Bündnis Oberhausener Bürger e. V. Satzung Präambel Die Wählergemeinschaft „Bündnis Oberhausener Bürger" verfolgt ihre Ziele auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Landesverfassung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des „Bündnis Oberhausener Bürger“ verstehen sich als ein unabhängiges Bürgerbündnis in der Stadt Oberhausen (Rheinl.). Sie sind nur ihrem Gewissen verpflichtet und stehen in keiner Abhängigkeit zu politischen Parteien. Das „Bündnis Oberhausener Bürger“ fördert das soziale Zusammenleben aller Bürger in Oberhausen durch die Organisation von oder die Teilnahme an nachbarschaftlich orientierten Aktivitäten. Dies geschieht ohne Ansicht der nationalen, sozialen oder politischen Herkunft der Teilnehmer oder Teilnehmerinnen dieser Aktivitäten. Die politische Willensbildung vollzieht sich von den Bürgern unserer Stadt zu den gewählten Bürgervertretern. Das ständige Bemühen des „Bündnis Oberhausener Bürger" um das höchstmögliche Gemeinwohl in unserer Stadt schließt die Bevorzugung einzelner Personen oder Bevölkerungsgruppen aus. Für das „Bündnis Oberhausener Bürger" ist Kommunalpolitik keine Parteipolitik. Sie ist daher frei von Parteien- und Fraktionszwang. Nur der Wunsch nach Verbesserung des Gemeinwohls bindet die Mitglieder des „Bündnis Oberhausener Bürger". bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 1 von 17 Inhalt §1 Name, Gebiet, Sitz ............................................................................................................................... 3 §2 Eintragung in das Vereinsregister ........................................................................................................ 3 §3 Zweck der Vereinigung ........................................................................................................................ 3 §4 Geschäftsjahr ....................................................................................................................................... 3 §5 Mittelverwendung ............................................................................................................................... 4 §6 Vergünstigungsverbot ......................................................................................................................... 4 §7 Mitgliedschaft im B|O|B ..................................................................................................................... 5 §8 Mitgliedschaft des B|O|B in anderen Organisationen ......................................................................... 7 §9 Organe ................................................................................................................................................. 7 § 10 Mitgliederversammlung ...................................................................................................................... 7 § 11 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung ................................................................................ 10 § 12 Vorstand ............................................................................................................................................ 10 § 13 Geschäftsführender Vorstand ............................................................................................................ 12 § 14 Erweiterter Vorstand ......................................................................................................................... 12 § 15 Stadtbezirksgruppen.......................................................................................................................... 13 § 16 Arbeitsgruppen .................................................................................................................................. 13 § 17 Wahlen und Entscheidungen ............................................................................................................. 13 § 18 Mitgliedsbeiträge .............................................................................................................................. 14 § 19 Kassenführung ................................................................................................................................... 