Unser Oberösterreich - Die OÖ Landesillustrierte Nr. 3/2015

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Amtliche Mitteilung
Die OÖ Landesillustrierte
Nr. 3/2015
Wirtschaftsimpulse durch
Investitionen
Foto: Bilderbox
Gutscheine
Gewinne
Ermäßigungen
Frauen, Kinder
und Arbeit
Österreich führt die EU-Rangliste beim öffentlichen
Verkehr, hat aber im Vergleich
zur Schweiz Aufholbedarf.
Seite 4
Zeit mit Ihren
Kindern
Neue Angebote für Frauen
mit Kind im Arbeitsleben.
Davon hängt unser Wohlstand
ab.
Seite 10
Klassik am Dom
Seite 12
Das Frankenburger Würfelspiel Seite 12
Gemeinsame Familienzeit
ist wertvoll. Nicht nur für
die Kinder, sondern auch
für die Eltern.
Seite 26
EurothermenResort Bad Hall:
Relax Ticket
Seite 12
Mons – Kulturhauptstadt 2015
Seite 13
Radfahrparadies Mecklenburg
Seite 13
Traunsee Woche
Seite 21
Landesgartenschau
Seite 28
UNSER OBERÖSTERREICH
1
www.unserooe.at
Nächster Halt:
Oberösterreich
Editorial
Inhalt
Land Oberösterreich und seine Betriebe investieren heuer
1,17 Milliarden Euro
3
Nächster Halt: Oberösterreich
4
Infrastrukturreport: Gutes Zeugnis für Oberösterreich 5
Foto: Land OÖ
Oberösterreich News
6
Investitionsschub für Spitäler
7
Finanzierung der Palliativ- und Hospizversorgung sichern
7
Landhaus fast privat
8
Umfrage 9
Liebe Oberösterreicherinnen
und Oberösterreicher!
Jeder gute Familienvater und vor allem auch die Mütter haben
jedes Jahr das Problem, dass sie auf ihr Geld schauen müssen und
trotzdem investieren. So geht es auch dem Land Oberösterreich,
das heuer gemeinsam mit seinen Betrieben 1,17 Milliarden Euro
investiert. Eine fast unglaubliche Summe.
Neue Angebote für Frauen mit Kind im Arbeitsleben
10
Land OÖ greift Hightech-Gründungen unter die Arme
11
Klassik am Dom
12
Das Frankenburger Würfelspiel
12
Joan Baez, die Folk-Ikone
12
Mons – Kulturhauptstadt 2015
13
Radfahrparadies Mecklenburg
13
Oberösterreich News
14
Mehr als 1,17 Milliarden Euro – das ist die stolze Summe, die das
Land Oberösterreich und die oö. Landesbetriebe im heurigen Jahr
an Investitionen tätigen. Wirtschaftsimpulse durch die öffent­­liche Hand über Investitionen spielen in jedem Land eine besondere Rolle. Wir sind uns dessen in Oberösterreich bewusst, was
auch in der relativ hohen Investitionsquote – im Jahr 2014 waren
es rund 18,5 Prozent – zum Ausdruck kommt.
Die Mobilität der Zukunft erleben
15
Über den Hochmöbling – 2.336 m
16
Unter Wirtschaftsexperten werden 15 Prozent Investquote bei
einer Gebietskörperschaft als „sehr guter Wert“ klassifiziert,
­
Oberösterreich hat heuer 16,1 Prozent.
Schulterschluss von Tirol und Oberösterreich
21
Die Landtagsklubs am Wort
22
Zwei Jahre volles Haus
24
Gedenkjahr 2015: Geschichte im Fokus – Zukunft im Visier
25
Das Land Oberösterreich trägt zum Österreichischen
­Stabilitätspakt 2012 bei, mit den ausgewiesenen Zielen, wie der
­Erreichung eines ausgeglichenen Budgets bis spätestens 2016
und auch wachstumsfördernden Maßnahmen, wie es eben In­
vestitionen darstellen.
Rezepte17
Garteln und Genießen in Linz!
18
Schuldenfalle trifft immer öfters Jüngere
19
Oö. Landschaftsentwicklungsfonds finanziert
Grundstückserwerb20
Verbringen Sie Zeit mit Ihren Kindern. Solange sie Kinder sind. 26
Das österreichische Sozialwesen erstmals
Thema einer großen Ausstellung
26
Zwei Räder, ein Leben
27
Des Kaisers neue Gärten in Bad Ischl
28
Ihr
Dr. Josef Pühringer
Landeshauptmann
2
UNSER OBERÖSTERREICH
IMPRESSUM: Medieninhaber: Land Oberösterreich Herausgeber: Amt der Oö.
Landesregierung, Direktion Präsidium, Abteilung Presse Leiter: Gerhard Hasenöhrl
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Land Oberösterreich
Land Oberösterreich und seine
Betriebe investieren heuer
1,17 Milliarden Euro
Mehr als 1,17 Milliarden Euro – das ist die stolze Summe, die das Land Oberösterreich und die
oö. Landesbetriebe im heurigen Jahr an Investitionen tätigen.
„W
irtschaftsimpulse durch die öffentliche Hand über Investitionen spielen in jedem Land eine besondere
Rolle. Wir sind uns dessen in Oberösterreich bewusst, was auch in der relativ hohen Investitionsquote – im Jahr 2014 waren es rund 18,5 Prozent – zum Ausdruck
kommt“, betont Landeshauptmann und
Finanzreferent Dr. Josef Pühringer.
Das Land Oberösterreich hat sich
nicht nur zur Einhaltung der im
Österreichischen Stabilitätspakt 2012
­
ausgewiesenen Ziele, wie die Erreichung eines ausgeglichenen Budgets
bis spätestens 2016, verpflichtet, sondern auch zu wachstumsfördernden
Maßnahmen, wie es eben Investitionen
darstellen.
Knapp 353 Millionen Euro entfallen
dabei rein auf die oö. Landesbetriebe,
wie zum Beispiel die Bruckner-Universität Errichtungs- und Betriebs GmbH,
die Dachstein Tourismus AG, die
Energie AG, die gespag, die LandesImmobilien GmbH, die Thermenholding, die Schiene OÖ GmbH oder
die LAWOG.
Von den Ordenskrankenhäusern
sind im Jahr 2015 Investitionen in der
Höhe von 60,4 Millionen Euro geplant.
Die vonseiten des Landes Oberösterreich für 2015 vorgesehenen Investitionen, Investitionsförderungen und
Instandhaltungen sind mit insgesamt
758 Millionen Euro veranschlagt. Die
Investitionsquote liegt damit bei 16,1
Prozent und ist somit ein überdurchschnittlicher Wert. Unter Wirtschaftsexperten werden 15 Prozent Investquote bei einer Gebietskörperschaft als
„sehr guter Wert“ klassifiziert.
Foto: Land OÖ/Stinglmayr
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer mit Dr. Dieter Widera, Geschäftsführer
OÖ Landesholding GmbH: „Auch 2015 überdurchschnittlich hohe Investitionsquote des Landes.“
„Auch nach der konjunkturellen
Erholung seit 2005 wird die Investitionsquote des Landes Oberösterreich
weiterhin auf einem hohen Niveau
gehalten, um gezielt in die Wettbe­
werbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich investieren zu
können. Es ist somit ein bedeutendes
Instrument, um weiterhin wichtige
Impulse für das Wirtschaftswachstum
und den Arbeitsmarkt in unser Bundesland zu bringen“, so Landeshauptmann Pühringer.
Foto: bilderbox
15 Prozent Investquote bei einer Gebietskörperschaft als „sehr guter Wert“
klassifiziert.
UNSER OBERÖSTERREICH
3
LH-Stv. Reinhold Entholzer
Nächster Halt: Oberösterreich
Die Schweizerinnen und Schweizer legen pro Jahr 2.430 Kilometer im Schienenverkehr zurück und
sind damit die mit Abstand fleißigsten Bahnfahrer/-innen Europas. Am zweiten Platz folgen bereits
die Österreicher/-innen, die mit 1.425 zurückgelegten Kilometern im vorigen Jahr Frankreich überholen
konnten. „Österreich führt die EU-Rangliste an, im Hinblick auf die Schweiz haben wir jedoch noch Aufholbedarf“, bekennt Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer, der sich das Verkehrs-Musterland Schweiz
zum Vorbild genommen hat.
Pkw-Verkehr spürbar reduziert werden“, erklärt LH-Stv. Entholzer.
Nächster S-Bahn-Halt: Oberösterreich. „Im ÖV-Musterland Schweiz
können wir uns zahlreiche Anregungen für das geplante S-Bahn-System
in Oberösterreich holen, das wir mit
Fahrplanwechsel im Dezember 2016
auf Schiene bringen werden“, resümiert
Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer. Die oberösterreichische S-Bahn
sieht in einer ersten Ausbaustufe einen 60-Minuten-Grundtakt vor, der in
den Hauptverkehrszeiten – also in der
Früh in Richtung Zentralraum und
am Abend zurück in die Region – zu
einem 30-Minuten-Takt verdichtet ist.
Umfasst sind die Summerauerbahn ab
Pregarten, die Pyhrnbahn ab Kirchdorf
an der Krems, die Westbahn ab Wels
bzw. St. Valentin, die Linzer Lokalbahn
sowie auch die Mühlkreisbahn. „Von
der Einführung der S-Bahn erwarte ich
mir einen Fahrgastzuwachs von rund
20 Prozent“, so Landeshauptmann-Stv.
Reinhold Entholzer.
Foto: Land OÖ
S-Bahn-System der Schweiz. Das
Rückgrat des öffentlichen Verkehrs
der Schweiz bildet ein gut ausgebautes
Schnellbahn-System, das für ­Reisende
einen durchgängigen 60-Minu­
tenGrundtakt bietet, der in den Hauptverkehrszeiten zu einem 30- bzw.
15-Minutentakt verdichtet ist. „Der
Erfolg der Schweizer S-Bahnen kann
sich sehen lassen: Überall dort wo eine
solche Bahn als Ergänzung zum Regionalverkehr eingeführt wurde, sind die
Fahrgastzahlen im mehrstelligen Prozentbereich gewachsen. So konnte der
Dr. Ulrich Seewer (Verkehrsplanung Kanton Bern) und Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer.
4
UNSER OBERÖSTERREICH
Mag. Johannes Halak
LH-Stv. Franz Hiesl
Infrastrukturreport:
Gutes Zeugnis für Oberösterreich
„Erster Future Business Austria Infrastrukturreport für Oberösterreich zeigt hohe Zufriedenheit mit
dem Ausbau der Infrastruktur in Oberösterreich“, fasst LH-Stv. Franz Hiesl die Ergebnisse zusammen.
D
er Standortfaktor Infrastruktur
entscheidet zunehmend über den
wirtschaftlichen Erfolg – sowohl für in
Oberösterreich ansässige Unternehmen
und die Exportwirtschaft als auch im
Hinblick auf die Standortattraktivität
für Betriebsansiedelungen. Vor diesem
Hintergrund unterzog sich Oberösterreich erstmals den Untersuchungen des
Future Business Austria Infrastrukturreports, der jährlich Österreichs Infrastrukturpolitik auf den Prüfstand stellt.
Neben einem volkswirtschaftlichen
Befund umfasst der OÖ Infrastrukturreport auch die Ergebnisse einer repräsentativen Managerbefragung und qualitativer Experteninterviews.
Infrastruktur entscheidend für den
Weg unter die Top-Ten in Europa.
„Eine hoch entwickelte Infrastruktur,
die alle relevanten Bereiche von Straße
und Schiene bis hin zu Informationsund
Kommunikationstechnologien
(IKT) umschließt, ist auch für die Zukunft des Standortes Oberösterreich
unverzichtbar, wenn er sich unter die
Top-Ten der europäischen Wirtschaftsregionen entwickeln will“, so David
Ungar-Klein, Herausgeber des Ober­
österreich-Infrastrukturreports.
Oberösterreich im Bundesländervergleich auf Platz 1. Verbesserungspotenzial bei vorhandener Infrastrukturausrüstung in Gesamtösterreich
sehen die oberösterreichischen Manager in nahezu allen (Teil-)Bereichen.
Dies gilt vor allem für Forschung &
Entwicklung (76 Prozent), Informations- und Kommunikationstechnolo-
gien (69 Prozent), Energie (54 Prozent)
und Straße (53 Prozent) sowie Schiene
(46 Prozent).
