Gemeindebrief - St. Mariä Empfängnis

Gemeindebrief
der Pfarreiengemeinschaft
Solingen-Süd
Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.
Sind wir nun mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir
auch mit ihm leben werden. (Röm 6,7-8)
Christ sein ?
Christ werden !
© 2015 www.grams-design.de
Pfingsten 2015
Impressum
Inhaltsverzeichnis
Seite
Leitartikel der Redaktion ..................................3
Termine .........................................................4
Grußwort des PGR-Vorsitzenden ...................5
Grußwort des Leitenden Pfarrers ...............6
Bibel-Kreis Solingen-Süd .............................8
Ist der Papst schon bei uns angekommen?...10
Aufruf zum Christsein ..................................11
Vom Reich Gottes ......................................11
Rolltreppengespräch 2015 ..........................12
Christen zu Gläubigen machen ...................14
Gott ganz handfest und praktisch ...............18
Krebsstation - dem Himmel so nahe ...........22
Erstkommunion ...........................................28
Firmung 2015 ..... .........................................28
Friedhofsordnungen ......... ...........................29
Kirchenvorstandswahlen .............................29
Caritas Sommersammlung ..........................36
Familienwallfahrt ........................................31
Familienzentrum .........................................32
Exerzitien im Alltag .....................................34
Ökumene ....................................................35
Aus den Gemeinden
St. Suitbertus ...............................................36
St. Josef .......................................................41
St. Mariä Empfängnis ..................................44
Regelmäßige Gottesdienstzeiten .................46
Wichtige Anschriften und Telefonnummern ..48
Herausgeber:
Pfarrgemeinderat der
kath. Pfarreiengemeinschaft
Solingen-Süd
Verantwortlich:
Pfarrer Dr. Ulrich Sellier
Pastoralbüro St.Suitbertus
Glockenstraße 18
42657 Solingen
Redaktion:
Gereon Bürling
Rita Lommatzsch
Boguslaw Michalik
Georg Peters
Pfarrer Franz-Josef Pitzen
Andreas Szczukowski
Namentlich gekennzeichnete
Artikel geben nicht unbedingt die
Meinung der Redaktion wieder.
Sinnwahrende Kürzungen bleiben vorbehalten.
Gestaltung:
Andreas Szczukowski
Druck:
Grethlein Druck+Medien,
42651 Solingen
Auflage: 6.300 Exemplare
Die nächste Ausgabe erscheint
Weihnachten 2015
Redaktionsschluss:
02. Oktober 2015 (Artikel bitte
schon früher abgeben)
Bild auf Vorderseite:
Altarraum St. Josef
Originalbild von Damian Grams
Christ sein? Christ werden!
Viele werden sagen ich bin doch Christ! Doch wenn wir uns fragen:
Leben wir die Gebote unseres Glaubens, sind wir bereit unser Handeln
konsequent unserem Glauben unterzuordnen?
Was sagen Sie auf diese Frage?
Ich selbst ertappe mich immer wieder, dass ich mir im Nachhinein die
Fragen stelle: „War das so richtig? Was würde Gott zu meinem Handeln sagen?“
Genauso werden hier von unseren Autoren Ihre Sichtweisen auf dieses Thema in Frage gestellt und erläutert. Die persönlichen Erlebnisse
im Glauben können uns hier Einblicke in unser aller Glauben liefern,
uns Anstöße geben unser Handeln und die Hinwendung zu Gott zu
überdenken.
So freue ich mich heute schon darauf Ihre Beiträge zu dem nächsten
Thema unseres Gemeindebriefs zu Weihnachten zu lesen:
„ Mach es wie Gott! Werde Mensch!
Im Namen der Redaktion wünsche ich Ihnen viel Spaß und auch
meditative Augenblicke mit der Lektüre dieser Ausgabe, und ein
gesegnetes Pfingstfest.
Für die Redaktion
Andreas Szczukowski
3
Gottesdienste zu Pfingsten und Fronleichnam
Samstag, 23. Mai
17.00 Uhr Hl. Messe St. Suitbertus, Weeg
18.15 Uhr Hl. Messe St. Mariä Empfängnis, Kohlsberg
Pfingstsonntag, 24. Mai
09.00 Uhr Familienmesse St. Maria Königin, Widdert
10.00 Uhr Festhochamt u. Mitw. d. Kirchenchores, St. Josef, Krahenhöhe
11.30 Uhr Festhochamt m. Kleinkinder-Gottesdienst St. Suitbertus, Weeg
Pfingstmontag, 25. Mai
9.30 Uhr HI. Messe St. Mariä Empfängnis, Kohlsberg
10.00 Uhr HI. Messe St. Josef, Krahenhöhe
11.00 Uhr Hl. Messe St. Martinus, Burg u. Mitw. des Cäcilienchores Weeg
11.30 Uhr HI. Messe St. Suitbertus, Weeg
Mittwoch, 03. Juni
18.15 Uhr Kohlsberg VAM von Fronleichnam f. den Seelsorgebereich
Donnerstag, 04. Juni Fronleichnam
10.00 Uhr Hl. Messe mit anschließender Prozession – genauere
Angaben entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit unserem Mitteilungsblatt Katholisch Süd Aktuell oder der Homepage
Weitere Termine
Sonntag, 28. Juni 10.00 Uhr Hl. Messe m. Feier der Jubelkommunion, St. Josef, Krahenhöhe
Wir feiern Pfarr- / Gemeindefeste:
04. Juni St. Suitbertus, Weeg – im Anschluss an die gemeinsame
Fronleichnamsprozession aller Gemeinden von Solingen-Süd
06./07. Juni St. Mariä Empfängnis, Kohlsberg - Beginn mit einer Vesper
am 06.06. um 18.15 Uhr und Einläuten des Pfarrfestes mit
Musik und Tanz. Am 07.07. 9.30 Uhr Hl. Messe mit anschließender Flurprozession und Pfarrfest mit vielen Aktionen.
16. August St. Josef, Krahenhöhe - Hl. Messe um 10.00 Uhr
30. August St. Maria Königin, Widdert - Hl. Messe um 9.00 Uhr
06. September St. Suitbertus, Weeg – Suitbertus Empfang
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PGR Solingen-Süd
Die katholische Kirche in deiner Welt
Liebe Mitchristen in Solingen-Süd!
Pfingsten wird gerne als Geburtstag der Kirche
bezeichnet. Direkt zu Beginn der Apostelgeschichte wird beschrieben, wie der Hl. Geist wie
Feuer auf die versammelte Gemeinde herabkommt, und damit geht’s los mit dem Christentum. Die Begeisterten gingen wortwörtlich in die Welt hinaus und verkündeten die Frohe Botschaft
des gekreuzigten, aber auferstandenen Jesus.
Heute – 2000 Jahre später – hat das Evangelium nichts von seiner Faszination und Brisanz eingebüßt. Papst Franziskus ruft uns deshalb zu
einer neuen Evangelisierung auf. Wohlgemerkt: wir sollen nicht missionieren, sondern evangelisieren. Es geht nicht darum, die Kirchen voller
zu bekommen, sondern um das Reich Gottes, um den Traum von einer
gerechten Welt: „Es ist da, es kommt wieder, es kämpft um von neuem
zu blühen.“ (Evangelii gaudium) Auch uns Christen ist zu Pfingsten 2015
schlichtweg aufgetragen, den Menschen in unserer Lebenswelt die befreiende Botschaft vom Heil und vom Heiland zu verkünden.
Christ sein? – Christ werden! Ja, die Gnadengaben des Hl. Geistes
bekommen wir in Taufe und Firmung geschenkt. Aber damit bin ich als
Christ nicht fertig: wenn ich durch die Sakramente begeistert bin, dann
geht’s erst richtig los. Und fertig sind wir nicht eher, bis das Reich Gottes
auf der Erde Wirklichkeit geworden ist.
Ihr und Euer
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Grußwort des
Leitenden Pfarrers
Liebe Mitchristen,
jeder von uns wird sich fragen müssen, ob er oder sie Gott nicht aus vielen Bereichen des Lebens ebenso konsequent wie freundlich verwiesen
hat. Pfingsten verkündet aber einen Gott, der sich ganz auf diese Welt
eingelassen und in das Weltgeschehen hineingegeben hat und im Leben
der Menschen mitsprechen möchte. Der über uns ausgegossene Geist
Gottes hat angesichts des vielfach bedrohten und beschädigten Lebens
entsprechend viel zu tun. Er will überall dort wirken, wo Menschen sich für
das Leben der ganzen Schöpfung einsetzen.
Pfingstlich leben Christen dann, wenn sie Geist-liche Menschen sind.
Dazu müssen wir bereit werden, uns in die natürliche Widerstandsbewegung des Geistes hineinnehmen zu lassen. Dieser wendet sich gegen
Tod, Ausbeutung, Hass und Zerstörung und tritt ein für das Leben in Würde, für Gerechtigkeit, für den Frieden und für die Bewahrung der Schöpfung. So wie Jesus es schon in grenzenloser Leidenschaft getan hat. Es
stellt sich die Frage, wie wir Christen mit unserem Handeln dem befreienden und belebenden Handeln des göttlichen Geistes mitten in Leben,
Welt und Kirche entsprechen. Vom göttlichen Geist her ist die Kirche dazu
auserwählt, inmitten des höchst bedrohlichen Laufs der heutigen Weltgeschichte als geistliche Formation zu leben. Ihr ist die Aufgabe gestellt,
die Charakteristika des Heiligen Geistes kraftvoll voranzutreiben, nämlich
ein Leben in Frieden und Würde. Und jeder einzelne Christ kann sich als
Be-Geisterter durch seine Nähe zu anderen (insbesondere zu Benachteiligten), durch seine Hilfsbereitschaft, sein Mitgefühl (vor allem zu Gunsten
Ohnmächtiger), seine Vergebungsbereitschaft u.a.m. als wirklicher Christ
6
Grußwort des
Leitenden Pfarrers
ausweisen. Mich hat beispielsweise beeindruckt, wie großherzig sich die
Bewohner des Dorfes in den französischen Alpen im März für die hinterbliebenen Angehörigen der 150 Opfer des schrecklichen Absturzes der
Germanwings-Maschine engagiert haben. Und wie die Helfer bei der Bergung dieser Toten unter risikoreichem, teils höchst risikoreichem Einsatz
ihres eigenen Lebens schier Übermenschliches geleistet haben.
Es kommt entscheidend darauf an, sich von dem belebenden Handeln
des Pfingstgeistes in dessen Bann ziehen zu lassen. Das bedeutet immer
wieder neu zu beginnen. Aller aufkommenden Müdigkeit und Resignation
zum Trotz. Ein wirklicher Christ wird sich Gott anvertrauen und von seinem Geist verwandeln lassen. Dann vermag er Stärke und Souveränität
auszustrahlen, die ihm als Geschenk gegeben sind. Für die Kirche bedeutet dies, dass der über sie kommende Heilige Geist eine Gemeinschaft
zu Tage fördert, die aus ihrer Enge ausbricht und wahrhaft(iger) Zeugnis
ablegt für die Auferstehung Jesu, also wahrhaft(iger) Christ-lich ist.
Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr ein bedeutendes Jubiläum feiern
können: 150 Jahre St. Mariä Empfängnis auf dem Kohlsberg. Unsere
am 15. Oktober 1865 benedizierte bergische Wieskirch ist ein wunderschönes bauliches Kleinod, das auch zahlreiche Brautleute anzieht, weit
über Solingen-Süd hinaus. Das ganzjährliche Festprogramm finden Sie in
diesem Heft auf S. 50f.
Am Pfingstsonntag begehen wir in St. Suitbertus einige kleinere Jubiläen:
Vor 110 Jahren erfolgte im Jahre 1905 die Erhebung zur selbständigen
kanonischen Pfarrei und Pfarrkirche (zuvor seit 1901 Rektoratspfarre bzw.
Rektoratskirche), und vor 10 Jahren, am 21. Mai 2005, nahm Kardinal
Meisner die feierliche Konsekration des Altares vor. Auch der Cäcilienchor
Solingen-Weeg feiert ein Jubiläum: 115 Jahre Gesang zur Ehre Gottes
und zur Erbauung der Gläubigen.
Lassen wir uns von Gottes stürmischem Geist ergreifen und bewegen.
Frohe Pfingsten!
7
Gedanken zu dem
Leitthema
Christ sein - Christ werden
Christsein geht nicht von heute auf morgen
Christsein ist nicht statisch, sondern überaus dynamisch
“Werde, der du bist“
so sagt es der Hl. Augustinus in seinen „Bekenntnissen“
Einen ganz aktuellen Vorschlag finden wir im ersten Hirtenbrief unseres
Herrn Kardinals Woelki zur diesjährigen Fastenzeit. – Er stellt uns Abraham vor Augen: „Zieh in das Land, das ich dir zeigen werde“.
So erinnert unser Bischof an die Aufforderung Gottes an Abraham. Trotz
seines hohen Alters macht sich Abraham auf den Weg in eine Zukunft,
von der er nicht weiß, wie sie aussehen wird. Er weiß nur, dass Gott mit
ihm ist.
Was für ein Glaube, was für ein Hören und Ergriffensein und in Bewegung kommen durch Gottes Wort!
In sehr eindringlichen Worten lädt unser Kardinal uns ein, uns neu zu
öffnen für Gottes Wort und es als Christen in unserem Alltag konkret zu
leben - in einem unerschütterlichen Glauben wie Abraham.
Es bedarf an erster Stelle einer Vertiefung unseres Glaubens.
Wir müssen die Bedeutung unseres Glaubens neu entdecken.
Dann bedarf es der Erfahrung mit diesem Glauben.
Und wo finden wir die Orientierung für diesen Weg als Christen?
In der Hl. Schrift.
Hier gibt uns Gott durch sein Wort Impulse für unser Christsein;
Wenn wir gemeinsam das Wort Gottes hören, dann in Stille darüber nachdenken und schließlich über das Gehörte uns austauschen: dann entsteht Kirche. So hat es uns der Auferstandene
verheißen und versprochen. „(Vgl. „Wo zwei oder drei….“)
So entstehen Glaubensgemeinschaften, “spirituelle Tankstellen“
(Chr. Hennecke), die unser religiöses Leben vor Austrocknung
bewahren.
