iT-Sicherheit: neue Herausforderungen souverän meistern

Mai 2015
IT-Sicherheit: neue Herausforderungen souverän meistern
Zukunftsorientierung in der Personalwirtschaft: P&I LOGA überzeugt im Gesundheitswesen
E-Vergabe: spätestens ab 2018 komplett elektronisch
Datenschutz an Schulen: Gemeinde Jork setzt auf Kooperation
02 Inhalt
Inhalt 03
Inhalt
Wir fördern das
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16
20
23
IT-Sicherheit: Konzepte,
Strategien, Herausforderungen
Karl-Jaspers-Klinik:
P&I LOGA seit 1. Januar 2015 in Betrieb
E-Vergabe und EU-Richtline –
Worauf ist zu achten?
Deutschlandstipendium:
Die KDO setzt auf Nachwuchs
Titelthema
Wachsende Datenvolumen und neue technische Entwicklungen: Mit zunehmender Digitalisierung wird das
Thema IT-Sicherheit für Kommunen immer wichtiger.
05 KDO-Kunden
Die ausbaufähige Komplettlösung für Buchhaltung
und Mitarbeiterverwaltung wird den besonderen
HR-Anforderungen im Krankenhausbetrieb gerecht.
Editorial
Titelthema
06Informationssicherheit in der kommunalen Verwaltung
07Mit Sicherheit ein gutes Jahr. Erfolgreiche Kampagne der Stadt Oldenburg für mehr IT-Sicherheit und Datenschutz
08GovConnect unterstützt Kommunen bei IT-Sicherheit
09IT-Sicherheit als Herausforderung und Chance: neue Ansätze „Made in Germany“
10 „Aufgepasst“ – Initiative für mehr Informationssicherheit
Infos & News
12
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Wolfenbüttel auf Wechselkurs
newsystem: Hamelner Finanzdaten jetzt im Oldenburger Rechenzentrum
KDO-Kunden
14 KDO-DMS&more: Akten-Digitalisierung leicht gemacht
15 KDO-ServiceLine: Zufriedenheit auf hohem Niveau
16 Karl-Jaspers-Klinik: P&I LOGA seit 1. Januar 2015 in Betrieb
19 Gemeinde Jork: Musterlösung für Datenschutz
KDO-Partner
Ab April 2016 ist es Pflicht, die elektronische Vergabe
(E-Vergabe) zu nutzen. Bis dahin müssen die neuen
Vergaberichtlinien umgesetzt werden.
KDO engagiert
Im Rahmen des Deutschlandstipendiums fördert die
KDO insgesamt drei Studierende an der Hochschule
Osnabrück und der Universität Oldenburg.
KDO-Partner
20 E-Vergabe und EU-Richtlinie – Worauf ist zu achten?
21 Kurznews
22 Kinderleicht verwalten: Kita-Planer 2 von arxes-tolina
KDO Engagiert
23 Deutschlandstipendium: Die KDO setzt auf Nachwuchs
KDO Persönlich
24 „Technik und Menschen zusammenbringen“ – Maria-Therese Schneider, Notfallbeauftragte
25 Firmensportabzeichen 2014
26 KDO als Arbeitgeber: Mitarbeiter vergeben Bestnoten
27 Zukunftstag bei der KDO
27 Impressum
Veranstaltungen
28 Wachsendes Interesse an Infotagen
29 Veranstaltungstermine
Interessantes & Amüsantes
30 Kolumne
31 Rätsel
04
4 Editorial
Editorial 05
IT-Sicherheit:
Der Mensch steht im Vordergrund
Die aktuelle Ausgabe der KOM:in
können Sie jederzeit auch online lesen – als blätterbare Ausgabe oder
als PDF zum Herunterladen. Die
Links dazu finden Sie direkt auf
www.kdo.de.
Liebe Leserin, lieber Leser,
das Titelthema der aktuellen Ausgabe der KOM:in ist IT-Sicher- Auslagerung der komheit. Dabei denken die meisten an technische Standards, die Da-
pletten IT. In den Be-
tensicherheit gewährleisten sollen. Aber die Technik ist nur ein
reichen
Faktor im gesamten Prozess der IT-Sicherheit. Vielmehr muss
und IT-Sicherheit en-
der Fokus auch auf den einzelnen Mitarbeiter bzw. die gesam-
gagieren wir uns seit
ten Organisationsstrukturen gelegt werden. Die sichere Firewall
Jahren und nun zusätzlich mit der GovConnect, der Tochter der
nützt nichts, wenn Anwender ihre Rechner nicht sperren oder
niedersächsischen Datenzentralen. Mit der Sensibilisierung von
Datenschutz
freizügig mit Passwörtern umgehen – was zumeist nicht einmal
Mitarbeitern in öffentlichen Stellen wird eine weitere Lücke ge-
vorsätzlich, sondern einfach aus Unwissenheit geschieht.
schlossen, um Informationssicherheit zu gewährleisten. Auch
wenn Nutzer von sozialen Netzwerken freizügig private Daten
Statt der reinen Technik muss die gesamte Informationssicherheit
preisgeben – Kommunen müssen das verfassungsmäßig veran-
im Vordergrund stehen und es gilt, jegliche Datenquellen – ob
kerte Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung des Ein-
digital oder analog – zu schützen. Die Industrie setzt hier neue
zelnen gewährleisten. Gern mit unserer Unterstützung!
Maßstäbe mit der Entwicklung von innovativen Technologien
für die sichere Datenübertragung. Als kommunaler IT-Dienst-
Ich wünsche Ihnen eine angenehme und spannende Lektüre!
leister stellen wir ein sicheres und hochverfügbares Rechenzentrum zur Verfügung – zur punktuellen Nutzung oder für die
Ihr
Dr. Rolf Beyer
Verbandsgeschäftsführer
06
6 Titelthema
Titelthema 07
7
Mit Sicherheit ein gutes Jahr
Erfolgreiche Kampagne der Stadt Oldenburg für mehr IT-Sicherheit und Datenschutz
Informationssicherheit
in der kommunalen Verwaltung
Die Digitalisierung der Verwaltung erfordert ein Umdenken in Sachen IT-Sicherheit: Nicht nur Betreiber der IT-Systeme, sondern auch Behördenleitungen sind zur Gewährleistung von IT-Sicherheit verpflichtet. Daniel Grimm, Referent für Informationsmanagement bei VITAKO, erläutert in seinem Beitrag die aktuellen Strategien zur Prävention
und Bekämpfung von Cyberspace-Gefahren.
Sogenannte Cyberangriffe haben in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs erfahren. Dabei handelt es sich um gezielte Attacken
von zumeist außenstehenden Personen oder Organisationen auf
wichtige Computernetzwerke. Nicht zuletzt die Enthüllungen um
die NSA-Affäre verdeutlichen hier eine Sicht der Bedrohungslage,
zumal sich auch die Täterstruktur fernab der Geheimdienste verändert hat. Waren es in frühen Jahren des Internets zumeist hochspezialisierte Einzeltäter, die Cyberangriffe durchführten, so sind
es heutzutage häufig Kriminelle ohne spezifische Fachkenntnisse.
Teilweise organisiert, werden im Rahmen von Cyber Crime verfügbare Bausteine wie zum Beispiel Botnetze, Rootkits, Mal- und Spyware sowie Viren und Trojaner genutzt, um illegal digitale Informationen zu erbeuten und damit Gewinne zu erwirtschaften.
Was aber bedeutet dies alles für die kommunale Verwaltung? Auch
Behörden können Opfer von Cyberangriffen wie „Distributed Denial of Service“, „Drive-by-Download“ oder „Social Engineering“
werden. Diese und andere Gefahren machen das tägliche sichere
Agieren im und mit dem Internet auch für Behörden immer schwerer. Durch die Digitalisierung der Verwaltung, den steigenden Grad
der Vernetzung und die Abhängigkeit von IT-gestützten Verfahren
werden die Gefahren aus dem Cyberraum auch mehr und mehr zur
Bedrohung für die IT-Systeme in kommunalen Verwaltungen. Das
Credo lautet demnach, die Anforderungen an die Informationssicherheit der Bedrohungslage ständig anzupassen. Entgegen der
weitläufigen Meinung sind es aber nicht die Betreiber der IT-Systeme kommunaler Verwaltungen, die die Verantwortung für die
Initiierung und Umsetzung der entsprechenden Informationssicher-
heit tragen, sondern hier stehen vielmehr die Behördenleitung und
deren Führungskräfte in der Pflicht.
Vor diesem Hintergrund haben der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund
gemeinsam mit der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen
IT-Dienstleister in Deutschland (VITAKO) eine Handreichung für die
Verwaltungen von Städten, Landkreisen und Gemeinden veröffentlicht. Die „Handreichung zur Ausgestaltung der Informationssicherheitsleitlinie in Kommunalverwaltungen“ erläutert, wie ein speziell
auf die Anforderungen des kommunalen Bereichs angepasstes Managementsystem für Informationssicherheit aufgebaut und unterhalten sowie die zugrunde liegende Informationssicherheitsleitlinie
konzipiert und realisiert werden können. Die Handreichung wurde
von kommunalen Praktikern erstellt und orientiert sich an den in Deutschland verbreiteten Standards zur Informationssicherheit
und den Vorgaben, die der IT-Planungsrat
über seine Leitlinie zur Informationssicherheit erstellt hat.
Dipl.-Ing. Daniel Grimm
[email protected]
Weitere Informationen zur „Handreichung
Informationssicherheitsleitlinie“ finden Sie unter:
www.vitako.de
Es gibt in jeder Verwaltung gesetzliche und interne Regelwerke, die jedoch nicht immer und überall gelebt und
wahrgenommen werden. Dieses zu ändern, ist die Idee hinter der Sensibilisierungskampagne, mit der die Stadt
Oldenburg seit 2014 ihre Mitarbeiter auf dem Weg zu mehr IT-Sicherheit und Datenschutz unterstützt. Ein Artikel
von Kai de Barse und Thorsten Meyer.
Das Konzept der Kampagne entwickelte eine kleine Gruppe von Mitarbeitern aus den Bereichen Informationstechnik, Organisation, ITSicherheit und dem behördlichen Datenschutzbeauftragten, die feststellte: Es gibt Bedarf an Information und Bedarf an Sensibilisierung.
Zum Start gab es neben einem Artikel in der hauseigenen Mitarbeiterzeitung „OLround“ eine Sammelbox für die monatlich folgenden
Informationsbroschüren und einen bürotauglichen Wandkalender.
Wichtige Aspekte waren die stete Präsenz der Informationen in Büro
und Intranet, aber auch regelmäßige Veröffentlichungen.
