M I E D E R S - Seelsorgeraum Stubai

Liebe Leserinnen und
Leser des Pfarrbriefs!
Liebe Pfarrgemeinden des
SR Stubai!
auch in
W o r t
und Tat
demonstriert. In all seinem Tun zeigt er sich
so, dass ihm die diskriminierten
Außenseiter am Herzen liegen und er
alle Vorurteile infrage stellt. Diese
Nächstenliebe sollen auch wir gegenseitig leben, gegenüber den Fremden
und anderen Religionen.
Auf den folgenden Seiten werden
Menschen aus verschiedenen Religionen zu Wort kommen, sie schildern,
wie es ihnen möglich ist oder auch
schwer gemacht wird, ihren Glauben
hier in unserem Land zu leben, ob
und wie es Vorurteile gegen sie gibt
und erzählen auch von schönen und
gelungenen Beziehungen mit anderen Glaubensschwestern und –brüdern. Lasst euch von interessanten
und bewegenden Beiträgen überraschen.
Frohe und gesegnete Ostern.
Christus ist erstanden. Halleluja!
Das wünschen euch Pfarrer Josef,
die Diakone Leo, Helmut R. und
Helmuth Z., die PfarrkuratorInnen
Gabi und Michael und Vikar Jacek.
Allgemein
Was in den letzten Wochen und
Monaten an Gräueltaten über die
Bildschirme geflimmert ist, macht
zutiefst betroffen und es stellt sich
ernsthaft die Frage, wie und wo das
alles noch enden wird. Sei es Irak,
Syrien, Lybien, Ägypten, Paris oder
Kopenhagen, vor nichts und niemand
scheint Terror und Gewalt Halt zu
machen. Da heißt es jetzt für alle
Religionen und Kulturen, näher
zusammenzurücken und einander zu
stärken und sich nicht gegenseitig zu
bekämpfen.
Einer der ältesten und wichtigsten
Quellen des Judentums, der Dekalog
(Zehn Gebote), findet sich im AT und
beginnt mit den Worten: „Ich bin
Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“ Das Volk Israel erinnert sich
hier an seine Befreiung aus Ägypten,
aus der Sklaverei. Es bekennt sich zu
seinem Gott, der auf der Seite der
misshandelten Fremden und gegen
jede Diskriminierung steht.
Jesus von Nazareth steht ganz in dieser Tradition, wenn er auf der unauflöslichen Einheit von Gottes-und
Nächstenliebe besteht und diese
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Besondere Gottesdienste im Seelsorgeraum
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Dienstag in der Fastenzeit 18.00 Uhr Kreuzwegandacht
Jeden Dienstag ganzjährig um 18.00 Uhr Rosenkranz
So 22.3.
8.00 - 8.45 Uhr Beichtgelegenheit
9.00 Uhr Familienmesse mit Ministrantenaufnahme
So 29.3.
PALMSONNTAG
9.00 Uhr Segnung der Palmzweige beim Pavillon und
Palmprozession zur Kirche
Hochamt - musik. Gest.: Musikkapelle
ca. 21.00 Uhr Jugendnachtwanderung - siehe S. 20
Do 2.4.
GRÜNDONNERSTAG
19.00 Uhr Abendmahlfeier musik. Gest.: Kirchenchor
anschl. Ölbergandacht und Anbetung in der Kirche
20.30 Uhr Pessachfeier im Widum
Fr 3.4.
KARFREITAG
15.00 Uhr Andacht zur Todesstunde Jesu
16.00 Uhr Familienkreuzweg zum Kalvarienberg - Treffpunkt
Kirche
19.00 Uhr Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung; gesungene
Passion; Männerschola
Sa 4.4.
OSTERNACHT
21.00 Uhr Feier der Osternacht; musik. Gest.: Orgel und
Bläser
So 5.4.
OSTERSONNTAG
9.00 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe; musik. Gest.: Orgel,
Querflöte, Geige
Mo 6.4.
OSTERMONTAG
10.00 Uhr Emmausmesse mit der Pfarre Telfes in Mieders;
anschl. Agape
Sa 28.3.
So 29.3.
Mi 1.4.
Do 2.4.
19.00 Uhr Vorabendmesse zum Palmsonntag mit Passion
PALMSONNTAG
8.45 Uhr Segnung der Palmzweige beim Widum und
Palmprozession zur Kirche
9.00 Uhr Hl. Messe mit Passion
16.30 Uhr Kinderkreuzweg
GRÜNDONNERSTAG
19.00 Uhr Abendmahlfeier und Ölbergandacht
musik.Gest. Kirchenchor Fulpmes/Telfes
Besondere Gottesdienste im Seelsorgeraum
Fr 3. 4.
So 5.4.
Mo 6.4.
So 29.3.
Di 31.3.
Mi 1.4.
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Do 2.4.
Fr 3.4.
Sa 4.4.
So 5.4.
Mo 6.4.
So 12.4.
KARFREITAG
15.00 Uhr Kreuzwegandacht
19.00 Uhr Karfreitagsliturgie musik. Gest.: „ Pro Arte“
OSTERSONNTAG
5.00 Uhr Feier der Osternacht und Speisenweihe
musik. Gest.: „Happy Voices“, Osterfrühstück im Widum
19.00 Uhr Osterhochamt musik. Gest.: Kirchenchor
Fulpmes/Telfes
OSTERMONTAG
8.30 Uhr Emmausgang nach Mieders,
10.00 Uhr Hl. Messe in Mieders
Allgemein
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PALMSONNTAG
9.30 Uhr Segnung der Palmzweige bei der Sagererkapelle,
anschl. Palmprozession u. Familiengottesdienst i. d. Kirche
19.00 Uhr Abendmesse mit Leidensgeschichte
16.00 Uhr Kreuzweg zum Blutschwitzer (Treffpunkt bei der
1. Station)
17 -18.00 Beichte im Beichtstuhl ( Salesianer) oder Beichtzimmer im Widum ( Vikar Jacek)
GRÜNDONNERSTAG
19.00 Uhr Abendmahlfeier und anschl. Ölbergandacht und
Anbetung bis 21.00 Uhr
KARFREITAG
15.00 Uhr Karfreitagsliturgie mit Kreuzverehrung
18 – 21.00 Uhr Stille Anbetung vor dem Hl. Grab
KARSAMSTAG
10 – 17.00 Uhr Aussetzung beim Hl. Grab und Anbetung
20.30 Uhr Beginn der Osternacht ( Kirchenchor F/T)Speisenweihe
OSTERSONNTAG
9.30 Uhr Hochamt mit Speisenweihe ( Kirchenchor F/T)
keine Abendmesse
OSTERMONTAG
9.30 Uhr Hl. Amt mit den Erstkommunionkindern
keine Abendmesse
WEISSER SONNTAG
9.30 Uhr Erstkommunion
19.00 Uhr Abendmesse
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Besondere Gottesdienste im Seelsorgeraum
Sa 28.3. 19.15 Uhr
So 29.3.
9.00 Uhr
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ca. 22.00 Uhr
Do 2.4.
14.30 Uhr
19.15 Uhr
Fr 3.4.
14.30
15.00
16.00
19.15
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Sa 4.4.
15.00 Uhr
16.00 Uhr
21.00 Uhr
So 5.4.
9.30 Uhr
17.15 Uhr
Mo 6.4.
9.30 Uhr
Hl. Amt mit Jugendpassion
PALMSONNTAG
Segnung der Palmzweige beim FZZ
Palmprozession, Hl. Amt; musik. Gest.: Musikkapelle
Jugendnachtwanderung - siehe S. 20
GRÜNDONNERSTAG
Wortgottesfeier im Altersheim mit Ölbergandacht
Abendmahlfeier mit Übertragung des
Allerheiligsten, Musik: Männerchor;
Stille Anbetung Tag und Nacht in d. CKK,
durchgehend bis Karsamstag 15.00 Uhr
KARFREITAG
Kreuzweg im Altersheim
Andacht zur Todesstunde Jesu
Familienkreuzweg durchs Dorf - Treffp. Kirche
Karfreitagsliturgie - bitte Blume mitbringen
musik. Gest.: Harfenmusik
KARSAMSTAG
Speisenweihe/Kinderandacht (Trommler)
Osternacht im Altersheim mit Speisenweihe
Feier der Osternacht - Männerchor
OSTERSONNTAG
Hochamt; musik. Gest.: Kirchenchor - W.A. Mozart:
„Piccolominimesse“; G.F. Händel: Halleluja
Hl. Amt - musik. Gest.: Jungbläser
OSTERMONTAG
Hl. Amt; musik. Gest.: Orgel mit Bläser
Impressum:
Herausgegeben und für den Inhalt verantwortlich:
Pfarrer Mag. Josef Scheiring, Diakon Leo Hinterlechner, Diakon Helmut Razesberger,
Pfarrkurator Mag. Michael Brugger, Pastoralassistentin Gabi Eller
Kommunikationsorgan des Seelsorgeraumes Stubai
Layout und Gestaltung:
Stefanie Stern, Pfarrkurator Mag. Michael Brugger, Josef Stern
Druck: Steiger Druck Axams
Gedruckt mit freundlicher Unterstützung des
TVB Stubai Tirol und der Raiba Neustift
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Gemeinsamer Bittgang im Seelsorgeraum
Dienstag, 12. Mai 2015
NEUSTIFT
16.30 Kirche Krößb.
Andacht
TELFES-FULPMES
18.00 Kirche Telfes
Uferweg
18.30 Georgsstatue N.
Andacht
19.00 Kreuz-Christi im
Moos - Andacht
19.20 Neder Kapelle
(Pinnisweg)
19.35 Neder Zeggerbr.
19.45 Kampler See
18.45 Waldfriedhof
Andacht
17.00 Kirche Mieders
vorbei
am
Watschenbühel
und
den
Miederer
Feldern
über Gröbenhof
18.30 Kirche Fulpmes
Himmelreich
Andacht
Omesberg
Wir schließen uns den
Fulpmern und Telfern
bei der Pfarrkirche
Fulpmes an
19.45 Kampler See
19.45 Kampler See
Allgemein
über Plöven Tschaffinis
17.20 Kapelle Schaller
kleine Andacht
18.30 Kirche Fulpmes
18.00 Milders-Autenst. 18.30 Kirche Medraz
MIEDERS
20.00 Uhr
Gemeinsame feierliche Feldmesse
EIN TAL - EIN GLAUBE
Jause im Seestüberl zu
familienfreundlichen Preisen.
Rückfahrmöglichkeiten mit Bussen
ab 21.15 Uhr in alle Gemeinden organisiert.
BITTGANG BEI JEDER WITTERUNG
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PFARRBÜRO - ÖFFNUNGSZEITEN
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Dienstag von 9.00 - 11.00 Uhr
Freitag von 15.00 - 18.00 Uhr
Tel. und Fax.Nr. 05225/62526
Email: [email protected]
Sprechstunden
Brigitte Prinoth
Pfarrer Mag. Josef Scheiring Tel. 0664/4340381
nach Vereinbarung
Pfarrkurator Dekanatsjugendseelsorger Mag. Michael Brugger
Tel. 0650/2053051
Email: [email protected]
nach Vereinbarung
Dienstag von 9.00 - 10.00 Uhr
Donnerstag von 17.30 - 18.30 Uhr
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Tel.Nr. 05225/62303, Fax.Nr. 05225/64908
Email: [email protected]
Gabi Hinterlechner
Bei Messbestellung, Matrikenangelegenh. (Tauf-,
Hochzeitsanmeldung, usw.) wenden Sie sich bitte zur
angegeb. Zeit an das Pfarrbüro.
