pfarreiblatt sursee - Katholische Kirchgemeinde und Pfarrei St

PFARREIBLATT
Nr. 10/2015
SURSEE
16. bis 31. Mai 2015
Der tanzende Jesuit
in der Pfarrkirche Sursee.
16. bis 31. Mai 2015
Pfarrei aktuell
Kein Samstaggottesdienst und
Firmung der Portugiesen in Sursee
Weil am Samstag, 23. Mai um 17 Uhr in
der Pfarrkirche St. Georg in Sursee die
portugiesische Mission für die ganze Region zusammen mit zwei Bischöfen aus Portugal die Firmung feiert, entfällt der Samstagabendgottesdienst um 17.30 Uhr. Wir
danken für das Verständnis und heissen
die Firmspender aus Portugal herzlich
willkommen. Wir wünschen allen Firmandinnen und Firmanden der portugiesischen Gemeinde eine frohe Firmfeier und
Gottes Geistkraft und Segen!
Ein Znüni zwischen Auffahrt
und Pfingsten
Anschliessend an den Frauenbund-Gottesdienst am Freitag, 15. Mai, 10 Uhr,
findet im Refektorium des Klosters ein
Znüni für alle interessierten Männer
und Frauen statt. Wir treffen unseren
Pfarreileiter Claudio Tomassini bei
einem offenen Morgengespräch und
reden über Gott und die Welt. Leitung:
Claudio Tomassini.
Frauenbund
Maiandachten
Die Maiandachten in der zweiten Maihälfte finden wie folgt statt:
Kapelle Mariazell:
Jeweils sonntags um 17 Uhr, 3., 10., 17.
und 31. Mai. Sonntag, 24. Mai, 17.30 Uhr,
musikalische Maiandacht.
Martinskapelle:
Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr
Kapelle Mauensee:
Jeweils sonntags um 19.30 Uhr, 17. Mai,
24. Mai, 31. Mai.
Wallfahrt Mauensee und Oberkirchberg
Herzlich willkommen zu einem frohen
Gemeinschaftserlebnis!
Am Pfingstmontag, 25. Mai, pilgern die
Bewohnerinnen und Bewohner von Mauensee und vom Oberkircherberg sowie
weitere Interessierte aus der Pfarrei nach
Werthenstein. Der Bus holt die Mauenseer
und Mauenseerinnen um 6.50 Uhr in Kaltbach, um 6.55 Uhr beim Rössli Mauensee
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und um 6.58 Uhr bei der Holzacherstrasse ab. Weitere Wallfahrerinnen und Wallfahrer können um 7 Uhr im Schellenrain
in den Bus zusteigen oder anschliessend
an der Strecke nach Dogelzwil, Renzlingen, Sigerswil. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 15 Franken. Für Kinder übernimmt die Kirchgemeinde die Fahrkosten.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Alle, die
im guten alten Sinn gerne zu Fuss wallfahren, treffen sich um 3.10 Uhr bei der
Kapelle in Mauensee oder um 4.25 Uhr bei
der Kapelle in Sigerswil. Mit unserem
Priester Josef Mahnig feiern wir um 8 Uhr
einen Pilgergottesdienst in der Wallfahrtskirche. Die Kollekte ist traditionsgemäss
für das Mädcheninternat Las Granjas in
Medellin in Kolumbien und für Messstipendien bestimmt. Letztes Jahr ergab
die Opferspende den sehr grossen Betrag
von 1‘040 Franken. Herzlichen Dank
dafür.
Nach dem Gottesdienst treffen sich die
WallfahrerInnen zu einem guten Znüni.
Rückfahrt ist zirka um 10 Uhr.
Ausflug der Gruppe Pensionierte
der Pfarrei St. Georg
Wir laden alle Pensionierten herzlich ein,
uns auf unserer diesjährigen Reise am
Dienstag, 2. Juni, zu begleiten. Sie führt
uns nämlich in ein wunderschönes Gebiet
am Rhein auf die Insel Rheinau mit ihrem
berühmten Benediktinerkloster. Nach
dem Mittagessen gehts weiter mit dem
Schiff zum Rheinfall. Vom Wasser aus den
Rheinfall zu bestaunen ist ein ganz ausserordentliches Erlebnis. Um 18 Uhr sind
wir dann wieder zurück in Sursee.
Die Reiseprogramme liegen in der Kirche
St. Georg in Sursee und in der Kapelle
Namen Jesu in Schenkon auf. Der integrierte Anmeldetalon muss bis 22. Mai im
Pfarreisekretariat im Einsiedlerhof in Sursee oder in Schenkon in der Sakristei der
Kapelle Namen Jesu abgegeben werden.
Packen Sie diese Gelegenheit für einen
abwechslungsreichen und hoffentlich
sonnigen Tag am Schopf und melden Sie
sich an! Wir freuen uns sehr auf Sie.
Musikalische Maiandacht
am Hochfest Pfingsten
Am Pfingstsonntag, 24. Mai, wird die
Maiandacht in der Kapelle Mariazell
zeitlich etwas verschoben um 17.30 Uhr
als festliche und musikalische Maiandacht gefeiert. Es erklingt Musik von
Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788). Als
Sopran singt Carmela Konrad, als Tenor
singt Sebastian Lipp, an der Orgel spielt
Alois Koch, und die Liturgie gestaltet
Claudio Tomassini.
Ausflug des Frauenbundes
Die Reise führt am Donnerstag, 25. Juni,
in die Stadt Zürich. Am Morgen blicken
wir hinter die Kulissen des Fernsehstudios Zürich Leutschenbach. Danach
geniessen wir im SRF-Restaurant ein feines Mittagessen. Am Nachmittag werden
wir in der Altstadt von Zürich durch die
Gassen flanieren. Dabei kann individuell
das Grossmünster mit den schönen Mosaikfenstern und dem Karlsturm besichtigt
werden.
Programm:
7.30 Uhr: Besammlung Marktplatz
(Oberer Graben)
07.45 Uhr: Abfahrt
10.00 Uhr: Führung Fernsehstudio
12.00 Uhr: Essen im SRF-Restaurant
13.30 Uhr: Abfahrt mit Car in die Altstadt
von Zürich (Niederdorf)
14.00 Uhr: Individuelle Erkundung der
Altstadt und den Sehenswürdigkeiten
17.00 Uhr: Rückreise
Reisekosten: 45 Franken (Carfahrt, Führung Fernsehstudio, inkl. Trinkgeld
Chauffeur). 55 Franken für Nichtmitglieder. Das Mittagessen und Getränke gehen
auf eigene Kosten.
Anmeldung: Brigitta Cefalo-Grüter, Telefon 041 922 08 15 (erreichbar ab 18 Uhr);
E-mail [email protected].
Anmeldeschluss: Samstag, 13. Juni.
Editorial
Ein Sprung in den Himmel
Auf dem Titelbild des Pfarreiblatts und bald auch in unserer Pfarrkirche, tanzt der indische Jesuit
Pater Saju George S.J. in Begleitung indischer Musiker und unseres neuen Hauptorganisten Udo
Zimmermann. Er leitet in einem Armenvorort von Kalkutta soziale Einrichtungen der Jesuiten
für Kinder und Jugendliche. Und er trägt zu meiner Freude den Schutzheiligen von Sursee in
seinem Namen!
Das Hochfest von Auffahrt, das wir in diesen Tagen feiern, verkündet eine Botschaft, die bewegt
– eine Bewegung, die durch den ganzen Kosmos geht.
Auf Himmelfahrtsdarstellungen schwebt Jesus nach oben – selten ist er mit Töff oder Ross unterwegs und fast nie tanzt, ja hüpft er mit erhobenen Armen in den Himmel.
Allerdings erinnern wir uns zwischen Ostern und Pfingsten richtig daran, dass schon die alte
und mittelalterliche Kirche Jesus als Anführer des Ostertanzes kennt in Theologie, Liturgie, Literatur und Kunst. Können wir uns das heute noch vorstellen? Als jemand, der mit solcher Leichtigkeit die hauchdünne Membran zur Gotteswirklichkeit durchstösst, muss Jesus uns vielleicht
erst wieder näher kommen? Vielleicht müssen wir uns auch wieder führen lassen zum Tanz, der
springend Brücken baut?
