Gemeindebrief - Evangelische Kirche im Saarland

Gemeindebrief
www.evangelisch-in-neunkirchen.de
Nr. 27
Wertschätzung
Werte schätzen
Schätze finden
März - April 2015
Inhalte
Stichwort ……………………………………………………… 2
Angedacht …………………………………………………… 3
Glauben heute …………………………………………… 4-6
Stiftung „Evangelisch in Neunkirchen“ ……………… 7
Hinterm Zaun ……………………………………………… 8
Porträt ………………………………………………………… 9
Kita aktuell …………………………………………… 10+11
Für uns ……………………………………………………… 12
Was geht ab? ………………………………………………… 13
Wir gratulieren ………………………………………… 14-17
Gottesdienste ………………………………………… 18+19
Besondere Gottesdienste/Weltgebetstag …………… 20
Freud & Leid ………………………………………………… 21
Rund um den Kirchturm:
Furpach-Kohlhof ………………………………… 22+23
Innenstadt ………………………………………… 24+25
Scheib-Oberstadt ………………………………… 26+27
Wellesweiler ……………………………………… 28+29
Aus der Gemeindeleitung ……………………………… 30
Nachruf Iris Henn-Steinmeier ………………………… 31
Hast Du Töne? ………………………………………… 32+33
Vorschau ……………………………………………………… 34
Sonstiges ……………………………………………………… 35
Wir sind für Sie da/Impressum ………………………… 36
Stichwort: Wertewandel
Was einem manchmal wie Aufbruch
ins Chaos vorkam, waren oft nur die
Anfänge von neuen Wegen. So mag
die Musik von Elvis Presley in den
50er Jahren ein sprechendes Beispiel für sich ereignenden Wertewandel gewesen sein. Während auf
der einen Seite das amerikanische
Konsumangebot der Massenproduktion von Jeanshosen und Petticoats lockte, auftoupierte Frisuren,
Mopeds und Rock’n’Roll „in“ waren,
standen auf der anderen Seite noch
diejenigen, die auf Kriegswirtschaft
und Verzicht für den Wiederaufbau
eingestimmt waren.
Die Älteren bekämpften im Benehmen ihrer Kinder und Enkel die einsetzende „Konsumgesellschaft“ und
antiautoritäre
Verhaltensweisen.
Auf der anderen Seite wurden alte
Werte wie Pflicht, Unterordnung
2
und Ordnungsliebe durch neue wie
Selbstverwirklichung, Autonomie
und Mündigkeit abgelöst.
Heute zeichnet die sich stetig wandelnde Gesellschaft sich durch Globalisierung und einen demographischen Wandel aus. Eine Vielzahl von
Lebensformen, Traditionen sowie
religiösen und ethischen Überzeugungen liefert eine große Wertevielfalt. Dabei kann der Wertewandel
kontinuierlich oder plötzlich Veränderung der moralischen Überzeugungen in einer Gesellschaft bewirken: in Arbeitswelt, Religion, im
Verhältnis zwischen den Generationen und sogar bei den Vorstellungen
von zwischenmenschliche Beziehungen. Der scheinbare Werteverfall ist vielleicht nur ein Wertewandel, den zu erfassen Mühe macht,
denn die sich verändernden Bedin-
gungen verursachen eine stets neue
Anpassung des Wertekodex.
Fragen wir uns nach den christlichen Werten, so ist die Aussage Jesu
wegweisend: „Ich bin der Weg.“ Die
christlichen Werte lösen sich bei
ihm in eine Begegnung und eine Bewegung auf. Es gibt nicht ein Richtig und Falsch, keinen verurteilenden Moralkodex. So ist die biblische
Botschaft schon immer eine Aufforderung, sich dem stets wandelnden Leben zu stellen. Was wie ein
Verlust aussehen mag, ist nur die
Verwandlungsphase hin zu etwas
Neuem: Wie aus einem Kokon ein
Schmetterling wird, lehrt uns das
Leben immer wieder neu mit seinen unendlichen Veränderungen.
Christiane Rolffs
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Glauben
ANgeDACHT
Rubrik
heute
„Sammelt Euch aber Schätze im Himmel. Denn wo
Dein Schatz ist, da ist auch
Dein Herz.“ (Mt 6,20)
Liebe Freundinnen und Freunde
unserer Kirchengemeinde, liebe
Schätzesammler!
Suchen Sie noch oder sammeln
Sie schon? Stricken Sie an Sparstrümpfen oder haben Sie krisensicher angelegt?
Viele solcher Fragen könnte ich
formulieren, wenn ich über das
„Schätze sammeln“ nachdenke.
Auch die Frage danach, wer sich
überhaupt noch etwas ansammeln
kann, bei wem am Monatsende
noch etwas übrig ist, das gesammelt werden kann: Auf das Geld
bezogen werden es rasant schnell
immer weniger Menschen, denen
immer mehr gehört, wenn man den
Veröffentlichungen glauben darf.
Allerdings fällt mir auch immer
öfter auf, wie viele Menschen nach
einem gelebten Monat in Beruf und
Familie, auf der Suche nach Arbeit
oder Perspektive kaum noch Kraftreserven haben.
Kraft zum Leben – wäre ja auch
ein Schatz, den es, wenn nicht zu
sammeln, so wenigstens zu bewahren gilt. Wie viel Kraft braucht es
schließlich, um die älteren Menschen in Familie und Umfeld an-
gemessen mitzubedenken! Wie viel
Kraft ist nötig, um mit der geschiedenen Partnerin die Besuchszeiten
für die Kinder auszuhandeln! Oder
wie kräftezehrend ist es, im Krankheitsfall die erforderliche Versorgung zeitnah zu bekommen! All
das raubt Kraft zum Leben.
Wenn Jesus von den Schätzen im
Himmel spricht, dann möchte er
uns eine Perspektive schenken, die
das Herz stärkt. Eine Aussicht, die
uns kräftigt, das Leben mit all seinen Mühen und Zufriedenheiten,
mit Erfolgen und Erspartem anders
einzuordnen. Jesus will unsere
Sorgen nicht kleinreden, aber sie
in Beziehung setzen zu dem Gott,
der uns ins Leben gestellt hat und
für uns sorgt. Dann kann sich tatsächlich die Sichtweise ändern:
„Sammelt Euch aber Schätze im
Himmel. Denn wo Dein Schatz ist,
da ist auch Dein Herz.“
Zählen Sie noch oder teilen Sie
schon? Planen Sie noch oder leben
Sie schon?
So können die Fragen zur Lebensplanung und Lebensgestaltung
auch klingen. Wenn ich bereit bin,
den Himmel einzubeziehen, dann
kommt mein Herz über den Tellerrand gelebten eigenen Alltags
hinaus. Gewiss: Mein Alltag bleibt
dicht, und die Erfordernisse schei-
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
nen dringlich und mehr oder weniger groß und wichtig. Aber: Ich bin
nicht mehr allein auf dieser Welt.
Unter diesem weiten Himmel, in
dem ein Gott meine Sorgen ernst
nimmt und eben für alle Menschen
auf göttliche Weise sorgt, gibt es ja
ganz andere Lebensumstände, die
mein Herz erreichen und bewegen,
ja auch erschüttern. Und es ist ein
Schatz im Leben, Erfahrungen mit
anderen zu teilen, plötzlich wird
aus Abgeben mehr – eben mehr
Leben: Das Kind, das auf meinen
Schoß krabbelt, obwohl es meine
Sprache nicht versteht, weil seine
Mutter mit mir lacht; die alte Frau,
die schon mal Tee kocht, während
der Nachbar ihr das Schneekehren
abnimmt; das Gespräch im Wartezimmer des Arztes, das zeigt:
Ich bin nicht die einzige, die Hilfe
braucht, andere kämpfen schon so
lang mutig um Genesung…
Vielleicht klingen diese Beispiele für Sie klein und unbedeutend,
aber Jesus ermutigt uns, genau dies
einmal auszuprobieren: Das Kleine, Unbedeutsame, das mein Herz
rührt, einzulassen in mein Leben.
Vielleicht wird daraus ein großer
Schatz im Himmel.
Viel Freude beim Schätzesammeln!
Herzlich Ihre Britt Goedeking
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Glauben heute
„Du bist schön“
Wertschätzung im Alltag
Die Fastenaktion der Evangelischen Kirche im Rheinland
steht 2015 unter dem Motto: „Du
bist schön! Sieben Wochen ohne
Runtermachen“. Dieser sperrig anmutende Titel fordert einen schon
zum Nachdenken heraus. Jedenfalls ist dieses Motto nicht so leicht
und auf Anhieb verständlich wie
etwa „Sieben Wochen ohne Zigaretten, ohne Alkohol, ohne Süßigkeiten oder ohne Fernsehen“.
Und wie hängt das eigentlich zusammen: Einerseits „Du bist schön“!
und andererseits „ohne Runtermachen“. Was ist denn überhaupt
unter „Runtermachen“ zu verstehen? Es geht hier sicherlich weniger um das „Runterputzen“, bei
dem in direkter Konfrontation das
Gegenüber ziemlich heftig kritisiert und in persönlich verletzender Weise verbal angegangen wird.
Nein, das „Runtermachen“, das hier
gemeint ist, geht sehr viel subtiler
und unterschwelliger vonstatten. Es
passiert täglich, oft sogar mehrmals
am Tag. Es ist oftmals in seiner verletzenden und negativen Wirkung
gar nicht wahrzunehmen. Es läuft
bei uns allen sozusagen automatisch und unbewusst ab. „Aber ich
mache doch nichts und niemanden
runter!“ werden Sie jetzt vermutlich
denken. Wetten, dass doch?
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Wir tun es immer dann, wenn wir
uns über andere aufregen oder empören. Zum Beispiel über den „unfähigen“ Arzt, die „inkompetente“
Lehrerin, die „patzige“ Verkäuferin, die „unfreundliche“ Kellnerin,
die „unzuverlässige“ Freundin,
die „ungehorsamen“ Kinder, den
„arbeitsscheuen“ Kollegen, den
„unfairen“ Chef …. und so weiter.
Noch häufiger vielleicht machen
wir uns selber runter in Selbstgesprächen wie diesen: „Meine Güte,
bin ich dick geworden!“ „Wie konnte ich das nur tun, ich Dummkopf!“
„Neben Herrn XY komme ich mir
total blöd vor. „Ich kapiere das hier
einfach nicht, was bin ich doch
schwer von Begriff!“.
Natürlich gehören all diese Gedanken zum Menschsein dazu,
und wir werden davon nie völlig
frei werden. Und auch berechtigte
und sachliche Kritik am anderen
oder an den Umständen muss ihren
Platz haben. Aber das ständige und
unreflektierte Runtermachen von
uns selbst und unseren Mitmenschen tut gar nicht gut. Die diesjährige Fastenaktion fordert deshalb
dazu auf, dieses stete Abwerten zu
ersetzen durch Wertschätzung.
Dabei dürfen wir ruhig bei uns
selbst beginnen und uns ganz bewusst sagen: „Du bist schön. Du
bist gut, so wie du bist. Du gibst täglich Dein Bestes. Ich schätze Dich!“
Verzeihen Sie sich Ihre Fehler und
Macken und bringen Sie sich echte
Wertschätzung entgegen für das,
was Sie sind, für Ihre Talente und
Gaben und für das, was Sie Tag für
Tag leisten. Das ist zu Anfang zwar
ganz schön ungewohnt und kostet
einige Überwindung,
entfaltet
aber auf Dauer eine erstaunlich
positive Wirkung.
Danach wenden Sie das gleiche
Prinzip genau so auf Ihre Umgebung an. Gehen Sie einfach davon
aus, dass jeder sein Bestes gibt.
Lassen wir also öfter mal Nachsicht
walten, auch dem miesepetrigsten Zeitgenossen gegenüber und
denken wir einfach: „Du bist gut
so, wie du bist. Du bist schön. Ich
schätze Dich!“
Und was spricht dagegen, die Wertschätzung durchaus auch einmal
offen ausdrücken: Der Verkäuferin mit einem Lächeln für die gute
Beratung danken, die Kinder für
ihre Anstrengungen in der Schule loben, der Freundin mal sagen,
wie froh man über die jahrzehntelange treue Freundschaft ist oder
dem Kollegen für die reibungslose Urlaubsvertretung danken.
Probieren wir es einfach aus!