Die Bewertung des Infrastrukturausbaus in Oberösterreich fällt hingegen
äußerst positiv aus. Enorme 89 Prozent
bezeichnen den Infrastrukturausbau in
ihrem Bundesland als „sehr gut“ bzw.
„gut“. Erst mit deutlichem Abstand
folgen Wien (61 Prozent) sowie die
benachbarten Bundesländer Niederösterreich (57 Prozent) und Salzburg
(54 Prozent).
Die Straßenprojekte mit der größten Priorität sollten dabei der Linzer
West­ring mit der vierten Donaubrücke
(72 %) und die Weiterführung der S 10
nach Tschechien haben (66 %).
Bessere Infrastruktur bringt mehr
Produktivität. Ein großes Anliegen ist
den oberösterreichischen Managern
das Ausschöpfen der Produktivitätspotenziale durch eine exzellente Infrastruktur. Die Produktivitätssteigerung,
die erzielt werden könnte, wenn die heimische Infrastruktur dem internationalen Benchmark entspräche, schätzen
die Befragten auf 7,4 Prozent.
„Das ist ein sehr gutes Zeugnis für
Oberösterreich, zeigt aber auch, dass
wir noch Luft nach oben haben. Die
Fertigstellung der S 10 Mühlviertler
Schnellstraße und die Realisierung
des Linzer Westrings werden unserer Infrastruktur und somit auch dem
oberösterreichischen Wirtschaftsraum
zusätzlich starke Impulse verleihen.
Ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort
braucht eine gut ausgebaute Infrastruktur und das schafft schlussendlich zahlreiche Arbeitsplätze“, ist LH-Stv. Franz Hiesl
überzeugt. Mag. Markus Langthaler
LHStv Franz Hiesl: „Die Infrastruktur ist entscheidend für den Weg unter die TOP Top-Ten in
Europa.“
UNSER OBERÖSTERREICH
5
OÖ. NEWS
Aktuelles aus OÖ
Neuer Web-Auftritt
Foto: Land OÖ
Neue Homepage des Landes
Oberösterreich online
D
Die Homepage des Landes OÖ ist die zentrale Infor­
mationsplattform für Bürgerinnen und Bürger in Ober­
österreich.
as Land Oberösterreich hat seinen Web-Auftritt
www.land-oberoesterreich.gv.at neu gestaltet. So passt
sich die Website optimal dem jeweiligen Ausgabegerät an
und ist somit einfach via Tablet oder Smartphone zu bedienen.
Die gesamte Navigation ist nun übersichtlicher und einfacher
­aufgebaut, auch in puncto Barrierefreiheit wurde die Landes-­
Homepage in allen Bereichen optimiert.
Der Online-Bürger/-innenservicebereich wurde stark ­ausgebaut
und bietet nun verbesserte Kontaktmöglichkeiten, eine übersichtliche Themendarstellung sowie eine neue, übersichtliche
Gliederung der Online-Formulare im E-Government. Weiteres
zentrales Feature der neuen Homepage ist die neue, schnellere
Suchmaschine, die auch Suchvorschläge anbietet und mit der
Eingrenzungen vorgenommen werden können.
Zehn Jahre Eurothermen
Kooperation mit China
Die Eurothermen feiern mit ihren Gästen
ie Eurothermen haben sich selbst
mit dem Rekordumsatz das allerbeste Geschenk gemacht und feiern das
ganze Jahr mit ihren Gästen. Beein­
druckende Zahlen stellten LH Dr. Josef
Pühringer und GD Markus Achleitner
­
vor: 1,450.000 Thermen-Zutritte, 240.000
Hotelnächtigungen, 56 Millionen Euro
Nettoumsatz, 850 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, davon mehr als 60 Lehr­
linge. Die Eurothemen in Bad Schal­
lerbach, Bad Ischl und Bad Hall sind
eine Erfolgsgeschichte, Leitbetrieb und
größte Arbeitgeber im Tourismus. Die
Entscheidung für die Thermen war vor
zehn Jahren also der richtige Schritt.
Foto: Land OÖ/Kauder
D
Happy Birthday, Eurothermen –
und ganz Oberösterreich feiert mit.
Zu den Geburtstags-Highlights zählen:
• 23. bis 26. Mai: Life Radio Slide-Contest im Aquapulco
• 31. Mai: Eurothermen-Radtag in Bad Hall
• 25. Juli: ORF Radio OÖ Sommer-Open-Air in Bad Schallerbach
• 26. Juli: Geburtstagsfest mit Eurothermen-Frühschoppen in Bad Schallerbach
• 30. August: Blumenkorso in Bad Ischl
• Oktober: Eröffnung Relaxium in Bad Schallerbach
Und im April gibt es gratis ein Geburtstagsschnitzel in Bad Ischl,
im Mai in Bad Hall und im September in Bad Schallerbach.
6
UNSER OBERÖSTERREICH
Oberösterreich startet
Sport-Kooperation
mit China
N
icht nur sportlich, sondern auch
barrierefrei und umweltfreundlich wird die Karate-Weltmeisterschaft
von 25. bis 30. Oktober 2016 in der Linzer TipsArena – als „Green Event“, von
der Anfahrt über die Unterkünfte, vom
Catering bis zum Abfall, so LR Anschober. Es ist die bisher größte, umweltverträglich geplante Großveranstaltung in Oberösterreich, zu der 25.000
Sportbegeisterte und 2.500 Athletinnen und Athleten aus 135 Nationen mit
ihren Betreuungsteams erwartet werden. Weiters ist Linz 2016 auch Standort der 2. Karate-WM für Menschen
mit Beeinträchtigung in den Kategorien
Blinde & Sehbehinderte, Rollstuhlfahrer und Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Zur „grünen“ Umsetzung
unterstützt das Umweltressort des
Landes diese Veranstaltung mit 90.000
Euro, Partner für die Abwicklung sind
das Klimabündnis OÖ und das Österreichische Ökologie-Institut.
Land Oberösterreich
Foto: Fotolia.at
Investitionsschub für Spitäler
Das Land Oberösterreich investiert in die heimischen Spitäler allein im heurigen Jahr 151,2 Millionen
Euro. In diesem Zusammenhang verweist Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer darauf, dass in Oberösterreichs Krankenhäusern nicht nur eine Strukturreform umgesetzt, sondern mit Nachdruck auch in die
Modernisierung investiert wird.
I
Foto: Land OÖ/Stinglmayr
n den vergangenen zehn Jahren
w urden für Bau und Ausstattung
­
in den oberösterreichischen Spitälern
2,1 Milliarden Euro bereitgestellt.
„Unsere Spitäler gehören in puncto
Ausstattung und medizinischer Leistung zu den modernsten Österreichs.
Dieses hohe Investitionsvolumen
schafft und sichert Arbeitsplätze in
­a llen Regionen unseres Bundeslandes“,
so der Landeshauptmann.
Von den 151,2 Millionen Euro, die
heuer vom Land zur Verfügung gestellt werden, gehen 62 Millionen an­
die ­gespag, rund 60 Millionen an die
Ordensanstalten und knapp 29 Millionen Euro an das AKh Linz. Von den
Investitionen profitieren daher nicht
nur die Patientinnen und Patienten,
sondern sie sind auch ein wesentlicher
Konjunkturimpuls.
Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer (re.), im Bild mit Josef Strasser, Abteilung
Gesundheit: „Die Reformen greifen. Damit ist es möglich, weiterhin in den
medizinischen Fortschritt und in den Gesundheitsstandort Oberösterreich
zu investieren.“
Finanzierung der Palliativ- und Hospizversorgung sichern
„G
erade in der letzten Phase des
Lebens ist eine würdevolle
Betreuung und Begleitung durch hoch
qualifizierte Betreuerinnen und Betreuer für die Betroffenen, aber insbesondere
auch für die Angehörigen wichtig. Ich
unterstütze daher den Ausbau und die
Sicherstellung der Palliativ- und Hospiz-
versorgung“, erklärt LH Dr. Pühringer.
Oberösterreich hat in diesem Bereich
bereits eine Reihe von Initiativen ge­
setzt. Die Zahl der Palliativbetten ist
in den vergangenen zehn Jahren von
25 auf 68 Betten gestiegen; bis 2016 sollen es 74 sein. Bei den mobilen Palliativteams wurde in den vergangenen fünf
Jahren von zwei auf sechs Teams (eines
je Versorgungsregion) aufgestockt. Im
Bereich der mobilen Hospizdienste hat
sich der Beitrag der öffentlichen Hand
seit dem Jahr 2006 mehr als vervierfacht.
Die Förderung für den Ausbau der mobilen Palliativteams beträgt ab 2015
jährlich 1,7 Millionen Euro.
UNSER OBERÖSTERREICH
7
Landtag
Ehrenamtliche Jugendbetreuer
vor den Vorhang
Ehrenamtliche Tätigkeit begegnet uns auf Schritt und Tritt – teilweise sehr spektakulär, mit Blaulicht
und Folgetonhorn, meist aber in unauffälliger Arbeit. „Allzu oft passiert es, dass diese geleistete
Arbeit nicht gewürdigt, schlichtweg übersehen wird, weil sie selbstverständlich ist. Deshalb holen wir
stellvertretend für alle Ehrenamtlichen die Fußball-Jugendbetreuer vor den Vorhang“, so Landtags­
präsident KommR Viktor Sigl.
und 3.000 Nachwuchsbetreuer/-innen trainieren Woche für
Woche über 31.000 aktive Jugendliche
in den oberösterreichischen Fußballvereinen. „Fußball ist dabei nicht nur
eine Freizeitbeschäftigung, sondern
eine Lebensschule für die Jugendlichen“,
erklärt OÖFV-Präsident Dr. Gerhard
Götsch­hofer. Neben den koordinativen
Fähigkeiten werden der Gemeinschaftsgedanke, Verantwortung und Respekt
gegenüber Mitmenschen geschult. „Die
Jugendbetreuer in den oberösterreichischen Vereinen übernehmen einen
gewissen Teil der Erziehung der Jugendlichen – sie sind Vorbilder für die junge
Generation. Für die ehrenamtliche Arbeit, die aufgewendete Zeit, den unermüdlichen Einsatz und den Beitrag für
Oberösterreich möchte ich allen danken
und gleichzeitig bitten, künftig weiter
Foto: Land OÖ/Linschinger
R
OÖFV-Präsident Dr. Gerhard Götschhofer, Jugendtrainer Gottfried Andorfer
(Union Schönau), Landtagspräsident KommR Viktor Sigl und Landessport­
direktor Mag. Gerhard Rumetshofer (v.l.).
engagiert im Jugend­bereich zu arbeiten“,
betont Landtagspräsident Viktor Sigl.
Viele Ehrenamtliche in Oberösterreich
haben nicht nur Freude an ihrem Betätigungsfeld oder an der Gemeinsamkeit, sie
spüren eine Verpflichtung aus ihrer persönlichen Einstellung heraus. „Für diese
Menschen gehört es zum sinnerfüllten
Leben, einen Beitrag für die Gesellschaft
zu leisten. Die Politik ist deshalb gefordert, den persönlichen Einsatz nicht nur
mit Auszeichnungen und öffentlichem
Schulterklopfen hervorzuheben, sondern
auch die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen“, betont Landtagspräsident Sigl.
Mag. Stefan Neißl
Landhaus fast privat
Foto: Land OÖ
„WM-Empfang“ für Weltklasse-Skispringer in Hinzenbach
V.l.n.r.: UVB Hinzenbach-Obmann Bernhard Zauner,
Michael Hayböck und Wirtschafts- und Sport-Landesrat
Dr. Michael Strugl.
8
UNSER OBERÖSTERREICH
Z
u einem großen Empfang für Michael Hayböck lud der
UVB Hinzenbach in die Skisprungarena Hinzenbach: Damit wollte „sein“ Verein unter Obmann Bernhard Zauner die
großen Erfolge des oö. Weltklasse-Skispringers in der vergangenen Saison entsprechend feiern: Platz zwei in der Vierschanzentournee-Gesamtwertung, der erste Weltcupsieg in Bischofs­
hofen, WM-Silbermedaillen im Team-Bewerb und ein fünfter
Platz im Gesamtweltcup. Auch Wirtschafts- und Sport-Landes­
rat Dr. Michael Strugl ließ es sich nicht nehmen, bei diesem
„WM-Empfang“ dabei zu sein, um Michael Hayböck zu seinen
sportlichen Erfolgen persönlich zu gratulieren. Er würdigte
­Hayböck als „Aushängeschild des Sportlandes Oberösterreich“:
„Michael Hayböck hat sich nicht nur mit Talent, sondern auch
mit viel Engagement und Ehrgeiz in die Liga der Weltklasse-­Ski­
springer emporgearbeitet. Er ist damit ein echtes sportliches Vorbild für die Jugend“, unterstrich Sport-Landesrat Strugl.
