Kirchenfenster Juni - Juli 2015 - Evangelische Kirche in Kirchheim u

Auferstehungskirche I Christuskirche I Kreuzkirche I Martinskirche I Thomaskirche
Kontraste
Kontraste
KON
TRASTE
Juni - Juli 2015
Zum Titelbild
Kontraste
Mit dem geschickten Einsatz
von Kontrasten kann man Fotografien
spannungsreicher
und interessanter gestalten.
Zwei Arten werden unterschieden: Farbkontraste und inhaltliche Kontraste. Bei den Farbkontrasten gibt es z. B. den Hell-Dunkel-Kontrast oder
den Kalt-Warm-Kontrast. Bei den inhaltlichen Kontrasten liegen die Kontraste im Bildinhalt selbst, wie HartWeich, Groß-Klein, Arm-Reich oder Hässlich-Schön.
Kontraste finden wir im Übrigen auch zuhauf in unserer alltäglichen Welt. Soziologen sprechen dabei von
„Klüften“. Die Kluft zwischen Arm und Reich, Frauen
und Männern, Kindern und Erwachsenen, Gesunden und
Kranken, Anerkannten und nicht Anerkannten, Ortsansässigen und Fremden. In unterschiedlichen Ausprägungen finden sich diese Klüfte auch zur Zeit Jesu. Und das
besonders Faszinierende an Jesus ist für mich, wie er mit
diesen Klüften umgegangen ist. Ich entdecke darin Jesu
unvergleichliche Zuwendungslust und Zuwendungskraft. Jesus hat sich in diesen Klüften bewährt. Er hat
Menschen, die abgewertet wurden, wieder aufgewertet.
Das zeichnet diesen Mann aus. Nächstenliebe bedeutete
für ihn, Interesse an den Menschen, Kontaktfreudigkeit.
Mit „Sündern“ hat Jesus zuerst gegessen, sich an denselben Tisch gesetzt. Es gibt Dinge, die kann man nicht
vom andern Tisch herüberrufen. Und irgendwie brachte
er Gott mit. Und die Erfahrung war: Wenn Gott so ist
wie Jesus, dann wird ja alles anders. So gewann Jesus
Menschen. Kontrasten begegnete er mit Kontakten.
Mich faszinieren und verlocken diese Zuwendungslust und
Zuwendungskraft Jesu und sein Interesse an Menschen
und ermutigen mich, kontaktfreudiger zu werden und
Klüfte zu überbrücken. Gerade hier vor Ort in Kirchheim!
Jugendreferent Jochen Leitner
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Herausgeber:
Ev. Gesamtkirchengemeinde
Widerholtplatz 4
73230 Kirchheim unter Teck
Zuschriften:
z. H. Diana Herzig
 [email protected]
V.i.S.d.P:
Werner Dohrn
Pfarrer Jochen Maier
Pfarrer Gottfried Settgast
Verantwortlich für den Inhalt
sind die Verfasser und die
jeweiligen Pfarrämter.
Redaktion: Redaktionsteam
aus den Kirchengemeinden
mit Diana Herzig
Gestaltung: Redaktionsteam
Gedruckt bei Röhm COPYDRUCK, abgezählt und
ausgetragen von vielen netten
Menschen!
Wir freuen uns, wenn Sie mit einer Spende unser gemeinsames
„Kirchenfenster“ unterstützen.
Beiträge für die Kirchenfenster-Ausgabe Oktober - November (27.09. - 28.11.2015) bitten
wir bis 21. Juli 2015 an E-MailAdresse: [email protected] zu senden.
Gestaltung der Titel- und
Rückseite:
Hans Joachim Haehnel
Impuls
offenbarung in Nazareth (Lk 4,16-40) gilt
seine Botschaft zuerst den Armen und Ausgeschlossenen. Er nimmt sich Ausgestoßenen
und Verzweifelten an, heilt bedürftige Kranke, sättigt Hungrige, preist Arme und Weinende selig und ruft Hartherzige zur Wende
(Bergpredigt). Im Gleichnis vom Weltgericht
identifiziert er sich mit den Geringsten (Was
ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. –
Mt 25, 40)
Arm und Reich
2. Mose 3,7
… ich habe das Elend
meines Volkes in Ägypten
gesehen...
Einzelne gebrauchen ihre kolossale Macht als
Herrscher von Ägypten - darunter leidet das
ganze Volk Israel in der Landschaft Gosen.
Die Frondienste gehen über die Kraft, und die
Mächtigen bauen ihre Städte, ihren Besitz
und ihren Wohlstand immer weiter aus. Reich
und Arm – ganz nahe beieinander.
Was auffällt: Die Würde eines Menschen
hängt nicht von seiner Produktivität oder
Kaufkraft (oft auf Kosten Ärmerer) ab, sondern besteht in der von Gott geschenkten
Gottesebenbildlichkeit und auch in Gottes
Zuwendung, die den Menschen in sein Kind
verwandelt. Die Geschichten der Bibel zeigen
uns, dass Gottes besondere Zuwendung ausgegrenzten und verachteten Menschen gilt
– unter denen die Armen oft an erster Stelle
stehen. Wer sich an den Schwachen vergeht,
der vergeht sich an Gott selbst.
In diese Situation hinein begegnet Gott dem
Hirten Mose beim Schafe hüten am Berg Horeb:
"…ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt."
Im Laufe des Gesprächs stellt sich Gott dann
als „Jahwe“ vor - übersetzt in unsere Sprache:
Ich bin derjenige, der immer da ist- der dabei
ist. Ich bin der, der mitgeht, der ist, wie er ist.
Ich bin der, der sich als der Handelnde erweist.
In dieser Eigenschaft und Sein ist es ihm
nicht egal, wie es seinem unterdrückten Volk
geht. Er sieht die Kluft und den Unterschied
und beruft deshalb Mose als seinen Boten.
Durch Mose greift Gott in die Geschichte ein.
Bis heute wird daran im jüdischen Passahfest
erinnert und gedacht.
Lassen wir uns anstecken von Gottes Liebe
und Handeln.
Uli Häußermann
Diakon
im Kirchenbezirk
Kirchheim/Teck
Im Neuen Testament und in der Urgemeinde finden wir eine ähnliche Linie. Gott steht
immer auf der Seite der sozial schwachen
Glieder der Gesellschaft. Bei seiner Selbst-
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Kirchenmusik
Ein bunter Strauß
einladender Musik!
Eines der anspruchsvollsten
Musikinstrumente ist…
Wenn der Mai auch nicht alles neu macht,
so weckt er doch Gelüste auf eine leichte,
heitere (Kirchen-) Musik: „Der Winter ist vergangen, ich seh des Maien Schein. Da singt
Frau Nachtigalle und manch Waldvögelein…“
Wie signalroter Klatschmohn, laden deshalb
beschwingte Jazzklänge am 14. Mai um 18
Uhr zum „Himmelfahrtsgottesdienst“ in die
Martinskirche, mit der bewährten Band um
Ralf Sach und Werner Ambacher als Liturgen.
Richtig: Die Blockflöte! Nicht zufällig verziehen sich unsere Gesichtszüge zu einer gequälten Visage, wenn sich eigene Erinnerungen an
Zeiten musikalischer Früherziehung melden.
Dabei erscheint alles so einfach: man muss ja
einfach nur hineinpusten und entsprechende
Löcher verschließen. Doch eigentlich sollten
wir gewarnt sein, denn nicht umsonst gilt das
Sprichwort, „jemandem die Flötentöne beizubringen“ als Androhung, an sich Unmögliches
möglich zu machen. Seit einigen Jahren nun
trifft sich mittwochs im Bezirkskantorat ein
illustrer Kreis ausgebildeter Flötendamen unter der unkundigen Leitung des Bezirkskantors
und verzaubert mit gemeinsam erarbeiteten
Programmen in jährlichen Flötensoireen und
gottesdienstlichen Veranstaltungen die überraschten Zuhörer. Nicht zufällig erfreuen sich
diese musikalischen Abendmusiken, die immer
unter einem bestimmten Motto firmieren und
Ensemblemusik von der Renaissance bis hin
zum Jazz anbieten, stetig wachsender Beliebtheit. Ein besonderes Kennzeichen dieser fröh-
Daneben verführen die duftenden Trauben
der Hyazinthe am 17. Mai zu einer Frühlingsmatinee mit Schülern der Musikschule Kirchheim um 11:45 Uhr nach dem Sonntagsgottesdienst. Musikalisch farbenprächtig wie
eine bunte Tulpenwiese, wird auch wieder die
Kirchheimer Musiknacht am 13. Juni, einem
abwechslungsreichen Bandaufgebot, von 18
- 23 Uhr auf dem Martinskirchplatz gestaltet
sein, während die „Expedition ins Tonreich“,
mit mitreißender Bläsermusik des LBQ, am 4.
Juli um 19:30 Uhr Ihre persönliche Schlüsselblume zum befreiten
Öffnen aller Sinne sein
wird. Einen heiteren Tag
in Gottes betörender
Schöpfung, mit einer
berauschenden Klangpracht in der Martinskirche abzuschließen –
mehr Frühlingserwachen
geht nicht. Auch deshalb
freut sich Orgelprofessor
Paul Rosoman, aus dem
winterlichen Neuseeland,
auf sein Kirchheimer Orgelkonzert am 17. Juli.
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lichen Runde ist ein für Musikgruppen sonst
eher selteneres demokratisches Miteinander,
bei dem gemeinsam – mitunter zeitvergessend
– um eine möglichst optimale Darstellung der
ausgewählten Musik gerungen wird. Protestantismus pur!
Ralf Sach
Auftritt auf dem Martinsplatz bei der Kirchheimer Musiknacht am 13. Juni zu sichern. Die
Jury war vertreten durch Ralf Sach (Bezirkskantor), Eckard Schlatter (Pfarrer in Weilheim
mit Auftrag Popularmusik), Jörg Wezel (Jugendreferent des EJKI), Tristan Bofinger (Licht
und Sound) sowie Kilian Haiber (Beauftragter
für Popularmusik). Nach einem tollen Konzert im Mehrgenerationenhaus Linde war die
Entscheidung am Ende eng. Als Gesamtpaket
konnte die Band „Long way home“ aus Göppingen überzeugen und sicherte sich somit
den Auftritt bei der Musiknacht.
Band-Contest
Nein, die Siegerband des Bandwettbewerbs
„Get on Stage“ heißt nicht „Fürstenberg“ und es
ging auch nicht um Bier, wenngleich die Erfrischung nach einem heißen Konzertabend mehr
als willkommen war. „Get on Stage“ ist eine
Veranstaltung des Arbeitsbereiches „Popularmusik“ der Ev. Kirche in Kirchheim in Zusammenarbeit mit dem Ev. Jugendwerk Kirchheim.
Das Team von „Get on Stage“ bedankt sich bei
allen teilnehmenden Bands für eine gelungene erste Ausgabe des Contests, sowie beim
ganzen Team im Haus Linde für die tolle Gastfreundschaft. Eine weitere Ausgabe des Contests ist für 2016 geplant.
Kilian Haiber
Am Freitag, 17. April traten somit fünf Bands
zum Wettbewerb an, um sich den begehrten
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Johann Hinrich Wichern
(1818-1881)
Von dem wachsenden Wohlstand waren aber
große Teile der Bevölkerung ausgenommen.
Es herrschte ein steiles soziales Gefälle. Der
Armenpflege gelang es immer weniger, die
Armut zu beseitigen und deren Entstehung
vorzubeugen. Die Armutsbevölkerung wuchs
bedrohlich an. Eine staatliche Daseinsvorsorge oder die Versicherung privater Risiken gab
es noch nicht.