14 § 20 Kassenprüfung ................................................................................................................................... 15 § 21 Schlichtung ........................................................................................................................................ 16 § 22 Satzungsänderung ............................................................................................................................. 16 § 23 Auflösung des Vereins ....................................................................................................................... 16 § 24 Inkrafttreten ...................................................................................................................................... 17 bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 2 von 17 §1 Name, Gebiet, Sitz Die Wählergemeinschaft führt den Namen „Bündnis Oberhausener Bürger e. V." und die Kurzbezeichnung „B|O|B“. Das Interessen- und Arbeitsgebiet ist identisch mit dem Verwaltungsgebiet der kreisfreien Stadt Oberhausen / Rheinland, NRW. Der Sitz der Wählergemeinschaft „Bündnis Oberhausener Bürger e. V." ist Oberhausen / Rheinland, NRW. §2 Eintragung in das Vereinsregister Die Wählergemeinschaft bildet einen Verein gemäß §§ 21 ff. BGB. Sie wird ist das Vereinsregister zu Duisburg unter der Nummer VR 5691 eingetragen.“ §3 Zweck der Vereinigung Das Bündnis Oberhausener Bürger verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Zweck der Vereinigung ist die Förderung gemeinschaftlicher Aktivitäten von Menschen in Oberhausen mit dem Ziel der Förderung sozialer Kontakte sowie die politische Vertretung von Oberhausenerinnen und Oberhausenern im Rat der Stadt Oberhausen durch parteiungebundene Bürgerinnen und Bürger, die ausschließlich im Interesse freier Wählerinnen und Wähler handeln. §4 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 3 von 17 §5 Mittelverwendung Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Einzelheiten regelt die Finanz- und Beitragsordnung. §6 Vergünstigungsverbot Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Darüber hinaus ist es Mitgliedern des erweiterten Vorstands untersagt, entgeltlich Aufträge des Vereins, einer Fraktion oder Gruppe der Wählergemeinschaft im Rat der Stadt Oberhausen oder in einer Bezirksvertretung, Stadtverordneten oder Bezirksvertretern oder Mitgliedern von Ausschüssen der Stadt Oberhausen unmittelbar oder mittelbar anzunehmen. Falls ein solcher Auftrag bei der Wahl bzw. Nachbestellung eines Mitglieds in den Vorstand bereits besteht, darf dieser nicht weiter ausgeführt werden. Sollte bei der Wahl bzw. Nachbestellung eines Vorstandsmitgliedes ein Auftrag bereits bezahlt, aber noch nicht zu Ende geführt worden sein, so ist von dem gewählten Mitglied die Wahl bzw. Nachbestellung so lange abzulehnen, bis eine vollständige Beendigung des Vertragsverhältnisses eingetreten ist. Absatz 2 gilt nicht, wenn nicht genügend Mitglieder für eine Vorstandswahl zur Verfügung stehen. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 4 von 17 §7 Mitgliedschaft im B|O|B Mitglied im „Bündnis Oberhausener Bürger" können alle natürlichen Personen werden, die mindestens das 14. Lebensjahr vollendet haben und der vorliegenden Satzung ihre Zustimmung geben. Jedes Mitglied hat das Recht sich an der Willensbildung, den Wahlen und Abstimmungen zu beteiligen und die Pflicht, den Zweck der Wählergemeinschaft zu unterstützen. Die Mitgliederversammlung kann jede natürliche und juristische Person, die sich besonders um den Verein gedient gemacht hat, zum Ehrenmitglied ernennen. Beginn und Ende der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft beginnt, wenn ein vom Antragsteller vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllter Aufnahmeantrag unterschrieben eingereicht, damit die geltende Satzung anerkannt und die Aufnahme von der Mehrheit des Vorstandes bestätigt wurde. Die Mitgliedschaft endet durch Kündigung und ist jederzeit zum Ende eines Monats ohne Erstattungsanspruch auf bereits geleistete Mitgliedsbeiträge möglich. Die Kündigung muss dem Vorstand schriftlich vorliegen. Sie endet außerdem durch den Tod des Mitglieds. Ein