Andrea Reinmann
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Glauben
Rubrik
heute
Schätze in unseren
Kirchen entdecken
Wer an Schätze in Kirchen denkt, hat
wohl meist den römischen Petersdom, das Vatikanmuseum oder die
weltberühmten Altäre in katholischen Dömen im Sinn. Aber auch an
und in unseren Gemeindekirchen
gibt es etliche Schätze zu entdecken,
von denen auch nicht immer ganz
klar ist, vorher und aus welchen Materialien sie stammen und seit wann
sie zu unserer Gemeinde gehören.
Jürgen Ruppenthal, der Gemeinde
eher als Finanzkirchmeister und
Presbyter bekannt, ist zur Zeit auf
Schatzsuche in unserer Gemeinde
und schreibt darüber sogar ein Buch.
Am sichtbarsten sind die schönen
Fenster an den Gebäuden. Ganz
vorn dabei ist der 14-teilige Jesuszyklus, der von dem Ungarn György
Lehoczky geschaffen wurde und in
der Pauluskirche zu sehen ist. Die
jeweils 1,55 Meter hohen Bilder wurden zwischen 1962 und 1977 gemalt
und eingebaut. Sehr schön sind die
14 „fotorealistischen“ Kirchenfenster des Amerikaners Richard McLean in der Paul-Gerhardt-Kirche.
Oder das hohe Fenster hinter dem
Altar der Christuskirche. Vier wunderschöne Fenster besitzt auch die
Stengelkirche. Hinsehen lohnt sich.
Unter den Orgeln gilt das Exemplar in der Friedenskirche als der
größte Schatz, während die kleinste in der Kirche Kohlhof nach deren Entwidmung die Stengelkirche
durchaus bereichern könnte.
den, die nach Abriß oder Veräußerung gerettet und eingelagert wurden, wie etwa die bunten Fenster aus
dem Paul-Gerhardt-Haus.
Wertvolle Stücke, die man außer
vor der Pauluskirche nicht sieht,
aber hört, sind die 15 Bronzeglocken der Gemeinde. Eine wunderschöne Arbeit ist die Bronzestatue „Jesus am Kreuz“ des Pariser
Künstlers Marcel Gili. Jeder Besucher der Pauluskirche hat sie im
Altarraum schon gesehen. Auch
die Altäre und Taufbecken sind
teilweise echte Kunstschätze: Der
Altar in Wellesweiler besteht aus
schwarzem Marmor, ebenso wie
Altar und Taufbecken in der Friedenskirche aus dem speziellen
Marmor „Noir francais“, geschaffen
durch den Neunkircher Steinmetz
Oliver Rinder.
Die Kirchen selbst sind unbestritten wertvolle Schätze. Für die Feuerkassen ist ihr Gesamtwert auf
33 Millionen Euro taxiert, wobei
die Christuskirche mit mehr als
neun Millionen Euro herausragt.
Die echten Werte sind bei Kirchen
aber schwer zu fassen.
Sicherlich auch ein Kunstwerk sind
die vor ein paar Jahren gemalten
Bilder auf der Mauer in der WilliGraf-Straße, die als Projekt „Kunstpunkte“ von jungen Leuten unter
der Leitung von Stefan Kuberekt geschaffen wurden. Der Kunstmaler
und Bildhauer Walther Perron aus
Frankenthal gestaltete in der Friedenskirche das Keramikmosaik über
dem Altar und das Betonrelief über
dem Eingangsportal: „Er ist unser
Friede“ (Epheser 2,14). Für manche
Dinge wurde noch kein Platz gefun-
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
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Als Fazit lässt sich feststellen, dass der Gottesdienstbesuch
vielleicht einmal um ein
paar Minuten vor- oder hinterher verlängert werden sollte, um
die Schätze in unserem Kirchen
zu entdecken und zu genießen.
Peter Baranec
Danke für handgemachte Schätze
Dank der „Holzwürmer“, die für den Weihnachtsmarkt auf der Scheib gehandarbeitet hatten, haben
viele Kinder kinderreicher Familien ein Geschenk
zu Weihnachten erhalten: Eine Jacke, Fahrradhelme und andere Wünsche wurden wahr. Danke den
fleißigen Handwerkern! Ebenso gilt der Dank der
großen Familien der Unterstützung durch die „Wollmäuse“: Winterkleidung ist auch in unserer Stadt
nicht für alle selbstverständlich. Wir Pfarrer konnten vielen bedürftigen Familien Geschenke bringen. Licht-Blicke entstehen durch die guten Ideen
vieler Menschen, die in der Gemeinde aktiv sind!
Britt Goedeking
Glauben
Glauben heute
heute
Wertschätzen Schätze finden
Mehr als drei Millionen Menschen
lassen sich jährlich mit „7 Wochen
Ohne“, der Fastenaktion der evangelischen Kirche, aus dem Trott
bringen. Sie verzichten nicht nur
auf Schokolade oder Nikotin, sondern folgen der Einladung zum
Fasten im Kopf: Sieben Wochen
lang die Routine des Alltags hinterfragen, eine neue Perspektive einnehmen, entdecken, worauf es ankommt im Leben. Seit mehr als 30
Jahren lädt „7 Wochen Ohne“ dazu
ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu erleben und zu gestalten. Dieses Jahr
unter dem Motto: „Du bist schön!
Sieben Wochen ohne Runtermachen“.
Dieses Motto mutet zunächst etwas seltsam an, will aber dazu anleiten, die natürliche Schönheit
zu entdecken. Dahinter steckt die
Beobachtung, dass unsere ästhetischen Vorstellungen sich oft vom
Perfekten blenden lassen. Es sei
dahin gestellt, ob wir uns von der
Werbung eine falsche Wirklichkeit vorgaukeln lassen, oder unser
Schönheitsideal beeinflusst wird
von den „runderneuerten Stars“,
die mit Botoxlächeln, Nasenkorrekturen und/oder Lifting kaum
noch eine natürliche Ausstrahlung
haben. Und beim Blick in den Spie-
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gel fallen uns dann unsere eigenen
Unzulänglichkeiten auf, machen
uns deswegen runter bzw. mäkeln
an uns herum.
Wenn wir ehrlich sind, finden wir
aber bei anderen gerade die auffälligen Abweichungen vom Perfekten besonders interessant und
liebenswert. Die Eigenarten eines
Menschen machen ihn zur einzigartigen Persönlichkeit: das schiefe
Lächeln, die Lachfalten, die kleine
Lücke zwischen den Zähnen, die
Art wie jemand geht oder sich aufrichtet usw. Auch das Unverwechselbare an sich selber wahrnehmen
und wertschätzen ist dabei wichtig.
Der Satz: „Du bist schön!“ ist deshalb ein Zuspruch an jeden Menschen. Wir sind aufgefordert, die
Schönheit zu suchen, zu würdigen
und zu feiern, vor allem da, wo sie
sich nicht herausputzt und in Pose
wirft. Und wo wir sie gelegentlich
übersehen: weil sie nicht den gängigen Maßstäben entspricht oder
einfach weil wir mit der eigenen
Selbstoptimierung
beschäftigt
sind.
„Ein Mensch sieht, was vor Augen
ist; der Herr aber sieht das Herz
an“, weiß die Bibel. Aber auch
unser Herz sieht sehr gut: „Schön
ist eigentlich alles, was man mit
Liebe betrachtet“ (Christian Morgenstern). Dieser Blick soll geschult
werden. Vielleicht entdeckt man
dann die Schönheiten jenseits der
Norm. Gönnen Sie den Unscheinbaren einen liebevollen Blick, den
Zaghaften eine Bühne und bewundern Sie die wundervoll (un)vollkommenen Gesichter und Werke
Ihrer Nächsten.
Wir sind umgeben von Ebenbildern
Gottes, Sie können sie leuchten
sehen! (vgl. www.7wochenohne.
evangelisch.de)
Bertram Weber
Was verstellt uns immer wieder den
Blick für die Pirouetten der Natur,
die schönen Schnörkel des Alltags
und den liebenswerten Wirbel in
der Stirn unserer Liebsten?
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Stiftung
Ein erfolgreiches 2014
Schatzmeister Hans-Jürgen Ruppenthal zog in der Januar-Sitzung
des Presbyteriums gemeinsam mit
Pfarrer Uwe Schmidt eine positive
Bilanz im Blick auf die Entwicklung
der Stiftung im Jahr 2014. An die
Kindertageseinrichtungen unserer
Kirchengemeinde, an die Jugendarbeit und den Hüttenberger Mittagstisch konnte die Stiftung rund
4100 Euro zuwenden. Für den Hüttenberger Mittagstisch stellte die
Spende der Stiftung ein besonderer
Schatz dar: Denn dadurch war die
Durchführung einer Weihnachtsfeier kurzfristig erst sicher gestellt.
In seinem Finanzbericht stellte
Schatzmeister Ruppenthal ein Stiftungskapital von rund 100.000 Euro
fest. Damit hat sich das Kapital seit
Gründung der Stiftung im Jahr 2007
verzehnfacht. Die Hauptsumme
des Stiftungskapitals resultiert aus
Zustiftungen durch Erbschaften.
In der lokalen Presse wurde
die Arbeit der Stiftung mit der
Schlagzeile „Dank Stiftungsgeldern geht noch was“ gewürdigt.
In Zeiten zurückgehender Kirchensteuereinnahmen ist das Engagement einer Stiftung besonders
wichtig. Die Stiftung „Evangelisch
in Neunkirchen“ will dazu beitragen, dauerhaft die wichtigen
Arbeitsfelder unserer Kirchengemeinde lebendig zu erhalten.
Aus diesem Grund sind wir dankbar für die ehrenamtliche Mitwirkung aller Stiftungsratsmitglieder.
2014 ist Prof. Dr. Rolf Zawar aus
dem Stiftungsrat ausgeschieden.
Er hat der Stiftung von Anfang an
mit seinem juristischen Sachverstand wichtige Impulse verliehen.
Wir schätzen seine Bereitschaft,
weiterhin im Hintergrund beratend zur Verfügung zu stehen. Neu
im Stiftungsrat ist die Bundestagsabgeordnete Heide Henn. Wir
sind dankbar für ihre Bereitschaft,
im
Stiftungsrat
mitzuwirken.
Bitte denken Sie daran, dass neben
Zustiftungen, die dauerhaft in der
Stiftung verbleiben, auch Spenden dem Engagement für unsere
Kirchengemeinde sehr hilfreich
sind. Es gibt immer wieder Anlässe
(etwa runde Geburtstage, Ehejubiläen, Eintritt in den Ruhestand),
die Stiftung „Evangelisch in Neunkirchen“ mit einer großzügigen
Spende zu fördern. Uwe Schmidt
Spendenkonto
bei der Sparkasse
Neunkirchen:
IBAN: DE 0559
2520 4600 5002
5503
BIC:
SALADE51NKS
Hinterm Zaun
Schatzsuche ist riskant.
Eigentlich hätte ich an dieser Stelle
eine Geschichte zur Finanzsituation der Evangelischen Kirche im
Rheinland (EKiR) schreiben sollen.
Denn nachdem der Vatikan seine
Schätze in den Medien offengelegt
hatte, meldete EKiR kurz vor der
Synode in Bad Neuenahr-Ahrweiler ein gewaltiges Haushaltsdefizit.
Doch nach einigen Tagen Kommunikation mit dem Landeskirchenamt und mehreren hundert Seiten
Papier zu Haushaltsplanung, Konsolidierung, Sparpaketen, Steueraufkommen und Stellenplanung
habe ich mich gefragt, ob die Kirche nicht auf dem selben befremdlichen, ergebnisorientierten Weg
wie Kommune, Staat und Wirtschaft ist, und ob das nicht hinterfragt werden sollte.
Ausgangspunkt war die Feststellung, dass (fast) alles Geld von uns
Gemeindemitgliedern in Form von
Kirchensteuern in die Schatztruhe eingebracht wird. So kommen
in Düsseldorf knapp 396 Millionen
Euro an. Oder anders: Von 100 Euro
gibt die durchschnittliche Gemeinde 31,70 Euro für EKiR, Kirchenkreis und EKD aus, weitere 10,60
Euro für die Verwaltung. Zieht man
nun noch Verwaltung, Immobilien
sowie Presse- und Öffentlichkeit
ab, so bleiben gerade 54,60 Euro für
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die Arbeit am Menschen: Gottesdienste, Seelsorge, Kindergärten,
Verkündigung. Da stecken auch
noch die Gelder für die Immobilien
und Gemeindemitarbeiter mit drin.
Also bleibt weniger als ein Prozent
der Kirchensteuern für die Gemeindearbeit. Tendenz fallend.