Bei einem Todesfall
bitte im Pfarramt Tel.Nr. 05225/62303 anrufen!
Sprechstunden
Pfarrer Mag. Josef Scheiring Tel. 0664/4340381
nach Vereinbarung
Pfarrkurator Diakon Leo Hinterlechner Tel. 05225/62303
Donnerstag 17.30 - 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
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PFARRBÜRO - ÖFFNUNGSZEITEN
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Dienstag 17.00 - 19.00 Uhr
Donnerstag 9.00 - 11.00 Uhr
Tel. 05225/62279
Email: [email protected]
Sprechstunde
Pfarrer Mag. Josef Scheiring Tel. 0664/4340381
nach Vereinbarung
Klara Laner
Bitte Messbestellungen bis spätestens zum 20. des laufenden Monats
vornehmen, damit sie in der Gottesdienstordnung des Folgemonats
noch berücksichtigt werden können.
Allgemein
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Montag von 8.00 - 10.00 Uhr
Freitag von 17.00 - 19.00 Uhr
Tel. 05226/2223
Email: [email protected]
Sprechstunden
Stefanie Stern
Pfarrer Mag. Josef Scheiring Tel. 0664/4340381
nach Vereinbarung
Pfarrkuratorin Gabi Eller Tel. 0664/5432342
Email: gabi.eller@dibk. at
Donnerstag 17.30 - 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
HOMEPAGE
Seelsorgeraum
Stubai
www.glaubeimstubai.at
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Die katholische Kirche und die Religionen
Die
Erklärung
des
Zweiten
Vatikanischen Konzils über das
Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen „Nostra aetate“(dt.: „In unserer Zeit…“)
Die katholische Kirche lehnt nichts
von alledem ab, was in den Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie die
Vorschriften und Lehren, die zwar in
Manchem von dem abweichen, was
sie selber für wahr hält und lehrt, doch
nicht selten einen Strahl jener
Wahrheit erkennen lassen, die alle
Menschen erleuchtet.
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Unablässig aber verkündet sie und
muss sie Christus verkündigen, der
„der Weg, die Wahrheit und das
Leben" (Joh 14,6) ist.
Deshalb mahnt die Kirche ihre Kinder,
dass sie mit Klugheit und Liebe, durch
Gespräch und Zusammenarbeit mit
den Bekennern anderer Religionen
die kulturellen Werte, die sich bei
ihnen finden, anerkennen, wahren
und fördern.
Die muslimische Religion
Mit Hochachtung betrachtet die
Kirche die Muslime, die den alleinigen
Gott anbeten, den lebendigen und in
sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels
und der Erde, der zu den Menschen
gesprochen hat.
Jesus, den sie allerdings nicht als
Gott anerkennen, verehren sie doch
als Propheten, und sie ehren seine
jungfräuliche Mutter Maria, die sie
auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten Muslime den Tag des
Gerichts. Deshalb legen sie Wert auf
sittliche Lebenshaltung und verehren
Gott besonders durch Gebet,
Almosen und Fasten.
Da es jedoch im Lauf der Jahrhunderte zu manchen Zwistigkeiten
und Feindschaften zwischen Christen
und Muslimen kam, ermahnt die
Kirche alle, das Vergangene beiseite
zu lassen, sich aufrichtig um gegenseitiges Verstehen zu bemühen und
gemeinsam einzutreten für Schutz
Antisemitismus.
Universale Geschwisterlichkeit
Christus hat, wie die Kirche lehrt, in
Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen
Tod aus unendlicher Liebe auf sich
genommen, damit alle das Heil erlangen.
Wir können Gott, den Vater aller,
nicht anrufen, wenn wir irgendwelchen Menschen, die ja nach dem
Ebenbild Gottes geschaffen sind, die
geschwisterliche Haltung verweigern.
Das Verhalten des Menschen zu Gott
und sein Verhalten zu den Menschen
stehen in so engem Zusammenhang,
dass die Schrift sagt: „Wer nicht liebt,
kennt Gott nicht" (1 Joh 4,8).
Deshalb verwirft die Kirche jede
Diskriminierung eines Menschen
oder jeden Gewaltakt gegen ihn um
seiner Rasse oder Farbe, seines
Standes oder seiner Religion willen,
weil dies dem Geist Christi widerspricht.
Allgemein
und
Förderung
der
sozialen
Gerechtigkeit und nicht zuletzt des
Friedens und der Freiheit für alle
Menschen.
Die jüdische Religion
Die Kirche bekennt, dass nach dem
Heilsgeheimnis Gottes die Anfänge
ihres Glaubens und ihrer Erwählung
sich schon bei den Patriarchen, bei
Moses und den Propheten (den heiligen Schriften der Juden) finden.
Auch hält die Kirche sich gegenwärtig, dass aus dem jüdischen Volk die
Apostel stammen, die Grundfesten
und Säulen der Kirche, sowie die
meisten jener ersten Jünger, die das
Evangelium Christi der Welt verkündet haben. Da also das gemeinsame
geistliche Erbe der Christen und
Juden so reich ist, will die Kirche die
gegenseitige Kenntnis und Achtung
fördern.
Im Bewusstsein des Erbes, das sie
mit den Juden gemeinsam hat, beklagt die Kirche, die alle Verfolgungen gegen irgendwelche Menschen
verwirft, alle Hassausbrüche, Verfolgungen und Manifestationen des
Zusammengefasst durch
Pfarrkurator Michael
Wie leben Juden bei uns?
„Baut mir dieses Haus und ich werde
darin wohnen.“ Diese Worte des
Propheten Haggai (1,8) stehen über
dem Portal der Innsbrucker Synagoge
in der Sillgasse, die 1993 an ihrem
ursprünglichen Ort eröffnet werden
konnte. Seitdem ist sie mit dem
Gemeindezentrum zum Kristallisationspunkt der Juden in Tirol und
Vorarlberg geworden.
Die Jahrzehnte nach der Befreiung
von der Naziherrschaft und dem
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Holocaust waren für die Israelitische
Kultusgemeinde für Tirol und
Vorarlberg nicht leicht. Nur wenige
Vertriebene kamen zurück. Ein regelrechtes Gemeindeleben konnte sich
nicht entwickeln. Erst langsam änderte sich die Situation. Bahnbrechend
war hier Bischof Reinhold Stecher,
indem er dem Anderl-von-Rinn-Kult
mit seiner Ritualmordlegende ein
Ende bereitete sowie das besondere
Engagement der Präsidentin Dr.
Esther Fritsch.
Heute zählt die Jüdische Gemeinde
wieder 160 Mitglieder, Tendenz steigend. Neben den Feiertagen mit
Gottesdiensten gibt es wieder ein
reger werdendes Gemeindeleben
und offiziellen Religionsunterricht.
Zahlreiche Führungen und kulturelle
Veranstaltungen zählen zu den regelmäßigen Aktivitäten, zu denen jedermann Zugang hat. Leider ist aus
Sicherheitsgründen eine Anmeldung
nötig.
Mag. Thomas Lipschütz
Wie leben Buddhisten ihren Glauben in
von Johanna Mayr
Österreich?
Die Österreichische Buddhistische
Religionsgemeinschaft ist seit 1983
eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft mit schätzungsweise
25.000 Mitgliedern.
Buddhismus ist keine aufgezwungene
Moral, vielmehr versinnbildlicht diese
Glaubensrichtung
Einsicht,
Erkenntnis, Achtsamkeit und Mitge
12
fühl gegenüber dem Menschen und
der Kreatur. Mit seiner Lehre, Dharma, wollte Buddha den Menschen einen Weg aus ihren Leiden zeigen.
Die vier Urfragen, was das Leiden ist,
wie es entsteht, wie es überwunden
werden kann und welches der Weg
ist, dies zu erreichen, sind „Die Vier
Edlen Wahrheiten“. Sie sind der Kern
Allgemein
der Lehre Buddhas.
Der höchste Feiertag der Buddhisten
ist die Vesakh Feier, auch Buddha
Tag genannt. Dieser Tag ist dem Gedenken an Geburt, Erleuchtung und
Tod des Buddha gewidmet. Es ist ein
Tag der Besinnung, aber auch ein Tag
der Freude, da das Beispiel Buddhas
uns den Weg zu innerer Freiheit
zeigt. Meist findet das Vesakh-Fest
Ende Mai statt. Es gibt in Innsbruck
drei Buddhistische Tempel und wenn
sich die Gemeinschaft zum Gebet
oder Meditation trifft, wird über die
Lehren Buddhas und über Themen,
die uns bewegen, gesprochen.
Als ich gefragt wurde, „Wie leben
Buddhisten ihren Glauben in Österreich?“, habe ich erst lange nachdenken müssen. Ich lebe in einem wunderschönen Land, in dem es weder
religiöse Verfolgung noch Krieg gibt,
wo wir sozial abgesichert sind und
uns frei bewegen können. Was gibt
es Schöneres, als in so einem Land
als Buddhist zu leben und seinen
Glauben frei auszüben zu können?
Immer wieder komme ich in Situationen, wo ich bemerke, dass Menschen diese Privilegien als selbstver-
ständlich betrachten. Privilegien, die
für viele Menschen auf der Welt in
ihrem Leben unerreichbar sind, weil
sie in einem Land leben, das durch
Krieg zerstört wird und wo Menschen
verfolgt werden. Wir müssten uns
doch hier wie im Garten Eden fühlen?
Aber wir können es oft nicht, weil
unsere Aufmerksamkeit durch viele
äußere Einflüsse nachlässt und wir
unserem Selbst, unserer wahren
Natur, immer ferner werden.
Für das Wohlergehen meiner Mitmenschen sollte es mein oberstes
Bestreben sein, als intelligentes Wesen immer wieder an mir selbst zu arbeiten. Mitgefühl und Aufmerksamkeit
ist die Saat von Liebe, Geduld,
Toleranz und Vergebung. Wenn ich
diese Eigenschaften besitze und ausübe, sorge ich umso mehr für mein
eigenes Glück.
Mit diesen Gedanken, Gebeten und
dem Bestreben, sich im Leben weiter
zu entwickeln, lebe ich den buddhistischen Glauben in unserem schönen
Land Tirol.
Es benötigt kleine und große Schritte,
um uns wie im Garten Eden zu fühlen.
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Wie leben Muslime bei uns?
Was ist ihnen wichtig?
Bild: http://www.hh.shuttle.de/hh/btq/
brd50/MoscheinHamburg.htm
Im Grunde gibt es im Islam zwei große
Feste, den Ramadan und das Opferfest.
Hinzu kommen besondere einzelne Tage,
wie zum Beispiel der Freitag in jeder
Woche, die „Kadir-Nacht" oder die
Aschura.
Der Freitag ist für uns wie für euch der
Sonntag - man nennt diesen Tag auch
„Tag der Zusammenkunft".
Am Freitag treffen alle männlichen
Muslime zur Mittagszeit in der Moschee
zum Freitagsgebet ein; für Männer ist
dies verpflichtend, bei Frauen erwünscht.
Das Spezielle am Freitagsgebet ist, dass
vor dem Gebet eine Predigt von dem
Vorbeter bzw. eine Predigt zu verschiedenen islamischen Themen, aber auch zu
aktuellen Themen gehalten wird.
