Protokoll - Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule in Ober

Protokoll der Sitzung des Schulelternbeirates
am 15. April 2015
im Theaterbereich der Georg-Christoph-Lichtenbergschule
Beginn: 19:30 Uhr
Ende: 21:45
29 Teilnehmer (ohne Anwesenheitsliste)
TOP 1: Begrüßung
Werner Bloßfeld begrüßt die Anwesenden.
Die verschickte Tagesordnung wird angenommen. Das Protokoll der Sitzung vom 9.10.2014
wird angenommen.
TOP 2: Bericht des SEB-Vorstandes
Arbeitsgruppe zur Erstellung eines Konzeptes zur Mediennutzung. Eltern, Schüler und Lehrer
sollen zu einem Gespräch zusammenkommen, um den Umgang mit Medien in der Schule zu
diskutieren. Ein Termin dafür befindet sich in der Abstimmung und wird noch mitgeteilt.
Auf dem letzten Elternstammtisch wurde das Thema „Lernmittelfreiheit“ diskutiert. Dazu hat
sich ein Arbeitskreis gebildet.
Nach dem Schulfest gab es kritische Rückfragen zur Verwendung der Erlöse des Schulfestes.
Birgit Trautmann als Vorsitzende der Fest-AG kann dazu nähere Auskunft geben. Die Fest-AG
steht jedem offen, der hier mitwirken möchte.
Eine Spende von 450 Euro aus Erlösen des Tags der Offenen Tür wurde an die NiederRamstädter Diakonie von Herrn Pilgram und Schülern, die dort ein Praktikum absolvierten,
überreicht.
Die Kommunikations-AG sucht dringend neue Mitstreiter. Die Kommunikations-AG pflegt für
den Schulelternbeirates die Web-Seiten der GCLS. Sie kümmert sich darum, Information zu
Entwicklungen in der Schule an die Eltern weiterzugeben. Zum Beispiel wird überlegt, ob es
zukünftig einen (regelmäßigen) Newsletter geben soll. Interessenten können sich jederzeit
bei Marion Eichelbaum ([email protected]) melden.
TOP 3: Bericht der Schulleitung
Herr Pilgram begrüßt die Anwesenden und berichtet zu folgenden Themen:
Die GCLS ist eine von zehn Schulen in Hessen die in die dritte Staffel Kulturschule
aufgenommen wurden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Hessischen
Kultusministerium und der Mercator-Stiftung finanziert.
Nächste Woche wird das Audit-Verfahren für das Gütesiegel Berufs- und
Studienorientierung durchgeführt. Die GCLS ist in diesem Bereich vorbildlich, wie im auch im
Bericht der Schulinspektion erwähnt wird. Im Rahmen des Verfahrens besucht ein AuditTeam die Schule und führt Interviews mit Lehrern, Eltern und Schülern durch. Der Termin für
die Eltern-Interviews ist am 21. April 2015.
Link: http://www.olov-hessen.de/guetesiegel/startseite/das-guetesiegel.html
Am 3. Juni 2015 findet der pädagogische Tag mit dem Thema „Schul-Curriculum“ statt.
Die nächste Projektwoche wird nicht vor den Herbstferien 2015 stattfinden, sondern wird
wegen der Kürze des 1. Schulhalbjahres (späte Sommerferien, frühe Herbstferien) auf den
Zeitraum 8.-14. Juli 2016 verschoben.
Trotz des derzeit schwachen Jahrgangs in den 4. Klassen gibt es sehr viele Anmeldungen zum
Schuljahr 2015/2016 an der GCLS. Es müssen ca. 20 Schülerinnen und Schüler abgelehnt
werden. Die Nachfrage darf als Indiz dafür gewertet werden, dass die GCLS einen guten Ruf
hat und ein attraktives Angebot hat. Es werden vier MINT-Klassen und zwei Bläser-Klassen
geöffnet.
Zum Sommer gehen vier Lehrkräfte in den Ruhestand, es gibt zwei Versetzungsanträge (auf
Grund von Familienzusammenführungen). Insgesamt gibt es für die Unterrichtsplanung
2015/2016 einen Bedarf von 180 offenen Lehrerstunden. Es gibt ein großes Defizit in Sport.
Die Schulleitung arbeitet daran, den Bedarf an Lehrkräften zu decken. Es gibt eine offene
Funktionsstelle (didaktische Leitung), die bis zum Sommer besetzt werden soll. In den
vergangenen drei Jahren gab es 29 Neueinstellungen.
Die Webseite der GCLS wird derzeit überarbeitet.