Denn das Schlimme ist, dass nicht
alles unter dem Deckmantel - und
das steht in der Haushaltsplanung
für 2015 quasi auf jeder Seite - „ergebnisorientiert“ wirklich besser
wird. Im Gegenteil: Von EKD und
EKiR kommen immer mehr „Ergebnisvorgaben“. Und wie werden
sie finanziert: umlageorientiert,
also von den Kirchensteuern. Landeskirchliche Umlage, Umlage für
gesamtkirchliche Aufgaben, Finanzausgleichsumlage und sonstige Umlagen und Zuweisungen
machen fast 178 Millionen Euro
der genannten Kirchensteuern
aus. Der Rest ist für die Pfarrerbesoldung und -versorgung. Externe Experten und Finanzverwalter
werden zahlreicher, die „kollegiale
Leitung“ (so Ex-Präses Schneider)
intensiver und die Entscheidungsspielräume an der Basis immer
kleiner. Ist das richtig? Ist das demokratische, evangelische Kirche
von unten?
turreform“ zu erarbeiten, hörte
die Leitung der Landeskirche beispielsweise auf die renommierte
Firma Kienbaum (und zahlte gut
dafür). Hätten dieses ruhmreiche
Ergebnis nicht auch Mitglieder der
Landessynode geschafft? Aber es
wäre riskanter, unvorhersehbarer,
weniger steuerbar gewesen. Denn
wenn Kienbaum Management Consultants GmbH das Ergebnis vorträgt, schweigen alle ehrfürchtig;
wenn es Gemeindeglieder oder
Delegierte tun, wird gemurrt: Der
Prophet gilt nun mal nichts im
eigenen Land (Mt 13).
Vielleicht sollten wir trotzdem mutig sein und uns mit unseren Stärken, aber auch mit unseren Schwächen einbringen. Jeder das, was er
oder sie beitragen kann. Jeder von
uns hat Talente, die wir genauso gut
oder schlecht wie die so genannten
Experten einbringen können. Willy Brandt hat einmal „Demokratie
wagen“ gefordert. Vielleicht ist das
der Schatz, den es zu fördern gilt,
und nicht irgendwelche Gelder,
damit unsere Kirche 2016 von sich
sagen kann: „Ich bin schön und bei
den Presbyteriumswahlen Deine
Stimme wert.“
Peter Baranec
Um die „Personalbemessung im
Rahmen der VerwaltungsstrukEvangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Porträt
Rubrik
Was macht eigentlich…..?
Was macht eigentlich eine Küsterin
den ganzen Tag? Oder unsere Pfarrer? „Na, Küsterin die stellt die Blumen in die Kirche und sammelt die
Kollekte ein, der Pfarrer hält den
Gottesdienst, traut, tauft und beerdigt, und der Organist spielt die
Orgel!“. Dass die Aufgaben in der
Realität weitaus vielfältiger sind,
ist ganz klar, doch wie die Arbeit
unserer Mitarbeiter im Einzelnen
aussieht, weiß man als Außenstehender natürlich nicht so genau.
In einer losen Folge von Porträts
möchten wir Ihnen daher die verschiedenen Arbeitsfelder etwas
detaillierter vorstellen und Ihnen
so einen Einblick „hinter die Kulissen“ unserer kirchengemeindlichen Arbeit geben.
Beginnen möchten wir heute mit
der Leiterin des Unikums und der
Therapeutischen Schülerhilfe in
Wellesweiler, der Diplom-Psychologin Nadine Teusch. Zum Interview
empfängt mich freundlich lächelnd
eine sympathische junge Frau, die
Gelassenheit und Ruhe ausstrahlt.
Offen und mit viel Herzblut erzählt
sie mir von ihrer Arbeit.
Die Therapeutische Schülerhilfe
(THS) arbeitet mit Grundschulkindern von der 1. bis zur 4. Klasse sowie mit Schülern der 5.-10.
Klasse, also bis zum Realschulabschluss. Zurzeit werden insgesamt
17 Kinder von Teusch sowie der
Sozialpädagogin Sarah Heidenreich und der Lehrerin Valentina
Krune betreut. Unter qualifizierter Anleitung erledigen die Kinder
von Montag bis Donnerstag ihre
täglichen Hausaufgaben in allen
Fächern. Freitags nachmittags
steht Förderunterricht für LeseRechtschreib- oder Rechenschwächen auf dem Programm. Auch
Kinder
mit
Migrationshintergrund, die Probleme mit der deutschen Sprache haben, werden hier
entsprechend gefördert.
„Die Kinder kommen in aller Regel jeden Tag, und viele ihre ganze Schullaufbahn lang. Durch
unsere Unterstützung schaffen
viele Kinder einen guten Schulabschluss“, so Teusch. „Die Kinder kommen sehr gerne zu uns.
Sie genießen sichtlich die ruhige
und entspannte Umgebung und
die Zeit und Geduld, die wir ihnen widmen. Wir stellen uns individuell auf jedes Kind ein und
schaffen eine vertrauensvolle
Atmosphäre. Mit der Disziplin
haben wir kaum Probleme. Die
Kinder akzeptieren unsere Regeln und halten sich an die vereinbarten Umgangsformen.“ Wie
aufs Stichwort kommt ein kleiner
Junge herein, der höflich um ein
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Blatt weißes Papier bittet und dies
natürlich auch erhält.
Parallel wird von Dienstag bis
Donnerstag von Heidenreich die
Kidsgruppe angeboten, in der die
Kinder sie sich nach Erledigung
der Hausaufgaben austoben und
spielen können.
Ein zweiter wichtiger Bestandteil
der Arbeit von Teusch ist das Unikum, ein Jugendtreff, der Jugendlichen ab 14 Jahren einen Raum zum
gemeinsamen entspannen, reden
und spielen bietet. Ziel sei es, den
Jugendlichen eine sinnvolle Art
der Freizeitgestaltung und die Begegnung mit Gleichaltrigen zu ermöglichen. Für die Zukunft plant
sie diverse Projekte. Die Einrichtung einer „Entspannungsgruppe“
für Grundschulkinder ist nur eines
davon. Hier sollen die Kinder lernen, mit Stress und Druck umzugehen und für sich Wege finden, ihr
Wohlbefinden zu stärken.
Zum Schluss frage ich Teusch, was
sie sich am meisten für sich und
ihre Arbeit wünsche. „Am ehesten
vielleicht Wertschätzung“ antwortet sie, „Wertschätzung für unsere
Arbeit und Wertschätzung für die
Kinder, die ihr Bestes geben“. Das ist
doch ein wunderbares Schlusswort!
Andrea Reinmann
9
KitaRubrik
aktuell
Arche Noah
Auf Schatzsuche in der Kita
Rosarot? Nein – rosarot ist der Alltag in einer Kita leider nicht immer.
Allzu oft lähmt uns das Gefühl,
allen Ansprüchen von innen und
außen nicht mehr gerecht werden
zu können. Trotz positiver Lebenseinstellung, innerer Motivation,
Engagement und Liebe zu seinem
Beruf kommt man von Zeit zu Zeit
an seine Grenzen. Jammern? Nein
– Jammern hilft nicht! Das steht
fest! Was hilft, ist sich von Zeit zu
Zeit auf SCHATZSUCHE zu begeben, das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Was für ein
Quatsch, werden Sie vielleicht denken, Schätze im Kindergarten? In
der Kita lagern mehr Schätze als
man denkt, oft ganz verborgen.
Ein großer Schatz, den ich immer
wieder entdecke, ist die OFFENHEIT. Im Team offen miteinander
umgehen, gemeinsam über Dinge
nachdenken, auch über scheinbar Unmögliches, Ideen spinnen,
Visionen entwickeln, sich immer
wieder über gemeinsame Ziele verständigen, das macht die Arbeit lebendig und ist von unschätzbarem
Wert. Miteinander an einem Strang
ziehen, wertschätzend miteinander umgehen und sich gegenseitig
unterstützen, das ist für mich die
Grundvoraussetzung für ein gelingendes Miteinander. Wenn ich
spüre, ich darf auch Fehler machen, und wenn ich weiß, nicht jeder muss immer alles können, kann
das sehr entlastend sein. Schätze
verbergen sich auch in Fehlern,
aus denen alle nur lernen können.
Voraussetzung ist natürlich, dass
es kein schadenfrohes „Siehste!“
gibt und keine Perfektion erwartet wird. Im stressigen Alltag sind
Kooperation und gemeinsame Verantwortung im Team nicht nur eine
große Erleichterung, sondern auch
ein großer Schatz!
Schätze entdecke ich auch in jeder einzelnen MITARBEITERIN
im Haus. Die pädagogischen Fachkräfte, die Praktikantinnen, die
Hauswirtschaftskraft
und
der
Hausmeister – alle haben sie besondere Fähigkeiten und Talente,
Temperamente und Leidenschaften. Wenn jeder von ihnen das, was
er besonders gut kann und was ihm
und ihr Spaß macht, im täglichen
Miteinander einbringt, dann ist
dies ein Schatz von unschätzbarem
Wert. Je vielfältiger die individuellen Charaktere, umso interessanter und lebendiger gestaltet sich
das Miteinander, von dem letztlich
auch die Kinder profitieren.
Als Schatz erweist sich unser
HAUS, mit seiner besonderen ATMOSPHÄRE. Die alte Villa ist nun
mal nicht als Kindergarten gebaut,
10
sondern versprüht mit ihren vielen kleinen gemütlichen Räumen
ganz viel Charme. Wie wertvoll ist
es doch, Räume zu haben, die den
ganz individuellen Bedürfnissen
von Kindern gerecht werden. Da
gibt es Räume zum Kuscheln und
Entspannen, zum Rennen und Toben, Räume für Muße und Ästhetik, Räume zum Entdecken und
Forschen und und und. Sich wohlzufühlen, da wo man gerade ist, ist
das nicht ein Schatz?
Den allergrößten Schatz finde ich
immer wieder in unseren KINDERN. Manchmal komme ich aus
dem Staunen nicht mehr heraus.
Kinder können oft so viel mehr als
wir ihnen zutrauen, und wollen
auch mehr. Kinder wissen nicht
nur genau, was sie wollen und was
sie brauchen, sie sprudeln auch
über, wenn sie spüren, dass ihre
Meinung gefragt ist. Kinder spüren sehr wohl, ob man sie ernst
nimmt und genießen es, an der Gestaltung ihres Kindergartenalltags
teilzuhaben. Ihre Ideen sind oft
wunderbar und überraschend, und
uns Erwachsenen tut es auch mal
ganz gut, mit ihnen über Gott und
die Welt zu philosophieren. Wir
können so viel lernen von unseren
Kindern.
SCHATZSUCHE – ist immer wieder überraschend, spannend und
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Kita aktuell
ein
ganz
besonderer „Gewinn“.
Petra Hübchen
Hand in Hand
Ein besonderer Dank an einen
besonderen Menschen
Bunt ging es zu, als unsere Kinder
gemeinsam mit unserer Presbyterin Gerda Dieudonné die neue
mobile Staffelei einweihten. An
vier Arbeitsplätzen gleichzeitig
können sich die jungen Künstlerinnen und Künstler austoben und
ihre Gedanken in Farbe auf das
Papier bringen. Egal ob Kindergarten- oder Krippekinder, die Anlage wird von allen gerne genutzt.
Mit dieser Malanlage hat uns Frau
Dieudonné einen langgehegten
Wunsch erfüllt. Es war uns deshalb
auch ganz wichtig, dass sie bei der
Einweihung mit dabei war.
Der Anlass für dieses großzügige Geschenk war ein sehr trauriger: Zum Tode ihres Mannes, der
im Mai letzten Jahres verstorben
ist, hat sie um Spenden zugunsten
der drei Kindertageseinrichtungen
unserer Kirchengemeinde gebeten. Wir waren und sind überwältigt von ihrer Großzügigkeit und
freuen uns, dass wir dem Grau und
Schwarz der Traurigkeit jetzt mit
kräftigen, bunten Farben begegnen
können. Ausgelassen haben unsere
Kinder gemalt und waren erst dann
zufrieden, als Gerda Dieudonné
auch den Pinsel in die Hand nahm
und mitmalte. Die bunten Kunstwerke zieren jetzt unseren Gruppenraum und die neue mobile Malecke ist einer der beliebtesten Orte
derzeit in der Einrichtung.
Ein ganz herzliches Dankeschön
von allen Kindern und Mitarbeitenden
Ostertraditionen in unserer
Kindertageseinrichtung
Bald ist es wieder soweit: die Osterfeiertage stehen an und mit ihEvangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
11
nen die vielen Geschichten um Tod
und Auferstehung. Auch in diesem
Jahr werden wir unseren traditionellen Gottesdienst an Gründonnerstag mit den Kindern gestalten
und feiern. Wir treffen uns am 2.