„In Hamburg ist kein Boden
für religiösen Müßiggang“
I
m Jahr 2008 feierten die Evangelische
Kirche
und die Diakonie in
Deutschland mehrere Jubiläen. Zwei
bedeutende diakonische Einrichtungen,
das Rauhe Haus in
Hamburg und das
Evangelische Johannesstift in Berlin,
wurden 175 bzw. 150 Jahre alt. Das Geburtsjahr ihres Gründers, des Theologen und Sozialreformers Johann Hinrich Wichern, jährte
sich zum 200. Mal. Wichern gilt als der Vater
der neuzeitlichen Diakonie und Begründer der
Inneren Mission der evangelischen Kirche.
Wichern wuchs in einer Familie mit calvinistischen Wurzeln auf – eine typische
Mischung aus Frömmigkeit und Fleiß. Mit
Beharrlichkeit, Willenskraft und Kenntnis
mehrerer Sprachen, im Selbststudium angeeignet, brachte es sein Vater zum vereidigten Übersetzer und Notar. Ein bemerkenswerter sozialer Aufstieg. Nach dem
Besuch der Hamburger Gelehrtenschule
Johanneum, studierte Wichern, gefördert
durch Fürsprache und finanzielle Unterstützung aus Kreisen der Erweckungsbewegung
in Hamburg, Theologie in Göttingen und
Berlin. Trotz bestandenen theologischen
Examens, blieb er ein Leben lang „Kandidat“ der Hamburgischen Kirche, obwohl er
in den Pfarrdienst hätte eintreten können.
Das 19. Jahrhundert, in dem Wichern lebte, war eine Zeit des Umbruchs. Die industrielle Revolution begann auch in Deutschland.
Handwerkliche Fertigungsweisen gingen zurück, die Landflucht setzte ein. Die Einheit
von Arbeiten und Wohnen zerbrach. Herkömmliche Ordnungen und Bindungen lösten sich auf. Die europäische Bevölkerung
wuchs stark. Auswanderungen nach Amerika
nahmen zu. Dies stellte eine Umwälzung des
gesamten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens dar.
Im Jahr 1832, mit 24 Jahren, übernahm Wichern die Stelle eines Oberlehrers an einer
Sonntagsschule in Hamburg-St. Georg. Kinder aus armen Familien sollten am Sonntag im
Lesen und in den Grundlagen der christlichen
Religion unterwiesen werden. Die Initiative
ging von einem privaten Verein außerhalb der
hamburgischen Kirche aus. Im Rahmen des
Besuchsvereins, beteiligte sich Wichern an
Hausbesuchen in den Elendsquartieren von
Hamburg, worüber er detaillierte Aufzeichnungen machte. Auch führte er in den Jahren
1826 bis 1832 regelmäßig Tagebuch.
In der Hansestadt Hamburg boomten
zwar wieder der Handel, die Reedereien, das
veredelnde Gewerbe und das Bankwesen.
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Wichern war ein Pragmatiker, Organisator
und wacher Beobachter. Früh erkannte er,
dass den Kindern der Sonntagsschule umfassender geholfen werden müsse. In Kirchenkreisen forderte er, dass die Kirche „zu den
Leuten gehen müsse“. Denn er beobachtete,
dass an Orten der Armut, Kirche und Glaube
nicht anzutreffen waren. Vor der Seelsorge
sei die unverzügliche Leibsorge geboten; rasche karitative Hilfe tue not, ehe überhaupt
christliche Verkündigung und „Seelenrettung“ möglich seien.
mus durch eine sach– und fachgerechte Arbeit ersetzt. Für die Brüder entstanden neue
soziale Arbeitsfelder.
Bekannt auch durch seine starken publizistischen Tätigkeiten, reiste Wichern viel und
gründete neue, ähnliche Einrichtungen, wie
beispielsweise das Evangelische Johannesstift in Berlin. Auf dem Kirchentag in Wittenberg im Jahr 1848 erreichte er mit seiner
berühmten Stehreifrede die Anerkennung der
Inneren Mission, was zur Gründung des „Centralausschusses der Inneren Mission“ führte.
An der Gründung einer „Rettungsanstalt für sittlich verwahrloste Kinder“ (Rauhes Haus in Hamburg-Horn) hatte Wichern
entscheidenden Anteil. Es sollte weder ein
neues Waisenhaus, noch eine neue Armenschule ,noch eine neue Strafanstalt entstehen, sondern eine pädagogische Einrichtung,
deren Fundament der christliche Glaube war
und deren Alltag ähnlich einer großen Familie organisiert werden sollte. Wichern bejahte
die Verbindung von Schul– und Arbeitserziehung. Er legte Wert auf eine strenge Reglementierung des Tages und das ständige Beisammensein in der Gemeinschaft. In Gesang
und Spiel sah er heilende Kräfte. Die Annahme staatlicher Mittel lehnte er ab, weil er
eine Einmischung des Staates befürchtete.
Heute ist das Rauhe Haus eine bekannte
und bewährte Einrichtung, mit einer Vielzahl von verschiedenen Wohngruppen, Beratungsstellen und anderen sozialen Einrichtungen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen
Kinder und Jugendliche, die Pflege alter und
psychisch kranker Menschen, sowie die Betreuung von Menschen mit geistiger Behinderung. Es existieren alle Schulformen und
eine Fachhochschule für Sozialwesen. Mitglieder der „Brüder- und Schwesternschaft"
arbeiten in Feldern diakonischer oder sozialer
Arbeit und im kirchlichen Dienst.
Wicherns Verdienst besteht darin, dass er
seine Kirche beharrlich daran erinnerte, dass
es die Pflicht der Christen und damit der evangelischen Kirche ist, den Armen und Schwachen zu helfen. Christliche Verkündigung und
christliche Tat waren für ihn gleichrangig.
Wicherns Wirken könne – so der Biograph
Uwe Birnstein - den Kirchen heute „Auswege
aus dem Angstgeflecht von Zukunftsprognosen und Finanzfragen zeigen und sie vor
frommer Nabelschau und schlechten Predigten bewahren“.
Werner Dohrn
Der fachlichen und pädagogischen Eignung
seiner Gehilfen, später Brüder genannt, maß
Wichern besondere Bedeutung bei. Sie sollten nicht nur ledig und fest im evangelischen
Glauben verwurzelt sein, sondern auch über
eine handwerkliche Ausbildung verfügen.
Deshalb gründete er ein Gehilfen-Institut, in
dem die Brüder in den elementaren Schulfächern unterwiesen wurden. Dadurch wurde
der oft wohlmeinende karitative Dilettantis-
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Scientology Church Ist das überhaupt eine Kirche?
Drogen, Giftstoffe in sich, die hier bei mehreren vier bis fünf Stunden dauernden FitnessSaunagängen zum Ausschwitzen kommen.
Allerdings gelingt das nur mit Hilfe von vielen Vitaminen und anderen Stoffen. Was mir
verschwiegen wird, sind die möglichen gesundheitlichen Schäden, die sich bei diesem
aufwändigen Reinigungs-Rundown einstellen
können.
I
m September letzten Jahres sorgte Scientology mit dem Umzug in die Kirchheimer
Straße in Jesingen für gewaltige Aufregung. Eine Organisation, die mit ihren Methoden immer wieder in die Schlagzeilen geraten ist, macht als „Mission Teck“ offensive
Werbung an exponierter Stelle. Nachdem ich
einiges über sie gelesen hatte, wollte ich mir
ein eigenes Bild machen.
Im nächsten Stock, neben Küche und Kantine, ein Besprechungszimmer mit schweren Sitzmöbeln. Auch hier wieder Hubbard.
Doch diesmal als übermächtiges Wandbild.
Ich nehme an, dass hier der 200 Fragen Eingangstest stattfindet. Ein Test, dessen Ergebnis eigentlich schon vorher feststeht: Es sind
die Engramme, die schwarzen Stellen auf der
Zeitspur der Biographie, die nach Hubbard
anscheinend ein erfolgreiches Weiterkommen im Leben behindern und blockieren. Die
Lösung wird dann gleich um die Ecke angeboten: Zwei Zimmer mit der Aufschrift Auditing. Dahinter leises Gemurmel. Was sich so
harmlos anhört ist, wie ich weiß, kein pastorales Beratungsgespräch, sondern ein ausgeklügeltes Befragungssystem, das eher an
Verhörtechniken erinnert. Wichtigstes Instrument in diesem Verfahren ist das HubbartE-Meter, eine Art Lügendetektor. Mit ihm
lässt sich hervorragend pseudowissenschaftlich manipulieren und indoktrinieren.
An einem Vormittag betrat ich ihr Büro in
Jesingen. Begrüßt wurde ich von einem freundlichen jungen Mann in tadellosem Outfit. Dieser bot sich sofort an, mir das ganze Haus
zu zeigen. Gleich rechts neben dem Eingang
der Verkaufsraum mit meterlangen Bücherregalen. Aber nur ein Autor: L. Ron Hubbard.
Unten Bücher, oben Vorträge als Videokassetten und in der Mitte, symmetrisch gekonnt
angeordnet sein, literarisches Vermächtnis, als Universalgenie auf allen Gebieten.
Ein Stock höher dann ganz überraschend
zwei Hometrainer und eine Sauna mit anschließender Dusche.
Was
wie
ein internes
Sportstudio
aussieht, ist
ein fester
Bestandteil
der
Ideologie Hubbards. Jeder
Mensch, so
mein
Begleiter, hat
Wer sich dann auf das Versprechen nach
immer höherer Erkenntnis einlässt, wird alle
Releasestufen durchlaufen, bis er sich stolz
Clear nennen darf. Ein Status, der eine neue
Unabhängigkeit und eine größere Freiheit
verspricht. Mein Begleiter erläutert mir das
komplexe Kurssystem an einem bunten Übersichtsplakat. Das Clearstadium, das er selber
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bereits erreicht hat, ist jedoch nur die erste Anfangsstufe zu dem höchsten Ziel, dem
Operating Thetan. In dieser letzten Stufe eröffnet sich dann die einmalige Chance, sich
mit seinem Geist willentlich vom Körper zu
lösen. Phantastische Aussichten! Da fällt
mir ein, dass Hubbard auch ein erfolgreicher
Sciencefiction Autor war. Bei so viel spekulativem Heilsversprechen ist nur eines sicher,
man ist um eine beträchtliche Geldsumme
ärmer geworden.
wie kirchliche Handlungen, ja sogar ein Glaubensbekenntnis. Diese religiöse Tarnkappe
soll verschleiern, dass es sich bei Scientology nicht um eine Kirche handelt, sondern um
einen weltweit operierenden multinationalen
Konzern, der mit seinem Kampf um Macht
und Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft
in erster Linie viel Geld verdienen möchte.
Pfarrer Conzelmann aus Jesingen äußert
sich besorgt um diese Nachbarschaft. Diesen
Selbsterlösungsgedanken findet er äußerst
gefährlich. Man kann die Menschen nicht genug davor warnen.
Dann eine Treppe höher unter dem Dachstuhl
ein geschmackvoll eingerichteter Konferenzraum für ca. 20 Personen. Hier werden Lebensverbesserungskurse zu Alltagsthemen
angeboten. Themen wie Ehe, Wege zum Glück
und zum Wohlstand treffen ja durchaus den
Nerv der Zeit. Wer hier neugierig wird, muss
aber zuerst mal beim Wortklären mühsam
neue Begriffe erlernen, ja zum Teil semantisch umdeuten. Auch hier wieder dasselbe
Geschäftsprinzip. Der erhoffte Erfolg kann
sich meist erst nach Absolvierung von Folgekursen einstellen. Zum Abschluss bekomme
ich noch eine DVD geschenkt. Eine Übersicht
über die Botschaft der Scientologie Kirche.
Dennoch sollte man keine zu große Angst
vor einem zunehmenden Einfluss der Scientologen haben. In Baden-Württemberg besitzt
sie gerade 900 aktive Mitglieder. Anscheinend
gelingt es ihnen kaum, mehr Mitglieder dauerhaft an sich zu binden. Das ist sicher auch auf
die verstärkte Aufklärungsarbeit der Medien
und Schulen zurückzuführen. Es bleibt jedoch
beachtenswert, mit welcher Hartnäckigkeit
sie die anvisierten politischen Ziele verfolgen.
