichkeiten der Implementierung im Arbeitsalltag.
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einzel- und Kleingruppenarbeit sowie Rollenspiele mit der Möglichkeit der Bearbeitung von Themen aus dem beruflichen Alltag, Handlungs- und erlebnisorientierte Übungen, Anleitung in Form von Demonstrationen, Transferübungen für
den Arbeitsalltag
LEITUNGEREV-Geschäftsstelle
TERMIN/ORT 19. – 21.05.2015 • Kongresshotel, Potsdam
TEILNAHMEBEITRAG382,- € für Mitglieder / 442,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Verpflegung, aber ohne Übernachtung
TEILNEHMERZAHL400
44
ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeitende in der Erziehungshilfe
LEITUNGGert Geister, Marnheim
TERMIN/ORT 01. – 03.06.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
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EEV-08
Burn on – Burn out
Prävention beginnt bei mir!
INHALT UND ZIELSETZUNG
Burn-out ist in aller Munde. Burn-out ist, wie es früher beschrieben wurde, ein »Stress-Syndrom der helfenden Berufe«. Anzeichen eines Burn-out-Syndroms werden immer häufiger
wahrgenommen. Sie können die negativen Folgen einer beruflichen und/oder privaten
(Über-)Beanspruchung sein und haben verhängnisvolle Konsequenzen für den Betroffenen und sein Umfeld: Beruf, Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, nicht zuletzt für die
Gesundheit.
Burn-out (engl.: to burn out = ausbrennen) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler
Erschöpfung, mit innerer Distanzierung, Freud- und Perspektivlosigkeit und reduzierter
Leistungsfähigkeit. Psychosomatische Erkrankungen, Depression oder eine hohe Suchtgefährdung können als Begleiterscheinungen sichtbar werden.
In diesem Seminar möchten wir uns von einer sehr persönlichen Seite dem Thema nähern.
In diesem Seminar haben Teilnehmende die Möglichkeit
• Grundkenntnisse und Zusammenhänge von Gesundheit/Krankheit, Wohlbefinden und
Burn-out/Burn-on zu erlangen,
• Motivationspsychologische Ansätze kennen zu lernen und das Arbeiten mit eigenen
Motiven, Motivation und Bedürfnissen zu erproben,
• eigene Reaktions- und Wahrnehmungsmuster aufzuspüren und (neue) Handlungsmöglichkeiten zu aktivieren und
• vorbeugende und ressourcenorientierte Übungen und Sichtweisen zur persönlichen
Entwicklung zu erarbeiten.
METHODIK
Impulsreferate, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallarbeit, Reflexionsphasen. Die
Bereitschaft eigene Themen und Fallbeispiele einzubringen wird ausdrücklich gewünscht.
Therapieerwartungen kann nicht entsprochen werden.
ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die sich – mit Abstand zum Alltag – mit ihren eigenen (Gefährdungs-)
Strukturen beschäftigen und nach Handlungsmöglichkeiten suchen möchten
LEITUNGCarola Schaper, Hannover
Anne Grimm, Wuppertal
TERMIN/ORT 01. – 03.06.2015 • Kirchliche Fort- und Ausbildungsstätte,
Kassel
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
46
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2015
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches
Selbstverständnis & Persönlichkeitspsychologie
INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus
dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von
einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem
weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den
unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und
Erziehungsarbeit, übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung
für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen
den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche
Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe
erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische
und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten.
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie
TeamleiterInnen befinden sich nicht selten im Spannungsfeld der Interessen zwischen
Vorgesetzten und Kollegen, zwischen besonderen Führungsaufgaben und pädagogischen
Alltagsaufgaben. Dieses Seminarmodul setzt sich intensiv und aus den unterschiedlichen
Perspektiven mit der eigenen Rolle und dem beruflichen Selbstverständnis auseinander und
beleuchtet die damit verbundenen Kategorien und Dimensionen. Dieses Modul vermittelt
ein Grundverständnis zu den Erwartungen an die Führungskompetenz einer Leitungskraft.
METHODIK
In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden
erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines
Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich
neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden
Hinweis: Die Informationen zu der gesamten Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 0511 – 390 881-15.
LEITUNGRaik Lößnitz, Wolfsburg
TERMIN/ORT 01. – 03.06.2015 • Tagungshaus Priesterseminar, Hildesheim
TEILNAHMEBEITRAG1.496,- € für Mitglieder / 1.696,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL 16 (feste Gruppe)
47
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Spurensuche – Besondere Kinder verstehen
Folgen früher Gewalterfahrungen und Traumatisierungen
mittels Videointeraktionsdiagnostik erkennen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Entwicklungstraumatisierte Kinder erscheinen den Profis zeitweise unberechenbar, unerreichbar, unbeeinflussbar und anderseits liebenswert und völlig normal. Sie zeigen verschiedene Verhaltensauffälligkeiten und bringen die Profis an ihre Grenzen.
Auf der Grundlage der Videointeraktionsdiagnostik werden Gewalterfahrung und Traumatisierung von Kindern verdeutlicht. Videoaufnahmen aus dem Alltag des Clearing-Zentrums und des Therapeutischen Kinderschutzhauses des Eylarduswerkes dienen dabei als
Grundlage.
Die Teilnehmer der Fortbildung
• lernen im ersten Teil der Fortbildung, was ein »Trauma« eigentlich ist und welche
Folgen es für die Betroffenen hat.
• lernen anhand von Videobeispielen, welche Symptome auftreten können und woran
man traumatisierte Kinder erkennen kann.
• lernen besondere Phänomene wie »Flashbacks« und »Trigger« kennen
• lernen im zweiten Teil der Fortbildung, was man für traumatisierte Kinder tun kann:
dabei werden zum einen die therapeutischen Hilfen kurz erklärt, die es für die Kinder
geben kann, zum anderen wird dargestellt, was außerhalb von Therapie im Umgang
mit traumatisierten Kindern im Alltag und in der Schule hilfreich sein kann. Auch
dieser Teil der Fortbildung wird mit Videobeispielen begleitet, so dass neben der
Theorie auch praktische Beispiele zum besseren Verständnis beitragen.
METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Videoanalyse
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, aus
Beratungsstellen und aus Jugendämtern sowie der Schule
ABiE (Forschungsprojekt zu Abbrüchen in den stationären Erziehungshilfen) praktisch • Strategieseminar
Angebote der Erziehungshilfe mit fünf Wirkfaktoren
effektiver machen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das WEGE Strategieseminar legt einen Schwerpunkt auf die manageriellen Aspekte der
Wirkungsorientierung. Es führt ein in die Erforschung starker Wirkfaktoren und deren Rahmenbedingungen. Wegen der hohen Komplexität des Themas bedarf es eines system-dynamischen Organisationsmodells. Wirksame Hebel zur Steigerung der Wirksamkeit werden
identifiziert und eingeschätzt. Kontinuierliche Verbesserung der Wirksamkeit ist immer
auch Aufgabe der Personalentwicklung. Damit sich fachliche Kompetenzen entfalten können, müssen bestimmte Rahmenbedingungen realisiert sein, deren Gestaltung zum Teil in
den Händen der Führungskräfte liegt.
Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden
• ein Wirkmodell der Erziehungshilfen mit den wichtigsten Wirkfaktoren und Rahmenbedingungen kennengelernt,
• Kenntnis über ein quantitatives Modell der Zusammenhänge zwischen Rahmenbedingungen, Wirkfaktoren und Wirksamkeit,
• mehr Wissen über Handlungsprogramme, mit denen generell Wirksamkeit gesteigert
werden kann,
• ein erstes Bild des wirkungsrelevanten Zustandes der eigenen Organisation,
• einen Plan, mit welchen Hebeln und strategischen Maßnahmen die eigene Organisation die Wirksamkeit verbessern kann.
METHODIK
Einführung in die wirkungsorientierte Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und
Fallsteuerung. Empirisch identifizierte Wirkfaktoren mit einem starken Einfluss auf die
Wirksamkeit. System-dynamisches Strategiespiel. Methoden, die spezifischen Wirkfaktoren
einer Organisation zu identifizieren, zu messen und Verbesserungspotentiale zu finden.
Ausarbeiten eines Strategieplanes zur Verbesserung der Ergebnisqualität.
ZIELGRUPPE
LEITUNGMarita Brümmer, Bad Bentheim
Monika Biener, Bad Bentheim
TERMIN/ORT 01. – 03.06.2015 • Ausbildungshotel Lindenhof, Bielefeld
TEILNAHMEBEITRAG339,– € für Mitglieder / 379,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
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Leitungs- und Führungskräfte in Einrichtungen und Jugendämtern, Teamleiter, Personalvertretungen
LEITUNG Dr. Harald Tornow, Velbert-Neviges
TERMIN/ORT 01. – 03.06.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
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Borderline - oder was?
Diagnostische Kriterien und pädagogische Hilfen
im Umgang mit der Borderline-Symptomatik
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Team- und Strukturaufstellung
mit der VIRTUS®-Methode
INHALT UND ZIELSETZUNG
In einer Zeit, in der viele Jugendliche einmal ausprobieren wie es ist, sich zu schneiden oder
zu ritzen, viele mit ihrem Essverhalten herumexperimentieren, schnell einmal Zukunftspläne
überdenken und spontan etwas Neues entdecken, da fällt es schwer die Borderlinestörung
auf ähnliche Symptome hin festzulegen, zumal eine Vielzahl von Störungen ähnliche
Auswirkungen auf die Psyche haben können: Posttraumatische Belastungsstörungen,
Persönlichkeitsveränderungen nach Extrembelastungen, dissoziative Störungen, andere
Persönlichkeitsstörungen, affektive Störungen, Suchtstörungen, Essstörungen, sogar psychotische Störungen - sie alle haben Schnittbereiche zum Borderline-Syndrom und es ist
auch für einen Fachmann/frau schwierig sie auseinander zu halten. Theorie und Praxis zur
Regulation von Impulsen auf der imaginativen, der körperlichen , der energetischen und der
kognitiven Ebene werden vorgestellt. Wir werden diese Übungen zusammen durchführen,
damit Sie im Seminar ein Methodenrepertoire aus Techniken der Energetischen Therapie,
der Körpertherapie, der Neuroaffektiven Beziehungsarbeit, der Dialektisch-behavioralen
Therapie, der Hypnotherapie, des Somatic Experiencings, der Imaginativen Therapie und
anderer Methoden erwerben, die Ihnen im Arbeitsalltag direkt helfen können (Praxisebene). Darüber hinaus ist die Regulation von Impulsen für jeden Menschen eine wichtige
Angelegenheit, so dass wir ganz nebenbei einiges für die eigene Psychohygiene tun werden.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen Störungen zu differenzieren, die heute in
das Konzept des »Borderlinesyndrom« einfließen (Theorieebene) • entdecken praktikable
Möglichkeiten für eine Stabilisierung der Klienten und erfahren sie in eigener Anwendung
(Praxisebene) • lernen fehlschlagende Regulationen der Affekte und Impulskontrollstörung
als Ansatzpunkt für hilfreiche Interventionen kennen.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: Borderlinestörung und differentialdiagnostische
Erwägungen • Kennenlernen von Störungsspezifika • Regulationsmethoden und ihre
praktische Anwendung
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Themenbearbeitung von Beispielen aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen, Einübung praktikabler Interventionen.
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Erziehungshilfeeinrichtungen
Achtung! Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt!
LEITUNG Peter Uwe Hesse, Ballenstedt
TERMIN/ORT 05. – 07.06.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
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INHALT UND ZIELSETZUNG
Soziale Strukturen und Prozesse in komplexen Systemen sind häufig durch sprachliche
Mittel nur unzureichend darstellbar – und doch reduzieren wir uns allzu oft darauf. Das
bekannte Sprichwort »Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte« weist in die Richtung, in die es
bei der Anwendung der VIRTUS®-Methode geht.
Der VIRTUS®-Coach arbeitet mit ausgewählten Materialien und Gegenständen zur Aufstellung komplexer Team- oder Gruppenstrukturen unter anderem für Beratung, Coaching,
Supervision, Mediation oder Teamentwicklung. VIRTUS® beruht auf den systemisch-konstruktivistischen Konzepten der Aufstellungsarbeit mit dem sogenannten Systembrett und
vermittelt ein haptisches, wertschätzendes und scheinbar spielerisches Erleben von Zielszenarien, Prozessen und Lösungsoptionen. Kreativität, Imagination, Perspektivenwechsel
und Lösungstransfer stehen im Mittelpunkt der Aufstellungsarbeit mit VIRTUS®.
Dieses Einführungsseminar entspricht dem Modul I der Zertifikatsausbildung zum
VIRTUS®-Coach. Info und Kontakt unter http://www.virtus-coach-ausbildung.de
Die TeilnehmerInnen • erlernen die theoretischen Grundkenntnisse zur systemischen
Strukturaufstellung im Kontext von Coaching, Beratung und Teamentwicklung • lernen
verschiedene praktische Anwendungen der VIRTUS®-Methode kennen • vertiefen ihre
Beratungskompetenzen im Hinblick auf Visualisierung von Zielen, Lösungsoptionen und
Umsetzungsstrategien • erproben und reflektieren die VIRTUS®-Methode anhand eigener
Anliegen oder Szenarien • können die VIRTUS®-Methode für die eigene Beratungspraxis
anpassen.
METHODIK
Impulsreferate zu den theoretischen Grundlagen; Übungen, Demonstrationen und eigene
Anwendungen der VIRTUS®-Methode
ZIELGRUPPE
Beratend tätige Menschen aus den Bereichen Beratung, Coaching, Supervision, Personal-/
Teamentwicklung, Mediation oder Therapie
LEITUNGAlbert Krüger, Göttingen
Rainer Krüger, Göttingen
TERMIN/ORT 08. – 09.06.2015 • Hanns-Lilje-Haus, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG229,- € für Mitglieder / 249,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
51
37
36
Qualifizierte Weiterbildungsreihe
zur/zum Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 2: Traumafolgen – Psychische Störungsbilder und Systemkomplexe
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe
werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch
traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich auf diesem Hintergrund
als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit
diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die
Professionalität.
Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen,
der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu
qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb
Jahren zum zertifizierten Abschluss:Traumapädagoge/-in.
METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter
Reflexion ineinander greifen und aufeinander aufbauen, ist die eine Teilnahme an allen
acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die
Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.
ZIELGRUPPE
ErzieherIn (mit staatl. Anerkennung) — Diplom-SozialpädagogIn– Diplom-SozialarbeiterIn
– Diplom-HeilpädagogIn – Diplom-PädagogIn – mindestens drei Jahre Berufserfahrung
Bewerberorientierte Personalgewinnung:
Der Coolnessfaktor zählt
INHALT UND ZIELSETZUNG
Ob Krankenhaus, Altenpflegeheim oder Kita: Der Fachkräftemangel ist eingetreten. Doch
wo andere Branchen sich längst auf die veränderten Erwartungen der Zielgruppe eingestellt
haben, hält die Sozial- und Gesundheitswirtschaft an überholten Personalgewinnungsstrategien fest. Methoden und Botschaften erreichen nicht mehr die Zielgruppe – und so bleibt
der Nachwuchs fern.
Perspektivenwechsel: Bewerberorientierte Personalgewinnung ist, wenn wir nicht mehr
fragen »Was wollen wir von unseren Bewerbern?«, sondern »Was wollen die Bewerber von
uns?«
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: sinnvolle Alleinstellungsmerkmale und zielgruppengerechte Argumente finden • Beruf-Info in ein Lebensgefühl verpacken • Neupositionierung als moderner Arbeitgeber • Social Media/Web 2.0 erfolgreich einsetzen •
zielgruppengerechte Ansprache und Dialog mit der Zielgruppe • Worst- und Best-Practice-Beispiele aus unserer und anderen Branchen • Andocken an vorhandene Strukturen:
Sozial- und Pflegeportale, Blogs und Kampagnen im WWW, Diakonie-Onlinekampagne
»SOZIALE BERUFE kann nicht jeder« etc.
Lernergebnisse: Die TeilnehmerInnen wissen, was eine zeitgemäße Personalgewinnung
ausmacht. Sie kennen Methoden, Strukturen und Anwendungen für eine erfolgreiche
Personalgewinnung. Sie kennen Strategien und Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen
Branchen und können diese auf ihre Situation anwenden. Sie haben Anregungen, in welche
Richtung ihr Kampf gegen den Fachkräftemangel in Zukunft gehen könnte.
METHODIK
Kennenlernen der Grundlagen des bewerberorientierten Personalmarketings mit kurzen
Inputs, Gruppenarbeit und Strategieentwicklung
ZIELGRUPPE
Hinweis: Den Falter zur Weiterbildungsseminarreihe mit weiterführenden Informationen
können Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer: 0511-39 08 81-15 erhalten.
LEITUNGMargarete Kappler, Altdorf
Irmtraut Rehse, Hannover
TERMIN/ORT 08. – 11.06.2015 • Haus Villigst, Schwerte
TEILNAHMEBEITRAG5.463,- € für Mitglieder / 5.703,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL 18 (feste Gruppe)
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Geschäftsführer mit dem Ziel der Neupositionierung ihrer Einrichtung als moderner Arbeitgeber, Personalleiter und Mitarbeiter im Personalmarketing, Leiter und Mitarbeiter der
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internet- und Social Media-Beauftragte
LEITUNGMaja Schäfer, Berlin
TERMIN/ORT 10. – 12.06.2015 • VCH-Akademie-Hotel, Berlin
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
53
INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig
kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder
Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den
die Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese
Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?
Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß
machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle
Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren
Klienten weiterhelfen.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste)
praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedene
Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen • lernen ein systemisches Prozessmodell kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre
eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten • lernen auch in schwierigem Kontext,
wie beispielsweise Zwangskontexten, hilfreich zu sein
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Theorie und Praxis in der systemischen
Arbeit mit unmotivierten Klienten • ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in
vier Phasen • systemische erlebnisorientierte Techniken • systemische Haltungen in
schwierigen Kontexten • Fälle aus ihrer Berufspraxis
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen
der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in
wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen
Theorie und Praxis gewährleistet
39
38
EEV-09
Wer will hier eigentlich was von wem?