April 2015, um 10.30 Uhr, in der
Friedenskirche. Alle Freunde und
Bekannte unserer Einrichtung sind
herzlich dazu eingeladen. Im Anschluss findet unser Familienfrühstück im Wichernhaus statt. Wenn
Sie daran teilnehmen wollen, bitten
wir sich anzumelden (Tel. 88300),
damit wir sicher sein können, dass
Platz und Angebot für alle ausreichen. Für alle Gäste erheben wir
einen Kostenbeitrag von 2,50 Euro.
Bärbel Sommer
Für uns
Mats und die Wundersteine
Mitten im Meer erhob sich einst eine
kleine Felseninsel. Seit Tausenden
von Jahren trotzte sie den Stürmen
und Wellen, die gegen ihre Klippen
peitschten. Hier wohnten Mats und
die anderen Feldmäuse. Der Inselberg bedeutete alles für sie. Er war
ihr Zuhause und bot ihnen Schutz
und Nahrung. Im Sommer waren
Mats und seine Freunde mit Futtersuche beschäftigt. Und wenn sie
gerade keinen Hunger hatten, ließen sie flache Steine übers Wasser
hüpfen. Abends legten sie sich auf
den warmen Fels und beobachteten
die Sterne.
Wenn im Herbst die kalten Stürme
brausten, blieben sie oft tagelang
in ihren finsteren Löchern. Dort
hockten sie zitternd und träumten
von Licht und Wärme.
Nach einem Sturm kroch Mats
hungrig aus seiner Höhle, um Futter zu suchen. Da entdeckte er in
einer dunklen Felsenritze einen
leuchtenden Stein. Mit einem Stock
fischte er ihn heraus und trug ihn
schnell in seine Höhle. Je dunkler
es wurde, umso heller leuchtete der
Stein. Er strahlte nicht nur Licht,
sondern auch eine behagliche
Wärme aus. Der helle Schein lockte auch die anderen Feldmäuse an.
Die Feldmäuse bestürmten Mats
12
mit Fragen. Am liebsten hätte sich
jede gleich selbst einen Wunderstein gesucht.
Doch da meldete sich der alte Balthasar zu Wort: „Eins dürft ihr
nicht vergessen: Die leuchtenden
Steine gehören der Insel. Wenn wir
ihr etwas nehmen, müssen wir ihr
auch etwas zurückgeben.“ Balthasar hat recht, dachte Mats. Doch
was sollte er dem Inselberg zurückgeben? Plötzlich sprang er auf
und rief: „Ich hab’s! Ich habe mir
einen schönen Stein genommen,
also werde ich auch einen schönen
Stein zurückgeben!“ Er machte sich
auf die Suche nach einem kleinen
Felsstück, das ungefähr gleich groß
war wie sein leuchtender Stein.
Dann setze er sich hin und begann
mit einem spitzen Felssplitter an
dem grauen Stein herumzuritzen.
Neugierig schauten ihm die anderen Feldmäuse zu. Mats arbeitete
und schwitzte. Schließlich hatte er
eine wunderschöne Sonne in den
Stein eingekerbt. Seine Freunde
waren begeistert. Nun führte Mats
die Feldmäuse zu der versteckten
Felsplatte und legte seinen Stein
hinein.
Jetzt begannen auch die anderen
Mäuse zu graben. Direkt neben
der Felsspalte stießen sie auf einen
Stollen, der in den Berg hinein
führte. Je tiefer sie kamen, umso
leuchtender waren die Steine. Jede
suchte sich einen aus und merkte
sich den Fundort, damit sie später
einen verzierten Stein dahin zurücklegen konnte. Die Mäuse trugen ihre Schätze vorsichtig nach
Hause. Dann suchten sie sich Felssteine und begannen zu arbeiten.
Es wurde geritzt, gemalt und verziert, und es entstanden richtige
Kunstwerke. Zum Schluss trugen
die Mäuse ihre Kunstwerke zurück
in den Berg.
Glücklich kehrten sie abends in
ihre helle und warme gemütliche
Höhle zurück. Wind und Wetter
konnten ihnen nichts mehr anhaben. Oft trafen sie sich gemeinsam
in einer Höhle und erzählten Geschichten. Das verkürzte die langen Abende und ließ den Winter
nicht mehr so kalt und finster erscheinen.
Seither feiern die Mäuse jeden
Winter ein großes Fest. Sie treffen sich in Balthasars Höhle, tanzen, singen und verzieren Steine.
Und wenn es dunkel wird, machen
sie mit ihren leuchtenden Steinen einen Umzug über den ganzen
Inselberg. Aus Dankbarkeit und
Freude darüber, dass sie hier leben
dürfen.
(Nach: „Mats und die Wundersteine“ von Markus Pfister)
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Was
Rubrik
geht ab?
Buntes Programm in
den Oster- und Sommerferien 2015
Für die diesjährigen Oster- und
Sommerferien, haben wir wieder
ein buntes Programm für Euch zusammengestellt. Neben verschiedenen Tagesaktionen, welche im
Unikum in Wellesweiler stattfinden werden, und Tagesausflügen,
wie zum Beispiel der Fahrt ins
Flip, das Spiel- und Sportzentrum
in Göttelborn, findet auch dienstags wieder der offene Jugendtreff
UNIKUM statt.
Wir bitten alle Interessierten, sich
mindestens zehn Tage vor Beginn
der Ferien für die Tagesfahrten
anzumelden. Dies könnt ihr telefonisch machen, 06821-42907, per EMail, [email protected] oder
per Post, Ernst-Blum-Straße 13 in
66539 Wellesweiler. Die Anmeldeformulare findet ihr auf unserer
Homepage
www.evangelisch-inneunkirchen.de unter dem Link
„Unikum Wellesweiler“ oder direkt
bei uns im Unikum. Wir freuen uns
auf alle Teilnehmenden.
Osterferien-Programm
vom 30. März bis 2. April
rMontag, 30. März, 11 bis 16 Uhr:
Fahrt ins Flip nach Göttelborn
rDienstag, 31. März, 15 bis 20
Uhr: UNIKUM (offener Jugendtreff ab 14 Jahren)
rMittwoch, 1. April, 10 bis
14 Uhr: Wanderung in
den Zoo Neunkirchen
rDonnerstag, 2.April, 10 bis 16
Uhr: Osterfeier in Wellesweiler
Sommerferien-Programm
vom 27. Juli bis 7. August
rMontag, 27. Juli, 10 bis
14 Uhr: Ferienstartbrunch in Wellesweiler
rDienstag, 28. Juli, 15 bis 20
Uhr: UNIKUM (offener Jugendtreff ab 14 Jahren)
rMittwoch, 29. Juli, 10 bis 16
Uhr: Fahrt zur Sommerrodelbahn, Braunshausen
rFreitag, 31. Juli, 10 bis 16
Uhr: Fahrt in den Garten der Sinne Merzig
rMontag, 3. August, 10 bis
16 Uhr: Spiel- und Spaßtag in Wellesweiler
rDienstag, 4. August, 15 bis 20
Uhr: UNIKUM (offener Jugendtreff ab 14 Jahren)
rMittwoch, 5. August, 10 bis 16
Uhr: Fahrt zum Wasserspielplatz Homburg mit Minigolfen
rFreitag, 7. August, 10 bis 16 Uhr:
Mädchentag in Wellesweiler
6 Tage austoben, Spaß
haben und nette Leute kennen lernen!
In der Zeit vom 10. bis 15. August
findet für Kinder von sechs bis elf
Jahren im Robinsondorf Neunkirchen die diejährige Kinderfreiziet
statt. Neben gemeinschaftlichen
Spielen und Bastelarbeiten bieten
wir Euch Grillabende, sportliche
Aktivitäten, Filmabende, Tagesfahrten in den Zoo und an den
Jägersburger Weiher und vieles
mehr. Die Kinder sind in den bewährten Blockhütten mit drei bis
sechs Betten untergebracht. Es gibt
täglich drei Mahlzeiten, die frisch
zubereitet werden. Alles zusammen kostet pauschal 150 Euro. Das
Gemeindeamt nimmt die Anmeldungen entgegen (Tel.: 23380). Bei
Rückfragen wenden Sie sich bitte
an Pfarrerin Christiane Rolffs (Tel.
864600) oder Sarah Heidenreich
(Tel.: 42907)
Gottesdienste
Datum
Fr. 6. Mrz.
Martin-Luther-Haus
17 Uhr Weltgebetstag/Frauen
aus der Ökumene
anschl. Beisammensein
Kirche Kohlhof
16 Uhr Weltgebetstag/Frauen
aus der Ökumene in
St. Georg/Kohlhof
anschl. Beisammensein
Christuskirche
17 Uhr Weltgebetstag/Frauen
aus der Ökumene in
Herz-Jesu-Kirche
anschl. Beisammensein
Sa. 7. Mrz.
So. 8. Mrz.
10 Uhr mit Abendmahl Vorstellung Konfirmanden
(Schmidt)
Sa. 14. Mrz.
So. 15. Mrz.
Sa. 21. Mrz.
So. 22. Mrz.
So. 29. Mrz.
10 Uhr (Weber)
10 Uhr (Siegel)
Palmsonntag
Do. 2. Apr.
Gründonnerstag
Frei, 3. Apr.
Karfreitag
Sa. 4. Apr.
So. 5. Apr.
Ostersonntag
10 Uhr mit Flötenkreis
(Goedeking)
18 Uhr (Siegel)
10 Uhr (Schmidt)
10 Uhr mit Kantorei (Struß/
Goedeking)
18 Uhr mit Tischabendmahl (Schmidt)
19 Uhr mit Tischabendmahl (Goedeking)
10 Uhr mit Abendmahl mit
Kirchenchor (Schmidt)
21 Uhr mit Nachtmahl/Musikgruppen (Schmidt)
10 Uhr FamilienGD m. Musikgruppen (Schmidt)
anschl. Ostereiersuchen
und Frühstück
Mo. 6. Apr.
6 Uhr
Auferstehungsgottesdienst (Goedeking)
anschl. Frühstück
10 Uhr mit Abendmahl und
Kirchenchor (Schmidt)
Ostermontag
10 Uhr Caroline-Fliedner-Haus
mit Abendmahl/Singkreis Sinnerthal (Weber)
Sa. 11. Apr.
So. 12. Apr.
11 Uhr Motorradgottesdienst
mit Band (Goedeking)
10 Uhr (Schmidt)
Sa. 18. Apr.
So, 19. Apr.
Sa. 25. Apr.
So. 26. Apr.
Sa. 2. Mai
10 Uhr (Rolffs)
10 Uhr (Schmidt)
18 Uhr (Rolffs)
So. 3. Mai
18
So. 10. Mai
10 Uhr mit Vorstellung Konfirmanden (Goedeking)
18 Uhr (Rolffs)
10 Uhr mit Abendmahl (Weber)
10 Uhr Festgottesdienst zur
Konfirmation/Kirchenchor und Musikgruppen (Schmidt)
10 Uhr Festgottesdienst
zur Konfirmation/
Kantorei (Goedeking)
Gottesdienste
Datum
Pauluskirche
Wichernhaus/Friedenskirche*
17 Uhr Weltgebetstag/Frauen
aus der Ökumene
anschl. Beisammensein
Fr. 6. Mrz.
Sa. 7. Mrz.
10 Uhr mit Abendmahl (Rolffs)
Sa. 14. Mrz.
18 Uhr (Rolffs)
10 Uhr (Rolffs)
Palmsonntag
Do. 2. Apr.
Gründonnerstag
Karfreitag
10 Uhr mit Abendmahl
(Goedeking)
10 Uhr mit Vorstellung der
Konfirmanden (Rolffs)
So. 15. Mrz.
Frei, 3. Apr.
*Wichernhaus
bis Ende März;
danach in der
Friedenskirche
18 Uhr (Rolffs)
So. 8. Mrz.
Sa. 21. Mrz.
So. 22. Mrz.
So. 29. Mrz.
Paul-Gerhardt-Kirche
10 Uhr (Weber)
10 Uhr (Rolffs)
10 Uhr (Weber)
19 Uhr mit Tischabendmahl/Konfirmandenabendmahl (Rolffs)
19 Uhr mit Abendmahl (Weber)
10 Uhr mit Abendmahl mit
Kirchenchor (Rolffs)
10 Uhr mit Abendmahl und
Kantorei (Weber)
Sa. 4. Apr.
So. 5. Apr.