Im Monat Ramadan („islamische Fastenzeit") dürfen Muslime vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang keine
Getränke und Speisen zu sich nehmen.
Kranke, Schwangere, Kinder, Reisende
oder Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen sind davon ausgeschlossen.
Das Fasten wird mit einem gemeinschaftlichen Abendessen gebrochen, wo man
versucht, mit Freunden und Familie
zusammenzukommen.
Bei uns in der Moschee gibt es deshalb
während jeder Fastenzeit, Freitag,
Samstag und Sonntag abends ein
Fastenbrechessen für die gesamte türkische Gemeinde im Stubaital.
Im Monat Ramadan ist auch die sogenannte „Kadir-Nacht", die eine besondere
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Bedeutung für die Muslime hat und in
einen der letzten zehn ungeraden Tage
des Monats Ramadan fällt.
Am Tag, der auf den letzten Fasttag folgt,
feiern wir das große Fest des
Fastenbrechens.
Die Männer treffen sich morgens zum
Festgebet und die Frauen bereiten für die
Kinder und die Familien das Frühstück
zuhause vor. Man tauscht Geschenke
aus und die Kinder bekommen alle
Süßigkeiten oder kleinere Geldsummen
von den Erwachsenen.
Das Fastenbrechen oder „Zuckerfest"
endet nach drei Tagen.
Das zweite große Fest bei uns ist das
"Opferfest".
Wir feiern dieses Fest in Erinnerung an
den Propheten Abraham, der seinen
Sohn Isaak opfern wollte.
Wir schlachten dabei Tiere hier bei uns
(meistens Schafe), um Gott für die
Rettung Isaaks zu danken.
Dieses Fleisch behalten wir teilweise selber und geben es teilweise an ärmere
Verwandte bzw. Bedürftige, auch NichtMuslime, weiter.
Am Tag des Festes treffen wir uns zuerst
in der Moschee zum Gebet, danach werden die Tiere geschlachtet, die dann
jeweils zuhause verzehrt werden. Auch
dieses Fest dauert vier Tage.
Aschura ist für uns ein Fastentag - aber
nicht im Zwang wie im Ramadan, sondern freiwillig.
Dieser Tag ist für uns ein Tag der
Dankbarkeit für die Errettung von Moses
uns im Raum Stubaital vor allem aus
dem Raum Ägäis, aus der Stadt Usak)
werden die Menschen, die hier versterben, in ihrem Herkunftsdorf begraben.
Wir sind Mitglied bei einer Organisation,
der ATIB-Beerdigungshilfe, für die jeder
einen bestimmten monatlichen Beitrag
bezahlt. Diese sorgt dann für den ganzen Ablauf.
Der Verstorbene kommt zu einem Bestatter, dann wird hier das Todesgebet
verrichtet, wo Freunde und Familie
zusammenkommen, dann wird die
Leiche in die Türkei überstellt und dort
gibt es noch einmal ein Gebet und die
Leiche wird begraben.
Die junge Generation kann sich auch
auf Wunsch auf dem islamischen Friedhof in Pradl begraben lassen, aus dem
Raum Stubaital jedoch hatten wir noch
keinen Todesfall, der/die sich dort
begraben ließ. Im Endeffekt entscheidet
jede einzelne, ob er/sie sich hier oder in
der Türkei begraben lassen will.
Fühlt ihr euch hier im Tal zu Hause
oder immer noch als Fremde?
Viele der Mitglieder der Moschee, die in
2./3. Generation hier sind, fühlen sich
hier zu Hause. Eine große Anzahl unserer Mitglieder hat in und um das
Stubaital auch Grund erworben und
Häuser etc. gebaut. Ich kann sagen,
dass ein großer Prozentsatz der Muslime im Stubaital glücklich ist und gerne
hier lebt und auch arbeitet bzw. sich in
die Gesellschaft einbindet. Solange der
Respekt von beiden Seiten aus gegeben ist, gibt es keinen Grund, sich im
Stubaital „fremd" zu fühlen.
Allgemein
bei seiner Flucht.
Ein weiterer wichtiger Tag für uns ist der
Geburtstag
unseres
Propheten
Muhammed (s.a.s.). Wir versammeln
uns an dem Tag in der Moschee, wo wir
zusammen Essen und Getränke zu uns
nehmen und mit Gebeten diesen Tag
feiern. Auch die Beraat-Nacht, in der
unser Prophet den Anhängern mitgeteilt
hat, dass die Engel unsere Taten aufzeichnen, ist ein wichtiger Tag für uns,
den wir mit speziellen Gebeten in
Zusammenkünften verbringen.
Neben diesen Festen gibt es natürlich
auch türkische Feste wie zum Beispiel:
„Der Tag des Kindes", „der Tag der
Jugend und des Sports, auch im
Gedenken an Atatürk", „den Tag des
Sieges" oder „den Feiertag der
Republik". Auch diese Tage feiern wir in
Fulpmes u.a. mit Fußballturnieren oder
Veranstaltungen im Dorfzentrum.
Wie läuft ein Freitagsgebet ab?
Die muslimischen Männer aus dem
gesamten Tal treffen so früh wie möglich (abhängig von den Arbeitszeiten) in
der Moschee ein und sitzen vor dem
Gebet im Lokal und unterhalten sich.
Das Besondere beim Freitagsgebet ist,
dass der Vorbeter eine Predigt hält, die,
während die Männer sowohl im Lokal
unten als auch in der Gebetsstätte sitzen, durch die Lautsprecher übertragen
wird und die von jedem angehört wird.
Das Gebet an sich besteht aus 16
Rekat. Ein Rekat ist ein gewisser Bewegungsablauf, begleitet von Versen aus
dem Koran, die wir während des
Gebets rezitieren. Nach dem Gebet
wird noch lange zusammengesessen
im Lokal und man tauscht sich aus.
Wie ist es, wenn jemand stirbt?
Je nach Herkunft aus der Türkei (bei
Mit freundlichen Grüßen
Selahatdin
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Wie leben Atheisten bei uns?
Gott gibt es nicht oder die Frage Jesu:
„Für wen hältst du mich?“ von Mag. Michael Brugger
Wenn wir uns in die Haltung der
Atheisten hineinversetzen wollen, die
behaupten, dass es Gott nicht gebe,
wird der Diskurs denkbar schwierig.
Wie in einem Pfarrbrief auch über
diese Haltung berichten? Dazu
schreibt
uns
Universitätspfarrer
Bernhard Hippler, der mit dieser
Haltung häufig konfrontiert ist:
Ich denke, die eigentliche Herausforderung des Christentums ist die
Frage Jesu: „Für wen haltet ihr
mich?“ Der Schriftsteller Arno Schmidt
hat diese Herausforderung in einem
provokanten Text für sich persönlich in
einer kaum überbietbaren Radikalität
beantwortet, wenn er schreibt:
„Die Persönlichkeit des Mannes, nach
dem sich immerhin 30% der
Menschheit nennen, genügt mir nicht.
Was würden wir heute sagen, wenn
ein junger Mann aus irgendeinem
unbedeutenden Zwergstaat käme,
aus einem nicht nur wirtschaftlich
unterentwickelten Gebiet, keiner der
großen Kultursprachen mächtig, völlig
unbekannt mit dem, was in Jahrtausenden Wissenschaft, Kunst,
Technik und frühere Religionen gelei-
16
stet haben – und ein solcher stellte
sich vor uns hin mit den großen
Worten: „Ich bin der Weg, die
Wahrheit und das Leben“ – wir müssten es uns durch einen herbeigerufenen Dolmetscher erst noch mühsam
aus dem barbarischen Dialekt übersetzen lassen – würden wir nicht halb
belustigt, halb verständnislos ihm
raten: „Lebe erst einmal und lerne,
und dann komm in 30 Jahren wieder!“
Genau dies aber war der Fall bei
Jesus von Nazareth. Was ein solcher
Mann behauptet, ist für mich von vornherein indiskutabel!“
Manchmal, so scheint mir, brauchen
wir eine Provokation, um aus der
Oberflächlichkeit und Routine eines in
bloßen Traditionen festgefahrenen
Christentums heraus zu finden.
Für die Juden damals war Jesus eine
Provokation. Da steht einer, den sie
doch kennen, er hat - symbolisch
gesprochen - noch die Sägespäne
aus der Tischlerei seines Vaters im
Haar. Auch im Jahr 2015 bleibt der
Anspruch Jesu eine ungeheure
Herausforderung!
Was mich bewegt:
Gedanken von Schwester Hanni Denifl
Allgemein
Nach 3 ½ Jahren ist es wieder soweit,
dass ich mit viel Freude auf Heimaturlaub komme. Es ist mir ein inniges
Anliegen, diese Zeit zu nutzen, um
euch für eure Unterstützungen aller Art
in unserer Mission zu danken. Das 6.
Jahr gehöre ich nun schon in Cotonou
in Benin der 10-köpfigen Don BoscoSchwesterngemeinschaft an, die sich in
den verschiedensten Projekten zum
Schutz und zur Bildung von Kindern
und Jugendlichen einsetzt. Der Kinderhandel nimmt nach wie vor ein großes
Ausmaß an und das Leid der Kinder ist
enorm.
Wir haben voriges Jahr unser Heim vergrößern müssen, um noch mehr verkaufte, misshandelte, vor Zwangsheirat
geflüchtete oder als Hexen bezichtigte
Kinder aufnehmen zu können. Manche
werden in ihre eigenen Familien reintegriert und viele erhalten bei uns eine
Schul- oder Berufsausbildung. Auch die
Kleinkindbetreuung in den ärmsten
Slums rund um den größten Markt
Westafrikas „Dantokpa“ ist verbessert
und ausgeweitet worden. Auch das
Teenagermütterhaus ist das einzige in
Cotonou, das sich um die berufliche
Ausbildung, psychologische, gesundheitliche und juristische Betreuung (die
Hälfte der Mädchen wurde vergewaltigt) kümmert. Das Haus der Hoffnung,
unser Berufsausbildungszentrum am
Marktrand, blüht, jährlich erhalten ca.
120 Jugendliche vom Markt
ihr
Diplom. Auf unserer Farm nordöstlich von Porto Novo erhalten Mäd-
chen Kenntnisse in Fisch-, Kaninchenund Hühnerzucht, ebenso im Gemüseund Getreideanbau. Seit Juni 2011
betreuen wir auch inhaftierte Jugendliche, darunter ist derzeit auch ein
11-jähriges Mädchen. Wir helfen ihnen,
den Gefängnisaufenthalt so gut wie
möglich und sinnvoll zu gestalten.
Schwieriger ist es im Gefängnis von
Calavi, weil die Jugendlichen mitten
unter den Erwachsenen untergebracht
sind, das uns den Zugang zu und die
Arbeit mit ihnen erschwert. Wir betreuen die Jugendlichen auch nach der
Haftentlassung, helfen ihnen bei der
Wiedereingliederung in die Familie, in
die Schule oder in eine Berufsausbildung.
Ich möchte für alle Initiativen, die in
Schulen, in Pfarren, in Arbeitskreisen,
in Frauenrunden, von Einzelpersonen,
etc. durchgeführt werden, ein herzliches Vergelt’s Gott sagen. Ich freue
mich auf einen Kontakt mit euch: Tel.
0681 / 8460 3857.
Eure Sr. Hanni Denifl fma
17
Gedanken zur Titelseite
von Eva Hörtnagl
Ein Schokohase und ein paar
bunte Eier – frohe Ostern!
