Medienmitteilung

Novartis International AG
Novartis Global Communications
CH-4002 Basel
Schweiz
http://www.novartis.com
FINANCIAL RESULTS • RÉSULTATS FINANCIERS • FINANZERGEBNISSE
Novartis erzielt im ersten Quartal 2014 ein solides Umsatz- und Gewinnwachstum;
Innovationskraft stärkt die Wachstumsaussichten, während das Unternehmen sein
Portfolio transformiert





1
1
2
Der Nettoumsatz wächst um 1% (+3% kWk ) auf USD 14,0 Milliarden, wobei alle Divisionen
zum Wachstum beitragen (kWk); Pharmaceuticals und niedrigere Kosten bei Corporate
verstärken den operativen Hebeleffekt auf die Kernergebnisse (kWk)
o
Das operative Ergebnis beträgt USD 3,5 Milliarden (+22%, +31% kWk), einschliesslich
eines Vorsteuergewinns von USD 0,9 Milliarden aus der Veräusserung der Einheit für
Bluttransfusionsdiagnostik
o
Das operative Kernergebnis beläuft sich auf USD 3,7 Milliarden (0%, +6% kWk)
o
Der Kerngewinn pro Aktie beträgt USD 1,31 (+1%, +6% kWk)
o
Der Free Cashflow beläuft sich auf USD 0,8 Milliarden (–38%)
2
2
Fortschritte im Innovationsbereich mit wichtigen Zulassungen, Empfehlungen und
positiven Daten
o
EU- und US-Zulassung für Xolair gegen chronische spontane/idiopathische Urtikaria
(CSU/CIU)
o
Phase-III-Studie zu LCZ696 bei chronischer Herzinsuffizienz wird dank aussagekräftiger
Zwischenergebnisse vorzeitig beendet
o
Bexsero wird für das nationale Impfprogramm in Grossbritannien empfohlen und durch
die US-Gesundheitsbehörde (FDA) als Therapiedurchbruch eingestuft
o
Die Übernahme von CoStim Pharmaceuticals wird das Forschungsprogramm für
Krebsimmuntherapien beschleunigen und Kombinationstherapien fördern
Die weitere Verjüngung des Portfolios stärkt die Fähigkeit von Novartis, trotz
ablaufender Patente zu wachsen
3
o
Wachstumsprodukte (+17% USD) erwirtschaften USD 4,3 Milliarden bzw. 31% des
Nettoumsatzes des Konzerns
o
Starke Performance in den Wachstumsmärkten (+9% kWk), angeführt von China (+17% kWk)
3
Novartis gibt eine Umgestaltung des Portfolios und die Schaffung einer SharedServices-Organisation bekannt
o
Die Überprüfung des Portfolios führt zu Vereinbarungen mit GlaxoSmithKline plc und Eli Lilly
and Company über weitreichende Transaktionen
o
Die Novartis Business Services sollen aufeinander abgestimmte Dienstleistungen hoher
Qualität zu geringeren Kosten anbieten
Konzernausblick für 2014 bleibt unverändert
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr basieren auf Pro-forma-Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit
für Bluttransfusionsdiagnostik. Siehe Seite 2.
2
Die konstanten Wechselkurse (kWk), die Kernergebnisse und der Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten
Kennzahlen. Erläuterungen dieser Nicht-IFRS-Kennzahlen und der Überleitungsrechnungen finden sich ab Seite 36 in der in
englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts.
3
Die Definitionen der Wachstumsprodukte und Wachstumsmärkte finden sich auf Seite 3 bzw. Seite 8.
Kennzahlen
1. Quartal4
20144
Mio. USD4
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
Reingewinn
Gewinn pro Aktie (USD)
Free Cashflow
Kernergebnisse
Operatives Ergebnis
Reingewinn
Gewinn pro Aktie (USD)
Ohne Diagnostik4
1. Quartal
Veränderung
2013
in %
Mio. USD
USD
kWk
Ausgewiesen
1. Quartal
2013
Mio. USD
14 022
5
3 489
5
2 968
5
1,21
*
765
*
13 879
2 849
2 393
0,97
1 240
1
22
24
25
-38
3
31
30
30
14 016
2 896
2 422
0,98
1 298
*
3 651
3 209
1,30
0
0
1
6
6
6
3 714
3 248
1,32
3 657
*
3 212
*
1,31
Basel, 24. April 2014 — Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von Novartis:
„Novartis kann solide Quartalsergebnisse vorlegen, die von Wachstumsbeiträgen aller Divisionen
geprägt sind. Wir erreichten Fortschritte im Innovationsbereich – wie die EU- und US-Zulassung
für Xolair bei chronischer spontaner Urtikaria sowie bedeutende Meilensteine mit Bexsero.
Gestützt auf unsere stärkere Fokussierung, Innovationskraft und finanzielle Stärke werden die am
Dienstag angekündigten massgebenden Transaktionen unser Unternehmen für zukünftigen Erfolg
positionieren.“
KONZERNÜBERSICHT
Aktuelle Informationen zur Strategie
Nach dem Ende des ersten Quartals gab Novartis am 22. April 2014 den Abschluss definitiver
Vereinbarungen mit GlaxoSmithKline plc (GSK) und Eli Lilly and Company (Lilly) über eine Reihe
von Transaktionen bekannt.
Im Rahmen gegenseitig voneinander abhängiger Transaktionen mit GSK: (1) vereinbarte Novartis
die Übernahme der Onkologie-Produkte von GSK und wird bevorzugter Vermarktungspartner der
Onkologie-Pipeline von GSK für USD 14,5 Milliarden sowie bis zu USD 1,5 Milliarden beim
Erreichen eines Meilensteins in der Entwicklung; (2) vereinbarten Novartis und GSK die Gründung
eines weltweit führenden Consumer-Healthcare-Geschäfts im Rahmen eines Joint Venture, an
dem Novartis mit 36,5% beteiligt wäre; und (3) veräussert Novartis ihre Division Vaccines (ohne
Grippe-Impfstoffe) an GSK für bis zu USD 7,1 Milliarden plus Lizenzgebühren. Der Betrag von