Ostersonntag
10 Uhr mit Abendmahl/
Kirchenchor (Goedeking)
6 Uhr
mit Abendmahl; Scheiber Chörchen (Rolffs)
anschl. Frühstück
9 Uhr Gemeindefrühstück
10 Uhr Agapefeier mit Kinderchor (Weber)
Mo. 6. Apr.
Ostermontag
Sa. 11. Apr.
18 Uhr (Rolffs)
So. 12. Apr.
10 Uhr (Rolffs)
Sa. 18. Apr.
18 Uhr (Weber)
So, 19. Apr.
Sa. 25. Apr.
So. 26. Apr.
Sa. 2. Mai
10 Uhr (N.N.)
10 Uhr (Weber)
10 Uhr (Rolffs)
10 Uhr (Weber)
18 Uhr (Struß)
So. 3. Mai
10 Uhr mit Abendmahl (Rolffs)
So. 10. Mai
10 Uhr Festgottesdienst zur
Konfirmation/Scheiber
Chörchen (Rolffs)
10 Uhr mit Abendmahl/Vorstellung Konfirmanden/
Jugendchor „Chormoran“ (Weber)
19
Besondere Gottesdienste
Besondere Gottesdienste
Begreift ihr meine Liebe?
Für Senioren
Zum Weltgebetstag von den
Bahamas am 6. März 2015
im St. Vincenz-Altenheim, Hermannstraße:
Jeden Dienstag, 10 Uhr
Große Vielfalt auf kleinem Raum:
so könnte ein Motto der Bahamas
lauten. Der Inselstaat zwischen
den USA, Kuba und Haiti besteht
aus 700 Inseln, von denen nur 30
bewohnt sind. Seine rund 372.000
Bewohner sind zu 85 Prozent Nachfahren der ehemals aus Afrika
versklavten Menschen, zwölf Prozent haben europäische und drei
Prozent lateinamerikanische oder
asiatische Wurzeln. Ein lebendiger christlicher Alltag prägt die
Bahamas. Über 90 Prozent gehören einer Kirche an (anglikanisch,
baptistisch, röm.-katholisch etc.).
Dieser konfessionelle Reichtum
fließt auch in den Gottesdienst zum
Weltgebetstag 2015 ein, der von
Frauen der Bahamas kommt. Auf
der ganzen Welt wird ihre Liturgie
am Freitag, 6. März 2015, gefeiert.
im Seniorenheim der AWO Furpach: Donnerstag, 19. Mrz.,
16. Apr., jeweils um 10 Uhr
im Caroline-Fliedner-Haus:
Jeden Dienstag, 10 Uhr
im Karl-Ferdinand-Haus:
jeden Donnerstag, 10 Uhr
Für Kinder
„Kirche für Kinder und mehr…“
in Wellesweiler: 21. März
und 25. Apr., 10 bis 12 Uhr
Kinderkirchenmorgen im Martin-Luther-Haus: 14.Mrz., 25.
Apr., jeweils 10 bis 13 Uhr
Kindergottesdienst in der
Pauluskirche: jeden Sonntag jeweils von 11 bis 12 Uhr
(außer in den Ferien)
Sonnen- und Schattenseiten ihrer
Heimat greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienst
auf. Sie danken darin Gott für ihre
atemberaubend schönen Inseln
und für die menschliche Wärme
der bahamaischen Bevölkerung.
Gleichzeit wissen sie darum, wie
wichtig es ist, dieses liebevolle
Geschenk Gottes engagiert zu be-
Ökumene
Taizé-Gebet im Momentum: 20. Apr., 18 Uhr
20
wahren. In der Lesung aus dem Johannesevangelium (13, 1 bis 17), in
der Jesus seinen Jüngern die Füße
wäscht, wird für die Frauen der Bahamas Gottes Liebe erfahrbar. Gerade in einem Alltag in Armut und
Gewalt braucht es die tatkräftige
Nächstenliebe von jeder und jedem
Einzelnen, braucht es Menschen,
die in den Spuren Jesu Christi wandeln!
Der Weltgebetstag 2015 ermuntert
uns dazu, Kirche immer wieder neu
als lebendige und fürsorgende Gemeinschaft zu (er)leben. Ein spürbares Zeichen dieser weltweiten
solidarischen Gemeinschaft wird
beim Weltgebetstag auch mit der
Kollekte gesetzt. Sie unterstützt
Frauen- und Mädchenprojekte
auf der ganzen Welt; darunter ist
auch die Arbeit des Frauenrechtszentrums „Bahamas Crisis Center“
(BCC). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit des Weltgebetstags mit
dem BCC steht eine Medienkampagne zur Bekämpfung von sexueller
Gewalt gegen Mädchen.
Im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2015 erleben wir, was Gottes
Liebe für uns und unsere Gemeinschaft bedeutet – sei es weltweit oder vor unserer Haustür!
Lisa Schürmann
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Gottesdienste
Freud & Leid
Taufen
Samuel Voß
Sören Peters
Finn Frisch
Zoey Selena Gerwert
Felix de Freese
Linda Saar
Neela Volz
Beerdigungen
Hilde Kurscheidt geb. Klein
Adolf Dietrich
Erika Presser geb. Heilbrunn
Olga Franz geb. Hoeh
Hilde Liesmann geb. Glauben
Horst Scherer
Ursula Hirsch geb. Weidner
Stephan Koch
Heinz Pannik
Eberhard Jürgen Ruf
Ruth Allerödder geb. Renk
Emmi Bedeshem geb. Zadrosny
Frieda Behrendt
Christa Hasmann geb. Heinz
Christhilde Wiegandt geb. Wagner
Ilse Meyer geb. Regitz
Karin Hartmann
Ursula Bachmann geb. Ecker
Waltraud Henniger geb. Komes
Karl-Werner Löh
Marianne Schütt geb. Lemke
Hans-Günther Röthig
Rosemarie Poller geb.Werner
Alexander Ditte
Edgar Stemmler
Karlheinz Peter Konrath
Willi Fries
Elfriede Senni geb. Spaeter
Jörg Hermann
Hermine Kweisner geb. Krimmel
Wolfgang Luckas
Christel Jost
Werner Mohns
90 Jahre
77 Jahre
89 Jahre
97 Jahre
90 Jahre
71 Jahre
76 Jahre
48 Jahre
74 Jahre
54 Jahre
93 Jahre
85 Jahre
88 Jahre
80 Jahre
78 Jahre
85 Jahre
71 Jahre
86 Jahre
81 Jahre
72 Jahre
81 Jahre
66 Jahre
75 Jahre
83 Jahre
85 Jahre
68 Jahre
91 Jahre
82 Jahre
54 Jahre
85 Jahre
82 Jahre
77 Jahre
92 Jahre
Rund um den Kirchturm:
Unschätzbare Werte
und kostbare Perlen
Zu den unschätzbaren Werten
zählt inzwischen der Advents- und
Weihnachtsmarkt rund um das
Martin-Luther-Haus. Das Organisationsteam hat bereits zum 6. Mal
in Folge den Markt auf die Beine
gestellt. Die Rekordbeteiligung
von 30 Ausstellerinnen und Ausstellern hat zur Folge gehabt, dass
zum ersten Mal der Kirchenraum
in der oberen Etage des Hauses zu
gut einem Drittel zum Weihnachtsmarkt
umfunktioniert
werden
musste. Die Atmosphäre hat allen
Beteiligten, den Standbetreibern
wie den Besucherinnen und Besuchern, ausgesprochen gut gefallen.
Selbst im Gottesdienst am Sonntag
Nachmittag kamen alle zu ihrem
„Plätzchen“. Unter den Arkaden im
Freien und in den unteren Räumen
drängte sich zu den Stoßzeiten an
beiden Tagen der Besucherstrom.
Die ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfer haben sich einmal mehr
als kostbare Perlen gezeigt. Ohne
ihr Engagement wäre eine solche
Veranstaltung nicht zu bewältigen.
Dankbar sind wir dem Ortsrat Furpach-Ludwigsthal-Kohlhof für die
organisatorische Unterstützung.
Die kostbaren Perlen in einer
Kirchengemeinde sind vor allem
Menschen, die der Gemeinde Gesicht und Gestalt verleihen. Der
22
Familiengottesdienst am Heiligen
Abend fand sein besonderes Gepräge durch ein mit viel Einsatz
vorbereitetes und liebevoll durchgeführtes Schattenspiel. Die Perlen dieses Abends hielten sich also
meist hinter der Bühne auf. Zu den
Schätzen des Abends zählen genauso die vielen Musizierenden.
Allen Mitwirkenden in den Gottesdiensten an Weihnachten sei nochmals herzlich gedankt.
Kaum haben wir den Jahreswechsel
hinter uns gebracht, konnten wir
im Martin-Luther-Haus im Rahmen eines Neujahrsempfangs wieder miteinander anstoßen. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter
der örtlichen Vereine, Verbände
und der politischen Parteien feierten mit weiteren Gemeindemitgliedern Gottesdienst und freuten
sich im Anschluss auf einen ersten
festlichen Abend in den Räumen
des Gemeindecafés.
Alte Schätze neu
entdeckt
Altes Abendmahlsgerät, zwei Kelche
und eine Weinkanne, aus den Jahren
1868/69 stehen seit vielen Jahren ungenutzt in einem Schrank der Sak-
ristei im Martin-Luther-Haus. Wenn
die Geräte auch keinen großen materiellen Wert besitzen, so sind sie
doch von ideellem Wert gerade im
Blick auf die Einheit unserer großen
Kirchengemeinde. Die Kelche sind
ein Geschenk der Brüder Stumm anlässlich der Einweihung der Christuskirche im Jahr 1869 gewesen.
Die Kanne trägt die Inschrift: „Geschenk der Frauen und Jungfrauen für die evang. Gemeinde Neunkirchen 1868“. Zur Einweihung der
Kirche im Martin-Luther-Haus sind
diese Geräte in das Inventar nach
Furpach überführt worden. In den
80er Jahren hat das Presbyterium
der Kirchengemeinde Scheib-Furpach die Geräte einer Erneuerung
unterzogen. Zukünftig werden sie
Furpach
Rubrik
- Kohlhof
bei Abendmahlsfeiern wieder regelmäßig in Gebrauch sein. Wie das
Abendmahl als ein Zeichen für die
Gemeinschaft der Christen untereinander und mit Gott verstanden
werden kann, so stehen diese Geräte auch für die Einheit unserer Kirchengemeinde.
Schulung für Lektorinnen und Lektoren
Lektorinnen und Lektoren aus
unserer Kirchengemeinde sowie
aus Nachbargemeinden haben sich
zu einem Schulungstag im MartinLuther-Haus getroffen. Pfarrerin
Christine Unrath aus St. Wendel und
Pfarrer Professor Dr. Joachim Conrad aus Köllerbach haben als Referenten kompetent und erfrischend
durch den Tag geführt. Neben einigen Hintergrundinformationen aus
der Geschichte des Gottesdienstes
haben praktische Tipps und Übungen im Vordergrund gestanden.
Außerdem wurde der Teilnehmer-
kreis mit dem Gottesdienstbuch,
dem Liturgischen Kalender und
dem Lektionar vertraut gemacht.
Wer Interesse hat am Lektorendienst in unserer Kirchengemeinde, melde sich bei einer Pfarrerin
oder einem der Pfarrer.
Gemeindeversammlung
in der Kirche Kohlhof
In der Gemeindeversammlung am
1. Februar in der Kirche Kohlhof
hat der Vorsitzende des Presbyteriums ausführlich die Gründe für
die anstehende Schließung der
Kirche dargelegt. Kohlhöfer Gemeindemitglieder und vor allem
ein ehemaliger Presbyter der Kirchengemeinde Scheib-Furpach haben sich für den Erhalt der Kirche
Kohlhof eingesetzt. Doch ein Antrag auf Gründung eines Fördervereins für die Kirche Kohlhof
wurde mit breiter Mehrheit abgelehnt. Sicher bedeutet die Schließung
jeder
Gottesdienststätte
einen schmerzlichen Verlust. Das
Gemeindeleben aber spielt sich vor
allem in den Gemeindezentren ab.
Baustelle
Martin-Luther-Haus
Wie geplant haben die Sanierung
der Toilettenanlage im Martin-Lu-
ther-Haus am 19. Januar begonnen.