Dazu gehört aktuell in Kirchheim eine öffentliche Einladungskampagne zu einem Vortrag
über effektive Lerntechniken und in Stuttgart die Planung einer Ideal-Org als größtes
Scientology-Zentrum in ganz Deutschland.
Ja ist sie überhaupt eine Kirche frage ich
mich? Von Gott, so stelle ich fest, ist kaum die
Rede. Stattdessen steht der perfekte Mensch,
der homo scientolocus im Mittelpunkt. In diesem dualistischen Weltbild sind Nicht-Scientologen nach Hubbard Verbrecher und geistig
Gestörte. Wer einen solch kompromisslosen
Sozialdarwinsmus vertritt, die eigene Gruppe
radikal überhöht und anderen wie Kranken
und Schwachen die volle Daseinsberechtigung abspricht, widerspricht in eklatanter
Weise jedem christlichen Ethos. Allerdings
gibt es bei den Scientologen auch so etwas
Es bleibt dabei, Hubbard propagiert in seiner Ideologie einen extrem inhumanen und
diktatorischen Staat, ausgestattet mit einem
ausgeklügelten Kontrollsystem, in dem es
keinen Platz für Kritiker, Zweifler und Andersdenkende gibt. Weil dies alles unserer
freiheitlich demokratischen Grundordnung
widerspricht, steht Scientology zurecht unter
Beobachtung des Verfassungsschutzes.
Hartmut Schallenmüller
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Ökumenischer Gottesdienst
unter den Kastanien
Auch dieses Jahr wird es wieder einen Ökumenischen Gottesdienst mit Posaunen unter den Kastanien des Teckkellers geben. Die
Kreuzkirche, Maria Königin und Thomaskirche laden zum Gottesdienst am Sonntag,
dem 19. Juli, um 10:30 Uhr ein.
Kirche im Grünen
- an den Bürgerseen
(beim Herrenhäusle – vom Parkplatz aus den
Fußweg am See entlang und vor der Anglerhütte den Waldweg rechts hoch gehen, ca.
5-10 Min.)
14. Juni, 8:30 Uhr
12. Juli, 8:30 Uhr
jeweils mit den Posaunenchören Kirchheim
und Reudern und Pfarrerin Fröhlich-Haug
Gemeinsamer Gottesdienst auf
der Klosterwiese
Die Martinskirchengemeinde und die katholische Schwestergemeinde St. Ulrich laden am
Sonntag, 26. Juli vor Ferienbeginn wieder
ein zum inzwischen schon traditionellen ökumenischen Gottesdienst im Grünen auf der
Klosterwiese. Um 11:00 Uhr feiern wir dort
einen Gottesdienst für alle Kinder und Erwachsene, der gleichzeitig auch ein schöner
Begegnungsort für unsere beiden Kirchengemeinden und ein Auftakt für die Urlaubszeit ist.
Stadtfest-Angebot rund um die
Martinskirche
Beim jährlichen Kirchheimer Stadtfest ist
auch dieses Jahr wieder der ökumenische
Stadtfest-Gottesdienst der Treffpunkt von
Christen der verschiedenen Konfessionen in
der Stadt. Am Sonntag, 28. Juni; lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)
um 9:30 Uhr in die Martinskirche ein.
Im Anschluss gibt es zur leiblichen Stärkung
Grillwürste und Getränke.
Jochen Maier
Liturgischer
Abendspaziergang
Rund um die Martinskirche laden nach dem
Gottesdienst Martinskirchengemeinde und
Stadtkapelle zu Mittagessen sowie Kaffee
und Kuchen ein. Musikalisch unterhalten
werden die Gäste ab 11:00 Uhr mit Konzerten
der Stadtkapelle und weiterer Instrumentalgruppen. Der Erlös aus den Angeboten auf
dem Martinskirchplatz kommt der Finanzierung der Jugendreferentenstelle von Jochen
Leitner zugute, für die wir auf Spenden und
Erlöse angewiesen sind.
Die Frauen des Kirchenbezirks laden zu ihrem
liturgischen Abendspaziergang am Freitag,
dem 26. Juni nach Schopfloch ein. Das Thema lautet "Mit allen Tieren Gott loben".
Der Treffpunkt ist 19:00 Uhr an der Ev. Kirche Schopfloch.
Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Silvilin Schneider
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Thema „Jugend“ in der
Bezirkssynode
bar zu werden und damit Kinder und Jugendliche über einen längeren Zeitraum als bisher
ansprechen zu können, auch wenn die einzelne Gemeinde bewusst auch ein schulfreier
Rückzugs- und Ansprechort bleiben soll.
In der letzten Bezirkssynode am 9. März war ein
großes Thema der Jugendarbeit im demographischen Wandel und der Jugendarbeit in der
sich verändernden Schullandschaft gewidmet.
Wichtigstes Kriterium für die Arbeit mit Jugendlichen bleibt die Beziehungsarbeit, der
Aufbau von Vertrauen und Verlässlichkeit,
Schulung von ehrenamtlichen Mitarbeitern
und Netzwerkarbeit zwischen Kirche, Kommunen und Schulen. Hier wurde vom ejKi
durch die Stelle von Andreas Forro seit 6 Jahren vorausschauende und zukunftsweisende
Aufbauarbeit geleistet und finanziert. Diese
Stelle droht nun auszulaufen, weil die bisherige spendengestützte Finanzierung u. a. ihre
Hilfskräfte für die Spendenaktionen verliert.
Damit ist ein wichtiger Bereich der schulbezogenen Jugendarbeit gerade in der Zeit
gefährdet, in der die Anfänge Früchte tragen und die Schulentwicklung von der Kirche
mitgestaltet werden kann. Wir alle werden
uns die Frage stellen müssen, was uns die
Kinder- und Jugendarbeit wert ist. In jedem
Fall ist sie zukunftsentscheidend.
Christiane Bahlcke
Jörg Wezel, Maria Elaine Seeberger und Andreas Forro vom Ev. Jugendwerk (ejKi) stellten
ihre drei Aufgabenbereiche „Wegbegleitung,
Innovation und Servicearbeit“ vor. Auf das
umfangreiche Jahresprogramm wird an dieser
Stelle verwiesen. Zwei Punkte sollten jedem
Kirchenmitglied besonders bekannt sein: 1.
Die abnehmende Zahl an Kindern hat auf die
gesamte kirchliche Arbeit in allen Bereichen
gewaltige Auswirkungen, nicht nur auf die
Jugendarbeit. 2. Die Verlängerung des Schulalltages erfordert mehr Schulkontaktarbeit
und mehr schulbezogene Jugendarbeit. Zwei
gute Nachrichten gibt es dazu: Neue Projekte wie Bandcontest oder KonfiPLUS u. a. ermöglichen die Einladung von Gästen, die bisher noch keinen kirchlichen Bezug haben und
die Zusammenarbeit in der Ökumene.
Die Ganztagesangebote der Schulen bieten
viele Möglichkeiten für die Kirche, dort sicht-
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Kinder - Jugend - Familie
Jugendausschuss und
1. Vorsitzender
Die Arbeit im Jugendausschuss ist wichtig.
Deshalb wünsche ich mir Ihr Vertrauen für
unsere Arbeit und Durchführung. Außerdem
ist jeder als Mitarbeiter in der Jugendarbeit
willkommen und eingeladen, aktiv und innovativ an der Zukunft zu arbeiten und sie verantwortlich zu gestalten. Zur konzeptionellen
Weiterentwicklung der Jugendarbeit in den
fusionierten Gemeinden und in der Gesamtgemeinde hat der Engere Rat ganz aktuell eine
Projektgruppe angeregt, in der die Jugendausschuss-Mitglieder der Gemeinden und der
Untergruppe der FUGE Vorschläge erarbeiten.
René Gökeler
Mein Name ist René Gökeler, und ich habe die
Ehre, mich und den Jugendausschuss vorzustellen. Ich bin 24 Jahre alt und seit 2006 in der
Jugendarbeit tätig. Angefangen als Teilnehmer
im Jugendkreis bei Jochen Leitner, wurde ich
zum Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen
- Konfibegleiter, Ferienwaldheimbetreuer, Jugendkreisleiter und bei vielen Veranstaltungen, die mit der Jugendarbeit zu tun haben.
Mittlerweile bin im Kirchengemeinderat und 1.
Vorsitzender im Jugendausschuss. Ich bin mit
Herzblut in der Jugendarbeit tätig und hoffe,
dass ich es auch noch eine Weile sein darf. Es
macht Spaß und ist mir wichtig. Die Jugendlichen sind die Zukunft unserer Gemeinden und
des Glaubens. Durch sie geben wir die christlichen Werte über Generationen hinweg weiter
und können so auf eine gute Zukunft vertrauen.
Freizeit, Urlaub, Abenteuer –
Was macht der Jugendausschuss dabei? Der Jugendausschuss plant, koordiniert und verantwortet die evangelische Kinder- und Jugendarbeit auf Grundlage der Konzeption für die
evangelische Jugendarbeit in Kirchheim unter
Teck. Des Weiteren, fühlen wir uns verpflichtet,
junge Menschen im persönlichen Glauben an
Jesus Christus zu unterstützen und zu stärken.
Das Jugendwerk bietet auch 2015 wieder ein
breites Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche an.
Wir entwickeln bei Bedarf neue Konzeptionen, planen Veranstaltungen und Aktionen in der Gesamtgemeinde und versuchen
Mitarbeiter zu gewinnen und mit Schulungen zu fördern. Deshalb findet mindestens
4-mal jährlich eine Ausschusssitzung statt,
in der solche Dinge besprochen werden. Im
Jugendausschuss sind die Teilgemeinden der
Gesamtkirchengemeinde inklusive Jugendreferenten und der CVJM vertreten.
In den Sommerferien geht es heiß her unter
dem Titel „7en Days - 7 Tage Urlaub ohne
Koffer“ vom 3. - 9. August ermöglichen wir
Jugendlichen von 12 – 15 Jahren sieben erlebnisreiche Urlaubstage direkt vor der Haustür – in Oberlennigen.
Das Zeltlager für Kinder auf dem Stettenhof
verspricht 8 - 13jährigen Mädchen und Jungen
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vom 21. – 30. August zehn unvergessliche Tage.
Ein großes und motiviertes Mitarbeiterteam
bereitet ein abwechslungsreiches Programm
voller Sport, Spiel, Basteln und Action mit gemeinsamem Singen und Hören von spannenden
Bibelgeschichten vor. Das Zeltlager in Bayern
mit Fußballplatz, Wald, Lagerfeuer, Bach und
vielen Tieren verspricht eine tolle Atmosphäre.
Kind e rkirc h e
Der Kirchentreff in der Auferstehungskirche macht Sommerpause und startet
erst wieder im Oktober.
Vom 24. August – 6. September fahren wir
nach Spanien ins Camp Caldetas, das ca. 50 km
nördlich von Barcelona liegt. Lange Sandstrände zum Sonnenbaden und ausgiebigem Chillen,
erfrischendes Meer zum Baden und Abkühlen,
Action beim Klettern am Fels, geniale Gemeinschaft mit Teilnehmenden und Mitarbeitenden, Neues und Anderes von Gott und seinem
Wort - das bieten wir in Kooperation mit dem
Evangelischen Jugendwerk Bezirk Göppingen
für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren an.
Die Kinderkirchkinder der Christuskirche
sind herzlich zum Sommerfest-Gottesdienst „für Groß und Klein“ am 5. Juli um
10:00 Uhr eingeladen. Bringt eure Taufkerzen mit! Ansonsten machen wir Sommerpause bis nach den Sommerferien.
Ihr könnt die Sommerpause nützen und
mal ein paar Erwachsenen-Gottesdienste
ausprobieren. Ihr seid willkommen!