USD 7,1 Milliarden setzt sich aus einer Vorauszahlung von USD 5,25 Milliarden und bis zu USD
1,8 Milliarden an Meilensteinzahlungen zusammen. Ausserdem vereinbarte Novartis die
Veräusserung ihrer Division Animal Health an Lilly für rund USD 5,4 Milliarden.
Diese Transaktionen stehen im Einklang mit der Strategie von Novartis, mit wissenschaftlich
fundierten Innovationen eine Führungsposition einzunehmen und würden das zukünftige
Wachstum des Unternehmens weiter beschleunigen. Die Übernahme der Krebsmedikamente von
GSK würde die Division Pharmaceuticals und das Onkologie-Geschäft stärken sowie dessen
Entwicklungs- und Verkaufskapazitäten steigern. Die Gründung eines weltweit führenden
Consumer-Healthcare-Geschäfts mit GSK würde Skaleneffekte, sich ergänzende Portfolios und
zusätzliche geografische Präsenz bieten. Die Veräusserung von Novartis Vaccines (ohne GrippeImpfstoffe) an GSK würde den Wert der Impfstoff-Pipeline (Bexsero eingeschlossen) maximieren
und einen global führenden Anbieter von Impfstoffen schaffen. Der Verkauf der Division Animal
Health an Lilly würde dem vollen Wert des Geschäftsbereichs Rechnung tragen und einen
angemessenen Anteil erwarteter Synergien sowie einen weltweit führenden Anbieter
tiermedizinischer Produkte im Eigentum von Lilly schaffen.
4
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr basieren auf Pro-forma-Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der Einheit
für Bluttransfusionsdiagnostik.
5 Einschliesslich des Vorsteuergewinns von USD 0,9 Milliarden aus der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik.
7
2/13
Die Transaktionen würden Novartis zu einem starken finanziellen Vorteil verhelfen. Ab dem ersten
Jahr nach Abschluss der Transaktionen erwartet das Unternehmen verbesserte Wachstumsraten
beim Umsatz, operativen Kernergebnis und der operativen Kerngewinnmarge, wobei alle
Komponenten der Transaktionen Mehrwert schaffen werden.
Der Abschluss aller Transaktionen ist von bestimmten Bedingungen abhängig, unter anderem
kartellrechtlichen Genehmigungen; die Transaktion mit GSK unterliegt zudem der Zustimmung
der Aktionäre von GSK. Die Transaktion mit Lilly wird voraussichtlich bis zum Ende des ersten
Quartals 2015 vollzogen, der Abschluss der Transaktion mit GSK wird im ersten Halbjahr 2015
erwartet.
Erstes Quartal
Der Nettoumsatz des Konzerns stieg dank der starken Performance der
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Wachstumsprodukte
Am 9. Januar 2014 schloss Novartis die Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik
ab, die bisher zur Division Vaccines and Diagnostics gehörte. Die frühere Division Vaccines and
Diagnostics heisst seit dem 1. Januar 2014 Division Vaccines. Die Pro-forma-Angaben dieser
Medienmitteilung schliessen die Ergebnisse der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik ab dem
1. Januar 2013 aus. Dies betrifft sowohl die Angaben zum Novartis Konzern als auch zur Division
7
Vaccines and Diagnostics für das Jahr 2013. Alle Vorjahresvergleiche für den Konzern und die
Division Vaccines beziehen sich auf die Pro-forma-Angaben.
Der Nettoumsatz des Konzerns stieg im ersten Quartal um 1% (+3% kWk) auf USD 14,0 Milliarden.
Die Wechselkurse hatten einen negativen Effekt von 2 Prozentpunkten, der vor allem auf den
schwachen Yen und die Abschwächung der Währungen in den Schwellenländern gegenüber dem
US-Dollar zurückzuführen war und durch den stärkeren Euro teilweise wettgemacht wurde. Die
Wachstumsprodukte steuerten USD 4,3 Milliarden bzw. 31% zum Nettoumsatz des Konzerns bei
und legten damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 17% (USD) zu.
Das operative Ergebnis des Konzerns verbesserte sich um 22% (+31% kWk) auf USD 3,5
Milliarden. Dies war vor allem auf einen ausserordentlichen Gewinn von USD 0,9 Milliarden aus
der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik an Grifols S.A. zurückzuführen. Der
negative Wechselkurseffekt von 9 Prozentpunkten war vor allem bedingt durch die weitere
Aufwertung des Schweizer Frankens sowie die Abschwächung des Yen und der Währungen in
den Schwellenländern im ersten Quartal. Die operative Gewinnmarge stieg um 4,4 Prozentpunkte
auf 24,9% des Nettoumsatzes. Die Anpassungen am operativen Ergebnis des Konzerns, die zur
Berechnung des operativen Kernergebnisses vorgenommen wurden, beliefen sich auf USD 0,2
Milliarden (2013: USD 0,8 Milliarden).
Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 3,7 Milliarden (0%, +6% kWk). Die operative
Kerngewinnmarge stieg aufgrund verbesserter Kerngewinnmargen bei Pharmaceuticals und
niedrigerer Kosten bei Corporate um 0,9 Prozentpunkte zu konstanten Wechselkursen. Ein
negativer Währungseffekt von 1,1 Prozentpunkten führte zu einem Nettorückgang der operativen
Kerngewinnmarge um 0,2 Prozentpunkte auf 26,1% des Nettoumsatzes.
6