Veranschlagt war die Renovierungsmaßnahme für einen Zeitraum von fünf Wochen. Aber gleich
in den ersten Tagen haben sich
größere Probleme aufgetan. Die
Wasser- und Heizungsrohre sind
in einem solch schlechten Zustand
gewesen (An manchen Stellen lag
bereits ein Rohrbruch vor!), dass
sie komplett ausgetauscht werden
mussten. Der sich an die Toiletten anschließende Küchenraum
musste in die Maßnahme mit einbezogen werden. Bei Redaktionsschluss stand noch nicht fest, wie
lange die „Baustelle“ noch andauern
wird. Wir bitten alle Gruppen und
Kreise im Martin-Luther-Haus um
Verständnis. Der Betrieb kann nur
sehr eingeschränkt aufrecht erhalten werden. Insbesondere bitten
wir die Freundinnen und Freunde
unseres Gemeindecafés, die ihren
Freitagvormittag vermissen, um
Geduld. Wir werden umgehend in
der Presse informieren, wann das
Gemeindecafé wieder fortgeführt
wird. Wir versprechen aber: Sie
werden „neue Schätze“ entdecken!
Uwe Schmidt
23
Rund um den Kirchturm:
Kaum zu glauben
Im Gesprächskreis „Kaum zu glauben“ wird es zwei Abende in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie geben, zu denen
alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Pfarrerin Johanna
Wittmann wird folgende Abende
gestalten:
r19. März 2015: SCHAM
r21.Mai 2015: ERLÖSUNG
Beide
Abende
beginnen
um
19.30 Uhr im Gemeindezentrum
der Christuskirche und laden zur
Auseinandersetzung mit Bibel und
Gegenwart ein.
Herausforderung
Kirchenasyl
Des weiteren wird es am 26. März,
um 18 Uhr, in der Christuskir-
che einen Abend zur aktuellen
Information unter dem Titel „Herausforderung Kirchenasyl“ in Zusammenarbeit mit der Akademie
geben. Unser Arbeitskreis „Flüchtlinge und Asyl“ hofft auf rege Beteiligung der Presbyteriumsmitglieder über die Gemeindegrenzen
hinaus!
Friedensgebet
Das Friedensgebet wird bis auf
weiteres um 18.30 Uhr in der
Kirche durchgeführt, weil wir
im Vorbereitungskreis in jeder
Woche wieder so erschütternde Nachrichten aus der Welt gehört oder gelesen haben, dass es
noch keinen Anlass gibt, nicht
wenigstens in Schweigen und Gebet für den Frieden einzutreten.
Britt Goedeking
Ökumenischer
Kreuzweg „Durchkreuztes Leben“
„Durchkreuztes Leben“, so lautet das Motto des Ökumenischen
Kreuzweges, der bereits zum 7. Mal
am Mittwoch, 25. März, durch die
Neunkircher Innenstadt führt.
Treffpunkt und Start ist um 18 Uhr
in der Herz-Jesu-Kirche, Kleiststraße.
„Wir Christen erinnern mit dieser
Andachtsform in der Fastenzeit an
den Leidensweg Jesu. Wir stehen
auf, machen uns auf den Weg zu
den Menschen. Indem wir gemeinsam das Wort Gottes hören, beten
und singen, setzen wir aus dem
Licht Gottes heraus ein Zeichen der
Solidarität an eine Gesellschaft,
die weiterhin an Gewalt und Intoleranz leidet.“, so Dekanatsreferent
Klaus Becker.
Innenstadt
Rubrik
Der Kreuzweg beginnt an der
Herz-Jesu-Kirche, führt von dort
zur Bachschule in der Unterstadt,
wo die Situation von benachteiligten Familien zentrales Thema ist.
Auf der Bliespromenade, vor dem
Momentum - Kirche am Center,
wird vom Betreuungsverein SKFM
und dem Ambulanten Hospiz St.
Josef Neunkirchen das Leiden von
Sterbenden und deren Angehörigen aufgegriffen. Auf dem Stummplatz werden Mitarbeiter des Diakonischen Werkes Saar und des
Caritasverbandes
Neunkirchen
die Situation von Flüchtlingen in
den Mittelpunkt rücken. Enden
wird der gemeinsame Weg gegen
19.30 Uhr in der Christuskirche.
Alle Teilnehmer/-innen sind anschließend zu einer Begegnung bei
Getränken, Käse und Brot eingeladen. Der Kreuzweg wird musikalisch von der Kirchenmusikerin
Melina Wack und dem Saxophonisten Ricardo Angel-Peters begleitet.
Veranstalter sind die evangelische Kirchengemeinde Neunkirchen und das Dekanat Neunkirchen in Zusammenarbeit mit der
Schwangerschaftsberatung
des
Sozialdienstes katholischer Frauen e. V., der Marienhausklinik St.
Josef Kohlhof, dem Caritasverband
Schaumberg-Blies, der Kath. Erwachsenenbildung, der Familien-
25
bildungsstätte Neunkirchen e. V.,
dem Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen
und Männer e. V., den kath. Kindertagesstätten, der Erziehungs-,
Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Neunkirchen, dem
St. Vincenz Alten- und
Pflegeheim sowie dem
Altenpflegezentrum Haus
St. Martin. Weitere Information: über das Gemeindeamt (Tel. 23380)
Klaus Becker
Rund um den Kirchturm:
Advents- und Weihnachtstage
Mit Bestürzung mussten Gemeindeglieder wie ich von der Schließung
unserer
Friedenskirche
Kenntnis nehmen. Ich möchte an
dieser Stelle aber nicht resignieren, sondern dankbar zurückblicken: auf besondere und schöne
Momente um unsere und in unserer Kirche. Auch am vergangenen
ersten Adventswochenende fand
wieder der Scheiber Adventsmarkt
statt, der wie jedes Jahr von der
Stimmung des besonderen Umfeldes unserer Kirche lebte.
An Heilig Abend fand ein schöner,
musikalisch vom Scheiber Chörchen und dem Musikensemble gestalteter Gottesdienst statt, der
nicht zuletzt von dem stimmungsvoll erleuchteten Kirchraum, dem
wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum und der festlichen
Musik her erfreute. Am ersten
Weihnachtsfeiertag setzte sich die
andächtige und stille, Weihnachten angemessene Stimmung in
einem zentralen Gottesdienst der
Gemeinde fort, in dem eine Liedpredigt zu dem Weihnachtslied aller Christen, „Stille Nacht, Heilige
Nacht“ im Mittelpunkt stand. Interessant für mich war es, zu erfahren, dass dieses Lied nicht nur aus
den stets gesungenen drei Strophen
besteht, welche im Evangelischen
Gesangbuch abgedruckt sind. Dem
Verfasser Joseph Mohr sind drei
weitere Strophen zuzuschreiben,
welche nicht ins Gesangbuch aufgenommen wurden, die aber tiefen
Sinn machen. So lauten die unbekannten Strophen drei bis fünf:
in unserer Kirche tätig sind und
die durch ihr Engagement und ihre
Herzlichkeit immer wieder eine
solche Stimmung ermöglichen.
3. Stille Nacht, heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht;
Aus des Himmels goldenen Höh’n
Uns der Gnaden Fülle lässt seh’n:
Jesum in Menschengestalt.
Seit Jahren ist es in unserer Gemeinde Tradition, dass am ersten
Adventswochenende
rund
um unsere Friedenskirche der
„Scheiber Adventsmarkt“ stattfindet. Die Stimmung ist immer wieder aufs neue eine besondere, geprägt von Licht und Heimeligkeit.
Am Samstagnachmittag wurde der
16. Adventsmarkt auch im vergangenen Advent eröffnet. Es fanden
sich, vertraute, zahlreiche Stände,
an denen Besucher etwas fürs Herz
(Mützen, Schals, Adventskränze,
Adventsschmuck), aber auch für
den Gaumen finden konnten. Wie
immer waren all die Ehrenamtlichen mit viel Herz und Engagement
bei der Sache. Vielen Dank!
4. Stille Nacht, heilige Nacht!
Wo sich heut’ alle Macht
Väterlicher Liebe ergoss
Und als Bruder huldvoll umschloss,
Jesus die Völker der Welt.
5. Stille Nacht, heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr vom Grimme befreit,
in der Völker urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß!
Ebenfalls gesungen wurden andere, schöne Weihnachtslieder, und
so war auch dieser Gottesdienst etwas für die Herzen. Auch er lebte
von Musik, Predigt, dem besonders
schönen Weihnachtsbaum und
der stimmungsvollen Beleuchtung
unserer Kirche. Schade, dass es
wohl die letzten Weihnachtsgottesdienste in der Friedenskirche gewesen sein werden. Dennoch freue
ich mich auf die Zeiten und Gottesdienste, die wir miteinander feiern
werden. Mir bleibt an dieser Stelle
nur all denjenigen zu danken, die
26
16. Adventsmarkt
Ein besonderes Event des vergangenen Adventsmarktes war ein
Auftritt der Kinder der Grundschule Steinwald. Unter der Leitung von Lehrerin Anke Rosar
wurde mit Flöten musiziert, es
wurde aber auch eine Weihnachtsgeschichte aufgeführt. Besonderes
Highlight waren die trommelnden
Kinder. Der Schulleiter Tobias Klee
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Scheib-Oberstadt
Rubrik
weis als Musiklehrer seine Schüler zu begeistern. Ich denke, dass
der Auftritt allen Beteiligten viel
Freude bereitet hat. Die Kinder waren jedenfalls ganz bei der Sache.
Herzlichen Dank!
Ein besonderer Höhepunkt war
auch das Konzert des Shantychores Marinekameradschaft Neunkirchen. Die Atmosphäre des Adventsmarktes war ganz von den
schönen Stimmen des Chores geprägt. Sie nahmen uns mit in die
Weite und weckten Sehnsucht
nach dem Größeren. Ein großes
Dankeschön!
Ein weiterer beeindruckender Moment am Adventsmarkt war der
Auftritt von Bianca Basler in unserer Friedenskirche. Sie bot schöne
lockere und bekannte Weihnachtslieder dar, ich erinnere mich besonders gerne an „Winterwonderland“.
Die Stimmung lebte von Biancas
Stimme in der Kirche; der wunderschön adventlich beleuchtet war.
Zu erwähnen ist an dieser Stelle
auch der Gottesdienst zum ersten
Advent, der seit Jahren von Frauen der Frauenhilfe gestaltet wird.
Thema war: „Fußspuren auf Weihnachten hin“.
Die Weihnachtsgeschichte war auf
Fußspuren gedruckt, die im Kirch-
raum ausgelegt wurden und zum
Altar führten. Liebevoll brachten
die Frauen der Frauenhilfe die Adventsbotschaft rüber. Danke!
Viel zu schnell war es dann Sonntagabend. All der leckere, gespendete Kuchen war verkauft, all die
schönen Tombolagewinne waren
sehr schnell weg, Stände wurden
abgebaut. Bei aller Wehmut bleibt:
die Vorfreude aufs nächste Jahr ist
schon wieder groß!
Adventssingen
Ein highlight in der Adventszeit ist
für mich jedes Jahr das Adventssingen am Freitag vor dem zweiten
Advent mit unserem Organisten
Peter Littner in unserer Friedenskirche. Wir singen, um unsere Orgel versammelt, jedes Jahr auf’s
Neue Advents- und Weihnachtslieder. So kamen auch dieses Jahr
bekannte Lieder zu Gehör wie „Es
kommt ein Schiff geladen“, „Es ist
ein Ros’ entsprungen“ oder „Tochter Zion“, ein Choral von Georg
Friedrich Händel, aber auch neuere
englische und französische Weihnachtslieder („The first novel“, „Il
est né“). Unsere Kirche war wie
immer mit Kerzenschein erhellt
und es gab Gebäck, Glühwein und
schöne Begegnungen. Vielen Dank!
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
27
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel in
der Pauluskirche
Pfarrer Siegel gestaltete am vergangenen Heiligen Abend gemeinsam mit den Kindern und
dem Kindergottesdienstteam um
Ingrid Braga-Jörg den Familiengottesdienst mit Krippenspiel in
der Pauluskirche. Thema war die
Überwachung der Weisen aus dem
Morgenlande durch Herodes. Sehr
modern und in unsere Zeit übertragen stellten die Kinder mit Begeisterung dar, wie die Weisen trotz
der Überwachung durch Herodes
ihren Weg gegangen sind und an
ihr Ziel kamen. Schön untermalt
war der Gottesdienst musikalisch
durch den Chor. Die Kinder waren
mit Freude und Engagement beim
Spiel und freuen sich schon auf ein
nächstes Mal.
Anja Backes
Termine
Wichernhauscafé
r4. Mrz. (Carmen Stauter, Sozialarbeiterin des Fliedner-Krankenhauses: Patientenverfügung),
18. Mrz., 5. Apr. (Osterfest
mit Frühstück), 29. Apr.
