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DAS
UNIVERSUM
UND
ALLES
DER FREUND KRANK VON NIS-MOMME STOCKMANN - ACTINGACCOMPLICES.DE
JEAN PAUL BAECK, JONAS BAECK, LISA BIHL UND MARIUS BECHEN MACHEN EIN SELFIE
THOMAS ULRICH KOCHT NUDELN BEI DEN PROBEN ZU DER FREUND KRANK
DER FREUND KRANK WIRD GEFÖRDERT VOM KULTURAMT KÖLN UND DEM
MINISTERIUM FÜR FAMILIE, KINDER, JUGEND, KULTUR UND SPORT DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN
DER
FREUND
KRANK
VON NIS-MOMME STOCKMANN
Ein Mann in den Dreißigern kehrt zurück in seinen »unglamourösen« Heimatort. Sein Jugendfreund Mirko ist verrückt geworden. Mirkos Frau Nora, in die der Heimkehrende einst
verliebt war, pflegt den Kranken, von dem sie ein Kind erwartet. Der Ort selbst krankt am
Strukturwandel. Das Aroma-Werk wird abgebaut. Stattdessen kommt die Autobahn. Der
Mann bleibt trotz allem da. Ihn hält eine Mischung aus Sehnsucht und Schuldgefühl - denn
auch er profitiert vom Ausverkauf des Ortes. Nis-Momme Stockmanns neues Werk ist ein
neoromantisches Epos, in dem ein zerrissenes Ich zwischen Selbst- und Weltanklage taumelt. Anscheinend beiläufig legt Stockmann damit deutsche Zustände und Zwänge offen.
www.schaefersphilippen.de
REGIE: Thomas Ulrich
DRAMATURGIE: Sarah Youssef
BÜHNE: Matthias Demmer
KOSTÜM: Nina Wellens
REGIEASSISTENZ: Hanna Vormstein
ANIMATION: Hedda Schattanik
DESIGN: Günes Aksoy, German Arefjev und Marc-Daniel Karkowsky
SOUNDDESIGN: Julius Richter
PR: Angela Krumpholz
PRESSEBILDER: Gerhard Richter
ES SPIELEN: Jean Paul Baeck, Jonas Baeck, Marius Bechen und Lisa Bihl
Eine Produktion der Acting Accomplices 2014.
Die Aufführungsrechte liegen beim Verlag schaefersphilippen.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur
und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
PRESSESTIMMEN
„Mit Hingabe spielen die Acting Accomplices den ganzen Facettenreichtum der Sprache aus.
Ändert sich der Ton nur um eine zarte Nuance, geht es von hinreißend komisch rasant wieder
direkt an den Abgrund der Menschheit.
[...] Die verschiedenen Theatermittel machen diese herausragende Inszenierung von „Der Freund
krank“ sehr spielerisch - verkleinern jedoch nicht ihre dramatischen Möglichkeiten. Im Gegenteil.
Sie ermöglichen ein intensives, zeitgenössisches Erzählen, das unseren Empfindungen im Heute
absolut gerecht wird.“
(Auszug aus der Laudatio zur Verleihung des Kölner Theaterpreises 2014 von Jurymitglied Henriette Westphal)
„[...] Was den Zuschauer 110 Minuten gebannt auf den Stühlen der Orangerie verharren lässt,
ist die knisternde Reibung, die sich zwischen Innenleben und äußerer Handlung, zwischen öder
Wirklichkeit und ihren unbewussten Unterhöhlungen entzündet. Julius Richter ist als Sounddesigner ins Bühnenbild integriert, lässt wie ein ungnädiger Gott auf die Handelnden herabblickend den
kranken Freund schwer atmen und Ausrufe im Nichts verhallen - unheimlich.