Ausschluss eines Mitgliedes ist bei nachweislich satzungswidrigem Verhalten oder bei Vorliegen eines anderen wichtigen Grundes möglich. Der Ausschlussantrag muss dem oder der ersten Vorsitzenden mit schriftlicher Begründung zugeleitet und hierauf eine Mitgliederversammlung schriftlich einberufen werden. Das betroffene Mitglied hat in dieser das Recht auf Anhörung. Das Mitglied wird durch die Mitgliederversammlung in einer bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 5 von 17 geheimen Abstimmung bei Vorliegen einer Zwei-Drittel-Mehrheit ausgeschlossen. Ein Ausschluss erfolgt des Weiteren automatisch bei einem Beitragsrückstand in Höhe von drei Monatsbeiträgen in Summe zum Ende des Monats, in dem der Beitragsrückstand drei Monatsbeiträge erreicht oder überschritten hat. Ein automatischer sofortiger Ausschluss aus dem B|O|B erfolgt ebenfalls bei nachträglichem Bekanntwerden eines bestehenden Vertragsverhältnisses eines Vorstandsmitglieds gemäß § 6 dieser Satzung während dessen Amtszeit. Eine Wiederaufnahme ausgeschlossener Mitglieder ist im Fall des Ausschlusses wegen satzungswidrigen Verhaltens nicht möglich. Gastmitgliedschaft Ein Gastmitglied kann an allen Mitgliederversammlungen teilnehmen und hat dort Rede-, Antrags- und Vorschlagsrecht. Bei Wahlen und Abstimmungen haben Gastmitglieder kein Wahlrecht. Sie können weder abstimmen noch gewählt werden. Die Gastmitgliedschaft endet automatisch nach einem Jahr und kann nicht verlängert oder wiederholt werden. Entscheidet sich das Gastmitglied ein Vollmitglied zu werden, so bedarf es einer erneuten Entscheidung des Vorstandes über die Aufnahme nicht. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 6 von 17 §8 Mitgliedschaft des B|O|B in anderen Organisationen Das Bündnis Oberhausener Bürger kann sich durch Mitgliedschaft anderen Organisationen anschließen. Die Entscheidung über den Beitritt oder den Austritt aus einer anderen Organisation trifft der Vorstand nach Anhörung der Mitglieder. §9 Organe Die Organe des „Bündnis Oberhausener Bürger" sind: Die Mitgliederversammlung der Vorstand § 10 Mitgliederversammlung Mitgliederversammlungen des Bündnis Oberhausener Bürger sind nicht öffentlich. Zugelassene Teilnehmer der Mitgliederversammlung sind Mitglieder, Gastmitglieder sowie hauptamtliche Geschäftsführer / hauptamtliche Geschäftsführerinnen des Vereins. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung obliegt dem ersten Vorsitzenden bzw. der ersten Vorsitzenden, kann aber auch von jedem anderen Mitglied des geschäftsführenden Vorstands erfolgen. Zur ordnungsgemäßen Einladung genügt der schriftliche Versand der Einladung mindestens 14 Tage vor Beginn der Versammlung an die zuletzt vom jeweiligen Mitglied angegebene Adresse. Der Einladung ist eine Tagesordnung beigefügt. Eine Einladung in Textform ist nicht ausreichend. Die Ladungsfrist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Tag. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 7 von 17 Ein Ersuchen der Mitglieder für die Tagesordnung wird berücksichtigt, wenn das Ersuchen in Textform 10 Tage vor dem Versammlungstermin beim Vorstand eingegangen ist. Ein Mitglied kann bis zu fünf weitere Mitglieder vertreten und deren Stimme bei Wahlen ausüben. Die dazu erforderliche Stimmvollmacht muss vor einer Abstimmung dem Vorstand urschriftlich überreicht werden. Nichtmitglieder des Bündnis Oberhausener Bürger können die Vertretung von Mitgliedern nicht ausüben. Die Anwesenheit jedes Mitglieds ist durch dessen / deren Unterschrift auf einer Anwesenheitsliste zu bestätigen. Die Mitgliederversammlung wird vom / von der 1. Vorsitzenden geleitet. Ist dieser / ist diese verhindert, bestimmt der erweiterte Vorstand den Versammlungseiter / die Versammlungsleiterin. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der Aussprache einem anderen Mitglied übertragen werden. Über Ergebnisse der Versammlung, insbesondere gefasste Beschlüsse, ist während der Versammlung ein handschriftliches Protokoll anzufertigen. Der Protokollführer bzw. die Protokollführerin wird vom erweiterten Vorstand bestimmt. Das Protokoll ist unmittelbar nach der Versammlung vom Versammlungsleiter / von der Versammlungsleiterin und dem Protokollführer / der Protokollführerin zu unterschreiben und damit dessen Richtigkeit zu bestätigen. Protokoll, Anwesenheitsliste und ggf. Stimmvollmachten werden zusammen archiviert. Protokolle von Mitgliederversammlungen werden im Internet unverzüglich derart veröffentlicht, dass nur Vereinsmitglieder darauf zugreifen können. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 8 von 17 Bei Abstimmungen zählen bei der Bewertung der Mehrheit nur „Ja“- oder „Nein“Stimmen. Zur Beschlussfähigkeit wird die Anwesenheit der Mitglieder, nicht die Anzahl der abgegebenen „Ja“- oder „Nein“-Stimmen gewertet. Es wird in Jahreshauptversammlung, ordentliche Mitgliederversammlung und außerordentliche Mitgliederversammlung unterschieden: Jahreshauptversammlung Die Jahreshauptversammlung wird einmal innerhalb eines Geschäftsjahres, und zwar im ersten Quartal, durchgeführt. In der Jahreshauptversammlung geben der Vorstand einen Arbeitsbericht, der Schatzmeister den Kassenbericht und die Kassenprüfer den Kassenprüfungsbericht ab. Anschließend wird von der Versammlung über die Entlastung des Schatzmeisters bzw. der Schatzmeisterin und anschließend über die Entlastung des restlichen Vorstandes durch Abstimmung entschieden. Ansonsten richtet sich der Versammlungsablauf nach der vorgelegten Tagesordnung. Ordentliche Mitgliederversammlung Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird in der Regel dann einberufen, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält. Außerordentliche Mitgliederversammlung Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann aufgrund besonderer Ereignisse stattfinden, wenn nach Auffassung der Mehrheit der Mitglieder des bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 9 von 17 geschäftsführenden Vorstandes eine unmittelbare Bestätigung durch die Mitgliederversammlung erforderlich wird. Verlangen mindestens zehn Prozent der Mitglieder die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, so ist diese durch den Vorstand einzuberufen. Das Verlangen ist schriftlich unter Angabe der gewünschten Tagesordnungspunkte mit den erforderlichen Unterschriften dem Vorstand zuzuleiten. Zu der geforderten Versammlung muss dann spätestens nach Ablauf von zwei Wochen ab Eingang des Ersuchens eingeladen werden. Sollte der 1. Vorsitzende dieser Verpflichtung nicht nachkommen, so beruft der stellvertretenden Vorsitzende bzw. die stellvertretende Vorsitzende die Versammlung spätestens drei Wochen nach Eingang des Verlangens ein. § 11 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist dann beschlussfähig, wenn mindestens zwanzig Prozent der Mitglieder anwesend sind. Sollte die Beschlussfähigkeit nicht gegeben sein, so muss innerhalb von vier Wochen eine erneute Mitgliederversammlung („Wiederholungsversammlung“) einberufen werden. Diese Wiederholungsversammlung ist in jedem Fall und unabhängig von der Anzahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig; zur Beschlussfassung genügt dann die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmberechtigt sind nur die Personen, die am Tage der Abstimmung oder Wahl Mitglied des „Bündnis Oberhausener Bürger" sind. § 12 Vorstand Der Vorstand besteht ausschließlich aus Vereinsmitgliedern und wird für die Dauer eines Jahres durch die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 10 von 17 gewählt. Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands müssen voll geschäftsfähig sein. Der geschäftsführende Vorstand (s. § 13) besteht aus dem oder der 1. Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister oder der Schatzmeisterin Der erweiterte Vorstand (s. § 14) besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands einem oder mehreren Beisitzern oder Beisitzerinnen Bei Rücktritt von Mitgliedern des Vorstands ist die Nachbestellung (Kooptierung) einzelner Vorstandsmitglieder innerhalb einer Woche, beginnend mit dem Tag nach dem Rücktritt, vorgeschrieben. Die Amtszeit dieser nachbestellten Vorstandsmitglieder endet mit der Amtszeit des gesamten Vorstands. Nach Ablauf der Amtszeit des Vorstands endet die Amtszeit der Beisitzer und Beisitzerinnen. Der geschäftsführende Vorstand bleibt kommissarisch im Amt. Der geschäftsführende Vorstand hat innerhalb eines Monats nach Ende der Amtszeit mit einer Ladungsfrist von höchstens vier Wochen eine Mitgliederversammlung mit dem Tagesordnungspunkt „Wahl des Vorstands“ einzuberufen, sofern noch keine Einberufung stattgefunden hat. Bei Abstimmungen, an deren Gegenstand ein Vorstandsmitglied in irgendeiner Weise persönlich beteiligt ist, ist das jeweilige Vorstandsmitglied von der Abstimmung ausgeschlossen. Vorstandsmitglieder können nur bei Darlegung eines wichtigen Grundes von ihrem Amt abberufen werden. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 11 von 17 § 13 Geschäftsführender Vorstand Die Geschäftsführung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand. Er hat für einen reibungslosen Ablauf der laufenden Geschäfte des „Bündnis Oberhausener Bürger" Sorge zu tragen. Der geschäftsführende Vorstand kann dem Gesamtvorstand eine Geschäftsordnung geben. Diese ist dann für das Handeln des Gesamtvorstandes bindend. Die rechtliche Vertretung des Vereins nach § 26 BGB erfolgt durch mindestens zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands. Der geschäftsführende Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Einstellung oder Entlassung von Personal des Vereins. § 14 Erweiterter Vorstand Die Mitgliederversammlung kann zusätzlich zum geschäftsführenden Vorstand Beisitzer und Beisitzerinnen durch Wahl bestimmen. Geschäftsführender Vorstand und Beisitzer oder Beisitzerinnen bilden den erweiterten Vorstand. Dieser hat die anfallenden Aufgaben nach dieser Satzung durchzuführen. Durch den erweiterten Vorstand sind Mitgliederversammlungen vorzubereiten und durchzuführen. Der erweiterte Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit über die Nachbestellung von Vorstandsmitgliedern. Eine Nachbestellung ist nur nach vorhergehendem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes aus dem Vorstand möglich. Jedem Vorstandsmitglied sowie den Kassenprüfern ist auf Verlangen unverzüglich, auf weiteres Verlangen innerhalb von zwei Werktagen, Einblick in bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 12 von 17 sämtliche Vereinsunterlagen zu gewähren. Eine Zuwiderhandlung stellt einen zum Vereinsausschluss berechtigenden wichtigen Grund gemäß § 7 dar. Die Beisitzer und Beisitzerinnen sind über Aufnahmegesuche zu informieren. § 15 Stadtbezirksgruppen Die Mitglieder des Bündnis Oberhausener Bürger, die in demselben Stadtbezirk (Alt-Oberhausen, Sterkrade, Osterfeld) wohnen, können eine Stadtbezirksgruppe bilden. Das Weitere die Stadtbezirksgruppen betreffende regelt eine Stadtbezirksgruppensatzung. § 16 Arbeitsgruppen Das Bündnis Oberhausener Bürger trägt zur politischen und gesellschaftlichen Betätigung durch die Bildung und Durchführung von Arbeitsgruppen bei. Jede Arbeitsgruppe wird auf formlosen Antrag eines oder mehrerer Mitglieder vom Vorstand gegründet oder aufgelöst. Die Arbeitsgruppen wählen aus den eigenen Reihen eine Sprecherin bzw. einen Sprecher sowie deren Stellvertretung. Sprecher(in) und Stellvertreter(in) organisieren die Arbeitsgruppentreffen und fertigen Berichte, die dem Vorstand zwecks Veröffentlichung innerhalb des Bündnisses zugeleitet werden. § 17 Wahlen und Entscheidungen Alle Wahlen und Entscheidungen werden nach demokratischen Prinzipien durchgeführt bzw. getroffen. Alle Vorstandswahlen – mit Ausnahme der Vorstandsnachbestellungen - können nur durch die Mitgliederversammlung (s. § 10) erfolgen. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 13 von 17 Jedes Mitglied welches das 18. Lebensjahr vollendet hat, dessen aktuelle Mitgliedschaft beim B|O|B mindestens ein Jahr beträgt und welches seinen Hauptwohnsitz am Sitz der Wählergemeinschaft Oberhausen hat kann ein Vorstandsamt ausüben. Der Nachweis des Hauptwohnsitzes muss das betreffende Vorstandsmitglied innerhalb von 14 Tagen durch Vorlage einer aktuellen Meldebescheinigung beim geschäftsführenden Vorstand auf Antrag eines Mitglieds erbringen. Den Antrag kann jedes im Verein wahlberechtigte Mitglied stellen und kann – auch von einem anderen Mitglied – nicht vor Ablauf eines halben Jahres erneut gestellt werden. Jede personenbezogene Wahl erfolgt auf Antrag oder durch eine entsprechende Vorschrift in dieser Satzung in geheimer Abstimmung. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt in getrennten Wahlgängen. § 18 Mitgliedsbeiträge Die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen wird in einer Finanz- und Beitragsordnung geregelt. Die Finanz- und Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen bzw. geändert. Ehrenmitglieder und Gastmitglieder haben keinen monetären Beitrag zu leisten. § 19 Kassenführung Die Kasse des „Bündnis Oberhausener Bürger" führt der/die Schatzmeister/in. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) sind dabei zu befolgen. Über Art und Umfang der Ausgaben beschließt der geschäftsführende Vorstand. Bei Beträgen bis EUR 100,00 genügt die Zustimmung von zwei Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands. In diesem Fall sind von der Schatzmeisterin bzw. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 14 von 17 dem Schatzmeister die Namen der genehmigenden Vorstandsmitglieder im Kassenbuch bei der einzelnen Ausgabe zu vermerken. Dies gilt nicht für regelmäßig wiederkehrende Ausgaben wie Mitgliedsbeiträge, Abonnements, Mieten, Leasingraten usw.. § 20 Kassenprüfung Die Mitglieder wählen auf der Jahreshauptversammlung jeweils drei Kassenprüfer bzw. Kassenprüferinnen. Mitglieder, die in einem der beiden vorhergehenden Geschäftsjahre an einer Kassenprüfung beteiligt waren können nicht zum Kassenprüfer oder zur Kassenprüferin gewählt werden. Dieser Ausschluss tritt außer Kraft, wenn nicht genügend Mitglieder die Bereitschaft zur Ausübung dieses Amtes zeigen. Der Mangel an der Bereitschaft zur Ausübung dieses Amtes als Grund für die Aufhebung des Ausschlusskriteriums muss im Versammlungsprotokoll vermerkt werden. Die Wahl erfolgt in geheimer Abstimmung. Die Kasse des „Bündnis Oberhausener Bürger" ist durch mindestens zwei Kassenprüfer gemeinsam einmal jährlich zu prüfen. In besonderen Fällen kann der Vorstand zu zusätzlichen Prüfungen auffordern. Die Kassenrevision über Ausgaben und Einnahmen ist durch die Kassenprüfer im Kassenbuch schriftlich zu vermerken. Die Kassenprüfer geben in der Jahreshauptversammlung einen schriftlichen Kassenprüfungsbericht ab und stellen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes in finanziellen Angelegenheiten. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 15 von 17 § 21 Schlichtung Jedes Mitglied des Bündnis Oberhausener Bürger bemüht sich darum, bei Meinungsverschiedenheiten sachbezogen eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Sollte eine einvernehmliche Lösung kurzfristig nicht zu erzielen sein, steht es den an der Meinungsverschiedenheit beteiligten Mitgliedern frei, eine von allen Beteiligen akzeptierte Person des Vertrauens hinzuzuziehen. Ist auch nach Einschaltung einer Vertrauensperson eine einvernehmliche Lösung nicht zu erreichen, sind die Mitglieder des „Bündnis Oberhausener Bürger“ verpflichtet bei Auseinandersetzungen innerhalb des Vereins ein Schlichtungsverfahren vor einer Schiedsperson durchzuführen, bevor als letztes Mittel ein Gericht angerufen wird. § 22 Satzungsänderung Satzungsänderungen können in jeder Mitgliederversammlung erfolgen, wenn zwei Drittel der stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer der Satzungsänderung ihre Zustimmung erteilen und dem 1. Vorsitzenden rechtzeitig vor der Versammlung ein derartiger Antrag schriftlich eingereicht wurde. § 23 Auflösung des Vereins Eine Auflösung der Wählervereinigung kann im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit zwei Drittel der Stimmen der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Das dann bestehende Vereinsvermögen wird dem Verein „Ambulantes Hospiz Oberhausen e.V.", Marktstr. 165 in 46045 Oberhausen (Vereinsregister: VR 41425 beim Amtsgericht Duisburg) zur Verfügung gestellt. bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 16 von 17 § 24 Inkrafttreten Diese Satzung tritt am Tag nach der Verabschiedung in Kraft. Alle vorhergehenden Satzungen und Satzungsergänzungen treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft. § 18 dieser Satzung tritt in dem Monat in Kraft, der dem Monat der Verabschiedung folgt. Oberhausen, 06. Januar 2017 bündnis-ob.de twitter.com/wg_bob facebook.com/wgbob Seite 17 von 17
© Copyright 2025 ExpyDoc