Ist das alles, was Ostern zu bieten hat? Laut einer Umfrage wissen
erschreckend
viele
Menschen wirklich nicht mehr,
was wir an Ostern feiern. Es ist
ja auch unglaublich: Einer gab
für uns alles – sein Leben. Aus
freiem Willen nahm er das Leid
auf sich und starb für uns am
Kreuz, damit wir das ewige
Leben haben. Diese Liebe ist für
viele wirklich unfassbar. Aber sie
ist wahr. Doch der Tod am Kreuz
ist nicht das Ende. Das Grab ist
leer. So wie die Frauen am
Ostermorgen vor dem leeren
Grab stehen und glauben, was
der Engel ihnen sagt: „Er ist auferstanden, so wie er gesagt hat“,
so dürfen auch wir glauben. Denn der Herr ruft uns zu: „Ich lebe und ihr sollt
auch leben!“
Ja, Ostern ist für uns nicht nur MEHR drin, Ostern ist für uns ALLES drin. Ist
das nicht Grund zur Freude?
von Pfarrkuratorin Gabi Eller
Es macht mich innerlich froh, weil ich
bei deinen Zeilen spüren darf: „Liebe
Eva, du hast recht“, Ostern ist wirklich
mehr als nur ein bisschen Schokolade. Ostern ist das Fundament unseres Glaubens. Als Christin trägt mich
der Glaube an die Auferstehung
durch mein Leben. Gott umfängt das
18
Kreuz und damit auch mein Kreuz,
mit seinem Licht. Ich darf es von IHM
durchleuchten lassen und so wird
mein Leben auch dann zum Fest,
wenn mich Krankheit, Sorgen, Trauer
und Unrecht quälen, weil ich Gott
gerade im Kreuz ganz nahe spüre.
Jesus lebt! Er ist dort, wo ich mit mei-
gehen, mich darauf zu verlassen,
dass Gott mir tragen hilft und eine
gute Zukunft für mich bereithält. Und
ich freue mich darüber, wenn mir
etwas gelingt, weil ich weiß, dass
neben aller eigenen Anstrengung
Gott seinen Segen dazu gegeben
hat. Ein Gefühl von Weite kommt dort
auf, wo lebendige Begegnungen
möglich sind. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und
den Grundlagen fremder Religionen
kann zu Verständigung und gegenseitiger Achtung führen. Es kommt auf
unsere Haltung an, wer den anderen
Menschen respektiert, kann auch von
ihm gewinnen. Ich muss meine
Meinung nicht aufzwingen und ich
kann von jedem Gesprächspartner
lernen. Das Offensein für andere
Religionen und ihren Vorstellungen
finde ich wichtig. Alles, was mir selbst
„heilig“ ist, möchte ich schützen und
mit Respekt und Achtung bei meinem
Mitmenschen nicht verletzen.
Allgemein
ner Familie meinen Alltag zu gestalten versuche, er ist in meinen Aufgaben in der Pfarre und in der Gemeinschaft mit meinen Mitmenschen.
Jesus ist meine Orientierungshilfe
und Kraftquelle. Ich brauche nicht
allein auf meine Kraft zu setzen, weil
ich um IHN weiß und dafür bin ich
dankbar. Er hilft mir einen würdevollen Blick auf alle Menschen, auch auf
mich selbst, zu richten. Liebe deinen
Nächsten wie dich selbst. Die goldenene Regel unseres Glaubens
erlaubt mir großzügig zu sein, mit mir
selbst und Andersdenkenden. Die
Würde, die Jesus jedem zugedacht
hat, weitet mein Herz und meinen
Blick auch auf die Ansichten anderer
Kulturen und Religionen. Sie können
bereichernd und verbindend sein,
wenn sie ein „Gesicht“ bekommen.
Die Gewissheit, durch das Vertrauen
auf Jesus Christus bereits jetzt Gott
nahe sein zu können, gibt mir Kraft,
mit den Problemen des Alltags umzu-
EIN FROHES, GESEGNETES
FEST DER AUFERSTEHUNG UNSERES HERRN
WÜNSCHEN EUCH ALLEN gehen.DIE PFARRGEMEINDERÄTE,
I c hDIE PFARRKIRCHENRÄTE
kann UND DAS PFARRBRIEFTEAM
DER SEELSORGERAUMPFARREN.
19
JUGEND
Passion now – workshop
21. März 2015, 9.00 Uhr
Was hat uns die Leidensgeschichte
der Evangelien überhaupt noch zu
sagen? Was hat das mit mir zu tun? In
einem Foto/Ideenworkshop/Musiksuchlauf zeigst du auf, was junge
Menschen, die Gott nicht abgeschrieben haben, noch in der Bibel finden
können.
Dauer: bis ca. 14.00 Uhr; Anmeldung
bei Jugendseelsorger Michael.
Die schon traditionell gewordene
Nachtwanderung der Dekanatsjugendstellen Matrei am Brenner und
Wilten Land zieht ihre Route wieder
durch
unseren
Seelsorgeraum.
Dieses Mal starten wir in Völs und
wandern bis nach Neustift.
Start: Palmsonntag gegen 22.00
Uhr/Pfarrkirche Völs; Abschluss
gegen 7.00 Uhr/Pfarrkirche Neustift.
Nicht vergessen: Ausdauer, warme
Kleidung, gutes Schuhwerk und eine
Trinkflasche.
Anmeldung und genaue Infos bei
Jugendleiterin Silke und Jugendseelsorger Michael.
Rundgang der Not - Gründonnerstag mal anders
2. April 2015
Foto: pixabay/geralt
Jugendpassion in Neustift
28. März, 19.00 Uhr, Pfarrkirche
Die Ergebnisse des Workshops werden anstelle der traditionellen
Passion im Vorabendgottesdienst eingebaut.
Nachtwanderung Palmsonntag auf –montag
c/o Reinhold Sigl
29. März 2015
20
Innsbruck
2015: Wo
halten sich
Menschen
in Not auf?
Wo schlafen
sie?
Wo
treffen sie
sich?
Wo
leben sie?
Menschen
am Rande
der Gesellschaft, ohne Wohnung oder Arbeit,
(sucht)krank oder einsam, in engen
Verhältnissen lebend, rücken in den
Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit.
Dort
gehen
wir
mit
einem
Streetworker der Caritas hin und
sehen die Stadt mit neuen Augen.
Gründonnerstag 14.00 Uhr, Caritas/
Heiliggeiststrasse; bis ca. 18.00 Uhr
gratis, aber nicht umsonst.
Anmeldung bei Jugendseelsorger
Michael und Jugendleiterin Silke
Wie die Juden und doch
nicht – Pessach 2. April 2015
Telfes legen wir an diesem Tag
besonders Wert auf die Jugend.
Herzlich willkommen!
Give me your Heart in
Mieders 14. Juni 2015, 9.00 Uhr
Ab in den
Norden –
Schweden wir kommen!
Am Gründonnerstag feiern wir die
Abendmahlmesse und das Ölberggebet mit. Im Anschluss kochen, beten
und feiern wir und lernen dabei eines
der größten Feste der Juden kennen.
Beginn: 19.00 Uhr – Ende gegen
Mitternacht; Treffpunkt Kirche bzw.
20.30 Uhr Widum Mieders.
Anmeldung bei Jugendseelsorger
Michael
Osternacht mit dem Chor
Happy Voices
5. April, 5.00 Uhr, Kirche Telfes
Das Fest der Feste begehen wir
natürlich in allen Pfarren. In der Pfarre
Allgemein
Mit dem Jugendchor der
Musikschule
feiern
wir
Herz-Jesu und
Prozession.
13. – 24. Juli
Die Schweden
haben
uns
schon besucht
und
haben
Bom bentage
mit uns verbracht – jetzt kommen wir. Im Juli
geht’s in zwei Kleinbussen ab nach
Schweden/ Torsby. Dabei nehmen wir
Köln, Berlin und die Nordsee mit.
Baden, Städtetrip, Treffen mit Christen
der
evangelischen
Kirche
in
Schweden/Austausch und Ökumenisches Gebet sind ebenso eingeplant
wie der Besuch der Heiligen Drei
Könige und der Berliner Mauer.
Neugierig geworden?
Kosten: € 600,-Anmeldung bei Jugendseelsorger
Michael … wenn überhaupt noch ein
Restplatz ist?
21
Schirennen des Seelsorgeraums Stubai
Am Samstag, dem 31.1.2015, fand
das jährliche Schirennen der
Ministranten und Betreuer des
gesamten SR Stubai im tiefverschneiten Krössbach statt.
Es waren 76 Teilnehmer am Start und
diese zeigten in zwei Durchgängen
durchaus ihr Können. Es wurde
gekämpft, alle Mittel (gesetzliche und
ungesetzliche = Rennanzug) wurden
ausgeschöpft und die Ergebnisliste
brachte so manche Überraschungen.
Die Preisverteilung fand anschließend im Hotel Rogen in Neustift statt.
J
U
G
E
N
D
22
Ein großes Vergelt´s Gott der Familie
Rogen, die uns alle zum Mittagessen
eingeladen hatte.
Ein großer Dank ergeht auch an den
Elferlift für die Karten, den Sportverein Krössbach für die Durchführung des Riesentorlaufes sowie
allen, die in irgendeiner Weise (mit
heißem Tee) mitgeholfen haben.
Wir freuen uns alle schon wieder auf
das legendäre Rennen im Jänner
2016 und beginnen jetzt schon, dafür
zu trainieren, denn: von nix kommt
nix.
Regina Pfurtscheller
Mag. Michael Brugger
Dekanatsjugendseelsorger
Email: [email protected]
Tel.: 0650/2053051
Silke Rymkuß
Dekanatsjugendleiterin
Tel.: 0676/8730-7798
Mail: dekanatsjugend.
[email protected]
Allgemein
Liebe Pilger!
Auf der Rückfahrt werden wir noch das Konzentrationslager Auschwitz aufsuchen. Ich freue mich,
wenn die Reise zustande kommt. Anmeldung und detailiertes Programm liegen in den jeweiligen
Pfarrämtern auf.
Pfarrer Josef
23
MIEDERS
enger zu schnallen“.
So würde die Fastenzeit lediglich auf
die Frage nach der täglichen Kalorienmenge reduziert. Vielmehr soll
diese Zeit der Vorbereitung uns helfen, wieder einen festen Sitz in unserem Alltag zu finden - also doch ein
„Anschnallen“, damit es uns nicht
allzu schnell aus dem Sitz wirft.
Dieses „Anschnallen“ kann viele
Formen haben.
„Fasten your
seatbelt“
Diese Aufforderung sich anzuschnallen, kennen wohl viele aus Flugzeugen, Reisebussen und sonstigen
fahrbaren Untersätzen. Dass sich
darin das deutsche Wort „Fasten“ versteckt, mag Zufall sein - aber ganz so
schlecht trifft es die Sache nicht.
Wir stehen schon an der Schwelle zur
Heiligen Woche und es geht in diesen
Wochen der Vorbereitung auf Ostern
tatsächlich darum „sich anzuschnallen“.
Und dabei sollten wir nicht nur an die
Aufforderung denken, „den Gürtel
24
Etwa anhand der Frage, was von
unserem alltäglichen Genuss wir gut
und gerne zurückstellen können.