Integration neuer Medien in den Unterricht. Studien können klar belegen, dass Klassen, in
denen mit Tablets gearbeitet wird, scheitern, wenn die Lehrkräfte nicht selbst Tablets für ihre
Arbeit nutzen. In Kooperation mit der TU Darmstadt (Herr Dr. Kremser) werden daher
Lehrkräfte mit Tablets ausgestattet und in der Nutzung der Geräte in der Schule und für die
Schule geschult. Eine Anwendung wird das „Elektronische Klassenbuch“ sein. Die Daten
werden in die von der Schule genutzten Plattform edunite eingespeist. Die Schule besitzt
eine flächendeckende Abdeckung mit WLAN. Derzeit werden Gespräche mit dem Schulträger
und dem Land Hessen zur Finanzierung geführt. Auf freiwilliger Basis werden Tablets im
Schuljahr 2015/2016 von einigen Lehrkräften genutzt, um Schwachstellen zu erkennen. Ab
dem Schuljahr 2016/2017 soll dies verbindlich für alle Lehrkräfte eingeführt werden. Einen
Elternzugang zu edunite gibt es noch nicht. Über die Einführung von Tablet-Klassen wird
derzeit nicht gesprochen.
Durch die Selbstständige Schule wird die Schule in die Lage versetzt, ein Budget in eigener
Verantwortung zu verwalten. Der erste Schritt in diese Richtung war das „kleine
Schulbudget“, das sich aus dem Landesbudget und dem Schulträgerbudget zusammensetzt.
Die Mittel aus den beiden Teil-Budgets können wechselseitig benutzt werden. Die
Schulkonferenz stimmt einem Wirtschaftsplan für dieses Budget für ein Schuljahr zu. Das
kleine Schulbudget enthält hauptsächlich Sachmittel, keine regulären Personalmittel. Der
nächste Schritt ist das „große Schulbudget“. Im Rahmen dieses Budgets erhält die Schule
Verfügung über freie Personalmittel und weitergehende Entscheidungsbefugnisse bei
Personalgewinnung. Dafür muss die Schule zur „selbstständigen Schule“ werden. Herr
Pilgram möchte bis Juli 2015 beim Hessischen Kultusministerium einen Antrag auf
selbstständige Schule zum 1.1.2016 stellen. Dafür wird ein positives Votum der
Schulkonferenz (am 29. Juni 2015), der Gesamtkonferenz (am 3. Juni 2015), der Elternschaft
und der Schülerschaft benötigt. Es gibt eine inhaltliche Rechenschaftspflicht gegenüber der
Schulkonferenz. Der Stellendezernent im staatlichen Schulamt kontrolliert die Ausgabe der
Mittel. Am 6. Mai 2015 findet um 14:00 Uhr zu diesem Thema ein Werkstattgespräch in der
GCLS statt. Herr Bloßfeld lädt über die SEB Kontakte dazu ein.
Link: https://kultusministerium.hessen.de/schule/schulorganisation/selbststaendige-schulehessen
TOP 4: Themen
Es wird von Elternseite darauf hingewiesen, dass in Vertretungsstunden häufig Filme
geschaut werden. Herr Pilgram sagt zu, dies innerhalb der Schule anzusprechen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung des Trainingsraums noch verbessert werden
muss und dass Klassenlehrer frühzeitig mit Eltern Gespräche führen sollen, auch wenn
auffällige Kinder nicht in den Trainingsraum geschickt werden.
Von Elternseite wird angeboten, eine Känguruh-AG anzubieten. Herr Pilram begrüßt das und
weist darauf hin, dass dafür der rechtliche Rahmen abgeklärt werden muss.
TOP 5: Verschiedenes
Die Mitglieder der Schulkonferenz werden im nächsten Schuljahr neu gewählt, ebenso die
Mitglieder für den Kreiselternbeirat und unseren SEB Vorstand.
Der Schulelternbeirat hat eine Kasse, in die in den vergangenen Jahren Erlöse aus
Verkaufsaktivitäten flossen. Aus der Kasse wurden diverse Kosten der
Schulelternbeiratsarbeit beglichen. Die Kassenführung wird turnusmäßig von Kassenprüfern
überprüft. Es wird diskutiert, ob diese Kasse zugunsten des Fördervereins aufgelöst wird.
Der Schulelternbeirat hat Geld, das ursprünglich zur Schulhofgestaltung gedacht war. Diese
Gelder sollen dem Förderverein zur Verfügung gestellt werden.
Nicole Glock schlägt vor, einen Fotografen in die Schule zu bestellen, um Bewerbungsfotos
anfertigen zu lassen. Es wird darauf hingewiesen, dass heutzutage Bewerbungen in der Regel
Online erfolgen und dafür digitale Bilder benötigt werden. Nicole prüft, ob der Fotograf dies
anbieten kann.
Für das Protokoll:
Werner Nickel