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten Klienten
Mehr als reden!
Pädagogische Arbeit mit Impacts
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere
laufen. Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und
Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl
bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings
dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und
mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt.
Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum
Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten,
Beziehungsproblemen und anders mehr kennen lernen und üben. Außerdem werden wir
Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • kennen verschiedene darstellende Metaphern
(impacts) zu verschiedenen Themengebieten • können diese impacts selbständig anwenden • verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden, wertschätzenden
und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von
impacts.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • das Kennenlernen von impacts • das
Üben der Anwendung von impacts • das Trainieren der entsprechenden Haltung • die
Auswahl von impacts anhand von Fallbeispielen
METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen
möchten
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNGClaus Hild, Erfurt
TERMIN/ORT 10. – 12.06.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
54
LEITUNGMonika Sausen, Vallendar
TERMIN/ORT 15. – 17.06.2015 • Die Wolfsburg, Mülheim an der Ruhr
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
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AUFBAUSEMINAR für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
Atelier für Verwaltungskünstler – Sparring für Verwaltungssportler – Boxenstopp für Verwaltungsflitzer
– Tuning für Prozessoptimierer.
Kurz: Besser werden durch Lernen von anderen!
INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Werkstatt und Austausch.
Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die
persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie gut sind sie, wie
machen es die anderen, was können wir verbessern? Wie kann das persönliche Potenzial
genutzt werden? Wie kann ich mich in die Prozesse der Einrichtung (noch) besser einbringen? Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
Kurze Inputs zu aktuellen Entwicklungen in der Prozessanalyse und -gestaltung, Rhetorikübungen zum Aufwärmen und für die Praxis, gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung
und die Entfaltung der persönlichen Potenziale in der Arbeit stehen im Mittelpunkt. Denn:
»Menschen haben ein Anrecht auf Freude an der Arbeit.« (W.E. Deming)
Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen
zu entwickeln.
METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag
der Teilnehmenden.
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
LEITUNGMaria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch
TERMIN/ORT 15. – 17.06.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
56
Interventionen bei Depressivität
von Kindern und Jugendlichen
INHALT UND ZIELSETZUNG
In verschiedenen Hilfesystemen sind Mitarbeiter häufig vor die herausfordernde Dynamik
der Depression gestellt. Depressive Störungen bewirken direkte und indirekte Veränderungen in der Kommunikation und im Erleben und Verhalten von Menschen. Dort, wo
Kooperationsprozesse laufen, beispielsweise in der Jugendhilfe, ist ein fachlich adäquater
Umgang mit der Arbeit unerlässlich. Daher benötigen Mitarbeiter Interventionsmöglichkeiten und Anregungen für den Umgang mit Depressivität.
Die vorgestellten Interventionen und Ansätze des Machbaren basieren auf Erkenntnissen
der verhaltenstherapeutischen Depressionsbehandlung und werden durch beziehungsdynamische Besonderheiten ergänzt. Ziel hierbei ist es, Elemente entdecken zu können, die
im pädagogischen Handlungsfeld gut anwendbar sind und zur deutlichen Entlastung der
Helfer sowie der Jugendlichen beitragen.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung werden in einem Theorieteil – basierend auf den
diagnostischen Leitlinien (ICD 10) – mit den grundsätzlichen Besonderheiten und Schweregraden von Depressionen vertraut gemacht • lernen sich selbst in dieser sehr besonderen
Dynamik von depressiven Strukturen und den entsprechenden Auswirkungen auf die Beziehungsarbeit besser einfühlen zu können • können lernen, Depressivität zu erkennen sowie
eine Motivationshilfe anzuwenden, die sich an Antonovskis »Kohärenzgefühl« orientiert
• in praktischen Übungen angeleitet, einfach und praxistauglich mit unterschiedlichsten
Werkzeugen und Hilfestellungen zu arbeiten • werden zu einer Analyse typischer (allen
aus der Arbeit bekannte) festgefahrener Situationen herangeführt, durch die hilfreiche
Haltungen besser handhabbar gemacht werden können • erweitern ihre beruflichen und
persönlichen Ressourcen und Kompetenzen im Umgang mit belastenden Beziehungserfahrungen bei Depressivität • erschliessen und gestalten sich einen Rahmen, mit dem Sie
herausfinden können, welche Interventionen Ihnen selbst am meisten liegen.
METHODIK
Gruppenarbeit, die Theorie der Klassifikation von Depression nach ICD-10 im Vortrag zu
entdecken, Teamarbeit und Paararbeit, Einzelarbeit mit »Entdeckungsreise«, Skalierungen,
Bewertungen und Diskussion in der Großgruppe, Motivationsübungen und »Wohlfühl-Basis-Station« zu finden, Fallarbeit, lösungsorientierte Techniken für die Entwicklungsplanung
im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Jugendhilfe
LEITUNGKlaus Pollmann, Unna
TERMIN/ORT 15. – 17.06.2015 • Akademie Franz-Hitze-Haus, Münster
TEILNAHMEBEITRAG335,– € für Mitglieder / 375,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
57
43
EEV-10
42
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Internet, Handy, Spielkonsole …
Umgang mit den »neuen« Medien
in den Erziehungshilfen
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
Modul 3: Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen
und Arbeit mit Fallbeispielen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Internet, Handy und Spielkonsole sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht
mehr wegzudenken. Die Fülle der Medienangebote mit ihren zum Teil jugendgefährdenden
Inhalten stellen LehreInnen, MitarbeiterInnen von Jugendeinrichtungen, Eltern und alle in
der Erziehung Tätige immer wieder vor Probleme. Mädchen und Jungen nutzen die neuen
digitalen Medien oft intuitiv. Sie verfügen über Fähigkeiten und Erfahrungen im Umgang mit
Handy und Internet, die von der älteren Generation meistens nicht mehr aufzuholen sind.
Die vielfältigen medialen Angebote und die Mediennutzung sind für Kinder und Jugendliche
selbstverständlich. Allerdings brauchen sie Anleitung und Begleitung, insbesondere wenn es
um die Beurteilung und die Auswahl von Medienangeboten geht, wenn selbst gestaltete Medien veröffentlicht werden sollen und wenn Medienangebote genutzt werden, die Kinder und
Jugendliche in ihrer Entwicklung gefährden. Damit Erziehende diese Begleitung auch leisten
können, müssen sie sich mit den neuen digitalen Medien auseinandersetzen. Dazu gehören:
Gefährdungspotenziale des Internets/Web 2.0, virtuelle Welten und Computerspiele, Chatten
Nimmt die Gewalt unter Jugendlichen wirklich zu oder ist die Mediendarstellung überspitzt? Und welche Wirkung und Funktion haben Computerspiele und Gewaltdarstellungen
im Fernsehen oder auf Videoportalen im Internet auf junge Menschen? Welche Gefahren
und Suchtpotentiale lauern im Internet? Müssen sich Kinder und Jugendliche vor Mobbing
durch Internetportale schützen?
Das Seminar wird einen Überblick darüber verschaffen wie Gewaltdarstellungen in den
Medien wirken und welche Darstellungen sich dazu in den Medien finden und dabei sollen
auch eigene Erfahrungen gesammelt werden.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das dritte Modul baut auf den ersten beiden Modulen der Qualifizierung zur Kinderschutzkraft auf und dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an
Fallbeispielen.
Die Teilnehmer der Fortbildung
• lernen die Systematik der kollegialen Beratung kennen und sammeln praktische
Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Berufsalltag,
• erweitern und vertiefen ihre Fachkompetenz zum § 8a SGB VIII, hier insbesondere bei
dem Einsatz von Einschätzungsbögen,
• bauen ihre Selbst- und Fachkompetenz als Bestandteil ihrer täglichen beruflichen
Aufgaben weiter aus und schärfen sie,
• erweitern ihre persönlichen Ressourcen im Umgang mit beruflichen Belastungssituationen und hier speziell in der Anwendung von Einschätzungsbögen und der
Erarbeitung von Ressourcenkarten.
METHODIK
Kurzimpulse, kollegiale Beratung, Fallarbeit, Gruppenarbeit
Die TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen Fallbeispiele aus ihrer Praxisarbeit mitzubringen.
ZIELGRUPPE
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe.
METHODIK
In Gesprächsrunden, mit Hilfe praktische Methoden und anhand von ausgewählten Beispielen wollen wir uns mit den heutigen Medienwelten Jugendlicher auseinandersetzen.
An verschiedenen Praxisinseln können die TeilnehmerInnen selbst aktiv werden und Computerspiele ausprobieren, Sicherheitseinstellungen in sozialen Netzwerken analysieren und
das Handy mit all seinen Möglichkeiten erkunden.
Hinweis: Es können nur alle drei Module gemeinsam gebucht werden!
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus der Jugendhilfe, die sich sicherer im Umgang mit den neuen Medien
fühlen möchten
LEITUNGSabine Eder, Göttingen, Hannover
Jens Wiemken, Vechta
TERMIN/ORT 17. – 19.06.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
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LEITUNGRosa Metje, Münster
TERMIN/ORT 01. – 03.07.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
(Modul 1: 02. – 04.03.2015 | Modul 2: 13. – 16.04.2015)
TEILNAHMEBEITRAG1.120,- € für Mitglieder / 1.220,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
59
45
44
EEV-11
Einführung in die Kunst
der therapeutisch wirksamen Spielbegleitung
Die Person des Kindes, das Spiel als seine Sprache, die Person der Therapeutin, die eine »heilsame« Beziehung anbietet, in einem »sicheren« Raum zu einer festgelegten Zeit
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar vermittelt die Vorgehensweise der seit Virginia Axline weiterentwickelten
Spieltherapie mit folgenden Schwerpunkten:
• die Psychologie des Spiels,
• Bedingungen für die Entwicklung von Spielprozessen,
• Bedeutung von Spielmaterial und Situationsgestaltung,
• die Kunst des Mitspielens und therapeutisch wirksamen Begleitens bei gleichzeitiger
Wahrung von Grenzen im spieltherapeutischen Kontext.
METHODIK
Um einen lebendigen und für die persönliche Arbeit möglichst effektive Tage zu gestalten,
werden Fallbeispiele und praktische Übungen angeboten.
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Erziehungshilfe, die sich gern mit diesem Thema beschäftigen
möchten
FORTBILDUNGSREIHE 2015 - 2016
Pädagogische Arbeit mit Opfern und
jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld
der Arbeit mit jugendlichen sexuellen MisshandlerInnen erforderlich, um Manipulationen
und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern
zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen.
Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von TäterInnen sexueller Gewalt der erste
Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend
zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täterInnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen
Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt (11. – 14.05.2015)
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
Anhand konkreter Fragestellungen, Themen und Praxisfälle wird die eigene pädagogische
Arbeit reflektiert und theoretisch untermauert.
Verstehen von Opferverhalten • Handlungsschritte bei Verhaltensauffälligkeiten • sexualpädagogische Ansätze • Gesprächsführung mit Opfern
Im Mittelpunkt steht die pädagogische Arbeit mit Opfern sexueller Gewalt gut zu reflektieren, traumaspezifisch zu verstehen und sie in der pädagogischen Arbeit zu implementieren.
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnen
(09. – 12.11.2015)
Modul 4: Gesprächsführung mit TäterInnen (25. – 28.01.2016)
METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit
ZIELGRUPPE
LEITUNGHildegard Steinhauser, Augsburg
TERMIN/ORT 16./17.07.2015 • Evangelische Bildungs- und Tagungsstätte,
Pappenheim
TEILNAHMEBEITRAG315,– € für Mitglieder / 345,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
60
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Hinweis: Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden.
Einen Falter zu der Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der
Telefonnummer: 0511-39 08 81-15 oder unter der E-Mail [email protected]
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
REFERENTINHeide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 08. – 11.09.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG1.800,- € für Mitglieder / 2.100,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL 18 (feste Gruppe)
61
47
46
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2015
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung
INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist
aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt.
Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben,
einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Das
Verständnis von gruppendynamischen Prozessen und die Kompetenzen zur Steuerung
entsprechender Prozesse gehören nun zu den Erwartungen und Anforderungen an diese
Funktion.
Aufbauend auf die Module 1 und 2 werden die TeilnehmerInnen im 3. Modul • ihre
Kompetenz bei der Wahrnehmung der Gruppendynamik erweitern • verschiedene Gruppenarten und deren spezifische Merkmale kennenlernen • Merkmale eines erfolgreichen
Teams kennen- und für den Arbeitsprozess nutzen lernen • gruppendynamische Prozesse
erkennen und interpretieren lernen • Steuerungskompetenz und Interventionsmöglichkeiten anhand konkreter Methoden kennenlernen • herangeführt Gruppen und Teams in
ihrer Dynamik zu analysieren und konstruktiv zu lenken,
Inhalte des 3. Moduls sind insbesondere • Gruppen, Gruppenphasen und Rollen in
Gruppen • informelle und formelle Gruppen (Dynamiken und Effekte) • themenzentrierte Interaktion als Nebeneinander, Miteinander oder Fürwinander: Commitment für
Zusammenarbeit • Voraussetzungen für eine arbeitsfähige Gruppe, Motivationstheorie
• Rollen in Gruppen und Persönlichkeitstypologien und ihre Bedeutung für die Gruppe
METHODIK
Das 3. Modul wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten
Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Persönlichkeitstests wir anwendbares Handlungswissen vermittelt.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich
neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.
Hinweis: Die Informationen zu der gesamten Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 0511 – 39 08 81-15.
LEITUNGRaik Lößnitz, Wolfsburg
TERMIN/ORT 09. – 11.09.2015 • Tagungsstätte Priesterseminar, Hildesheim
TEILNAHMEBEITRAG1.496,– € für Mitglieder / 1.696,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
62
Fetale Alkoholspektrum-Störungen:
Ein Thema für die Jugendhilfe?
INHALT UND ZIELSETZUNG
Dass Alkoholkonsum in der Schwangerschaft schädlich ist, ist allgemein bekannt. Dass
Behinderungen, die daraus entstehen können, und unter dem Terminus Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) gefasst werden, in vielen Fällen zu den Schwerstmehrfachbehinderungen gehören und die Kinder nicht aus ihnen »herausgefördert« werden können – ist noch
deutlich zu wenig bekannt. Ausgehend von der Arbeitshypothese, dass in Jugendhilfeeinrichtungen circa zwanzig Prozent der Fälle von FASD betroffen sind, jedoch vielfach nicht
diagnostiziert wurden und bei Fehlbehandlungen zu den sogenannten »Systemsprengern«
mit Drehtüreffekt werden, wird der erste Fortbildungsschwerpunkt die Diagnostik sein.
Auch sozialpädagogische Fachkräfte gehören mit zur Anwenderzielgruppe der diagnostischen Leitlinie im Sinne eines Screening und der Anbahnung von FASD-Diagnostik. Es
erfolgt eine Einführung in die deutschsprachige Leitlinie für das Fetale Alkoholsyndrom
sowie weitere wesentliche diagnostische Kategorien aus internationalen Diagnosesystemen. Dies ist auch deshalb wesentlich, da die Ärzteschaft diese Behinderung nur zögernd
zur Kenntnis nimmt. Weitere Schwerpunkte, die anhand von Filmbeispielen und Selbsterfahrungsanteilen erarbeitet werden, sind:
Leitlinien für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit FASD • Umsetzung der
neuropsychologischen Profile in die Alltagsförderung • Besonderheiten in der Elternarbeit
Hinweise für Möglichkeiten der Organisationsentwicklung • Einführung in die komplexen
Übergänge der Erwachsenenbetreuung im Sinne eines »Case-Managements«
Am dritten Seminartag wird die Vorsitzende von FASD Deutschland, Gisela Michalowski,
einen Überblick über die nationale und internationale Vernetzungsarbeit geben, zu der Sie
in Ihren Einrichtungen herzlich eingeladen sind.
METHODIK
Aufgrund der Komplexität des Themas erwarten Sie Überblicksvorträge mit Diskussion,
sowie Filmbeispiele und Selbsterfahrungsanteile. Wir arbeiten in Kleingruppen für die Erarbeitung von Handlungsstrategien für typische Situationen. Handouts und Literaturhinweise
bieten die Möglichkeit das Thema zu vertiefen.
ZIELGRUPPE
Das Fortbildungsangebot richtet sich an MitarbeiterInnen der Jugendhilfe, die gern mehr
über die Besonderheiten von Kindern wissen möchten, die unter dem Terminus Fetale
Alkoholspektrum-Störungen (FASD) gefasst werden
LEITUNGGela Becker, Berlin
REFERENTINGisela Michalowski, Lingen
TERMIN/ORT 14.– 16.09.2015 • Gästehaus am Hasselbach, Wolfsburg
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL14
63
49
48
Über den Umgang mit der eigenen Gesundheit
in Zeiten des (Un-)Glücks
»Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.«
(Voltaire)
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen
von Krankheit oder Gebrechen.« (Wikipedia). Wie schwierig es ist, dieses Wohlergehen
aufrecht zu erhalten ist, angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in
der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend
als »schwieriger« wahrgenommenem Klientel in der sozialen Arbeit, ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Unternehmen ihren Mitarbeitenden
gegenüber.
Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl, als auch ein Zustand, in dem sich eine
Person befindet und der sich durch ein allgemeines, oft unbewusstes Wohlbefinden auszeichnet.
In diesem Seminar haben Teilnehmende die Möglichkeit • sich mit eigenen Mechanismen von Gesundheit und Glücksempfinden zu beschäftigen • Methoden und Strategien zu
erarbeiten, um das Wohlbefinden zu steigern und das »Glück« zu lernen • sich auch mit
Bedingungen im Außen zu beschäftigen, die dem eigenen Gesundsein förderlich sind •
Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, die eigene Gesundheit zu stärken und dauerhaft
gesund zu bleiben.
METHODIK
Kurzimpulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen. Die Bereitschaft
an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt.
ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und glücklich mit ihrer