Aber auch: Was und wen möchte ich
in meinem Alltag auf keinen Fall missen? Was gibt mir wirklich einen
guten „Sitz im Leben“ und was sind
die „Sicherheitsgurte“ meines Alltags?
Die Begegnung mit euch möchte ich
jedenfalls auf keinen Fall missen. In
Vorfreude auf das Fest der Feste
Pfarrkurator
Mag. Michael Brugger
PS: An dieser Stelle heißen wir nun
auch hochoffiziell Magdalena Nagiller
willkommen, die als Lektorin unser
Liturgieteam verstärkt. Viel Freude
beim Verkünden des Wortes, das
Leben schenkt!
Freud und Leid 16.11.14 Magdalena Angelika Maria Weinreich
(Angelika u. Dieter Weinreich)
22.11.14 Emil Otto Seewald
(Verena Seewald u. Michael Schoberl)
20.12.14 Matteo Nagele (Bettina u. Josef Nagele)
28.12.14 Lena und Emma Klampferer
(Sandra Klampferer u. Andreas Obex)
12.2.15 Gregor Traxl (Birgit u. Martin Traxl)
Mieders
Taufen
Beerdigungen
Fr. Edith Westkott † 1.1.2015
Hr. Martin Doleczek † 27.1.2015
Fr. Anna Span † 27.1.2015
Hr. Hermann Pfurtscheller † 29.1.2015
25
Die Kalvarien-Bergkapelle zu Mieders
Symbol unserer Identität und unseres Glaubens
von Herbert Genser
Betrachtet man das Kalvarienkirchlein von der Miederer Kirche
aus, so erfasst den Betrachter der
Kapelle ein besonderes Gefühl der
inneren Freude. Die Lage des
Kirchleins am Tafelbichl scheint ein
„heiliger“ Platz zu sein. Das Kirchlein
wirkt wie ein Teil des Altares Tirols,
der mächtigen Serles. Dieser markante Platz im Zentrum von Mieders
hat über die Jahrhunderte hinweg
Menschen angezogen, um im Gebet
Hilfe zu erbitten und um Danke zu
sagen.
Bewegte Geschichte
So schön und prächtig, wie die
Kalvarienberg-Kapelle am Tafelbichl
heute thront, so war es nicht immer.
Im Laufe seiner 700-jährigen Geschichte hat die Kapelle harte Zeiten
durchgemacht. Nach Ende des
Zweiten Weltkrieges rückte das
Kirchlein wieder in die Mitte der
Gedanken der MiedererInnen.
Auf dem Fundament des Baues vom
13. Jahrhundert erfolgte 1843 das
heutige Bauwerk. Ein Fresko über
dem Eingang zeigt diese feierliche
Einweihung. Gestiftet wurde dieses
Bild von August Lener, dessen Vater
für den Umbau des Kirchleins als
„Glockenbettler“ Geld sammelte.
26
Restaurierungen
Umfangreiche Restaurierungen fanden ab den 1930er Jahren bis heute
statt. In den letzten Jahrzehnten
übernahm Schützenhauptmann Anton Seewald und in seiner Nachfolge
Johann Schmoller das Kalvarienkirchlein unter „ihr Kommando“. Die
Schützenkameraden leisten gemeinsam mit der Gemeinde und unter
Aufsicht des Denkmalamtes wertvolle
Arbeit.
Ein ganz besonderer Platz
Der Weg zum Kalvarienkirchlein wird
von acht Kreuzwegstationen begleitet. Die ersten sieben symbolisieren
die sieben Schmerzen Mariens. Die
achte stellt die Kreuzigungsgruppe
dar. Sie befindet sich südlich der
Kapelle. Alle Kreuzwegstationen wurden unter Hauptmann Johann
Schmoller umfangreich und fachmännisch restauriert. Im letzten Jahr
wurde auch der Turm der Kapelle
renoviert.
Lebendiger Ort
Am Seelensonntag findet jedes Jahr
eine von der Kirche ausgehende
Gedenk-Prozession auf den Kalvarienberg statt. Musik, Schützen
und Gläubige gedenken der gefalle-
Mieders
Kalvarien-Kapelle - Ein Miederer Kleinod auf historischem, magischem Platz gelegen,
ist ein Ort der Besinnung und der Lebensfreude.
nen Miederer Bürger der beiden
Weltkriege. Im Mittelpunkt der Gebete steht die Hoffnung auf Frieden
in der ganzen Welt. Auch findet einmal im Jahr eine Heilige Messe für
die verstorbenen Schützen statt und
in den Sommermonaten versammelt
sich die Gemeinde einmal im Monat
zum Werktagsgottesdienst.
1953 wurde die „neue“ Schützenfahne, gewidmet von Paula
Gleinser, feierlich in der Kapelle
geweiht.
Ein Lebenswerk
Dem großen persönlichen Einsatz
von Anton Seewald und Johann
Schmoller ist es zu verdanken, dass
dieses Miederer Kleinod, über die
Jahre ein Mittelpunkt im Glauben
und eine Augenweide für die
Besucher ist. Dieses besondere
Kirchlein hoch über Mieders wird
durch dieses Engagement weiter für
Menschen da sein, die in der Stille
und Schönheit Besinnung suchen.
Hinweis:
Das Büchlein „Kalvarien-Bergkapelle Mieders“ von Johanna
Felmayer sei jedem Stubaier ans
Herz gelegt. (Liegt in der Kirche auf)
27
Aus dem Pfarrleben . . . .
Waldweihnacht
Die Waldweihnacht stimmte Groß
und Klein auf die heilige Nacht ein.
Martin Hrabowski
Sternsinger
56 Kinder und Erwachsene ersangen
bei der diesjährigen Sternsingeraktion den Betrag von € 7.561,57.
Johannes Wild
Ökumenischer Gottesdienst
Der evangelische Lektor Günter Liegl
und unser römisch-katholischer Pfarrkurator Michael erzählen ihre Geschichten über die Beziehung zwischen den Konfessionen und die
gemeinsame Liebe zu einem Gott.
Sandra Spreng
Sendungsgottesdienst
Erstkommuion
Wir erinnern uns an unsere Taufe und
starten die Erstkommunionvorbereitung.
Religionslehrerin Gerda Zorn
28
Valentin
Der Garten der Liebe: umrahmt von
romantischen Balladen gespielt auf
der Zither, gestärkt durch Gottes
Segen und anschließend gefeiert mit
einer geselligen Agape.
Michael Spreng
Fasching KFV
Mieders
Wie alle Jahre veranstaltet der katholische Familienverband ein Faschingsfest für Familien. Es war ein
feiner Nachmittag!
Helene Ruech
Fastensuppe
De Frauen hobn für olle Leit in
Miaders Suppe gmocht.
Samuel (3 Jahre)
Aschermittwoch
Mit Gesängen zur Passionszeit verkündet unser Chor die Botschaft des
Aschermittwochs: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, aber
des Herrn Wort bleibet in Ewigkeit.
Johann Schmoller
29
30
Vorschau
Karfreitag, 3.4.
16.00 Uhr Familienkreuzweg
Ostermontag, 6.4.
10.00 Uhr Emmausmesse mit den
Telfern die heuer zu uns kommen
anschl. Agape
Sa. 18.4. 15.30 Uhr
Dankandacht für die Täuflinge des
Jahres 2014
So. 19.4. 9.30 Uhr
Erstkommunion
Mieders
Ostersonntag, 5.4.
9.00 Uhr Familienhochamt/Taufe mit
Geige, Harfe, Klavier, Orgel etc.
anschl. Agape
Sa. 30.5. 16.00 Uhr
Firmung der Pfarren Telfes und
Mieders in Telfes
mit Abt Raimund Schreier
19.00 Uhr
Gedenkfeier für die Opfer der
Weltkriege am Kalvarienberg
So. 31.5. 9.00 Uhr
Feldmesse z. Schützenbataillonsfest
Do. 4.6. 9.00 Uhr
Hochamt mit Prozession zu Fronleichnam
So. 14.6. 9.00 Uhr
Hochamt mit Prozession zu Herz
Jesu
So. 10.5. 9.00 Uhr
Familiengottesdienst zum Muttertag
So. 21.6. 9.00 Uhr
Gottesdienst zum Tag der offenen
Gartentür im Widumgarten
So. 17.5. 9.00 Uhr
Floriani: Feldmesse mit
Fahrzeugsegnung der FF Mieders
So. 26.7. 9.00 Uhr Christophorusfest
mit Fahrzeugsegnung im Beckn’s
Garten
Pfingstsonntag, 24.5.
9.00 Uhr Hochamt mit dem
Kirchenchor
So. 13.9. 9.00 Uhr
Hochamt mit Prozession zum
Kirchenpatrozinium
31
T E L F E S
Liebe Leserinnen und Leser des
Pfarrbriefes!
zusprechen und so zu verarbeiten.
Manchmal bekommt man einen Text
in die Hände, der einen sofort anspricht.
So ist es mir vor einigen Wochen mit
dem Hirtenbrief zur Österlichen
Bußzeit zum Thema „Ohne Vergebung kein Friede“ unsers Bischofs Dr.
Manfred Scheuer ergangen.
Auf dem Weg nach Ostern stellt uns
Bischof Scheuer drei „Wegweiser“ als
Orientierungshilfe an den Rand des
Lebensweges.
Zeige deine Wunden
Unser Bischof empfiehlt uns, die seelischen Wunden nicht allzu schnell
zuzupflastern, sondern in einem offenen Gespräch mit einem vertrauten
Menschen erlittene Verletzungen an-
32
Vergangenes verabschieden
Kann ich eine Sache gut sein lassen?
Vergeben bedeutet: Ich höre auf, auf
eine bessere Vergangenheit zu hoffen. Vergeben braucht Mut und Kraft,
aber es kommt dadurch etwas zurück,
der Blick kann wieder nach vorne
gerichtet werden, Selbstvertrauen
und Selbstverantwortung können
wachsen.
Vergebung geschehen lassen
Vergebung zulassen, das fordert uns
heraus, dabei müssen wir etwas an
uns geschehen lassen, das wie eine
Frucht heranreifen kann. Wo dies
möglich ist, kann das Vertrauen wachsen, dass ich nicht alles in der Hand
haben muss, sondern letztlich von der
Hand Gottes gehalten bin.
Ein Osterfest, an dem die Wahrheit,
die Gerechtigkeit, die Liebe und die
Freiheit auferstehen kann, wünscht
euch
Diakon Leo Hinterlechner
Adventandachten
Tannenbäume für die
Kirche
Vielen wird es wohl aufgefallen sein,
dass unsere Kirche zur Weihnachtszeit mit besonders schönen Christbäumen geschmückt war. Unsere
Gemeindearbeiter Franz und Robert
lieferten wie in den vergangen Jahren
die Bäume an, die heuer von Erich
Gleinser spendiert wurden. Ein
besonderer Dank den Gemeindearbeitern und an Erich Gleinser für die
schönen Tannen aus seinem Wald.
Pfkur. Diakon Leo Hinterlechner
Das Pfarrblatt findet viel positives
Echo und wird von vielen sehr
geschätzt.
Beiträge schreiben und Fotos sammeln und diese rechtzeitig zur
Endredaktion im Seelsorgeraum
(Neustift) abgeben; diese Arbeiten
bleiben zurzeit leider fast zur Gänze
an mir und meiner Frau Gabi „hängen“.