Im Besonderen möchten wir auf das KonfiCamp
2015 aufmerksam machen. Ab diesem Jahr können neben den aktuellen Konfirmandinnen und
Konfirmanden auch die bereits konfirmierten
Konfis des Jahrgangs 2014/2015 als KonfiPLUSTeilnehmende das KonfiCamp noch einmal
erleben. Einfach die jeweiligen Gemeindepfarrer und Jugendreferenten darauf ansprechen.
In der Kreuzkirche sind alle Kinder ab 4
Jahren zum Kindergottesdienst eingeladen, der am letzten Samstag im Monat von
16:00 - 17:00 Uhr, in der Kreuzkirche stattfindet. Nächste Termine: 27. Juni und 25. Juli
Diese und weitere Angebote finden sich im Jahresprogramm Freizeiten & Angebote 2015, das
in allen Pfarrämtern oder beim Jugendwerk in
der Alleenstr. 74 erhältlich ist. Anmelden kann
man sich zu unseren Veranstaltungen und
Reiseangeboten ebenfalls über das Jahresprogramm oder online unter www.freizeiten.ejki.de.
Kinderkirche in der Martinskirchengemeinde hat Sommerpause und beginnt
wieder nach den Sommerferien.
In der Thomaskirche ist jeden Sonntag
um 10:30 Uhr Kindergottesdienst mit gemeinsamem Beginn mit den Erwachsenen.
Bei Fragen sind wir per E-Mail unter info@ejki.
de oder telefonisch unter 6382 zu erreichen.
Maria-Elaine Seeberger und Jörg Wezel
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Abgabe Kreuzkirche
Im Jahr 1956 konnte die Kreuzkirche im Raunergebiet eingeweiht werden und war damit
der zweite Ableger der
Martinskirche, nach der
Christuskirche. Über die
Jahre hinweg hat sich
hier ein lebendiges Gemeindeleben entwickelt.
Im Jahr 1987 kam sogar
noch das Gemeindezentrum auf dem Schafhof
dazu. Mit viel Freude
wurde 2006 die 50-Jahrfeier begangen, bei der,
wie es so üblich ist, dankbar der zurückliegenden
50 Jahre gedacht wurde.
Es war ja so etwas wie eine Goldene Hochzeit oder Goldene Konfirmation. Damals,
also vor 9 Jahren, konnte niemand daran
denken, dass die Feier dieses halben Jahrhunderts auch zugleich die letzte fröhliche
Jubiläumsfeier in der Kirche sein würde.
Foto: Richtfest der Kreuzkirche am 08.10.1955
Im Rahmen des neuen Gebäudekonzepts der
Gesamtkirchengemeinde wurde 2010 beschlossen, dass eine der Innenstadtkirchen
abgegeben werden muss, um die immer größer werdenden Kosten, die sich auf immer weniger Gemeindeglieder verteilen, stemmen zu
können. Außerdem gab es noch zu bedenken,
wie die Reduzierung der Pfarrstellen mit den
anfallenden Diensten so sinnvoll wie möglich
abgestimmt werden kann. Deshalb beschloss
der Gesamtkirchengemeinderat, nach vielen
Diskussionen, 2010, dass die Kreuzkirche in
den nächsten Jahren abgegeben werden soll.
Für alle Verantwortlichen stand fest, dass
auf jeden Fall versucht werden sollte, die
Kreuzkirche an eine christliche Glaubensgemeinschaft zu verkaufen. Als die griechisch-
Foto: Ankunft der Glocken am 10.09.1956
14
orthodoxe Gemeinde
ihr Interesse an der
Kirche zeigte, wurde versucht, mit den
Verantwor tlichen
eine finanzielle Lösung zu finden. Im
Laufe der Gespräche
hat sich herauskristallisiert, dass die
griechische Gemeinde nicht in der Lage
sein würde, das bebaute Grundstück zum ermittelten Verkehrswert zu erwerben. Aus diesem Grunde kam ein Erbbauvertrag zustande,
der nach Billigung durch den Oberkirchenrat
und der Zustimmung durch den Gesamtkirchengemeinderat im Juli unterschrieben werden soll.
Am 25. Oktober 2015 wird nun der letzte
Festgottesdienst in der Kreuzkirche stattfinden. In diesem Gottesdienst wird die Kreuzkirche an die griechisch-orthodoxe Gemeinde
übergeben, die die Kreuzkirche ab November
übernehmen wird.
Am 1. Januar 2016 gibt es dann eine weitere
Änderung. Mit dem neuen Jahr fusionieren
die vier Innenstadtgemeinden, die Kreuzkirchengemeinde, die Auferstehungsgemeinde,
die Martinsgemeinde, die Thomasgemeinde.
Damit geben diese Gemeinden ihre Selbständigkeit auf und bilden die neue „Stadtkirchengemeinde“, deren Namen bislang aber
noch nicht feststeht. Bis auf weiteres wird
Pfarrer Kaiser für die Gemeindeglieder auf
dem Schafhof und im Raunergebiet zuständig sein. Zu diesen Themen fand bereits am
28. April eine Gemeindeversammlung in der
Kreuzkirche statt.
Arnd Kaiser
Foto: Kreuzkirche 2015
15
Flüchtlinge in Kirchheim
Seit Ostern hat Kirchheim neben der bisher
größten Flüchtlingsunterkunft im Landkreis
Esslingen mit 320 Personen in der Charlottenund Boschstraße noch eine sog. Notunterkunft für 111 Personen in der Dettinger Straße.
Die ausschließlich männlichen, meist sehr
jungen Flüchtlinge kommen aus Gambia, Tunesien, Somalia, Nigeria und Syrien. Sie sind
jeweils zu dritt in einem Art Büro-Container
untergebracht.
In der ersten Maiwoche beginnen auch die
Sprachkurse der AWO, die ihnen eine Tagesstruktur zumindest für einige Wochen bietet und ihnen mit dem Spracherwerb einen
Schritt in die Gesellschaft eröffnet.
Überraschend schnell wurde das „Containerdorf“ aufgebaut und das Grundstück bis zum
letzten Quadratmeter ausgeschöpft. Neben
zwei kleineren Gemeinschaftsräumen für
die Bewohner, gibt es noch ein Büro für den
AWO-Sozialarbeiter Jens Schlagenhauf. Es
fehlt jedoch an Räume für Ehrenamtliche um
dort sehr niederschwellig ein Angebot wie ein
Asyl-Café einzurichten.
Für die Begleitung dieser jungen Menschen
werden Ehrenamtliche, vor allem Männer,
gesucht. Der Info-Abend für neue Ehrenamtliche findet am Montag, dem 15. Juni, um
19:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus statt.
Am Dienstag, den 28.04.2015 fand zum ersten Mal ein offener Treff unter freiem Himmel statt. Er soll in Zukunft wöchentlich
stattfinden und als Begegnungsort für die
dort lebenden Menschen und Interessierten
an der Arbeit mit Flüchtlingen dienen.
Wenn Sie sich einbringen wollen oder aus
Interesse die ehrenamtliche Arbeit kennenlernen möchten, dann wenden Sie sich bitte
die Koordinatorin der Ehrenamtliche Theresa
Ringwald: [email protected] oder an Marianne Gmelin
aus dem Arbeitskreis Asyl: [email protected]
Herzlichen Dank für Ihr Interesse!
Die ersten sportlichen Begegnungen mit der
TG-Kirchheim und der Möglichkeit Fußball
zu spielen haben stattgefunden und werden
weitergeführt. Weitere Kontakte bestehen
zwischenzeitlich zur VFL-Basketballabteilung.
Es ist zu hoffen, dass für die jungen Männer
diese sportlichen möglichen Aktivitäten ein
fester Bestandteil in ihrem Alltag in Kirchheim werden wird.
Veronika Schlechter, Koordinatorin Flüchtlingsarbeit im Landkreis Esslingen
Marianne Gmelin, Bezirksbeauftragte für
Asylarbeit
Theresa Ringwald, Koordination ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kirchheim BruderhausDiakonie
16
Bergauf und Bergab
Geburt der Kinder und eine hohe (finanzielle) Belastung senken die Zufriedenheit. Der
berufliche Ruhestand wird erst einmal als
kurzes Glückserlebnis empfunden – oft folgt
darauf eine Ernüchterung und innere Leere.
Nach einer Neuorientierung mag sich eine
glücklich machende Alterszufriedenheit einstellen. Partnerverlust und Altersgebrechen
prägen anschließend oft das Leben.
Blicken wir auf unser Leben, so kommt es uns
oft wie eine hügelige Landschaft vor: mit Höhen und Tiefen. Da gibt es steile Aufstiege,
die wir bewältigen mussten - vielleicht auch
schroffe Abstürze... Selten ist unser Leben nur
wie eine sanfte Ebene. Viel Auf und Ab gehörten dazu und mussten wir aushalten. Die
Erfolge und Glücksgefühle, die hohe Zufriedenheit empfinden wir wie Berge und Höhen.
Zu ihnen sind wir aufgestiegen – manchmal langsam
und unter großen Strapazen.
Die schöne Pause auf dem
Gipfel – einfach herrlich –
sie dauert meist nicht lange.
Nach jedem Gipfel-erlebnis
kommt ein Abstieg. Mir geht
es dabei in der Regel so, dass
ich den Abstieg schwieriger als den Aufstieg erlebe.
Abstürze drohen, Abgründe werden sichtbar - Angst
statt Optimismus macht sich
breit. Immer wieder geht es
steil nach unten. An Schicksalsschlägen wie schweren
Krankheiten oder Arbeitsplatzverlust, Trennung von Angehörigen und Unfällen haben
wir lange zu knabbern. Es braucht viel Zeit,
bis wir wieder im Gleichgewicht sind.
Hier 3 kleine Beispiele:
Wie würden Sie Ihr Leben als Berglandschaft
skizzieren? Es lohnt sich ein Austausch mit
dem Partner/Partnerin oder Freunden/Freundin, wie das Leben bisher verlaufen ist. Willkommen bei Ihrer Entdeckungsreise.
Uli Häußermann
Diakon im Kirchenbezirk Kirchheim/Teck
Wird das Leben als eine Gebirgslandschaft
gezeichnet, so gibt es oft einen typischen
„Grund-Verlauf“. Von einer mittleren Lage
ausgehend, mit kleinen Auf und Ab´s in der
Kindheit, danach gezackte Pubertätsausschläge – es folgt ein Aufstieg mit glücklicher
Partnerschaft und Berufskarriere auf ,ein
Hochplateau einer positiven Berufsphase. Die
Widerholtplatz 4
Tel. 92030-21
E-Mail:
[email protected]
17
Kurzfilm oder als gestaltete Postkarten-Serie.
Z Du bist was wert. Wie viel? Ist
der Wert eines Menschen messbar,
und wie bewerten wir Menschen?
Ideen, die Aufmerksamkeit erreichen wollen, können eingereicht
werden z. B. als Fotografie, bildende Kunst oder Videokunst.
Z Besinne dich. Geht morgen
Nachmittag? Vielen Menschen
fehlt im durchgetakteten Alltag
einfach die Zeit. Es gibt keine freie
Minute mehr. Die Teilnehmenden
werden mit ihren Ideen dafür sorgen, dass mit mobilen Räumen, digital oder
mit Ritualen Freiräume geschaffen werden.
Mitmachen können alle. Und zu gewinnen
gibt’s für die Teilnehmenden attraktive Plattformen und die Verbreitung ihrer Ideen in
den Medien. Auf der Website „www.kirchemacht-was.de“ kann man sich registrieren
und die Themen des Wettbewerbs kennenlernen, Ideen einreichen und für die Ideen von
anderen abstimmen. Wer seine Ideen für nicht
so zündend einstuft, sollte Freunde, Kollegen
oder Bekannte auf den Wettbewerb aufmerksam machen. Das Besondere an dieser Aktion
ist, dass nicht die Kirche oder Kirchenvertreter, sondern die Öffentlichkeit und eine kirchenunabhängige Jury entscheidet, welche
Ideen gewinnen werden. Jeder kann sich alle
Ideen online anschauen und mit einer Vorauswahl die besten Einreichungen nominieren.