(Soweit in Auszügen unser Bischof. Eine großartige Vision für die
Zukunft der Kirche)
8
Gedanken zu dem
Leitthema
Wie sieht das in unserem Seelsorgebereich Solinen-Süd (SSB-Süd) aus?
Wir müssen nicht wie Abraham in ein ungewisses Land, nein.
Wir sollten uns in Bewegung setzen, ja.
Wir sollten uns wachrütteln lassen, durch Gottes Wort, ja.
Wir sollten uns vertrauensvoll auf den Weg machen, ja.
Wir sollten uns durch nichts entmutigen lassen, ja.
Wir sollten uns eine spirituelle Tankstelle suchen, ja.
Wo ist dies möglich?
Hier vor Ort!
Denn die “Tankstelle“ ist schon da: der Bibelkreis.
Wir treffen uns 1x im Monat, im Pfarrheim Kohlsberg.
Herzliche Einladung an Jede/n zum Auftanken.
Pfr. Reiner Stein und Monika Gluch
Wir wünschen Ihnen ein gnadenreiches Pfingstfest
Bibelkreis Termine 2015
9. Juni / Aug. ? / 8. Sept. /10. Nov./ 8. Dez.
9
Gedanken zu dem
Leitthema
Ist Papst Franziskus schon in Solingen-Süd angekommen?
Der Papst schreitet den Mittelgang des Auditoriums an uns vorbei, bleibt
stehen, kehrt um, weil er einen kleinen philippinischen Jungen gesehen
hat, den er persönlich begrüßen möchte. Ein asiatischer junger Katholik
und ein südamerikanischer Papst reichen sich die Hand. Wir sind in der
Weltkirche angekommen.
Zwei Kontinente, zwei Kulturen reichen sich die Hände, geprägt von
Gläubigkeit und Fröhlichkeit, aber auch von großen Problemen, wie Kinderarmut und Gewalt. Die Globalisierung der Gleichgültigkeit hat sich über
den Erdball verteilt und der Papst lädt uns ein, diese strukturelle Armut
und Gewalt zu überwinden.
Aber welche Rolle kann unsere Pfarreiengemeinschaft Solingen-Süd in
dieser Weltkirche spielen? Eine Gemeinschaft aus dem müden und unendlich reichen Europa, in dem die Menschen den Reichtum anbeten und
ein XXL-Nadelöhr für den Eintritt in das Himmelreich erhoffen?
Ist die Antwort, dass wir nun in Armut und Askese verharren und auf die
weltlichen Freuden verzichten, um uns doch noch durch das Nadelöhr zu
quetschen?
Christentum und materieller Besitz schließen sich sicherlich nicht gegenseitig aus und wir dürfen auch Spaß und Freude an der Gemeinschaft der
(Welt-)Kirche haben.
Wenn wir es gemeinsam schaffen, uns ein Stück weit von dem BesitzDenken zu lösen und gedanklich frei zu machen, dann empfinden wir das
Teilen mit anderen Mitmenschen nicht als Verzicht, sondern als Bereicherung im Dialog mit fröhlichen und interessanten Mitchristen aus der ganzen Welt.
Wenn wir verstehen, dass die Armen, Obdachlosen und Flüchtlinge dieser
Welt kein Müll sind, sondern sie als Menschen mit einem besonderen
Wert schätzen, dann ist auch Papst Franziskus in Solingen-Süd mit seiner
Botschaft angekommen.
Udo Griewatz
10
Gedanken zu dem
Leitthema
Christ sein? - Christ werden!
Auf Christus getauft zu sein, heißt Christ sein für ein ganzes Leben.
Auf Christus getauft zu sein, als Christ in die Welt gestellt, das verpflichtet.
Wir müssen nur zulassen, dass sich der Segen des Taufsakramentes entfalten darf. Was in der Taufe grundgelegt, muss zu spüren sein. Salz der
Erde sollen wir sein. Salz, nur ein Körnchen, zeigt schon große Wirkung.
Salz sein - der Gelegenheiten sind viele, - sei es in der Gottesdienstgemeinde, kleineren Gruppen, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, der
eigenen Familie. Viel geschieht auch schon, doch Leben und gute Taten
von Christen müssen öffentlich gemacht werden. - Christen müssen lauter
werden in der Welt.
Werden wir mutig, fallen wir auf, jeder ist dazu berufen! Wo Christen durch
gute Worte und Taten auffallen, da ist Gemeinschaft, da ist Kirche und
Gott mit ihr.
Ursula Winkelhoch
Vom Reiche Gottes
Es ist schon rund 2.000 Jahre her, dass der Herrgott selber Mensch
geworden ist. Damals sagte er: „Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes
ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“ (Mk, 1, 15). Im Katechismus der Katholischen Kirche gibt es überraschenderweise keinen
Registereintrag zum Thema „Reich Gottes“ - haben wir den Wunsch Jesu
Christi von einer gerechten Welt mittlerweile von der Tagesordnung verdrängt?
In der Obdachlosenzeitung fifty-fifty vom März 2015 habe ich folgende
Zahlen gelesen:
•
Im Jahr 2016 wird 1% der Weltbevölkerung mehr besitzen als der
Rest der Welt (das sind 99%)!
•
Das Vermögen der 85 reichsten Personen der Welt hat sich
zwischen 2009 und 2014 verdoppelt!
•
In Deutschland besitzen die fünf Reichsten so viel wie 40% der
Bevölkerung (das sind 32 Millionen Menschen)!
Christ sein bedeutet die Ungerechtigkeit wahrnehmen und Christ werden
heißt, sich dagegen zu wenden. Die Botschaft Christi ist nicht der Honig
der Welt, sie ist das Salz, das in ihren Wunden brennt.
Burkhard Langensiepen
11
Gedanken zu dem
Leitthema
"Lieber eine verbeulte Kirche als ein päpstlicher Palast"
Welche Kirche will Papst Franziskus?
Impuls und Diskussion zu einem Hoffnungsweg der Katholischen Kirche
Unter diesem Thema hatten Ende Februar Pfarrgemeinderat und Eine
Welt Gruppe Krahenhöhe mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerks zu einem „Rolltreppengespräch“ eingeladen. Das Interesse war
groß, und es entwickelte sich nach dem Impulsreferat von Pfarrer Norbert
Arntz eine lebendige und offene Diskussion. Pfarrer Arntz zeigte sich als
ausgewiesener Experte für die Themen, die Papst Franziskus seit seinem
Amtsantritt vorantreibt. Er hatte ihn während der Generalversammlungen
des lateinamerikanischen Episkopats kennen gelernt und konnte eine
durchgängige Linie der Nähe zu den Armen in den Elendsvierteln von
Buenos Aires als Erzbischof Jorge Mario Kardinal Bergolio bis zu den Ausführungen des Papstes Franziskus in seinem ersten Apostolischen Schreiben „Evangelii Gaudium“ (im weiteren Verlauf mit den Abschnittsnummern
zitiert) aufzeigen.
Evangelisieren bedeutet, das Reich Gottes in der Welt lebendig werden
zu lassen; dies ist die zentrale Botschaft, die christliches und kirchliches
Handeln prägen müssen. Dieser Kerngedanke wird dann weiter entfaltet
und konkretisiert. Ohne die Armen kein Heil, „denn im Herzen Gottes gibt
es einen so bevorzugten Platz für die Armen, dass er selbst »arm wurde«
(2 Kor 8,9)“.
Dann geht Papst Franziskus auf die weltwirtschaftliche (Un-)Ordnung ein
und benennt den Riss der sozialen Ungerechtigkeit, der durch die Welt
geht und große Teile der Menschheit von jeglicher Teilhabe an einem
guten Leben ausschließt, einen unerträglichen Skandal, dem die Kirche
entgegentreten muss. Ja, wenn sie dies nicht tut, macht sie sich schuldig
an den Menschen am Rande, den Ausgebeuteten (z.B. in der Kleiderproduktion in Asien), den Ausgeschlossenen.
„Die Ungleichverteilung der Einkünfte ist die Wurzel der sozialen Übel“ (Nr.
202). Die Kirche soll an die Ränder gehen, buchstäblich auf die Straße zu
den Menschen. In dem Sinne versteht der Papst die Mystik auf der Straße: „Die Kirche muss der Ort der ungeschuldeten Barmherzigkeit sein,
wo alle sich aufgenommen und geliebt fühlen können, wo sie Verzeihung
erfahren und sich ermutigt fühlen können, gemäß dem guten Leben des
Evangeliums zu leben“. (Nr. 114). Und weiter: „Mir ist eine „verbeulte“
Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straßen hinaus12
Gedanken zu dem
Leitthema
gegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit
und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern,
krank ist. (Nr. 49).
Denn schließlich geht es um einen missionarischen "Aufbruch" der Kirche,
zu dem alle Christen berufen sind (auch die Hirten), um den Aufbau einer
besseren Welt (Nr. 183).
Dazu ist eine unaufschiebbare kirchliche Erneuerung notwendig, die sich
darin zeigt, dass die Kirche sich allen Menschen zuwendet und nicht nur
den Frommen. Denn „die Kirche ist keine Zollstation, sie ist das Vaterhaus, wo Platz ist für jeden mit seinem mühevollen Leben“. (Nr. 47)
Damit dies alles gelingen kann, ist für Papst Franziskus die „Überwindung
des Zentralismus“ dringend notwendig. Daher kommt er zu dem Schluss:
„Ich glaube […] nicht, dass man vom päpstlichen Lehramt eine endgültige
oder vollständige Aussage zu allen Fragen erwarten muss, welche die
Kirche und die Welt betreffen. [...] In diesem Sinn spüre ich die Notwendigkeit, in einer heilsamen „Dezentralisierung“ voranzuschreiten. (Nr. 16).
Eine übertriebene Zentralisierung kompliziert das Leben der Kirche und
ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen. (Nr. 32)
So konnten am Ende des „Rolltreppengesprächs“, im Anschluss an Papst
Franziskus, folgende Aufmunterungen für eine Erneuerung der Kirche formuliert werden, wobei das hier benutzte Wort „rauben“ der Wortwahl und
Übersetzung des ursprünglich spanischen Textes von „Evangelii Gaudium“
am nächsten kommt, so der Referent des Abends:
- Wagen wir ein wenig mehr, die Initiative zu ergreifen! (Nr. 24)
- Lassen wir uns die missionarische Begeisterung nicht [rauben]! (Nr. 80)
- Lassen wir uns die Freude der Evangelisierung nicht [rauben]! (Nr. 83)
- Lassen wir uns die Hoffnung nicht [rauben]! (Nr. 86)
- Lassen wir uns die Gemeinschaft nicht [rauben]! (Nr. 92)
Klaus Fengler
13
Gedanken zu dem
Leitthema
Christen zu Gläubigen machen
Christen zu Gläubigen machen – diese auf den ersten Blick provokant
wirkende Überschrift kam mir vor einigen Wochen in den Sinn, als ich an
einem Vorbereitungs-Workshop zur Missionale1 2016 in Düsseldorf teilnahm. Zur Einstimmung auf den Workshop hatte das Vorbereitungsteam
folgendes Ziel auf eine Tafel geschrieben:
„In Düsseldorf werden Menschen (neu) zu begeisterten
und evangelisierenden Christen.“
Mein erster Gedanke hierzu war, dass dies doch wohl optimistisch und vor
allem sehr anspruchsvoll ist. Wie sollen wir das, vor allem wir als Laien,
wie sollen wir solch eine Aufgabe bewältigen? Evangelisieren ohne eine
entsprechende Ausbildung, kann das funktionieren? Und dennoch, die
Idee der Evangelisierung hat mich in den nächsten Tagen und Wochen
nicht mehr losgelassen.
In der Zeit meiner Kindheit und Jugend, in den 70er und 80er Jahren,
waren die Kirchenbänke am Wochenende noch recht gut gefüllt. Für Viele
in meinem Umfeld war es selbstverständlich die Messe zu besuchen und
sich überdies hinaus in irgendeiner Weise in der Pfarrgemeinde, sei es
als Messdiener, Katechet oder in der Gottesdienstvorbereitung zu engagieren. Dies war so üblich und nur Wenige haben diese Praxis hinterfragt
oder standen ihr fragend gegenüber.
Sicherlich gab es innerhalb der Aktiven immer wieder kritische Auseinandersetzungen mit „Kirche“, aber gleich ob man sich nun zu den konservativeren oder zu den progressiveren Christen zählte, der Glauben
selbst stand nicht zur Debatte. Ich war zu dieser Zeit froh, dass ich mich
in meiner Heimatgemeinde immer wieder mit der einen oder anderen Tat
oder Idee einbringen konnte; auf den Gedanken als Laie selbst zu einem
evangelisierenden Christen zu werden, wäre ich damals nicht gekommen.
Für mich war dies stets Aufgabe der Geistlichen und anderen in Kirche
hauptamtlich Tätigen oder … auf jeden Fall nicht meine.
So kam es, dass ich mich gerne in vielen Gruppierungen und bei verschiedenen Aktionen in der Gemeinde eingebracht habe, dabei aber eigentlich
nur selten über meinen Glauben zu Gott gesprochen habe; und so stelle
1
Die Missionale 2016 soll eine Zeit zur Sendung und zum Event in Düsseldorf werden. Als
Auftrag wird verstanden, die Liebe Gottes zu den Menschen weiterzugeben. Es hat sich
ein Kreis von Interessierten gebildet, der mit dem Katholischen Stadtdekanat die Missionale in Düsseldorf durchführen will. Bereits während der ersten Missionale in 2009 wurden
positive Erfahrungen gesammelt und es kamen tolle Begegnungen zustande. Weitere
Informationen unter: www.missionale-duesseldorf.de
14
Gedanken zu dem
Leitthema
ich heute immer wieder fest, dass es mir schwer fällt, das Geschenk des
Glaubens, welches mir täglich aufs Neue von Gott gegeben wird, in passende Worte zu fassen. Dabei wird gerade das über Gott Sprechen immer
wichtiger.