Frauenhilfe
r11. Mrz., 25. Mrz., 5. Apr. (Osterfest mit Frühstück), 22. Apr.
Rund um den Kirchturm:
Neujahrsgruß
Am Samstag, 3. Januar, lud Pfarrer Bertram Weber zu einen
kleinen Neujahrsempfang in der
Paul-Gerhardt-Kirche ein. Nach
dem 18 Uhr Gottesdienst, in dem
die Tochter unserer derzeit in
Elternzeit befindlichen Jugendmitarbeiterin Janna Volz getauft
wurde, konnten die Gottesdienstbesucher im oberen Teil der Kirche mit einem Glas Sekt und/oder
Orangensaft auf das neue Jahr
anstoßen und sich unterhalten
um sich ein frohes, neues Jahr zu
wünschen.
Matinee mit Sören
Meng und Nino Deda
Am 15. März, um 11 Uhr, findet
in der Stengelkirche eine musikalisch-literarische
Matineever-
anstaltung statt. Sören Meng trägt
eigene Geschichten und Gedichte
vor und Nino Deda spielt am Klavier und mit dem Akkordeon. Der
Eintritt ist frei, um eine Spende
wird gebeten.
4. Frauenfrühstück
in Wellesweiler
Hagar und Sara sind zwei biblische Frauengestalten, die beim 4.
Frauenfrühstück in Wellesweiler,
das von der Frauengruppe Mosaik
veranstaltet wird, vorgestellt werden. Sara war die Frau Abrahams
und ihre Ehe schien kinderlos zu
bleiben. Auf Bitten seiner Frau
nahm Abraham Hagar, eine ägyptische Sklavin zur Nebenfrau, die
quasi als Leihmutter ein Kind zur
Welt brachte …
Wer waren diese Frauen? Welches
Frauenbild haben sie verkörpert?
Ist Gottes Segen an Nachkommenschaft gebunden? Um diese Fragen wird es beim Frauenfrühstück
gehen, das am Samstag, 14. März,
um 10 Uhr, im Gemeindezentrum
in Wellesweiler, beginnt.
Anmeldeschluss ist der 5. März. Der
Kostenbeitrag beträgt vier Euro.
Anmeldung über: Gemeindeamt
Neunkirchen (Tel.: 23380) oder EMail:[email protected]
Anette Weber
28
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Wellesweiler
Rubrik
Der Frühstückstisch
ist für Sie gedeckt.
Korrektur Termin Jubelkonfirmation
Am Sonntag, 5. April, um 9 Uhr,
wollen wir das Osterfest mit einem
gemeinsamen Frühstück eröffnen.
Zur Deckung der Kosten bitten wir
die Erwachsenen um einen Beitrag von jeweils 3,50 Euro, Kinder
sind frei. Anschließend feiern wir
um 10 Uhr Ostern im Gottesdienst
mit einer Agapefeier unter musikalischer Gestaltung durch unseren
Kinderchor.
Leider ist bei Terminen der Jubelkonfirmationen im vergangenen
Gemeindebrief leider ein Fehler
unterlaufen: Die Feier der Goldenen Konfirmation in Wellesweiler
ist nicht am 21. Mai, sondern am
Sonntag, 31. Mai 2015.
5. März, Frauengruppe Mosaik,
Mediterranes Essen, 19 Uhr, Anmeldung bei Anette Weber, Tel.
47579.
12. März Frauenhilfe um 15 Uhr
12. März Konzert in der Paul-Gerhardt-Kirche um 19.30 Uhr „Goldene Stimmen aus Bulgarien“
14. März, Frauenfrühstück der
Gruppe Mosaik, 10 Uhr, Anmeldung bis 5. März im Gemeindeamt
(Tel. 23380)
Passionsandachten
Am 19. und 26. März jeweils um
18 Uhr werden in der Stengelkirche
Passionsandachten gefeiert. Die
ersten beiden Andachten werden
von Pfr. Weber geleitet mit musikalischer Unterstützung durch unseren Flötenkreis „Flautiamo“. Themen sind „Umgang mit Schmerz“
und „Hiob – Das Leid annehmen“.
15. März Matinee um 11 Uhr in der
Stengelkirche
26. März Frauenhilfe um 15 Uhr
9. April Frauenhilfe um 15 Uhr
23. April, Frauenhilfe um 15 Uhr
23. April Frauengruppe Mosaik,
Stadtführung durch Homburg, Abfahrt 18.30 Uhr am Kirchen-Parkplatz
An Gründonnerstag, 2. April,
wird um 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche die Einsetzung des
Abendmahls gefeiert. Der Gospelchor wird dazu konzertmäßig
Gospels zur Passionszeit und meditative Texte vortragen. Mit Gospels und Orgelstücken werden die
letzten Ereignisse im Leben Jesu
und sein Sterben vergegenwärtigt.
Bertram Weber
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Termine
29
Aus der Gemeindeleitung
25jährigen Jubiläum
Seit 25 Jahren ist Sigrid Nederlof in
den Kindergärten unserer Gemeinde tätig. Nach elf Jahren im Kindergarten Sinnerthal wechselte sie
2001 in die Kita Arche Noah. Seit 25
Jahren engagiert sie sich, Kinder in
ihrer ganz persönlichen Entwicklung zu begleiten. Durch ihr gutes
Gespür dafür, was Kinder brauchen, war sie unzähligen Kindern
und Eltern über alle Jahre hinweg
eine verlässliche Bezugsperson.
In den vergangenen 25 Jahren hat
sich sehr viel am Berufsbild der Erzieherin und an den gesellschaftlichen Anforderungen an eine Kita
verändert. Nederlof stand diesen
neuen Wegen und Aufgaben immer
sehr offen und interessiert gegenüber und engagierte sich, neue
Ideen in unserer Kita umzusetzen.
Ihre hohe Fachlichkeit, ihre klare
Haltung und ihre gut strukturierte
Arbeitsweise ließen sie innerhalb
des Kita Teams zu einer geschätzten Kollegin werden, die jedem
gerne mit Rat und Tat zur Seite
steht. Nederlof ist so etwas wie eine
„Konstante“ an Bord der Arche, die
mit Weitblick und Weisheit stets
einen guten Blick für den Kurs hat,
auf dem wir uns bewegen. Dafür
Danke! Wir hoffen, sie noch einige
Jahre an Bord zu haben. Schließlich gab es noch etwas zu feiern,
ihren 60. Geburtstag! Alles Gute
für die Zukunft!
Petra Hübchen
30
Alles Gute,
Karsten Siegel
Zum 1. Januar 2013 hatte Superintendent Pfr. Gerhardt Koepke
unserer und der St. Wendeler Kirchengemeinde Pfr. Karsten Siegel
jeweils zur Hälfte zugewiesen. Er
hatte im Seniorenheim CarolineFliedner-Haus die wöchentlichen
Gottesdienste sowie die Beerdigungen im Bezirk Wellesweiler
übernommen sowie zahlreiche
Gottesdienste und – während meiner Krankheitsphase – auch die
Konfirmation und die „Kirche für
Kinder und mehr“. Er hat seine
Arbeit außerordentlich gut gemacht, es kamen ausschließlich
positive Rückmeldungen. An dieser
Stelle danke ich ihm ganz herzlich
für seinen Dienst.
Er ist nun in die Sulzbacher Kirchengemeinde umgewiesen worden, wo Pfr. Carlo Holzmann in
den Ruhestand eingetreten ist. Wir
wünschen Pfr. Siegel viel Erfolg im
Beruf und Gottes Segen für seinen
weiteren Lebensweg.
Aus den Gemeindeversammlungen
Auf den Gemeindeversammlungen
im Wichernhaus am 18. Januar und
in der Kirche Kohlhof am 1. Februar habe ich über die Motivation
für die bevorstehende Schließung
und Entwidmung von drei Kirchen
in unserer Gemeinde informiert
und verwies dabei auf den allgemeinen demographischen Wandel
mit rückläufigen Mitgliederzahlen
auch in der Gemeinde sowie die
stetig steigenden Kosten insbesondere im energetischen Bereich für
die Betreibung der Gebäude. Dennoch sollte dies nicht als Rückzug
gesehen werden, sondern als Notwendigkeit zum Erhalt des Gemeindelebens, wenn auch dabei neue
Wege gegangen werden müssen.
Ich rief dazu auf, das Herz nicht an
Vergängliches zu hängen, sondern
daran, worauf es ankommt: „Wir
wollen das Gemeindeleben erhalten und die Grundlagen christlichen Glaubens weiter vermitteln.“
Nach der Besprechung der Ergebnisse aus den Gemeindeversammlungen in der nächsten
Presbyteriumssitzung wird beim
Landeskirchenamt der Antrag auf
Entwidmung gestellt. Als Termin
für die Entwidmung der Friedenskirche wird der 4. Oktober und
der Kirche Kohlhof der 1. Advent
am 29. November angesetzt. Am 8.
März findet die letzte Gemeindeversammlung zur Schließung der
Kirchen in der Pauluskirche im Anschluss an den Gottesdienst statt.
Bertram Weber
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Nachruf
Rubrik
Nachruf auf
Iris Henn-Steinmaier
†
Iris Henn-Steinmaier, Presbyterin der Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen, ist am
31. Januar in der West-Pfalz-Klinik in Kaiserslautern im Alter von 54 Jahren gestorben.
Sie lebte seit 1987 in Wellesweiler und hat sich mit ihren Gaben, ihrem Glauben, ihren
Überzeugungen nicht nur in der Kirchengemeinde engagiert, sondern überall dort,
wo sie ihr Beruf als Erzieherin hinbrachte und sie ihre Hobbys einbringen konnte.
In der Kirchengemeinde hat sie über 22 Jahre im Presbyterium
gewirkt, z.T. auch als Vorsitzende während der Vakanzzeit zwischen
den Pfarrern Christoph König und Bertram Weber.
Sie war in ihrer Heimatgemeinde Sonnenberg-Winnenberg in jungen Jahren
schon Mitglied im Kirchenchor und ist es auch bis zuletzt geblieben. Ihr
ist es zu verdanken, dass der Gospelchor Mitte der 90er Jahre gegründet
wurde und dass seit Ende der 90er Jahre Nino Deda den Gospelchor leitet.
Sie hat die Geschichte zu dem Kindermusical „Stella Stern“ geschrieben
und viele Liedtexte vor allem für Kinder und Jugendliche verfasst.
In ihrer Person verbanden sich christlich geprägtes Leben und Fastnachtsfrohsinn,
literarisch-musikalische Talente und Humor, politisches Engagement und
Gemeinwohlorientierung. Ihr viel zu früher Tod lässt uns traurig zurück. In tief
empfundener Anteilnahme trauern wir mit ihrem Mann und ihrer Familie.
Im Namen der Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen
Pfr. Bertram Weber
Hast Du Töne?
Hund – Katze – Maus
Es geht wieder los: Du bist schon
vier Jahre oder älter und hast Lust
am Singen? Dann komm und sing
Lieder von Hund
und
Katze
und
Maus. Wir treffen
uns freitags, um
16 Uhr ,im Paulussaal und singen und
spielen, was alles so
in der Tierwelt passiert. Da sind Hasen dabei, die morgens die Trompete
blasen, da gibt es
Elefanten, die spazieren gehen, und
dann schauen wir
noch zu den Enten
und wären gerne
mal Vögel, die in
den Himmel fliegen. Am 17. April, 16 Uhr, geht’s
los. Es dauert eine halbe Stunde,
dann landen wir wieder. Am besten bringt ihr noch eine Freundin
oder einen Freund mit, dann erlebt
ihr was zusammen und mit uns.
Ingrid Braga-Jörg (0 68 56/96 39 90)
und Helmut Werz (8 78 36)
Für die Eltern: Für eine gute Planung rufen Sie uns bitte vorher mal
an, damit wir wissen, wer kommt.
Wenn Sie möchten, können Sie gerne mit im Saal bleiben und miterleben, mitsingen, vielleicht auch Kulisse bauen, Kostüme schneidern
und so weiter.
Flöten und mehr
Am 15. März 2015, 18 Uhr, gestaltet
der Flötenkreis des Martin-LutherHauses unter der Leitung von Gudrun Herzog in der Kirche Kohlhof
ein abwechslungsreiches Konzert.
Herzliche Einladung zu „Flauti e
diversi“.