eigenen Gesundheit zu beschäftigen
Hinweis: Über den Seminarzeitraum hinausgehende Übernachtungen können direkt im
Tagungshaus angefragt werden.
LEITUNGCarola Schaper, Hannover
Marion Werner, Worpswede
TERMIN/ORT 14. – 16.09.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
64
Schwierigen Klienten »Paroli« bieten!
Warum sich Klienten unmotiviert zeigen und
was Sozialpädagogen dagegen tun können
INHALT UND ZIELSETZUNG
Auf der einen Seite klagen Sozialpädagogen immer wieder darüber, dass ihre Klienten
unmotiviert seien. Sie stellen fest, dass Kunden nicht wirklich mitarbeiteten, Termine
nicht einhielten und wenig oder gar keine Initiative zeigten. Viele Hilfen werden mit
der Begründung abgebrochen, dass der Kunde nicht genügend engagiert, also zu wenig
motiviert sei. Und dies gilt nicht nur für Kontexte Sozialer Arbeit, die von den Kunden,
manchmal auch den Sozialpädagogen selbst, als Zwangskontext verstanden werden. Dies
gilt auch für Arbeitsfelder, die ausdrücklich darauf spezialisiert sind, Klienten in ihren
eigenen Zielen zu unterstützen.
Umso überraschender die andere Seite. Im theoretischen Diskurs der Sozialen Arbeit
kommt das Thema »motivierte Kunden« nicht vor. Lediglich das Thema »unmotivierte Klienten« wird als Randaspekt im Zusammenhang sogenannter Zwangskontexte behandelt.
Aber auch in der Ausbildung von Studierenden wird wenig darüber nachgedacht, wie
Kunden gezielt unterstützt werden können, wenn sie positive Ziele benennen und verfolgen
wollen, aber die Initiative fehlt, aktiv und kraftvoll das Ziel anzugehen.
In diesem Seminar werden die Teilnehmer lernen • was zu tun ist, vor allem aber was
zu unterlassen ist, wenn sie Klienten »motivieren« wollen • vier Motivationsstrategien
kennen, die über die üblichen Motivationsstrategien von Sozialpädagogen – optimistische
Voraussagen, ermutigende Erklärungen und positive Schlussfolgerungen – hinausgehen •
Überlegungen von vier renommierten Fachleuten der Motivationsforschung, Alfred Lange
(NL), Evelyne Maaß und Karsten Ritschl (D) und Martin Appelo (NL) kennen • neben den
vier Motivationsstrategien zum Umgang mit sogenannten unmotivierten Klienten eine
Vielzahl von methodischen Tools kennen.
METHODIK
Die Fortbildung verfolgt durch eine interaktive und praxisorientierte Herangehensweise
eine maximal pro-aktive und selbstverantwortliche Lernhaltung, die durch kurze Impulsreferate abgerundet wird. Gruppendynamische (Selbst)erfahrungen, Witz und Humor kreieren
eine optimale Lernatmosphäre.
ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern, die zielorientierter und erfolgreicher arbeiten wollen
LEITUNG Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
TERMIN/ORT 15. – 17.09.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL19
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51
EEV-12
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EINFÜHRUNGSSEMINAR
Team- und Strukturaufstellung
mit der VIRTUS®-Methode
INHALT UND ZIELSETZUNG
Soziale Strukturen und Prozesse in komplexen Systemen sind häufig durch sprachliche
Mittel nur unzureichend darstellbar – und doch reduzieren wir uns allzu oft darauf. Das
bekannte Sprichwort »Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte« weist in die Richtung, in die es
bei der Anwendung der VIRTUS®-Methode geht.
Der VIRTUS®-Coach arbeitet mit ausgewählten Materialien und Gegenständen zur Aufstellung komplexer Team- oder Gruppenstrukturen unter anderem für Beratung, Coaching,
Supervision, Mediation oder Teamentwicklung. VIRTUS® beruht auf den systemisch-konstruktivistischen Konzepten der Aufstellungsarbeit mit dem sog. Systembrett und vermittelt
ein haptisches, wertschätzendes und scheinbar spielerisches Erleben von Zielszenarien,
Prozessen und Lösungsoptionen. Kreativität, Imagination, Perspektivenwechsel und Lösungstransfer stehen im Mittelpunkt der Aufstellungsarbeit mit VIRTUS®.
Dieses Einführungsseminar entspricht dem Modul I der Zertifikatsausbildung zum
VIRTUS®-Coach. Info und Kontakt unter www.virtus-coach-ausbildung.de
Die TeilnehmerInnen
• erlernen die theoretischen Grundkenntnisse zur systemischen Strukturaufstellung im
Kontext von Coaching, Beratung und Teamentwicklung,
• lernen verschiedene praktische Anwendungen der VIRTUS®-Methode kennen,
• vertiefen ihre Beratungskompetenzen im Hinblick auf Visualisierung von Zielen,
Lösungsoptionen und Umsetzungsstrategien,
• erproben und reflektieren die VIRTUS®-Methode anhand eigener Anliegen oder Szenarien,
• können die VIRTUS®-Methode für die eigene Beratungspraxis anpassen.
METHODIK
Impulsreferate zu den theoretischen Grundlagen; Übungen, Demonstrationen und eigene
Anwendungen der VIRTUS®-Methode
ZIELGRUPPE
Beratend tätige Menschen aus den Bereichen Beratung, Coaching, Supervision, Personal-/
Teamentwicklung, Mediation oder Therapie
LEITUNGAlbert Krüger, Göttingen
Rainer Krüger, Göttingen
TERMIN/ORT 21./22.09.2015 • Hanns-Lilje-Haus, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG229,- € für Mitglieder / 249,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
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Systemische Methodenvielfalt
für den pädagogischen Alltag
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der berufliche Alltag von MitarbeiterInnen aus dem pädagogischen Bereich ist zum großen
Teil davon geprägt, das unzählige Alltagsherausforderungen keine Zeit lassen, sich den
Kernaufgaben zu widmen. Fachkräfte haben immer weniger Zeit und kommen scheinbar
kaum noch mit der notwendigen Ruhe zu ihren pädagogischen Aufgaben.
Methodisches Arbeiten auf der Grundlage systemischer Handlungs- und Sichtweisen
gibt Praktikern hilfreiches und strukturierendes Werkzeug an die Hand. Zahlreiche und
vielfältige Methoden ermöglichen in unterschiedlichsten Alltagssituationen den Überblick
zu behalten und eröffnen Wege für strukturiertes und inhaltlich fundiertes Arbeiten an
Lösungen. Für nahezu jede Situation eine- oder sogar mehrere Methoden im »Praxiskoffer«
ergeben Sicherheit, Gelassenheit und zielorientiertes Vorgehen im pädagogischen Alltag.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen systemische Grundannahmen und die wesentlichen Haltungen kennen • lernen aus einer großen Zahl alltagsorientierter Methoden
• die Methode auszuwählen, die für die jeweilige Situation angemessen und zielführend ist
• trainieren (mit Anteilen von Selbsterfahrung) unterschiedlichste Methoden inhaltlich und
im Vorgehen Schritt für Schritt • können sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren
und ihren Blick dafür schärfen, was inhaltlich und methodisch zu ihnen passt und ihren
Stärken entspricht • lernen auch, das Gelernte nachhaltig in ihrem pädagogischen Alltag
zu implementieren.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Definition und Reflexion der eigenen professionellen Haltung • Grundlagen systemischer Methodik • Verbale und nonverbale
Interventionen • Gesprächs- und Fragetechniken • Externalisierung • unterschiedliche
Visualisierungsmethoden • Arbeit mit Symbolen • Teamberatungsmethoden
METHODIK
Impulsreferate zur Einführung theoretischer Grundlagen und Abläufe, Vorführungen der
Trainer, praktische Übungen in Zweiergruppen und größeren Teams, Reflexionsübungen
und zielgerichteter kollegialer Austausch
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern
LEITUNGGabi Müssig, Stuttgart
Chris Hell, Stuttgart
TERMIN/ORT 21.- 23.09.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Übernachtung und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
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52
Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit?
Seelenpause – Selbstfürsorge durch Wohlfühlübungen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Allen Frances war lange Jahre der wohl einflussreichste Psychiater in den USA. Nun hat
er sich – laut NZZ vom Sonntag, 12.01.2014 – gegen seine Zunft gewandt: »Die Diagnose
und die Behandlung psychischer Störungen seien oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit
sozialen und sozial-pädagogischen Problemen umzugehen«. In Deutschland ist Michael
Winterhoff bekannt, weil er meint, dass Eltern und professionelle ErzieherInnen zu stark
pathologisieren und psychiatrisieren. In den Niederlande wirbt Jo Hermanns dafür, dass
wieder – normal – erzogen statt (pseudo-)therapeutisiert wird.
Das Seminar thematisiert die spannende Frage, inwiefern psychische Störungen im
Grunde genommen keine Krankheiten, sondern Konstrukte darstellen und welche sozial-kulturellen Umstände in der psychiatrischen Diagnose und in der alltägliche Praxis
der stationären und ambulanten Jugendhilfe eine dermaßen wichtige Rolle spielen. Was
steckt zum Beispiel hinter der Autismus-Epidemie? Die Pharmaindustrie macht damit einen
Umsatz von fünf Milliarden Dollar. Mit diesem Geld würde man besser Klassengrößen verkleinern und Sportlehrer einstellen. Manchmal ist es sinnvoller, ein Problem gesellschaftlich
anzugehen, statt die Betroffenen zu Patienten zu machen. Ziel des Seminars ist es, eine
kritische Reflexion zu bewerkstelligen, ob und inwiefern eine zu starke Psychiatrisierung
beziehungsweise Pathologisierung des (sozial)pädagogischen Alltag zieldienlich ist, Kinder
und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu helfen, indem wir Eltern und Professionelle lernen
zu erziehen statt zu (pseudo-)therapeutisieren.
METHODIK
Das Seminar wird – nebst kleine Imputs der Referenten – interaktiv moderiert und bedient
sich des Johari-Fenster und probt das Balint Coaching Modell. Der Rahmen des Seminars
bildet das systemische Denken und Handeln: Im systemischen Denken werden die Kategorien von Ursache und Wirkung zu Gunsten einer zirkulären Sichtweise aufgegeben.
Probleme und Störungen werden nicht isoliert betrachtet und behandelt, sondern in ihren
vernetzten Zusammenhängen wahrgenommen und bearbeitet.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Um in einem helfenden Beruf die eigene Lebendigkeit zu erhalten und immer wieder neu
entdecken zu können ist Selbstfürsorge unabdingbar. Das beinhaltet, sorgsam auch mit
den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen, Ressourcen und Fähigkeiten umzugehen. Häufig sind
professionell in der sozialen Arbeit Tätige für sich selbst sehr viel weniger achtsam, als
für diejenigen, für die sie sorgen. Themen wie Entspannung, Genuss, Lob, Selbstakzeptanz
spielen hierbei eine wichtige Rolle.
In diesem Seminar werden mit Spaß, Neugierde, Zeit und Gelassenheit eigene Ressourcen
und Kreativität (wieder-)entdeckt. Neue und alte Methoden für den Körper und die Seele
werden erfahrbar gemacht, um diese dann für die praktische Arbeit erneut zu aktivieren.
Die Umgebung und die Natur rund um das Haus Hainstein in Eisenach bieten einen idealen
Ort für dieses Seminar.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung lernen • eigenen Ressourcen der Selbstfürsorge
in den Alltag zu etablieren • ihr kreatives Potential zu nutzen • neue Methoden, um
langfristig den Anforderungen der sozialen Arbeit gerecht zu werden.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Achtsamkeitsübungen • Kreativitätsübungen • Übungen zu den Themen Nähe und Distanz • Einübung von Methoden anhand
von Beispielen aus dem Berufsalltag • Selbstreflexion • Reflexion in der Gruppe.
METHODIK
Verschiedene kreative Methoden wie Spielen, Tanzen, Malen, Singen, Rollenspiel, Naturerkundungen
ZIELGRUPPE
PraktikerInnen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenenbildung
Hinweis: Bitte unbedingt warme Socken, lockere und wetterfeste Kleidung/Schuhwerk und
Malsachen mitbringen.
ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und SozialpädagogenInnen, die eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem
Berufsprofil, eigenen Normen und Werten nicht scheuen, um so die Berufs-Zufriedenheit zu
verbessern und den Glauben an die eigene Wirksamkeit im pädagogischen Alltag wieder
zu erlangen, zu erhalten oder zu stärken
LEITUNG Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
TERMIN/ORT 21. – 23.09.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL19
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LEITUNGSandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin
TERMIN/ORT 21. – 23.09.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
69
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55
EEV-13
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen
in Krisensituationen
FORUM
Sozialraum
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Veränderungen und Weiterentwicklungen der Gestaltung von Hilfen zur Erziehung
finden in besonderem Maße in ambulanten Settings statt. Passgenaue Angebote für die
spezifischen Hilfebedarfe der Familien werden gemeinsam mit den Kooperationspartnern
entwickelt und durchgeführt. Das erfordert ein hohes Maß an Vernetzungsfähigkeit und
partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Je besser diese Zusammenarbeit gelingt, desto größer
ist der Nutzen für die Familien und die Nachhaltigkeit der erreichten Ziele.
Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Problemanzeigen
sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge
aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü
Manuskripte zugänglich.
Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung
des Fortbildungsprogramms 2015 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann
ab Frühjahr 2015 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.
Die EREV-Fachgruppe „Sozialraum“ begleitet die Fortbildung und steht permanent als
Ansprechpartner zur Verfügung.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen und stationären Hilfen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der
Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen
Jugendhilfe.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und
ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen
aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht
immer.
Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder
dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich
aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.
Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam
eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
Die Teilnehmer der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig
sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegen zu
bringen. Die TeilnehmerInnen werden befähigt, eigene Übertragungsaffekte wahrzunehmen
und professionell zu entkräften.
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit
Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen
Lebens- und Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und
Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung
erprobt.
METHODIK
Arbeitsschwerpunkte: Erkennen von Signalen und Symptomen, Interventionsschritte und
multiprofessionelle Zusammenarbeit, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung,
praktische Übungen
Hinweis: Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe „Sozialraum“ unter der Leitung von
Irene Düring konzipiert.
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugendhilfe
LEITUNGIrene Düring, Soest
TERMIN/ORT 21. – 23.09.2015 • Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Berlin
TEILNAHMEBEITRAG355,- € für Mitglieder / 395,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL70
70
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
REFERENTINHeide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 21. – 24.09.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG680,- € für Mitglieder / 720,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterbringung und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
71
Der Mensch als Ich-Inhaber
Selbstcoaching für Sozialprofis
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sozialprofi und Effektivcoach bist du erst, wenn du das Hauptprinzip der Psychologie kapiert hast: Alles funktioniert von Innen nach Außen: Erst optimierst du deine Kompetenz
und dann die des Anderen; erst verliebst du dich in dein eigenes Ich und dann in das des
Anderen …
Etwa zehn Jahre nach Erscheinen des Standardwerkes »Ich-Optimierung« (2005) steht
die Persönlichkeitspsychologie auf stabilen Füßen. Die Essentials: Du hast nur über einen
einzigen Menschen auf der Welt Macht – über dich selbst; alle anderen Menschen sind
Kunden. Du bist der einzige Mensch, der dein Ich vom ersten bis zum letzten Atemzug
verantwortlich gestaltet: Du selbst musst trainieren, wenn du kognitive oder physische
Muskeln anreichern willst. Ich-Optimierung bedeutet: Körper führt – Einstellung folgt. Die
Stellschraube »Anstrengungsbereitschaft« ist die einzige, die uns Menschen mit der Geburt
übergeben worden ist; angeborene Begabungen können zuvorderst über dieses variable,
internale Modul befördert werden.
Die Teilnehmer der Fortbildung • lernen die Theorie der Ich-Optimierung« kennen •
sammeln praktische Erfahrungen durch eigenes Training • erweitern und vertiefen ihre
persönlichen Stärken auf Grundlage ihrer »Stolzhitliste« • erlernen Selbstcoaching-Methoden, um diese dann an ihre »Klienten« weiterzugeben • bauen ihr Standing als Sozialcoaches zielführend in Richtung »Selbstwirksamkeit« und »Verführung« ihrer Klienten
zur Friedfertigkeit aus.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: • Kenntnisse über die Theorie der »Ich-Optimierung« • physisches, kognitives und mentales Training für den Ich-Inhaber (Sozialprofi
und Klient) • ausgewählte Trainingsmethoden zum Leitsatz »Körper führt – Geist folgt«
• Wechsel von Theoriemodulen und Handlungsmodulen zum besseren Verständnis der
Inhalte • Kenntnisse über die Lebensphasen und Lebensaufträge des Ich-Inhabers.
METHODIK
Vortragseinheiten, Kleingruppenarbeit; Rollenspiel und praktische Übungen für die Bereiche
Nähetraining, Aufmerksamkeitstraining, Anti-Blamiertraining
ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen der Jugendhilfe / der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe
LEITUNG Dr. Michael Heilemann, Hameln
Gabriele Fischwasser von Proeck, Hameln
TERMIN/ORT 23. – 25.09.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
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57
EEV-14
56
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Problemlösungsgespräche
mit einzelnen Kindern und Jugendlichen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als PädagogIn
ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es,
durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom
Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.
Darüber hinaus ist es für PädagogInnen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu
können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.
Um bei getroffenen Absprachen dem Kind/Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu
signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.
Die TeilnehmerInnen dieser Fortbildung • lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur
lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab 10 Jahren •
lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken • erhalten
Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung • wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten • bauen ihre Fähigkeit zur professionellen
Distanzierung aus.