Denn heute stellt sich für mich die Situation anders dar, als noch vor 20
oder 25 Jahren. Längst ist der sonntägliche Gottesdienstbesuch in unserer Gesellschaft nicht mehr „normal“. Unter Kindern und Jugendlichen
gehören Messdiener eher zu den „Exoten“ und wer sich ehrenamtlich
innerhalb der Gemeinde engagiert, hört immer häufiger die Frage: „Warum
machst Du das?“.
Wer das erlebt, den kann der Blick in leerer werdende Kirchenbänke
manchmal traurig und mutlos werden lassen. Hinzu kommt die Sorge Vieler um unsere Gemeinden vor Ort: Ist das Konzept der Seelsorgebereiche
geeignet, um kirchliches Gemeindeleben dauerhaft zu erhalten? Wie können wir unsere Talente und Möglichkeiten gemeinsam für das Gesamte
nutzen ohne dabei das Wertvolle der einzelnen Standorte aus dem Blick
zu verlieren?
Gleich wie hierzu die Antworten aussehen mögen, hier kommt mir der
Begriff der Evangelisierung wieder in den Sinn. Mit knapper werdenden
Ressourcen wird für mich mehr und mehr deutlich, dass Evangelisieren
nicht ausschließlich die Aufgabe von hauptamtlich Aktiven, sondern von
uns allen ist. Jeder von uns kann hierzu das beitragen, was seinen Fähigkeiten entspricht. Gemäß den Worten von Frère Roger2 „Lebe das, was du
vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist. Aber
lebe es“, gilt es für jeden von uns, nach den ihm gegebenen Möglichkeiten
seinen Glauben zu leben und hinauszutragen.
Auch wenn die Frage nach unserem Glauben, vor allem auch, weil wir es
nicht gewohnt sind über unseren Glauben zu sprechen, irritiert, gewinnt
sie im Zusammenhang mit der Evangelisierung zunehmend an Bedeutung. Es ist wichtig, dass wir uns mit unserem Glauben auseinandersetzen; uns auch selbst die Frage nach der Wichtigkeit Gottes in unserem
Leben stellen. Nur so können wir auch im Gespräch mit unseren Mitmenschen über Gott reden und begeisternd von seiner Liebe erzählen.
Gott selbst begleitet uns dabei nicht nur beim Gebet oder beim Besuch
des Gottesdienstes. Er will Teil unseres Alltags sein und ist auch gerade
dann für uns da, wenn wir nicht an ihn denken. Vielleicht kann dies für uns
Ansporn sein Gott und unseren Glauben an ihn mehr und mehr bewusst
2
Frère Roger Schutz war Gründer und Prior ökumenischen Bruderschaft von Taizé
15
Gedanken zu dem
Leitthema
in unseren Alltag hineinzulassen. Ich bin davon überzeugt, dass wir so
glaubwürdige Zeugen seiner Gegenwart werden und damit auch andere
Menschen mit seiner Liebe anstecken können.
Gerade in unserem täglichen Leben kann deutlich werden, welche Freude
der Glaube an Gott uns immer wieder schenkt. Dabei steht dann nicht nur
unser gesprochenes Wort im Mittelpunkt, sondern vielmehr unser persönliches Handeln, welches ebenso zur Evangelisierung beitragen kann;
unser Handeln gemeinsam mit den hauptamtlich verantwortlichen unserer
Gemeinden.
Papst Franziskus sagt hierzu: „Die […] kirchlichen Einrichtungen, Basisgemeinden und kleinen Gemeinschaften, Bewegungen und andere Formen
von Vereinigungen sind ein Reichtum der Kirche, den der Geist erweckt
alle Umfelder und Bereiche zu evangelisieren“3 . Er lädt uns ganz bewusst
ein, Teil der Evangelisierung zu sein und macht dabei gleichzeitig darauf
aufmerksam, dass er uns alle als Reichtum der Kirche empfindet. Für
mich sind das Mut machende Worte, weil sie auf unsere Mündigkeit als
Christen aufmerksam machen.
Dass er gerade auch uns Laien in diese Aufgabe einbezieht bekräftigt er
an einer weiteren Stelle. „Es geht darum, das Evangelium zu den Menschen zu bringen, mit denen jeder zu tun hat, zu den Nächsten wie zu
den Unbekannten. Es ist die informelle Verkündigung, die man in einem
Gespräch verwirklichen kann […] Jünger sein bedeutet, ständig bereit zu
sein, den anderen die Liebe Jesu zu bringen, und das geschieht spontan
an jedem beliebigen Ort, am Weg, auf dem Platz, bei der Arbeit, auf der
Straße“4. Auch hier ruft Papst Franziskus uns dazu auf, ständig für Gott
bereit zu sein und ihn in unseren Alltag zu lassen.
Was aber bedeutet das für uns? Ich glaube, dass wir uns bei unseren
Überlegungen zur Belebung unserer einzelnen Kirchorte nicht auf uns
selbst konzentrieren dürfen. Wir müssen den Blick auf unseren Seelsorgebereich und darüber hinaus richten. In all unseren Gemeinden, an allen
Standorten gibt es gute Traditionen und kreative Ideen, wie unser kirchliches Leben in den nächsten Jahren aussehen kann. Wenn wir es schaffen
über diese Gedanken gemeinsam ins Gespräch zu kommen, kann es uns
auch gelingen als Einheit weitere Menschen durch unser Handeln von der
Idee Gottes zu überzeugen und sie einzuladen Teil von seiner Gemeinschaft zu werden. Mir ist bewusst, dass bei vielen von uns der Blick auf
3
4
Papst Franziskus, EVANGELII GAUDIUM, 2013, S. 28
Papst Franziskus, EVANGELII GAUDIUM, 2013, S. 94
16
Gedanken zu dem
Leitthema
den Seelsorgebereich mit Ängsten und Sorgen verbunden ist. Die Sorge
um den Verlust bewährter Traditionen ist dabei häufig größer als der Blick
auf die Chancen, die uns das gemeinsame Nutzen unserer Vielfalt in
unseren Gemeinden bringen können. Am Ende zählt, was bei unseren Bemühungen um Evangelisierung herauskommt und dabei gilt: „Die Einheit
steht über dem Konflikt“5
Wenn es uns gelingt, unsere Fähigkeiten und Ressourcen zu bündeln, um
gemeinsam im Seelsorgebereich Menschen und Themen zu bewegen,
werden wir auch von denen wahrgenommen, denen Kirche und denen
Glaube fremd geworden sind.
Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir uns auch mit unserem Glauben bewusster auseinandersetzen, offener werden für die Fragen und
Zweifel der Menschen, die sich von unseren Angeboten nicht angesprochen fühlen. Ziel muss es meiner Meinung nach sein, offen zu sein für
Begegnung ohne Vorbehalte.
Die einfache Begegnung, sei es in Freizeit, Arbeit oder auf der Straße
kann so als bereichernd für uns alle wahrgenommen werden6. Auf diese
Weise können wir nicht nur andere Menschen sondern vor allem auch uns
selbst neu evangelisieren.
Ich glaube, dass wir Christen uns mehr und mehr dieser Verantwortung
aber auch dieser wundervollen „Mittlerrolle“ bewusst werden müssen und
so lebendige Zeugen werden können. Insofern ist der Titel „Christen zu
Gläubigen machen“ keineswegs als Provokation zu verstehen, sondern
macht für mich deutlich, dass wir die uns von Gott geschenkten Möglichkeiten annehmen und nutzen können, um seine Liebe und die Freude
seiner Gegenwart in die Welt zu tragen, nämlich als gläubige, mündige
Menschen, die für ihren Glauben auch in ihrem Alltag einen Platz haben
und so zu evangelisierenden Christen werden.
Dass dies uns gemeinsam im Seelsorgebereich gelingt, wünsche ich mir.
Georg Peters
5
Papst Franziskus, EVANGELII GAUDIUM, 2013, S. 157
„Fremdem und Fremden begegnen wir nicht erst dann, wenn wir wie in diesen Tagen
in der weiten Welt weite Wege zurücklegen. Vielmehr begegnet unsere Theologie dem
Fremden zuerst und zuletzt […] im Gottesbegriff […] Dabei meint Nächstenliebe in Einheit
mit der Gottesliebe und als primärer Akt der Gottesliebe wirklich die Nächsten selbst, und
in der Fremde werden die Fernsten zu den Nächsten: Jesus ist ja längst schon dort, wo
wir ihn hintragen sollen. Aber er will eben, dass wir ihn dort finden – bei unseren Mitmenschen.“ – Klaus Kießling, Diaconia 45/2010, Heft 1+2; S. 190f
17
Gedanken zu dem
Leitthema
Vorwort zu dem nachfolgenden Artikel
Die Zeitschrift ACADEMIA ist die Zeitschrift des Cartellverbandes der
katholischen deutschen Studentenverbindungen, kurz des CV ! Der CV
ist der älteste und bis heute größte Zusammenschluss katholischer Studentenverbindungen, dabei farbentragend aber nicht schlagend, dem
Glauben, der Heimat, der Freundschaft und der Wissenschaft treu verbunden und das dauerhaft und deshalb sprechen wir Korporierten auch vom
Lebensbundprinzip. Seit meinen sogenannten theologischen Freisemestern in Regensburg gehöre ich diesem Bund an und bin Mitglied in der CV
– Verbindung Rupertia zu Regensburg. In Solingen gibt es einen Kreis von
Cartell- und Farbenbrüdern, dem ich ebenso angehöre wie dem Brühler
Zirkel „Churfürst“, hier trifft man sich über den Kreis der Ursprungsverbindung hinaus im Kreis Gleichgesinnter zu interessantem Gedankenaustausch und freundschaftlichem Miteinander. Das Spannende und Begeisternde ist immer neu das selbstverständliche Miteinander und das über
den Tellerrand der eigenen Profession Hinausblicken.
Unsere Verbandszeitschrift hält die „Carteller“ nicht nur über den sogenannten Verbindungsbetrieb auf Bundesebene auf dem Laufenden sondern ist immer auch ein gediegenes Forum der Diskussion und der Information zu den unterschiedlichsten Themenkreisen, die von zahlreichen
qualifizierten Cartellbrüdern und entsprechenden Gastautoren beleuchtet
werden. Aus diesem Fundus möchte ich den Lesern und Leserinnen
unseres Gemeindebriefes den Artikel von Cartellbruder Prof. Dr. Schallenberg präsentieren und zur persönlichen aber auch gemeinsamen Auseinandersetzung an die Hand geben.
Ihr Pfarrvikar
Pfr. Franz – Josef Pitzen
Herzensstumpfheit und Verspeckung der Seele ?
Gott ganz handfest und praktisch.
Anders gibt es ihn nicht.
Von Prof. Dr. Peter Schallenberg
Der Katholik ist ein geborener Fan vom M25! Was soll der Quatsch jetzt
wieder? Aber keine Angst, kein neuer Werbegag oder sonst irgendeine an
den Haaren herbeigezogene Idee, sondern das Evangelium übersetzt in
unsere Zeit! Als ich im Oktober für einige Tage einen guten Studienfreund
aus römischer Zeit in seiner Pfarrei in Texas, in der Nähe der Hauptstadt
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Gedanken zu dem
Leitthema
Austin besuchte, waren wir an einem Abend mit Jugendlichen zusammen,
die sich auf Weihnachten vorbereiteten. Und zwar genau unter dem Motto
M25! Auf meine verdutzte Frage, was das bedeuten solle, kam prompt die
Antwort der Jugendlichen, mit leichtem Grinsen: Father, take the gospel –
Herr Pastor, schauen Sie doch ins Evangelium! Und tatsächlich: Was liest
der erstaunte Mensch ( und Christ ) im 25. Kapitel im Matthäusevangelium? „ Dann wird der Herr zu denen auf der rechten Seite sagen: Kommt
zu mir, denn ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war nackt und
ihr habt mich bekleidet; ich war obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben... Dann werden
sie ihn fragen: Herr, wann war denn das? Und der Herr wird ihnen antworten: Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan!“
Zugegebenermaßen ist das meine verkürzte und etwas kondensierte
Übersetzung, aber es trifft in jedem Fall den Sinn: Wenn Gott nicht unser alltägliches Leben handfest und praktisch verändert, dann gibt es ihn
nicht, dann ist er im wahrsten Sinn des Wortes überflüssig, dann ist er
vielleicht sogar störend und zeitraubend...Die Jugendlichen in jener texanischen Pfarrei hatten das prima verstanden: M25 ist das Gottesprogramm,
M25 ist der ultimative Gottesbeweis, M25 ist angesagt, nicht nur auf dem
Weg nach Weihnachten, sondern auf dem Weg zur Ewigkeit Gottes, auf
dem Weg der Nachfolge Christi, auf dem Weg als Christ. Auf dem Weg
der Heiligkeit, hätte man vielleicht früher noch etwas leichteren Herzens
gesagt. Heute wäre man oft schon froh, die Leute ließen wenigstens ihre
Kinder taufen... Und doch beißt die Maus keinen Faden ab: Christ sein
heißt schlicht und einfach: Jeden Tag etwas von M25 in die Tat umsetzen,
als Beweis dafür, dass es Gott gibt. „ Was ihr dem Geringsten tut, habt ihr
mir getan!“ Wenn wir nichts für den Menschen tun und nichts für Gott tun,
gibt es beide faktisch nicht in unserem Leben. Lippenbekenntnisse haben
noch niemandem geholfen und Verbalradikalismus nützt niemand. Und
das heißt, glaube ich, zweierlei.