Umfrage
Umfrage:
Frühling, alles wächst – die Zeit
für den Garten. Garteln Sie?
... fragte Conny Wagner bei einer Umfrage in der Linzer Innenstadt.
Fotos: Land OÖ/Schauer
Barbara Vierziger, Linz, Angestellte, 48 Jahre
Bei meiner Arbeit habe ich kein Tageslicht - mein Wellness-Center ist vor
der Haustür, das ist mein Garten! Freiheit, Schönheit, Energie und Kraft
gebend, der Ausgleich und die Entspannung zur Arbeit. Ich pflanze viel Gemüse, besonders Tomaten, aber auch Radi, Salat, Pfefferoni und Kräuter.
Besonders stolz bin ich auf unsere Bäume: Kirsche für den Mann, Zwetschke für den Sohn, Marille für die Tochter und Apfel für mich.
Irmgard Reiter, Linz, Pensionistin, 75 Jahre
Ich habe auf meinem Balkon einen kleinen Minigarten. Mehr ist leider nicht möglich. Ich brauche das garteln unbedingt – für mich ist das Entspannung pur und ich
habe damit eine richtige Freude. Ich pflanze Tomaten und Kräuter und genieße
meinen Eigenanbau. Ich habe aber auch Blumen sehr gerne und deswegen gibt es
auf meinem Balkon auch immer eine saisonale Blütenpracht.
Erich Mitterbauer, Linz, Pensionist, 75 Jahre
Wir haben einen Balkon, den wir ganzjährig nutzen können. Hier pflanze ich viele Blumen an. Aber meine Tochter und mein Schwiegersohn haben einen Garten. Mein Schwiegersohn macht das als Ausgleich zu seinem Beruf. Zur Erntezeit erhalten wir hier auch immer jede Menge frisches Gemüse – 100 % Bio. Das
selbstgezogene Gemüse schmeckt viel besser als das im Geschäft gekaufte.
Gertrude Kaltenbäck, Linz, kaufm. Angestellte, 60 Jahre
Derzeit lebe ich in einer Wohnung und da bietet sich mir leider keine Möglichkeit. Früher habe ich aber mit meiner Oma gemeinsam gegartelt. Für mich bedeutet ein Garten Erholung, Leidenschaft und Hobby. Am liebsten habe ich immer von dem naturbelassenen Obst und Gemüse genascht – wie Erdbeeren, Himbeeren, Tomaten, Paprika
– alles natürlich bio. Aber auch Bienenfutter wie Blumen durften nicht fehlen.
Sigrid Auinger, Linz-Römerberg, Pensionistin, 80 Jahre
Ich bin mit einem Garten aufgewachsen. Vor vielen Jahren, so 60-70, hatte ich auch
einen Garten, jetzt habe ich leider keine Gelegenheit mehr dazu. Wir hatten früher
auch einen Hund – ein Garten ist einfach super, es ist das Leben pur. Am besten ist
das junge Gemüse direkt vom Garten, mein Bruder in Schweden gartelt immer noch.
Gartenarbeit macht allen Spaß.
Land Oberösterreich
A
grar-Landesrat Max Hiegelsberger sieht in der Investitionsförderung einen „Turbomotor“ für die ländliche
Entwicklung. Die heimische Agrarpolitik begleitet die Bäuerinnen und Bauern auch in der neuen Förderperiode 20152020 bei wichtigen Investitionen in die Zukunft. „Unser Ziel
ist es, die Landwirtschaft in Oberösterreich nachhaltig ab­
zusichern. Davon profitieren die regionale Wirtschaft und
der gesamte ländliche Raum. Immerhin hängen 100.000 Jobs
mit der oberösterreichischen Landwirtschaft zusammen“,
­betont Hiegelsberger.
Das Land OÖ informiert. Beginn jeweils um 19:30 Uhr;
5. Mai: Veranstaltungszentrum Manglburg, Grieskirchen
18. Mai: Agrarbildungszentrum Lambach
19. Mai: Versteigerungshalle Freistadt
21. Mai: Mehrzweckhalle Uttendorf
Foto: Land OÖ
Ländlicher Raum profitiert von „Investitionsförderung NEU“
Im Bild v.l.: Mag. Reinhard Schwendtbauer, Vorstand der Raiff­
eisen Landesbank OÖ, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger,
Bezirksbäuerin Ing. Ursula Forstner, Ing. Johannes Gruber,
Obmann der Bezirksbauernkammer Linz/Linz-Land, bei der
Infotour in Linz-Land.
UNSER OBERÖSTERREICH
9
LRin Mag.a Doris Hummer
Neue Angebote für Frauen
mit Kind im Arbeitsleben
„KOMPASS NAVI“ zeigt Möglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf –
individuelle Beratungen für Betriebe.
„D
er Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit Oberöster­
reichs hängen unmittelbar davon ab,
inwieweit es uns gelingt, die T
­ alente
und Fähigkeiten von Frauen und
Männern in Bildungsbereichen zu
erkennen, zu fördern und berufliche
Verwirklichung zu ermöglichen. Das
Frauenleben ist noch immer stärker
von Rollenbildern und Familienaufgaben geprägt als das Männerleben.
Damit Unternehmen diese wertvolle
Ressource des Know-hows von Frauen
nutzen können, braucht es andere
Angebote von lebensphasengerechten
­
Arbeitsmodellen, Mutmach-Programmen und Auszeiten-Management.
Durch KOMPASS, dem Kompetenzzentrum für Karenz und Karriere, und
mit dem KOMPASS NAVI schärfen wir
den Blick auf diese Herausforderungen
für Oberösterreich“, so Landesrätin
Mag.a Doris Hummer.
Die neue Toolbox ist ein Analyse-­
Instrument für Unternehmen, welches
zeigt, wie frauenfreundlich ein Unternehmen bereits ist, wo es Ansatzpunkte
für Entwicklungen oder Erweiterungen
des Angebotes für weibliche Arbeitskräfte und hier vor allem für Wiedereinsteigerinnen gibt.
Beratung und Beratungsgutschein.
Ein neu installiertes Team von
KOMPASS-Beraterpartner/-innen besucht die oberösterreichischen Firmen
und gibt einen systematischen Überblick zu den Themengebieten einer
frauen- und familienfreundlichen Ar­
beitswelt und informiert übersichtlich,
welche Ansatzpunkte sich bieten und
was konkret umgesetzt werden kann.
Das Team gibt erste Rückmeldung zu
den bisher im Unternehmen getätigten
Initiativen und entwickelt I­deen für die
nächsten Schritte. Das Erstgespräch wird
auf Initiative von Frauenlandesrätin
Mag.a Doris Hummer zu 100 Prozent
durch den KOMPASS-Be­
ratungsgut­
schein gefördert.
Tobias Prietzel
Die Website www.kompass-ooe.at
ist ab nun auch für Tablet und
Smartphone tauglich.
Das KOMPASS NAVI – die Neue­
rungen auf einen Blick. Im NAVI
werden derzeit 19 Produkte – das An­
gebot wächst kontinuierlich – für Betriebe vorgestellt. Zum Beispiel: Toolbox ­Frauenförderung, Checklisten und
Analyseinstrumente – Selbst-Check
für ­Unternehmen.
10
UNSER OBERÖSTERREICH
Foto: Land OÖ
Das KOMPASS NAVI bietet eine
Übersicht über Rahmenbedingungen,
die für einen besseren Wiedereinstieg
von Karenzrückkehrerinnen in Unternehmen wichtig sind und erleichtert das
Herangehen an konkrete Maßnahmen.
Das NAVI ist eine übersichtliche Erweiterung der KOMPASS-Webpage und gibt
Auskunft über das umfassende KOMPASS-Produkt- und Leistungsportfolio.
LR Maga. Doris Hummer: „Das Kompass Navi zeigt die bessere Vereinbarkeit von
Familie und Beruf auf.“
LR Dr. Michael Strugl
Land OÖ greift HightechGründungen unter die Arme
Fehlendes Kapital ist oft der Grund, warum erfolgversprechende Unternehmensideen nicht umgesetzt
werden können. Gerade junge aufstrebende Unternehmen, die kaum Sicherheiten anbieten können,
haben es schwer, Finanzierungen zu bekommen.
„H
Foto: Land OÖ / Grilnberger
ier springt das Land OÖ mit dem
OÖ HightechFonds ein, der nun
bis 2020 weitergeführt wird“, betont Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl.
Der OÖ HightechFonds hat sich
als starke Unterstützung für oberösterreichische Unternehmen im Hightech-Bereich erwiesen: Aus Mitteln
der Europäischen Union, des Landes
Oberösterreich und der oberösterreichischen Banken ermöglicht der Fonds
aufstrebenden jungen Hightech-Unternehmen, innovative Ideen in unserem
Bundesland zu entwickeln. Der HightechFonds stellt Beteiligungskapital
für kleine und mittlere Unternehmen
(KMUs) bereit, um dadurch deren Finanzierungslücken zu schließen.
OÖ HightechFonds schließt Finanzierungslücken. „Mangelnde Kapitaldeckung stellt den häufigsten Grund
für das Scheitern bzw. Nicht-Umsetzen
von technologieorientierten Gründun­
gen dar. Für junge Hightech-Unternehmen besteht trotz einem hohen
Wachstumspotenzial meist eine Kapitalmarktlücke. Ebenso können technologieorientierte Unternehmen in
Wachstumsphasen ihre Expansionspläne ohne Bereitstellung von Risiko­
kapital oft nicht bewältigen. Hier setzt
der OÖ HightechFonds an, um durch
die Schließung dieser Finanzierungslücken die Entwicklung technologie­
intensiver Klein- und Mittelbetriebe am
Standort Oberösterreich zu fördern“,
erläutert Wirtschafts-Landesrat Strugl.
Daher wird der Beteiligungsfonds,
der zum Jahresende 2014 ausgelaufen
Wirtschafts-Landesrat Dr. Michael Strugl mit den Geschäftsführern zweier
innovativer Unternehmen, die bereits vom OÖ HightechFonds profitieren –
v.l.n.r.: DI Wolfgang Stockner (GF bluesource – mobile solutions gmbh),
Mag. Jörg Schlipfinger (GF MKW electronics GmbH) und Landesrat Strugl.
wäre, nun bis 31.12.2020 im Rahmen
des n
­ euen EU-Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung
2020“ weitergeführt. „Dazu werden dem
OÖ HightechFonds 2020 neue Mittel
in Höhe von 9 Millionen Euro zugeführt“, so Dr. Michael Strugl weiters.
Junge
Hightech-Firmen
sind
der Wirtschaftsmotor von morgen. „Durch den OÖ HightechFonds
2020 wird der Wirtschaftsstandort
OÖ für hochtechnologie-orientierte
Unterneh­
men noch attraktiver und
insbesondere auch jungen High Potentials erhalten die Chance, ihre Ideen in
Oberösterreich verwirklichen zu können. Denn Hightech-Potentials sind
der Wirtschaftsmotor von morgen
für unser Bundesland“, unterstreicht
Wirtschafts-Landesrat Strugl. Oberösterreich ist übrigens das einzige Bundesland, in dem so ein Unterstützungsmodell existiert.
Michael Herb
UNSER OBERÖSTERREICH
11
GEWINNEN
2 für 1
Foto: Skalarmusic
Genießen und gewinnen:
Eine zahlen, zwei bekommen!
Klassik am Dom
Spiel um dein Leben!
Gewinnen Sie
Klassik am Dom
DAS FRANKENBURGER
WÜRFELSPIEL
Klassik am Dom feiert sein erstes kleines
Jubiläum. Seit fünf Jahren gibt es das Event
vor der Kulisse des Mariendoms.. Was im Juli
2011 mit einem Auftritt von Elina Garanca
begann, setzte sich über zehn Konzerte fort,
über 20.000 Besucher lauschten Stars wie
José Carreras, Jonas Kaufmann, Piotr
Beczala, Erwin Schrott und einigen mehr.