Jesus hat sich durch nichts von seinem österlichen Tanzschritt abbringen lassen. Unter Schmerz
und Leiden, im Feuergebrüll der Drachen und selbst im Durchschreiten der Hölle, hat er daran festgehalten, dass Erde und Himmel verbunden bleiben. Oder anders: Jesus tanzt, weil das
Leben ein Fest ist – geborgen und geliebt, behütet und begleitet von Gott, der selbst zum Tanz
bittet.
Auf diese Einladung hin springt Jesus auf und antwortet mit einem kühnen Tanzschritt direkt in
den Himmel. So gibt der Richtung Himmel Hüpfende auch uns den Impuls, in diese Richtung zu
leben, Antworten zu geben oder mindestens zu suchen. Es geht um die Himmelsrichtung auch
in unserer Welt, wenn wir unterwegs sind und ankommen wollen. Wer tanzt, weiss um das Standbein. Wer springt, kennt den festen Boden. Wer den Himmel liebt, lässt die Erde nie aus den
Augen und aus dem Sinn. Das gilt auch für den tanzenden Priester Saju George, der sein Tanzen als Berufung erfährt und als Dienst an den Ärmsten in den Vororten von Kalkutta versteht.
Die bewegende Botschaft von Auffahrt ist: wer zuunterst einsteht und hell macht, nimmt zuoberst
seinen Platz ein. Das ist Licht und Freude, nicht nur für die Tage zwischen Auffahrt und Pfingsten allein, sondern für alle kommenden Tage. Aus dieser Kraft lebt die Kirche, aus diesem Geheimnis lebt unsere Pfarrei.
Komm Heiliger Geist – erfülle und belebe uns!
Claudio Tomassini
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Hommage an einen General (erst noch einen reformierten) – im katholischen Pfarreiblatt
Denn dadurch beweist Euren wahren Muth
«Dufour, der Schweizer Held» – «Ge schichtsverdreher stilisieren Haudegen, Polarisierer und Scharfmacher zu
Helden. Höchste Zeit, den Genfer General Dufour in Erinnerung zu rufen.» So
der Titel einer Hintergrundseite im Tages-Anzeiger. Sind die kurzen Ausschnitte nicht gerade für uns Katholiken der Zentralschweiz hochspannende, geschichtliche Denkanstösse?
Sehr geehrter Herr Dufour
Wenn Sie wüssten, was in der Schweiz
zurzeit diskutiert wird! Ein richtiger Kulturkampf um die Deutung der Geschichte ist im Gange. Ob wir Morgarten mehr
gedenken sollten als Marignano, ob die
Unterjochung des Aargaus das grössere
Thema sei als der Wiener Kongress von
1815. Aprops 1815: Erst damals wurden
Sie Schweizer. Zuvor waren Sie Franzose. Geboren in Konstanz im damaligen
Baden-Württemberg – als Kind franzö sischer Politflüchtlinge. In der Grande
Armée Napoleons machten Sie Karriere.
Wurden, ohne gefragt zu werden, mit
den Genfern Schweizer, haben Ihr Wissen und Ihre Erfahrung der Schweizer
Armee zur Verfügung gestellt.
Chapeau, mon cher!
Sie waren schweizerischer als die meis ten Eidgenossen. Als Oberst im Generalstab führten Sie eidgenössische Truppen
zu Krisenherden, Sie vermittelten zum
Beispiel zwischen Baselland und BaselStadt. Bei Ihren Militäreinsätzen vermissten Sie brauchbare Landkarten. Al 4
so packten Sie das grösste Werk Ihres
Lebens an: Sie vermassen während 31
Jahren die ganze Schweiz neu.
Chapeau, mon directeur!
Die Stadt Genf, Ihre neue Heimat, haben
Sie von Grund auf erneuert. Als Ingenieur und Kantonsbaumeister legten Sie
Uferpartien trocken; liessen Teile der al ten Stadtmauer schleifen; konstruierten
eine Maschine, um Brunnen und Wasserleitungen zu speisen; bauten im Botanischen Garten eine Orangerie; legten
neue Quais an; führten die Gasbeleuchtung ein und bauten Brücken, so die erste
Drahtseilhängebrücke der Welt.
Chapeau, mon constructeur!
In Ihrer Zeit teilte sich die Eidgenossenschaft in zwei Lager auf, die sich verschanzten und befehdeten: Die Modernisierer gegen die Bewahrer, die Fortschrittsturbos gegen die Bremser – heute sind wir diesbezüglich nicht viel weiter. Damals separierten sich die katholischen Stände zuerst im «Sarnenbund»,
dann im «Sonderbund» – nur schon dieser Name! Heute sprechen wir vom
«Sonderfall» Schweiz, den man genau so
auflösen sollte, wie die eidgenössischen
Truppen damals den «Sonderbund» auflösten: Für diese militärische Aufgabe
wählte die Tagsatzung 1847 den fähigsten Feldherrn zum General, nämlich Sie!
Doch Sie lehnten ab, Sie wollten nicht im
Bürgerkrieg auf eidgenössische Brüder
schiessen und schiessen lassen. Erst
nachdem man Sie bekniet hatte, Ihre
Tränen erneut geflossen und Ihre Bedingungen endlich erfüllt waren, wurden
Sie zum General im Sonderbundskrieg
ernannt. In diesem Krieg befehligten Sie
98861 Männer; in 25 Tagen gewannen
Sie den Krieg und hatten den Sonderbund erledigt. Es gab bloss 93 Tote, was
Militärhistoriker einen «guten Krieg»
nennen. Ich kenne keinen guten Krieg,
nur weniger schlechte. In Ihrem legendär gewordenen Tagesbefehl schrieben
Sie: «Eidgenössische Soldaten! Wie Ihr
die Grenzen überschreitet, so lasst Euren Groll zurück und denkt nur an die
Pflicht, welche das Vaterland Euch auferlegt. Sobald der Sieg für uns entschieden ist, so vergesset jedes Rachegefühl,
betragt Euch wie grossmüthige Krieger,
verschont die Überwundenen, denn dadurch beweist Ihr Euren wahren Muth!»
Das waren in der damaligen Ära der blutigen Vernichtungskriege ganz neue
Töne. Kritiker nannten Sie einen «Prediger» oder «Hasenfuss».
Chapeau, mon général!
Nach dem Sonderbundskrieg erhob man
Sie ohne Ihr Zutun zur Leitfigur des jungen Bundesstaates. Man sah in Ihnen
eine Mischung von Wilhelm Tell und
Jeanne d’Arc. Landauf, landab verehrte
man Sie.
Chapeau, mon héro!
Dennoch, Herr General, Sie sind heute
ein bisschen in Vergessenheit geraten.
Hier in der Deutschschweiz verwechseln
Sie viele mit General Guisan oder mit
Henri Dunant. Mit ihm haben Sie zusammengearbeitet, damals bei der Gründung des internationalen Roten Kreuzes.
Chapeau, mon fondateur!
Unsere derzeitigen Geschichtsverdreher
lassen in ihren History-Roadshows Haudegen, Polarisierer und Scharfmacher
hochleben. Dabei wären Sie ein wirkliches Vorbild: besonnen und gescheit,
liberal und weltoffen, überlegt und
dadurch überlegen, aber auch ehrlich
und zweifelnd. Sie hatten Visionen, verschlossen sich den Kompromissen aber
nicht. Lautes Säbelrasseln mochten Sie
ebenso wenig wie Selbstinszenierungen.
Michael van Orsouw, Schriftsteller, Historiker und ehemaliger Redaktor, hat die
fiktive Autobiografie «Dufour, Held wider
Willen» verfasst (Knapp Olten). Er ist zudem Autor der Hintergrundseite (TagesAnzeiger, 16.4.15), aus der die Ausschnitte dieser Seite stammen. Hanspeter Bisig
Pater Saju George aus Kalkutta am Samstag, 16. Mai, 17.30 Uhr, in der Kirche St. Georg Sursee
«Tanzender Jesuit» setzt sich
für sozialen Wandel und Gerchtigkeit ein
Pater Saju George SJ verbindet vieles,
was auf den ersten Blick wenig gemeinsam hat: Christentum und Hinduismus,
Priestersein und klassischen indischen
Tanz. Die Auftritte des promovierten
Theologen und professionell ausgebildeten Künstlers bringen Menschen verschiedener Glaubensrichtungen und
Kulturen zusammen und beflügeln auf
faszinierende Weise den interreligiösen
Dialog. Der tanzende Jesuit tritt am
Samstag, 16. Mai, 17.30 Uhr, in der Kirche St. Georg in Sursee auf.
