Standortwechsel der Firma joerns GmbH Massenhausen

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Lokales
Sonnabend, 9. Mai 2015
Gräber für Millionen
mahnen zum Frieden
Gedenkfeier auf Arolser Friedhof
Bad Arolsen. 55 Millionen Opfer
des Zweiten Weltkriegs, des Holocaust, der Gewaltherrschaft
sowie von Flucht und Vertreibung mahnen über den Gräbern
zum Frieden. Diese Botschaft
vermittelte die gestrige Gedenkstunde des Ehrenvorsitzenden
des Volksbundes Deutsche
Kriegsgräberfürsorge Hessen,
Oberst a. D. Jürgen Damm, auf
dem Bad Arolser Friedhof. Am
70. Jahrestag des Endes des
Weltkriegs in Europa erinnerte
Damm daran, dass erst am 2.
September der Krieg auch in
Asien zu Ende war, nach den
Atombombenabwürfen auf die
japanischen Städte Hiroshima
und Nagasaki.
In Deutschland endete der
Krieg und damit das verbrecherische Hitler-Regime mit der
bedingungslosen Kapitulation
am 8. Mai um 23.01 Uhr. Namentlich erinnerte Damm an einen auf dem Friedhof beigesetzten Landsturmmann, einen
Zwangsarbeiter und ein Kind,
die in der Folge des Kriegs
zwangsweise nach Arolsen gerieten und dort starben. Der
Jahrestag gab auch Anlass der
Millionen von Menschen zu gedenken, die bei Flucht und Vertreibung umkamen und dabei
selbst auch das Ziel der Rache
von Opfern des NS-Regimes
waren, wie Damm erklärte.
Die Soldatengräber, für die
der VDK sorge, seien keine
„Heldenhaine“, vielmehr seien
Der Ehrenvorsitzende des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge gedachte am 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs der
Foto: Armin Haß
55 Millionen Toten.
sie unverzichtbare Stätten der
Erinnerung und der Mahnung
zum Frieden.
„Die große Politik können wir
nicht ändern, aber wir können
unsere Friedenssehnsucht zum
Ausdruck bringen“, sagte Damm.
Dabei könne jeder Einzelne im
persönlichen Umfeld seinen
Beitrag zum Frieden leisten.
Ohne die Hoffnung auf Frieden
werde sich nichts in der Welt ändern.
Damm erinnerte am Engel an
den Gräbern von Soldaten und
ehemaligen Zwangsarbeitern
auch an die Opfer der in der Gegenwart bei gewaltsam ausgetragenen Konflikten und Kriegen ums Leben gekommenen
Menschen. Seit vier Jahren halte
er als Vertreter des VDK mit
Angehörigen von in Afghanistan ums Leben gekommener
Bundeswehrsoldaten Gedenkfeiern ab.
Dabei werde immer wieder
deutlich, wie groß das Leid der
Hinterbliebenen sei.
An der Gedenkveranstaltung
nahmen unter anderem auch
ehemalige Weltkriegssoldaten
sowie als Vertreter der Stadt
Bürgermeister Jürgen van der
Horst teil. Soldaten verteilten
rote Nelken zum Niederlegen
auf den Gräbern.
Zuvor hatte Damm als Prädikant in der Friedhofshalle eine
Andacht abgehalten.
(ah)
Standortwechsel der Firma
Massenhausen
Gegen Rauch und feinen Staub
JOERNS GmbH liefert moderne Absaugsysteme für die Elektroindustrie
BAD AROLSEN-MASSENHAUSEN
(es). Mit ihren Absaugsystemen
für alle Arten von Laser-Anwendungen und Lötrauch hat
die JOERNS GmbH in Massenhausen eine Marktlücke entdeckt und clever ausgefüllt.
Das Geschäft läuft so gut, dass
das Unternehmen jetzt neue
Räume am Ortsrand von Massenhausen an der Briloner Straße bezogen hat.