Über 500 Laienschauspieler stellen auf der
größten Naturfreilichtbühne Europas unter
freiem Himmel ein authentisches Geschehen
aus der Geschichte ihrer Vorfahren (Dreißig­jähri­ger Krieg / OÖ Bauernkrieg) dar. Das
„Frankenburger Würfelspiel“ ist mehr als nur
Theater, es ist ein Stück Geschichte. Die packende Aufführung will die Not und Verzweiflung der Bauern und Bürger/-innen begreifbar
machen und anschaulich zeigen, wohin Fana­­tismus und Intoleranz führen können. Auf keiner anderen Sommerbühne ist Schauspiel
so authentisch, so eng mit den Wurzeln der
Mitwirkenden verbunden wie hier.
Gewinnen Sie mit „Unser Oberösterreich“
zwei Karten zum Preis von einer für die
Veranstaltung am
Heuer gleich im Triple-Pack: Nach den
furiosen Erfolgen von Elina Garanca und
Jonas Kaufmann kommt am 24. Juni Paolo
Conte, am 26. Juni „Klassik am Dom“ mit
Angelika Kirchschlager und Michael
Schade sowie am 27. Juni Max Raabe mit
dem Palast Orchester zu einer „Nacht in
Berlin“.
Sonntag, 2. August 2015
Wenn Sie genießen und gewinnen wollen,
log­gen Sie sich auf unserer Homepage
www.unserooe.at ein und spüren Sie die
Klassik am Dom.
JOAN BAEZ,
DIE Folk-Ikone
J
Wenn Sie Karten gewinnen wollen, loggen Sie
sich auf unserer Homepage www.unserooe.at ein.
Foto: Frankenburger Würfelspiel
BAD HALL
oan Baez ist bis heute eine musikalische Naturgewalt mit großem
Einfluss – sie marschierte neben Martin Luther King in der ersten Reihe
der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, sie inspirierte Václav Havel in
seinem Kampf für eine Republik Tschechien, trat als Künstlerin bei der ersten
Amnesty International Tournee auf und
stand 2008 neben Nelson Mandela, als
sein 90. Geburtstag im Londoner Hyde
Park gefeiert wurde.
In Österreich trat Joan Baez zuletzt
2012 auf. Im Sommer 2015 gibt es nun
gleich zwei Möglichkeiten, die Folk-­
Ikone live zu erleben, darunter:
am Samstag, 4. Juli, in Linz
am Domplatz.
Exklusiv für
-Leser:
Sauna
GRATIS
1 Relax-Ticket
(Therme Mediterrana & Saunawelt Relaxium)
um €
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12
UNSER OBERÖSTERREICH
Täglich bis 24 Uhr geöffnet • www.eurothermen.at
Leserreisen
Mons – Kulturhauptstadt 2015
Mons
Reiseverlauf
1. Tag: Anreise – Charleroi
2. Tag: Brüssel Stadtrundgang – Tournai
3. Tag: Mons – „Wo Technologie auf
Kultur trifft“
4. Tag: Annevoie – Heimfahrt
Genießen Sie die Kulturhauptstadt Mons:
Brüssel und noch mehr!
Von 27.
Unsere Leistungen:
Busreise, N/Frühstück im zentralen
Hotel in Charleroi, Stadtrundgang
Brüssel, Tournai und Mons.
Preis pro Person:
Mindestteilnehmerzahl von 25 Personen.
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Foto: WBT - Anibal Trejo
Foto: Visitmons – Gregory Mathelot
Radfahrparadies Mecklenburg
Leistungen:
5 x ÜN/Halbpension
ÖBB/DB-Anreise (2. Kl./ICE) inkl.
Platzkarte ab/bis Linz bzw. Wels bei
freier Zugwahl
Anreisetag: Obstteller und
1 Fl. Wasser am Zimmer
Radfahrparadies
Eintritt Schloss Rheinsberg
Nutzung des hoteleigenen Wellnessbereichs
Leihrad
ANREISE jeden Sonntag
von 5. Juli bis 30. August 2015
499,– Euro pP im DZ (Anreise 23. August)
529,– Euro pP im DZ (restliche Zeit)
Info und Buchung:
Donau Touristik GMBH
A-4010 Linz/Donau, Lederergasse 4 -12
Tel.: 0 732 / 20 80-54
E-Mail: [email protected]
www.donaureisen.net
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„Unser Oberösterreich“-Leser/-innen!
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Fotos: Donau Touristik
Kulinarium
Reichhaltiges Frühstücksbuffet, 3Gang-Abendmenü mit mind. 2 Hauptgängen zur Wahl oder Dinnerbuffet.
Nach Mecklenburg
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409,– Euro
+ 110,– Euro Zuschlag Einbettzimmer
Nähere Informationen und Buchung:
Reiseparadies Kastler GmbH
Tel. +43 732 / 31 27 27 oder
Tel. +43 7234 / 823 23
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www.kastler.at
as 4****S-Maritim Rheinsberg liegt in traumhafter Lage
am Rheinsberger See, umgeben von
einer abwechslungsreichen Landschaft und einem einzigartigen Rad­
wegenetz. Es bietet geschmackvolle,
gemütliche Zimmer (28 m2) mit Balkon,
ein ausgezeichnetes Restaurant und
eine Wellness-Lounge mit Blick auf
den See.
bis 30. August 2015
SUPERPREIS
2015 wird Mons neben Pilsen in
Tschechien Kulturhauptstadt Europas. Das Motto lautet: „Wo Technologie auf Kultur trifft.“ Als Symbol
dafür ist ein komplett neuer Bahnhof
in der Kulturhauptstadt geplant, den
der spanische Star-Architekt Santiago
Calatrava entwirft. Sechs Blickwinkel
und vier Projekte begleiten das Kulturhauptstadtjahr und machen Lust
auf die Entdeckung der Region.
In die Kulturhauptstadt
UNSER OBERÖSTERREICH
13
OÖ. NEWS
Aktuelles aus OÖ
„Unser Oberösterreich“ wird 25
Feste für unsere Zukunft
Foto: Land OÖ
25 Jahre Geburtstagsfest
I
Für Menschen mit Beeinträchtigungen
Ein Ticket – 1000 Wege
D
as Jugendticket ist ein voller Erfolg. So wurden im Schuljahr 2014/2015 bereits 101.410 Schüler/-innen- und Lehrlingsfreifahrten ausgestellt, darunter 55.576 Jugendtickets. Ab
sofort gilt das Jugendticket auch für Personen mit Beeinträchtigungen. Damit können zusätzlich 400 Oberösterreicherinnen
und Oberösterreicher günstig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. „Konkret können alle Teilnehmer/-innen an
Kursen zur beruflichen Qualifizierung nach dem Oö. Chancengleichheitsgesetz beim Verkehrsverbund OÖ ein Jugendticket
beantragen“, gaben Verkehrs-Referent Landeshauptmann-Stv.
Reinhold Entholzer und Sozial-Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn
bekannt. Das Jugendticket gilt im gesamten Streckennetz des
Oberösterreichischen Verkehrsverbundes und kann das ganze
Jahr über für beliebig viele Fahrten genützt werden.
Im Bild v.l.n.r.: Verkehrs-Referent LH-Stv. Reinhard
­Entholzer und Sozial-Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn.
14
UNSER OBERÖSTERREICH
Foto: Land OÖ/Schmoranz
hre Landesillustrierte feiert. „Unser Oberösterreich“ wird
25 Jahre. LH Dr. Josef Pühringer lädt die Leserinnen und Leser
deshalb zum großen Geburtstagsfest im Rahmen der Landes­
gartenschau. Kommen Sie am 6. Juni 2015 nach Bad Ischl und
feiern Sie mit. Gratiskarten unter www.unserooe.at.
Das größte Gratismagazin des Landes informiert Sie seit 1989
über alle wissenswerten Neuerungen aus Politik und Verwaltung. Und das natürlich unparteiisch! Alle Landesräte und ihre
Ressorts sind enthalten, über alle wird berichtet. Wir freuen
uns über 66 Prozent Leser und Leserinnen sowie 78 Prozent
Bekanntheit (erhoben von „market“). Deshalb wollen auch
­
wir mit Ihnen feiern. Besuchen Sie das Geburtstagfest und die
­Landesgartenschau!
Info-Tour durch ganz OÖ
U
nter dem Motto „Natürlich für die Zukunft“ zeigen Klima­
bündnis und OÖ Umweltressort auf Initiative von LR Rudi
Anschober, wie wir mit einem nachhaltigen Lebensstil die
­Zukunft unserer Kinder sichern können. Im Mittelpunkt s­ tehen
dabei die Themen regionale und biologische Lebensmittel,
­nachhaltiger Lebensstil, Energie und Mobilität.
Lebendiges Herzstück sind die regionalen Partner/-innen. Sie
präsentieren konkrete Ideen und Maßnahmen, die in den Regionen bereits erfolgreich umgesetzt werden. So zum Beispiel
wird in Eferding das E-Carsharing-Modell präsentiert, das allen
Bürger/-innen zur Nutzung freisteht.
Ein Fixpunkt bei allen Festen ist die Kochshow „Kochtopf statt
Mistkübel“, die zeigt, wie einfach Lebensmittelmüll verringert werden kann. Verkocht wird B-Ware, die aus optischen
Gründen nicht verwertet werden würde, obwohl sie genauso
gut schmeckt und genauso gesund ist. Gemeinsam mit Profi-­
Köch/-innen, den Chutney-Spezialistinnen von Bio Austria und
den Wok-Expert/-innen von „What a Wok“ werden köstliche
Gerichte gekocht: saisonal, regional und nach Möglichkeit bio,
sowie zu 100 Prozent fleischfrei! Auf die kleinen Gäste wartet
der Spielebus der OÖ. Kinderfreunde. Durch die Feste führt
­Moderator Walter Witzany, musikalische Begleitung gibt es
vom Gitarren-Virtuosen Simon Wahl.
Die Termine im Überblick:
• 9. Mai, ab 9 Uhr beim Spargelfest am Stadtplatz in Eferding
• 16. Mai, ab 13 Uhr beim Fair Planet am Pfarrplatz in Linz
• 22. Mai, ab 17 Uhr beim Innviertler Schmankerlmarkt & der
Shopping Night am Rossmarkt in Ried
• 30. Mai, ab 11 Uhr bei der MOBILITYFAIR am Messegelände Wels
• 5. Juni, ab 16 Uhr beim KlangPlatz MarktPlatz am Stadtplatz
in Gallneukirchen
• 26. Juni, ab 13 Uhr beim Offenen Markt am Marktplatz in
­Ottensheim
LR Rudi Anschober
Die Mobilität der Zukunft erleben
Die MOBILITYFAIR, Österreichs 1. Erlebnismesse für nachhaltige Mobilität, findet von 29. bis 31. Mai
2015 in Wels statt. Das Klimabündnis Oberösterreich als Veranstalter bringt während dieser drei Tage
Expert/-innen, Unternehmen und Konsument/-innen zusammen, um sanfte Mobilität zu präsentieren und
natürlich auch zu testen. Die Themenpalette reicht dabei von A wie altersgerechter Mobilität bis Z wie Zukunft.
E
betriebliches Vernetzungstreffen inklusive Betriebeauszeichnung durch Landesrat Rudi Anschober, eine Rad-Sternfahrt aus Umlandgemeinden zur Messe,
eine Radshow des Extremsportlers Tom
Öhler, eine Fesch-am-Rad-Tour durch
Wels sowie ein Radslam (Poetry Slam)
stehen auf dem Programm. Vor der
Messehalle sorgt Anschobers „Fest für
die Zukunft“ für Infos und Abwechslung rund um das Thema Mobilität
und Nachhaltigkeit. Stärkung für die
Radler/-innen gibt es beim Kochstand
„Kochtopf statt Mistkübel“.
Der Sonntag gehört den Familien:
Helmi, der kleine ­Sicherheitsexperte mit
seinem großen rot-weiß-roten Helm,
tritt auf, Drahtesel werden gesegnet
und zu Mittag gibt es ein gemüt­liches
Familienpicknick im Volksgarten
und eine Schnitzeljagd. Landeshauptmann-Stv. Franz Hiesl wird bei dieser Gelegenheit der MOBILITYFAIR
einen Besuch abstatten. Im sonntäg­
lichen Mobilosophikum geht es um
den alltagstauglichen Radverkehr für
Familien.