Die Mitmachkirche für alle
Sich so, wie Martin Luther vor fast 500 Jahren, für Veränderungen in Kirche und Gesellschaft einzubringen – würde Sie das reizen?
Mit einem Ideenwettbewerb lädt die Evangelische Landeskirche in Württemberg dazu ein.
Gefragt sind für diesen Wettbewerb Kreativität und Engagement.
Das Reformationsjubiläum 2017 naht, und
der Startschuss für den Wettbewerb ist jetzt
im Frühjahr gefallen. In den kommenden drei
Jahren wechseln sich vier Leitthemen ab, die
nach Ideen in verschiedenen Kategorien rufen.
Z Der Herr ist mein Hirte – bin ich ein Schaf?
Wie können wir heute unsere Gesellschaft
verbessern und etwas bewegen? Wofür lohnt
es sich einzusetzen? Ideen können eingereicht
werden z. B. als Rede, Gedicht oder T-Shirt.
Z Gottes Wort spricht alle an. Ich höre
nichts. Wie bewältigen wir die tägliche Informationsflut? Ideen können eingereicht
werden z. B. als Volksmusik oder Schlager,
Weitere Informationen sind über die Website und in den evangelischen Pfarrämtern mit
Broschüren und Flyern zu erhalten.
Gottfried Settgast
18
Veranstaltungen - Juni
Montag, 1. Juni
09:00 Uhr
Marktandacht (MK)
Mittwoch, 3. Juni
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Montag, 8. Juni
19:00 Uhr
Montagsgebet für Gerechtigkeit, Zionskirche
Dienstag, 9. Juni
14:30 Uhr
Frohes Alter, Singen mit Herrn Schneider (KK)
Dienstag, 9. Juni
19:00 Uhr
English Conversation (Gemeindehaus Schafhof)
Donnerstag, 11. Juni
19:30 Uhr
Taizé – Abendgebet (TK)
Samstag, 13. Juni
18:00 Uhr
Kirchheimer Musiknacht (Martinskirchplatz)
Dienstag, 16. Juni
12:00 Uhr
Kochtöpfle (Gemeindehaus Lindorf)
Dienstag, 16. Juni
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff, (Gemeindehaus Schafhof)
Mittwoch, 17. Juni
12:30 Uhr
Mittagstisch, mit Anmeldung
(Gemeindehaus Schafhof)
Mittwoch, 17. Juni
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Donnerstag, 18. Juni
19:30 Uhr
Männerforum (Gemeindehaus Schafhof)
Donnerstag, 18. Juni
12:51 Uhr
„Frauen miteinander“ Ausflug zum Modemuseum
Schloss Ludwigsburg, Treffpunkt Bahnhof
Donnerstag, 18. Juni
20:15 Uhr
Impulskreis (AKS)
Sonntag, 21. Juni
10:30 Uhr
offene Gesprächsrunde zum Thema: “Unsere Flüchtlinge“, Dettinger Straße mit Theresa Ringwald
Sonntag, 21. Juni
14:00 Uhr
CVJM – Gartenfest im Doschler
Sonntag, 21. Juni
17:00 Uhr
Theo-Gottesdienst (Gemeindehaus Oetlingen)
Dienstag, 23. Juni
19:00 Uhr
English Conversation (Gemeindehaus Schafhof)
Mittwoch, 24. Juni
14:00 Uhr
Diakonierallye der Konfirmanden
Donnerstag, 25. Juni
14:30 Uhr
Seniorenkreis der Auferstehungs- und
Christuskirchengemeinde – Der große Preis
Freitag, 26. Juni
15:00 Uhr
Café im Matthäus (MtK)
Freitag, 26. Juni
19:30 Uhr
Literaturkreis (Gemeindehaus Schafhof)
Dienstag, 30. Juni
20:00 Uhr
Meditatives Tanzen (Kreuzkirche)
19
Veranstaltungen - Juli
Mittwoch, 1. Juli
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Donnerstag, 2. Juli
19:00 Uhr
Malen mit Pfr. Maier (MK)
Donnerstag, 2. Juli
19:30 Uhr
„Frauen miteinander“, Mathilde Plank mit Regina Thomann (AK)
Freitag, 3. Juli
19:00 Uhr
Abend unterm Birnbaum (Gemeindehaus Lindorf)
Freitag, 3. Juli
20:00 Uhr
Samstag, 4. Juli
10 - 13 Uhr
Hagios – Gesungenes Gebet, Mitsing - Liedernacht mit Stille
(MK), siehe Seite 34
Präsentationstag bürgerschaftliches Engagement
Samstag, 4. Juli
19:30 Uhr
Expedition ins Tierreich, Konzert mit dem Ludwigsburger
Blechbläserquintett (MK)
Sonntag, 5. Juli
10:30 Uhr
Sommerfest der Thomasgemeinde (TK)
Sonntag, 5. Juli
10:00 Uhr
Sommerfest der Christuskirchengemeinde (CK)
Montag, 6. Juli
09:00 Uhr
Marktandacht (MK)
Dienstag, 7. Juli
14:30 Uhr
Frohes Alter, Sommerfest (KK)
Dienstag, 7. Juli
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (Gemeindehaus Schafhof)
Donnerstag 9. Juli
19:00 Uhr
Malen mit Pfr. Maier (MK)
Donnerstag, 9. Juli
20:15 Uhr
Impulskreis (AKS)
Samstag, 11. Juli
10 - 12 Uhr
Altmetallsammlung (Gemeindehaus Ötlingen)
Samstag, 11. Juli
11 - 16 Uhr
Flohmarkt (Gemeindehaus Lindorf)
Samstag, 11. Juli
19:00 Uhr
Kirchenkaberett der Martinskirchenstiftung (MK),
siehe Seite 33
Montag, 13. Juli
19:00 Uhr
Montagsgebet für Gerechtigkeit (KK)
Mittwoch, 15. Juli
12:30 Uhr
Mittagstisch mit Anmeldung (Gemeindehaus Schafhof)
Mittwoch, 15. Juli
19:00 Uhr
Frauengesprächskreis (AKS)
Donnerstag, 16. Juli
19:30 Uhr
Männerforum (Gemeindehaus Schafhof)
Donnerstag, 16. Juli
19:30 Uhr
„Frauen miteinander“ Sommerabend (AK)
Freitag, 17. Juli
19:30 Uhr
Orgelkonzert mit Paul Rosoman, NZL (MK)
Freitag, 17. Juli
19:30 Uhr
Literaturkreis (Gemeindehaus Schafhof)
Dienstag, 21. Juli
12:00 Uhr
Kochtöpfle (Gemeindehaus Lindorf)
Dienstag, 21. Juli
15:00 Uhr
Offener Kaffeetreff (Gemeindehaus Schafhof)
Donnerstag, 23. Juli
13:30 Uhr
Seniorenkreis der Auferstehungs- und
Christuskirchengemeinde – Ausflug zum Kloster Denkendorf
Donnerstag, 23. Juli
19:00 Uhr
Frauentreff (Gemeindehaus Lindorf)
Donnerstag, 23. Juli
19:30 Uhr
Taizé-Abendgebet (TK)
Freitag, 24. Juli
15:00 Uhr
Café im Matthäus (MtK)
Samstag, 25. Juli
19:00 Uhr
The Queen Symphony, Konzert des Chors an der Martinskirche
mit der Stadtkapelle, Rollschuhplatz
22
Auferstehungskirche
KU 3 2014/15
gestalteten, rundeten den KU 3 ab. Den Abschluss bildete die Übernachtung in der Kirche
im März, bei der viel Action und Gemeinschaft
im Vordergrund standen. Als Abschiedsgeschenk bekamen die Kinder eine Urkunde
und eine Kette mit Fischanhänger überreicht.
Von Oktober bis März trafen sich 6 wissbegierige Kinder jeden Freitag in der Kirche, um gemeinsam mit 3 Müttern die Themen Kirchenjahr, Taufe und Abendmahl zu erforschen.
Neben theoretischen Einheiten mit Geschichten und Gesprächen, kam auch das Praktische
durch Basteln, Singen und Spielen nicht zu
kurz. Bei Aktionen wie der Kirchen- und Gemeinderallye hatten die Kinder sehr viel Spaß
und konnten einiges dazulernen. Verschiedene
Gottesdienste zum Advent, zur Taufe und zum
Abendmahl, welche die Kinder engagiert mit-
Die gemeinsamen Veranstaltungen mit den
Kindern und Eltern haben mir sehr viel Freude
bereitet und ich bin schon gespannt auf die
nächste KU 3 Gruppe.
Irina Frank
KU3-Infoabend am 24. September
20:00 Uhr in der Auferstehungskirche
Schon jetzt möchten wir dazu alle interessierten Eltern einladen, deren Kinder im
kommenden Schuljahr die dritte Klasse besuchen und die ab Herbst diesen Jahres beim
nächsten KU3- Kurs mitmachen möchten.
Die Einladung zu KU3 gilt ausdrücklich auch
für Kinder, die noch nicht getauft sind!
23
Auferstehungskirche
Martins-, Kreuz-, Thomas-, und Auferstehungskirche zusammensetzen wird.
Susanne Leßmöllmann, 1. Vorsitzende
Goldene Konfirmation die Zweite
Erinnerungen an den 22. März
Neubesetzung der Pfarrstelle
Von 30 ehemaligen Konfirmanden am 21.
März 1965 konnten 28 angeschrieben werden. Eine Mitkonfirmandin ist bereits verstorben und ein Konfirmand ist ausgewandert. Bereits am Vorabend der Konfirmation
trafen sich einige im Clubraum in gemütlicher Runde, um über die zurückliegende Zeit
zu sprechen. Für viele war es seit der Christenlehre wieder der erste Kontakt. Es war
sehr spannend, das erste Wiedersehen nach
all den Jahren. Wir haben viel voneinander
erfahren, der Gesprächsstoff ging nicht aus.
Für die anstehende Neubesetzung der Pfarrstelle in der Auferstehungskirche ist im üblichen
Turnus der Landeskirche nun ein Benennungsverfahren an der Reihe, welches im Gegensatz
zum Wahlverfahren vorsieht, dass von der
Landeskirche dem Besetzungsgremium interessierte Pfarrer/-innen vorgeschlagen werden.
Das Gremium setzt sich zusammen aus dem
Kirchengemeinderat der Auferstehungskirche, je einem Vertreter der Gesamtkirchengemeinde und des Kirchenbezirks. Es wird seine
Tätigkeit im Mai mit einer Besetzungssitzung
mit Prälat Mack beginnen. In dieser Sitzung
werden die Daten und Fakten der Gemeinde
zusammengetragen und das Wunschprofil
des Bewerbers/
der Bewerberin
wird formuliert.
Die Stelle wird
als 100% Stelle
ausgeschrieben
und beinhaltet
die Geschäftsführung
der
zukünftigen
fusionierten
Innenstadtkirchengemeinde,
die sich aus
den Gemeinden
Viele Erinnerungen und Erlebnisse wurden
auch aufgrund mitgebrachter Fotos wieder
wach. So durften wir interessante Gespräche
mit nach Hause nehmen und uns auf das Fest
24
Bilder von der Putzete
Arbeiten kann auch Spaß machen!
am Sonntag freuen. Wir wurden im damaligen
Montagegemeindehaus von Pfarrer Eberhard
Lempp konfirmiert. Elf „Goldene Konfirmanden“
kamen nun zum Festgottesdienst mit seinem
Nachfolger, Pfarrer Eberhard Braun. Der Gottesdienst stand unter den Worten der diesjährigen
Jahreslosung „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat - zu Gottes Lob“.