Zu den „Wachstumsprodukten“ zählen die Produkte, die 2009 oder später eingeführt wurden oder in den wichtigsten
Märkten (EU, USA, Japan) noch mindestens bis 2018 durch Exklusivrechte geschützt sind. Dies gilt nicht für die Angaben
zu Sandoz, die nur Produkte umfassen, die in den letzten 24 Monaten eingeführt wurden. Bisher waren
„Wachstumsprodukte“ definiert als Produkte, die 2008 oder später eingeführt wurden oder in den wichtigsten Märkten noch
mindestens bis 2017 durch Exklusivrechte geschützt sind. In allen Vorjahresvergleichen wird die neue Definition
verwendet.
7
Die Pro-forma-Angaben erheben keinen Anspruch darauf, die tatsächlichen operativen Ergebnisse darzustellen, die
erzielt worden wären, wenn die Transaktion am 1. Januar 2013 erfolgt wäre. Weitere Informationen über die
Klassifizierung der aufgegebenen Geschäftsbereiche werden im zweiten Quartal 2014 zur Verfügung gestellt werden.
7
3/13
Der Reingewinn des Konzerns erhöhte sich in Berichtswährung um 24% bzw. bei konstanten
Wechselkursen um 30% auf USD 3,0 Milliarden. Dieser Anstieg beruht weitgehend auf dem
höheren operativen Ergebnis. Dazu trugen der ausserordentliche Desinvestitionsgewinn und ein
höherer Ertrag aus assoziierten Gesellschaften bei, denen ein höherer Nettofinanzaufwand und
höhere Ertragssteuern infolge des ausserordentlichen Desinvestitionsgewinns gegenüberstand.
Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 25% (+30% kWk) auf USD 1,21, was der Entwicklung des
Reingewinns entspricht.
Der Kernreingewinn des Konzerns betrug USD 3,2 Milliarden und blieb in Berichtswährung stabil,
stieg aber bei konstanten Wechselkursen um 6%. Zurückzuführen war dies auf die Entwicklung
des operativen Kernergebnisses und den höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften, denen
ein höherer Nettofinanzaufwand gegenüberstand. Der Kerngewinn pro Aktie erhöhte sich um 1%
(+6% kWk) auf USD 1,31 und folgte damit der Entwicklung des Kernreingewinns.
Der Free Cashflow belief sich auf USD 0,8 Milliarden und lag damit um USD 0,5 Milliarden unter
dem Niveau des Vorjahresquartals. Hauptursachen für den Rückgang des Free Cashflow waren
die ungünstige zeitliche Verteilung von Steuerzahlungen und Umsatzvergütungen sowie
Wechselkurseffekte.
Die Division Pharmaceuticals erzielte im ersten Quartal einen Nettoumsatz von USD 7,8
Milliarden (–1%, +1% kWk). Volumensteigerungen (+6 Prozentpunkte) und höhere Preise
(+1 Prozentpunkt) wurden weitgehend aufgehoben durch Einbussen infolge von
Generikakonkurrenz (–6 Prozentpunkte, vor allem für Zometa/Aclasta, das in den USA seit einem
Jahr der Konkurrenz durch Generika ausgesetzt war). Die Volumensteigerungen im ersten
Quartal wurden durch eine gedämpfte Umsatzentwicklung von Glivec/Gleevec in den USA
geschmälert. Die Wachstumsprodukte, zu denen Gilenya, Afinitor, Tasigna, Galvus, Lucentis,
8
Xolair, die „Q-Produktfamilie “ und Jakavi zählen, erwirtschafteten zusammen einen Nettoumsatz
von USD 3,2 Milliarden (+17% kWk). Damit steigerten sie ihren Anteil am Nettoumsatz der
Division gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 35% auf 41%.
Das operative Ergebnis sank um 13% (–7% kWk) auf USD 2,2 Milliarden. Hauptursachen dafür
waren Restrukturierungsaufwendungen von netto USD 252 Millionen im Zusammenhang mit dem
Aussendienst in den USA, der Schliessung des US-Produktionsstandorts in Suffern und den im
ersten Quartal angekündigten Initiativen für Stellenverschiebungen sowie zusätzliche
Restrukturierungsinitiativen ausserhalb der USA und der Schweiz. Das operative Kernergebnis
belief sich auf USD 2,5 Milliarden (–1%, +4% kWk). Dazu trugen vor allem niedrigere
Produktionskosten bei, die die höheren Lizenzgebühren, vor allem für Gilenya, und die Einbussen
durch Generika wettmachten. Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten
Wechselkursen um 1,0 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 1,2 Prozentpunkten
führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 0,2 Prozentpunkte auf
32,5% des Nettoumsatzes.
Die Division Alcon erzielte im ersten Quartal einen Nettoumsatz von USD 2,6 Milliarden (+3%,
+6% kWk), wobei das kräftige Wachstum des Augenchirurgiebereichs durch mässige Zuwächse
der ophthalmologischen Pharmazeutika gedämpft wurde. Treibende Kraft für die Performance des
Augenchirurgiebereichs (+6%, +9% kWk) war das Wachstum bei den Ausrüstungen. Dazu trugen
unter anderem die neue Phakoemulsifikationsplattform für die Kataraktchirurgie, das Centurion
Vision System, sowie die Nachfrage nach anderen Ausrüstungsplattformen bei. Die Entwicklung
der ophthalmologischen Pharmazeutika (0%, +3% kWk) war geprägt durch ein hohes
Vorjahresniveau bei den Antiallergika, dem das anhaltende Wachstum der Produkte gegen
trockene Augen gegenüber stand. Der Zuwachs im Bereich Vision Care (+4%, +5% kWk) beruht
auf robusten Umsätzen der Kontaktlinsen, allen voran Dailies Total1.
8
Die „Q-Produktfamilie“ umfasst Onbrez Breezhaler/Arcapta Neohaler, Seebri Breezhaler und Ultibro Breezhaler.
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4/13
Das operative Ergebnis von Alcon belief sich auf USD 380 Millionen (–8%, +3% kWk). Das
operative Kernergebnis betrug USD 925 Millionen (–2%, +3% kWk). Die operative
Kerngewinnmarge verringerte sich bei konstanten Wechselkursen um 0,9 Prozentpunkte, was vor
allem durch den Produktmix bedingt war. Ein negativer Währungseffekt von 0,9 Prozentpunkten
führte zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,8 Prozentpunkte auf
35,0% des Nettoumsatzes.
Der Nettoumsatz der Division Sandoz stieg um 3% (+4% kWk) auf USD 2,3 Milliarden.
Volumensteigerungen von 14 Prozentpunkten konnten den Preisverfall von 10 Prozentpunkten
mehr als wettmachen. In Asien (ohne Japan), Lateinamerika und Japan wurden zweistellige
Umsatzsteigerungen erzielt. Ausserdem baute die Division ihre globale Führungsposition bei den
Biosimilars (USD 117 Millionen, +23% kWk) weiter aus.
Das operative Ergebnis von Sandoz verbesserte sich vor allem aufgrund niedrigerer
Sonderpositionen um 12% (+21% kWk) auf USD 282 Millionen. Das operative Kernergebnis sank
um 10% (–6% kWk) auf USD 387 Millionen. Hauptsächlich durch einen ungünstigen Umsatzmix
verringerte sich die operative Kerngewinnmarge bei konstanten Wechselkursen um
1,7 Prozentpunkte. Ein negativer Währungseffekt von 0,7 Prozentpunkten führte zu einem
Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 2,4 Prozentpunkte auf 16,7% des
Nettoumsatzes.
Der Nettoumsatz der Division Vaccines wuchs im ersten Quartal auf Pro-forma-Basis um 13%
(+12% kWk) auf USD 215 Millionen. Zu diesem Anstieg trugen massgeblich die MeningitisImpfstoffe bei, insbesondere die Lieferungen von Menjugate nach Lateinamerika, der starke Umsatz
von Menveo sowie die Einführung von Bexsero in mehreren privaten Märkten in Europa wie auch in
Australien und Kanada. Die im Vorjahr erzielten starken Verkäufe von Grippeimpfstoffen zu
Saisonende blieben 2014 aus, wurden jedoch durch die Umsätze mit Meningitis-Impfstoffen mehr
als wettgemacht. Während im Vorjahreszeitraum ein operativer Verlust von USD 204 Millionen
ausgewiesen worden war, wurde im ersten Quartal 2014 ein operatives Ergebnis von USD 680
Millionen erzielt. Dafür sorgte massgeblich der ausserordentliche Gewinn von USD 879 Millionen
aus der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik an Grifols S.A. Der operative
Kernverlust belief sich auf USD 156 Millionen gegenüber einem Verlust von USD 161 Millionen im
Vorjahreszeitraum. Dazu trugen vor allem höhere Umsätze und andere Erlöse bei, die durch weitere
Investitionen in die Forschungs- und Entwicklungspipeline teilweise aufgehoben wurden.
Consumer Health, das die Divisionen OTC (Selbstmedikation) und Animal Health umfasst,
steigerte den Nettoumsatz im ersten Quartal um 5% (+8% kWk) auf USD 1,0 Milliarden. Diese
Steigerung beruhte auf dem starken Wachstum der wichtigsten globalen Markenprodukte und auf
der Wiedereinführung von Produkten beider Divisionen in den USA. Das operative Ergebnis belief
sich auf USD 41 Millionen im Vergleich zu USD 11 Millionen im Vorjahresquartal. Dabei wurden
die
höhere
Bruttomarge
infolge
steigender
Umsätze
sowie
der
geringere
Restrukturierungsaufwand für die Produktionsanlage in Lincoln teilweise aufgehoben durch
kommerzielle Investitionen, die zur Verkaufsförderung der wichtigsten Markenprodukte und zur
Wiedereinführung von Produkten getätigt wurden. Das operative Kernergebnis sank um 21%
(+3% kWk) auf USD 60 Millionen. Die operative Kerngewinnmarge verringerte sich bei konstanten
Wechselkursen um 0,4 Prozentpunkte. Zurückzuführen war dies vor allem auf kleinere
Desinvestitionen von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Marken im Vorjahreszeitraum. Ein
negativer Währungseffekt von 1,5 Prozentpunkten, der vor allem durch den Wertverlust von
Währungen in Schwellenländern (insbesondere in Russland) bedingt war, führte zu einem
Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 1,9 Prozentpunkte auf 5,8% des
Nettoumsatzes.
7
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Fortschritte in den Bereichen Innovation, Wachstum und Produktivität
Die konsequente Fokussierung auf die drei wesentlichen Prioritäten – Innovation, Wachstum und
Produktivität – bestimmt sämtliche Aspekte der langfristigen Strategie von Novartis. Das
Unternehmen erzielte im ersten Quartal in allen diesen Bereichen bedeutende Fortschritte.
Innovation: Starke Dynamik in allen Bereichen des Portfolios im ersten Quartal fortgesetzt
Mit positiven Zulassungsentscheidungen und Veröffentlichungen bedeutender Daten aus
klinischen Studien wurden im ersten Quartal weitere Fortschritte in der Pipeline erzielt. Die
wichtigsten Entwicklungen werden im folgenden Abschnitt vorgestellt.
Neuzulassungen und positive Gutachten