Das Klimabündnis Oberösterreich
führt die Veranstaltung als „Green
Event“ durch, also so umweltfreundlich
wie möglich. Daher jetzt schon ein Tipp
für einen umweltschonenden Messe­
besuch: Wir empfehlen eine Anreise
mit den Öffis, mit dem Fahrrad oder zu
Fuß. Genauere Infos zur Veranstaltung
finden Sie unter: http://mobilityfair.at/
Foto: Land OÖ
rster Messetag ist Freitag, 29. Mai
2015, der Tag der Generationen,
der ein spannendes Programm speziell für ein jugendliches Publikum be­
inhaltet. Ebenfalls am Freitag wird die
Messe durch Bundesminister Alois
Stöger, Landeshauptmann-Stv. ­Reinhold
Entholzer, ÖBB-Chef Christian Kern
und Theresia Vogel, Geschäftsführerin
des Klima- und Energiefonds Österreich, um 13 Uhr eröffnet. Expert/-innen diskutieren im Symposium über
„Nachhaltige Mobilität im ländlichen
Raum“. Am Abend verbinden sich
Klima und Kultur beim Improtheater
und Radkultfilmen im Welser Medien
Kultur Haus.
Der Samstag steht ganz im Zeichen
der Radler/-innen. Ein Radbasar, ein
LHStv Entholzer, LR Anschober und LHStv Hiesl: Drei Tage für Experten, Unternehmer und Konsumenten Ende Mai in Wels.
UNSER OBERÖSTERREICH
15
Land Oberösterreich
Wanderbares Oberösterreich
Über den
Hochmöbling – 2.336 m
Fotos: Sieghartsleitner
schiedenster Lebensräume lässt die Herzen von Naturliebhabern höherschlagen.
Hier entfaltet sich eine reiche Vielfalt an
Arten. Ob in diesem Naturparadies Bär,
Luchs oder Bartgeier wieder eine Heimat
finden, hängt hier nicht von der Naturausstattung ab, sondern vielmehr von der
Toleranz der Jäger und den Menschen,
die hier leben.
Franz Sieghartsleitner
UNSER OBERÖSTERREICH
Wanderfüh
rer + Karte
Nationalpar
Kalkalpen k
Enns-, Steyr-
45 Touren
und
11 Etappen
Kalkalpenw
eg
von Franz
Sieghartsleund Philipp
itner
und Garstne
rtal

Diese Wanderung stammt
aus dem neuen
KOMPASS-Wanderführer 5645
„Nationalpark
Kalkalpen“ von Franz
und Philipp Sieghartsleitner.
Das praktische Taschenbuch
präsentiert 56 attraktive Wanderungen und Bergtouren im
Enns- und Steyrtal sowie in der
Pyhrn-Priel-Region – darunter
den gesamten Kalkalpenweg.
206 Seiten mit eigens entwickelten Routenkarten, Höhenprofilen
und vielen tollen Fotos. Erhältlich
im Buchhandel und im InternetVersandhandel.
Der Wande
rführer mit
Tourenkarte
im Maßstab
1:50
Mit allen eing 000 zum Mitnehme
n.
ezeichnete
n Touren
aus dem Wa
nderführer.
ISB N 9
78-3-85
026-950
Karte
Vom Schrocken führt die einfache
Gratwanderung erst etwas abwärts und
dann leicht bergauf zur Kreuzspitze
(2.327 m). Schnell ist der Gipfel des Hochmölbing erreicht. Man folgt dem Grat
weiter zum Kleinmölbing und steigt zwischen Latschen und Weideflächen auf
Weg Nr. 281 zur Hochmölbinghütte ab.
5645
Auffahrt von Hinterstoder mit der
Hössbahn zur Bergstation Hutterer Böden. Vom Berggasthof Höss geht man erst
über Almwiesen, dann leicht bergauf bis
zum Einstieg des Schrockengrates (Wanderweg Nr. 217). Der Aufstieg über den
Schrockengrat ist die Herausforderung
der Tour, weil sie eine leichte Kletterei mit
einigen Seilversicherungen bereithält.
Danach kurz bergan zur Sumperalm,
hinab auf den Grimming Boden und
wieder ansteigend zur Türkenkarscharte. Auf dem Weg Nr. 209 geht es über die
Bärenalm hinunter zum Parkplatz des
ehemaligen Skiliftes in Hinterstoder. Per
Bus zurück zur Talstation der Hössbahn.
16
llSchwierigkeit: hoch
llLänge: 21 km
llGehzeit (hin und retour): 6:30 h
llHöhenunterschied: 980 m Auf­
stieg, 2.100 m Abstieg
llStart: Bergstation Hutterer
Böden/Berggasthof Höss in
Hinterstoder
llCharakter: Lange und alpine
Tour, die mit grandiosen
Panoramen aufwartet, aber
Trittsicherheit und Berg­
erfahrung voraussetzt.
llKarte: KOMPASS Nr. 70
Wanderführe
r+
ie Gratwanderung auf den Schrocken und über die Mölbinge gehört
zu den Traumwanderungen im Toten
Gebirge. Dieses gehört zu den größten,
stark verkarsteten Plateaugebirgen der Alpen. Löblich, dass es nicht vollständig mit
Straßen erobert wurde. Den besonderen
Reiz dieser Kalklandschaft macht seine
Gegensätzlichkeit aus. Grüne Gebirgsseen, saftige Almmatten, urwaldartige
Wälder wechseln mit steilen, manchmal
senkrecht aufragenden Kalkwänden,
einsamen Karen und öden Felswüsten.
Die Fülle des Lebens und der Tod, Wasser und Wüste, das Zarte und das Wilde
treffen hier aufeinander. Ein Mosaik ver-
- Tourenka
rte zum Mitn
ehmen
- GPX-Date
n zum Dow
nload
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€ 14,99
9
78385
0
26950
6
WF 5645
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INFORMATION
D
INFORMATION
Eine panoramareiche
Gratwanderung
Tipps
Zubereitung:
Die Äpfel dicht nebeneinander in eine ofenfeste Form setzen und mit Wein
und Wasser untergießen. Jeden Apfel mit etwas Honig beträufeln und die in
Stücke gebrochenen Zimtstangen, Sternanis und Orangenzesten in die Form
Zutaten: 10
geben.
30 g Zucker
30 g Butter
Personen
1/8 L Weißwein
Teig:
1 öfters
Ei Oberösterreich
Palatschinkenteig mit Vollkornmehl bereiten.
Spinat
1/8 L Wasser
Im vorgeheizten
Rohrblanchieren
bei 180 - 200 °C und
ca. 50 min garenGesundes
und
dabei
1 EL Honig
mit der Flüssigkeit übergießen.
30
g
glattes
gut ausdrücken. Mit dem Ei im MixglasDie
pürieren.
Brösel
unter- bestreut servieren. Mehl
3 Zimtstangen, 8 Sternanis
Bratäpfel mitMehl
trockenund
gerösteten
Mandelblättchen
Schale von einer Orange (unbehandelt)
50 ml Magermilch
rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Palatschinken mit der
2 EL Mandelblättchen oder gehackte
Salz
Pistazien
Fülle bestreichen, einrollen und in die Frischhaltefolie einwickeln.
1 EL Öl zum Backen
Gesund
kochen.
Fülle: 250 g Blattspinat
An den Enden zubinden und ca. 15 min im leicht wallenden Wasser
GeSie
sun
Weitere gesunde Rezepte finden
auf
www.gesundes-oberoesterreich.at
d
1/2 Ei
le
b
Jah
en.
reszeiten
kochen (oder im Kombidämpfer - ohne Folie - dämpfen).
Wohlfüh
l-Rezep
te
1 EL Vollkornmehl
Die Roulade in gerade oder schräge Scheiben schneiden und mit der
Weitere
gesunde Rezepte finden Sie auf
50 g Semmelbrösel
www.gesundes-oberoesterreich.at
2 L klare
Gemüsesuppe
heißen Suppe servieren.
(für Kinder durch Apfelsaft ersetzen)
Gesund kochen.
Gesund leben.
Klare Suppe mit
Dinkel-Gemüselasagne
Vollkorn-Spinatroulade
61 kcal
g Fett
• 6• g46
Kohlenhydrate
• 4 g• 31
Eiweiß
• 1 g •Ballaststoffe
1 Portion: 500
kcal• •221
g Fett
g Kohlenhydrate
g Eiweiß
5 g Ballaststoffe
Zubereitung:
Palatschinkenteig
mit schneiden
Vollkornmehl
Spinat blanchieren
und
Zwiebel
schälen, fein
undbereiten.
in einer beschichteten
Pfanne
mit
gut ausdrücken.
Mit dem Ei im Mixglas pürieren. Mehl und Brösel unteretwas
Öl anschwitzen.
rühren und
mit Salz
Pfeffer
abschmecken.
mit der
Gemüse
putzen,
feinund
würfelig
schneiden
und inDie
derPalatschinken
Pfanne mitrösten.
Fülle
bestreichen,
einrollen
und
in
die
Frischhaltefolie
einwickeln.
Dinkel und Tomatenmark einmengen und mit dem Gemüsefond auf-
An den Enden
zubinden
und und
ca. 15
min im leicht wallenden Wasser
gießen,
durchkochen
lassen
abschmecken.
kochen (oder
im Kombidämpfer - ohne Folie - dämpfen).
Bechamel
bereiten.
Die Roulade iningerade
oderLasagneblätter,
schräge Scheiben
schneiden
und mitund
der
Abwechselnd
eine Form
Gemüse,
Dinkelsugo
heißen
Suppe
servieren.
Bechamel schlichten, mit geriebenem Käse bestreuen und bei ca. 160 °C
ca. 45 min backen.
Dinkel-Gemüselasagne
Schoko-Joghurt-Creme
Zutaten: 4
10Personen
Personen
Teig:g1Zwiebeln
Ei
100
30TL
g Öl
glattes Mehl
1
50 ml
200
g Magermilch
Gemüse der Saison
Salz Sellerie, Zucchini, Karotten
z.B.
1 ELg Öl
zum geschrotet
Backen
80
Dinkel
Fülle:
250 g Blattspinat
2
EL Tomatenmark
1/2 Ei
375
ml Gemüsefond
1 EL Vollkornmehl
Salz,
Basilikum, Oregano, Knoblauch
50 ggSemmelbrösel
160
Lasagneblätter
2 L klare Gemüsesuppe
Bechamel:
1 EL Öl
30 g Mehl
1/2 L Milch
100 g Käse (35 % F.i.T.)
1 Portion: 500 kcal • 21 g Fett • 46 g Kohlenhydrate • 31 g Eiweiß • 5 g Ballaststoffe
Zubereitung:
1
Portion: 125 kcal • 2 g Fett • 21 g Kohlenhydrate • 5 g Eiweiß • 1 g Ballaststoffe
Zwiebel schälen, fein schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit
etwas Öl anschwitzen.
Zubereitung:
Gemüse putzen,lt.
fein
würfelig schneiden
und in der
Pfanne
mitrösten.Schokopudding
Packungsangabe
zubereiten,
direkt
mit Frischhalte
Dinkel
und
Tomatenmark
einmengen
und
mit
dem
Gemüsefond
auffolie abdecken (so wird die Hautbildung verhindert) und überkühlen
gießen,
durchkochen
lassen
und
abschmecken.
lassen. Pudding mit Joghurt glatt rühren, in Dessertschalen anrichten
Zutaten: 4 Personen
100 g Zwiebeln
1 TL Öl
Zutaten: 4 Personen
200 g Gemüse der Saison
300
ml MilchZucchini,
halbfett Karotten
z.B. Sellerie,
30
80 g Schoko-Puddingpulver
Dinkel geschrotet
20
Zucker
2 ELg Tomatenmark
250
1%
375 g
mlJoghurt
Gemüsefond
und
mit Weichselkonfitüre
dekorieren.
Bechamel
bereiten.
1
EL Weichselkonfitüre
Salz,
Basilikum, Oregano, Knoblauch
160 g Lasagneblätter
Abwechselnd in eine Form Lasagneblätter, Gemüse, Dinkelsugo und
Bechamel: 1 EL Öl
Bechamel schlichten, mit geriebenem Käse bestreuen und bei ca. 160 °C
30 g Mehl
ca. 45 min
backen.