Unser ehemaliger Chorleiter, Martin Dratz,
übte mit uns seinen dreistimmigen Kanon zu
diesem Text und war ganz überrascht, wie gut
das klappte - mit so tatkräftiger Unterstützung
der ganzen Gemeinde! Vor der Predigt wurde das Konfirmandenlied von 1965 gesungen
- Herr, Dein Wort sei hochgepreist. Nach der
Predigt zur Jahreslosung bekamen alle nochmals ihren Denkspruch überreicht. Mit dem Segenslied „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott,
sei mit uns auf allen Wegen“, endete dieser
auch für die ganze Gemeinde eindrucksvolle und bewegende Gottesdienst. Im Anschluss
gab es viele Glückwünsche und Gespräche.
Unser Dank gilt allen Mitwirkenden, besonders Pfarrer i. R. Eberhard Braun, Dr. Walter
Kiedaisch (Orgel), Johannes Stortz und seinem Schüler (Posaune), und Martin Dratz, die
diesen feierlichen Gottesdienst musikalisch
umrahmten. Zum Mittagessen waren wir
dann gemeinsam mit Partnern im „Panorama“. Hier trafen wir auch die Goldenen Konfirmanden der Christuskirche. Viele kannten
sich noch aus der Schulzeit und es wurde ein
netter und interessanter Nachmittag. Gerne
wären noch mehr „Ehemalige“ gekommen,
aber entweder ging es beruflich nicht oder
der Weg war einfach zu weit. Zum Schluss
wurde noch die Idee eines zukünftigen Konfirmandenstammtisches angedacht.
Renate Kahl, Hanne Lempp
25
Christuskirche
Unsere Konfis sagen
„Ja“ zu Gott:
dem ich die Konfirmation mache. Steh mir in
meinem weiteren Leben bei und hilf mir, den
christlichen Glauben nach deinen Vorstellungen auszuleben.“
„Du hast mich seit meiner Geburt beschützt
und ich habe viel Gutes und Schönes erlebt.
Ich werde in meinem Leben noch viele Erfahrungen sammeln, Familie und Freunde werden mich dabei begleiten, aber es gibt mir
Sicherheit, wenn auch du auf mich achtest
und mir in Krisensituationen hilfst.“
„Ich freue mich, dass ich ab jetzt ein erwachsenes Mitglied in der Kirche bin. Ich versuche
so, meinen Glauben zu entwickeln und Hilfe
für mein Leben zu bekommen.“
„Gott, ich sage Ja zu dir, weil du mir in schlechten Zeiten hilfst. Weil du mich nachts beschützt. Weil du mir tolle Fähigkeiten gegeben
hast. Weil du mir die beste Familie der Welt
gegeben hast. Weil ich fröhlich sein kann.“
„Ich sage Ja zu dir, weil ich darauf vertraue,
dass du mir den richtigen Weg zeigst und
auch da bist, wenn ich dich brauche. Weil du
das Gute in jedem Menschen siehst, und weil
es immer einen neuen Morgen gibt.“
„Danke, Gott, dass ich
gesund geboren bin.
Danke, dass du mich in
guten wie in schlechten
Tagen begleitest.“
„Ich sage Ja zu dir, weil
ich mein Leben mit dir
führen will. Weise mir
den Weg!“
Amen.
„Ich sage Ja zu Gott und damit zu meiner Konfirmation, um in die Glaubensgemeinschaft
endgültig und bis an mein Lebensende aufgenommen zu werden, in der ich mich sicher
und geborgen fühle und glücklich sein kann.“
„Ich will zu Gott gehören, weil ich an ihn
glaube und ihn besser kennen lernen will.
„Gott, du hast mich immer begleitet, an guten wie an schlechten Tagen, du hast mich
beschützt und mich immer auf den richtigen
Pfad geführt. Ich danke dir.“
„Ich will in deinen Bund eintreten, weil ich an
dich glaube und weil mir mit deiner Unterstützung vieles leichter fällt.“
„Ich möchte konfirmiert werden, weil ich dir
näher sein möchte und meine Taufe erneuern
möchte.“
„Gott, ich sage zu dir Ja, weil ich bis an mein
Lebensende unter deinem Schutz, unter deiner Liebe und unter deiner Geborgenheit leben möchte.“
„Lieber Gott, ich möchte zu dir gehören, in-
Das Foto stellte uns Foto
Stotz zur Verfügung.
26
Rundum gelungen
Kirchentagsstand
der Christuskirche
Am Ostersonntag waren mein Verlobter und
ich beim TreffPunkt10-Gottesdienst in der
Christuskirche. Schon vom Eingang aus haben wir die liebevoll hergerichteten Tische
mit Gebäck und Osterglocken gesehen, die im
Anschluss an den Gottesdienst zum Genuss
für alle zur Verfügung standen.
Der
Gottesdienst
begann mit dem
Einzug des Chörle,
es war ein Vergnügen für die Ohren.
Überhaupt ist der
TreffPunkt10-Gottesdienst für uns
eine schöne Variante des Gottesdienstes, unter anderem
mit neuen Liedern,
die auf Leinwand
projiziert, doch jedem Kirchgänger das Mitsingen erleichtern.
Am 3. Juni beginnt der Kirchentag in Stuttgart
und die Christuskirche ist dabei. Am Mittwoch, dem Abend der Begegnung, dürfen Sie
auf keinen Fall unseren Verpflegungsstand
mit auserwählten himmlischen Köstlichkeiten aus der Region versäumen. Sie finden uns
ganz einfach: Sie stehen auf der Königsstraße vor dem Kunstmuseumswürfel am kleinen
Schlossplatz. Jetzt rechts die Treppen hoch
bis zum Eingang in die Theodor-Heuss-Straße. Dort steht ein großer blauer Kunstbaum.
Und hier ist auch schon unser Stand. Nicht zu
übersehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Was uns gefallen hat war, dass während des
Gottesdienstes Schritt für Schritt der Altar
gestaltet wurde. Blumen, Kerzen, Kelch und
das leere Kreuz, auf dessen Bedeutung Pfarrer Schweikle hingewiesen und überhaupt
alles zum Thema Ostern sehr verständlich erklärt hat. Es fand eine Taufe statt und nicht
zu vergessen das Abendmahl, ein umfassender
Gottesdienst also. Außergewöhnlich war der
Abschluss, ein Lied des Chörle mit Begleitung
durch eine Cajón, eine Trommel, die einem
Holzkasten gleicht. Im Anschluss haben wir
die Gespräche und das Gebäck im Vorraum genossen, für uns war es ein rundum gelungener
TreffPunkt10-Gottesdienst. Christine Schilling
Vater-Kind-Wochenende
Auch dieses Jahr gibt es das Vater-KindWochenende. Mütter dürfen entspannt mal
24 Stunden lang ohne ihre Kinder zwischen 4
und 10 Jahren und die Väter sein.
Am Samstag, 13. Juni, geht es los ab 14:30
Uhr mit Zeltaufbau auf dem Gelände des CVJM
im Doschler, um 15:30 Uhr startet dann die gemeinsame Zeit ohne Langeweile. Am Sonntag
ist dann um etwa 14:30 Uhr Abschlussrunde.
27
Christuskirche
Da dürfen die Mütter gerne dazu kommen
und ein Tässle Kaffee trinken. Und so geht es:
Jeder Vater bringt für sich und seine Kinder
ein Zelt mit und baut es auf. Bei Regenwetter
kann im Haus geschlafen werden. Wir spielen,
singen, basteln, schwätzen, machen ein Lagerfeuer, feiern Gottesdienst, essen, trinken.
bringt eure Taufkerzen mit! Wir taufen den
kleinen Max in diesem Gottesdienst und stellen unseren neuen Konfi-Jahrgang der Gemeinde vor. Der Gottesdienst wird vom tp10Team, vom Minigottesdienst-Team und von
einer Überraschungs-Musikgruppe gestaltet.
In der Kirche werden wir einen Büchertisch
aufbauen mit tollen Angeboten speziell für
Kinder und junge Familien.
Den Kostenbeitrag in Höhe von 9 € für Kinder,
15 € für Väter zahlt man am Samstag. Getränke sind im Preis nicht enthalten und können mitgebracht oder vor Ort gekauft werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt,
Anmeldeschluss ist der 9. Juni. Anmeldung
bitte an [email protected].
Das Vater-Kind-Wochenende findet in Kooperation von Christuskirche und CVJM
Kirchheim statt. Auf viele Anmeldungen
freuen sich Manfred Wolf und Team.
Zum anschließenden Mittagessen, bei hoffentlich gutem Wetter im Innenhof, erwarten
uns würzige Gerichte vom Grill und eine feine
Auswahl an leckeren Salaten. Ein buntes Programm für kleine und große Leute führt uns
unterhaltsam durch den Nachmittag. Kaffee
und Kuchen, nette Begegnungen und Gespräche werden nicht fehlen. Feiern Sie mit!
Goldkonfirmation
in der Christuskirche
Sommerfest der Gemeinde
Wir feiern rund um die Christuskirche unser Sommerfest am 5. Juli 2015 und laden
herzlich dazu ein. Der Tag beginnt mit einem
TreffPunkt10-Gottesdienst für Groß und
Klein um 10 Uhr. Die Tauferinnerung feiern
wir diesmal mit der Arche Noah-Geschichte.
Die in den letzten Jahren getauften Kinder
sind besonders herzlich dazu eingeladen –
Nach 50 Jahren war es so weit: Wir haben
am 22. März unsere goldene Konfirmation
mit einem Gottesdienst und anschließendem Beisammensein gemeinsam gefeiert.
Auch dieser Tag wird uns in schöner Erinnerung bleiben. Weitere Treffen sind geplant.
28
Kreuzkirche
Ökumene in der Südstadt
Im Anschluss an den Gottesdienst, wird der
Gastwirt Udo Kälberer, neben seinen Angeboten aus der Speisekarte, auch ein besonderes
und preiswertes Mittagessen bereithalten.
Am Samstag, dem 17. Oktober treffen sich
die Kirchengemeinderäte der drei Gemeinden
in der Kreuzkirche um 14:00 Uhr zur ökumenischen Begegnung, Thema: „Buddhistischer
Tempel.“ Interessierte Gemeindemitglieder sind
ebenfalls willkommen.
Rosemarie Reichelt
5. Schafhof-Sommerfest mit
Erlebnisgottesdienst
Pfarrer A. Kaiser, W. Hierlemann, G. Settgast
Schon zur Tradition geworden, fand auch
dieses Jahr wieder der ökumenische Gottesdienst zum Bibelsonntag statt. Dieses
Mal war die Kreuzkirche an der Reihe. Zusammen mit den Pfarrern Winfried Hierlemann (Maria Königin), Gottfried Settgast
(Thomaskirche) und Arnd Kaiser (Kreuzkirche) feierten die drei Gemeinden in der
Südstadt Gottesdienst. Für einen besonderen musikalischen Genuss sorgten Gerlinde Rauscher (Gesang), Gisela Hentschel
(Querflöte) und Horst Veith (Orgel). Nach
dem Gottesdienst wurde das ökumenische
Treffen bei Kaffee und Hefekranz vertieft.
Am Sonntag, 26. Juli, findet auf dem Schulhof das 5. Schafhof-Sommerfest statt. Das
Fest beginnt um 10:30 Uhr mit einem Erlebnisgottesdienst mit dem Thema `Koffer packen´, vor bzw. (bei schlechterem Wetter) im
Gemeindehaus. Die anschließende Hocketse
organisiert die Schafhof-BürgerInitiative,
wobei allerlei Aktivitäten angeboten werden,
wie Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Kinderflohmarkt, Rundfahrten mit dem Schafhofzügle usw. Zum Fest sind alle „Schafhöfler“
und „Nicht-Schafhöfler“ sehr herzlich eingeladen. Näheres wird noch rechtzeitig durch
Publikationen in Form von Handzetteln, Aushängen in den Schaukästen und Pressemitteilungen bekanntgegeben.
