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Koblenz, 9. April 2015
Botschafter der guten Sache - Ehrung für engagierte Blutspender des
BAAINBw
In Vertretung des Präsidenten hat der Abteilungsleiter P, Ausrüstungsmanagement und
Strategie, Erster Direktor beim BAAINBw Elmar Wassenberg 15 anwesende MehrfachBlutspender und Spendeärztin Oberstabsarzt Dr. Iris Sönnichsen zu einer kleinen Feierstunde
am 20. März im Koblenzer Bundesbehördenhaus begrüßt. Anlass war die Ehrung der Spender
für ihren besonderen, selbstlosen Einsatz. Drei von ihnen haben bereits 100-mal Blut
gespendet.
EDirBAAINBw Wassenberg begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
(Quelle: BAAINBw/D. Anneken)
Zu Beginn betonte Elmar Wassenberg den Verdienst der Kolleginnen und Kollegen und sprach
ihnen seine Hochachtung aus. "Sie spenden Ihr eigenes Lebenselixier, sozialer geht es nicht.
Und Sie tun es vollständig uneigennützig". Das regelmäßige Blutspenden zeige Ausdauer und
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einen festen Willen, den jeder der Anwesenden bewiesen habe. "Im Namen des Präsidenten
und der vielen unbekannten Empfänger - hauptsächlich aus den Reihen der Bundeswehr - sage
ich Ihnen ganz herzlichen Dank für Ihre aufopfernde und lebensrettende Spende."
Dr. Sönnichsen während ihrer Ansprache
(Quelle: BAAINBw/D. Anneken)
Die Spendeärztin beim Zentralen Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz,
Abteilung V (Blutspendedienst), Dr. Iris Sönnichsen dankte der Leitung des Hauses für die
Realisierung der Feierstunde, die erstmalig 2013 durchgeführt wurde. Dies sei vielleicht der
Anfang einer guten Tradition.
An die Adresse der anwesenden Blutspender gerichtet, sagte sie: „Blut spenden heißt Leben
retten - das Motto des Blutspendedienstes der Bundeswehr - das haben Sie alle oft, manche
sehr oft getan. Dafür gebührt Ihnen Dank, Respekt und Anerkennung.“ Sie betonte: "Sie sind
Vorbilder in unserer Gesellschaft, viele sollten Ihnen nacheifern!"
Die beeindruckende Bilanz: Die anwesenden 15 Kolleginnen und Kollegen haben zusammen
655-mal und umgerechnet 327,5 Liter Blut gespendet. "Darauf kann man sehr stolz sein, ich
danke Ihnen sehr, ganz besonders im Namen derjenigen, die eine Therapie mit einer
Blutkonserve benötigten und diese dank Ihrer Spende bekommen haben", fügte Dr. Sönnichsen
an.
Bedarf an Blutkonserven nimmt zu
Die Spendeärztin erläuterte, dass tatsächlich nur etwa 3 Prozent der spendefähigen
Bevölkerung Blut spendeten. Mit zunehmendem Bedarf und zunehmendem Alter sei es
abzusehen, dass man zukünftig etwa doppelt so viele Spender brauche. Da aber die
Spendebereitschaft im Allgemeinen nachlasse, sei dies ist eine dramatische Entwicklung.
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Der Bedarf an Blutkonserven innerhalb der Bundeswehr sei überwiegend durch die Einsätze
definiert. "Unser primärer Auftrag ist die Versorgung der Einsätze", erklärt Dr. Sönnichsen, "es
ist absehbar dass auch andere Einsätze für die Bundeswehr kommen werden. Dann würde der
Bedarf weiter steigen".
Auch für den zivilen Bereich werde ein zunehmender Bedarf prognostiziert, beschreibt die
Ärztin die Entwicklung. "Die meisten Blutkonserven werden ja nicht für Unfälle verwendet,
sondern bei bösartigen Erkrankungen, und die nehmen mit dem Alter zu. Die Fortschritte der
Medizin erlauben es, immer älter werdende Menschen mit aufwendigeren Methoden zu
therapieren; der Bedarf wird absehbar zunehmen." Andererseits nimmt durch den
demographischen Faktor - die Altersentwicklung - die Zahl jüngerer Spender ab.
Gemeinsam 655-mal gespendet
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
(Quelle: BAAINBw/D. Anneken)
Bei der sich anschließenden Ehrungszeremonie freuten sich Herr Wassenberg und Frau Dr.
Sönnichsen, den Spendern die Auszeichnung zu überreichen: Als Dankeschön gab es
Ehrenurkunde, Ehrennadel und ein kleines Präsent.
Dr. Sönnichsen appellierte an alle Teilnehmer: "Sie sind Multiplikatoren, seien Sie sich bewusst,
dass Sie auch 'Botschafter der guten Sache' sind."
Das betont auch Stefan Leist, der für 100-maliges Blutspenden geehrt wurde, im
anschließenden Gespräch auf die Frage nach der hohen Spendenbereitschaft:
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„Hauptbeweggrund für mich ist, anderen Menschen zu helfen und Gutes zu tun, wo es
notwendig ist.“
Martina Kohl, ebenfalls 100-malige Spenderin, bestätigt das. „Ich habe anfangs einige Kollegen
dazu gebracht, erstmals mitzugehen, und mittlerweile erinnern wir uns auch gegenseitig daran.“
Leist: „Ich spreche die Kolleginnen und Kollegen regelmäßig an und immer wieder finden sich
einige, die sich dankbar zeigen und gerne mitkommen.“
Dr. Sönnichsen ist überzeugt: "Eine Blutspende beim Blutspendedienst der Bundeswehr ist
mehr als eine gute Tat. Es ist etwas, das die Menschen in der Bundeswehr, Soldaten und
Zivilisten kameradschaftlich miteinander verbindet."
Ansprechpartner:
Für Rückfragen steht Ihnen das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung
der Bundeswehr gerne zur Verfügung.
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik
und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
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