Damit es auch in Zukunft möglich ist,
den Pfarrteil für Telfes im Pfarrbrief
des Seelsorgeraumes Stubai mit
aktuellen Beiträgen und Bildern zu
gestalten, suchen wir dringen jemanden zur Mitarbeit. Bitte melden!
Bernhard Wanker
Pfkur. Leo Hinterlechner
Telfes
Herzlichen Dank an alle Familien, die
heuer wieder ein Adventfenster
gestaltet haben.
Bedanken möchte ich mich auch bei
den Bläsern der Musikkapelle für die
musikalische Umrahmung.
Bei den drei Andachten in Kapfers bei
Familie Hinterlechner, in Hof bei
Familie Volderauer und in Plöven bei
Familie Eller haben wir uns Gedanken zur Ankunft Jesu Christi gemacht
und uns langsam dem Geheimnis des
Weihnachtsfestes genähert.
Die Hl. Barbara hat für Christus einen
Weg zu den Menschen gebahnt, zu
Gott, der zu uns kommt, wenn wir
unser Herz dazu bereitet haben.
Und dann ist es da, das helle Licht
strahlt auf in Betlehem, das Erlösung
bringt und Freude.
Dringend gesucht
33
Zweite Telfer Waldweihnacht
am Heiligen Abend
Eine große Schar von Kindern und
Erwachsenen konnten wir auch heuer
wieder zur Waldweihnacht in Telfes
begrüßen.
Begleitet von einer Bläsergruppe
machten wir uns auf den Weg und
folgten dem Stern bis zur Krippe.
Kinder und Jugendliche spielten das
Weihnachtsgeschehen, so wie es
vom Evangelisten Lukas überliefert
wird, auf einer großen Waldlichtung.
Nach einem Gebet um Frieden für
alle Menschen wurde das Friedenslicht aus Betlehem ausgeteilt.
Beeindruckt von der Abendstimmung
und dem Erlebten machten sich alle
wieder auf den Heimweg, um zu
Hause den Heiligen Abend zu feiern.
Vielen Dank an die Kinder und
Jugendlichen der Ministrantengruppe,
der Bläsergruppe und alle, die zum
Gelingen dieser stimmungsvollen
Feier beigetragen haben.
Diakon Leo Hinterlechner
34
Renovierung der
Apostelbilder
Qualität angeglichen werden.
Die anfallenden Kosten wurden von
einem großherzigen Spender übernommen, der jedoch nicht namentlich
genannt werden möchte.
Vergelt´s Gott
Caritas Haussammler/in
Telfes
Durch den Brand von 1863 waren
zwei Apostelbilder im Altarraum der
Pfarrkirche St. Pankratius vermutlich
stark beschädigt und wurden in der
Folge zweimal übermalt.
Laut Befundung durch die Firma
Gebr. Zingerle OHG aus Südtirol gab
es keine Hinweise, dass noch nennenswerte Reste der ursprünglichen
Originalbilder vorhanden sind.
So entschloss man sich zu einer
Neugestaltung, die von Restaurator
Franz Kugelmann aus Untermeitingen/Augsburg im Sommer 2014 ausgeführt wurde. Die beiden Apostebilder der Apostel Jakobus und
Johannes konnten so dem ursprünglichen Bestand in Ausführung und
Im März jeden Jahres bittet die Caritas, in den einzelnen Pfarren eine
Haussammlung durchzuführen.
Allen, die schon zum Teil viele Jahre
von Tür zu Tür gehen und im Namen
der Caritas um Spenden bitten und
jenen, die durch ihre Spende die
Arbeit der Caritas in Tirol ermöglichen, möchte ich ein großes Danke
sagen.
Wir freuen uns auch sehr über neue
Freiwillige, die sich gerne als
Haussammler/in engagieren möchten. Bitte im Pfarramt melden.
Pfkur. Leo Hinterlechner
35
ERSTKOMMUNION 2015
„Wir ziehen zum Hause des Herrn“
unter diesem Thema bereiten sich
acht Kinder aus Telfes auf die Erstkommunion vor. Bei der Sendungsfeier am ersten Februar haben die
Erstkommunionkinder das Evangelium vom Mann, der sein Haus auf
festem Grund baut (Mt 7, 24-27) in
einem Spiel dargestellt und ihre
Träume von diesem „Haus“ von dieser „Kirche“ vorgestellt.
Ich heiße KILIAN und ich träume von
einer Kirche, in der sich viele versammeln, um Gott zu danken.
Mein Name ist LENA und ich träume
von einer Kirche, in der man etwas
von der Gemeinschaft Jesu spürt.
Ich heiße JONAS und ich träume von
einer Kirche, in der man aufeinander
Rücksicht nimmt.
Mein Name ist NADINE und ich träume von einer Kirche, in der alle
36
Menschen den Weg zu Jesus finden.
Ich heiße LUKAS und ich träume von
einer Kirche, in der viele Kinder sind.
Mein Name ist JAKOB und ich träume
von einer Kirche, in der es keinen
Streit gibt.
Ich heiße SOPHIA und ich träume
von einer Kirche, in der sich Eltern mit
ihren Kindern wohlfühlen.
Mein Name ist JULIUS und ich träume von einer Kirche, in der die ganze
Buntheit des Lebens Platz hat.
Wir ziehen zum Hause des Herrn.
Jesus lädt uns alle ein. Jesus ist
schon da. Nur hingehen müssen wir
selbst.
RL Irene Egger
P.S. Unser Diakon Leo Hinterlechner
hat auch einen Traum. „Er träumt von
einer Kirche, in der es ein wenig wärmer ist im Winter“!
Beauftragung zum
Kommunionhelfer
Mit einem Jugendgottesdienst in der
Pfarrkirche Mieders begann im
Jänner der gemeinsame „Firmweg“
für 38 Jugendliche aus den Pfarren
Mieders und Telfes. Die Firmgruppenbegleiter treffen sich regelmäßig mit
den Jugendlichen und bereiten sie so
auf das Sakrament der Firmung vor.
Ein Workshop zum Thema „Die Kunst
des Streitens“, der Patentag und die
Beteiligung
an
verschiedenen
Projekten in den Pfarren ergänzen
die Firmvorbereitung. Wir möchten
allen, die mitwirken, danken und freuen uns auf ein schönes Fest der
Firmung mit Abt Raimund Schreier
am Samstag, 30. Mai 2015 um 16.00
Uhr in der Pfarrkirche Telfes, das
musikalisch von der Musikkapelle
Telfes und „Just sing“ gestaltet wird.
Telfes
Nachdem sich Wolfgang Resch seit
etwa eineinhalb Jahren als Mesner in
unserer Pfarre sehr nützlich macht,
hat er sich entschlossen, auch das
Kommunionhelferteam zu verstärken.
Nach Abschluss des Kommunionhelferlehrganges der Diözese Innsbruck
konnte Pfarrer Mag. Josef Scheiring
Wolfgang bei der Hl. Messe am 3.
Jänner 2015 offiziell als Kommunionhelfer beauftragen und ihm das Beauftragungsschreiben von Generalvikar Mag. Jakob Bürgler überreichen.
Gemeinsamer
Firmweg 2015
Pfkur. Mag. Michael Brugger
Pfkur. Leo Hinterlechner
Lieber Wolfgang, wir wünschen dir
viel Freude bei den Diensten, die du
übernommen hast, und danken dir für
deine Mitarbeit in der Pfarre Telfes.
Pfarrkurator Leo Hinterlechner
37
VINZENZGEMEINSCHAFT
Im Namen der Vinzenzgemeinschaft
Telfes darf ich mich bei
den
Organisatoren der
14. Berglauf
Masters Weltmeisterschaft 2014 in
Telfes dafür bedanken, dass die
Vinzenzgemeinschaft wieder die
Hälfte des erlaufenen Betrages vom
Benefizlauf erhalten hat. Danke auch
an alle, die am Benefizlauf teilgenommen und damit zum Ergebnis von €
451,-- beigetragen haben.
Obmann der Vinzenzgemeinschaft
Leo Hinterlechner
Tauftermine
Anmeldungen bis spätestens drei Wochen vor dem jeweiligen
Tauftermin!
12. April 2015
3. Mai 2 015
28. Juni 2015
12. Juli 2015
38
10.00
10.00
10.00
10.00
Uhr
Uhr
Uhr
Uhr
Terminvorschau
So 26.4. 8.45 Uhr
Mi 29.4.
Sa 2.5.
Do 7.5.
So 10.5.
19.00 Uhr
19.00 Uhr
19.00 Uhr
9.00 Uhr
Di 12.5. 18.00 Uhr
Do 14.5. 8.45 Uhr
19.00 Uhr
Do 21.5. 19.00 Uhr
Sa 23.5. 19.00 Uhr
So 24.5. 8.45 Uhr
Mo 25.5. 8.45 Uhr
Do 28.5. 19.00 Uhr
Sa 30.5. 16.00 Uhr
Sa 27.6. 6.00 Uhr
Mi 8.7.
Do 15. 8. 8.45 Uhr
So 6.9. 11.30 Uhr
So 4.10. 9.00 Uhr
Telfes
Do 4.6. 8.45 Uhr
So 14.6. 8.45 Uhr
Begrüßung der Erstkommunionkinder beim Widum
anschl. Einzug i. d. Kirche – EK-Gottesdienst
Hl. Messe – Dankandacht der Erstkommunionk.
Vorabendmesse mit Florianifeier der Freiw. Feuerwehr
Maiandacht in der Kirche
Patrozinium Hl. Pankraz – Hochamt / Prozession
Niederes Feld; musik. Gest. Kirchenchor F/T
Bittgang – Kamplersee
Christi Himmelfahrt - Hochamt
Maiandacht in Plöven
Maiandacht in Luimes
Gedenkfeier zu Ehren der Tiroler Standschützen
Pfingsten – Hochamt musik.Gest. KirchenchorF/T
Hl. Messe
Maiandacht in Gagers
Begrüßung der Firmlinge beim Widum, anschl.
Festgottesdienst mit Firmung mit Abt Raimund Schreier
Fronleichnam - Hochamt / Prozession Kapfers
Herz-Jesu-Fest – Feldmesse Plövner Kapelle /
Prozession musik.Gest. Musikkapelle Telfes
Bergsegen – ab Pfarrkirche Telfes
Schulwallfahrt Kreith
Maria Aufnahme in den Himmel – Hochamt mit
Kräutersegnung
Schutzengelmesse in der Schlicker Kapelle
Rosenkranz- und Erntedankfest - Hochamt/Prozession
Niederes Feld; musik.Gest. Kirchenchor F/T
Freud und Leid
TAUFEN
Dezember
Raphael Claus Ostermünchner
Sonja u. Armin S.
VERSTORBENE
Jänner
Hildegard JÄGER
39
FULPMES
ERSTKOMMUNION
„Jesus mein Brot des Lebens“
In diesem Sinne bereiten sich die
Erstkommunionkinder mit ihren
Familien auf die Erstkommunion vor.
Acht Tischmütter begleiten 21 Kinder
– aufgeteilt in vier Gruppen – auf den
Weg zur ersten Begegnung mit
Jesus.
Gruppe Monika Falschlunger und
Tina Wesling:
Felix Falschlunger, Leonie Wiesling,
Andreas Penz, Nadine Vötter, Sophia
Greier
Gruppe Marlies Dreindl und Franziska
Sterzinger:
Sarah Dreindl, Elisa Sterzinger,
Conrad Knapp, Hannah Mair, Mona
Paulweber
Gruppe Vroni Mair und Christine
Prantner:
40
Markus Mair, Tobias Prantner, Jessica
Hofer, Nicole Peer, Maximilian
Neuwirth
Gruppe Tanja Eder und Judith Jäger:
Sophia Eder, Paula Jäger, Philipp
Heis, Valentina Pale, Alicia Kohler,
Fabio Tutzer.