Inhalte der Fortbildung sind • Fragetypen und ihre Anwendung • Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung • Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen
• Formulierung von Zielen
Die Gesprächstechniken sollten bei Kindern eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre
alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.
METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von
Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden
ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und pädagogische MitarbeiterInnen
LEITUNGBettina Melcher, Hannover
TERMIN/ORT 23. – 25.09.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG378,- € für Mitglieder / 408,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL12
73
59
58
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Verletzte Kinderseelen begleiten und den Folgen von
Traumata wirksam begegnen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Traumapädagogik als wirksame spezifisch pädagogische Antwort auf die vielfach destruktiven Folgen von Traumatisierungen bei Kindern und Jugendlichen konnte sich in den
letzten Jahren entwickeln und etablieren.
Ein hoher Anteil von Kindern und Jugendlichen in allen Hilfeformen der Jugendhilfe
leidet an den Folgen von langjährigen und Mehrfach-Traumatisierungen. Folgen auf der
Ebene der Symptome wie aggressives Verhalten, Erinnerungs-Rückblenden, Selbstverletzendes Verhalten, Übererregung, Stimmungsschwankungen, Impulsdurchbrüche, Albträume, Schlafstörungen etc. bis hin zu der Diagnose von Posttraumatischer Belastungsstörung
führen Kinder, Jugendliche wie auch die pädagogischen MitarbeiterInnen oftmals bis an
die Grenzen der Belastbarkeit. Verzweiflung, Ohnmacht, Scham, Schuld breiten sich aus.
»Trauma ist ansteckend« wie Judith Herman es benennt.
Welche Wege und Mittel führen aus Überlastung und Hilflosigkeit auf der Seite der
traumatisierten Kinder und Jugendlichen und auf der Seite der pädagogischen MitarbeiterInnen?
Die Erfahrung, dass die Traumapädagogik – welche Erkenntnisse der Psychotraumatologie, der Psychologie, der Neurobiologie, der spezifischen traumatherapeutischen Ansätze
mit einbezieht – traumatisierte Kinder, Jugendliche und die pädagogischen MitarbeiterInnen aus der Ohnmacht herausführen kann und wieder konstruktiv handlungsfähig
werden lässt, hat begonnen in der Praxis der Jugendhilfe Fuß zu fassen.
Die Teilnehmenden des Seminars lernen folgende Themen kennen: • Basiswissen Traumata
• sozialpädagogische Traumadiagnostik • Interventionsstrategien • ressourcenorientierte Stabilisierungsübungen / Imaginationsübungen
METHODIK
Impulsreferate, Demonstrationsbeispiele, Erproben von Interventionsstrategien, Fallbeispiele der Teilnehmer, praktische Durchführung von Stabilisierungs- / Imaginationsübungen
ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen und Mitarbeiter
Literaturempfehlung: C. Scherwath, S. Friedrich. »Soziale und pädagogische Arbeit bei
Traumatisierungen«, 2012, Reinhardt
LEITUNGIrmtraut Rehse, Hannover
TERMIN/ORT 24. – 26.09.2015 • Hotel Christophorus, Berlin
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHl17
74
AUFBAUSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten
Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt
begleiten und unterstützen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit in den Bereichen
der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und
systemische Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich
den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern um sie zu verstehen
und zu unterstützen. Aufbauend auf dem Einführungsseminar wird hier die pädagogische
Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit,
Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen und Verstehen von Traumanetzen und
Traumadynamiken.
Die TeilnehmerInnen • erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen
Lernprozesses • erhalten durch praxisnahe Übungen eine professionelle Selbstreflexion
• bauen einen systemischen Blickwinkel auf traumadiagnostisches Fallverstehen auf •
erhalten durch Methodenarbeit in der Selbstsorge einen Blickwinkel auf Achtsamkeit und
Präsenz im Berufsalltag • erörtern die Prävention von Berufsrisiken, die durch sekundäre
Traumatisierung entstehen können • lernen, wie sie mit Kindern im Alltag umgehen
können, damit eine Retraumatisierung möglichst vermieden werden kann • erkennen
Überlebensmechanismen der Kinder und Jugendlichen und lernen sie zu verstehen •
können durch Systemische Fallberatung und Fallverstehen aus traumasensitiver Sicht
den Kindern und Jugendlichen die Pädagogik des möglichst sicheren Ortes am eigenen
Arbeitsplatz geben • lassen sich inspirieren, die eigene Psychohygiene im Umgang mit
sekundärer Traumatisierung zu erkennen und zu vertiefen.
METHODIK
Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, Fragen zu stellen
und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinander zu setzen.
Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen
neu umformuliert werden.
ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen und Mitarbeiter
LEITUNGIris Harder, Schleiden
TERMIN/ORT 28. – 30.09.2015 • Haus Villigst, Schwerte
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL19
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»Warum Bretter manchmal vor Köpfen kleben …«
Mit Bildern, Berichten und Experimenten
die Welt des Autismusspektrums erklären
FORUM
Personal- und Organisationsentwicklung
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das jährlich stattfindende Forum für Einrichtungs-, Verwaltungs- und PersonalleiterInnen
bieten Ihnen vielseitige Angebote rund um Personal- und Organisationsentwicklung.
Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2015 noch
keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2015 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden.
Den TeilnehmerInnen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.
Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.
ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der
Jugendhilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vergangenen Jahren hat sich die Diagnostik zur Erkennung der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) stark verbessert und immer mehr Kinder erhalten die Diagnose Autismus. Im Kindergarten, in Wohngruppen und in der Schule verläuft dieses nicht immer
ohne Komplikationen.
Im Rahmen unserer Fortbildung möchten wir mit Ihnen folgende Fragen beantworten:
Wodurch zeichnen sich Schüler mit Autismus-Spektrum-Störung eigentlich aus? Wie
soll man im Klassenverband, der Gruppe damit umgehen, wenn ein Mitschüler autistische
Verhaltensweisen zeigt? Was müssen Lehrer, Erzieher oder Betreuer beim Erziehen, Betreuen oder Unterrichten von Autisten beachten? Wie kann man den Mitmenschen Autismus
verständlich machen?
Darüber hinaus geben wir den Teilnehmern einen Überblick über: • Einführung in die
Autismus-Spektrum-Störung • Diagnostik/Screening-Instrumente • Strukturierungsund Visualisierungsmaßnahmen für die Arbeit mit Menschen mit Autismus • soziales und
kooperatives Lernen mit der Klassengemeinschaft • praxiserprobte Lösungsansätze in Form
eines Marktplatzes • Social-Stories • Regeln • Schulbegleitung • Nachteilsausgleich/
Helferplan • Literatur
Die Veranstaltung ermöglicht Lehrern, Erziehern, Heilpädagogen, Schulbegleitern, Eltern
und Schülern sich mit vielen praktischen Inhalten in einen Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung hinein zu versetzen. Wir wollen die andersartige Wahrnehmung, das andersartige Sprachverständnis sowie das andersartige soziale Miteinander eines Menschen
mit ASS praktisch erlebbar machen und Tipps für den alltäglichen Umgang an die Hand
geben.
METHODIK
Power-Point, Übungen, Interaktion, Gruppenarbeit, Selbsterfahrung, Kooperatives Lernen,
Werkstattarbeit, Videobeispiele, Marktplatz
ZIELGRUPPE
Lehrer, Erzieher, Therapeuten, Heilpädagogen, Eltern, Betreuer, Gruppenleiter, Schüler
LEITUNGHarald Meiß, Schwalmstadt-Treysa
TERMIN/ORT 29.09. – 01.10.2015 • Haus Hainstein, Eisenach (andere Hotels
werden angefragt, wenn Haus Hainstein ausgebucht ist)
TEILNAHMEBEITRAG334,– € für Mitglieder / 374,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL80
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LEITUNGMichael Jentjens, Köln
Bianca Zippel, Stolberg
TERMIN/ORT 30.09. – 02.10.2015 • Die Wolfsburg, Mülheim an der Ruhr
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
77
63
62
EEV-15
Interventionen bei Depressivität
von Kindern und Jugendlichen
Qualifizierung zur Kinderschutzfachkraft (§ 8a SGB VIII)
Modul 3: Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen
und der Arbeit mit Fallbeispielen
INHALT UND ZIELSETZUNG
In verschiedenen Hilfesystemen sind Mitarbeiter häufig vor die herausfordernde Dynamik
der Depression gestellt. Depressive Störungen bewirken direkte und indirekte Veränderungen in der Kommunikation und im Erleben und Verhalten von Menschen. Dort, wo
Kooperationsprozesse laufen, beispielsweise in der Jugendhilfe, ist ein fachlich adäquater
Umgang mit der Arbeit unerlässlich. Daher benötigen Mitarbeiter Interventionsmöglichkeiten und Anregungen für den Umgang mit Depressivität.
Die vorgestellten Interventionen und Ansätze des Machbaren basieren auf Erkenntnissen
der verhaltenstherapeutischen Depressionsbehandlung und werden durch beziehungsdynamische Besonderheiten ergänzt. Ziel hierbei ist es, Elemente entdecken zu können, die
im pädagogischen Handlungsfeld gut anwendbar sind und zur deutlichen Entlastung der
Helfer sowie der Jugendlichen beitragen.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung werden in einem Theorieteil – basierend auf den
diagnostischen Leitlinien (ICD 10) – mit den grundsätzlichen Besonderheiten und Schweregraden von Depressionen vertraut gemacht • lernen sich selbst in dieser sehr besonderen
Dynamik von depressiven Strukturen und den entsprechenden Auswirkungen auf die Beziehungsarbeit besser einfühlen zu können • können lernen, Depressivität zu erkennen sowie
eine Motivationshilfe anzuwenden, die sich an Antonovskis »Kohärenzgefühl« orientiert
• in praktischen Übungen angeleitet, einfach und praxistauglich mit unterschiedlichsten
Werkzeugen und Hilfestellungen zu arbeiten • werden zu einer Analyse typischer (allen
aus der Arbeit bekannte) festgefahrener Situationen herangeführt, durch die hilfreiche
Haltungen besser handhabbar gemacht werden können • erweitern ihre beruflichen und
persönlichen Ressourcen und Kompetenzen im Umgang mit belastenden Beziehungserfahrungen bei Depressivität • erschliessen und gestalten sich einen Rahmen, mit dem sie
herausfinden können, welche Interventionen ihnen selbst am meisten liegen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das dritte Modul baut auf den ersten beiden Modulen der Qualifizierung zur Kinderschutzkraft auf und dient der Arbeit mit standardisierten Einschätzungsbögen und der Arbeit an
Fallbeispielen.
Die Teilnehmer der Fortbildung
• lernen die Systematik der kollegialen Beratung kennen und sammeln praktische
Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Berufsalltag,
• erweitern und vertiefen ihre Fachkompetenz zum § 8a SGB VIII, hier insbesondere bei
dem Einsatz von Einschätzungsbögen,
• bauen ihre Selbst- und Fachkompetenz als Bestandteil ihrer täglichen beruflichen
Aufgaben weiter aus und schärfen sie,
• erweitern ihre persönlichen Ressourcen im Umgang mit beruflichen Belastungssituationen und hier speziell in der Anwendung von Einschätzungsbögen und der
Erarbeitung von Ressourcenkarten.
METHODIK
Kurzimpulse, kollegiale Beratung, Fallarbeit, Gruppenarbeit
Die TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen Fallbeispiele aus ihrer Praxisarbeit mitzubringen.
ZIELGRUPPE
Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte freier Träger der Jugendhilfe.
Hinweis: Es können nur alle drei Module gemeinsam gebucht werden!
METHODIK
Gruppenarbeit, die Theorie der Klassifikation von Depression nach ICD-10 im Vortag zu
entdecken, Teamarbeit und Paararbeit, Einzelarbeit mit »Entdeckungsreise«, Skalierungen,
Bewertungen und Diskussion in der Großgruppe, Motivationsübungen und »Wohlfühl-Basis-Station« zu finden, Fallarbeit, lösungsorientierte Techniken für die Entwicklungsplanung
im Gespräch mit Kindern und Jugendlichen
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Jugendhilfe
LEITUNGKlaus Pollmann, Unna
TERMIN/ORT 26. – 28.10.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG335,- € für Mitglieder / 375,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
78
LEITUNGRosa Metje, Münster
TERMIN/ORT 02. – 04.11.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
(Modul 1: 23. – 25.03.2015 | Modul 2: 20. – 23.04.2015)
TEILNAHMEBEITRAG1.120,- € für Mitglieder / 1.220,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
79
65
EEV-16
64
Loslassen und Entspannen: Aktives und passives
Entspannungstraining mit Kindern
INHALT UND ZIELSETZUNG
Je früher wir lernen, in unsere Mitte zu kommen, desto eher haben wir einen Anker, der
uns in schwierigen Situationen Halt gibt. Das gilt auch für Kinder.
Kinder sind empfänglich für Stimmungen, lieben Geschichten und haben eine ausgeprägte
Phantasie. Und somit haben sie das beste Alter, mit Hilfe für sich selbst tragfähige Bilder
und Anker zu entwickeln.
In dieser Fortbildung wird zum einen Autogenes Training als Methode vorgestellt, zum
anderen viele konkrete Gestaltungsmöglichkeiten von entspannenden Stunden mit Kindern.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die Abläufe von Autogenem Training und
von Progressiver Muskelentspannung für Kinder durch persönliche Erfahrung kennen •
bekommen die Möglichkeit, sich auch mit eigenem Stresserleben auseinander zu setzen •
lernen verschiedene Körperübungen in der Praxis • erhalten Gelegenheit zu kollegialem
Austausch • erweitern ihre Ressourcen im Umgang mit „lebhaften“ Kindern • erhalten
umfangreiches Material zur individuellen Anwendung.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Bilder zu entwickeln, die Kinder ansprechen
• konkrete Abläufe von Entspannungsstunden zu erarbeiten • Situationen zu schaffen,
in denen es möglich ist, mit unruhigen Kindern in die Ruhe zu kommen
Folgende Ziele rücken dabei in Betracht • Möglichkeiten und Grenzen des autogenen
Trainings • eigene Stress- und Entspannungssituationen kennen zu lernen • Umsetzung
von Entspannungstechniken in der Arbeit mit Kindern • Achtsamkeit für die Bedürfnisse
und Bilder von Kindern zu entwickeln.
METHODIK
Impulsreferat, Einführung in das Autogene Training, Phantasiereisen, Progressive Muskelentspannung, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit, Plenumsarbeit, Brainstorming
ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen
Hinweis: Die Teilnehmer werden gebeten, lockere Kleidung zu tragen, dicke Socken und eine
Decke mitzubringen, nach Wunsch auch ein kleines Kissen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
In einer Kollegialen Coaching Konferenz® (KCK) treffen sich etwa sechs bis zehn Personen,
die in vergleichbaren Funktionen, jedoch in unterschiedlichen Bereichen arbeiten. Sie
unterstützen sich gegenseitig bei der Lösung von Fragestellungen, die in ihrem beruflichen Kontext entstehen. Die KCK® wird angewendet innerhalb von Organisationen oder
organisationsübergreifend insbesondere von BeraterInnen, PädagogInnen oder von Fachund Führungskräften. Das Konzept KCK® geht mit dem systemisch-lösungsfokussierten
Coachingansatz der »Karlsruher Schule« über bekannte Verfahren zur kollegialen Beratung
hinaus. Es unterstützt und nutzt die Coaching-Kompetenz der KCK-Teilnehmenden und
kann mit Hilfe eines zeitlich und methodisch strukturierten Leitfadens autark und selbstgesteuert von einer KCK-Gruppe umgesetzt werden.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• lernen die systemisch-lösungsfokussierte und ressourcenorientierte Coaching-Haltung kennen, die bei der praktischen Anwendung der KCK® im Mittelpunkt steht,
• lernen ausführlich das KCK®-Konzept und den Ablauf kennen und vertiefen ihre
theoretischen und praktischen Kompetenzen zu ausgewählten Methoden, die in der
KCK® zum Einsatz kommen,
• erproben das Konzept und den vollständigen Ablauf der KCK® anhand von konkreten
Anliegen der SeminarteilnehmerInnen und reflektieren die eigenen Erfahrungen zu
diesem Konzept,
• können das KCK®-Konzept auf die Anforderungen und Bedingungen der eigenen
Praxis anpassen.
METHODIK
Impulsreferate zum Theorieinput, praktische Übungen zu Coaching-Methoden, konkrete
Anwendung der KCK® anhand von konkreten Anliegen der SeminarteilnehmerInnen.
ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter der Jugendhilfe, die die Kollegiale Coaching Konferenz® näher
kennenlernen möchten
LEITUNGAnne-Ruth Eichel, Herne
Petra Louis, Bremen
TERMIN/ORT 04. – 06.11.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG329,– € für Mitglieder / 369,– € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL12
80
Die Kollegiale Coaching Konferenz® (KCK)
Kollegen coachen sich untereinander
LEITUNG Rainer Krüger, Göttingen
TERMIN/ORT 09. – 11.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterbringung und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
81
67
66
MFT, MST & Co.
Multi-Family-Therapy, Multi-Systemische-Therapie
Qualifizierte Weiterbildungsreihe
zur/zum Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische
Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken
INHALT UND ZIELSETZUNG
Multi-Systemische-Therapie (MST) und Multi-Family-Therapy (MFT) sind aktuelle, aus dem
englischsprachigen Raum stammende, sehr effektive systemische Behandlungskonzepte, die:
• vor allem bei Jugendlichen mit Delinquenz, Substanzmissbrauch oder schweren
Störungen des Sozialverhaltens zur Anwendung kommen
• wissenschaftlich sehr gut hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluiert worden sind
• sich durch hohe Strukturiertheit auszeichnen
• viel Spaß machen können
Die Teilnehmerinnen der Fortbildung
• lernen die Entstehung, sowie die aktuelle Praxis der Multisystemischen Therapie
(MST) und der Multifamilientherapie (MFT) kennen,
• entwickeln gemeinsam Ideen dazu, wie Sie diese Erkenntnisse für die eigene Familien- und Jugendhilfearbeit nutzbar machen können,
• erlangen neue Kenntnisse, um die eigene Arbeit zu reflektieren,
• (er-)finden neue, verschiedene, individuell gangbare Wege der Interventionen,
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Darstellung des theoretischen Rahmens der vorgestellten Ansätze,
• Erfassen der Nützlichkeit von Kontextorientierung,
• Vorstellung der verschiedenen Ausprägungen und der je individuellen Zugangsweisen
zu Kindern und Jugendlichen, die sich daraus ergeben,
• Vorstellung der Integration solcher systemisch-lösungsorientierter Methoden in der
Arbeit deren Umfeld dargestellt und dargestellt.
METHODIK
Impulsreferate, Konzeptvorstellung, Kleingruppenübungen und Teamarbeit
ZIELGRUPPE
ErzieherInnen, Sozial-PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen
LEITUNGRainer Orban, Sulingen
Anke Lingnau-Carduck, Mettmann
TERMIN/ORT 09. – 11.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG369,- € für Mitglieder / 409,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
82
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe
werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch
traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich auf diesem Hintergrund