Konzert der
amici musicae fideles an
Karfreitag
Unter
dem
Titel
„Schütz begegnet Ruppel“ wird am Karfreitag um 17 Uhr in der
Christuskirche ein musikalisches Experiment
erklingen: die „Matthäus-Passion“
von Heinrich Schütz (17. Jahrhundert) wird durchsetzt mit der
„Crucifixion“ von Paul Ernst Ruppel, einem „Passionsbericht nach
Spirituals“. Als Sänger konnten
gewonnen werden: Matthias Stockinger (Evangelist) und Nils Hollendieck (Jesus), darüber hinaus
werden noch einige Chormitglieder
solistisch singen. Die „Crucifixion“
ist zusätzlich mit Marco Salzmann
(Posaune) und Peter Gutmann
(Kontrabass) besetzt. Die amici
musicae fideles, sie sind der Chor
des Kirchenkreises Saar-Ost, proben seit Januar an diesen beiden
Werken und den jeweiligen Klängen, die sehr gegensätzlich wirken.
Die Matthäus-Passion ist der ganze
Bericht von Jesu letztem Abendmahl mit den Seinen über Gefangennahme, Verurteilung, Kreuzigung bis zur Grablegung. Viele
kleine musikalische Bausteine belegen, wie modern Heinrich Schütz
als Komponist gewesen ist und warum Komponisten nach ihm sich gerne an seine Tonsprache angelehnt
haben. Ebenso modern für das 20.
Jahrhundert ist das Werk von Paul
Ernst Ruppel, das von den Anklagen Gottes an sein Volk bis zu dem
Wehklagen über „Golgatha“ geht.
Der Eintritt für das Konzert beträgt
8 Euro, für junge Menschen bis 18
HastRubrik
Du Töne?
Jahren liegt der Eintritt bei 5 Euro.
Die Vorverkaufsstellen sind das
Gemeindeamt in der Heizengasse
(23380) und Bücher-König (12921).
Natürlich können auch bei den
Chormitgliedern Karten erworben
werden. Wir laden Sie herzlich ein,
mit uns auf die musikalische Reise zu gehen, wenn es an Karfreitag
heißt „Schütz begegnet Ruppel“.
LaMannschar-Konzert
in der Friedenskirche
Am 12. Dezember fand wieder das
traditionelle LaMannschar-Weihnachtskonzert in der Friedenskirche statt: ein voller Erfolg, die Kirche gut gefüllt. Auffallend war, dass
besonders viele junge Menschen
das Konzert besuchten. In einem
ersten Teil brachten LaMannschar
besinnliche adventlich-weihnachtliche Lieder! In einem zweiten Teil
des Konzertes wurde Beschwing-
tes, Inniges, Lustiges und Besinnliches mit Witz und Humor vorgetragen. Der Gitarrist Marco Krämer
bereicherte das Konzert mit seinen
Solobeiträgen.
Es ist fast schon so, dass alle, denen
das Konzert im Advent schon lieb
gewordene Tradition geworden ist,
gespannt darauf warten mit Esprit,
Witz und Humor im Weihnachtskonzert zum Schmunzeln und Lachen gebracht zu werden. Auch
beim 7. Konzert wurden alle Erwartungen überboten. Dafür lieben
wir sie, ist es doch gerade so, wie bei
ihrem großen Vorbild, dem A-Capella-Ensemble der „King singers“.
Wenn die Besucher dann auch noch
in der Pause mit heißen Getränken
verwöhnt werden möchte man, dass
der Abend gar nicht zuende geht.
So sah dann auch der Applaus aus.
Vielen Dank LaMannschar, Peter
Littner, ihr seid einsame Spitze!
Christiane Rolffs
Goldene Stimmen
aus Bulgarien!
Erleben Sie und freuen Sie
sich auf die goldenen Stimmen
aus Bulgarien! Am Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr, findet in
der Paul-Gerhardt-Kirche in Wellesweiler ein Konzert mit dem Ensemble Sacralissimo statt. Es werden sakrale Arien und Lieder aus
aller Welt gesungen.
Nachhilfe
Nachhilfe
Angelika Scherer
Angelika Scherer
Tel.: 0 68 21 / 17 95 05
Tel.: 0 68 21 / 17 95 05
Bexbacher
Straße 187
Bexbacher Straße 187
66540
Neunkirchen
66540 Neunkirchen
in el nterricht in:
Unterricht
in:
Mathematik
Französisch
Französisch
Mathematik
Deutsch
Physik
Physik
Deutsch
Englisch
hemie
Englisch esenBiologie
echnungs
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
33
Vorschau
Gemeindefahrt 2015
Unser Ziel: Luxemburg
Eine Rundfahrt in Luxemburg wird
gegen 11 Uhr mit einem Reiseleiter sein. Nach der Rundfahrt um
13 Uhr haben Sie bis 14.30 Uhr Zeit
die Altstadt anzusehen.
Es ist wieder soweit, unsere Gemeindefahrt findet am 5. September statt. Das Tagesziel in diesem
Jahr ist Luxemburg-Remich-Losheim am See. Abfahrt um 9 Uhr am
Parkplatz an der Pauluskirche. Unterwegs laden wir zu unserem traditionellen Lyoner-Frühstück ein.
Die historische Altstadt von Luxemburg gehört mit Recht zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auf schroffen
Felsen erbaut und heute noch gut
erhalten, zählte die ehemalige Festung zu den wichtigsten Europas.
Die Altstadt besticht durch ihr besonderes Flair in den engen Gassen
mit vielen kleinen Restaurants und
Cafés. Um 14.30 Uhr geht es dann
weiter nach Remich.
Hier ist Zeit für Einkäufe, Spaziergänge bis 16.30 Uhr. Mit dem Schiff
starten wir zu einer einstündigen
Rundfahrt. Um 17.30 Uhr geht es
dann weiter nach Losheim am See.
Im Hochwälder Braugasthaus in
Losheim am See werden wir den
Tag ausklingen lassen.
Ihr kompetentes Beraterteam für Immobilien
Tel: (06821) 36 18 30
Niederbexbacher Str. 55, 66539 Neunkirchen
34
Evangelisch in Neunkirchen - Nr. 27 - Mrz. - Apr. 15
Vorschau
Rubrik
Um etwa 21 Uhr treffen wir wieder
in Neunkirchen ein. Reisepreis mit
Schifffahrt: 29 Euro pro Person.
Pauluszentrum:
an beiden Tagen, Schlossstraße 1
in der Zeit von 15 bis 17 Uhr
Kleidungstücke in die Sammlung,
keine verschmutzten oder beschädigten Stücke oder gar Lumpen.
Friedenskirche:
Wir hoffen, dass wir Interesse geweckt haben und freuen uns auf
Ihre Anmeldung. Bei der Anmeldung im Gemeindeamt ist der Reisepreis direkt zu entrichten. Bei
einer Absage wird der Fahrpreis
nur zurückerstattet, wenn der
Platz mit einer anderen Person
besetzt werden kann.
Es grüßen Anja Lambeng und
Hans-Jürgen Strack.
Altkleidersammlung für Bethel
Die nächste Altkleidersammlung
für Bethel findet in unserer Gemeinde am 19. und 20. März statt.
Folgende Sammelstellen werden
eingerichtet:
an beiden Tagen, Beerwaldweg
in der Zeit von 15 Uhr
bis 17 Uhr - vor den Eingang der Kirche stellen
Martin-Luther-Haus
an beiden Tagen, Sebachstraße 5
in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr
Wellesweiler
an beiden Tagen, Ernst-BlumStr. 13 in die Garage am Gemeindeparkplatz stellen.
Ihre Altkleidersäcke geben Sie bitte nur zu diesen Terminen an den
genannten Stellen ab. Sollten Sie
keine Möglichkeit haben, die Säcke an eine der Sammelstellen zu
bringen, wenden Sie sich bitte an
das Gemeindeamt, Heizengasse 6,
Telefon-Nr. 2 33 80.
Eine Bitte noch zum Schluss: Geben Sie nur tragbare und saubere
Austräger für Gemeindebrief gesucht
Gehen Sie gerne mal ein Stück spazieren und genießen dabei die frische Luft? Dann verbinden Sie das
Angenehme mit dem Nützlichen!
Wir suchen dringend Austräger für
den Gemeindebrief und würden
uns freuen, wenn sich Interessenten für diese ehrenamtliche Tätigkeit finden würden. Der Aufwand
ist hierbei überschaubar, denn
unser Gemeindebrief erscheint nur
fünfmal im Jahr und auch die Größe der Verteilerbezirke erfordert
sicherlich keine „Marathon“-Fähigkeiten. Also: Wenn Sie mitmachen möchten, erfahren Sie Näheres im Gemeindeamt (Tel. 23380).
Andrea Reinmann
Wir sind für Sie da.
Gemeindeämter
Küster-, Hausmeisterinnen
Gemeindeamt Heizengasse 6
Martin-Luther-Haus
Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr: 8.30
bis 12 Uhr, Di: 9.30 bis 12 Uhr
und 14 bis 15.30 Uhr, Mi: 16 bis
18 Uhr; Ansprechpartnerinnen:
Anja Lambeng und Andrea
Reinmann, T 2 33 80, Fax:
1 46 73, E-Mail: neunkirchen.
[email protected]; Bankverbindungen: Bank 1 Saar IBAN:
DE37591900000003436004,
BIC:SABADE5S; Sparkasse Neunkirchen IBAN:
DE41592520460000010200,
BIC: SALADE51NKS
Gemeindebüro Wellesweiler
Ernst-Blum-Str. 13, Öffnungszeit: Do. 10-12 Uhr,
T 41127, Fax: 48146
Konto-Nr. der Stiftung
„Evangelisch in Neunkirchen“:
IBAN: DE 0559 2520 4600 5002
5503; BIC: SALADE51NKS
Impressum
Enkelejda Deda, T 632184
Ralf Schwan und KlausPeter Erz, T 41127
Christiane Rolffs Heizengasse 6, T 864 600, Fax: 86 45 84,
E-Mail: Christiane.Rolffs@
gmx.de; Sprechstunde: freitags,
8.30-9.30 Uhr im Gemeindeamt
Uwe Schmidt Sebachstr. 5,
T 17 74 92, Fax: 17 74 97,
E-Mail: [email protected]; Sprechstunde:
freitags 9.30-10.30 Uhr
Bertram Weber Ernst-BlumStr. 13, T 47643, E-Mail:
[email protected]
Sprechstunde: Dienstag 16
-17 Uhr oder nach Vereinbarung
Ludmilla Mai, T 27703
Presbytertelefon
Ludmilla Mai, T 8518
H. Thissen, T 3097339
M. Bauer, T 32011
Pfarrerinnen und Pfarrer
Kirchenmusiker
Britt Goedeking Blumen-
Kindertagesstätten
Kantor Helmut Werz
Arche Noah - T 21820
Hand-in-Hand - T 88300
Haus des Kindes - T 8387
Monika Busch, T 4017268
Kirche Kohlhof
Ida Heimann, über Gemeindeamt
Friedenskirche Monika
Hermann, T 8683228
Wichernhaus
Brigitte Ludwig, T 983847
Wellesweiler
Christuskirche
Pauluskirche
str. 20, T 2 32 05, Fax: 14 02 40,
E-Mail: [email protected]; Sprechstunde:
donnerstags, 8.30-9.30 Uhr
Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde
Neunkirchen
Herausgeber:
Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde
Neunkirchen, Heizengasse 6, 66538 Neunkirchen,
T 2 33 80
Redaktionsschluss: 18. April 2015
Organ:
Christuskirche, T 87836, EMail: [email protected]
Kantor Nino Deda PaulGerhardt-Kirche, T 632184
Chorleiter Dirk Janes T
über Gemeindeamt
Chorleiter Carl Michael
Conrad Martin-LutherHaus, T 06826/8176477
Organistin und Chorleiterin
Ingrid Braga-Jörg Pauluskirche,
T 06856/963990
Organist Andreas Ganster
Martin-Luther-Haus, T 88224
Organist Peter Littner
Wichernhaus und Friedenskirche, T 13377
Organist Uwe Ziermann, T 52008
Britta Eisenbeis Gitarrengruppe Furpach, T 30236
Gudrun Herzog Flötengruppe Furpach, T 33194
Gemeindeamt - T 2 33 80
Hr. Baranec (Leitung), Fr. Bonitz, Fr. Eyer,
Pfarrerin Goedeking, Hr. Goedeking, Fr. Hübchen,
Fr. Reinmann, Pfarrerin Rolffs, Pfarrer Schmidt,
Hr. Thissen, Pfarrer Weber;
E-Mail: [email protected]
Layout und Satz:
Verlag Peter Baranec, T 14 02 34
Druck:
Kern GmbH, Bexbach, T 0 68 26/9 34 10
Anzeigen:
Redaktion: