IdentiPlast 2017: Aufklären, Helfen, Handeln

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Frankfurt, 10.2.2017
PlasticsEurope Deutschland e. V.
Sven Weihe
Telefon: +49 (0) 69 2556-1307
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Wiener Forum zur Kunststoffverwertung
IdentiPlast 2017: Aufklären, Helfen, Handeln
Die IdentiPlast 2017, das etablierte Forum rund um die Verwertung von Kunststoffen, macht in
zwei Wochen Station in Wien. Unter dem Titel „Kreislaufwirtschaft und Kunststoff: Chancen und
Herausforderungen“ widmet sich die Veranstaltung unter anderem Eckpunkten, Chancen und
Herausforderungen des EU-Kreislaufwirtschaftspakets. Die Konferenz behandelt dabei auch
die Frage, wie die großen Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten hinsichtlich der Infrastruktur und der Kapazitäten bei der Kunststoffverwertung nivelliert werden können. Ein Fokus
liegt dabei auf der Verwertungssituation in den südosteuropäischen Ländern: Im Gegensatz zu
vielen mittel- und nordeuropäischen Staaten, in denen Deponieverbote, die konsequente
Durchsetzung eines effizienten Abfallmanagements und die Sensibilisierung der Verbraucher
hohe Verwertungszahlen ermöglichen, gibt es gerade in Südosteuropa noch dringenden
Handlungsbedarf. Mit einem gezielten Wissenstransfer wollen die Kunststofferzeuger hier
Aufholprozesse fördern und mit anstoßen.
Dazu beleuchten hochkarätige internationale Experten aus Wissenschaft und Forschung, der
Politik, der Abfallwirtschaft sowie der Kunststoff-Wertschöpfungskette die aktuelle Situation
bezüglich der Entsorgung und Verwertung von Kunststoffen aus verschiedenen Perspektiven.
Insbesondere die Politik ist mit wichtigen Entscheidungsträgern bei der IdentiPlast vertreten: So
ist als Kooperationspartner der Veranstaltung das österreichische Bundesumweltamt ebenso in
Wien dabei wie die Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission sowie das deutsche und
österreichische Bundesumweltministerium.
„Mit der IdentiPlast möchten wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Kunststoffe auch am
Ende des Lebensweges eine wertvolle Ressource sind“, so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland. „Als paneuropäischer Verband ist es zudem
unser vorrangiges Ziel, den Austausch und Dialog zwischen den europäischen Partnern und
Regionen in der Verwertungsfrage voranzubringen. Nur so lassen sich ganzheitliche und
nachhaltige Handlungsoptionen und Lösungsansätze für Europa finden.“
Besonderes Highlight bei der IdentiPlast ist die Verleihung der EPRO*-Awards für das „Beste
Recyclingprodukt aus Kunststoff“. Die Finalisten aus Deutschland, Großbritannien, Irland und
Spanien präsentieren in Wien clevere Lösungen für den umweltfreundlichen Einkauf, nachhaltige Ideen für Garten und Haushalt sowie ressourcenschonende Anwendungen für das
Bauen und Renovieren. Mit der Auszeichnung soll gezeigt werden, dass die Verwertung von
Kunststoffen schon heute viel dazu beiträgt, Ressourcen zu schonen und Nachhaltigkeit zu
fördern.
IdentiPlast
Seit ihrem Start im Jahr 1997 hat die IdentiPlast wichtige Impulse für den Wissensaustausch
zur Sammlung, Sortierung und Verwertung von Kunststoffabfällen in Europa und der Welt
gebracht – immer dem neusten Stand von Technik und Wissenschaft folgend. Hinter dem
einzigartigen Forum steht die Idee, dass Kunststoffprodukte viel zu schade zum Wegwerfen
sind. Seit einigen Jahren wird die ursprünglich in Brüssel beheimatete Konferenz in
europäischen Metropolen veranstaltet. Die Idee dahinter: Die IdentiPlast soll dort präsent sein,
wo es größeren Nachholbedarf in Sachen Kunststoffverwertung gibt. Nach London, Madrid,
Warschau, Paris und Rom ist in diesem Jahr Wien an der Reihe. Damit sollen insbesondere die
zentral- und südosteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten dabei unterstützt werden, die nötige
Infrastruktur anzupassen und an die bisherigen Verwertungserfolge anderer Länder Europas
anzuknüpfen.
Informationen zum Programm und einen Link zur Anmeldung finden sich auf der Webseite
www.identiplast.eu.
* EPRO: European Association of Plastics Recycling and Recovery Organisations,
www.epro-plasticsrecycling.org
PlasticsEurope Deutschland e. V., der Verband der Kunststofferzeuger in Deutschland, ist Teil der paneuropäischen Organisation PlasticsEurope. Frankfurt am
Main ist Sitz der Region Central Europe. Sie ist eine der fünf Regionen von PlasticsEurope, und zu ihr gehören Deutschland, Österreich, Polen, die Schweiz, die
Slowakische Republik, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn.
PlasticsEurope ist einer der führenden europäischen Wirtschaftsverbände. Der Verband unterhält Zentren in Brüssel, Frankfurt, London, Madrid, Mailand und
Paris und kooperiert eng mit anderen europäischen und nationalen Kunststoffverbänden. Unsere mehr als 100 Mitgliedsunternehmen produzieren mehr als 90
Prozent der Kunststoffe in den 28 EU-Mitgliedsstaaten und Norwegen, der Schweiz und der Türkei.
Die europäische Kunststoff-Industrie leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wohlstand in Europa, indem sie Innovationen Realität werden lässt, die Lebensqualität verbessert und Ressourceneffizienz und Klimaschutz ermöglicht. Mehr als 1,5 Millionen Menschen arbeiten in etwa 60.000 Unternehmen der KunststoffIndustrie (bei der Verarbeitung meist kleine bis mittelständische Betriebe) und erwirtschaften einen Umsatz von über 340 Milliarden Euro im Jahr. Die KunststoffIndustrie, das sind die Kunststofferzeuger - europäisch vertreten von PlasticsEurope, die Verarbeiter – europäisch vertreten von der EuPC und die KunststoffMaschinenbauer – europäisch vertreten von EUROMAP. Mehr Informationen dazu finden Sie unter diesen Links:
www.plasticseurope.org www.plasticsconverters.eu www.euromap.org