EU- und US-Zulassung für Xolair gegen chronische spontane/idiopathische
Urtikaria
Xolair (Omalizumab) wurde in der EU und den USA als erste und einzige lizenzierte
Therapie für die bis zu 50% der Patienten mit chronischer spontaner Urtikaria (CSU)
zugelassen, die auf die zugelassenen Dosen von Antihistaminen nicht ansprechen. In den
USA wird CSU als chronische idiopathische Urtikaria oder CIU bezeichnet.

Aufnahme von Bexsero in das nationale Impfprogramm in Grossbritannien
empfohlen; Anerkennung als Therapiedurchbruch in den USA
Das britische Joint Committee on Vaccination and Immunisation empfahl die
Routineimpfung von Kleinkindern mit Bexsero, um zum Schutz gegen Meningitis B
(MenB) beizutragen. Grossbritannien wird nach dem öffentlichen Beschaffungsverfahren
möglichst bald eine landesweite Impfkampagne mit Bexsero starten. In den USA stufte
die FDA Bexsero im April als Therapiedurchbruch ein. Bei zwei MenB-Ausbrüchen an
Colleges in den USA hatte Novartis zuvor fast 30 000 Impfdosen bereitgestellt. In
Abhängigkeit von den Vorgaben der FDA plant Novartis bereits im zweiten Quartal 2014
einen Zulassungsantrag für Bexsero in den USA.