Pater Saju George, wenn Sie gefragt werden, wer sie sind, was antworten Sie?
Ich bin Jesuit und klassischer indischer
Tänzer, der sich als Priester und Künstler
für sozialen Wandel und Gerechtigkeit
engagiert. Man nennt mich häufig den
«tanzenden Jesuiten».
Wollten Sie immer schon Priester werden?
Schon als Teenager träumte ich davon, ein
missionarischer Priester zu werden. Was
mich besonders beflügelte, war das Leben
des heiligen Peter Damien («Damien, der
Aussätzige») und später von Mutter Teresa von Kalkutta, der Heiligen der Ärmsten
der Armen. Der Ruf, Gott in allen Dingen
zu suchen und zu finden und alle Dinge in
ihm, kam vom heiligen Ignatius von Loyala, dem Gründer unseres Ordens.
Besonders wichtig ist Ihnen der Einsatz für
arme und benachteiligte Menschen?
Schon zu Beginn meiner priesterlichen
Berufung wollte ich den Armen und
Bedürftigen dienen. Ich wollte den Kranken, den Ungebildeten und Unterdrückten
beistehen. Ich wollte das mitleidende
Gesicht Christi, des Befreiers und Heilers,
zeigen. Meine Lebensorientierung hat sich
seit jungen Jahren nicht geändert, und
mein Enthusiasmus, mich ganz für Christus und sein Volk überall einzusetzen, hat
nicht abgenommen. Ursprünglich wollte
ich Arzt und Jesuit werden, aber es kam
nicht dazu. Als ich diese Leidenschaft aufgeben musste, entwickelte ich meine Lei-
Pater Saju George: «Schon in alttestamentlicher Zeit wird Gott durch Tanz
gelobt und gepriesen».
denschaft und Berufung aus Kindertagen
weiter, ein Künstler zu sein, dies innerhalb
meiner Berufung zum Jesuiten. Ich
erkannte, dass ich den Armen und Notleidenden sehr gut mit beidem, als Jesuit und
Tänzer, dienen könnte.
Sie haben auch ein eigenes Sozialprojekt
ins Leben gerufen.
In einem armen Dorf in der Nähe von Kalkutta gründete ich vor einigen Jahren
Kalahrdaya («Herz der Kunst»), ein universales Zentrum für Kunst und Kultur. Es
entwickelt sich langsam, Schritt für Schritt,
und wird seinen Zweck dann voll und ganz
erfüllen, wenn es eines Tages zu einem College für Kunst, Kultur und Spiritualität aufgeblüht sein wird, zusammen mit einer
Spezialklinik samt Schwesternschule für
die Armen im Dorf und in der Umgebung.
Im Mai werden Sie an mehreren Orten der
Schweiz gastieren (in Sursee am Samstag,
16. Mai). Was ist Ihr Ziel?
Ich komme in die Schweiz, um mit vielen
Menschen, die Freude an meiner Kunst,
die zugleich mein Herzensanliegen ist, und
an der Spiritualität zu teilen. Umgekehrt
bin ich dankbar, von den grosszügigen und
sozial eingestellten Schweizerinnen und
Schweizern finanzielle Unterstützung für
Kalahrdaya zu erhalten. Die Kunst des
Tanzes, besonders des klassischen indischen Tanzes Bharatanatyam, ist für mich
die komplexeste und ausdrucksstärkste
Kunstform. Es geht um eine sehr lebensbejahende, alles umfassende Kunstform –
Körper, Geist und Seele sind völlig einbezogen und aktiv, wenn wir tanzen. Ich bin
überzeugt: Indem wir unseren Körper dehnen und strecken, greifen unsere Seelen
nach dem Höchsten, dem Allumfassenden
aus. Es bedeutet eine Form des Gebets und
der Gottesverehrung, die uns und unsere
Seelen zur Verbindung, zur Einheit mit
dem Göttlichen, der universalen Seele,
führt.
Tanz als religiöse Ausdrucksform, ist das
nicht etwas ungewöhnlich?
Keineswegs. Im Hinduismus spielte der
Tanz schon immer eine wichtige Rolle als
Verbindung zwischen Mensch und Gottheit.
Und auch die Bibel bezeugt diese Tradition: Schon in alttestamentlicher Zeit wird
Gott durch Tanz gelobt und gepriesen.
Interview: PD
Spenden und Einnahmen
gehen in Sozialprojekt
Pater Saju George SJ ist mehrfach mit
internationalen Preisen für sein künstlerisches Wirken ausgezeichnet worden.
Besonders gewürdigt werden seine Choreografien, in denen er biblische Themen
in der Sprache des indischen Tanzes «Bharatanatyam» zum Ausdruck bringt. Auf
Einladung von Jesuiten Weltweit, der
Hilfsorganisation der Schweizer Jesuiten,
die zahlreiche Sozial- und Bildungsprojekte vor allem in Asien und Afrika unterstützt, wird Pater Saju George am Samstag, 16. Mai, 17.30 Uhr, in der Kirche St.
Georg in Sursee auftreten. Spenden und
Einnahmen fliessen in sein Sozialprojekt,
das er in einem Armenvorort der Millionenmetropole Kalkutta gegründet hat.
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Pfarrei St. Georg Sursee: Ina Lukic ist Festpredigerin an Pfingsten
Pfingsten – der Heilige Geist, interreligiös
Ina Lukic unterrichtet seit zwei Jahren
in der Pfarrei St. Georg Sursee auf der
Oberstufe Religionsunterricht. Sie tut
das mit Begeisterung und Freude und
findet einen guten Kontakt zu den
Jugendlichen in den 7. und 8. und 9.
Klassen. Viele wissen nicht, dass Ina
Lukic Theologie studiert und nach 12
Semestern diesen Sommer das Studium
abschliesst. Zur Zeit schreibt, hirnt und
feilt sie an ihrer Masterarbeit im Fachbereich Pneumatologie, oder mit anderen Worten schreibt sie über den Heiligen Geist. Das hat uns neugierig
gemacht und bewogen, Ina Lukic als
Fachfrau und Gastpredigerin an Hochfest von Pfingsten in alle unsere Gottesdienste einzuladen. Im Blick darauf lassen wir Ina Lukic an dieser Stelle schon
kurz zu Wort kommen:
Als Folge der weltumspannenden Globalisierung und der Migration hat sich die
spirituelle und religiöse Landkarte der
Schweiz in den letzten Jahrzehnten sehr
verändert. Neben römisch-katholischen,
evangelisch-reformierten und christkatholischen Christen sowie Juden, die seit
langem in der Schweiz leben, finden sich
heute auch orthodoxe Christen aus verschiedenen Ländern, Muslime, Hindus
und Buddhisten verschiedener Glaubensausrichtungen. Diese Veränderung
habe ich selbst nie bewusst wahrgenommen. Für mich als bosnische Christin
gehörten multikulturelle Begegnungen
mit Menschen aus anderen Religionen
schon immer dazu. Meine Eltern waren
auch nach dem Jugoslawienkrieg weiterhin mit Muslimen, Katholiken und serbisch-orthodoxen Christen gleichermassen befreundet. Viele Familien haben
sich nach dem Krieg von Andersgläubigen abgewandt. Zu gross war der
Schmerz um die verlorenen Familienmitglieder und Freunde. Doch die Schweizer
Debatte um Minarett, Kopftuch und Co.
ging auch an mir nicht vorbei. In einer
Dogmatikvorlesung erwähnte mein Professor in einem Nebensatz: «...man ken6
göttlichen
Dimension
nur wenig anfangen.
Auch in Gottesdiensten
wird der Heilige Geist
manchmal etwas stiefmütterlich behandelt.
Diese Kraft, diese heilende, sie macht es uns keineswegs einfach, sie heilt
nicht einfach mal so. Sie
fordert uns heraus, über
unser christlich geprägtes personales Gottesverständnis zu denken
und Gott eine neue
Dimension zu geben.
Raum zu schaffen, damit
sie wirken kann. Sie entzieht sich unserem Vorstellungsvermögen.
Macht es uns schwer, mit
ihr zu reden, streiten, zu
beten.
Sie ist das Geistige in
Gott, das Nicht-Fassbare, Nicht-Greifbare in
Gott, die unsichtbare
weibliche Kraft Gottes,
die alles – das ganze Universum – erfüllt und am Leben hält.