Mit Lasertechnologie lassen
sich viele erstaunliche Dinge
fertigen. In der Möbelindustrie
werden Laser zum Verkleben
von Umleimern verwendet. Getränkeabfüller wie etwa Brauereien verwenden Laser zum
Beschreiben ihrer Etiketten mit
wechselnden
Informationen
über Produktions-Chargen und
Mindesthaltbarkeitsdatum. Die
Einsatzfelder sind vielfältig.
Doch wo immer Laser zum
Einsatz kommen, wird es heiß.
Farben und Kunststoffe verbrennen und was dabei an chemischen Substanzen entsteht,
weiß niemand so ganz genau.
Deshalb gelten alle diese mik-
Wir führten
die Elektroarbeiten aus
Bad Arolsen
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Mal ganz groß, mal handlich klein. Die Absaugsysteme für Rauch
und Staub gibt es bei der JOERNS GmbH in Massenhausen in jeder
Größenordnung.
Die JOERNS GmbH stellt Absaugsysteme für die Elektroindustrie her. Das Unternehmen ist jetzt an
die Briloner Straße am Ortsrand von Massenhausen umgezogen. Das Foto zeigt v.l. Horst Jakob, Anja
Fingerhut, Renate und Paul Jörns.
(Foto: Elmar Schulten)
roskopisch feinen Abfallstoffe
als Sondermüll.
Hier setzen die Absaugsysteme der JOERNS GmbH an: Mit
zum Teil von ihm selbst entwickelten und patentierten Verfahren hat es Jörns geschafft,
auch die tückischsten Stäube
und Rauch aus der Luft der Produktionsmaschinen zu filtern.
Die Luft, die die Filtergeräte
verlässt, genügt Reinraumanforderungen und wird wärmeenergiesparend dem Raum
wieder zugeführt. Doch was geschieht mit den Filtern?
Auch hierfür hat der Tüftler
Paul Jörns eine Lösung parat:
Die Firma JOERNS GmbH
bietet ihren Industriekunden
schon beim Verkauf der Filter
die korrekte Entsorgung und
den lückenlosen Nachweis darüber an.
„Wir waren die Ersten, die
diesen Service anbieten konn-
ten“, sagt Jörns. Ebenso zufrieden erklärt er sein Patent, das
die Standzeit eines 250 Euro
teuren Filters um das Fünffache
erhöht: Der Balgenfilter wird
einfach in eine Vorrichtung eingespannt, die dafür sorgt, dass
jeder Quadratzentimeter Filterfläche optimal gefüllt wird.
Ist der maximale Füllstand
erreicht, wird der Filter vom
Kunden in seine Transportverpackung
gesteckt
und
nach Massenhausen zurückgeschickt. Von hier aus übernimmt die Firma Peine die
korrekte Entsorgung nach den
geltenden gesetzlichen Standards.
Das Prozedere wird dokumentiert und hilft den jeweiligen
Kunden bei der Dokumentation ihrer Entsorgungspflichten.
Auch das ein Detail, das dazu
geführt hat, dass das Unternehmen als zugelassener Händler
der Raumfahrt nach EN 9120
zertifiziert wurde.
Die Idee zum Bau und Vertrieb seiner besonderen Absaugeinrichtungen hatte der frühere
Zeva und Zevac-Mitarbeiter
übrigens, als in den 80er-Jahren nach einem Verfahren zum
Absaugen von Rauch bei Auslötsystemen gesucht wurde. So
wurden Kontakte nach England
geknüpft, die bis heute fortbestehen. 1993 gründete Paul
Jörns seine JOERNS GmbH. Der
Umzug in die neuen Räume
stellt einen neuen Meilenstein
in der Firmengeschichte dar, zu
der auch die langjährigen Mitarbeiter erheblich beigetragen
haben.
Wir gratulieren zu den neuen Geschäftsräumen.
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