als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit
diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die
Professionalität.
Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen,
der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen
und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren
zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.
ZIELGRUPPE
ErzieherIn (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-SozialpädagogIn – Diplom-SozialarbeiterIn
– Diplom-HeilpädagogIn – Diplom-PädagogIn – mindestens drei Jahre Berufserfahrung.
Besonderheiten: Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von
Wissen in steter Reflexion ineinander greifen und aufeinander aufbauen, ist die eine Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.
Hinweis: Den Falter zur Weiterbildungsseminarreihe mit weiterführenden Informationen
können Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer: 0511 – 39 08 81-15 erhalten.
LEITUNGMargarete Kappler, Altdorf
Irmtraut Rehse, Hannover
TERMIN/ORT 09. – 12.11.2015 • Haus Villigst, Schwerte
TEILNAHMEBEITRAG5.463,- € für Mitglieder / 5.703,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL 18 (feste Gruppe)
83
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Zwischen Hysterie und Angst ...
Herausforderungen für leitende Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in Mutter/Vater und Kind-Einrichtungen
FORTBILDUNGSREIHE 2015 - 2016
Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen
Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit
mit jugendlichen Tätern und Täterinnen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld
der Arbeit mit jugendlichen sexuellen MisshandlerInnen erforderlich, um Manipulationen
und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern
zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher
ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste
Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend zur
Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täterInnenspezifische
pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnen
Anhand dezidierter Praxiserfahrungen sollen pädagogische Konzepte in der Arbeit mit
Täterinnen überprüft werden • Stufenplan als Regelwerk in der Pädagogik • Zielvereinbarungen und Gruppenverträge • Transparenzforderung im Gruppenalltag
Modul 4: Gesprächsführung mit TäterInnen
METHODIK
INHALT UND ZIELSETZUNG
Personalentwicklung stellt eine laufende Herausforderung für die Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen dar. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es in den Mutter/
Vater-und-Kind-Einrichtungen immer mehr Mütter gibt, die insbesondere an psychischen
Erkrankungen leiden.
In dieser Fortbildung soll es um die Frage gehen, inwieweit die Persönlichkeit und das
Verhalten der Mitarbeiterinnen und die damit verbundenen Systemebenen wie Einstellung, Gewohnheiten, Temperament, Affekte und Stressbewältigung eine Passung an die
Arbeitsplatzanforderungen haben. Welche Anforderungen stellen sich damit an die Praxis
mit diesen individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten umzugehen? Welche Faktoren unterstützen in der Arbeit oder sind hemmend auch unter dem Aspekt der Gesundheitsvorsorge?
Es soll auch darum gehen, das Mitarbeiterteam in seinen Aufgaben zu stärken aber auch
um die Selbststärkung der Leitungskraft.
Kinderschutz ist ein großes Thema in den Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen und Mitarbeiterinnen geraten oft sehr in Angst, wenn es um den Schutz der Kinder geht. Wie kann
ich als Leitungskraft Fehlerfreundlichkeit und gleichzeitig Kinderschutz gewährleisten.
Wie und wo sind die Grenzen, die ich als Leitungskraft zu setzen habe. Wie begegne ich
diesen Drucksituationen?
In diesem Seminar lernen Sie
Ihre bestehenden Führungssituationen zu analysieren • die wirksamen Kräfte zu identifizieren • Ihre persönlichen Druckauslöser zu erkennen • individuelle Veränderungsmöglichkeiten zu entdecken • Umsetzungsschritte zu planen.
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
Besonderheit: Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden.
Nähere Informationen erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Telefonnummer:
0511-390881-15 oder unter der e-mail: [email protected]
LEITUNGMechthild Gründer, Münster
REFERENTINHeide Roscher-Degener, Münster
TERMIN/ORT 09. – 12.11.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG1.800,- € für Mitglieder / 2.100,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL 18 (feste Gruppe)
84
METHODIK
Impulsreferate, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Fallarbeit, Reflexionsphasen
ZIELGRUPPE
Führungskräfte in Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen
LEITUNGElke Hespelt, Berlin
Friedel John, Ellerbek
TERMIN/ORT 09. – 12.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG439,- € für Mitglieder / 499,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
85
Problemlösungsgespräche
mit einzelnen Kindern und Jugendlichen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als PädagogIn
ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es,
durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom
Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.
Darüber hinaus ist es für PädagogInnen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können,
dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik
und Körpersprache gleichermaßen wichtig.
Um bei getroffenen Absprachen dem Kind/Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu
signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.
Die TeilnehmerInnen dieser Fortbildung • lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur
lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren •
lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken • erhalten
Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung • wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten • bauen ihre Fähigkeit zur professionellen
Distanzierung aus.
Inhalte der Fortbildung sind • Fragetypen und ihre Anwendung • Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung • Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen •
Formulierung von Zielen
Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre
alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.
METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von
Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden
71
70
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
FACHTAG
Erziehungsstellen
INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren
Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen
mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen
Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen
vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu
informieren.
Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Problemen der
Jugendhilfe gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2014 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine
näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2015 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den
TeilnehmerInnen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und
Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung
in Erziehungsstellen voranbringen möchten.
ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und pädagogische MitarbeiterInnen
LEITUNGBettina Melcher, Hannover
TERMIN/ORT 11. – 13.11.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG378,- € für Mitglieder / 408,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL12
86
LEITUNGBrigitte Wagner, Hannover
TERMIN/ORT 16./17.11.2015 • Stephansstift, Hannover
TEILNAHMEBEITRAG229,- € für Mitglieder / 249,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL130
87
73
72
Einführung in systemisches Arbeiten mit Eltern,
Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe
»Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann«
ABiE (Forschungsprojekt zu Abbrüchen in den stationären Erziehungshilfen) praktisch – Basisseminar
Hilfen zur Erziehung mit fünf Wirkfaktoren effektiver gestalten
(F. Picabia)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige
Kompetenzen, in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. In ihrem Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denken
und Handelns konfrontiert.
Ziel des Seminars ist es, die Grundlagen der systemischen Familientherapie kennen zu
lernen, Kommunikationsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu zuordnen.
Methoden und systemische Haltungen im (Zwangs-)Kontext Jugendhilfe werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zum Umgang mit Problemen ermöglichen und somit
die Suche nach Lösungen erleichtern.
Im Seminar werden anhand von Referaten und praktischen Übungen Methoden der systemischen Arbeit beispielsweise Kontextklärung, Ressourcenarbeit, systemisches Menschenbild, Genogrammarbeit vorgestellt und erprobt. Es ist möglich und wird gewünscht
aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren.
METHODIK
Einführungsreferat in die Systemtheorie und ihre Entwicklung, Kurzreferate, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Aufstellen von Skulpturen, Ressourcenarbeit, Entwicklung von lösungsorientierten Handlungsschritten
ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung mit wenig Erfahrung
in systemischer Arbeit
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das WEGE Basisseminar macht Fachkräfte aus der Jugendhilfe vertraut mit 5 zentralen
Wirkfaktoren, die einen starken Einfluss auf die Gelingenswahrscheinlichkeit von Hilfen zur
Erziehung haben. Die SeminarteilnehmerInnen übertragen das Gelernte auf ihre Organisation und ihr individuelles professionelles Handeln. Die Methode ist für die unterschiedlichsten
Organisationsformen und konzeptionellen Ausrichtungen anschlussfähig. Ein Selbstcheck
ermöglicht eine schnelle Einschätzung des bereits verwirklichten wirkungsorientierten
Handelns und gibt konkrete Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten.
Am Ende des Seminars haben die Teilnehmenden
• ein Wirkmodell für Erziehungshilfen mit den wichtigsten Wirkfaktoren kennengelernt,
• die bereits realisierte Umsetzung der Wirkfaktoren eingeschätzt und Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert,
• einen Plan zur Umsetzung eines spezifischen Handlungsprogramms für das eigene
Arbeitsfeld,
• mehr Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten selbstwirksam zu werden und die eigene
berufliche Zufriedenheit zu stärken.
METHODIK
Das Seminar behandelt die einzelnen Wirkfaktoren (die 5 W), die mit Praxisbeispielen,
Rollenspielen, Plenumsdiskussionen und Selbstassessment vertieft werden. Abgerundet
wird das Seminar mit einem system-dynamischen Spiel, in dem die Teilnehmer lernen,
die Wirkfaktoren optimal einzusetzen. Jeder Teilnehmer erhält ein Arbeitsbuch mit allen
relevanten Informationen und Arbeitsmaterialien.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte im Erziehungsdienst, gruppenergänzender Fachdienst, Teamleitungen, Soziale
Dienste
LEITUNGMagdalene Sohr, Hannover
Ralf Kaiser-Keller, Bremen
TERMIN/ORT 16. – 18.11.2015 • Strandhotel, Timmendorfer Strand
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
88
LEITUNG Dr. Harald Tornow, Velbert-Neviges
TERMIN/ORT 16. – 18.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
89
75
74
Die Relevanz aktueller neurobiologischer Erkenntnisse
für die Jugendhilfe
»Noise & Rhythm – Es wird laut werden, sehr sehr laut!«
Wirkung von Kommunikation, die durch rhythmische
Arbeit entsteht
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und auch Eltern, die die Fachkräfte der Jugendhilfe
aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Störungen vor fast unlösbare Probleme stellen, steigt
nach Ansicht vieler Experten in den letzten Jahren sprunghaft an. Zugleich erleben wir in
den letzten Jahren eine wahre Explosion an Erkenntnissen über die Funktion(en) unseres
Gehirns. Es lohnt sich daher diese zu betrachten, zu sortieren und deren Bedeutung für
eine erfolgreiche Kinder- und Jugendhilfe heraus zu arbeiten.
Im Seminar werden zunächst einmal einige Aspekte zum Stand der Forschung skizziert.
Zusammen mit den TeilnehmerInnen wird dann in diesem Workshop erarbeitet, wie diese
Erkenntnisse gelingend in den pädagogischen Alltag zu übersetzen sind.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • erfahren den aktuellen Stand der Hirnforschung •
erfahren neurobiologisch Grundlegendes über Bindung, Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit „schwieriger“ Klientel • können all dies nutzen, um auch
im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und
Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Wie »funktioniert« neurobiologische Wissenschaft? Wie ist ihre gesellschaftliche Bedeutung? • Was sagt uns die moderne Hirnforschung über den Beginn und die Entstehung
auffälligen Verhaltens? • Wie funktioniert Lernen? Was sind so die Gelingensbedingungen
für die pädagogische Arbeit? • Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen.
METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings
Das Auge führt den Menschen in die Welt, das Ohr führt die Welt in den Menschen.
(Lorenz Ockenfuß)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder führt uns die Arbeit mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen auf
Wesentliches zurück. Es ist nicht so sehr die Methodik an sich, die wir verwenden, sondern
vielmehr, ob das, was wir tun, sie in irgendeiner Weise berührt und anspricht, ob es etwas
von Bedeutung zwischen uns und ihnen gibt. Musik und Rhythmus repräsentiert dieses
»etwas«.
In diesem Seminar werden wir uns dieser Sprache widmen. Mit Eisen- und Plastiktonnen,
sowie Buchen-Sticks werden wir aus Rhythmen Stücke, aus Stücke Kompositionen und aus
Kompositionen eine Performance machen.
Ein klares Erspüren der Pulsation und die Beherrschung von Beat und Off-Beat dienen
als Grundlage für die eigene rhythmische Arbeit. Einer musikalischen oder rhythmischen
Vorerfahrung bedarf es nicht.
Noise & Rhythm arbeitet mit Stücken, die als Grundlage für das Seminar Calling-Thunder
verwendet werden. Neben dem Erlernen der Stücke, wird der Schwerpunkt in der Anleitung
dieser liegen und dem abschließenden Demonstrieren einer Test-Performance.
Ziel des Seminars ist nicht nur eine profunde und vertiefende rhythmische Selbsterfahrung, sondern vor allem die Wirkung von Kommunikation, die durch das rhythmische
musikalische Arbeiten in einer Gruppe entsteht, zu verstehen, sich entfalten und wirksam
werden zu lassen. METHODIK
Impulsreferat, praktisches Erarbeiten verschiedener Rhythmen auf Eisen- oder Plastiktonnen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Demonstration
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern
LEITUNGRainer Orban, Sulingen
TERMIN/ORT 18. – 20.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG369,- € für Mitglieder / 409,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL18
90
ZIELGRUPPE
Männer und Frauen, die Spaß daran haben mit aller Macht draufzuhauen, Schweiß und
Schwielen an den Händen nicht scheuen und dabei eine Menge lernen möchten
LEITUNGAlbert Krüger, Göttingen
TERMIN/ORT 18. – 20.11.2015 • Hanns-Lilje-Haus, Hannover
(Seminar im Übungsraum der Street-Drummers)
TEILNAHMEBEITRAG362,- € für Mitglieder / 402,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL15
91
FACHTAGUNG
Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung
77
76
EEV-17
Kooperationsveranstaltung
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2015
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement
INHALT UND ZIELSETZUNG
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und
EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.
Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend der sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Beruflichen
Bildung in der Erziehungshilfe,
• auf Grund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und des EREV und
in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden,
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches,
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2015
noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der
Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2015 in der BVkE, KJS, BAG EJSA, EFAS oder
der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den TeilnehmerInnen der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.
ZIELGRUPPE
Leitungsverantwortliche und Mitarbeitende aus Einrichtungen der Jugend- und Berufshilfe,
der öffentlichen Jugend- und Sozialverwaltung, der Bundesagentur für Arbeit und alle
Interessierten aus angrenzenden Jugendhilfebereichen
Die Anmeldung kann ausschließlich in der BVkE-Geschäftsstelle erfolgen!
Informationen erhalten Sie über:
BVkE e. V. • Steffen Hauff • Karlstr. 40 • 79104 Freiburg • [email protected]
EREV e. V. • Carola Schaper • Flüggestr. 21 • 30161 Hannover • [email protected]
Anmeldeschluss ist der 01. September 2015, danach auf Anfrage!
LEITUNGFranz-Josef Lensker (Vorsitzender BVkE-Fachgruppe)
Gerhard Freitag (Vorsitzender der EREV-Fachgruppe)
TERMIN/ORT 19./20.11.2015 • Exerzitienhaus Himmelspforten, Würzburg
TEILNAHMEBEITRAG Preise bitte in der BVkE-Geschäftsstelle erfragen
TEILNEHMERZAHL100
92
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus
dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von
einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem
weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den
unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und
Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung
für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen
den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche
Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe
erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische
und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten.
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement
Das Modul liefert Ihnen ein Verständnis über Entstehung und Entwicklung von Konflikten
als einem integralen Bestandteil von Kommunikation und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Handlungsfähigkeit.
METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und
erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares
Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer
stationären Einrichtung.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich
neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.
Hinweis: Die Informationen zu der gesamten Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer 0511 – 390 881-15.
LEITUNGRaik Lößnitz, Wolfsburg
TERMIN/ORT 23. – 25.11.2015 • Tagungshaus Priesterseminar, Hildesheim
TEILNAHMEBEITRAG1.496,- € für Mitglieder / 1.696,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16 (feste Gruppe)
93
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FORUM
Schule und Erziehungshilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen
für emotionale und soziale Entwicklung und Regelschulen sowie an MitarbeiterInnen in
Jugendhilfeeinrichtungen. Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und
sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen konstruktiv auseinander. Bei einem Markt der Möglichkeiten werden praxiserprobte Konzepte