Das Ensemble spielt exzellent, hysterisch prahlend und angstgesteuert das männliche Triple-Ich,
kaltschnäuzig und innerlich dahinschwindend Lisa Bihl. Ein wunderbarer, verstörender, schwarzromantischer Abend.“
(Christian Bos, Kölner Stadt-Anzeiger, 11/14)
„Der Freund liegt schon anfangs bleich in der Ecke, eine Puppe, die (dank Julius Richters grandiosem Sounddesign) höchstens mal schwer atmet. [...] Dieses „Ich“, das seine unschöne Rückkehr erzählend durchlebt, hat Ulrich auf drei Schauspieler verteilt - eine schlaue Idee, der Jean
Paul Baeck, Jonas Baeck und Marius Bechen in lächerlich knalligen Großstadt-Anzügen furios
Leben geben. [...] Die Kontraste von Innen und Außenwahrnehmung sorgen durch das pointierte
Spiel immer wieder für rasand komische Szenen. Doch Lisa Bihls Nora ist dabei so mitreißend
verzweifelt, dass sie dem Abend eine erhebliche Fallhöhe verleiht. Eine Inszenierung mit doppeltem Boden.“
(Brigitte Schmitz-Kunkel, Kölnische Rundschau, 09/14)
„Wenn eine 15 jährige, ein 20 jähriger und eine, nun, etwas gesetztere Dame gleichermaßen
Gefallen an Text, Inszenierung, Schauspielern, Sound und Bühne finden, und sich dann noch
auf dem Heimweg angeregt darüber austauschen und so rumassoziieren und diskutieren und
schmunzeln und denken und... - dann muss ja schon was dran sein. Nein ehrlich: sehr sehr geil!
Lohnt sich absolut!“
(Susanne Krings, WDR, 09/14)
„Schauspielerin Lisa Bihl als Nora bildet den Kontrast zum Tripple-Ich in Standup-Manier.
Als überforderte Schwangere liefert sie eine erstaunlich bewegende Performance. […] Sowieso
sprüht die Regie vor Ideen. Mit einfachsten Mitteln wird jede Szene satt komponiert. […] Immer
wieder gibt es ausgeklügelte Bilder, die filmische Imaginationsräume entstehen lassen. [...] Vielmehr ist Stockmanns Ich-Monolog eine riesige Rechtfertigungs- und Bewältigungsfantasie, die
Köln einen vielschichtigen und intensiven Abend beschert!“
(Konstantin Alexiou, Stadtrevue, 11/14)
„Regisseur Thomas Ulrich setzt ganz auf sein spielfreudiges Ensemble, das die absurde Geschichte in Dialogen erzählt und gleichzeitig gemeinsam kommuniziert, mal als Tagebuch, mal als
Vision. Nis-Momme Stockmann hat damals in Frankfurt versucht, das Theater über seine Grenze
zu hebeln. In Köln findet das Stück eine mentale Erdung durch den bereits sanierungsbedürftigen
Raum. Jean Paul Baeck, Jonas Baeck und Marius Bechen teilen sich das dreigeteilte Wesen und
die Baschi-Mofagang. [...] Und so agieren die drei zusammen, gegeneinander, aber immer zielgerichtet. [...] Und das Trio rockt den Saal vorzüglich.“
(Peter Ortmann, Choices, 11/14)
„Die knisternde Spannung und das vorzügliche Ensemble hielten das vollbesetzte Haus gut
zwei Stunden gebannt auf den Plätzen. [...] Intensives, spannendes Theater über die Tiefen der
menschlichen Seele.“
(Michael Cramer, www.theaterpur.de, 12/14)
SPIELPLAN
2014
Orangerie im Volksgarten Köln: 25. - 28. Sep
2. Okt (Kölner Theaternacht), 9. - 12. Okt
25. - 28. Nov
2015
Orangerie im Volksgarten Köln: 11., 12., 13. und 14. Mär
01., 02., 04. und 05. Apr
05. - 07. Mai
PREISE:
Kölner Theaterpreis 2014
Kölner Darstellerpreis 2014
KONTAKT
Acting Accomplices
An der Bottmühle 13
50678 Köln
z. Hd. Baeck/Ulrich
0049 178 728 4735
[email protected]
www.actingaccomplices.de
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