Die
Erstkommunionvorbereitung
möchte:
* den Glaubensweg der Familien ein
Stück begleiten
* Kirche in Kleingruppen erlebbar
machen
* das Geheimnis der Hl. Messe
(Eucharistiefeier) erahnen
* zur Mitfeier des Kirchenjahres einladen
* Formen des Betens, der Stille, des
Empfangens und Gebens einüben
* Versöhnung und Vergebung erlebbar machen
* dass die Kinder nicht nur äußerlich,
sondern vor allem mit dem Herzen da
sind.
„Brot, das wir teilen, schenkt Kraft
zum Leben, Liebe zueinander und
Frieden.“
Wir laden herzlich zur Mitfeier am
Weißen Sonntag, 12. April 2015, um
9.30 Uhr in der Pfarrkirche Fulpmes
ein und bitten ganz besonders, unsere Erstkommunionkinder im Gebet zu
begleiten.
Evi Auer
Klausur des Pfarrgemeinderates
auch die zwischenmenschliche
Komponente mit gemeinschaftsfördernden Spielen nicht außer Acht
gelassen. Wie auf dem Foto zu sehen
ist, schaffen wir es, gemeinsam an
einem Strang zu ziehen und in diesem Fall einen Turm aufzustellen.
Dieses Miteinander wird uns auch im
Jahr 2015 helfen, unsere Aufgaben
zu bewältigen.
Ein herzliches Dankeschön für die
Vorbereitung der Klausur sowie allen
Teilnehmenden für die Mitwirkung.
Barbara Prugg
Fulpmes
Dieses Jahr fand die Klausur des
Pfarrgemeinderates Fulpmes vom
6.2. - 7.2.2015 im Schloss Wohlgemutsheim in Baumkirchen statt.
Am ersten Tag der Klausur durften wir
uns intensiv mit zwei Bibelstellen auseinandersetzen, unseren Gedanken
freien Lauf lassen und anschließend
sind wir in sehr interessante Diskussionen versunken. Das unter dem
Motto „Dank und Zufriedenheit“ stehende Abendlob, wobei die schlechten Dinge in unserem Leben niedergeschrieben und danach symbolisch
verbrannt wurden, rundete diesen
Tag ab.
Den zweiten Tag starteten wir mit
einem sehr schön gestalteten und
besinnlichen Morgenlob. Während
der Klausur machten wir uns außerdem viele Gedanken zur Gestaltung
des Erntedankfestes. Natürlich wurde
41
Neugeborenenfeier
Das war die Neugeborenenfeier vom
1. Februar. Es gab eine schöne musikalische Begleitung und die Kinder
haben die Feier zum Großteil gestaltet. Zum Abschluss gab es für jedes
Neugeborene eine gesegnete Kerze
und für die älteren Kinder Duftsäckchen.
Elke Brandauer
kinder und an die Erwachsenen eine
Fastensuppe, zugunsten der katholischen Frauenbewegung und deren
Projekt „Stärkung von Frauen im
ländlichen Raum Nicaraguas", im
Kindergarten aus. In jeder Kindergartengruppe wurde eine Suppe für die
Kinder gekocht, für die Erwachsenen
wurden Suppen von freiwilligen
Helfern gebracht. Es konnte auch
eine Spende abgegeben werden. Den
stolzen Betrag von € 300.- konnten
wir einnehmen und unserem Pfarrer
Josef Scheiring übergeben. Auf diesem Weg möchten wir allen Unterstützern und Helfern danken.
Mit freundlichen Grüßen aus dem
Kindergarten
Margarita Hammer Kindergartenleitung
Fastensuppenessen
im Kindergarten
Zum vierten Mal teilten wir am
Aschermittwoch an alle Kindergarten42
DON BOSCOFEST
ge Miteinander genießen.
Ein großes Dankeschön allen, die zur
Gestaltung des Don Boscofestes beigetragen haben.
Fulpmes
Im Jubiläumsjahr, 200 Jahre heiliger
Johannes Bosco, feierte die Pfarrgemeinde am Sonntag, dem 1.2.2015
das Don Boscofest in der Pfarrkirche
Fulpmes.
Prälat Dr. Markus Graulich SDB, der
vom Vatikan angereist war, feierte die
Heilige Messe gemeinsam mit den
Salesianer Patern, Pfarrer Josef
Scheiring und Diakon Helmuth
Zipperle. Die musikalische Gestaltung
der feierlichen Messe wurde von der
„Feierabendmusik Matrei“ und der
„Wirbelkastenmusig“ übernommen.
Der Ausklang des gelungenen Festes
fand bei gemütlichem Beisammensein im Widum statt. Dort wurden alle
mit köstlichen Don-Bosco-Krapfen,
Säften und Wein verwöhnt und konnten im Sinne Don Boscos das geselli-
Barbara Prugg
43
Einkehrtag
Der Frühling rückt näher und wir
starten wieder mit unseren Vorbereitungen für unseren bereits 6.
Einkehrtag in die Schlick. Wir
laden euch herzlich ein, auch mit
dabei zu sein. Termin 11. -12. Juli
2015. Anmeldungen bitte bis Ende
April bei Monika Falschlunger
(0650/ 9432275).
Singprojekt
An alle Mädls und Burschen (zwischen 10 und 14 Jahren):
Hast du Lust, in einer Gruppe mitzusingen? Im April werden ca. drei
bis vier Proben stattfinden (Termine werden bekanntgegeben).
Ihr lernt gemeinsam ein paar
Lieder, die ihr dann am Sonntag,
26. 4. 2015,
beim Familiengottesdienst singt.
Wenn du Lust hast, bei diesem
Projekt mitzumachen, dann melde
dich gleich bei Elke (0664/
5418821).
FamilienTeam
Da unsere Kinder jetzt schon bald
größer sind als wir, freuen wir uns
jederzeit über neue Familien mit
kleineren Kindern, die gerne mithelfen, mitreden, mitfeiern.....
möchten. Also kommt einfach einmal zu einem unserer Treffen oder
meldet euch bei
mir! Elke
Brandauer (0664/5418821)
44
JUNGSCHAR
Liebe Mädchen!
Die Stunden sind immer freitags um
17.00 Uhr im Pfarrsaal. Wir freuen
uns, mit euch zu spielen, basteln,
essen, feiern,…….
Anbetung
Fulpmes
Wir möchten euch herzlich zu unseren Jungschar-Gruppenstunden einladen!
vor dem Heiligen Grab am Karsamstag:
10.00 Uhr – 11.00 Uhr Ruezbach-Umgebung,
Medraz, Medrazer Stille
11.00 Uhr – 12.00 Uhr Bahnstraße, Herrengasse
12.00 Uhr – 13.00 Uhr Franz-Senn-Weg,
Gröbenweg
13.00 Uhr – 14.00 Uhr Tschaffinis, Waldraster
straße
14.00 Uhr – 15.00 Uhr Forchach, Schmelzhütten
gasse
15.00 Uhr – 16.00 Uhr Fachschulstraße, MichaelPfurtscheller-Weg
16.00 Uhr – 17.00 Uhr Riehlstraße, Kirchstraße
45
Terminvorschau
So
So
26.4.
3.5.
9.30 Uhr
9.30 Uhr
Do
So
So
14.5.
24.5.
31.5.
10.00 Uhr
10.00 Uhr
9.30 Uhr
Do
Sa
So
So
Do
Sa
So
4.6.
6.6.
7.6.
14.6.
9.7.
15.8.
13.9.
8.00 Uhr
9.00 Uhr
9.30 Uhr
8.00 Uhr
19.00 Uhr
10.00 Uhr
9.30 Uhr
Familiengottesdienst mit Pfarrcafé
Florianigottesdienst mit der FFW und der
Musikkapelle
Hochamt zu Christi Himmelfahrt
Hochamt zu Pfingsten (Kirchenchor F/T)
Patrozinium zum Hl. Vitus (Kirchenchor F/T)
Keine Abendmesse
Fronleichnam mit Prozession
Firmung
Ehejubiläumssonntag
Herz Jesu mit Prozession in Medraz
Margarethentag in Medraz
Maria Himmelfahrt
Kirchweihfest (Kirchenchor F/T)
„Hoangart Stube“
Seniorennachmittag in Fulpmes
Die nächsten „Hoangart-Stuben“ gibt es am:
Dienstag, 31. März,
Dienstag, 28. April,
Dienstag, 26. Mai und am
Dienstag, 30. Juni
zwischen 14.00 und 17.00 Uhr im Jungscharraum/Widum.
Ehesonntag
Im kommenden Jahr möchten wir den Ehesonntag mit allen Ehepaaren, die
vor 25, 30, 40, 50, 55, oder 60 Jahren geheiratet haben, am
Sonntag, dem 7. Juni 2015
beim Pfarrgottesdienst um 9.30 Uhr feiern und nach dem Gottesdienst im
Pfarrsaal bei einem Glas Wein zu diesem schönen Jubiläum gratulieren.
Wir werden uns bemühen, alle uns bekannten Paare rechtzeitig einzuladen.
46
Freud und Leid TAUFEN
November
Dezember
Jänner
Feber
März
Agnes RANALTER
Fabio KNAUS
Benedikt ILMER
Sion MAIR
Emma BAUER
Leo VALLAZZA
Miguel-Lias MITTERHAUSER
Paul ZORN
Lorena WILD
Magdalena GRÖBER
Lea Maria RAGG
Lena Maria LANTHALER
Lena DEMARCHI
Amelie PENZ
Anna KNAUS
Michaela und Ernst
Barbara und Andreas K.
Sabine und Gerhard L.
Bianca und Hannes
Katharina und Harald
Susanne und Nikolaus
Melanie und Herbert
Maria und Peter
Evelyn und Gregor A.
Martina und Stephan
Tanja und Roman
Anna und Florian
Gabriele und Andreas
Regina und Georg K.
Kathrin und Thomas
VERSTORBENE
Jänner
Feber
Anton KNAUS
Marianna PFURTSCHELLER
Antonia KNAUS
Erna PENZ
Katharina DANLER
Anna AUER
Siegfried PELLEGRINI
Eduard EBERL
Maria LECHNER
Alfons BERGMEIER
Fulpmes
November
Dezember
47
NEUSTIFT
Liebe Pfarrgemeinde!
Das sind doch Auferstehungsgeschichten im Alltag - habe ich mir
gedacht - als ich die verschiedenen
Beiträge unseres Pfarrbriefs durchgelesen habe. Da gibt es Menschen, die
sich einsetzen zum Wohl für andere.
Da gibt es Menschen, die mit uns ihr
Leben teilen. Da gibt es Menschen,
die Zeugnis ablegen! Da kann man
voll
Freude
und
Dankbarkeit
„Halleluja! Jesus lebt!“ rufen.
Da gibt es aber auch die dunklen
Stunden des Karfreitags, der in der
Mitte der drei österlichen Tage liegt!