Zulassung für Lucentis in vierter Indikation in Japan
Lucentis (Ranibizumab) wurde von den japanischen Zulassungsbehörden zur Behandlung
von Patienten mit diabetischem Makulaödem (DME) zugelassen. DME ist eine der
Hauptursachen für den Verlust des Sehvermögens bei Diabetikern. Lucentis ist die erste
Anti-VEGF-Therapie, die in Japan für DME zugelassen wurde.
Zulassungsanträge
7

Revidiertes Zulassungsdossier für RLX030 gegen akute Herzinsuffizienz beim
CHMP eingereicht
Novartis reichte überarbeitete Antragsunterlagen zur erneuten Prüfung einer Zulassung
von RLX030 (Serelaxin) gegen akute Herzinsuffizienz (AHF) beim CHMP ein, nachdem
im Januar 2014 eine negative Stellungnahme erfolgt war. Gemäss dem Verfahren des
CHMP könnte bis Ende Mai 2014 eine überarbeitete Stellungnahme abgegeben werden.

Zusammenarbeit mit der FDA bezüglich des weiteren Vorgehens für RLX030 bei
akuter Herzinsuffizienz
Der
FDA-Beratungsausschuss
für
Herz-Kreislaufund
Nierenmedikamente
(Cardiovascular and Renal Drugs Advisory Committee) stimmte gegen die Empfehlung
einer Zulassung von RLX030 zur Behandlung von akuter Herzinsuffizienz in den USA.
Eine offizielle Antwort der FDA bezüglich der möglichen Zulassung von RLX030 in den
USA wird im Mai erwartet.
6/13
Ergebnisse wichtiger klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen
7

Studie zu LCZ696 bei chronischer Herzinsuffizienz aufgrund aussagekräftiger
Zwischenergebnisse vorzeitig beendet
Der Datenüberwachungsausschuss empfahl einstimmig die vorzeitige Beendigung der
Phase-III-Studie PARADIGM-HF, an der Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und
erniedrigter Ejektionsfraktion (HF-REF) teilnahmen. Den Zwischenergebnissen zufolge
überlebten die mit LCZ696 behandelten Patienten länger ohne wegen Herzinsuffizienz ins
Krankenhaus eingewiesen zu werden als die Patienten, die die Standardbehandlung mit
dem ACE-Hemmer Enalapril erhielten. PARADIGM-HF ist die grösste Studie, die je mit
einem Medikament gegen Herzinsuffizienz durchgeführt wurde.

Phase-III-Studie zu Jakavi bei Polyzythämie (Polycythaemia vera) erreicht primären
Endpunkt
Ergebnisse einer zulassungsrelevanten Studie zu Jakavi (Ruxolitinib) zeigten eine
Verbesserung zweier wichtiger Messgrössen für die Kontrolle von Polycythaemia vera.
Für diese seltene Form von Blutkrebs gibt es nur begrenzte Behandlungsoptionen. Die
Daten werden demnächst im Rahmen eines medizinischen Kongresses vorgestellt und im
Lauf des Jahres bei Zulassungsbehörden weltweit eingereicht werden.

Zulassungsrelevante Studie zu LDE225 bei fortgeschrittenem Basalzellkarzinom
erreicht primären Endpunkt
Laut Ergebnissen der Phase-II-Studie erzielte das oral zu verabreichende Prüfpräparat
LDE225 (Sonidegib) bei fortgeschrittenem Basalzellkarzinom ein klinisch signifikantes
Ansprechen des Tumors. Bei einigen Patienten verschwand der Tumor innerhalb von
sechs Behandlungsmonaten.