Erstens: Wenn die Christen nicht handfest und praktisch versuchen, die
Welt zu verbessern und zu verändern, die Welt des Menschen menschlicher zu machen aus dem Glauben an Gottes Menschwerdung, dann ist
der Glaube an Gott bloße Ideologie und hohle Phrase. „ Man wird uns
kein Wort des Evangeliums mehr glauben, wenn wir uns nicht blutig geschunden haben im Dienst am Menschen!“, schreibt der Jesuit Alfres Delp
wenige Tage vor seiner Hinrichtung aus dem Gefängnis in Berlin-Plötzensee im Januar 1945. Oder lesen wir im Blick auf den endgültigen Sieg des
Christentums im Römischen Reich nach dem Tod des letzten heidnischen
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Leitthema
Kaisers Julian Apostata (der vergeblich versucht hatte, das Heidentum
wieder zu installieren und am 26. Juni 363 im Feldlager angeblich mit den
Worten starb: „ Du hast gesiegt, Galiläer!“) in dem sehr lesenswerten Buch
„ Die Spätantike“ von Rene Pfeilschifter: „ Das Christentum verfügte über
eine entscheidende Zusatzqualität: Gott war Mensch geworden und für
alle am Kreuz gestorben. Damit war untrennbar die Idee der Nächstenliebe verbunden. Der christliche Gott war dem einzelnen Menschen viel
näher als die paganen Götter....“(S.97). Das und nur das hat dem Christentum einst zum Sieg verholfen: Die Nähe zum Menschen, zur Not, zu
Krippe und Kreuz, denn nur so ist die Nähe zu Gott möglich, nicht durch
Weihrauch und Stieropfer und Kult. Genau so war es; Rene Pfeilschifter
notiert lakonisch: „Das Heidentum starb, und es starb recht widerstandslos.“
Und heute im Jahr 2015 im säkularisierten Deutschland haben wir eher
den Eindruck, das Christentum – reich und saturiert – stürbe recht widerstandslos; vielleicht noch schärfer haben wir das unbestimmte und höchst
unangenehme Gefühl: Wir sind unseren Zeitgenossen lästig, wenn wir nur
ewig fromm von Gott reden, aber nichts in unserem Leben und in unserer
Stadt und in unserer Welt verändern. Sage niemand, es gäbe keine Gelegenheit dafür: Wo ist ein Kranker, der sich nach Besuch sehnt, wo ein Obdachloser, wo ein Asylant, wo ein Mensch, der getröstet werden müsste?
Müsste...Der Weg zur Hölle ist mit Konjunktiven und mit guten Vorsätzen
gepflastert, die unausgeführt bleiben, die auf die lange Bank geschoben
wurden, die ständig mit besten Gründen entschuldigt wurden. Jetzt nicht,
noch nicht, vielleicht bald, wenn mehr Ruhe ist, wenn der andere mir ein
Zeichen gibt, wenn andere auch mitmachen. Oder auch: Für soziale Gerechtigkeit sorgt doch der Staat, wir haben doch einen hoch entwickelten
Wohlfahrtsstaat, der Staat tut doch das Notwendige: Niemand verhungert
oder verdurstet, für alle ist gesorgt von der Wiege bis zur Bahre. Wirklich?
Vielleicht meint das Christentum doch noch etwas mehr als nur die Konstruktion von gut funktionierenden Sozialstaaten, vielleicht ist mehr noch
und dem zuvor an eine Bekehrung der Herzen gedacht? Sollten wir so
nicht das Gleichnis vom reichen Prasser und vom armen Lazarus verstehen? Es beginnt wie ein Märchen und ist doch bittere Realität: „Es war
einmal ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinen
und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer namens Lazarus, der lag vor seiner Tür voll von Geschwüren und begehrte,
sich zu sättigen mit dem, was von des Reichen Tisch fiel; stattdessen
kamen die Hunde und leckten seine Geschwüre“ (Lk 16,19f.). Hier hätte
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wohl ein Sozialstaat dem Armen geholfen, aber dem Reichen hätte er
nicht geholfen in seiner Herzensstumpfheit und Verspeckung der Seele!
Nichts von Sozialstaat und sozialer Marktwirtschaft steht bei M25, nur
schlicht und einfach: Was ihr dem Geringsten getan habt, habt ihr mir
getan; was ihr dem Geringsten nicht getan habt, habt ihr mir nicht getan.
Das Evangelium gibt keine Anleitung zum bestmöglichen Sozialsystem
oder zur bestfunktionierenden Wirtschaftsordnung, beides liegt zunächst
weit außerhalb seines Horizontes. Das Evangelium gibt Anleitung, sich
selbst zunächst die richtigen Fragen zu stellen, etwa so: Lebe ich herrlich
und in Freuden, oder weiß ich, wer vor der Schwelle meines Hauses weniger herrlich und in Freuden lebt? Und diese Fragen sind in letzter (etwas ketzerischer Perspektive) gar nicht einmal so wichtig, weil ansonsten
Menschen verhungern, sondern - radikaler noch - weil sonst der Mensch
verhungert: weil er Gott nicht findet, da er den Menschen vor der Tür nicht
findet.
Gott braucht kein auswendig gelerntes Katechismus-Wissen von uns,
auch nicht in erster und zweiter Linie dahergeplapperte Gebete oder
Kerzen oder sonstige Äußerlichkeiten. Er braucht unseren festen Glauben
daran, dass wir ihm begegnen, wenn wir dem Herz und der Seele eines
Menschen begegnen. Nur dann! Und freilich sind dann auch Gebete für
einen anderen Menschen oder eine Kerze in Gedanken an einen Menschen wunderbar und gut, wenn und insofern sie unser Herz verwandeln.
Und zweitens: Man muss nicht an Gott glauben, um die Welt menschlicher zu machen, nein wahrhaftig nicht. Man kann es auch genauso tun
aus bloßer Menschenliebe oder durch gute Erziehung oder schlicht mit
einem guten Herzen. Aber man könnte sich doch, als Experiment, ab und
zu vorstellen: Wenn es Gott gäbe, nur einmal so daher gesponnen, wäre
es dann nicht wunderbar, so zu leben, dass man in der Ewigkeit ankäme
mit vielen kleinen guten Taten der Liebe? Und nicht nur mit vielen kleinen
Geldscheinen und sonstigen Habseligkeiten? Seligkeit wären dann Menschen, denen man zu einem Lächeln verholfen hatte....
Christentum (jenseits jeder niedlichen oder überteuerten Holzschnitzerei von Krippe und Kreuz aus Oberbayern) will ernst machen mit diesem
Experiment: Leben wir doch einfach einmal so, als gäbe es Gott, als gäbe
es ihn in jedem Menschen, der uns über den Weg läuft und den wir aus
höchst unterschiedlichen Gründen und vielleicht sogar mit guten Gründen
für gering halten: mehr oder minder unsympathisch oder ungepflegt oder
schlecht über uns redend. Und dann entschlossen und mit einem Lächeln
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Leitthema
über den eigenen Schatten springen – wir landen mitten im Christentum!
That's M25: Gott ganz handfest und praktisch. Anders gibt es ihn nicht.
( Der Autor, Prof. Dr. Schallenberg wurde 1963 in Oberhausen geboren und Prof. der kath.
Moraltheologie und der christlichen Gesellschaftslehre. Er ist Direktor des Sozialinstituts
Kommende in Dortmund und der Kath. Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Möchengladbach.
Er lehrt Moralthologie und Ethik an der theol.Fakultät Paderborn )
Krebsstation – dem Himmel so nahe
Es war schon ein harter Schlag, die Diagnose. Der Arzt sprach das Wort
nicht aus, sagte mir nur, dass ich eine Klinik für Hämatologie + Onkologie
aufsuchen müsse, und das schleunigst. Dabei übergab er mir einen Arztbericht und den Bericht eines externen Labors und erst beim Lesen dieser
Dokumente las ich das Wort: Leukämie, akute lymphatische Leukämie,
kurz ALL. Und das drei Tage vor meinem 68. Geburtstag.
Im Kopf hatte ich nur ein dumpfes Gefühl, einfach nur ein Loch. Nach
einiger Zeit kreisten meine Gedanken um die Frage, wie kann es weitergehen, wer kann mir nun weiterhelfen. Zwei nahegelegene Krankenhäuser legten mir nach Kenntnis des Laborbefundes nahe, die Düsseldorfer
Universitätskliniken aufzusuchen, da mir dort am optimalsten geholfen
werden könne. Man gab mir auch den Tipp, sofort zur Notaufnahme zu
fahren, damit möglichst schnell mit einer Therapie begonnen werde.
Natürlich hatten wir inzwischen mehr über die ALL erfahren können, dass
sie z.B. therapierbar ist und die Heilungschance immerhin bei 70 % liegt.
In Düsseldorf angekommen wurde mir bei der Notaufnahme klar gemacht,
dass man nicht so einfach ankommen könne, das könne auch noch gut
und gerne zwei bis drei Tage dauern, bis man ein Bett frei hätte. Man
habe aber den Befund den Ärzten der Hämatologie zugeleitet. Dann kam
ein stundenlanges Warten, bis plötzlich mein Name aufgerufen wurde. Ich
wurde definitiv aufgenommen. Es folgte die Eingangsuntersuchung und
die Nachricht, dass ich noch auf ein freies Bett warten müsse. Auch diese
Zeit ging vorbei und nachmittags gegen 16:00 Uhr war ich in meinem
Krankenzimmer, körperlich schwach, aber voller guter Hoffnung.
Bis hierhin war alles sehr kräftezehrend. Die körperlichen Kräfte hatten in
den letzten Wochen rapide nachgelassen, was den Oberarzt der Rheumaklinik, in der ich mich befunden hatte, veranlasste, eine Knochenmarkpunktion durchzuführen, die dann zu dieser Diagnose geführt hat. Es
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Leitthema
war mir nur möglich, kurze Wege zu gehen, immer wieder auszuruhen.
Das verschlimmerte sich täglich, so dass ich mich gerade noch zwischen
Bett und Bad bewegen konnte. Nach der Morgentoilette war ich nicht
mal mehr imstande, mich anzukleiden und lag erst einmal auf dem Bett
und schnappte nach Luft. Die nächste Woche war mit weiteren Untersuchungen der Uniklinik gefüllt. Im zweiten Bett im Zimmer lag ein armer
Kerl, der vier Monate auf der Intensivstation gelegen hatte, er hatte einen
Luftröhrenschnitt, konnte kaum etwas zu sich nehmen und musste alle
zwei Tage an die Dialyse. Er war nur noch eine Handvoll Mensch, der alle
paar Stunden neu gebettet werden musste. Er tat mir unendlich leid und
es beschlich mich natürlich heimlich die Frage, ob mir so etwas auch noch
bevorstünde.
In dieser Phase des seelischen Tiefpunktes besuchte mich eine Gemeindereferentin der Krankenhausseelsorge. Ich war kaum in der Lage, mich
mit ihr zu unterhalten, immer wieder schossen mir die Tränen in die Augen. Wir verabredeten, dass mir jede Woche die hl. Kommunion gebracht
werden sollte.
Die Untersuchungen brachten noch eine Lungenembolie zutage, die aufgrund eines mir angeborenen Proteinmangels eingetreten war.
In einer Tumorkonferenz entschlossen sich die Ärzte, mich analog einer
klinischen Studie (GMALL elderly 01/2003) zu behandeln. Dazu wurde ich
in das Hauptklinikgebäude auf die Station M 7 – Krebsstation – verlegt.
Angst – beim Betreten der Station erfüllte mich ein körperlich fühlbares
Gefühl der Angst, einer Angst, die greifbar schien, aus allen Zimmern
strömte, wie eine unsichtbare Wolke, ein nebulöses Gefühl verbreitend.
Das wurde mir auch von einem Mitpatienten bestätigt, dem es genauso
ging.
Auch hier erfolgte ein erklärendes Gespräch mit dem behandelnden Arzt,
den ich aber bat, dieses Gespräch im Beisein meiner Frau weiterzuführen, weil ich merkte, dass ich den Angaben nicht folgen konnte, meine
Auffassungsgabe war sehr eingeschränkt. Es erfolgte der Hinweis auf die
bevorstehende Therapie, die über einen Zeitraum von 12 Monaten laufen
würde. Der Arzt wies darauf hin, dass dies der günstigste Fall wäre. Bei
Komplikationen würde die Therapie natürlich unterbrochen und es gebe
immer Komplikationen in einem solch langen Zeitraum. Er habe es erst
einmal erlebt, dass die Therapie nach Plan durchgezogen werden konnte.
Ich war frech genug, mir vorzunehmen, dass ich dann der Zweite in seiner
Laufbahn sein wolle, dem das gelänge.
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Gedanken zu dem
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Körperlich ging es mir sehr schlecht, die Kräfte fehlten mir für jegliches
Tun. Natürlich denkt man auch daran, dass das Leben nun sehr schnell
zu Ende sein kann, eine Tatsache, die ich mit meiner Frau noch nie offen
angesprochen hatte. Für alle Fälle haben wir uns nun besprochen, was
geschehen soll, wenn das eintreten sollte. Wie und wo wollte ich begraben
sein, was muss schriftlich hinterlegt werden. In dieser Phase beschloss
ich, die Hilfen, die unsere Kirche den Kranken anbietet, anzunehmen:
ich wollte die Krankensalbung erhalten. Ich bat meine Frau, den Priester,
der mich am längsten in meinem Leben begleitet hatte – Pfarrer Georg
Stöber – zu bitten, mir das Sakrament der Krankensalbung zu spenden.
Ich wusste, dass es auch für ihn ein schwerer Gang sein würde und zu
meiner Freude sagte er zu. Pfarrer Dr. Sellier hatte für meinen Wunsch
großes Verständnis.
Entgegen vieler meiner Freunde und Bekannten die meinten, nun hätte
ich mich wohl vollends aufgegeben, kann ich bestätigen, dass es für mich
ungeheuer beruhigend war, dieses Sakrament zu empfangen. Ich lebte
von nun an in dem festen Bewusstsein, dass mir Gottes Hilfe nicht versagt
bleiben würde, wo immer sie mich hinführe.