So sehen wir gerade an der heiligen Geistkraft, dass Gott immer grösser ist als
unsere Bilder und Vorstellungen, dass
wir ihn nicht in Worte fassen können,
obwohl er allgegenwärtig ist – und das
Lebensnotwendigste. So wie die Luft zum
Atmen, die wir auch nicht sehen und greifen können, ohne die wir aber nicht existieren können. Sie ist immer da und
umgibt uns. Sie ist Motor und Antrieb
unseres Lebens, sie ist Gewissen und
Wegweiser in schweren Zeiten. Die heilige Geistkraft gibt uns die Liebe, das Vertrauen, die Ruhe und die Freude im
Umgang mit Schwierigkeiten. Niemand
kann sie sehen, aber jeder wird sie in uns
spüren, in unseren Augen vernehmen.
Die Ausstrahlung, die Sicherheit, die die
heilige Geistkraft uns gibt.
Ina Lukic
Ina Lukic – frisch und fröhlich! Sie hält an Pfingsten in
allen Gottesdiensten die Predigt, studiert Theologie und
ist in Sursee Religionslehrerin an der Oberstufe.
ne den Glauben der heiligen Geistkraft
auch in anderen Religionen, und dies
wäre ein Anknüpfungspunkt für eine
interreligiöse Sprache.» Seither ging mir
der Gedanke, mich mit dem Thema näher
zu beschäftigen, nicht mehr aus dem
Kopf. Der Heilige Geist erschien mir als
eine mögliche Brücke zwischen den Religionen, eine göttliche Kraft, die es trotz
Verschiedenheiten zulässt, dass unterschiedliche
Religionszugehörigkeiten
zueinander finden können, in einem
interreligiösen Dialog auf Augenhöhe.
Und so begann ich meine Masterarbeit zu
diesem Thema.
Wir Christen kennen den Heiligen Geist
und nennen ihn beim Kreuzzeichen und
beim Credo. Viele Menschen, darunter
auch viele Christen, können mit dieser
Kirche – Welt – Politik
Blick in die Weltkirche
Gewohntes loslassen
Ingrid Grave, die in Zürich wirkende
Dominikanerin, frühere Moderatorin der
Sternstunden beim Fernsehen und Sprecherin des «Wort zum Sonntag» – sieht
für die Kirche nur dann eine Zukunft,
wenn sie fähig ist, Gewohntes loszulassen und sich vertrauensvoll auf Neues
einzulassen.In ihrem Vortrag beim Theologischen Forum der Universität Luzern
sagte sie weiter, auch für Ordensgemeinschaften gelte es zu akzeptieren, nicht
mehr alles tun zu können.
Fauler Kompromiss, verpasste Chance
Die Kirche ist wieder im Dorf, der Pfarrer bleibt und die Bischöfe mit ihrer Lehre im Reinen. Enttäuschung und Verärgerung sprechen aus vielen Kommentaren und Leserbriefen zum Ausgang des
Konfliktes um den Pfarrer von Bürglen.
Das Bistum Chur will von der Petition mit
44 000 Unterschriften nichts wissen, Auf
die Gläubigen hört man nicht. Bischofsprecher Gracia: «Für das Bistum spielt
die öffentliche Meinung keine Rolle.»
Sie kamen aus der ganze Schweiz
1200 Jugendliche haben sich vom 1. bis
3. Mai in Freiburg zum Schweizer Weltjugendtag getroffen. Unter dem Motto
«Selig, die ein reines Herz haben, denn
sie werden Gott schauen», feierten die
jungen Menschen mit Konzerten, Vorträgen, Diskussionen und vielem mehr.
Anwesend waren nicht nur eine Reihe
Schweizer Bischöfe, überrascht wurden
die Teilnehmenden auch von einer Botschaft des Papstes. «Sie ist voll von Leben, diese Kathedrale», sagte der Pfarrer von St. Nicholas. Der Geist des Jugendtags nahm auch die ganze Stadt in
Beschlag. Mit 1000 Teilnehmenden wurde gerechnet, 1200 waren gekommen,
vorwiegend aus der Deutschschweiz.
Globale Geschäfte und Verantwortung
66 Schweizer Organisationen haben eine
Initiative zur globalen Verantwortung
der Konzerne lanciert. Künftig sollen
Konzerne mit Sitz in der Schweiz zur
Rechenschaft gezogen werden können,
wenn sie oder ihre Subunternehmen im
Ausland verantwortlich sind für Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen. Das schützt auch jene Firmen, die
Menschenrechts-undUmwelt-Standards
einhalten, vor unlauterem Wettbewerb.
Transparenzoffensive macht nervös
Der Genfer Rohstoffkonzern Trafigura
sorgt mit einer unerwarteten Offensive
für Aufregung von einer ganz anderen
Seite. Der Konzern wird einen Teil seiner Geldflüsse dieses Jahres offenlegen.
Das stösst in der Branche auf Widerstand. Alle Konzerne beteuern, Korruption zu bekämpfen. Aber, es ist wie bei
den Banken, jedes Unternehmen hat sein
eigenes Geschäftsmodell, die Ethikrichtlinien unterscheiden sich gewaltig. Einig
ist man sich einzig: «Offenlegung der
Geldflüsse sind ein zu tiefer Eingriff ins
Geschäftsmodell des Rohstoffhandels.»
Ilanz ist «Reformationsstadt»
Die Schweizer Städte Genf, Neuenburg,
Zürich, Basel, St. Gallen und jetzt auch
Ilanz erhielten dieses Label zum Reformationsjubiläum 2017 von der Gemeinschaft der Evangelischer Kirchen Europas. In diesen Städten wirkte mindestens
ein Reformator.
Schlagzeilen
Der letzte Teil der seit 2006 auf Schweizer Konten eingefrorenen 380 Millionen
Franken der Abacha-Gelder fliesst jetzt
zurück nach Nigeria. Ex-Präsident Abacha gilt als einer der blutrünstigsten und
raffgierigsten unter Afrikas Diktatoren.
Schlagzeilen machte der Fall hierzulande primär, weil die beteiligten Schweizer
Anwälte, darunter Nationalrat und Bundesratskandidat Christian Lüscher, sieben Prozent der Streitsumme erhielten.
Weit grösser ist der Skandal, dass die
Schweiz in einem undurchsichtigen Deal
kapitulierte und keinerlei Gewähr besteht, dass die überwiesenen Millionen,
auch nur teilweise, der beraubten Bevölkerung zugute kam oder kommen wird.
Eine biblische Steuer?
Für die christliche Denkfabrik ChristNet
sind Steuern auf Erbschaften gerecht,
solidarisch – und biblisch begründet: Bereits das Alte Testament verlangt von
Vermögenden, ihren Grundbesitz mit Bedürftigen zu teilen. Ein Text im dritten
Buch Mose verfügt alle fünfzig Jahre ein
Jubel- oder Halljahr (3. Mose 25,8-31).
Land, das aus Not verkauft worden war,
musste demnachwiederandieursprünglichen Besitzfamilien zurückgegeben
werden. Damit erhielten Arme wieder
gleiche Spiesse im Überlebenskampf.
Wie zu biblischen Zeiten sollen Vermögende auch heute besondere Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen.
Vielfach zeigen sich Reiche bereits solidarisch, sie gründen Stiftungen oder
Hilfswerke. Leider herrscht aber je länger je mehr ein Rückzug ins Private vor.
Der Staat, das ursprünglich umfassendste Solidarwerk, wird beargwöhnt und so
seiner besonderen Fähigkeit beraubt,
Armut zu bekämpfen.
Kurienkrankheiten heilen
Der frühere Generalvikar des Erbistums
Luxemburg, Erny Gillen, regt in einem
langen offenen Brief, der auch als Buch
erschien, eine radikale Neuausrichtung
der Kurie an. Er schlägt dem Papst vor,
als römischer Bischof in die Lateranbasilika umzuziehen. Durch diesen «heilsamen Schock» würde die Kurie ihren
Referenzpunkt verlieren. Die vatikanischen Kommissionen sollen auf alle Erdteile verteilt werden, und die Bischöfe
sollen durch nationale Konferenzen ausgewählt werden. «Nicht die Kurie gibt
die Richtung vor, sondern das Volk und
die Gläubigen.» Generalvikar Erny Gillen kritisiert auch, dass Papst Franziskus zwar Reformen angestossen, das
Funktionieren des Vatikans, der Kurie
aber bislang weitgehend unangetastet
belassen habe.