Den Blick schärfen:
für IT-Sicherheit und Datenschutz insgesamt
Für das Jahr 2014 wurden zwölf monatliche Themen geplant, von
Hinweisen zu mobilen Endgeräten, über clevere Gedächtnisstützen
bei Passwörtern bis hin zu den Rechtsgrundlagen im Datenschutzgesetz. Die Informationen wurden nicht alleine für den dienstlichen
Bereich aufbereitet. Dadurch richteten sie sich an alle der etwa 2.400
Mitarbeiter, auch wenn nur 1.700 davon über einen PC-Arbeitsplatz
verfügen. Denn der Anspruch war, den Blick auf IT-Sicherheit und
Datenschutz insgesamt zu schärfen.
Auch bei der Gestaltung der Kommunikationsmittel zeigte sich die
Arbeitsgruppe kreativ. Von drei Layoutentwürfen wurde der mit einem Maskottchen ausgewählt. Der spontanen Verwunderung, was
nun ausgerechnet ein Jack-Russell-Terrier namens WOLFI mit IT-Sicherheit zu tun hat, folgte schnell Sympathie für den Vierbeiner und
Neugierde auf die nächsten Veröffentlichungen, zeigt er sich doch
stets in passender „Verkleidung“. Die Idee und die Inhalte erarbeiteten
Mitglieder der fünfköpfigen Arbeitsgruppe, die Gestaltung übernahm
das Pressebüro. Die externen Kosten reduzierten sich so auf Druckkosten und Bildlizenzen – gerade einmal 1,25 Euro pro Mitarbeiter
für die gesamte Aufklärungskampagne.
Fazit: Kampagnen dieser Art werden gebraucht!
Zum Abschluss erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anfang 2015 die Gelegenheit, die Kampagne per Umfrage im städtischen
Intranet zu bewerten und weitere Themenvorschläge für die Zukunft
einzubringen. Die Wünsche reichten von Organisationsregelungen
und Erste Hilfe bis hin zur Nutzung von Internet und CloudDiensten sowie Tipps zu EDV-Programmen. Aus diesen und
vielen weiteren Vorschlägen wird die Arbeitsgruppe bei
passender Gelegenheit die Punkte aufgreifen, zu
denen ein aktueller Bezug besteht. Sehr erfreulich war die äußerst positive
Gesamtbewertung: Über 80 %
der Umfrageteilnehmer wünschen sich vergleichbare
Kampagnen zu anderen
Themen.
Der Oldenburger WOLFI
ist mittlerweile auch über
die Grenzen Oldenburgs und
Niedersachsens hinaus bekannt.
Auf verschiedenen Veranstaltungen
von Datenschützern, IT-Leitern oder zuletzt beim Deutschen Städtetag fanden Flyer,
Türanhänger und Wandkalender großen Absatz
und die Oldenburger Kampagne hat vielen anderen Kommunen Mut gemacht, ähnliche Sensibilisierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.oldenburg.de/wolfi
08
8 Titelthema
Titelthema 09
9
GovConnect unterstützt Kommunen bei IT-Sicherheit
Als Tochtergesellschaft der niedersächsischen kommunalen Datenzentralen arbeitet die GovConnect eng mit dem
Land Niedersachsen zusammen. Neben E-Government-Lösungen befasst sich die GovConnect auch mit dem Thema
Datenschutz und bietet den Kommunen unterschiedliche Services im Bereich Informationssicherheit an.
Kommunale Verwaltungen ohne IT-gestützte Prozesse sind heute nicht mehr denkbar. Auch die Bürgerinnen und Bürger werden
Dienstleistungen von Kommunen zukünftig wann immer möglich
online in Anspruch nehmen. Dadurch wächst das Datenvolumen der
Kommunen rasant und bei zunehmender Vernetzung und Komplexität der IT-Systeme gewinnt das Thema Informationssicherheit eine
immer größere Bedeutung. Nicht nur technische Störungen der ITSysteme oder Anwendungen, sondern auch organisatorische Mängel
können hierbei eine Gefährdung für die Sicherheit der IT und damit
für die Funktionsfähigkeit der Kommune darstellen.
Das Bewusstsein für die Fragen der Informationssicherheit und
des Datenschutzes wächst in den Kommunen ebenso wie bei den
Bürgerinnen und Bürgern. Auf Bundesebene wird derzeit ein ITSicherheitsgesetz erstellt, in dem der Gesetzgeber insbesondere bei
besonders schutzwürdigen Infrastrukturen entsprechende Sicherheitsvorkehrungen vorschreibt. Das Thema Datenschutz ist im letzten Jahr verstärkt diskutiert und von den Bürgerinnen und Bürgern
zur Kenntnis genommen worden (Stichwort NSA) – wenn auch noch
ohne sichtbare Veränderung des Nutzungsverhaltens von OnlineDiensten und Social-Media-Anwendungen.
Kommunen erkennen wachsenden Handlungsbedarf
In den Kommunalverwaltungen ist das Thema Datenschutz in der
Regel schon seit einiger Zeit fest verankert; das Thema Informationssicherheit rückt durch neue Anforderungen sowie die zunehmende
Komplexität der IT-Systeme nun immer mehr in den Vordergrund.
„Uns erreichen in letzter Zeit vermehrt Anfragen zum Thema Informationssicherheit von Kommunen, die einen Handlungsbedarf bei
sich erkannt haben“, berichtet Nina Fleer, Produktmanagerin bei der
GovConnect. Dabei reicht die Bandbreite vom Bedarf an gezielten
Schulungen bis zur Zusammenarbeit bei der Erstellung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS). Die GovConnect
bietet daher nun zum Thema Informationssicherheit unterschiedliche
Services an, um die Bedürfnisse der Kommunen zu bedienen.
Die kommunalen Datenschutzbeauftragten können zum Beispiel mit
dem Datenschutzregister der GovConnect auf eine Cloud-Applika-
tion zurückgreifen, mit der die optimale Verwaltung von Verfahrensbeschreibungen nach dem Niedersächsischen Datenschutzgesetz
(NDSG) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) möglich ist. Verwaltungen sind mit dem Datenschutzregister gegenüber Aufsichtsbehörden und Bürgern schnell auskunftsfähig; Doppelerfassungen
werden vermieden und die Arbeit der Datenschutzbeauftragten wird
erheblich erleichtert. Mit dem Datenschutzportal wird zukünftig
eine Wissensplattform unter anderem mit E-Learning-Angeboten
zum Thema Datenschutz bzw. Informationssicherheit zur Verfügung
stehen. Die GovConnect bietet darüber hinaus Beratungsdienstleistungen im Bereich Informationssicherheit an – von der punktuellen
Beratung bei spezifischen Themen über einen IT-Sicherheitscheck zur
Selbstevaluation bis hin zur Stellung des Informationssicherheitsbeauftragten für Kommunen.
Notwendige Sicherheitsanforderungen
wirtschaftlich realisieren
IT-Sicherheit als Herausforderung und Chance:
neue Ansätze „Made in Germany“
Wer dem Thema IT-Sicherheit umfassend gerecht werden will, muss es vom Anfang bis zum Ende betrachten. Zentral
sind Rechenzentren, die weder von außen noch von innen angreifbar sind (Stealth Data Center), sichere Übertragungswege für Daten sowie abhörsichere Geräte, die einen Angriffsversuch anzeigen.
Künftige Sicherheitskonzepte
brauchen ganzheitliche Ansätze
Die potenziellen Bedrohungen sind zahlreich, die Vielzahl der
möglichen Angriffspunkte ist groß. Für einen wirksamen Schutz
von Informationen braucht es daher die vollständige Abstraktion
besonders sensibler Programme und Inhalte vom Rest der IT-Infrastruktur. Diese „Kapselung“ schützt Anwendungen und die Datenübertragung selbst in einer prinzipiell unsicheren IT-Umgebung.
Das bedeutet: Bestehende Hardware und Netzwerk-Infrastrukturen
können mit einem solchen Ansatz auch weiterhin genutzt werden.
End-to-End-Verschlüsselung von Daten
Elementar ist auch eine sichere Übertragung zwischen Endgerät und Server – gerade im Zusammenhang mit mobilen An-
Mit dem Land Niedersachsen arbeitet die GovConnect auch beim
Thema Informationssicherheit eng zusammen. Im Rahmen des Gesamtvorhabens „Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Land und
Kommunen im IT-Bereich“ hat im Dezember 2014 eine Arbeitsgruppe, der die GovConnect angehört, die Arbeit aufgenommen. Ihr Ziel
ist die Ausarbeitung von Rahmenbedingungen zur Beteiligung des
kommunalen Bereichs am N-Cert (Niedersachsen Computer Emergency Response Team) des Landes Niedersachsen. Land und Kommunen
streben eine stärkere gemeinsame Nutzung von IT-Infrastrukturen
an. Hierfür ist ein angemessenes Mindestsicherheitsniveau der Netzinfrastrukturen von Bund, Ländern und Kommunen zu etablieren,
um gemeinsame Verfahren auf sicheren Infrastrukturen einfach zu
integrieren und betreiben zu können. Das gemeinsame Vorgehen soll
insbesondere sicherstellen, die notwendigen Sicherheitsanforderungen wirtschaftlicher realisieren zu können, als es jeder Einzelne für
sich könnte – und so das Risiko hoher Folgekosten aufgrund möglicher Sicherheitsvorfälle zu reduzieren.
Monika Bär
[email protected]
Großes Medieninteresse herrschte bei der Vorstellung des
Stealth Data Center auf der CeBIT.
wendungen. Gefragt sind Sicherheitskonzepte, die drei Bereiche
abdecken: Sie müssen auf bestehende Infrastrukturen aufsetzen
können, das gesamte Spektrum abdecken und die sichere Anbindung mobiler Endgeräte vereinfachen. Entscheidend ist die
umfassende Verschlüsselung vom einen Ende der Verbindung bis
zum anderen – als homomorphe End-to-End-Verschlüsselung.
Forschungsprojekt bei Fujitsu: digitale Souveränität
An den deutschen Entwicklungsstandorten in Augsburg, Paderborn und München arbeiten Spezialisten von Fujitsu an einem
umfassenden Ansatz, der besonders schutzbedürftigen Daten
eine umfassende Sicherheit bieten soll – vom Endgerät bis hin
zum Rechenzentrum. Dabei haben die Entwickler mögliche Einbruchstellen identifiziert und technische Maßnahmen entwickelt,
um diese schließen zu können:
beim Endgerät: Abstraktion von Hardware
und Betriebssystem, Kapselung der Einfalls stellen, Monitoring der Schnittstellen und
des Speichers
auf dem Transportweg: homomorphe End to-End-Verschlüsselung, höhere Verschlüs selungsstärke („äußerer“ und „innerer“
Schlüssel)
im Rechenzentrum: neuartige Mehrfak torenabsicherung gegen interne Angriffe,
durchgehendes Monitoring und Auditierbarkeit, automatisierte Verschlüsselung,
verbesserter Schutz gegen verteilte Angriffe
von außen sowie Absicherung gegen Seitenkanalangriffe
Jochen Michels
[email protected]
10
0 Titelthema
Titelthema
„Aufgepasst“ – Initiative für mehr Informationssicherheit
Mitarbeiter spielen im Informationssicherheitsprozess eine zentrale
Rolle. Sie haben durch den unmittelbaren Umgang mit Informationen viel Einfluss auf Beeinträchtigungen der Informationssicherheit.