vorgestellt. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen
des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter
fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den TeilnehmerInnen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen
fördert und auch Einblick in Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.
Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Problemanzeigen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der
Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.
Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2015 auf der
Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus
den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download/Skripte«.
Das Programm kann ab Sommer 2015 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden.
Den TeilnehmerInnen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit einem Markt der Möglichkeiten, Referaten,
Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die
Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.
ZIELGRUPPE
Lehrkräfte aus Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und aus Regelschulen,
pädagogische MitarbeiterInnen aus Einrichtungen der Jugendhilfe
Hinweis: Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert und geleitet.
LEITUNGSusanne Götze-Mattmüller, Eppingen-Kleingartach
TERMIN/ORT 24. – 27.11.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG417,- € für Mitglieder / 467,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL80
94
Die Kunst des Nichtwissens
Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe
INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt
wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das
Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden?
Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex
sind die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der
Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer
Umwelt. Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist es doch ihr Ziel zu helfen und
gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de
Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben Sie und Ihr Team sich auf die Lösung, nicht
auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an
die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung • lernen die Systematik der lösungsorientierten
Beratung kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer
Berufspraxis • erweitern ihr methodisches Repertoire um verschiedene lösungsorientierte
Techniken • lernen ihre Fähigkeiten den Klienten ressourcenorientiert zur Verfügung zu
stellen • lernen Lösungen und nicht Probleme zu fokussieren.
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere • Theorie und Praxis der lösungsorientierten
Arbeit • die »Phasen« der lösungsorientierten Beratung in einem idealtypischen Modell
• lösungsorientierte Techniken wie das »Skalieren« oder die »Wunderfrage« • das ressourcen- und lösungsorientierte Arbeiten in herausfordernden Kontexten.
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen
der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in
wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen
Theorie und Praxis gewährleistet.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die im Bereich der Beratung und Therapie in den verschiedensten Kontexten
tätig sind
LEITUNGClaus Hild, Erfurt
TERMIN/ORT 30.11. – 02.12.2015 • Haus Hainstein, Eisenach
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL16
95
80
Eskalation und Deeskalation
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum pädagogischen
Alltag in Einrichtungen der Jugendhilfe. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen
Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu
begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte
Voraussetzung.
Schwerpunkt dieses Seminars ist es, Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen
und mithilfe des videounterstützten Deeskalationstrainings nach dem Modell von Prof.
Dr. Matthias Schwabe (Berlin) zu analysieren. Darauf aufbauend werden Methoden zur
Deeskalation erarbeitet und vertieft.
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• präsentieren selbst erlebte Konfliktsituationen aus ihrem beruflichen Alltag,
• reflektieren eigene Anteile in Konfliktsituationen,
• vervielfältigen die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung,
• erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen und
• vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Phasen des Eskalationsprozesses,
• lösungsförderndes Verhalten in Konfliktsituation,
• biografische Aspekte in Konflikten und
• institutionelle Aspekte in Bezug auf Konflikte.
METHODIK
Die Teilnehmer bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft,
um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen.
LEITUNGClaus Gudat, Viersen
TERMIN/ORT 07. – 09.12.2015 • Evangelische Akademie, Hofgeismar
TEILNAHMEBEITRAG329,- € für Mitglieder / 369,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
TEILNEHMERZAHL16
96
97
VERZEICHNIS DER MITWIRKENDEN
Anklam, Sandra • Diplom- und Theaterpädagogin (But), Drama- und Theatertherapeutin, Heilpraktikerin (Psychotherapie, Gestaltberaterin, systemische Supervisorin, Essen
Baldass, Gioia • Kommunikationstrainerin, Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und Musiktherapeutin, Arnhem/NL
Becker, Gela • Diplom-Psychologin, Fachliche Leiterin Evangelisches Kinderheim Sonnenhof, FASD Kompetenzzentrum, Berlin
Biener, Monika • Diplom-Psychologin, Eylarduswerk, Bad Bentheim
Brümmer, Marita • Video-Home-Trainerin, Ausbilderin für VHT, Eylarduswerk,
Bad Bentheim
Düring, Irene • Geschäftsführung, Diakonie Ruhr-Hellweg e. V., Soest
Eder, Sabine • Diplom-Pädagogin, Geschäftsführerin und Gründungsmitglied des
Blickwechsel e. V., Mitglied im Bundesvorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik
und Kommunikationskultur (GMK), Ehrenamtliche Prüferin bei der FSK – Freiwillige
Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Göttingen
Eichel, Anne-Ruth • Diplom-Sozialpädagogin/Diplom-Religionspädagogin, Seelsorgerin
(DGfP), Systemische Familientherapeutin/Entspannungstherapeutin, Castrop-Rauxel
Feldhoff, Prof. Dr. Kerstin • FH Münster, Fachbereich Sozialwesen, Münster
Fischwasser von Proeck, Gabriele • Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Jugendanstalt,
Hameln
Freitag, Gerhard • Ausbildungsleiter, Stiftung Beiserhaus, Knüllwald-Rengshausen
Geister, Gert • Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeut, Supervisor BDP, Coach für hypnosystemische Konzepte
zur Persönlichkeitsentwicklung, Team- und Organisationsentwicklung, Bereichsleiter
Heilpädagogium Schillerhain, Kirchheimbolanden.
Götze-Mattmüller, Susanne • Lehrerin, Fachbereichsleiterin Mädchen Christian-Heinrich-Zeller-Schule, Eppingen-Kleingartach
Grimm, Anne, Familientherapeutin • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin,
Supervisorin, Wuppertal
Gründer, Mechthild • Diplom-Sozialarbeiterin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Lehrbeauftragte, Erwachsenenbildnerin, Beratung von Einzelnen und Gruppen
bei Fällen sexueller Misshandlung, Münster
Grysczyk, Christiane • Sozialpädagogin, Lehrerin, Schulmediatorin, Coolnesstrainerin,
Kassel
Gudat, Claus • Deeskalationstrainer, Marianum, Krefeld
Harder, Iris • staatlich geprüfte Heilpädagogin, Traumafachberaterin/Traumapädagogin,
Schleiden
98
Hartmann, Maria • Diplom-Sozialarbeiterin, Supervisorin (DGSv. ÖVS), Neukirch
Heilemann, Dr. Michael • Diplom-Psychologe, Psychologischer Therapeut, Anti-Aggressivitätstraining in der Jugendanstalt, Hameln
Hell, Chris • Systemischer Familientherapeut und Traumapädagoge, Qualitätsmanager
und Systemauditor, Methodentrainer, Stuttgart
Hespelt, Elke • stellv. Heimleiterin, Mutter-Kind-Haus EJF-Lazarus gAG, Jörg Sommerlath, Berlin
Hesse, Peter Uwe • Diplom-Sozialwissenschaftler / Hochschuldozent für Klinische Psychologie, Ballenstedt
Hesselink, Drs. Jan • lehrte lange an der FH Enschede (NL) im FB Soziales, studierte
Pädagogik, Sozialarbeit/Sozialpädagogik, (soziale) Gerontologie und Jura. Ist aktiv als
Seminarleiter für »Kognitive Umstrukturierung nach Ellis (RET)« und die »Wirksamkeit
systemischer/lösungsorientierter Grundannahmen«, Supervisor/Coach, Ootmarsum/NL
Hild, Claus • Diplom-Sozialpädagoge, Lehrender für systemische Therapie und Beratung
(DGSF), Drei Gleichen
Jentjens, Michael • Förderschullehrer mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Sprache, Mitarbeiter in einem Kompetenzzentrum für sonderpädagogische
Förderung, Köln
John, Friedel • Diplom-Sozielpädagoge und Betriebswirt, Geschäftsführer, Coach,
Managementtrainer, Mediator, Ellerbek
Kaiser-Keller, Ralf • Diplom-Sozialpädagoge, Bremen
Kappler, Margarete • Diplom-Psychologin, CJD, Altdorf
Knöpfler, Christine • Diplom-Psychologin, Herzogsägmühle, Peiting
Knorr, Wilfried • Direktor von Herzogsägmühle, Peiting
Kooiker, Elisa A. • Diplom-Pädagogin, Qualifikationen in systemischer Familien-, Paarund Einzeltherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, Familien- und Systemaufstellung, energetische integrative Psychotherapie sowie Entspannungsverfahren,
langfristige Erfahrungen in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in Osnabrück, im
Landkreis Vechta und in freier Praxis in Osnabrück
Krüger, Albert • zertifizierter KCK®-Trainer und Coach, Geschäftsführer, Diplom-Sozialpädagoge, Ausbildungen in verschiedenen Kampfkünsten, Neuro-Training nach
Andrew Verity, Göttingen
Krüger, Rainer • seit 1998 selbständiger Berater, Coach und Trainer für Personal- und
Organisationsentwicklung, zertifizierter KCK®-Trainer und Coach, Göttingen
Lensker, Josef • Diplom-Sozialpädagoge, Berufsschullehrer, Geschäftsführer und direktionaler Leiter im der Johannesburg, Surwold
99
Lindemann, Prof. Dr. Karl-Heinz • promovierter Soziologe, seit elf Jahren Professor an
der FH Koblenz, lange tätig in Jugendstrafvollzug und Jugendhilfe, zuletzt verantwortlich für die Implementation explizit familienunterstützender Hilfen. Ist akiv als
Coach, Supervisor und Seminarleiter im Spektrum der systemischen Fokussierung und
Organisationsentwicklung, Koblenz
Lindermann, Ulrike • Erzieherin, Erziehungsstelle, Tiergestützte Sozialarbeit ATN,
Gründerin von HundinPuT, Hundgestützte Interventionen mit Hündin Lucy, Mayen
Lingnau-Carduck, Anke • Diplom-Sozialpädagogin, systemische Therapeutin,
systemische Supervisorin, Lehrende für systemische Therapie & Beratung (DGSF),
Mettmann
Lößnitz, Raik • Diplom-Sozialpädagoge, AAT/CT®-Trainer, persolog-Trainer®, Verhaltens- und Kommunikationstrainer, langjährige Erfahrung als Leiter eines Kinder- und
Jugendhilfebereichs, KODEX®-Trainer, ImpulsE-GbR, Wolfsburg
Louis, Petra • Kinderkrankenschwester, Trainerin für autogenes Training mit Kindern,
Bremen
Meiß, Harald • Diplom-Sozialarbeiter, Leiter Geschäftsbereich Jugendhilfe, Hephata,
Hess. Diakoniezentrum, Schwalmstadt-Treysa
Melcher, Bettina • Diplom-Pädagogin, Beraterin, Hannover
Metje, Rosa • Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Familientherapeutin, Münster
Michalowski, Gisela • Diplom-Sozialpädagogin, 1. Vorsitzende FASD Deutschland e. V.,
Lingen
Müller, Diethelm, Sozialarbeiter, betrieblicher Gesundheitsmanager bei der Stadt
Wolfsburg, Wolfsburg
Müller-Kind, Ralf • Diplom-Gesundheitswissenschaftler, Diplom-Pädagoge, Neukirch
Müssig, Gabi • Sozialpädagogin, systemische Therapeutin und Traumatherapeutin,
Coaching und Supervision, Stuttgart
Orban, Rainer • Diplom-Psychologe, Systemischer Familientherapeut (SG, DGSF), Institut
für systemisches Arbeiten, Sulingen
Pollmann, Klaus • Diplom-Pädagoge, Kinder-und Jugendlichenpsychotherapeut, Unna
Radmann, Siegrid • Systemische Familientherapeutin, Burgwedel
Rakers, Andrea • Diplom-Pädagogin, Theaterpädagogin, klinische Theatertherapeutin,
langjährige Tätigkeit im stationären Mutter-Kind-Bereich, Koordinatorin von Ehrenamtsprojekten, Leitung Familienzentrum und Leiterin von theaterpädagogischen und
theatertherapeutischen Workshops und Seminaren, Referentin bei verschiedenen
Bildungsträgern
100
Rehse, Irmtraut • Psychologische Psychotherapeutin / Spezielle Psychotraumatherapie
(DeGPT), Hannover
Roscher-Degener, Heide • Diplom-Psychologin, Supervisorin (DGSv), Münster
Sausen, Monika • Psychotherapeutin, Hypnotherapeutin, Traumatherapeutin, Familien- und Systemberaterin, Psychologin in der Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber,
Vallendar
Schäfer, Maja • Projektleiterin der Web-2.0-Berufsorientierungskampagne »SOZIALE
BERUFE kann nicht jeder« bei der Diakonie Deutschland, Berlin
Schaper, Carola • Gesundheits-Coach, EREV-Referentin, Sozialpädagogin, Sozialmanagerin, NLP-Practitioner, Supervisorin, Erwachsenenbildnerin, freie Referententätigkeit,
Hannover
Schulz, Axel • Wirtschaftsberater, Organisationsentwickler, Coach, Kassel
Sohr, Magdalene • Diplom-Sozialpädagogin, Familientherapeutin, Hannover
Sowa, Stefan • Diplom-Sozialpädagoge, Erziehungsleitung, Kastellaun
Steinhauser, Hildegard • Diplom-Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis seit 1988 in Augsburg niedergelassen, Augsburg
Tornow, Dr. Harald • Institutsleiter e/l/s-Institut für Qualitätsentwicklung, Wülfrath
Wagner, Brigitte • Diplom-Sozialpädagogin, Niedersächsisches Landesamt für Soziales,
Jugend und Familie, Hannover
Werner, Marion • Sozialpädagogin, Supervisorin, Mediatorin, Gesundheits-Coach,
Worpswede
Wibbelink-Oosterwijk, Antowi • Büro Wibbelink Training Schulung und Coaching,
Kommunikationstrainerin, Diplom-Sozialpädagogin, Mediatorin und Coach, Haaksbergen/NL
Wiemken, Jens • Diplom-Pädagoge, seit 1989 mit der außerschulischen pädagogischen
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an »Neuen Medien« tätig, seit 2010 Referent für
Medien der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen, Vechta.
Willhoff, Dirk • zertifizierter NLP-Trainer, zertifizierter IHK-Trainer, staatlich anerkannter Erzieher, Teamleiter im SOS-Kinderdorf, Neuenheerse
Zapf, Bernhard • Diplom-Psychologe, Fachreferent für Jugendhilfe im Diakonischen
Werk Bayern, Geschäftsführer des Evangelischen Erziehungsverbandes in Bayern,
Nürnberg
Zwank, Monika • Lehrerin an der Gesamtschule Köln-Rodenkirchen, Absolventin der
Lehrgänge »Psychologie Hund mit Spezialisierung auf Hundeverhaltensberatung/therapie« ATN, »Tiergestützte Sozialarbeit« ATN, Besitzerin der Schulhündin Lotte, Köln
101
Zippel, Bianca • Förderschullehrerin mit den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung und Sprache, Mitarbeiter in einem Kompetenzzentrum für sonderpädagogische
Förderung, Stolberg
TAGUNGSHÄUSER 2015
Bad Aibling
DWRO-consult gGmbH, College
Parkgelände Mietraching
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 10, 83043 Bad Aibling
Berlin
Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Ziegelstraße 30 • 10117 Berlin
☎ (030) 2 84 67-0 • Fax: (030) 2 84 67-145
E-Mail: [email protected]
www.dietrich-bonhoeffer-haus.com
VCH-Akademie-Hotel
Heinrich-Mann-Straße 29, 131 56 Berlin
☎ (030) 4 88 37-456 • Fax: (030) 4 88 37-333
E-Mail: [email protected]
www.akademiehotel.de
VCH Hotel Christophorus
Schönwalder Allee 26/3, 13587 Berlin
☎ (030) 3 36 06-0 • Fax: (030) 3 36 06-114
[email protected]
www.hotel-johannesstift.de
Bielefeld
Ausbildungs- und Tagungshotel Lindenhof
des Berufsbildungswerkes Bethel
Quellenhofweg 125, 33617 Bielefeld
☎ (0521) 1 44 61 00 • Fax: (0521) 1 44 61 14
E-Mail: [email protected]
www.ausbildungshotel-lindenhof-bethel.de
Eisenach
Göbel‘s Sophien Hotel
Sophienstrasse 41, 99817 Eisenach
☎ (03691) 251-0 • Fax: (03691) 251-11
E-Mail: [email protected]
www.sophienhotel.de
102
103
Haus Hainstein
Am Hainstein 16, 99817 Eisenach
☎ (03691) 242-0 • Fax: (03691) 242-109
E-Mail: [email protected]
www.hainstein.de
Hannover
Hanns-Lilje-Haus
Knochenhauerstraße 33, 30159 Hannover
☎ (0511) 12 41-698 • Fax: (0511) 12 41-697
E-Mail: [email protected]
www.hanns-lilje-haus.de
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Tagungs- und Gästehaus Hannover
Kirchröder Straße 44, 30625 Hannover
☎ (0511) 53 53-311 • Fax: (0511) 53 53-596
E-Mail: [email protected]
www.zeb.stephansstift.de
ibis Hannover Medical Park
Theodor-Lynen-Straße 1, 30625 Hannover
☎ (0511) 95 67-0 • Fax: (0511) 95 67-140
www.ibishotel.com
Hildesheim
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3, 31134 Hildesheim
☎ (05121) 1 79 15-40 · Fax: (05121) 1 79 15-42
[email protected]
www. tagungshaus-priesterseminar.de
Hofgeismar
Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11, 34369 Hofgeismar
☎ (05671) 881-107 • Fax: (05671) 881-154
E-Mail: [email protected]
www.akademie-hofgeismar.de
104
Kassel
Kirchliche Fort- und Ausbildungsstätte der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck
Mulangstraße 21/23, 34131 Kassel
☎ (0561) 3 20 38 • Fax: (0561) 3 16 03 85
E-Mail: [email protected]
www.kifas.de
Königswinter
Haus Marienhof – Tagungsstätte des Erzbistum Köln
Königswinterer Straße 414, 53639 Königswinter
☎ (02223) 29 80-0 oder -201 • Fax (02223) 29 80-200
E-Mail: [email protected]
www.haus-marienhof.de
Mülheim an der Ruhr
Die Wolfsburg
Falkenweg 6, 45478 Mülheim an der Ruhr
☎ (0208) 9 99 19-0 • Fax: (0208) 9 99 19-110
E-Mail: [email protected]
www.die-wolfsburg.de
Münster
Katholisch-soziale Akademie
Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster
☎ (0251) 98 18-0 • Fax: (0251) 98 18-480
E-Mail: [email protected]
www.franz-hitze-haus.de
Pappenheim
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum Pappenheim
Stadtparkstraße 8-17, 91788 Pappenheim
☎ (09143) 6 04-14 • Fax: (09143) 6 04-50
E-Mail: [email protected]
www.ebz-pappenheim.de
105
Potsdam
Kongresshotel Potsdam am Templiner See
Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam
☎ (0331) 90 77 10 00 • Fax: (0331) 90 77 07 77
E-Mail: [email protected]
www.kongresshotel-potsdam.de
WO LIEGEN UNSERE TAGUNGSHÄUSER?
DÄ NE M A R K
Schwerte
Evangelische Kirche von Westfalen
Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte
☎ (02304) 755-0 (Zentrale) • Fax: (02304) 755-249
☎ (02304) 755-112 / -111 (Durchwahl Tagungsstätte)
E-Mail: [email protected]
www.haus-villigst.de
Timmendorfer Strand
Strandhotel – Ausbildungs- und Erholungsstätte
Strandallee 8, 23669 Timmendorfer Strand
☎ (04503) 7 08 81-0 • Fax: (04503) 7 08 81-190
E-Mail: [email protected]
www.strandhotel-timmendorf.de
Kiel
Würzburg
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Himmelspforten
Mainaustraße 42, 97082 Würzburg
☎ (0931) 3 86-6 80 01 • Fax: (0931) 3 86-6 80 09
E-Mail: [email protected]
www.himmelspforten.net
Schwerin
Hamburg
Bremen
N IED E R L AND E
POLE N
Berlin
Hannover
Enschede
Mülheim/Ruhr Schwerte
Düsseldorf
Remscheid
Köln
Bonn
Wolfsburg
Potsdam
Braunschweig
Magdeburg
Hildesheim
Bielefeld
Münster
Hofgeismar Göttingen
Kassel
Eisenach
Leipzig
Dresden
Erfurt
Königswinter
Fulda
Bad Honnef
Frankfurt/M.
Prag
Mainz
LUX .
TS C H E C HI E N
Würzburg
Saarbrücken
Nürnberg
Stuttgart
Straßburg
FRANK REIC H
Karlsruhe
Pappenheim
Passau
Esslingen
München
Freiburg
Salzburg
Zürich
SC H W E I Z
106
Timmendorfer Strand
Lübeck
Dortmund
Wolfsburg
Gästehaus am Hasselbach
Walter-Flex-Weg 14, 38446 Wolfsburg
☎ (05361) 85 64-0 • Fax: (05361) 85 64-10
E-Mail: [email protected]
www.cjd-jugenddorf-wolfsburg.de
SC H W E D E N
Kopenhagen
ÖSTERREICH
107
Antrag auf Mitgliedschaft
MITGLIED WERDEN IN EINEM STARKEN VERBAND
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit beantragen wir die Mitgliedschaft im Evangelischen Erziehungsverband e. V. (EREV)
zum ___________________ zu den uns bekannten Bedingungen gemäß §§ 3 und 4 der
Satzung des EREV vom Juni 2002.
im vergangenen Jahr haben Sie selbst oder Mitarbeitende von Ihnen an einer oder mehreren
Fortbildungen/Fachtagungen des EREV teilgenommen. Die Evaluation unserer Bildungsarbeit hat ergeben, dass die TeilnehmerInnen eine große Zufriedenheit mit der Umsetzung der
Themen in unseren Fachtagungen, Fortbildungen und mit den regelmäßig erscheinenden
Publikationen haben. Wir hoffen, dass auch Sie und Ihre Mitarbeitenden zufrieden sind.
Der Mitgliedsbeitrag wird aus den Erlösen für Leistungen nach §§ 19, 27ff, 35a, 41, 42
SGB VIII so festgelegt, dass pro angefangenen 500.000,- Euro Erlöse das Mitglied einen
Beitrag von 110,- Euro zahlt.
Einrichtungen und Dienste, deren Erlöse unter 500.000,- Euro liegen, zahlen einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 110,- Euro.
Wir möchten Sie gerne auf die Vorteile einer Mitgliedschaft im Evangelischen Erziehungsverband e. V. (EREV) aufmerksam machen.
Der EREV wurde 1920 als Evangelischer Reichserziehungsverband gegründet und ist ein Zusammenschluss der evangelischen Erziehungsarbeit auf Bundesebene. Als Bundesverband
sind wir dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland angeschlossen
und fördern die christlich verantwortete Arbeit unserer Mitgliedseinrichtungen in der
ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe. Der Verband vertritt die
Interessen von 500 Einrichtungen, Verbänden und Vereinigungen der Jugendhilfe aus allen
Bundesländern. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Zukunftssicherung der förderlichen
Lebensbedingungen für Kinder, junge Menschen und Familien.
Name und Anschrift:
Unseren Mitgliedern bieten wir unter anderem
• ein Netzwerk der Erziehungshilfe,
• Informationsaufbereitung in der Fachzeitschrift »Evangelische Jugendhilfe« (fünf
Ausgaben pro Jahr) und dem Themenheft »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« (vier Ausgaben pro Jahr),
• Fachtagungen und Fortbildungen zu vergünstigten Konditionen,
•Öffentlichkeitsarbeit,
• Positionspapiere und Stellungnahmen und
• eine Internetplattform für die Eigendarstellung, Information und Austausch.
Träger:
Der Träger ist Mitglied im Diakonischen Werk der Landeskirche
bzw. der Evangelischen Kirche in Deutschland
Wir würden uns freuen, auch Sie als neues Mitglied in unserem starken Verband begrüßen
zu können.
nein
Unterschrift
#
Ort, Datum
ja
108
109
EREV-BERATUNGSFÜHRER FÜR JUNGE MENSCHEN
Unser Recht
auf
Erziehungshilfe...
Ein Beratungsführer
für Eltern und junge Menschen
1
Я обладаю правом на
получение помощи,
связанной с проблемами воспитания
Информационная брошюра
для родителей и молодёжи
1
Eg
ˇitim Yardımı
ile ilgili
haklarımız ...
Anne, Baba ve Genç İnsanlar için
Danışma Kılavuzu
Der Evangelische Erziehungsverband e. V. (EREV) gibt einen Beratungsführer für junge Menschen
heraus. Unter dem Titel »Unser
Recht auf Erziehungshilfe ...« liegt
die vierte überarbeitete Ausgabe
der 40-seitigen Broschüre vor, die
auch in Türkisch und Russisch erschienen ist.
»Jeder junge Mensch hat ein Recht
auf Förderung seiner Entwick­lung
und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemein­
schaftsfähigen Persönlichkeit.«
(SGB VIII, § 1)
Von diesem Recht kann nur Gebrauch machen, wer mit den einzelnen Vorschriften vertraut ist.
Diesem Zweck dient der vorliegende Beratungsführer, indem er
lebensnahe Fragen zur Förderung
junger Menschen aufgreift und
die einzelnen Hilfen für Kinder,
Jugendliche und ihre Eltern sowie
für junge Volljährige vorstellt.
Inhalt
4
6
8
Was heißt „Recht auf Erziehungshilfe“? ____________________________________ 10
Wie finde ich die geeignete Hilfe? _________________________________________ 12
Was sind Beratungsstellen? _____________________________________________ 14
Welche Hilfen in der Familie gibt es? ______________________________________ 16
Was ist eine Tagesgruppe und was ist Soziale Gruppenarbeit? ____________________ 18
Was ist eine Pflegefamilie? ______________________________________________ 20
Was ist Heimerziehung heute? ___________________________________________ 22
Wo kann ich hin, wenn ich in Not bin? _____________________________________ 24
Was mache ich, wenn ich über 18 bin? _____________________________________ 26
Was mache ich, wenn ich schwanger bin? __________________________________ 28
Was kosten die Hilfen zur Erziehung? Welche Hilfen gibt es sonst noch? ____________ 30
Wie lese ich dieses Heft? ________________________________________________
Um welche Probleme geht es? ___________________________________________
Wie unterstützt mich Jugendhilfe? _________________________________________
Anhang:
Auszug aus dem Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) – Kinder- und Jugendhilfe _________
Online-Beratungsstellen _______________________________________________
32
39
3
Herausgeber:
Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)
Flüggestr. 21 • 30161 Hannover
Telefon (0511) 390 881-0
Fax (0511) 390 881-16
[email protected] • www.erev.de
Der Beratungsführer ist mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend produziert worden. Er ist gegen eine Schutzgebühr von 1,– Euro über den
Herausgeber zu beziehen.
Ein Bestellformular
finden Sie im Internet unter www.erev.de im Menü »Beratungsführer«.
1
110
111
DIE PUBLIKATIONEN DES EREV:
»EVANGELISCHE JUGENDHILFE« UND »BEITRÄGE ZU
THEORIE UND PRAXIS DER JUGENDHILFE« (TPJ)
2/2014
91. Jahrgang
Mai 2014
H 11392
ISSN 0943-4992
atlich anerkannte Förderschuntwicklung in den Einzugsbed Emsland. Zurzeit werden 180 Kinder und Jugendliche
und Hauptschule, Lernen sowie Berufsorientierung an
ad Bentheim unterrichtet. Nähere Informationen zur
eylardus-schule.de. Träger der Eylardus-Schule ist das
k.de, eine diakonische Jugendhilfeeinrichtung mit rund
chiedlichen Standorten und mit den Schwerpunkten
e. Als Hauptgesellschafter betreibt das Eylarduswerk
erbund der Grafschaft Bentheim für acht Kindertagestzen (www.kita-grafschaft.de).
der Professionalisierung von Trägeraufgaben im Kingehören eine gemeinsame strategische, personelle und
die Koordination der pädagogischen Arbeit in den ein-
us-Schule suchen wir zum 01. Februar 2015 eine/n
hulrektor/-in (BesGr A 15)
Kooperation:
Das Projekt »Familienhaus« –
Ein interdisziplinärer Ansatz zur
stationären Krisenbewältigung
ive Persönlichkeit, die sich in hohem Maße verantwortdungsarbeit unserer Förderschule und für die Belange
morientierten und integrativen Führungsstil praktiziert
msetzen und kommunizieren kann. Die Schulleitung ist
er Gesamteinrichtung und leistet darüber hinaus auch
auf Landes- und Bundesebene.
hliche und (förder-)pädagogische Qualifikationen, die
örderpädagogik – idealerweise mit dem Schwerpunkt
klung – sowie über einen weiteren Förderschwerpunkt
ng verfügen.
ehrkräfte im Rahmen einer Beurlaubung für den Dienst
Trägerschaft ist gemäß § 152 des Niedersächsischen
Sie einer christlichen Kirche angehören, freuen wir uns
arduswerk, Teichkamp 34, 48455 Bad Bentheim oder
Erlebnispädagogik:
Abenteuer erleben, bewältigen und
gestärkt in den Alltag zurückkehren
EREV-Dialog Politik:
Eigenständige Volljährigenpädagogik
ist notwendig
Herausgeber: Evangelischer Erziehungsverband e. V.
Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
Telefon (0511) 390 881-0
Fax (0511) 390 881-16
www.erev.de • E-Mail [email protected]
Erscheinungsweise: fünf Mal jährlich
Satzspiegel:
145 mm breit, 210 mm hoch
Auflagenhöhe:
1.200 Exemplare
Redaktionsschlusstermine: 19. Januar, 16. März, 1. Juni,
17. August, 26. Oktober 2015
BESUCHEN SIE UNS IM INTERNET!
www.erev.de
ISBN 978-3-945081-01-3
Foto: fotolia
für die Gestaltung sicherer Orte
ion wie ein roter Faden. Die realen
befristeten Arbeitsplätzen, zeitlich
hrungen, wechselnden Mitarbeind freien Trägern und die Fokusn stehen im Widerspruch zu den
ädagogische Arbeit im grundsätzTraumapädagogik im spezifischen
gende Veröffentlichung zeigt, dass
e Widersprüche aufzuzeigen, und
ungen, die die jungen Menschen
ittelpunkt der Aufmerksamkeit zu
tung auf die Kostenseite der Maßk darauf, dass diese Hilfen gesell-
TPJ 6
wird das Projekt »Traumapädagoendhilfe«, das von 2011 bis 2014
estellt. Daran beteiligt waren das
k Deutschland e.V. (CJD) sowie das
Traumapädagogik und ihre Bedeutung für pädagogische Einrichtungen
Die Fachzeitschrift »Evangelische Jugendhilfe« (EJ) wird vom EREV–Redaktionsbeirat konzipiert und
bündelt Informationen zu neuen Entwicklungen in den Erziehungshilfen. Sie fungiert als Sprachrohr
der Mitgliedseinrichtungen und spiegelt die vielfältige Arbeit des Verbandes wider. Der ersten Ausgabe
eines Jahres liegt ein Gesamtverzeichnis des Vorjahres bei. Die »Evangelische Jugendhilfe« (EJ) ist
über den Herausgeber zu beziehen. Für EREV-Mitglieder ist der Preis für ein Heft im Mitgliedsbeitrag
enthalten. Die Zeitschrift erscheint rund vier Wochen nach Redaktionsschluss.
Preise:
Einzelpreis: 5,- € zuzüglich Versand
Jahresabonnement: 25,- € inklusive Versand
Studierendenabonnement: 15,- € inklusive Versand
Falls Sie selbst einen Artikel für die EJ schreiben möchten, senden wir Ihnen gern Hinweise zur Manuskripterstellung zu. Für das Einlegen von Werbefaltern wird ein Kostenbeitrag von 520,– E inkl.
MwSt. erhoben.
Marc schmid, Urs Kaiser, Ute ziegenhain et al.
Traumapädagogik und
ihre Bedeutung für
pädagogische Einrichtungen
Ein Projekt des Universitätsklinikums Ulm
mit dem CJD e. V.
BEiTrägE zU ThEoriE UnD Praxis DEr JUgEnDhilfE
Jahrgang 2014
6
Herausgeber: Evangelischer Erziehungsverband e. V.
Flüggestraße 21 • 30161 Hannover
Telefon (0511) 390 881-0
Fax (0511) 390 881-16
www.erev.de • E-Mail [email protected]
Erscheinungsweise: vier Mal jährlich
Satzspiegel:
120 mm breit, 180 mm hoch
Auflagenhöhe:
1.200 Exemplare
Redaktionsschlusstermine: 16. Februar, 11. Mai, 24. August,
9. November 2015
Das EREV-Themenheft TPJ, »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe«, bündelt verschiedene
Artikel zu einem Thema und wird vom EREV-Redaktionsbeirat konzipiert. Das Themenheft ist über den
Herausgeber zu beziehen. Für EREV-Mitglieder ist der Preis für ein Heft im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Das Themenheft erscheint rund vier Wochen nach Redaktionsschluss.
Preise:
Einzelpreis: je nach Umfang 7,50 € bis 15,00 € zuzüglich Versand
112
113
FORTBILDUNGEN ANDERER ANBIETER
Evangelischer Fachverband
für Erzieherische Hilfen RWL
Das Programm 2015 umfasst unter anderem Fort- und Weiterbildungen zu
folgenden Themen:
Problemlos mit »unkonventionellen Klienten« umgehen
Sichere Orte in der Krisenintervention
Teamentwicklung
Einfach mal erziehen!
Gewaltloser Widerstand als Methode für Ambulante Dienste
Pädagogische Arbeit mit jungen Müttern mit Borderline-Syndrom
Gerechte Gemeinschaften
u. a.
Weitere Informationen erhalten Sie über
Evangelischer Fachverband für Erzieherische Hilfen RWL
Standort Münster
Friesenring 32 – 34
48147 Münster
AKADEMIEN FÜR
KIRCHE UND DIAKONIE
Bildung. Training. Beratung.
Wir bieten Bildung, Training und Beratung für Menschen in sozialen, pflegerischen und bildungsorientierten Arbeitsfeldern von Kirche und Diakonie.
Unsere Leidenschaft ist, dass Menschen ihre Potentiale entdecken und entfalten.
Wir verstehen die besonderen Anforderungen und die Sprache unserer Kunden
und sind bundesweit präsent und vernetzt.
Seit dem 2. Juni 2014 sind die Bundesakademie für Kirche und Diakonie und die
Führungsakademie für Kirche und Diakonie wieder ein Unternehmen unter dem
Dach der Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH.
Hier finden Sie Angebote der
Hier finden Sie
und Diakonie für die zentralen
Führungsakademie
Bundesakademie für Kirche
Handlungsfelder in Kirche und
Diakonie sowie arbeitsfeldübergreifende Angebote.
Angebote der
für Kirche und
Diakonie.
Telefon (0251) 2 70 92 66
Sylvia Parchow (Sachbearbeitung)
[email protected]
oderwww.diakonie-rwl.de
Unsere Jahresprogramme erhalten Sie hier:
Akademien für Kirche und Diakonie gGmbH
Heinrich-Mann-Str. 29 · 13156 Berlin
Tel.: 030/488 37-488 · Fax: 030/488 37-300
[email protected]
www.bundesakademie-kd.de | www.fakd.org
Übernachtungsmöglichkeiten sind in unserem Akademiehotel gegeben.
Buchungen unter: [email protected] | www.akademiehotel.de
114
115
Die Neukirchener
Fortbildungsakademie
Wir vertiefen Ihr Wissen!
•• IFB
IFB -– Integrierte
Integrierte Familienorientierte
Familienorientierte Beratung®
B eratung ®
•• Paarberatung
Paarberatung
•• Schwangerschaftskonfliktberatung
Schwangerschaftskonfliktberatung
•• Erziehungsberatung
Erziehungsberatung
•• Supervision
Supervision
und
Coaching
und
Organisation
•• Pastoralpsychologie
Pastoralpsychologie
50 Jahre • 1964 – 2014
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Eine
2009:
Eine Auswahl
Auswahlaus
ausunserem
unseremFortFort- und
und Weiterbildungsprogramm
Weiterbildungsprogramm 2014:
Auch unser Fortbildungsprogramm 2015 beansprucht wieder,
nicht nur zusätzliche Qualifikationen zu vermitteln, sondern
die bereits vorhandenen Kompetenzen von ausgebildeten
Mitarbeitenden zu erweitern, zu reflektieren und zu vertiefen.
Diesem Ziel folgt auch die Wahl der Themen, der Seminare
sowie der Referentinnen und Referenten.
Das Angebot umfasst Weiterqualifizierungen
IFB – Integrierte Familienorientierte Beratung® – Dreijährige Weiterbildung in PsychoIFB - Integrierte Familienorientierte B eratung ® - Dreijährige Weiterbildung für
logischer Beratung mit Einzelnen, Paaren und Familien. Die Weiterbildung kann
psychologische Beratung mit Einzelnen, Paaren und Familien.
ab 2015 integriert werden in einen begleitenden Masterstudiengang Beratung/
07.09.2009
• Beginn:
Counseling (MBC) an der Ev. Hochschule Dresden. (www.ehs-dresden.de) •
Beginn:und
9.11.2015
Supervision
Coaching - DGSv zertifizierte zweieinhalbjähri
ge Weiterbildung
Supervision
und Coaching – Dreijährige Weiterbildung (DGSv-zertifiziert) • Beginn:
• Beginn: 12.10.2009
8.2.2016; Zulassungstagung • 23.9.2015 bzw. 28.11.2015
Kinder- und Jugendlichenberatung / Erziehungsberatung –•Zweiteilige Fortbildung in
strukturbezogener Beratungsmethodik mit Eltern, Kindern und Jugendlichen •
„Wahnsinnskinder“ - Kinder psychisch kranker Eltern
• 30.-31.01.2009
Beginn: 17.8.2015
Eltern-Kind-Beratung bei frühen Interaktionsstörungen
08.-10.01.2009
• für die Mitarbeitenden des Neukirchener Erziehungsvereins
in der Kinder- und Jugendhilfe, in den Ambulanten Hilfen,
der Altenhilfe und der Behindertenhilfe
Strukturierte
Angebote
für Hochkonflikt-Familien
Das
FamFG
und macht
die HerausfordeFremder
Glaube
in Beratung
und Psychotherapie - –
was
heilt
und was
rungen
die Beratungspraxis • 24. – 26.6.2015
krank?
09.-11.02.2009
• für
• sowie für Fachkräfte aus Einrichtungen anderer Träger.
Kinderschutz
praktisch:
Rolleoder
undScheitern?
Verantwortung•einer
„insoweit erfahrenen FachEinmalige
Beratung
- Chance
02.-03.03.2009
Erneut im Programm ist zudem ein umfangreiches Angebot an
Marte Meo-Ausbildungskursen. Damit wird der wachsenden
Nachfrage interessierter Fachkräfte aus der gesamten Region
Rechnung getragen.
Lernund Leistungsstörungen
bei Kindern
und Jugendlichen
• 20.-22.03.2009
Therapeutisches
Spiel und Beratung
mit Kindern
und Jugendlichen
• 2. – 7.2.2015
Psychotraumatologie, -beratung und -therapie – Neunteilige Weiterbildung für bera• 24.-26.02.2009
terisch und psychotherapeutisch tätige
Berufsgruppen • Beginn: 13.5.2015
Gewalt zwischen den Generationen
kraft nach §§ 8a und 8b SGB VIII • 19. – 21.1.2015
Kommunikation und Führung mit Methoden aus dem Improvisationstheater und Tango
• 18.-20.05.2009
Argentino • 9. – 11.2.2015
Frühe Hilfen, Kinderschutz und Netzwerk-Management
Umgangund
mitLeiten
Trauma•in25.-29.05.2009
der Beratung • 16. – 18.2.2015
Führen
Grenzen achten – Sicheren Ort geben. Training in Prävention und Intervention zum
FGG - Reform und Herausforderung für die Praxis: Strukturierte Angebote für
Schutz vor sexuellen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt in Kirche und
hochstrittige Familien • 03.-05.06.2009
Das komplette Fortbildungsprogramm mit
Online-Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter
www.neukirchener.de
Diakonie • 9. – 11.3.2015
Coaching bei Schwarzes
Konflikten Schaf,
– Konfliktcoaching
29.6. – 1.7.2015
„Sündenbock,
Prügelknabe“ -•Ausgrenzung
am Arbeitsplatz Umgang mit Mobbing
in Beratung und Supervision
• 31.08.-02.09.2009
Krisenintervention
bei Suizidgefährdung
und selbstverletzendem
Verhalten bei
Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen • 2. – 4.7.2015
„Ausgebrannt und am Ende …“ Burn-Out und Depression in Beratung,
„Verstehst
Du,und
was
ich meine?“ – Körpersprache
und Stimme im Beratungsprozess
Supervision
Personalführung
• 30.11.-02.12.2009
bewusst einsetzen • 9. – 11.7.2015
Die
„unerhörten“
Botschaften
derweinen?“
Kinder mit–ADHS
- Symptome verstehen,
„Hörst
Du das kleine
Nashorn
Ein psychodramatischer
Interventionsansatz
Beziehungen
verändern
mit Tierfigunren
bei Kindern
im Trennungs-/Scheidungskonflikt • 15. – 17.9.2015
• 03.-05.12.2009
Gerne senden wir Ihnen unser
Fortbildungsprogramm 2015 auch zu.
Neukirchener Fortbildungsakademie
Herkweg 8 · D-47506 Neukirchen-Vluyn
Fon: 0 28 45 / 29 87 50
[email protected]
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Geschäftsführung: Andreas Riebe-Beier
Leitung: Friedhelm Schwarzbach
Neukirchener
Erziehungsverein
Fortbildungsakademie
AusführlicheInformationen
Informationenüber
überalle
alleFortFortund
Weiterbildungsangebote
unter:
Ausführliche
und
Weiterbildungen
unter:
www.ezi-berlin.de
www.ezi-berlin.de
EZI- Evangelisches
– Evangelisches
Zentralinstitut
Familienberatung
GmbH
EZI
Zentralinstitut
fürfür
Familienberatung
gGmbH
Auguststraße80,
80,10117
10117Berlin
Berlin
Auguststraße
Telefon (030) 2 83 95-270 • Fax (030) 2 83 95-222
Telefon 030/28 395-270
• Fax 030/28 395-222
E-Mail [email protected]
E-Mail [email protected]
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Seminarübersicht
Jahresprogramm 2015
Curricula
Traumapädagogikin Kooperation mit
laufender Kurs: seit Mai 2014 • Ort: Traben-Trabach/Maring-Noviand
nächster Kurs: September 2015 (ohne Kooperation) •
Ort: Traben-Trarbach/Maring-Noviand/Leichlingen
Evangelischer Fachverband
für Erzieherische Hilfen RWL
Traumazentrierte Psychotherapie und Beratung
in Kooperation mit
Systemisches handeln im pädagogischen Kontext – Basiskurs in Kooperation mit
laufender Kurs: März 2014 • Ort: Maring-Noviand
laufender Kurs: seit Januar 2014 • Ort: Trarben-Trabach/Leichlingen
Mit ihren Veranstaltungen im Jahr 2015 greift die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische
Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) Entwicklungen und neue Herausforderungen für die Jugendsozialarbeit
insgesamt und in den einzelnen Handlungsfeldern auf. Die Veranstaltungsangebote richten sich an
Mitarbeitende von Trägern und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, an MultiplikatorInnen und an
Fachkräfte. Sie sollen den fachlichen Austausch befördern und zu einer Qualitätssicherung und
Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit beitragen. Unter anderem sind für 2015 zu folgenden Themen
Veranstaltungen geplant:
Grundlagen und Querschnittsthemen