ZR/HB
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16. bis 31. Mail 2015
Gottesdienste
Pfarrkirche St. Georg
Samstag, 16. Mai
10.00 Eucharistiefeier
7. Sonntag der Osterzeit
Kollekte: Mediensonntag
Samstag, 16. Mai (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Thomas Müller
17.30 Eucharistiefeier mit
Pater Toni Kurmann SJ und
Tänzer Saju mit Musikgruppe
Sonntag, 17. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Predigt: Thomas Müller
13.30 Eucharistiefeier auf Albanisch
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Gerold Beck
Montag, 18. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 20. Mai
10.00 Eucharistiefeier
Samstag, 23. Mai
10.00 Eucharistiefeier
Pfingsten
Kollekte: Priesterseminar St. Beat, Luzern
Samstag, 23. Mai (Vorabend)
17.00 Firmung der portugiesischen
Mission
Sonntag, 24. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Kirchenchor mit Zusatzchor
Predigt: Ina Lukic
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Ina Lukic
Pfingstmontag, 25. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Mittwoch, 27. Mai
10.00 Wortgottesdienst, Kommunion
Samstag, 30. Mai
10.00 Eucharistiefeier
Kapelle Namen Jesu Schenkon
Dreifaltigkeitssonntag
Kollekte: Für die Sanierung LassalleHaus in Bad Schönbrunn
Salzsegnung in allen Gottesdiensten
Samstag, 30. Mai (Vorabend)
16.15 Beichtgelegenheit
Walter Bühlmann
17.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Predigt: Claudio Tomassini
Sonntag, 31. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Männerchor Sursee
Predigt: Claudio Tomassini
19.30 Eucharistiefeier
Predigt: Walter Bühlmann
Klosterkirche
Freitag, 22. Mai
17.00 stilles Sitzen
Samstag, 23. Mai
19.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Freitag, 29. Mai
17.00 stilles Sitzen
Samstag, 30. Mai
17.00 Eucharistiefeier auf Italienisch
Alterszentrum St. Martin
Sonntag, 17. Mai
9.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Dienstag, 19. Mai
16.45 Eucharistiefeier
Freitag, 22. Mai
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 24. Mai
9.30 Wortgottesdienst, Kommunion
Seniorenchor
Dienstag, 26. Mai
16.45 Eucharistiefeier
Freitag, 29. Mai
16.45 Wortgottesdienst, Kommunion
Sonntag, 31. Mai
9.30 Eucharistiefeier mit Salzsegnung
8
Sonntag, 17. Mai
7. Sonntag der Osterzeit
Kollekte: Mediensonntag
9.15 Eucharistiefeier
Predigt: Josef Mahnig
Donnerstag, 21. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Freitag, 22. Mai
8.10 Eucharistiefeier
Pfingsten
Kollekte: Priesterseminar St. Beat, Luzern
Sonntag, 24. Mai
9.15 Eucharistiefeier, Zusatzchor
Predigt: Ina Lukic
Donnerstag, 28. Mai
9.00 Eucharistiefeier
Freitag, 29. Mai
8.10 Eucharistiefeier
Dreifaltigkeitssonntag
Sonntag, 31. Mai
Kollekte: Für die Sanierung LassalleHaus in Bad Schönbrunn
9.15 Wortgottesdienst, Kommunion
mit Salzsegnung
Predigt: Claudio Tomassini
Kapelle Grüt
Sonntag, 31. Mai
Grütchilbi, Salzsegnung
11.15 Eucharistiefeier, Kirchenchor
Predigt: Josef Mahnig
Chrüzlikapelle
Sonntag, 17. Mai
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Sonntag, 24. Mai
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
Sonntag, 31. Mai
9.00 Eucharistiefeier auf Spanisch
16. bis 31. Mai 2015
Gottesdienste
Pfarrkirche
St. Georg
Kapelle Mariazell
Samstag, 16. Mai
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 17. Mai
7. Sonntag der Osterzeit
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
17.00 Maiandacht mit Silvia Hergöth
Montag, 18. Mai
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
Dienstag, 19. Mai
8.30 Eucharistiefeier
14.00 – 16.00 Gebetsnachmittag der
Marianischen Frauen- und Müttergemeinschaft MFM mit Eucharistiefeier
und Beichtgelegenheit
17.00 Rosenkranz
Mittwoch – Donnerstag, 20. – 21. Mai
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
Kapelle Spital und Seeblick Sursee
Dienstag, 26. Mai
8.30 Eucharistiefeier
14.00 – 16.00 Gebetsnachmittag mit
Eucharastiefeier und Beichtgelegenheit
17.00 Rosenkranz
Mittwoch – Donnerstag, 27. – 28. Mai
8.30 Eucharstiefeier
17.00 Rosenkranz
Freitag, 29. Mai
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 30. Mai
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 31. Mai
Dreifaltigkeitssonntag
Salzsegnung
8.00 Eucharistiefeier, Predigt, Kollekte
17.00 Maiandacht mit Gerold Beck
Freitag, 22. Mai
19.00 Rosenkranz
19.30 Eucharistiefeier mit eucharistischer Anbetung und Segen
Samstag, 23. Mai
8.00 Rosenkranz
8.30 Eucharistiefeier
Sonntag, 24. Mai
Pfingsten
8.00 Festliche Eucharistiefeier
Predigt, Kollekte
17.30 Maiandacht mit Claudio Tomassini
und Abendmusik «Carl Philipp
Emanuel Bach» mit Carmela Konrad, Sopran; Sebastian Lipp, Tenor;
Alois Koch, Orgel.
Freier Eintritt. Kollekte.
Montag, 25. Mai
8.30 Eucharistiefeier
17.00 Rosenkranz
Liturgische Bibeltexte
Sonntag, 17. Mai
7. Sonntag der Osterzeit
Erste Lesung
Apg 1,15–17.20a.c–26
Zweite Lesung
1 Joh 4,11–16
Evangelium
Joh 17,6a.11b–19
Sonntag, 24. Mai
Pfingsten
Erste Lesung
Apg 2,1–11
Zweite Lesung
1 Kor 12,3b–7.12–13
Evangelium
Joh 20,19–23
Sonntag, 31. Mai
Dreifaltigkeitssonntag
Erste Lesung
Dtn 4,32–34.39–40
Zweite Lesung
Röm 8,14–17
Evangelium
Mt 28,16–20
Samstag, 16. Mai
17.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 17. Mai
9.00 Eucharistiefeier, Orgel
Opfer: Sitftung Kapelle Spital und
Pflegeheim Seeblick
Mittwoch, 20. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Freitag, 22. Mai
9.30 Eucharistiefeier
Samstag, 23. Mai
16.00 Festlicher Pfingstgottesdienst
Sonntag, 24. Mai
9.00 Wort- und Kommunionfeier, Orgel
Opfer: Diözesanes Priesterseminar Luzern
Pfingstmontag, 25. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Mittwoch, 27. Mai
10.30 Eucharistiefeier
Freitag, 29. Mai
9.30 Eucharistiefeier
Samstag, 30. Mai
16.00 Eucharistiefeier zum Dreifaltigkeitsfest, Salzsegnung
Sonntag, 31. Mai
9.00 reformierter Gottesdienst, Orgel
Opfer: Sanierung des Lassalle-Hauses
in Bad-Schönbrunn
Martinskapelle
Freitag, 29. Mai
19.30 Maiandacht
Kapelle Mauensee
Sonntag, 17. Mai
19.30 Maiandacht
Sonntag, 24. Mai
19.30 Maiandacht
Sonntag, 31. Mai
19.30 Maiandacht
9
16. bis 31. Mai 2015
Pfarreichronik
Taufen
Durch die Taufe haben wir in unsere
christliche Gemeinschaft aufgenommen: Eliya Portmann, Längstäg 3, Sursee; Kilian Erik Fraser, Mariazellhöhe 8,
Sursee; Teo Fischer, Surenhöhe 5, Oberkirch; Elias Benedikt Jost, Oberlehn 5,
Gunzwil; Alessia Roelli, Untere Haldenweid 3, Schenkon; Eline Jarva Korner,
Rosengarten 5, Sursee.