Viele Briefe, Grüße und Genesungswünsche erreichten mich, sehr viele
sagten mir, dass sie für mich beten würden. Ein ehemaliger Mitarbeiter
sprach, als er von der Diagnose hörte: „dann bleibt mir ja nichts anderes
mehr, als für dich zu beten“. Ein Anwalt, mit dem ich früher in Dingen der
Kirchengemeinde gesprochen hatte, bat mich um ein Gespräch. Als ich
ihm wegen meiner Krankheit absagte, antwortete er: „Geben Sie nicht auf,
vertrauen Sie auf Gott“. Eine Freundin meiner Tochter singt in der Dorper
Kantorei. Als sie hörte, dass ein Ehepaar von dort eine Romreise antrat,
bat sie diese, in Rom für mich eine Kerze aufzustellen. Es erreichte mich
eine Nachricht von den Eheleuten, dass sie in Rom am Petrusgrab für
meine Genesung gebetet haben, im Lateran eine Kerze aufgestellt hatten
und in Maria Maggiore eine Messe haben lesen lassen. Gerade als Pfarrer Paling, der Leitende Pfarrer der Krankenhausseelsorge mich besuchte,
hatte ich eine SMS von Diakon Müller erhalten. In diesem Augenblick war
mir klar geworden, wieviel Liebe mir aus meiner Gemeinde, dem Kirchenvorstand, dem Kirchenchor, der Turngruppe, dem Kindergarten und Pfarrer Sellier entgegengebracht wurde. Ich war kaum in der Lage, ihm das zu
berichten, so sehr ist mir das nahe gegangen. Ich habe mich in meinem
ganzen Leben noch nie so getragen gefühlt, wie in dieser so schweren
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Gedanken zu dem
Leitthema
Zeit, wo ich mit meiner körperlichen Schwäche und den Übelkeiten der
Chemotherapien zu kämpfen hatte.
Insbesondere für meine Familie war es eine Tortur, denn kurz vor meiner Erkrankung war ein bösartiger Tumor bei meiner Tochter gefunden
worden, der sofort operiert werden musste. Neben den Ängsten, die wir
um sie durchstanden, schwebte die Ungewissheit über mein Leben. Aber
auch meine Tochter ging voller Zuversicht in die notwendigen Behandlungen und als ich in Düsseldorf meine Tasche auspackte, war da ein Zettel
drin, auf dem stand: Papa, wir schaffen das!
Man hat schon schwer mit sich selbst zu tun, wenn man stundenlang an
Infusionsschläuchen hängt und ständige Übelkeit einen begleitet. 20 kg
hatte ich schon abgenommen. Wie beruhigend ist es, sich dann in Gottes
Hand fallen lassen zu können, wie gut geht es uns Glaubenden dann.
Aber bei einem so langen Aufenthalt in der Klinik hat man auch Zimmernachbarn, denen es sehr schlecht, sogar noch schlechter als einem selbst
geht, und die ebenso in der Gewissheit dort sind, dass es ganz schnell zu
Ende sein kann. Ich habe lernen müssen, dass man die Leukämie überwinden kann, aber sie kommt oftmals unverhofft wieder zurück. Wieder
und wieder habe ich mit solchen Patienten das Zimmer geteilt und es
beschleicht einen natürlich die Angst, dass einem selbst das auch passieren kann. Bei den schriftlichen Unterlagen, die man dem Krankenhaus für
die verschiedenen Behandlungen hinterlassen muss, wird mehrfach und
immer wieder darauf hingewiesen, dass die Therapie aufgrund von unvorhersehbaren Komplikationen auch tödlich enden kann.
Offensichtlich hatten die Ärzte mit der Wahl der bei mir angewandten Therapie voll ins Schwarze getroffen, denn sie erbrachte die erhoffte Wirkung.
Mit einer Therapeutin an der Seite erlernte ich wieder das Gehen, übte
Treppensteigen und war nach jeder Übungsstunde total ausgelaugt. Ein
kurzer Heimaturlaub von zwei Wochen sollte mir etwas Ruhe und weitere
Zuversicht geben. Bedingung war allerdings eine ärztliche Kontrolle nach
einer Woche, die dann leider so ausfiel, dass man mich dabehielt, weil die
Blutwerte nicht in Ordnung waren.
Aber auch diese Zeit überstand ich mit den mir verabreichten Medikamenten und Chemotherapien und so konnte ich nach etwa drei Monaten für
drei Wochen nach Hause. War das eine Freude! Auch wenn es körperlich
noch nicht so recht klappte – Spaziergänge beschränkten sich auf den Besuch des Friedhofes Schaberger Straße, wo so erfreulich viele Bänke zum
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Gedanken zu dem
Leitthema
Ausruhen und Kraftschöpfen standen – die Kräfte meldeten sich wieder,
sodass es auch schon einmal ein Spaziergang im Botanischen Garten
sein konnte. Auch da waren genügend Sitzgelegenheiten.
Zur weiteren Behandlung im Krankenhaus gehörte dann erneut eine
Knochenmarkpunktion und nach dieser Untersuchung wurde mir erstmals
mitgeteilt, dass die Leukämie im Knochenmark nicht mehr nachweisbar
sei. Aber damit sie auch nicht wiederkäme, müsse die Therapie voll durchgehalten werden.
Voll des Lobes war der Oberarzt, der mir sagte, ich sei für ihn ein Phänomen: „Wie Sie das alles so wegstecken, obwohl Sie ja ein so junger
Hüpfer auch nicht mehr sind“.
Ich bemerkte auch für mich, dass ich den ständigen Drang hatte, mich zu
bewegen, aus dem Krankenzimmer heraus zu laufen. Das Wetter lies es
zu, dass ich jeden Tag mit meiner Frau durch das Klinikgelände gehen
konnte. Zuerst nur wenig vom Klinikgebäude entfernt, wo viele Bänke
standen, dann einmal eine Runde um das Klinikgebäude. Es kam meine 2jährige Enkelin zu Besuch, die ich ja nur draußen sehen durfte und
die schon von Weitem rief: „Opa, Opa“. Dann schießen einem schon die
Tränen in die Augen und die Kleine fragte: „Warum weint der Opa denn
jetzt?“.
Der Krankenhauspfarrer kam mich regelmäßig besuchen und ich erzählte
ihm, dass ich gerne herauslaufen würde. Er sagte sofort: kommen Sie, ich
zeige Ihnen das Klinikgelände. Und so sind wir durch die Uniklinik gegangen, er zeigte mir die einzelnen Klinikgebäude, ging mit mir in die Kinderklinik – und auch auf die Palliativstation.
Überhaupt war die geistliche Betreuung in der Klinik umfassend. Die Kommunion wurde mir jedes Wochenende gebracht, wobei eine kurze Andacht
abgehalten wurde. Kein Mitkranker hat je über den Sakramentsempfang
gelästert oder nur mitleidig gelächelt, oder gar den Raum verlassen. Nein,
man hielt inne und merkte wohl, dass da etwas Besonderes geschah. Das
„Vater unser“ hat so mancher still mit gebetet, da bin ich mir ganz sicher.
Einer nahm die Gelegenheit wahr, mit zu kommunizieren. Die Gottesdienste in der Kirche des Klinikgeländes durfte ich wegen des zerstörten
Immunsystems nicht aufsuchen.
Und jeden Tag wurden die Runden um die Klinik größer, bis hinaus aus
dem Klinikgelände in ein Straßencafe, wo man bei einer Tasse Kaffee das
lebendige Treiben beobachten konnte und nach der Pause wieder ein
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Gedanken zu dem
Leitthema
Stück weiter lief, bis zum „Stoffeler Kapellchen“, was von dieser Zeit an
gerne ein Ziel meiner „Ausflüge“ war.
Zu meinen Namenstag im August – mitten in einer Chemotherapie – hatten meine Kinder in der italienischen Pizzeria vor der Uniklinik einen Tisch
reserviert und die übliche „Namenstagsrunde“ war komplett gekommen.
War das ein herrliches Zusammentreffen mit allen Lieben zusammen, was
ich bis dahin stets vermieden hatte. Wie herrlich schmeckte die Pizza, wie
köstlich der Schluck Frascati-Wein. Der Arzt schlug die Hände über dem
Kopf zusammen, als ich ihm das erzählte: Alkohol inmitten der Chemotherapie, das war ihm noch nicht untergekommen. Und wie gut hatte mir das
alles getan.
Die klinischen Aufenthalte wurden nun immer kürzer, die Heimaturlaube
dafür immer länger, ganz so, wie es mir die Ärzte vorhergesagt hatten. Jeder Aufenthalt zu Hause brachte mir mehr Sicherheit für das Weiterleben,
alle Wiederaufnahmen im Krankenhaus waren freundschaftlich, denn man
kannte sich: „Ach, da ist ja der Herr Schäfer wieder“. Auch bei den Ärzten
bemerkte ich einen gewissen Stolz, dass ihnen mein Behandlungsverlauf
so gut gelungen war.
Auch wenn es mit der abgeschlossenen Chemotherapie nicht getan war:
ein Herzinfarkt haute mich direkt nach der überstandenen Leukämie
wieder um. Es traf mich unerwartet und hart, aber auch hier blieb ich bei
meiner gewonnen Zuversicht: „Er wird es zum Guten wenden“.
Nun habe ich im Kreise meiner Lieben den 70. Geburtstag feiern können.
Es sollte eine kleine Feier mit all denjenigen sein, die mich in den letzten
beiden Jahren so treu begleitet hatten. Wie völlig überrascht war ich, dass
der gesamte Kirchenchor vor meinem Haus stand und mir meine Lieblingsmelodie sang, sogar mit einem mir gewidmeten neuen Text. Und ich
durfte die Gelegenheit wahrnehmen, meine Dankbarkeit allen gegenüber
auszudrücken, die mir - gerade auch durch viele kleine Zeichen - ihre Verbundenheit, ja Liebe bezeugt hatten und mich so durch die schwerste Zeit
meines Lebens „getragen“ haben. Dafür werde ich immer dankbar sein.
Ich fürchte nur, dass ich nie dankbar genug sein kann für das, was meine
Frau in dieser Zeit für mich geleistet hat. Es ist unaussprechlich. . . .
Achim Schäfer
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Erstkommunion
Firmung
ERSTKOMMUNION
2016
Informationsabende zur Vorbereitung auf die Erstkommunion
2016 finden in diesem Jahr statt:
am Mittwoch, 27. Mai 2015 um 20.00h im Vereinshaus Weeg
am Donnerstag, 28. Mai 2015 um 20.00h im Pfarrheim Krahenhöhe.
Hier erfahren Sie alles Notwendige für den anstehenden Vorbereitungskurs.
Wir freuen uns über viele Eltern und auch sonstige interessierte Gemeindemitglieder, die bereit sind, auch aktiv den Kurs als Katechetin oder
Katechet mit zu gestalten !!!
Die Anmeldungen können zu folgenden Zeiten vorgenommen werden:
Montag, 15. Juni Krahenhöhe von 15 bis 17 Uhr
Dienstag, 16. Juni Weeg von 15 bis 17 Uhr
Mittwoch, 17. Juni Weeg von 18 bis 20 Uhr
Donnerstag,18. Juni Krahenhöhe von 17 bis 20 Uhr
Mitzubringen sind das Familienbuch, die Kopie der Taufbescheinigung, ein
Bild des Kindes sowie die „Kursgebühr“.
Firmung in Solingen-Süd
Am Dienstag, 10.11.2015 spendet unser Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp um 18 Uhr in St. Suitbertus die Firmung für unseren Seelsorgebereich.
Unter dem Motto "Gib deinem Leben Richtung" bereiten sich die jungen Christen auf dieses Ereignis vor.
Bei der Firmung wird man mit dem Hl. Geist gesalbt. Ein Zeichen dafür, dass
Gott stets bei uns ist. Es ist Gottes Zusage an uns: Ich bin immer da. Dabei
übernimmt er die Funktion eines Wegweisers. Wie ein innerer Kompass, der
uns zeigt, in welche Richtung es geht. Denn: mit der Firmung wird man mündiger Christ. Jeder übernimmt Verantwortung für sich selbst und seine Mitmenschen.Je erwachsener man wird, desto mehr ist auch die eigene Meinung
gefragt. Nicht nur in Politik und Gesellschaft. Kirche braucht verantwortungsbewusste Menschen, die sie lebendig halten.
Für kurz Entschlossene oder Spätberufene: Anmeldung ist noch bis zu den
Sommerferien möglich. Mitmachen können alle jungen Christen ab 16 Jahre.
Das Konzept sieht vor, sich erst nach der Vorbereitungszeit für oder gegen die
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Friedhofsordnungen
Kirchenvorstandswahl
Firmung zu entscheiden.
Wir suchen nach wie vor junge Erwachsene, motivierte Senioren, rüstige
Mittvierziger, die den Jugendlichen zeigen möchten: Wir sind Kirche und Du
gehörst dazu! Wer sich angesprochen fühlt, kann sich gerne bei mir melden.
Kathrin Fago
Neue Friedhofsordnungen unserer Friedhöfe
Die Kirchenvorstände unserer Gemeinden St. Mariä Empfängnis,
St. Martinus und St. Suitbertus haben jeweils eine neue Friedhofs- sowie
eine neue Friedhofsgebührenordnung beschlossen. Diese wurden für die
Pfarreien St. Suitbertus und St. Martinus zwischenzeitlich vom Erzbischöflichen Generalvikariat Köln und der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt und sind in Kraft getreten. Gleichzeitig treten alle entgegenstehenden
Regelungen, insbesondere die vorher bestehende Friedhofsordnungen
und die Friedhofsgebührenordnungen außer Kraft. Die Friedhofsordnung
und die Friedhofsgebührenordnung für die Pfarrei St. Mariä Empfängnis
lag zum Zeitpunkt des Redaktionschlusses der Bezirksregierung Düsseldorf vor und war noch nicht in Kraft getreten.
Ferner dürfen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass wir seit diesem
Jahr auch Bestattungsplätze in unserem neuen Kolumbarium auf den
Friedhöfen St. Suitbertus und St Mariä Empfängnis anbieten.
Die Gebührenordnung und die Friedhofsordnung können Sie über das
Pastoralbüro/Pfarrbüro erhalten oder auf den Homepages im Internet
nachlesen.