Weitere
gesunde
Rezepte finden Sie auf www.gesundes-oberoesterreich.at
1/2 L Milch
100 g Käse (35 % F.i.T.)
Schoko-Joghurt-Creme
1 Portion: 125 kcal • 2 g Fett • 21 g Kohlenhydrate • 5 g Eiweiß • 1 g Ballaststoffe
Zubereitung:
Schokopudding lt. Packungsangabe zubereiten, direkt mit Frischhaltefolie abdecken (so wird die Hautbildung verhindert) und überkühlen
lassen. Pudding mit Joghurt glatt rühren, in Dessertschalen anrichten
und mit Weichselkonfitüre dekorieren.
Zutaten: 4 Personen
300 ml Milch halbfett
30 g Schoko-Puddingpulver
20 g Zucker
250 g Joghurt 1%
1 EL Weichselkonfitüre
UNSER OBERÖSTERREICH
17
LR Max Hiegelsberger
Garteln und Genießen in Linz!
Oberösterreich ist ein Land der Hobbygärtner und Gartenfreunde. Besonders die Ernte der Früchte
aus dem eigenen Garten erlebt eine Renaissance. Ob Kräuterkisterl, Balkon oder eigener Garten:
Das Garteln zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen.
„P
flanzen, säen und ernten ist
nicht nur auf dem Land möglich. Auch Terrasse, Balkon und sogar
das Fensterbrett bieten Raum um selbst
Gemüse, Kräuter und Obst zu ziehen“,
betont LR Max Hiegelsberger.
Unter dem Motto „Garteln und genießen“ lädt der Landesrat die Menschen im städtischen Raum zum
Garteln ein. Am 28. Mai erwartet die
Besucher/-innen ein abendfüllendes
Programm mit Gartentipps speziell
für Klein- und Kleinstgärten, aber auch
Tipps zur Verarbeitung des geernteten
Gemüses.
18
UNSER OBERÖSTERREICH
Garteln und Z
IN
L
n
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Donnerstag,
28. Mai 2015
voes talpine St
ahlwelt Linz
Tipps für Garten, Balkon & Terrasse
Kochtipps & Kostproben
Kartenverlosung für die Landesgartenschau Bad Ischl
Musik & Unterhaltung mit „Se oritschinel Goatnzauns“
Info-Stände
Foto: Land OÖ
Foto: Fotolia/martiapunts
Bio-Gärtner Karl Ploberger zeigt
vor, wie mit Pflanzen das Wohnumfeld auch im urbanen Raum gestaltet
werden kann und dabei noch frische
Früchte, Kräuter und Gemüse geerntet
werden können. „Denn selbst gezogen
schmeckt’s bekanntlich am besten“,
weiß auch Landesrat Max Hiegelsberger. Fernsehkoch Mike Süsser zaubert
schmackhafte Gerichte aus Tomaten, Gurken und Co., ganz unter dem
Motto: „Garteln und Genießen in Linz!“
Für musikalische Unterhaltung sorgt
die Musik der „Se oritschinel Goartn­
zauns“. Die Veranstaltung in den
voestalpine Stahlwelten beginnt bei
freiem Eintritt um 19:30 Uhr. Einlass
ist um 18.30 Uhr.
Tobias Prietzel
„Absolute Frische, echter Geschmack und die Freude an selbst geerntetem
Gemüse, Kräutern oder Obst werden mehr denn je geschätzt. Und die
blühenden Gärten sind das ,Wohnzimmer im Freien’“, so Agrar-Landesrat
Max Hiegelsberger.
bezahlte Anzeige
Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger
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FRE I
EIN TRI TT
„Auch in den kleinsten
Gärten oder Terrassen
ist Platz für ein Kräuteroder Gemüsekisterl. Viel
Freude beim Garteln!“
Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:30 Uhr
Foto: Land OÖ
LRin Mag.a Gertraud Jahn
Harald Schermann, Medien Kultur Haus Wels, Regisseurin Leni Gruber, Hauptdarstellerin Sarah Honigkeks, SozialLandesrätin Mag.a Gertraud Jahn, Robert Reif, Sparkasse OÖ, LAbg. Petra Müllner und Mag. (FH) Ferdinand Herndler,
Schuldnerhilfe OÖ (v.l.).
Schuldenfalle trifft immer öfters Jüngere
Ein Kurzfilm „One Broke Girl“ über die Gefahren der
Jugendverschuldung.
„Wenn die Gratisberatung der Schuldnerhilfe kontaktiert wird, beläuft sich der ­durchschnittliche
Schuldenberg auf etwa 28.000 Euro“, so Mag. (FH) Ferdinand Herndler, der Geschäftsführer der
Schuldnerhilfe Oberösterreich, zu der alarmierenden Tatsache, dass bereits ein Drittel der von der
­Schuldnerhilfe Betreuten jünger als 30 Jahre alt ist.
„W
ichtig sind mir daher Präventionsprojekte, um frühestmögliche Hilfe anbieten zu können, bevor die Überschuldung nicht mehr
bewältigbar ist“, so Sozial-Landesrätin
Mag.a Gertraud Jahn. „Viel zu oft investieren die jungen Leute in einen Lebensstil, den sie sich gar nicht leisten können.
Hier setzt der Kurzspielfilm ‚One Broke
Girl‘ an. Ziel ist es, über das Medium
Film jungen Menschen dieses Thema
näherzubringen und damit eine inten­
sive Auseinandersetzung anzuregen.“
„One Broke Girl“ zeigt die un­
geschönte Momentaufnahme einer
Hauptdarstellerin, die innerhalb eines
Tages fast 100 Euro Schulden anhäuft.
Die Jugendliche will mit ihren finanzkräftigen Freundinnen mithalten. Dabei kann sich das Mädchen das neue
Kleid und den aufwendigen Lebensstil
gar nicht leisten. Und damit spiegelt der
Film das Leben vieler Jugendlicher wider. Der Kurzfilm unter der Regie von
Leni Gruber zeigt die Gruppendynamik und den gesellschaftlichen Druck,
dem viele Jugendlichen ausgesetzt
sind. Die Filme werden Schulen und
Jugendorganisationen als Impulse für
die Beschäftigung mit dem Thema
­Verschuldung zur Verfügung gestellt.
„Seit mehr als 20 Jahren finanziert
das Sozialressort in Oberösterreich die
kostenfreien Angebote der staatlich anerkannten Schuldnerberatungsstellen.
Leider bestätigt sich die Tatsache, dass
eine professionelle und vertrauliche
Hilfe für immer mehr Menschen notwendig wird. Eine Entwicklung, die vor
allem auf die steigende Arbeitslosigkeit
zurückzuführen ist. Es reichen aber
auch die monatlichen Einkommen und
Pensionen vielfach nicht mehr zur
Deckung des Grundbedarfes aus“, so
­
die Sozial-Landesrätin.
Ing. Harald Scheiblhofer
Weitere Informationen unter:
www.kinder-jugendhilfe-ooe.at
UNSER OBERÖSTERREICH
19
LR Dr. Manfred Haimbuchner
Renaturierung der Mittleren Antiesen wird fortgesetzt
Oö. Landschaftsentwicklungsfonds
finanziert Grundstückserwerb
Aus den Mitteln des Oö. Landschaftsentwicklungsfonds wurden Flächen für den Rückbau der
­Antiesen im Bereich der Gemeinden Aurolzmünster und Utzenaich gesichert. Die Bauarbeiten wurden
durch den Wasserverband Antiesen in Auftrag gegeben und werden bis Ende des Jahres 2015 andauern.
„N
ach mehr als 110 Jahren im
begradigten Korsett bekommt
die Antiesen ein neues natürliches Gewässerbett. Dadurch wird vielen Pflanzen- und Tierarten ­gerade im Jahr des
Artenschutzes Lebensraum zurückgegeben“, freut sich Naturschutz-Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner. Die Renaturierung erfolgt durch die Schaffung
eines neuen Gewässerbettes, das durch
steile und flache Uferstrukturen charakterisiert sein wird. Vom Oö. Landschaftsentwicklungsfonds – einer abteilungsübergreifenden Einrichtung der
Ab­
teilungen Land- und Forstwirt­­schaft, Oberflächengewässerwirtschaft,
Naturschutz und Straßenneubau und
-erhaltung beim Amt der Oö. Landesregierung – wurden Flächen in großzügigem Ausmaß in der Höhe von etwa
48.000 Euro finanziert, um auf Ufer­
sicherungen im neuen Gewässerbett
gänzlich verzichten zu können und so
eine natürliche Ge­wässerdynamik zuzulassen.
Die Flächen für die Renaturierung
wurden überwiegend durch Kauf von
Grundstücken mit anschließendem
Flächen­tausch lukriert.
Mit der Novelle des Naturschutzgesetzes im Jahr 2014 wurde die Bevor­
ratung von Flächen als zukünftige öko­
logische Ausgleichsmaßnahme er­möglicht. Neben einem Lückenschluss im
Biotopverbund durch standortgerechte
Bepflanzung und der Neuanlage von
Feuchtbiotopen im Bereich der Renaturierung weist das Projekt des Oö. Landschaftsentwicklungsfonds Synergie­
effekte im Bereich des Hochwasserschutzes, der ländlichen Neuordnung
und bei der Bevorratung ökologischer
Ausgleichsflächen für den Straßenbau auf.
Mag. Andreas Steindl
LR Dr. Haimbuchner: „Nach 110
Jahren im begradigten Korsettbekommt die Antiesen ein natürliches
Wasserbett“
Aushub eines naturnahen Bachbettes der Antiesen bei Dulmading.
Fotos: Land Oö./Reifeltshammer
20
UNSER OBERÖSTERREICH
Plandarstellung der Renaturierung.
Land Oberösterreich
Schulterschluss von Tirol
und Oberösterreich
Bei einem Arbeitstreffen haben die Landeshauptleute Günther Platter und Josef Pühringer die
Themen Finanzausgleich und Verwaltungsreform diskutiert. Darüber sind sich die beiden Landeshauptleute einig: „Tirol und Oberösterreich ziehen beim aufgabenorientierten Finanzausgleich an einem
Strang. Wir sind bereit, jene Aufgaben vom Bund zu übernehmen, die in den Ländern besser und kostengünstiger erledigt werden können.“
Unerlässlich ist für die beiden Landeshauptleute auch, dass eine zukunftsträchtige, belastbare Krankenanstaltenfinanzierung und der Pflegefonds
gemeinsam mit dem Finanzausgleich
verhandelt und langfristig geregelt werden. „Entscheidend ist, dass bei den
anstehenden Finanzausgleichverhandlungen bewertet wird, dass die Länder
dynamisch stark wachsende Aufgaben-
gebiete mit Kinderbetreuung, Pflege
und Soziales in ihrem Portfolio haben.
Vor allem im Bereich der Pflege muss
der Pflegefonds für die kommenden
fünf Jahre so gestaltet werden, dass der
demographischen Entwicklung Rechnung getragen wird“, fordert LH Pühringer.
Chancen statt Schulden. Ein weiteres Thema zwischen Platter und
Pühringer war die Aufgaben- und Verwaltungsreform „Wir haben in den vergangenen Jahren umsichtig und sparsam gewirtschaftet und Reformen in
der Verwaltung frühzeitig eingeleitet“,
erklärt Platter. Pensions- und Besoldungsreform wurden in Tirol schon vor
Jahren in Angriff genommen. Nur so sei
es möglich, dass Tirol 2014 zum dritten
Mal in Folge ein Nulldefizit erreicht. Für
Pühringer stehen Tirol und Oberösterreich für eine nachhaltige Finanzpolitik:
Allianz Traunsee Woche bringt
jede Menge Action
I
m Mai finden neben der zwölften
Auflage der Allianz Traunsee Woche
und den GC32 Austria Cup auch jede
Menge weiterer Wassersportveranstaltungen statt. Ein dicht gedrängtes Programm bietet Action für jedermann.
Bereits zum zwölften Mal geht heuer
die Allianz Traunsee Woche, Europa´s
größte Binnensee-Veranstaltung, über
die Bühne. Auch 2015 werden wieder
hunderte Segelsportler, Wassersportbegeisterte und Schaulustige von 14.
bis 17. Mai 2015 das rege Treiben am
Traunsee mitverfolgen. Zahlreiche
Bootsklassen werden in verschiedenen
Bewerben (Landes- und Staatsmeisterschaften, Europacup, Europameisterschaften etc.) um Podestplätze kämpfen
aber auch das Rahmenprogramm wird
nicht zu kurz kommen.
„Wir hinterlassen den kommenden Generationen keine Schuldenberge, sondern
bieten Chancen und Möglichkeiten.“
Foto: Land Tirol/Wikipil
A
ls Beispiel nennen die Landeshauptleute etwa die Abschaffung
von Doppelgleisigkeiten in der Schulverwaltung. Der Finanzausgleich regelt
die Aufteilung des Steueraufkommens
zwischen Bund, Ländern und Gemeinden und wird 2016 für weitere fünf Jahre neu gefasst. Ziel sei es, im Zuge der
Verhandlungen zum Finanzausgleich
2016-2021 die Verantwortung für Aufgaben, Ausgaben und Einnahmen zu
bündeln.
Tirols LH Günther Platter (li.) und
Oberösterreichs LH Josef Pühringer
trafen sich zu einem Arbeitsgespräch mit Schwerpunkt Finanzausgleich in Innsbruck.
Sichern Sie sich Ihren Platz in der
Traunsee Woche
Jede Menge Action vom 14. bis 17. Mai 2015
bei der Traunsee Woche, Europas größter
Binnensee Veranstaltung.
Falls Sie einen Platz bei der Trausee Woche gewinnen wollen, loggen Sie sich bitte auf unserer
Homepage www.unserooe.at ein
Keine Barablöse. Ohne Gewähr.
UNSER OBERÖSTERREICH
21
Kontrovers: Die Landtagsklubs am Wort
Foto: Wakolbinger
Schließen wir endlich
die Bildungslücke!
O
Foto: Grüne OÖ
berösterreich ist in vielen Bereichen Vorreiter und
steht besser da als andere Bundesländer. Wenn aber
wie derzeit jeder zwölfte Jugendliche die Schule oder
Ausbildung abbricht, verlieren wir den Anschluss. Wir
Grüne OÖ machen nun Druck, damit die dringendsten
Probleme rasch angegangen werden: Konkrete Hilfe bei
der Suche nach der passenden Schule und dem richtigen
Ausbildungsplatz, jeder Jugendliche hat das Recht auf
Ausbildung und einen qualifizierten Ausbildungsplatz
verdient. Wir wollen kein Kind zurücklassen, sondern
Frühförderung im Kindergarten und eine massive Stärkung der Volksschulen – denn vier von zehn Jugendlichen haben erhebliche Probleme beim Lesen, Schreiben
oder Rechnen. Wir brauchen mehr ganztägige Schulen,
damit Eltern ihrer Arbeit nachgehen und Schüler/-innen
auch ohne teure Nachhilfe dem Unterricht folgen können. Und wir müssen die starre Schulbürokratie loswerden. Geben wir den Pädagog/-innen jenen Freiraum, den
sie brauchen, um sich individuell auf unsere Kinder einzustellen. Schließen wir also endlich die Bildungslücke,
garantieren wir der Jugend jene Zukunft, die sie verdient
hat, und sorgen wir so dafür, dass OÖ oben bleibt.
Grünen Klubobmann Gottfried
Hirz: „Garantieren
wir unserer Jugend die Zukunft
die sie verdient
und sorgen wir,
dass Oberösterreich oben
bleibt.“
Weitere Infos unter
www.ooe.gruene.at
22
UNSER OBERÖSTERREICH
OÖVP-Klubobmann Mag. Thomas Stelzer: „Das Mitgestalten mit eigenen Ideen wird deutlich einfacher!“
Mehr Mitbestimmung,
mehr Transparenz
F
ür den Ausbau der direkten Demokratie, also das
Mitmachen und Mitbestimmen der Bürger/-innen,
hat nun der Landtag auf Betreiben der OÖVP ein ­neues
Bürgerrechte-Paket beschlossen. „Gerade im lokalen
Umfeld gibt es einen verstärkten Wunsch zur Mitgestaltung – mit diesen neuen Möglichkeiten kommen wir
dem nach“, betont OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer.
Bürgerbeteiligung wird einfacher. Die Möglichkeiten für die Durchführung von Bürgerbefragungen und
Bürgerinitiativen im Land und in den Gemeinden wurden stark vereinfacht, denn „Politik soll nicht nur im
Landhaus und in den Gemeindestuben passieren“, so
Stelzer. Neue, einfachere Mitmachmöglichkeiten gibt
es auch in den Städten. In Linz, Wels und Steyr war es
bisher gar nicht möglich, dass Bürger selbst eine Befragung auslösen. In Zukunft können die Bürger nun selbst
eine Befragung einleiten. Bürgerinitiativen waren in den
Gemeinden bisher nicht geregelt. Jetzt braucht es zwei
Prozent beziehungsweise 25 Unterschriften zum Start
solcher Initiativen. Bei genügend Unterstützung müssen
diese im Gemeinderat oder bei landesweiten Aktionen
im Landtag behandelt werden. „Jeder ist eingeladen, sich
aktiv bei politischen Entscheidungen einzubringen – mit
diesem Maßnahmenpaket bringen wir frischen Wind in
Oberösterreichs Demokratie“, sagt Stelzer. „Wir wollen
die Leute anregen, vor Ort mit ihnen Lösungen erarbeiten und alle Interessierten bei der Gestaltung des unmittelbaren Umfelds und der Zukunft einbinden.“
Weitere Infos unter
klub.ooevp.at
Foto: SPÖ-Klub
Meinungen der Landtagsklubs
Kostengünstige Jahreskarte für alle öffentlichen
Verkehrsmittel in OÖ
D
20.000 Arbeitsplätze
warten auf Abholung
D
ie Zahl der Arbeitssuchenden hat in Oberösterreich
mit 61.500 einen traurigen Höchststand erreicht.
Der SPÖ-Landtagsklub tritt dagegen mit einer Arbeitsplatz-Offensive an.
Neben den wichtigen Maßnahmen des Arbeitsmarktservices braucht es aus Sicht von SPÖ-Klubvorsitzenden
Christian Makor auch aktive Investitionen für zusätzliche Arbeitsplätze. Großes Potenzial bietet dabei das
von der Bundesregierung beschlossene Wohnbaupaket
mit 30.000 zusätzlichen Wohnungen. Mindestens 5.000
dieser Wohnungen sollen in Oberösterreich errichtet
werden.
Arbeits- und Wohnbauoffensive. „Eine zusätzliche
Wohnung schafft im Schnitt drei bis vier Arbeits­plätze.
Mit 5.000 zusätzlichen Wohnungen könnten wir im
Bau- und Baunebengewerbe wirksam helfen – mit bis zu
20.000 Arbeitsplätzen“, ist Christian Makor überzeugt.
Der SPÖ-Landtagsklub hat deshalb bereits eine Landtagsinitiative gestartet, um die nötigen Vorkehrungen zu
treffen, damit Oberösterreich das Wohnbaupaket auch
in Anspruch nehmen kann. „Die Landespolitik ist gefordert, den Arbeitslosen und Wohnungssuchenden im
Land zu helfen“, fordert Makor.
Weitere Infos unter
www.spoe-klub-ooe.at
Foto: FPÖ-Landtagsklub
„Das Bundes-Wohnbaupaket muss zum Vorteil der
Arbeits- und Wohnungssuchenden in Oberösterreich voll
ausgeschöpft werden“, fordert SPÖ-Klubvorsitzender
Christian Makor.
ie FPÖ Oberösterreich fordert ein leistbares Jahresticket für das gesamte Angebot des OÖ Verkehrsverbundes. Dies würde zu einer Attraktivierung
des öffentlichen Verkehrs in unserem Land beitragen.
Derzeit haben die Oberösterreicher/-innen leider k­ eine
Möglichkeit, eine Jahreskarte für die Benützung des
öffentlichen Verkehrs für das ganze Land zu erwerben. Nehmen wir uns ein Beispiel am Verkehrsverbund
Ost-Region. Die Jahreskarte kostet dort 1.615 Euro und
umfasst sämtliche Linien in ganz Wien, in beträchtlichen Teilen Niederösterreichs und des nördlichen Bundeslandes. In OÖ zahlt man für ein Jahresticket für die
Strecke Braunau am Inn – Linz 1.480 Euro. Wenn man
die Kernzone Linz mit einschließt, steigen die Kosten auf
1.703 Euro. Allerdings berechtigt diese Karte ausschließlich zu Fahrten auf dieser Strecke und ist im restlichen
Netz nicht anwendbar. Um unseren Bürger/-innen auch
abseits des täglichen Arbeitsverkehrs ein attraktives Angebot zur verstärkten Nutzung des öffentlichen Verkehrs
bieten zu können, wäre die Einführung einer Jahreskarte
für ganz OÖ wünschenswert.
FPÖ Klubobmann Mag. Günther Steinkellner: „Ein
leistbares Jahresticket für den OÖ Verkehrsverbund ist
wünschenswert und macht die Öffis attraktiver.“
Weitere Infos unter
www.fpoe-ltklub-ooe.at
UNSER OBERÖSTERREICH
23
Land Oberösterreich
Zwei Jahre volles Haus
Mit einem kultigen Highlight „The Who‘s Tommy“, Musik und Gesangstexten von Pete Townshend,
setzt das Musiktheater neue Zeichen. Premiere des Musicals war am 24. April.
V
or zwei Jahren, am 11. April 2013,
wurde das neue Musiktheater
für Oberösterreich in Linz eröffnet,
mehr als 471.200 Besucherinnen und
Besucher gezählt. „Das entspricht einer
Auslastung von insgesamt 92 Prozent,
über alle Spielstätten gerechnet, und
zeigt, dass das neue Musiktheater von
den Oberösterreicherinnen und Oberösterreichern, aber auch von Besuchern
über die Landesgrenzen hinaus angenommen wird. Das neue Musiktheater
ist zu einem Aushängeschild und einem
wichtigen Standortfaktor für unser Land
geworden“, betont Kulturreferent Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.
Mehr als 471.200 Besucher und
Besucherinnen und 92 Prozent Auslastung ist die Bilanz nach zwei Jahren. Und es geht noch besser weiter so.
24
UNSER OBERÖSTERREICH
Die Auslastung im Großen Saal des
Musiktheaters erreichte im Jänner 2015
mit mehr als 22.000 Besucherinnen
und Besuchern sogar einen Spitzenwert
von 99,6 Prozent.
„Diese Zahlen sprechen für sich und
zeigen, dass es dem Team des Landestheaters rund um Generalmusikdirektor Dennis Russell Davies, Intendant
Rainer Mennicken und dem kaufmännischen Direktor Uwe Schmitz-Gielsdorf gelungen ist, die Produktionen des
Linzer Musiktheaters über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt
zu machen. Damit ist es gelungen, das
Musiktheater nicht nur als Haus aller
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher zu positionieren, sondern
auch als Magnet für das Kulturland
Oberösterreich“, betont Pühringer und
verweist auch auf die Umwegrentabilität des neuen Theaterhauses.
„Das Musiktheater zieht neue Gästeschichten nach Oberösterreich und ist
gleichzeitig ein wichtiger Standortfaktor, denn Unternehmen schauen heute
nicht nur auf die harten Standortfaktoren wie im Bereich der Infrastruktur den
Ausbau der Verkehrswege, sondern insbesondere die weichen Standortfaktoren
wie das kulturelle Angebot und die Lebensqualität werden immer wichtiger.“
Und im Juli wartet ein ultimatives
Highlight auf die Fans. „Elisabeth“
wird im Musiktheater aufgeführt. Für
die Rolle des kleinen Kronprinzen wird
noch ein Junge zwischen acht und zehn
Jahren gesucht.
Dr. Peter Baumgartner
Land Oberösterreich
Gedenkjahr 2015: Geschichte im
Fokus – Zukunft im Visier
Vor 70 Jahren ging der Zweite Weltkrieg, eine der größten Katastrophen der Weltgeschichte, zu Ende
und vor 60 Jahren wurde Österreich, auferstanden aus Ruinen, wieder zum souveränen Staat.
er Zeitraum dazwischen war gekennzeichnet von anfänglichem
Elend nach Ende des Krieges bis hin zum
wirtschaftlichen Aufschwung, neben
der Gefahr der Teilung Österreichs. In
diesem Spannungsbogen sind Veranstaltungen und Ausstellungen angesiedelt,
die das ganze Jahr 2015 über die vergangenen Geschehnisse beleuchten sollen.
„Warum aber werden Jubiläen begangen?“, fragt Landeshauptmann Dr. Josef
Pühringer. „Weil Menschen aus der Geschichte lernen können!“
40.000 oberösterreichische Soldaten
sind zwischen 1939 und ’45 gefallen,
3.000 Bombenopfer wurden durch
Luftangriffe getötet und eine unbestimmte Zahl an Landsleuten sind
aufgrund politischer, religiöser und
weltanschaulicher Gründe Opfer der
nationalsozialistischen Terrormaschinerie geworden. Ihnen gilt heuer das
Gedenken, aber auch den Menschen,
die nach dem Krieg den Wiederaufbau
geleistet haben, und ohne die Oberösterreich nicht zu wirtschaftlicher Stärke, zu
Frieden und Freiheit gefunden hätte.
Wichtig ist aber vor allem der Blick in
die Gegenwart und die Zukunft!
Der Auftakt zum Gedenkjahr 2015
erfolgt am 8. Mai mit dem Gedenk- und
Festakt des Landes OÖ im Musiktheater und wird ab 14 Uhr vom ORF live
übertragen. 500 Jugendliche werden als
„Brücke ins Heute“ daran teilnehmen und
ihre Gedanken zum Thema einbringen.
Am 15. Mai, dem Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrages, werden
stellvertretend für alle 600.000 ehrenamtlich Tätigen in Oberösterreich besonders
Verdiente aus allen Rettungsdiensten und
Sozialbereichen ausgezeichnet.
Der Festakt der Länderkonferenz im
Palais Niederösterreich in Wien am
23. September hat die Einheit Österreichs zum Thema.
Gemälde mit zwei Amerikanern aus dem Jahr 1955 von Franz Fischbacher
Ulrike Kislinger
Foto: Land OÖ Grilnberger
Ausstellungsprojekte:
INFORMATION
D
Die Sonderausstellung „Befreit und besetzt – Oberösterreich 1945-1955“ im
Linzer Schlossmuseum beleuchtet den Zeitraum von Kriegsende im Mai 1945,
die unmittelbare Nachkriegszeit und die Unterzeichnung des Staatsvertrages im Mai 1955. Diese Ausstellung wird als außerschulischer Lernort für
Schulklassen ab der siebten. Klasse empfohlen und dauert bis 8. November.
Die Ausstellung „Aus der Sammlung: Bildende Kunst in Oberösterreich
1945-1955“ mit dem Schwerpunkt künstlerische Auseinandersetzung aus
der Zeit zwischen Kriegsende und Staatsvertrag ist in der Landesgalerie
bis 16. August zu sehen.
Das Schloss Ebelsberg zeigt die Ausstellung „Die B-Gendarmerie. Die
ersten Schritte zur vollständigen Souveränität Österreichs nach 1945“
bis 26. Oktober.
Im Mühlviertler Schlossmuseum in Freistadt wird die Ausstellung
„Die Zivilverwaltung Mühlviertel 1945-1955“ bis 26. Oktober gezeigt.
UNSER OBERÖSTERREICH
25
LH-Stv. Franz Hiesl
Verbringen Sie Zeit mit Ihren Kindern.
Solange sie Kinder sind.
Weil die Kinder schneller erwachsen sind, als einem lieb ist. Vielen
Erwachsenen ist bewusst, dass sie sich
mehr Zeit für die Familie (Kinder)
nehmen sollten; zumindest fühlen sie
es unbewusst. Man nimmt es sich vor,
mehr Zeit für die bzw. mit der Familie
zu verbringen. Und verschiebt es dann
doch wieder. Weil scheinbar Dringenderes immer wieder dazwischenkommt. Doch die Zeit, die man heute
nicht mit seiner Familie verbringt, kann
nie wieder nachgeholt werden. Sie ist
unwiederbringlich weg. Deshalb sollte
man die Zeit mit den Kindern nutzen.
Denn – schwupps! – sind sie selber erwachsen. Und dann ist es zu spät.
Familienkampagne stellt „Zeit für
Familie“ in den Mittelpunkt. Deshalb
setzt Familienreferent LH-Stv. Franz
Hiesl heuer einen Schwerpunkt „Mehr
Zeit mit der Familie“ zu verbringen. „Wir
wollen, dass Familien die wertvolle Familienzeit noch intensiver genießen können, weil sich manches nie mehr nachholen lässt“, fasst LH-Stv. Franz Hiesl die
­Familienkampagne zusammen. Ziel ist es,
Familien zu inspirieren die kostbare gemeinsame Zeit zu einem spannenden und
abwechslungsreichen Erlebnis werden
zu lassen. Mit Medienaktivitäten,
einer Plakatkampagne auf landes­
eigenen Plakatständern wird auf mehr
gemeinsame Familienzeit hingewiesen. Begleitend dazu bietet das Fa­
milienreferat des Landes Oberösterreich zahlreiche Angebote, die Familien
einladen sollen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Mit der OÖ Familienkarte können folgende Angebote
­
dazu genutzt werden (nähere Infos:
www.familienkarte.at).
INFORMATION
Gemeinsame Familienzeit ist wertvoll. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern. Trotzdem
wird sie immer knapper. Es gibt zu viele konkurrierende Faktoren: Job, Karriere, Weiterbildung, private
Verpflichtungen, Sport, Kultur, Freizeitbeschäftigungen etc. Da bleibt immer weniger Zeit für die Familie.
llGratis-Eintritte für Familien
am 15. Mai 2015 – „Internationaler Tag der Familie“
llJUMP – Sport- und Bewe­
gungsfeste – auch im
Sommer 2015
llSommerferien mit dem OÖ
Familienpicknick genießen
llF luss-Schnorcheln in den
Sommerferien
llK lettern im Hochseilgarten –
der ultimative Freiluftkick
llBogenschießen zum halben
Preis
ll„Familien am Ball“: Familien
können alle Spiele in den
Amateurligen – von der Regionalliga bis zur 2. Klasse –
zum Einzeleintritt besuchen.
Mag. Markus Langthaler
Verbringen Sie mehr Zeit mit
Ihrer Familie – das Familienpicknick ist eine gute Gelegenheit dazu.
Foto: Land OÖ
26
UNSER OBERÖSTERREICH
Land Oberösterreich
Das österreichische
Sozialwesen erstmals
Thema einer großen
Ausstellung
A
m 29. April 2015 wird in Gallneukirchen, im
­sogenannten „Diakonissenhaus Bethanien“, eine
bis 2. November 2015 geöffnete Sonderausstellung
des Landes Oberösterreich gezeigt. Der Titel der Ausstellung lautet „Hilfe. LebensRisken LebensChancen“.
Erstmals widmet sich damit eine Großausstellung
in Österreich einem so bedeutenden Thema wie der
Entwicklung des Sozialwesens. Konkret geht es um
die Entstehung und Ausformung der sozialen Sicherung in unserem Land, die, historisch betrachtet,
neben dem offiziellen staatlichen sozialen Netz auch
noch die vielen privaten und kirchlichen Initiativen
umfasst.
A4_LA14_hilfe_hoch_logos.indd 1
19.03.15 12:55
Das „Diakonissenhaus Bethanien“ im Zentrum
von Gallneukirchen, benannt nach dem biblischen
Ort Bethanien, südöstlich von Jerusalem, wo Jesus
von Johannes getauft wurde, ist der Standort dieser
Landessonderausstellung.
Zwei Räder, ein Leben
D
ie ersten warmen Wochenenden läuten die Hochsaison
für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein. Damit die Freude
über die ersten Ausfahrten nicht jäh
durch einen Unfall beendet wird, ist
aber vor allem zum Start in die Saison Vorbereitung gefragt. „Wir sehen vor allem bei jener Gruppe von
Fahrer/-innen ein erhöhtes Risikopotenzial, die sich relativ spät entschließt, ein Motorrad zu kaufen, um
es in der Freizeit zu fahren. Genau
hier wollen wir ansetzen und mit
speziellen Fahrsicherheitstrainings
der erhöhten Unfallgefahr entgegenwirken“, so Landeshauptmann-Stv.
Reinhold Entholzer.
Aufgrund der hohen Nachfrage
führt das Verkehrs-Ressort von Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer
die Gutschein-Aktion für ein Fahr­
sicherheitstraining weiter. Angefordert
werden kann ein ganztägiges Fahr­
sicherheitstraining, das mit 50 Euro
gefördert wird, oder ein halbtägiges
Motorrad-Warm-up, dessen Absolvierung durch einen 25-Euro-Gutschein
unterstützt wird.
Alle Informationen zur
Gutschein-Bestellung unter:
www.reinhold-entholzer.at
UNSER OBERÖSTERREICH
27
Land Oberösterreich
Des Kaisers neue Gärten
in Bad Ischl
„Das wird ein großer Erfolg”, sind LH Dr. Pühringer und LR Hiegelsberger überzeugt. Vom 24. April bis
4.Oktober lädt Bad Ischl zur Landesgartenschau. Nachhaltigkeit, Tourismus und Wertschöpfung für
die Region stehen im Mittelpunkt. Man will kleine Wunder zeigen und staunen wieder ermöglichen.
D
ie Landesgartenschau 2015 lockt
von 24. April bis 4. Oktober in
„Des Kaisers neue Gärten“ nach Bad
Ischl. Garten, Kultur, Kaisertum, Tourismus und Landschaft gehen neue
Symbiosen ein und sollen bis zu 300.000
Besucher bringen.
Investiert wurden 8,5 Millionen
Euro, 6 davon vom Land OÖ, gaben
die Verantwortlichen in einer Pressekonferenz in Bad Ischl bekannt.
„Sisipark“ neu angelegt. „Ein kulturelles Sommerfest an 164 Tagen“,
nennt Landeshauptmann Dr. Josef
Pühringer die Schau mit ihren rund
500 Veranstaltungen, wobei Kinderund Familien-Angebote im Mittelpunkt stehen. Das Gelände umfasst mit
Gratis zur
dem neu angelegten Sisipark in der Kaltenbachau, weiters Esplanade, Kurpark
und Kaiserpark rund 25 Hektar. Dort
wurden 235.000 Blumen gesetzt, dazu
110 Bäume, 600 Sträucher und 7.500
Stauden. Die Flächen haben Profis in
den vergangenen drei Jahren nachhaltig
umgestaltet, der Kaltenbach wurde auf
einer Länge von 420 Metern renaturiert,
neue Kinderspielplätze geschaffen.
Neben Landesausstellung die Großveranstaltung. Die Landesgartenschauen sind neben den Landesausstellungen
die Großveranstaltungen. Immer ist ein
Stück Oberösterreich im Mittelpunkt.
„Mit der Renovierung des Kaiserparks
wird eine der wichtigsten touristischen
Attraktionen des Salzkammerguts ge-
stärkt“, sagt Landesrat Max Hiegelsberger. Geschichte ist natürlich Thema, die
Atmosphäre des 19. Jahrhunderts soll zu
spüren sein, spezielle „Sisikarten“ inkludieren eine Führung durch die Kaiservilla. Die floristischen Hallenschauen sind
in ehemaligen Stallungen untergebracht
und der Spiegelpavillon wurde generalsaniert.
Vom 24. April bis 4. Oktober. Zahlreiche Kooperationen etwa mit der
Katrin-Seilbahn oder dem Tourismusverband, aber auch dem Photomuseum
und der Ars Electronica sollen Wertschöpfung in der Region binden. Die
Landesgartenschau 2015 findet von
24. April bis 4. Oktober statt.
Dr. Peter Baumgartner
Foto: Land OÖ
GEWINNEN
Landesgartenschau
„Unser Oberösterreich“ verlost
Freikarten für zwei Personen für die
Landesgartenschau 2015
„Des Kaisers neue Gärten“
in Bad Ischl
vom 24. April bis 4. Oktober
Falls Sie Freikarten für zwei Personen gewinnen
wollen, loggen Sie sich bitte auf unserer Homepage www.unserooe.at ein. Viel Glück!
Keine Barablöse. Ohne Gewähr.
28
UNSER OBERÖSTERREICH
Die Landesgartenschau: Besuchermagnet über die Landesgrenzen hinaus. Im Bild v.l.n.r.:
Biogärtner Karl Ploberger mit LH Dr. Josef Pühringer und Landesrat Max Hiegelsberger.