Todesfälle
Aus unserer Pfarrei sind verstorben:
Marie Steinmann-Kreienbühl, St. Martinsgrund 9, Sursee; Anton Tränkle,
Untere Haldenweid 73b, Schenkon;
Janina Kunicki-Turek, St. Martinsgrund
9, Sursee; Marie Schwegler, St. Martinsgrund 9, Sursee.
Der Gott der Vollendung schenke den
Verstorbenen die ewige Ruhe und den
Angehörigen Trost.
Kollekten
Für die Arbeit der Kirche in den Medien
(Mediensonntag)
Am Wochenende vom 16./17. Mai nehmen wir Kollekte für die Arbeit der Kirchen in den Medien auf. Der bedeutende Einfluss der Medien – Presse, Film,
Radio, Fernsehen, Internet und E-Mail
– kann die Kirche in ihrem Verkündigungsauftrag nicht unberührt lassen.
Nur wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen, ist es möglich, Medien
mitzugestalten und der Botschaft des
Evangeliums Widerhall zu verschaffen.
Jede Gabe trägt dazu bei, diese Verantwortung der Kirche wahrzunehmen.
Herzlichen Dank.
Priesterseminar St. Beat in Luzern
An Pfingsten, 23./24. Mai, ist die Kollekte für das Priesterseminar St. Beat in
Luzern bestimmt. Die Ausbildung von
fähigen und motivierten Seelsorgerinnen und Seelsorgern gehört zu den vordringlichsten Aufgaben eines Bistums.
10
Das Priesterseminar St. Beat in Luzern
trägt zusammen mit der theologischen
Fakultät die Verantwortung dafür. Die
Aufgaben für das Seminar und die Ausbildungsverantwortlichen sind: Theologiestudenten/-innen zu einer lebendigen
Gemeinschaft zusammenzuführen, Impulse zur Vertiefung des geistlichen
Lebens zu geben, bei der Klärung ihrer
Berufung zu einem kirchlichen Dienst zu
helfen und sie durch Praktika auf den
pfarreilichen Einsatz vorzubereiten.
Das Miteinander von Priesterkandidaten, Laientheologen/-innen und Religionspädagogen/-innen in der Studienbegleitung ist eine wichtige Grundlage für
eine später fruchtbare Zusammenarbeit
in den Pastoralräumen.
Der Bischof dankt Ihnen für Ihre treue
Unterstützung des Priesterseminars St.
Beat in Luzern.
Sanierung des Lassalle-Hauses Bad
Schönbrunn
Die Kollekte vom 30./31. Mai ist für die
Sanierung des Lassalle-Hauses in Bad
Schönbrunn bestimmt. Spiritualität,
Dialog und Verantwortung, das sind die
Grundpfeiler des Lassalle-Hauses in Bad
Schönbrunn im Kanton Zug, einem der
führenden christlichen Tagungszentren
im Bistum Basel. In Trägerschaft der
Schweizer Jesuiten dient das bekannte
Kompetenzzentrum seit über 80 Jahren
der geistigen und ethischen Orientierung. Über 300 Kurse führen Menschen
zu den Quellen des Christlichen Glaubens und ermöglichen den Dialog mit
anderen spirituellen Traditionen. Die
Kurse dienen der Persönlichkeitsentwicklung des Menschen und seinem
Engagement in der Welt.
Um das Angebot des Lassalle-Hauses
weiteren Generationen zu erhalten,
kommt der Jesuitenorden nicht umhin,
Sanierungsmassnahmen an seinem in
der Schweiz grössten Werk vorzunehmen. Zur Deckung der Kosten ist die
Trägerschaft auf Spenden angewiesen.
Herzlichen Dank.
Im Dienste der Pfarrei
Katholisches Pfarramt St. Georg
Rathausplatz 1, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 60
Fax
041 926 80 61
Mail: [email protected]
Internet: www.pfarrei-sursee.ch
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag,
8.30 – 11.30 und 14.00 – 17.00 Uhr
Pfarreisekretariat
n Franz Bieri, Leiter
Claudia Andermatt und Doris Buck
Seelsorge
n Claudio Tomassini, Seelsorger/Pfarreileiter
041 926 80 60
[email protected]
n Josef Mahnig, mitarbeitender Priester
mit Pfarrverantwortung
041 280 04 78, [email protected]
n Silvia Hergöth, Seelsorgerin und
Bereichsleiterin Katechese
041 926 80 63
[email protected]
n Luzia Häller-Huber,
Alters- und Spitalseelsorgerin
041 921 67 66, [email protected]
n Fabrizio Misticoni, Bereichsleiter Jugend
041 926 80 65
[email protected]
n Dr. Walter Bühlmann, Vierherr
041 920 31 46
[email protected]
n Thomas Müller, Vierherr
041 920 18 04, [email protected]
n Gerold Beck, Kaplan in Mariazell
041 921 12 84
Sakristan
n Seppi Arnold, Hauptsakristan
041 926 80 60, [email protected]
Pfarreirat
n Josef Greter, Pfarreiratspräsident
041 921 51 27, [email protected]
Kirchenrat
n Anton Kaufmann, Kirchenratspräsident
041 921 56 58
[email protected]
Kirchenverwaltung
Theaterstrasse 2, 6210 Sursee
Telefon 041 926 80 66
Mail: [email protected]
n Hanspeter Wyss, Kirchgemeindeschreiber,
Alice Gut-Broch
16. bis 31. Mai 2015
Jahrzeiten und Gedächtnisse
Kirche St. Georg · 10.00 Uhr
Samstag, 16. Mai, 10.00 Uhr
Dreissigster: Maria Ulrich, St. Martinsgrund 9.
Jahrzeit: Anton und Elise Bättig-Stengele, Geuenseestrasse 9; Familie Albert
Beck-Erni, Badstrasse; Friedrich Brechbühl-Willi, Bifangstrasse 14; Josef HaasKüng, Bahnhofstrasse 37; Alois und
Marie Hunkeler-Wolfisberg und Eltern,
Mariazell; Alfred Koch-Odermatt,
Kyburgerstrasse 7; Pirmin Lingg,
Schlottermilch 16; Bernadette Schlüssel-Huber, Schönmoos, Mauensee; Josef
Stalder, Zellgrundstrasse 5; Marie und
Julius Willimann-Winiker, St. Martinsgrund 5.
Samstag, 16. Mai, 17.30 Uhr
Jahrzeit: Viktor Corradini-Schäfli, Kindergartenstrasse 2, Schenkon; Franz
Küng-Scheuble, Sonnhaldestrasse 7.
Samstag, 23. Mai, 10.00 Uhr
Dreissigster: Elisabeth Jenni-Steiner,
Sempachstrasse 21, Sursee.
Jahrzeit: Lucie und Oskar BäumleWoerth, Zollikofen; Elise Bühlmann,
Herrenrain; Alfred und Elisabeth Näf-
Wegkreuz unter Bäumen.
Muff, Wilemattstrasse 20; Johanna Walther, Sursee; Heinrich Walther und
Familie.
Pfingstmontag, 25. Mai, 9.00 Uhr
Jahresgedächtnis: Bernhard Spielhofer-Bernet, Bahnhofstrasse 20.
Samstag, 30. MaI, 10.00 Uhr
1. Jahresgedächtnis: Anna Kunz-Huber,
Oberdorf 2, Mauensee; Anton Willimann-Roth, St. Martinsgrund 7.
Jahrzeit: Vierherr Johann Amberg und
Familie Amberg; Hans und Hedwig Bieri-Sigrist, Bahnhofplatz 3; Franz-Joseph
Bossart-Kälin, Lerchenweg 10; Joseph
und Linel Bossart-Jacober, Bahnhofstrasse; Robert Häfliger, Berghof,
Mauensee; Viktor Häfliger-Bieri, Schwyzermatt, Schenkon; Viktor HäfligerLampart, Schwyzermatt, Schenkon;
Hans Ineichen-Stöckli, Pilatusrain 7;
Klassenvereinigung 1. Kl. 1917; Elise
Minder-Bieri, Badstrasse 8; Marie und
Franz Zwimpfer-Felder, St. Martinsgrund 9.
Kapelle Mariazell · 8.30 Uhr
Samstag, 16. Mai
Jahrzeit: Anton und Josephina MeierFurrer und Tochter Josephina, Zopfenberg, Schenkon.
Donnerstag, 21. Mai
Jahrzeit: Verstorbene Mitglieder der
St. Josefsstiftung.
