Ausgabe 1077 vom 15.04.2015 - Deutsches Fussball Internat

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Morgenpost
Ausgabe 1077 vom 15.04.2015
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„Im Lob ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.“
Friedrich Nietzsche, Philosoph & Lyriker
Das Wetter in Bad Aibling:
Speisekarte:
Mittagessen:
Mittag
Abend
Das beste Salatbuffet der Stadt
Kalbsbrust gefüllt
Kartoffeln, Erbsen- & Karottengemüse
Kirschjoghurt
22°C
Tagessuppe, Brotzeit und Salat
Ramanthan Guri
21°C
Heute ist ein fantastischer Tag! Ich fühle
mich großartig und gebe mein Bestes!
Und mit einer Menge guter Laune starten
wir gemeinsam in den heutigen Tag.
Beginnen wir doch mit einer großen Portion Lob.
LOB AUS DER LEHRERSCHAFT
Die 8a ist sehr motiviert aus den Ferien
gekommen und arbeitet sehr fleißig.
Hendrik Brugner ist sehr am Unterricht
interessiert und dies spiegelt sich in
seiner tollen Arbeitsweise wieder.
Nico Schiedermeier und vor allem
Younes Aitamer zeigen in Englisch sehr
gute Leistungen.
Kenan Smajlovic ist wie immer sehr
freundlich und gut gelaunt.
Vanja Gasko zeigt im Deutschunterricht
sehr gute Leistungen.
Hannibal Weitzmann zeigt ebenfalls sehr
gute Leistungen im Unterricht und ist im
Verhalten den anderen gegenüber sehr
vorbildlich.
Marius Zaus zeigt sich sehr interessiert
und gibt Vollgas wo auch immer es geht.
Basti Eckl ist sehr freundlich und zeigt
nach wie vor gute Leistungen.
Maxi Zoglmeier und Luis Jovanovic haben
in den Ferien auch sehr an die Schule
gedacht und einen tollen Start hingelegt.
Erstmal gratulieren wir den Schülern, die
heute ein Lob bekommen haben. Ihr
selbst entscheidet, ob Ihr in diesen Spalten erscheint, oder nicht.
Lob tut immer gut, doch man muss es
sich auch verdienen. Jeden Tag habt ihr
die Chance, von Lehrern, Trainern, Eltern, Freunden, Bekannten etc. gelobt
zu werden. Zeigt, was in Euch steckt und
setzt Euch von anderen ab. Wie auch im
Fußball, macht den Unterschied!
Und vergesst nicht, die schönsten Siege
sind oft die, für die man am meisten
gekämpft hat.
Abendessen:
Wenn der Sport zur Nebensache wird…
Heute möchte ich eine Geschichte mit
Euch teilen, die Euch verdeutlichen soll,
wie froh und dankbar Ihr sein könnt, dass
Ihr mit Gesundheit gesegnet seid.
Vor einigen Wochen bekam einer der
Super-Stars der NBA eine erschütternde
Diagnose von seinem Arzt ausgestellt.
Chris Bosh (Miami Heat), der seitdem er
laufen und denken kann, alles auf den
Leistungssport ausgerichtet hat, leidet
an Blutgerinnseln in der Lunge. Mitspieler und Freunde aus der NBA zeigten sich
geschockt. „Wish I could be there by
your side this very moment to tell you a
joke or something homie. Just to get
your mind off what you`re going
through!” Diese Nachricht beispielsweise
hatte Lebron James, sein ehemaliger
Teamkamerad und langjähriger Freund,
nach der Hiobsbotschaft übermittelt.
Chris Bosh in den Armen von seinem langjährigen
Freund Lebron James…
Auch wenn diese Krankheit glücklicherweise nicht lebensbedrohlich ist, so muss
der 30-jährige mindestens 6 Monate
aussetzen und braucht permanent Ruhe
und Behandlungen. Und wer schon einmal eine schwere Verletzung hinnehmen
musste, weiß, wie schwer es ist, sich von
heute auf morgen komplett umzustellen.
Der gesamte Tagesablauf, das komplette
Sein und Tun, verändert sich schlagartig.
Es ist also nicht nur die körperliche
Krankheit, sondern auch die psychische
Belastung, die damit einhergeht, die
vielen Menschen schwer zu schaffen
macht, die sich über ihren Sport
definieren. Aus eigener Erfahrung kann
ich sagen, dass es in solchen Phasen sehr
wichtig ist, nicht in Selbstmitleid zu
ertrinken - nach dem Motto „Wieso ich?“
Man muss sich darauf besinnen, dass man
von dem, was man tut, getrieben wird
und alles investieren muss, um wieder
zurück zu kommen.
Entwickelt eine positive Grundeinstellung und motiviert Euch, trotz der misslichen Situation, weiter zu kämpfen!
Dennoch beginnt in solchen Phasen oft
auch ein Umdenken. Es entsteht ein
weitsichtiger, allumfassenderer Blick für
sich selbst und sein Leben. Der ein oder
andere wird sich hinterfragen, wohin ihn
sein Weg wohl führen wird, wenn er
seiner Sportart nicht mehr nachgehen
kann. Die Erkenntnis, dass man vielleicht
nicht auf ewig von seiner Leidenschaft
leben kann, wird im zunehmendem Alter
von immer größerer Bedeutung. Man
kann also auch Positives aus einer
Zwangspause ziehen. Es kommt lediglich
auf den Umgang mit einer solchen
Situation und den Blickwinkel aus der
man das „Dilemma“ betrachtet an. Eines
solltet Ihr aus dieser Geschichte auf
jeden Fall mitnehmen: Euer Körper ist
ein Tempel, der vor allem als Leistungssportler extrem viel Fürsorge braucht.
Das Beispiel von Chris Bosh zeigt jedoch,
dass auch das nicht immer vor Krankheit
und Verletzung feit. Seid also demütig
und genießt jeden Tag, an dem Ihr mit
voller Gesundheit auf dem Platz stehen
und Eurer größten Leidenschaft sorglos
nachgehen könnt! Und wenn es Euch
dann mal erwischt, vergesst bitte eines
nie: Gesundheit ist das allerhöchste Gutfür jeden Menschen! Also gebt Euch Zeit
und kuriert jede Verletzung oder Krankheit vollständig aus, bevor Ihr wieder
Vollgas gebt. Schätzt euch glücklich,
dass Ihr in diesem Hause dabei unterstützt werdet und bringt mal ein „Danke
schön“ über die Lippen, für diejenigen,
die Euch täglich dabei helfen!
~ Marius Dordowsky
TOPSPIEL DER WOCHE
Der Tabellenzweite aus Rosenheim, empfängt heute Abend um 19:30 Uhr den
Spitzenreiter aus Bad Aibling. Mit einem
Spiel Vorsprung führt unsere U17 die
Tabelle aktuell mit 5 Punkten an. Auf
geht’s Jungs, ein Sieg muss her – und alle
Fans treffen sich heute in Rosenheim…