So kann eine Unachtsamkeit bereits gravierende Folgen haben, die
vom Datenabfluss bis hin zur Manipulation von Mensch und Technik
reichen können. Daher sind es vor allem die Mitarbeiter, die aktiv
in den Informationssicherheitsprozess einbezogen werden müssen.
Doch wie gelingt es einer Behörde, diese ganz spezielle Materie zu
vermitteln? Die einfachste Möglichkeit ist: persönliche Betroffenheit
erzeugen. Sensibilisierung funktioniert vor allem auf der Gefühlsebene. Echte Vorfälle schaffen Betroffenheit. Das Internetbanking meiner Bank wird schon sicher sein, oder? Wer sollte sich denn für meine
Daten interessieren? Ich kann mir keine langen Kennwörter merken;
das ist doch kein Problem, oder?
Die Initiative „Aufgepasst“ gibt
Antworten auf diese und viele
andere Alltagsfragen im Zusammenhang mit der Informationssicherheit und macht damit
auf die persönliche Verantwortung eines jeden Einzelnen aufmerksam.
Grundlage der Kampagne: Ermittlung des Status quo
Die erstmals zum Thema Informationssicherheit durchgeführte Umfrage kam über einen Zeitraum von einem Monat auf eine
Teilnehmerquote von knapp über 60 %, wobei sich mit 15 % auch
Führungskräfte proportional beteiligt haben. Die Umfrage lieferte
durchaus bemerkenswerte Erkenntnisse: So gehen zum Beispiel über
70 % der Befragten davon aus, dass ihnen dienstlich ein „sicherer
Arbeitsplatz“ durch ihre Behörde gewährleistet werde und sie lediglich am heimischen PC besonders vorsichtig sein müssten. Dies wird
durch die hohe Zustimmung zu der Aussage „An meiner dienstlichen
IT-Ausstattung kann ich gefahrlos im Internet recherchieren“ unter-
Anzeige
Keine Chance für Hacker
strichen. Anhand der Ergebnisse wurde außerdem deutlich, dass sich
die Befragten eine bessere Darstellung und Vermittlung von Informationen im Zusammenhang mit der Informationssicherheit durch
ihre Behörde wünschen. Dabei zeigte sich, dass bereits bestehende
Regelungen und Hilfestellungen zum Teil gar nicht bekannt gewesen
waren.
Ein wichtiger Teil der Kampagne waren
auch die sehr gut besuchten Informationsveranstaltungen mit dem Titel „Die Hacker
kommen! –Tatsachen, Techniken und Tipps“.
Die von der Bundesakademie für öffentliche
Verwaltung (BAköV) und dem Bundesamt
für Sicherheit in der Informationstechnik
(BSI) konzipierte Veranstaltung machte die
Teilnehmer auf Gefahrenpotenziale aufmerksam, die einen Angriff auf die Informationssicherheit ihrer Behörde von außen und
innen zur Folge haben könnten.
3 Aussagen – 1 Ziel
Langfristig positive Effekte
Um den Erfolg dieser Kampagne messen zu können, wurde mittels
einer Umfrage erst einmal ein Ist-Stand fixiert. Dabei sollte die Erhebung kein Instrument sein, um ein Fehlverhalten der Kolleginnen
und Kollegen aufzuzeigen. Vielmehr sollten die Aussagen die Stimmungslage widerspiegeln, indem auf die subjektive Empfindung jedes Einzelnen abgestellt wurde.
Zu sieben Kernthemen (personenbezogene Daten und das Internet,
Internetrecherche, Umgang mit E-Mails, Verhalten bei Sicherheitsvorfällen, Umgang mit externen Speichermedien, mobile Endgeräte
und Informationssicherheit im Allgemeinen) wurden jeweils drei
Aussagen formuliert, die auf das Empfinden, die persönliche Einschätzung und den Kenntnisstand jedes einzelnen Mitarbeiters abstellten.
Die Kampagne „Aufgepasst“ wurde über
einen Zeitraum von vier Monaten durchgeführt und die Ergebnisse der Evaluation
sind sehr umfassend. Wie erfolgreich die
Kampagne tatsächlich gewesen ist, zeigen
wohl am besten die 94 % der Befragten, die
angegeben haben, die Tipps und Hinweise
der Kampagne im Arbeitsalltag künftig zu
berücksichtigen.
Es gehört zu den Aufgaben aller Landesbediensteten, mit Informationen besonders sorgfältig umzugehen. Im
Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport arbeitet eine ressortübergreifende Projektgruppe daher
an einem Konzept, um die Mitarbeiter in den Behörden dafür zu sensibilisieren. Zu den Maßnahmen gehören
spannende Live-Hacking-Veranstaltungen, bedarfsgerechte Hintergrundinformationen und kreative Materialien.
Um das Thema Informationssicherheit immer wieder in das Bewusstsein der Bediensteten zu rufen, sendete die Projektgruppe regelmäßig
E-Mails mit Informationen und Tipps zu den sieben Themen.
Datenschutz immer vor Augen
Zur Umsetzung der Kampagnenziele ist darüber hinaus ein Konzept
mit konkreten Handlungsempfehlungen erstellt worden. Mit Abschluss des Projektes wurden das Konzept und die gesamten Materialien zur weiteren Verwendung anderen Dienststellen zur Verfügung
gestellt. Mit Plakaten, Post-it-Blöcken mit dem Aufdruck „Analoges
Informationsmedium“, Türanhängern, Flyern oder Kantinenunterlagen kann die Kampagne damit auch in anderen Häusern und Behörden durchgeführt werden.
11
Die Initiative für mehr Informationssicherheit des Ministeriums für Inneres und Sport
unterstützt damit die Aufgabe aller Behörden, die Informationssicherheit bestmöglich
zu gewährleisten. Da über die Qualität der
Informationssicherheit an jedem einzelnen
Arbeitsplatz entschieden wird, ist die Sensibilisierung der eigenen Belegschaft unerlässlich. Mitarbeiter zu sensibilisieren, ist
allerdings keine einmalige Aufgabe, sondern
ein Prozess, der als Teil der Organisationskultur dauerhaft etabliert werden muss.
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Projektleitung:
Anna Bartels, Steffen Dütemeyer
Nds. Ministerium f. Inneres u. Sport
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12 Infos & News
Infos & News
Wolfenbüttel auf Wechselkurs
Zum 1. Januar 2016 startet die Stadt Wolfenbüttel in den Echtbetrieb von newsystem. Mit der neuen Software aus
dem Hause INFOMA® soll das gesamte Finanzwesen der Stadt noch einfacher und transparenter gestaltet werden. Der
Auftrag für die Einführung und Betreuung wurde im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung an die KDO vergeben.
„Die Idee, die bestehende Software abzulösen, hat sich über Jahre
entwickelt“, berichtet Axel Sievers, der Projektleiter der Stadt Wolfenbüttel. Als Grund dafür gibt er die wachsenden Anforderungen
an ein modernes Finanzwesen an: „Für eine zukunftsorientierte
Verwaltung braucht man eine leistungsstarke und ausbaufähige
Software. newsystem überzeugte uns mit hoher Funktionalität und
modernem Design.“ Auch die hohe Integrierbarkeit der Anwendung
spielte bei der Kaufentscheidung eine große Rolle: Die Zusatzmodule ermöglichen einen systematischen Ausbau des gesamten Finanzwesens. „In Wolfenbüttel steht aktuell die Einführung des Zusatzmoduls Liegenschafts- und Gebäudemanagement zur Debatte“,
erklärt Axel Sievers.
Mit guter Planung zum Erfolg
Zurzeit laufen die Vorbereitungen für die Systemeinführung des
Finanzwesens auf Hochtouren. Die Anwender werden intensiv
geschult: In Workshops, Präsenzschulungen und Webinaren wird
ihnen das nötige Wissen rund um die neue Software vermittelt.
Gleichzeitig finden Installationen und Testläufe statt. Axel Sievers
und seine Kollegen sind mit dem bisherigen Projektablauf sehr zufrieden: „Dadurch, dass der Projektplan mit allen Terminen bis zum
Jahresende feststeht, können auch wir gut planen. Zudem unterstützt uns die KDO sowohl per E-Mail als auch telefonisch und
persönlich bei allen Fragen rund um den Wechselprozess.“
Auf Details kommt es an!
Für einen reibungslosen Systemübergang sorgen die Workshops vor
Ort. Gemeinsam werden wichtige Anwendungsdetails erarbeitet.
„Das ist insbesondere beim Thema Altdatenübernahme von großer
Bedeutung“, hebt Axel Sievers hervor. „Wir freuen uns, dass wir
mit der KDO einen zuverlässigen Partner für das Projekt gefunden
haben.“ Auch beim Thema Akzeptanz der neuen Software bei den
Mitarbeitern ist Axel Sievers zuversichtlich: „Mit Schulungen hilft
uns die KDO, unseren Mitarbeitern die Angst vor der Umstellung zu
nehmen.“ Den größten Zuspruch findet newsystem bei den jüngeren
Kollegen: „Das moderne Produktdesign und die intuitive Menüführung entsprechen dem, was die jungen Menschen aus ihrem privaten oder schulischen Alltag gewohnt sind.“
Axel Sievers
[email protected]
newsystem: Hamelner Finanzdaten
jetzt im Oldenburger Rechenzentrum
Die Stadt Hameln hat den Betrieb des Finanzwesens newsystem erfolgreich in das Hochleistungsrechenzentrum der KDO verlagert. Seit Ende Februar nutzen über 120 Mitarbeiter
die Dienstleistungen des Oldenburger Rechenzentrums.
Bereits Anfang 2014 gab es die ersten Gespräche für diesen, aus Sicht der Stadt Hameln, strategischen Wechsel.
Bernd Schnörch, innerhalb der Organisation/EDV zuständig für das Finanzwesen, und Dominik Grandt aus der
Finanzabteilung erläutern einige Gründe: „Das Finanzwesen ist eine der zentralen Anwendungen im Haus und
muss daher hochverfügbar und ausfallsicher sein. Darüber hinaus stehen in den nächsten Monaten wichtige Projekte an, wie zum Beispiel die Migration auf newsystem 7
und der geplante Einsatz des Moduls Berichtswesen plus
mit einer möglichen Ausbaustufe zu einem BI-System. In
einer weiteren Ausbaustufe werden wir durch die Nutzung des neuen Webclients mittels Browser und mobiler
Endgeräte mehr Mobilität bei der Anwendung des Finanzwesens zur Verfügung stellen können.“
Projekt mit Herausforderungen –
erfolgreich gemeistert
Der Softwarebetrieb im Rechenzentrum der KDO bietet ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit.
Ende 2014 erfolgte dann schließlich der Projektstart mit
einer ersten Testumgebung im zentralen Betrieb der KDO. Danach galt es, einige Herausforderungen zu meistern, wie zum
Beispiel die reibungslose Einbindung der Schnittstellen zu weiteren Fremdverfahren, die vielschichtige Druckerlandschaft
oder die Anbindung eines DMS-Verfahrens, welches direkt bei
der Stadtverwaltung betrieben wird. Und schließlich sollten die
Ausfallzeiten bei der Umstellung Ende Februar möglichst gering
gehalten werden.
Kick-off in Wolfenbüttel: das Projektteam der Stadt
Wolfenbüttel und der KDO vor dem Rathaus
13
Nach zwei Monaten Echtbetrieb ziehen Bernd Schnörch und Dominik Grandt nun ein positives Zwischenfazit: „Wir sind mit
dem Projektverlauf und dem Wechsel ins Rechenzentrum sehr
zufrieden. Der tatsächliche Ausfall des Systems war minimal,
denn wir sind mit der Umstellung an einem Donnerstagmittag
gestartet und bereits ab Freitagmittag konnten wir wieder auf
das Finanzwesen zugreifen. Ab Montagmorgen lief newsystem
einwandfrei – aus dem Rechenzentrum der KDO. Sowohl die
Kolleginnen und Kollegen hier aus dem Haus als auch die KDO
haben sich in diesem Projekt sehr engagiert und das wurde belohnt!“
Version 7 und Berichtswesen plus
Die nächsten Projekte mit der Stadt Hameln stehen bereits in
den Startlöchern. So erfolgte im Mai die Testinstallation des Moduls Berichtswesen plus. Danach werden die Anwender in entsprechenden Schulungen auf die neue Benutzeroberfläche von
newsystem 7 vorbereitet, damit diese Umstellung dann ebenfalls
erfolgreich verlaufen kann.
14 KDO-Kunden
KDO-Kunden
KDO-DMS&more:
Akten-Digitalisierung leicht gemacht
KDO-ServiceLine:
Zufriedenheit auf hohem Niveau
Die Samtgemeinde Altes Amt Lemförde aus dem Landkreis Diepholz ist Anfang 2015 mit der Einführung eines Dokumentenmanagement-Systems (DMS) gestartet. Gerd-Dieter Bühning, Projektleiter und allgemeiner Vertreter des
Bürgermeisters, erläutert im Interview mit KOM:in die Beweggründe und den Mehrwert einer solchen Lösung.
nen Ansprechpartner für das Projekt, aber
der Aufwand, das zu koordinieren, war
nicht extrem spürbar.
Herr Bühning, was hat Sie bewogen, ein Dokumentenmanagement
einzuführen?
Man hört immer wieder, dass DMS-Projekte
endlos Ressourcen fordern und letztlich
doch nicht immer zum gewünschten Erfolg
führen. Können Sie diesen Eindruck bestätigen?
Unser Ziel war es, insbesondere die Verwaltungsprozesse zu optimieren. Mit einem DMS können wir die Aktenhaltung im Rathaus
weitestgehend digitalisieren. Dann können mehrere Personen
gleichzeitig einen Aktenvorgang einsehen und auch unabhängig
vom (Büro-)Arbeitsplatz ist ein Zugriff möglich. Durch die digitale Akte schaffen wir Platz – wir benötigen dann kein großartiges Archiv mehr. Außerdem entfallen die Ablage-, Such- und
Wegezeiten. Und nicht zu vergessen ist natürlich die Sicherheit:
Die digitale Akte schafft Platz im Rathaus – und
minimiert die Gefährdung durch äußere Einflüsse.
Papierakten sind immer durch äußere Einflüsse, wie zum Beispiel
Feuer oder Wasser, gefährdet. Bei einem DMS mit ordnungsgemäßer Datensicherung kann nichts mehr verloren gehen.
Warum ist die Entscheidung zugunsten von
KDO-DMS&more gefallen?
Uns war es wichtig, dass wir einen Partner für alle Anfragen haben. Die KDO betreut unter anderem auch unser Finanzwesen – so
bekommen wir alles aus einer Hand. Außerdem arbeitet die KDO
laufend daran, die kommunalen Ausprägungen des Systems weiterzuentwickeln. Damit bekommen wir immer wieder Lösungen,
die auf uns zugeschnitten sind. Und im Rahmen von Arbeitskreisen können wir darauf auch noch Einfluss nehmen.
Sie starten in Kürze mit dem Modul „Rechnungseingangsworkflow“.
Welche Vorteile erhoffen Sie sich davon?
Viele! Wir haben in unserer Verwaltung neben der Haupt- auch
eine Nebenstelle. Das bedeutet, dass zum Beispiel Kassenanordnungen zur Unterschrift per Bote hin- und hergereicht werden müssen.
Allein das entfällt schon. Dann benötigen wir zukünftig auch keine
Aktenkopien der Rechnungen in den Fachämtern mehr, weil ja alles automatisch durch das DMS erzeugt wird. Die Suche im DMS
nach Belegen geht viel schneller als bei den Papierakten, die Ablage
entfällt. Wir sind aber auch viel schneller auskunftsfähig, wenn
zum Beispiel einmal im laufenden Buchungsprozess eine Rechnung
benötigt wird, weil es eine Nachfrage gibt. Und die Prüfung durch
das Rechnungsprüfungsamt (RPA) wird auch vereinfacht.
Kleine Kommunen scheuen oft den „koordinativen Aufwand“ bei der
Einführung eines DMS? Wie haben Sie das empfunden?
Jede Einführung einer neuen Software bedeutet natürlich Aufwand. Aber hier hat uns die KDO rundum betreut, also von der
Installation des Rechners über die Bereitstellung der Software bis
hin zur Anwenderschulung. Wir haben hier im Haus natürlich ei-
Ja, das soll es geben und deswegen haben
wir uns auch für eine fertige kommunale
Lösung entschieden. Wir haben bei einem
Kick-off gemeinsam mit der KDO alle Fragen zur Einrichtung der Software besprochen. Die fertige, also auf unsere Bedürfnisse abgestimmte DMS-Lösung, stand dann
wenige Wochen später zum Test zur Verfügung. Als Samtgemeinde hatten wir dann
noch einige Besonderheiten, die die KDO
aber zeitnah umgesetzt hat. Und in Kürze
können wir anfangen zu arbeiten.
Wie geht es weiter, wenn der Rechnungseingangsworkflow läuft?
Wir warten erst einmal in Ruhe die Resonanz aus dem Haus ab. Konkrete Entscheidungen über weitere Schritte sind noch
nicht getroffen worden, aber gedanklich
werden wir uns demnächst wohl mit der
digitalen Bauakte und der Personalakte beschäftigen. Weil wir die Lösung sukzessive
ausbauen können, entstehen auch keine
langfristigen Baustellen und alle Mitarbeiter sind zufrieden und motiviert.
Gerd-Dieter Bühning
[email protected]
Als kunden- und serviceorientierter Dienstleister führt die KDO regelmäßig Kundenzufriedenheitsanalysen durch. Zum einen dienen
sie der Erfolgskontrolle, zum anderen der nachhaltigen Qualitätsverbesserung.
Im Mittelpunkt der im Herbst 2014 durchgeführten repräsentativen Umfrage
stand die KDO-ServiceLine. Befragt wurden Kunden, die sich mit Fragen zur
Handhabung von Fachanwendungen oder Meldungen zu Störungen im Betriebsablauf an die KDO gewendet haben. Um möglichst differenzierte Ergebnisse zu erzielen, wurden insgesamt 652 Anwender aus den Bereichen Technik, Finanz-, Einwohner-, Personal-, Jugend- und Ordnungswesen sowie GIS
ausführlich interviewt. Sie beantworteten allgemeine Fragen zur fachlichen
Qualität der Lösung, Erreichbarkeit und Bearbeitungsdauer sowie spezifische
Fragen zu konkreten Vorgängen.
Die Ergebnisse der Umfrage belegten eine hohe Zufriedenheit der Nutzer. Über
90 % der Befragten beurteilten die Kompetenz, Schnelligkeit und Freundlichkeit der KDO-ServiceLine-Mitarbeiter als „gut“ oder „sehr gut“. Die Kunden
lobten vor allem die kurzen Bearbeitungszeiten: In 70 % der Fälle wurde ihr
Anliegen in weniger als einem Tag bearbeitet. Auch zum Thema Erreichbarkeit
äußerte sich die deutliche Mehrheit der Befragten durchgehend positiv. 89,7 %
gaben an, bei der Klärung eines Anliegens direkt einen Mitarbeiter der KDOServiceLine erreicht zu haben.
Gesamtzufriedenheit: Tendenz steigend
Im Vergleich zur letzten Kundenbefragung im Herbst 2012 verbesserte sich der
Mittelwert für die Gesamtzufriedenheit auf der verwendeten 5er-Skala von 1,8
auf 1,7. Im Finanzwesen war der Anstieg nach Abschluss der Umstellungsphase auf das neue kommunale Rechnungswesen am deutlichsten. Besonders
stark wurde die positive Veränderung von den Befragten im Personalwesen
wahrgenommen, die seit Ende 2013 einen vollständigen Support durch die
KDO-ServiceLine erhalten.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Ergebnisse der Umfrage überaus positiv ausgefallen sind. Ute Ahlers, langjährige Mitarbeiterin der KDO,
die unter anderem für die ServiceLine verantwortlich ist, freut sich über den
Zuspruch: „Die Kundenzufriedenheit hat sich auf einem hohen bis sehr hohen
Niveau eingependelt. Das ist nicht nur für das Team eine wichtige Bestätigung,
sondern für die gesamte KDO von großer Bedeutung!“
15
16 KDO-Kunden
KDO-Kunden
17
Anzeige
Nach reiflicher Überlegung entschied sich der Personalleiter für die
Service-Variante. Der Einsatz von P&I LOGA im zentralen Betrieb
der KDO bietet ihm und seinem Team erhebliche Vorteile. Erstens
werden Softwareaktualisierungen und Anpassungen an gesetzliche
Änderungen im KDO-Rechenzentrum automatisch vorgenommen.
Zweitens wird die Abteilung durch den umfangreichen technischen
Support massiv entlastet. Nicht zuletzt sprach die Kalkulierbarkeit
der Kosten für den zentralen Betrieb: „Bei der KDO erhalte ich ein
Komplettpaket zum Festpreis. Thema erledigt!“
Reibungsloser Ablauf dank exakter Planung
Karl-Jaspers-Klinik:
P&I LOGA seit 1. Januar 2015 in Betrieb
Das Thema Personalmanagement wird für eine erfolgreiche Klinikführung zunehmend wichtiger. Die Nachfrage nach
leistungsfähigen und bedarfsgerechten HR-Systemen – ausbaufähigen Komplettlösungen für Buchhaltung und Mitarbeiterverwaltung – steigt. Auch die Karl-Jaspers-Klinik in Bad Zwischenahn hat sich eine zukunftsorientierte Personalwirtschaft auf die Fahnen geschrieben: Am 1. Januar 2015 wurde P&I LOGA im zentralen Betrieb der KDO eingeführt.
Diverse Lohnarten, Zeitzuschläge und Jahressonderzahlungen: Das
Personalabrechnungsverfahren im Gesundheitswesen ist besonders
komplex. Thomas Ruhl, der Personalleiter der Karl-Jaspers-Klinik,
kennt die HR-Herausforderungen im Krankenhausbetrieb. Gemeinsam mit seinem Team pflegt und verwaltet er rund 900 Datensätze
von Mitarbeitern verschiedener Berufs- und Lohngruppen.
Die Ablösung der bestehenden Buchhaltungssoftware KIDICAP war
daher eine willkommene Maßnahme.
Mehr Zukunftsorientierung mit P&I LOGA
Mit der Einführung einer modernen HR-Lösung sollten alle Bedürfnisse der Abteilung – von der Kostenabrechnung über die Planung
bis hin zum Weiterbildungs- und Bewerbermanagement „nach und
nach befriedigt werden“. P&I LOGA wurde dieser Anforderung
gerecht: Durch ein umfangreiches Spektrum an voll integrierten
Zusatzmodulen bietet das Programm die Möglichkeit zum systematischen Ausbau des Personalwesens in allen relevanten Bereichen.
Bei einer Softwareumstellung minimiert eine solide Planung die
unvermeidbaren Beeinträchtigungen im Tagesgeschäft. Um Thomas
Ruhl und sein Team von Beginn an zu unterstützen, war die KDO vor
Ort präsent. Nachdem eine Aufwandsschätzung durchgeführt und die
wesentlichen Umsetzungspunkte aufgestellt wurden, erarbeitete man
gemeinsam einen Projektplan. „Alles im Vorfeld zu berücksichtigen,
quer zu denken und sich einen Puffer einzubauen hat sich als besonders wichtig erwiesen. Später lief alles nach Plan.“
Seit dem 1. Januar 2015 arbeiten Thomas Ruhl und sein Team nun
mit P&I LOGA. Momentan befinden sie sich noch in der Lern- und
Einarbeitungsphase. Für den Personalleiter lässt sich aber bereits
heute ein Fazit ziehen: „Gute Kommunikation und das Fachwissen
der KDO haben uns die Umstellung sehr erleichtert. P&I LOGA war
eindeutig die richtige Entscheidung.“
Thomas Ruhl
[email protected]
Lob & Kritik:
Ihre Meinung ist uns wichtig!
Dienstleistung oder Lizenz?
Thomas Ruhl rät dazu, bei einer Kaufentscheidung die eigenen
Kompetenzen richtig einzuschätzen. Folgende Fragen sollten vorab
geklärt werden: Wird das eigene Know-how zum technischen Betrieb der Lösung ausreichen? Ist externe Unterstützung gewünscht?
Werden zukünftig weitere Dienstleistungen in Anspruch genommen?
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18 KDO-Kunden
KDO-Kunden
19
Gemeinde Jork: Musterlösung für Datenschutz
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Mehr Sicherheit
für Ihr IT-Netzwerk
Mit der dezentralen Firewall von EWE
Die Folgen einer fehlenden Firewall sind schnell dramatisch:
Verlust von sensiblen Geschäftsdaten, defekte Software
und schlimmstenfalls Schäden von vielen Tausend Euro.
Hinzu kommen Haftungsrisiken, sollte einer Ihrer Mitarbeiter
illegale Internetseiten aufrufen und dort beispielsweise Musik
oder Filme downloaden. Schützen Sie sich und Ihre Verwaltung – am besten mit der dezentralen Firewall von EWE:
• Die Hard- und Software sowie deren Pflege
und Updates sind inklusive.
• Wir übernehmen nicht nur die Erstkonfiguration für Sie,
sondern die gesamte Arbeit – und zwar dauerhaft.
• Über unsere kostenfreie Hotline sind wir 24 Stunden
für Sie erreichbar.
• Sie haben keinen Investitionsaufwand und profitieren
zudem von Investitionsschutz durch einen soliden Partner.
• Sie benötigen nur eine Internetanbindung
mit fester IP-Adresse.
Internet, Computer und Netzwerke, Lernplattformen und Zeugnisverwaltungsprogramme: Informationelle Technologien bestimmen immer mehr den Schulalltag. Umso wichtiger ist es, dass sensible Daten von Schülern, Erziehungsberechtigten und Lehrern sicher aufbewahrt und gut geschützt sind. Im niedersächsischen Jork greift die
Gemeinde den Schulen bei der Umsetzung des Datenschutzes unter die Arme.
Um die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften zu gewährleisten, sind Schulen per Gesetz dazu verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Diese Funktion kann sowohl von
einer externen als auch von einer internen Kraft bekleidet werden.
Die Voraussetzungen dafür sind die volle Objektivität und ein aktuelles, umfassendes Fachwissen. Matthias Riel, allgemeiner Vertreter
des Bürgermeisters der Gemeinde Jork, kennt die damit verbundene
Problematik: „Für eine konsequente Umsetzung des Datenschutzes
braucht man Sorgfalt, Zeit und Fachkunde. Aus Ressourcengründen
können Schulen den Datenschutz in der benötigten Qualität und
Kontinuität nicht alleine umsetzen.“
Ähnliche Erfahrungen machte er in der Kernverwaltung: „In der Vergangenheit haben wir mehrere Geschäftsprozesse digitalisiert. Dabei
bemerkten wir schnell, wie komplex die Aufgaben im Bereich Datenschutz sind und haben uns die fachliche Unterstützung der KDO an
Bord geholt. Mit dem Gemeinsamen Datenschutzbeauftragten – einer
Fachkraft der KDO, die wir zum behördlichen Datenschutzbeauftragten bestellt haben, fühlen wir uns zu jedem Zeitpunkt sicher.“
Klasse Idee!
Ihr persönlicher Ansprechpartner:
Andreas Temmen
T 0441 8000-1122
[email protected]
EWE TEL GmbH, Cloppenburger Straße 310, 26133 Oldenburg
2009 bis 2010 nutzte die Gemeinde Jork die Landesförderung aus
dem Konjunkturpaket II und stattete ihre Schulen mit moderner EDVTechnik wie Beamer und interaktiven Whiteboards aus. Mit der neuen Hardware stiegen die Anforderungen an das EDV-Wissen und den
Datenschutz – die Schulen konnten sie aus eigener Kraft nicht mehr
stemmen. „Vor diesem Hintergrund haben wir uns dazu entschlossen,
unsere Kooperation mit der KDO auszuweiten und den Gemeinsamen
Datenschutzbeauftragten auch unseren Schulen zur Verfügung zu
stellen“, erklärt Matthias Riel.
Dabei spielte für ihn der Blick von außen eine wichtige Rolle. „Die
sogenannte Betriebsblindheit wird vermieden. Die Kollegen der KDO
können die potenziellen Sicherheitslücken besser erkennen und
Interaktive Whiteboards sind digitale Tafeln,
die mit einem Computer verbunden sind.
durch Praxisbeispiele Lehrer und Rektoren für das Thema Datenschutz sensibilisieren.“
Fachlich, sachlich, sicher
Die Kooperation mit der KDO hat
einen weiteren Vorteil: Gemeinsam
mit den Datenschutzexperten können Schulleitungen technische und
organisatorische Maßnahmen zum
Matthias Riel, allgeDatenschutz individuell festlegen.
meiner Vertreter des
Anschließend erhalten sie einen EmpBürgermeisters und
Datenschutzkoordinafehlungskatalog, den sie Schritt für
tor der Gemeinde Jork
Schritt und im Rahmen des gegebenen Budgets umsetzen können. „Von
den Pädagogen und den Rektoren
wurde die Zusammenarbeit mit dem Gemeinsamen Datenschutzbeauftragten sehr positiv aufgenommen. Es ist ein gutes Gefühl, in Sachen Datenschutz in allen unseren Einrichtungen auf dem neuesten
Stand zu sein“, fasst Matthias Riel zusammen.
20 KDO-Partner
KDO-Partner
E-Vergabe und EU-Richtlinie –
Worauf ist zu achten?
Ab April 2016 ist es bei der Vergabe von Aufträgen Pflicht, die elektronische Vergabe (E-Vergabe) zu nutzen. Dies
schreibt die Vergaberichtlinie 2014/24/EU vor. Aber was bedeutet dies konkret für Vergabestellen und deren Arbeitsalltag? Ein Artikel von Daniel Zielke.
Die drei neuen Vergaberichtlinien, von denen die oben genannte
eine ist, müssen bis April 2016 in nationales Recht umgesetzt
werden. Wie sich abzeichnet, wird die Umsetzung Übergangsfristen für die vollständige Umstellung auf die E-Vergabe enthalten
und damit den Gesamtprozess in zwei Stufen digitalisieren.
Ab April 2016 müssen Vergabestellen
die Bekanntmachung elektronisch veröffentlichen und
die Vergabeunterlagen elektronisch zur Verfügung stellen.
Hier ist darauf zu achten, dass Artikel 53 der Richtlinie vorschreibt, dass Bieter „unentgeltlich einen uneingeschränkten
und vollständigen direkten Zugang“ zu Bekanntmachung und
Vergabeunterlagen (also den Auftragsunterlagen) erhalten müssen. Damit geht einher, dass künftig der öffentliche Auftraggeber alle Kosten des elektronischen Verfahrens tragen muss und
Bietern keine Kosten (auch keine Abonnementkosten) für die
Recherche, den Abruf der Bekanntmachung, den Bezug der Vergabeunterlagen, die Kommunikation sowie die Angebotsabgabe
entstehen dürfen.
Zentralen Vergabestelle des Landkreises Osterholz, der die Systeme der Deutschen eVergabe nutzt. Generell stellt sich auch die
Frage, ob jede Gemeinde oder Stadt selbst E-Vergabe betreiben
muss oder ob dies im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit eine andere Körperschaft übernehmen kann.
Sonström: „Der Landkreis Osterholz bietet den kreisangehörigen
Kommunen an, deren Vergabeverfahren über die Zentrale Vergabestelle des Landkreises gegen Kostenerstattung abzuwickeln.
Das Vergabemanagementsystem wird dafür vom Landkreis administriert und einsatzbereit zur Verfügung gestellt. Die Systempflege und Schulungen werden ebenfalls von der Zentralen
Vergabestelle des Landkreises vorgenommen. Die kreisangehörigen Kommunen werden als Untermandanten in das System eingebunden.“
Auch die Kreise Minden-Lübbecke und Gütersloh oder die Stadt Paderborn schreiben über das Vergabeportal der Deutschen eVergabe
für benachbarte bzw. kreisangehörige Gemeinden aus. Dabei bleibt
die Beschaffungsautonomie aller erhalten, lediglich die Durchführung des Verfahrens wird einem Dritten übertragen. Dies kann ins-
besondere bei Energieausschreibungen sinnvoll sein, auf deren elektronische Auktionierung sich beispielsweise die Firma switch.on aus
Herzebrock-Clarholz spezialisiert hat.
Spätestens ab 2018 komplett elektronisch
Die zweite Stufe der E-Vergabe-Nutzung sieht vor, dass ab Oktober 2018 zusätzlich zu Bekanntmachung und Vergabeunterlagen auch die Kommunikation sowie die Abgabe der Teilnahmeanträge und Angebote elektronisch erfolgen müssen. Bereits
ab April 2017 muss die vollständige elektronische Abwicklung
des Verfahrens erfolgen, sofern der Auftraggeber eine zentrale Beschaffungsstelle im Sinne der Richtlinie ist: „Zentrale Beschaffungsstellen haben die Aufgabe, entgeltlich oder unentgeltlich für andere öffentliche Auftraggeber Ankäufe zu tätigen,
dynamische Beschaffungssysteme zu verwalten oder öffentliche
Aufträge zu vergeben beziehungsweise Rahmenvereinbarungen
zu schließen. Die öffentlichen Auftraggeber, für die eine Rahmenvereinbarung geschlossen wird, sollten sie für einzelne oder
wiederkehrende Aufträge nutzen können.“ (Erwägungsgrund 69)
Eine andere Frage ist, ob – mit Blick auf einheitliche Prozesse
und die Dokumentation – die Kommunikation mit dem Bieter in
Form eines Nachrichtenmanagements innerhalb der E-VergabeLösung schon ab 2016 sinnvoll erscheint.
Daniel Zielke, Leiter Marketing und Vertrieb
[email protected]
Weitere Informationen zur EU-Richtlinie
finden Sie unter: www.deutsche-evergabe.de
+++ Erfolgsmodell – IT aus der Steckdose: Bereits zehn
Kommunen haben sich für den KDO-Cloud-Arbeitsplatz
entschieden und ihre komplette IT in das KDO-Rechenzentrum ausgelagert. Vier weitere Verwaltungen folgen
in diesem Jahr. Ausschlaggebend sind unter anderem der
steigende Sicherheitsbedarf von Kommunen sowie hohe
Kosten für Personal und Infrastruktur in der IT.
+++ Rechenzentrumsfähig – das neue KDO-Jugendwesen: Der Pilotbetrieb für das neue Jugendwesen läuft bei
den Verwaltungen der Städte Wilhelmshaven, Wiesbaden
und Emden an. Daneben testen noch weitere Städte und
Landkreise die neue Software. Die moderne Fachanwendung wird auch im zentralen Betrieb des KDO-Rechenzentrums angeboten: Datensicherheit und Hochverfügbarkeit
garantiert.
+++
IT-Sicherheit – Mobile-Device-Management
(MDM): Die sichere Administration mobiler Endgeräte
stellt für IT-Abteilungen in den Verwaltungen eine große
Herausforderung dar. KDO-MDM ermöglicht – insbesondere bei Verlust – Kontrolle über die Geräte und gewährleistet Datensicherheit beim Zugriff auf sensible Informationen.
+++
Was ist für die Umstellung aufseiten der
Vergabestellen zu tun?
„Hilfreich für den Umstellungsprozess war die Einrichtung einer Zentralen Vergabestelle des Landkreises Osterholz, die den
Einführungsprozess zentral steuern und begleiten konnte. Die
Zentrale Vergabestelle ist auch für die administrativen Eingaben
in der E-Vergabe zuständig“, sagt Doris Sonström, Leiterin der
+++ Kurznews +++
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Entscheidungsgrundlage – Daten mit GIS anschaulich präsentieren: Geoinformationssysteme bieten
interessante Daten – wenn man sie auswerten kann. Dafür bietet die KDO jetzt vielfältige Möglichkeiten in Verbindung mit dem Finanz- oder Einwohnerwesen an. So
lässt sich der Bedarf an Spielplätzen und Schulen ebenso
grafisch darstellen wie Informationen zu Veranlagungsarten oder Eigentumsverhältnissen. GIS ist damit die ideale Datendrehscheibe, um Projekte und Planungen für die
Politik anschaulich zu präsentieren.
+++++++++++++
21
22 KDO-Partner
KDO engagiert
23
Kinderleicht verwalten:
Kita-Planer 2 von arxes-tolina
Deutschlandstipendium:
Die KDO setzt auf Nachwuchs
Durch den Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz sind die Nachfrage und das Angebot an Betreuungsplätzen in den letzten Jahren gestiegen – ebenso wie der Verwaltungsaufwand. Mit dem webbasierten KitaPlaner 2 der arxes-tolina GmbH wird der gesamte Prozess transparenter und effizienter. Niedersächsische Kommunen können das Verfahren zukünftig im kommunalen Rechenzentrum der KDO hosten.
Finanzielle Unabhängigkeit während des Studiums: Im Rahmen des Deutschlandstipendiums fördert die KDO insgesamt drei Studierende an der Hochschule Osnabrück und der Universität Oldenburg. Das Engagement der KDO reicht
jedoch weit über das Finanzielle hinaus: Neben der Förderung wird den Studierenden auch eine berufliche Perspektive geboten.
Das Dilemma bei der Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen ist
immer dasselbe: Viele Einrichtungen haben ihre eigenen Wartelisten – und um sicher zu gehen, bewerben Eltern sich gleich
auf mehrere Plätze. So sind zeitweise mehr Plätze blockiert als
benötigt und den Kommunen fehlt der Überblick, wie der Bedarf
tatsächlich ist.
Zentrales Portal für Eltern und Kitas
Beim Kita-Planer 2 sind alle Daten vernetzt. Eltern können sich
die verfügbaren Plätze in einem zentralen Internetportal anzeigen lassen, erhalten dort auch weitere Informationen und können sich direkt bewerben. Kitas und Tagesmütter arbeiten mit
einer zentralen kombinierten Warteliste, die Mehrfachanmeldungen berücksichtigt. Damit erhalten Kommunen verlässliche
Zahlen für ihre Bedarfsplanung und werden auskunftsfähig und
noch familienfreundlicher.
Durch das Hosting des Kita-Planers im kommunalen Rechenzentrum der KDO in Oldenburg ist gewährleistet, dass die sensiblen
personenbezogenen Daten sicher und hochverfügbar gespeichert
sind. Starten wird im Sommer die Stadt Hameln, die bereits seit
vielen Jahren Kunde der KDO ist und den Betrieb des KDO-Rechenzentrums auch für andere Fachverfahren nutzt.
Andreas Breitkopf, Leiter der Abteilung Kindertagesstätten,
Schulen und Sport in Hameln, bringt den Mehrwert der Lösung
auf den Punkt: „Mit dem Hamelner Kita-Planer wollen wir unseren Familien mehr Informationen und Service zur Verfügung
stellen. Zudem erhalten wir durch die Software genauere Zahlen,
damit wir zukünftig eine bedarfsgerechte Planung unseres Betreuungsangebotes sicherstellen.“
Der Kita-Planer ist modular aufgebaut und so kann zum Beispiel
die Verwaltungsarbeit durch eine integrierte Elternbeitragsberechnung, Personalverwaltung oder diverse Statistiken weiter
optimiert werden. Ist bereits eine Kita-Verwaltungssoftware im
Einsatz, dann kann der webbasierte Kita-Planer auch unabhängig davon eingesetzt werden.
„Mit dem Hamelner Kita-Planer wollen wir
unseren Familien mehr Informationen und Service zur Verfügung stellen. Zudem erhalten wir
durch die Software genauere Zahlen, damit wir zukünftig eine bedarfsgerechte Planung unseres
Betreuungsangebotes sicherstellen.“
Andreas Breitkopf, Leiter der Abteilung Kindertagesstätten, Schulen und Sport in Hameln
Larissa Beckmann zog nach
Osnabrück, um Öffentliche
Verwaltung zu studieren. Das
Stipendium ist für sie weit
mehr als eine finanzielle Unterstützung: „Es ist schön, Anerkennung zu erfahren. Das
spornt mich an und bestätigt,
dass ich das Richtige tue!“
Beste Chancen
für den Berufsstart
Larissa Beckmann
Simon Bonhaus, Student des
Öffentlichen Managements an
der Hochschule Osnabrück, erfuhr in einem Brief von seiner
Hochschule über die Fördermöglichkeit. Die Wahl des Absenders fiel nicht zufällig auf
den 24-Jährigen: Er ist durch
überdurchschnittlich gute Prüfungsergebnisse aufgefallen.
Daraufhin informierte sich der
Student genau über das Bewerbungsverfahren. „Bei dem
Deutschlandstipendium kommt es nicht
nur auf gute Noten an – soziales Engagement wird einem ebenfalls hoch
angerechnet. Seit meiner Schulzeit engagiere ich mich mit viel Spaß in der
Jugendarbeit. Aus diesem Grund schienen mir die Chancen auf das Stipendium gar nicht schlecht.“
Dabei spielt der Netzwerkgedanke für
die Studentin schon heute eine Rolle.
„Bei dem DeutschlandUm die Weichen für einen erfolgreichen Berufsstart frühzeitig zu stellen,
stipendium kommt es nicht
möchte sie neue Kontakte knüpfen. Im
Sommer wird sie ein Praktikum bei der
nur auf gute Noten an –
KDO absolvieren: „Eine Einrichtung
wie die KDO näher kennenzulernen,
soziales Engagement wird
ist für mich eine wertvolle Erfahrung.
einem ebenfalls hoch angeMehr Zeit für das Studium
Dadurch eröffnen sich neue PerspekDamit lag der Student richtig – und
tiven und Chancen – sowohl während
rechnet.“ Simon Bonhaus
wurde zu einem von bundesweit 20.000
des Studiums als auch danach.“ Larissa
Deutschlandstipendiaten 2014. Die FörBeckmann ist überzeugt: Aufgrund des
derung hat ihm den Alltag als Student
hohen Nachwuchsbedarfs in der öffenterheblich erleichtert: „Ohne die finanziellichen Verwaltung stehen die Karrierechancen gut. „Mein Studiengang bietet einen hohen Bezug zur le Unterstützung müsste ich während des Semesters arbeiten. Die
Praxis und damit auch eine Grundlage für einen guten Start in Zeit für die Vor- und Nachbereitung von Studieninhalten oder
für ein Praktikum würde dadurch stark eingeschränkt werden.“
die Berufswelt.“
24 KDO Persönlich
KDO persönlich
„Technik und Menschen zusammenbringen“ –
Maria-Therese Schneider, Notfallbeauftragte
Maria-Therese Schneider ist seit 1979 bei der KDO und hat bereits in vielen unterschiedlichen Bereichen gearbeitet,
von der Entwicklung über die Systemadministration bis hin zum Produktmanagement. KOM:in sprach mit ihr über ihre
aktuelle Funktion als Notfallbeauftragte.
Frau Schneider, Sie sind für die Weiterentwicklung des Notfallmanagements verantwortlich. Was bedeutet diese Aufgabe?
Notfallmanagement ist für die KDO eine existenzielle Aufgabe
und bedeutet ein strukturiertes und organisiertes Vorgehen bei
einem Notfall. Mein Ziel ist es, dass wir für alle denkbaren Notfälle gerüstet sind. Das bedeutet vor allem, einen Notfallplan zu
haben, der immer aktuell ist und immer „griffbereit“ sein muss.
Warum wurden gerade Sie für diese Aufgabe ausgesucht?
(lachend) Dafür gibt es zwei Gründe: Erfahrung und Hartnäckigkeit. Ich bin schon so lange bei der KDO, dass ich die Abläufe
und Zuständigkeiten sehr gut kenne. So kann ich Situationen,
die zu Notfällen führen könnten, im Vorfeld identifizieren und
damit gegebenenfalls verhindern. Tritt dennoch ein Notfall ein,
dann regelt der Notfallplan die Zuständigkeiten und Abläufe.
Und außerdem bin ich sehr hartnäckig und gehe Dingen auf
den Grund. Nachlässigkeit kann beim Notfallmanagement fatale
Folgen haben!
Was wäre denn für die KDO ein Notfall?
Stellen Sie sich vor, bei der Polizei, die sich direkt neben der KDO
befindet, geht eine Bombendrohung ein und das Gebiet muss weiträumig evakuiert werden. Unsere Mitarbeiter müssten ihre Arbeitsplätze verlassen und wir wären für unbestimmte Zeit für unsere
Kunden nicht erreichbar. Das wäre zum Beispiel ein Notfall.
Aber wie können Sie in diesem Fall gegensteuern?
Lebensmotto:
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein,
wie andere mich haben wollen.
Was ich mag:
Essen: Tartufo-Eis, Rindersteak medium,
Grünkernfrikadellen
Hobbys: Malen, Trommeln, Schießen
Musik: alles was Rhythmus hat –
meist Rock und Oldies
Lieblingsfilm: Dornenvögel
Nächster Urlaub: Wanderurlaub in der Eifel
Diesen Notfall können wir nicht verhindern, aber Szenarien entwickeln, wie wir dennoch weiterarbeiten können. Viele Mitarbeiter
könnten zum Beispiel im Homeoffice arbeiten, Telefone könnten
umgestellt werden.
Darum haben wir alle Notfallpläne auch nicht nur auf Papier im
Schrank, sondern zusätzlich digital an einem sicheren Ort. So können die Befugten jederzeit und überall darauf zugreifen, um dann
im Falle eines Falles schnell und richtig zu reagieren.
Woher wissen denn die Mitarbeiter, wie sie in den
Notfällen reagieren müssen?
Das muss natürlich geübt werden! Denn dadurch erkennt
man erst, ob ein Plan auch in der Realität funktioniert. Wir
führen regelmäßig Notfallübungen durch. Für manche sind
sie zwar eine lästige Arbeitsunterbrechung, aber für effektives Notfallmanagement unverzichtbar.
Bewerkstelligen Sie dieses Projekt
denn ganz alleine?
Notfallmanagement ist kein Projekt, sondern ein Prozess. Es gibt kein definiertes
Ende, denn bei jeder Strukturveränderung
wie zum Beispiel technischen Erweiterungen, Neueinstellungen oder Umzug – auch
innerhalb des Hauses – müssen die Notfallpläne aktualisiert werden. Es ist wie bei einem Haus: Man muss immer was daran tun.
Und auch wenn ich als Vollzeitkraft nur für
diese Aufgabe zuständig bin, so benötige
ich Hilfe aus dem ganzen Haus. Meine Kollegen liefern mir viele wichtige Informationen und unterstützen mich durch Mitdenken und Mitmachen bei der Erarbeitung von
Lösungswegen. Ganz wichtig ist, dass unser
Geschäftsführer das Notfallmanagement
mit trägt und mit hoher Priorität eingestuft
hat.
25
Firmensportabzeichen 2014
Auch 2014 haben sich die
Mitarbeiter der KDO wieder
sportlich gezeigt und beim
Firmensportabzeichen der
Barmer GEK teilgenommen: Insgesamt 26 Teilnehmer konnten am Ende eine
Urkunde in Empfang nehmen. Beim Wettstreit in Sachen „Fitteste Firma“ hat die
KDO damit den zweiten Platz erreicht und ein „Speerwurf Training“ beim Leichtathletiktrainer Heiner Möller gewonnen, der 2014 an den Leichtathletik HallenWeltmeisterschaft der Seniorinnen und Senioren in Budapest teilgenommen hat.
Aber nicht nur der von der Barmer GEK ausgelobte Preis ist für die sportlichen
KDO’ler ein Anreiz. Zweckverbandsgeschäftsführer Dr. Rolf Beyer belohnt jeden
erfolgreichen Teilnehmer mit einem Tag Sonderurlaub. Das mag ein Grund dafür
sein, dass die Zahl der Anmeldungen jedes Jahr steigt. Allerdings ist nicht jeder
Kandidat erfolgreich, denn neben „Standarddisziplinen“ wie Radfahren, Laufen
und Schwimmen gilt es auch im Kugelstoßen, Hoch- oder Weitsprung Meter zu
machen. Und das sieht leichter aus, als es ist.
Frau Schneider, wir bedanken uns für das Gespräch!
Maria-Therese Schneider
[email protected]
KDO – Wir sind
für Sie da!
Mehr Informationen zu unseren Lösungen und IT-Dienstleistungen
finden Sie auf www.kdo.de
Geht mit gutem Beispiel
voran: Herr Dr. Beyer beim
Hochsprung
26 KDO Persönlich
KDO persönlich
KDO als Arbeitgeber:
Mitarbeiter vergeben Bestnoten
Gerade für serviceorientierte IT-Dienstleister mit intensivem Kundenkontakt gilt: Ausgeglichene, motivierte und
leistungsfähige Mitarbeiter führen zu zufriedenen Kunden. Um ein aussagekräftiges Bild über das Befinden und die
Motivation von Fachkräften aus allen Betriebsbereichen zu erhalten, führte die KDO im Herbst 2014 hierzu erneut eine umfassende Mitarbeiterbefragung durch.
„Sind Sie mit dem Verhältnis zu Ihrem
Vorgesetzten zufrieden?“
„Können Sie sich bei Problemen auf Unterstützung von Kollegen verlassen?“
„Gelingt es Ihnen, nach der Arbeit
richtig abzuschalten?“
Diese und andere betriebsrelevante Fragen wurden von insgesamt
183 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der KDO beantwortet.
den hohen kollegialen Zusammenhalt sowie den respektvollen und
wertschätzenden Umgang seitens der Führungskräfte.
Mehrwert für alle Beschäftigten
Auch zum Thema Entspannung und Freizeit äußerte sich die Mehrzahl der Befragten überwiegend positiv. 85 % gaben an, sich in
der arbeitsfreien Zeit ausreichend erholen zu können. 75 % berichteten, trotz eines hohen Arbeitseinsatzes immer noch genügend
Zeit für Familie und Freunde zu haben. Nicht zuletzt zeichneten
die freiwilligen Zusatzleistungen die KDO als einen attraktiven Arbeitgeber bei den Befragten aus. Als besonders wichtig empfanden
sie in diesem Zusammenhang das umfangreiche Gesundheits- und
Sportangebot, diverse Vorsorgeaktionen sowie frisches Obst am Arbeitsplatz.
Zukunftstag bei der KDO
Ungewohnter Lärm auf den Fluren der KDO:
14 Kinder und Jugendliche im Alter von 10
bis 15 Jahren konnten im Rahmen des Zukunftstags einen Blick hinter die Kulissen
werfen und einmal erleben, was Mama,
Papa und die weiteren Kollegen den ganzen
Tag machen.
Kein leichtes Unterfangen, wie Christiane
Beier aus dem Marketing erfahren musste:
„Einem Zehnjährigen zu erklären, was man
macht und warum, ist schwieriger als man
denkt – aber eine sehr interessante Erfahrung. Mit ‚Werbung machen‘ haben die Kin-
der sich schließlich zufriedengegeben.“ Lachend ergänzt Frau Beier: „Beim nächsten
Mal sage ich einfach, dass ich bei der KDO
die Kugelschreiber mache. Das beeindruckt
sie bestimmt!“
Außer beim Marketing durften die jungen
Gäste auch an der Zentrale, bei den Datenschützern, im Rechnungswesen, bei den
Entwicklern, der Technik, dem Personalrat
und der KDO-AKADEMIE ihre Fragen stellen. Ob an diesem Tag bereits Nachwuchs
für die KDO angeworben wurde, das wird
sich in ein paar Jahren zeigen.
Mai 2015
Herausgeber
KDO
Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg
Elsässer Straße 66 · 26121 Oldenburg
Tel. 0441 9714-0 · Fax 0441 9714-148
[email protected] · www.kdo.de
Verantwortlich für den Inhalt gemäß
§ 5 Telemediengesetz (TMG): Dr. Rolf Beyer
Redaktion
Christiane Beier, [email protected]
Konzeption, Layout und Text
Rauschenberg Kommunikation GmbH
Druck
Druckerei Joh. Burlage, Münster
Erscheinungsweise/Auflage
Halbjährlich/2.500 Exemplare
Bildnachweis
Jonah_H/istock (Titel); Syda Productions/fotolia
(S. 3); Javier Brosch/fotolia (S. 7); drubig-photo/
fotolia (S. 22); Picture-Factory/fotolia (S. 26);
Oleg Zhukov, bennnn, katoosha, Punto Studio
Foto, Africa Studio – alle fotolia (S. 30);
Roland Schiffler, Bremen (S. 2, S. 13); Foto
und Bilderwerk, Oldenburg (S. 5, S. 24, S. 28);
Fujitsu (S. 9); Gemeinde Wolfenbüttel (S. 12);
Gemeinde Lemförde (S. 14); Karl-Jaspers-Klinik
(S. 18); Gemeinde Jork (S. 19); KDO (S. 25, S. 27,
S. 28-29)
Gekommen, um zu bleiben
Laut einer Studie der ManpowerGroup, einer der drei größten
Personaldienstleister weltweit, plante im Jahre 2014 jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland einen Arbeitsplatzwechsel.
Erfreulicherweise verzeichnete die KDO-Mitarbeiterbefragung
ein anderes Ergebnis. Für die Mehrzahl der
Befragten kam ein Jobwechsel nicht
infrage. Ganz im Gegenteil: 91 % der
Teilnehmer hätten ihren Freunden und
Verwandten empfohlen, sich auch bei
der KDO zu bewerben. 99 % der
Befragten hielten die KDO für
einen insgesamt attraktiven
Arbeitgeber. Als Gründe dafür
nannten sie das angenehme
und produktive Betriebsklima,
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Hinweis
In diesem Magazin wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit bei Personenbezeichnungen oft die
männliche Form der Begriffe verwendet, sie steht
jedoch stellvertre­tend auch für die weibliche Form.
Urheberrechte
Die im Magazin enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte werden vorbehalten.
Redaktionelle Beiträge geben nicht unbedingt die
Meinung des Herausgebers wieder.
Forscher, Softwareentwickler und IT-Experten von morgen –
beim KDO-Zukunftstag 2015
Wie hat Ihnen diese Ausgabe gefallen? Wir freuen
uns über Ihre Anregungen, Fragen, Lob und Kritik.
Schreiben Sie uns: [email protected]
28 Veranstaltungen
Veranstaltungen
Wachsendes Interesse an Infotagen
Informationsveranstaltungen haben derzeit Hochkonjunktur bei der KDO und ihren Kunden: Zu den Infotagen „Finanzwesen mit newsystem 7“ und „Liegenschafts- und Gebäudemanagement (LuGM)“ Ende April kamen über 120 Teilnehmer nach Oldenburg.
Martin Sunder, verantwortlicher Produktmanager, freut sich über das große Interesse: „Für mich ist das ein klarer Beweis,
dass die Kommunen in der Doppik angekommen sind und jetzt alle Möglichkeiten
ausschöpfen wollen. Manche Systeme bieten da leider nicht viele Möglichkeiten –
aber mit INFOMA® sind wir hier bestens
aufgestellt!“
Das zeigt auch das positive Fazit der beiden Referenzkunden für das Liegenschaftsund Gebäudemanagement (LuGM), Petra
Ahlers vom Landkreis Vechta und Britta
Sauthof vom Landkreis Goslar. Für die Verknüpfung mit dem Finanzwesen kommt in
beiden Fällen eine Integrationsanbindung
zu SAP zum Einsatz, mit der die Daten
zwischen den Anwendungen automatisiert
ausgetauscht werden. „Für Kommunen,
die bereits newsystem im Einsatz haben
ist LuGM voll integriert und für andere
Finanzwesenlösungen können wir diese
Anbindung ebenfalls entwickeln. Denn
vorrangiges Ziel ist es doch, Gebäude und
Liegenschaften effizient zu verwalten und
Kostentransparenz zu schaffen – ohne dabei doppelten Buchungsaufwand zu erzeugen“, wie Martin Sunder erläutert. Dabei
ist LuGM nicht nur etwas für große Kommunen: Neben vier Landkreisen betreut die
KDO auch vier Gemeinden in einer Größenordnung zwischen 8.000 und 15.000
Einwohnern.
Auch auf dem Infotag „Finanzwesen mit
newsystem 7“ wurde umfassend präsentiert, welche zahlreichen Möglichkeiten
die Software bietet. Dazu gehören unter
anderem die Integration eines Rechnungsworkflows über eine DMS-Anbindung, ein
modernes Berichtswesen und die Übernahme von Personalkosten-Plandaten aus P&I
LOGA.
Viele Besucher der Infotage interessierten sich vor allem für die neuen
Möglichkeiten der Fachanwendungen.
Unsere KDO-Veranstaltungen
Einen kurzen Überblick zu
den beiden Fachanwendungen erhalten Sie hier:
für LuGM unter
http://bit.ly/1zZmLsU
für newsystem 7 unter
http://bit.ly/1cSz14z
17.06.2015
08.09.2015
der KDO-Cloud-Arbeitsplatz
KDO, Oldenburg
IT aus der Steckdose –
KDO, Oldenburg
23.06.2015
Infotag KDO-doppik&more:
Rechnungseingangsworkflow,
Steuerakte & weitere Module
Arbeitskreis IT-Leiter der Landkreise
09.09.2015
Arbeitskreis IT-Leiter der
Städte & Gemeinden
KDO, Oldenburg
KDO, Oldenburg
17.09.2015
24.06.2015
KDO, Oldenburg
Infotag Meldewesen:
Präsentation KDO-DMS&more
neues Bundesmeldegesetz,
E-Government & mehr
KDO-Nebenstelle Osthafen
(FAMOversum), Oldenburg
Weitere wichtige Termine
Strategisches
in Bild und Ton
Sie können strategische Aussagen
von Dr. Rolf Beyer zu aktuellen Fragen rund um IT-Lösungen für Kommunen nicht nur lesen, sondern auch
als Videobotschaft anschauen.
Die aktuelle Videobotschaft
finden Sie unter:
https://www.kdo.de/video.php
02. bis 03.06.2015
23. bis 24.06.2015
CCL, Leipzig
Berlin
16. dbb-Kongress
neueVerwaltung
3. Zukunftskongress
Staat & Verwaltung
09. bis 11.06.2015
01.07.2015
Dresden
Emden
Deutscher Städtetag
Hauptversammlung
Mitgliederversammlung des
nds. Städte- und Gemeindebundes
16. bis 17.06.2015
03. bis 04.09.2015
Kassel
Varel
Infoma® Anwendertreffen
Kommunales IuK-Forum
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://veranstaltungen.kdo.de/
Anne Hutfilter
Tel. 0441 9714-154 · [email protected]
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30 Interessantes & Amüsantes
Interessantes & Amüsantes
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Erholung pur: Urlaub ohne Fettnäpfchen
Schnell von Begriff?
Bald beginnt die Urlaubszeit. Es warten ferne Länder. Eines sollte man beim Bereisen exotischer Ziele allerdings beachten: Alle Kulturen haben ihre jeweiligen Besonderheiten. Sie zu kennen, erspart dem Reisenden das eine oder andere Fettnäpfchen. Zudem ist das Kennen und Beachten von kulturell bedingten Regeln ein Zeichen von Respekt.
Von der Kehrichtabfuhr bis zur Inhaftierung von Verbrechern: Die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung sind sehr vielseitig. Lösen Sie das Kreuzworträtsel und testen Sie Ihr Wissen rund um den Berufsalltag in Ämtern und Behörden.
Viel Spaß!
Hinweis: Benutzen Sie bei Umlauten die
normale Schreibweise.
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Indien: heilig statt lecker
In Dubai gilt das Händchenhalten in der Öffentlichkeit als verpönt. Wer seinem Partner oder seiner Partnerin beim Stadtbummel einen Kuss gibt, riskiert sogar strafrechtliche Konsequenzen. Für Verliebte beruhigend: Hinter den geschlossenen
Hotelmauern sind die Regeln nicht ganz so streng einzuhalten.
Anders als in vielen anderen Kulturen, könnte in Indien
ein teureres und großes Gastgeschenk leicht als Beleidigung aufgefasst werden. Wer seinem Gastgeber dennoch
eine Freude machen will, sollte am besten zu essbaren
Mitbringseln aus der Heimat greifen. Die wohl schlechteste Wahl wäre dabei ein Rinderschinken: In Indien gilt die
Kuh als heilig.
Japan: Ja? Nein? Vielleicht!
Thailand: Ärger im Gepäck
In Japan wird eine eindeutige Verneinung als
unhöflich empfunden. Statt eines klaren Neins
nutzen Japaner lieber ausweichende Formulierungen. Das Gleiche gilt beim Äußern von
Wünschen: Einen Satz sollte man dort nicht
mit „ich will“ anfangen. Generell ist es ratsam,
vor Ort etwas zurückhaltender in der Kommunikation zu sein.
Buddha-Darstellungen sind für Thailänder heilig
und gelten sogar als individuell belebte Wesen.
Ohne Sondergenehmigung ist ihre Ausfuhr streng
verboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei
den Statuen um ein Kunstobjekt oder ein Souvenir
handelt. Ausgenommen sind lediglich kleine Figuren, die leicht von einer Person getragen werden
können.
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Senkrecht:
Was ist die erste Anlaufstelle nach einem
Umzug?
Wer verwahrt den Schlüssel der Stadt?
Auf die Kameralistik folgt die ...
Wer so etwas stellt, möchte eine Entscheidung von oben.
Rechtsgelehrte sprechen hier auch von
Erlass …
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Lösungswörter: 1. Update; 2. Register;
3. Paragraf; 4. Akte; 5. Sanktion; 6. Datenschutz;
7. Workshop; 8. Bürgerbüro; 9. Bürgermeister;
10. Doppik; 11. Antrag; 12. Dekret
Dubai: Liebe hinter Mauern
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Waagerecht:
Was bringt ein System auf den neuesten
Stand?
Wo ist alles alphabetisch, chronologisch
und sogar durchnummeriert?
Was steht vor jedem Gesetzestext?
Hier sind alle Unterlagen in bester Ordnung.
Womit muss man rechnen, wenn man
das Recht bricht?
Wodurch wird Informationssicherheit
unter anderem gewährleistet?
In diesem „Geschäft“ wird intensiv
gearbeitet.
„Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt
ist fortwährende Selbstkritik.“
Kurt Schwitters (1887–1948), dt. Maler und Schriftsteller
Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO)
Elsässer Straße 66 26121 Oldenburg
Tel. 0441 9714-0 Fax 0441 9714 -148
www.kdo.de [email protected]