Samstag, 30. Mai
Jahrzeit: Hans und Hedwig Bieri-Siegrist und Kinder, Bahnhofplatz 3; Alois
und Marie Hunkeler-Wolfisberg, Eltern,
Angehörige und Verwandte; Alois und
Francisca Hunkeler-Stöckli, Mariazell;
Bertha und Nina Pfenniger; Fritz und
Elisabeth Amberg-Streit.
Freitag, 22. Mai
Jahrzeit: Anna Felber, Eltern und
Geschwister.
Foto: Dominik Thali
11
Pensionierten-Theater im Pfarreiheim Sursee: «Bsuech us Amerika»
Vagabund entpuppt sich als Millionär
Am Dienstag, 5. Mai, fand im Pfarreiheim
die Premiere des Lustspiels «Bsuech us
Amerika» statt. Das unterhaltsame, witzige Theaterstück wurde von den Pensionierten unter der Leitung von Josette
Gillmann mit Bravour aufgeführt.
John, als Vagabund verkleidet, kommt seinen geizigen Cousin der Schweiz besuchen. Dieser bereitet sich auf einen reichen Verwandten vor, von dem er finanzielle Unterstützung erhofft. Die Enttäuschung über den anreisenden Vagabunden ist gross. Mit verschiedenen Missverständnissen, Trickereien und mit viel List
nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der
Vagabund entpuppt sich als Millionär,
unterstützt seinen geplagten Vetter in der
Schweiz und findet ganz nebenbei noch die
Frau fürs Leben – und zwar ohne Heiratsvermittlungsbüro.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher waren über die Leistung der Pensionierten-Theaterspielerinnen und -spieler
vollends begeistert.
Am Donnerstag, 14. Mai, 20 Uhr (Auffahrt), findet eine weitere Aufführung im
Begegnungszentrum in Schenkon statt.
Text und Fotos: Annelis Nick-Keller
12
Am 27. September 2015 in Luzern
Bistumsjugendtreffen auf den Churchtrail
Entdecken – abchecken – suchend bleiben: Diese Gelegenheit bietet der
Churchtrail, der im Mittelpunkt des Bistumsjugendtreffens 2015 steht. Dieses
findet am Sonntag, 27. September, in
Luzern statt. Ab jetzt können sich Interessierte anmelden.
Die Stadt Luzern bietet viel Kirchliches
und Soziales auf kleinem Raum. Dies nutzen die Veranstalter mit dem Churchtrail,
der sich an den Foxtrail anlehnt. Auf vorgegebenen Routen befinden sich Posten,
welche die Jugendlichen einladen, in
ihrer Gruppe verschiedene Gesichtspunkte der Kirche zu entdecken: deren soziales Engagement, die Bauten mit ihren
Kunstwerken, Orte im öffentlichen Raum,
die religiöse Zeugnisse enthalten. Daneben kommen Spiel und Spass nicht zu
kurz.
Smartphone spielt zentrale Rolle
Der Churchtrail will den Jugendlichen
erfahrbar aufzeigen, dass es sich lohnt,
suchend zu bleiben. Denn es gibt immer
wieder etwas Neues zu entdecken und
abzuchecken. Dies gilt auch für die eigene Glaubensidentität. Etwas zu entdecken
ist der erste Schritt einer persönlichen
Auseinandersetzung. Das Smart-phone
spielt auf dem Churchtrail eine zentrale
Der Churchtrail steht im Mittelpunkt des Treffens.
Rolle. Die Routen sind online abrufbar.
Mittels WhatsApp können die Jugendlichen Bilder und Textnachrichten an das
Churchpub senden, die dort auf einem
Bildschirm gezeigt werden. Das Churchpub bildet den Mittelpunkt der ansonsten
dezentralen Geschehnisse.
Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Jesuitenkirche und endet
mit dem ge-meinsamen Schlusspunkt
kurz vor 16 Uhr.
Im Bistum Basel findet jährlich ein Begegnungstag von Jugendlichen mit dem
Bischof statt, immer an einem anderen
Ort. Eingeladen sind Firmgruppen, Minis,
Missionen, Verbände, Bewegungen und
Schülerinnen und Schüler ab der 3. Oberstufe.
Teilnahme ist kostenlos: www.jugendtreffen.org.
Kontakt Projektleitung: Viktor Diethelm Schwingruber, [email protected], Telefon 041
419 48 33.
Frauentag in Emmenbrücke – «Hinein ins volle Leben»
Zum zweiten Mal organisiert das überkonfessionelle Frauenfrühstückstreffen
einen nationalen Frauentag am 29.
August im Gersag-Zentrum. Inhalt und
Anliegen des Tages erläutert Agnes Wäfler, Mitorganisatorin, Chur.
Warum brauchen Frauen Frauentag?
Agnes Wäfler: Ab und zu brauchen wir
einen Boxenstopp. Oft ging uns die Lebensfreude durch Stress, Überforderung oder
Enttäuschung verloren. Wir funktionieren
einfach, sind in Gefahr, das Leben zu verpassen, gelebt zu werden anstatt zu leben.
Welche Frauen sprechen Sie an?
Es ist ein Tag «von Frauen für Frauen».
Das Programm und die beteiligten Frauen (Referentin, Frauenband und Frauentanzgruppe), dazu ein Interview mit der
Iranerin Dabrina Bet Tabraz und drei
«Hoffnungsgeschichten» von Frauen über
die Hilfe des Glaubens im Alltag, sind
etwas, das jede Frau ansprechen wird.
Was soll am Ende des Tages stehen?
Der Frauentag dient dazu, aus dem Alltag
auszubrechen, der Seele Gutes zu tun und
sich von den Erfahrungen anderer Frau-
en ermutigen zu lassen. Es ist ein Tag zum
Auftanken. Er soll helfen, neue Lebensfreude und Perspektiven zu finden. An
Infoständen gibt es Unterlagen zu Elternkursen und Frauenprojekten.
Interview: Andreas Wissmiller
Der Frauentag «Hinein ins volle Leben»
findet am Samstag, 29. August, 9 – 16.15
Uhr, im Gersag-Zentrum in Emmenbrücke
statt. Veranstalter: Frühstückstreffen von
Frauen für Frauen, Rossbodenstrasse 43,
7000 Chur, [email protected], 081
284 84 72, www.frauenstag.ch.
13
Maiaktion des Hilfswerks Brücke – Le pont zu Jugendprojekt in Brasilien
Jugendlich, vom Land, auf Sendung
Wer keine Stimme und kein Sprachrohr hat, wird nicht gehört. Das
Hilfswerk Brücke – Le pont unterstützt in Brasilien ein Radioprojekt,
das Jugendliche ausbildet und der
Landbevölkerung eine Stimme gibt.
«Am Anfang war das Wort», beginnt
das Johannes-Evangelium. Gute Worte befreien, heilen, ermuntern und
schaffen Frieden. Die richtigen Worte
helfen, einen Menschen besser zu
verstehen und Vorurteile abzubauen.
Jedoch haben viele benachteiligte
Menschen kein Sprachrohr – ihre
Stimme verhallt ungehört.
Stimme der Landbevölkerung
«Ich will die Probleme und die Arbeit
der
Landbevölkerung
bekannt
machen», sagt Maria das Graças,
«denn schliesslich versorgt sie die
städtischen Supermärkte mit Lebensmitteln. Die Arbeit auf den Feldern
wird viel zu wenig wertgeschätzt.» Die
Schülerin ist eine von 240 Jugendlichen aus armen Familien, die dank
des von Brücke – Le pont im Nordosten
Brasiliens unterstützten Projekts
«Comradio» zur Moderatorin ausgebildet wird. Die jungen Leute tragen
nun in wöchentlichen Radiosendungen dazu bei, dass Nöte und Anliegen
der Landbevölkerung auch in den
Städten wahrgenommen werden.
Trumpf bei der Arbeitssuche
«Comradio» engagiert sich im Halbtrockengebiet von Piauí, einem der
ärmsten Bundesstaaten des Landes. In
diesem Umfeld ist das Projekt ein
wichtiges Instrument der Bildung und
der lokalen Entwicklung und bietet
den Jugendlichen eine gute Zukunftsperspektive. Die Ausbildung ist ein
starker Trumpf bei der Arbeitssuche,
da Zeitungen, Radio, Fernsehen und
andere Unternehmen zunehmend
Journalisten/-innen und Kommunikationsfachleute suchen. Vergangenes
14
Ausbildung in sozialer Kommunikation: Brücke – Le pont bietet Jugendlichen
eine Zukunftsperspektive und fördert die Entwicklung der vernachlässigten
Landregion.