Bei Fragen oder Anliegen, die unseren Friedhof betreffen, wenden Sie
sich bitte an das Pastoralbüro bzw. die zuständige Friedhofsverwaltung.
Wahlen zu den Kirchenvorständen
Im November finden wieder die Wahlen zu den Kirchenvorständen statt.
Wir suchen Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, sich mit ihren
Fähigkeiten in die Vorstandsarbeit einzubringen und für eine gute Zukunft
der katholischen Kirche in Solingen-Süd verantwortlich mitzuwirken.
Interessentinnen und Interessenten melden sich bitte beim Pfarrer oder in
einem der Pfarrbüros. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen.
Pfarrer Dr. Ulrich Sellier
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„Gutes bewirken" —Sommersammlung von Caritas und Diakonie
Sehr geehrte Damen und Herren,
„Gutes bewirken" wollen wir von Caritas und Diakonie in Nordrhein Westfalen für
Menschen, die in Not geraten sind, sei die Not sichtbar oder verdeckt. Für alte und
junge Menschen, für Arme und Kranke, für Alleinstehende oder Familien setzen wir
uns ein. Kurz: Wir wollen die Lebensbedingungen sozial Benachteiligter in unserem Land verbessern.
Das schaffen wir nicht alleine. Daher bitten wir heute um Ihre Unterstützung, mit
uns Gutes zu bewirken und so ein Stück Verantwortung für die Gesellschaft gemeinsam zu übernehmen.
,Gutes bewirken" lautet das Motto der Sommersammlung von Caritas und Diakonie, zu der vom 23. Mai bis 13. Juni tausende Sammlerinnen und Sammler von
Haus zu Haus gehen und um eine Spende bitten. Mit diesem Brief klopfen wir
— bildlich gesprochen — auch an Ihre Tür, um Sie zu bitten, die Sammlung von
Caritas und Diakonie in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen,
Diese ökumenische Initiative ist in dieser Form in Deutschland einmalig. So wie Sie
in der Wirtschaft Verantwortung übernehmen, können Sie auch durch eine Spende
zum Ausdruck bringen: Uns sind gesellschaftliche Herausforderungen nicht gleichgültig.
Wir können Ihnen versichern, dass die Gelder ortsnah eingesetzt werden. Sie fließen zum Beispiel in ehrenamtlich getragene oder unterstützte Aufgaben wie Besuchsdienste, Ferienfreizeiten für Menschen mit Handicap, Kleiderkammern oder
Hausaufgabenbetreuung. Diese Angebote von Caritas und Diakonie bekommen in
der Regel keine Förderung vom Staat, sind daher besonders auf Spenden angewiesen.
Wir freuen uns, wenn Sie gemeinsam mit uns ,,Gutes bewirken" wollen, und sagen
Ihnen schon jetzt von Herzen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Pfarrer Dr. Ulrich Sellier
Bankverbindung:
gez. Diakon Wolfgang Müller
Beauftragter für die Caritas
Pfarreiengemeinschaft Solingen-Süd
Kath. Kirchengemeindeverband Solingen-Süd
Kto. 33 733 011 BLZ 370 60193 PAX Bank e.G. Köln
Kath. Kirchengemeinde St. Josef
Kto. 26660025 BLZ 370 601 93 PAX Bank e.G. Köln
Zuwendungen sind steuerabzugsfähig. Eine Spendenbescheinigung senden wir Ihnen gerne zu.
Bei Spenden bis 200,- € gilt der Einzahlungsbeleg als Bescheinigung für das Finanzamt
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Familienwallfahrt
Mit Gott on Tour
Mit Gott on Tour
Wir möchten uns wieder auf den Weg machen!
Zur gemeinsamen Familienwallfahrt der
Bistümer Trier, Limburg, Aachen und Köln:
Am Sonntag, den 27. September 2015 findet die Familienwallfahrt zum
Kloster Maria Hilf in Dernbach/Westerwald statt.
Am Samstagmorgen, den 26. September, werden wir von St. Josef aus mit einem
Reisebus zu einer Zweitageswallfahrt starten. Auf dem Weg nach Leutesdorf am
Rhein werden wir eine Zwischenstation machen und gemeinsam zu Mittag essen.
In Leutesdorf am Rhein werden wir in der neu erbauten Jugendherberge übernachten.
Geistliche Impulse sind eingeplant, es wird Raum für Spiel und Spaß geben und
natürlich ein Zusammensein am Abend.
Am Sonntag geht es nach dem Frühstück von Leutesdorf Richtung Dernbach zu
unserem Startpunkt der Wanderung. Dort beginnt um 10:00 Uhr eine geistlich begleitete Sternwallfahrt zum Kloster in Dernbach. Alle Gruppen erreichen bis 12:30
Uhr das Ziel. Hier gibt es einfache Verpflegung zu familienfreundlichen Preisen
(wer möchte, kann sich auch ein eigenes Picknick mitbringen). Ab 13:30 Uhr wird
es auf dem Klostergelände zahlreiche Angebote für Familien geben; ebenso ist
Raum für Begegnung, Besinnung, Spiel und Spaß.
Wie bei den bisherigen Familienwallfahrten ist zum Abschluss des Tages um
16:00 Uhr eine Messe mit dem Bischof geplant.
Anmeldeformular und Kostenaufstellung liegen in den Kirchen aus oder können
über die Pfarrbüros angefordert werden.
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Termine Familienzentrum
Termine Familienzentrum
Kita St. Mariä Empfängnis, Wienerstr. 43
Offene Elternsprechstunde
Frau Julia Giesemann, Dipl. Psychologin / Caritas Familienzentrum
Hier finden Sie ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen im Alltag mit Kindern und Jugendlichen und können mit qualifizierter Unterstützung nach neuen Möglichkeiten und Lösungen suchen.
Rückfragen auch bei Frau Beckschäfer (Kita St. Josef) und Frau Rizzello
(Kita St. Suitbertus) möglich.
An jedem zweiten Freitag im Monat, jeweils 08.15 – 09.15 Uhr
Anmeldung erwünscht.
Elternfrühstück, Eltern im Gespräch zu Fragen der Erziehung
Eva Reckstadt, Dipl. Sozialpädagogin
04.09.2015 „Ich schaff das schon alleine“
30.10.2015 „Zwischen Realität und Phantasie“
Jeweils 9.00 – 10.30 Uhr
Starke Eltern - Starke Kinder©
Monika Mertens
Der Kurs „Starke Eltern – Starke Kinder“© unterstützt in Kurzvorträgen,
Gesprächen und Übungen die Erziehungsfähigkeiten der Eltern. Der
vielfach erprobte und erfolgreiche Elternkurs hat die Stärken der Eltern
und der Kinder im Blick und fördert sie. Er basiert auf einem Konzept des
Deutschen Kinderschutzbundes und wurde von Paula Honkanen-Schoberth und Lotte Jennes-Rosenthal entwickelt.
02.09./09.09./16.09./23.09./30.09./21.10./14.10.2015
jeweils von 20:00-22:15 Uhr
Elternabend zum Thema „ADHS“
Barbara Rehbronn, Diplom-Pädagogin HeilpraktikerinPsychotherapie,
Entspannungspädagogin
10.09.2015 von 19.30 – 21.45 Uhr
Netzwerktreffen für Tagesmütter, „Bewegung mit Alltagsmaterialien“
Silke Morschhäuser, Motopädin
17.09.2015 von 19.30 – 21.00 Uhr
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Termine Familienzentrum
„Erste Hilfe am Kind“
Pierre Middelsdorf, Ausbildungsreferent Berg. Land
17.11.2015 von 19.30 – 21.00 Uhr
Kita St. Josef, Schützenstr. 207a
Eltern-Café, Eltern im Gespräch zu Fragen der Erziehung
Eva Reckstadt, Dipl. Sozialpädagogin
24.09.2015 „Mein Kind geht in die Kita – und ich?“
Abschiednehmen
18.11.2015 „Fit für die Schule“
Wie können Eltern unterstützen
Jeweils 14.00 bis 15.30 Uhr
„Bewegter Elternabend“
Silke Morschhäuser, Motopädin
01.10.2015 von 19.30 – 21.00 Uhr
Kita St. Suitbertus, Sperlingsweg 8
Familienwerkstatt, Vater-Kind-Aktionen
Thomas Metzner
Samstag, den 7.11., 14.11., 21.11.2015
Die Themen entnehmen sie bitte unseren ausliegenden Flyern
Kita-Messen
21.06.2015 um 09.00 Uhr St. Maria Königin in Widdert
verbunden mit einer Wanderung
20.09.2015 um 11.30 Uhr St. Suitbertus, Weeg
Messe zum Weltkindertag
im Anschluss „Wir feiern Weltkindertag“
Begegnung und Angebote für Kinder/mit
Kindern im Saal oder Außengelände des
Vereinshauses Weeg
Details entnehmen sie bitte zu gegebener Zeit den Aushängen
oder unserer Internetseite.
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Exerzitien im Alltag
Wege nach Bethlehem
Wie jedes Jahr, so bot auch im Advent 2014 Diakon Wolfgang Müller „Exerzitien im Alltag“ an. Es trafen sich viermal donnerstags zwei Gruppen:
eine Nachmittagsgruppe um 16:30 Uhr und eine Abendgruppe um 19:30
Uhr.
Dieser Bericht bezieht sich auf die Abendgruppe. Spirituell wurden die
Gruppen von einem kleinen Buch von Franz Kamphaus (ehm. Bischof von
Limburg) mit dem Titel: „Verheißungen“ begleitet.
Am ersten Abend überraschte uns Herr Müller mit einem Tisch mit unzählig vielen Playmobil- Figuren, die Menschen und Berufe aus sämtlichen
Lebensbereichen darstellten:
Da gab es einen König, eine Königin und eine Prinzessin. Ein Feuerwehrmann, ein Sanitäter auch ein Kind in einem Rollstuhl kamen vor und Till
Eulenspiegel fehlte auch nicht.
Die Figuren standen durcheinander – nur davon räumlich entfernt waren
Maria und Josef mit dem Jesuskind als Gruppe erkennbar.
Die TeilnehmerInnen dachten zunächst, eine Kinderspielgruppe hätte das
Aufräumen vergessen. Aber so war es dann doch nicht!
Herr Müller forderte nun die TeilnehmerInnen auf, an den Tisch heranzutreten, sich eine Figur herauszusuchen, mit der sich der Einzelne aufgrund
seiner persönlichen Lebenssituation am meisten identifizieren konnte. In
einem weiteren Schritt sollte die ausgewählte Figur -in welchem Abstand
auch immer- in die Nähe der hl. Familie positioniert werden. Somit konnten wir uns gedanklich nach Bethlehem aufmachen, um uns gleichsam
wie damals die Hirten behutsam der Menschwerdung Gottes zu nähern.
Zunächst standen wir ein wenig ratlos um den Tisch herum. Aber nachdem wir die Figuren aufmerksam betrachtet hatten, wählten wir –zunächst
etwas zögerlich- je eine aus und stellten sie an die Krippe und/oder zu
einer anderen Figur, so wie es ein Jeder für angemessen hielt.
Nachdem die Figuren ausgewählt und gesetzt waren, wurde das „Gruppenergebnis“ mit ein paar Fotos festgehalten.
Diese zunächst scheinbar schlichte Übung forderte uns schließlich mächtig heraus, Position zu beziehen und zwar in dreifacher Hinsicht:
•
Wer bin ich oder wer möchte ich gerne sein? Was ist meine
Berufung? (verdeutlicht durch Auswahl der jeweiligen Figur)
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Exerzitien im Alltag
Ökumene
•
Wie stehe ich zu meinen Mitmenschen? Wie ist es um meine Liebe
bzw. Zuwendung zum Nächsten bestellt?
(verdeutlicht durch Aufstellung neben einer anderen Figur)
•
Wo ist mein „Standpunkt“ im Glauben? Befinde ich mich noch auf
der Spur von Jesus Christus?
(verdeutlicht zum Abstand zur „Krippengruppe“)
Diese „Übung“ war sicherlich
für die ein oder andere Teilnehmerin bzw. für den ein oder anderen Teilnehmer ein bleibendes
Erlebnis, weil es darum ging,
sich zu entscheiden und diese
Entscheidung –ähnlich wie bei
einem Schachspiel- durch eine
Handlung für Alle sichtbar zu
manifestieren.
Schließlich wurde – ohne die
Übung überhöhen zu wollen – der Weg zu dem inneren Bethlehem beschritten, dort hin in den tiefsten Grund der Seele, wo das Kind in der
Krippe bereits unsere Ankunft erwartet.
Peter Binz
Ökumene
Die Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den
Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen.
aus: Charta Oecumenica, Leitlinie 5
Seit über zwei Jahren arbeiten Christen das ökumenische Morgenlob aus.
Es ist jedes Mal eine Herausforderung ein passendes Thema zu finden.
Bibeltexte, Geschichten, Gebete, Lieder, Fürbitten und Aktionen müssen
abgestimmt werden. Uns, dem Vorbereitungsteam, macht dies aber sehr
viel Freude. 4 Frauen treffen sich dazu im Ev. Gemeindehaus, Pfr. Chr.
Lerch begleitet uns.
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Ökumene
Ökumene
Die Ökumene lebt davon, dass wir Gottes Wort gemeinsam hören und den
Heiligen Geist in uns und durch uns wirken lassen.
aus: Charta Oecumenica, Leitlinie 5
Seit über zwei Jahren arbeiten Christen das ökumenische Morgenlob aus.
Es ist jedes Mal eine Herausforderung ein passendes Thema zu finden.
Bibeltexte, Geschichten, Gebete, Lieder, Fürbitten und Aktionen müssen
abgestimmt werden. Uns, dem Vorbereitungsteam, macht dies aber sehr
viel Freude. 4 Frauen treffen sich dazu im
Ev. Gemeindehaus, Pfr. Chr. Lerch begleitet uns.
Die Feste im Kirchenjahr stehen bei der
Planung im Vordergrund: Ostern, Weihnachten, die Fasten- und Passionszeit,
Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Erntedank. Aber auch die Themen, die uns
bewegen, z.B. Katastrophen, Kriege, Krankheiten und Umweltprobleme werden in den
Blickpunkt genommen. Wir versuchen ein
breites Spektrum abzudecken.
Bei der Gestaltung ist uns auch die Organistin Frau Gabriele Pesch sehr hilfreich.
Sie begleitet unser Liedgut mit dem Klavier
und für die stillen Momente bringt sie ihre
Harfe mit.
Unser Morgenlob findet immer am letzten Freitag in den ungeraden Monaten statt.
Der Veranstaltungsort wechselt, einmal treffen wir uns im Vereinshaus
Weeg, Glockenstr. (hinter der Kirche) beim nächsten Mal treffen wir uns im
Ev. Gemeindehaus in der Neuenhofer Str. 47.
Wir beginnen um 10:00 Uhr mit der Andacht, die etwa 45 Minuten dauert.
Anschließend bitten wir zum gemeinsamen Frühstück. Dabei können die
Gedanken des Morgenlobes vertieft werden oder auch persönliche Dinge
werden angesprochen. Die Anzahl der Gläubigen wächst von Mal zu Mal.
Das nächste Morgenlob ist am 29.05.2015 im Vereinshaus Weeg. Das
Thema steht schon fest:
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Aus den Gemeinden
Aus den Gemeinden
St. Suitbertus - Weeg
Aus dem Kirchenchor St. Suitbertus
Die Aktivitäten des Kirchenchors Cäcilia Weeg haben bereits in den ersten Monaten des Jahres volle
Fahrt aufgenommen. So wurde in der gut besuchten
General-Versammlung die Jahresplanung für 2015
festgezurrt und der Vorstand mit Kläre Oligschlaeger,
1. Vorsitzende, Michael Stangier, 2. Vorsitzender, Marie Pieper-Blocksiepen, Kassiererin, sowie Gertraud
Rosencrantz, Schriftführerin in seinen Ämtern bestätigt.
Eine große Herausforderung bildete die Vorbereitung und Durchführung
des traditionellen Pfarrkarnevals im Vereinshaus Weeg. Das Programm
wurde bis auf wenige Ausnahmen – wie z.B. „Tanzgruppe Klingenstadt“
oder dem Solinger Prinzenpaar Artur I. und Sonja I. – von den Chormitgliedern selbst bestritten. Ob Büttenreden, musikalische Vorträge, Tanzeinlagen wie das Männerballett oder Parodien, alles wurde in wochenlanger
Vorbereitung zum Gelingen des Abends einstudiert. Natürlich durfte „Der
jecke Pastor“, Präses Dr. Ulrich Sellier, mit einem Soloauftritt nicht fehlen.
Das Prinzenpaar überreichte an die Vorsitzende Kläre Oligschlaeger und
Sitzungspräsidenten Achim Küppers mit einem Dank für ihren besonderen
Einsatz unter dem Applaus der zahlreichen Besucher den diesjährigen
Karnevalsorden der Klingenstadt Solingen. Ein Schmankerl am Rande: In
diesem Jahr hatte die närrische Zusammenkunft einen besonderen Stargast. Sangesfreundin Berti Eumann, stolze 87 Jahre alt, feierte, verkleidet
als flotter Punk, ausgelassen mit. Bis nach Mitternacht schwebte sie mit
dem Ehrenvorsitzendem Klaus Küppers über das Parkett. Eine gelungene
Karnevalssitzung.
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Aus den Gemeinden
Aus dem Kirchenchor St. Suitbertus
Die Aktivitäten des Kirchenchors Cäcilia Weeg haben bereits in den ersten Monaten des Jahres volle Fahrt aufgenommen. So wurde in der gut
besuchten General-Versammlung die Jahresplanung für 2015 festgezurrt
und der Vorstand mit Kläre Oligschlaeger, 1. Vorsitzende, Michael Stangier, 2. Vorsitzender, Marie Pieper-Blocksiepen, Kassiererin, sowie Gertraud Rosencrantz, Schriftführerin in seinen Ämtern bestätigt.
Eine große Herausforderung bildete die Vorbereitung und Durchführung
des traditionellen Pfarrkarnevals im Vereinshaus Weeg. Das Programm
wurde bis auf wenige Ausnahmen – wie z.B. „Tanzgruppe Klingenstadt“
oder dem Solinger Prinzenpaar Artur I. und Sonja I. – von den Chormitgliedern selbst bestritten. Ob Büttenreden, musikalische Vorträge, Tanzeinlagen wie das Männerballett oder Parodien, alles wurde in wochenlanger
Vorbereitung zum Gelingen des Abends einstudiert. Natürlich durfte „Der
jecke Pastor“, Präses Dr. Ulrich Sellier, mit einem Soloauftritt nicht fehlen.
Das Prinzenpaar überreichte an die Vorsitzende Kläre Oligschlaeger und
Sitzungspräsidenten Achim Küppers mit einem Dank für ihren besonderen
Einsatz unter dem Applaus der zahlreichen Besucher den diesjährigen
Karnevalsorden der Klingenstadt Solingen. Ein Schmankerl am Rande: In
diesem Jahr hatte die närrische Zusammenkunft einen besonderen Stargast. Sangesfreundin Berti Eumann, stolze 87 Jahre alt, feierte, verkleidet
als flotter Punk, ausgelassen mit. Bis nach Mitternacht schwebte sie mit
dem Ehrenvorsitzendem Klaus Küppers über das Parkett. Eine gelungene
Karnevalssitzung.
Der Weeger Kirchenchor begeht darüber hinaus in diesem Jahr sein
115-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat der Chor beschlossen,
vom 06. Oktober bis zum 12. Oktober 2015 eine Pilgerfahrt nach Rom
durchzuführen. Die Vorbereitungen sind bereits abgeschlossen und das
Programm u.a. mit Erkundungen des christlichen Roms, der Vatikanischen
Museen und des Petersdoms sowie Ausflügen nach Tivoli & Frascati sowie einem Besuch beim Heiligen Vater, erstellt. Noch einige wenige Plätze
sind frei. Interessierte können sich unter Tel. 0212-334952 bei der Vorsitzenden melden.
Routinemäßig bereitet sich der Chor unter der Leitung von Kantor Jochen
Stein intensiv auf die bereits durchgeführten und noch anstehenden Messen bzw. Hochämter anlässlich der hohen Festtage vor. Erwähnenswert
sei hier besonders das 150-jährige Pfarrjubiläum der Pfarrei und Kirche
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Aus den Gemeinden
Herzliche Einladung
zum Schützenfest !
Wir möchten alle Gemeindemitglieder auf diesem Weg ganz herzlich zu
unserem Schützenfest 2015 einladen.
Wir beginnen das Schützenfest am 04.06.2015 mit der Heiligen Messe
und der anschließenden Fronleichnamsprozession. Im Zuge des anschließenden Pfarrverbandstreff werden wir erstmalig unsere Majestäten öffentlich ausschießen. Wir veranstalten ein Bürgerkönigsschießen, bei dem
alle Interessierten eingeladen sind teilzunehmen.
Das Schießen beginnt gegen 13.00 Uhr.
Den Höhepunkt unseres Festes feiern wir mit unserem Schützenball am
darauffolgenden Samstag, dem 06.06.2015 in unserem Vereinshaus in
Weeg. Im Laufe des Abends folgt die Proklamation und Krönung der Majestäten für das kommende Jahr. Einlass ab 18.00 Uhr
Verleben Sie einen schönen Abend mit Musik, Tanz und Freunden ! - Der
Eintritt zu allen Veranstaltungen ist wie immer frei.
Unsere Majestäten freuen sich auf ihre Gäste:
Prinz Colin Willers, König Helge Holst, Schülerprinz Philipp Over
Herzlich Ihre Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft Solingen-Weeg e.V.
Stephan Over
Brudermeister
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Aus den Gemeinden
Weltgebetstag 2015
- Begreift ihr meine Liebe - ?
Am 06.03.2015 trafen sich etwa 65 Frauen im Gemeindehaus Höhscheid.
Alle wollten gemeinsam den WGT feiern, der uns diesmal auf die Bahamas führte.
Das bahamaische Flair nahm uns gleich im Eingangsbereich mit auf die
Reise. Der Gottesdienstraum war ebenfalls bunt geschmückt.
Mit dem Eingangslied „ Auf den Bahamas, auf den Inseln, preisen wir unseren Gott… „ ging es fröhlich los.
Im Mittelpunkt stand die Fußwaschung aus Joh.13,1-17.
Es wurde nicht nur das Evangelium gelesen, sondern auch die Fußwaschung zelebriert.
Sechs Frauen zeigten uns Plakate, die auf die Notlagen in der ganzen
Welt aufmerksam machen sollten. Wir sahen aber auch die gewandelte
Perspektive.
Es wurde vorgestellt:
Armut
Häusliche Gewalt
Migrantin
Jugendliche Mutter
HIV und Aids
Brustkrebs
- Fülle erleben
- überwundene Scham
- Willkommen sein
- begleitet sein
- in unserer Mitte sein
- Heilung erleben
Über die einzelnen Perspektiven hatten wir in der Stille Zeit darüber nachzudenken.
„Mittendrin steht jemand auf. Was er tut stört den gewohnten Lauf…“
ein Lied, das sehr viel aussagt.
Das gesungene – Vater unser – leitete den Dank und den Segen ein.
„Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder…… war unser Schlußlied.
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Aus den Gemeinden
Danke sagen wir Frau Pfr.in Röhr von der ev. Lutherkirche, Frau Kapitänin
Walz von der Heilsarmee, Frau Roswitha Röttger von der kath. Gemeinde
St Suitbert und allen die mitgewirkt, vorbereitet und für das leibliche Wohl
gesorgt haben.
Der Gottesdienst und die Lieder waren so beeindruckend, dass sie noch
Stunden später in uns nachwirkten. Danach wurde noch zu einem bahamaischen Imbiss eingeladen.
Es war ein rundherum schöner Nachmittag. Wir freuen uns im nächsten
Jahr auf – Kuba -.
Schon heute eine herzliche Einladung dazu.
Helga Kienzle
St.Josef - Krahenhöhe
Neuigkeiten aus dem Choralltag
Heute endlich mal wieder ein paar Rückblicke und
auch Ausblicke aus unserem Chorleben. Wie immer
gab es viel zu tun. Unsere Proben im letzten Jahr
waren sehr intensiv, unsere Auftritte recht gelungen
und unser gesellschaftliches Chorleben spannend,
unterhaltsam, witzig und gesellig.
Wir hatten zwei Highlights. Ein musikalisches und ein kulturelles, geselliges. Am 2. Weihnachtstag sangen wir die Messe De Menuit von Marc
Antoine Charpentier. Einige von Ihnen waren sicher dabei und konnten
sich von dieser wirklich wundervollen und außergewöhnlichen Musik verzaubern lassen. Es steckte sehr viel Mühe und Arbeit dahinter und unser
Dirigent Herr Bürling, der wirklich niemals die Nerven verliert und sehr viel
Geduld und Verständnis für uns hat, war doch sicher einige Male der Verzweiflung nahe. Aber wie immer haben wir es ganz gut hinbekommen
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Aus den Gemeinden
Neuigkeiten aus dem Choralltag
Heute endlich mal wieder ein paar Rückblicke und auch Ausblicke aus unserem Chorleben. Wie immer gab es viel zu tun. Unsere Proben im letzten
Jahr waren sehr intensiv, unsere Auftritte recht gelungen und unser gesellschaftliches Chorleben spannend, unterhaltsam, witzig und gesellig.
Wir hatten zwei Highlights. Ein musikalisches und ein kulturelles, geselliges. Am 2. Weihnachtstag sangen wir die Messe De Menuit von Marc
Antoine Charpentier. Einige von Ihnen waren sicher dabei und konnten
sich von dieser wirklich wundervollen und außergewöhnlichen Musik verzaubern lassen. Es steckte sehr viel Mühe und Arbeit dahinter und unser
Dirigent Herr Bürling, der wirklich niemals die Nerven verliert und sehr
viel Geduld und Verständnis für uns hat, war doch sicher einige Male der
Verzweiflung nahe. Aber wie immer haben wir es ganz gut hinbekommen
und haben mit toller Unterstützung des Instrumentalkreises und Christoph
Willer an der Orgel, die Messe musikalisch mitgestaltet.
Wir haben uns dafür schon im Voraus selbst belohnt und sind im August
nach Marienhof gereist, um dort ein sehr schönes Wochenende zu verbringen, Zwar wurde auch für die Charpentier Messe geprobt, allerdings
nicht so intensiv wie sonst. Dieses Mal stand die Geselligkeit und Gemeinsamkeit im Mittelpunkt. Am Samstag nach einer kurzen Probe und einem
gemeinsamen Mittagessen ging es zu einer Straußenfarm. Dort wurden
wir mit einer Bimmelbahn über die Farm gefahren und erhielten ausführliche Informationen über das Leben der Strauße und allem was dazu
gehört. Anschließend durften wir das Fleisch dieser Vögel noch probieren.
Meins war es allerdings nicht. Nach unserer Rückkehr hielt Dr. Sellier die
Vorabendmesse und dann verbrachten wir den Abend gemeinsam bei
Bier, Wein und netten Gesprächen.
Am nächsten Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstück, wurden wir
mit dem Bus nach Limburg gebracht. Nach einer interessanten Stadtführung in Gruppen konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden. Und
natürlich den Dom besichtigen. Anschließend durften wir bei strahlendem
Sonnenschein eine Schifffahrt auf der Lahn genießen, die allerdings etwas
länger dauerte als vorgesehen, da es einen Bootsunfall gab und dadurch
eine Weiterfahrt für unser Schiff nicht möglich war. Dies tat unserer Laune
aber keinen Abbruch und wir kehrten nach einem wirklich tollen Wochenende wieder zurück auf die Krahenhöhe.
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Aus den Gemeinden
"Auf den Bahamas, auf den Inseln......."
Ein leises Zupfen der Geige erfüllt den Kirchraum, während
12 bunt gekleidete Frauen sich auf den Weg Richtung Altar
machen.
Was passiert denn da? Was geschieht dort?
Der Weltgebetstag ist da.
Jedes Jahr aufs Neue trifft sich eine Gruppe
von Frauen, um diesen vorzubereiten und
zu gestalten. Alljährlich wechselt zum einen
der Ort zwischen St.Josef und Dorp und zum
anderen das Thema. Dieses Jahr ging es um
das Land Bahamas unter dem Thema "Begreift Ihr meine Liebe ?".
Unter der Leitung von Frau Zarpentin wird bereits im Januar ein liebevoller
und abwechslungsreicher Gottesdienst geplant mit Lesungen, Bildmeditationen und kleinen interessanten Geschichten über das jeweilige Land.
Der Gottesdienst wird von einer kleineren Gruppe von Musikern mit Livemusik aus dem entsprechenden Land begleitet. Dies führt immer wieder
zu einem musikalischen Erlebnis. Ein weiteres Erlebnis ist das Kulinarische. Im Anschluß an den Gottesdienst finden sich alle im Pfarrheim ein
und genießen nationale Spezialitäten und Getränke, die von der Vorbereitungsgruppe nachgekocht werden. Dieses Jahr gab es sehr viel Auswahl,
von Kokosreis über Rumkuchen bis zu Süsskartoffelpüree. Alles im allem
finden sich jedes Jahr am 1.Freitag im März eine gesellige Gruppe von
Leuten zusammen, die auf ein Land und Menschen aufmerksam machen
wollen, denen es nicht so gut geht wie uns.
Wir laden Sie ein nächstes Jahr dabei zu sein. Der Gottesdienst findet
dann in Dorp um 15.00 Uhr und für die Berufstätigen um 20.00 Uhr statt.
Das Land, um das es geht, ist Kuba. Also freuen Sie sich auf kubanische
Rhythmen, bunte Kleider und kulinarische Highlights. Und vielleicht auf
eine kubanische Zigarre.
Sabrina und Giovanna Pfeffer
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Aus den Gemeinden
St.Mariä Empfängnis-Kohlsberg
Termine im Jubiläumsjahr 2015
150 Jahre St. Mariä Empfängnis
06.06. 18.15 Uhr Vesper zu Beginn des Pfarrfestes
07.06. 9.30 Uhr Hl. Messe mit anschließender
Flurprozession und Pfarrfest
mit vielen Aktionen.
11.06. 18.00 Uhr Hl. Messe zum Fest des
Hl. Barnabas mit Pfr. Msgr. Dr. Thomas Vollmer
Thema: „Der apostolische Ursprung der Kirche“
Anschl. Empfang und Gelegenheit zum Gespräch.
20.06. 15.00 Uhr
Hl. Messe für Hochzeitspaare,
die in St. Mariä Empfängnis geheiratet haben.
Im Anschluss lädt Pfr. Dr. Ulrich Sellier zu einer
Begegnung inkl. Drink ein.
21.06. 9.30 Uhr Pontifikalamt mit Bischof Thomas Elavanal aus Indien
15.08. 18.15 Uhr Hl. Messe zum Hochfest Mariä Aufnahme in den
Himmel mit Kräuterweihe,
Selbstgebastelte Kräutersträußchen können
erworben werden.
05.09.18.15. Uhr Hl. Messe
mit dem Madrigalchor St. Joseph Ohligs
13.10. 19.00 Uhr Hl. Messe zur Eröffnung der Festwoche,
gestaltet von Jugendlichen und
jungen Erwachsenen aus dem Seelsorgebereich
unter Leitung von Pfr. Dr. Ulrich Sellier
und Patrizia Cippa M.A., Beauftragte für
Jugendseelsorge, musikalische Gestaltung
durch Philipp Sprinc
Um besser planen zu können bitten wir um Anmeldung in den Pfarrbüros
Wer gerne Kräutersträußchen basteln möchte, ist ab 15.00 Uhr ins Pfarrheim eingeladen.
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Aus den Gemeinden
15.10. 18.00 Uhr Rosenkranzgebet
Herzliche Einladung zum Beten und
Legen eines Rosenkranzes.
18.10. 9.30 Uhr Pontifikalamt anlässlich des 150-jährigen Jubiläums
der Benedizierung
mit Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp
musikalische gestaltet durch den Kirchenchor
Cäcilia, Weeg und dem Singkreis
anschließend Empfang und Gelegenheit zum
Gespräch mit dem Weihbischof
20.10. 18.30 Uhr
Mystagogische Kirchenführung
mit Pastoralreferent Dr. Werner Kleine
21.10. 18.00 Uhr Taize-Gebet
Eingeladen sind vor allem jugendliche Besucherinnen und Besucher zu einem von Stille, meditativen
Liedern aus Taize und Kerzenschein geprägten
ökumenischen Abendgebet.
Gestaltung: Ewa Habr, Zita Matres, Philipp Sprinc
07.11.
Sakraler Tanz mit Frau Chirstel Segen
Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns feiern und an unseren Feierlichkeiten rege Anteil nehmen.
Sie sind herzlich eingeladen!
Sternsinger, Familien und alle Gemeindemitglieder,
es gibt eine tolle Nachricht.
Wir bekommen besonderen Besuch, zu unserem Jubiläumsjahr!
Achtung! Vormerken: am 21. Juni 2015, kommt Bischof Thomas Elavanal
und wird mit uns die Hl. Messe feiern.
Alle Sternsinger sind an dem Tag besonders eingeladen,
den Bischof kennen zu lernen.
Es ist einer der Priester, den wir mit unseren Spendengeldern vom
Sternsingererlös, über das Kindermissionswerk, unterstützen.
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Regelmäßige Gottesdienstzeiten
Regelmäßige Gottesdienste im Seelsorgebereich Solingen-Süd
Sonntag: Montag:
9.00 Uhr Hl. Messe St. Maria Königin, Widdert
10.00 Uhr Hl. Messe St. Josef, Krahenhöhe
11.30 Uhr Hl. Messe St. Suitbertus, Weeg
Dienstag: 9.00 Uhr
9.15 Uhr
14.30 Uhr
19.00 Uhr
Rosenkranzgebet St. Suitbertus, Weeg
Hl. Messe St. Suitbertus, Weeg
Seniorenmesse St. Mariä Empfängnis,
Kohlsberg (1. Dienstag im Monat)
Hl. Messe St. Josef, Krahenhöhe
Mittwoch: 9.00 Uhr
14.30 Uhr
14.30 Uhr
Hl. Messe Josefhaus, Krahenhöhe
Seniorenmesse St. Suitbertus, Weeg
Seniorenmesse St. Josef, Krahenhöhe
(2. Mittwoch im Monat, falls jeweils in „Katholisch
Süd Aktuell“ angekündigt)
17.00 Uhr Gebetskreis St. Suitbertus, Weeg
Donnerstag: 9.00 Uhr
17.30 Uhr
18.00 Uhr
Frauenmesse, Krahenhöhe
(1. Donnerstag im Monat)
Rosenkranzgebet St. Mariä Empfängnis,
Kohlsberg
Hl. Messe St. Mariä Empfängnis, Kohlsberg
(am Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag:
für geistliche Berufe)
19.00 Uhr Eucharistische Anbetung St. Suitbertus, Weeg
(Donnerstag vor dem Herz-Jesu-Freitag)
Freitag: 18.00 Uhr St. Josef, Krahenhöhe
(Herz-Jesu-Freitag mit sakramentalem Segen)
Samstag: 17.00 Uhr Sonntagvorabendmesse St. Suitbertus, Weeg
18.00 Uhr Sonntagvorabendmesse St. Martinus, Burg
(kann kurzfristig ausfallen. Informationen in den Pfarrbüros)
18.15 Uhr Sonntagvorabendmesse St. Mariä Empfängnis,
Kohlsberg
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Regelmäßige Gottesdienstzeiten
Kinder- und Familiengottesdienste in der Regel am:
1. Sonntag im Monat in St. Suitbertus, Weeg
Kleinkindergottesdienste:
letzter Sonntag im Monat in St. Suitbertus, Weeg
Außer in den Ferien, genaue Informationen entnehmen Sie
bitte den Pfarrnachrichten „Katholisch Süd Aktuell“.
Taufen:
1. Samstag im Monat: 14.00 Uhr St. Josef, Krahenhöhe
2. Samstag im Monat: 14.00 Uhr St. Suitbertus, Weeg
4. Samstag im Monat: 14.00 Uhr St. Mariä Empfängnis, Kohlsberg
Trauungen: Termine nach Absprache in den Pastoralbüro / Pfarrbüros
Beichtgelegenheit:
St. Suitbertus, Weeg, Samstag 16.30 Uhr vor der Vorabendmesse.
In den Ferien nach Vereinbarung
Beichtgespräche:
nach Vereinbarung Pastor Ulrich Sellier Pfarrer Franz-Josef Pitzen
Pfarrer i.R. Wilhelm Vollmer
Seel-SORGE-gespräch nach Vereinbarung mit Diakon Müller Tel. 816436
Tel. 8802020
Tel. 2895686
Tel. 809626
Priester-Notruf: 0160 / 912 361 29 im Stadtdekanat Solingen
Es kann schwierig sein, in einer akuten Notlage einen Priester in der
eigenen Gemeinde zu erreichen, um die Sakramente der Kommunion,
der Beichte oder der Krankensalbung zu empfangen. Im Dekanat Solingen gibt es ein „Notfall-Handy“, das wochenweise einer der Priester des
Dekanates mit sich führt. Nach wie vor gilt jedoch die erste Zuständigkeit
der eigenen Gemeindepriester bzw. Krankenhauspfarrer für die Kliniken.
Sollten diese nicht erreichbar sein, kann der Priester-Notruf angewählt
werden.
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Adressen
Wichtige Anschriften und Telefonnummern unserer
Pfarreiengemeinschaft Solingen-Süd
Pastoralteam
Pastor Dr. Ulrich Sellier, Leitender Pfarrer, Glockenstr. 18
Tel. 816436
Pfarrvikar Pfr. Franz-Josef Pitzen, Schützenstr. 211
Tel. 8802020
Diakon Wolfgang Müller, Schützenstr. 215
Tel. 809626
Gemeindereferentin Kathrin Fago, Krahenhöher Weg 28 z.Z. in Elternzeit
Subsidiare:
Pfr. Bernhard Schmitz
Tel. 02191 / 4609460
Pfr. i.R. Wilhelm Vollmer
Tel. 2895686
Kirchenmusiker:
Seelsorgebereichsmusiker Kantor Jochen Stein, Glockenstr. 7
Kirchenmusiker Gereon Bürling, Schützenstr. 215b
Tel. Tel. Pastoralbüro / Pfarrbüro:
Weeg: Andrea Honnef, Glockenstr. 18 Silke Exel-Meurers (z.Z. in Elternzeit)
Tel. 816436
Fax 2471336
Email: [email protected]
Di. bis Fr.: 09.00 – 12.30 Uhr
Mo. u. Di.: 15.00 – 18.00 Uhr
Krahenhöhe/ Rita Lommatzsch, Schützenstr. 209 Burg:
Email: [email protected]
Mo., Di., Do. Fr. 09.00 – 12.00 Uhr
Mo. u. Mi.
14.00 – 17.00 Uhr
Kohlsberg/Rita Lommatzsch, Kohlsberger Str. 2 Widdert:
Email: [email protected]
Di. 14.00 – 18.00 Uhr
Do. 16.00 – 18.00 Uhr
Küster/-innen:
Weeg:
Kläre Oligschlaeger Kohlsberg: Teresa Kaschitza Widdert:
Maria Kolej Krahenhöhe: Martina Brinkmann - van Rink
Burg:
Christel Molina 48
2337225
315400
Tel. Fax 42334
49497
Tel. Fax 811380
810315
Tel. Tel. Tel. Tel. Tel. 334952
80437
2474399
2442551
45622
Adressen
Kirchenvorstände:
Weeg:
Martin Blocksiepen (gf. Vors.), Brühler Berg 11
Tel. 870504
Kohlsberg: Franz-Josef Fehlenberg (gf. Vors.), Neuenkamper Str. 40
Tel. 818353
Krahenhöhe: Achim Schäfer (gf. Vors.), Dorperhof 17a
Tel. 45693
Burg:
Hansjoachim Enste (gf. Vors.), Schlossbergstr. 14 Tel. 41529
Pfarrgemeinderat:
Dr. Burkhard Langensiepen (Vorsitzender), Tel. 0151-1960 2992
Email: [email protected]
Verbandsvertretung des Kirchengemeindeverbandes Solingen-Süd:
Stv. Vorsitzender: Achim Schäfer, Dorperhof 17a, Tel. 45693,
Kämmerer: Franz-Josef Fehlenberg, Neuenkamper Str. 40, Tel. 818353
Internetauftritte:
www.katholisch-solingensued.de
www.suitbertus-weeg.de
www.josefnet.de
www.kohlsbergerkirche-sme.de
www.st-martinus-burg.de
Friedhofsamt:
Weeg:
Harald Reimann, Apenrader Str. 12, 51377 Leverkusen
Tel. 0214 / 78662 (AB), Fax 0214 / 3103015
Kohlsberg:
Franz-Josef Fehlenberg, Neuenkamper Str. 40
Tel. 818353
Krahenhöhe: Pfarrbüro,
Tel. 42334
Burg: Hansjoachim Enste , Schlossbergstr. 14
Tel. 41529
Kindertagesstätten (Leitungen):
Weeg: Marie-Luise Rizzello, Sperlingsweg 8
Krahenhöhe: Gabriele Beckschäfer, Schützenstr. 207a
Kohlsberg:
Karin Becher, Wiener Str. 43 Tel. 879931
Tel. 42364
Tel. 879501
Rendantur Wuppertal/Solingen/Remscheid
Friedrich-Ebert-Str. 15, 42103 Wuppertal
Tel. 0202 / 37199125 – Fax 0202 / 304515
Email: [email protected]
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