AIN457 (Secukinumab) zeigt in zwei Phase-III-Studien bei Psoriasis eine hohe
Wirksamkeit
Laut Ergebnissen aus zwei zulassungsrelevanten Phase-III-Studien bei mittelschwerer bis
schwerer Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) zeigte AIN457 bei Verabreichung mit einer
praktischen Fertigspritze oder einem Autoinjektor/Pen eine anhaltend hohe Wirksamkeit,
wobei primäre und sekundäre Endpunkte erreicht wurden. Ausserdem begann die
Aufnahme der Patienten für eine neue Phase-IIIB-Studie, in der AIN457 direkt mit
®
Stelara (Ustekinumab) verglichen wird.

Daten zu LDK378 bei ALK-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom im NEJM
publiziert
Laut Ergebnissen einer klinischen Studie, die im The New England Journal of Medicine
(NEJM) veröffentlicht wurden, erreichte LDK378 (Ceritinib) bei Erwachsenen mit
anaplastische-Lymphom-Kinase-positivem (ALK+) metastasierendem nicht-kleinzelligem
Lungenkarzinom (NSCLC) eine Gesamtansprechrate von 58% und ein medianes
progressionsfreies Überleben von sieben Monaten.

Sandoz beendet Patientenaufnahme für Phase-III-Studie mit Biosimilar von
Etanercept
Die Aufnahme der Patienten mit mittelschwerer bis schwerer chronischer PlaquePsoriasis (Schuppenflechte) für die Phase-III-Studie mit einem Biosimilar von Etanercept
®
(Enbrel ) wurde in nur acht Monaten abgeschlossen.

Übernahme von CoStim beschleunigt Forschungsprogramm mit Krebsimmuntherapien
Novartis stärkte ihre Wettbewerbsposition auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie durch
die Übernahme des Biotechnologieunternehmens CoStim Pharmaceuticals Inc. Die
neuartigen Ansatzpunkte und Technologien von CoStim zur Immunmodulation ergänzen
die Technologie der CART-Zelltherapie (chimäre Antigen-Rezeptor-T-ZellenImmuntherapie), die Novartis bereits in Zusammenarbeit mit der University of
Pennsylvania entwickelt.
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Wachstum: Starke Verkaufsaktivitäten und weltweite Präsenz kurbeln das Wachstum
weiter an
Die wichtigsten Wachstumsträger – dazu zählen Wachstumsprodukte wie Gilenya, Afinitor,
Tasigna, Galvus, Lucentis und Xolair sowie Wachstumsmärkte und Biosimilars – bestätigten im
ersten Quartal erneut die Stärke des Portfolios von Novartis über verschiedene Krankheitsgebiete
und geografische Regionen hinweg.
Wachstumsprodukte

Mit einer Umsatzsteigerung um 17% (USD) gegenüber dem Vorjahresquartal
erwirtschafteten die Wachstumsprodukte im ersten Quartal 2014 31% des Nettoumsatzes
des Konzerns. In der Division Pharmaceuticals lieferten die Wachstumsprodukte im
ersten Quartal 41% des Nettoumsatzes der Division und legten gegenüber der
Vorjahresperiode bei konstanten Wechselkursen um 17% zu.
Wachstumsmärkte

In den Wachstumsmärkten von Novartis – sie umfassen alle Märkte ausser den USA,
Kanada, Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland – stieg der Nettoumsatz auf
Pro-forma-Basis um 9% (kWk), angeführt von China (+17% kWk).
Produktivität: Anhaltender Fokus auf Effizienz zur Steigerung der Margen
Die fortlaufenden Initiativen zur Produktivitätssteigerung konzentrieren sich auf das
Beschaffungswesen und die Ressourcenzuweisung über das gesamte Portfolio hinweg sowie auf
die Forschung und Entwicklung, das Produktionsnetzwerk und die unterstützende Infrastruktur.
Die Erhöhung der Produktivität und die Nutzung von Synergien zwischen den Divisionen werden
dazu beitragen, die Ergebnisse zu verbessern.

Novartis gibt heute die Schaffung einer Shared-Services-Organisation unter dem Namen
Novartis Business Services (NBS) bekannt. Die neue Organisation soll die Rentabilität
verbessern und Ressourcen freigeben, die in Wachstum und Innovationen reinvestiert werden
können. Die NBS werden verschiedene geschäftsunterstützende Dienstleistungen
konsolidieren, die gegenwärtig über verschiedene Divisionen verteilt sind. Dazu zählen IT,
Financial Reporting and Accounting, Real Estate & Facility Services, Procurement, Payroll
and Personnel Administration sowie die Global Business Services der Division
Pharmaceuticals. Damit werden sich die Divisionen vermehrt auf ihre kundenbezogenen
Aktivitäten konzentrieren können. Mitarbeitende der Divisionen, die veräussert (Vaccines und
Animal Health) oder Teil des Consumer Healthcare Joint Venture mit GSK (Novartis OTC)
werden sollen, werden von den Aktivitäten der NBS ausgenommen. Bis zum Abschluss der
Transaktionen werden die NBS jedoch weiterhin einige bestehende Dienstleistungen für diese
Divisionen erbringen. André Wyss wurde zum global verantwortlichen Leiter der Novartis
Business Services ernannt. Diese neu geschaffene Geschäftsleitungsfunktion ist direkt dem
CEO Joseph Jimenez unterstellt. Wyss hat eine herausragende 30-jährige Karriere bei
Novartis als operative Führungskraft in Europa, den USA und in Schwellenländern
vorzuweisen.