Bild: Brücke – Le pont
Jahr feierte das Projekt bereits einen
grossen Erfolg, als Tausende von Menschen auf die Strassen gingen, um zu
demonstrieren.
Menschenrechte verteidigen
Es ging um die Ansiedlung von Minengesellschaften und um das Risiko, dass
die Landbevölkerung vertrieben wird.
Da drehten die Jugendlichen einen
Dokumentarfilm und berichteten über
15 Radiostationen vor über einer Mil-
lion Zuhörern. «Comradio» organisierte auch Treffen von Fachleuten mit
der Landbevölkerung zu Fragen der
ländlichen Entwicklung. «Unser Ziel
ist es, dass unsere Radiojournalisten/innen ihr Wissen weitergeben und
zum Wohl der Allgemeinheit beitragen», bekräftigt ein Lehrer von «Comradio».
Andreas Jahn, Brücke – Le pont
Infos: www.bruecke-lepont.ch
Die Maiandacht lebt – neues Leben in alten Formen
Es muss nicht immer eine Rose sein
Zehn Theologen aus dem Kanton
Luzern erlaubten letztes Jahr Einblick in die Maiandachten ihrer
Kapellen und Kirchen. Auch heuer
werden sie neue Facetten aus dem
Leben Mariens polieren und ansprechende Formen finden.
Zur Maiandacht meint Paul BergerEstermann aus Zell: «Die Mutter Gottes nimmt im Glauben eine wichtige
Stellung ein. Die Form der Andacht
fasziniert mich, weil sie anders als die
Liturgiefeier meditativer und besinnlicher ist. Sie bietet andere Möglichkeiten, sich mit Gott zu verbinden.»
Dies schätzen durchschnittlich 20 bis
30 Menschen pro Feier, wenn sich ein
Verein engagiert sogar 50 bis 60.
Maria jährlich neu entdecken
Jeweils ein originelles Thema lässt
sich oben erwähnter Pfarreileiter für
Zell einfallen, dabei muss die «Blume
aller Blumen» nicht unbedingt eine
Rose sein. Letztes Jahr machte er sich
Gedanken über den Kaktus als Frühlingsblume. In der Kapelle Bruder
Klaus in Kriens wurde gefragt, welche
Beziehung heutige Eltern mit ihren
Kindern leben. In Horw wurden alle
fünf Anlässe gefeiert unter: «Maria,
breit den Mantel aus – über dein und
mein und unser Leben».
Das gemeinsame Gebet zur Muttergottes bedeutet Sophie Kaiser, der langjährigen Horwer Kirchgängerin, sehr
viel. Die 84-Jährige besuchte bereits
als junges Mädchen im Blauring regelmässig die Maiandacht. Vereine spielen bei den Maiandachten auch heute
eine wichtige Rolle, vielerorts helfen
die Katholische ArbeitnehmerBewegung (KAB), die Frauen- und Müttergemeinschaft oder die Liturgiegruppe.
Gerne delegiert in Reiden Jarosław
Płatunski die Durchführung an das
Generationenteam oder lässt die Kinder der 6. Klasse eine Andacht für
Gleichaltrige gestalten. Eine Kinder-
Es darf auch ein Kaktus sein: Mit Maria aus der Quelle des Lebens trinken –
unscheinbar, unauffällig wachsend, überraschend aufblühend.
Bild: Andreas Wissmiller
andacht kennt man auch an der Wissemme in der Pfarrei Hasle. Im nahen
Doppleschwand sei der Andrang für
die drei Feiern merklich grösser, wenn
man in der freien Natur feiern könne,
meint der Pfarradministrator Nick
Ryan, weil danach gemeinsam Kaffee
getrunken werde.
Das Danach
Geselliges Zusammensein spielt in vielen Pfarreien eine wichtige Rolle: In
Eschenbach etwa, wo eine Maiandacht
bei jedem Wetter am Wegkreuz Öggenringen stattfindet. Die dortige Katechetin ist Mitglied beim Trachtenverein, 80–90 Leute aus der Umgebung
würden gemeinsam feiern und danach
gemütlich Kuchen essen oder bei einer
Bauernfamilie grillieren. Die Kolpingfamilie in Ebikon organisiert einmal
im Mai einen Apéro. Dann, so Gemeindeleiter Daniel Unternährer, verdop-
pele sich die Teilnehmerzahl gegenüber den übrigen fünf Andachten auf
gut 40 Personen.
Ausschwärmen, empfangen
Nicht alle Gläubigen bleiben vor Ort,
Littau verbindet eine Maiandacht mit
der Pfarreiwallfahrt. Auch in den
Stadtpfarreien St. Anton und St.
Michael zieht es Frauengemeinschaft
und Seniorentreff ins Grüne. Dann
packen sie einen Zobig ein, steigen
in den Bus und nehmen manchmal für
die musikalische Begleitung sogar
eine Ländlergruppe mit.
Besonders gastfreundlich zeigt sich
die Wallfahrtskirche Hergiswald. Hier
finden gemäss Kaplan Franz Egli etwa
20 Andachten statt. Er selber führt seit
2003 jeweils eine Maiandacht durch.
Andere Gruppen entsteigen dem Tal,
vom nahen Kriens bis vom fernen Rapperswil. Monika Zumbühl Neumann
15
AZA 6210 Sursee
Erscheint
vierzehntäglich
Redaktionsschluss
Nr. 11/2015
Montag, 18. Mai 2015
Erscheint am
Freitag, 29. Mai 2015
AKTUELL
•
Herausgeberin: Katholische Kirchgemeinde Sursee
Redaktionsteam: Georges Achermann (Leitung),
Werner Mathis, Hanspeter Bisig, Franz Bieri,
Claudio Tomassini, Claudia Andermatt
Zuschriften: Redaktion Pfarreiblatt, Postfach 376,
6210 Sursee, 041 921 55 04, [email protected]
Bestellungen, Abbestellungen, Adressänderungen:
Katholisches Pfarramt, Rathausplatz 1, 6210 Sursee
041 926 80 60, Mail: [email protected]
KIRCHGEMEINDE UND PFARREI ST. GEORG SURSEE
Maiandachten
Freitag, 29. Mai, 19.30 Uhr,
Martinskapelle.
Jeweils Sonntag, 17., 24. und
31. Mai, 19.30 Uhr,
Kapelle Mauensee.
Jeweils Sonntag, 17. und 31. Mai,
17 Uhr; am Sonntag, 24. Mai,
17.30 Uhr (Maiandacht mit
Claudio Tomassini und Abendmusik
«Carl Philipp Emanuel Bach» mit
Carmela Konrad, Sopran; Sebastian
Lipp, Tenor; Alois Koch, Orgel).
Kapelle Mariazell.
Firmung der
portugiesische
n Mission
Samstag, 23. Mai,
17 Uhr,
Kirche St. Georg.
Pater Saju George:
Klassisch indischer Tanz
Der tanzende Jesuit tritt im
Gottesdienst in der Kirche
St. Georg am Samstag,
16. Mai, 17.30 Uhr, auf.
Wallfahrt
nach Werthenstein
Pfingstmontag, 25. Mai: Wallfahrt
der Bewohnerinnen und Bewohner
von Mauensee und Oberkircherberg sowie weitere Interessierte
aus der Pfarrei nach Werthenstein.
Programm siehe Seite 2.
Klosterbibliothek
Die Klosterbibliothek ist jeden
Donnerstag von 17 – 19 Uhr
geöffnet (ausser Ferienzeit
im Kloster).
Kirchgemeinde
versammlung
Mittwoch, 20. M
ai, 20 Uhr,
Pfarreiheim Sursee
.
Traktanden:
- Rechnung 2014
- Verwendung Er
tragsüberschuss
- Informationene
n Personelles
und Projekt Pfarre
izentrum
- Umfrage
- Verschiedenes
Ausflug
der Gruppe Pens
ionierte
Die Pensionierten
der Pfarrei
St. Georg mache
n am Dienstag,
2. Juni, den Jahres
ausflug
ins Kloster Rheina
u und
an den Rheinfall.