Menschen, die die Einsamkeit, das
Leid, die Krankheit, die Verzweiflung,
die Enttäuschung, die stillen Belastungen ihrer Aufgaben und Trauer
niederdrückt. Gerade denen hat
Jesus am Karfreitag seine Liebe zu
uns Menschen auf radikale Weise
gezeigt: Er ist den Kreuzweg gegangen und hat den Tod auf sich genommen. Das Leid wird nicht verdrängt,
aber am Ende des Leidens Jesu steht
nicht der Tod, sondern das Leben.
Nicht die Dunkelheit, sondern das
Licht. Dieses Licht, diese österliche
Botschaft möge auch DEIN KREUZ
48
durchleuchten. Mir gefällt es, wenn
wir in unserer Pfarre besonders bei
den Beerdigungen und an der großen
Anteilnahme bei den Sterberosenkränzen spüren dürfen: Da gibt es
Menschen, die den Leidensweg
anderer mitgehen, die das Leid ihrer
Mitmenschen mittragen. Das sind
wirklich Auferstehungsgeschichten,
die das Leben schreibt. Dafür dankt
euch eure
Pfarrkuratorin Gabi
Arbeitskreis Dienst am Nächsten
Vinzenzgemeinschaft
sammlung am Elisabethsonntag,
Spenden, die bei Begräbnissen statt
Kränzen oder Blumen bei uns eingehen, freiwillige Spenden von unseren
Mitbürgern. Dafür ein herzliches
Dankeschön. Wir versuchen nach
Möglichkeit, in Not geratenen Mitmenschen finanzielle, kleine, spontane Hilfen anzubieten.
Es trifft dabei oft junge Menschen, die
durch Krankheit, Scheidung oder
einem Schicksalsschlag davon betroffen werden.
Nur gemeinsam können wir in unserer Pfarre helfen…und Gutes tun.
Ein herzliches „Vergelt´s Gott“ allen
Helfern, die uns immer wieder tatkräftig zur Seite stehen.
Wer Freude schenkt…wird reich
beschenkt.
Brunhilde Hofer, Obfrau der
Vinzenzgemeinschaft
Neustift
Unser Arbeitskreis besteht nun schon
seit 30 Jahren. Fixe Mitglieder in
unserem Team sind: Erika Hofer,
Barbara Janesch, Anni Span,
Christine Mak, Regina Gleinser,
Marianne Dengg, Monika Stefanel
sowie Diakon Leo Hinterlechner.
Wir kümmern uns hauptsächlich um
kranke, gebrechliche, behinderte und
einsame Menschen in unserem Dorf.
Etwas von unserer Zeit…Euch an
Zeit schenken…bereitet gegenseitig
Freude.
Offene Augen…offene
Ohren…ein guter Zuhörer sein…
ist von großem Wert.
Die Krankensalbungsmesse im
Advent oder die Andacht im Frühsommer gehören schon lange zu den
Fixpunkten in unserem Kreis und
bereiten sehr viel Freude.
Es ist für Viele die einzige Möglichkeit
einander zu treffen, zu ratschen und
es gibt immer wieder viel zum
Erzählen.
Finanzielle Unterstützung bekommen
wir von der Gemeinde, anteilmäßig
Caritas Haussammlung, Kirchen-
Unser Spendenkonto:
Raiffeisenbank Neustift
Iban: AT 91 3628 5000 0002 7169
Bic: RZTIAT22285
49
Missionsbasar
Der Missionsbasar der Frauenrunde Neustift im November 2014 hat einen
Reingewinn von € 7.942,20 erbracht.
Wir danken allen, die es uns durch ihre Mithilfe, ihre Einkäufe, ihren Besuch
und ihre Spenden ermöglicht haben, viele hilfsbedürftige Menschen hier in der
Heimat und in der gesamten Welt zu unterstützen und ihnen das Gefühl zu
geben, nicht vergessen zu sein.
Dafür von ganzem Herzen ein großes „Vergelt´s Gott“.
Die Frauenrunde Neustift
NeuSTIFTet Zukunft
Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken, die so zahlreich bei der Messe erschienen sind und mich in der
schweren Zeit unterstützt haben.
Julian
Auf diesem Weg möchten wir uns für
die großzügige Unterstützung für Viola
bedanken
und
allen
fleißigen
„Stöpselsammlern“
„VERGELT`S
GOTT“ sagen.
Martina und Christian
mit Tobias und Viola
Kleidersammlung
Am Donnerstag, 23. April 2015, findet von 9.00 bis 15.00 Uhr beim alten
Recyclinghof in Kampl neben dem Raika Baustofflager die alljährliche
Kleidersammlung statt. Tragbare und saubere Kleidung, unbeschädigte
Taschen und Gürtel, funktionstüchtige, gebündelte Schuhe, Stofftiere, guterhaltene Spielsachen und saubere Betttextilien und Bettfedern im Inlett werden
gesammelt. Vergelt`s Gott!
50
Terminvorschau
So 26.4. 9.00 Uhr
PATROZINIUM Hl. Georg Hochamt mit Prozession - Musikkapelle
17.15 Uhr
Georgs-Vesper in Ranalt; Stubenmusik
jeden Sonntag im Mai 19.15 Uhr Maiandacht
jeden 1. Freitag im Monat 18.00 - 19.00 Uhr Anbetung
Sa 2.5. 16.00 Uhr Dankandacht für Eltern und Täuflinge
Sa 2.5. 19.15 Uhr Florianiamt
So 3.5. 9.30 Uhr Erstkommunion
Mi
6.5. 8.00 Uhr
Kirchenputz
Do 14.5. 9.30 Uhr Hochamt Christi Himmelfahrt
So 24.05. 9.30 Uhr
Pfingsthochamt - Kirchenchor
Mo 25.05. 10.00 Uhr! Pfingstmontag
Do 4.6. 8.30 Uhr Fronleichnam
Sa 6.6. 17.00 Uhr Firmung mit Firmspender Dekan Dr. Peter Scheiring
Fr 29.5. 18.00 Uhr Mitarbeiterfest
So 14.6. 8.30 Uhr Herz-Jesu-Sonntag - Kirchenchor
Sa 15.8. 8.30 Uhr Mariä Himmelfahrt
So 20.9. 10.00 Uhr Familienwallfahrt d. Seelsorgeraums
Sa 3.10. 15.00 Uhr Ehejubiläumsmesse
So 18.10. 9.00 Uhr Wendelin-Prozession u. Weltmissionssonntag
Einladung zur Ehejubelmesse
am 3. Oktober 2015, um 15.00 Uhr
Alle Paare, die das 60., 50., 45., 40., 30. und 25. Ehejubiläum feiern und
NICHT in Neustift getraut wurden, aber gerne an der Messe teilnehmen möchten, sollen sich bis Ende Juli im Pfarrbüro melden.
Kirchenchor
24. Mai - 9.30 Uhr
14. Juni - 8.30 Uhr
Hochamt am Ostersonntag
W.A. Mozart: Missa in C KV 258 „Piccolominimesse“
G.F. Händel: Halleluja
Hochfest Pfingsten
Thomas Gabriel: Misa de Solidaridad
Herz-Jesu-Sonntag
Alois Bauer: Deutsche Messe für Chor u. Holzbläser
Neustift
5. April - 9.30 Uhr
51
Pfarrcafé
Jeden zweiten Sonntag im Monat findet im Pfarrsaal das Pfarrcafé statt.
Nach dem Sonntagsgottesdienst laden wir euch alle herzlich zum „Hoangart" und gemütlichem Zusammensein ein. Gerne verwöhnen euch die
Firmlinge und fleißige HelferInnen mit
Kaffee und Kuchen. Hierfür ein herzliches „Vergelt´s Gott"!
Wir hoffen, dass auch ihr uns einmal
beim Pfarrcafé besucht und würden
uns über weitere helfende Hände
freuen!
Auf zahlreiches Kommen freut sich
Simone Schlaucher
und das Pfarrcafeteam
52
Fastensuppe
stellung der Fastensuppe bei Brigitte
mit Team im Kindergarten sowie
beim Hotel Forster, Stubaierhof,
Hotel Bergkönig, Hotel Rogen,
Hoferwirt und der Sportalm.
Auch an alle, die immer tatkräftig mithelfen, ein herzliches Vergelt’s Gott!
Das sehr erfreuliche Ergebnis der
Sammlung lautet:
Beim Wortgottesdienst wurden
759,01€ gespendet.
Im Kindergarten € 199,37, VS Neder
€ 165,39, VS Neustift € 85,--, sowie
VS Krössbach € 12,--.
In der neuen Mittelschule wurden
€ 214,01 gespendet, somit beträgt
der Gesamtbetrag € 1.434,78.
Neustift
Heuer wird die Organisation in
Nicaragua durch die Aktion Familienfasttag unterstützt. Ziel ist die Stärkung von Frauen im ländlichen
Raum. In einem Land, wo 47% der
Bevölkerung von weniger als € 1,-pro Tag auskommen müssen, leiden
vor allem Frauen unter Armut.
Außerdem ist die Gewalt an Frauen
durch den herrschenden Machismo
an der Tagesordnung. Geben wir
ihnen gemeinsam eine Chance für
ein besseres Leben.
Die Fastensuppe wurde im Kindergarten, in allen Schulen und am
Abend vor der Aschenkreuzauflegung ausgeteilt. Nach dem Wortgottesdienst wurde beim Ausgang
noch einmal eine Fastensuppe ausgeteilt.
Wir bedanken uns für die Bereit-
Ein recht herzliches Vergelt’s Gott.
Evi und Leonhard
53
Das Symbol der
Sonne begleitet uns
heuer auf unserem
Weg zur Erstkommunion. Wie sehr
brauchen wir das
große
Licht
am
Himmel, wie sehr
vermissen wir es,
wenn es länger nicht
scheint. Wir hören
die Worte von Jesus:
„Ich bin das Licht der
Welt!“
Wir wünschen uns,
dass die Kinder diese
Worte von Jesus mit
Freude hören und
verstehen
lernen.
Jesus bringt Licht in
unser Leben.
Firmung
6. Juni 2015 um 17.00 Uhr
mit Firmspender
Dekan Dr. Peter Scheiring
musik. Gestaltung:
„David-Singkreis“
54
Freud und Leid
TAUFEN
Dezember
Jänner
Feber
Simon Maximilian FANKHAUSER
Nora Sophie FUCHS
Tim MELZIG
Luis FANKHAUSER
Alexander DANLER
Luis TANZER
Valentina SILLER
David PEER
Hannah Ingrid SALCHNER
Elias Mirko KINDL
Renate u. Reinhold
Marlene u. Rudolf O.
Stefanie
Jennifer u. Robert
Caroline u. Adrian S.
Cornelia u. Martin
Bettina u. Franz
Nadine u. Roland Pf.
Daniela H. u. Werner
Anja u. Miroljub T.
VERSTORBENE
November
Dezember
Jänner
März
Neustift
Feber
Jutta GRATL
Katharina Johanna HOFER
Maria SCHLECHT
Josef KINDL
Kreszenz WALLNER
Gottfried OFER
Manfred LINS
Karl PIROLT
Peter Paul BIRSAK
Georg Alois RANALTER
Herta Maria HAAS
Elisabeth DABLANDER
Ferdinand Felix GLEIRSCHER
Josef ALMBERGER
Dieter KLAUSMEyER
Juliana Paula HOLZKNECHT
Marianne SILLER
Rosa PFURTSCHELLER
55
Die Kalvarien-Bergkapelle zu Mieders
Ein beliebtes und geschätztes Kleinod;
Näheres auf den Seiten 26 und 27.