Fritz Ernst
Auch dieses Jahr
wird es wieder einen Ökumenischen
Gottesdienst mit
Posaunen
unter
den Kastanien des
Teckkellers geben.
Zusammen mit den
Gemeinden Maria
Königin und Thomaskirche laden wir zum Gottesdienst ein
am Sonntag, dem 19. Juli, um 10:30 Uhr.
29
Kreuzkirche
Letzte Konfirmation in der
Kreuzkirche
Diese Bilder stellten die Konfirmanden den
Gottesdienstbesuchern vor. Der Bilderzyklus
begann mit der Ankündigung der Geburt Jesu
und erstreckte sich über einige Gleichnisse bis
zum Einzug Jesu in Jerusalem, dem Abendmahl, der Verleugnung des Petrus bis hin zur
Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt.
Für die Gottesdienstbesucher war es sehr interessant, Bilder von den bekanntesten Geschichten aus dem Neuen Testament zu sehen.
Am 26. April wurden die letzten Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Kreuzkirche
in einem Festgottesdienst eingesegnet. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst
vom Posaunenchor und dem Vocalensemble,
sowie Frau Brendel an der Orgel.
Mit der Konfirmation endet für unsere Konfirmanden das knappe Jahr, in dem sie den
Konfirmandenunterricht besucht haben. In
diesem Jahr stand das Glaubensbekenntnis im
Vordergrund. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben ihre eigenen Überlegungen
zum ersten (Von Gott) und dritten Glaubensartikel (Vom Heiligen Geist) vorgetragen. Im
Mittelpunkt stand der zweite Artikel, in dem
es um Jesus Christus, Gottes Sohn geht.
Nach der Predigt wurden die Konfirmanden
von Pfarrer Kaiser eingesegnet und sie bekamen von den Konfibegleitern ihren Denkspruch
überreicht, der sie ihr Leben lang begleiten
soll. Eine Patin eines Konfirmanden und Jörg
Schneider sprachen ein Grußwort. Mit dieser
Konfirmation endet auch ein Stück in der Geschichte der Kreuzkirche. Da die Kreuzkirche
im Herbst an die griechisch-orthodoxe Gemeinde abgegeben wird, ist es die letzte Konfirmation, die in der Kreuzkirche stattfindet.
Jörg Schneider, der die Konfirmanden in der
Dazu hatten die Konfirmanden zu Beginn des
Jahres Bilder aus dem Leben Jesu gemalt.
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ter drastisch realistisch darstellen wollten.
Selbst Landschaftsbilder schönen nichts.
Konfirmandenzeit mit begleitet hat und bei
der Ausfahrt in den Europapark in Rust noch
einmal mit dabei war, und Pfarrer Kaiser blicken auf ein schönes und segensreiches gemeinsames Jahr mit den jetzt Konfirmierten
zurück. Nach den Pfingstferien am 17. Juni
geht es dann schon weiter mit den nächsten Konfirmanden, die 2016 dann aber in der
Thomaskirche konfirmiert werden.
Arnd Kaiser
Nach dem Zweiten Weltkrieg galten diese
Künstler auch als „verschollene Generation“.
Ihre den Krieg, die Gesellschaft anklagenden
Bilder passten nicht in die neue Aufbruchsstimmung. Die düstere Vergangenheit sollte
rasch vergessen werden. Während Anfang
der 50er Jahre Franz Frank durch Ausstellungen noch Anerkennung fand, würdigten
erst wieder Ende der 80er Jahre große Ausstellungen in Stuttgart und Berlin das Werk
des Malers, so auch in Kirchheim auf Betreiben der Kirchheimer Künstler Konrad Raum
und Bruno Mader. 1997 wurden in Erinnerung an seinen 100. Geburtstag das letzte
Mal Bilder von ihm in Kirchheim ausgestellt.
Ausstellung
Franz Frank (1897-1986)
Das Museum der Stadt Kirchheim stellt im
Kornhaus vom 21. Mai - 9. Juli Werke von
dem gebürtigen Kirchheimer Maler Franz
Frank (1897-1986) aus. Darunter befindet
sich auch dieses Bild: „Die Abnahme Jesu
vom Kreuz“. Der Künstler fertigte es 1932
und überarbeitete es 1939.
Es wurde vermutlich um 1964/65 der Kreuzkirchengemeinde von seinen
Schwestern gestiftet, die
damals im Henriettenstift
lebten. Die Kreuzkirchengemeinde stellt das Bild als
Leihgabe für die Ausstellung
zur Verfügung.
Mittlerweile werden Werke von Franz Frank
hoch geschätzt und gehandelt. Der Künstler
allerdings hat derartiges nie erlebt.
Rosemarie Reichelt
Franz Frank wird zu den
Vertretern des expressiven Realismus gezählt. Es
sind vor allem die Künstler,
die zwei Weltkriege hautnah als Soldaten miterlebt
haben und die im Zeitalter
des Expressionismus nicht
ungegenständlich, sondern
Gegenständliches
mitun-
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Martinskirche
Nun pausiert die Kinderkirche zwischen Ostern und den Sommerferien und nach den
Sommerferien startet die Kinderkirche wieder.
Friederike Hube
Konfirmanden-Kunst-Projekt
An der Konfirmationsfeier am 19. April wurde
auch das diesjährige Konfirmanden-KunstProjekt präsentiert: Symbole des Glaubens
wurden von den Konfirmand/innen auf Tonkacheln gestaltet und sind an einer Stele
angebracht, die nun in der Martinskirche zu
besichtigen ist. Im Glauben geht es darum,
dass Gott an unserem Herz arbeiten kann
und es füllen kann mit guten Herzenskräften.
Weil diese „inneren“ Dinge – wie Hoffnung,
Vertrauen, Freiheit, Liebe - nicht so leicht zu
beschreiben sind wie äußere Dinge, z. B. die
Haarfarbe eines Menschen, deswegen gibt
es gerade im Glauben viele Symbole und Zeichen, die konzentriert ausdrücken, um was es
geht. Herzlich danken wir Wolfgang Burlein,
Diakon im Ruhestand, der die Konfirmanden
angeleitet hat und die Tonkacheln glasiert
und gebrannt und die Stele gestaltet hat!
Schattenspiel an Palmsonntag
der Kinderkirche
An den vier Märzsonntagen fand wieder Kinderkirche im Albert Knapp Saal statt. Nach
dem traditionellen Krippenspiel zu Heiligabend hatten sich die Kinderkirch-Mitarbeiterinnen entschlossen, auch einmal für
die Osterzeit ein Kinderkirch-Projekt auszuprobieren, an dessen Ende eine Aufführung
der Kinderkirche steht. „Wer ist Jesus?“ stand
dabei als Frage im Mittelpunkt. Die Kinder
im Alter von 4 – 13 Jahren hörten und sahen Geschichten, wie Jesus Kranke heilte,
Brot teilte und Kinder zu sich rief und sie
segnete. Das alles stellten die 25 Kinderkirchkinder eindrucksvoll unter Anleitung
der Kinderkirchhelfer und Jochen Maier in
einem szenischen Schattenspiel mit vielen
Sprecherinnen und Sprechern an Palmsonntag dar. Auch heute noch öffnet Jesus Augen und Ohren, um Wege zu erkennen und
Hilferufe unserer Mitmenschen zu hören;
Jesus bewegt uns heute hin zum versöhnenden Frieden und ist für uns Brot des Lebens.
Danke Euch Kindern für dieses schöne Schattenspiel und die gemeinsame Kinderkirchzeit!
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Stadtfest-Angebot rund um
die Martinskirche
und sich für Gottes Inspiration zu öffnen. Es
ist nicht wichtig, ob man maltechnisch schon
irgendwelche Erfahrung hat! Oben Beispiele
aus dem Malen in der Martinskirche, die in
Spachteltechnik entstanden sind. Die beiden
Abende jeweils am Donnerstag, 2. und 9. Juli
beginnen um 19:00 Uhr in der Martinskirche.
Es ist hilfreich, einen „Malkittel“ mitzubringen.
Farben und Papiere sind dann in der Martinskirche vorhanden. Materialkosten: 15 €. Anmeldungen im Zentralen Gemeindebüro unter
Tel. 9203017 oder per E-Mail an [email protected].
Nach dem ökum. Stadtfestgottesdienst am
28. Juni um 09:30 Uhr in der Martinskirche
werden die Gäste ab 11:00 Uhr musikalisch
unterhalten mit Konzerten der Stadtkapelle
und weiterer Instrumentalgruppen. Der Erlös
aus den Angeboten auf dem Martinskirchplatz
kommt der Finanzierung der Jugendreferentenstelle von Jochen Leitner zugute, für die
wir auf Spenden und Erlöse angewiesen sind.
Wir bitten herzlich um Kuchenspenden für das
Kuchenbuffet und freuen uns auch, wenn Sie
an irgendeiner Stelle, wie Aufbau und Abbau
oder in der Küche helfen können! Bitte melden
Sie sich einfach kurz im Gemeindebüro (Tel.
92030-17, E-Mail: [email protected]). Die Kuchen können dann am 27.
Juni morgens ab 9:00 Uhr im Albert-KnappSaal, Mörikezimmer abgegeben werden.
Einladung zum
Stiftungsfest
Zusammen mit Kunsttherapeutin Angela
Stuhler-Bauer bietet Pfarrer Jochen Maier auch dieses Jahr wieder ein „Malen in der
Martinskirche“ an zwei Abenden an.
500.000 € als Stiftungsstock innerhalb der ersten 15 Jahre. Diese Summe hatten sich die Gesamtkirchengemeinde und der Stiftungsrat als
Ziel gesetzt, als die Martinskirchenstiftung am
01.01.2008 gegründet wurde. Mit 275.000 €
zum Ende des 7. Jahres konnte bereits die
Hälfte deutlich übersprungen werden. Eine
erste Ausschüttung der Erträge zur Dachsanierung der Martinskirche mit 15.000 € ist bereits erfolgt, eine zweite Ausschüttung wurde
vom Stiftungsrat für die Außensanierung bereits beschlossen. Diese soll im Rahmen eines
Stiftungsfestes an die Kirchengemeinde übergeben werden. Die Höhe ist noch geheim und
soll eine Überraschung darstellen.
Sich Zeit nehmen. Nichts müssen. Einfach
spielen und probieren mit Farbe und Form…
Malen im „geistlichen“ Raum der Martinskirche ist eine Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen,
konzentriert und meditativ bei sich zu sein
Das Stiftungsfest findet am 11. Juli in der Martinskirche ab 19:00 Uhr statt. Im Mittelpunkt
stehen „Die Vorletzten“, ein Kirchenkabarett der
Extraklasse. Rund um diesen Programmpunkt ist
für Bewirtung und geselligen Austausch gesorgt.
Malen in der Martinskirche
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Martinskirche
Eintrittskarten zum Preis von 12 € können ab
Juni im Gemeindebüro erworben werden. In
diesem ist der Eintritt und die Bewirtung mit
Fingerfood und Getränken enthalten.
einen Raum führen, den wir Menschen als heilig und heilend empfinden. Egal ob bisheriger
Garnichtsänger, Gelegenheitssänger oder Vielsänger - jede und jeder ist herzlich willkommen!
„Hagios - Gesungenes Gebet“
Mitsing-Liedernacht
mit Helge Burggrabe
Helge Burggrabe ist Flötist und Komponist.
Im Mittelpunkt seiner Tätigkeit steht die Verbindung von Musik, Architektur, Stille und Labyrinth mit Fragen zum eigenen spirituellen
Weg. In seinen Kulturprojekten bringt Helge
Burggrabe Musik in Resonanz mit sakraler
Architektur und weiteren Kunstformen wie
Tanz, Malerei, Installationen und Lichtkunst.
Die Kathedrale von Chartres ist dabei ein
wichtiger Kristallisationspunkt seiner Arbeit.