Junge Flüchtlinge in den Handlungsfeldern der
Jugendsozialarbeit

Dauerbrenner: Zusammenarbeit an den
Schnittstellen der Sozialgesetzbücher

Veranstaltungen inklusiv gestalten

Schulabsentismus und Schulmüdigkeit:
Ganztagsschule als Lösung?

Bundeskongress Schulsozialarbeit
(Veranstalter: Kooperationsverbund
Schulsozialarbeit)

Inklusive Ausbildung und Beschäftigung für
junge Menschen

Preis statt Qualität? Zur Vergabe von
Arbeitsmarktdienstleistungen

Zusammenarbeit von Jugendsozialarbeit und
Migratenorganisationen

Willkommenskultur aufbauen durch
Vorintegration
Jugendsozialarbeit in Europa

Die Mobilitätsprogramme für die
Jugendsozialarbeit nutzen
Geschlechterdifferenzierende
Jugendsozialarbeit

Berufsvorbereitung geschlechtsspezifisch

Mädchen in der rechten Szene
Systemisches handeln im pädagogischen Kontext – Aufbaukurs
(schließt mit dem Zertifikat Systemischer Berater (DGSF) ab)
nächster Kurs: ab September 2015 • Ort: Traben-Trarbach/Leichlingen • Voraussetzung: Basiskurs
oder vergleichbare Qualifikation, die Zulassung wird im Einzelfall geprüft
Jugendsozialarbeit und Bildung
Curriculum Chancenreiche Erziehung
fortlaufende Kurse, nächster Kurs: ab Januar 2015 • Ort: Traben-Trarbach/Leichlingen •
Voraussetzung: Basiskurs oder vergleichbare Qualifikation, die Zulassung wird im Einzelfall geprüft
Curriculum Gruppenleitung
nächster Kurs: ab Oktober 2015 • Ort: Traben-Trarbach • Für diesen Kurs ist das Curriculum
Chancenreiche Erziehung oder eine vergleichbare Qualifikation/berufliche Erfahrung im Bereich der
Kinder- und Jugendhilfe Voraussetzung.
Jugendberufshilfe
Fachtage
Neue Autorität mit Bruno Körner und Martin Lemme
Termin: 11.12.2014 • Ort: Jugenddorf Martin-Luther-King, Traben-Trarbach
Migration und Integration
Bindung und Bindungsstörungen mit Prof. Dr. Karl-Heinz Brisch
Termin: 04./05.02.2015 • Ort: Jugenddorf Martin-Luther-King, Traben-Trarbach
Besonders zu den thematischen Schwerpunkten „Trauma“, „Kommunikation/Haltung“ und „Systemische
Arbeit“ bieten wir Inhouse-Veranstaltungen an. Bitte sprechen Sie uns darauf an, wir erstellen Ihnen
gerne ein Angebot entsprechend Ihrer Wünsche.
Tasgesveranstaltungen zu Schwerpunkten „Trauma“, „Kommunikation/Haltung“ und „Systemisches
Arbeiten im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe“ entnehmen Sie bitte unserer Internetseite.
Anmeldung und Informationen über das
Zentrum für lebenslanges Lernen | Maiweg 150 | 56841 Traben-Trarbach
Tel.: 06541 – 70 09-380 | Fax: 06541 – 55 26 | [email protected]
www.zentrum-lebenslanges-lernen.de
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Die ausführlichen Ausschreibungen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie ab Oktober 2014 unter
www.bagejsa.de.
BAG EJSA, Wagenburgstraße 26-28, 70184 Stuttgart, Tel. 0711/16489-0
[email protected], www.bagejsa.de
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Unsere Fort - und Weit erbil dungsmaßn ahmen
sichern Qualität in der Suchthilfe – seit mehr als 30
Jahren. Wir bieten Ihnen zusätzliche Qualifkationen in
folgenden Bereichen:
Weiterbildung zum/r
SozialtherapeutIn/Sucht

psychoanalytisch orientiert (PA)

verhaltenstherapeutisch orientiert (VT)
Dreijährige berufsbegleitende Zusatzausbildung für die
medizinische Rehabilitation Suchtkranker (SGB VI)
.
Inhouse-Schulungen




u.a. zu den Themen
Mediensucht
Sucht und Sozialrecht
PEGPAK/PEGPPOK
Motivierende Gesprächsführung
Weitere Angebote und Veranstaltungshinweise fnden
Sie auf www.sucht.org.
Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.
GVS
Invalidenstr.29
10115 Berlin
Fon: 030/83001 - 503, Fax: 030/83001 - 505
Mail: [email protected]
www.sozialtherapeut.sucht.org
Die GVS-Weiterbildungen werden seit 1993 von
der Deutschen Rentenversicherung Bund geprüft
und zur Anerkennung empfohlen.
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