Darüber hinaus erzielte Novartis im ersten Quartal durch die Nutzung von Skaleneffekten
Einsparungen von rund USD 300 Millionen im Beschaffungswesen.
7
8/13

Durch die angekündigte Schliessung des Produktionsstandorts von Pharmaceuticals in
9
Suffern, New York (USA) im Januar 2014 und die geplante Veräusserung des
Produktionsstandorts von Pharmaceuticals in Taboão da Serra (Brasilien) wurde auch das
Produktionsnetzwerk des Unternehmens weiter optimiert. Ausserdem wurde die partielle
Restrukturierung der Standorte von Novartis in Vacaville, Kalifornien (USA) und Larchwood,
Iowa (USA) angekündigt. Die Zahl der Produktionsstandorte, deren Restrukturierung oder
Veräusserung ansteht oder bereits abgeschlossen wurde, erhöhte sich damit auf 23. Im
Zusammenhang mit dieser Initiative wurden im ersten Quartal 2014 Sonderaufwendungen
von USD 65 Millionen erfasst. Damit belaufen sich die Sonderaufwendungen seit Beginn des
Programms im vierten Quartal 2010 kumulativ auf insgesamt USD 580 Millionen.
Mit den Initiativen zur Produktivitätssteigerung erzielte Novartis im ersten Quartal
Bruttoeinsparungen, die rund USD 540 Millionen ausmachten. Damit ist das Unternehmen auf
dem besten Weg, das Produktivitätsziel von 3% bis 4% des Nettoumsatzes 2014 zu erreichen.
Qualität: Weitere Ausrichtung auf Qualitätssicherung
Novartis konzentriert sich weiter auf die Optimierung der Qualitätssicherungssysteme im
gesamten Unternehmensnetzwerk und erzielt dabei bedeutende Verbesserungen. Im ersten
Quartal wurden im ganzen Netzwerk insgesamt 65 Inspektionen von Produktionsstandorten durch
Gesundheitsbehörden abgeschlossen. Zwölf davon wurden von der FDA durchgeführt. Alle
Inspektionen kamen zu einem akzeptablen oder guten Ergebnis. Diese Resultate bestätigen das
konsequente Vorgehen und das Engagement, mit dem Novartis nachhaltige Lösungen in der
Qualitätssicherung vorantreibt.
Kapitalausstattung und Nettoschulden
Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung, einer starken
Kapitalausstattung und attraktiven Aktionärsrenditen wird auch in Zukunft vorrangig bleiben. Dank
starker Geldflüsse und einer soliden Kapitalausstattung war Novartis in der Lage, Innovation,
Wachstum und Produktivität in ihrem gesamten diversifizierten Gesundheitsportfolio voranzutreiben
und zugleich ihr AA-Kreditrating als Zeichen finanzieller Stärke und Disziplin zu halten.
Im ersten Quartal 2014 wurden 41,0 Millionen eigene Aktien als Folge ausgeübter Optionen im
Zusammenhang mit Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgegeben. Novartis verfolgt das Ziel,
den Verwässerungseffekt dieser Programme laufend auszugleichen. So wurden im ersten Quartal
2014 21,3 Millionen Aktien (USD 1,7 Millionen) über die erste Handelslinie an der SIX Swiss
Exchange zurückgekauft. Ausserdem kaufte Novartis im Rahmen des angekündigten, über zwei
Jahre laufenden Aktienrückkaufs von insgesamt USD 5,0 Milliarden im ersten Quartal 5,2
Millionen Aktien (USD 0,4 Milliarden) über die zweite Handelslinie zurück. Weitere 2,8 Millionen
Aktien wurden von Mitarbeitenden zurückgekauft.
Novartis gab im ersten Quartal 2014 im Rahmen ihres US-Emissionsprogramms (Debt Shelf
Program) zwei Anleihen im Umfang von insgesamt USD 4,0 Milliarden aus: USD 2,15 Milliarden mit
einer Laufzeit von zehn Jahren und einem Zinssatz von 3,4% sowie USD 1,85 Milliarden mit einer
Laufzeit von 30 Jahren und einem Zinssatz von 4,4%. Die im Februar 2009 begebene Anleihe von
USD 2,0 Milliarden mit einem Zinssatz von 4,125% wurde bei Fälligkeit im Februar 2014
zurückgezahlt.
Ende März 2014 belief sich die Nettoverschuldung auf USD 13,5 Milliarden im Vergleich zu
USD 8,8 Milliarden am 31. Dezember 2013. Die Zunahme um USD 4,7 Milliarden war auf die
Dividendenausschüttung von USD 6,8 Milliarden, Aktienrückkäufe von USD 2,4 Milliarden und
andere Nettoabflüsse von USD 0,4 Milliarden zurückzuführen. Dies wurde durch den Free
Cashflow von USD 0,8 Milliarden, den Erlös aus ausgeübten Optionen von USD 2,4 Milliarden
und durch Desinvestitionserlöse von USD 1,7 Milliarden teilweise wettgemacht.
9
Die Vertragsunterzeichnung der Transaktion wurde am 19. März 2014 bekannt gegeben. Der Abschluss der Transaktion
unterliegt der Genehmigung der zuständigen Behörden.
7
9/13
Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody’s Aa3; Standard & Poor’s AA–; Fitch
AA) bleibt unverändert.
Konzernausblick 2014
Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2014 bleibt unverändert. Auf Konzernebene wird 2014 eine
Steigerung des Nettoumsatzes im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich (kWk)
erwartet, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz wettgemacht werden, die sich 2014
10
voraussichtlich auf bis zu USD 2,7 Milliarden belaufen werden (2013: USD 2,2 Milliarden) .
Novartis geht davon aus, dass das operative Kernergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2014
stärker steigen wird als der Umsatz (kWk).
Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem Durchschnittsniveau des
Monats März halten, rechnet Novartis mit einem negativen Währungseffekt von 1% auf den
Umsatz beziehungsweise von 4% auf das operative Kernergebnis des Gesamtjahres.
10
Dabei wird für Prognosezwecke davon ausgegangen, dass ein Generikum der Diovan Monotherapie zu Beginn des
dritten Quartals 2014 in den USA auf den Markt kommen wird. Der Konzernausblick versteht sich unter Ausschluss der
Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik in den Jahren 2013 und 2014.
7
10/13
Zusammenfassung der finanziellen Performance
Konzern
11
4
1. Quartal
2014 4
Mio. USD 4
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
Pharmaceuticals
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
Alcon
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
Sandoz
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
14 022 *
12
3 489
12
24,9
2
3 657
2
26,1
13 879
2 849
20,5
3 651
26,3
1. Quartal
2014
Mio. USD
1. Quartal
2013
Mio. USD
7 807
2 221
28,4
2 539
32,5
7 877
2 539
32,2
2 573
32,7
1. Quartal
2014
Mio. USD
1. Quartal
2013
Mio. USD
2 642
380
14,4
925
35,0
2 566
412
16,1
944
36,8
1. Quartal
2014
Mio. USD
1. Quartal
2013
Mio. USD
2 318
282
12,2
387
16,7
2 259
251
11,1
431
19,1
Vaccines
4
1. Quartal
2014 4
Mio. USD 4
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
Consumer Health
Nettoumsatz
Operatives Ergebnis
In % des Nettoumsatzes
Operatives Kernergebnis
In % des Nettoumsatzes
Ohne Diagnostik
1. Quartal Veränderung
2013
in %
Mio. USD USD
kWk
1
22
3
31
0
6
190*
-204*
n.a.*
-161*
n.a.*
1. Quartal
2014
Mio. USD
1. Quartal
2013
Mio. USD
1 040
41
3,9
60
5,8
987
11
1,1
76
7,7
14 016
2 896
20,7
3 714
26,5
Veränderung
in %
USD
kWk
-1
-13
1
-7
-1
4
Veränderung
in %
USD
kWk
3
-8
6
3
-2
3
Veränderung
in %
USD
kWk
3
12
4
21
-10
-6
Ohne Diagnostik11
1. Quartal* Veränderung
2013*
in %
Mio. USD* USD
kWk
215 *
12
680
n.a. *
-156 *
n.a. *
Ausgewiesen
1. Quartal
2013
Mio. USD
13
n.a.
12
n.a.
3
4
Ausgewiesen
1. Quartal
2013
Mio. USD
327
-157
n.a.
-98
n.a.
Veränderung
in %
USD
kWk
5
n.a.
8
n.a.
-21
3
11
Veränderungen gegenüber dem Vorjahr basieren auf Pro-forma-Angaben für das Jahr 2013 unter Ausschluss der
Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik. Siehe Seite 2.
12
Einschliesslich des Vorsteuergewinns von USD 879 Millionen aus der Veräusserung der Einheit für Bluttransfusionsdiagnostik.
n.a. – nicht anwendbar
7
11/13
Eine Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis
aufgeführten Informationen ist in englischer Sprache abrufbar unter
http://hugin.info/134323/R/1779399/608031.pdf.
Novartis – Kurzfassung des finanziellen Zwischenberichts für das erste
Quartal 2014 – Ergänzende Daten
INHALT
Seite
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN (1. Quartal 2014)
Konzern
2
Pharmaceuticals
4
Alcon
10
Sandoz
12
Vaccines
13
Consumer Health
14
GELDFLUSS UND BILANZ DES KONZERNS
15
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN
17
KURZFASSUNG DES KONSOLIDIERTEN ZWISCHENABSCHLUSSES
Kurzfassung der konsolidierten Erfolgsrechnungen
24
Kurzfassung der konsolidierten Gesamtergebnisrechnungen
25
Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen
26
Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals
27
Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen
28
Anhang zur Kurzfassung des konsolidierten Zwischenabschlusses, einschliesslich des aktuellen
Stands der Rechtsfälle
29
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN
36
KERNERGEBNISSE
Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den Kernergebnissen
38
Konzern
39
Pharmaceuticals
40
Alcon
41
Sandoz
42
Vaccines
43
Consumer Health
44
Corporate
45
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten Nettoschulden/Aktieninformationen
46
Free Cashflow
47
Nettoumsätze der 20 führenden pharmazeutischen Produkte
48
Pharmaceuticals: Umsätze nach Geschäftsbereichen
49
Nettoumsatz nach Regionen
50
Wechselkurse/Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
51
Informationen zu den Pro-forma-Angaben
52
DISCLAIMER
7
54
12/13
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte
Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder
Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder
impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der
englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument 'Form 20-F' der
Novartis AG, das bei der 'US Securities and Exchange Commission' hinterlegt wurde,
zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.
Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder in Lizenz
®
®
genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften. Stelara und Enbrel sind
eingetragene Marken ihrer jeweiligen Eigentümer.
Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden
Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel
(Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich
zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen
generischen Medikamenten, Impfstoffen zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien
Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige
Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2013 erzielte der Konzern
einen Nettoumsatz von USD 57,9 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in
Höhe von rund USD 9,9 Milliarden (USD 9,6 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen
und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 135 000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) und verkaufen ihre Produkte in über
150 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
Wichtige Termine
17.-18. Juni 2014
17. Juli 2014
28. Oktober 2014
7
Veranstaltung „Meet Novartis Management“ in der Schweiz
Ergebnisse des zweiten Quartals 2014
Ergebnisse des dritten Quartals 2014
13/13