Weitere Informationen: www.burggrabe.de
Willi Kamphausen
Zimmer gesucht!
Ein großes Problem ist für Flüchtlinge,
die bei uns rechtskräftig Asyl erhalten
haben, die Suche nach einem Zimmer
oder einer kleinen Wohnung. Nachdem
ihr Asylantrag anerkannt ist müssen
sie aus dem Flüchtlingswohnheim ausziehen und brauchen dringend eine
Unterkunft. Gerade auch für die iranischen Asylbewerber, die Kontakt zu
unserer Kirchengemeinde haben, dort
Taufunterricht hatten und sich regelmäßig mit Pfarrer Jochen Maier treffen,
suchen wir Ein-Zimmer-Wohnungen.
Bitte melden Sie sich im Pfarramt oder
im Gemeindebüro (Tel. 9203017 oder EMail: gemeindebuero@evki-kirchheim.
de), wenn Sie von einer Wohnung hören
oder sich selber eine Vermietung vorstellen können.
Freitag, 3. Juli 2015, 20:00 Uhr
in der Martinskirche
Die Liedernacht HAGIOS ist ein klingendes Gebet, das von kostbarer Stille bis zu kraftvollem Jubelgesang reicht und zum Innehalten,
Lauschen und Mitsingen einlädt. „Hagios ho
Theos - Heilig bist du, Gott.“ Dieses kurze Gebet ist der Ausgangspunkt der Liedernacht, die
von Klangimprovisationen über geistliche Kanons und Lieder aus der Tradition von Taizé bis
zu neuen Vertonungen von Helge Burggrabe
reicht. Es braucht dazu nur die eigene Stimme
und die Vorfreude auf das Erlebnis, gemeinsam mit anderen Menschen die Kirche in einen
Klangraum zu verwandeln und dabei die eigene Stimme als Ausdrucksmöglichkeit der Seele
und des Glaubens zu erfahren. Gesang kann in
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Thomaskirche
Willkommen in Taizé
Dem Phänomen Taizé bin ich schon während
meiner Studienzeit in Halle begegnet. Wenn
Brüder der Communauté auch in die Länder
des Ostblocks kamen, machten sich viele zu
den inspirierenden Jugendtreffen auf. Vor
drei Jahren reisten meine Frau und ich mit einer Gruppe aus der Teckrealschule in das kleine Dörfchen im Burgund. Würden sich unsere Jugendlichen auf so viel Stille, Ruhe und
Meditation einlassen können? Ausflüge und
Action waren für die Woche nicht angesagt.
Und es geschah Erstaunliches. Wer uns nach
der Reise fragte, konnte es kaum glauben, zu
hören, dass wir drei Mal am Tag in der Kirche Gottesdienst feierten, dass sich die vielen
Besucher mit einfachen Mahlzeiten begnügten, dass es Bibelgespräche und Stille Zeiten
gab… und das doch jeder sich vornahm, irgendwann möchte ich wieder dorthin fahren.
tag, wo dieselbe Quelle in Christus auf einen
wartet. So gehören die Taizé-Gesänge, die
aus kurzen Melodien und wenigen Worten
bestehen und wiederholt werden, in unserer
Gemeinde zu jedem Gottesdienst. Und einmal
im Monat laden wir zu einer Andacht mit der
Taizé-Liturgie ein – so wieder am Donnerstag,
11. Juni und 23. Juli.
Gottfried Settgast
Vor 75 Jahren wurde die Communauté de
Taizé von Frère Roger gegründet. Der Sohn
eines reformierten Pfarrers aus der Schweiz
wäre jetzt im Mai 100 Jahre alt geworden. In
der Heimat seiner Mutter, im Burgund, gab er
während der deutschen Besatzung jüdischen
Menschen Zuflucht. Nach dem Krieg öffnete
er sein Haus für Waisen und deutsche Gefangene. Aus bescheidenen Anfängen wuchs mit
seinem Wahlspruch „Liebe und sage es durch
dein Leben“ (nach Augustinus) eine ökumenische Ordensgemeinschaft, zu der heute über
100 Brüder aus 25 Ländern gehören. Mittlerweile treffen sich das Jahr über zig tausende
Menschen in dem kleinen Dorf, um Gott im
Gebet und in der Stille zu suchen. In Taizé
„kommt man wie an den Rand einer Quelle“
(Papst Johannes Paul II.) – und wird im Miterleben zurückgesandt in den eigenen All-
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Thomaskirche
Sommerfest in unserer
Siedlung
Am Sonntag, 5. Juli, feiert die Siedlung Dettinger Weg ein großes Sommerfest. Hieß es
beim Gartenfest der Thomasgemeinde in den
vergangenen Jahren „Gemeinsam feiern wir
zwischen Kirchturm und Pavillon“, kommt
diesmal der neue Abenteuerspielplatz mit in
den Blick. Ein Gottesdienst im Grünen führt
die Besucher zur Einweihung dieser neuen Attraktion für Kinder und Familien zusammen.
Musikalisch wird die Feiergemeinde vom Posaunenchor begleitet.
Nach dem ersten Spatenstich im Herbst und
dem Beginn der Baggerarbeiten, bei dem auch
die Kleinsten mit Hand anlegten, verwandelte
sich das Gelände in fleißiger Arbeit zu einem
Hingucker. Nachdem die Eisenbahnbrücke abgetragen war, rückte unsere Siedlung weiter
zur Stadt hin. Der breite Asphaltweg von der
Freiwaldaustrasse zum Bulkesweg wird mit
Kind und Kegel, mit Hund und Fahrrad belebt, ist zu einer Flaniermeile geworden. Die
Pflanzaktion Anfang Mai setzte Grünpunkte
in die Landschaft. Von interessierten Spaziergängern verfolgt und von den Kindern schon
sehnsüchtig erwartet, fällt jetzt der Bauzaun
und gibt die attraktive Spielwelt frei. Und nun
kann gefeiert werden. Bänke und Tische, im
Schatten der Bäume an der Thomaskirche, geben beim Mittagessen mit Köstlichkeiten vom
Grill einen Treffpunkt für Jung und Alt. Das
Pavi-Team sorgt mit Spaß und Spiel auf dem
Rambouilletplatz für das Angebot für Kinder.
Waffeln und Leckeres von der Kuchentheke
werden Sie dort bei Gesprächen verweilen
lassen. – Das detaillierte Programm für den
Festtag finden Sie ab Mitte Juni im Schaukasten an der Thomaskirche und wird Ihnen
Ende Juni als Einladung mit einem Flyer in den
Briefkasten gebracht.
Gottfried Settgast
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Räuberfest am Sonntagmorgen
Die vierte Auflage bekommt am Sonntag, 22.
Juni noch eine Steigerung. Irina Frank nimmt
die Großen und Kleinen mit auf die Reise
eines Räuberjungen. Tom wird aus dem Gefängnis befreit und erfährt, dass er nun als
Königskind auch Gefahren zu bestehen hat.
Denn für ihn beginnt jetzt erst recht ein interessantes Leben. Die Zuhörer werden sich
in seinen Erlebnissen selber wiederfinden.
Das alles wird mit einem Fest mit spannenden Spielen gefeiert. Wenn es dabei etwas
länger gehen wird, im Innenhof der Kirche
steht ein Grill bereit - und ob Räuber oder
König, Würstchen schmecken allen. Mit dabei sein dürfen auch Eltern, die sich für das
Räuberfest die Zeit nehmen wollen. Und auf
das Kommen freuen sich Heidi und Samuel
Schunter, Alexandra und Christoph Belicke,
Frieder Höftmann und Doris Settgast.
Das Kinderfrühstück ist ein neues Angebot in
der Thomaskirche. Am Sonntag um 9:30 Uhr
locken der Duft von frischen Bäckerbrötchen
und Kaba (heiß oder kalt), buntgedeckte Tische,
ein Abenteuerprogramm und ein Team engagierter Mitarbeiter zum gemeinsamen Essen.
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Kontakt
Zentrales Gemeindebüro
Widerholtplatz 4
73230 Kirchheim unter Teck
 92030-17 und -18
 [email protected]
Susanne Eberle, Renate Kahl, Gabriele Klöhn
Kontaktzeiten: Mo. - Fr. 08:30 - 12:30 Uhr
Fr. 15:00 - 18:30 Uhr
Auferstehungskirche (Zeppelinstraße)
Laienvorsitzende: Susanne Leßmöllmann
 735673,  [email protected]
Das Pfarramt ist vakant. Pfarramtliche Anfragen
bitte an Pfarrer Ch. Schweikle, siehe Christuskirche.
Mesnerin: Dorothea Schietinger,  82845
Christuskirche (Gaiserplatz)
Laienvorsitzender: Manfred Wolf,  49676
 [email protected]
Pfarrer Christoph Schweikle, Weisestraße 7
 55813,  [email protected]
Mesner: Wolfgang Kälberer,  85664
Kreuzkirche (Limburgstraße)
Laienvorsitzende: Rosemarie Reichelt
 41282,  [email protected]
Pfarrer Arnd Kaiser, Beim Siechenkirchle 2
 9821498,  [email protected]
Mesnerin: Burgi Dieterich,  9340196
Hausmeisterin Gemeindehaus Schafhof:
Sibylle Halbhuber,  2519
Martinskirche (Widerholtplatz)
Laienvorsitzender: Eberhard Schweizer
 41832  [email protected]
Martinskiche West: Pfarrer Jochen Maier
Ludwigstr. 40,  2405
 [email protected]
Martinskirche Ost: Dekanin Renate Kath
Widerholtplatz 4,  92030-21
 [email protected]
Anfragen, die den Mesnerdienst betreffen, bitte ans Dekanatsbüro, siehe Martinskirche Ost.
Thomaskirche (Aichelbergstraße)
Laienvorsitzende: Marie-Luise Heck,  51815
Pfarrer Gottfried Settgast, Aichelbergstr. 585
 55516,  [email protected]
Mesnerin: Klara Bauer,  861769
Gesamtkirchenpflege
Kirchenpfleger Bernd Kemmner
Widerholtplatz 4,  92030-0
 [email protected]
Kontaktzeiten:Mo. - Fr. 08:00 - 12:00 Uhr
Di. - Do. 14:00 - 16:00 Uhr
Bankverbindung für alle Kirchengemeinden:
Ev. Kirchenpflege
IBAN: DE14 6115 0020 0048 3006 45
Kreissparkasse Esslingen (BIC: ESSLDE66XXX)
Verwendungszweck: Bitte Kirchengemeinde angeben.
1. Vorsitzender der Gesamtkirchengemeinde
Eberhard Schweizer, siehe Martinskirche
Dekanatamt: Dekanin Renate Kath
Dekanatsbüro: Diana Herzig,  92030-21
 [email protected]
Stiftung Martinskirche:
1. Vorsitzender: Prof. Erich Sigel,  42054
 [email protected]
2. Vorsitzender: Dr. Alfons Nowak
 861286,  [email protected]
Krankenhausseelsorge
Pfarrerin Rosemarie Fröhlich-Haug
Tel. 88-48800 oder 59019
E-Mail: [email protected]
Jugendreferenten
Auferstehungs- und Thomaskirche
Irina Frank:  0151 27008126
 [email protected]
Christus- und Kreuzkirche:
Jörg Schneider,  0170 2914031
 [email protected]
Johannes-, Martins- und Matthäuskirche,
Ferienwaldheim: Jochen Leitner
 937775,  [email protected]
www.evangelische-kirche-kirchheim-teck.de
(Er)kennen Sie unsere Got tes dienstor te?
2)
1)
3)
4)
4)
5)
2)
1)
5)
Wählen Sie jeweils den
2. oder 4. Buchstaben
des gefundenen
Gottesdienstortes,
setzen ihn ein und finden
Worte eines bekannten
Bürgerrechtlers.
5)
I C
1)
1)
2)
N E N
4)
B E
4)
3)
A
5)
2)